Es ist schöner , ein heiliger Gebrauch dass wir alljährlich einen besonderen Tag dem Andenken unseren Toten weihen. Der Tod trennt ja nur die Körper, das Band der Liebe , das uns umschlingt reißt er nicht entzwei. Und dieses Band zieht uns besonders in diesen Tagen hin auf die Graber der Verstorbenen, wo wir nicht bloß ihrer gedenken, sondern an unsere Sterblichkeit, an unsere Hinfälligkeit erinnern.
Predigt
Auf vielen Gräbern sind die Blumen, Kränze. Wo keine Blumen sind, so sagen wir vielleicht er hat niemanden, oder er so lebte, dass ihm nicht möglich ist, für etwas die Dankbarkeit zu äußern. Solange wir auf der Welt sind, sind wir alle die Totengräber. Jeden Tag begraben wir Sekunden, Minuten, Stunden. Wir haben zwei Möglichkeiten: Entweder in diesen Sekunden, Minuten, Stunden, angenehm, gefällig zu sein, dafür wird jemand auf unser Grab die Blumen bringen, oder werden wir widerwärtig, egoistisch, und dann wer würde uns die Blumen bringen? Wenn wir uns um das Gute bemühen werden, Gott bringt uns keine Blumen, aber gibt uns den Kranz des Lebens, wie davon spricht der heilige Paulus. Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich haben den Glauben bewahrt, fortan liegt mir bereit die Krone der Gerechtigkeit, die der Herr , der gerechte Richter, mir zur Vergeltung geben wird an jenem Tag nicht allein aber mir , sondern auch allen, die seine Erscheinung lieben. 2 Timot 4,6-8. Den Kranz aus den Blumen bekommen wir von den Menschen, den Kranz des Lebe bekommen wir von Gott. Es ist wichtig zu wissen, danach wie wir leben, versichern wir den Kranz des Lebens und Gerechtigkeit. Es ist nicht genug, dass wir wichtig, berühmt, bekannt sind. In der Vergangenheit lebten viele Menschen, die mächtig waren, sie haben über das Leben der Menschen entschieden, aber als sie verstorben sind, gerieten auf die Bank der Angeklagten. Der heutige Tag denken wir an die Millionen Menschen, die ihr Leben demütig verbrachten. Gott gab ihnen den Kranz der Gerechtigkeit und wir dafür beten damit Gott sie auf die Bank der Verherrlichten aufsetzte. Interessant schreibt zu diesem Thema der französische Schriftsteller Gilbert Cesbron 1913- 1979. Jesus hat mich durch die Tränen gefunden. Als ist 20 Jahre alt war, meine Mutter ist gestorben. Wer war damals für mich Gott? Ein ,,alter Herr“ vor dem ich ein bisschen Angst hätte. Ab und zu ginge ich in die Kirche zur heiligen Messe. Aber nur aus dem Gewohnheit. Als Mutter verstorben ist, fühlte ich mich niederschlagen, demütig, und unglücklich. Gott sah mir verloren und kam zu mir. Ich war nicht würdig, dass er zu mir kommt, aber er kam eben darum. Nach zehn Jahren geistlichen Blindheit als ob ich die Erscheinung bekommen hätte, ich wurde mich Jesus Tod und Auferstehung bewusst. Das ist die Garantie auch meiner Auferstehung und auch die Auferstehung meiner Mutter.Heute bin ich älter als meine Mutter, als sie verstorben ist. Heute sind schon meine Haare grau. Meine Kinder hat mich schon überwuchsen. Ich denke darüber nach. Warum ich diese Gnade bekommen habe? Ich bete dafür, dass jeder Mensch sich mit Gott durch die Tränen treffen kann. Dieser Schriftsteller wurde sich dessen bewusst, dass Gott seinem Leben den Sinn gibt. Wir glauben,dass hinter unser Leben und Tod Gott steht. Und das ist unsere Hoffnung.
Jedes Volk hat seine Nationalgalerie, in der kostbare künstlerische Gegenstände ausstellen werden. Dort wird keine Kischen ausgestellt, nur wertvolle künstlerische Werke. Niemand muss diesen kostbaren Gegenstände beneiden, dass sie ihre Galerie haben, weil der Mensch die Möglichkeit hat, in die göttliche Galerie in die Galerie der Heiligen aufgenommen zu sein. Gott hat daran Interesse, dass jeder Mensch in seine Galerie /Himmel/ geriet.
Predigt
Was verlangt Gott von uns , dass wir in seine Galerie kommen? Er verlangt von uns, dass wir nicht kitschig, seicht leben. Damit wir in die Gottes Galerie hineun kommen, müssen wir nicht gut malen wissen, aber wir brauchen heilig zu leben. Jeder Mensch kann die Geschicklichkeit seiner Hände, die Schlagfertigkeit des Verstandes und die Güte des Herzens zu entwickeln. Jeder Mensch kann die Anforderungen der Originalität zu erfüllen, damit Gott an ihn die Interesse hat. Was sollen wir machen, damit unser Leben original und nicht kitschig ist?
Der erste Aspekt ist. Gott ich brauche dich, damit ich schön und richtig leben konnte. Viele sagen. Gott ich brauche dich nicht. Wir kommen ohne dich zurecht und sie leben ,, seicht“.
Der zweite Aspekt ist die Empathie. Wissen sich in die Situation der Trauernden einzufühlen. Vergleiche Matthäus 5,4 Selig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden
Der dritte Aspekt ist die Stille und Demut.In der Stille hören zu wissen, was die anderen brauchen, was von mir verlangt Gott. Vergleiche Mt 5,5 Selig die keine Gewalt anwenden, denn sie werden das Land erben.
Der vierte Aspekt ist der Hunger und der Durst nach Gerechtigkeit. Einsetzen sich für die Gerechtigkeit, damit niemanden das Unrecht tun. Vergleiche Mt 5,6 Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit, denn sie werden satt werden.
Der fünfte Aspekt ist die Barmherzigkeit. Wir sollen barmherzig zu allen Menschen sein. Das gibt unserem Leben tief. Vergleiche Mt 5, 7 Selig die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden
Der sechste Aspekt ist die Reinheit des Herzens. Damit sich in jedem Menschen Gott spiegeln konnte. Das Fenster ist dann rein, wenn durch es das Licht übergeht kann. Der Mensch ist dann rein, wenn durch ihn Gottes Güte überstrahlt. Vergleiche Mt 5,8. Selig, die ein reines Herzen haben, denn sie werden Gott schauen
Der siebte Aspekt ist die Bildung des Friedens. Trotz den Streiten, Konflikten, Auseinandersetzungen bemühen sich um den Frieden. Vergleiche Mt 5,9. Selig die Frieden stiften, denn sie werden den Söhne Gottes genannt werden
Der achte Aspekt ist, ertragen das Leiden,Verfolgen,Böse wegen der Religion. Das vervollkommt unsere Liebe zu Gott und zu den Nächsten. Nicht rachgierig zu sein. Vergleiche Mt 5,11. Selig seid ihr ,wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt. Euer Lohn im Himmel wird groß sein
Heute folgen viele Mensche diese Aspekten nicht. Das aber bedeutet nicht, dass diese Aspekten nicht richtig sind. Die Bilder von berühmten Künstler Vinzent van Gogh 1853- 1890 werden heute für Millionen Dollars verkauft. Währen seines Lebens wurde kein seines Bild verkauft. Wir sollen aus unserem Leben etwas wertvolles machen und so unser Leben für die Ewigkeit zu retten. Notwendig aber ist die Zusammenarbeit mit dem Meister. Wir wissen, das kein Bild malt sich selbst, keine Statue bildet sich von sich selbst. Aber der Mensch kann sich selbst ,,malen“ oder bilden. Der Pinsel oder der Meißel sind die guten Taten, mit denen der Mensch sein eigenes Bild malt. Noch etwas müssen wir uns bewusst werden. Vergessen wir nicht, dass wir unser Leben im Atelier vollbilden, das die Kirche ist. In der Kirche haben wir die Aufgabe heilig zu werden. Gilbert Keith Chesterton 1874- 1936 schrieb. Ich bin überzeugt, dass die katholische Kirche dem Menschen hilft, heilig zu werden. Die katholische Kirche kann den Menschen vor der Sklaverei der Sünde retten. Sie hat in sich das göttliche Leben und dieses Leben gibt ihren Kindern. In seinem Buch TheEverlasting Man vergleicht er den christlichen Glauben zum Schlüssel, der die Tür öffnet , in die ganz neue Welt, von der wir keine Ahnung hätten, wenn wir draußen bleiben stehen. Glückliche Menschen, die in der Tasche der goldene Schlüssel tragen- der christliche Glaube. Er betete: Guter Gott, ich stehe vor dir mit geneigtem Kopf. Ich mache mich dessen bewusst, wie viele Kritzel- Kratzel habe ich schon in meinem Leben gebildet. Ich lobe mich nicht damit, was ich gebildet habe. Ich bin gern, dass du mein Helfer, meine Kraft bist, damit ich mein Leben in die Schönheit in die Harmonie vollbilde. Ich danke dir für deine Hilfe und ich bitte dich dafür, dass das Bild meines Lebens einmal in deine göttliche Galerie aufgenommen wird /ist/.
Jesus Christus, von dem die Pharisäer sagten; Durch den Fürsten der Dämon treibt er die Dämonen aus.
Nicht im Evangelium nach Matthäus, sondern im Evangelium nach Lukas widerlegen die Behauptung der Pharisäer, dass Jesus mit der Hilfe der Dämonen austreibt. Jesus sagte: Wenn also der Satan mit sich selbst im Streit liegt, wie kann sein Reich dann bestand haben. Wenn wir wollen, dass unser geistliches Leben Bestand hat, kônnen wir nicht im Streit mit Gott leben.
Jesus, du bist Gottes Wort in menschlicher Gestalt. Herr, erbarme dich unser.
Du lebst in der Einheit mit deinem Vater. Christus, erbarme dich unser.
Du bist gekommen die Menschen von der Macht der Dämonen befreien. Herr, erbarme dich unser.
Der dreizehnte Bischof von Regensburg, um 924 in Schwaben geboren, wurde in der damals berühmten Klosterschule auf der Reichenau erzogen. Erzbischof Heinrich von Trier, noch aus der gemeinsamen Studienzeit auf der Reichenau mit Wolfgang befreundet, bat diesen 956 mit nach Trier zu ziehen. Bis zum Tod des Erzbischofs war Wolfgang Lehrer an der Domschule und Domdekan in Trier.965 trat er in das Benediktinerkloster Einsiedeln ein, und 970 , weihte ihn Bischof Ulrich von Augsburg der das Kloster besuchte zum Priester. bald darauf verließ Wolfgang das Kloster, um in Ungarn das Wort Gottes zu verkünden. Der Bischof von Passau bemerkte Wolfgangs erfolgreiche Missionstätigkeit und in einer persönlichen Begegnung auch dessen geistige und menschliche Größe. Er schlug ihn für das freigewordene Bischofsamt in Regensburg vor. Kaiser Otto II. ernannte Wolfgang 972 zum Bischof von Regensburg. Auch als Bischof lebte Wolfgang streng nach mönchischen Idealen. Er reformierte die Benediktinerklöster seines Bistums, und förderte das geistige und kirchliche Leben in Regensburg. Während einer Reise durch Österreich im Jahre 994 starb Wolfgang in Pupping /Oberösterreich/ Sein Leichnam wurde in einer feierlichen Prozession nach Regensburg gebracht und in der Krypta des Klosters Sankt Emmeram beigesetzt.
Damit unser Leben vor Gott gelingt und bestehen kann und unser Tun reiche Früchte trägt, hat uns Jesus das Vater unser gelehrt. Beten wir gemeinsam…
In Frieden leben zu dürfen, das wünschen sich wohl alle Menschen.Friede wird immer wieder gestört, aber auch immer wieder neu geschlossen. Um diesen Frieden bitten wir.
Christus spricht. Selig, die das Wort Gottes hören und es auch befolgen.
Jesus Christus, der uns zur richtigen Einstellung zur Religion lehrt, sei mit euch.
Warum heilte Jesus die Frau, die schon 18 Jahre krank war gerade am Sabbat? Wusste Jesus nicht, dass daraus ein Konflikt zwischen ihm und den jüdischen Vorsteher entstehen wird. Selbstverständlich dass Jesus das wusste. Er aber wollte aber bei jüdischen religiösen Vorgesetzten, die nicht richtige Einstellung zur Religion nicht tolerieren.
Jesus, du heilst die Lahmen. Herr,erbarme dich unser.
Du zeigst uns den Weg zum Vater.Christus erbarme dich unser.
Du verurteilst jede Heuchelei. Herr, erbarme dich unser.
Unsere Moral lehrt uns, dass die Liebe auch über die Gesetz pflicht siegt. Darum ist natürlich, dass eine Mutter,die ein krankes Kind hat, und sie pflegt ihr Kind muss nicht am Sonntag zur heilige Messe gehen und hat keine Sünde. In ihrem Kind sie liebt auch Gott. Sicher sie würde zur heilige Messe gehen, wenn das Kind gesund ist.Wenn wir die Egoisten wären, würden wir nur auf die Verordnung des Gesetzes bestehen. Wir aber wissen, dass Gott die Liebe ist. Das wollten die Vorsteher des israelischen Volkes nicht zulassen. Sie verblieben hartnäckig auf die äußerlichen Auffassung der Religion. Der Vorsteher der Synagoge ist zornig, dass Jesus am Samstag heilt. Nach ihm das eine große Arbeit war. Wenn aber die Menschen ihr Vieh tränken gehen, das halten sie für die große Arbeit nicht ein. Samstag war für die Juden, Gedenktag an die Befreiung aus Ägyptischen Gefangenschaft. Darum sollte sich der Vorsteher der Synagoge freuen, dass eine Tochter des Volkes die Befreiung von ihrer Krankheit fand. Der Vorsteher musste nicht ein böser Mensch sein, aber er hängte an die Vorschriften des Gesetzes sehr fest und er wusste über die Liebe sehr wenig, Für ihn war die Anordnung mehr als die Tat der Liebe.
Mehr als ein Vater sich um seine Kinder sorgt, umfängt uns Gott mit seiner Liebe. So dürfen wir vertrauensvoll beten.
Kirche das sind wir. Also beten wir. Schau nicht auf die Sünde deiner Kirche, auf Lieblosigkeit und Gesetzgerechtigkeit, sondern auf unseren Glauben, unsere Bereitschaft zu Versöhnung und friedlichen Miteinander.
Alles vermag die Liebe. Sie bringt Heil. Sie bringt die Ordnung.
Wir wissen, dass Gott hinter das Böse nicht steht, aber er steht auch nicht hinter den Folgerungen der Sünden der Menschen. Wenn die Folgerungen der Sünden, nur diejenige betreffen, die die Sünde begehen, würden wir darin die Gerechtigkeit sehen. Aber wir sehen, dass es nicht immer so ist. Wegen der Sünde eines Menschen, viele Menschen leiden müssen. Und in uns wird stürmisch das Blut, wenn wir das Leiden der Unschuldigen sehen, wegen der Sünden der anderen. Die Verübung der Sünde ist in keiner Gestalt mit Gottes Willen vereinbar. Das ist nicht Gottes Wille, dass die unschuldigen leiden. Gleich haben wir die Einwendung vorhanden. Wenn Gott das Böse nicht wollte, warum er der Sünde nicht verhinderte? Hier steht der Mensch vor dem Geheimnis Gottes und vor dem Geheimnis der Ungerechtigkeit. Aber eines ist sicher. Wenn Gott immer dem Menschen das Böse zu tun verhinderte, der Mensch wäre nicht frei. Wehren wir uns den billigen und einfachen Antworten wie zum Beispiel: Alle Böse wird sich zum Gute wendet. Immer? Besser ist hier zu schweigen. Manchmal hören wir: Gott erzieht so uns. Vielleicht jemanden, aber wie erzieht Gott durch Massaker der Unschuldigen diejenige , die erlebten? Nicht jeder bekommt inmitten der Ungerechtigkeit die Gnade, sich dem Gott in den Armvoll zu werfen. Das schaffen wir auch bei kleineren Ungerechtigkeiten nicht. Es passiert, dass wir vom Menschen, der brutale ermordet wurde, sagen, dass Gott ihn beruft, als ob es sein Wille wäre. Ja, im Augenblick des Todes beruft der Herr jeden. Aber kann man nicht behaupten, dass jeder gewaltsame Tod Gottes Wille ist, oder sogar Gottes Strafe ist. Lia Cerrito schrieb das Büchlein. Aus der Gottes Kanzelei. Ich möchte kurze Geschichte anzuführen, Gott hört die Predigt des Paters ,, Schreckens“. Das ist der Zorn Gottes. Noch habt ihr nicht begreifen, dass das Erdbeben, das unsere Landschaft vernichtete, war die Strafe für ihre Sünde. Gott trübte sich ein. Was predigt dieser Pater? Dann Gott läutete an die Glocke an. Kam der Engel- Sekretar. Gott sagte zu ihm. Bringe mir hier meine Kinder. Welche? Der Himmel ist voll der Kinder. Diejenige Kinder, die hier nach dem letzten Erdbeben kamen. Nach einer Weile, Gottes Kanzle war voll der Kinder. Gott segnet sie, streichelt sie. Meine Kinder, Ich hätte auf sie die Erdbeben gesendet? Wer kann das sagen? Ach die Menschen Wenn sie schauen würden, würden sie sehen, dass die Erde mit Gottes Tränen gegossen sind.
Kehren wir zum Problem moralisches Bösen und Gottes Willen.Es ist sicher, dass die Täter der Ungerechtigkeit die Folgerungen ihrer Handlung erreichen werden. Gleichzeitig will Gott jedem die Chance geben, Er ringt um das Heil jedes Menschen, damit der Sünder den Weg der Busse und der Korrektion antritt. Das ist aber überhaupt nicht einfach . Das ist ein langer und schwerer Weg. Das ist fortschreitende Änderung durch Christus Liebe, Auch ein Gewaltverbrecher kann sich bekehren. Mehrere von ihnen wurden Heiligen. Ich erinnere hier jungen französischen Mördern und Räuber Jacques Fesch. Im Gefängnis lies er das Buch von Teresa von Lisieux : Die Geschichte einer Seele. Er bekehrte sich aufrichtig und mit der Reue lebte seine Busse. Er wusste, dass er zum Tode verurteilt ist, In der Nacht vor dem Tod schrieb er in sein Tagesbuch. In fünf Stunden, werde ich Jesus sehen. Es wurde hingerichtet der Mensch, der schon nicht der Straftäter war, sondern der Zeuge des Glaubens in Jesus Auferstehung.
Wenn Gott das Leiden nicht verursacht warum er es geschehen lässt? Hat jemand die Antwort, die nicht billig wird und wird alle Situationen Gottes Verhängnis charakterisieren? Ich lege oft die Frage. Herr,wie kannst du dem Bösen verhindert, wenn ich mich frei entschlosse das Böse zu tun, wenn ich dich nicht hören will, und deine Liebe lehne ich ab, Der Mensch hat freien Willen. Wäre es besser wenn er keinen freien Willen hätte? Auf diese Frage muss jeder selbst antworten. Auf der anderen Seite, der Mensch bei der Konfrontation mit dem Böse, das gegen ihn anstürmt, ruft zum Gott um die Rettung. Und das ist richtig, Weil Gott eingreifen kann und wir kennen die Beispiele, wenn die Menschen vor den Angriffen der bösen Menschen gerettet wurden. Johannes Paulus II 1981 Rom. Aber auch so stehen wir vor dem Geheimnis Gottes Wirkung. Wir haben nur eine Sicherheit, dass unser Leben und Tod in seinen Händen ist.
Im heutigen Evangelium werden wir hören wie heißen sie die Apostel die, Jesus erwählt hat. Größtenteils waren das ganz einfache Menschen, keine Doktoren Theologie, und dazu noch keine Heilige. Also die Menschen, die ihre Fehler hatten. Warum erwählte Jesus nicht die tüchtigere Menschen? Darum, damit er zeigte, dass der Erfolg der apostolischen Arbeit nicht von der menschlichen Fähigkeiten abhängig ist.
Jesus, du hast die Apostel erwählt und sie anvertraut das Evangelium zu verkünde. Herr, erbarme dich unser.
Du schenkst uns, was wir zum Leben brauchen. Christus erbarme dich unser.
Du verzeihst uns, auch wenn wir undankbar sind. Herr, erbarme dich unser.
Die Kirche feiert am 28. Oktober das Fest der Apostel Simon und Judas Thaddäus. Die Evangelien und die Apostelgeschichte haben uns von diesen Männer kaum mehr als den Namen überliefert. Simon wird in der Apostelgeschichte mit dem Beinamen Zelot näher gekennzeichnet. Vielleicht war er ein Anhänger der antirömischen Zelotenpartei. Zelotes bedeutet aber auch Eiferer, und es ist durchaus möglich, dass dieser Beiname das starke Engagement des Apostels für Christus ausdrücken soll. Nach der Legende erlitt er gemeinsam mit Judas Thaddäus den Märtyrertod. Den Berichten zufolge wurde er zersägt. Im römischen Messkanon finden wir seinen Namen. Judas Thaddäus Apostel ist, inzwischen glaubhaft nachgewiesen wurde, nicht mit dem bei Markus genannten ,,Bruder Jesu“ namens Judas identisch. Ob er der Verfasser des Juddas- Thaddäus- Briefes ist, konnte noch nicht eindeutig festgestellt werden. Der Legende nach soll er zuerst in Palästina und dann in Arabien, Syrien, Mesopotamien und Persien gepredigt und getauft haben. Mit Simon Zelotes gemeinsam soll er für seinen Glauben gestorben sein. Der Messkanon enthält selbstverständlich auch seinen Namen. Zunächst, wie alle anderen Apostel, mit Buch und Rolle; ab dem 13 Jahrhundert Beil oder Hellebarde oder auch Schwert und Steine Kennzeichen des Judas Thaddäus, der bei verzweifelten Anliegen und Situationen angerufen wird.
Dem Wort unseres Herrn und Erlösers gehorsam und getreu seiner göttlichen Weisung, wagen wir zu beten.
Getauft werden heißt, an der neuen Wirklichkeit Jesu Christi, des Auferstandenen, Anteil zu erhalten. Zu dieser neuen Wirklichkeit gehört auch das Geschenk des Friedens. Deshalb bitten wir.
Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken, spricht der Herr.
Jesus Christus, der zu uns sagt. Du wirst von dort nicht herauskommen, bist du den allerletzten Heller bezahlst, er sei mit euch.
Die älteren Leute sagen oft bei dem Gespräch mit den jüngeren Menschen. Zu unseren Zeiten war das nicht so. Die größte Weisheit des Menschen ist. Ehrlich und verantwortlich verbringen unser Leben. Was gestern war, daraus können wir lernen, was wird morgen, darüber mussen wir uns nicht quälen, wichtig ist, dass wir die Gegenwart so erleben, wie wir sollen.
Jesus, du bist der Messias, den die Propheten angekündigt haben. Herr, erbarme dich unser.
Du bist der Heiland, der uns von der Sünde befreit. Christus, erbarme dich unser.
Du bist unser Freund, der uns sein Leben schenkt. Herr, erbarme dich unser.
Jesus sagte zu den Juden,aber auch zu uns. Das Aussehen der Erde und des Himmels versteht ihr zu prüfen, wie prüft ihr aber diese Zeit nicht? Und warum urteilt ihr nicht von euch selber, was recht ist? Diese Worte bezeugen von dem unrichtigen Zugang zu den göttlichen Sachen. Wir haben das Interesse an die vergängliche Sachen,aber an die ewigen Sachen nicht. Der Schuldner ist zum Gericht vorladen, weil er nicht zahlen wollte. Die einzige Möglichkeit ist die Sache in die Ordnung bringen. Der Sinn dieses Gleichnis ist: Wir sind alle Schuldner und der wer uns vor Gericht vorgeladen hat, ist Jesus Christus, damit wir ihm die Schuld zurückgeben, damit wir die Gegenwart benützen und die Schuld ausgleichen. Was ist das Zeichen unserer Zeit? Heute spricht man oft von der Ökologie, über die Verschmutzung unseres Planet. Wächst das Ozonloch, das die Steigerung der Temperatur, verursacht, sogenannten Treibhauseffekt. Wenn die Menschen ihre Einstellung zu der Natur nicht verändert werden, kommt eher oder später zur Naturkatastrophe. Wenn wir unsere Einstellung zu den göttlichen Sachen nicht in Ordnung bringen, dann werden wir verurteilt werden. Jesus gibt uns im heutigen Evangelium wichtige Warnung.
Wer Jesus Christus als Bruder annimmt, darf zu Gott Vater sagen. So beten wir voll Vertrauen.
Der Prophet Micha sagt. Er wird unser Friede sein. Deshalb bitten wir.
Seinen Namen sollen sie loben, ihm spielen auf Pauken und Harfen.
30.Sonntag 2017 – Gotteswelt und Menschenwelt – Wie passt das zusammen?
Einführung
Die Wissenschaft setzt sich mit dem Problem der Welt Gottes und der menschlichen Welt auseinander und versucht sich damit zu beschäftigen, was sicherlich nicht einfach ist. Jesus spricht heute vom Gebot der Gottesliebe und dem Gebot der Nächstenliebe. Diese zwei Gebote hängen engen zusammen.
Predigt
Die Juden kannten das Gebot der Gottesliebe. Es befindet sich im fünften Buch des Mose, dem Buch Deuteronomium. Dort heißt es im 6. Kapitel, Vers 5: Darum sollst du den Herrn deinen Gott lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft. Im Evangelium des Matthäus, von dem wir heute aus dem 22. Kapitel etwas gehört haben, greift der Evangelist einen Befehl aus dem dritten Buch des Mose auf. Das ist das Buch Levitikus, wo es im 19. Kapitel Vers 18 heißt: Dusollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Jesus verbindet diese zwei Gebote zu einem Gebot. Jesus bezeichnet dieses Gebot als das Hauptgebot. Er zeigte uns, wie Gott liebt. Gott liebt seinen Sohn so sehr, dass er sich selbst vergisst und alle Aufmerksamkeit ihm widmet. Der Sohn liebt seinen Vater so sehr, dass auch er ganz sich selbst vergisst und seinen Vater bevorzugt. Diese gegenseitige Liebe ist im Heiligen Geist. Als Jesus als Mensch auf der Erde lebte, zeigte er uns den Aspekt der Gottesliebe. Jesus und auch Gott zeigten sich als die Liebende. Also stammt das Gebot der Liebe nicht von jemandem, der sich diesen Auftrag ausgedacht hat und dann selbst dieses Gebot nicht hält. Die Liebe gehört zum Wesen des göttlichen Lebens. Die Liebe ist diesem Leben eigen. Dass sich daher die drei göttlichen Personen unendlich lieben, ist ganz begreiflich, das verstehen wir. Aber wie kann Gott uns Menschen lieben, wenn wir Menschen so egoistisch und böse sind? Das ist ein weiterer Aspekt der Gottesliebe.
Ein Beispiel dazu: Wenn wir ein schmutziges Hemd in ein warmes Wasser mit Wasserpulver eintauchen, nimmt das Wasser allen Schmutz auf und das Hemd wird wieder sauber. Gott macht dasselbe mit uns, wenn er uns verzeiht.
Seine Liebe ist barmherzig. Das erweckt in uns ein großes Staunen! Wie groß muss Gottes Liebe sein, wenn er trotz allem, auch wenn wir oft nicht so leben wie er will, uns liebt. Weiters sagt Jesus zu uns: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Wenn uns Jesus dieses Gebot gab, musste er uns dazu befähigen, auch fähig zu werden, dieses Gebot zu erfüllen. Er befähigte uns zu lieben. Er gab uns Augen, die sehen, was die anderen brauchen. Er gab uns Hände, mit denen wir unseren Nächsten helfen können. Er gab uns die Fähigkeit, auf den anderen zu hören und ihn zu begreifen. Und er gab uns ein Herz, das fähig ist zu lieben. Die menschliche Liebe soll uns formen.
Aber was verstehen wir unter dem Wort Liebe? Heute verstehen viele Menschen darunter nur Sex und Eros. Wir wissen, dass Filme, Literatur, Theater, Gesänge Menschen beeinflussen und mit dem Wort Liebe nur schädliche und zweifelhafte Beziehungen entstehen lassen. Liebe macht oft blind!
Die Liebe hat aber ihre Rechte, der Liebe kann man nicht befehlen! Erich Fromm, ein moderner Denker , der in unserer Zeit lebte – er starb 1980 – meditierte über den Egoismus und den Verlust, lieben zu können und bezeichnet dies als Tragödie des modernen Menschen. Der Mensch wurde als Abbild Gottes geschaffen. Der Mensch kann also nur lieben. Die Frage ist, was der Mensch liebt? Der Mensch, der Gott nicht sucht, wird die irdische Werte lieben. Dem Menschen ist die Liebe zu sich selbst angeboren. Die Nächstenliebe muss er erlernen.
Die Kirche zeigt uns viele Beispiele wirklicher Nächstenliebe. Aber das bedeutet überhaupt nicht, dass alle Christen wirklich ihre Nächsten lieben. Ich kenne persönlich mehrere Menschen, die von ihren Eltern ein Beispiel der Nächstenliebe erfahren haben, und trotzdem sind sie dem Beispiel ihrer Eltern nicht gefolgt. Ihr Leben wurde egoistisch. Wie ist das möglich? Die Erklärung ist ganz einfach. Menschen werden nicht nur von den Eltern geformt, sondern auch von der Umgebung, in der sie leben, außerdem auch vom Internet, von den Massenmedien. Jeder Mensch ist anders. Es gibt Menschen, für die die Nächstenliebe kein Problem ist, und es gibt die Menschen, die nicht fähig sind, ihren Egoismus zu überwinden.
Mahatma Ghandi – sie lebte von 1869- 1948 – sagte: Du kannst nicht das Böse tun, ohne dich selbst zu verletzen. Aber gilt es auch umgekehrt. Du kannst nicht das Gute tun, ohne dich selbst nicht zu bereichern. Unser Egoismus oder unsere Liebe entscheiden darüber, wie unser Leben sich entwickeln wird. Die Liebe baut auf, sie macht unser Leben froh. Der Egoismus vernichtet unsere Beziehungen zu den Menschen. Wegen des Egoismus ist der Mensch fähig, auch das Verbrechen zu begehen. Die Worte von Jesus müssen wir ernst nehmen, ansonsten werden wir schwer daran leiden müssen.
Jesus, der kam, das Feuer der Liebe auf die Erde zu werfen, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium sagt Jesus, dass er kam die Spaltung auf die Erde zu bringen. Vielleicht sind wir überrascht. Wir dachten, dass Jesus kam, um uns die Einheit bringen. Aber wir können in der Einheit leben, nur mit den Menschen, die gleicherweise denken wie wir. Wir können nicht, mit allen Menschen in der Einheit leben.
Jesus, du hast zu deinem Vater gefleht. Lass sie eins sein, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir. Herr, erbarme dich unser.
Du hast für alle, die an dich glauben, gebetet. Lass sie eins sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Christus, erbarme dich unser.
Du hast ein Vermächtnis hinterlassen. Ich habe deinen Namen bekannt macht, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und damit ich in ihnen bin. Herr, erbarme dich unser.
Das Feuer hilft dem Menschen und wir alle benützen es. Zum Beispiel zum Kochen, oder wie die Wärme, die uns erwärmt, oder zur Zündung der Fackel. An welches Feuer dachte Jesus, wenn er sagte: Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Jesus dachte an das Feuer der Liebe. Und Jesus brachte diese Liebe auf die Erde. Die Liebe läutert uns von unserer Eigensucht. Wie ist das im konkreten Leben? Der große spanische Schriftsteller Lope de Vega liegt im Totenbett. Sein Leben ging ihm vor den Augen wie ein Film durch. Er hatte viele Erfolge. Seine Theaterspiele besuchten zehntausende Menschen. Er lebte nur für den Erfolg. Sollte er nicht zufrieden sein? Der Behandlungarzt sagte zu ihm. Sie können glücklich sterben. Die Welt wird Sie nicht vergessen. Sie werden in die Geschichte wie ein großer Mensch eingehen. Herr Doktor sagte der Sterbende. Jetzt weis ich schon, dass vor Gott, nur der groß ist, der ein gutes Herz hat. Wie gern würde ich die Erfolge meines Lebens dafür austauschen, damit ich eine gute Tat vollbringen kann. Er wurde sich dessen bewusst, dass in ihm das Feuer der Liebe nicht brannte. Nur die Liebe macht den Menschen groß.
Jesus hat aus dem Willen des Vaters gelebt. In diese Lebensgemeinschaft möchte er auch uns einführen, wenn er uns beten lehrt.
In der Welt wird viel vom Frieden gesprochen. Reden allein macht es nicht. Wir wollen beten.
Ich hoffe,, ja ich hoffe auf den Herrn. Da neige er sich zu und hörte mein Schreien.
Auch ihr seid bereit. Denn in einer Stunde, in der ihr es nicht meint, kommt der Sohn des Menschen, sagte Jesus, er sei mit euch.
Jesus sagt zu uns, dass wir vorbereitet sind, vor dem Gott die Rechenschaft über unser Leben ablegen. Wann sind wir vorbereitet? Dann, wenn wir uns nach dem Evangelium bemühen leben.
Jesus, du bist unser Friede. Herr, erbarme dich unser.
Du bringst uns die Vergebung des Vaters. Christus, erbarme dich unser.
Du rufst uns als Kinder des Friedens dir zu folgen. Herr, erbarme dich unser.
Apostel Petrus fragte Jesus.Herr, meinst du mit diesem Gleichnis nur uns oder all die anderen? Selbstverständlich meinte Jesus auch dir anderen. Anders gesagt. Jeder muss vorbereitet sein, nicht nur die Apostel. Was bedeutet Seid vorbereitet? Einige Menschen schalten ihre Händys überhaupt nicht. Sie sind vorbereiten ,auch in der Nacht die Nachrichten zu empfangen. Jemand kann sagen, das ist eine Krankheit. Die anderen aber sagen.Wenn der Mensch sich in dieser Welt durchsetzen will, muss er zur Verfügung 24 Stunden stehen. Jesus spricht davon, dass der Mensch unaufhörlich vorbereitet sein muss. Nicht nur manchmal. Er muss auf die zweite Ankunft Jesu Christi immer vorbereitet zu sein. Er darf nie ,,ausgeschaltet“ sein. Vorbereitet sein, bedeutet, keine Passivität. Gerade umgekehrt. Das ist die Aktivität.Jesus vergleicht diese Aktivität zu einem Diener, der folgerichtig alle seine Pflichten erfüllt. Der heutige Mensch ist eher vorbereitet, die Nachrichten durch Händy, Internet, Satelit zu empfangen, als Gottes Wort, Gottes Gnade, Gottes Liebe zu empfangen.
Ein reicher Mann, bat den Papst Pius IX um die Beichte. Alles war in Ordnung bis die Rede kam auf die Tat der Busse. Der reiche Mann, konnte sich nicht fassten, weil seine Gesundheit schwach war. Aus diesem Grund, konnte er nicht die Wallfahrt machen. Er war nicht fähig lange Zeit zu beten. Dann fiel dem Papst einen originalen Gedanke ein. Er gab den Beichtlingen einen Fingerring. Auf dem Ring stand. Memento mori. Denke an den Tod. Und der reiche Mann, sollte jeden Tag an den Ringe schauen. Weil er wusste nicht wann für ihn der Tod kommt, war er immer vorbereitet.
Weil, wir Kinder Gottes sind, wagen wir voll Vertrauen zu beten.
In den Frieden, können wir nun dann beten, wenn wir immer auf die Ankunft des Herrn vorbereitet sind.
Gott ist oben, Gott ist unten, Gott umgibt mich von allen Seiten, Gott ist sogar in mir drin.
Gott, der Herr, der kommen wird zu einer Stunde,die niemand kennt, sei mit euch.
Jesus sagt im heutigen Evangelium, dass wir vorbereiten sein sollen, die Abrechnung machen aus unserem Leben. Es ist sehr wichtig, sich dessen bewusst werden, dass einmal wir Gott die Rechenschaft ablegen werden. Vielleicht denken wir selten daran, und doch wie diese Rechenschaft wird ausgehen, davon wird unsere Ewigkeit abhängen.
Jesus du bist gekommen, uns heimzuholen zum Vater. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns das Licht deines Wortes auf den Weg gegeben. Christus, erbarme dich unser.
Du bereitest uns den Plan beim himmlischen Hochzeitsmahl. Herr, erbarme dich unser.
Gott verlangt von uns mit Recht verantwortliche Zutritt zu unserem Leben. Es scheint uns, dass Gott nicht anwesend in dieser Welt ist. Aber wir wissen, dass Gott jeden unseren Schritt folgt. Vor Gott können wir nicht ,,totschweigen“ Gott ist der Herr, der kommen wird. Wie sollen wir verantwortlich leben? Das Evangelium lehrt uns, dass wir nicht egoistisch, sündig leben sollen, sondern für die anderen. Unsere Gaben und Fähigkeiten sollen wir in den Dienst der anderen geben. Jesus sagt: Jedem aber, dem viel gegeben ist- viel wird von ihm verlangt werden und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man desto mehr fordern. Luk 12, 48. Aber unverantwortlich leben nicht nur die Menschen, die ausgesprochen die Sünden begehen, sondern auch die Menschen, die viel Zeit den Vergeblichkeiten widmen, und vernachlässigen die Sachen, die wesentlich und wichtig sind. Und noch ein Problem ist. Viele Menschen leben nicht in der Gegenwart. Einige wissen sie nicht von ihrer Vergangenheit sich befreien und die anderen beunruhigen sich wegen der Zukunft. Und sie leben den zugegen Augenblick nicht. Und das ist nicht richtig. Zu diesem Tema hat der französische Schriftsteller Michel Quoist ein Buch geschrieben. ,,So leben ist gut“. Die Kunst richtig zu leben ist eine große Kunst. Dieser Kunst müssen wir alle lernen.
Da uns aufgetragen ist, auf die Stunde Gottes wachend zu warten, wagen wir zum Vater zu beten.
Gott kommt, wenn wir ihn nicht erwarten. Um den Frieden, wollen wir wachend beten.
Selig, die der Herr wachend findet und Platz nehmen lässt am Tisch des Lebens.
Gott, der Herr, der Leben schenkt und wieder zurückfordert, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium verlangte jemand von Jesus, damit er Schiedsrichter in seinem Vermögens streit. ist. Jesus lehnt das ab. Statt dessen sagt er. Gebt Acht und hütet euch vor aller Habsucht. Vielleicht sah Jesus diese Habsucht bei dem Mann, der Jesus um die Hilfe bat.
Jesus, du bist der Reichtum unseres Lebens. Herr, erbarme dich unser.
Du bist gekommen, um uns heim zurufen zum Vater. Christus, erbarme dich unser. Christus, erbarme dich unser.
Du willst uns den Reichtum ewiger Vollendung schenken. Herr, erbarme dich unser.
Jesus macht uns auf die Gefahr der Habgier aufmerksam. Nur ein freigebiger Mensch kann glücklich zu sein. Etwas besitzen ist nicht schlecht. Es kommt darauf an, wie wir diese Gabe- Habe benützen. In einigen Übersetzungen der Heiligen Schriften finden wir statt des Wortes Habsucht, das Wort der Geiz. Diese zwei Untugenden sind sich einander nahe. Beide betreffen den unrichtigen Umgang des Besitzes. Die Habgier ist die unkontrollierte Sehnsucht nach dem Vermögen.Und der Geiz ist, wenn wir uns mit den Guten, die wir besitzen nicht teilenn wollen. Diese zwei Sünden kann man von einander nicht trennen, weil anders ein freigebige Mammonsdiener enstehen würde. Der Geizhals ist angeketteten zum Mammon, den er mehr als Gott liebt. Der Mammon wird für ihn zum Götze und zugleich zur Strafe. Auch die Habgier ist der Götzendienst, und die Vernachlässigung göttlichen Gebotes. Die Habgier und der Geiz dunkel unsere Sehkraft mache. Und was sagt zu diesen Menschen Jesus. Narr, noch in dieser Nacht werden deine Seele verlangen. Das Wort Narr ist ein hartes Wort. Diese habgierige Menschen denken, wenn sie viel Vermögen haben werden, dann werden sie glücklich. Wir kennen die Worte von heiligen Augustinus. Unzufrieden ist das Herz des Menschen bis im Gott nicht ruht. Das Vermögen ist die Gabe von Gott und wir sollen es nicht nur zum eigenen Nutzen benützen , sondern auch zum Nutzen unserer Nächsten.
Zu Gott unserem Vater,der uns das Leben geschenkt hat uns es wiederfordern wird,lasst uns beten.
Die Schätze dieser Welt bringen keinen Frieden. Seinen Frieden schenkt uns Gott, wenn wir ihn bitten.
Selig, die bereit sind für den Tag , an dem uns ruft, um uns aufzunehmen in sein Reich.
Das ganze Evangelium und die apostolischen Briefen geben uns genug Licht dazu damit wir in unserem Leben nach dem Gottes Willen leben. Jesus fasste vor seinem Tod den Gottes Willen in das wichtigste Gebot. Ein neues Gebot gebe ich euch , dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Joh 13,34. Lernen sich Gottes Willen im Leben zu erkennen, ist nicht möglich ohne sogenannten Licht des Glaubens. Wie sollen wir das verstehen? Wie viel mal bitten wir um das Licht, damit es uns einleuchten, aber überhaupt muss nicht um das Licht gehen, das Gott uns gesendet hat. Papst Franziskus schreibt in seiner Enzyklika Lumen fidei. Wenn das Licht fehlt wird alles durcheinander werden. Dann ist nicht möglich, unterscheiden das Gute von Bösen, den Weg zum Ziel zu finden. Was soll dieses Licht sein? Überhaupt muss nicht um das Licht gehen, das Gott gesendet hat. Aber wollen wir nicht im gegebener Situation nur dieses Licht, und Gott und das Leben in Christus interessiert uns nicht. Der Papst Franziskus sagt. Obwohl wir wollen das Licht für konkreten, partikularen und zeitmäßig Sachen. Es ist wichtig das in den Kontext des ganzen Lebens zu sehen. Wenn ich nicht ,weiß wozu mein Leben hinführen, was im Leben wesentlich ist, dann mein Leben verwickelt sich in die viele blinden Gässchen. Wir suchen das Licht,für die Sachen, die uns wichtig erscheinen, aber aus der Sicht Gottes Willen, ist das nicht so. Zum Beispiel, wir quälen uns darüber, ob die Wahl irgendeiner Schule, Beruf nach dem Gottes Willen ist, aber es quält uns nicht, ob wir unser Leben im Geist des Evangeliums leben. Dabei ist das aus der Perspektive des ganzen Lebens alles anders. Gott wird uns nicht fragen, ob wir die Schule, den Job, nach dem Gottes Willen gewählt haben, sondern nach dem ob wir nach dem Willen Gottes lebten, dort wo wir gerade waren. Das Licht des Glaubens haben wir nur dann, wenn wir glauben. Glauben bedeutet nicht nur in die Kirche zu gehen und die Wahrheiten des Glaubens zu kennen, obwohl auch das ist wichtig. Der Glaube ist die Beziehung zu Gott, der sich mit der Begegnung mit ihm gebärt. Nur Jesus Christus kann sagen: Ich bin das Licht der Welt. Er zeigt mir, was in meinem Leben wichtig ist. Der Glaube lehrt uns auf das Leben, auf die anderen, aus Jesus Perspektiven zu schauen, als ob mit seinen Augen zu sehen.
Richten wir uns auf das brennende Thema aus. Wie sollen wir den Gottes Willen in den Fragen des Bösen und Leidens sehen? . Wir sind an die Wirklichkeit der Belohnung und der Strafe angewöhnt. Dieser Wirklichkeit wir verstehen und sie empfangen, weil sie gerecht ist. Zugleich ist das häufigste Ursache dessen, warum wir vor Gott die Angst haben. Für unsere böse Taten erwarten wir die Strafe. Und wir wollen,wir verlangen, dass auch die anderen, die das Böse tun, bestrafen zu werden. Aber Gottes Offenbarung gibt uns zu erkennen, dass Gott sich nicht nur mit der Logik der Belohnung und Strafe richtet. Er will unser Heil. Er ladet den Menschen auf den richtigen Weg ein. Wenn der Mensch das Böse tun, seine böse Taten haben ihre Folgerungen, die kann man nicht durch eine fromme Wunsch zu beseitigen, oder diese böse Taten nicht zu sehen. Im Alten Testament lesen wir oft über Gottes Strafe. In der Wirklichkeit geht es aber über die Folgerungen der Sünden des Volkes. Das Volk wählte das Böse und das brachte ihm die Strafe. Aber das können wir nicht so verstehen, dass Gott seinen Zorn lindern brauchte. Nein, Gott respektierte den freien Willen des Menschen und lies den Menschen seinen bösen Wege auch mit ihren Folgerungen. Und so die Folgerungen wurden die Strafe. Es ist wichtig zu sehen die Bindung des moralischen Bösen auf das Milieu, das der Mensch durch sein Leben beeinflusst. Schon im Buch Genesis lesen wir. Gott sprach zu Adan: So ist verflucht der Ackerboden um deinetwillen. Unter Mühsal wirst von ihm essen, alle Tage deines Lebens. Dornen und Disteln lässt er dir wachsen und die Pflanzen des Feldes musst du essen. Gn 3, 17-18. Die Sünde des Menschen bezeichnet auch die Erde, sie stört das, was Gott als Gutes erschuf. Die ökologischen Problemen sind nicht ohne Zusammenhang mir dem sündigen Tun des Menschen. Gott nicht nur respektiert freien Willen des Menschen er sendet die Propheten, damit sie warnen, den richtigen Weg zeigen. Damit sie nach Bekehrung rufen.
Jesus Christus, zu dem wir uns vor allen Menschen bekennen, sei mit euch.
Jesus fordert uns auf, dass wir die Zeugen des Evangeliums sind. Das bedeutet wir können unseren Glauben nicht verbergen. Unseren Glauben müssen wir auch nach außen äußern. Aber unser Bekenntnis des Glaubens muss authentisch sein. Das kann Theater sein. Wenn für uns der Glaube nicht wichtig ist, wir sind im Glauben gleichgültig, dann können wir nicht, die Zeugen des Evangelium sein.
Jesus, du bist unser Mittler und Anwalt beim Vater.Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns die Vergebung unserer Schuld zugesagt. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns den Heiligen Geist als Helfer verheißen.Herr, erbarme dich unser.
Die heutige moderne Welt sagt, dass die Religion die Privatsache ist. Wir sollen mit unserer Überzeugung den anderen auf die Nerven gehen. Etwas ganz anderes lesen wir im heutigen Evangelium. Das offene Bekenntnis zu Christus ist unbedingt die Voraussetzung des ewigen Lebens. Das offene Bekenntnis steht auf demselben Grad wie die Liebe zu den Nächsten, wie die Barmherzigkeit. Auf einer Seite ist Christus der Verteidiger der Religion in Verborgenheit. Du aber, wenn du betest, so geh in deine Kammer und nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist, und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird es dir vergelten. Mt.6,5. Und weiter Jesus sagte den Pharisäer die nach außen ihren Glauben zur Schau gestellten: Wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, denn sie lieben es, in den Synagogen und an den Ecken der Straßen stehend zu beten, um sich den Menschen zu zeigen. Mt. 6, 5.
Und plötzlich scharfer Widerspruch. Der Befehl äußern den Glauben auch nach außen. Die Religion hat auch der offene Charakter. Die Religion hat ihr Platz, auch in öffentlichem Leben. Für uns Christen, ist immer Beispiel Jesus. Und er verkündigte seine Lehre öffentlich. Er starb am Kreuz öffentlich. Er barg seine Überzeugung nicht, obwohl Er in den Konflikt kam mit vielen Menschen. Und darum können auch die Christen ihren Glauben nicht verbergen.
Wir haben uns zu Jesus Christus, dem Menschensohn, bekannt.So dürfen wir voll Vertrauen zum Vater beten.
Da wir uns zu Jesus bekennen, dürfen wir um seinen Frieden bitten, damit er uns vor dem Vater bekennt.
Selig, denen alle Schuld vergeben ist und die eingehen zu den Engeln Gottes.
Jesus, der sagte, hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, der Heuchelei ist, sei mit euch.
Warum sagte Jesus seinen Aposteln, dass sie sich vor dem Sauerteig der Pharisäer hüten sollen. Die Ursache war, dass viele Menschen, unter ihnen auch die Apostel ist, entdeckten nicht die Heuchelei der Pharisäer. Anders gesagt. Jesus warnt uns vor allem, was nicht richtig ist, was falsch ist.
Jesus, du bist das aufstrahlende Licht aus der Höhe, erbarme dich unser.
Du leuchtest allen, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes. Christus, erbarme dich unser.
Du lenkst unsere Schritte auf den Weg des Friedens.Herr, erbarme dich unser.
Jesus, als der sorgfältige Hauswirt nach den ernsten Worten der Warnung und auf die Adresse der Pharisäer und Schriftgelehrten, gib den Aposteln die Anweisungen, wie sollen sie sich in der Welt benehmen. Sie warnt sie vor der Ansteckung, die sie zum Fall und ins Unglück führte und das ist die Heuchelei, die Jesus zum Sauerteig vergleicht. Unter dem Begriff Sauerteig wurde zur Zeit Jesu an alles gedacht , was konnte die anderen Sachen anstecken. Wenn, Jesus vor dem Sauerteig der Pharisäer warnt, ist offenbar, dass Jesus, mit ihrem Tun nicht zusammenstimmt. Die Pharisäer anders dachten, und anders taten. Sie fingierten die Frömmigkeit und in der Wirklichkeit sie waren nicht andächtig. Die Liebe ist vereinigt mit der Aufrichtigkeit. Also was in Inneres ist. möge sich äußern nach außen. Wir können das auch anders sagen. Was hüllen sich, kann man nicht auf ewig hüllen. Alles zutage kommen. Im geistlichen Leben, die Heuchelei macht große Schade. Durch die Heuchelei können wir uns betrogen, auch die anderen, aber nicht Gott, der in unsere Herzen sieht.
Gott holt uns an seinen Tisch. Dieser Tisch ist Zeichen einer kommenden Welt, eines Volkes in Einheit und Gleichheit. Lasst uns nun das Tischgebet dieses neuen Volkes Gottes beten.
Friede wird, wenn in uns Frieden ist Gott schenkt uns diese Möglichkeit, Zu ihm lasst uns beten.
Jesus dich suchen wir in unsere, Leben , Schenke uns die Vollendung in dir in der Stunde unseres Todes
Wie würde Christus verfahren, wenn er zu dieser Zeit wieder auf die Erde kommen würde? Wieder würde er wie vor 2 Tausend Jahren in Armut, in Bescheidenheit, heimatlos als Wanderprediger leben? Oder würde er sich unserer Zeit anpassen? Würde er sich mit bedeutenden Persönlichkeiten umgeben. Hätte er eigene Zeitungen. Würde er in Radio, in Fernsehen auftreten? Vielleicht ja. Aber wir wissen, dass Jesus, würde nachdem Leben, was er vor 2 Tausend sagte. Ich bin nicht gekommen, um bedient zu werden , um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele. Mr.10, 45
Predigt
In der Welt Christi herrscht das Gesetzt des Dienstes. Dieses Gesetz ist gültig auch heute. Millionen Menschen treten in die Dienste Christi ein. Nicht nur die Missionare, die wir heute feiern. Oft die Menschen erlangen durch den Dienst ihre Größe. Wir können hier erwähnen die Menschen wie Albert Schweitzer, Mutter Teresa, oder der montrealische Bischof Légere. Jedes Jahr Tausende Menschen verlassen freiwillig Europa, und gingen in die Entwicklungsländer, damit dort zum größeren Leben dortigen Einwohner beitragen. Sie bauen dort die Schulen Krankenhäuser, Instituten. Es ist richtig, dass der Mensch seine Fähigkeiten benütze, damit den andere hilft. Im Evangelium steht. Wer von euch groß sein will, möge er dienen. Die wirkliche große erlangen wir durch den Dienst. Noch nicht begriffen das alle Menschen. Auch bei den Apostel war das nicht anders. Anfangs wollten sie nicht dienen. Ihr Denkweise war ganz anders. Jakobus und Johannes kamen zu Jesus, sagte zu ihm. Lehrer wir wollen, dass du uns tust , um was wir dich bitten werden. Was wollt ihr, dass ich euch tun soll? Sie sprachen zu ihm. Gib uns, dass wir einer zu deiner Rechten und einer zur Linken sitzen mögen in deiner Herrlichkeit. Mr.10,37. Christus lehrt sie. Wer unter euch groß werden will soll euer Diener sein. Im Christentum darf nicht keine Arroganz, Ehr begier, Neid sein, persönliche Streiten. Wer uneigennützig dienen nicht will, kann kein Missionär sein. Nur solche Autorität haben, wiefern wir dienen. Wenn die Kirche immer sich nach diesem Grundsatz gerichtet hätte, hätte sie in der Welt eine andere Position. Die Macht der Wahrheit ist stärker als die Wahrheit der Macht. Jeder Missionär hat sein Beispiel in Christus, der nicht aus der falschen Sympathie den Menschen diente, damit er den Einfluss und Popularität gewinne. Mit dem demütigen Dienst ist bezeichnet jeder seinen Schritt von Betlehem bis Kalvarienberg. Und er sein Leben als das Lösegeld für viele hingegeben hat. Christus auch für mich gestorben ist. Was für einen großen Wert muss ich haben, wenn Gott für mich stirbt und ständig mich sucht. Eben das war die Ursache, dass Christus faszinierte und anzog so viele Mensche und sie aussprechen den Namen Jesus mit der Ehrfurcht und der Liebe. Teihard de Chardin sagte. In einem kannst du dich irren. Wenn du dich damit bereichst, dass du die anderen bereichst. Beten wir um die Gnade, damit wir alles was wir haben uneigennützig in den Dienst der anderen zu geben. Heute wollen wir für alle Menschen danken, die ihre Egoismus und Bequemlichkeit überwandten, und Christus verkünden in der ganzen Welt. Möge sie immer den Schutz der Jungfrau Maria ihre Hilfe zu spüren, Bitten wir für alle Missionäre, damit sie nie den Mut verlieren das Evangelium das Evangelium zu verkünden. Bitten wir auch für uns, damit wir die Missionäre durch unsere Gebete, aber auch materiell unterstützen, damit Christus alle Menschen erkennen. Vergessen wir nicht die Worte von Jesus. Das ewige Leben ist, dass sie dich den ewigen Vater erkennen. Das Wesen der christlichen Mission ist den Menschen Christus bringen, und damit den Menschen das Leben bringen, die Wahrheit bringen. Seien wir uns dessen bewusst, wie wichtig die Missionstätigkeit ist.
Wehe euch! Gesetz gelehrten, denn ihr belastet die Menschen mit schwer zu tragenden Lasten, sagte Jesus, er sei mit euch.
Im Evangelium werden wir über den scharfen, Konfrontationsdialog zwischen Jesus und den Pharisäer und Schriftgelehrten hören. Jesus spricht vom Blute der Propheten, die in Israel getöten wurden und er gibt in unmittelbaren Zusammenhang das Verhalten der damaligen Generation mit begangenen Schulden ihrer Vorfahren.
Jesus, wir glauben deinem Wort und tun es doch so selten. Herr, erbarme dich unser.
Wir hoffen auf dein Erbarmen und lassen es an Erbarmen fehlen. Christus, erbarme dich unser.
Wir lieben dich und übersehen unseren Nächsten.Herr, erbarme dich unser.
Jesus weist, dass sein Tod sich nähert. Seine Feinden wollen ihn vernichten. Jesus erwähnt mehrmals das Wort Blut. Das Blut der Propheten von dem Blut Abels bis zu dem Blut des Zacharias. Das ist das Blut, das immer die Strafe und Rache hervorruft. Aber Jesus Blut, wird das Blut der Versöhnung und Rettung, das wird das Blut, ausgegossen für die Sünde der Welt. In diesem Kontrast können wir begreifen, mit wem unterscheidet sich das Alte Testament vom Neuen Testament. Das ist die Liebe, die bis zum Äußersten liebt. Wenn Jesus den Schriftgelehrten und Pharisäer erinnern, dass sie die Grabmäler bauen, die ihre Väter getötet haben. In diesem Zusammenhang fällt uns der Gedanke an: Jesus ist der einzige von Propheten, dem wir kein Grabmahl bauen können. Jesus ist der, der das Grab in den Ort der Hoffnung und Freude verwandelte. Und das Kreuz und das Leiden strahlte er damit durch, dass er es durchgemacht hat. Jesus liest uns unsere Kreuze tragen, damit wir die Teilnahme an seinem Leid haben. Im Leidem verlässt uns Jesus nicht, sondern bestärkt uns mit seiner Liebe.
Der Geist eint uns in aller Verschiedenheit zu dem einen Leib des Herrn. In dieser Einheit beten wir zum Vater.
Im Zeichen des Friedensgrußes die Wirklichkeit und Wirksamkeit Gottes zu erfahren und weiterzusagen, dazu sind wir bereit, wenn wir bitten.
Bittet, nun den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte aussende, sagte Jesus, er sei mit euch.
Der Name Lukas kommt von lux- Licht. Er war ein Licht in der Welt, weil er alle Welt durchleuchtete,wie es bei Matthäus heißt. Ihr seid das Licht der Welt. Sankt Lukas glich der Sonne, er ist groß gewesen durch himmlische Betrachtung, schön in seinem guten Wandel, schnell in seiner feurigen Predigt, nützlich damit, dass er seine Lehre aufgeschrieben hat.
Jesus, du bist die Güte und Menschenliebe Gottes. Herr, erbarme dich unser.
Du bist der Heiland aller Armen, Kranken und Sünder. Herr, erbarme dich unser.
Du bist die Quelle unseres ewigen Lebens. Herr,erbarme dich unser.
Der hl. Lukas wird allgemein als Patron der Ärzte und der Künstler verehrt. Er wird dargestellt mit dem Stier, zuweilen geflügelt, als Symbol des von ihm verfassten dritten Evangeliums. Einige schreiben dem Stier, das Attribut des Hl. Lukas, den Sinn des Opfertieres zu, vielleicht weil das Lukasevangelium mit Zacharias einem Priester des Alten Bundes beginnt. Lukas wird wie alle Apostel abgebildet mit einem Buch. Lukas entstammte von einer angesehenen Familie in Antiochien, und war wie der hl. Paulus angibt, von Beruf Arzt. /Kol. 4,14/. Leider haben wir nur sehr spärliche Nachrichten über das Leben dieses Mannes, dessen Name in der Christenheit unsterblich geworden und immer genannt wird, solange das Evangelium auf dem Erdkreis verkündet wird. Lukas war Heide. Um das Jahr 43 soll er zum Christentum gefunden haben. Die Apostelgeschichte berichtet davon. Einige verkündeten nach ihrer Ankunft in Antiochien auch den Heiden die Frohbotschaft vom Herrn Jesus. Die Hand des Herrn war mit ihnen und eine beträchtliche Anzahl wurde gläubig und bekehrte sich zum Herrn / Apg. 2, 20/.Barnabas und Lukas schienen ihnen Lehrer und Führer gewesen zu sein. Seither war Lukas der ständige Begleiter des großen Apostels Paulus. Lukas reiste mit Paulus von Troas nach Philippi, predigte mit ihm zusammen in Jerusalem und blieb an seiner Seite auch in Rom. Im zweiten Brief Timotheus wir bezeugt , dass er bis zum bitteren Tode bei seinem verehrten Meister ausharrte.
In Jesus Christus sind wird Kinder Gottes. Zu diesem Vater, der uns nur Gutes schenken will, dürfen wir voll Vertrauen sprechen.
Wenn wir Gott rühmen und loben, ist sein Friede mitten unter uns, seinen Sohn Jesus Christus, ihn bitten wir um das Geschenk seines Friedens für alle Menschen dieser Welt.
Auf dein Wort hin Herr, will ich glauben, du hältst in mir wach , die Hoffnung auf ewiges Leben.
Jesus sagte zu den Pharisäer: Weh euch: Ihr seid wie Gräber, die man nicht mehr sieht; die Leute gehen darüber, ohne es zu merken. Er sei mit euch.
Jesus macht den Pharisäern Vorwürfe darüber, dass sie viele unwesentliche Sachen machen, und die wichtigen Sachen, wie Liebe und Gerechtigkeit, vernachlässigen. Ist das nicht auch unsere Situation? Vernachlässigen wir nicht auch unsere Beziehung zu Gott, und wir zu viel Zeit unwichtigen Sachen widmen?
Jesus, du bist nahe allen, die dich suchen. Herr, erbarme dich unser.
Du bist uns in allem gleich geworden. Christus, erbarme dich unser.
Du richtest uns auf durch deinen Geist. Herr, erbarme dich unser.
Der Name des Heiligen Ignatius von Antiochien wird im ersten Kanon der Heiligen Messe genannt. Das ist eine große Auszeichnung und offenbart, welch tiefe Bedeutung Kirche und Gläubige diesem frühen Blutzeugen Christi zugemessen haben. Die sieben Briefe an die jungen Christengemeinden, die er auf seiner Reise in den Tod verfasste, als man ihn nach Rom schleppte, wo er im Kolosseum den Raubtieren vorgeworfen wurde, sind bis zum heutigen Tag bekannt. Es wird heute nicht mehr bezweifelt, dass sie echt sind. Sie sind der ergreifende Ausdruck seiner für Christus und seine Kirche glühenden und in dieser Glut sich verzehrenden Hirtenliebe, und für uns zugleich ein äußerst wichtiges Zeugnis für den christlichen Glauben für die Apostel der unmittelbar darauf folgenden Zeit. Sein Martyrium und seine Briefe werden vom Hl. Irenäus erwähnt. Diese Briefe gehören zum Schönsten, was aus der frühchristlichen Literatur bekannt ist. Die Legende bezeichnet den Heiligen als das Kind, das Jesus in die Mitte seiner Jünger stellte, wobei er sagte: Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen. (Mt18). Glaubhafte Quellen geben an, dass er ein Schüler des Apostels Johannes war und von Petrus und Paulus geweiht, als dritter Bischof von Antiochien auf den Stuhl erhoben wurde. Der Hl. Bernhard schrieb von ihm: Der große Ignatius war ein Schüler des Jüngers, den der Herr lieb hatte und er wurde selbst ein Märtyrer, von seinem Heiligtum ist unsere Armut begabt. Er hat über Maria so manchen Brief geschrieben und sie darin begrüßt als Christusträgerin. Das ist ein Name höchster Würde und ein Lob unermesslicher Ehren.
Wir können zuversichtlich alle Sorge und Not unseres Lebens bittend vor Gott hintragen.
Unser Herr Jesus hat den Heiligen Geist gesandt, damit er die Kirche aus allen Völkern in Einheit und Liebe zusammenfüge. Deshalb bitten wir.
Der Herr ist die Kraft meines Lebens. Vor wem sollte mir bangen?
Dieses Geschlecht ist ein böses Geschlecht, es begehrt ein Zeichen uns kein Zeichen wird ihm gegeben werden, als das Zeichen Jonas, sagte Jesus, er sei mit euch.
Oft hören wir solche Bemerkungen. Wenn gäbe es Gott, so würde ich glauben. Beweise mir, dass Gott existiert. Möge mir Gott ein Zeichen zeigen und ich werde bester Gläubige. Das erlebte auch Jesus. Die Menschen verlangten von ihm die Zeichen.
Jesus, du bist der geliebte Sohn des ewigen Vaters, Herr, erbarme dich unser.
Jesus, der Vater hat dich erwählt. Christus, erbarme dich unser.
Du willst uns retten und heiligen. Herr, erbarme dich unser.
Jesus hinweist auf Prophet Jona, den die Juden verehrten. Jona wurde von Gott in die Stadt gesendet, damit er ihnen bekannt mache, wenn sie gerettet werden wollen, müssen sie die Büse tun, sie müssen die Art des Lebens ändern. Jona hatte Angst. Er lief weg. Auf der Reise erlebte er das Gewitter. Als die Matrosen erfuhren, dass Gott sie wegen Jona straft, sie schmissen Jona ins Meer hinein und Jon war drei Tage in der Baucheingeweide des Walfisches. Jesus sagt der Menge, die nach Zeichen begehrt. Denn wie Jona den Niniviten ein Zeichen war, so wird es auch der Sohn des Menschen diesem Geschlecht sei. Herr Jesus damit sagte, dass er drei Tage in der Innere der Erde wird.Anders gesagt, er wird begraben, aber er wird auferstehen. Aber nehmen wir noch etwas wahr. Die Niniviten hinterließen auf die Predigt Jonas das Böse und sie sich bekehrten. Das Zeichen, von dem Jesus sprach,erfüllt sich, dieses Zeichen soll uns von seiner Gottheit und Macht überzeugen. Es für uns die Ermutigung sein, damit auch wir bekehren uns. Und wenn wir uns nicht bekehren würden, die Niniviten für uns Richten werden, weil sie sich auf die Predigt Jonas bekehrten, der nur ein Mensch war und zu uns kam , die Wunder machte selbst Sohn Gottes.
Mit allen Christen auf der Welt vereint, rufen wir zu Gott, unserem Vater im Himmel.
Dieses Opfermahl hat uns Jesus als sein Vermächtnis geschenkt und zur Einheit und Liebe verpflichtet. Darum bitten wir.
Höre auf meine Stimme in deiner Huld, belebe mich , Herr, durch deine Entscheide.
Mit der Suche nach Gottes Willen, treffen wir uns hauptsächlich bei Christen, die ihren Glauben auf tieferen Art verleben wollen, und die quälen sich darüber, ob das, was sie machen, ist nach dem Gottes Willen? Einige Menschen denken vor allen ihren Entscheidungen, nach, ob das, was sie machen, nach dem Gottes Willen ist. Die weiteren Menschen sehen Gottes Willen in verschiedensten Zeichen. /ab natürlichen Erscheinungen bis sogenantes Aufschlagen der Heiligen Schriften/. Nicht wenige Menschen sehen den Gottes Willen fast in jeder Situation ihres Lebens, Sie nennen Gottes Willen ,wenn jemand plötzlich stirbt. Gott wollte das, wenn die Mutter von kleinen stirbt. Das war Gottes Wille , wenn jemand langfristig leidet, das ist Gottes Wille , wenn die kleinen Kinder sterben. Die anderen wissen, dass Gott kein Böse will, aber er es zulässt. Die Menschen machen Gott die Vorwürfe, wenn Gott das Böse verhindert konnte, warum verhinderte er das nicht? Sie wollen einen solchen Gott nicht. Manchmal suchen wir nach Gottes Willen, aber wir sind in komplizierten Situationen. Wir suchen das Licht, wir beten, aber es scheint uns, dass Gott schweigt.
Stellen wir uns die Grundfrage. Was verstehen wir unter dem Begriff ,,Gottes Wille? Die Antwort ist scheinbar einfach. Doch, das was will Gott. Aber, kennen wir das, was Gott will? Wir anerkennen, dass Gott-Schöpfer, seine Schöpfung übermäßig übersteigt. Auf der anderen Seite stattete Gott den Menschen mit der Fähigkeit des Verstanden aus, ihn zu erkennen. Diese Erkennung aber ist begrenzt, wie darüber schreibt der heilige Paulus im Brief an Korinther. Denn wir erkennen stückweise, und wir weissagen stückweise, wenn aber das Vollkommene gekommen sein , so wird das , was stückweise ist, weggetan werden. 1.Korrinther 13, 10-11. Der Mensch, der zum Abbild Gottes erschaffen wurde. erkennt Gott durch seine menschliche Fähigkeiten und erkennt ihm die Eigenschaften, die er bei sich sieht. Auch Gott spricht uns an, auf der menschlichen Weise. Er verwendet die menschlichen Begreifen und Bilder. In der Bibel spricht man über die Ähnlichkeit zwischen Gott und Menschen aber noch mehr, ist unter ihnen die Unähnlichkeit, die nicht erlaubt in eine Ebene zu geben die Geschöpfen mit ihrem Schöpfer. Unsere menschliche Worte sind immer unangemessene mit dem Geheimnis Gottes. Zum Beispiel wenn wir sagen, dass Gott ein guter, barmherziger Vater ist, das bedeutet nicht, dass diese Eigenschaften identisch mit den menschlichen Eigenschaften sind. Bei Gott sind diese Eigenschaften unvergleichbar vollkommener. Zum Beispiel, wenn wir sagen dass Gott straft, hat das wenig gemeinsam damit, wenn der Mensch straft, in dem Zorn, in der Sehnsucht nach der Vergeltung. Unsere unvollkommene Eigenschaften sind oft die Ursache unserer Verletzungen. Wie zum Beispiel eine Frau, die Gott als ihren Vater nicht annehme konnte, weil ihr Vater ein Tyrann war. Und konnte sie sich Gott als die Mutter vorzustellen? Nein. Sie konnte das nicht. Ihre Mutter, für sie fast nichts machte. Die alttestamentlichen Menschen nehmen die Gottes Anwesenheit und Wirkung durch Naturgewalten. Die Menschen waren überzeugt, dass durch die Naturgewalten Gott bestraft oder belohnt die Menschen. durch die Natur. Das zweite ist die Wahrheit, weil alles Gute kommt von Gott. Nur Jesus Sohn Gottes kann uns zum Erkenntnis Gottes, seinen Eigenschaften und damit auch Gottes Willen führen, weil nur er kennt den Vater, er ist den Weg zum Vater. Gottes Willen erkennen wir auch durch die Evangelien. Die Evangelien müssen wir unter dem Einfluss des Heiligen Geistes lesen.
Jemanden zum gemeinsamen Essen einzuladen, heißt, dass man Freude mit ihm teilen will – dass man Gemeinschaft mit ihm haben will. Wer eingeladen wird, spürt, dass dem Einladenden an dir etwas liegt. In den heutigen Schriftlesungen ist davon die Rede, dass Gott einlädt.
Er lädt zu einem Festmahl, zu einem Hochzeitsmahl ein.
Gott liegt etwas an uns Menschen. Wir sind ihm wichtig!
Er möchte uns an seinem Tisch haben – und wir sind dieser Einladung Gottes gefolgt.
Wir wollen uns nun vorbereiten und einstimmen auf dieses Fest.
Wir wollen uns besinnen und um Erbarmen bitten:
PREDIGT
Zu einem Hochzeitsfest eingeladen zu sein ist etwas Schönes – und wenn es eine königliche Hochzeit ist – wer würde sich da nicht freuen?
Im Evangelium geschieht aber das Unglaubliche.
Die Eingeladenen sagen ab – sie haben keine Lust oder keine Zeit! Der König hat viel Geduld – er schickt ein zweites Mal seine Diener aus – doch wiederum ohne Erfolg!Kein Mensch kommt.
Einige der Eingeladenen vergreifen sich sogar an den Dienern und misshandeln sie oder bringen sie um.
Der König wird zornig wird.
Das ist eine Provokation und die Reaktion war heftig. Doch das Fest soll stattfinden.
Er schickt ein letztes Mal Diener aus. Er lässt diesmal alle einladen – egal ob arm oder reich, angesehen oder verachtet.
Da kommen sie in Scharen und der Festsaal füllt sich mit Gästen.
Das sagt uns: Gott will, dass wir seine Gäste sind. Er wirbt mit allen Mitteln um uns.
Die Frage: Sind wir bereit?
Wir können die Einladung annehmen oder sie ablehnen. Gott hält an seiner Einladung fest. Er schickt uns immer wieder Einladungen, Impulse, Fingerzeige, Botschaften. Er hört nicht auf, an unsere Tür zu klopfen.
Bin ich offen und ansprechbar? Höre ich sein Rufen? Ist Gott die Mitte meines Lebens – oder sind es die täglichen Aufgaben und Sorgen? Wie ernst nehme ich die Einladung Gottes? Bin ich bereit, ihm zu folgen?
Jede und jeder hat die Wahl – ich kann mich für oder gegen Gott entscheiden.
Die Menschen, die im Gleichnis auf die letzte Einladung des Königs kommen, sind ein bunter Haufen – unterschiedliche Leute von den Straßenrändern der Stadt. Vielleicht waren es auch Aussätzige, Prostituierte, Zöllner – Menschen also, um die man einen Bogen machte.
Ist es nicht tröstlich, dass man seine Lebensgeschichte mit allem Scheitern vor Gott bringen kann – ohne gleich verurteilt zu werden. Gottes Barmherzigkeit ist größer als alle Schuld.
Was aber ist mit dem hochzeitlichen Gewand gemeint, das einer der Gäste nicht anhat und darum hinausgeworfen wird? Ich denke, dass das so gemeint war – Man kann die Einladung zum Hochzeitsmahl nicht annehmen und zugleich so bleiben, wie man vorher war. Ich denke, das ist im Grunde genommen ein Ruf zu Umkehr. Es geht nicht um ein passendes Outfit. Es geht darum, ob sich mein Glauben im Laufe meines Lebens bewährt – und zwar in Taten der Liebe – im Ertragen des anderen – im Verzeihen und in der Bereitschaft zur Versöhnung. Ich darf kommen wie ich bin – aber ich soll nicht so bleiben wir ich bin – ich soll mich verändern lassen – mich von Gott so machen lassen – wie ER mich haben möchte – mich von seiner Liebe umgestalten lassen.
Das hochzeitliche Gewand ist nichts anderes als die Liebe – nach Worten des Heiligen Paulus muss der Jünger Christus als Gewand anlegen – so lesen wir im Galaterbrief.
Das hochzeitliche Gewand ist letztlich auch das Gewand des Erbarmens, der Geduld, der verzeihenden Liebe.
Am Ende unseres Lebens werden wir einmal nach der Liebe gefragt. Mit dem Maß, mit dem wir messen und zuteilen, wird auch uns zugeteilt werden. Wir wissen es und können uns danach richten: Allein die Liebe zählt.