Archiv für den Monat: Oktober 2017

Allerseelen Joh 6,51- 56

Allerseelen 2017- Gedenkfeiern  für Verstorbene.

Es ist schöner , ein heiliger Gebrauch dass wir   alljährlich  einen  besonderen   Tag  dem Andenken   unseren Toten   weihen.   Der Tod   trennt ja  nur die Körper, das  Band der Liebe  , das uns   umschlingt  reißt  er  nicht entzwei. Und dieses Band   zieht uns   besonders  in diesen Tagen  hin auf die Graber   der Verstorbenen, wo wir   nicht  bloß  ihrer   gedenken, sondern  an  unsere Sterblichkeit,   an  unsere  Hinfälligkeit  erinnern. 

Predigt

Auf vielen Gräbern sind die Blumen, Kränze. Wo keine Blumen sind, so sagen wir vielleicht er hat niemanden, oder er so lebte, dass ihm nicht möglich ist, für etwas die Dankbarkeit  zu äußern. Solange wir auf der Welt sind, sind wir alle die Totengräber. Jeden Tag begraben wir Sekunden, Minuten, Stunden. Wir haben zwei Möglichkeiten: Entweder in diesen Sekunden, Minuten, Stunden, angenehm, gefällig zu sein, dafür wird jemand auf unser Grab die Blumen bringen, oder werden wir widerwärtig, egoistisch, und dann wer würde uns die Blumen bringen? Wenn wir uns um  das Gute bemühen werden, Gott bringt uns keine Blumen, aber gibt uns den Kranz des Lebens, wie davon spricht der heilige Paulus. Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe  den Lauf  vollendet, ich  haben  den Glauben  bewahrt, fortan   liegt mir bereit  die Krone der Gerechtigkeit, die der Herr , der gerechte Richter, mir  zur   Vergeltung  geben wird   an  jenem Tag   nicht   allein  aber   mir , sondern   auch allen, die  seine  Erscheinung lieben.  2 Timot 4,6-8.  Den Kranz aus den Blumen  bekommen wir  von den Menschen, den  Kranz des Lebe bekommen wir  von  Gott. Es ist wichtig  zu wissen, danach wie wir leben, versichern wir den Kranz des Lebens und Gerechtigkeit. Es ist nicht genug, dass wir wichtig, berühmt, bekannt sind. In der Vergangenheit lebten viele Menschen, die mächtig waren, sie haben über das Leben der Menschen entschieden, aber als sie verstorben sind, gerieten auf die Bank der Angeklagten. Der heutige Tag denken wir an die Millionen Menschen, die ihr  Leben demütig verbrachten. Gott gab ihnen den Kranz der Gerechtigkeit und wir  dafür  beten damit Gott sie auf die Bank der Verherrlichten aufsetzte. Interessant schreibt zu diesem Thema der französische Schriftsteller Gilbert Cesbron  1913- 1979. Jesus hat mich durch die Tränen gefunden. Als ist 20 Jahre alt war, meine Mutter ist gestorben. Wer war damals für mich Gott? Ein ,,alter Herr“ vor dem ich ein bisschen Angst hätte. Ab und zu ginge ich in die Kirche zur heiligen Messe. Aber nur aus dem Gewohnheit. Als Mutter verstorben ist, fühlte ich mich niederschlagen, demütig, und unglücklich. Gott sah mir verloren und kam zu mir. Ich war nicht würdig, dass er zu mir kommt, aber er kam eben darum. Nach zehn Jahren geistlichen Blindheit  als ob ich die Erscheinung bekommen hätte, ich  wurde mich Jesus  Tod und Auferstehung bewusst. Das ist die Garantie auch meiner Auferstehung und auch  die Auferstehung meiner Mutter.Heute bin ich älter als meine Mutter, als sie verstorben ist. Heute sind schon meine Haare grau. Meine Kinder hat mich schon überwuchsen. Ich denke darüber nach. Warum ich diese Gnade bekommen habe? Ich bete dafür, dass jeder Mensch  sich mit Gott  durch die Tränen treffen kann. Dieser Schriftsteller wurde sich dessen bewusst, dass Gott seinem Leben den Sinn gibt. Wir glauben,dass hinter unser Leben und Tod Gott steht. Und das ist unsere Hoffnung. 

Allerheiligen Mt 5,1-12

Allerheiligen 2017 Vollbilden des Lebens

Einführung

Jedes Volk hat seine Nationalgalerie, in der kostbare künstlerische Gegenstände ausstellen werden. Dort wird keine Kischen ausgestellt, nur wertvolle künstlerische Werke. Niemand muss diesen kostbaren Gegenstände beneiden, dass sie ihre Galerie haben, weil der Mensch die Möglichkeit hat, in die göttliche Galerie in die Galerie der Heiligen aufgenommen zu sein. Gott hat daran Interesse, dass jeder Mensch in seine Galerie /Himmel/ geriet. 

Predigt

Was verlangt Gott von uns , dass wir in seine Galerie kommen? Er verlangt von uns, dass wir nicht kitschig, seicht leben. Damit wir in die Gottes Galerie hineun kommen, müssen wir nicht gut malen wissen, aber wir brauchen heilig zu leben. Jeder Mensch kann die Geschicklichkeit seiner Hände, die Schlagfertigkeit des Verstandes und die Güte des Herzens zu entwickeln. Jeder Mensch kann die Anforderungen der Originalität zu erfüllen, damit  Gott an ihn die Interesse hat. Was sollen wir machen, damit unser Leben original und nicht kitschig ist? 

Der erste Aspekt ist. Gott ich brauche dich, damit ich schön und richtig leben konnte. Viele sagen. Gott ich brauche dich nicht. Wir kommen ohne dich zurecht und sie leben ,, seicht“.

Der zweite Aspekt ist die Empathie. Wissen sich in die Situation der Trauernden einzufühlen. Vergleiche Matthäus 5,4 Selig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden

Der dritte Aspekt ist die Stille und Demut.In der Stille hören zu wissen, was die anderen brauchen, was von mir verlangt Gott. Vergleiche Mt 5,5 Selig die keine Gewalt anwenden, denn sie werden das Land  erben.

Der vierte Aspekt ist der Hunger und der Durst nach Gerechtigkeit. Einsetzen sich für die Gerechtigkeit, damit niemanden das Unrecht tun. Vergleiche Mt 5,6 Selig, die  hungern und dürsten  nach der Gerechtigkeit, denn sie werden satt werden.

Der fünfte Aspekt ist die Barmherzigkeit. Wir sollen barmherzig zu allen Menschen sein. Das gibt unserem Leben tief. Vergleiche Mt 5, 7 Selig die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden

Der sechste Aspekt ist die Reinheit des Herzens. Damit sich in jedem Menschen  Gott spiegeln konnte. Das Fenster ist dann rein, wenn durch es das Licht übergeht kann. Der Mensch ist dann rein, wenn durch ihn Gottes Güte überstrahlt. Vergleiche Mt 5,8. Selig, die ein  reines Herzen haben, denn sie werden Gott schauen

Der siebte Aspekt ist die Bildung des Friedens. Trotz den Streiten, Konflikten, Auseinandersetzungen bemühen sich um den Frieden. Vergleiche Mt 5,9. Selig die Frieden stiften, denn sie werden den Söhne Gottes genannt werden

Der achte Aspekt ist, ertragen das Leiden,Verfolgen,Böse  wegen der Religion. Das vervollkommt unsere Liebe zu Gott und zu den Nächsten. Nicht rachgierig zu sein. Vergleiche Mt 5,11. Selig seid ihr ,wenn ihr um meinetwillen  beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt. Euer Lohn im Himmel wird groß sein

Heute folgen viele Mensche diese Aspekten nicht. Das aber bedeutet nicht, dass diese Aspekten nicht richtig sind. Die Bilder von berühmten Künstler Vinzent van Gogh 1853- 1890 werden heute für Millionen Dollars verkauft. Währen seines Lebens wurde kein seines Bild verkauft. Wir sollen aus unserem Leben etwas wertvolles machen  und so unser Leben für die Ewigkeit  zu retten. Notwendig aber ist die Zusammenarbeit mit dem Meister. Wir wissen, das kein Bild malt sich selbst, keine Statue bildet sich von sich selbst. Aber der Mensch kann sich selbst ,,malen“ oder bilden. Der Pinsel oder der Meißel sind die guten Taten, mit denen der Mensch sein eigenes Bild malt. Noch etwas müssen wir uns bewusst werden. Vergessen wir nicht, dass wir unser Leben im  Atelier vollbilden, das die Kirche ist. In der Kirche haben wir die Aufgabe heilig zu werden. Gilbert Keith Chesterton 1874- 1936 schrieb. Ich bin überzeugt, dass die katholische Kirche dem Menschen hilft, heilig zu werden. Die katholische Kirche kann den Menschen vor der Sklaverei der Sünde retten. Sie hat in sich das göttliche Leben und dieses Leben gibt ihren Kindern. In seinem Buch The Everlasting Man vergleicht er den christlichen Glauben zum Schlüssel, der die Tür öffnet , in die ganz neue Welt, von der wir keine Ahnung hätten, wenn wir draußen bleiben stehen. Glückliche Menschen, die in der Tasche der goldene Schlüssel tragen- der christliche Glaube. Er betete: Guter Gott, ich stehe vor dir  mit geneigtem Kopf. Ich mache mich dessen bewusst, wie viele Kritzel- Kratzel  habe ich schon in meinem Leben gebildet. Ich lobe mich nicht damit, was ich gebildet habe. Ich bin gern, dass du mein Helfer, meine Kraft bist, damit ich mein Leben in die Schönheit in die Harmonie vollbilde. Ich danke dir für deine Hilfe und ich bitte dich dafür, dass das Bild meines Lebens einmal in deine göttliche Galerie aufgenommen wird /ist/.

 

Hl.Wolfgang Mt 9,35- 10,1

Jesus Christus, von dem die Pharisäer sagten; Durch den Fürsten der Dämon treibt er die Dämonen aus.

Nicht im Evangelium nach Matthäus, sondern im Evangelium nach Lukas widerlegen die Behauptung der Pharisäer, dass Jesus mit der Hilfe der Dämonen austreibt. Jesus sagte: Wenn also der Satan  mit sich selbst im Streit  liegt, wie kann sein Reich  dann bestand haben. Wenn wir wollen, dass unser geistliches Leben Bestand hat, kônnen wir nicht im Streit mit Gott leben. 

Jesus, du bist Gottes Wort in menschlicher Gestalt. Herr, erbarme dich unser.

Du lebst in der Einheit mit deinem Vater. Christus, erbarme dich unser.

Du bist gekommen die Menschen von der Macht der Dämonen befreien. Herr, erbarme  dich unser.

Der dreizehnte Bischof von Regensburg, um 924 in Schwaben geboren, wurde in der damals berühmten Klosterschule auf  der Reichenau erzogen. Erzbischof Heinrich von Trier, noch aus der gemeinsamen Studienzeit auf der Reichenau mit Wolfgang  befreundet, bat diesen 956 mit nach Trier  zu ziehen. Bis  zum Tod  des  Erzbischofs war  Wolfgang Lehrer  an  der  Domschule und Domdekan in Trier.965  trat er  in das  Benediktinerkloster  Einsiedeln ein, und  970 , weihte ihn Bischof Ulrich von Augsburg der  das Kloster besuchte  zum Priester. bald darauf  verließ Wolfgang  das Kloster, um in Ungarn das Wort Gottes  zu verkünden. Der  Bischof von Passau bemerkte Wolfgangs  erfolgreiche Missionstätigkeit und  in einer persönlichen Begegnung auch dessen geistige und  menschliche Größe. Er schlug ihn für das freigewordene Bischofsamt in Regensburg vor. Kaiser Otto II. ernannte Wolfgang 972 zum Bischof von Regensburg. Auch als Bischof lebte Wolfgang streng nach mönchischen Idealen. Er reformierte die Benediktinerklöster seines Bistums, und förderte das geistige und  kirchliche Leben in Regensburg. Während  einer Reise durch Österreich im Jahre 994 starb  Wolfgang in Pupping /Oberösterreich/   Sein Leichnam wurde  in einer  feierlichen Prozession nach  Regensburg gebracht und  in der Krypta des Klosters Sankt Emmeram beigesetzt.

Damit unser  Leben vor Gott gelingt und bestehen kann und unser  Tun reiche Früchte trägt, hat uns  Jesus das Vater unser gelehrt. Beten wir  gemeinsam…

In Frieden leben zu dürfen, das wünschen sich  wohl alle Menschen.Friede  wird  immer  wieder  gestört, aber auch  immer wieder  neu geschlossen. Um diesen Frieden bitten wir.

Christus spricht. Selig, die  das Wort Gottes hören und es auch  befolgen.

Montag der 30 Woche im Jahreskreis Lk 13, 10-17

Jesus Christus, der uns zur  richtigen Einstellung zur Religion lehrt, sei mit euch.

Warum heilte Jesus die Frau, die schon 18 Jahre krank war gerade am Sabbat? Wusste Jesus nicht, dass daraus ein Konflikt zwischen ihm und den jüdischen Vorsteher entstehen wird. Selbstverständlich dass Jesus das wusste. Er aber wollte aber bei jüdischen religiösen  Vorgesetzten, die nicht richtige Einstellung zur Religion nicht tolerieren.

Jesus, du heilst  die Lahmen. Herr,erbarme dich unser.

Du zeigst uns den Weg zum Vater.Christus erbarme dich unser.

Du verurteilst jede Heuchelei. Herr, erbarme dich unser.

Unsere Moral lehrt uns, dass die Liebe auch über die Gesetz pflicht siegt. Darum ist natürlich, dass eine Mutter,die  ein krankes Kind hat, und sie pflegt ihr Kind muss nicht am Sonntag zur heilige Messe gehen  und hat keine Sünde. In ihrem Kind sie liebt auch Gott. Sicher sie würde zur heilige Messe gehen, wenn das Kind gesund ist.Wenn wir die Egoisten  wären, würden wir nur auf die Verordnung des Gesetzes bestehen. Wir aber wissen, dass Gott die Liebe ist. Das wollten die Vorsteher des israelischen Volkes nicht zulassen. Sie verblieben hartnäckig auf die äußerlichen Auffassung der Religion. Der Vorsteher der Synagoge ist zornig, dass Jesus am Samstag heilt. Nach ihm das eine große Arbeit war. Wenn aber die  Menschen ihr Vieh tränken gehen, das halten sie für die große Arbeit nicht ein. Samstag war für die Juden, Gedenktag an die Befreiung  aus Ägyptischen  Gefangenschaft. Darum sollte sich der Vorsteher der Synagoge freuen, dass eine Tochter des Volkes die Befreiung von ihrer Krankheit fand. Der Vorsteher musste nicht ein böser Mensch sein, aber er hängte an die Vorschriften des Gesetzes sehr fest und er wusste über die Liebe sehr wenig, Für ihn war die Anordnung mehr als die Tat der Liebe. 

Mehr als ein Vater  sich  um seine  Kinder sorgt, umfängt uns  Gott mit seiner Liebe. So dürfen wir  vertrauensvoll beten.

Kirche das sind wir. Also beten wir. Schau nicht auf die  Sünde  deiner Kirche, auf  Lieblosigkeit und Gesetzgerechtigkeit, sondern auf unseren Glauben, unsere Bereitschaft   zu Versöhnung und  friedlichen   Miteinander. 

Alles vermag die Liebe. Sie  bringt Heil. Sie bringt die Ordnung. 

 

Warum leiden die Unschuldigen?

Wir wissen, dass Gott hinter das Böse nicht steht, aber er steht auch nicht  hinter den Folgerungen  der Sünden der Menschen. Wenn die Folgerungen der Sünden, nur diejenige betreffen, die die Sünde begehen, würden wir darin die Gerechtigkeit sehen. Aber wir sehen, dass es nicht  immer so ist. Wegen der Sünde eines Menschen, viele Menschen leiden müssen.  Und in uns wird stürmisch das Blut, wenn wir das Leiden der Unschuldigen sehen, wegen der Sünden der anderen. Die Verübung der Sünde  ist in keiner Gestalt  mit Gottes Willen vereinbar. Das ist nicht Gottes Wille, dass die unschuldigen leiden. Gleich haben wir die Einwendung vorhanden. Wenn  Gott das Böse nicht wollte, warum er der Sünde nicht verhinderte? Hier steht der Mensch  vor dem Geheimnis Gottes und vor dem Geheimnis der Ungerechtigkeit. Aber eines ist sicher. Wenn Gott immer dem Menschen das Böse zu tun  verhinderte, der Mensch wäre nicht frei. Wehren wir uns den billigen und einfachen  Antworten wie zum Beispiel: Alle Böse wird sich zum Gute  wendet. Immer? Besser ist hier  zu schweigen. Manchmal hören wir: Gott  erzieht so uns. Vielleicht jemanden, aber wie  erzieht Gott  durch Massaker der Unschuldigen diejenige , die erlebten? Nicht jeder bekommt inmitten der Ungerechtigkeit die Gnade, sich dem Gott in den Armvoll zu werfen. Das schaffen wir auch bei  kleineren  Ungerechtigkeiten nicht.  Es passiert, dass wir vom Menschen, der brutale ermordet wurde, sagen, dass Gott ihn beruft, als ob es sein Wille wäre. Ja, im Augenblick des Todes beruft der Herr jeden. Aber kann man nicht behaupten, dass jeder gewaltsame  Tod Gottes Wille ist, oder sogar Gottes Strafe ist.  Lia Cerrito schrieb das Büchlein.  Aus der Gottes Kanzelei. Ich möchte   kurze Geschichte  anzuführen, Gott hört die Predigt des Paters ,, Schreckens“. Das ist  der Zorn Gottes. Noch habt ihr nicht begreifen, dass  das Erdbeben, das unsere Landschaft  vernichtete, war die Strafe für ihre Sünde. Gott trübte sich ein. Was predigt dieser Pater? Dann Gott läutete an die Glocke an. Kam der Engel- Sekretar.  Gott sagte zu ihm. Bringe mir hier meine Kinder. Welche? Der Himmel ist voll der Kinder. Diejenige Kinder, die hier nach dem letzten Erdbeben kamen. Nach einer Weile, Gottes Kanzle war voll der Kinder. Gott segnet sie, streichelt sie. Meine Kinder, Ich hätte auf sie die Erdbeben gesendet? Wer kann das sagen? Ach die Menschen Wenn sie schauen würden, würden sie sehen, dass die Erde mit Gottes Tränen gegossen sind.

Kehren wir zum Problem  moralisches Bösen und Gottes Willen.Es ist sicher, dass die Täter der Ungerechtigkeit die Folgerungen ihrer Handlung erreichen werden. Gleichzeitig will Gott jedem die Chance geben, Er ringt um das Heil jedes Menschen, damit der Sünder den Weg der Busse und der Korrektion antritt. Das ist aber überhaupt nicht einfach . Das ist ein  langer und schwerer Weg. Das ist  fortschreitende Änderung durch Christus Liebe, Auch ein Gewaltverbrecher kann sich bekehren. Mehrere von ihnen wurden Heiligen. Ich erinnere hier jungen französischen Mördern  und  Räuber   Jacques Fesch. Im Gefängnis lies er das Buch von Teresa von Lisieux : Die Geschichte  einer Seele. Er bekehrte sich aufrichtig und  mit der Reue  lebte seine Busse. Er wusste, dass er zum Tode verurteilt ist, In der Nacht vor dem Tod schrieb er in sein Tagesbuch. In fünf Stunden, werde ich Jesus sehen. Es wurde hingerichtet der Mensch, der schon nicht der Straftäter war, sondern der Zeuge des Glaubens in Jesus Auferstehung.  

Wenn Gott das Leiden nicht verursacht warum er es geschehen lässt? Hat jemand die Antwort, die nicht billig wird und wird alle Situationen Gottes Verhängnis charakterisieren? Ich lege oft die Frage. Herr,wie kannst du dem Bösen verhindert, wenn ich mich frei entschlosse das Böse zu tun, wenn ich dich nicht hören will, und deine Liebe lehne ich ab, Der Mensch hat  freien Willen. Wäre es besser wenn er keinen freien Willen hätte?  Auf diese Frage muss jeder selbst antworten. Auf der anderen Seite, der Mensch bei der Konfrontation mit dem Böse, das gegen ihn anstürmt, ruft zum Gott um die Rettung. Und  das ist richtig,  Weil Gott eingreifen kann und wir kennen die Beispiele, wenn die Menschen vor den Angriffen der bösen Menschen gerettet wurden. Johannes Paulus II 1981 Rom. Aber auch so stehen wir vor dem Geheimnis Gottes Wirkung. Wir haben nur eine Sicherheit, dass unser Leben und Tod in seinen Händen ist.

 

Hl. Simon und Hl. Judas Lk 6,12-19

Jesus, der die Apostel auserwählte, sei mit euch.

Im heutigen Evangelium werden wir hören wie heißen sie die Apostel die, Jesus erwählt hat. Größtenteils waren das ganz einfache Menschen, keine Doktoren Theologie, und dazu noch keine Heilige. Also die Menschen, die ihre Fehler hatten. Warum erwählte Jesus nicht die tüchtigere Menschen? Darum, damit er zeigte, dass der Erfolg der apostolischen Arbeit nicht von der menschlichen Fähigkeiten  abhängig ist.

Jesus, du hast die Apostel erwählt und sie anvertraut das Evangelium zu verkünde. Herr, erbarme dich unser.

Du schenkst uns, was wir zum Leben brauchen. Christus erbarme dich unser.

Du verzeihst uns, auch wenn wir undankbar sind. Herr, erbarme dich unser. 

Die Kirche feiert am 28. Oktober das Fest der Apostel Simon und Judas Thaddäus. Die Evangelien und die Apostelgeschichte haben uns von diesen Männer kaum mehr als den Namen überliefert. Simon wird in der Apostelgeschichte mit  dem Beinamen Zelot näher gekennzeichnet. Vielleicht war er ein Anhänger der antirömischen Zelotenpartei. Zelotes bedeutet aber auch Eiferer, und es ist durchaus möglich, dass dieser Beiname das starke Engagement des Apostels für Christus ausdrücken  soll.  Nach der Legende erlitt  er gemeinsam  mit Judas Thaddäus  den Märtyrertod. Den Berichten zufolge wurde er  zersägt. Im römischen Messkanon finden wir  seinen Namen.   Judas Thaddäus Apostel ist, inzwischen glaubhaft nachgewiesen  wurde, nicht  mit  dem bei Markus genannten ,,Bruder Jesu“ namens Judas identisch. Ob er der Verfasser des Juddas- Thaddäus- Briefes ist, konnte  noch  nicht eindeutig   festgestellt werden. Der Legende nach soll  er zuerst in Palästina und dann in Arabien, Syrien, Mesopotamien und Persien gepredigt und getauft haben. Mit Simon Zelotes gemeinsam soll er für seinen Glauben gestorben sein. Der  Messkanon  enthält selbstverständlich auch seinen Namen. Zunächst, wie alle  anderen Apostel, mit Buch und Rolle; ab dem  13  Jahrhundert  Beil oder Hellebarde oder auch Schwert  und Steine  Kennzeichen des Judas  Thaddäus, der bei  verzweifelten Anliegen  und Situationen  angerufen wird.

Dem Wort unseres Herrn und Erlösers gehorsam und getreu seiner göttlichen Weisung, wagen  wir zu beten.

Getauft werden heißt, an  der neuen Wirklichkeit Jesu Christi, des Auferstandenen, Anteil zu erhalten. Zu dieser  neuen Wirklichkeit  gehört  auch  das Geschenk des Friedens. Deshalb bitten wir.

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben  mit  ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken, spricht  der Herr.

Freitag der 29.Woche Lk 12, 54-59

Jesus Christus, der zu uns sagt. Du wirst von dort   nicht herauskommen,  bist du  den  allerletzten Heller  bezahlst, er sei mit euch. 

Die älteren Leute sagen oft bei dem Gespräch mit den jüngeren Menschen. Zu unseren Zeiten war das nicht so. Die größte Weisheit des Menschen ist. Ehrlich und verantwortlich verbringen  unser Leben. Was gestern war, daraus können wir lernen, was wird morgen, darüber mussen  wir uns nicht quälen, wichtig ist, dass wir die Gegenwart so erleben, wie wir  sollen.

Jesus, du bist der  Messias,  den die Propheten angekündigt haben. Herr, erbarme dich unser.

Du bist der Heiland, der uns von  der  Sünde befreit. Christus, erbarme dich unser.  

Du bist unser Freund, der  uns sein  Leben schenkt. Herr, erbarme dich unser. 

Jesus sagte zu den Juden,aber auch zu uns. Das Aussehen  der Erde und des  Himmels  versteht ihr  zu prüfen, wie  prüft ihr aber  diese Zeit nicht?  Und warum urteilt ihr  nicht von  euch selber, was recht ist? Diese Worte bezeugen von dem unrichtigen Zugang zu den göttlichen Sachen. Wir haben das Interesse  an  die vergängliche Sachen,aber an die ewigen Sachen nicht. Der Schuldner ist zum Gericht vorladen, weil er  nicht zahlen wollte. Die einzige Möglichkeit ist die Sache in die  Ordnung bringen. Der Sinn dieses Gleichnis ist: Wir sind alle Schuldner und der wer uns vor Gericht  vorgeladen hat, ist Jesus Christus, damit wir ihm die Schuld zurückgeben, damit wir  die Gegenwart benützen und die Schuld ausgleichen. Was ist  das Zeichen unserer Zeit? Heute spricht man oft  von der Ökologie, über die Verschmutzung unseres Planet. Wächst das Ozonloch, das die Steigerung der Temperatur,  verursacht, sogenannten Treibhauseffekt. Wenn die Menschen ihre Einstellung zu der Natur nicht verändert werden, kommt eher oder später zur  Naturkatastrophe. Wenn wir unsere Einstellung zu den göttlichen Sachen nicht in Ordnung bringen, dann werden wir verurteilt werden. Jesus gibt uns im heutigen  Evangelium wichtige Warnung. 

Wer Jesus Christus als Bruder  annimmt, darf  zu Gott  Vater sagen. So beten wir  voll Vertrauen.

Der Prophet Micha sagt.  Er wird  unser Friede sein. Deshalb bitten wir.

Seinen  Namen sollen sie loben, ihm  spielen   auf Pauken  und Harfen.

 

30.Sonntag im Jahreskreis A Mt 22, 34-40

30.Sonntag 2017 – Gotteswelt und Menschenwelt – Wie passt das zusammen?

Einführung

Die Wissenschaft setzt sich mit dem Problem der Welt Gottes  und der menschlichen Welt auseinander und versucht sich damit zu beschäftigen, was sicherlich nicht einfach ist. Jesus spricht heute vom Gebot der Gottesliebe und dem Gebot der Nächstenliebe. Diese zwei Gebote hängen engen zusammen.

Predigt

Die Juden kannten das Gebot der Gottesliebe. Es befindet sich im fünften Buch des Mose, dem Buch Deuteronomium. Dort heißt es im 6. Kapitel, Vers 5: Darum sollst du den Herrn deinen Gott lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer  Seele und  mit ganzer Kraft.  Im Evangelium des Matthäus, von dem wir heute aus dem 22. Kapitel etwas gehört haben, greift der Evangelist einen Befehl aus dem dritten Buch des Mose auf. Das ist das Buch Levitikus, wo es im 19. Kapitel Vers 18 heißt: Du sollst  deinen  Nächsten lieben  wie  dich  selbst. Jesus verbindet diese zwei Gebote zu einem Gebot. Jesus bezeichnet dieses Gebot als das Hauptgebot. Er zeigte uns,  wie Gott liebt. Gott liebt seinen Sohn so sehr, dass er sich selbst vergisst und alle Aufmerksamkeit ihm widmet. Der Sohn liebt seinen Vater so sehr, dass auch er ganz sich selbst vergisst und seinen Vater bevorzugt. Diese gegenseitige  Liebe ist im Heiligen Geist. Als Jesus als Mensch auf der Erde lebte, zeigte er uns den Aspekt der Gottesliebe. Jesus und auch Gott zeigten sich als die Liebende. Also stammt das Gebot der Liebe nicht von jemandem, der sich diesen Auftrag ausgedacht hat und dann  selbst dieses Gebot nicht hält. Die Liebe gehört zum Wesen des göttlichen Lebens. Die Liebe ist diesem Leben eigen. Dass sich daher die drei göttlichen Personen unendlich lieben, ist ganz begreiflich, das verstehen wir. Aber wie kann Gott  uns Menschen lieben, wenn wir Menschen so egoistisch und böse sind? Das ist ein weiterer Aspekt der Gottesliebe. 

Ein Beispiel dazu: Wenn wir ein schmutziges Hemd in ein warmes Wasser mit Wasserpulver eintauchen, nimmt das Wasser allen Schmutz auf und das Hemd wird wieder sauber. Gott macht dasselbe mit uns, wenn er uns verzeiht.

Seine Liebe ist barmherzig. Das erweckt in uns ein großes Staunen! Wie groß muss Gottes Liebe sein, wenn er trotz allem, auch wenn wir oft nicht so leben wie er will, uns liebt. Weiters sagt Jesus zu uns: Du sollst  deinen Nächsten  lieben wie dich selbst. Wenn uns Jesus dieses Gebot gab, musste er uns dazu befähigen, auch fähig zu werden,  dieses Gebot zu erfüllen. Er befähigte uns zu lieben. Er gab uns  Augen, die sehen, was die anderen brauchen. Er gab uns Hände, mit denen wir unseren Nächsten helfen können. Er gab uns die Fähigkeit, auf den anderen  zu hören und ihn  zu begreifen. Und  er  gab uns ein Herz, das  fähig ist zu lieben. Die menschliche Liebe soll uns formen.

Aber  was  verstehen wir  unter dem Wort Liebe? Heute verstehen viele Menschen darunter nur Sex und Eros. Wir wissen, dass Filme, Literatur, Theater, Gesänge Menschen beeinflussen und mit dem Wort Liebe nur schädliche und zweifelhafte Beziehungen entstehen lassen. Liebe macht oft blind!

Die Liebe hat aber ihre Rechte, der Liebe kann man nicht befehlen! Erich Fromm, ein moderner Denker , der in unserer Zeit lebte – er starb 1980 – meditierte über den Egoismus und den Verlust, lieben zu können und bezeichnet dies als Tragödie des modernen Menschen.  Der Mensch wurde als Abbild Gottes geschaffen. Der Mensch kann also nur lieben. Die Frage ist, was der Mensch liebt? Der Mensch, der Gott nicht sucht,  wird die irdische Werte lieben. Dem Menschen ist die Liebe zu sich selbst angeboren. Die Nächstenliebe muss er erlernen.

Die Kirche zeigt uns viele Beispiele wirklicher  Nächstenliebe. Aber das bedeutet überhaupt nicht, dass alle Christen wirklich ihre Nächsten lieben. Ich kenne persönlich mehrere Menschen, die von ihren Eltern ein Beispiel der Nächstenliebe erfahren haben, und trotzdem sind sie dem Beispiel ihrer Eltern nicht gefolgt. Ihr  Leben wurde egoistisch. Wie ist das möglich? Die Erklärung ist ganz einfach. Menschen werden nicht nur von den Eltern geformt, sondern auch von der Umgebung, in der sie leben, außerdem auch vom Internet, von den Massenmedien. Jeder Mensch ist anders. Es gibt Menschen, für die die Nächstenliebe kein Problem ist, und es gibt die Menschen, die nicht fähig sind, ihren  Egoismus  zu überwinden.

Mahatma Ghandi – sie lebte von 1869- 1948 – sagte: Du kannst nicht das Böse  tun,  ohne dich   selbst zu verletzen. Aber gilt es auch umgekehrt.  Du kannst nicht das Gute  tun, ohne dich selbst nicht zu bereichern. Unser Egoismus oder unsere Liebe entscheiden darüber, wie unser Leben  sich entwickeln wird. Die Liebe baut auf, sie macht unser Leben froh. Der Egoismus vernichtet unsere Beziehungen zu  den Menschen. Wegen des Egoismus ist der Mensch fähig,  auch das Verbrechen zu begehen. Die Worte von Jesus müssen wir ernst nehmen, ansonsten werden wir schwer daran leiden müssen.  

Donnerstag der 29 Woche Lk 12,49-53

Jesus, der kam, das Feuer der Liebe auf die Erde zu werfen, sei mit euch.

Im heutigen Evangelium sagt Jesus, dass er kam die Spaltung auf die Erde zu bringen. Vielleicht sind wir überrascht. Wir dachten, dass Jesus kam, um uns die Einheit bringen. Aber wir können in der Einheit leben, nur mit den Menschen, die gleicherweise denken wie wir. Wir können nicht, mit allen Menschen  in der Einheit leben.

Jesus, du hast zu deinem Vater gefleht. Lass sie  eins sein, wie wir eins sind, ich  in  ihnen und  du in mir. Herr, erbarme dich unser.

Du hast für  alle, die an dich glauben, gebetet. Lass sie eins sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt  hast. Christus, erbarme dich unser.

Du hast ein Vermächtnis hinterlassen. Ich habe deinen  Namen  bekannt  macht, damit die Liebe,  mit  der du mich geliebt  hast, in ihnen ist und  damit ich in ihnen bin. Herr, erbarme  dich unser.

Das Feuer hilft dem Menschen und wir alle benützen es. Zum Beispiel zum Kochen, oder wie die Wärme, die uns erwärmt, oder zur Zündung der Fackel. An welches Feuer dachte Jesus, wenn er sagte: Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu  werfen. Jesus dachte an das Feuer der Liebe. Und Jesus brachte diese Liebe auf die Erde. Die Liebe läutert uns von unserer Eigensucht. Wie ist das im konkreten Leben? Der große spanische Schriftsteller Lope de Vega liegt im Totenbett. Sein Leben ging ihm vor den Augen wie ein Film durch. Er hatte viele Erfolge. Seine Theaterspiele besuchten zehntausende Menschen. Er lebte nur für den Erfolg. Sollte er nicht zufrieden sein? Der Behandlungarzt sagte zu ihm. Sie können glücklich sterben. Die Welt wird Sie nicht vergessen. Sie werden in die Geschichte wie ein großer Mensch  eingehen. Herr Doktor sagte der Sterbende. Jetzt weis ich schon, dass vor Gott, nur der groß ist, der ein gutes Herz hat. Wie gern würde ich die Erfolge meines Lebens dafür austauschen, damit ich  eine gute Tat vollbringen kann. Er wurde sich dessen bewusst, dass in ihm das Feuer der Liebe nicht brannte. Nur die Liebe macht den Menschen groß.

Jesus hat  aus  dem Willen des Vaters gelebt. In diese Lebensgemeinschaft möchte  er  auch uns  einführen, wenn er uns beten lehrt.

In der Welt wird viel vom Frieden gesprochen.  Reden allein macht  es nicht. Wir wollen beten.

Ich hoffe,, ja ich hoffe auf den Herrn. Da neige er  sich  zu  und  hörte  mein Schreien.

Mittwoch der 29.Woche Lk 12,39-48

Auch ihr seid bereit. Denn in einer Stunde, in der ihr es nicht meint, kommt der Sohn des Menschen, sagte Jesus, er sei mit euch.

Jesus sagt zu uns, dass wir vorbereitet sind, vor dem Gott die Rechenschaft über unser Leben ablegen. Wann sind wir vorbereitet? Dann, wenn wir uns nach dem Evangelium bemühen leben.

Jesus, du bist unser Friede. Herr, erbarme   dich unser.

Du bringst uns  die Vergebung  des Vaters. Christus, erbarme dich unser. 

Du rufst  uns   als  Kinder  des Friedens dir zu folgen. Herr, erbarme dich unser.

Apostel Petrus fragte Jesus.Herr, meinst du  mit diesem    Gleichnis nur uns  oder all  die anderen? Selbstverständlich meinte Jesus auch dir anderen. Anders gesagt. Jeder muss vorbereitet sein, nicht nur die Apostel. Was bedeutet Seid vorbereitet? Einige Menschen schalten ihre Händys überhaupt nicht. Sie sind  vorbereiten ,auch in der Nacht die Nachrichten zu empfangen. Jemand kann sagen, das ist eine Krankheit. Die anderen aber sagen.Wenn der Mensch sich in dieser Welt durchsetzen will, muss er zur Verfügung 24 Stunden stehen. Jesus spricht davon, dass der Mensch unaufhörlich  vorbereitet sein muss. Nicht nur manchmal. Er muss  auf die zweite  Ankunft Jesu Christi  immer vorbereitet zu sein. Er darf nie ,,ausgeschaltet“ sein. Vorbereitet sein, bedeutet, keine Passivität. Gerade umgekehrt. Das ist die Aktivität.Jesus vergleicht diese Aktivität zu einem Diener, der folgerichtig alle seine Pflichten  erfüllt. Der heutige Mensch ist eher vorbereitet, die Nachrichten  durch Händy, Internet, Satelit zu empfangen, als Gottes Wort, Gottes Gnade, Gottes Liebe zu empfangen.

Ein reicher Mann, bat den Papst Pius IX um die Beichte. Alles war in Ordnung bis die Rede kam auf die  Tat der  Busse. Der reiche Mann,  konnte sich nicht fassten, weil seine Gesundheit schwach war. Aus diesem Grund, konnte er nicht die Wallfahrt machen. Er war nicht fähig lange Zeit zu beten. Dann fiel dem Papst einen originalen Gedanke ein. Er gab den Beichtlingen einen Fingerring. Auf dem Ring stand. Memento mori.  Denke an den Tod. Und der reiche Mann, sollte jeden Tag an den Ringe schauen. Weil er wusste nicht wann für ihn der Tod kommt, war er immer vorbereitet. 

Weil, wir Kinder Gottes sind, wagen wir voll Vertrauen zu beten.

In den Frieden, können wir nun dann beten, wenn wir immer auf die Ankunft des Herrn vorbereitet sind.

Gott ist oben, Gott ist unten, Gott umgibt mich von allen Seiten, Gott ist  sogar  in mir drin.

Dienstag der 29. Woche Lk 12, 35-38

Gott,  der Herr, der kommen wird zu einer Stunde,die niemand kennt, sei mit euch.

Jesus sagt im heutigen Evangelium, dass wir vorbereiten sein sollen, die Abrechnung machen aus unserem Leben. Es ist sehr wichtig, sich dessen bewusst werden, dass einmal wir Gott die  Rechenschaft ablegen werden. Vielleicht denken wir selten daran, und doch wie diese Rechenschaft wird ausgehen, davon  wird unsere Ewigkeit  abhängen.

Jesus du bist gekommen, uns heimzuholen zum Vater. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns  das Licht deines Wortes auf den Weg gegeben. Christus, erbarme dich unser.

Du bereitest uns  den Plan beim himmlischen Hochzeitsmahl.  Herr, erbarme dich unser.

Gott verlangt von uns mit Recht verantwortliche Zutritt  zu unserem Leben. Es scheint uns, dass Gott nicht anwesend in dieser Welt ist. Aber wir wissen, dass Gott jeden unseren Schritt folgt. Vor Gott können wir nicht ,,totschweigen“ Gott ist der Herr, der kommen wird. Wie sollen wir verantwortlich leben? Das Evangelium lehrt uns, dass wir nicht egoistisch, sündig leben sollen, sondern für die anderen. Unsere Gaben und Fähigkeiten sollen wir in den Dienst der anderen geben. Jesus sagt: Jedem aber, dem viel gegeben ist- viel wird von ihm verlangt werden und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man desto mehr fordern. Luk 12, 48. Aber unverantwortlich leben nicht nur die Menschen, die ausgesprochen die Sünden begehen, sondern auch die Menschen, die viel Zeit den Vergeblichkeiten widmen, und vernachlässigen die Sachen, die wesentlich und wichtig sind. Und noch ein Problem ist. Viele Menschen leben nicht in der Gegenwart. Einige wissen sie nicht von ihrer Vergangenheit sich befreien und die anderen beunruhigen sich wegen der Zukunft. Und sie leben den zugegen  Augenblick nicht. Und das ist nicht richtig. Zu diesem Tema hat der französische Schriftsteller Michel Quoist ein Buch geschrieben. ,,So leben ist gut“.  Die Kunst richtig zu leben ist eine große Kunst.  Dieser Kunst müssen wir alle lernen.

Da uns aufgetragen ist, auf die  Stunde  Gottes wachend  zu warten, wagen wir zum Vater zu beten.

Gott kommt, wenn wir  ihn nicht erwarten. Um den Frieden, wollen wir  wachend beten.

Selig, die der Herr wachend  findet und Platz nehmen lässt am Tisch  des Lebens.

Montag der 29.Woche Lk 12,13-21

Gott, der Herr, der Leben schenkt und  wieder zurückfordert, sei mit euch.

Im heutigen Evangelium verlangte jemand von Jesus, damit er Schiedsrichter in seinem Vermögens streit.  ist. Jesus lehnt das ab. Statt dessen sagt er. Gebt Acht und hütet euch vor aller Habsucht. Vielleicht sah Jesus diese Habsucht bei dem Mann, der Jesus um die Hilfe bat.

Jesus, du bist der Reichtum unseres Lebens. Herr, erbarme dich unser. 

Du bist gekommen, um uns heim zurufen zum Vater. Christus, erbarme dich unser. Christus, erbarme dich unser.

Du willst uns den Reichtum ewiger Vollendung schenken. Herr, erbarme dich  unser. 

Jesus macht uns auf die Gefahr der Habgier aufmerksam. Nur ein freigebiger Mensch kann glücklich zu sein. Etwas besitzen ist nicht schlecht. Es kommt darauf an, wie wir diese Gabe- Habe benützen. In einigen Übersetzungen der Heiligen Schriften finden wir  statt des  Wortes  Habsucht, das Wort der Geiz.  Diese zwei Untugenden sind sich einander nahe. Beide betreffen den unrichtigen Umgang des Besitzes. Die Habgier ist die unkontrollierte Sehnsucht  nach dem Vermögen.Und der Geiz ist, wenn wir uns mit den Guten, die wir besitzen nicht teilenn wollen. Diese zwei Sünden kann man von einander  nicht  trennen, weil anders ein freigebige Mammonsdiener enstehen würde. Der Geizhals ist angeketteten zum Mammon, den er mehr als Gott liebt. Der Mammon  wird für ihn zum Götze und zugleich zur Strafe. Auch die Habgier ist  der Götzendienst, und die Vernachlässigung göttlichen Gebotes. Die Habgier  und  der Geiz  dunkel unsere Sehkraft  mache. Und was sagt zu diesen Menschen Jesus. Narr, noch in dieser Nacht werden deine Seele verlangen. Das Wort Narr ist ein hartes Wort. Diese habgierige Menschen denken, wenn sie viel  Vermögen haben werden, dann werden  sie glücklich. Wir kennen die Worte von heiligen Augustinus. Unzufrieden ist das Herz des Menschen bis im Gott nicht ruht. Das Vermögen ist die Gabe von Gott und wir sollen es nicht nur zum eigenen Nutzen  benützen , sondern auch zum Nutzen unserer Nächsten. 

Zu Gott unserem Vater,der uns das Leben geschenkt hat uns  es  wiederfordern wird,lasst uns beten. 

Die Schätze  dieser Welt bringen keinen Frieden. Seinen Frieden schenkt uns  Gott, wenn wir ihn bitten.

Selig, die  bereit sind  für den Tag  , an dem  uns  ruft, um uns  aufzunehmen   in sein Reich.

Gottes Willen 2

Das ganze Evangelium und die apostolischen Briefen geben uns genug Licht dazu damit wir in unserem Leben nach dem Gottes Willen leben. Jesus fasste  vor seinem Tod den Gottes Willen in das wichtigste Gebot. Ein neues Gebot gebe ich euch , dass ihr  einander  liebt, damit, wie  ich euch geliebt habe, auch ihr  einander liebt. Joh 13,34. Lernen sich Gottes Willen im Leben zu erkennen, ist nicht möglich ohne sogenannten Licht des Glaubens. Wie sollen wir das verstehen? Wie viel mal bitten wir um das Licht, damit es uns einleuchten, aber überhaupt muss nicht um das Licht gehen, das Gott uns gesendet hat. Papst Franziskus schreibt in seiner Enzyklika Lumen fidei. Wenn das Licht fehlt  wird alles durcheinander werden. Dann ist nicht möglich, unterscheiden das Gute von Bösen, den Weg zum Ziel zu finden. Was soll dieses Licht  sein? Überhaupt muss nicht um das Licht gehen, das Gott gesendet hat. Aber wollen wir nicht im gegebener Situation nur dieses Licht, und Gott und das Leben in Christus interessiert uns nicht. Der Papst Franziskus sagt. Obwohl wir wollen das Licht für konkreten, partikularen und zeitmäßig Sachen. Es ist wichtig das in den Kontext des ganzen Lebens zu sehen. Wenn ich nicht ,weiß wozu mein Leben hinführen, was im Leben wesentlich ist, dann mein Leben verwickelt sich in die viele blinden Gässchen. Wir suchen das Licht,für die Sachen, die uns wichtig erscheinen, aber aus der Sicht Gottes Willen, ist das nicht so. Zum Beispiel, wir quälen uns darüber, ob die Wahl irgendeiner Schule, Beruf  nach dem Gottes Willen ist, aber es quält uns nicht, ob wir unser Leben im Geist des Evangeliums leben. Dabei ist das aus der  Perspektive  des ganzen Lebens alles anders. Gott wird uns  nicht fragen, ob wir die Schule, den Job, nach dem Gottes Willen gewählt haben, sondern nach dem ob wir nach dem Willen Gottes lebten, dort wo wir gerade waren. Das Licht des Glaubens haben wir nur dann, wenn wir glauben. Glauben bedeutet nicht nur in die Kirche zu gehen und  die Wahrheiten des Glaubens zu kennen, obwohl auch das ist wichtig. Der Glaube ist die Beziehung zu Gott, der sich mit der Begegnung mit ihm gebärt. Nur Jesus Christus kann sagen: Ich bin das Licht der Welt. Er zeigt mir, was in meinem Leben wichtig ist. Der Glaube lehrt uns auf das Leben, auf die anderen, aus Jesus Perspektiven zu schauen, als ob mit seinen Augen zu sehen. 

Richten wir uns auf das brennende Thema aus. Wie sollen wir  den Gottes Willen in den Fragen des Bösen und Leidens sehen? . Wir sind  an die Wirklichkeit  der Belohnung und der Strafe angewöhnt. Dieser Wirklichkeit  wir verstehen und sie empfangen, weil sie gerecht ist. Zugleich  ist das häufigste Ursache dessen, warum wir vor Gott die Angst haben. Für unsere böse Taten erwarten wir die Strafe. Und wir wollen,wir verlangen,  dass auch die anderen, die das Böse tun, bestrafen zu werden. Aber Gottes Offenbarung gibt uns zu erkennen, dass Gott  sich nicht nur mit der Logik der Belohnung und Strafe richtet. Er will unser Heil. Er ladet den Menschen auf den richtigen Weg ein. Wenn der Mensch das Böse tun, seine böse Taten haben ihre Folgerungen, die kann man  nicht durch eine fromme Wunsch zu beseitigen, oder  diese böse Taten nicht  zu sehen. Im Alten Testament lesen wir oft über Gottes Strafe. In der Wirklichkeit geht es aber über die Folgerungen der Sünden des Volkes. Das Volk wählte das Böse und  das brachte ihm die Strafe. Aber das können wir nicht so verstehen, dass Gott seinen Zorn lindern brauchte. Nein, Gott respektierte den freien Willen des Menschen und  lies den Menschen seinen bösen Wege auch mit ihren Folgerungen. Und so die Folgerungen wurden die Strafe. Es ist wichtig zu sehen die Bindung des moralischen Bösen auf das Milieu, das der Mensch durch  sein Leben beeinflusst. Schon im Buch Genesis lesen wir. Gott sprach zu Adan: So ist   verflucht   der  Ackerboden um  deinetwillen. Unter Mühsal   wirst  von ihm  essen,  alle Tage deines Lebens. Dornen  und  Disteln  lässt er  dir wachsen  und die Pflanzen   des Feldes   musst du essen. Gn 3, 17-18. Die Sünde des Menschen bezeichnet auch die Erde, sie stört das, was Gott als Gutes erschuf.   Die ökologischen Problemen sind nicht ohne Zusammenhang mir dem sündigen  Tun des Menschen. Gott nicht nur respektiert freien Willen des Menschen er sendet die Propheten, damit sie warnen, den richtigen Weg zeigen.  Damit sie nach Bekehrung rufen.

 

Samstag der 28.Woche Lk 12,8-12

Jesus Christus, zu dem wir uns vor allen Menschen bekennen, sei mit euch.

Jesus fordert uns auf, dass wir die Zeugen des Evangeliums sind. Das bedeutet wir können unseren Glauben nicht verbergen. Unseren Glauben müssen wir auch nach außen äußern. Aber unser Bekenntnis des Glaubens muss authentisch sein. Das kann Theater sein. Wenn für uns der Glaube nicht wichtig ist, wir sind  im Glauben gleichgültig, dann können wir nicht, die Zeugen des Evangelium sein. 

Jesus, du bist  unser Mittler und Anwalt beim Vater.Herr, erbarme dich  unser.

Du hast uns  die Vergebung unserer Schuld zugesagt. Christus, erbarme dich unser. 

Du hast uns  den Heiligen Geist als Helfer verheißen.Herr, erbarme dich unser.

Die heutige moderne Welt sagt, dass die Religion die Privatsache ist. Wir sollen mit unserer Überzeugung den anderen auf die Nerven gehen. Etwas ganz anderes lesen wir im heutigen Evangelium. Das offene Bekenntnis zu Christus ist unbedingt die Voraussetzung des ewigen Lebens. Das offene Bekenntnis steht auf demselben Grad wie die Liebe zu den Nächsten, wie die Barmherzigkeit. Auf einer Seite ist Christus der Verteidiger der Religion in Verborgenheit. Du aber, wenn  du betest, so  geh in deine Kammer und  nachdem du  deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist, und dein Vater, der im Verborgenen  sieht, wird  es dir vergelten. Mt.6,5.  Und weiter  Jesus  sagte den Pharisäer die nach außen ihren Glauben zur Schau gestellten: Wenn ihr betet, sollt ihr nicht  sein  wie  die Heuchler, denn sie  lieben es, in den Synagogen und an  den Ecken der Straßen  stehend zu beten, um sich den Menschen  zu zeigen. Mt. 6, 5.

Und plötzlich scharfer Widerspruch. Der Befehl äußern den Glauben auch nach außen. Die Religion hat auch der offene Charakter. Die Religion hat ihr Platz, auch in öffentlichem Leben. Für uns Christen, ist immer Beispiel Jesus. Und er verkündigte seine Lehre öffentlich. Er starb am Kreuz öffentlich. Er barg seine Überzeugung nicht, obwohl Er  in den Konflikt kam  mit vielen Menschen.  Und darum können auch die Christen ihren Glauben nicht verbergen. 

Wir  haben uns  zu Jesus Christus, dem Menschensohn, bekannt.So dürfen wir  voll Vertrauen zum Vater  beten.

Da wir uns  zu  Jesus bekennen, dürfen  wir  um  seinen Frieden bitten, damit  er  uns  vor  dem Vater  bekennt.

Selig, denen alle  Schuld  vergeben  ist  und die eingehen zu  den  Engeln  Gottes. 

Freitag der 28.Woche Lk 12,1-7

Jesus, der sagte, hütet euch vor  dem Sauerteig der Pharisäer, der Heuchelei ist, sei mit euch.

Warum sagte Jesus seinen Aposteln, dass sie sich vor dem Sauerteig der Pharisäer hüten sollen. Die Ursache war, dass viele Menschen, unter ihnen auch die Apostel ist, entdeckten nicht die Heuchelei der Pharisäer. Anders gesagt. Jesus warnt uns vor allem, was nicht richtig ist, was falsch ist.

Jesus, du bist das aufstrahlende Licht aus  der Höhe, erbarme dich unser.

Du leuchtest allen, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes. Christus, erbarme dich unser.

Du lenkst unsere Schritte auf den Weg des Friedens.Herr, erbarme dich unser.

Jesus, als der sorgfältige Hauswirt nach den ernsten Worten  der Warnung und    auf die Adresse der Pharisäer und Schriftgelehrten, gib den Aposteln die Anweisungen, wie sollen sie sich  in der Welt benehmen. Sie warnt  sie vor der Ansteckung, die sie zum Fall  und ins Unglück  führte und das ist die Heuchelei, die Jesus zum Sauerteig vergleicht. Unter dem Begriff Sauerteig wurde zur Zeit Jesu an alles gedacht , was konnte die anderen Sachen anstecken. Wenn, Jesus vor dem Sauerteig der Pharisäer  warnt, ist offenbar, dass Jesus, mit ihrem Tun nicht zusammenstimmt. Die Pharisäer anders dachten, und anders  taten. Sie fingierten  die Frömmigkeit und in der Wirklichkeit sie  waren nicht andächtig. Die Liebe ist vereinigt mit der Aufrichtigkeit. Also was in Inneres ist. möge sich äußern  nach außen. Wir können das auch anders sagen. Was hüllen sich, kann man nicht auf ewig hüllen. Alles zutage kommen. Im geistlichen Leben, die Heuchelei macht große Schade. Durch  die Heuchelei  können wir uns betrogen, auch die anderen, aber nicht Gott, der in unsere Herzen sieht. 

Gott holt uns  an seinen Tisch.  Dieser Tisch ist Zeichen einer  kommenden Welt, eines Volkes in Einheit und  Gleichheit. Lasst uns  nun  das  Tischgebet   dieses neuen  Volkes  Gottes  beten.

Friede wird, wenn in uns  Frieden ist Gott  schenkt   uns diese   Möglichkeit, Zu ihm lasst uns beten.

Jesus  dich  suchen wir  in unsere,  Leben , Schenke  uns  die  Vollendung  in   dir in der Stunde  unseres Todes 

   

 

Weltmissionsonntag 2017

Weltmissionssonntag-den anderen dienen.

Einführung

Wie würde Christus verfahren, wenn er zu dieser Zeit wieder auf die Erde kommen würde? Wieder würde er wie vor 2 Tausend Jahren in Armut, in Bescheidenheit, heimatlos als Wanderprediger leben? Oder würde er  sich unserer Zeit anpassen? Würde er sich mit bedeutenden Persönlichkeiten umgeben. Hätte er eigene Zeitungen. Würde er in Radio, in Fernsehen auftreten? Vielleicht ja. Aber wir wissen, dass Jesus, würde nachdem Leben, was er vor 2 Tausend sagte. Ich bin nicht gekommen, um  bedient zu werden , um zu dienen und sein Leben zu geben als  Lösegeld  für viele. Mr.10, 45

Predigt

In der Welt Christi  herrscht das Gesetzt des Dienstes. Dieses Gesetz ist gültig auch heute. Millionen Menschen treten in die Dienste Christi ein. Nicht nur die Missionare, die wir heute feiern. Oft die Menschen erlangen durch den Dienst  ihre Größe. Wir können hier erwähnen die Menschen wie  Albert Schweitzer, Mutter Teresa, oder der montrealische Bischof  Légere. Jedes Jahr Tausende Menschen verlassen freiwillig  Europa, und gingen in die Entwicklungsländer, damit dort  zum größeren Leben dortigen Einwohner beitragen.  Sie bauen dort die Schulen Krankenhäuser, Instituten. Es ist richtig, dass der Mensch seine Fähigkeiten benütze, damit den andere hilft. Im Evangelium steht. Wer von euch groß sein will, möge er dienen. Die wirkliche große erlangen wir durch den Dienst. Noch nicht begriffen das alle Menschen. Auch bei den Apostel war das nicht anders. Anfangs wollten sie nicht dienen. Ihr Denkweise war ganz anders.  Jakobus und Johannes kamen zu Jesus, sagte zu ihm.  Lehrer  wir wollen, dass du uns tust , um was wir dich bitten werden.  Was wollt ihr,  dass ich euch  tun soll? Sie sprachen zu ihm. Gib uns, dass  wir  einer   zu  deiner Rechten   und einer  zur  Linken  sitzen   mögen   in deiner   Herrlichkeit. Mr.10,37. Christus lehrt sie. Wer unter euch   groß  werden will  soll  euer  Diener sein. Im Christentum darf nicht  keine Arroganz, Ehr begier, Neid sein, persönliche  Streiten. Wer uneigennützig  dienen nicht will, kann kein Missionär sein. Nur solche Autorität haben, wiefern wir dienen.  Wenn die Kirche immer sich nach diesem Grundsatz gerichtet  hätte, hätte sie  in der Welt  eine andere Position. Die Macht der Wahrheit ist stärker als  die Wahrheit der Macht. Jeder Missionär hat sein Beispiel in Christus, der nicht aus der falschen Sympathie den Menschen diente, damit er den Einfluss und Popularität gewinne. Mit dem demütigen Dienst ist bezeichnet jeder seinen Schritt von Betlehem bis Kalvarienberg. Und er sein Leben als das Lösegeld für viele hingegeben hat.  Christus auch für mich gestorben ist. Was für einen großen Wert muss ich haben, wenn Gott für mich stirbt und ständig mich sucht. Eben das war die Ursache, dass Christus faszinierte und anzog so viele Mensche und sie aussprechen den Namen Jesus mit der Ehrfurcht  und der Liebe.  Teihard de Chardin sagte. In einem kannst du dich irren. Wenn du dich damit bereichst, dass du die anderen bereichst. Beten wir um die Gnade, damit wir alles was wir haben  uneigennützig in den Dienst der anderen zu geben. Heute wollen wir für alle Menschen danken, die ihre Egoismus und Bequemlichkeit überwandten, und Christus verkünden in der ganzen Welt. Möge sie immer den Schutz der Jungfrau Maria ihre Hilfe zu  spüren, Bitten wir für alle Missionäre, damit sie nie den Mut verlieren das Evangelium das Evangelium zu verkünden. Bitten wir auch für uns, damit wir die Missionäre durch unsere Gebete, aber auch materiell unterstützen, damit Christus alle Menschen erkennen. Vergessen wir nicht die Worte von Jesus. Das ewige Leben ist, dass sie dich den ewigen Vater erkennen. Das Wesen der christlichen Mission ist den Menschen Christus bringen, und damit den Menschen das Leben bringen, die Wahrheit bringen. Seien wir uns dessen bewusst, wie wichtig die Missionstätigkeit ist.

Donnerstag der 28.Woche Lk 11, 47-54

Wehe euch! Gesetz gelehrten, denn ihr belastet  die Menschen mit schwer zu tragenden Lasten, sagte Jesus, er sei mit euch.

Im Evangelium werden wir über  den scharfen, Konfrontationsdialog zwischen Jesus und den  Pharisäer und Schriftgelehrten hören. Jesus spricht vom Blute der Propheten, die in Israel getöten wurden und er gibt in unmittelbaren  Zusammenhang das Verhalten der damaligen Generation mit begangenen Schulden  ihrer Vorfahren.

Jesus, wir glauben deinem Wort und  tun es  doch so selten. Herr, erbarme dich unser.

Wir hoffen auf  dein Erbarmen und lassen es  an  Erbarmen fehlen. Christus, erbarme dich unser.

Wir lieben dich und  übersehen unseren Nächsten.Herr, erbarme dich unser.

Jesus weist, dass sein Tod sich nähert. Seine Feinden wollen ihn vernichten. Jesus erwähnt mehrmals das Wort Blut. Das Blut der Propheten von dem Blut Abels bis zu dem  Blut  des  Zacharias. Das ist das Blut, das immer die Strafe und Rache hervorruft. Aber Jesus Blut, wird das Blut der Versöhnung und  Rettung, das wird das Blut, ausgegossen  für die Sünde der Welt. In diesem Kontrast  können wir begreifen, mit wem unterscheidet sich das Alte Testament vom  Neuen Testament. Das ist die Liebe, die bis zum Äußersten liebt. Wenn Jesus den Schriftgelehrten und Pharisäer erinnern, dass sie  die Grabmäler bauen, die ihre Väter getötet haben. In diesem Zusammenhang  fällt uns der Gedanke an:  Jesus ist der einzige von Propheten, dem wir  kein Grabmahl bauen können. Jesus ist der, der das Grab in den Ort  der Hoffnung und Freude verwandelte. Und das Kreuz und das Leiden strahlte er damit durch, dass er es durchgemacht hat. Jesus liest uns unsere Kreuze tragen,  damit wir  die Teilnahme  an  seinem Leid haben. Im Leidem verlässt uns Jesus nicht, sondern bestärkt uns mit seiner Liebe.

Der  Geist eint uns in aller Verschiedenheit zu dem einen Leib des  Herrn. In dieser Einheit  beten wir zum Vater.

Im Zeichen des Friedensgrußes die Wirklichkeit und  Wirksamkeit Gottes  zu erfahren und  weiterzusagen, dazu  sind wir bereit, wenn wir bitten.

Jesus  Licht, der Völker, Heil für die Welt.   

Hl.Lukas Evangelist, Lk 10,1-9

Bittet, nun  den Herrn der Ernte,  dass er Arbeiter in  seine Ernte  aussende, sagte Jesus, er  sei mit euch.

Der Name Lukas kommt von  lux- Licht. Er war ein Licht in der Welt, weil er alle Welt durchleuchtete,wie es bei Matthäus heißt. Ihr seid das Licht der Welt. Sankt Lukas glich der Sonne, er ist groß gewesen   durch himmlische Betrachtung, schön  in seinem  guten Wandel, schnell in seiner  feurigen  Predigt, nützlich damit, dass er  seine  Lehre aufgeschrieben hat. 

Jesus, du bist  die Güte und Menschenliebe Gottes. Herr, erbarme dich unser.

Du bist der Heiland aller Armen, Kranken und Sünder. Herr, erbarme dich unser.

Du  bist die Quelle unseres ewigen Lebens. Herr,erbarme dich unser.

Der hl. Lukas wird  allgemein als Patron der Ärzte und der Künstler verehrt. Er wird dargestellt mit dem Stier, zuweilen geflügelt, als Symbol des von ihm  verfassten dritten Evangeliums. Einige schreiben dem Stier,  das Attribut des  Hl. Lukas, den Sinn des  Opfertieres zu, vielleicht weil das Lukasevangelium mit Zacharias einem Priester des Alten Bundes beginnt. Lukas wird wie  alle  Apostel abgebildet mit einem  Buch. Lukas entstammte von  einer angesehenen Familie in Antiochien, und war  wie  der hl. Paulus angibt, von Beruf Arzt. /Kol. 4,14/. Leider haben wir nur sehr spärliche Nachrichten über  das Leben  dieses Mannes, dessen Name in der  Christenheit unsterblich geworden und immer genannt  wird, solange das Evangelium  auf dem Erdkreis verkündet  wird. Lukas war Heide. Um das Jahr 43 soll er zum   Christentum  gefunden haben. Die Apostelgeschichte berichtet davon. Einige verkündeten nach  ihrer Ankunft in Antiochien auch den Heiden die Frohbotschaft vom Herrn Jesus. Die  Hand des Herrn war  mit ihnen und  eine beträchtliche Anzahl wurde gläubig und bekehrte  sich zum Herrn / Apg. 2, 20/.Barnabas und Lukas schienen ihnen Lehrer und  Führer gewesen zu sein. Seither war Lukas der ständige  Begleiter des  großen   Apostels Paulus. Lukas reiste mit Paulus von Troas  nach Philippi, predigte mit ihm zusammen in Jerusalem  und blieb  an seiner   Seite  auch in Rom. Im zweiten   Brief  Timotheus  wir bezeugt , dass er bis zum bitteren Tode  bei seinem verehrten  Meister   ausharrte. 

In Jesus Christus sind wird  Kinder Gottes.  Zu  diesem   Vater,  der uns   nur Gutes   schenken will, dürfen  wir   voll Vertrauen sprechen.

Wenn wir Gott rühmen   und loben, ist  sein   Friede   mitten unter uns, seinen Sohn   Jesus Christus, ihn  bitten wir    um das  Geschenk  seines Friedens   für alle  Menschen  dieser Welt.

Auf  dein Wort hin Herr, will ich glauben, du hältst  in mir  wach ,  die Hoffnung auf  ewiges  Leben.

Hl. Ignatius von Antiochien Lk 11,37-41

Jesus sagte zu den Pharisäer:  Weh euch: Ihr seid wie Gräber, die man nicht mehr sieht; die Leute gehen darüber, ohne es zu merken. Er sei mit euch.

Jesus macht den Pharisäern Vorwürfe darüber, dass sie viele unwesentliche Sachen machen, und die wichtigen Sachen, wie Liebe und Gerechtigkeit, vernachlässigen. Ist das nicht auch unsere Situation? Vernachlässigen wir nicht auch unsere Beziehung zu Gott, und wir  zu viel Zeit unwichtigen Sachen widmen? 

Jesus, du bist  nahe  allen, die dich  suchen. Herr, erbarme dich unser.

Du bist  uns in allem gleich geworden.  Christus, erbarme dich  unser.

Du richtest uns  auf  durch deinen Geist. Herr, erbarme dich unser.

Der Name  des Heiligen  Ignatius  von Antiochien wird im ersten Kanon  der Heiligen Messe  genannt. Das ist eine große  Auszeichnung und offenbart, welch tiefe  Bedeutung  Kirche und Gläubige diesem  frühen Blutzeugen Christi  zugemessen haben. Die sieben Briefe an die jungen Christengemeinden, die er auf seiner  Reise in den Tod  verfasste, als  man  ihn  nach Rom  schleppte, wo er  im Kolosseum den Raubtieren  vorgeworfen  wurde, sind  bis zum heutigen Tag bekannt. Es wird heute nicht mehr bezweifelt, dass sie echt sind. Sie sind der  ergreifende Ausdruck seiner  für  Christus  und  seine  Kirche glühenden  und  in dieser Glut sich verzehrenden Hirtenliebe, und für  uns  zugleich ein äußerst wichtiges Zeugnis für  den christlichen Glauben für die  Apostel der unmittelbar darauf folgenden Zeit. Sein Martyrium und seine  Briefe werden vom Hl. Irenäus   erwähnt. Diese Briefe  gehören  zum  Schönsten, was aus  der  frühchristlichen Literatur bekannt ist. Die Legende bezeichnet den Heiligen als das Kind, das Jesus in die  Mitte seiner Jünger  stellte, wobei   er sagte: Wenn ihr  nicht  werdet wie die Kinder, könnt  ihr  nicht  in das  Himmelreich kommen.  (Mt18). Glaubhafte Quellen geben an, dass er ein Schüler des Apostels Johannes war und von Petrus und Paulus  geweiht, als dritter Bischof von Antiochien auf den Stuhl erhoben wurde. Der Hl. Bernhard schrieb von ihm: Der große Ignatius war ein Schüler des Jüngers, den der Herr lieb hatte und er wurde selbst ein Märtyrer, von seinem Heiligtum ist unsere Armut begabt. Er hat über Maria so manchen Brief geschrieben und sie darin begrüßt als Christusträgerin. Das ist  ein Name höchster Würde und ein Lob unermesslicher Ehren.

Wir können zuversichtlich alle Sorge und Not unseres  Lebens bittend vor Gott  hintragen.

Unser Herr Jesus hat  den Heiligen  Geist gesandt, damit er die Kirche aus  allen Völkern in Einheit und Liebe zusammenfüge. Deshalb  bitten wir.

Der Herr ist die Kraft  meines  Lebens. Vor  wem sollte   mir  bangen? 

Montag der 28. Woche Lk 11, 29-32

Dieses Geschlecht ist ein böses Geschlecht, es begehrt ein Zeichen uns kein Zeichen wird  ihm  gegeben werden, als  das Zeichen Jonas, sagte Jesus, er sei mit euch.

Oft hören wir solche Bemerkungen. Wenn gäbe es Gott, so würde ich glauben. Beweise mir, dass Gott existiert. Möge mir Gott ein Zeichen zeigen und ich werde bester Gläubige. Das erlebte auch Jesus. Die Menschen verlangten von ihm die Zeichen.

Jesus, du bist der geliebte Sohn  des ewigen Vaters, Herr, erbarme dich unser.

Jesus, der Vater hat dich erwählt. Christus, erbarme dich unser.

Du willst uns retten  und heiligen. Herr, erbarme dich unser.

Jesus hinweist auf Prophet Jona, den die Juden verehrten. Jona wurde von Gott in die Stadt gesendet, damit er  ihnen bekannt mache, wenn sie gerettet werden wollen, müssen sie die Büse tun, sie müssen die Art des Lebens ändern. Jona hatte Angst. Er lief weg. Auf der Reise erlebte er  das Gewitter. Als die Matrosen erfuhren, dass Gott sie wegen Jona straft, sie schmissen Jona ins Meer hinein und Jon war drei Tage in der Baucheingeweide des Walfisches. Jesus sagt der Menge, die nach Zeichen begehrt.  Denn wie  Jona den Niniviten  ein Zeichen war, so wird  es  auch  der Sohn  des Menschen   diesem Geschlecht sei. Herr Jesus damit sagte, dass er drei Tage  in der Innere der Erde wird.Anders gesagt, er wird begraben, aber er wird auferstehen. Aber nehmen wir noch etwas wahr. Die Niniviten hinterließen auf die Predigt Jonas das Böse und sie sich bekehrten. Das Zeichen, von dem Jesus sprach,erfüllt sich, dieses Zeichen soll uns von seiner Gottheit und Macht überzeugen. Es für uns die Ermutigung sein, damit  auch wir  bekehren uns. Und wenn wir uns nicht bekehren würden, die Niniviten für uns Richten werden, weil sie sich auf die Predigt Jonas bekehrten, der nur ein Mensch war und zu uns kam , die  Wunder machte selbst Sohn Gottes.

Mit allen Christen auf der Welt  vereint, rufen   wir zu Gott, unserem Vater   im Himmel.

Dieses  Opfermahl hat uns Jesus als   sein  Vermächtnis  geschenkt   und  zur  Einheit  und Liebe verpflichtet. Darum bitten wir.

Höre  auf  meine Stimme in deiner  Huld, belebe   mich , Herr, durch  deine  Entscheide.

Gottes Willen

Gottes Willen

Mit der Suche nach Gottes Willen, treffen wir uns  hauptsächlich bei Christen, die ihren Glauben  auf tieferen Art verleben wollen, und die quälen sich darüber, ob das, was sie machen, ist nach dem  Gottes Willen? Einige Menschen denken vor allen ihren  Entscheidungen, nach,  ob das, was sie machen, nach dem Gottes Willen ist. Die weiteren Menschen sehen Gottes Willen in verschiedensten Zeichen. /ab  natürlichen Erscheinungen bis sogenantes Aufschlagen  der Heiligen Schriften/. Nicht wenige Menschen sehen  den Gottes Willen fast in jeder Situation ihres Lebens, Sie nennen   Gottes Willen ,wenn jemand plötzlich stirbt. Gott wollte das, wenn die Mutter von kleinen stirbt. Das  war Gottes Wille , wenn jemand langfristig leidet, das ist  Gottes Wille , wenn die kleinen Kinder sterben. Die anderen wissen, dass Gott kein Böse will, aber er es zulässt. Die Menschen machen Gott die Vorwürfe, wenn Gott das Böse verhindert konnte, warum verhinderte  er das nicht?  Sie wollen einen  solchen Gott nicht. Manchmal suchen wir nach Gottes Willen, aber wir sind in komplizierten Situationen. Wir suchen das Licht, wir beten, aber es scheint uns, dass Gott schweigt. 

Stellen wir uns die Grundfrage. Was verstehen wir unter dem Begriff ,,Gottes Wille? Die Antwort ist scheinbar einfach. Doch, das was will Gott. Aber, kennen wir das, was Gott will? Wir anerkennen, dass Gott-Schöpfer, seine Schöpfung übermäßig übersteigt. Auf der anderen Seite stattete Gott den Menschen mit der Fähigkeit des Verstanden aus, ihn zu erkennen. Diese Erkennung aber ist begrenzt, wie darüber schreibt der heilige Paulus im Brief an Korinther. Denn wir erkennen stückweise, und  wir weissagen stückweise, wenn aber das  Vollkommene  gekommen sein , so  wird das , was stückweise  ist, weggetan werden. 1.Korrinther  13, 10-11. Der Mensch, der zum Abbild Gottes erschaffen wurde. erkennt Gott durch seine menschliche Fähigkeiten und erkennt ihm die Eigenschaften, die er bei sich sieht. Auch Gott spricht uns an, auf der menschlichen Weise. Er verwendet die menschlichen Begreifen und Bilder. In der Bibel spricht man über die Ähnlichkeit zwischen Gott und Menschen  aber noch mehr, ist unter ihnen die Unähnlichkeit, die nicht erlaubt in eine Ebene zu geben die Geschöpfen mit ihrem Schöpfer. Unsere menschliche Worte sind immer unangemessene mit dem Geheimnis Gottes. Zum Beispiel wenn wir sagen, dass Gott ein guter, barmherziger Vater ist, das bedeutet nicht, dass diese Eigenschaften identisch  mit den menschlichen Eigenschaften sind. Bei Gott sind diese Eigenschaften unvergleichbar vollkommener. Zum Beispiel, wenn wir sagen dass Gott straft, hat das wenig gemeinsam damit, wenn der Mensch straft, in dem Zorn, in  der Sehnsucht nach der Vergeltung. Unsere unvollkommene Eigenschaften sind oft die Ursache unserer Verletzungen. Wie zum Beispiel eine Frau, die Gott als ihren Vater nicht annehme konnte, weil ihr Vater ein Tyrann war. Und konnte sie sich Gott als die Mutter vorzustellen? Nein. Sie konnte das nicht. Ihre Mutter, für sie fast nichts machte. Die alttestamentlichen Menschen nehmen die Gottes Anwesenheit und  Wirkung durch Naturgewalten. Die Menschen waren überzeugt, dass durch die Naturgewalten  Gott bestraft oder belohnt die Menschen. durch die Natur. Das zweite ist die Wahrheit, weil alles Gute kommt von  Gott. Nur Jesus Sohn Gottes kann uns zum Erkenntnis Gottes, seinen Eigenschaften und damit auch Gottes Willen führen, weil nur er kennt den Vater, er ist den Weg zum Vater. Gottes Willen erkennen wir auch durch die Evangelien. Die Evangelien müssen wir unter dem Einfluss des Heiligen Geistes lesen.

28. Sonntag A Mt 22,1-14

EINFÜHRUNG

Jemanden zum gemeinsamen Essen einzuladen, heißt, dass man Freude mit ihm teilen will – dass man Gemeinschaft mit ihm haben will. Wer eingeladen wird, spürt, dass dem Einladenden an dir etwas liegt. In den heutigen Schriftlesungen ist davon die Rede, dass Gott einlädt.

Er lädt zu einem Festmahl, zu einem Hochzeitsmahl ein.

Gott liegt etwas an uns Menschen. Wir sind ihm wichtig! 

Er möchte uns an seinem Tisch haben – und wir sind dieser Einladung Gottes gefolgt.

Wir wollen uns nun vorbereiten und einstimmen auf dieses Fest.

Wir wollen uns besinnen und um Erbarmen bitten:

PREDIGT

Zu einem Hochzeitsfest eingeladen zu sein ist etwas Schönes – und wenn es eine königliche Hochzeit ist – wer würde sich da nicht freuen?

Im Evangelium geschieht aber das Unglaubliche.

Die Eingeladenen sagen ab – sie haben keine Lust oder keine Zeit! Der König hat viel Geduld – er schickt ein zweites Mal seine Diener aus – doch wiederum ohne Erfolg!Kein Mensch kommt.

Einige der Eingeladenen vergreifen sich sogar an den Dienern und misshandeln sie oder bringen sie um.

Der König wird zornig wird.

Das ist eine Provokation und die Reaktion war heftig. Doch das Fest soll stattfinden.

Er schickt ein letztes Mal Diener aus. Er lässt diesmal alle einladen – egal ob arm oder reich, angesehen oder verachtet.

Da kommen sie in Scharen und der Festsaal füllt sich mit Gästen.

Das sagt uns: Gott will, dass wir seine Gäste sind. Er wirbt mit allen Mitteln um uns.

Die Frage:  Sind wir bereit?

Wir können die Einladung annehmen oder sie ablehnen. Gott hält an seiner Einladung fest. Er schickt uns immer wieder Einladungen, Impulse, Fingerzeige, Botschaften. Er hört nicht auf, an unsere Tür zu klopfen.

Bin ich offen und ansprechbar? Höre ich sein Rufen? Ist Gott die Mitte meines Lebens – oder sind es die täglichen Aufgaben und Sorgen? Wie ernst nehme ich die Einladung Gottes? Bin ich bereit, ihm zu folgen?

Jede und jeder hat die Wahl – ich kann mich für oder gegen Gott entscheiden.

Die Menschen, die im Gleichnis auf die letzte Einladung des Königs kommen, sind ein bunter Haufen – unterschiedliche Leute von den Straßenrändern der Stadt. Vielleicht waren es auch Aussätzige, Prostituierte, Zöllner – Menschen also, um die man einen Bogen machte.

Ist es nicht tröstlich, dass man seine Lebensgeschichte mit allem Scheitern vor Gott bringen kann – ohne gleich verurteilt zu werden. Gottes Barmherzigkeit ist größer als alle Schuld.

Was aber ist mit dem hochzeitlichen Gewand gemeint, das einer der Gäste nicht anhat und darum hinausgeworfen wird? Ich denke, dass das so gemeint war – Man kann die Einladung zum Hochzeitsmahl nicht annehmen und zugleich so bleiben, wie man vorher war. Ich denke, das ist im Grunde genommen ein Ruf zu Umkehr. Es geht nicht um ein passendes Outfit. Es geht darum, ob sich mein Glauben im Laufe meines Lebens bewährt – und zwar in Taten der Liebe – im Ertragen des anderen – im Verzeihen und in der Bereitschaft zur Versöhnung. Ich darf kommen wie ich bin – aber ich soll nicht so bleiben wir ich bin – ich soll mich verändern lassen – mich von Gott so machen lassen – wie ER mich haben möchte – mich von seiner Liebe umgestalten lassen.

Das hochzeitliche Gewand ist nichts anderes als die Liebe – nach Worten des Heiligen Paulus muss der Jünger Christus als Gewand anlegen – so lesen wir im Galaterbrief.

Das hochzeitliche Gewand ist letztlich auch das Gewand des Erbarmens, der Geduld, der verzeihenden Liebe.

Am Ende unseres Lebens werden wir einmal nach der Liebe gefragt. Mit dem Maß, mit dem wir messen und zuteilen, wird auch uns zugeteilt werden. Wir wissen es und können uns danach richten: Allein die Liebe zählt.