Archiv für den Monat: April 2019

3.Sonntag der Osterzeit C Joh 21, 1-19

Dritter Ostersonntag 2019

Einführung

Als nach dem Rücktritt des Papstes Benedikt XVI, sollte die Wahl seines Nachfolger, die Kardinäle, bevor  sie  das  Konklave betraten, entschieden sich ein paar Tage widmen den Zusammen Treffen in denen würden sie klar stellen, wie sollte der neue Papst aussehen, welche  Eigenschaften  sollte er  haben. Und es war richtig was  sie taten.

Predigt

Heute  in der Geschäftswelt wird  die Führungsposition  sehr ernst   genommen, denn die Zukunft  der Institution  hängt  von seinen Fähigkeiten uns Qualitäten ab, die er führt. Wenn dies  in der  Geschäftswelt  gilt. muss  es  auch  für die  katholische Kirche  gelten. Das heutige  Evangelium  spricht  genau darüber. Die Frage, die das Evangelium löst ist. Wer kann  an der Spitze einer  Institution wie  der  Kirche  stehen. Die Antwort, die  sich  aus dem Evangelium ergibt,  kann  überraschend  sein. Nur  ein Sünder  kann  an der Spitze  der Kirche stehen. Wenn  diese Antwort  sie überrascht  hat  und ihnen nicht gefällt, schauen  wir  uns  das Profil  dessen, den Jesus an die Spitze der Kirche bestimmte/ernannte/. Es war  der  Apostel  Petrus,  der   ihn  nach  Judas  am meisten verriet. Warum?  Hatte Jesus nicht  unter den Aposteln  jemanden  fähiger? Meiner Meinung nach, er hatte nicht. Petrus war für dieses Amt, am fähigsten. Nicht darum, weil  er  so tief   gefallen  ist, sondern darum dass er  aus seinem Fall /Sturz/ aufstand und er war  fähig   von ihm   viel  lernen. Sein  Sturz  machte ihn  nicht  nur demütiger, sondern gab  ihm  die Fähigkeit, die Sünder  besser zu verstehen, mit ihnen  zu spüren, mit ihnen geduldig zu  sein. Und die anderen Apostel? Waren sie besser, oder schlechter als Petrus? Jeder von  ihnen  hat  Jesus  auf solche oder auf  andere Weise, in seinem schwierigen  Moment  verraten. Und das ist der Grund, warum auch sie  nach ihrem Aufstehen aus den Sünden auf der Stirn der kleineren Gemeinschaften gestellt wurden. So ist im heutigen Evangelium das Kriterium andeuten, das  von diejenigen  erfüllt  werden sollte, die  an der Spitze  der Spitze  der christlichen Gemeinschaft  stehen. Sie sollen reuige  Sünder sein. Das Wort reuig unterstreichen wir. Denn wir haben drei Gruppen von  Sündern.1. Sünder, die  stolz  auf  ihre  Sünde sind. 2. Sünder, die ihre Sünde leugnen, 3. Bußfertige Sünder. Schauen wir  an jeden einzeln. Die Sünder, die stolz auf ihre Sünde sind, diejenige sind, die wissen, dass sie  Sünde  begehen, aber  für sie  sind ihre Sünden akzeptabel. Ihre Sünden  stören sie nicht.Diese sind nicht  für Führer geeignet. Wenn sie  an der Spitze der Gemeinschaft stehen, dann sie sind keine Führer, sondern Verführer. Dann haben wir Menschen, die Sünder sind, aber  äußerlich  Heilige spielen. Mensche dieses Typs beschriebt Dostojewskij in seinem Werk ,,Idiot“. Die Gäste  auf der Geburtstagsfeier beschlossen sich  verraten öffentlich  die Tat, die sie  für  die schlechtesten  hielten. Obwohl sie sind übereingekommen, dass sie aufrichtig werden und nicht lügen werden. Aber nach einer Weile war klar, dass  niemand  unter ihnen ist, wer  die schlimmste Tat seines  Lebens   öffentlich bekennen bereitwillig wäre. Einer gestand  zum unschuldigen Diebstahl.Andere sprachen über  irrelevante  Dinge  und eher rechtfertigen ihre Handlungen. Es gibt nur wenige  Menschen auf der Welt, die bereit wären, sich  öffentlich  ihre Sünden zu bekennen.Aber die Tatsache, dass die Gemeinschaft das zu  einem Spiel gemacht hat, es zeigt  wie leicht  für sie war, die Wahrheit  über sich  selbst zu ignorieren und so verschleiern  den Unterschied  zwischen der Realität und  der Täuschung. Das ähnelt vielen von uns. Unser  ganzes Leben lang  spielen wir  ein Spiel, in dem wir  nicht nur  andere, sondern auch uns selbst betrügen. Wir versuchen uns einreden, dass wir eigentlich keine Sünder sind, wir  können  alle unsren schlechten Taten rechtfertigen. Selbst  solche  Leute  passen nicht   zur Stirne. Denn sie  leben nicht und wollen  nicht  in der Wahrheit  leben. Sie sind  nicht daran  interessiert  in der Wahrheit zu leben. Und  unter  ihrer  Führung   wird niemand wachsen. Denn den Führer, der in der Verstellung lebt, wird niemand  ernst nehmen. Nur Petrus, der die dritte Gruppe  von  Sündern vertritt, kann  an  der Spitze  sein. Er weißt, dass  er sein Sünder  ist, und  er  gibt zu, dass er  ein Sünder ist. Weil er weißt, wie leicht kann er sündigen, deshalb ist er ständig auf Draht. Petrus und ihm ähnlichen charakterisiert treffend das Gebet, das  einige  Jahrhunderte  später  Philipp  von Neri gebetet hat. Herr, halte Philipp denn  Philipp  wird dich verraten.Eine  Person dieser  Art  ist demütig, wird  eine  große  Hilfe  für  die  Menschen sein, die er führt. Ihre  Sündhaftigkeit wird er  zwar  verstehen aber nicht genehmigen. Er wird wissen ihnen zu helfen  auf dem Weg aus der Sünde weg.

Lass  uns zum  Anfang zurückgehen. Die Kardinäle  nachdem sie diskutierten  über das Profil  des zukünftigen Papstes traten dann  in das Konklave und sie  gewählten  Jorge Bergoglia  den Papst Franziskus.Gut oder  schlecht gewählt haben? Wer die Äußerungen von Papst Franziskus liest weißt, dass er  sich selbst oft als  Sünder  bezeichnet. Der Papst hat es  viele Male  gesagt. Jesuit Antonio Spadaro machte  2013 ein Interview mit Papst  Franziskus  für die Zeitschrift  .. La   Civita Cattolica“. Pater Sparado schreibt.  Die  erste  Frage, die ich ihm stellen wollte, habe ich vorher vorbereitet. Ich beschloss plötzlich  ihm  eine Frage  zu stellen, die mir  gerade  einfiel. Wer  ist  Jorge  Maria  Bergoglio.  Der Papst  sieht mich still an und sagt. Ich bin ein Sünder. Das ist  meine genauste  Definition. Papst Franziskus definiert  sich  als Sünder und genügt deshalb den Kriterien des heutigen Evangeliums.  Und das ist vielleicht auch der Grund  warum er so gut versteht der Gottes Barmherzigkeit. Wie charakterisieren  wir uns? In welche Gruppe von Sünder würden wir uns einreihen?

Hl. Athanasius, Bischof von Alexandrien, Kirchenlehrer

Jesus, der sagte: Der  vom  Himmel kommt   ist  über allen, er sei mit euch.

Heute haben wir den Großengedenktag des heiligen  Athanasius von Alexandria.  Er gilt als  eine  der bedeutenden Persönlichkeiten    des  christlichen Altertums.  Gregor von  Nazians  nannte ihn   ,,Säule der Kirche,  die Nachwelt gab  ihm   zu seinem Namen  den  Beinamen  ,, der Große“.

 Jesus, du  bist unser Meister und  Lehrer. Herr, erbarme dich unser.

Du bist  uns  auf dem Weg des  Gehorsams  vorausgegangen. Christus,erbarme dich unser.

Du hast alles  nach dem  Willen des Vaters getan. Herr, erbarme   dich  unser.

Als  Sohn christlicher Eltern wurde Athanasius  um das Jahr  295  in  Alexandria  in  Ägypten  geboren.  Er  erhielt   eine griechische  Ausbildung und  war  Schüler  von  Mönchsvater  Antonius.  Als Diakon  von Patriarch  Alexander   nahm  Athanasius   325  am  berühmten, richtungsweisenden  Konzil  von  Nicäa  teil, ein  Erlebnis,  das  ihn  zeitleben, prägte. Schon  dort   trat er    lautstark  gegen  die  ,, Gottlosigkeit   der  Arianer“. auf  und begann damit  einen Kampf, der sein  weiteres  Leben beherrschen  und  ihm  viel  Unheil  bringen  sollte. Als  Patriarch  Alexander   im Jahr  328  starb,wurde  33 jährige  Athanasius sein  Nachfolger  auf  dem  Patriarchenstuhl   und  damit  Oberhaupt   der  ägyptischen   Kirche. In den folgenden   38 Jahren   wurde   insgesamt  fünfmal  von den  Arianern  verbannt.  In den Jahren 335 bis 337  fand  er  in Trier  bei  Bischof   Maximinus   Aufnahmen. Spätere Verbannungen  verbrachte er   in der Nähe  Alexandriens  und wirkte  aus dem  Untergrund    für   seine  seine   Christengemeinde.  Unbeugsam  stand er   den  arianischen  Gegnern  gegenüber. Lieber  lebte er  fern   seiner Diözese, als  den Grundsätzen   des  nicäischen  Konzils   untreu  zu werden.  Mit dem Papst arbeitete er  immer gut zusammen,  zur  abendländischen   Kirche  pflegte er   freundschaftliche   Kontakte. Von  366 an  blieb  das Wirken  von  Athanasius   das Wirken  von  Athanasius   ungestört.  Der Mann des Friedens , der  aber   für  seine   Ziele unerbittlich kämpfte, eine   der  größten  Kirchengestalten   aller Zeiten, starb    2. Mai  373  in Alexandria.  Über  seine  Grabstätte   ist nichts   bekannt, doch  Athanasius    wurde  unsterblich    durch  seine  seine   vielen Schriften, Bücher und Briefe.

Das Gebet Jesu des  Herrn, lädt  ein zur Vergebung, weil wir  alle   Kinder  des einen Vaters sind. Lasst  uns mit den Worten  Jesu beten.

Der auferstandene  Herr Jesus Christus bringt den Frieden. Er  spricht  ihn  allen zu, denen  er  nach   seiner  Auferstehung   begegnet.

Auferstanden  ist  der  Gute  Hirt. Er gab sein Leben  für  die  Schafe.  Er ist für  seine  Herde  gestorben. Halleluja.

Hl. Josef, der Arbeiter, Mt 13, 54-58

Jesus, der Sohn des Zimmermanns Josef, sei mit euch.

Der 1. Mai wurde  in den ehemaligen sozialistischen Ländern als  Tag  der Arbeit gefeiert. Aber  auch  in  vielen  kapitalistischen Ländern   ist es ein staatliches Feiertag, ein freier Tag und mehrere  politische Parteien organisieren    verschiedene  Veranstaltungen, Massenaufmärschen. Heute feiert die Kirche den heiligen Josef Arbeiter,  der  ein Symbol der echten Arbeitsamkeit ist.

Jesus  du wolltest Sohn  des Zimmermanns genannt werden.   Herr  erbarme   dich  unser.

Du bist verborgen geblieben an der Seite  des Josef.  Christus, erbarme dich unser.

Du bist  der Sohn des ewigen  Vaters. Herr,  erbarme dich unser.

Der heilige Josef  der rechtmäßige   Vater und Pfleger  des Gottes Sohnes war  gemäß  der Schrift     ein gerechter Mann. Im  Neuen Testament haben wir  keines  seiner  Worte  erfasst, aber  umso mehr ,, erzählen“ seine Taten. Sie  sprechen  von  Mut, Ehrlichkeit  und Gewissenhaftigkeit  des  Bräutigams   Mariens. Sie drücken  sein  enormes  Vertrauen  in  die  Verheißungen  Gottes  aus. Dieser tapfere, arbeitsame Mann  hat  keine  Angst vor  Herausforderungen   des Lebens . Josef  war ein der Tat. Er glaubte  vorbehaltlos  an  die  Vorsehung  Gottes. Er ernährte sich durch die harte Arbeit des Zimmermann, oder des Tischlers. Mit schwieligen, männlichen Händen bearbeitete  er  das Holz, so sensibel   formte . er  seinen Charakter. Seine Handlung und Taten kamen  aus  dem  reinen   Herzen eines Mannes, der  in der Ruf  der  Heiligkeit   lebte.  Und deshalb   wählte  Gott als den Beschützer    von Josef   und Maria. Jesus erlernte sicher bei Josef  des Zimmermann Handwerks  und  er  sah  viele Tugenden  an seinem Pflegevater . Besonders  Bescheidenheit , Fleiß, und  vor allem Gottesfurcht. Der  heilige Josef ist  der Schutzpatron  und  Beschützer   aller Arbeiter.

Voll  Furcht  und großer Freude wurde  die  Botschaft  der  Auferstehung  verkündet.  In  gleicher  Freude beten  wir   zum Vater. 

Die Auferstehung   des Herrn  verkündet uns   Freiheit  und   Frieden.  So   bitten   wir   den  Auferstandenen.

Selig,  die  mit  Gott eins  geworden  sind   und eingehen   dürfen  in  seine  Herrlichkeit.

Hl. Katharina von Siena, Mt 11, 25-30

Jesus, der sagte: Ich  bin sanftmütig und von  Herzen demütig und ihr  werdet Ruhe finden für  eure Seelen, er sei mit euch.

Jesus betet: Ich preise dich  Vater Herr des Himmel und der Erde, dass du dieses von  Weisen und Verständigen und  es unmündigen offenbart hast. Aus Jesus Verhalten sehen wir das die Zielgruppe  seiner  Verkündigung  sind  die Leute, denen   er  kleinen, armen nannte, die  den Arzt brauchten, die sich bemühen und müde sind. Diese alle  sind  offen für  sein Wort.

Du hast Männer und  Frauen zu deiner  Begleitung   berufen . Herr, erbarme   dich unser.

Du hast  dein  Leben ganz  in  den  Dienst  des Vaters    gestellt.  Christus, erbarme   dich unser. 

Du hast die Freude  deiner  Herrlichkeit  verheißen.  Herr, erbarme dich  unser.

Katharina  erblickte  1347 als  24 Kind der  Färberfamilie  Benincasa in   Siena  das  Licht der Welt. Es  war  eine  Zeit  , in der  die Macht    der  Päpste   und   vor   allem  ihr  Ansehen   waren  gebrochen. Im Alter   von zwölf  Jahren     sollte  Katharina   auf   Wunsch   ihrer  Eltern  heiraten. Sie lehnte    dies jedoch     ab   und musste   daraufhin    von  den   enttäuschten  Eltern   viel   erleiden. Mit  18 Jahren trat   Katharina   Benincasa   den    Dominikaner  – Terziarinnen  von Siena     bei. Aufopfernd pflegte sie in  den  folgenden   Jahren  Kranken  und  Sterbende.  1347   ging   sie   nach Pisa  und  kümmerte sich  um  die    Opfer   einer        verheerenden   Pestepidemi.Dabei steckte sie sich selbst  an. Im Laufe   der Jahre  wurde  Katharina, obwohl    noch  jung   an  Jahren    zur  begehrten Ratgeberin   von  Fürsten   und  Persönlichkeiten  der Kirche.  Ihr  gelang  es, Papst  Gregor  XI.   aus  Avignon nach  Rom   zurückzuholen.  Als  1378  das   Abendländische Schisma   ausbrach , stellte   sich Katharina   auf  die  Katharina    auf die Seite   des  rechtmäßigen   Papstes   Urban  VI und    forderte    laut dessen  Anerkennung .  Auf  seinen  Wunsch   hin   zog     sie   nach  Rom, wo    sie  sich  bis  an  ihr  Lebensende    für  die Einheit    der Kirche   aufarbeitete. Doch  Katharina  war  nicht  überall  geschätzt. Immer wieder  wurde  sie  verleumdet, oft  mußte sie   sich   wegen    ihres   Verhaltens   rechtfertigen.  Ein  Beispiel. Einem  frierenden Bettler   gab  sie  ihren  Ordensmantel, damit  er  sich  wärmen konnte. Doch  zu  jener  war  es       eine    ehrbare    Frau    unschicklich  , ohne  Mantel    auf die   Straße   zu  gehen. Als  sie  deswegen    kritisiert    wurde, antwortete  Katharina     ruhig.    Ich  will mich  lieber   ohne Mantel   als ohne    Liebe   finden lassen.  Zum Tod  Verurteilen   stand   sie  bei   der Hinrichtung    so  lange   bei,  dass  sie  oft  sogar   vom  Blut  der  Hingerichteten   gezeichnet    war. Katharina    von Siena,die die   empfangenen  Wundmale  bis   zu ihrem   Tod  verborgen hielt starb   am   29.  April  1380    im Alter  von 33  Jahren.

In seiner Auferstehung    hat Christus  uns  losgekauft  von  der   Schuld.  Mit ihm  dürfen wir   deshalb   zum Vater beten.

Christus  tritt  in  der heiligen    Eucharistie in unsere Mitte  und spricht  den  Friedensgruß. Um den Gottes Friedens bitten wir. 

Selig,  die  von  der  Sünde erlöst  und  berufen   sind, einzugehen  in  das  Reich  des  Vaters.

 

Wie muss unser Glaube sein?

Unser Glaube muss 1 allgemein 2 fest 3 standhaft und 4 lebendig  sein.

Ein Glaube der diese vier  Eigenschaften nicht hat,  kann Dich  so wenig in den Himmel bringen, als ein ganz  stumpfes  Messer dir zum Schneiden  nicht hilft, ein lahmes  Pferd dich ziehen nicht kann.

Wann ist unser Glaube allgemein?

Unser Glaube  ist allgemein, wenn wir  nicht bloß einiges, sondern  alles glauben, was uns  die katholische Kirche  zu glauben  vorstellt. Wenn einige  Kinder Bilder  bekommen und sich freuen,andere gestraft  werden und traurig sind, kann man  dann sagen, es sei allgemeine  Freude unter den Kindern? Nein. Die  Freude  ist nur dann  allgemein, wenn  alle Kinder  miteinander  sich freuen. Ist unser Glaube  allgemein  wenn wir  bloß einiges glauben, was uns  die katholische Kirche  zu glauben vorstellt?  Nein, nur dann  alle   Wahrheiten   glauben, welche  die Kirche  uns lehrt. Wenn wir an etwas, was die Kirche lehrt, nicht glauben, kann und solcher Glaube helfen? Nein. Warum? Denke, ein Mann zeigt  dir  den Weg  nach N. er sagt dir. Du musst  da rechts  gehen,  dann  gerade aus.  Wenn  du ihm  nun in allen  Stücken glaubst und  folgst, aber  in  einem  nicht, z. B.  einmal links  gehst, statt  rechts, wirst  Du  nach  N. kommen?  So  ähnlich wenn  50 Musikanten  miteinander  spielen spielen  und alle  blasen recht, bis auf Einen, der falsch blast, so macht dieser  Eine  die ganze Musik  unrichtig, verdirbt.

Wann  ist unser  Glaube fest?

Unser  Glaube ist fest, wenn wir  glauben, ohne  im mindesten zu zweifeln. Wann steht  ein Tisch  fest?  Wenn er  nicht hin und  her wackelt, sondern  unbeweglich steht.  So ist unser Glaube  fest, wenn  wir  nicht  gleichsam hin und  her  schwanken  denken, es  könnte so, oder  es  könnte  auch  anders  sein. Abraham hat  fest geglaubt. Gott hat ihm gesagt,er werde  einen Sohn  bekommen und von ihm  solle ein Volk abstammen,zahllos   wie die Sterne des Himmels und  unter seinen Nachkommen solle  der Erlöser  sein. Als dies  Gott zu Abraham  sagte,  war dieser  und seine Frau  so alt, dass  man  geglaubt hätte, es sei unmöglich. Aber Abraham  dachte nicht.  Das kann  ja  nicht sein. Er dachte: Gott  hat es gesagt, also ist  es  gewiss  wahr. Und  späte als Gott  ihm  befahl  seinen Sohn zu opfern, da  hat Abraham   wieder nicht  gezweifelt, nicht  gedacht. So wird   aus dem,was Gott  versprochen hat, nichts werden.  Warum muss unser Glaube  fest sein? Wenn  dir dein Katechet  etwas   sagt, und du zweifelst  daran, so beleidigst   du  ihn,  weil  du  gleichsam   zu  ihm  sagst. Was Sie sagen,  ist vielleicht   doch nicht  wahr, vielleicht  lügen Sie mich an. Wenn Gott  etwas sagt ist das ganz gewiss wahr, darum  müssen  wir  das  viel fester  für  wahr halten, als was wir sehen.

Wann  ist unser Glaube standhaft?

Unser Glaube  ist standhaft, wenn wir  bereit  sind  eher alles selbst  das Leben  hinzugeben,als  vom Glauben  abzufallen. Standhaft von stehen ist, wer feststehen  bleibt, sich  nicht  wegbringen  lässt. So  ist  unser  Glaube standhaft, wenn wir  fest  beim  Glauben  stehen  bleiben und uns  durch  nichts/ sei  es  Schmeichelei,  Drohungen, zeitliche  Schaden,  Quallen oder Tod/ davon  abbringen  lassen. So  standhaft war der Glaube der  hl. Märtyrer. Sie haben  alles  hingegeben  Ehre, Reichtum, Vergnügen. Sie  waren  oft vorher  sehr  reich  haben  alles gehabt , was sie nur  wollten:   und  weil  sie ihren  Glauben  nicht  aufgeben   wollten, haben  sie alles dies verloren.

Wann ist unser  Glaube lebendig?

Unser  Glaube ist lebendig, wenn wir  nach demselben leben, d.h. das Böse  meiden und das  Gute  tun,wie  der Glaube  es  vorschreibt. Wann  ist  ein Mensch  lebendig?  Wenn er  atmet, sich bewegt, sieht, spricht, arbeitet,  Wenn er  dies  nicht  mehr  tut, wenn er  regungslos  daliegt, so wenig  atmet, sieht,  spricht, so ist er nicht lebendig. So  ist  nun  auch der  Glaube  lebendig, wenn er etwas  tut,  macht, zuwege bringt bringt im Menschen, wenn er ihn  dazu bringt, dass  er  nach  demselben lebt, d.h. wie  es  der  Glaube  vorschreibt . Wenn du  betest, nicht  stiehlst, warum  tust du das?  Weil  Gott es  so befohlen  hat. Und wer sagt  dir das?  Der  Glaube. Weil  nun der  Glaube dies tut,so ist  er lebendig. Umgekehrt, wenn  du  nicht betest, stiehlst so  ist  dein  Glaube  tot, er  bringt  dich  zu nichts, wirkt  nichts in dir.  Du  lebst gerade  so, wie  wenn  du  gar  nicht  daran   glaubst.  Darum ist  auch  dein Glaube  nicht  recht. Der rechte Glaube ist der lebendige Glaube. Der  Glaube   zeigst uns  den Weg   zum Himmel.  Wenn du  den  Weg nach N. gut kennst , machst  dich aber  nicht  auf den Weg, kommst du dann  nach  N. ?  Wen du den Weg zum Himmel kennst, aber machst dich  auf diesen Weg nicht, kannst du in den Himmel kommen? Ein toter Glaube hilft dir nicht.  Wie  ist es mit  deinem Glauben?   Ist er lebendig?

Fest der Weihe der Kathedralkirche Mt 23-24

Jesus Christus der uns zur Versöhnung ermahnt, er sei mit euch.

Heute haben wir  der Fest der Weihe  de Kathedralekirche.

Christus ist  durch seinen Tod  und  seine  Auferstehung der wahre  und vollkommene  Tempel  des Neuen Bundes geworden, und hat ein  Volk  um sich  versammelt als  sein Eigentum. Dieses  heilige  Volk  ist die Kirche.

Jesus, du  bist  das Haupt  deiner Kirche. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns  zur  Einheit deines  Leibes  berufen. Christus, erbarme dich unser.

Du  nährst  uns  an dem  einen Tisch, den du  bereits.  Herr,erbarme dich unser.

Die Kirche  ist aus  lebendigen Steinen  erbaute Tempel  in dem der Vater im Geist und  in der  Wahrheit  angebetet wird.  Mit  Recht  wird  daher  seit  alters auch  jener  Bau ,,Kirche“  genannt, in dem sich  die  christliche versammelt, um  das Wort Gottes   zu hören,  gemeinsam zu beten, die Sakramente  zu empfangen und die  Eucharistie  zu feiern. Als  sichtbarer Bau  ist dieses  Bau in besonderer Weise Zeichen  der  auf  Erden pilgernden  Kirche  und zugleich  Bild der  Kirche, die bereits  im Himmel weilt. Wenn ein fester  Kirchenbau ausschließlich  und  auf  Dauer dazu  bestimmt ist, dass das  Volk  Gottes sich  darin versammelt und  Gottesdienst  feiert, dann soll  er gemäß uraltem christlichen Brauch in einer  feierlichen Handlung  dm  Herrn geweiht  werden. Die  Kirche  soll, ihrer  Aufgabe  entsprechend, für  die  heiligen geeignet und würdig  sein. Sie  zeichne  sich mehr  durch  vornehme  Sch Schönheit aus  als durch  unnötigen  Aufwand und sei Zeichen und Symbol überirdischer Wirklichkeit. Sie soll so  gestaltet sein, dass sie  gleichsam den Aufbau der  versammelten  Gemeinde widerspiegelt.  Ihre  richtige  Gliederung ermöglicht und jedem die rechte Ausübung seines  Dienstes  erleichtert.

Im Zeichen des geteilten Brotes erkannten die  Jünger den Herrn. Dieses  Herr Jesus Christus  hat uns  gelehrt, um das tägliche  Brot zu bitten.  Beten wir  mit seinem  Worten.

Um den Frieden, den der auferstandene Herr Jesus  Christus  an  Ostern seinen  Jüngern zugesprochen  hat, um diesen  Frieden  wollen  wir  bitten.

Jesus sprach zu seinen  Jüngern.  Kommt  und esst.  Und er  nahm  das Brot  und gab  es ihnen.

Trauung eines gewöhnlichen Paares

1 Kor 12, 31, 13,8 Joh 15, 9,12

Liebes Brautpaar, liebe Gäste!

Einen Menschen  lieben heißt, ihn  so sehen, wie Gott  ihn  gemeint hat. Dieser Spruch  der russischen Schriftstellers  F. Dostojewski macht deutlich.  Der Mensch  ist von  Gott  geliebtes  Geschöpf. So ist er  von Gott  gewollt und geschaffen.  So ist  er von Gott  ins  Dasein gerufen. So ist von Gott  vieles  in ihm grundgelegt  und veranlagt. Für das  Zusammenleben in der Ehe   heißt das. Ich muss den anderen  in seinem  Wesen  immer tiefer  erfassen. Ich muss wahrnehmen, was  ihn  bewegt. Ich muss  spüren,  was in  ihm  vorgeht. Ich muss seine  Wünsche und Nöte kennen.  Ich  muss  mich täglich  neu mit  ihm  auseinandersetzen. Das  verlangt Verständnis   und Sorge für den  andern. Das fordert  Respekt  und  Rücksicht im Umgang. Ich darf  nicht  ständig  auf   der  eigenen  Meinung   beharren und  den  anderen  bevormunden. Ich  darf  nicht ständig  eigene  Interessen   durchdrücken und   dem anderen Vorschriften  machen.  Ich  darf   nicht   ständig nur an  mich  denken  und den anderen   übergehen.  Ich  muss den anderen   auch gelten lassen.  Liebe  Brautpaar. Sie haben  sich  schon  vor  längerer  Zeit  kennengelernt  und    Ihre  gegenseitig Zuneigung   und  Liebe  entdeckt.  Sie haben  beschlossen, zusammenzugehen,  und   einen gemeinsamen  Lebensentwurf überlegt.  Sie  haben  sich  Treue   zugesagt und wollen  miteinander   die  Herausforderungen  des  Alltages  bestehen. Das Zusammensein    macht Sie   glücklich  und froh. Ihre  Liebe   zueinander    gibt Kraft      für  die Bewältigung    der  Probleme.  Das   Zusammensein  gibt  Halt und Sicherheit.  Ihre  Güte   und  Nachsicht  tut   den anderen  gut. Das  Zusammensein  ist ein  Gewinn die persönliche  Entwicklung. Trotzdem bleibt in der Liebe  zueinander vieles  schuldig. Man hat  keine Zeit  füreinander und  wundert   sich   über  fehlendes  Verständnis. Man isz gereizt  und geht  auf  den anderen los.  Man versäumt nach  einem  Streit ein klärendes Gespräch  zu führen und sich  auszusöhnen.  Man lässt sich gehen und wird  für den anderen zur  Belastung. Man  sieht  alles  als  selbstverständlich an und bringt kein  Wort  des  Dankes mehr. Man  geht eigene  Wege   und lässt  den  anderen links liegen.  Man spürt  keinen  Reiz  mehr.  Man  verliert  an Aufmerksamkeit. Man  wird  sich  fremd. 

Der Heilige Schrift nennt  einige  Voraussetzungen für  das  Gelingen einer  Ehe. Die Liebe ist  gütig.  Sie  nimmt  den anderen  ohne  Vorbehalt  an. Sie  akzeptiert auch  Schwächen. Sie  findet den  anderen  sympathisch  und anziehend. Sucht nicht  ihren  Vorteil.   Sie vermeidet,  was  den  anderen  kränken könnte. Sie  verzichtet darauf, den anderen  bloß zustellen. Sie  unterlässt  es,  den anderen  anzuschreien  und fertigzumachen. Sie will das  Wohl  des  anderen. Sie  will  das Wohl  des  anderen. Trägt  das Böse nicht nach,  Sie  hört auf,  den anderen  zu  bekriegen und  ihm  ständig   etwas  vorzuhalten. Sie ist zornig, aggressiv und  beleidigend.

Der  heilige Augustinus rät  folgendes:

Schweigst du, so  schweige aus Liebe, sprichst du   so sprich aus Liebem  tadelst du, so tadle aus Liebe, schonst du,  so schone   aus  Liebe!  Lass die  Liebe in deinem  Herzen  wurzeln und es kann nur  Gutes  hervorgehen.

Samstag der Osteroktav Mk 16, 9-15

Jesus, der seinen Apostel ihren Unglauben vorhalten,sei mit euch.

Der Evangelist Markus, rechnen die Menschen aus, welchen Jesus erschien. Alle diese Menschen sagen, das den Aposteln. Und die Apostel glauben ihnen nicht. Natürlich wusste davon und die Aposteln verhielt  seine Unglauben. Und dann sagte zu ihm: Gehet  hin im alle Welt  und predigt das Evangelium aller Kreatur.Joh  16,15.

Jesus, du bist  wahrhaft  auferstanden.   Herr,erbarme dich unser.

Du bist   den Jüngern   erschienen.  Christus,   erbarme dich unser.

Du  hast  die Vergebung   der Sünden     verkünden.  Herr,erbarme dich uns.

Wie wir bisher gesehen haben, die Reaktion auf die  Auferstehung  Jesu   war der Unglauben. Die Frauen glaubten den Engeln nicht, die Apostel glaubten den Frauen nicht. Der  Apostel Thomas glaubt den anderen Aposteln nicht, sogar sie glauben den eigenen Augen nicht. Aber ihr Unglaube ist für  uns wert. Wer denn glaubt das nicht? Nicht, die Feinde. Diese nahmen die Worte von Christus ernst. Darum verlangten vom Pilatus, dass er vor Grab Christi die Wache stellte. Aber  wenn  die Jünger  und Freude nicht glaubten, dass Jesus auferstanden ist, ist das der beste Beweis, dass Jesus Auferstehung  weder ihre Phantasien noch ihr Verlangen das Ergebnis war. Zum Schluss es scheint, dass Jesus ihr Unglauben genug hatte und tadeln sie  für ihren Unglauben. Die Apostel glaubten zum Schluss. Sie wurden die Prediger der Auferstehung Christi. Wie ist es  bei uns.  Glauben wir ohne Vorbehalten an die Wahrheiten wie die Auferstehung unseres Leibes, an die endliche Gerechtigkeit an das  ewige Leben? Oder dass die traurigen  getrösten werden, dass die barmherzige die Barmherzigkeit  erlangen werden? Auch an solche Prinzipien wie  die Untrennbarkeit der Ehe, an Ehetreu? Vielleicht wagen wir  es nicht  unseren Unglauben laut auszusprechen, aber unser praktisches Leben kann die Einstellung des Unglaubens zeigen.

Jesus Christus hat den Tod  angenommen, um den  Willen  des  Vaters zu erfüllen. In  seinem  Namen  beten wir   zum Vater.

Der auferstandene Herr schenkt allen, die  sich  ihm Glauben öffnen, Frieden  und Gemeinschaft.  Deshalb  bitten wir.

Selig , die  in diesem  heiligen  Mahl  den Tod   des Herrn verkünden  bis er   wiederkommt.

Freitag der Osteroktav Joh 21,1-14

Jesus, der die Apostel fragte:Kinder, habt  ihr  nicht etwas zu essen? Er sei mit euch.

Ganz sicher nimmt jeder von uns wahr, wenn in Reklame der  Kontrast  ,, vor“   und  ,,nach“ verwendet wird. Stellen wir uns vor, wie war Petrus enttäuscht. Er verbrachte  die  ganze Nacht mit dem Fischfang, aber erfolglos. Und  dann stellen  wir uns vor, wie sein Gesicht  aussah , als er  ein  voller  Fischnetz   fing. 

Jesus, du hast  den Tod  überwunden. Herr, erbarme  dich unser.

Du schenkst  der Welt neues Leben. Christus, erbarme dich unser. 

Wer  an  dich  glaubt  wird  ewig  leben.  Herr, erbarme dich unser.

Als Petrus  das  Netz  auszog,  gerade  an  der Stelle, von der Jesus sprach, war er so  aufgeregt, dass er  ins Wasser sprang. Er dachte an nicht anderes, als Jesus wiederzusehen. Hier geht es  nicht  nur um die  Illustration    dessen, wie der Mensch ändern kann. Es geht um die Beziehung  zwischen  der Offenbarung  und der Evangelisation. Petrus ging den Fischfang nicht. Aber,  als er  Jesus traf , nicht nur dass er  den Lust bekam ,die Fische zu fangen, aber er beschloss sich, seiner   wirklichen   Berufung   nachzugehen. Ein Fischer der Menschen  zu werden. Dieser wunderbare Fischfang brachte Petrus näher  zu Jesus. Das gleiche  gilt,  wenn wir  über unsere Evangelisation  Bemühung nachzudenken. Wenn wir  uns  nur   auf  unsere eigenen  Kräfte und    Fähigkeiten   bei der  Evangelisation   konzentrieren, können wir uns  wie die Apostel fühlen, die ganze Nacht  Fische gefangen haben, aber nichts gefangen haben. Wir  können  niedergeschlagen sein, weil es scheint uns, dass wir nicht genug  wortgewandt sind. Oder nicht genug vorbereitet für die Evangelisation. Wenn wir aber  Jesus erlauben uns   zu führen , werden wir   gestärkt. Jesus  ruft uns   alle  zur  Evangelisation  auf. Mit der Evangelisation geht Hand in Hand seine   Zusicherung. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage  bis  zur   Vollendung    des Zeitalters. Mt 28,20. Wenn Jesus bei uns ist, müssen wir  uns   keine  Sorge darüber  machen, wie die Menschen auf unsere   Verkündigung  reagieren werden. Jesus  gibt uns alles  was wir brauchen.

Jesus hat den  besiegt, er lebt  beim  Vater und tritt  für uns ein.  So  können  wir  voll  Vertrauen   beten. 

In  einer  friedlosen  Welt beten wir   um  den  Frieden  den  uns   Jesus gebracht  hat. Durch  seine  Auferstehung  hat  er  alles  Dunkel  besiegt.  Darum bitten wir.    

Christus ist vom Tod  erstanden, er  stirbt  nicht  mehr. Gebrochen  ist  die  Macht des  Todes. 

 

Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit Joh 20,19-31

2.Sonntag  der Osterzeit C 2019

Einführung

Versuchen wir heute am Sonntag  der Gottes  Barmherzigkeit sagen, was für eine Beziehung  zwischen  der Barmherzigkeit  und  der Gerechtigkeit ist. Diese zwei Wörter  können wir von sich  nicht abtrennen. Wenn wir  von Barmherzigkeit   sprechen wollen, müssen wir  auch  über die Gerechtigkeit  sprechen. Der heilige Thomas von Aquin äußerte das so.  Die  Gerechtigkeit ohne    Barmherzigkeit  wäre die  Grausamkeit und  die  Barmherzigkeit  ohne die Gerechtigkeit ist die Mutter  des Zerfalls.

Predigt

Die Barmherzigkeit  kann man nicht dort anwenden, wo hat sich  die Gerechtigkeit  nicht angewendet. Wo die Gerechtigkeit anerkannt ist / zur  Geltung kam/ dort die Gerechtigkeit der Barmherzigkeit nachgeben muss. Ich erkläre das auf einem Beispiel. Der König Friedrich Wilhelm I / 1688-1740/ kam einmal zum Besuch ins Gefängnis in Potsdam. Er besuchte die Gefängniszelle  und hörte viele Bitte  um Gnade. Die Gefangene haben geschworen, dass sie ins Gefängnis gelangen wegen der Befangenheit von Richtern, falschen Zeugenaussage, wegen korrupten Anwälten. Zum Schluss kam der König in die letzte Zelle. Ein mürrischer  Gefangener  wohnte dort. Im Gegensatz zu den anderen schwieg er. Der König  überrascht  von seinem Schweigen,  spricht ein bisschen sarkastisch. Ich setzte voraus, dass auch du  unschuldig bist. Nein Majestät, ich bin schuldig und die Strafe habe ich verdient. Der König rief zu sich den Aufseher und sagte zu ihm . Diesen Gefangenen wirst du freilassen. Der kluge König gab ihm die Gnade, weil der Gefangene  bereit war, die gerechte Strafe  anzunehmen. Etwas ähnliches befindet sich Heinrich Kleists Theaterstück: Prinz Friedrich aus Homburg. Friedrich Wilhelm  macht die Pläne für den Kampf an bei  Fahrbellin gegen die Schweden. Sein Sohn Friedrich, der Prinz aus Homburg ist der Reitereikommandant. Von seinem Vater, der Oberbefehlshaber war, erhielt er einen strengen Befehl, bevor er ins Angriff  geht, muss er auf  sein Signal warten. Aber der Prinz träumte von den Heldentaten, durch die er wird berühmt und er wollte auf der Prinzessin Natalia imponieren und ihre Liebe zu gewinnen. Er wartete auf Signal von seinem Vater nicht. Die Schlacht hat er gewonnen. Aber er war  gegen den Oberbefehlshaber  seines Vaters ungehorsam. Er ordnete  eine Untersuchung  an, dann ordnete dem  Feldgericht  an, seinen Sohn  zum Tode  zu verurteilen. Der Prinz fällt in die Panik. Er bietet die Mutter und auch Natalie, damit sie zum Vater gehen, für ihn befürworten. Er war bereit irgendetwas  machen/ degradieren werden, öffentlich beschimpft werden… nur nicht zum Tode schicken. Der König war von ihren /Mutter, Nathalie/ aufrichtigen Bitten gerührt und beschloss, seinem Sohn  die Möglichkeit zu geben, selbst zu entscheiden ob das Urteil  gerecht oder ungerecht war. Wenn du darauf bestehst, dass von meinerseits Ungerecht ist, sende mir  deine Äußerung und ich werde dir dein Schwert senden, ließ ihm der Vater ausrichten. Der Prinz  legte ernsthaft über sein Verhalten und kam zu  dem Schluss, dass das Urteil  gerecht war. So unterschreibt er  sein eigenes  Todesurteil. Er anerkannte, dass der Kommandant vor allem gehorchen muss. Der Prinz sagte, ich verdiene den Tod, weil ich wissentlich den Befehl, den ich erhielt, verletz hatte.  Als der König die Worte hörte, freute sich. Jetzt, wenn er bereit  die Gerechtigkeit annehmen war, fähig war die Barmherzigkeit anzunehmen. Der König zerriss  das Todesurteil und erlaubte ihm Natalie  heiraten. Auf diesen zwei Beispielen  sehen wir, was für  eine Beziehung  zwischen der Barmherzigkeit und  der Gerechtigkeit ist. Die Gerechtigkeit ist  notwendig, damit  kann man  in der  Welt leben . Die  Gerechtigkeit  beruht  auf den  Rechtsnormen  und Gesetzen.  Ohne sie  wäre das Leben ein Chaos. Stellen sie sich nur solche  Verkehrsregel vor. Wenn sie  nicht wären, konnten   wir nicht mit dem Auto fahren. Das selbe gilt in den Schulen, am Arbeitsplätzen. Aber nicht nur davon sind die Regel. Sie sind auch über die Qualität des Lebens.  Wenn wir die Gesetze, die zum Leben führen, nicht einhalten werden, enden wir im Tod. Wenn jemand  die Regeln  absichtlich  bricht, muss er  dafür  die Verantwortung  tragen.  Wo ist die Übertretung  der Regeln dort muss zur Strafe kommen. Die Gesetze sind nicht selbst zweck. Ihre Bedeutung ist  die Liebe  zu dem Menschen. Es ist  notwendig, dass der Mensch nach der Verletzung des Gesetzes eine neue Chance bekommt. Darum ist hier die Barmherzigkeit. Durch  die Barmherzigkeit zeigen wir dem Menschen. Das, was  du begangen hast ist schlecht. Aber ist hier ein neuer Anfang, Jetzt schon durch sein,, Fallen“ belehrt, kannst du wieder anzufangen.Die  Barmherzig aber setzte voraus, dass der Mensch  dafür, was er getan hat, wird er Schuld fühlen, äußert sich, für seine Tat  übernahm die Verantwortung und wenn es möglich ist, die Besserung auch macht. Nur so ist möglich die Barmherzigkeit. Wenn wir diese Sätze auf viele Menschen von heute  anwenden,  so sehen wir,  diese Menschen anerkennen ihre Sünden nicht, darum sie bereuen sie nicht, und um die Barmherzigkeit bitten diese Menschen nicht. Was aus ihrer Hinsicht ganz logisch ist. Diese Menschen müssen wir zuerst aus der Sünde überführen werden und dann ihnen über die Barmherzigkeit reden. Jesus betete am Kreuz Vater vergibt uns weil sie wissen nicht, was sie tun. Waren aber diese Menschen/Hohepriester, Pharisäer, Schriftgelehrter/ Gottes Barmherzigkeit bereit   zu empfangen, wenn sie überzeugen waren, das was sie getan haben  war gut und gerecht?  Und in ähnlicher Situation befinden sich viele Menschen von heute. 

Donnerstag der Osteroktav Lk 24,35-48

Jesus, der zu Apostel sprach: Friede  euch, er sei mit  euch.

Ich denke etwas anderes ist die Theorie, etwas anderes ist die Praxis. Es ist die Wahrheit: Jesus hat vorhergesagt, dass er auferstanden wird. Aber die Apostel wussten sich das/die Auferstehung von Jesus/nicht  vorzustellen. Daher  wundern wir uns nicht, dass sie verwirrt und erschreckt waren. Wahrscheinlich, wir würden ähnlich reagieren.

Jesus, du  kamst aus  dem  verschlossenen Grab. Herr, erbarme dich unser.

Du hast die Tücher, in die dein Leib gehüllt war, abgelegt. Christus, erbarme dich unser.

Die zum Grab  kamen, glaubten.  Herr,  erbarme  dich  unser.

Nach der Auferstehung knüpfte Jesus mit den Aposteln unmittelbaren  Kontakt, um ihnen  zu helfen, zu begreifen, dass er  kein Geist ist, dass er wirklich von den Toten auferstanden ist. Die Apostel konnten berühren seinen Leib an dem die Wunden nach den Nageln und Lanze sehen  können. Und wenn sie sich noch immer wunderten, fragte Jesus die Apostel: Habt hier etwas zu essen? Lk 24,41. Reichten ihm ein Stück gebratenen Fisch und von einer  Honigscheibe   und  er nahm  und aß  vor  ihnen. Damit wollte er den Glauben der Apostel stärken. Die Auferstehung Jesu war anders wie zum Beispiel die Wiederbelebung den jungen Mann von Nain, oder Lazarus. Diese hatten nach der Erweckung kein verherrlichter Leib, wie war das bei Jesus. Und sie mussten wieder sterben. Durch seine Auferstehung gibt  Jesus  den Aposteln der Beweis, dass das Leben nach dem Tod nicht  endet . Was  Jesus lehrte, vorausgesagt, erfüllt werden. Alles was die Propheten   über Jesus geschrieben haben hat sich erfüllt.  Wir können fragen, warum Jesus  lag so sehr daran, dass die Apostel wirklich an seine Auferstehung  glauben. Die Apostel sollten Zeugen, Prediger  Jesu Auferstehung sein. Wie könnten aber  Zeugen  Jesu Auferstehung  wären, wenn sie  Zweifel an der  Auferstehung   Jesu hätten.

Jesus Christus hat  uns   den Sinn  der Schrift   der  Schrift  erschlossen. In  seinem Namen  dürfen wir  zum Vater   beten.

Christus musste  leiden um für  uns  den Frieden  zu gewinnen. Um diesen Frieden bitten wir.

Selig, die  im Glauben Gott schauen  weden  von Angesicht zu Angesicht.

Mittwoch der Osteroktav Joh 20, 11-18

Jesus, der zu Maria sprach: Frau, warum,weinst du? Er sei mit euch.

Die Nachrichten des heiligen Johannes über das, was  am Ostersonntag von Morgengrauen an geschah sind reich. Der heilige  Markus sagt, dass Jesus Maria Magdalena  erschienen ist, er aber gibt  keine  Details  an. Der heilige  Lukas  begnügte sich  mit  einem Vers 24,12, dass Petrus  zum Grab  lief  und es leer  fand. In dieser Hinsicht ist Johannes  ausführlicher. 

Jesus, du siehst in unsere  oft mutlosen Herzen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast die Menschen in   deine Nachfolge gerufen, damit sie  Stück für Stück am Aufbau deines  Reiches  mitwirken.  Christus,  erbarme dich unser.

Du willst bei uns  sein  als Begleiter auf  unserem   Lebensweg. Herr, erbarme dich unser.

Maria Magdalena ist treu.  Jesus hat ihr die Sünden vergeben. Er  nahm  sie  als Last von ihr. Seit dem lebt Maria nur für Jesus, und für seine Mission. Andere Gläubige,  die nicht so  sündig waren,  und welchen nicht so viel  vergeben wurde, können  solche Liebe  und Dankbarkeit  nicht begreifen. Maria Magdalena  ist  von der Liebe  zu sich selbst befreit. Sie interessiert nur für die Liebe zu Jesus. Als Maria  am Ostermorgen zu Jesu Grab ging,war das nicht  aus einem  oberflächlichen  Gefühl, sondern  es war  ein lebendiger und kreativer Ausdruck der Liebe. Man kann an Maria  sehen, dass das  christliche Bedauern  der Sünden etwas völlig   anderes  ist, als  das,  unfruchtbaren Wehklagen, über das was geschehen ist. Bedauen über  die Sünden muss es so sein, dass uns  von den Sünden hilft abzuwenden, und in uns den Raum schafft für die Liebe und  Dienst  zum Herrn. Die Buße  ist die Äußerung  der Liebe, die aus der Reue entstand. Möge  die Buße irgendeine  Form haben/ Gebet, Fasten, Aufwachen, gute Taten/ muss  aus  Liebe  geboren werden. Sie muss  in Liebe verwirklichen. Petrus ergab sich dem Herr, aber er verleugnete ihn. Deshalb weinte er bitter. Jesus hat ihn  trotzdem  zum Oberhaut  der Kirche gemacht. Maria Magdalena  lebte vorher  in Sünde, aber si e traf  Jesus und wurde heilig. Die Wege sind verschiedene. Sie aber müssen  zu einem  schöpferischen Leben in  der Liebe führen.

Das  leere Grab  ist uns  Zeichen  göttlicher Macht. Im  Vertrauen  auf  diese Macht dürfen wir  zum Vater  beten.

Das  leere  Grab  des Auferstandenen ist uns  ein Zeichen  des Sieges.  Von  ihm  empfangen  wir den  Frieden.

Selig,  die bei der Auferstehung   des Letzten Tages  zum Gastmahl  des  Lebens berufen  sind. 

Dienstag der Osteroktav Mt.28, 8-15

Jesus, der im Grab nicht bleiben konnte, er sei  mit euch.

Das heutige Evangelium besteht aus zwei Teilen.  Im ersten Teil erschien Jesus den Frauen, und durch sie, richtet ihnen aus, dass sie sollen den Aposteln ausrichten, sie sollen nach Galiläa gehen dort werden sie ihn sehen, und der zweite Teil des Evangeliums spricht vom Betrug  der Hohepriester, die die Soldaten bestochen haben, damit sie überall sagen, dass die Jünger die Leichnam Jesu gestohlen haben.

Herr Jesus Christus,  du hast dich  in deiner Auferstehung  als  Herr über Leben  und Tod  gezeigt. Herr, erbarme ich unser.

In  der  Frühe   kamen  die Frauen  zum Grab, dich  zu suchen. Christus, erbarme dich unser.

Du  hast deine  Jünger gestärkt,  dass sie  sahen  und glaubten. Herr, erbarme dich unser.

Wir  können  uns heute nicht mehr  das Entsetzen der Hohepriester  und  der Pharisäer vorstellen, wenn sie hörten dass Jesus auferstanden ist. Das  durfte doch  nicht  wahr sein. dass Jesus lebt. Wir müssen etwas machen. Und sie gaben  den  Soldaten viel Geld.  Diese Soldaten sollten überall verkünden, dass Jesus nicht auferstanden ist, sondern er gestohlen wurde. Mit der Lüge wollten sie  die Verbreitung Jesu Lehre zu verhindern. Ich denke, vielen Menschen geht  es auch  heute noch wie  den Hohepriestern und  den Pharisäer. Wie  kann es  das geben?  Der am Kreuz  gestorbene Jesus soll leben? Er  soll  der  von  Gott  eingesetzte  Richter  sein   über  alle  Lebenden  und Töten?  Auch heute viele Menschen stört, wenn sie hören, dass Christus auferstanden ist. Sie  sagen, dass alles, was von Christus gesagt wurde, sind nur die Märchen, Mythos. Aber die Wahrheit können wir nicht damit widerlegen, dass wir sie ablehnen,leugnen, oder mit der Lüge.

Gott hat  seinen  Sohn  nicht  im  Tod  gelassen, sondern  ihn  auferweckt   damit  auch  wir leben. Beten  wir zu unserem Vater im Himmel wie der Herr es uns  gelehrt hat.

In  seiner  Auferstehung  hat Jesus den Frieden  des Himmels in diese  Welt  gebracht. So bitten wir  Herr…

Unser  Osterlamm ist  geopfert.  Christus  der Herr, Halleluja.  Wir sind  befreit  von Sünde  und Schuld. So  lasst  uns Festmahl  halten  in Freude  Halleluja.

Ostermontag C Lk 24, 13- 36

Ostermontag 2019.  Die Erfahrung des Lebens nach dem Tod.

Einführung

Die religiösen Frauen suchten Jesus im Grab. Die Engel aber sagten zu ihnen. Warum sucht ihr den Lebenden unter den Toten. Die Erfahrung lehrt uns, wenn wir den Leib  ins Grab legen, so legt eine  Leiche im Grab . Aber bei Jesus stimmt das nicht. Jesus hat nach dem Tod das Leben. Das war/geschah/ das  erste Mal  in der Geschichte  der Menschen.

Predigt

Die Wirklichkeit, dass Jesus von den Toten auferstanden ist, war so überraschend, so unglaublich, dass die Apostel lange Zeit dem nicht  glauben konnten. Sogar sie glaubte ihren  eigenen Erfahrungen nicht, die sie  mit  auferstandenen Christus hatten. Zum Schluss sie glaubten, weil sie mit  dem auferstandenen Christus gesprochen haben, berührten ihn, und aßen mit  ihm. Es geht darum, ob ich diese Erfahrung von Apostel annehme oder ablehne. Wir werden uns dessen bewusst, dass  die Erfahrung die die Apostel und die Frauen hatten, bietet sie uns wie ein sinnvolles Leben für Gegenwart und  Ewigkeit. Um mein Leben sinnvoll zu machen, wem soll ich mich widmen? Der Karriere, dem Sport, der Arbeit oder der Familie? Jesus spricht zu uns. Widme dich dem, damit du die Nächsten und Gott lieben kannst. Damit ich die Liebe äußert kann, muss ich studieren, arbeiten, etwas  zu haben, was ich dann weiter geben kann. Etwas anderes sind die Mittel, etwas anderes ist das Ziel. Wir aber können denken.Jesus ging schlecht aus. Er endete am Kreuz. Nein das ist ein Irrtum. Nein, sein Leben ist nicht im Grab endete. Seine  Liebe war stärker als der Tod. Einmal habe ich eine schöne schwedische Erzählung gelesen. Wer sie geschrieben hat, weiß ich nicht. Der Autor  hat  verschiedene  Erfahrungen  aus dem menschlichen  Leben in das Leben von Vögeln    Tieren und Natur  eingelegt. Sehen wir  also  hinter diesen Aussagen  keine Tiere, keine Natur, sondern menschliche Erfahrung. Einmal ein  Buchfink fragte. Was ist das Leben? Die ganze Umgebung wurde aufmerksam. Ein Nachtigall bemühte sich zu antworten. Das Leben ist das Singen. Nein, das Leben ist ein ständiger Kampf  im Dunkel, vernünftelte ein Maulwurf. Meiner Meinung nach  ist das Leben  eine Entwicklung sagte eine Rose Knospe. Gerade flog ein wunderschöner   Schmetterling daher ,er   küsste   die  Blume  und sagte. Das Leben ist Freude und Genuss. Das Leben ist  nur  ein  kurzer Tag, summte eine  kleine  Fliege. Ich denke, sagte eine Biene, das Leben  ist die  Abwechslung  der Arbeit mit  der Nutznießung. Ans Leben  sehe ich   nichts anders  nur lautere Mühe, jammerte eine Ameise, die  ein Stück des Stiels  in  ihren Ameisenhaufen  schleppte.  Du hast recht, stimmte  ein Eichhörnchen über. Das Leben ist eine schwierige  Nuss  zum Knacken. Der winzige Regen flüsterte. Das Leben, das sind Tränen, Tränen. Nein das Leben ist immer eine sich änderte Form, donnerte eine  stürmische  Wolke. Ich denke  das Leben  ist Freiheit  und Macht schrie  ein Adler, der schwebte hoch. Die großen Tannenbäume neigten sich  zu sich  und sagten und sagten zu einander. Das Leben  ist  eine  Anstrengung  immer höher  zu gelangen. Ich denke, dass Leben das Neigen  vor der Macht ist, sagt traurig  die Weide. Es näherte sich die Nacht und sie seufzte.  Das Leben ist  nur ein Traum. Es kam die Nacht, alle ruhten aus, nur ein Gelehrte,arbeitete er  vertieft  in die Lösung seiner Aufgaben. Morgen muffelte  er für  sich selbst. Das Leben ist nur das Suchen. Am Früh Morgen kehrte   ein junger  Mann aus der Unterhaltung zurück  und  sagte; Das Leben ist die Sehnsucht nach  dem Vergnügen und  Genüssen. Die Morgenröte begrüßten die Erde. Als ob sie würden    der Umgebung  verkünden. Wir  sind  noch nicht der Tag. Wir sind nur das Vorzeichen /Anzeichen/ des Tages. Bis hinter uns  folgt  volles   Sonnenlicht.  Hier auf der Erde ist nur der Beginn des Lebens. Das echte und vollkommene Leben wird bis in der Ewigkeit. Über  diese Aussagen  erschallt  die  Aussage  Eines der über sich sagte. Ich bin das Leben, wer an mich glaubt, wird Leben haben, auch wenn er stirbt. Wer  mir folgt,  wird nicht  in der  Dunkelheit  wandeln. In ihm in Christus ist das  Leben. Über einen quälen wir uns nicht. Was würden sie zu einem Menschen sagen, der möchte  den  elektrischen   Strom  erfinden? Wir würden zu ihm sagen. Der elektrische  Strom  ist bereits erfunden. Wir müssen nicht den Sinn des Lebens suchen. Christus zeigte uns schon  den Sinn des Lebens. Es  hängt  von  uns ab,  in wem, oder   wo wir  den Sinn des Lebens  suchen.  Christus  zwingt uns nicht seine  Lehren   anzunehmen. Christus sollen wir   frei  und freiwillig folgen. Christus erfüllte immer Willen Gottes und er half den Menschen.  Sein Ziel  war die Menschen zu Gott  zu führen.  Mit  seiner Hilfe haben wir die Möglichkeit das ewige Leben zu  erreichen.  Und wenn jemand sagt. Das ewige Leben  daran habe ich kein Interesse. Ich gebe alles für dieses irdischen Leben. Was soll ich dazu sagen? Ein solcher Mensch ähnelt  einem Menschen, der ein  Königreich für  eine Schüssel  Linsen  verkauft hat. Noch niemand, der Christus folgte, hat es bereut.

Osterauferstehungsfeier Sa,20.4. 2019

Lied

Begrüßung. Ich möchte euch alle, aber besonders euch liebe Kinder bei dieser  Osterauferstehungsfeier herzlich begrüßen und willkommen heißen. Wenn ich Kinder frage, welches ist  das größte Fest im Kirchenjahr, viele Kinder  antworten: Weihnachtsfest. Warum, weil wir  damals am meisten Geschenke bekommen. Aber für die ganze Kirche, für alle Christen ist der größte Feiertag Ostern. Jesus Auferstehung. Warum? Denn  durch  seine  Auferstehung  bestätigte Jesus, dass alles  was er sagte, die Wahrheit ist. Das hat grenzenlose Bedeutung  für jeden  von uns.                                                                                                                           Bußakt:

Priester: Heute feiern wir  miteinander  Ostern, das Fest  der Auferstehung und des Lebens. Wir  bitten  dich Gott des  Lebens, dass uns  unsere  Freude über  das Leben verwandelt. Darüber wollen  wir  jetzt  nachdenken.                                                                                                                           Kind  1                                                                                            Manchmal streiten  wir  miteinander und  es ist  gar nicht  so einfach, sich nachher  zu  vertragen. Das bringen  wir  zu dir, Gott  der Versöhnung.                                                                                                                                                                         Kind 2                                                                                         Ostern ist immer  dann, wenn wir aufeinander zugehen und einander verzeihen.                                                                 Lied:  Jesus  ist  auferstanden.                                                                                                                                                                 Kind 1                                                                                              Manchmal schauen wir nur  auf uns, merken  gar nicht, dass es  unseren  Freunden  und Freundinnen nicht gut geht. Das  bringen wir  zu dir, Gott der Liebe.                                                                                                                                      Kind 2 

Ostern  ist  immer dann, wenn  wir  uns  um  unsere  Mitmenschen  bemühen und  miteinander  das  Leben teilen.                                                                                                                                                                                                              Lied…                                                                                                                                                                                                               Kind  1                                                                                         Manchmal   denken  und  reden  wir  über  andere  Menschen   schlecht,  obwohl    wir  sie  noch  gar  nicht    kennen. Das  bringen  wir  zu  dir   Gott des Lebens.                                                                                                                            Kind  2                                                                                        Ostern  ist  immer dann, wenn   wir offen  aufeinander   zugehen.                                                                                            Lied                                                                                                                                                                                                                 Kind 1

Manchmal sind  wir gegen alles, was  neu und anders ist. Das bringen wir  zu dir, Gott  des Aufbruchs.                                                                                                                                        Kind 2

Ostern ist  immer dann, wenn  wir  Neues  wagen und  den Mut  haben, neue Wege  zu gehen.

Lied…

Priester:  Ostern ist immer dann, wenn Gott  uns einen  neuen  Anfang schenkt. Wie  die  Jüngerinnen und  Jünger  wollen  wir  glauben und spüren, dass  Jesus  lebt- heute und alle Tage.

Tagesgebet

Guter  Gott, wir  sind  zusammengekommen, um die Auferstehung deines Sohnes Jesus  zu  feiern. Du  hast  ihn  nicht  im Tod  gelassen. Das macht  uns  froh. Hilf  uns,  diese Freude weiterzugeben. Darum  bitten  wir durch  deinen  Sohn Jesus  Christus. Amen

Lesung  vom Tag

Halleluja

Evangelim 20 1-9

Vor  dem Altar und dem Bild liegt ein  Steinhaufen. Daneben  steht  eine kleine  Schiebetruhe.

So  ein Stein  ist  ganz  schwer. Auch vor  dem Grab Jesu war ein Stein. Ein großer, schwerer  Stein, der nicht  so einfach weggerollt  werden kann.  Und  doch  war der  Stein  weg als  Maria zum Grab von Jesus  kam. Dieser weggerollte  Stein  ist  ein  wichtiges  Zeichen  für  die  Auferstehung. Erst weil  der Stein  vom Grab  weggerollt  war, konnten Maria  und später  auch  die Apostel erkennen, dass Jesus  nicht  mehr  im Grab ist, sondern auferstanden ist.  Schauen wir uns  einmal diesen  Steinhaufen  vor dem Altar  a. Vielleicht  kennt  ihr   das  Sprichwort. Mir fällt ein  Stein vom Herzen!  Aber  vielleicht  wisst ihr auch, wie  es sich  anfühlt, wenn dieser  Stein  noch  auf  dem  Herzen  ist. Dieser  Stein,  der  uns  auf  dem Herzen oder im Magen liegt, ist schwer und  erdrückt uns. In unserem  Leben gibt es  immer  wieder  solche  Steine. Dinge, die uns  bedrücken, die  uns  daran hindern, dass wir aufstehen  können, dass wir  uns  bewegen  können, dass wir Freude  miteinander  haben. Steine,  die uns  erdrücken,, sie  uns  das Leben  schwer  machen. Was  könnten  denn das  für  Steine  sein, die  uns  das  Leben schwer  machen?  Zum Beispiel  wenn  wir  uns  fürchten,weil wir  allein  zu Hause sind, wenn  man  krank im Bett liegen muss, wenn  man  mit  einer guten Freudin Streit hat, usw. Könnnen wir bei diesem Steinen auch mithelfen, dass sie aus  dem Weg, aus  dem Leben  geräumt werden?  Wie können wir  denn zB, jemanden   helfen, der  krank  im Bett  liegen  muss?

Fürbitten/Wegräumen der  Steine/

1 Stein-Streit

Danke, dass  du uns  immer wieder Versöhnung  schenkst. Wir bitten dich, dass  du  uns  die  nötige Kraft  dazu gibst,

2 Stein- Alleinsein

Danke, dass  wir  nie  allein sind, weil  du  immer  bei  uns  bist. Hilf uns, dass wir  erkennen, wenn Menschen  unsere Nähe brauchen.

3 Stein- Hunger

Danke für alle Menschen,  die mit  Hungernden teilen. Wir  bitten  dich für  alle  die  in der  Mission  arbeiten.

4. Stein- Not

Danke, für  alle  die helfen, wenn  wir  in Not sind, Öffne  uns die Augen,  wenn  unsere  Hilfe benötigt  wird.

5 Stein- Mutlosigkeit

Danke, dass wir  in dir  stts Trost  und  Zuversicht finden, wenn wir  Angst haben. Lass uns  spüren, dass du  bei  uns  bist.

6 Stein- Mutlosigkeit

Danke  für  unsere  Freude,  die  uns  stärken, wenn  wir  mutlos sind. Wir  bitten  dich, dass  auch du  uns  aufrichtest.

7. Stein- Schwierigkeiten

Danke,  dass  du uns  in schwierigen  Situationen  immer  wieder  Hoffnung    schenkst.  Hilf  uns  die  Steine  auf  dem Weg zu  dir zu  beseitigen.

Priester: Darum bitten wir  durch  Jesus  Christus  unseren Herrn.

Gemeinsames  Gebet: Vater  unser und Gegrüßt seist du  Maria.

Schluss und Dankworte

Segen

Schlusslied: Resucitto

Ostersonntag C Joh 20,1-9

Ostersonntag 2019-Auferstehung -das Program der Liebe

Einführung

Heute feiern wir den größten christlichen  Feiertag/Christus Auferstehung/.  Was bedeutet dieser Feiertag für uns? Der heilige Paulus spricht.  Mit Christus sind  wir von den Toten  auferstanden. Besser gesagt, wir haben die Möglichkeit   mit Christus zu leben. Es geht nur darum,  ob wir Jesus die Möglichkeit geben, damit er uns zum ewigen Leben auferweckt.                                                                                                                                                                 Predigt

Sicher kennen sie schöne bemalte Ostereier. Diese Eier sind  innen leer. Wenn  wir sie unter die Henne legen, schlüpfen sie etwas aus ihnen aus? Selbstverständlich nichts, weil sie sind leer. Das kann auch uns  Gläubigen passieren. Ein Man  kann in seinem Glauben wie  ein schönes  bemaltes  Ei sein. Ich bin getauft, gefirmt, sogar meine Hochzeit war in der Kirche… Aber wie ist es in meinem Inneren. Das menschliche Leben gewinnt durch Liebe an Wert. Sie hat vor Gott der Wert. Die Menschen haben eine andere  Bewertung. Sie interessiert nicht  unsere Anstrengung, sondern  das Ergebnis  unserer Tätigkeit. Ich hatte einen Mitschüler, der große Schwierigkeiten, mit Vorbereitung der Predigen. Der Vorbereitung der Predigen widmete er eine große Aufmerksamkeit. Er war oft nachts bis ein oder halb zwei auf. Trotzdem aber die Predigt ging  ihm nicht, und  die  Gläubigen kritisierten ihn. Für sie hatten seine  Predigten keinen Wert. Aber Gott bewertet  ganz anderes seine Tätigkeit. Er bewertet seine  Bemühung,  und seine Liebe. Nur das, was wir  mit Liebe  getan haben, kann  Gott  zum ewigen Leben  erwecken. Was wird Gott in meinem Leben auferwecken? Meinen Egoismus, meine Faulheit, oder meinen Karrierismus? Bringen uns diese Eigenschaften zu Christus? Sicher nein. Nehmen wir Maria Magdalena wahr. Sie lief  zum Christus Grab. Warum? weil sie voll Liebe zu Christus ist. Menschen haben die Erfahrung. Wenn jemand stirbt, ist mit ihm Ende. Wir werden uns mit ihm nicht mehr treffen. Das dachten auch die Apostel. Darum waren sie so traurig. Aber dann sie traffen sich mit auferstandenen Christus und ihr Leben änderte sich. Es geht darum ,ob wir unseren Erfahrungen glauben, oder den Menschen, die Erfahrungen  mit auferstandenen Christus haben. Wir sind wie ein kleiner Junge vor der  Geschäftsauslage. Er sieht dort einen schönen Roller. Scheel  blickend  auf den Roller. Er aber weißt, dass die Mutter ihm den Roller nicht kaufen kann. Sie hat andere  Ausgabe. Ein älterer Herr, ging an der Geschäftauslage vorbei, er sieht, wie der Junge Stielaugen macht auf den Roller und sagt sich. Ich kann diesem Junge Freude machen. Er fragt den Junge. Willst du diesen Roller. Natürlich, dass ich ihn will. Aber meine Mutter hat wenig Geld. Ich kaufe dir ihn. Der Junge will nicht glauben.  Aber der Herr  geht ins Geschäft ein  und kauft den Roller. Junge  Roller ist dein,  Der Junge hat so große Freude, dass er bedanken vergisst. Wir sind  alle vor dem  Schaukasten des Lebens, Und  es gibt dort  alle möglichen Sachen. Alles  was wir uns  kaufen  können, was  wir  genießen können,Aber hinten  im Schaukasten   ist ein  schwarzes Paket und darauf steht geschrieben.  ,,Tod“. Niemand will dieses Paket, aber er packt uns  alle. Und kommt zu uns Jesus, wie der ältere Herr   zum Junge und sagt zu uns. Hab keine Angst. Wer an mich glaubt wird leben auch wenn er stirbt. Als ob Jesus uns fragen würde. Willst du  mit mir auf ewig leben?  Für viele ist dieses Angebot so unglaublich und auch  unverständlich , dass sie  sich um dieses Angebot nicht interessieren. Wir  können ruhig auf den Tod schauen. Christus hat den Tod überwunden. Auch wir werden den Tod  überwunden,  aber nur dann wenn wir mit Christus  verbunden bleiben. Aber wie können wir mit Christus verbunden bleiben? Durch den Glauben, durch die Liebe. Wir sind in ähnlicher Situation wie die drei Söhne in einem äthiopischen  Märchen. Der Vater sagte zu ihnen. Meine Söhne. Hier gebe ich euch  ein Stück   Gold.  Geht auf den Markt und kauft etwas , mit dem ihr diesen Raum  erfüllen werdet. Wer das am besten uns schönsten machen wird, dem werde ich mein Eigentum  anvertrauen. Der älteste Sohn sagte. Diese Aufgabe erfülle ich leicht. Auf dem Markt ist so viele Sachen mit denen, kann man das Zimmer erfüllen. Der zweite Sohn sagte, das ist kein Problem. Ich kaufe etwas ein  und erfülle mit dem das Zimmer. Und der jüngste Sohn denkt nach. Mit wem würde ich  am besten das Zimmer erfüllen? Der älteste Sohn kaufte auf dem Markt viel Heu, der zweite Sohn kaufte  viele Federn, und der jüngste eine Kerze. Der älteste Sohn begann mit dem Heue den Raum erfüllen. Aber immer war frei Platz. Immer war möglich  das Heu  in das Zimmer zu geben. Der zweite Sohn begann  mit der Federn das Zimmer zu erfüllen. Aber  Federn  flogen  von einer  Ecke   des Zimmers   zur anderen. Der jüngste Sohn zündete  eine Kerze   an,  und ihr Licht  erfüllte   den Raum. Und der Vater  hat  den  Besitz dem jüngsten  Sohn  anvertraut. Wir alle haben das Zimmer unseres Lebens. Wir sollen es während  unseres Lebens mit etwas erfüllen. Viele sagen. Kein Problem. Ich kaufe Möbel, einen schönen Teppich, schöne Sachen. So denken materiell  gesinnte  Leute. Der gläubige Mensch weißt, dass er am schönsten das Zimmer seines Lebens  mit das Licht der Liebe erfüllt. Am vollkommenste erfüllte Jesus das Zimmer seines Lebens. Nur er konnte von sich sagen. Ich bin das Licht der Welt. Und es ist  notwendig, dass sein Licht  uns erleuchtet, damit uns seine Liebe  inspiriert, damit auch aus uns  das Licht der Liebe ausstrahlt. 

 

 

 

Karsamstag 2019 Lk 24,1-12

Weil der Samstag /Festtag/ sich nähert. könnten die Körper der Gekreuzigter am Kreuz nicht bleiben. Bis zum Aufgang des ersten Sternes, müssten die Körper  begraben werden. Darum verlangten die Juden von Pilatus, dass den Gekreuzigten die Füße  gebrochen werden und sie  vom Kreuz abgenommen werden müssen. Pilatus  sandte Soldaten,  um  die  Verurteilten die  Füße zu  brechen, damit sie so schnell  wie möglich sterben. Jesus war schon tot, aber einer der Soldaten  durchbohrte  seine Seite mit der Lanze und sofort kam von seiner Seite Blut  und Wasser heraus. Dieses historische  Ereignis bei dem Johannes sein Jünger anwesend war, hat eine tiefe Bedeutung. Der heilige Augustinus und die Tradition behaupten, dass von  der  offenen  Seite   Christi, sowohl  die   Sakramente  als auch   die Kirche   wie eine Quelle heraussprudeln. Hier blieb das Tor  des Lebens  durch das  die  Sakramente  fließen offen, ohne sie kann man  nicht eingehen  ins wirkliche Leben. Der Tod Christi  bedeutet  für uns ,ein  übernatürliches  Leben, dass wir durch  die  Kirche  empfangen. Ein Stoß  mit der Lanze  ins  Herz, Jesus spürte nichts mehr. Er war schon tot.  Aber  Maria spürte den Stoß mit der Lanze. Als ob sie  von einer Lanze  getroffen wurde. So wird  Simeons  Prophezeiung  erfüllt : und  das Schwert  durchdringt  deine  eigene  Seele. Vorsichtig  und mit  Ehrfurcht  holten sie den Körper Jesu vom Kreuz herunter. Obwohl Jesus Körper schwer  verwundet war,  ist  sein  Äußeres  ruhig  und  majestätisch. Wir  schauen  gottesfürchtig   und  aufmerksam  auf Jesus  und  lernen  von ihm. Er hat uns  nicht  nur  von der Sünde  und vom Tod  erlöst, sondern auch gelehrt so zu leben, damit wir den Willen Gottes vor unseren persönlichen  Plänen bevorzugen. Dass wir auch dann vergeben können, wenn aus der Seite des Schuldigen die Reue nicht sehen ist. Dann wir bis zum Moment des Todes  ein Apostel sein können. Leise leiden, ohne zu  sich zu beklagen. Unsere  Nächsten lieben, obwohl sie uns Schmerzen  verursachen. Wir  müssen das Leben und den Tod  Christi  zu  unserem Leben  machen. Der  Sünde  zu  sterben, damit Christus in uns leben kann.  So folgen wir  seinen Spuren. Das Leben  für  andere zu geben, nur  so  werden wir  das Leben  Christi leben können. Wir wissen  nicht , wo sich die Apostel  verborgen hielten, als  der Körper  Jesu  begraben wurde. Sicher  wanderten sie  desorientiert  und  verwirrt  ohne  Ziel  und  mit  Trübsal erfüllt umher. Wenn wir   sie  am Sonntag  zusammen sehen, es ist  darum, dass sie sich   an Maria gewandt haben. Maria unterstützte sie  mit ihrem Glauben Hoffnung und Liebe. Von Anfang an  war Maria  die Trösterin der Betrübten. Samstag war  kein trauriger Tag  für  Maria. Ihr Sohn  hörte  auf zu leiden. Sie erwartete   Jesu Auferstehung. Daher  begleitete  sie  die  frommen Frauen nicht ,  die den Leichnam  Jesus  einbalsamieren  wollten. Jedes Mal. wenn wir Christus   verlassen  und  uns    verloren   fühlen, dann  verlassen wir  das Kreuz und Opfer wie die Apostel. Wir müssen zu den  immer   leuchtenden  Licht wie Maria  Zuflucht nehmen. Sie gibt uns die Hoffnung zurück. Sie ist eine Zuflucht  für diejenigen, die sie anflehen.  

Karfreitag 2019

Jesus erschöpft von großer Anstrengung, schwerlich schleppte sich  auf  einen  kleinen  Hügel völkisch genannt ,,Schädel“. Jesus legen sie auf  den Boden  und nagelt sie  ihn  am Kreuz. Dann heben sie  das Kreuz  vom  Boden ab. Jesus  hängt  am Kreuz  genagelt. An diesem Tag  sollte seine große Sehnsucht erfüllt werden, die Menschheit zu erlösen. Was bisher ein Werkzeug der Schande und der Schmach war, hat  sich  zu einem Holz  des Lebens und zu  einer  Leiter der Herrlichkeit geändert. Als er seine Arme am Kreuz  ausbreitete , erfüllte ihn eine große Freude. Er wollte, dass alle begreifen, so werden seine Arme  immer offen die  Sünder willkommen heißen,  die sich zu ihm nähern werden. Er sah und es erfüllt ihn mit der Freude,  wie die Menschen  das Kreuz lieben werden, es anzubeten, weil er am Kreuz sterben wird. Er sah die Märtyrer, die  aus der Liebe  zu ihm  ein ähnliches Schicksal  erleben werden. Er sah die Liebe  seiner  Freunde und  ihre  Tränen am  Fuße  des Kreuzes. Er sah die Triumphe  und Sieger, die  Christen als  leidenschaftliche Anhänger  des  Kreuzes  erreichen werden. Er sah die Menschenmenge, die am Kreuz, wie er sterben werden. Aber er sah auch uns   wie  wir küssen  und ehren das Kreuz   bei vielen Gelegenheiten. Der Blick unter  dem Kreuz ist  entmutigend. Einige kommen, um sich  über  ihn  Gespött machen und lästerte ihn. Die Hohepriester  verspotten  ihn ironisch.  Andere schauen nur unpersönlich. In Jesu Augen sehen wir  keinen Vorwurf. Es kann dort nur Bedauern und  Mitgefühl lesen. Sie gaben im mit  Myrrhe  vermischten  Wein. Dieses Getränk  verursachte die Taubheit und damit ein  leichter  zu ertragenes  Leiden. Jesus kostete ihm gereichtes Getränk, als Zeichen der Dankbarkeit, aber trank er es nicht. Er wollte bei  vollem  Bewusstsein leiden. Warum so viel Leid?  fragt der heilige Augustinus. Und er antwortet. Alles was Jesus   erlitt,  war der Preis   unserer   Erlösung. Er begnügte sich mit kleinem Leiden  nicht, Er  sehnte sich  danach , den Kelch  des Leidens   in den Boden zu trinken, damit wir  die Größe seiner Liebe und die Bosheit   der Sünde   kennen. Er wollte,  dass wir  in Selbstschenkung und im Dienst  der Nächsten großzügig sind, wie er großzügig war.

Gründonnerstag Joh 13, 1-15 2019

Gründonnerstag erinnert   uns   an das Letzte Abendmahl Jesu mit seinen Apostel. Wie  in den vergangenen Jahren feiert Jesus mit seinen Nächsten das Osterfest- das Pascha fest.Aber diesmal wird es  einen außenordentlichen Charakter, denn es ist  das letzte  Fest, das Jesus   vor  seiner Abreise zum   Vater  feierte. Alle Momente  des Letzten Abendmahl  zeigen   die  Majestät  Jesu, der weißt , dass er  am nächsten Tag sterben wird, aber auch seine große Liebe zu den Menschen.

Predigt                                                                                                 Pascha war  ein  großes jüdischen Fest   und er wurde  gegründet zum Andenken der Befreiung jüdischen Volkes aus ägyptischen Sklaverei. Jeder Jude   war verpflichtet dieses Fest zu feiert. Jesus beantragte  seine beiden  Apostel   Petrus und Johannes, die  die notwendigen   Vorbereitungen    zu machen. Sie  machten das sehr sorgfältig. Sie nahmen  das Lamm  in den Tempel um es dort  zu opfern. Dann kehrten sie  in den Saal zurück, wo das Fest, gefeiert  werden  sollte und dort sie briet  das Lamm. Sie bereiteten  auch Wasser für die  feierliche Reinigung   vor.  und bittere  Kräuter symbolisieren die Bitterkeit  der  Sklaverei und ungesäuertes  Brot zum Andenken   an  ihre Vorfahren,  die aufgrund  einer  plötzlichen Abfahrt  aus Ägypten   nicht warten  konnten   bis der Teig  gärt und Wein. Diese  Vorbereitungen  erinnern uns daran,  dass  wir uns   auf  jede heilige Messe vorbereiten müssen. Das Letzte Mahl bei  Sonnenuntergang. Jesus singt  die Psalmen  laut. Die Evangelisten hatten markiert, dass Jesus seinen Apostel die begann zu waschen. Das  war  ein erstaunliches  Beispiel für  Demut  und Dienst.Jesus wendet   sich  liebevoll  an seine Apostel und nennt sie   meine Kinder. Christus wollte dieser ,,Begegnung“ /Fest/ die Bedeutungsfülle verleihen. Hinterlassen uns ein Bild  solcher Wörter Gefühle und Taten, dass wir immer über etwas  meditieren haben sollen. Kann man sagen, dass von Jesus Seite es geht  um ein Testament. Was  Jesus für seine Apostel machte, können wir in den passenden Worten  des Apostels Johannes zusammenfassen.  Er liebt bis  die Äußerste. Der heutige Tag ist geeignet, damit wir über diese Liebe  nachdenklich werden und auch über das wie  wir diese Liebe  wiederlieben. Bei Letzten Mahl setzte Jesus die Eucharistie  ein. Das ist mein  Leib, der  für euch  hingegeben wird….  Mein Blut,  das für euch  und für alle  vergossen wird. Christus  macht voraus  sein Opfer, das er am nächsten Tag  definitiv   am Kalvarien beendet. Bis dahin drückte  das Osterlamm  symbolisch  den Bund    zwischen Gott  und  seinem Volk aus. Jede Familie  opferte ihn auf dem Altar  und das Lamm  war  ein  traditionelles  Oster mahl  für das ganze  Familie. Jetzt ist selbst Christus  geopfert Lamm. Christus  Körper  ist ein neues Mahl, zu de,  sich  die ganze Familie  versammelt. Nehmt esst… Trinkt alle daraus Mt 26,26. Es ist sehr geeignet, dass Christus  in seiner Kirche   auf so einzigartigen Art   in seiner Kirchen bleiben. Weil er bald Seine   verlassen sollte, wollte er uns seine sakramentale  Präsenz  schenken. Weil er für unser Heil am Kreuz ging, wollte er, dass wir das Andenken seiner Liebe haben, mit der er uns bis ans Ende liebte, Joh  13,1 Und wirklich Jesus bleibt in Eucharistie  geheimnisvoll anwesend. Christus schenkt uns sich  in der Eucharistie  um uns   in unserer Schwachheit stärken, begleitete uns in unserer Einsamkeit. An der Schwelle seiner Folter  uns seines  Todes, sorgte Jesus dafür, dass uns dieses Brot nie fehlt. Denn am  diesen  denkwürdigen  Abend  übergab  Jesus den Apostel   und ihren  Nachfolgern  die Macht dieses Wunder  bis  zum Ende der Welt wiederherzustellen/wiederholen/. Zusammen mit Eucharistie setzte er auch das Sakrament des Priestertums. Beim Letzten Mahl und in Eucharistie ist derselbe Jesus anwesend. Mit Jesus, der in Eucharistie zugegen ist, wir können mit  ihm reden, erzählen ihm über was wir uns freuen, oder was uns quält, bedanken bei ihm, dass er  mit uns ist. Jesus wartet immer auf uns in Tabernakel. Gott sei dank.

Mittwoch der Karwoche Mt 26, 14-21

Jesus, der von  seinem Apostel  verraten wurde, sei mit euch.

Im heutigen Evangelium ist wieder die Rede von Judas. Obwohl Judas wusste, dass Jesus von seiner Absicht weist, und warnte Judas, vor dieser Tat, Judas schreckte das von seiner Ansicht nicht ab. Heute werden wir hören, wie er  zu den Hohen Priester geht  und sich mit ihnen vereinbart, was/wie viel/ er für  seinen Verrat  bekommen wird.

Jesus, du hast  Judas  vor  seinen  Verrat warnte. Herr, erbarme dich unser.

Dir tut, der Verrat  weh. Christus, erbarme dich  unser.

Du wolltest alles  erfüllen,  was steht über Dich in der Heiligen Schrift.                                                                                                                                                                                           Judas spürte  seine große Chance, die Gelegenheit  seine Absichten zu  verwirklichen. Er bot den Hohepriester an, Jesus zu verraten  und so das Geld zu gewinnen. Es ist  möglich, dass Judas  an  nichts  anderes  als  an seinen  persönlichen Gewinn  dachte. Was Judas  dachte  über  Jesu Vorhersagen  von sein  Leiden  und  seinen Tod,  wissen wir nicht, wie er es  verstanden hat, wissen wir nicht. Aber in heutigem Evangelium ist die Rede auch von Jesus. Jesus weißt, dass seine Zeit kürzer wird. Er organisiert das letzte Abendmahl. So wie Judas, lies sich von seiner Absicht  nicht  abbringen, auch Jesus ließ sich von seiner Absicht / die Menschheit zu erlösen/ nicht abraten. Vielleicht denken wir, dass wir nichts gemeinsam mit Judas haben. Aber das ist nicht die wahr. Jedes Mal, wenn wir  Sünde begehe, besonders  wenn wir  bewusst und freiwillig  auf den Glauben  verzichten, um materielle  Vorteile   zu erlangen verraten wir Jesus.  Und die Warnung die Jesus  zu Judas sagte, gilt auch für uns.  Unsere  Aufgabe ist Jesus zu folgen. So zu leben  wie er. In  Übereinstimmung   mit Gottes Willen.                                                                                                                                                   Gott, wir  dürfen  dich Vater nennen, eil du uns  liebst. Mit den  Worten deines  Sohnes  bitten wir  dich und  sprechen  in  der  Gemeinschaft der  ganzen Kirche.                                                                                                                                               Herr Jesus,du  hast uns  vorgelebt, wie  Frieden werden kann  und  der Weg  des  Liebe zu  gehen ist. Deshalb  bitten  wir dich.                                                                                                                                                                                             Mein Vater, wenn dieser  Kelch an  mir  nicht  vorübergehen kann und  ich  ihn  trinken   muss, so  geschehe  dein Wille.

Dienstag der Karwoche Joh 13, 21-38

Jesus, der im Geist erschüttert wurde, sei mit  euch.

Jesus  saß bei  Tisch  und sagte:Ich sage   euch, einer von euch   wird   mich  verraten. Die Apostel  sahen sich   verlegen an. Johannes fragte Jesus, Herr,  wer ist es? Und Jesus antwortete. Der ist es, dem ich  den Bissen,  wenn ich  ihn  eingetaucht  habe, geben werde. Mit einem Wort wusste Jesus genau, wer wird ihn verraten. Und auch Judas wusste, dass Jesus das weißt.

Jesus, du schaust  in das  Innere  eines jeden  Menschen. Herr,  erbarme  dich  unser.

Du hast  den Verrat und seinen Tod  vorausgesagt. Christus  erbarme dich unser.

Du  hast  den  Tod  die  Verherrlichung  genannt.  Herr, erbarme dich unser.                                                                                                                                                                                     Es ist Karwoche. Gott neigte sich zu  uns Menschen. Warum? Weil, er uns liebt. Judas bewältigte seine Sehnsucht nach Geld  nicht. Er verriet Jesus. Gott kann uns ohne uns nicht erlösen. Judas unter dem Druck der Gewissenbisse handelt unvernünftig. Er verübt  den Selbstmord. Er beging den Verrat an sich selbst. Er gab sich sein Leben nicht, und hatte kein Recht, es zu nehmen. Wir können darüber nachdenken, war die Ursache, dass Judas Jesus verriet nur die  Frage des Geldes? Aus den Evangelien  wissen wir, dass Judas sich über die gemeinsame Büchse sorgte und nahm von dort geheim das Geld. Erwartete Judas, wenn er bei Jesus bleibt, bekommt er  viel Geld, oder wird er eine wichtige Position gewinnen. Jesus aber das den Apostel  nie versprach. Im Gegenteil sagte Jesus, Selig die arm sind, die verfolgt sind. Und bei einer  anderen Gelegenheit sagte Jesus, der mich folgen will, verleugne sich selbst  nehme   sein Kreuz  auf  sich  und folge mir nach. Judas musste diese Rede von Jesus hören. Und wenn sie seinen Vorstellungen  nicht entsprach, warum  hat er  Jesus nicht verlassen? Oder dachte er das später wird er von Jesus viel Geld bekommen? Das bleibt ein Geheimnis.

Jesus Christus hat  uns  das Auge  geöffnet, damit  wir  Gott erkennen  sollen. Deshalb   sollen wir zum Vater  beten.

Damit wir  sehend  werden  und  den  erkennen, der  im  Gericht kommen wird, bitten wir   um  seinen  Frieden.

Selig, die  berufen sind  und Gott  schauen   dürfen  in  seiner Herrlichkeit.

Kreuzigung

Es war ungefähr drei viertel auf zwölf Uhr  mittags, als Jesus mit dem  schweren Kreuze am Kalvarien  ankam, unter der Last des  Kreuzes nochmal zu Boden stürzte, und Simon von  Cyrene, der dem  Herrn das Kreuz tragen  half, fort getrieben wurde, weil man  seiner Hilfe  nicht  mehr  bedurften. Die heiligen  Evangelisten  sagen  ganz kurz, ohne  in die näheren  Umständen   einzugehen: Und sie kreuzigten  Jesus,  Allein wir  wollen die Kreuzigung des Herrn   in ihren Umständen  näher  erwägen,wie  sie  frommen Personen,  besonders der  gottseligen Maria von Agreda  und  der Katharina  Emmerich geoffenbart wurden. Am Orte der Kreuzigung angelangt, rissen die Henkersknechte unter  Hohngelächter Jesus auf  das Kreuz nieder, das am Boden lag, aber  er  legte sich selbst willig auf  dasselbe, und  hätte er  es  vor  Elend und  Entkräftung eher  vermocht,  sie hätten ihn nicht niederzureisen  gebraucht. Dann strecken sie  ihn  auf  dem Kreuze  aus,  und  machten  sich  die  Zeichen seiner  Länge an  den Händen und  Füßen und  die  Pharisäer umher,  die als  Zeugen und  schadenfrohe  Zuschauer  zugegen waren. Alle, die bei der  Kreuzigung   beschäftigt  waren, beeilten  sich  mit ihren  Arbeiten. Die Einen bohrten   in das Kreuz die  Löcher an das  Stellen, an  welchen Hände  und Füße des Sohnes angenagelt  werden sollten.  Andere meißelten Vertiefungen, in den  Felshügel, um die Kreuze   der beiden Schächer darin  aufzustellen konnten. Als  dies  geschehen  war, riss man dem Jesus die  Kleider vom Leibe, so das er  in ganzer, furchtbarer Blöße  dastand. Jesus  reichten  ein  Gefäß mit Galle und Essig zum  Trinken  dar, welches  Getränk etwas  betäuben sollte,  allein  Jesus wendete schweigend  das  Haupt   ab,  er  nahm   nichts  von  diesem  Getränke, denn er  wollte mit  vollem Bewusstsein die  namenlosen   Schmerzen   leiden und sterben.  Und nun  begann die letztem aber auch schrecklichste   Marter  ,welche   alle   bisherigen weit   übertraft,  nämlich  die  Annagelung   ans Kreuz.  Jesus wurde  von  den  Peinigern  auf  den Rücken  nieder und rissen  seinen rechten  Arm auf  das   Nagelloch des  rechten  Kreuzarmes und schnürten   den Arm  fest.  Einer   der  Kreuziger  kniete auf   seiner  heiligen  Brust, ein  Anderer  hielt  die  sich  schließende   Hand auf , und  ein Dritter setze den  langen, dicken Nagel, der spitzig   zugefeilt   war,  in das  dicke  teil seiner segnenden  Rechten,  und  trieb    mit  heftigen  Hammerschlägen den Nagel durch die  Hand  in das Kreuz.  Ein helles gebrochenes  Wehgeschrei tönte  aus  dem  Munde , die  Bänder  der  Hand  wurden  zerrissen  und mit  dem  drei-schneidigen Nagel in  die  enge Öffnung   des Kreuzes    hinein getrieben. Nach der  Annagelung  der  rechten  Hand  des  Herrn fanden  die  Kreuziger, dass seine  linke  Hand  nicht  bis  zur Stelle  des  bezeichneten  Nagelloches  reichte, sie  banden   deshalb   Stricke  an   seinen linken Arm und  zogen,  sich  mit  den Füßen  gegen  das Kreuz   stemmend  so  heftig an  diesem Arme,  die  die Hand  die  Nagelstelle  erreichte.   Jesus klagte ganz  rührend,  die Arme  wurden  ihm  aus  den  Gelenken  gerissen   und  der  zweite  grausame   Nagel   wurde   durch   die  linke  Hand  des Herrn  getrieben.  Das  Blut spritzte neuerdings  empor,  und helles  Wehklagen   Jesu tönte durch die  Schläge    des schweren  Hammers. Endlich  folgte  die Annagelung    der, Füße  die ebenfalls  zuvor  grausam   an  Strickemn niedergezogen  wurden, die  sie die  angebohrte  Nagelstelle erreichten, und diese  Annagelung war  noch  viel  schmerzlicher,  da  der  Nagel, welcher durch   die  beiden  Füße    getrieben wurde  weit  größer  war, als  die  übrigen,also  auch die  Hammerschläge   stärker   sein  mussten   die  mussten  größer   und  die Schmerzen   empfindlicher waren. O was  muss  es  schreckliches  und schmerzliches  gewesen sein um  diese diese  Annagelung   ans Kreuz. Jesus litt nicht als  Gott, sondern   als  wahrer Mensch. Jesus litt nicht  für   eigene  Vergehen,sondern  für   die  Verbrechen   der  verderben   Menschheit. O  was  muss doch  unsere  Seele  wert sein,  da ein  Gott  für  sie leidet. Und der Mensch  kann  diese kostbare  Seele, für   die  ein Gottmensch   sein Blut  hingegeben hat , um  ein  augenblickliches  Vergnügen  hingeben?  Als  die Annagelung  Jesus unter namenloses Schmerzen   vollendet war, wurde das Kreuz  mit dem Jesus  an Stricken  vom  Boden  in die Höhe   gehoben und in   die Vertiefung, welche in den Felsen eingemeißelt   war,  niedergesenkt. Als das Kreuz   in die   Grube   niederführ, erzitterte es   von dem  heftigen Stoße, die ausgespannte  Last des heiligen   Leibes  Jesu zog nieder,  die  Wunden   erweiterten  sich,  das Blut   rann reichlich    herab  und tränkte  ringsum     die Erde. Es war   ein erschreckender  und zugleich    und zugleich    rührender  Eindruck, als  unter   Hohngeschrei     der Kreuziger  und der Pharisäer und vieles Volkes,  aber auch   fromme und wehklagende      Stimmen  erhoben sich zu  ihm. Die  jammernde Stimme    seiner    heiligen   Mutter,  seiner Freunde. Selbst    die Hölle    fühlte    den    Stoß des    sinkenden    Kreuzes      mit   Schrecken und bäumte     sich nochmals in  ihren Werkzeugen mit  Hohn  und   Fluch gegen  dasselbe, bei den armen  Seelen  aber  in der   Vorhölle  war  eine  ängstliche    harrende Freude. Sie  horchten auf  diesen  Kreuzes-stoß mit sehnsüchtiger Hoffnung und  er  könnte ihnen wie  das Pocken   des  nahenden   Siegers an  den To ren der Erlösung. Das heilige Kreuz   stand zum ersten male  in der Mitte der Erde  aufgerichtet wie ein anderer Baum des Lebens  im Paradies und aus  den Wunden   Jesu  träufelte    das Blut Christi   um  die   Sünden   der Welt   hin wegzunehmen. Ó rührender   und   erstaunenswürdiger  Anblick. O anbetungswürdiges  Geheimnis. Jesus   hängt   am  Kreuze    zwischen    Himmel   und Erde   um  beide  miteinander    zu versöhnen. So hat  es   Gottes  Gerechtigkeit  beschlossen. Bald  ist  es  vollbracht  das  große  Werk   der  Erlösung,  der Mensch   bisher  ein  Sklave  der    Hölle  darf   wieder    zum   Himmel  aufblicken  und   Gott  wieder    seinem  Vater    nennen.  Jesus ist am Kreuz  erhöht    und  da will er  alles   an sich  ziehen, wie  er  selbst gesagt    hat. O  vergessen wir nicht, unter   welchen   Schmerzen  Jesus am Kreuz gelitten hat. Er will uns an sich ziehen. Aber wir müssen   auch  alle   bösen    Begierden   ans  Kreuz schlagen und  den  Wert   seines  heiligen   uns   aneignen  durch  würdigen  Empfang   der  heiligen Sakramente.