Archiv für den Monat: Februar 2017
Donnerstag nach dem Aschermittwoch Lk 9,22-25 2017
Jesus, der zu uns sagt: Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach, sei mit euch.
Jesus warnt uns: Wer versucht, sein Leben zu retten, wird es verlieren. Wer jedoch sein Leben für mich opfert, wird es gewinnen. Es ist wichtig zu verstehen, was es bedeutet, das Leben zu verlieren und zu gewinnen.
Jesus, du bist unser Weg. Oft laufen wir von dir weg. Herr, habe Erbarmen mit uns.
Du bist immer wieder unser Wegweiser. Christus, hab Erbarmen mit uns.
Du führst uns zu Gott zurück. Herr, erbarme dich unser.
Die Fastenzeit ist eine Gelegenheit, inneren Frieden zu finden, unsere Angelegenheiten zu überdenken und einige unserer Ansichten und Einstellungen zu hinterfragen. Das Auftragen von Asche auf die Stirn symbolisiert einen Neuanfang. Asche entsteht durch Feuer, das verbrennt und zugleich Platz für neues Leben schafft. Christus möchte unsere Zerstörung nicht. Asche erinnert uns daran, dass unser Körper eines Tages wieder zu Staub werden wird. Der Tod führt die Seele in ein neues Leben, und nach der Auferstehung wird sie mit einem verherrlichten Körper vereint.
Ein weiteres Bild ist zu erwähnen. Im Frühling beschneiden die Winzer die Weinstöcke. Sie entfernen dürre Zweige und Äste, damit der Weinstock eine reichere Ernte bringt. Auf ähnliche Weise sollen auch wir alles Dürre und Trockene beseitigen, damit wir eine reichere geistliche Ernte bringen können. Wir wissen, dass das auch schmerzlich sein kann, aber es ist notwendig.
Jesus öffnet uns den Weg zum Vater. Lasst uns als seine Schwestern und Brüder in das Gebet einstimmen, das er uns gelehrt hat.
Nur an einem Ort des Friedens lässt man sich gerne nieder, nur mit Menschen des Friedens ist man gerne zusammen. Darum beten wir.
Wer sein Leben um meinetwillen und um des Evangeliums willen verliert, wird es retten.
Aschermittwoch Mt 6,1-6,16-18 – 2017
Der Herr der Herrlichkeit und Geber alles Guten sei mit euch.
Heute beginnt die Fastenzeit, auch als österliche Bußzeit bekannt. Buße bedeutet, dass wir unser inneres Leben ordnen. Fasten und Buße sind Wege, um unser Interesse an Gott auszudrücken. Wenn jemand Gott in seinem Leben nicht berücksichtigt, wird er auch keine Buße tun.
Jesus, du hast den Willen Gottes verkündet. Herr, erbarme dich unser.
Du hast den Willen des himmlischen Vaters in allem erfüllt. Christus, erbarme dich unser.
Du bist unser Herr in Herrlichkeit. Herr, erbarme dich unser.
Jesus erklärt im Evangelium, warum es wichtig ist, gute Taten zu vollbringen. Dazu zählen Fasten, Beten und das Geben von Almosen. In diesem Evangelium hören wir dreimal den Satz: „Und dein Vater wird dir es vergelten.“ Beim christlichen Fasten geht es immer um Gott. Wenn eine junge Frau fastet, geschieht das oft nur aus Sorge um ihr Gewicht, weil sie Angst davor hat, zu dick zu werden. Es wäre jedoch viel bedeutungsvoller, wenn sie sagen würde: „Gott, du bist mir wichtiger als die Süßigkeiten, die ich essen könnte.“ Wenn du betest, gehe in dein Zimmer, schließe die Tür und bete im Verborgenen zu deinem Vater. Er, der das Verborgene sieht, wird dir dafür danken.
Bei der Buße geht es immer um die innere Einstellung. Der erste Schritt besteht darin, eine konkrete Handlung zu wählen, etwa den Verzicht auf Süßigkeiten, Zigaretten, Kaffee oder Fleisch. Dazu gehört auch, das Gebet zu intensivieren, die Heilige Messe zu besuchen, an Kreuzwegandachten teilzunehmen oder die Heilige Schrift zu lesen. Der zweite Schritt ist die innere Haltung dazu: „Gott, ich möchte dir zeigen, dass du mir wichtiger bist als die Dinge, auf die ich verzichte!“ Das Ergebnis wird zeigen, dass wir durch die Nähe Gottes besser leben können. Buße hilft uns, Ordnung in unserem Leben zu schaffen. Wir tun Buße nicht, weil Gott es verlangt; er benötigt unsere Leistungen nicht. Buße zu tun bedeutet, etwas für unser eigenes Leben zu tun.
Während der ersten Französischen Republik, die 1792 während der Französischen Revolution gegründet wurde, beleidigte ein betrunkener Soldat einen Oberstleutnant. In Kriegszeiten war dies mit der Todesstrafe verbunden. Der Oberstleutnant hatte jedoch Mitleid mit dem Soldaten und sorgte dafür, dass dieser nicht hingerichtet wurde. Dies geschah insofern, dass der Soldat nie wieder Alkohol trinken würde.
22 Jahre später, als der Oberstleutnant mittlerweile zum General befördert worden war, veranstaltete er ein Festessen für seine Spitzenoffiziere. Dabei fiel ihm auf, dass ein Offizier keinen Alkohol trank. Er fragte ihn: „Freund, warum trinkst du keinen Alkohol?“ Der Offizier erwiderte: „Erinnern Sie sich nicht mehr an mich, Herr General? Ich bin der Soldat, den Sie vor 22 Jahren vor dem Tod bewahrt haben. Damals habe ich versprochen, nie wieder Alkohol zu trinken, und ich halte dieses Versprechen bis heute.“ Der General schüttelte ihm die Hand und sagte: „Solche Menschen braucht Frankreich!“
Welche Menschen braucht unsere Heimat, unsere Kirche? Sie braucht Menschen, die ehrlich ihren Versprechen nachkommen!
Dienstag der 8.Woche Mk 10,28-31 2017
Jesus Christus, der sagte; Viele Erste werden Letzte und die Letzten Erste werden sein, sei mit euch.
Im gestrigen Evangelium hörten wir, wie Jesus zu einem Mann sagte: „Geh hin, verkaufe, was du hast, und gib es den Armen. Dann wirst du einen Schatz im Himmel haben.“ Heute sagt Jesus etwas Ähnliches zu uns: „Wahrlich, ich sage euch, niemand, der Haus, Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker verlässt um meinetwillen und um des Evangeliums willen, wird nicht hundertfältig zurückerhalten in dieser Zeit … und im kommenden Leben das ewige Leben“ (Mk 10,29-30). Glauben wir fest an diese Worte?
Jesus, du bist gekommen, damit wir das Leben haben. Herr, erbarme dich unser.
Du hast dein Leben für unser Leben eingesetzt,Christus, erbarme dich unser.
Du hast hundertfache Belohnung denen versprochen, die deinetwillen auf Vater, Mutter, Kinder und Äcker verzichten. Herr, erbarme dich unser.
Wenn wir wahre Christen sein wollen, reicht es nicht aus, nur die Gebote zu befolgen. Ein wahrer Christ hält sich an alle Worte Jesu. Er tut mehr, als er muss, und niemand wird ihn auf seinem Weg zu Gott aufhalten. Daher dürfen Familie und Reichtum kein Hindernis darstellen. Was wir im Evangelium hören, klingt paradox: Wir müssen loslassen, um mehr zu bekommen. Bei Gott gelten andere Regeln als in der Welt.
Ein vermögehaltnder Mann träumte, dass er gestorben und in den Himmel gekommen war. Dort wurde ihm gesagt, dass er für sein Essen bezahlen müsse, genau wie alle anderen Anwesenden. Die Preise waren sehr niedrig, was ihm gefiel. Auf der Erde hatte er viel Geld. Als er jedoch mit diesem Geld bezahlen wollte, wurde ihm erklärt, dass im Himmel nur das Geld zählt, das er auf der Erde verschenkt oder geteilt hatte. Der Reiche wurde traurig und erkannte, dass er mit leeren Händen dasteht. Er war jedoch erleichtert, als er bemerkte, dass es nur ein Traum war. Dieser Traum half ihm, sein Verhalten zu ändern.
Bei der Bitte um das tägliche Brot, denken wir daran, dass Gott für uns sorgt. Darum beten wir mit vollem Vertrauen.
Der Herr hat uns seinen Frieden hinterlassen. Wir können ihn nur in Gerechtigkeit und Liebe verwirklichen. Sonst bleiben wir für immer „unnütze Knechte“, Herr Jesus Christus…
Gnädig und barmherzig ist der Herr,voll Langmut und reich an Güte.
Montag der 8.Woche Mk 10,17-27 2017
Jesus Christus, der uns zur Vollkommenheit ruft.
Was denken sie, welche der sicherste Weg zum Erfolg ist, zum Beispiel zur Erreichung des Weltrekordes? Es ist klar, dazu brauchen wir gehörende Eigenschaften. Aber das ist nicht alles.Viele von uns kennen ihre Eigenschaften nicht. Wir brauchen einen guten Trainer, Lehrer. Der gute Lehrer verlangt viel. Unser Lehrer ist Jesus Christus.
Jesus, du bist unser Meister und Lehrer, Herr erbarme dich unser.
Jesus, der uns den Weg in den Himmel zeigt, Christus, erbarme dich unser.
Jesus, der sagte, wie schwer ist es, dass die, die auf Vermögen vertrauen, in das Reich Gottes eingehen, Herr,erbarme dich unser.
Zu Jesus kam ein Mensch und stellte ihm die Frage. Guter Lehrer, was soll ich tun, um ewiges Leben zu erben? Sicher, er wollte von Jesus, etwas außergewöhnliches hören. Jesus antwortete ihm sehr einfach. Die Gebote kennst du. Was machte Jesus dann, als er die Antwort hörte. Lehrer, dies alles habe ich beachtet von meiner Jugend an. Jesus sagte zu ihm nicht. Ausgezeichnet, nur so weiter. Das ist alles. Ich weis nicht, was sollte ich dir noch sagen. Dieser Mensch musste überrascht sein, wenn er von Jesus hörte.Eins fehlt dir: geh hin,verkaufte, was du hast und gib es den Armen und du wirst einen Schatz im Himmel haben. Mk 10,21. Jesus hatte keine Absicht diesen Menschen ,,demütigen“ Denke nicht, du bist schon vollkommen. Darum geht es Jesus nicht. Er wollte diesen Menschen aufmerksam machen. Du kannst noch mehr erreichen. Aber etwas muss du ,,verlassen“. Und wie er reagierte? Er wurde traurig. Er ging weg, in der Meinung, dass Jesus von zu viel verlangt.
Das Reich Gottes hat für uns mit Jesus begonnen. So beten wir mit seinem Wort zum Vater im Himmel.
Jesus hat den Frieden Gottes gebracht. Er wollte die Überwindung von Leid, Zerwürfnis und Tod. Deshalb bitten wir.
Selig, die Jesus Einladung empfangen haben, und im Gottes Reich, werden leben.
Fasten
Wenn wir heute das Wort ,, Fasten“ sagen, vielen Menschen springen die Gänsehaut an. Wir leben in der Konsumgesellschaft und diese Gesellschaft lehnt die Fasten ab. Das Beweis für diese Behauptung ist die riesige Menge der Menschen die ans Gewicht. Vor das Fasten haben die Menschen Angst, obwohl das Fasten zum gesunden Lebensstil gehört. Im Fernseher gibt es keine Reklame vom Fasten, aber es gibt viele Reklamen, die den Menschen zeigen wie zu naschen. Das aber ist nicht gesund. Fasten aber ist sehr gesund. Haben sie keine Angst, sie werden nicht sterben wenn sie ein paar Gerichte auslasen. Für uns Christen ist das Fasten etwas mit wem sollen wir rechnen. Jesus zweifelte nicht daran, dass seine Nachfolger fasten werden. Ja, es gibt die Menschen, die nicht fasten können. Zum Beispiel. Die kranken Menschen, die schwangeren Frauen. Das Fasten hat auch geistliches Ausmaß. Wir versagen uns etwas was wir gern haben. Es ist aber ein großer Unterschied zwischen dem Fasten und dem Hungerstreik. Für den Hungerstreik entschlossen sich die Menschen zum Protest gegen etwas, sie wollen etwas ,durchgedrückt“. Das erstrangige Ziel das Fasten ist zum Gott sich nähern, beseitigen alle Hindernisse, die uns zur Beziehung zu ihm hindern. Das Fasten verlangt die Selbstverleugnung und das ist im direkt Widerspruch mit dem Motto der Gegenwart, die uns auffordert, dass wir alles genießen und erleben und sich gönnen und das gleich. Durch das Fasten äußert wir den Gehorsam gegen Gott, aber wir lieben die Unabhängigkeit, wir wollen uns niemanden unterordnen. Auch darum die Welt sieht so aus, wie sie aussieht, weil wir nur uns selbst gehorchen wollen. Aber gehorsam der größter Liebe, die es gibt, kann nur für unser Gute sein. Das Fasten ist weder die Strafe noch die Belohnung für etwas. Es ist zum geistlichen Wachstum bestimmt. Es lohnt sich das Fasten vorher planen. In der Kirche wissen wir, wann die Fastenzeit ist. Es ist gut, wenn das Fasten mit dem Gebet verbunden ist. Durch das Fasten ersparen wir viel Zeit. Wir müssen nicht einkaufen, das Essen vorbereiten, das Geschirr abwaschen. Es ist notwendig, die Zeit, die wir so gewinnen, nützen wir zur unseren geistlichen Entwicklung aus, oder dazu, dass wir mehr Zeit für die anderen haben werden, mehr Zeit ihnen zu helfen.
Das Fasten unterstütz indirekt auch unsere Dankbarkeit. Gewiss werden sie mit mir zustummen, dass nach dem mehrtägigen Fasten auch ein gewöhnliche gebratene Kartoffeln euch wie eine Delikatesse schmecken wird.Das Fasten hilft eigene Lusten beherrschen. Viele Menschen sind nicht fähig vielen ,,Versuchungen“ /Desserten, Nachtischen, Schokoladen,/ widerstehen. Und das kommt uns zurück, durch die Krankheiten. Das Fasten kann die Lösung sein. Auch der jüdische König Josaphat fastete, als ihn die feindliche Armee bedrohte, ordnete das Fasten in ganzem seinen Reich. Wundern wir nicht, dass Gott übernatürlich eingegriffen hat. Auch die neuzeitliche Geschichte bieten uns die Beispiele an. 1973 griffen die Armee Ägypten, Jordanien, Syrien, an Israel an. Es war eben während das Fest ,, Jom Kippur“, wenn die Israeliten 24 Stunden fasteten. Die hungrigen Soldaten liefen wortwörtlich aus den Synagogen aus, und obwohl sie standen gegen riesige Überzahl, und es schien, dass sie keine Chance haben, zum Schluss sie siegten.
Es ist interessant,dass das Bedeutung des Fasten auch die Heiden Völkern abschätzen. Als Jonas nach Ninive kam, und drohte, nach vierzig Tagen kam die Katastrophe und sie werden untergehen. Seine Warnung nahmen sie ernst, alle begannen zu fasten. Von König bis zu Dienern. Sogar zwangen zum Fasten auch die Tieren. Ihr Fasten machte auf Gott einen großen Eindruck und er strafte sie nicht mit der Strafen, mit der er ihnen drohte. Auch Mose fastete, in der Zeit, als er 10 Geboten empfing. Viele Heiligen fasteten, und vergessen wir nicht, dass Jesus unser Meister fastete und er empfehlt uns das Fasten.
Die Taufe-Wiedergeburt
Liebe Eltern, Paten, Großeltern, Verwandte, Gäste…
Ich möchte euch heute über die Taufe sprechen. Was bedeutet die Taufe für uns?
Einst kam Jesus zum Osterfest nach Jerusalem. Er lehrte im Tempel und bekräftigte seine Lehre durch Wunder. Darum glaubten viele an sein Wort. Unter diesen befand sich auch ein Gesetzeslehrer namens Nikodemus. Er forschte ehrlich und aufrichtig nach der Wahrheit, um das Heil zu finden. Die Wunder Jesu hatten sein Stauen erregt und ihn überzeugt.Er ist ein Prophet oder gar der Messias. Nun wollte Nikodemus Gewissheit haben. Deshalb kam er in der Nacht zu Jesus und sprach zu ihm. Meister, wir wissen, dass du als Lehrer von Gott gekommen bist, denn niemand kann solche Wunder wirken, wie du, wenn nicht Gott mit ihm ist. Jesus erwiderte ihm. Wahrlich ich sage dir. Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. Nikodemus entgegnete.Wie kann ein Mensch wieder geboren werden, wenn er alt ist? Jesus antwortete. Wahrlich sage ich dir.. Wenn jemand nicht wiedergeboren wird, aus dem Wasser und dem Heiligen Geiste, so kann er in das Reich Gottes nicht eingehen. Verwundert fragte Nikodemus. Wie kann dies geschehen? Jesus antwortete ihm. Du bist ein Lehrer Israels und weißt das nicht? Jesus redet nicht von der leiblichen Geburt. Jesus meint eine geistige Geburt aus dem Wasser und dem Heiligen Geist. Diese zweite Geburt oder Wiedergeburt vollzieht sich in der heiligen Taufe. Bei der leiblichen Geburt bekommt der Mensch das natürliche Leben. Bei der geistigen Wiedergeburt empfängt er das übernatürliche Leben, oder Gnadenleben. Bei der leiblichen Geburt wird der Mensch für die Erde geboren, bei der Wiedergeburt wird er ein Gotteskind.
Die Taufe ist jenes Sakrament, in welchem der Mensch aus dem Wasser und dem Heiligen Geiste zum ewigen Leben wiedergeboren wird.
Nun schauen wir das Wort des Herrn noch genauer an. Zweimal sagt Christus. Wenn jemand nicht wiedergeboren wird, so kann er in das Reich Gottes nicht eingehen. Wenn Jesus vom Reich Gottes redet, meint er immer auch das Reich Gottes auf Erden, die Kirche. Jesus will also sagen. Willst du in meine Kirche eingehen, dann musst du zuerst wiedergeboren werden in der heiligen Taufe. Der Täufling wird ein Christ und Kind der Kirche, er gehört zur großen heiligen Christenfamilie. Wer kein Kind der Kirche ist, der bekommt auch nichts von den Gnaden der Kirche, besonders von den heiligen Sakramenten. Da ist es ähnlich wie in der Schule. Wenn ein Schüller in einer Schule ,,immatrikuliert“ ist, kann er an der Unterricht dieser Schule, Universität teilzunehmen. Ein fremder Schüler, Student, kann an dieser Unterricht nicht teilzunehmen. Zuerst die Taufe,dann kann einer auch die anderen Sakramente gültig empfangen. Die Taufe ist das erste Sakrament,weil man vor der Taufe keins anderes Sakramant gültig empfangen kann.
Liebe Eltern, Paten, Großeltern, ich bin überzeugt davon, dass sie wissen, was für ein großes Geschenk die Taufe ist. Jetzt dieses Geschenk ihr Kind empfangen wird. Helfen ihrem Kind, damit es die Gnade der Taufe nicht nur bewährt, sondern auch vermehrt, und einmal den Himmel gelangt.
Samstag der 7.Woche Mk 10,13-16
Jesus Christus, der die schlichten und kindlichen Herzen liebt, sei mit euch.
Da brachte man Kinder zu Jesus, damit er ihnen die Hände auflegte. Die Apostel wollten die Kinder zu Jesus nicht zulassen. Jesus wurde unwillig und sagte zu den Apostel. Lasst die Kinder zu mir kommen, hindert sie nicht daran, denn ihnen gehört dass Reich Gottes. Was für eine Beziehung, sollen wir zu Kindern haben?
Jesus, du hast die Kinder angenommen und sie gesegnet. Herr, erbarme dich unser.
Du hast dich Armen und Einfältigen erbarmt. Christus, erbarme dich unser.
Du hast alle gesegnet, die deine Liebe suchten. Herr, erbarme dich unser.
Die Eltern werden sich dessen bewusst, dass sie, von Gott die Sendung, ihre Kinder zu erziehen, bekommen haben. Diese Erziehung muss richtig sein. Ich werde heute, einige Punkte erwähnen, die dazu helfen können. Ich möchte noch sagen, heute werde ich nicht über christliche Erziehung sprechen, sondern menschlichen, natürlichen, auf die dann die christliche Erziehung ,, anknüpfen“
1. Seien sie sich selbst
Der wichtigste Bestandteil der Erziehung ist nicht das was sie sagen, oder was sie machen, sondern was sie sind. Die Kinder erspüren sehr schnell, ob sie aufrichtig sind, oder sie nur etwas spielen. Es handelt sich um die Einheit der Wörter und Taten.
2. Bauen sie Vertrauen
Das Vertrauen ist das Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit. Wenn sie zu den Kindern freundlich, gefällig, ehrlich sind, gibt es große Chance, dass in ähnlicher Weise auch die Kinder zu ihnen sich verhalten werden. Beim Vertrauen kommuniziert man leichter. Die Spannung verliert man. Wenn sie sich zu den Kindern protzenhaften benehmen, sie verängstigen, das Vertrauen rapid sinkt und die Beziehungen kältet ab.
3. Äußern sie das Verständnis
Das,was für ein Kind wichtig ist, kann für die Eltern als ganz bedeutungslos scheinen. Es ist aber notwendig schauen auf die Kinderinteresse mit der Obersicht und die Sehnsucht des Kindes zu begreifen. Auch wenn sie viele Sachen , die ihre Kinder machen unterhält nicht, doch es ist notwendig, für sie sich opfern, weil in der Zukunft, kann man es vielfältig verzinsen.
4. Hälten sie die Regel ein
Wenn sie den Kindern etwas versprechen und sie das nicht einhalten, verursachen sie den Kindern große Enttäuschung/Schmerz/. Die Kinder sind auf die Einhaltung der Versprechen sehr empfindlich. Lieber, versprechen sie nicht das, was sie nicht einhalten können. Wenn sie die Verspreche erfüllen, bauen sie unter ihnen und den Kindern die Brücke des Vertrauen, die durch ganzes Leben aushalten. Wenn das Kind auf ihren Worten und Versprechen vertraut, wird es sich auch mit ihren Radschläger raten.
5.Gestehen ihren Fehler
Auch die Erwachsenen können sich irren, etwas zu vergessen oder nicht zu wissen. Seien sie aufrichtig. Sagen sie in dieser Hinsicht immer die Wahrheit. Haben sie keine Angst, sich entschuldigen. Es ist die Äußerung des starken Charakters.
6. Schätzen sie die Probleme ihre Kinder nicht unter
Vielleicht kommen ihnen die Probleme ihrer Kinder als kleinlich vor. Doch schätzen sie diese Probleme nicht unter. Treten sie zu diesen Probleme mit völligem Ernst. Es ist die Gelegenheit die gegenseitige Beziehungen zu bauen. So tragen dazu bei, dass ihre Kinder in eine ausgeglichene Persönlichkeiten heranwachsen werden, die die Chance haben zu werden ein erfolgreiches Leben zu überleben.
Da Jesus Christus uns erwählt hat für sein Reich, dürfen wir in seinem Namen zum Vater beten.
Der Herr schenkt uns seine Freude, damit unsere Freude vollkommen sei. In dieser Freude finden wir den Frieden, um das wir bitten.
Selig, die wie Christus den Willen des Vaters tun und Erben seines Reiches sein werden.
Apostel Matthias
Jesus Christus, der uns liebt,wie ihn der Vater liebt, sei mit euch.
Das Amt eines Mannes zu übernehmen, der Verrat geübt und schließlich Selbstmord begangen hat/Judas Iskariot/ ist weder eine dankbare noch eine leichte Aufgabe. Nach menschlichem Maßstab hätte niemand dem Matthias zu seiner Wahl als Apostel zu gratulieren brauchen. Eines jedoch zeichnete ihn aus. Er war befähigt zu diesem Amt und zu dieser Aufgabe, weil er Zeuge war, der im Leben des Meisters alles miterlebt hatte.
Jesus, du hast aus Liebe dein Leben hingegeben. Herr, erbarme dich unser.
Deine Apostel hast du Freunde genannt. Christus, erbarme dich unser.
Du hast sie gesandt, bleibende Frucht zu bringen. Herr, erbarme dich unser.
Matthias wurde zum Apostelamt gewählt wurde, und zwar von den Menschen. Petrus machte bei einer Versammlung der Jünger zu Jerusalem den Vorschlag, dass man an die Stelle des abgefallenen Judas einen neuen Apostel wählen sollte. Es muss aus den Männer, die während der ganzen Zeit uns beigesellt waren, seitdem Jesus unter uns aus, und eingegangen, von der Taufe des Johannes an bis zu dem Tage, da er von uns weg hinauf genommen worden, einer aus diesen muss Zeuge seiner Auferstehung mit uns werden. Man schritt zur Wahl. Da stellten sie zwei vor. Joseph, genannt Barsabas, mit dem Zunamen der Gerechte und Matthias. Und sie warfen das Los über sie, und das Los fiel auf Matthias und er ward zugeordnet zu den elf Apostel. Apostelgeschichte 1, 26.
Matthias hatte die Eigenschaften, die sein Amt verlangte. Er war von jeher treuer Jünger und Nachfolger Christi, ein Zuhörer bei allen Predigten, ein Augenzeuge von seinen Wunderwerken, von seinem Leiden und Sterben, von seiner Auferstehung und Himmelfahrt. Dazu muss er noch ein besonders frommer und eifriger Mann gewesen sein, weil ihn so viele Leute für würdig hielten , das wichtige Amt eines Apostels zu verwalten. Was uns bei dieser Apostelwahl besonders gefallen muss, ist die Bescheidenheit und Demut der Jünger Jesu. Keiner hatte sich selbst aufgedrungen oder angeboten, Apostel zu werden, alle überließen es dem Ausschlage der Wahl und der Ordnung der Gerechtigkeit. Es sollen sich also weder die Geistlichen noch die Weltlichen mit Gewalt in ein Amt eindrängen, und niemand aus uns soll durch ungerechte Wege oder sündhafte Anschläge sein Glück suchen.
Da Jesus Christus uns erwählt hat für sein Reich, dürfen wir in seinem Namen zum Vater beten.
Der Herr schenkt uns seine Freude, damit unsere Freude vollkommen sei. In dieser Freude finden wir den Frieden, um den wir bitten.
Selig, die wie Christs den Willen des Vaters tun und Erben seines Reiches sein werden.
8.Sonntag im Jahres A Mt 6,24-34
8. Sonntag 2017 – Sorgt euch also nicht um morgen…
Einführung
Wenn wir wollen, dass kaltes Wasser in einem Kochtopf warm wird, so stellen wir es auf den Herd und schalten ein. Je heißer die Herdplatte ist, desto schneller kocht das Wasser. Jeder Mensch ist wie so ein Kochtopf. Er kann Kälte, Trauer, Wehmut, Sorgen, Schmerz und Misserfolg zum Inhalt haben. Es wäre dann notwendig und wichtig, diesen Kochtopf zu erwärmen. Einige sagen, dazu ist aber Geld notwendig. Können wir aber zum Beispiel Freundschaft mit Geld kaufen? Andere sagen: Dazu brauchen wir Nahrung und eine Wohnung. Wie viele Menschen haben das alles und trotzdem ist der Kochtopf ihres Lebens kalt.
Predigt
Was rät uns da Jesus? Er sagt: Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen, dann wird euch alles andere dazugeben. Mt 6,33. Zu erkennen, dass Gott immer anwesend ist und unser Leben ändern kann, ist wesentlich. Gott muss in unserem Leben Priorität haben. Er sagt dann weiters: Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon. Mt 6,24. Da haben wir aber spontan folgenden Einwand: Sollen wir uns nicht um das Essen, unsere Kleidung, das Auto, den Urlaub und ähnliches sorgen? Das verbietet uns selbstverständlich niemand, aber dies soll nicht mit allen Mitteln zu unserem Lebensmittelpunkt werden. Die Argumentation Jesu ist klar: Wer von euch kann mit all seinen Sorgen sein Leben auch nur um eine kleine Zeitspanne verlängern? Mt 6,24. Das Essen und die Kleidung dienen zum irdischen Leben, aber das Ziel unseres Lebens ist, das ewige Leben in Gottes Herrlichkeit zu erlangen. Auf der Welt aber waren und sind immer wieder Menschen, die behaupten, dass es nicht notwendig sei, sich um die geistlichen Belange zu kümmern, weil es ohnedies keinen Gott gibt. Es hat wenig Sinn, mit jemanden über die Existenz Gottes zu streiten, weil viele es einfach nicht verstehen oder verstehen wollen. Vielleicht sind sie auch noch nicht reif genug dafür, zu erkennen, wie wichtig ein geistliches Leben ist. Besser als eine Argumentation ist immer das Zeugnis. Wir sollen mit unserem Leben bezeugen, was die Quelle unserer Freude und der Sinn des Lebens ist.
Dazu ein Beispiel aus dem Alltag: Wir denken an eine alte Großmutter, die ihre Enkelin im Arm hält. Die Enkelin sagt zu ihrer Oma: Ich liebe dich. Die Großmutter drückt sie ganz innig an sich und antwortet darauf: Mein Schatz, ich liebe dich auch. Die Großmutter spürt eine Freude in sich und das erwärmt ihr Leben in besonderer Weise. Ein Leben, das Freude bringt, entsteht dort, wo die Quelle der Freude ist, daraus kann man Energie schöpfen.
Wenn ein Mensch sich für Gottes Anwesenheit öffnet, dann öffnet er auch die Quelle der Freude für sein Leben. Warum haben manche so wenig Erfahrung mit Gottes Anwesenheit? Die Antwort ist einfach. Sie sind so verhaftet in ihren materiellen Sachen, die scheinbar Freude bereiten. Es ist aber notwendig, dafür zu sorgen, dass sie erkennen, woher die Freude kommt, dass sie eigentlich von GOTT stammt. Im Psalm 34 heißt es: Kostet und seht wie gütig der Herr ist. Das leibliche und das geistliche Leben sollte ausgewogen sein. Doch das ist leider nicht so. Wir brauchen da nur die Statistik zu befragen: Wie viele Menschen besuchen in Europa regelmäßig die Heilige Messe? Wie viele Menschen nehmen an geistlichen Übungen teil? Der Prozentsatz ist da sehr gering. Niemand kann aber heute leugnen, dass die Menschen in Europa viele, viele Möglichkeiten zu einem geistlichen Leben haben. Noch nie hatten aber die Menschen so wenig Interesse daran als heute. Die Ursache ist, dass viele sich mit den materiellen Dingen zu sehr beschäftigen, uns so – ganz einfach gesagt – erlauben sie Gott nicht, in ihre Leben einzutreten. Es ist dann aber auch keine Erfahrung möglich, dass Gott immer anwesend ist. Wie ich schon anfangs gesagt habe: Gott soll in unserem Leben Priorität haben.
Darüber gibt es viele Zeugnisse aus jenen Zeiten, wo die Christen besonders verfolgt wurden – und auch heute noch werden in vielen Teilen der Welt die Christen wieder verfolgt. Davon berichten die Medien mehr oder weniger.
Ein Beispiel aus der Zeit der ersten Christen dazu: Kaiser Diokletian, von dem Sie sicher schon gehört haben, verfolgte die Christen. Sein Sohn Constantinus Chlorus war nicht mehr so an der blutigen Verfolgung interessiert. Die Verfolgung wurde erst ganz beendet durch seinen Sohn Konstantin dem Großen. Am Hof des Constantinus Chlorus waren viele Christen beschäftigt und er beschloss, sie zu vertreiben, wenn sie nicht auf ihr Bekenntnis zu Christus verzichten. Der Mehrheit dieser Christen verzichtete lieber auf ihre Stelle, die sehr gut bezahlt war, um nicht ihren Glauben an Jesus zu verleugnen. Constantinus Chlorus aber kündigte jene, die zu feige waren, sich zu Christus zu bekennen. Der Grund dafür war, dass sie, wenn sie ihre Treue zu Christus brechen, auch dem Kaiser nicht treu sein werden.
Heute denken viele Menschen an ihre Vorteile, die aus vielen materiellen Dingen entstehen und geben daher diesen Dingen Priorität. Aber diese Dinge sind vergänglich, man kann sie so leicht verlieren. Man weiß ja nie, so sagen manche Ökonomen, wie sich das heutige ökonomische System fortsetzen wird und es kann wenn es so weitergeht auch in die Pleite führen. Oftmals werden Probleme nicht gelöst, sondern nur verschoben mit dem Ergebnis, dass man alles verlieren kann. Oft verlieren Menschen dann beides – ihre materiellen Besitzungen und ihre Beziehung zu Gott.
Herr, hilf uns zu begreifen, was für unser Leben einen wirklichen Wert hat!
Polykarp von Smyrna Mk 9,41-50
Jesus Christus, der uns den Weg weist in den Entscheidungen unseres Lebens, sei mit euch.
Wir werden uns kaum darüber streiten, ob Ostern ein paar Tage früher oder später gefeiert werden soll. Im zweiten Jahrhundert schien diese Frage noch von große Bedeutung. Dahinter stand die Irrlehre des Markion. Der Bischof Polykarp von Smyrna hat diese Irrlehre entscheidend bekämpft und über die religiösen Fragen seiner Zeit wertvolle Schriften hinterlassen.
Jesus, dein Gericht entscheidet über unser ganzes Leben. Herr, erbarme dich unser.
Du willst uns retten für die Stunde der Vollendung. Christus, erbarme dich unser.
Du hast den Frieden des Vaters zu uns gebracht. Herr, erbarme dich unser.
Die interessanten Briefe lesen wir im Lebensbeschreibungen der Heiligen. Wir können uns darüber überzeugen bei dem heiligen Polykarp. Das Andenken an heiligen Polykarp ist für die ganze Kirche verbindlich, damit so die Ehre gegeben wird, dem Nachfolger der Apostel, besonders des Johannes des Evangelist. Der Apostel Johanns war der Lehrer des heiligen Polykarpes. Es wurde uns erhalten glaubwürdige Zeugenschaft über den Martertod von heiligen Polykarp. Als Polykarp erfuhr, dass die Verfolger der Christen ihn suchen, versteckte sich. Auf Angst vor eigenen Schwachheit. Er war schon alt, und konnte sich auf eigene Kräfte nicht verlassen. Er betete im Versteck um notwendige Ausdauer. Er versteckte sich in einer Getreidekammer. Zum Schluss aber fanden ihn und Polykarp wurde in die Stadt abgeführt. Unterwegs bemühten sie ihn überzeugen, damit er den Göttern opfern. Der Greis schüttelte den Kopf und sagte. Das ist nicht möglich, dass ich so etwas mache. Der Richter sagte zu ihm. Opfere dem Kaiser, dem göttlichen Genius. Polykarp schüttelte wieder den Kopf. Der Richter sagte. Mache das, was das Volk sich wünscht. Das Volk kann das von mir nicht verlangen. Ich kann auf dich die Bestien loslassen. Polykarp antwortete ohne Angst. Lass sie los. Ich kann dich in vivo totbrennen lassen. Polykarp erschrak vor den Flammen nicht und sagte; vergebens drohst du mir mit dem Feuer. Das Feuer brennt nur kurze Weile, ich habe Angst nur vor dem ewigen Feuer. Die Menschenmenge toste. Er ist der große Lehrer der Christen und er verachtet unsere Götter. Werft ihn den Bestien. Aber die Bestien diesen Tag wurden nicht loslassen. Die Stunde die dazu bestimmt war, ist abgelaufen. So wurde, Polykarp. auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Aus seinem Körper ging die Glut aus, die die Sehkraft verblendete. Und der Brief setzt fort. Uns ist gelungen einige Knochen zu finden, die wir jetzt als Gold bewahren. Aus diesem Satz ist klar, dass schon damals die Verehrung der Überresten der Heiligen begonnen hat. Der Brief endet so. Wenn sie diesen Brief durchlese, lassen sie ihn in weiteren Kirchen kursieren.
Zum Ungeteilten Dienst vor Gott hat uns Jesus Christus gerufen. In seinem Namen dürfen wir zum Vater beten.
Verführung und Sünde bleiben in dieser Welt. Damit wir dennoch zum Frieden Christi hinfinden, beten wir.
Selig die im Feuer geläutert werden und hingelangen in das Reich Gottes.
Kathedra Petri Mt 16, 13-19 2017
Jesus Christus, der uns die Freiheit der Kinder Gottes geschenkt hat,sei mit euch.
Das heutige Fest stellt die Erinnerung an das Amt des heiligen Petrus dar, das er von Christus empfangen hat. Jesus ernannte ihn zu seinem Nachfolger und zum sichtbaren Haupt der Kirche. Dieses bedeutsame Ereignis wird in den Evangelien des Evangelisten Matthäus und Johannes beschrieben.
Du bist der Meister und das Vorbild unseres Lebens. Herr, erbarme dich unser.
Wer dich mit ehrlichem Herzen sucht, wird dich finden. Christus, erbarme dich unser.
Du hast dem Peter die Schlüssel des Reiches gegeben. Herr, erbarme dich unser.
Der Evangelist Matthäus vermerkt in seinem Evangelium: „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ Simon Petrus erwiderte: „Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes.“ Jesus antwortete ihm: „Selig bist du, Simon Barjona, denn nicht Fleisch und Blut haben dir dies offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich jedoch sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben.“ (Mt 16, 13-19)
Im Evangelium nach Johannes findet sich der bedeutende Abschnitt, in dem Jesus Petrus ausdrücklich in seinen Dienst stellt. Nach dem Essen wandte sich Jesus an Simon Petrus und stellte ihm die folgende Frage: „Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich?“ Petrus antwortete: „Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe.“ Jesus erwiderte daraufhin: „Weide meine Lämmer.“ Dann fragte er ein zweites Mal: „Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich?“ Und beim dritten Mal stellte er die gleiche Frage, was Petrus traurig machte, da Jesus ihn dreimal fragte: „Hast du mich lieb?“ Petrus entgegnete: „Herr, du weißt alles, du weißt, dass ich dich lieb habe.“ Jesus befahl ihm erneut: „Weide meine Schafe.“ (Joh 21, 15-18)
Petrus wirkte zunächst in Antiochien, bevor er in die Hauptstadt Syriens ging, wo er sieben Jahre tätig war. Im Jahr 42 reiste er während der Regierungszeit des Kaisers Klaudius nach Rom. Von Rom aus leitete er die Kirche etwa 25 Jahre lang. Im Jahr 67 erlitt er den Märtyrertod, der während der Herrschaft des Kaisers Nero stattfand.
Petrus erhielt die Aufgabe, die Reinheit des Glaubens zu bewahren, der im Laufe der Geschichte zahlreichen Angriffen und Irrtümern ausgesetzt war. Trotz der Schwierigkeiten hat die Kirche bis heute in Einheit standgehalten.
Damit wir Christus mit ganzem Herzen suchen und finden, wagen wir zum Vater zu beten.
Wir gehören Christus an durch die Taufe. So dürfen wir ihn bitten um seinen Frieden.
Selig, die mithelfen am Reich Gottes und seinen Kindern zugezählt werden.
Dienstag der 7.Woche Mk 9, 30-37 2017
Jesus Christus, der unser aller Diener geworden ist, sei mit euch.
Jesus sagt im heutigen Evangelium: Wer der erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein. Mk 9,35. Jesus berührte dadurch die Gesinnung und die Anschauung seiner Jünger. Die Apostel redeten nämlich darüber, wer von ihnen der größte sei. Und Jesus belehrte sie, wer wirklich der größte ist.
Jesus, du wolltest der Letzte und Diener aller sein. Herr, erbarme dich unser.
Du bist den Weg der Entsagung gegangen. Christus, erbarme dich unser.
Du hast dich der Bosheit der Welt ausgeliefert. Herr, erbarme dich unser.
Das Denken der Apostel war einfach. Bei den Worten, wer von ihnen der Größte sei, dachten sie offensichtlich an einen Ministersessel beim ,,Amt“ des Messias. Sie hatten die Vorstellung, dass sie irgendein Führer werden würden. Die Jünger sind außerdem mit Ehrgeiz ausgezeichnet. Vor Jesus wollten sie aber nicht sagen, worüber sie unterwegs gesprochen hatten. Jesus wies sie darauf hin, dass sie die Größe im Reich Gottes nicht durch ihre besonderen Verdienste erreichen. Es ist da ein wesentlicher Unterschied zwischen einem menschlichen Vorgang und zwischen dem, was im Reich Gottes Gültigkeit hat. Im Reich Gottes dominiert nicht der Dienst der ,,Mächtigen“ dieser Welt, sondern der ,,Letzten“. Darum stellte Jesus ein Kind in ihre Mitte. Ein Kind symbolisiert das, was klein, bedeutungslos und schwach ist. Jesus belehrte die Apostel, dass das, was sie für ein Kind machen, ganz großen Wert hat, so als ob sie es für Gott selber machen. Diese Worte zu verstehen und umzusetzen, ist nicht leicht. Das schafft nur der, der es im Namen Gottes tut. Jesus zeigte dadurch den Weg, wie wir groß sein und die ersten sein können. Es ist dies der Weg des Dienstes in Demut. Folgen wir diesem Weg, damit wir die wirkliche Größe erlangen!
Da wir zur Nachfolge Christi berufen sind, wollen wir den Vater um Kraft und Beistand bitten.
Unser irdisches Leben verlieren wir alle einmal. Der Frieden, den wir im Herzen tragen, führt uns zu Gott. Wir bitten ihn.
Selig, die sich ihres Glaubens nicht schämen und vor der Herrlichkeit des Vaters bestehen werden.
Montag 7. Woche im Jahres Mk 9,14-29 2017
Jesus Christus, der Mitleid hat und unserem Unglauben hilft, sei mit euch
Oft halten wir und auf über verschiedenen Begebenheiten unseres Lebens. Die eine von ihnen ist auch die Krankheit. Es gibt keinen Menschen, der nicht krank war. Und niemand sehnt sich nach der Genesung seines Kindes begieriger als sein Elter. Diese Wirklichkeit illustriert dramatisch das Vorkommnis des Vaters dessen Sohn an Epilepsie litt.
Jesus, du hast den Unglauben der Menschen beklagt. Herr, erbarme dich unser.
Du hast Zeugnis gegeben von der Macht des Gebetes. Christus, erbarme dich unser.
Du hast die bösen Geister mit deinem Wort bezwungen. Herr, erbarme dich unser.
Sicher hörte der Vater aus dem heutigen Evangelium viel von Jesus Wunder. Jetzt bat er Jesus, dass dieselbe Macht auch an seinem Sohn zeigt. Der Vater kam zu Jesus, erklärt Jesus, wie sein Sohn leidet und zum Schluss sagt: Kannst du aber was , so erbarme dich unser und hilft uns. Sicher versuchte dieser Vater irgendeinen Arzt zu finden. Er bat auch Jesus Jüngern. Aber auch ihnen es ist nicht gelungen diesen Buben zu heilen. Darum fragten Jesus. Sie bekamen die Antwort. Dieses Art kann durch nichts ausfahren als durch Beten und Fasten. Nehmen wir wahr die Antwort. Durch Beten. Bei der Genesung die Jesus gibt, gib es nicht nur über die Genesung des Leibes, sondern auch der Seele. Und darum genügen die menschlichen Fähigkeiten nicht. Der Mensch hat nicht die Lösung für alle seine Probleme. Aber Gott kann alles. Solches Vertrauen müssen wir zu Gott haben, damit wir sich zu ihm in unseren Freuden und Leiden wenden. Der Schlüssel zur Wachsen unserer Sehnsucht und Eifer ist das Gebet und Fasten. Damit unser Gebet wirksam ist, müssen wir glauben und vertrauen, dass das Gebet viel vermögen kann.
Jesus Christus kam, uns den Glauben zu schenken. In seinem Namen beten wir zum Vater.
Die Dämonen werden uns nie in Ruhe lassen. Wir finden jedoch den Frieden, wenn wir Christus,den Herrn, bitten.
Selig, die alle Bosheit überwinden und aufgerichtet werden vom Herrn des Lebens.
Welches sind die Sünden gegen den heiligen Geist?
Die Sünden wider den heiligen Geist sind:
1 Vermessentlich auf Gottes Barmherzigkeit sündigen.
2 an der Gnade Gottes verzweifelt.
3 der erkannten christlichen Wahrheit widersprechen.
4 seine Nächsten um der göttlichen Gnade willen beneiden.
5 gegen heilsame Ermahnungen ein verstocktes Herz haben.
6 in der Unbußfertigkeit vorsätzlich verharren.
1. Ihr habt das vielleicht schon sagen hören. Dieses Kind sündigt auf die Geduld seines Vaters hin. Das heißt, es sündigt, beleidigt den Vater und macht sich nichts daraus, weil es denkt: „Der Vater ist so geduldig, er wird mich deshalb doch nicht strafen.” So sündigt derjenige, der leichtsinnig Sünden begeht und sich nichts daraus macht, weil er denkt: „Gott ist barmherzig, er wird mir schon verzeihen und mir später Gelegenheit zur Buße geben.” Gott ist ja barmherzig, er wird mir schon wieder verzeihen und mir später Gelegenheit zur Buße geben, dann beichte ich. Ein solcher handelt aber vermesslich leichtsinnig, denn er hofft ohne Grund, Gott werde ihm Zeit zur Buße gewähren. Welch furchtbarer Zustand, in den er seine Seele aussetzt, und wie entsetzlich solche Sünder oft gestraft werden!.
2. Wer denkt: „Ich weiß nicht, ob Gott mir die nötige Gnade geben wird, damit ich mich bekehre und in den Himmel komme“, der zweifelt an Gottes Gnade. Wer aber bewusst und freiwillig denkt: „Gott wird mir seine Gnade nicht geben. Ich bin verloren, meine Sünden sind zu groß, als dass Gott mir vergeben könnte“, der handelt wie Kain und Judas, die an der Gnade Gottes verzweifelten.
3.Die christliche Wahrheit umfasst alles, was uns von Gott geoffenbart wurde und was die katholische Kirche zu glauben vorlegt. Wem diese christliche Wahrheit verkündet wird und wer erkennt: Ja, ich kann es nicht leugnen, dies ist von Gott selbst geoffenbart und wahr – der erkennt die christliche Wahrheit. Wenn jedoch jemand dies einsieht und dennoch dieser Wahrheit nicht folgt, ihr nicht nachgibt und sie nicht gläubig annimmt, so widerstrebt er der erkannten christlichen Wahrheit. So handelten die Juden, als der Heiland ihnen die christliche Wahrheit verkündete: Sie widersetzten sich der Wahrheit und sündigten gegen den Heiligen Geist. Ähnlich verhalten sich manche Heiden, die erkennen, dass die christliche Religion die wahre ist, sie jedoch nicht annehmen, weil sie sonst ihrem ausschweifenden Leben entsagen müssten..
4. Ferner sündigt man gegen den Heiligen Geist, wenn man seinen Nächsten um der göttlichen Gnade willen beneidet. Wer beneidet den Nächsten? Wer ihm das Gute missgönnt, traurig ist, dass es ihm gut geht und sich freut, wenn es ihm schlecht geht. Wer es dem Nächsten missgönnt, dass er Gnade von Gott bekommt, dass er sich von seinen Sünden bekehrt und Sakramente empfängt. So hat der Satan die ersten Menschen beneidet, dass sie so heilig und gerecht waren, von der Gnade Gottes erfüllt waren und in den Himmel kommen sollten. So sehen manche Menschen gar nicht gern, dass andere von ihrem lasterhaften Leben ablassen, öfter beten, beichten und kommunizieren. Es gibt heutzutage viele, die nicht leiden können, dass durch die katholische Kirche und ihre Priester recht viele christlich erzogen werden und sich so das Reich Gottes ausbreitet. Deshalb hetzen und schimpfen sie gegen die katholische Kirche.
5. Gegen heilsame Ermahnungen ein verstocktes Herz haben. Wenn der Vater oder der Beichtvater oder auch Gott durch dein Gewissen innerlich dich mahnt, du sollst diese Sünde meiden, dich bessern, fleißiger beten, So bekommst du dadurch eien Ermahnung , die dich zum Heile führen, machen soll, dass du die Sünde meidest und in den Himmel kommst, also eine heilsame Ermahnung. Wenn nun einem Sünder solche heilsame Ermahnungen gegeben werden und er will gar nichts davon wissen ist trotzig und sagt. Jetzt tue ich es gerade nicht, kurz kurz, wenn er sich durch solche Mahnungen gar nicht beugen, von seinem bösen Weg abbringen lassen will, sondern unbeugsam, gleichsam steif wie ein Stock bleibt. , der hat gegen diese heilsamen Ermahnungen ein verstocktes Herz gehabt und so gegen den Hl. Geist gesündigt. Der sagt lass mich in Ruhe. Ich bin alt genug und weiß, was ich zu tun habe. So machen es jene denen der Priester auf der Kanzel die Wahrheit sagt und zuredet, sie sollen sich bessern, sie aber wollen nicht hören, sie verachten seine Mahnungen, Wer gegen heilsame Ermahnungen öfter verstockt zeigt, der kommt dann leicht dazu , dass er
6. Vorsätzlich in der Unbußfertigkeit verharrt und zwar bis ans Ende, und so ewig verloren geht. Bußfertig ist derjenige, der bereit ist, Buße zu tun, für seine Sünden sich zu bekehren, zu bereuen und zu beichten. Unbußfertigkeit ist, wer keine Buße tut, seine Sünden nicht bereut, aber das tut ja schon jener, der ermahnt wird und gegen heilsame Ermahnungen ein verstocktes Herz hat. Wer vorsätzlich in der Unbußfertigkeit verharrt, d. h., er hat den Vorsatz, vor, den Willen, nie sein Leben zu ändern und Buße zu tun, sich nie zu bekehren. Man sollte es nicht glauben, dass ein Mensch dieser Sünde fähig wäre, und doch kommt sie nicht ganz selten vor.
Haben wir die Hoffnung? Hebr 6,20
Sehr trauernde Familie.
Was stellen wir uns unter dem Wort Hoffnung vor? Vor uns liegen die irdischen Überreste ihres Vaters, ihres Schwiegervaters, ihres Bruders und ihrer Verwandten. Unser Bruder litt an einer unheilbaren Krankheit. Was für ein überwältigendes Glück haben sie gespürt, als sie vom Arzt die Worte der Hoffnung gehört haben. Wir aber wissen, dass die menschlichen Worte kraftlos sind. Niemand von uns hat sich das Leben gegeben, und niemand hat das Recht, es uns zu nehmen. Nur Gott kann unser Leben beenden. Auch wenn wir heute trauern, bleibt uns die Hoffnung. Nicht die menschliche, vergängliche Hoffnung, sondern die, an die auch unser Bruder glaubte. Zu dieser Hoffnung ermahnt uns auch Apostel Paulus in der Lesung, die wir gerade gehört haben. Denn Gott ist nicht ungerecht, dass er euer Werk und die Liebe vergisst, die ihr seinem Namen erwiesen habt, während ihr den Heiligen dientet und weiterhin dient. Hebr 6,10.
Paul verfolgte zuerst die Christen. Die Begegnung mit Jesus änderte sein Leben. Dann begann er eifrig Christus zu verkündigen. Er hatte die Hoffnung, dass, das er macht, nicht vergeblich sei.Er glaubte, das alles was er macht, einmal belohnt wird. Paul beschwerte sich nicht darüber, dass er wegen des Glaubens die Schwierigkeiten ertragen musste. Diese Hoffnung, die der Apostel Paulus hatte, hatte auch unser Bruder. Er hat viel getan für unsere Kirche. Vor zwei Wochen hat er Krankensalbung angenommen. Und heute, nehmen wir von ihm Abschied.
Die menschlichen Worte trösten, aber wir glauben an Wort Gottes, das gerecht ist. Wir glauben, dass Gott die Schwächen unseres Bruders sieht und auf seinen guten Willen sowie seine guten Taten achtet. Vertiefen auch wir uns, dass alles was wir für das Heil unserer Seele tun, nicht vergeblich ist. Wir glauben an die Worte von Jesus, die er sagte. Wer an mich glaubt, wird leben auch wenn er stirbt. Joh 11,25. Auf den Tod sich vorzubereiten, ist die erhabene Gnade. Verlegen wir diese Vorbereitung nicht.
Um 7 Uhr morgens weckte sich Anna Griegorievna und bemerkte, dass ihr Mann auf sie schaut. Anna sagte Fjodor Michajlowitsch Dostojewski. Ich schlafe schon drei Stunden nicht. Ich spüre, ich werde heute sterben. Anna begann zu weinen. Fjodor tröstete sie. Denke daran, ich habe dich immer geliebt, dich nie betrogen Um 11 Uhr fühlte Dostojewski große Schwachheit, er rief zu sich Gattin und die Kinder, und bat sie, ihm das Gleichnis vom verlorenen Sohn vorzulesen Das war der letzte Text, den Dostojewski hörte. Am Abend starb er.
Es ist ermutigend, wenn wir die Hoffnung haben. Wir alle haben die Hoffnung, dass Gott uns das ewige Leben schenkt. Wir verabschieden uns von unserem Bruder in der Hoffnung, dass wir ihn einmal in der Ewigkeit treffen.
Samstag der 6.Woche Mk 9,2-13
Jesus Christus, der gekommen ist zur Auferstehung der Toten, sei mit euch.
Warum wählte Jesus den Gipfel Tabor. Damit er uns erinnern daran wer sind wir, was ist unsere Sendung. Dort verklingten die Worte. ,,Dieser ist mein geliebter Sohn, ihn hört“ Mk 9,7
Jesus, du hast den Jüngern deine Herrlichkeit gezeigt. Herr, erbarme dich unser.
Jesus, auf dir ruht die Liebe des himmlischen Vaters. Christus,erbarme dich unser.
Jesus, du bist durch den Tod zur Herrlichkeit des Vaters gegangen. Herr, erbarme dich unser.
Dieses Ereignis berührt nicht nur Jesus, sondern auch uns Gläubigen aller Zeiten. Es ist das Memento, damit wir Jesus mehr erkennen, mehr auf ihn vertrauen. Jesus wird in den Augen der Apostel Messias. Das Ereignis schreitet den Horizont der Zeit und des Raums. Jesus sprach mit Moses, der in der anderen Epoche lebte und mit Elija der viel später lebte. Die Apostel wurden erschrocken. Interessant ist, dass diese Ereignis in der Stille, Einsamkeit geschah. Jesus wollte mit diesem Ereignis sagen, dass er über die Zeit, über den Tod steht. Wir Menschen ähnlich sind mit unserem bisherigen Leben einer Spinne von der schreibt der Schriftsteller Jorgenson. Die Spinne flechtete starken Faden, befestigte ihn an den Baumstamm und an den Ästchen ,,strickte“ ihr Netz. Das Netz war groß und täglich blieb in ihm ein paar Fliegen hängen. Die Spinne wurde dick. Einmal bei der Besichtigung seines Netzes nahm er den Faden, der an dem Baumstamm befestigt wurde. Sie hat vergessen, dass er selbst vorher diesen Faden, befestigte. Sie sagte dieser Faden ist vergeblich. Sie biss ihn durch. Und das ganze Netz fiel herunter. Auch wenn wir unsere Verbindung mit Gott zerreißen, unser ganzes Leben, stürzt ab. Die Belehrung ist klar. Wir sind abhängig von Gott. Gott ist über den Tod, Er ist ewig.
Jesus Christus, hat uns seine Herrlichkeit offenbart. In seinem Namen wagen wir zum Vater zu beten.
Den Glanz seiner Herrlichkeit hat Jesus seinen Jüngern offenbart. Den Glanz seines Friedens schenkt er unseren Herzen, wenn wir beten.
Selig, die glauben, was vom Menschensohn geschrieben steht, und ihn sehen werden in seiner Herrlichkeit.
Freitag 6.Woche Mk 8,34-9,1
Jesus Christus, der uns zur Treue vor Gott und den Menschen verpflichtet hat, sei mit euch.
Wenn jemand mir nachfolgen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Viele Menschen halten diese Worte von Jesus als etwas, was nicht passt in unsere Welt, was nicht modern sind. In Wirklichkeit sagte Jesus nur das, was immer gültig war und auch heute gültig ist. Wer man etwas erreichen will, geht das nicht ohne Selbstverleugnung.
Jesus hast all unserem Tun den rechten Weg gewiesen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns gerufen, dir auf deinem Weg zu folgen. Christus, erbarme dich.
Du wirst in der Herrlichkeit des Vaters kommen. Herr, erbarme dich unser.
Es erzählt eine Geschichte, dass ein Mensch seinen Schatten loswerden wollte. Am beste schien es ihm die Flucht. Der Schatten aber war immer hinter ihm, wie auch immer schnell lief er. Zum Schluss fiel er erschöpft zum Boden. Am Schluss dieser Geschichte ist die Belehrung. Wenn wir von unserem Schatten laufen, werden wir von ihm nie loswerden. Es ist genug sich stellen in den Schatten und unser Schatten wird verschwinden. Das gilt auch vom Kreuz. Wenn wir vor Kreuz laufen, werden wir von Kreuz nie loswerden. Wir müssen Kreuz auf uns nehmen. Philosoph Seneka lehrte seine Schüller. Wenn du nicht weist in welchen Hafen hinführst, kein Winter für dich glücklich wird. Wir Christen kennen den Wert des Kreuzes für unser Heil. Aber die Apostel hatten nicht die richtige Vorstellung von der Sendung Jesu. Die Apostel dachten so nach. Wenn Jesus als Messias sterben wird , wie werden sich ihre Vorstellungen von Messias erfüllen? Der Messias sollte das Volk vom Joch Römern befreien. Erwartetes und vorhersagendes Messias Reich verstanden sie nur menschlich und verstanden nicht, dass Jesus für etwas viel mehr kam. Er kam alle Menschen zu erlösen und ermöglichen allen Menschen die Teilnahme an Gottes Reich.
Da wir zur Nachfolge Christi berufen sind, wollen wir den Vater um Kraft und beistand bitten.
Unser irdisches Leben verlieren wir alle einmal. Der Frieden, den wir im Herzen tragen, führt uns zu Gott. Wir bitten ihn.
Selig, die sich ihres Glaubens nicht schämen und vor der Herrlichkeit des Vaters bestehen werden.
7.Sonntag C im Jahreskreis Mt. 5, 38-48
7. Sonntag C 2017 – Liebt eure Feinde…
Einführung
Im heutigen Evangelium lädt uns Jesus ein: „Seid vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.“ Damit knüpft er an das Alte Testament an, in dem bereits im Buch Levitikus steht: „Seid heilig, denn ich bin heilig, der Herr, euer Gott.“ Das Evangelium weist uns den Weg zur Vollkommenheit. Manche Christen meinen, das Wesen des Christentums erschöpfe sich im Kirchgang und im Gebet. Doch im Kern ist das Christentum eine Einladung zur Liebe. Wahrhaft vollkommen ist, wer in der Liebe vollkommen ist.
Predigt
Uns gefallen Worte, die von Liebe sprechen. Aber wie reagieren wir, wenn die Liebe von uns Opfer verlangt? Wie gefallen uns die Worte, die Jesus gesagt hat: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin. Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel. Diese Anforderung geht über unsere Kräfte, so sagen wir, denn wenn uns jemand verletzt, dann steigt in uns schon der Gedanke hoch, es ebenso zu tun. Das Evangelium verlangt von uns, uns nicht zu rächen und keine Hassgedanken zu haben. Wenn ein anderer Mensch böse ist, sollen wir ihn nicht kopieren und genauso böse sein wie er. Wenn man Rachegedanken hat, dann stellt man sich auf die gleiche Ebene wie der Feind.
Jesus warnte deshalb seine Jünger, nicht so zu handeln und dadurch schlechter zu werden, denn der Sinn des Lebens ist es, besser zu werden. Das bestätigt auch Psalm 4, Vers 5: „Ereifert ihr euch, so sündigt nicht!“ Bedenkt es auf eurem Lager und werdet still! Zorn, Streit und Konflikte gibt es immer wieder, aber sie müssen nicht gleich Sünde sein. Eine Sünde entsteht erst dann, wenn Rachegedanken aufkommen. Es ist aber nicht leicht, den Gruß eines Feindes oder Gegners zu beantworten und für ihn zu beten. Das ist menschlich schwierig, aber mit Gottes Hilfe möglich. Darum sagt Jesus: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen.
Wer Freundschaft mit Gott hat, den wird er so lange nicht in Ruhe lassen, bis er ein guter Mensch ist. Gott duldet nicht, dass Menschen böse, grob und verletzend sind.
Heute werde ich kein Beispiel von einer heldenhaften Vergebung erzählen, sondern nur ein ganz gewöhnliches Beispiel aus dem Leben.
Ein junger Mann berichtete: Ich traf frühzeitig am Flughafen ein und erhielt daher im Flugzeug einen Fensterplatz. Beim Betreten der Maschine überprüfte ich mein Ticket: Reihe 8, Sitz A am Fenster. Ich schob den Vorhang zur Seite und blickte hinaus. Es war ein klarer Tag, der Himmel leuchtete in intensivem Blau. Die Flugroute sollte über den Mont Blanc führen, wie angekündigt wurde. Ich freute mich auf ein besonderes Erlebnis und nahm meinen Fotoapparat aus dem Handgepäck.
Plötzlich spürte ich, wie mich jemand unsanft an der Schulter berührte. Eine ältere Dame forderte mit mürrischer Stimme und in gebrochenem Deutsch, ich solle sofort den Fensterplatz räumen, da dieser für sie reserviert sei. Sie hielt ihr Ticket in der Hand. Beim Blick darauf erkannte ich: Reihe 8, Sitz C – also ein Platz am Gang. Dennoch bestand sie darauf, den Fensterplatz einzunehmen.
Zunächst erwog ich, sie auf den Unterschied zwischen Fenster- und Gangplatz hinzuweisen oder eine Stewardess hinzuzuziehen. Schließlich entschied ich mich jedoch, nachzugeben und den Platz zu tauschen.
Als wir über die Alpen flogen, kündigte der Kapitän den Überflug über das Mont-Blanc-Massiv an. Die Dame beugte sich ans Fenster und betrachtete die Aussicht. Ich blieb ruhig. Während sie den Himmel in schwindelerregender Höhe sah, empfand ich inneren Frieden. So beeindruckend der Anblick der Alpen auch gewesen sein mag, erschien mir diese innere Ruhe weitaus wertvoller.
Im Nachhinein dachte ich über die Situation nach, auch im Licht des Evangeliums. Für mich bestätigte sich, dass es manchmal besser ist nachzugeben, selbst wenn man im Recht ist. Ich war letztlich froh, dass es zu keinem Konflikt gekommen war.
Ja, dieser junge Mann hat wohl einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zur Vollkommenheit gemacht. Möge uns der Herr immer die Kraft geben, damit wir uns in den verschiedensten Situationen, die uns begegnen, ähnlich verhalten!
Donnerstag der 6. Woche im Jahr Mk 8,27-33
Jesus Christus, der als der verheißene Messias zu uns kam, sei mit euch.
Ein Leben ohne das Stellen von Fragen erscheint kaum vorstellbar. Jesus richtet an seine Jünger die Frage: „Für wen halten mich die Menschen? Zugleich fragt er sie: Für wen haltet ihr mich? Die Antwort auf die Frage, wer Jesus für uns ist, ist von grundlegender Bedeutung, da von ihr unser Schicksal abhängt..
Jesus, du kamst, uns mit dem Vater zu versöhnen. Herr, erbarme dich unser.
Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Christus, erbarme dich unser.
Deine Auferstehung hat das Werk der Erlösung vollendet. Herr, erbarme dich unser.
Im Evangelium wird berichtet, dass Jesus zunehmend an Bekanntheit gewinnt. Die Menschen nehmen seine Lehre wahr und werden Zeugen seiner Wunder. Unter ihnen verbreitet sich die Auffassung, Jesus sei ein Prophet. Dennoch verstehen sie nicht, aus welchem Grund er auf die Erde gekommen ist, und betrachten ihn lediglich als von Gott mit besonderen Gaben ausgestatteten Menschen.
Jesus ist sich bewusst, dass das Volk seine wahre Identität noch nicht erkannt hat: Gott hat seinen Sohn gesandt. Nur die Zwölf wissen, wer Jesus ist, doch auch sie verstehen seine Sendung bisher nicht vollständig. Daher möchte Jesus seine Jünger in das Geheimnis seiner Sendung einführen, damit sie zu einem klaren und eindeutigen Urteil gelangen.
Für die Apostel war es zunächst nicht schwer zu glauben, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Die eigentliche Schwierigkeit entstand, als Jesus begann, von seinem bevorstehenden Leiden zu sprechen: dass der Menschensohn vieles erdulden müsse, von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen, getötet und nach drei Tagen auferstehen werde. Petrus reagierte darauf ganz menschlich, indem er sagte: „Herr, das darf dir nicht geschehen!“ Wir wissen jedoch: Wer Jesus nachfolgen will, muss sein Kreuz auf sich nehmen.
Damit wir denken, was Gott will,, und nicht wollen, was die Menschen wollen, wagen wir, zum Vater zu beten.
Jesus von Nazaret war der Messias. Und er war mehr. Er war das Heil und der Friede der Welt. Um Frieden bitten wir.
Selig, die sich zu Jesus Christus, dem Sohn Gottes, bekennen und Anteil an seiner Herrlichkeit haben werden.
Mittwoch der 6.Woche Mk 8,22-26 2017
Jesus Christus, der unsere Augen öffnet und die Blindheit des Herzens hinwegnimmt, sei mit euch.
Zu Jesus brachte man einen Blinden und man bat ihn, dass er ihn berührte. Wir sehen aber, dass Jesus den Blinden nicht auf einmal, sondern stufenweise heilte. Was wollte uns Jesus damit sagen?
Jesus, du hast Blinde geheilt und ihnen die Augen geöffnet. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns das Erbarmen des Vaters sichtbar gemacht, Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns vor der Bosheit der Welt gewarnt. Herr, erbarme dich unser.
Ein Sprichwort sagt, dass eine eilige Arbeit nur einen kleinen Wert hat. Wenn der Mensch etwas sehr schnell leisten will, wird er einen Fehler nicht vermeiden können. Ein Student, der schnell etwas lernt, vergisst das auch schnell wieder. Wir lernten auch das Lesen und Schreiben nicht nur für eine Woche oder für einen Monat. Das ist ganz natürlich. Kinder träumen manchmal davon, hervorragende Sportler zu werden, aber dann halten sie beim Training nicht durch. Wer das versuchte, weiß, dass das eine harte Arbeit ist, und der Erfolg kommt erst später. Mit etwas Ähnlichem müssen wir auch im geistlichen Leben rechnen. Auch die Heiligkeit und die Vollkommenheit zu erlangen, dazu ist ein Tag zu wenig. Auch hier müssen wir lange Zeit an uns arbeiten. Im Evangelium haben wir von der Heilung eines Blinden gehört. Mit diesem Wunder will Jesus auf etwas hinweisen. Wir fragen uns: Warum gibt Jesus dem Blinden allmählich die Sehkraft zurück und nicht sofort? Vielleicht ist das darum, damit der Blinde die Gabe der Sehkraft mehr schätzt. Oder wollte Jesus damit sagen, dass wir geduldig mit denen sein sollen, die geistlich blind sind? Natürlich meint Jesus auch das. Jesus will uns mit diesem Evangelium aneifern, im Glauben Stufe für Stufe zu wachsen, damit wir uns mit dem, was Jesu Lehre uns anbietet, eine Bereicherung erfahren. Wir können Gott nicht auf einmal kennen lernen. Wenn wir Gott allmählich kennen lernen, sehen wir klarer und deutlicher die Wirklichkeit Gottes. Jesus fragte den Blinden: Siehst du etwas? Und er antwortete: Ich sehe Menschen, und ich sehe etwas, das aussieht wie Bäume. Jesus heilt allmählich die Augen unseres Glaubens. Der erste Blick ist oft unklar, vielleicht sind wir mit dem Tun Jesu nicht zufrieden. Jesus führt uns aber weiter und führt uns dazu, dass wir mit den Augen des Glaubens richtig sehen.
Damit unsere Augen sehend werden für die Wirklichkeit Gottes in dieser Welt, wagen wir zum Vater zu beten.
Nur die ihn sehen und erkennen als den Sohn, den der Vater gesandt hat, finden seinen Frieden. Wir wagen ihn zu bitten.
Selig, die geheilt, sind von aller Verblendung und Gott schauen werden in seiner Herrlichkeit.