2.Sonntag nach Weihnachten 2016 – Das Wort ist Fleisch geworden
Einführung
Wenn wir etwas Schönes sehen, sind wir im ersten Moment begeistern. Dann beginnen wir nachzudenken. So ist das auch mit der Geburt Jesu Christi. Zu Weihnachten waren wir begeistern. Wir erlebten Weihnachten mit dem Herzen, heute führt uns die Kirche dazu, dass wir über die Geburt Jesu Christi mit unserem Verstand nachdenken.
Predigt
Christus wurde vor mehr als 2000 Jahre zu Betlehem geboren. Aber damit endet diese Geschichte nicht. Jesus will, damit wir ihn als Sohn Gottes empfangen. Wir dürfen nicht denken, dass Christus in uns die Sohnschaft Gottes ohne unser Zutun bewirkt, wie ein Zauberer, der uns verwandelt. Im Evangelium haben wir gehört: Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben. Joh 1,12. Daraus erfolgt, dass ohne unsere Zusammenarbeit können wir nicht Kinder Gottes werden. Er erschuf uns, ohne uns, aber er erlöst uns, nicht ohne uns. Im heutigen Evangelium lesen wir auch diese Worte: Er kam in sein Eigentum und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Joh 1, 11. Diese Worte waren und sind aktuell auch heute. Immer waren die Menschen, die Christus, abgelehnt haben. Die erste Ablehnung erlebte Christus, als Maria und Joseph nach Betlehem gekommen sind und sie suchten die Unterkunft Aber sie fanden keine Unterkunft und deshalb musste Jesus, in einem Stahl geboren werden. Die zweite Ablehnung erwähnt das heutige Evangelium. Das auserwählte jüdische Volk, dem Messias verheißen wurde, empfing Jesus nicht und ihn zum Tode verurteilt. Aber gibt es auch die dritte Ablehnung. Und diese Ablehnung berührt uns alle. Schauen wir an.In ein Altersheim wurde ein Invalid angenommen. Er war zirka 30 Jahre alt. Als näherten sich die Weihnachten, wurde er gefragt, ob er nach Hause fahren wird. Er antwortete. Meine Eltern leben nicht mehr. Das Elternhaus gehört meinem Bruder. Er hat mich aus dem Erbe ausbezahlt. Wenn ich ihn zum letzten mal besuchen wollte, schloss er vor mir die Tür und er sagte zu mir durch das Fenster . Du hast kein Recht hier mehr. Und so bleibe ich hier. Es ist schrecklich, wenn ein Bruder vor seinem Bruder die Tür schließt. Aber für diesen Invaliden war das nicht solch groseß Unrecht, weil er schon kein Recht auf das Elternhaus hatte, weil er ausbezahlt wurde. Aber tragen wir diese Situation an Jesus über. Er ist Gottes Sohn. Durch ihn erschuf Gott alles. Auch uns. Ihm gehören wir ganz und gar. Jesus Christus wurde unser Bruder. Er hat volles Recht zu uns zu kommen. Und wenn wir ihm unser Herz nicht öffnen, wären wir schlechter als der Bruder, der vor seinem Bruder die Tür verschlossen hat.
Aber wir müssen noch darüber nachdenken, warum will Jesus, dass wir ihn empfangen? Jesus kommt nicht darum, um uns zur Belastung ist. Er kommt nicht, um von uns etwa zu verlangen, oder zu borgen. Er braucht von uns nichts. Im Gegenteil. Er kommt, damit er uns beschenkt, und das mit sehr werter Gabe. Er will uns zu Kindern Gottes machen. Und wie es geschehen wird? So, wenn du an Jesus glaubst, wenn du ihn in sein Herzen aufnimmst. Wer Jesus nimmt auf , bildet mit ihm die Einheit. Das ist aber nicht genug. Das ist nur der Anfang. Wir müssen mit Jesus zusammenarbeiten. Und wissen sie , worin ruht diese Zusammenarbeit? Darin, dass wir uns bemühen, Jesus ähnlich zu werden. Dann beginn Jesus in uns leben.
Als der Mystiker Angelus Sylesius über das Geheimnis Jesus Geburt nachgedacht hat, sagte er. Wenn Christus tausendmal zu Betlehem geboren wäre, und er nicht in Dir geboren wäre , wärest du auf ewig verdammt geblieben.
Beten wir heute dafür, dass Christus in uns geboren wird. Öffnen wir ihm unsere Herzen, nehmen wir ihn auf, damit wir ihm ähnlich sind, und wir mit ihm auf ewig leben zu können.
Liebe Brüder und Schwestern!
Sicher ist es ihnen schon manchmal passiert, dass sie aus einem Zusammentreffen, in der Arbeit oder aus einem Besuch zurück kamen und sie waren nervös, weil sie sich dessen bewusst waren, dass sie etwas gesagt haben, was nicht geeignet war,dass sie sich nicht am besten benommen haben. Am besten würden sie dort zurückkehren und von Anfang an beginnen. Aber das geht nicht. Das einzige was geht, es ist sich zu entschuldigen, die Tat gut zumachen. Am Ende des Jahres 2015 sind wir in ähnlicher Situation. Als wir nach Hause zurückkamen, dachten wir darüber nach, was alles war. Und wir sehen selbst, dass wir uns manchmal nicht bemüht haben, und nicht benommen haben, wie wir es sollten. Darum bitten wir Gott um Verzeihung. Der christliche Ansicht nach ist der letzte Tag des Kalenderjahres anders als der Blick der Welt. Wenn wir dieses Jahr rekapitulieren, finden wir dort viel , was wir nicht bewältigt, was wir hätten besser machen können. Aber Gott sei Dank es ist uns gelungen auch viel Gutes zu tun, und dafür sind wir Gott dankbar. Aber wir wollen nicht hochmütig sein, und wir wissen, dass alle unsere Fähigkeiten von Gott sind. In der Apostel Geschichte lesen wir :Um die Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobten Gott. Und es hörten sie die Gefangenen. Interessant ist die Zeit. Um die Mitternacht. In der Mitternachtszeit, ist dieses Wort auch heute sehr aktuell. Heute zielt alles auf Mitternacht hin. Um die Mitternachtszeit bricht sich die Zeit. Anstatt der Nummer 15 kommt die Nummer 16. Wir kennen das Gleichnis um die 10 Jungfrauen. In diesem Gleichnis kam der Bräutigam um die Mitternacht. In der Mitternacht ist eine solche geheimnisvolle Zeit. Was wird um die Mitternacht bei uns passieren? Die Menschen, unterhalten sich, fernsehen, die Hymne wird gesungen. Die Menschen öffnen die Sektflaschen wünschen sich gegenseitig ein glückliches neues Jahr. Paulus und Silas verbrachten die Mitternach ein bisschen anders. Sie beteten, lobten Gott und die Gefangenen hörten sie. Das wollen auch wir machen. Für Gott müssen wir Zeit finden. Das ist für viele Menschen ein großes Problem. Sie haben so viele Pläne, die sie ganz ,,aufsaugen“ und für Gott haben sie keine Zeit mehr. Dann sind wir Sklaven der Zeit. Das Gebet, der Glaube an Gott gibt uns Freiheit. Paulus und Silas beteten, lobten Gott und das brachte ihnen die Freiheit. Haben wir den Eindruck, dass uns das nicht gelungen ist? Dass das Leben keinen Sinn hat? Er wollte nicht weiter leben, so sah das auch der Kerkermeister. Aber Gott will nicht unseren Fall, er will nicht unseren Niedergang. Er gab für uns seinen Sohn hin. Das vergangene Jahr werten wir nicht nur so als die üblichen Menschen, sondern als Christen. Wir wissen das wir für unser Leben das Licht brauchen. Christus ist das Licht, durch ihn erkennen wir die Wahrheit. Paulus und Silas liefen nicht weg und damit gab ihnen der Kerkermeister eine Schanze. Diese Geschichte endet im Hause des Kerkermeister. Er glaubte an Christus, er gab sein Herz Gott, und er freute sich. Die Freude über den Glauben ist die echte Freude. Danken wir Gott, dass wir im Jahre 2015 Freude am Glauben hatten. Das ist die dauerhafte Freude.
Wir haben mit der Busse begonnen und wir enden mit Freude. Das widerstrebt nicht, das gehört zusammen. Nur der, der seine Schulden kennt, weis sich zu freuen, wenn er glaubt, dass Gott ihn rettet und ihm verziehen hat. Also so endet dieses Jahr. Im Namen Gottes, haben wir es begonnen, im Namen Gottes beenden wir es.
Weltfriedenstag 2016 -Neues Jahr
Einführung
Was sollen wir uns am Beginn des neuen Jahres wünschen? Vor allem den Segen Gottes, gute Gesundheit, viel Freude und Frieden. Dass die Arbeiten, die vor uns liegen, wir auch durchführen und beenden können, dass was wir uns Vornehmen, auch erfüllen können, dass die Fehler, die wir in unserem Leben machen, wir beseitigen, und Gott schenken. Dazu brauchen wir die Hilfe von Gott, der Herr der Zeit, den wir bekennen und lieben.
Predigt
Das neue Jahr bringt immer neue Hoffnung, aber auch Unsicherheit. Wir hoffen, aber wir wissen nichts. Wir hoffen, dass wir viele Dinge machen werden, aber wir wissen nicht, was uns erwartet. Aber in einem wollen wir alle das selbe. Auch in diesem Jahr wollen wir glücklich und zufrieden sein. Vielleicht werden wir ein Haus das wir bauen nicht beenden können, vielleicht erkrank jemand aus unserer Familie, etwas werden wir nicht erreichen, etwas wird uns nicht gelingen, aber glücklich können wir trotzdem sein. Es ist eine große Gabe, dass trotz vieler ungünstiger Umstände, der Mensch auch glücklich sein kann. Dann interessiert uns nur eine Frage: Wie und auf welche Art?
Der heilige Papst Paul VI erklärte den 1. Jänner zum Weltfriedenstag. Auf diese Weise, wollte er die ganze Welt erinnern, wie schön und bedeutungsvoll der Friede unter den Menschen ist. Er hat gesagt, dass der Friede im Herzen beginn. Der Krieg, der den Frieden, Häuser, Freude vernichtet, der Mensch die Saat im Herzen trägt.
Den Menschen macht es nicht glücklich, dass er zum Mittagessen die Wahl von drei Gerichten hat und mehrere Weine, dass er eine moderne Wohnung hat, aber das er eine gute Beziehungen zu den Menschen hat, dass sein Herz mit Liebe, Gerechtigkeit erfüllt ist, das gibt ihm halt. Der Mensch in dem die Bosheit, Hass, Rache, Intrigen herrschen, er wird nie glücklich sein, auch nicht wenn er reich ist und eine gute Karriere macht.
Am Anfang des neuen Jahres werden wir uns dessen bewusst, dass auch unter uns nicht alles ideal ist. Vielleicht sprechen wir schon viele Jahren kein Wort mit jemanden, oder wir sind nicht fähig jemanden zu verzeihen. Ich sage nichts neues, dass die Beziehungen in vielen Familien nicht gut sind. Wie viele Ehen werden in diesem Jahr geschieden? Macht uns unser Gewissen keine Vorwürfe? Oder suchen wir die Fehler immer nur bei dem anderen? Auch wir haben unsere Fehler und wenn wir diese Fehler beseitigen, wird die Welt schöner und menschlicher. Wenn wir uns bessern, verbessern sich auch die Menschen um uns herum. Jesus hat uns das beten gelehrt: Vergibt uns, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Durch diese Worte sprechen wir ein Urteil aus über uns. Ein Urteil des Heiles,oder der Verdammung. Also wir kennen die Antwort auf die Frage: wann und auf welche Art der Mensch glücklich wird. Dann, wenn er fähig ist zu lieben und zu verzeihen. Also nicht schöne Häuser, teure Autos, dicke Konten auf der Bank, sondern die Liebe, und den Nächsten zu verzeihen.
In der USA im Staat Pennsylvania hat sich ein interessantes Geschehen erreignet. Ein Bauer erwartete seinen Sohn aus der Schule. Anstatt des Sohnes ist der Bürgermeister gekommen und teilte dem Vater mit, dass sein Sohn mit dem Auto einen Unfall hatte, und ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Als der Vater ins Krankenhaus kam, war sein Sohn eben gestorben. Der Fahrer des Autos, das seinen Sohn erfasst hat, war ein Polizist aus New York, der dort mit seiner Familie Ferien machte. Der Vater konnte es nicht fassen. Als er nach Hause kam, begann er zu weinen. Dann fiel sein Blick auf das Bild Jesu des guten Hirten und als ob er eine Stimme hörte, die sagte: verzeihe ihm, denn auch ich habe dir verziehen. Nach dem Begräbnis des Sohnes schrieb der Vater dem Polizisten einen Brief , in dem er ihn mit seiner Familie zum Mittagessen einlud. Der Polizei kam mit seiner Familie. Am Anfang herrschte Spannung. Der Vater beendete die Stille und sagte zum Polizisten. Ich vergebe ihnen, weil auch mir Christus vergeben hat. Später entstand zwischen diesen Familien eine Freundschaft, und sie besuchten sich. Sie lösen die Streitigkeiten wie Christen. Erst dann ,werden wir wirklich glücklich, wenn wir fähig werden, zu lieben und zu verzeihen. Wenn wir das Jahr 2016 glücklich erleben wollen, erleben wir dieses Jahr im Geiste der Liebe, Barmherzigkeit und Verzeihung.
6. Tag in der Weihnachtsoktav
Jesus Christus,der erfüllt war mit Weisheit und Gnade, sei mit euch
Das Evangelium spricht nicht viel davon, wie Jesus wuchs auf. Im Evangelium ist nur ein kurzer Satz. Das Kind aber wuchs heran und wurde kräftig. Gott erfüllte es mit Weisheit, und seine Gnade ruhte auf ihm. Diese Worte bedeutet, dass Jesus sich als ein gesundes, normales Kind entwickelte.
Jesus, du kamst zur Erlösung aller, die guten Willen haben, Herr erbarme dich unser.
Jesus, du hast das Gesetz des Bundes in allem erfüllt, Christus erbarme dich unser.
Jesus,als Menschenkind wurdest du erfüllt mit Weisheit und Gnade, Herr,erbarme dich unser.
Sicher finden wir in der Welt nichts entzückenderes als der Blick in die Kinderseele. Wie schön ist ein Kind, das nicht verdorben ist, das die Lüge nicht kennt, das aufrichtig ist.Darum verstehen wir, warum Jesus lehnte nicht ab, Kind zu werden, warum er später, als er schon der Erwachsene war, so liebte er die Kinder. Jemand hat gesagt, dass Jesus in Kinder anwesend war, wie die große Sonne, in kleinen,glänzenden Tautropfen. Es ist aber notwendig, dass diese Schönheit in den Kindern bleibt. Es hängt viel von der guten Erziehung. Erziehen bedeutet in dem Kind das Böse zu unterdrücken und das Gute zu entwickeln. Es ist nicht schön? wenn die Eltern sehen, dass ihr Kind stärkt an Leib und Seele.
Wie Jesus Christus, der erfüllt war mit mit Weisheit und Gnade, uns gelehrt hat, wollen wir zum Vater beten.
Das Kind von Betlehem hat uns den Frieden gebracht. In diesem Frieden leben wir, wenn wir bitten,
Selig, die Gott dienen mit Fasten und Beten und Erlösung finden am Letzten Tag.
5.Tag der der Weihnachtsoktav
Im heutigen Evangelium werden wir hören wie Jesus, im Jerusalemer Tempel geopfert wurde. Wenn die Eltern ihr Kind Gott geopferten haben, werden sie sich dessen bewusst, dass das Kind nicht ihnen gehört, sondern Gott, und dass sie, ihr Kind dem Schutz Gottes anvertrauen wollen.
Jesus, du kamst auf diese Erde, als das Heil der Völker, Herr,erbarme dich unser
Jesus, du bist das Licht der Heiden und der Glaubenslosen, Christus, erbarme dich unser.
Jesus, du bist das Zeichen, dem widersprochen wird, Herr, erbarme dich unser.
Nach dem Simeon ist Jesus das Licht, das ermöglicht, die Wahrheit zu erkennen. Jesus entdeckt die Gesinnung vielen Herzen, er wird die Heuchler, die ihre Sünder zudecken, und sie wie tugendhaften Menschen gucken an den Prangen stellen. Nach Simeon Prophezeiung wird Jesus damit viele Menschen gewinnen, aber die Mehrheit der Menschen stellen sich gegen. Sie werden Jesus widersprechen. Das Widersprechen ändert sich in die Rache. Und die Rache hebt ihn auf Kreuz hinauf. Das ist die Perspektive Kindes Jesu, die Simeon vor Maria und Joseph entdeckte.
Gott hat seinem Volk Herrlichkeit bereitet. Voll Vertrauen dürfen wir zum Vater beten.
Scheiden und hingehen in eine andere Welt heißt den Frieden finden. Um diesen Frieden . Um diesen Frieden bitten wir.
Selig, die das Heil Gottes schauen und im Frieden hinfinden in sein Reich.
Gott, unser Herr, der die Seinen schütz und den Weg des Lebens führt, sei mit euch
Das heutige Evangelium berichten über den Kindermord von Betlehem. In diesem Fall geht es um eine doppelte Ohnmacht. Ohnmächtig ist der Sohn Gottes gegen das Schwert des Herodes. Ohnmächtig ist Herodes trotz seines Schwertes. Was er will, gelingt ihm nicht.Was er verhindern will, geschieht dennoch. Die wirkliche Macht bleibt uns verborgen. Wir wollen Gott um Vergebung unserer Schuld bitten.
Jesus, Herodes wollte dich töten, Herr, erbarme dich unser.
Jesus, der Tod der Kinder rettete dein Leben, Christus, erbarme dich unser
Jesus, die Unschuldigen krönst du mit Leben, Herr erbarme dich unser.
In jedem Menschen ist Christus geheimnisvoll versteckt. Christus hat in jedem Menschen andere Bedürfnisse. Wenn wir wirklich lieben und dienen wollen, werden wir das anders machen zu einem Erwachsenen und anders zu einem Kind. In den Kinder ist Jesus immer wie ein Kind, darum Er wartet von uns alles, was ein braucht. Aber ein Kind kann für die Erwachsenen auch unbequem, lästig werden. Das ist in dem Fall, wenn das Kind ihren Plänen verhindern. Nicht eine Frau sagt. Zu dieser Zeit ein Kind empfangen, das ist ausgeschlossen, das würde meine Karriere vernichten. Oder anders gesagt. Das würde meine Karriere bedroht. Auch Herodes dachte, dass Jesus seinen Thron droht. Und daher gab er den Befehl, Jesus zu töten. Es war wirklich schrecklich, was Herodes gemacht hat.
Gott ist der Herr über Leben und Tot . Zu ihm, in dessen Hand unser Leben liegt, wagen wir voll Vertrauen zu beten.
Die Welt kennt Weinen und Wehklagen . Der Herr schenkt uns seinen Frieden. Ihn bitten wir.
Selig, die ihr Leben in die Hand Gottes gegeben haben und auferstehen werden zum ewigen Leben
Fest der heiligen Familie 2015 – In der christlichen Familie ist Gott.
Einführung
Heute können wir gemeinsam über die christlichen Familien nachdenken. Stellen wir uns die Frage. Was ist eine christliche Familie? Das ist eine Familie, die in christlicher Weise lebt, in der Christus lebt. Glauben sie, dass in allen christlichen Familien wirklich Christus lebt? Ich denke das nicht, weil in vielen christlichen Familien Christus nicht lebt. Zum Beispiel die Eheschließung in der Kirche ist in vielen Orten eher die Ausnahme, als die Regel.
Predigt
Die christliche Familie ist nicht nur Vater, Mutter, Kinder, die an Christus glauben. Viele Menschen glauben an Gott, sie glauben an Christus, aber ihr Leben ist sehr von der Lehre Jesu entfernt. Manchmal sogar, sie leben gegen die Lehre Jesu. Die christliche Familie ist dort, wo Christus lebt. Praktisch das bedeutet, dass die christliche Familie die christlichen Werte entwickeln soll. Wenn in einer christlichen Familie Christus nicht anwesend ist, das zeigt sich auch praktisch. Zum Beispiel. Der Rückgang der priesterlichen Berufungen. Die Abnahme der Menschen in der Kirche. Das äußert sich in der Gesinnung, in den Ansichten. Die Familie muss die Anwesenheit Gottes in ihrem tagtäglichen Leben erleben.
Die Familie beginn mit der Eheschließung. Christliche Eheleute. Sind sie sich dessen bewusst, dass Ihr Partner, ihre Partnerin für sie ein Gottes Geschenk ist? Vielleicht ja. Darum bemühten sie sich, damit sie dieses Geschenk gewinnen. Wenn Sie in ihrem Partner nicht ein Gottes Geschenk gesehen hätten, hätten Sie sich schwer entschieden mit ihm das ganze Leben zu leben. Der Mensch entdeckt die Gabe der Liebe, die ihn zur ausgewählten Person führt, zum Sakrament der Ehe. Die aufgenommen Gaben sind notwendig sich weiter zu entwickeln. Leider, viele, die in die Ehe mit dem Bewusstsein hineingetreten sind, dass ihr Partner ein Gottes Geschenk ist, heute denken sie das nicht mehr. Einige sogar anstatt die Gabe Gottes zu sehen, in seinem Partner eher die Strafe Gottes. Wechselte Gott das, was er als die Gabe gab, zur Strafe? Eher wechselte sich der Blick des Menschen, der nicht sehen will, was er am Anfang sah. Wo ist der Fehler? Auf der Seite des Menschen, oder auf der Seite Gottes? Gott muss nicht seine Entscheidungen korrigieren. Der Mensch aber, wenn er sich von Gott entfernt, braucht er immer und immer wieder eine Korrektur. Wenn sich zwei Menschen auf die Ehe vorbereiten, wie sie zu einander lieb und nachsichtig sind. Wie ist das nach einem Jahr, die Frau sagt zu ihrem Mann. Ich weiß nicht, ich war ein Dummkopf, als ich dich heiratete. Warum wechselt sich das menschliche Herz? Weil der Mensch hochmutig ist. Er denkt dass er Gott nicht braucht. Die christliche Familie, wenn sie in der Gnade Gottes wachsen soll, braucht Demut. Wenn der Mensch die Demut verliert, wenn er an dem anderen nichts Gutes finden kann, nur das Böse, ist das ein Zeichen dessen, dass der Mensch sich von Gott entfern und in seinem Herzen die Liebe erlöscht. Der Mensch sieht an dem anderen eher die schlechten Eigenschaften als die guten Eigenschaften. Die guten Eigenschaften bei jemanden entdecken ist wirklich eine Kunst, aber es ist notwendig. Wenn Gott den Menschen betrachtet, sucht er an ihm immer das was gut ist, und daran baut er. Je mehr wir jemanden etwas vorhalten, desto mehr wird sich der kritisierte Mensch verschließen. Dort wo nur Kritik ist, ist keine Liebe. Und das ist der Zustand in vielen Ehen. Die Familie kann sich nur dann richtig entwickeln wenn die Mitglieder der Familie Gottes Blick aufeinander haben. Aber wenn der Mensch nicht mit Gott vereinigt ist, wird es schwierig. Dann es ist fast unmöglich. Der heilige Joseph geriet in die Situation, als er sah, Maria seine Liebe ist untreu gewesen. Joseph aber sucht die Antwort bei Gott. Er löst die Situation nicht nach seiner Laune. Er wusste, er muss warten und Gott antwortet ihm. Durch einen Engel sprach Gott zu ihm. Joseph, Sohn des Davids, fürchte dich nicht Maria deine Frau, zu dir zu nehmen, ,denn was Maria in ihrem Leib trägt, ist vom Heiligen Geist, Mt. 1,20 Josef erlangte Sicherheit. Gott ist mit ihm, Gott ist mit Maria. Und diese Sicherheit erlebten sie das ganze Leben lang.
Jeder Ehemann muss auf die Stimme Gottes offen sein, erkennen was Gott zu ihm sagt und durch ihn die Familie. Den heiligen Joseph titulieren wir mit dem Titel ,,Beschützer der Heiligen Familie“ Womit verdiente er diesen Titel? In wem war er ihr Beschützer? War er stark? Ja Joseph war ein Mann, aber ob er ausnahmweise stark war, das wissen wir nicht. Er sicherte seine Familie, finanziel aber sicher verdiente er nicht viel Geld. Nicht diese Sachen waren wichtig. Wichtig war dass durch ihn Gott zu seiner Famielie sprach, Gott wachte über seine Familie. Als Herodes Jesus als Knaben umbringen lassen wollte, sprach Gott durch den Engel zu Joseph. Maria respektierte was Gott zu ihr sagte, aber sie respektierte auch das was Gott sagte durch den heiligen Joseph. Und das ist das Beispiel, für unsere christlichen Familien. In der Einheit mit Gott zu leben, und in der Einheit miteinander zu leben.
Hl. Stephanus C Nicht ihr werdet sprechen
Einführung
Heute haben wir die Möglichkeit, das Fest des heiligen Stephanus zu feiern. Schauen wir auf diesen Mann, denn das ist der Mann, der Christus erkannte, der Christus folgte und für Christus sein Leben opferte.
Predigt
Was wissen wir aus der Lebensgeschichte des heiligen Stephanus? Im Ganzen wissen wir von ihm wenig. Die Apostelgeschichte aber erzählt über ihn, dass er sich besonders in der Berufstreue, im Religionseifer und in der Feindes liebe ausgezeichnet habe. In diesen Tugenden sollen wir ihm nun auch nachfolgen. Wir sollen ihm nachfolgen
1 In der Berufstreue. Der heilige Stephanus war ein Mann voll des Glaubens . Er wurde zum Diakon geweiht, und zum Armenpfleger bestimmt. Er war auch in der heiligen Schrift belesen. Die Kenntnis der Heiligen Schrift gebrauchte er oft bei der Verkündigung des Evangeliums und der Verteidigung des Christentums. Diesen doppelten Beruf eines Armenpflegers und Lehrers erfüllte er auch vollkommen. Er gab sich mit ganzer Seele hin, so dass die Armen einen wahren Vater und die Kirche eine feste Säule an ihm hatten. Lernen wir von ihm treu zu sein in unserem Beruf. Suchen wir, so gut wie es möglich ist unsere Stelle auszufüllen, an die der Herr uns gesetzt hat. Was Stephanus in seinem Stande war, das suchen wir in unserem Stande zu sein.
2. Wir sollen dem heiligen Stephanus nachfolgen in seinem Religionseifer. In der heiligen Schrift zu lesen und zu forschen war sein liebstes Geschäft, das Gesetz Gottes immer besser kennen zu lernen. Dabei war er aber nicht zufrieden, selbst die Wahrheit zu kennen, er suchte auch seine Mitmenschen zur Erkenntnis der Wahrheit zu führen und seine Überzeugung ihnen beizubringen. Er wurde nicht müde, sich mit den jüdischen Lehrern und Schülern über Glaubenswahrheiten zu besprechen, hoffend, dass er sie zum Christentum bringen werde. Er ließ sich nicht abschrecken, der Wahrheit immer und überall das Wort zu geben. Wie unähnlich sind wir hier dem heiligen Stephanus. Wie viele wissen kaum, was die heilige Schrift, was das Evangelium ist. Wie viele mögen von Religions Sachen kein Wort hören. Wie bald lassen wir uns abschrecken durch den geringsten Widerspruch, durch den einfältigen Spott. Dass wir uns von der Verteidigung der Wahrheit zurückziehen. Möge sich doch unser Eifer an dem Religionseifer des heiligen Stephanus entzünden.
3. Wir sollen dem heiligen Stephanus nachfolgen in der Feindesliebe. Er war ja ein Jünger Jesu, ein Jünger dessen, der am Kreuze für seine Feinde gebetet hatte. Vater, verzeihe ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. Wie hätte er sich anders als nach seinem Beispiel gegen seine Feinde benehmen können? Diese taten ihm auch alles Böse an, beschimpften ihn, legten falsches Zeugnis gegen ihn ab, misshandelten ihn, schleppten ihn sogar zur Marter, der Steinigung bis zum Tode hinaus. Und wie nimmt er Rache an ihnen? Herr, ruft Stephanus mit lauter Stimme, rechne ihnen diese Sünden nicht an. So rächt er sich an seinen Feinden. Er segnet seine Mörder , er betet für sie, er empfiehlt seine Feinde der Barmherzigkeit Gottes. Das ist das Testament eines Jüngers Christi. Wir sind auch Jünger Christi. Warum wollen wir nicht, nach seinem Beispiel handeln? Verzeihen denen, die uns beleidigt haben. Die segnen, die uns verfluchen. Für die beten, die uns Böses tun. Wir sagen. Die Beleidigung ist zu groß. Wie Jesus für seine Mörder gebetet hat, so tat es auch der heilige Stephanus, und wir wollen nicht vergeben und vergessen eine geringe Sache. Überdenken nun noch einmal die schönen Beispiele, die uns der heilige Stephanus hinterlassen hat. Denken wir daran, was dem Jünger Jesu zusteht, denken wir was Stephanus getan hat, und folgen ihm nach.
Weihnachten 2015 Joh 1,1-18 Das Wort ist Mensch geworden
Einführung
Am Anfang war das Wort. Vor einem menschlichen Wort ist gewöhnlich ein Gedanke, eine Idee die Absicht, die der Mensch, im Wort ausdrückt. Gott hatte auch die Absicht: den Menschen zu erschaffen, und als der Mensch in die Sünde verfiel, seinen Sohn Jesus zu den Menschen zu senden, um sie zu erlösen. In Weihnachten beginnt die Erlösung der Menschen.Gott wurde Mensch.
Predigt
Das heutige Evangelium sagt zu uns: alle die ihn aufnahmen, gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden. Joh 1,12. Was bedeutet das Kinder Gottes zu werden? Du suchst zum Beispiel einen guten Job. Dein Freund sagt zu dir, dass er für dich eine gute Stelle hat. Im Betrieb wo er dir die Stelle anbietet, ist er der Direktor. Du hast die Möglichkeit diese Stelle anzunehmen. Zum Beispiel die Position des Meisters und so wirst du sein Mitarbeiter. Gott bietet uns an, Kinder Gottes zu werden. Dass wir Gottes Kinder wirklich werden, müssen wir auf dieses Angebot antworten, es empfangen. Nur so können wir Gottes Kinder werden. In diesen Tagen haben wir die Möglichkeit nachzudenken, ob wir die Pläne Gottes,annehmen wollen. Wollen wir das Angebot Gottes wirklich annehmen? Es gibt viele Menschen die dieses Angebot nur zweimal im Jahr annehmen, zu Weihnachten und zu Ostern. Aber das genügt nicht. Gott lädt uns ein zur ständigen Gemeinschaft mit ihm. Ich bin Kind Gottes mein ganzes Leben, nicht nur zu Weihnachten, oder zu Ostern. Gott verlässt den Menschen nicht, obwohl der Mensch oft Gott verlässt. Der Mensch, auch wenn er das Leben kennt, das Gott ihm anbietet. Dem Menschen fehlt die Kraft der innerlichen Entscheidung. Um diese Entscheidung müssen wir bitten. Wenn wir um etwas nicht bitten, wenn wir kein Interesse haben, dann werden wir nichts bekommen.
Ein Priester in Böhmen wurde in eine Pfarre versetz,in ein Grenzdorf, wo schon lange Jahre kein Priester war. Die erste heilige Messe zelebrierte er sebst. Als die Menschen erfuhren, dass im Dorf ein Priester war, kamen einige alte Frauen. Am Ende der heiligen Messe forderte sie der Priester auf, auch an Werktagen zu kommen, und auch ihre Männer, ihre Kinder mitzunehmen. Außer anderem muss auch unsere Kirche in Ordnung gebracht werden,sagte der Priester. Die Frauen antworteten. Herr Pfarrer, wir kommen, aber die anderen kommen nicht.Ihr Frauen, nur ermuntert sie. Am nächsten Sonntag kamen nur diese Frauen. Der Priester sagte zu den Frauen. Hier in der Kirche ist es notwendig einige Mauerarbeiten durchzuführen. Schicken Sie bitte, ihre Männer. Und wirklich während der Woche kamen ein paar Männer. Der Priester sagte zu ihnen. Ihr Männer warum kommt ihr nicht in die Kirche? Jetzt habt ihr die Möglichkeit. Die Männer antworteten ihm. Herr Pfarrer diese Pfarre ist schon lange Jahre tot. Es ist eine Schade, sich zubemühnen. Aber der Priester war erfinderisch und sagte sich. Wenn es nicht durch die Erwachsenen möglich ist, probiere ich es durch die Kinder. Und er widmete sich ihnen. Er wusste die Kinder gewinnen. Mehrere Menschen haben zu ihm gesagt. Herr Pfarrer wir bewundern sie, wie sie mit unseren Kindern sich beschäftigen, aber sonst arbeitete niemand mit dem Priester zusammen, fast niemand besuchte die heilige Messe. Immer sagten sie zu ihm unsere Pfarre ist schon lange Jahre tot. Einmal nach der heiligen Messe gab er kund. Unsere Pfarre ist tot. Am nächsten Sonntag wir der Abschied von unserer Pfarre sein. Diese Nachricht verbreitete sich schnell im Dorf. Am nächsten Sonntag war die Kirche voll. Vor dem Altar war ein großer, schwarzer Sarg. Nach der heiligen Messe sagte der Priester: Unsere Pfarre ist tot, heute wird sie begraben. Diejenigen, die zum Sarg kommen und feststellen, dass es wirklich so ist, mögen durch die Sakristei in den Friedhof gehen, diejenige, die erkennen, dass unsere Pfarre noch nicht tot ist, mögen durch den Haupteingang hinausgehen. In dem Sarg war ein Spiegel. Jeder hatte die Möglichkeit im Spiegel sich selbst anzusehen. Niemand ging durch die Sakristei. Alle Menschen spürten, dass das Leben Gottes in ihm noch nicht erlöscht ist. In ihren Seelen erstrahlte ein großes Licht. Dieses Licht erstrahlt für alle Menschen auf dieser Welt. Dieses Licht gibt den Sinn in unserem Leben. Diese Licht ist Christus. Mit ihm gewinnen wir das ewiges Leben. Lob sei Gott dafür.
Weihnachten- Mitternacht 2015
Einführung
Der tschechische Dichter Vaclav Rene dichte das bekannte Weihnachtslied von Franz Gruber,, Stille Nacht, heilige Nacht“ nach. Dass Stille Nacht, heilige Nacht, plötzlich in Jubel erklingt. Stehe auf mein Volk, schüttle das Dunkel aus deinen Auge ab, in Bethlehem ist Gott heute geboren , aus Liebe ist er Mensch geworden, Stille Nacht,Heilige Nacht, Schatten und Frost ist rings um uns, In der Tiefe des Herzen aber ,,Gloria“ erklingt, dank ,dass Jesus hier ist. Wenn der Dichter schreibt dass Frost um uns herum ist , dachte er nicht an das Wetter, sondern an die Kälte in den menschlichen Herzen,dass die Menschheit ohne Liebe ist . Es fehlt die Liebe unter den Menschen, unter den Völkern. Wie viele Menschen fühlen sie sich einsam, gottvergessen. verlassen. Und in dieser Atmosphäre klingt heute die weihnachtliche Glocke der Liebe, in ,, stille Nacht“. In die stille Nacht?.Im wie vielen Menschen kann es nicht still sein. Der Mensch ist durch die Arbeit besessen. Niemand hat Zeit. Wenn ihn nicht die Arbeit beschäftigt, dann beschäftigt ihn der Konsum die Unterhaltung. Gott wird etwas unreal. Der Mensch ist durch den praktischen Materialismus betäubt. Darum ruft der Dichter: Steh auf mein Volk, schüttle aus den Augen das Dunkel ab. In der Stille der Weihnachten lass dich durch die erstaunliche Wirklichkeit verwundern. In Bethlehem wird Gott heute geboren als ein schwaches Kind. Aber Achtung, ER kommt wieder in Herrlichkeit zu richten die Lebenden und Toten. Er wird uns richten, wie wir lieben. Unsere Weihnachten dürfen nicht nur die romantischen süßen Erinnerung auf unsere Weihnachten in Kindheit sein. Sie müssen die Entzündung der Liebe zu Gott und zu den Menschen sein. Jesus sagte zu Faustina Kowalska. Die Menschheit kommt nicht zur Ruhe bis sie zur Quelle meiner Barmherzigkeit zurückkehrt. Die Barmherzigkeit die auf den Ungehorsam und auf den Aufruf des Menschen antwortete mit dem Versprechen der Erlösers. Die Barmherzigkeit die auf die Kreuzigung antwortete mit der Ausströmung der Gnade. Die Menschen aber , die für die Gnade Gottes kein Interesse haben. Wir feiern Weihnachten bei reichem gedeckten Tisch, wo wir so viel essen können. Aber Jesus wurde nicht in einem warmen Zimmer geboren, sondern im Stahl und seine Mutter Maria konnte kein ,,heiliges Mahl“ machen, aber sie hatte Liebe in ihrem Herzen. Nur dann werden wir Weihnachten richtig feiern, wenn wir in unserem Herzen genug Liebe zu Gott und zu den Menschen haben werden.
Liebe Kinder!
Als die Kaiserin Maria Ludwig Frau von Napoleon den 10 August ihr erstes Kind geboren sollte, das ganze Frankreich ,wartete mit der Spannung dieses Ereignis. In den Palast in Versaill kamen die Fürsten, Generalen, Gräfinnen, die Hofdamen. Alle waren bereit, Dienste zu leisten der Kaiserin und dem Kind. Zwei Bettchen waren vorbereitet. Ein blau, wenn einen Jungchen geboren wird und ein rosa ,wenn ein Mädchen geboren wird. Nach der lange Wartung gaben Napoleon kund, dass ein Bübchen geboren wurde und er hat der Nachfolger des Throns. Hocherfreut Napoleon ordnete an, hundert Salven zu feuern.Die Ausstattung für das Kind, kostete 300 Tausend Frank. Das Kind bekam den Namen Napoleon II. Aus der Geschichte erfahren wir, das dieses Kind, nicht glücklich war. Napoleon sein Vater hat den Krieg verloren, er wurde von Thron berauben und in die Verbannung geschickt. Sein Sohn Napoleon II starb in seinem 21 Lebensjahr.
Im Vergleich mit diesem Kind, in welchen armen Bedingungen wurde Jesus geboren. In Nazaret bereitete Joseph für Jesus ein Bettchen vor. Sicher nicht so schön wie vorbereitet war das Bettchen für Napoleon II. Sicher sorgte Maria für bescheiden Ausstattung für Jesus. Aber Jesus konnte diese Gaben nicht genießen. Auf dem unerwarteten Befehl des römischen Kaisers musste Maria und Joseph in Bethlehem zur Volkszählung gehen. Der Weg führte über Jerusalem. Maria und Joseph als die fromme Israeliten besuchten die Tempel in Jerusalem. Dann sie kamen in Bethlehem. Dort waren viele Menschen. Damals waren keine Hotels wie heute. Es waren Herberge, aber diese waren besetzt. Joseph ging ein Zimmer suchen, wo er und Maria übernachten können. Aber vergebens. Alles war besetzt. Dann ein guter Mensch sagte zu Joseph, dass nicht weit es ist eine Höhle, die als ein Tierheim dient. Dort war nicht viel warm und war dort nicht große Ordnung. Joseph machte dort Ordnung, er brachte das saubere Heu, und er bereitete für Maria den Platz vor. Und dort brachte Maria Jesus zur Welt. Sie dankte Gott für diese große Gabe, die Gott ihr aber auch uns gegeben hat. Liebe Kinder ihr wüstet nicht von Napoleons Sohn, wenn ich euch über ihn nicht erzählt hätte, aber von Jesus erzählen die Menschen schon mehr als 2000 Jahren. Vielleicht denkt jemand von euch. Wenn ich dort wäre, hätte ich meine Eltern gebeten, damit wir Maria und Joseph und Jesus in unser Haus aufgenommen. Oder der andere sagt. Ich wäre Jesus eine warme Decke gebracht hätte. Das sind schöne Wünsche. Wir aber leben schon mehr als 2 Tausend Jahre später und diese Wünsche können wir nicht verwirklichen, zustande bringen Also können wir etwas für Jesus machen? Ja wir können, und viel. Auch in dieser Zeit kommt Jesus zu uns. Er kommt in unsere Seele in der Heiligen Kommunion und unsere Seele ist manchmal geschmutzt, so wie es in der Höhle war wo Jesus geboren wurde. Wir müssen unsere Seele reinmachen, in die Ordnung bringen . Und weitere Frage, Fühlt sich Jesus in eurer Seele warm und gut? Dazu eine kurze Geschichte, Die kleine Mariete ging zur ersten heiligen Kommunion, Der Priester fragte sie. Mariete was würdest du machen, damit Jesus bei dir warm und gut ist . Mariete antwortete. Ich würde warmen Tee trinken. Ist das die richtige Antwort? Wir wissen, dass Jesus in dieser Seele warm ist wo viel, viel Liebe ist. Vom Menschen der keine Liebe hat, sagen wir , dass er kalt ist. Jesus fühlt sich dort nicht wohl. Ich wünsche euch liebe Kinder, dass in euren Herzen immer viel viel Liebe zu Jesus wird und dann Jesus wird sich bei euch sehr wohl füllen.
Das besondere Gericht wird gleich nach dem Tode des Menschen, in demselben Augenblicke, da seine Seele vom Leibe scheidet, und zwar höchst wahrscheinlich am nämlichen Orte, wo der Ort erfolgt. gehalten.
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Was den Ort des besondern Gerichts betrifft, so ist es die Meinung der Gottesgelehrten, dass dasselbe für jeden Menschen da stattfindet, wo ihn der Tod überrascht: denn da der göttliche Richter überall gegenwärtig ist, so hat er auch überall seinen Richterstuhl. Die Seele darf also keinen weiten Weg machen, um zum Orte des Gerichtes zu gelangen; wo sie aus dem Leibe scheidet, sei es in oder außer dem Bette, zu Hause oder auf dem Felde, zu Land oder zu Wasser, in der Höhe oder in der Tiefe. , da wird sie gerichtet. Der Richterstuhl für Absolon war die Eiche, an welcher er von drei Spießen durchbohrt wurde . Der Richterstuhl für Lots Weib war jene Stelle, wo sie nach Sodoma umschaute und augenblicklich in eine Salzsäule verwandelt wurde. Doch für die Mehrzahl der Menschen wird das Bett der Ort sein, wo sie gerichtet werden. weil ja, die meisten Menschen im Bett sterben. Daher haben viele Heilige das Bett nicht anders als mit Furcht und Zittern bestiegen, den sie dachten: Da, wo ich mich jetzt hinlege, um zu ruhen, ist höchst wahrscheinlich eure Gerichtsstätte sein wird. Da euch der Tod überall überraschen kann, so tut nirgends Böses, kein Plätzchen sei auf der weiten Erde, von dem ihr sagen müsstet. Da habe ich gesündogt , da möchte ich nicht sterben und gerichtet werden. Habt stets Gott vor Augen, und verhaltet euch überall so, dass ihr die Ankunft des göttlichen Richters nicht fürchten dürft. Bei dem besonderen Gerichte, wird die Seele ganz allein vor Jesus erschienen. Wie schrecklich wird es ihr vorkommen, wenn sie sich auf einmal ohne Leib sieht. mit welchem sie eine lange Reihe von Jahren in so inniger Gemeinschft lebte. Die Seele wird ferner getrennt von allen irdischen Gütern, Besitzungen, Geld und Würden. Darum ermahnt Christus. ,, Ihr sollt euch auf Erden keine Schätze sammeln. Der Tod fällt sie wie ein Straßenräuber an, er nimmt ihr alles , was sie von und läßt ihr Nichts als das nackte Leben. Darum ermahnt Christus;,, Ihr sollt euch auch Erden keine Schätze sammeln , wo sie der Rost und die Motten verzehren, und wo sie die Diebe ausgraben und stehlen“. Mt 6,19-20. Die Seele wird auch getrennt von all den Menschen. Verlassen von allen, muss sie allein, ganz allein den schweren Gang in die Ewigkeit machen, und hintreten zum Richterstuhle Gottes. Wie töricht handet der Mensch , wenn er Gott beleidigt Menschen zu liebe , die ihn im Augenblicke des Scheidens alle verlassen. Die Seele muss vor Jesus Christus erscheinen, denn ihm hat der Vater das ganze Gericht übergeben. Jesus war der Seele bis zu ihrem Abscheiden ein Gott der Liebe und Erbarmung, wie ein guter Hirt ging er ihr nach. Ganz anders zeigt sich Jesus jetzt. Gerechtigkeit ohne Erbarmen. Er erscheint als Richter der kein Ansehen kennt, der von jedem unnutzen Worte fordert , der die Macht und den Willen hat, den unbussbertigen Sünder zu verdammen. Als sich Joseph in Ägypten seinen Brüdern zu erkennen gab, und sprach. Ich bin Joseph , den ihr verkauft habt- da fuhr solch ein Schrecken in ihre Glieder, dass sie wie versteinert da standen und keinen Laut hervorbringen konnten. Da könnt ihr urteilen, welche Angst, welche Schrecken sich der schuldbewußten Seele bemächtigen wird , wenn sie sich auf einmal in die Gegenwart des ernzürnten Richters versetzt sieht. O bemühen wir uns , dass wir uns jetzt die Liebe und Gnade Jesu durch treue Nachfolge erwerben,damit wir einst mit Zuversicht vor seinem Richterstuhl erscheinen können.
4.Adventsonntag C 2015. Maria beeilte sich…
Einführung
Der vierte Adventsonntag ist auf dem Adventkranz mit der vierten angezündeten Kerze verbindlichen/darstellen/. Jeder Adventsonntag will in uns das Licht Gottes vermehren. Dieses Licht Gottes bringt in unsere Seele Jesus. Mit diesem Licht eilt Maria zu ihrer Verwanden Elisabeth, damit sie sich . mit ihr mit großen Sachen, die ihr Gott machte, teilt. Eine Frage für uns. Teilen auch wir uns mit Freude, die wir erleben haben mit unseren Nächsten?
Predigt.
Maria eilte. In diesen Tagen auch wir eilen. Für viele Sachen pflegen wir zu eilen. Hauptsächlich für die Sachen, wovon wir denken, dass sie uns die Freude bringen. Aber viele Sachen, wovon wir denken, dass sie uns die Freude bringen, machen die Menschen nicht glücklich. Wir spüren, dass wir noch viele Sachen ,,erledigen“, kaufen sollen, damit wir zum Weihnachten alles haben, was zum Weihnachten gehört. Damit alle unsere Vorstellungen erfüllen. Und doch nicht einmal, wenn wir uns zum Weihnachtentisch sitzen, sind wir nicht ganz zufrieden. Es fehlt uns etwas, was wir im Geschäft nicht kaufen können und das ist , die gegenseitige Liebe und Friede Gottes.
Es ist wichtig richtig zu unterscheiden: es gibt zwei Gründe, warum wir eilen. Maria eilte aus dem Glauben. Wir eilen oft aus dem Unglauben. Maria eilte aus dem Vertrauen auf Gott. wir eilen aus dem Vertrauen auf uns. Marias Eile vermehrte Freude. Unsere Eile vermehrt die Nervosität und Stress. Die Menschen die sich nicht stehen bleiben können, sie sind manchmal durch Gott ,, anhalten“ , damit sie ihr Leben korrigieren wissen. Wir brauchen den Halt, damit wir besser unterscheiden, was Gott von uns will.
Als Maria mit Elisabeth traf , beide freuten sie sich sehr, weil sie über die göttlichen Sachen freuten. Wenn wir uns, mit jemanden treffen, selten, freuen wir uns über die göttlichen Sachen. Wir haben in unserem Herzen nur die Sorgen und darum teilen wir uns mit unseren Sorgen, Problemen. Sicher wir haben sie Sorgen, aber wir dürfen nicht vergessen, dass der Mensch, der in seiner Seele Reich Gottes hat, verliert er seine Sorgen. Wenn der Mensch sich nicht anhalten kann, nicht einmal stellt er fest, dass sein ganzes Leben leer ist, obwohl jagte er sich nach etwas, wovon dachte er , dass es sein Leben erfüllen wird. Nur zu Gott kann man eilen, nicht zu den Sachen dieser Welt. Wenn wir die Sachen dieser Welt brauchen, so brauchen wir diejenige, welche das Wachstum des Reich Gottes in uns unterstützt. Wir können nicht nach den Sachen nachjagen, die uns um die Werte Gottes berauben. Wenn wir uns haschen und dabei sehen wir, dass wir Gottes Friede verlieren, dann unsere Beeilung nicht gut ist. Wenn jemand zu mir kommt, und ich keine Zeit für ihn habe, kein Wort der Liebe, weil ich irgendwo eile, dann es ist nicht gut und in mein Leben tritt der Betrug ein.
Einmal telefonierte mir ein meiner Freund. Ich hatte Karambolage. Mein Auto ist ganz zerschlag. Ich fragte ihn. Wer war der Karambolage schuldig. Ich, antwortete er. Dort wo ich mit 60 km fahren sollte, fuhr ich mit 130 km, weil ich sehr gehastet habe Wohin der Mensch eilt? In die eigene Vernichtung… Brauchen wir eilen, uns hetzen? Wir müssen nicht fürchten, dass uns etwas weglauft. Doch, Gott hat alles in seinen Händen. Wenn der Mensch immer nur eilt, dann entkommen fliehen/ ihm die wesentlichen Werte seines Lebens.
Vielleicht , kennen sie eine witzige Erzählung von einem Fischer. Der Fischer fischte die ganze Nacht. Morgen ruhte er am Strand. Seine Frau ging in die Stadt die Fische verkaufen. Ein Unternehmer ging an ihm vorbei, und sagte zu ihm. Warum liegen sie hier? Warum fischen sie nicht? Ich habe die ganze Nacht gefischt. Aber wenn sie übers Tag fischen werden, werden Sie mehr Fisch haben. Wozu? Damit Sie mehr Geld haben. Wozu, soll ich mehr Geld haben.? Wenn Sie mehr Geld haben werden, können sie sich ein Schiff kaufen. Un wozu. Wenn Sie ein Schiff werden haben, sie werden viel, viel Fischen fangen. Diese Fische werden Sie verkaufen und eine Fabrik für die Aufarbeitung der Fische zu kaufen. Und wozu? Um Sie Direktor zu werden. Und wozu? Damit Sie sich niederlegen und ruhen können. Und wozu? Das mache ich auch jetzt.
Das Eilen, das Hasten ist eine Schlinge in die wir sehr leicht geraten. Maria eilte, damit sie Elisabeth Friede, Freunde, Liebe Gottes bringt. Auch Elisabeth hatte in ihrem Herzen Freude und Freude hatte auch Johannes, den sie in ihrem Herzen trug. Ihre Freude ist für uns, die Christus erwarten, die Aneiferung , damit auch wir die Freude so wie sie erleben. /Maria, Elisabeth, Johannes/.
Nebst diesen Bedrängissen, welche der Antichrist über die Menschen bringt, werden noch andere kommen. die in der empörten, dem Untergange nahen Natur ihren Grund haben. Es werden , wie Christus sagt, hier und dort Pest, Hunger und Erdbeben sein. Mr 24,7 und die Grundfesten der Erde werden erschüttert werden. Offenb. 8,5. Überall werden sich tiefe Abgründe öffnen, aus denen Rauch hervorsteigt, wie der Rauch aus einem Ofen, wovon Sonne und Mond verfinster werden. Offenb.9,2 und es wird ein dicker Dampf gleich einem Nebel die Luft überziehen, wovon die Vögel sterben. Joel 2,2 . hagel und Feuer, wie mit Blut gemischt, wird auf die Erde fallen und den dritten Teil der Bäume und Pflanzen zu Grunde richten. Offen 8,7 Offen.8,7. Man wird nichts hören als Heulen und Jammern unter Menschen und Tieren. Den in diesen Tagen wird solche Trübsal sein, wie sie nie gewesen ist bisher vom Anfang der Schöpfung die Gott geschaffen hat und auch nicht wieder werden wir. Und wenn der Herr diese Tage nicht verkürzt hätte, würde kein Mensch selig, aber um der Auserwählten willen, die er auserwählt hat, hat er diese Tage verkürzt.Mark. 13, 19-20.
Aber nicht bloß auf Erden, sondern auch am Himmel werden schreckliche Ereignisse eintreten. ,,Bald aber nach der Trübsal derselben Zeit werden Sonne und Mond den Schein verlieren und Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden sich bewegen“ Math. 24,29. Die Sonne wird verfinstert werden, weil ihr Gott, wie der heilige Thomas von Aquin sagt, das Licht nimmt, oder vielmehr dasselbe zurückhält, wie es bei dem Tode Jesu geschehen ist. O welches Entsetzen wird sich da der Menschen bemächtigen. Der Mond wird seinen Schein nicht mehr geben. Sonne kein Licht mehr empfängt. Die Sterne werden vom Himmel fallen, denn wozu, sagt der heilige Chrysostomus,, sollen sie noch dienen , da keine Nacht mehr sein wird. Unser Verstand kann zwar nicht begreifen, wie es möglich ist ,dass so viele Sterne, derem ein einziger weit größer ist, als unsere Erde, zugleich vom Himmel fallen können, : indessen der Allmacht Gottes ist alles möglich. So heißt aber auch nicht, dass die Sterne auf die Erde, sondern nur , dass sie vom Himmel fallen. Wohin sie fallen , und was mit ihnen geschieht, wissen wir nicht, aber Gott weiß es. Nun kann sich der Mensch bei der Finsternis des Tages nicht mehr damit trösten, dass doch die Nacht noch erhellt werde: denn der Mond ist erbloßt und kein Stern funkelt mehr am weiten Himmelsgewölbe. Die Säulen des Himmels werden zittern Job 26,11. In Folge dessen wird auf der ganzen Erde ein Gräuel der Verwüstung zu Tage treten , das brausende Meer wird seine Ufer überfluten , ganze Gebirgsketten werden krachend aus einander fahren, volkreiche Städte werden in einen Steinhausen zusammenstürzen, weite Landestrecken werden werden versinken, und Menschen in Unzahl werden bei diesen schrecklichen Vorgängen ihren Untergang finden.
Dieses sind die merkwürdigsten Ereignisse, bis nach dem letzten Gerichte kommen werden. So schrecklich sie auch sind , so müssen wir in ihnen desto wenige Gottes Barmherzigkeit erkennen. Weil die Menschen alle Beweise seiner Güte mißachten so läßt er seine Strenge walten, um sie mit heilsamer Furcht zu erfüllen und gleichsam zu zwingen, dass sie wieder nach ihm fragen und die Wege ihrer Bosheit verlassen. So sind die Strafgerichte vor dem Weltende n och die letzte Gnade zur Rettung der Sünder. Sind diese furchtbaren Ereignise, welche das etzte Gericht ankündigen, gegenwärtig auch noch ferne, so gibt es doch Manches, was uns an sie lebhaft erinnert, und uns die Notwendigkeit der Buse vor Augen führt. Kriege , Aufruhr haben wir in jüngster Zeit erlebt, und wenn auch jetzt wieder eine gewisse Stille eingetreten ist , so ist es doch nur die Stile vor einem hervorstehenden Sturme. Auch an Naturerrignisse ist unsere Zeit reich. Mgen sie uns als Mittel dienen zur Einkehr in unser Herz, und zur Erinnerung unseres Sinnes und Wandels, damit wir der Ankunft des Herrn zum Gerichte mit Trost und Zuversicht entgegensehen können.
3. Adventsonntag C 2015 Was sollen wir tun?
Einführung
Den dritten Adventsonntag und den vierten Fastensonntag nennen wir ,,Freudensonntage“. Grund zur Freude können zum Beispiel die Kinder haben, wenn sie den Adventkranz anschauen und sie sehen schon die dritte Adventskerze angezündet, weil sie wissen, dass Weihnachten schon nahe ist. Der Priester sollte ein rosafarbiges Messgewand tragen. Diese Farbe fordert uns zur Freude auf. Sind wir fähig, jene Freude, die uns der Herr bereitet hat, zu erfahren?
Predigt
Gott lädt uns auch im Advent zur Freude ein, aber es ist eine andere Freude, als die, die diese Welt uns gibt. Das ist die Freude, die vor allem aus dem Herzen kommt und die uns mit Gott versöhnt. Der heilige Apostel Paulus schreibt in seinem Brief an die Philipper: ,,Freut euch im Herrn zu jeder Zeit. Noch einmal sage ich euch: Freut euch.“ Der erste Grund zur Freude ist die Gabe, verzeihen zu können.
Dazu gibt es ein Beispiel, das ein Ehemann einmal erzählte: Vor einiger Zeit habe ich sehr lebendig die Gnade der Vergebung erfahren. Ich habe mich entschieden für ein Leben mit Gott und begann intensiv mit Gott zu leben. Ich hatte Freude darüber, dass ich mit Gott leben kann, dass ich die Liebe weitergeben kann. Aber meine Gattin hat diese Freude nicht so erlebt. Je mehr ich mich Gott näherte, desto mehr hat sich meine Frau vor Gott verschlossen. Es war genug, wenn ich sagte: „Ich gehe zur heiligen Beichte!“ Meine Frau reagierte mit dem Neinsagen. Ich ging zweimal im Jahr zur heiligen Beichte und in die Kirche ging ich auch sehr oft. Ich habe dabei erkannt, dass ich, je mehr ich mich Gott näherte, umso mehr von meiner Frau entfernte. Ich fing an, mehr für meine Frau zu beten. Aber nach außen hin war keine Änderung zu bemerken. Einmal vor Weihnachten hatte ich die Gelegenheit, an geistlichen Übungen teilzunehmen. Ich wollte gehen, aber ich wusste, dass ich Unannehmlichkeiten bekommen würde, wenn ich das meiner Frau sage. Ich betete dafür, damit meine Gattin wenigstens es ein bisschen annehmen kann, wenn ich zu den geistlichen Übungen gehe. Als ich das meiner Frau sagte, hatte sie nichts einzuwenden, sondern gab mir sozusagen ein stilles Jawort. Bei den geistlichen Übungen war meine Hauptsorge nicht meine eigene Seele, sondern die Seele meiner Frau. Nicht nur im Gebet, sondern auch in Gesprächen mit meinen Freunden habe ich einen Weg gesucht, wie ich meiner Frau helfen könnte, das Reich Gottes zu entdecken. Als ich nach Hause zurückkam. war ich von Sorge erfüllt. Meine Frau aber hat mich mit einem fröhlichen Gesicht willkommen geheißen. Sie fragte: Marian, hast du dort auch für mich gebetet? Und ich antwortete: Ja, ich betete auch für dich. Hast du über mich etwas erzählt? Ja, ich habe auch über dich erzählt, hauptsächlich über das Problem deines Glaubens. Meine Frau sagte zu mir: Ich habe heute Grund zur Freude. Ich war heute nach vielen Jahren bei der Beichte. Sie spürte eine große Freude darüber. Und die Freude kam auch in unser gemeinsamen Leben. Wenn sich der Mensch Gott nähert, so nähert er sich auch dem Menschen. Das gilt auch umgekehrt.
Den zweiten Grund zur Freude sagt uns Paulus mit dem Satz: Freut euch im Herrn. Vielleicht kann jemand sagen: So etwas konnte nur Paulus so leicht schreiben. Freut euch im Herrn. Ich aber lebe in einer ganz anderer Situation, wie kann ich mich freuen, wenn ich so viel Mühe, so viele Sorgen habe? Paulus hatte nicht solche Probleme wie ich sie habe. Also wollte er sagen, ich kann nicht mich freuen wie Paulus, weil ich so viele Schwierigkeiten habe. Wenn wir uns dieser Ansicht anschließen, kennen wir nicht die Wahrheit. Die Worte „Freut euch“schreibt Paulus nämlich aus dem Gefängnis. Er wusste nicht, was über ihn am nächsten Tag kommen wird. Wenn Paulus trotzdem so schreibt, bedeutet das, dass in seiner Seele Gott wohnt. Über das, was sich in seiner Seele abspielt, hat die Welt keine Macht, weil Gott selbst die Quelle der Freude ist. Gott gibt ihm die Kraft, die Schwierigkeiten des Lebens zu ertragen und zu überwinden. Diese Freude erlebt der Mensch dann, wenn Gott in seiner Seele sein Reich gegründet hat.
Brüder und Schwestern, das brauchen wir alle. Wir brauchen nicht nur die Gnade der Vergebung. Wir brauchen auch die Gnade der Stärke für unser Leben. Hat jemand in dieser Welt einen größeren Grund zur Freude, als ein gläubiger Mensch? Nur Gott kann uns die Freude geben, die uns niemand wegnehmen kann. Frohlocken und jauchzen wir und freuen wir uns darüber, dass Gott so gut zu uns ist.
Advent ist die Zeit der Vorbereitung für Weihnachte. Er fordert uns auf zur Begegnung mit Christus in unserem tagtäglichen Leben. Und wir bereiten uns vor, auch auf seine zweite Ankunft. Wenn wir im Advent die Ankunft Jesu Christi erwarten, dann sollen wir unser Inneres reinig machen. Darum gehört zu den Begleitungszeichnungen des Advent auch die Busse. Christus kommt zu uns in unsere Gesellschaft. Vielleicht kommt er anders, als wir uns wünschen. Jesus kam auch zum ersten mal anders wie die Schriftgelehrten und Pharisäer gewünscht haben. Sie erwarteten dass Messias wie ein Herrscher kommen wird. Vielleicht möchte wir, dass Christus unsere Familien und persönlichen Probleme zu lösen kommt. Wenn es nicht passiert, dann sind wir enttäuscht. Christus kommt zu uns vor allem in unseren Nächsten. Darum ist notwendig aus unserer Seite Advent mit richtigem Inhalt zu erfüllen und das ist die Nächstenliebe. Versuchen wir die Probleme unserer Nächsten zu begreifen, uns in ihre Situation einzuleben. Die Grundbedingung der richtigen Beziehung zu unseren Nächsten ist die richtige Beziehung zu sich selbst. Zu uns müssen wir vor allem gerecht sein, uns so sehen wie wir wirklich sind. Unsere Sünden, Fehler, Mangel zu sehen. Mit Demut sie dem Herrn vorzulegen und mit seiner Hilfe geduldig und andauern an uns zu arbeiten. In Advent hören wir oft den Aufruf: Sagt der Tochter Sion, sieh her jetzt kommt dein Retter. Das Wort Sion ursprünglich bezeichnete einen Berg auf dem erstreckte sich die Stadt Jerusalem. Später bezeichnete dieses Wort das ganze Israel. In Neuem Testament bezeichnet dieses Wort die Kirche Christi. In die Kirche gehören alle, die an Herr angewiesen sind, die über ihre Not und Leiden nicht siegen können. Jesus kommt, damit er hilft. Er kommt nicht mit leeren Händen. Seine Anwesenheit hilft uns unsere Verlassenheit, Einsamkeit überwinden. Jesus will nicht ohne uns sein. Er will tun, das Werk seiner Rettung. Er kommt darum, weil er nicht will, dass wir in unseren Sünden und Ungerechtigkeiten ,,ertrinken“. Er will unsere Herzen verwandeln, damit in ihnen die Gerechtigkeit und Liebe herrscht. Das ist der echte Grund seiner Ankunft. Wenn wir die Umwandlung unserer Herzen sehen dann begann für und der Advent. Ich wünsche euch, dass die Advent Botschaft richte und kräftige eures Leben. Advent ist eine einzigartige Gelegenheit unsere Herzen vorzubereiten, damit Christus mit seinem Werk der Rettung unter uns. unter unsere Familien eintreten kann. Nur von uns hängt ab, ob wir es Christus ermöglichen werden…
Am Beginn des Advents…
Im tagtäglichen Wirbel der Pflichten verlieren wir leicht die Orientierung davon, was im Leben das wichtigste ist. Die beginnende Vorbereitung auf Weihnachten, erweckt in uns die Sehnsucht nach dem Familienkreis, nach gegenseitigen Liebe, nach Freude. In der Adventszeit werden wir uns dessen bewusst, wie wichtig die zwischenmenschlichen Beziehungen sind.
Jeder Mensch hat viele Beziehungen. Es sind die Beziehungen zu den Menschen, zur Natur, zu Gott. Diese Beziehungen erhalten uns und entwickelt uns. Auch von uns hängt ab, wie entwickelt uns diese einzelne Beziehungen: einige überschätzen. wieder andere vernachlässigen. Es ist sicher, nur dann wenn alle Beziehungen im Gleichgewicht gebaut werden, kann sich unser Leben richtig entwickeln.
Gerade im weihnachtlichen Zeit wird uns mehr als andere Mal bewusst, dass viele unsere Beziehungen zu den Menschen oft auch zu allernächsten durch die egoistischen , materiellen Interessen verformten sind. Aus allen persönlichen Beziehungen ist eine die wichtigste und das ist die Beziehung zu Gott, weil diese Beziehung alle andere Beziehungen ernährt. Im Leben vieler Menschen ist gerade diese Beziehung am meisten vernachlässigen. Wenn die Familien zerfallen, und der Mensch hat zu dem anderen Menschen keine Achtung, wenn die wirtschaftliche Kriminalität wächst, wenn unüberlegt die Umwelt vernichtet wird,wenn wir uns nirgendwo in der Welt fühlen, dann diese Zustand ist die Folge der Vernachlässigung der Beziehung zu Gott. Unser Leben wird nur dann gesund, wenn Gott in ihm der erste Platz haben wird. Jetzt fühlt sich jemand ratlos und er stellt sich die Frage. Wie soll ich ein schwacher Mensch meine Beziehung zu unsichtbaren Gott entwickeln?
Helfen kann uns eine kleine Vergleichung. Wir alle brauchen zum Leben das Sonnenlicht. Wie gewinnen wir es? Wir fliegen nicht zur Sonne wie Ikaros aus aus dem griechischen Mythos, aber wir machen an unseren Häuser die Fenster, durch die die Sonnenstrahlen durchgehen. Ein Haus ohne Fenster finden wir nicht. Wie viele Fenster haben einige Häusern, und niemand findet es für Luxus, weil jeder will zu Hause Licht zu haben. Gott als das Licht der Wahrheit und Liebe erleuchtet jeden Menschen. Joh 1,9. Das Licht seiner Wahrheit erleuchtet das menschliche Gewissen.
Wer seine Beziehung zu Gott entwickelt will, muss er in seinem Leben einen Raum erschaffen – ein Fenster durch das Gott kommt. Wir sollen uns täglich Gott zu öffnen. Sich zu Gott öffnen bedeutet, regelmäßig zu beten, die Heilige Schrift zu lesen. Dazu müssen wir Zeit finden. Advent ist für uns die Aufforderung mehr Kraft, mehr Zeit den geistigen Werten zu widmen. Die Vorbereitung auf die Weihnachten darf nicht nur im Verschaffen der Geschenken liegen, oder nur darin, was werden wir am Weihnachten kochen. Das wäre sehr wenig. Gedenken wir, dass das wichtigste Weihnachtgeschenk sind die Sachen, sondern die Beziehungen zu ihnen, die Anwesenheit bei ihnen, das Interesse für sie. Die Liebe wird uns diktieren was wird sollen machen für die Menschen in materiellen Bereich. Möge jeder in unserer Umgebung sorgende Liebe zu spüren. Lernen wir unsere Beziehung zu Gott zu vertiefen. Möge diese Beziehung so stark, dass sie so stark ist, dass Gott alle unsere andere Beziehungen umwandeln und formen wird.Wir dürfen nicht erlauben, dass manche andere Beziehungen nicht entkräften die wichtigste Beziehung und das ist unsere Beziehung zu Gott.
Maria ohne Erbsünde empfangen 2015
Gott, der Herr , der durch durch den Engel Maria als die Begnadete grüßen ließ, sei mit euch.
Heute feiern wir das Fest der ohne Erbsünde Empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Maria war die schönste von allen Menschen. Was machte Maria schön? Sicher auch der schöne Leib. Die Tradition sagt, dass die Mädchen von Nazareth durch ihre Schönheit bekannt waren. Unter ihnen auch Maria. Trotzdem über die Schönheit Marias entschied die Schönheit ihr Inneres. Maria wurde mit einer geistigen Schönheit erfüllt, die durch keine Sünde befleckt wurde. Diese Schönheit gab der Maria Gott. Es ist nicht in der Kraft keines Menschen, vor der Erbsünde bewahrt zu bleiben. Das war nicht weder in der Kraft Mariens, noch in der Kraft ihrer Eltern. Gott brachte in ihre Seele die Gnade der Erlösung eher, als Jesus starb für unsere Sünden. Deshalb sagen wir, dass Maria vor der Erbsünde bewahrt war, und wir waren befreit von der Erbsünde.
Der bekannte holländische Maler Paolo Rubens entschied sich, dass er das Bild seiner Frau malen wird. Er war zu dieser Zeit schon ein älterer Mensch und seine Frau war ziemlich jünger als er. Auf einige Tage, schloss er sich in seinem Arbeitszimmer, und er erlaubte niemanden dort einzutreten. Als das Bild fertig war, die erste, wer das Bild sah, war seine Frau. Gleich als sie das Bild nachschaute begann sie zu weinen. Warum? Weil statt ihres jungen Gesicht sah sie dort das Gesicht um 20 Jahre älter, her und hier mit den grauen Haaren. Sie begriff, so wird sie aussehen. Rubens tröstete sie mit den Worte. Weine nicht meine Liebe. Ich werde dich immer so lieben wie bis jetzt Für mich bleibst du immer die schönste. Wir können sagen, dass dieser Künstler nicht nur durch die äußere Erscheinung seiner Gattin bezaubert wurde, aber ebenso auch durch ihren Charakter, ihre Persönlichkeit. Er wusst, dass er seine Frau immer lieben wird, auch dann, wenn die körperliche Schönheit alt wird. Die geistige Schönheit gewann der Mensch nicht durch irgendeine Kosmetik, sondern nur durch die Sorgfältigkeit um sein inneres Leben.
In Louvre befindet sich das berühmte Bild von Leonardo da Vinci- Mona Liza. Einmal fand dort der Konkurs statt. Sie wurden die Frauen eingeladen , deren Gesichte ähnlich dem Gesicht Mona Lisa waren. Die Frau, die die Jury ausgewählt hat, gewann die große Belohnung.
Was sollen wir, die Kinder Marias machen, dass wir der Maria ähnlich sind? Dass wir wenigstens etwas aus ihrer geistlichen Schönheit haben? Der Rat gibt uns der geistige Schriftsteller Michael Quist- Enthalte dich eine Minute vor dem Spiegel, fünf Minuten vor deine Seele und fünfzehn Minuten vor Gott. Nur so werden wir die geistige Schönheit gewinnen, wenn wir das Interesse für unsere Seele und Gott haben werden. Leider viele Menschen verbringen viel mehr Zeit als vor Gott. Es scheint, dass ihr Gesicht schön ist. Aber das dauert nur kurz. Die Sünden, Gewitter in der Seele lassen sie sich nicht einmal durch die teuerste Kosmetik verdecken/maskieren/.
Nach der Meinung der heiligen Väter wird der Antichrist von den Juden, und zwar vom Geschecht Dan abstammen, zufolge der Worte des Propheten : ,, Man hört von Dan hört das Schnauben der Rosse, vom Wiehern seiner Hengste bebt das ganze Land“ Jer 8,16. Als sein Geburtsort wird die Stadt Babylon bezeichnet,welche schon im ersten Weltalter der Sitzt alles Bösen war. Theodoret und andere Kirchenväter sagen dass, geichwie Christus von seiner Kindheit an mit allen Gnaden und Tugenden erfüllt war, der Antichrist von Kindheit ein Gefäß aller Gottlosigkeit sein werde, weshalb ihn Paulus den Menschen der Sünde und den Sohn des Verderbens nennt. Er wird nach der Bemerkung des heiligen Anselm mit außerordentlichem Verstande begabt sein, und sich durch Gelehrsamkeit und Rednergabe auszeichnen. Im Anfange seines Auftretens wird er, obschon er der lasterhafteste Mensch ist, und keinen Glauben hat, doch Frömmigkeit und Gottesfurcht heucheln, und besonders großen Eifer für das Zeremonialgesetz der Juden an den Tag legen. Die Juden werden ihm daher in Masse anhangen und ihn als den endlich einmal erschienenen Messias verehren. Nachdem er aber einmal zur Herrschaft gelangt ist, wird er die Maske ablegen., und sich in seiner wahren Gestalt zeigen: er wird alle Gottesverehrung abschaffen , und sich wie der Apostel sagt: ,, in den Tempel Gottes setzen und sich für Gott ausgeben. Im Bunde mit dem Teufel, und mit dessen Hilfe wird er große Zeichen und Wunder tun, um die Menschen glauben zu machen. Dieses sagt der Apostel ausdrücklich : ,, Die Ankunft des Antichristus geschieht gemäß der Wirkung des Satans mit allerei Kraft , Zeichen und falschen Wunder und mit allerei Verführung zur Bosheit für die welche verloren gehen.“ 2. Thess 2, 9-10. Diese Zeichen und Wunder des Antichristus werden so verführerisch sein, dass wie Christus sagt , auch die Auserwählten, wenn es möglich wäre, in Irrtum geführt würden. Math. 24,24. Gott wird zulassen, dass die Juden und viele andere Völker, welche Jesus nicht als ihren Erlöser und Gott anerkennen wollten, nun dem Antichristus anhängen und ihm als ihrem Messias göttliche Ehre erweisen. Mit diesem Anhange wird der Antichristus bald als mächtiger Herrscher auftreten und alle,welche sich seinem Zepter nicht unterwerfen wollen, bekriegen und auf das grausamste verfolgen.Nach dem Aussprüche der heiligen Väter wird er seinen Thron zuerst in Babylon und nachher in Jerusalem aufschlagen, und von da aus die Welt beherrschen. Der größere Teil der Menschen wird ihn als Gott anerkennen und vor seinen Bildsäulen, die er überall aufrichten wird, die Knie beugen. Jene katholischen Christen, welche ihrem Glauben treu blieben ,wird er überall aufsuchen und unter dn furchtbarsten Martern ums Lebens bringen. In der Zeit dieser äußersten Bedrängnis werden Henoch und Elias kommen, um den Menschen Busse zu predigen und zugleich die Gläubigen zu trösten und zu stärken, dass sie in ihrer harten Prüfung Christus treu bleiben. Johannes schreibt in Offenbarung:,, Und ich will meinen zwei Zeugen auftragen , im Bußgewand aufzutreten und prophetisch zu reden , zwölfhundertsechzig Tage lang. Um sich Glauben zu verschaffen , werden sie durch die Kraft Gottes große Wunder tun. Auf ihre Predigten werden sich viele Juden und Heiden bekehren. Ihr Predigtamt wird Tausend zweihundert sechzig Tage dauern : hierauf wird der Antichrist sie töten und ihre Leichname werden liegen bleiben auf den Strassen der großen Stadt Jerusalem, aber nach drei und einem halben Tage wird sie Gott wieder auferwecken und sie in einer Wolke zu sich in den Himmel aufnehmen. Offenbar, 11, 11. Die Herrschaft des Antichristus wird nun nur kurze Zeit dauern. Besiegt von den Streitern Christi wird er sich, wie die heiligen Väter sagen , auf den Ölberg flüchten, und sich dort verborgen halten : aber Jesus wird ihn töten mit dem Hauche seines Mundes. 2 Thessaloniker 2,8. Nach dem Sturze des Antichristus kehrt das Reich des Friedens und der Gerechtigkeit auf die Erde zurück, die Gottlosen bekehren sich, auch die Juden gehen in die Kirche ein und Jesus herrscht auf Erden. Wie lange diese schöne göttliche Zeit noch dauern werde wissen wir nicht. Wir wissen auch das, dass der Antichrist schon seine Vorläufer hatte, hat, welche das Reich des Unglaubens und der Gottlosigkeit auf alle Weise festzugründen und zu erweitern suchten suchen, so müssen wir uns vor ihnen wohl in Acht nehmen, damit sie uns nicht ins Verderben stürzen.
Liebe Kinder, von Nikolaus von Mira, habt ihr sicher schon viel gehört. Ihr weisst, dass er ein gutes Herz hatte und wurde Bischof in der Stadt Myra. Diese Stadt befindet sich auf dem Gebiet der heutigen Türkei. Zur Zeit der Verfolgung während der Regierungszeit des Kaisers Diokletian wurde er in Verbannung geschickt. Er ist zurückgekommen während der Regierung des Kaisers Konstantin, nahm an dem Konzil in Nice teil und starb im hohen Alter. Er wurde durch die Taten der Liebe bekannt. Er gehört zu bekanntesten Heiligen. Wir wissen von ihm, dass er seine gute Taten insgeheim tut, nach der Empfehlung Jesu: Du aber, wenn du die Wohltätigkeit übst, so deine Linke nicht wissen , was deine Rechte tat. Mt, 6,3. Viele seine gute Taten blieben unbekannt. Trotzdem er ist für uns das Vorbild der Liebe geworden. Wenn uns jemand lieb ist, dann wollen wir von ihm alles wissen. Der heilige Nikolaus wurde in Hafenstadt Patara in kleinen Asien geboren. Die Gründe der christlichen Erziehung empfing er von seinen Eltern. Von ihnen erbte er auch ein großes Vermögen, das er zum Tun der Taten der Liebe benützte. Nach einer Legende geriet eine Familie, in seiner Vaterstadt in Not. Der Vater hatte kein Geld für die Mitgift, für seine drei Tochter, und deshalb wollte er die Jungfräulichkeit seiner Tochter verkaufen. Als Nikolaus es erfuhr, warf er in der Nacht einen Beutel mit Geld durch das Fenster hinein ins Zimmer, und so half er dieser Familie. Das machte er noch zweimal. Damit er wohllobreichen Rede vermeide, ging er auf Reisen nach Heiligen Land. Während der Schifferei kam ein großes Gewitter. Den Matrosen überfiel große Angst, Bange. Nikolaus betete voll Vertrauen zu Gott und das Meer wurde still. Nicht nur für dieses Vorkommnis, sondern auch für die andere wurde Nikolaus zum Patron der Matrosen gewählt. Nikolaus besuchte die Stadt Jerusalem und dann besuchte er auch die Stadt Myra und Morgen früh ging er in die Kirche beten. Plötzlich kamen in die Kirche viele Menschen und sie sagten zu ihm, dass sie trafen eine Entscheidung. Wer als der erste diesen Morgen in die Kirche eintreten wird, der ihr Bischof wird sein. Nikolaus hielt sich nicht für diese Aufgabe würdig, seine Einwände halfen nicht, und als er sah, dass das Willen Gottes ist, stimmte er zu. Als Bischof half er viel den armen Menschen, aber er setze sich auch für die Gerechtigkeit ein. Einmal hörte er, dass der Gouverneur Eustach ,wegen das Schmiergeld zum Tod drei unschuldigen Soldaten verurteilte. Er ging zur Stelle der Hinrichtung, er entriss dem Henker das gehobene Schwert und drohte dem Gouverneur. Der wurde gezwungen seine Sünder zugeben und die unschuldigen frei lassen. Nikolaus besuchte oft die Kranken, er belehrte die Menschen. Noch etwas möchte ich euch erzählen. Zu dieser Zeit wenn eine Familie ihre Schulden nicht zurückzahlen konnte, dann wurden die Kinder aus solcher Familie in den Vorschuss genommen und wenn die Familie zu gewissen Zeiten die Schulden nicht zurückzahlte, dann wurden die Kinder am Markt zum Sklaven verkauft. Solchen Familien half geheimlich der heilige Bischof oft. Er errichtete die Schulen und Waisenhäuser. Nikolaus starb 6.Dezember 352 und wurde in der Kirche Myra beerdigt. Die Ehre zu ihm verbreitet sich gleich nach seinem Tod.
2. Adventsonntag C 2015 Bereitet dem Herrn den Weg
Einleitung
Die Heilige Schrift beschreibt und definiert die Gestalt Johannes des Täufers sehr genau. Johannes der Täufer ist die Person, die dieser Welt etwas Wichtiges bringt. Er ist der Prophet, der die Ankunft Jesu Christi ankündigt. Die Art, wie er die Ankunft ankündigt, ist etwas Besonderes. Er bereitet den Weg für Jesus, indem er zu Buße aufruft. Das verkündet er nicht nur, sondern er lebt es auch. Die Buße spielt eine ganz wichtige Rolle in unserem Leben.
Predigt
In der Wüste hörte Johannes eine Stimme, die ihn aufforderte, dem Herr den Weg zu bereiten. Daraufhin zog er in die Jordangegend und verkündete dort den Weg der Umkehr. Er selbst nahm diese anspruchsvollere Art zu leben an. Es hat sich vom Leben anderer Leute unterschieden. Er änderte sein Lebensart vollständig und lebte in der Wüste. Johannes lebte dort sehr asketisch. Er ernährte sich von Heuschrecken und Honig von wilden Bienen. Durch die Askese gab Johannes Gott den größten Raum. Um die Ankunft Christi zu verkünden, sollte das nicht nur mit Worten geschehen, sondern gestärkt von seinem Lebensbeispiel. Hätte er nur mit Worten Christus den Weg bereitet, hätten sich nicht so viele Menschen bekehrt. Es wären auch nicht so viele zu ihm gekommen, um Rat zu holen.
Am Jordan, wo Johannes wirkte, gab es zu jener Zeit verschiedene Stände in der Bevölkerung – Soldaten, Zöllner und sogar Pharisäer und Schriftgelehrte. Alle kamen zu Johannes und gingen mit guten Ratschlägen wieder von ihm weg. Die Aufforderung zu Buße war nicht nur eine Aufforderung, nicht mehr zu sündigen, sondern eine Aufforderung auf andere Art zu leben. Alles soll beseitigt werden, was nicht richtig war. Eine aufrichtige Buße hat immer Einfluss auf das persönliche Leben. Solange man denkt, dass Buße nur ein Bekenntnis der Sünde ist, ist das nicht wirklich schon Buße. Es genügt nicht, unser Inneres zu reinigen, sondern wir sollen es auch mit der Anwesenheit Gottes, mit Gottes Gnade füllen. Buße hat auch nicht nur Einfluss auf das persönliche Leben, sondern auch einen sozialen Einfluss. Buße beeinflusst auch das Leben der Menschen, mit denen wir leben.
Wir reden manchmal über die anderen Menschen und ihr Milieu. Aber fragen wir uns: Wird sich die Situation ändern, wenn wir nur darüber reden oder Anstoß daran nehmen? Nur Worte verändern Menschen nicht. Der Mangel an Buße in unserem Leben ist auch oft die Ursache des Übels in der Welt. Johannes hat begriffen, was Buße ist. Wenn wir denken, dass die Heilige Beichte der Gipfel der Buße ist, dann irren wir. Die Heilige Beichte ist nur der Anfang. Bei vielen Menschen kann man Beichte mit einen Abfallkorb vergleichen. Sie schütten ihre Sünden in einen Korb und gleich entstehen aber wieder neue Sünden. Das ist keine Buße. Buße bedeutet, dass mein Leben eine neue Richtung bekommen soll. Nicht so: Heute bereue ich meine Sünde, und morgen begehe ich dieselbe Sünde. Das ist keine Buße. Die Buße liegt nicht in den Worten, sondern in den Taten.
Auf einem Bild habe ich einen Zirkel gesehen. Mit dem Zirkel wurde ein Kreis auf einen Stuhl gezeichnet und da hinein wurde geschrieben ,,Ich“. Das ist das Bild der Menschen, die selbst ihr Leben lenken. Gott ist nicht der Herr ihres Lebens.
Aber es gibt auch ein anderes Bild. Auf dem Bild ist ein Zirkel . Mit dem Zirkel wurde eine Kreis auf einen Stuhl gezeichnet, darin stand: ,,Ich“ und daneben war auch ein Kreuz. Dieses Bild repräsentiert die Menschen, die mit Christus kommunizieren. Aber sie kommunizieren mit ihm wie mit einem Mitarbeiter. Dieses Bild repräsentiert die Menschen, die ihr Leben lenken und Gott soll ihnen dabei helfen. Das Leben dieser Menschen blieb unverändert. Sie fragen Gott nicht, was sie machen sollen. Sie verwirklichen ihre Pläne und sie beten, damit Gott ihnen ihre Pläne verwirklichen hilft.
Wirkliche Buße ist, wenn wir Christus auf den Thron unseres Lebens setzen. Dann weicht unser ,,Ich“ in Demut vor dem Herrn. Wir haben ein Leben in Fülle, wenn wir es dem Herrn unseres Lebens übergeben, wenn wir Gott erlauben, in alle Phasen unseres Lebens einzugreifen. Viele Menschen bezeichnen sich als gläubig, aber sie lassen ihr Leben nicht von Gott lenken. Oder anders gesagt: Jesus ist nicht im Zentrum ihres Lebens.
Dazu möchte ich sagen: Wir haben nur einen Weg, den Weg, den uns Johannes der Täufer vorgelebt hat. Bei ihm war Gott an erster Stelle. So muss Gott auch in unserem Leben an erster Stelle sein. Wenn Gott unser Leben nicht führt, dann sind wir selbst nicht fähig, unser Leben zu verändern. Diese Wahrheit bestätigt die Lebensgeschichte vieler Menschen. Jesus sagte da ganz klar: Ohne mich könnt ihr nichts tun!
1.Adventwoche-Mittwoch Mt 15,29-37
Jesus Christus, der den Kranken die Hand auflegte und sie heilte, sei mit euch.
Vor Weihnachten machen viele Menschen ihre Wohnungen sauber. Sie waschen die Fenster, klopfen die Teppiche , wischen den Staub weg. Es ist für vile Menschen die natürliche alljährliche Gelegenheit reine zu machen. Im Advent sollen wir auch in uns Aufräumen, die innerliche Läuterung zu machen. Das sollen wir nicht vernachlässigen.
Jesus,du hast die Kranken geheilt,die man zu dir brachten, Herr, erbarme dich unser.
Jesus, du hast den Hungernden das Brot gegeben, Christus, erbarme dich unser.
Jesus , du hast uns zum Mahl des himmlischen Reiches berufen, Herr , erbarme dich unser.
Der Evangelist Matthäus erzählt im heutigen Evangelium wie zu Jesus die Volksmenge kam und Jesus heilte sie. Im Evangelium lesen wir nicht, dass Jesus verlangte zu ihm zu kommen. Die Menschen kamen freiwillig, Sie kamen nicht darum, weil sie sich langweilen, sondern sie wussten, Jesus kann ihnen helfen. ihre Krankheiten zu heilen. Im Evangelium haben wir keine Nachricht, dass Jesus jemanden nicht erhörte. Zum Schluss auch die Frau von Geburt Syrophönizierin. Sicher waren unter den Anwesenden auch misstrauische Menschen. Matthäus spricht um die Reaktionen vieler, die wenn sie sahen, dass die Tauben hören, die Kranken sind gesund, Gelähmte gehen, die Blinden sehen, sie staunten und priesen Gott für alles.Bestimmt die körperliche Heilung hatte die Wirkung auf ihre Seele. Für sie war der Beweis, dass sie wieder in der Gunst Gottes sind. Das war das Zeichen dessen, dass das Reich Gottes gekommen ist. Die Juden waren überzeugt davon, dass jede Krankheit eine Strafe Gottes ist. Manche Leute denken auch so noch heute. Wir sind heute weite. als es die Juden zur Zeit Jesus waren. Sie wussten noch nichts über die Erlösung durch Jesu Christi. Wir wissen, dass auf einer Seite, wenn wir krank sind, sollen wir aller dafür tun, damit wir wieder gesund werden, auf der anderen Seite müssen wir wissen , dass unser Leid nicht nutzlos ist, Wir können es Gott opfern und so viele Gnaden Gnaden für uns oder die anderen gewinnen.
Da wir geladen sind am Tisch des Herrn sein Brot zu essen,dürfen wir es wagen, zum Vater zu beten.
Wenn Gott sich unser annimmt,werden wir in seinem Frieden leben. Dazu bitten wir ihn…
Selig, die ausharren beim Herrn und das Brot des ewigen Lebens empfangen werden.
1.Adventwoche- Donnerstag Mt,7, 21-24-27
Jesus Christus, der uns sein Wort als das feste Fundament unseres Lebens gab, sei mit euch.
Jesus sagt im heutigen Evangelium:.. Nicht jeder der zu mir sagt, Herr! Herr wird in das Reich Gottes kommen, sondern nur wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt. Anders gesagt Gott interessieren mehr unsere Taten als unsere Worte. Auch für unser Apostolat nicht genug unsere Worte sind, unser Apostolat braucht die Taten der Liebe.
Herr Jesus,du kamst, den Willen des Vaters zu erfüllen, Herr erbarme dich unser.
Herr Jesus, dein Wort ist der feste Grund, der unser Heil sichert, Christus, erbarme dich unser.
Herr Jesus, du hast uns zum neuen Volk des Vaters berufen.Herr erbarme dich unser.
Ein Mann, der nach den Worten von heutigen Evangelium handelte war der heilige Franz Xaver. Gott spielte im seinem Leben am Beginn nicht große Rolle. Er war sehr begabt. Er stammte aus einer adeligen Familie und absolvierte Universität in Paris. Dann gewann er die Doktorat aus der Philosophie und wurde Dozent. Unter seinen Studenten ist auch Ignatius von Loyola. Er sah eher wie ein Vagabund als ein Student. Er trug einen abgedroschen Talar, er hat keinen Hut. Die Armut imponierte Franz Xaver nicht. Franz schaute Ignatius ,,von oben“ und doch Ignatius gewann ihn für das Reich Gottes. Franz Xaver wurde Jesuit und Missionar. 13 Monate lang schiffte er nach Indien. In der Verkündigung Gottes Wortes ist er unermüdlich. Er schämt nicht auf mit einer Schelle in der Hand auf den Straßen gehen und die Menschen zum Katechismus rufen. Plötzlich spürte er. Auch die Japaner müssen Christus kennen. Er muss ihre Sprache lernen. 10 Jahre wirkte er in Japan. Bei seiner Abfahrt ist in Japan schon 400 000 Christen. Er wollte auch nach Kina gehen. Diesen Plan ist ihm nicht gelungen verwirklichen. Er bekam hohes Fieber und starb auf der Insel Sancian. Vom heiligen Franz Xaver werden die Worte von heutigen Evangelium bestimmt nicht gelten. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr. Herr sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten, und haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht? Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Nein, Franz Xaver war treuer Diener Gottes, der bemühte sich, den Willen des himmlischen Vaters zu erfüllen.
Da wir in der Taufe zu Kinder Gottes aufgenommen wurden, wagen wir voll Vertrauen zum Vater zu beten.
In aller Bedrohung dieser Welt will der Herr mit seinem Frieden bei uns sein. So wollen wir ihn bitten.
Selig die das Evangelium glauben und gerettet werden am Letzten Tag.
1.Adventwoche- Freitag Mt 10,34-39
Jesus Christus, an dem sich der Glaube der Menschen entscheidet sei mit euch.
Im heutigen Evangelium Jesus sagt, dass er nicht den Frieden brachte, sondern das Schwert. dass er den Sohn mit seinem Vater entzweien wird. Diese Worte von Jesus erfüllten sich auch im Leben der heiligen Barbara. Ihr Gedenktag haben wir heute.
Jesus, du hast allen Menschen Gnade erwiesen, Herr erbarme dich unser.
Jesus, du hast dich vor den Heiden offenbart , Christus erbarme dich unser.
Jesus, du hast uns deinen Beistand verheißen, Herr erbarme dich unser
Der heilige Barbara war die Tochter des reichen Kaufmann Diouskours von Nikomédien. Der Vater liebte sie übertrieben. Er fürchte dass seine Tochter eine Christin wird. Darum ließ er eine Wohnung erbauen auf der Art eines Turmes. Barbara musste dort wohnen, wie in einem Gefängnis. Zu ihr konnten nur die ausgewählten Diener und Dienerinnen kommen. Der heilige Geist doch fand zu ihr den Weg. Einmal, als ihr Vater, auf die längere Zeit abgefahren ist, wurde sie Christin. Als der Vater zurückkam, sagte sie zu ihm alles. Der Vater erzürnte sich und wollte sie töten. Barbara flüchtete in den Berge. Der Vater verfolgte sie. Gott hilft Barbara, Zum Schluss aber der Vater spürte sie auf, zersticht mit dem Messer und vor den Richter brachte. Der Richter entsetze sich als er sah, wie Barbara verletzt ist. Der Richter wollte sie überreden, aber Barbara sagte. Ich bin Christin und den Götzen werde ich nicht opfern. Zum Schluss ihr eigener Vater sie enthauptete.
Damit wir das Leben gewinnen, wagen wir im Vertrauen auf unsern Mittler Jesus Christus zum Vater zu beten.
Nur im gemeinsamen Glauben finden wir den Frieden, um den wir nun beten wollen.
Selig die den Kampf des Lebens bestehen und aufgenommen werden in das Reich des dreieinigen Gottes.
1.Adventwoche -Samstag Mt 9, 35- 10, 1,6-8
Jesus Christus, der Mitleid hatte mit den Menschen, sei mit euch.
Das heutige Evangelium spricht über die Wahl der Apostel und dann über ihre Aufgaben. Unter den Aufgaben der Apostel, waren der Austrieb der bösen Geisten, die Heilung der Kranken und der Ausbau des Gottes Reiches. Jesus gab den Aposteln die Fähigkeiten, dass sie diese Aufgaben erfüllen können.
Jesus du kamst zu den Armen und Verlorenen dieser Welt, Herr erbarme dich unser.
Jesus, du hast Hunger und Müdigkeit mit uns getragen , Christus erbarme dich dich, unser.
Jesus, du hast Helfer gesucht für die Arbeit deines Reiches, Herr erbarme dich unser.
Jesus schickte seine Apostel die bösen Geister austreiben und das Reich Gottes zu verkünden. Anders, einfacher gesagt: er schickte sie aus den menschlichen Herzen die Sünde zu austreiben. Die Apostel vertrauten diese Mission den Bischöfen und die Bischöfe den Priestern, die diese Aufgaben bis heute erfüllen. Schon, die Apostel haben bei der Verkündigung des Evangeliums Schwierigkeiten. Alle Apostel außer Johannes erlitten den Märtyrertod.Das ist der Kampf der zwei Welten. Es geht um den Kampf des Guten mit Bösen. Wir fühlen uns wie die Zuschauer auf dem großen Matsch. Wir sitzen auf der Tribüne. Von dort wir klatschen wir, oder wir pfeifen. Aber wir wissen dass bei Meeting nicht erlaubt ist, stürzen in das Stadion hinein. Im Kampf um das Gottes Reich ist unzulässig auf der Tribüne bleiben sitzen und sich untätig zuzusehen. Doch der Kampf zwischen den Bösen und Guten ist nicht nur die Sache, der Bischöfen und Priestern, sondern das ist die Aufgabe aller Christen. Das ist der Aufruf zur größeren Aktivität. Noch einmal. Im diesem Kampf können wir nicht passiv, gleichgültig zu bleiben.
Jesus Christus, der uns heilt von den Gebrechen der Sünde, ist unser Mittler beim Vater. So wagen wir zu beten.
Die Macht der bösen Geister ist unsere Not. Im Frieden Gottes werden wir sie überwinden und bitten.
Selig, die das Evangelium vom Königsreich hören und eingehen in die Ernte des Herrn.
2.Adventwoche-Montag Lk 5,17-26
Jesus Christus, der Macht hat, Sünden zu vergeben, sei mit euch
Heute haben wir den Gedenktag des heiligen Ambrosius. Er war ein großer Bischof und Schriftsteller. Im Evangelium werden wir hören, wie zum Jesus einen gelähmten Menschen gebracht haben.
Jesus, du hast Kranke geheit und von ihren Leiden befreit, Herr erbarme dich unser.
Jesus, du kamst um die Verorenen zu retten, Christus erbarme dich unser.
Jesus, du hast uns geliebt bis in den Tod, Herr, erbarme dich unser
Im heutigen Evangeium trefen wir uns mit einem Menschen, der mit seinem Leib nicht bewegen konnte. Er aber hatte mit seinen Freunde einen radikalen Glauben. Dieser Glaube zwang sie, die radikalen Maßnahmen empfangen, um sie zu Jesus zu gelangen. Ihr Glauben half ihnen die Veregenheit überwinden, wenn sie sahen, dass sie zu Jesus sich durchdrängen müssen. Sie riet nicht die Enttäuschung, wenn sie sahen dass das Haus voll ist, dass sie wahrscheinlich zu Jesus nicht gelangen. Sie gaben nicht auf. Sie stiegen auf Dach herauf und durch Dach liesen den Gelähmte zu Jesus herab. Das ist Glaube. Vom heutigen Evangelium lernen wir. Der Glaube ist nicht untätig.
Da wir immer bedroht sind von Christus getrennt zu werden, wollen wir den Vater um Beistand bitten.
Christus, der die Seinen kennt, schenkt ihnen den Frieden, um den wir ihn bitten.
Selig, die auf die Stimme des Guten Hirten hören und von ihm geführt werden in das Reich des Vaters.
2.Adventwoche-Dienstag Maria ohne Erbsünde empfangen
2.Adventwoche- Mittwoch Mt. 11,28-30
Jesus Christus, der gütig und selbstlos ist und unserm Herzen Ruhe geben will, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium ruft Jesus zu sich alle die erschöpft und überlastet sind. Anders gesagt, wir sollen immer die Hilfe bei Jesus suchen. Jesus weist über unseren Problemen und er will uns helfen. Ganz anders ertrag der Mensch seine Schwierigkeiten mit Jesus, mit seiner Hilfe als ohne ihn.
Jesus, du rufst zu dir, die unter der Last des Lebens, leiden: Herr, erbarme dich unser.
Jesus, du hast für uns die Last des Kreuzes getragen: Christus, erbarme dich unser.
Jesus, du willst unserem Leben Rast und Ruhe geben: Herr erbarme dich unser.
Zur Zeit Jesu waren in Palästina zwei Lebensschule. Die Schriftgelehrten lehrten die Vorschriften von Thora, von Fasten, Gebet. Sie waren sehr streng und belasteten die Menschen mit schwer zu tragenden Lasten. Die heidnischen Römer und Griechen und teilweise auch die Sadduzäer lehrten kein Sittengesetz ist, alles ist erlaubt.
Jesus stiftet eine neue Schule und er ruft in sie : Kommt her zu mir, alle… Nehmt auf euch mein Joch. Nehmen wir wahr: Jesus sagt nicht, dass er seine Anhänger nicht belastet mit den Vorschriften und Verbote wird. Er sagt nicht, dass er alles erlaubt. Aber er verspricht, dass er uns immer helfen wird , unsere Lasten zu tragen. Paul de Claude sagte: Christus kam nicht unsere Schwierigkeiten weder zu beseitigen, noch zu erklären, sondern mit seiner Anwesenheit zu erfüllen.
Christus hat uns mit unserer Plage und Last zu sich gerufen. Deshalb wagen wir zum Vater zu beten.
Nur im Frieden finden wir Ruhe für unsere Seele. Aus der Not unseres Lebens bitten wir.
Selig, die das Joch des Herrn tragen und eingehen in den Frieden seines Reiches.
2. Adventwoche- Donnerstag Mt, 11, 11-15
Jesus Christus dessen Reich alle Propheten und das Gesetz angekündigt haben, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium spricht Jesus über Johannes den Täufer. Unter allen Menschen hat es keinen größeren gegeben als Johannes den Täufer… Die Aufgabe, die Johannes hatte war wirklich groß und wichtig. Die Menschen auf die Ankunft Jesu Christi vorzubereiten.
Jesus, du hast die Verheißungen des Vaters erfüllt, Herr, erbarme dich unser.
Jesus, du kamst, als der Helfer in die Not dieser Welt, Christus, erbarme dich unser.
Jesus, du bist der Mittler zwischen uns und dem Vater. Herr erbarme dich unser.
In der Welt der Hektik, Entspannung sind die Eigenschaften des Menschen wie Demut, Stille sehr selten. Als ob sie in die Vergangenheiten gehören. Wir sehen das auf dem Beispiel des Johannes des Täufer. Es gibt die Persönlichkeiten unter uns, die nicht mit den breiten Ellbogen, mit Gewalt, Redseligkeit, die Bewunderung und Achtung gewinnen, sondern mit seiner Demut und Stille. Nicht die klugen erwählte der Herr zur Führung seines Volkes. Gott erwählte immer kleinen und schwachen. Er erwählte fast hundertjährigen Greis Zacharias und unfruchtbare Elisabeth, damit sie die Eltern von Johannes der Täufer werden. Gott erwählte David, damit er den Goliath besiegte. Warum erwählte Gott solche Menschen? Damit er an ihnen Macht Gottes zeige, die auch durch die menschliche Schwachheit wirkt. Gott kann nur durch die demütigen Menschen wirken. Durch die Menschen, die Willen Gottes erfüllen wollen und nicht ihren Willen. Johannes der Täufer gehörte zu diesen Menschen.
Da wir nur mit Mühe und Gewalt den Weg des Himmelreiches finden, wagen wir zum Vater zu beten.
Nur das Reich Gottes kann uns den Frieden geben, den wir suchen. Deshalb wollen wir bitten.
Selig, die um Gottes willen keine Mühe scheuen und aufgenommen werden zum ewigen Leben.
2.Adventwoche-Freitag , Mt 11, 16-19
Jesus Christus, der Erbarmen hatte mit den Zöllner und Sündern, sei mit euch.
Jesus vergleicht seine Zeitgenosse zu den Kindern, die schrulligen sind, die ständig unzufrieden sind, die wissen nicht was sie wollen. Aber so benahmen sich nicht nur die Zeitgenosse von Jesus, sondern auch viele Menschen von heute.
Jesus, du kamst zu uns als der Bote des Vaters, Herr erbarme dich unser.
Jesus, du bist vielen, die dein Wort hörten, unbekannt geblieben, Christus, erbarme dich unser.
Jesus, du hast uns die Weisheit des Vaters kundgetan, Herr erbarme dich unser.
In der tschechischen Sprache gibt es ein Sprichwort. ,, Nenarodil se ten, kto by vyhovél všem.“ Nicht der geboren wurde, wer jedem entgegengekommen würde. Aber gibt es auch ein anderes Sprichwort. : Wer einen Hund schlagen will, wird er immer einen Stock zu finden. Anders gesagt, Wer der Wahrheit sich widersetzen will, er wird immer einen Vorwand finden, damit er die Wahrheit vermeide. Zur Zeit Jesus niemand wusste zu den Juden nach ihrem Geschmack zu sprechen. Ihnen entgegenkommen nicht weder die Sanftheit und Stille von Jesus, noch die Strenge Johannes des Täufer. Es geht darum, damit wir wirklich die Wahrheit suchen. Es wäre ein großer Fehler, wenn wir nur das hören wollen, was uns gefällt, was uns, passt, ohne Rücksicht darauf, ob das richtig und gut ist. Dann der Mensch bleibt in seinem Irrtum. Jesus sagte einmal: Die Wahrheit befreit euch, aber die Wahrheit müssen wir erkennen und annehmen. Trotz den Wunder. die Jesus tat, die Juden waren nicht bereitwillig, die Wahrheit anzunehmen, dass Jesus der verheißene Messias war.
Da wir uns das Licht erfreuen , das Christus uns gebracht hat, wagen wir zum Vater zu beten.
Jesus Christus , der mit dem Auftrag des Vaters zu uns kam, ihn bitten wir.
Selig, die das Zeugnis des Gottessohnes annehmen und gerettet werden.
2. Adventwoche -Samstag Mt 17, 9. 10-13
Jesus Christus, der Menschensohn,der kam, um zu leiden, sei mit euch.
Jesus im heutigen Evangelium sagt. Ich sage euch aber. Elija ist schon gekommen, doch sie haben ihn nicht erkannt, doch sie haben ihn nicht erkannt, sondern mit ihm gemacht, was sie sollten. Jesus denkt hier an Johannes der Täufer.
Jesus, du kamst als der Prophet des Neuen Bundes, Herr, erbarme dich unser.
Jesus, du hast deine Herrlichkeit, vor den Menschen verborgen, Christus erbarme dich unser.
Jesus, du hast allen Menschen dein Reich aufgetan, Herr erbarme dich unser.
Wie habe ich schon gesagt, Jesus sprach über Elija, aber er meinte Johannes der Täufer. Auch die Apostel haben das begriffen. Mt.17,13 . Diese Rede von Jesus erklang nach der Umwandlung auf dem Berg Tabor. Peter, Jakob und Johannes, sahen dort, dass Jesus mit Moses und Elijas sprach. Die Juden waren überzeugt, dass vor dem Messias kommt Elias. Jesus bestätigt dass, aber er bezeichnet Johannes den Täufer für Elija. Wie Elija tritt entschieden Johannes gegen die Sünden des Volkes auf, und auch gegen die Sünden der Führer des Volkes, wie es machte Elija, als er gegen Jesreel und heidnischen Priester auftritt. Herodes lockte seinem Bruder seine Frau Herodias. Johannes sagt zu ihm ganz offen. Du darfst nicht mit der Frau deines Bruders leben. Johannes fürchtete sich mehr Gott, als der König Herodes, und Herodias. Johannes tat wirklich wie ein Prophet. Die Aufgabe eines Propheten ist Willen Gottes ankündigen.
Damit wir bereit sind für den Herrn, wenn er wiederkommt,wollen wir zum Vater beten.
Christus Jesus kam nicht in diese Welt, um zu richten und zu verdammen,sondern um uns zu versöhnen. Wir bitten um seinen Frieden.
Selig, die den Herrn erkannt haben und aufgenommen werden in das Reich des Vaters.
Advent 3 Woche- Montag Mt 21, 23-27
Jesus Christus, der seine Macht von Vater hat, sei mit euch.
Heute haben wir den Gedenktag des heiligen Johannes vom Kreuze. Im heutigen Evangelium werden wir hören, wie die Vorsteher des Vokes fragten Jesus, wer hat ihm die Macht tun, was er tat. Jesus antwortete mit der Gegenfraage, woher war die Taufe von Johannes der Täufer.
Jesus dein Kommen ist nahe, darum dürfen wir froh sein, Herr, erbarme dich unser.
Jesus, du hebst den Schuldspruch gegen uns auf, Christus erbarme dich unser
Jesus, dein Kommen vermählt Himmel und Erde, Herr, erbarme dich unser
Johannes vom Kreuz ist der Heilige, von dem wir sagen können, dass ihm im Leben Nichts gelungen. Solches ist auf dem ersten Blick sein Leben. Und doch hat er mehr getan als seine berühmte Zeitgenossen. Obwohl er begabt war, seine Mutter, gab ihn auf ein Handwerk. Er taugte für kein Handwerk. Johannes hatte große Ehrfurcht zu Maria. Der Verwalter eines Krankenhauses lud Johannes ein die Kranken zu pflegen. Er hat ihm geholfen Priester zu werden. Johannes trat zu Karmelitaren ein. Später fing er an. die Kloster zu reformieren. Von Brüder wurde er beschuldigt, dass er die Ordnung strt, dass er ein Rebel und ein Frömmer ist. Johannes geriet ins Gefängnis, wo musste er viel leiden. Johannes war der Meister des geistlichen Lebens. Er schrieb mehrere Bücher vom geistichen Leben.
In der Kindschaft Gottes, die Christus uns geschenkt hat dürfen wir froh beten.
Im Frieden leben zu dürfen und den Frieden mit anderen zu teilen ist kein Privileg sondern eine Aufgabe. Darum beten wir.
So spricht der Herr. Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.
3. Adventwoche- Dienstag Mt 21,28-32
Jesus Christus, der gekommen ist, uns den Willen des Vaters zu verkünden, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium spricht Jesus über zwei Söhne eines Vaters. Der erste sagte zum Vater, dass er arbeiten gehen wird, aber er ging nicht. Der zweite Sohn sagte das er nicht arbeiten gehen wird, aber zum Schluss er ging arbeiten. Belehrung aus diesem Evangelium? Es ist notwendig unsere Entscheidungen, Vorsätze auch verwirklichen. Es ist nicht genug, nur bei den schönen Worten bleiben.
Jesus, Du hast in allem den Willen des Vaters erfüllt. Herr ,erbarme dich unser.
Jesus, Du bist gekommen, uns den rechten Weg zu weisen, Christus ,erbarme dich unser.
Jesus, du nimmst auf, die dein Wort hören und es befolgen.Herr, erbarme dich unser.
Im heutigen Evangelium wollte Jesus vielen Juden sagen, dass sie am Anfang dem Gott, Treu versprochen haben, sie verpflichten sich den Bund mit Gott einzuhalten, aber später sie verletzen diesen Bund, viele von Juden wanden sich von Gott an. Aber heutige Evangelium ist auch für viele Menschen von heute. Wie viele Menschen haben bei der Taufe ihres Kindes versprochen, dass sie ihre Kinder in christlichen Glauben erziehen werden, und sie ihre Kinder erziehen in christlichen Glauben überhaupt nicht. Wie viel junge Menschen bei Firmung haben versprochen, dass sie sein geistliches Leben entwickeln werden, aber ihr Versprechen halten sie nicht ein. Es ist gut zu wissen, was bedeutet das, Gott etwas zu versprechen.
Gott hat uns seinen Willen kundgetan. Damit wir ihn erfüllen, wagen wir zum Vater zu beten.
Damit wir den Willen des Vaters erfüllen, wollen wir um seinen Frieden bitten.
Selig, die den Willen des Vaters erfüllen und aufgenommen werden in sein Reich.
3.Adventwoche- Mittwoch Lk 7,18-23
Jesus Christus, der uns die Botschaft des kommenden Reiches verkünden hat, sei mit euch.
Johannes wollte Sicherheit haben, ob Jesus wirklich der verheißene Messias ist. Das Gefül der Sicherheit ist eine gute Sache. Aber es muss auf soliden Prinzipien gegründet sein. Es ist nicht gut gleich und jedem alles zu glauben. Vertrauen ist gut, aber auch Kontrolle. Eine Frage für uns alle? Haben wir die Sicherheit, dass niemand für unser Leben so wichtig ist, wie Jesus. ?
Jesus, du kamst as der vom Vater verheißene Erlöser, Herr, erbarme dich unser
Jesus, du hast Zeichen götttlicher Macht getan, Christus, erbarme dich unser
Jesus, du hast den Sündern Erlösung verkündet, Herr, erbarme dich unser.
Der Prophet Johannes der Täufer rieß die Aufmerksamkeit des Volkes durch seine feurigen Predigen auch sich . Dabei, aber dachte er nicht an sich . Er dachte an den, dem er den Weg bereitet hat. Als er durch seine Reden, die Bewunderung hervorrieft, wenn er in den Augen der Menschen groß wurde, machte er sich klein. Er erklärte: Ich taufe euch mit Wasser,es kommt aber ein Stärkerer, als ich es bin und ich bin es nicht wert, ihm die Riemen seiner Schuhe zu lösen. Als Jesus unter den Menschen zu wirken begann, wies Jesus auf ihn hin und sagte. Ein Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünde der Welt. Später wurde die Stimme des Johannes still. Johannes saß im Gefängnis. Er wollte seine Aufgabe beenden. Johannes konnte nicht persönlich bei Jesus sein, er konnte nicht seine Rede hören, seine Wunder sehen. Aber er hörte die Rede über Jesus. Und diese Reden waren verschieden. Wir werden uns dessen bewusst, dass nicht alle Menschen Jesus lobten. Die Führer des Volkes bezeichneten Jesus als einen falschen Propheten. Johannes wollte die Sicherheit haben. Darum schickte er zu Jesus zwei seine Jünger, damit sie sich aus eigene Augen überzeugen, dass Jesus der verheißene Messias ist. Und Jesus machte mehrere Wunder vor ihnen und Jesus sprach zu ihnen. Gehet hin und verkündet Johannes, was ihr gesehen und gehört habt. Blinde sehen, Lahme gehen, Aussäsitze werden rein, Taube hören, Toten stehen auf , Armen wird das Evangelium verkündet. Aber die Menschen hörten auch über anderen Taten des Messias. Dass, er in der Kraft des Elija kommt, er bringt die Axt, das Feuer, das Gericht über die Welt. Und selig ist der, der nicht Ärgernis nimmt, wenn er noch nicht alles sieht, was wahrsagt wurde.Vielleicht auch sie haben gehört über die Begebenheiten, wenn sie über Gott zu zweifeln begonnen. Unsere Erkennen ist beschränkt. Viele Sachen können wir nicht erklären. Dort wo wir die Antwort, die Lösung nicht zu erkennen ist, kennt Gott die Antwort, er kennt die Lösung. Aber die Wahrheit ist, dass er uns die Antwort nicht gleich sagt. Viele Sachen werden wird erst im Himmel begreifen.
Wir sind Jesus Christus in seinem Opfer begegnet. Deshalb dürfen wir voll Vertrauen zum Vater beten:
Der unter den Menschen lebte und und allen Guttes tat, wollte uns mit dem Vater versöhnen. Wir bitten ihn um seinem Frieden.
Selig die an Jesus Christus keinen Anstoß nehmen und aufgenommen werden in das Reich des Vaters.
3.Adventwoche- Donnerstag Mt 1, 1-17
Jesus Christus, dem Johannes der Täufer den bereitete, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium lesen wir vom Stammbau Joseph. Obwohl Joseph war nicht der wirkliche Vater von Joseph vor der Öffentlichkeit tritt er als Vater von Jesus. Viele Menschen interessieren sich für den Stammbau ihrer Familie. Ein Stammbau verrät uns viel über unsere Vorfahren.
Jesus, Du hast uns zu Buße und Umkehr gerufen, Herr, erbarme dich unser.
Jesus, Du willst uns in das Reich des Vaters führen, Christus, erbarme dich unser.
Jesus, Du bist der von den Propheten Verheißene, Herr erbarme dich unser.
Beginnen wir dort, wo wir beendet haben. Jakob zeugte Joseph, den Gatten von Maria, aus der Jesus, genannt Messias geboren wurde. In Klammer ist geschrieben Christus. Christus bedeutet auf griechisch dasselbe, was auf hebräisch Messias. Auf deutsch bedeutet das ,,Gesalbte“. Durch die Salbung wurde in Altem Testament die königliche, priesterliche, und prophetische Macht übergeben. Jesus war zugleich der König, Priester, und Prophet im wahrsten S. Wir nennen uns Christen und das bedeutet ,, Gesalbten“. Bei der Taufe haben wir alle diese drei Würde bekommen. Aber diese Würde sind zugleich auch die Aufgabe. An diese Aufgabe erinnert uns der Apostel Petrus in seinem ersten Brief. Wenn wir die Könige sind, das bedeutet, das wir über euch fest herrschen sollen und nicht die Sklaven unserer Leidenschaften werden. Wenn wir Priester sind, das bedeutet, dass wir die Opfer zusammen mit Christus bringen sollen. Und wir sind auch Propheten. Das bedeutet, wir sollen aus den Geschehnissen um uns Willen Gottes erkennen sollen und diesen Willen Gottes den anderen verkünden /offenbaren/ damit auch sie ihn erkennen können.
Damit wir uns bekehren und den Willen Gottes nicht verachten, wagen wir zum Vater zu beten.
Gottes Frieden macht uns zu Boten seines Heils. So bitten wir.
Selig, die sich Gott unterwerfen und dem Reich Gottes zugezählt werden.
3.Adventwoche- Freitag 18. Dezember Mt 1, 18-24
Jesus Christus den Maria vom Heiligen Geist empangen hat, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium ist die Rede darüber was ist passiert zwischen Joseph und Maria. Hauptsächlich Joseph wurde vor eine Prüfung aufgestellt und wir wissen nicht, wie es beendet haben, wenn Gott einen Engel zu ihm nicht gesandt hätte.
Jesus, du kamst als einer aus dem Stamm des David, Herr, erbarme dich unser
Jesus, in dir sollen alle Verheißungen erfüllt werden, Christus, erbarme dich unser.
Jesus, du kamst, um uns von den Sünden zu erlösen, Herr, erbarme dich unser.
Die Geschichte der heiligen Familie beginn, wie bei allen normalen Familien. Die Verlobung gab der Ehegatten alle Rechten und Pflichten. Die feierliche Einführung der Braut, zirka nach einem Jahr – glich einer Hochzeit. Das was das Evangelium beschreibt ist passiert zwischen der Verlobung und der Hochzeit. Als Joseph von Elisabeth zurückkam, Joseph nahm wahr, dass Maria in gesegneter Lage war. Joseph erstarrte. Weil er nicht die Ursache ihrer Mutterschaft. Er wusste was auf Maria nach dem Gesetzt wartet. Gericht, Steinigung und Tod. Er gaubte nicht, dass Maria, seine liebe Braut, einen andern Mann die sündiche Übereinstimmung gegeben hat. Joseph war ein gerechter Mann. Er wollte nicht weh tun Gott, indem, dass er sein Gesetz abgelent hätte. Er wollte nicht weh tun Maria, die trotzdem, dass sie in einem anderen Zustand war, konnte unschuldig sein, er aber wollte nicht weh tun sich selbst und in sein Haus, eine Frau einführen, die schon dem anderen Mann gehörte. Er entschied sich, geheimlich sie entlassen. Damit gab er kund, dass Maria mit Gewalt nicht freiwillig Mutter sein konnte, und deshalb unterliegen sie dem Gericht nicht. Das Häckchen ist darin, dass Maria ihre Zustimmung zur Mutterschaft gab, aber nicht dem Menschen, sondern Gott. Das aber wusste Joseph nicht. Wenn es Maria dem Joseph sagen hätte, Joseph glaubte es sehr schwer. Es war notwendig der Eingriff Gottes. Und Gott griff ein.
Jesus Christus hat uns von der Sünden erlst. Deshalb wagen wir in seinem Namen zun Vater zu beten.
Den die Engel verkündeten, kam zu uns mit der Botschaft des Friedens. Wir bitten ihn.
Selig, die dem Volk Gottes angehren und gerettet werden am letzten Tag.
3 Adventwoche- Samstag 19.Dezember Lk 1,5- 25
Gott der Herr, der auf vielfache Weise das Kommen seines Reiches angekündigt hat, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium erfahren wir, dass Zacharias nicht glauben wollte, dass seine Frau Elisabeth einen Sohn geboren werde.Beide waren wohl betagt. Zacharias wurde wegen seines Unglaubens bestraft. Gott will, dass wir ihm glauben und auf ihn vertrauen.
Jesus, Engel haben dein Kommen in diese Welt angekündigt, Herr erbarme dich unser.
Jesus, in Johannes hast du einen Boten vorher gesandt: Christus erbarme dich unser.
Jesus, die Botschaft deines Kommens war Freude für die ganze Welt, Herr, erbarme dich unser.
Zacharias erfasst das Grauer bei dem Anblick auf den Engel. Das ist nichts ungewöhnliches. Alle menschliche Begegnungen mit dem Übernatürliche beginnen mit Angst. Und Gott bei dieser Situation sagt zu jedem. Fürchte dich nicht. Elisabeth gebärt Johannes ungeachtet ihrer Unfruchtbarkeit, wie Sara den Isak, und Anna den Samuel. Alle Kinder, der unfruchtbaren Mütter, waren die Kinder der Gebeten. Der Engel sagte zu Zacharias: du wirst deinem Sohn Namen Johannes geben. Der Name Johannes bedeutet: ,, Gott ist barmherzig“. Der Name deutet seine künftige Sendung an. die Busse auf die Vergebung der Sünden zu verkündigen. Johannes war nach dem Engel Vorhersage, die Verkörperung der Buße… er will nicht den Wein trinken und nichts und nichts berauschenden. Auch heute ist die Busse und die Selbstentäußerung die Vorbereitung für die Ankunft des Herrn. Schade dass wir so ungefällig und so täppisch diese Wahrheit annehmen.
Gott hat uns froh gemacht durch die Botschaft seines Reiches. Deshalb wagen wir voll Vertrauen zum Vater zu beten.
Der dem Erlöser als sein Herold vorausging, kam als Bote der Freude und des Friedens. Damit der Friede zu uns kommt, bitten wir.
Selig, die fromm und in allem nach dem Gebot des Herrn leben und gerettet werden.
4.Adventwoche Montag Lk 1, 39-45
Gott unser Herr, der in Erfüllung gehen läßt, was er gesagt hat, sei mit euch.
Maria eilte in eine Stadt in bergige Land von Judea. Diese Stadt hieß Ain Karin. Dort wohnte Elisabeth. Ain Karin Tagevon Nazaret zirka 130 km entfernt. Das bedeutet für Maria 4- 5 Tage des Fußgehen. Maria geht zu ihrer Verwanden Elisabeth, danit ihr die Frohebotschaft kundgetan. Die Erwartung des Israels wurde erfült. Der Messias ist da.
Jesus, du kamst, als die Freude der ganzen Welt Herr erbarme dich unser
Jesus, dein Kommen geschah in Stille und Verborgenheit, Christus, erbarme dich unser.
Jesus , dein erster Gruß war spürbare und erlebte Gnade, Herr erbarme dich unser.
Maria ist ein Vorbild geworden für alle Christen, die sich dessen bewust werden sollen, dass sie deshalb Wort Gottes aufgenommen haben, damit es weiter tragen,auch zum Preis der großen Opfer. Maria trug nicht nur die Nachricht vom Messias, sondern sie bringt den Messias selbst. Die Mütter wissen nicht, ob ihre Kinder gesund, oder krank werden, berümte, oder bedeutungslos. Maria weißt, wen sie in ihrem Schoß trägt. Sie weiß, dass ihr Sohn Jesus wird nennen, der Erlöser der Welt wird. Sie weiß, dass sie Mutter Gottes wird. Sie dachte aber nicht, dass sie wegen dieser Würde, befreit von gesellschaftlichen Verpflichtungen. Sie betonnt nicht ihren Vorzug. Sie beansprucht nicht die Aufmerksamkeit und die Bedienung.Im Gegenteil, sie macht sie auf den Weg und sie geht zu ihrer Verwandten Elisabet, damit sie hilft. Maria erinnern uns daran, dass jeder Christ dienen soll. Genau wie Jesus, der gesagt hat. Der Menschensohn ist nicht gekommen, sich bedienen zu lassen, sondern dienen.
Gottes Kommen hat den Menschen Gnade und Freude gebracht. Deshalb wagen wir zu beten.
Wo die Nähe Gottes spürbar wird, ist sein Frieden nah. Deshalb bitten wir den Herrn.
Selig, die glauben, was der Herr sagt, und hinfinden in sein Reich.
4.Adventwoche Dienst- 22. Dezember Lk 1,46-56
Gott, der Herr, der sich über alle erbarmt, die ihn fürchten, sei mit euch
Im heutigen Evangelium lobpreist Maria Gott für die großen Dingen, die Gott an ihr getan hat. Aber nicht nur für ihre persönliche Dinge, sondern auch für alle Wohltaten die, Gott dem Volk Israel erwiesen. Das Lob ist ein wichtiger Teil des Gebetes.
Herr Jesus -Du kamst als Sohn des Allerhöchsten, Herr, erbarme dich unser.
Herr Jesus, Du kamst mit der Fülle der Gnade uns zu erlösen, Christus, erbarme dich unser.
Herr Jesus, Dein Kommen ist die Freude der ganzen Welt, Herr erbarme dich unser
Im Magnifikat drückte Maria ihre Freude darüber aus, was Gott an ihr getan hat. Unter anderem Maria sagt: Siehe von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechte. Lk 1, 49 Vielleicht wird jemanden dieses Marias Gebet als die Sehnsucht nach Ruhm vorkommen. Wenn es jemanden wirklich vorkommt, muss sich korrigieren. Maria freut sich über die Gabe, die sie bekommen hat. Maria freut sich, dass durch sie Gott seine Versprechungen erfüllt hat. Endlich in der Welt Ordnung und Gerechtigkeit herrschen wird. Der Fakt, dass Gott stößt die Gewaltigen von Thron und erhebt die Niedrigen und die Hungrigen füllt er mit Gütern und lässt die Reichen leer, bedeutet, dass mit Jesus Ankunft in der Welt die Revolution beginn, die die Wahrheit und die Gerechtigkeit eingeführt wird. Magnifikat stellt uns eine Frage. Können auch wir uns so freuen wie Maria, wenn wir eine Gabe, eine Gnade bekommen?
Gott denkt an sein Erbarmen, das er uns verheißen hat. Daher wagen wir zum Vater zu beten.
Wo Gott naht, fliehen Sorge und Angst. Wir bitten um den Frieden seines Kommens.
Selig die Hungernden, die Gott mit seinen Gaben reich beschenken wird.
4.Adventwoche -Mittwoch 23.Dezember Lk 1, 57-66
Gott der Herr, der vor den Augen der Menschen große Dinge tut, sei mit euch
Das heutige Evangelium spricht nicht von Jesus, von Maria, sondern von Elisabeth, von ihrer Sohn Johannes. Johannes hatte von Anfang an seine Aufgabe bestimmt. Kundgeben die Ankunft des Messias und vorbereiten die Menschen auf seine Ankunft.
Herr Jesus, deine Ankunft hat Johannes der Täufer angekündigt, Herr erbarme dich unser.
Herr Jesus, du kamst als die Gnade des himmlischen Vaters, Christus erbarme dich unser.
Herr Jesus, du sandtest den Boten voraus, deinen Weg zu bereiten, Herr erbarme dich unser.
Nomen omen. Der Name bedeutet viel. Zum Beispiel der Nachname ,,sagt“ aus welches Land seine Vorfahren gekommen sind. Wenn jemand stammt aus Wien und hat ein tschechische Name ist fast hundertprozentig sicher, das seine Vorfahren eins aus Böhmen gekommen sind. Aber der Name hat auch eine andere Bedeutung. Der Name Johannes bedeutet: Barmherzigkeit Gottes. Johannes hatte die Aufgabe, Barmherzigkeit Gottes zu verkünden. Wir haben mehrere Namen. Aber ein Name haben wir nach Christus. Das ist der Name Christ. Und das bedeutet, so denken,spüren, sprechen, sich verhalten wie Christus. Aber eines ist sicher: Wir können das nicht machen, wenn wir Christus nicht kennen. Erkennen Christus und dann ihm folgen, dass unsere lebenslange Aufgabe sein muss.
Gott loben und preisen alle die seine Größe erkennen. Mit ihnen wagen wir zum Vater zu beten.
Der Name Johannes verkündet Gottes Gnade. In dieser Gnade kommt sein Friede zu uns. So bitten wir.
Selig die beeindruckt sind von den Großtaten des Herrn und eingehen in seine Herrlichkeit.
4.Adventwoche Donnerstag 24.Dezember Vormittag Lk 1,67-79
Der barmherzige Liebe unseres Gottes, die uns leuchtet, in der Finsternis, sei mit euch.
Nicht nur Maria und Elisabet lobpreisen Gott, sondern auch Zacharias. Er freut sich sehr, dass sein Sohn ein Prophet des Höchsten wird, dass er dem Herrn den Weg bereiten wird. Aber nicht alle Eltern freuen sich wenn ihr Kind die geistliche Lebensbahn erwählt.
Jesus, du kamst um das Volk Gottes zu erlösen, Herr erbarme dich unser.
Jesus, du kamst als der David des Neuen Bundes, Christus, erbarme dich unser.
Jesus, du kamst als das aufstrahlende Licht himmlischer Gnade, Herr erbarme dich unser.
Wundern wir nicht, der riesigen Freude, die Zacharias in seinen Lobgesang legte. Von Engel erfahr er, dass sein Sohn für das Volk eine neue Stimme, die dem Volk die Gebote Gottes und seine Barmherzig und er gab kund, dass selbst Gott auf die Erde kommt. Wenn wir uns nicht dessen bewusst werden, wie Gott zu uns gut ist, machen wir das jetz gleich. Gleichzeitig werden wir uns bewusst, wenn Gott erbarmte sich unser, so machte er auf die Fürsprache jemanden. Für die Gebeten der Propheten und ganz sicher auf die Fürsprache Marias. Bedaanken wir Gott für seine Liebe und Wohltäten.
Gott hat uns erretet aus der Hand unserer Feinde . Voll Vertrauen wagen wir deshalb zu beten.
Feindschaft und Hass müssen weichen vor der Botschaft der Erlösung. In ihr empfangen wir den Frieden, wenn wir beten.
Selig, die ihre Schritte lenken auf den Weg des Friedens und das Heil finden beim Herrn.
Jesus Christus, den viele Propheten und Könige sehen wollten und nicht sahen, sei mit euch.
Die Rorategottesdienste haben ihren Namen vom lateinschen Eröffnungsvers, der mit einem markanten Wort aus dem Buch Jesaja /Jesaja 45,8/ beginnt. : ,,Rorate caeli desuper et nubes pluant iustum“– Tauet, Himmel, von oben , ihr Wolken regnet herab den Gerechten. Das ,,Rorate caeli“ bittet um das Kommen des Herrn.Die frühmorgendliche Zeit, zu der die Roratenmesse gefeiert wurden, hing zunächst damit zusammen, dass nach dem Missale von 1570 keine Messen nach 12 Uhr Mittag stattfinden durften. Da die Roratemesse länger dauerten, weil sie oft besonders feierlich gestalten waren, und von zahlreichen Gläubigen mitgefeiert wurden, für die meist im Anschluss daran ein Arbeitstag anfing, begannen sie schon sehr früh. Dieser Gottesdienst am dunklen Morgen bedurfte ib einer Zeit, da man noch kein elektrisches Licht kannte, vieler Kerzen , in deren Schein man feierte.Teilweise brauchte man die Kerzen und Lichter auch schon für den Weg zur Kirche. Allerdienst gehört es auch heute noch zum besonderen Erleben dieser Gottesdienste, wenn sie am frühen Morgen gefeiert werden und sich danach womöglich ein gemeinsames Frühstück anschließt.
Jesus, alles ist dir vom Vater übergeben worden, Herr, erbarme dich unser.
Jesus, du warst voll Freude über die Liebe des Vaters, Christus erbarme dich unser.
Jesus, du offenbarst dich allen , die dir zu folgen bereit sind, Herr erbarme dich unser.
Wissen sie ,wer Alexander der Große war? Er war ein berühmter Eroberer, der mazedonische König. Er unterwarfen sich viele Königtümer und schuf ein riesiges Reich. Aber nach seinem Tod hat sich sein Reich aufgelöst. Wir kennen ein Königtum, das es von Ewigkeit gibt, und das nie vernichtet werde. Das ist Reich Gottes. Die Juden verstanden das Reich Gottes im verschiedenen Sinn. Einige als die vollkommene Einhaltung des Gesetzes Gottes, andere zum Beispiel als die Herrschaft der Juden über die Welt. Jesus begreift das Reich Gottes nicht so. Er sagt das Reich Gottes in euch ist. Ja,es ist in uns, wenn Jesus in uns lebt. Wenn wir erlauben, dass Jesus durch uns wirkt. Darum geht es. Ich war Kaplan in Bratislava, in einer Pfarrei die mehr als 100 Tausend Einwohner zu dieser Zeit hatte. So kam ich in Kontakt mit vielen Menschen. Einige von ihnen sagten, behaupteten, dass sie an Jesus glauben, dass sie Freude von Jesus sind, aber ihr Leben war von Jesus entfernt. Sie aber bemühten sich selbst überzeugen, dass alles in Ordnung ist, dass Jesus ihr Tun gut heißen würde. Wir können nicht die Lehre Jesu nach unseren Gelüsten umzuwandeln, ändern und dabei immer sagen: Das ist modern. Jesus baut das Reich Gottes als die Welt der Liebe Gottes. Jesus kam gutmachen , was die Menschen durch die Sünde verdarben. Die Zukunft mit Gott diejenige haben, die seine Lehre annehmen und bemühen sich sie verwirklichen. Geben wir Acht, nicht unsere Pläne, Vorstellungen verwirklichen, durchsetzen, sondern Gottes Pläne, Vorstellungen zu verwirklichen, zu realisieren. Freuen wir uns, darüber dass wir diese Möglichkeit haben. Dass auch wir, das Reich Gottes bauen können.
Gott hat uns offenbart, was Klugen und Weisen verborgen ist. Deshalb wagen wir zu beten.
Die Gott schauen, werden in ihm den Frieden besitzen. So bitten wir.
Selig, die Gottes Wort hören und tun und gerettet werden am Letzten Tag.