Archiv für den Monat: Oktober 2018

Allerseelen 2018

Einführung

Heute erinnern sich die Kirche an ihre Mitglieder, die das  Tor des Todes schon überschritten haben, aber noch nicht  vollständig  Gemeinschaft  mit Gott erreicht haben. Die Kirche will ihnen durch Gebete und Opfer helfen. Wir haben die Gräber unserer lieben Verstorbenen – mit denen wir einen Teil unseres Lebens gemeinsam verbracht haben –  geschmückt und besuchen sie am Friedhof, um für sie zu beten, damit ihre Seele die Herrlichkeit Gottes erreicht.

Predigt

Heute beginne ich mit einer Frage, die als  unangemessen erscheinen kann. Was passiert  mit einem Menschen, wenn er  in ein tiefes  Wasser fällt? Es kann ein Fluss, ein See oder ein Swimmingpool sein. Einige Kluge würden folgendermaßen antworten: Na,  er wird nass werden! Andere würden die Situation so analysieren: Wenn er nicht schwimmen kann, würde er wahrscheinlich  ertrinken. Oder wieder andere würden sagen:  Wenn er nicht weit vom Ufer entfernt ist und schwimmen kann, hat er  Chance zur Rettung. Noch jemand anderer  könnte sagen: Er kann zwar schwimmen, aber wenn er in einen Wirbel gelangt, könnte ihn dieser hinunterziehen und er wird ertrinken. Es würden da noch viele Möglichkeiten gefunden werden, diese Frage zu beantworten.

Nun kann man diese Frage auch auf das Leben von uns Menschen beziehen. Auch wir schwimmen im Fluss – nämlich im Fluss unseres Lebens, das auch so manche Klippen hat. Wir müssen lernen, so zu leben, dass wir im Fluss unseres Lebens nicht zu ertrinken drohen.

Beim Propheten Daniel lesen wir, dass jene, die andere zu Gott führen – mit anderen Worten gesagt – die andere im Fluss ihres Lebens unterweisen, als Sterne am Himmel glänzen werden. Das ist eine Einladung an uns alle, uns um andere anzunehmen, sie zu leiten und zu führen. Wozu soll das aber gut sein? Die Antwort darauf lautet: Wir sollen denen, die uns anvertraut sind, helfen, damit sie nicht für immer verloren gehen. Das geht nur mit Gottes Hilfe, nur so kann das Ziel des Lebens das ewige Glück sein.

Eine Ordensschwester, die in einer Klasse Religion unterrichtete stellte einmal in ihrer Klasse folgende Frage: Was ist das Gegenteil vom Leben? Angelika, eine ihrer Schülerinnen meldete sich und sagte laut: Das Gegenteil vom Leben ist der Tod. Die Ordensschwester antwortete darauf: Wenn es so wäre, dann müsste ich meinen Habit an den Nagel hängen, dann hat alles, was wir Christen machen, keinen Sinn. Angelika dachte lange über diese Antwort nach. Im normalen Leben ist doch das Gegenteil vom Leben der Tod. Das ist doch die Wahrheit. Erst viel später kam sie darauf, warum der Apostel Paulus sagte: Wenn Christus nicht von den Toten auferstanden wäre, wäre unser Glaube vergeblich. Jesus hat uns durch seinen Tod nicht das Ende gebracht.

Ein Dichter sagte einmal:  Der Tod ist nur ein Stück des harten Lebens. Wir wissen nicht, wie er das meinte, aber er sagte die Wahrheit. Der Tod ist nicht das Ende des Leben, der Tod ist ein Teil des Lebens. Der Tod ist das, was verbindet. Der Tod ist wie eine Brücke, die zwei Ufer eines Flusses verbindet. Wir gehen einfach über diese Brücke. Der verstorbene Mensch ändert die Lebensform, ab er endet nicht. Er lebt, obwohl wir seinen Leib ins Grab gelegt haben. Seine Seele lebt weiter. Das Leben wird nur verändert – und das ist also nicht das Ende.

Viele Heilige hatten Erscheinungen. Sie sahen, wie Seelen aus dem Fegefeuer zu ihnen kamen und sie um das Gebet baten, damit sie schneller aus dem Fegefeuer ins ewige Licht gelangen. Katharina Emmerich, deren Heiligsprechungsprozess schon im Gange ist, hat diese Seelen im Fegefeuer gesehen. Wir sollen für jene beten, denen der Glaube in ihrem Leben egal war. Lohnt es sich aber für die armen Seelen zu beten? Da müssen wir uns nur an das Gleichnis vom Verwalter denken, der noch zur letzten Stunde Tagelöhner ins seinen Dienst berufen hat. Da brauchen nur eine Blick auf den Kalvarienberg zu richten, wo Jesus den bußfertigen Schächer das Paradies versprochen hat. Es ist also möglich und gut, für die armen Seelen zu beten, damit sie in die Herrlichkeit gelangen können. Jeder hat aber bis zuletzt die Chance,  seine Sünden zu bereuen, denn Gottes Barmherzigkeit ist grenzenlos und er will, dass alle Menschen gerettet werden. Das Fegefeuer, wo wir noch geläutert werden können, öffnet uns die Tor zum Himmel. Es gibt auch viele Helfer, ich denke da besonders an Maria, die Mutter des Herrn.

Ganz wichtig ist, immer wieder um eine gute Sterbestunde zu beten – denn wir kennen weder den Tag noch die Stunde, wann der Herr uns heimholt. Wenn unser Leben gottgefällig war, dann ist mein Hinübergang nur wie ein Gang über eine Brücke, die ins Licht führt.

Allerheiligen – Mt 5,1-12

Einführung

Haben Sie sich schon einmal die Frage  gestellt: Wer  ist heilig? Was können wir unter  diesem Wort verstehen? Heute erinnern  wir uns an  alle Heiligen. Wir geben nicht nur jenen die Ehre, die amtlich als Beispiel  der Vollkommenheit  heilig gesprochen wurden, sondern auch jenen,  die mit  der heiligmachenden Gnade das ewige Leben erreicht haben und im Himmel leben.

Predigt

Das heutige Evangelium  bietet uns  den Weg zur Heiligkeit durch das Befolgen der Seligpreisungen an. Jede Seligpreisung ist für jemandem in besonderer Weise bestimmt.  Die Seligpreisungen    sollen   die  denkenden   Menschen aller Zeiten  ansprechen. Die Seligpreisungen sollen ermutigen, Jesus nachzufolgen. Sie sind ein lebendiges Programm und  ein  Muster  für jeden  Christen auch in der heutigen Zeit, damit sie heilig werden können.  Die Heiligen sind die Freunde der Kirche. Heilig zu werden,   das ist  die Frucht der opferbereiten und stillen Arbeit an sich selbst.

Wer sind eigentlich  die Heiligen? Sie sind  in erster Linie  Menschen wie wir. Ihr Leben unterscheidet  sich  kaum  von unserem. Sie hatten die gleichen Krankheiten wie wir. Sie ertrugen die gleichen  Schwierigkeiten wie wir. Sie  wurden   den gleichen   Versuchungen ausgesetzt wie wir. Und doch  unterscheiden sie sich von uns. Viele von euch stellen sich  jetzt  die Frage: Wie unterscheiden sie sich  dann eigentlich von uns? Machten sie vielleicht   andere Dinge als wir? Nein, sie machten nicht andere Dinge, aber sie machten die Dinge anders.  Sie nahmen ihren Glauben ernst. Sie liebten  Gott an erster Stelle und  dann  erst kamen andere Werte.  Ihr Leben war von drei Charakteristiken geprägt. Sie bemühten sich,  Gutes zu tun. Sie bekämpften  das Böse  und  liebten Gott über alles. Wer sich bemüht, Gott zu lieben, der stärkt die Einheit der Kirche. Darüber liest man   auch im Katechismus der katholischen Kirche. Wir verehren die Heiligen nicht nur wegen ihres Beispiels, sondern  auch wegen der Festigung der Einheit der Kirche.   Die Gemeinschaft der Heiligen verbindet uns mit Christus. Die Heiligen sind für uns  ein Vorbild, damit wir  unserem Meister  Jesus Christus  folgen können. Das zweite Vatikanische Konzil  betonte  die Verehrung der Heiligen sehr. Die Heiligen stärken wegen  ihrer  vertraulichen Verbindung  mit  Gott,  die Kirche in der Heiligkeit. Sie wohnen beim Herr und halten immerwährend Fürbitten für uns bei Gott.

Wie kann ich heilig werden?  Heilig kann jeder von uns werden, wenn er sich bemüht, Gutes zu tun, gegen das Böse zu kämpfen und Gott zu lieben. Der Heilige Thomas von Aquin definierte die Heiligkeit so: Es ist der Geist des Menschen  selbst, der seine  Handlungen mit Gott in Verbindung  bringt. Jeder kann seine eigene Heiligkeit entwickeln. Eine Mutter kann heilig werden, indem  sie sich um ihre Kinder bemüht und so zur ersten  Zeugin des Glaubens wird. Sie  zeigt ihren Kindern die  wahren  Werte, die für das Leben wichtig sind. Heilig kann ein Mensch auch auf seinem   Arbeitsplatz  werden. Wie kann das gehen ? Er erfüllt seine Arbeit pflichtbewusst und in Verbindung mit Gott. Von der  Heiligkeit  sind auch die Kranken nicht ausgeschlossen. Sie liegen in ihren Krankenbetten und verbinden ihre Leiden mit den Leiden Christi. Heiligkeit kann sich auch äußern in der Sorge um die anderen.

In China ist folgende Geschichte geschehen: In einem Dorf haben die Menschen ein  aussätziges Kind verstoßen. Ein Missionar, der dort wirkte, nahm dieses Kind auf und sorgte für es. Der Bub fragte den Missionar: Warum machst du das? Er antwortete: Weil Gott  uns beide erschaffen hat. Du bist mein Bruder. Das Kind fragte weiter: Wie kann  ich dir das vergelten? Darauf erwiderte er: Hilf auch du mit all deiner aller Kraft!  Im Sanatorium für Aussätzige half dieser Bub dann jedem, der Hilfe brauchte. Als er einige Jahren später starb, sagten alle: Unser junger Heiliger  ging in den Himmel. Die Menschen sahen in  seinem Leben ein starkes   Bemühen um  Heiligkeit. Heilig zu sein, ist nicht so schwer. Es ist aber  notwendig,  die Liebe zu Gott und zu den Nächste im Herzen zu tragen. Wenden wir uns heute um die Hilfe an jene, die wir als Heilige verehren!  Bitten wir den Herrn, dass auch wir einmal zu ihnen gehören!

Hl.Wolfgang, Bischof von Regensburg Lk 13, 18-21

Jesus, der uns ins Gottes Reich führt, er sei mit euch.

Heute die Kirche feiert den heiligen Wolfgang. Wolfgang einer der  volkstümlichsten Heiligen in Deutschland entstammte einem angesehenen, aber armen Elternhaus in  Pfullingen bei  Reutlingen. Erzogen wurde er  in der  Klosterschule auf der  Bodensee-Insel Reichenau. Als Wolfgangs Studienfreud Heinrich im Jahr 956 Erzbischof von Trier wurde, folgte ihm Wolfgang und war  bis 964 Lehrer an  der Trierer Domschule. Dann  entschied sich Wolfgang für ein  anderes Leben. Er ging in die Schweiz  und legte  im dortigen Benediktiner Kloster  die Gelübde ab.

Jesus, du hast die Menschen gelehrt das Reich Gottes zu suchen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast die vielen, die  dir  folgten, vereint im gemeinsamen  Mahl. Christus, erbarme dich unser.

Du hast  alle Not und alles Leid mit den Menschen getragen. Herr. erbarme dich unser.

Jesus hat oft  vom Reich Gottes gesprochen. Er hielt für den Sinn  seiner Mission uns in das Reich Gottes führen. Über das Reich Gottes  sagte Jesus  mehrere Gleichnisse. Im Gleichnis von einer  kostbaren Perle weist Jesus  auf den Wert des Reiches Gottes hin. In dem Gleichnis  vom Schatz, das auf dem Feld  verborgen ist, lehrt uns Jesus, dass jeder Mensch soll im Reich Gottes  einen Schatz sehen, den der Mensch um jeden Preis  gewinnen soll. Jesus lehrt, dass der Mensch das Reich Gottes zu gewinnen, muss er bereitwillig sein, alles zu opfern. Wer das Reich Gottes zum Ziel  seines Lebens erwählt hat, hat das Beste  gewählt. Das  Leben eines  Mannes  ähnelt der  Arbeit  eines Bauern der den Boden  bereitet die Samen säht, und freut sich schon auf die Ernte und schon damals sieht er  der Sinn seiner Arbeit, Mühe, Schwielen  in der  reichen Ernte. So auch der Mensch sollte bei allen seinen Arbeiten an Reich Gottes denken und freuen sich auf ihn. Das Reich  Gottes ist der Wert  für den es sich lohnt, alle  Schwierigkeiten  des Leben  zu ertragen. Das Beispiel kann  für uns auch heiliger Wolfgang sein.

Gott wird seine Liebe in jedem vollenden, der sich  an  Jesus Christus  hält. In dieser Zuversicht können wir  mit  den Worten  Jesu  zum Vater beten.

Christus gibt uns den Frieden. Wer  zu  ihm umkehrt findet  in ihm Vergebung  der Sünden.Deshalb bitten wir.

Lobe den Herrn meine Seele und  vergiss nicht, was  er dir Gutes getan hat.

Dienstag der 30.Woche Lk 13,18-21

Jesus, der fragt: Wem  ist das Reich  Gottes gleich, sei mit euch.

Viele Märchen beginnen  mit Worten Einst war ein König und sein Königtum /Reich/ sehr groß war. Auch im heutigen Evangelium ist die Rede um das Reich. Es geht aber um das Reich Gottes. Was denken sie. Können im diesen Reich solche Beziehungen herrschen,  wie einst  in der alten Reichen? Und ist überhaupt Reich Gottes  irgendeinem Königreich  auf der Erden ähnlich?

Jesus du bist Mensch geworden, um uns   ganz  nahe  zu sein. Herr, erbarme dich unser.

Du hast nur selten  etwas  von  deinem  göttlichen Wesen   zu erkennen  gegeben. Christus erbarme dich  unser.

Du hast  Zeichen  getan , doch  haben die  meisten dich  nicht erkannt. Herr, erbarme  dich unser.

Wenn wir  die Frage beantworten  sollten, ob  das Reich Gottes einem Reich  auf Erden  ähnlich ist, müssen wir entschlossen sagen: nein. Als  Jesus  das Reich Gottes dem  Senfkorns  glich, der  sehr  klein ist, wollte  er sagen, dass das  Reich  Gottes   unauffällig ist und nicht Aufsehen  erregt. Gottes Reich ist  Gott selbst,  mit  seiner   Macht, mit  seinen Geschenken und  mit  der  Botschaft  der  Erlösung  für jeden  Menschen  auf  der Erde. Er  kommt  in seinem  Sohn  Jesus. Deshalb  beantwortete Jesus auf die  Frage  der Pharisäer, wann das Reich Gottes kommt. Das Reich  Gottes   ist  unter euch. Das Reich   Gottes  ist  hier   für  den  Menschen  und  berührt  persönlich sein  Leben. Aber Gott braucht, dass wir mit ihm zusammenarbeiten und erlauben    seinem Reich aufzuwachsen. Erlauben  ihm, dass uns alle  durchdringen. Die  gesamte Menschheit wird  von  der  Mission  des  Königreich   Gottes getroffen. Und von diesem Punkt an, entwickeln sich  unsere Rolle, wie wir auf die Wirklichkeit reagieren, dass Gott uns täglich durch seine Priester, aber auch Laien sein Evangelium verkündet. Also das Reich Gottes ist unter uns. Aber wir  müssen uns selbst  anschauen, ob das Reich Gottes   in uns  Wurzeln   geschlagen hat, ob es  in uns  wächst. Wie isz das Reich Gottes  in uns?  Es ist  schon ein Baum oder nur ein Strauch? Für  das  Wachstum des Reiches  Gottes  ist es  wichtig   mit  Gott  auf  sein Heil und auf  das Heil  der ganzes  Welt  zusammenzuarbeiten.

Gott hat sich zu  seinem  Sohn  bekannt und steht  hinter  den Worten Jesu.  So beten wir , wie  er  seine Jünger  gelehrt hat.

Gott hat uns  unsere  Sünden vergeben und  uns  seinen Frieden  geschenkt. Auch  wir  sollen daher  vergeben und  im Frieden miteinander leben. Deshalb bitten wir.

Wenn der Herr offenbar wird, werden  wir  ihm ähnlich sein , denn  wir  werden ihn sehen, wie  er ist.

Vom Ablässe

Was ist ein  Ablass?

Ein Ablass ist ein von der Kirche außerhalb des Bußsakramentes erteilte Nachlassung derjenigen  zeitlichen Strafen, welche wir nach  bereit vergebener Sünde, entweder hier oder im Fegfeuer  abbüßen sollten. Der Ablass ist ein Erlass der  zeitlichen Strafen nach  bereits  vergebener   Sünde. Es ist  eine  arge  Verleumdung der kirchlichen  Lehre, wenn man den Ablass als  eine  Nachlassung  der Sünde, d.h.  der Sündenschuld   hinstellt. Denn nicht die Sündenschuld, auch nicht die  ewige Strafe, nur  die  zeitliche Straf schuld wird  durch  den Ablass getilgt und zwar  erste dann  getilgt, wenn  die  Sünde bereits   nachgelassen  ist. Eine Nachlassung der Straffe  ohne  vorhergehende Nachlassung  der Sünde ist demnach  gar nicht denkbar. Der  Ablass wird  von  der Kirche  erteilt. Die Nachlassung der Sündenstrafen   vermittelst  des Ablasse geschieht eigentlich nicht um der Bußwerke  willen. die  wir zur Gewinnung  desselben  verrichten. Der Ablass wird  außerhalb   des Bußsakramentes  erteilt. Die  Nachlassung  der zeitlichen  Strafen durch den Ablass ist  ganz verschieden   von derjenigen, welche uns   im Bußsakramentes  zugleich mit der  Lossprechung  von  den  Sünden zu Teil  wird.   Die  Spendung des Ablasses   gehört  nicht  zur Verwaltung    des  Bußsakramentes und der  Beichtvater  kann keine  Ablässe  erteilen. Wie lässt uns  die Kirche die schuldigen Sündenstrafen nach? Sie lässt und dieselben nach, indem sie der göttlichen Gerechtigkeit für uns  Ersatz leistet aus dem unerschöpflichen  Schatze der Genugtuungen Christi und der Heiligen. Es ist ausgemacht, dass die  Genugtuung Christi  weit größer war, als   die Strafe   welche wir  für  unsere Sünde  verdient  haben. Denn von  welcher  Seite man sie auch  ansehen  mag, sie ist unendlich, ein Tropfen seines  kostbaren Blutes , die  geringsten seiner  Handlungen, , das mindeste seiner  Leiden dem himmlischen Vater  dargebracht, wäre  hinreichend gewesen, tausend  Welten  zu erlösen. Eben so kann   nicht  in Zweifel  gezogen werden , dass  eine  große Anzahl der Heiligen  der göttlichen Majestät   weit mehr  Genugtuung  geleistet  haben, als sie  für ihre Sünden zu  leisten schuldig waren. Die  allerheiligste   Jungfrau hat  nie  eine Sünde getan. brauchte  mithin für  sich  selbst  gar  nicht  genug  zu tun und doch  war ihr ganzes Leben ein  Leben ein   überschwänglicher   Genugtuung .So viele  hl.  Märtyrer  die   ein  unschuldsvolles Leben  mit dem  schmerzvollsten    Tod  für Christus    beschlossen, so viele Bekenner, die  Jahre   und  Jahre   lang  in  Fasten  und  Gebet in  Verfolgungen    und Leiden in unerhörten Selbstkreuzigungen zubrachten , bedurften   zur   Tilgung ihrer  geringen Straf schulden sicher  nicht  des ganzen reichen  Maßes  der Genugtuung, der noch keine keine  Verwendung  gefunden  hat, kann bei Gott nicht  in Vergessenheit geraten, der Allwissende  und  All gerechte bewahrt  denselben  in stetem  Andenken , und eben dieser, Gott  immerdar gegenwärtigen Überfluss bildet das  was wir Schatz  der  Kirche  nennen. Dieser Schatz  ist in Wahrheit ein  unerschöpflicher, da die Verdienste   und  Genugtuungen  Christi, wie gesagt, unendlich   sind, und das  Maß  der  Genugtuung  der Heiligen   um so  überfließender wird, so zahlreicher diejenigen  sind, die durch  Zuwendung   der Verdienste  des  Erlösers   zur  Heiligkeit  gelangen. Dieser  Schatz  ist  ferner  von   unendlichen Wert, ein   Schatz, den  die  Kirche  nicht unbenutzt    lassen  nicht, wie  der  träge Knecht im Evangelium sein  Talent gleichsam  vergraben  darf. Darum schöpft sie  aus  demselben   , indem  sie den  Gläubigen Ablässe   erteilt,  sie leistet   aus  demselben der göttlichen  Gerechtigkeit  für  die von uns  verdienten   Sündenstrafen   Ersatz. Und so wird nach der  Bemerkung des  hl. Thomas der göttlichen Gerechtigkeit   nicht der  mindeste Eintrag  getan, da  nichts von der  Strafe   abgelassen  wird, sondern die  Buße des Einen dem  anderen  zu  Gute kommt. Warum sollte die Kirche  dieser  dieser  stellvertretenden   Genugtuung,  die  in  so überreicher  Fülle  vorhanden ist, sich nicht bedienen, um den Bedürfnissen  ihrer  Kinder  abzuhelfen? Oder  könnten wir  etwa zweifeln, dass Gott dieselbe   annehme    und genehm halte, nachdem er  zu unserem  Heile   die  Genugtuung  angenommen , welche  sein eingeborener   Sohn   dargebracht hat?  Lesen wir doch   in der  Hl. Schrift, dass Gott   bereit war, um zehn  Gerechter  willen  den  Einwohnern  von  Sodoma  und Gomorra  die  Strafe  zu erlassen, um  wie  viel  mehr wird er  geneigt sein  sein,  um  der  stellvertretenden   Genugtuungen  Christi  und  der  Heiligen  willen  uns  die  zeitlichen   Strafe  zu  erlassen. Wir  dürfen  um  so  weniger  daran  zweifeln, da  der  Glaube  uns  lehrt,  dass in der  christlichen   Kirche  eine  Gemeinschaft  der  Heiligen besteht,  vermöge   welcher  Alle Glieder eines Leides  sind,  von  dem  Christus  das  Haupt ist,  und  das in Folge   dieser  wundersamen Lebensgemeinschaft an  den  geistlichen   Gütern des  Einen auch  die  anderen  Teil  nehmen. Wenn uns  übrigens,  wie  anderswo  bereits   dargetan   worden, kraft  dieser     Gemeinschaft  die Gebete der Heiligen zu  Gute kommen, warum  sollte  nicht auch  dasselbe   von ihren  überfließenden Genugtuungen gesagt  werden können? Ganz  im  Einklang  hiemit schreibt   der   hl. Paulus  an  die Korinther,  sie    zur  Unterstützung  der armen Judenchristen   in  Palästina   aufmunternd. In der  gegenwärtigen  Zeit  soll euer  Überfluss  an  zeitlichen Gütern ihrem Mangel   abhelfen, damit  auch  ihr  Überfluss an  geistlichen  Gütern  eurem  Mangel abhelfe.

Montag der 30.Woche Lk 13,10-17

Jesus der eine Frau am Sabbat heilte, er sei mit euch.

Die schlimmste Krankheit ist keine Lepra, sondern wenn jemand feststellt dass niemand mag ihn. Das sagte Mutter Teresa die um die Aussätzigen ganzes Leben gesorgt hatte. Wir alle  haben den  Moment erlebt, wenn uns  etwas tut weh. Es trat die Trauer, Freude verschwand und wir quälten uns. Damal sehnten wir danach, dass unsere Nächten bei  uns sind, die uns unsere Kreuze uns tragen helfen werden.

Jesus, du hast viele Menschen geheilt hat. Herr,erbarme dich unser.

Du hilfst allen, die deine Hilfe brauchen. Christus, erbarme dich unser.

Du lehrst  uns auf dich zu vertrauen. Herr, erbarme dich unser.

Wir haben gehört, wie Jesus eine Frau, die an das Siechtum litt, heilte. Diese Frau war gekrümmt und konnte sich nicht  aufrichten. Jesus  nahm die Frau wahr. legte auf sie seine Hände und die Frau wurde von ihrer Krankheit befreit. Jesus heilte durch seine Macht. Aber diese Macht  ist  mit Liebe verbunden. Wie reagierten die Menschen auf diese Heilung? Unterschiedlich. Die geheilte Frau lobt Gott. Der Vorsteher des Synagogen sah im Jesus  Tat nicht die Liebe und er sagte zu den Menschen: Sechs Tage sind zum Arbeiten da. Kommt also an diesen Tagen  und lasst euch heilen nicht am Sabbat. Lk 13,14. Sicher dieser Synagogenvorsteher hatte keine Liebe zu den Menschen. Für ihn wichtiger als die Liebe war das Gesetz. Jesus reagierte so auf diese Bemerkung: Ihr Heuchler. Bindet  nicht jeder von euch  am Sabbat  seinen Ochsen   oder Esel   von der  Krippe los und führt  ihn   zur  Tränke?  Diese Tochter  Abrahams  aber,  die der Satan   schon seit   achtzehn Jahre gefesselt hielt, sollte am Sabbat  nicht davon  befreit  werden  dürfen?  Lk 13,15-16. Die  Pharisäer erhoben  Einspruch, dass Jesus  das Gesetz nicht  eingehalten habe. Er aber legte ins Gesetz hinein das,  was  den  Pharisäern fehlte. Er legte seien Geist in ihn, denn nur das konnte  das Gesetz  erfüllt werden. Nur die Liebe , die aus Gott ist, kann an sich nicht schauen uns alle  ohne Unterschied  lieben. Nur sie traut sich, einzugehen das Risiko, dass sie angreifen wird, dafür das sie macht, weil die Gesellschaft die anderen Vorstellungen hat.

Gott hat sich zu seinem Sohn bekannt und  steht hinter  den  Worten  Jesu. So  beten wir, wir  er  seine  Jünger gelehrt hat.

Die Welt im Licht  Gottes zu sehen, macht bereit zum Frieden. Um diesen Frieden bitten wir.

 Wenn der Herr offenbar wird, werden  wir ihm ähnlich sein, denn wir  werden ihn sehen, wie er ist

Samstag der 29.Woche Lk 13,1-9

Jesus Christus, der die Menschen zur Umkehr mahnt, sei mit euch.

Einen Menschen wollen verändern  und einen Menschen lieben  das sind zwei Dinge. Wenn ich einen Menschen um jeden Preis ändern will, heißt das, dass ich ihn  nicht so  akzeptiere,wie er ist. Aber so werde ich  nur das erreichen, dass er noch unzugänglicher wird sein. Die zweite Sache ist  einen Menschen  zu lieben. Wer den anderen Menschen liebt, der den anderen Menschen auch mit  seinen Fehler und Mangeln empfängt. Es ist notwendig, dass Mann  ihren Preis  erkennt  und sich selbst ändert.

Jesus, du hast uns zur Buße aufgefordert. Herr, erbarme dich unser.

Du stehst denen bei,  die auf dich  vertrauen.  Christus erbarme dich unser.

Du bist gekommen um uns  ewiges Leben zu schenken. Herr, erbarme dich unser.

Das heutige Evangelium  besteht  aus zwei Teilen. Der erste Teil erzählt  über Galiläer, deren Blut  Pilatus  mit dem Blut  ihrer  Opfer  vermischt hat. Der zweite Teil  spricht von einem unfruchtbaren Feigenbaum. In Wirklichkeit  schaffen  diese  beiden Teile  die Einheit. Zuerst ist die Rede über die Buße, zu der uns  führen sollen. auch solche Unglücke, die im Evangelium erwähnt werden. Die Schuld  derer, derer das Unglück heimsuchte, ist nicht  größer, als  die Schuld  anderer. Wir alle brauchen Buße. Dann gibt es  eine Rede, über einen Feigenbaum. der die Ernte bringt. Die Busse und das Tun des  Guten sind die Botschaft des heutigen Evangeliums. Diese Handlungen  sollten zusammengehen, sollten die Einheit  schaffen. Es ist nicht genug, nur Busse  zu tun, Sünden  zu bereuen und das Böse zu bekämpfen.  Wir müssen auch Gute zu  tun  und das Reich  Gottes  aufzubauen. Oft kämpfen wir. Wir kämpfen oft gegen das Böse, aber es scheint , dass  der Effekt  minimal ist. Warum ist es so? Vielleicht  hilft  uns  das diesen Vergleich zu verstehen. Vielleicht wissen sie, was der Schnitt ist.  Der Schnitt ist  eigentlich die  Kombination aus dunklem  und hellem Bier  in einem Glas  aber so  dass sie sich  nicht mischen. Darin ist ein Stück  der kellnerischen Kunst, die nicht immer gelingen muss. Dann ist das  die Mischung  aus  dunklem  und hellem Bier. Ebenso  ist unser Welt ist eine  Mischung  aus Hell und Dunkel, Gut und Böse, heilig und  sündig. Stellen wir uns vor, dass wir möchten, dass im diesem gemischten Bier nur helles Bier ist. Es ist nicht möglich  dunkles Bier  herauszuziehen. Wir konnten  das so machen, dass wir immer helles Bier  zugießen , bis das Bier ganz hell ist. Ähnlich ist es auch in der Welt. Wir können das Böse  so beseitigen, dass wir  immer  das Gute zu tun/zugeben/.

Unser Herr Jesus  Christus  hat das  Reich seines  himmlischen  Vaters verkündet. Wir  beten zu ihm, wie er  seine  Jünger zu beten gelehrt  hat.

Gerecht  gemacht aus dem Glauben, haben wir   Frieden  mit  Gott  durch  Jesus Christus  unseren Herrn.

Ich freute mich, als man  mir sagte. Zum  Haus  des Herrn wollen wir  pilgern.

Begräbnis Oktober 2018

Liebe Trauernde,

Sie haben einen großen Verlust erlitten, ein geliebter  Mensch ist für  immer von Ihnen gegangen. Wir  möchten ihnen von ganzem Herzen unser tiefes und aufrichtiges Mitgefühl aussprechen, wir wissen, wie schwer Ihnen das Herz in diesen Tagen.  Vermutlich stehen Sie noch immer sprachlos. Wir  Menschen  wissen zwar, dass der Tod zum Leben gehört, aber  was nutzt uns  dieses Wissen, wenn  wir  den Tod in  unserer  Nähe  erleben  müssen. Der Tod eines geliebten  Menschen hinterlässt uns  zunächst nur ratlos, oft  auch einsam. Gutes über den  Tod sagen läßt sich  doch  wohl nur, wenn wir  ihn als Erlösung von einem langen Leiden betrachten können. Die Trauer ist  neben der Liebe vielleicht das wichtigste Gefühl, zu dem  wir  Menschen fähig sind. Der Tod eines Menschen macht uns  nicht  nur traurig, sondern ebenso still und nachdenklich. Heftiger und  nachhaltiger, als der  kluge, gar philosopische   Gedanke es  vermag, wirft uns  die Erfahrung  des Todes  eines  geliebten Menschen auf  die  Frage nach dem Sinn unseres Lebens zurück. So ist denn die Trauer nicht allein der  Nachklang am  Ende eines  Lebensabschnitts, sondern auch  Aufforderung  und  Zeichen eines  neuen Anfangs. Trauern heißt  nicht nur  Abschied  , sondern  auch Anknüpfen. Kein Baum der Welt je ein Blatt zweimal wachsen.   So ist es mit uns  Menschen. Jeder  von uns ist einmalig, nicht wiederholbar. Wir sind  nur einmal auf dieser Welt. Wir  wissen, unser  Leben ist ein Geschenk auf Zeit, und  alles  unterliegt  dem  Gesetz der Vergänglichkeit. Im  Tod  eines geliebten  Menschen wird uns  dies  in   Erinnerung gebracht. Aber  der Tod  weist uns  auch auf  etwas  anderes hin. Er ist  wichtig  für uns, denn  er zwingt  uns,  unser Leben und  unser  Tun zu  bedenken. Die  Endlichkeit  unseres Lebens  gemahnt uns  daran, dieses  Leben zu  gestalten , verantwortungsvoll   mit  ihm   umzugehen. Herr, dir hat es gefallen einen Menschen aus  unserer Mitte zu nehmen. Es  erfüllt uns  mit großem Schmerz, aber wir wissen, es  war  dein Wille. Und  wir glauben  was  du tust,  das ist wohlgetan. Wir  bitten dich um  einen Platz für seine Seele in deinem Haus. Und  breite  deinen Mantel  um ihn, nimm ihn nun in deine Obhut. Wir  bitten dich  lass uns  nicht an deinem Ratschluss   zweifeln, sondern lass uns in deiner  Güte leben.

Freitag der 29.Woche Lk 12,54-59

Jesus, der sagte: Das Aussehen   der Erde  und des Himmels  könnt ihr deuten. Warum  könnt  ihr  dann  die Zeichen dieser Welt nicht deuten? Er sei mit euch.

Als ich noch ein kleiner Bub war, wollte ich mit meinem Bruder  ins Wald gehen. Es war zu Beginn des  Frühlings, Schnee schmolz überall. Aber an diesem Tag schien  die Sonne schön. Wir nahmen wahr, dass draußen warm ist. Die Mutter ordnete uns an,  die Gummistiefel   anzuziehen. Aber wir haben gedacht, doch die Sonne so wärmt. Und so zogen wir mit dem Bruder die Turnschuhe und  wir rannten in den Wald. Im Wald haben wir festgestellt, dass unsere Mutter recht hatte.  Überall im Wald war sehr nass. Sie wusste besser die Zeichen der Natur lesen wie wir.

Jesus, du hast  uns  in deine  Kirche  gerufen.  Herr, erbarme dich unser.

Du begleitest uns  auf  unserem  Weg. Christus ,erbarme  dich unser.

Du schenkst uns  Kraft und Zuversicht.  Herr, erbarme dich unser.

Wir sind mit den Zeichen umgeben, die wir lesen und begreifen wissen. Zum Beispiel  wenn ich irgendwo einen Rauch sehen, weiß ich, dass dort brennt. Wir müssen aber unterscheiden,  die Zeichen  der Natur,  von anderen tieferen  Zeichen, wie zum Beispiel  die Zeichen der Zeit. Heute macht Jesus den Juden die Vorwürfe. Warum  könnt ihr  dann die Zeichen dieser Zeit nicht  deuten? Lk 12,56 Brüder und Schwestern,  wie wissen wir  die ,,jetzige Zeit“ beurteilen. Was denkt Jesus unter den Worten: die jetzige Zeit?  Das ist die Zeit, wenn  zu uns Jesus kommt. Erwägen wir darüber, wie  ist die heutige Welt? Diese Frage stellte sich auch gewesener Papst Johannes Paul II. Er sagte . Unsere Gesellschaft ist kompliziert  widerspruchsvoll. Sie ist  bewundernswert durch ihre  Errungenschaften , aber sie verlor  den Sinn  ihrer Existenz. Viele Menschen von heute  haben den Glauben an Gott verloren. Und doch wie viel  Zeichen haben wir  in der Natur, die und zum Glauben führen sollten, aber nicht nur die Zeichen der Natur sollen  zum Gott führen, sollten auch die Zeichen der Zeiten vorigen, vergangenen, aber auch jetzigen. Jesus konnte auch heute, zu vielen sagen,  wie aber  kommt es  diese Zeit  nicht beurteilt?

Gott hat uns  seinen Geist gegeben, Voll  Zuversicht gehen  wir  daher   unseren Weg und voll  Vertrauen   beten wir  zu Gott, unserem Vater.

In einer Welt von Gier, Hass und  Gewalt verheißt Jesus  den  Frieden , den  bei  ihm  ist alles möglich. Deshalb bitten  wir.

Wenn der Herr offenbar wird, werden  wir  ihm ähnlich sein, denn wir werden ihn sehen wie  er ist.

30. Sonntag B Mk 10, 46-52

30.Sonntag 2018  Ich möchte Herrn  …

Das im  heutigen  Evangelium   beschriebene  Ereignis   lehrt uns,   Gott  zu vertrauen. Hier  treffen sich Licht und  Dunkel – Jesus und  Mensch. Wir können verstehen, was für einen  Blinden die Dunkelheit, also die Blindheit der  Augen bedeutet. Wir  können den  wehrlosen   blinden  Bartimäus verstehen, dass er um Heilung  bittet. Jesus hört nicht  nur die  Stimme  des Blinden. Er nimmt auch das nachteilige  Verhalten aller, die den Blinden zum Schweigen bringen wollen, wahr. Deshalb sagt Jesus zu ihnen: Ruft ihn her! Er fragt den Blinden, um was er bittet und schließlich heilt er die Blindheit des Bartimäus.

Predigt

Licht  und Augen gehören  zu  den großen  Gaben,  die Gott dem Menschen  geschenkt hat. Ohne  Licht gäbe  es kein Leben  auf der Erde. Ohne Licht  würden  wir  Gottes  Schöpfung   nicht  sehen. Für einen Blinden  ist es unmöglich,  die Sonne, den Mond und die Sterne zu sehen, nicht einmal eine Glühbirne kann er sehen.  Die  Welt eines Blinden  ist wie ein Meer  aus Dunkelheit. Bartimäus  Blindheit zwang ihn sogar dazu, zu betteln. Wir können uns kaum vorstellen, wie unglücklich  und gedemütigt er sich gefühlt haben muss. Er hat keine Möglichkeit,  wie  die  anderen Menschen zu sein. Es ist daher kein Wunder, dass er  all  seine  Kraft in seine  Stimme  steckte, damit er die  Menge  um Jesus überschreien konnte. Der Blinde  sehnte sich   nach  dem neuen Lebensweg. Schlussendlich aber wird er sehend.

Wir sind nicht blind. Wir  sehen  die große  Sonne, die jeden  Menschen erleuchtet. Und doch kann der  Mensch  blind sein – blind in seiner Seele. Der Mensch, der   in der  Sünde  lebt, lebt  in der Dunkelheit. Er sieht  Gottes Liebe nicht. Die Kraft der Liebe Gottes  kann  eine Person nicht glücklich machen , wenn  er sie nicht  aktzeptieren will. Der Mensch wird durch seine Sünde freiwillig  blind. Der Blinde  verliert aus seiner Schuld heraus die Augen für Gott und für seine Gaben. Jesus wünscht, dass ein solcher Mensch rufen: Jesus,  Sohn Davids,   erbarme dich meiner. Weil wir schwach sind, haben wir viel zu kämpfen  mit unseren Versuchungen und Sünden. Es ist wichtig, dass wir dabei Gott um Hilfe bitten. Lassen wir niemals das Licht der Gnade um uns ausgehen!

Die Welt will uns oft verführen, und auf dem Weg zu Christus  irreführen. Sie bietet uns  ein falsches Licht. Das Licht, das blendet, aber nicht erleuchtet – das Licht, das nicht Jesus ist, hat nicht die Kraft des Lebens. Jedes Licht – außer Jesu Licht –  kann nicht auf ewig leuchten. Es geht aus, noch  bevor wir denken. Das Licht der Macht, des Stolzes, des Geldes, des Egoismus  führt den Menschen  zu einer ewigen  Dunkelheit. Jesus ist  das wahre und einzige Licht, das niemals erlöscht.

Das Ereignis  der Heilung  des blinden  Bartimäus  endet mit einer Bemerkung: Und er folgte Jesus auf seinem Weg. Auch wir  können  geheilt werden  aus der Blindheit unserer Seele. Die Bemerkung des heiligen Markus  ist  eine Forderung auch an uns – auch wir sollen  Jesus nachfolgen. Nur Jesus garantiert uns, dass unser  Leben einen Sinn hat. Er ist unser Retter. Auch wir müssen wirklich sehen – und uns daran erinnern, dass im Gottes Reich nicht der ist groß, der richtet, sondern der dient. Nicht der ist groß, der reich ist, sondern der arm ist im Geiste. Nicht der wird gewinnen, der  hasst, der sich rächt, sondern  der vergibt. Nicht der sieht, der sagt, dass er sieht, sondern der, der  seine Blindheit  erkennt und ruft: Rabbuni, ich möchte wieder sehen können!

Es ist nicht genug, Jesus zu kennen. Es ist notwendig, mit Jesus zu leben. Dann ist man ein  wahrer Christ,  wenn man persönlich  auf Jesu Worte reagiert, also wenn man seinen Worten glaubt  und sie annimmt. Ein solcher  lebendiger  Glaube heilt die  Blindheit und gibt uns neue Augen, also eine neue Sehkraft. Haben wir den Mut, uns auch um jene zu bemühen, die sich ihrer Blindheit noch nicht bewusst sind.

Bartimäus wurde sicher von jemanden an die Straße gebracht, an der Jesus vorbeiging. Wir können nicht alles für andere tun, aber machen wir wenigstens das, was wir machen können, damit auch andere im Licht der Liebe Jesu leben können.

Es gibt Autoren, die schon mehrere Bücher gegen den Glauben geschrieben haben und auch ihre Bücher präsentieren. Einmal war ein Priester  an einem dieser Abende anwesend. Ein Schriftsteller sagte zu ihm: Ich möchte mit ihnen unter vier Augen über den Glauben sprechen.  Der Priester stimmte zu, aber bat ihn, dass er ihm zuerst erzähle, was er heute erlebt hat. Er erzählte: Ich sah auf der Straße  einen Bettler, der  auf  seinem Stock  lehnte. Zwei Jungen kamen zu ihm  und begannen  ihn zu verspotten und zu beleidigen. Schließlich  stieß  einer von  ihnen   den Stock um und der Bettler stürzte. Als ich das sah, sagte ich: Ihr schlimmen Buben! Der Priester sagte daraufhin:  Viele Menschen befinden sich  in einer Situation, in der  weder die Wissenschaft noch die Menschen  ihnen helfen können, nur der Glaube. Sie sind ähnlich diesen Jungen, die den Stock umgestoßen haben, der dem Bettler Halt gab. Ihre Angriffe gegen den Glauben sind wie dieses Umstoßen des Stockes, an den Glauben könnten sie sich nämlich in schwierigen Situationen des Lebens anlehnen. Da wurde des Schriftstellers Gesichtsausdruck sehr ernst. Er hatte diese Aussage verstanden. Wir sollen also alles dafür tun, um alles mit den Augen des Glaubens sehen zu können.

 

 

l

Donnerstag der 29.Woche Lk 12, 49-53

Jesus, der sagte: Ich bin  gekommen , um Feuer auf die Erde zu werfen. Er sei mit euch.

Von welcher Art des Feuer spricht Jesus? Vielleicht scheint uns seltsam und unverständlich, was heute Jesus zu uns sagt. Ich hatte lange Zeit das Problem zu begreifen, dass  der Spender des Friedens ist, gleichzeitig bringt das Schwert. Wie  dass der, wer der Anstifter der Einheit ist, bringt die Teilung.

Jesus, du hast nie aufgehört,uns zu suchen und zu rufen. Herr, erbarme  dich unser.

Du bist  die Hoffnung, die nie  vergeht. Christus, erbarme dich unser.

Du bist  der Anfang  des neuen Lebens, wenn uns  Tod  und Einsamkeit umgibt. Herr, erbarme dich unser.

Biblisten vermuten, dass  Jesus  Feuer  auf die Erde gebracht hat, das in den Seelen der Menschen als das Feuer der Liebe aufflammt. Dies  wird durch die  Tatsache  bestätigt, dass der Heilige Geist  am Pfingsten  in der Gestalt der feurigen Zungen auf die Apostel   herabkam und der Heilige Geist ist  die Liebe.   Also es geht  um das Feuer der Liebe, das Jesus auf die Erde  bringt. Aber im Evangelium  wird noch gesprochen, dass Christus  auch Spaltung bringt.  Wie das er die Spaltung bringt und  gleichzeitig die Liebe? Die Spaltung und Liebe, das geht nicht doch nicht zusammen. Jesu Worte  müssen im Kontext   seiner  Lehre verstanden werden. Die Liebe zu Gott   soll  vollständig  sein. Offensichtlich wird  solche  Liebe oft  missverstanden. Wenn die Gesellschaft in der Liebe gleichgültig ist, wenn  Relativismus und Konsum dominieren. Deshalb die Menschen die  Gottes Liebe  brennen, begegnen oft  Missverständnissen   und Ablehnung. Deshalb Trennung und  Schwert. Um zu verstehen  um welche  Art  von Feuer geht, kann  uns  Pater Pio begreifen helfen. Nach der heilige Messe betete ich das Dankgebet. Ich fühlte  plötzlich  eine solche Ekstase   der Liebe, dass ich  einige Zeit    aus realen  Welt  heraus war. Wenn  diese Ekstase um eine Sekunde  länger  anhalten  würde, wäre  meine Seele vom Körper  getrennt und würde  zu  Jesus  gehen. Das ist  ein außergewöhnlicher Fall.  Vielleicht werden wir  solche  Ekstase  wie Pater Pio nicht erleben, aber das Feuer der Liebe sollte im Herzen jeder von uns brennen.  Johannes Paul  II sagte einmal. Seien sie die Fackel, die in der  Welt brennen. Lass dass Licht  ihres Glaubens  dort leuchten, wo die Nacht des Unglaubens ist. Wo die Dunkelheit  von Egoismus und  Gewalt ist,  möge das Feuer  ihrer Liebe brennen.

Wir  folgen  den Worten dessen, der uns  zu  einem neuen  Leben berufen hat, und beten.

Der  Friede, den  Jesus gebracht reicht, reicht weit über  Ostern  hinaus. Er  bestimmt unser  Leben. Unser Zusammenleben.  Deshalb  bitten wir.

Nur  eines  erbitte  ich  mir  vom  Herrn, danach  verlangt mich, im Haus des  Herrn zu wohnen alle  Tage  meines Lebens,

Hl. Antonius Maria Claret Mk 1,14-20

Jesus, der ersten Jünger beruft, sei mit euch.

Heute haben wir den Gedenktag  des heiligen Antonius  Maria Claret. Er ist der Gründer des wichtigsten spanischen Missionsordens der  jüngeren  Zeit. Zur Gewinnung von Helfern für   seine Missionstätigkeit  gründete Antonius Maria  Claret dann 1849   den  Missionorden der  ,, Söhne des  Unbefleckten Herzens Mariä,  genannt Clareninerinnen. Auf seiner Reise zum Ersten Vatikanischen  Konzil starb Antonius  Claret am 24.Oktober 1870 im Zisterzienserkloster Fontfroide  in Südfrankreich.

Jesus, du bist der Anfang und das Ende unseres Lebens.  Herr, erbarme dich  unser.

Du bist der  rettende Halt  in  Not  und Dunkelheit .  Christus  erbarme dich unser.

Du bist das  Versprechen, dass unser  Leben gelingt. Herr, erbarme dich unser.

Johannes wurde ins Gefängnis  gebracht. Das letzte Kapitel seines Lebens hat  der tragische Charakter.Zuerst der Kerker dann der Gewalttod. Jesus erklärte ihn zum größten Menschen wie einmal eine Frau  gebären hatte, und doch er zuliess dass ein ungerechter   Herrscher ihn  hingerichtet lies. Er endete sein Leben auf der Wunsch einer unkeuschen F rau, die sich an ihm dafür ,  rächte, dass er sie  ihr anstößige Leben . Und Gott das erlaubte. Wie schwer kann das verstehen, wenn, wir das  nur  aus irdischen Gesichtspunkt beurteilen. Aber ganz anders ist das, wenn wir diese Situation aus der Gesichtspunkt der Ewigkeit beurteilen. Johannes in diesem Sinne schaute auf sein Schicksal, wenn er seine Zukunft vorhersehend sagte , dass er sich verkleiner muss, damit ein unbekannter Prophet aus Nazareth wachse. Aber noch eine Sache präsentiert uns das heutige Evangelium zur Erwägung. Kehrt um und glaubt an das Evangelium. Was bedeutet das? Die Frohe Botschaft sind bereit viele annehmen. Jeder auf eigener Art. Einige damit, dass sie sich anständige Menschen bemühen sind. Die anderen damit, dass sie die Kirche besuchen. Sie suchen dort die Befriedigung, Lust, Trost. Als  Jesus die frohe Botschaft anbot,meinte er  diese Art von Religion nicht. Jesus spricht vor allem  über die  Veränderung des Denkens. Die Denkart zu ädern bedeutet  unsere Person  auf Gott zu konzentrieren.

Wir haben  den Geist empfangen, der uns  zu Kindern Gottes macht, den Geist  aus dem   heraus  wir  zu  Gott als  unserem   Vater  sprechen.So beten wir.

Wer  im Geiste   Jesu lebt un in  dieser Welt seine   Wege   geht, der wir  für  andere    zum Friedensboten. Lasst uns   um Jesu   Geist   und   um  seinen  Frieden  bitten.

Selig, die  bei der  Wiederkunft  des  Herrn   sehen dürfen, was sie  geglaubt   haben.

Johannes von Capestrano Lk 9,57-62

Jesus, der uns ruft, ihm zu folgen, sei mit euch

Der Franziskanerorden hat viele bedeutende und  einflußreiche Persönlichkeiten hervorgebracht. Eine der größten  war  Johannes  von Capestrano, Wanderprediger, Friedensstifter, Beichtvater, Ordensrefornator, genannt  Apostel Europas.

Jesus, du berufst Menschen in  deine Nachfolge und verheißt  ihnen ein Leben in Fülle. Herr, erbarme dich unser.

Du sendest Boten in diese Welt, die  deinem Evangelium Hand und  Fuß verleihen. Christus, erbarme dich unser.

 Unsere Begabungen und Talente willst du fruchtbar machen für  ganze  Kirche. Herr, erbarme dich unser.

Johannes kam am 24.Juni 1386 als Sohn eines  eingewanderten Barons zu  Welt. Er studierte in Perugia Rechte und wurde  26 jährig  zum Bürgermeister  dieser Stadt  gewählt. Doch  bei bei  den  folgenden  Städtekämpfen stürzte  man  Johannes und nahm  ihn  gefangen. Während der  harten  Kerkerhaft  erlebte er  eine persönliche  Bekehrung und er trat  in den Franziskanerorden  ein. Schon bald wurde Johannes von Capestrano der engste  Freund  von  ihm bewunderten großen Volksmissionars  Bernhardin  von Siena. Er begleitete ihn sechs Jahr auf dessen  Missionsreisen und ging  schließlich  nachdem er  die Priesterweihe empfangen  hatte,  selbst auf Wanderpredigt. Bernhardin hatte sich innerhalb des Franziskanerordens   der Gruppe der Observanten angeschlossen.  Zusammen mit Johannes  von Capestrano sorgte  Bernhardin  für  die  Ausbreitung der Observanz innerhalb  Italiens. Wie zu Bernhardin strömten nun  auch zu  Johannes  die Menschenmassen, wenn er  auf  den  Plätzen   und  von den Kanzeln  predigte. Die  größten Kirchen  waren  zu klein, wenn Johannes  zum Volk predigte. Beeindruckt von  der  Redefähigkeit des Franziskaners  und von dem  Charisma , das  Johannes umgab, machte der Papst  ihn, mehrmals  zu seinem Legaten. Johannes  wirkte  in Österreich und Mähren  in Böhmen  und Deutschland in Polen und in Niederland. Während 40  Jahren  predigte er jeden Tag ohne  sich jemals  einen Ruhetag zu gönnen. Er griff mit seinen kanzelworten  auch in die Politik  ein  und versöhnte streitende  Herrscher und einander bekämpfende Städte. In der berühmten  Schlacht  von Belgrad   im Jahr  1456 rettet Johannes   durch sein Charisma und sein  mutiges  Auftreten vor  den  schon fast  geschlagenen Soldaten  das Abendland  vor dem  Untergang. Mit dem Kreuz in der Hand hatte der  Missionar die  Krieger noch  einmal  zu einem  Aufbäumen   gegen die Türken angespornt.  Die  Persönlichkeit, Liebling des Volkes starb  am 23.Oktober  1456 in Ilok  in Ungarn.

Da der Vater uns  alles  geben wird, was wir im  Namen  seines Sohnes   erbitten, lasst uns   voll  Vertrauen sprechen.

Der Herr  bewahre   uns  vor dem  Bösen und schenke  uns  seinen  Frieden. Wir bitten ihn.

Selig, für die Jesus Christus sich geheiligt  hat, damit sie in Ewigkeit   nicht verloren gehen.

Wann unsere Liebe zu Gott unvollkommen ist?

Unsere Liebe ist unvollkommen, wenn wir Gott hauptsächlich darum lieben, weil wir  Gutes von ihm hoffen. Wie  die vollkommene so richtet  sich auch die  unvollkommene Liebe  nach dem Beweggrunde., aus welchem sie entspringt. Wie wir   schon  gehört haben, ist nur Gott  ein vollkommener   Beweggrund   unserer Liebe, weil er  allein alles, was  gut ist, in sich  vereinigt.  Wenn wir also Gott nicht wegen  seiner selbst , d.h.  wegen seiner  Güte in sich und gegen uns, sondern hauptsächlich  wegen  des Guten , das wir   von ihm  hoffen lieben  ist unsere  Liebe   unvollkommen. Oder  mit anderen Worten: Unsere Liebe ist unvollkommen; wenn nicht  Gott selbst oder seine Güte der erste  und  eigentliche  Antrieb   zur Liebe ist, sondern vielmehr  das  Gut, nach welchem  wir  uns  sehnen, und welches wir  durch  Gott  zu  erlangen   hoffen. Auch das Wort  ,, hauptsächlich“  dürfen wir  nicht übersehen. Wer die unvollkommene  Liebe  hat, der  liebt Gott hat, der Zuneigung  zu Gott, diese Gefühle  werden  in ihm  besonders rege, wenn er   die zahllosen   Wohltaten,die er  von Gott  empfängt, und das  bittere  Leiden   und  Sterben Jesu Christi  betrachtet. Allein diese  Liebe zu Gott ist schwach , nicht kräftig genug,  sein Herz von der  Sünde  losmachen und  zu  bewirken, dass er  allen  Versuchungen   widerstehe und  die  christlichen  Tugenden   übe,  dies  vermag   nur  der  Blick  auf den  Himmel , den  er hoff, oder auf die Hölle , die er  fürchtet. Damit  ihr  das Gesagte   besser  versteht, will ich euch zwei Menschen   vor Augen führen, von  denen  der Eine   die  vollkommene   und der   Andere   die   unvollkommene   Liebe hat. Den ersten nenne ich   ich Petrus den zweiten Paulus Beide  Petrus wie Paulus  lieben Gott Beide  üben  mit   Eifer die  christlichen Tugenden und haben den sehnlichsten Wunsch, einmal zu werden. Betrachten  wir aber jetzt  die Beweggründe, die Beide  zu  ihrem ganz  gleichen Verhalten haben. Petrus  dient Gott mit aller Treue  hauptsächlich deswegen, weil  ihm  der Wille Gottes   über   alles geht. Er hofft zwar  den  Himmel  für sein  Wohlverhlaten   zu empfangen  , und freut sich auf ihn, er denkt öfter    an die Hölle, und  zittert vor ihr. Er sagt vielmals . Wie konnte ich so  unsonnig sein und   mich  wegen eines   flüchtigen    Erdengutes   des  Himmels   berauben und  in  die  ewige  Verdammis  stürzen, gleichwohl,  würde er aber aber  auch  dann  Gott dienan, wenn er  keinen  Himmel zu erwarten  und keine Hölle  zu  befürchten   hätte.  Der  Gedanke   ,seinem  guten   Gott zu mißfallen, ihn zu beleidigen , ist  ihm  weit schrecklicher , als den  Himmel zu verlieren Anders ist Paulus gesinnt.Er wandelt auch  zwar auch  , wie ich schon bemerkt habe , den Weg  der göttlichen   Gnade und meidet  sorgfältig   jede  Sünde, allein der erste und vornehmste  Beweggrund , warum  er dieses   dieses tun, ist nicht   Gott, sondern das Gute ,das er  von  ihm für  sein Wohlverhalten   erwartet. Er  denkt. Wenn ich  Gott  diene,  so werde ich   in den Himmel  kommen, wenn ich   ihm nicht diene , würde ich   verdammt  werden, ich muss also Gott  dienen , damit ich   mein ewiges   Ziel   erreiche. Er  sieht  zwar  von  Gott  nicht völlig   ab, er ist nicht  völlig   ab, er ist nicht , wie ein Sklave, der kein  Fünkchen der Liebe zu seinem   Herrn   hat, und  nur  deswegen ihm  dient, weil er Schläge  fürchtet, die Betrachtung dass Gott  ein  so unendlich vollkommenes  , liebenswürdiges  Gut ist, und dass er  uns so viel  Wohltaten  erweist, das ist für ihn nicht so wichtig. An diesem Beispiel sehen wir, was die vollkommene und unvollkommene Liebe ist. Aber es ist noch wenig,wenn wir   bloß wissen ,was die   vollkommene  und  unvollkommene Liebe  ist. Die Hauptsache  bleibt  immer, dass wir Gott  wirklich  , wenn nicht  vollkommen   doch  wenigstens   unvollkommen  lieben. Wer  Gott nicht wenigstens  unvollkommen liebt, kann nicht  selig werden. Wer  nicht  liebt   schreibt deshalb  der Apostel, der  bleibt   im Tode.1. Joh 3, 14. Er sei also  unser ernstens Bestreben Gott wahrhaft zu lieben. Da  uns Gott diese große Tugend  der Liebe  bei der Taufe   eingegossen hat. Lieben wir  Gott so viel  als  möglich ist. Wie sollen wir einen Gott ,der  alles  alles, was  gut , was  schön  ist,  in einem  unendlichemn  Maße ist, der die Liebe  selbst ist, nicht  vom  ganzen Herzen lieben? Ja lieben wir Gott von ganzem Herzen und über alles, weil du bist  das höchste  ,liebenswürdigste Gut, und wir sind bereit   eher alles  zu verlieren  , als dich zu beleidigen.

Hl.Johannes Paul II,Papst

Jesus der sagte; So geht es dem der sich Schätze sammeln, und ist nicht reich für Gott,er sei mit euch.

Heute haben wir den Gedenktag des heiligen Papstes Johannes Paul II. Viele von euch kennen seinen  Lebenslauf. Erlauben sie mir ein bisschen persönlich zu sein. Als er zum Papst ausgewählt wurde, war ich im 5 Jahrgang Theologie in Bratislava.Als 1981 auf ihn Attentat begehen wurde war ich Kaplan in Hlohovec. 1991 war ich auf Audienz bei ihn. Zu dieser Zeit war ich Pfarrer in Vycapy-Opatovce. Als er 2.April 2005 starb war ich Pfarrer in Dolne Semerovce.und als ihn Papst Franziskus im Jahr 2014 hat ihn heiliggesprochen hat, war ich Kaplan in Gallspach in Österreich.

Jesus, du hast deine Apostel zu dir berufen. Herr, erbarme dich unser.

Du berufst, die deine Kirche leiten und führen sollen. Christus erbarme dich unser.

Du gibts deinen Geist denen, die du berufst. Herr, erbarme dich unser.

Das Leben Johannes Paul II, war so reich an die Begebenheiten, dass unmöglich ist, in einer kurzen Predigt alle diese Begebenheiten aufnehmen. Heute möchte ich ein paar Wort über das Attentat sagen, das an ihn der türkische Terrorist begangen. Agca erklärte,dass er den Papst jedenfalls ermodern wollte. Es ist also ein Wunder dass das Oberhaupt der katholischen Kirche den Angriff überlebt hat.Gott hat am St.Peter Platz in Rom ein Wunder vollbracht hat,sagte Agca. Er behauptete, dass die Ermordung des Papstes vom iranischen Führer Ajatollách Chomejni und bulgarische Geheimnis Polizei. Agca sagte, er habe keine Gewissensbisse,weil seine Handlungen Teil von Gottes Plan waren. Agca wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Im Jahr 2000 gab ihm der italienische Präsident Carlo Azeglio Ciampi auf Wunsch des Papstes die Gnade. Das Attentat auf Papst ist Agca mit der Hilfe zwei Komplizen begangen.Den Papst schlägt vier Schläge von der Browning HP Pistole. Eine in den Eingeweiden, die andere in der Hand Der Papst wurde ernst verletzt und im Krankenhaus verbrachte er drei Wochen. Später besuchte Johannes Paul II seinen ,,Mörder“ im Gefängnis.Agca sagte nach diesem Treffen, dass die. Aufrichtigkeit des Papstes ihn sehr beindrückte. Für die ganze Menschheit ist er der Bruder,dem wir in seiner ungeheuren Güte und Liebe folgten sollten.

Gott schenkt uns unseren Platz in seinem Reich und macht uns zu Geschwistern, ihn als Vater lieben. Wir beten mit den Worten Jesu.

Christus ist gekommen um zu dienen.Sein Reich sind Gerechtigkeit und Frieden. Deshalb bitten wir.

Der Menschensohn ist gekommen,um sein Leben als Lösegeld hinzugeben für viele.

 

Hl.Wendelin, Mt 19, 27-29

Jesus, der sagte  zu den Apostel . Ihr werdet,  wenn  der Sohn des  Menschen  auf seinem Thron   der Herrlichkeit sitzen  wird,  auf  zwölf Thronen sitzen   und  die zwölf  Stämme  Israels  richten, er sei mit euch.

Die Lebensgeschichte  Wendelins  beruht  zum größten Teil auf Legenden. Danach war er  ein  schottischer   Königssohn und kam  um das Jahr 550 zur Welt. Im Alter von  20 Jahren  entschloss  sich  der von  einem  Bischof  erzogene   Wendelin eine  Wallfahrt   nach Rom  zu  unternehmen. Dort soll er  vom Papst  gesegnet worden sein. Danach zog  er  wieder  in  Richtung Norden   und  kam  schließlich   nach Trier, wo er  sich als  Einsiedler  niederließ.

Jesus, du bist der Künder des neuen Gottesreiches. Herr,erbarme dich unser.

Du hast uns  eine neue  Welt der  Gnade angekündigt.  Christus,erbarme dich unser.

Du hast uns  den Weg des  Heiles  aufgetan.  Herr, erbarme dich unser.

Um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen,  übernahm Wendelin Hirtendienste bei einem  Adligen.   Die Legende   erzählt,  dass er  mit seinem  Herden gern zu  einem weit  vom  Landgut entfernten  Berg   zog  um in Ruhe zu beten. Einmal nun kam sein  Herr dort vorbei und  war   zornig,  weil  er  annahm , dass Wendelin  mit  den Tieren  nicht mehr   rechtzeitig   bis  zum  Abend  in den Stall zurückkehren konnte.  Als  der Adlige jedoch  zu Hause ankam,  war  Wendelin mit den Herden bereits eingetroffen. Er erkannte, dass dieser  Viehhirte ein besonderer   Mensch  war, viel  vor  ihm  auf die Knie  und   bat  ihn  um Entschuldigung   für  sein  ungeduldiges   Verhalten. Um sein Unrecht wiedergutzumachen,  erfüllte der Adelige Wendelin   einen großen Wunsch.  Er erbaute  dem  Hirten   in der  Nähe des  Gutes  eine Einsiedlerzelle. Hier lebte Wendelin  von nun an   in Frieden und  gab sich  ganz dem  Gebet und  der  Besinnung  hin.  Bald  hörten  die  Mönche des  nahe gelegenen Klosters  Tholey  von  der  frommen   Lebensweise Wendelins. Eine Abordnung  suchte den  Einsiedler in seiner  Zelle auf  und  überbrachte ihm  die  Nachricht,  dass man ihn  zum Abt des  Klosters ernannt  habe.  Wendelin nahm die Wahl  an und lebte fortan im  Kloster Tholey,  wo  er  im Jahr  617 auch gestorben  sein  soll.

Gott selber ruft  uns  zur Gemeinschaft mit  ihm und  bewahrt uns  in seinem Namen. So beten wir  mit den Worten  Jesu.

Frieden entsteht nur  durch Gerechtigkeit  durch  Teilen und Mitteilen durch Anteilnehmern. Tragen  und Ertragen.

Ich bin das licht der Welt- so  spricht der Herr. Wer mir nachfolgt, wird  nicht in der  Finsternis gehen.

Begräbnis Oktober 2018

Sehr geehrte trauende Familie,

Sicher  kennen sie   Bilder, auf denen   der Tod   dargestellt  wird. Da sehen wir  ihn  als  Gerippe- mit oder  ohne  Leichentuch,  da erscheint er   als Reiter, der ein Schwert   trägt. Daneben  kennen  wir ihn als  Schnitter  mit der  Sichel. Gelegentlich  finden wir ihn auch  als Totengräber, der  zum  Sterbenden  kommt. Wir  kennen heute  auch noch  andere Bilder.  Fotos  von verhungernden  Kindern, von durch  Waffen   zerfetzten   Leibern, von durch  Atom  gezeichneten  Körpern, von  im  Verkehr  verunglückten  Menschen.

Der Tod  erscheint  in all   diesen Bildern  nicht freundlich  sondern  eher  bedrohlich. Er löst Angst  und Panik  aus. Doch diese Angst wird   in der Tradition  der  Todesdarstellungen   mit der Absicht  verwendet, um die Menschen   zu erziehen,  damit sie   durch den Blick   auf den Tod Böses unterlassen   und Gutes tun. Der  Tod wird also nicht als gütiges oder  erlösendes gesehen, sondern   eher als etwas das dem  Menschen  gefährlich, ja  bedrohlich wird.  Und die Aussage fügt hinzu. Gegen  viele  Bedrohungen      kann  der Mensch sich  schützen , hat er inzwischen   etwas   erfunden oder  erdacht- doch gegen den Tod ist  kein Kraut gewachsen , wie der  Volksmund sagt.  Dem Tod gegenüber ist der  Mensch machtlos. Und er fühlt  dies. weil er  ihn  sich nicht erklären  kann und weil er keine Antwort  auf die Frage nach  dem ,,Warum“ findet. Weil dies Menschen   schon vor  Zeiten so ergangen ist, hat sie  die Frage nach dem Tod  nicht  ruhen lassen. Die  Natur hat ihnen unbefriedigende Antworten  gegeben.  So fragten sie weiter. Gibt  es noch  etwas,  was  nach  unserem   irdischen  Leben   kommt. Da half  ihnen der  Gedanke, dass wir Menschen das  Universum nicht selbst gemacht  haben.  Da  muss jemand   oder  etwas dahinter stehen. Dieses etwas   oder  dieser  jemand  muss auch wohl den Sinn des Todes wissen, denn er  hat das All des Universums erschaffen. So haben  die  Menschen in den Religionen eine Antwort   auf die Frage   nach den was  danach  kommt,gegeben.    Wir  Christen  haben dafür  eine   besondere  Antwort, denn  unsere Religion  stellt uns  einen Gott  einen Gott vor, der  mit uns  Menschen  leidet, ja der  sogar für  uns   stirbt , der den Tod der Menschen selbst  auf sich nimmt. In Jesus  erleben wir , dass  sich das Bild  vom Tod  wandelt. Der Tod verliert  seine  Endgültigkeit. Durch Jesu  Kreuzestod und seine Auferstehung. Herr Bruno ist in April 84 Jahre  alt geworden.Es  war  ein langes, ein hartes und schönes  Leben zugleich. Aber  halten  wir  die Hoffnung fest. Dieses Leben endet nicht im  Grab. Der lebendige Gott schenkt  ihm  neues Leben in Fülle. Das ist die Hoffnung die uns Christus gebracht hat.

Hl. Johannes de Brébeuf, hl Isaak Jogues

Jesus der sagte zu seinen Apostel geht hin in die ganze Welt und verkündet das Evangelium allen Nationen, er sei mit euch.

Die  Beauftragung das Evangelium zu verkünden gab Jesus nicht nur den Aposteln, sondern auch ihren Nachfolgern. So wie viele von den Apostel ihre Heimat verlassen haben und verkündeten das Evangelium im Ausland. Ebenso machte das auch heutige Heiligen Hl. Johannes de Brébeuf und hl. Isaak Jogues. Beide  stammten aus Frankreich und beide starben in Kanada den Märtyrertod.

Jesus, du kamst auf diese Erde zu unserem Heil. Herr,erbarme dich unser.

Du hast uns  erlöst durch dein Leiden und  Sterben. Christus, erbarme dich unser.

Du hast den Willens des Vaters  erfüllt. Herr,erbarme dich unser.

Gemeinsam mit sieben anderen  Jesuitenmissionaren wurde der Franzose Isaak Jogues am 29 1930 von Papst Pius XI. heiliggesprochen. Jogues war  bereits  mit dem Wunsch, in die  Mission zu gehen, als 17 jähriger bei den Jesuiten eingetreten. Rund  zwölf Jahre später wurde er  für  die  Kanada- Mission bestimmt, 1636 trat Isaak Jogues in Quebec ein.  Mehrere Jahre  wirkte  dann in der  Huronmission am  Huronsee, 1642 wurde Isaak von heidnischen Irokesen  gefangen genommen und großen Qualen ausgesetzt.  Doch selbst in der Gefangenschaft missionierte er weiter  und taufte  viele Irokesen. nach seiner Flucht kehrte  Jogues unter den abenteurlichsten  Bedingungen nach Frankreich zurück, wo er  von Papst  und König geehrt wurden. Doch  schon ein Jahr später zog er erneut  nach Kanada. Isaak  wurde  dort  zum Friedensstifter zwischen  Franzosen und  Mohawks. Der Friede  währte  aber  nur  kurz. Im  Oktober 1646 nahmen Mohaws Jogues  fest  und ermordeten  ihn  einige  Tage später am  Marterpfahl. Er war der  katholische Priester, der New Yourk besucht hat.

Der Jesuit  Jean de  Brébeuf  war  einer  der zahlreichen Märtyrer in Kanada. Der Franzose aus  der Normandie war 1625 ,  nach  seiner  Priesterweihe, nach  Kanada  gekommen,  wo  zu  jener  Zeit  die erste Jesuitenmission entstand. Brébeuf machte sich  in der  Folge vor  allem um  die  die Mission  bei  den  Huronen  verdient. Er schrieb einen  Katechismus, ein Wörterbuch und eine Grammatik in Huronen-Sprache. Nach vielen bewegten  Jahren, in welchen er  auch einmal von englischen  Seeräubern  entführt worden war , geriet  Jean in die  Gefangenschaft der Irokesen  und  wurde  gemeinsam  mit  weiteren  Gefährten am 16. März  1649  am  Marterpfahl getötet. Papst Pius  XI. sprach Brébeuf  gemeinsam  mit  sieben anderen  Jesuitenmissionaren am 29. Juni 1930 heilig.

Jesus Christus hat uns  selbst  gelehrt, wie wir  zum Vater  beten sollen.

Aus der Treue zum Herrn und seinem Wort kommen Heil und Frieden. Deshalb bitten wir.

Selig, denen das ewige Leben verheißen ist, weil sie Gutes statt Böses tun.

29. Sonntag B Weltmissionsonntag Mk 10,35-45

29. Sonntag 2018 – Zusammenarbeit  mit Missionsgebieten

Einführung

Diesen Sonntag nennen wir den Missionssonntag. Was ist eigentlich Mission? Jesus wählte am Beginn seines öffentlichen Wirkens zwölf Apostel aus, aber nicht nur diese. Er wählte auch 72 Jünger aus, die er überall dorthin schickte, wohin er selbst kommen wollte.  Jesus gab  seinen Aposteln den Auftrag:  Geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Diese Worte sind auch heute noch aktuell.

Predigt

Heute kennen nur 2 Milliarden Menschen Christus. Auf der ganzen Welt leben aber 7 Milliarden Menschen. Es ist eine große  Herausforderung – nicht  nur  für Bischöfe   und Priester, sondern  auch  für Laien, fleißig am Missionsfeld zu arbeiten. Die Aufforderung,  sich für die Mission zu engagieren, bedeutet nicht nur das Evangelium zu verkünden, sondern auch auf vielfältige Weise den Menschen in den Missionsländern zu helfen. Darauf macht ein Dokumente des 2. Vatikanische Konzils besonders aufmerksam.  Daran erinnern auch die päpstlichen Werke.

Die Gründerin des Werkes der Glaubensverbreitung ist Pauline Marie Jaricot, die am 22. Juli 1799 geboren wurde. Sie war die Tochter eines reichen Seidenfabrikanten in Lyon. 1922 wurde ihr Missionsverein zum 1. Päpstlichen Werk der Glaubensverbreitung mit Sitz in Rom umgewandelt. Ihr Bruder war Missionar und Pauline beschäftigte sich mit den Gedanken, den Menschen zu helfen, damit sie Christus kennen lernen. Sie wurde zur Pionierin der Missionsarbeit des Laienapostolats durch diese Gründung des Vereins, der durch Gebet und Almosen in der Mission zu helfen versuchte. Sie verschenkte ihr Vermögen an Arbeiter, Kranke, Notleidende und für religiöse Zwecke. Sie starb im Jahre 1826.

Papst Leo XIII wurde Unterstützer dieser Bemühungen von Laien,  die sich um die Mission sorgten und lobte Paulina in einem Brief. Er schrieb: Wir haben die Pflicht uns in ihrem Sinne genauso zu bemühen wie sie, die aktiv tätig war für die Kirche. Papst Pius XII genehmigte nicht nur die Statuten des Vereins, sondern er gliedert den Laienverein in eine Kongregation für die Verbreitung des Evangeliums ein.

Charles-Auguste-Marie-Joseph de Forbin-Janson, der 1875 in Paris geboren wurde, er wurde Bischof in Nancy und gründete das Werk der Heiligen Kindheit, es wird heute als Päpstliches Kindermissionswerk bezeichnet. Kinder sollen Kindern helfen. Kinder, die reich an materiellen Dingen sind, sollen an Kinder denken, die in Not sind. Der Verein entstand für Kinder bis zu 12 Jahren, die durch das Gebet und kleine Liebesgaben, durch freiwilligen Verzicht von Dingen an die Kinder in Missionsländern denken, die an Armut leiden. Heute werden in den Missionsgebieten Schulen für Waisenkinder, Kinder, die an Lepra erkrankt sind und arme Kinder gebaut.

Ein drittes päpstliches Werk ist das Werk des Heiligen Petrus. Sein Werk widmete er der Hilfe bei der Erziehung und bei der Ausbildung von Priestern in den Missionsländern. Die Patronin dieses Werkes ist die Heilige Theresia von Lisieux. Sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen tragen durch ihre Almosen bei, Priesterberufungen möglich zu machen. Papst Benedikt XV hat dieses Werk 1920 unter den Schutz der Päpste gestellt.

Das vierte päpstliche Werk ist die sogenannte Missio.  Die Päpstlichen Missionswerke (Missio) wirken seit 1922 in 150 Ländern der Welt. Als eine der größten Spendenorganisationen in Österreich engagiert sich Missio Österreich mit Papst Franziskus an der Spitze für die Stärkung der wachsenden Weltkirche, vor allem in den armen Ländern. Wir setzen das Credo des Papstes konkret um. Missio geht gemeinsam mit den kirchlichen Partnern vor Ort an die Ränder dieser Welt: zu den Ärmsten, zu den Hungernden, zu den Notleidenden, zu den Kindern, zu den Fernen.

Am Missionssonntag wird um eine  finanzielle Hilfe für die   Mission gebeten. Durch eine Spende kann man dieser Organisationen helfen und das bringt sicherlich Gottes Segen. Schon der Apostel Paulus ermutigte die Gläubigen zur Freigiebigkeit. Wer nichts oder nur wenig geben kann, ist aufgefordert mit dem Gebet zu helfen. Das Gebet ist auch wichtig für alle, die oft unter schwierigsten Bedingungen im Ausland ihre Arbeit für die Mission tun – in einer Weise, wie Christus sie getan hat. Es gibt eine Zeitschrift der Missio, die über die missionarischen Aktivitäten informiert und über die Situation in armen Ländern dieser Erde. Es ist eine gute Sache, sich in der Mission zu engagieren. Es soll auch ein wesentliches Anliegen der Kirche sein, das Evangelium allen Menschen zu verkünden. Wir sollen helfen durch unser Gebet und nach Möglichkeit mit einer finanziellen Unterstützung. Wir gehören ja alle zur großen geistlichen Familie und haben daher Verantwortung für unsere Brüder und Schwestern in der ganzen Welt. Wir haben Nahrungsmittel in Hülle und Fülle, viele Brüder und Schwestern in Teilen der Welt leiden an Hunger und leben in Elend. Werden wir zu missionarischen Menschen, denen Hilfe in Not wichtig ist!

Taufe -Oktober 2018

Liebe Eltern, liebe Paten, Großeltern, ihr seid hierher gekommen, damit ihr die Zeugen der Tauf-feiern bei der ihres Kind neu-geboren wird  und der Mitglieder der katholischen Kirche. Ihr liebe Eltern habt das Kind mit Freude empfangen. Gott, die Quelle des Lebens ist, will ihrem Kind ein neues, göttliches Leben geben, damit es mit ihm auf ewig leben konnte. Nimmt an dieser Feier mit frommen  Herzen teil, damit ihr viele Gnaden gewinnen. Ich heiße euch alle herzlich willkommen.

Predigt

Wenn man das Wort ,,Taufe“ hört, verbindet man  das  im allgemeinen mit einem  Kind. Die meisten Täuflinge bei uns  sind eben Kinder. Sie werden von ihren Eltern zur  Taufe  gebracht. Die Geburt eines Kindes  ist ein  freudiges Ereignis. Der erste  Schrei-  endlich  es da. mit Bangen  hat  man  auf  diesen   Augen  gewartet. Ist er  vor allem gesund? Die Eltern sind überglücklich und froh.Nun sind sie  eine richtige  Familie. Von allen Seiten werden sie  beglückwünscht. Das Kind gibt den Eltern einen neuen Lebenssinn. Sie werden gebraucht. Sie müssen es  umsorgen. Sie sind  für ihr  Kind  da. Das  Kind  sucht Geborgenheit. Es  sehnt  sich  nach Nähe und Zärtlichkeit. Es ist auf Zuneigung  angewiesen. Mit einem Kind  kommen viele neue Aufgabe  und Verpflichtungen auf  die Eltern zu. So ein Säugling will großgezogen werden. Eine  Aufgabe, die heute  oft vergessen wird, nennt das Gebet. Treuer Mitarbeiter der Gnade Gottes zu sein. Liebe Elter im Sakrament der Taufe  schenkt Gott  ihrem Kind den  Heiligen  Geist uns seine Gnade. Freilich ist mit der Taufe  und der  damit  geschenkten  Sündenvergebung   und Geistverleihung noch  lange  nicht  gewährleistet , dass  jemand   zu einem  überzeugten   und  engagierten  Christen wird. Viele   Menschen und  manche  glücklichen Umstände  müssen noch dazu   beitragen, dass ein getaufter  Christ lernt  Verhaltensweisen  zu entwickeln. Durch die Taufe wird dieses Kind  Christus einverleibt und gehört von nun an  zum  Volk Gottes. Er wird aus  dem  Stand , in den  die Menschen hineingeboren  werden, hinüber geführt in den  Stand  der Kindschaft  Gottes,  wird eine neue Schöpfung aus  dem Wasser und  dem Heiligen Geist, wird  aus dem Zustand  der Hoffnungslosigkeit und  Sinnlosigkeit des rein  irdischen Lebens hinübergeführt in den  Stand  der  frohen, echten und  begründeten Hoffnung .Denn Christus ist  der  neue Mensch, der durch sein Leben, sein  Leiden und Sterben unserem Leben wieder  Sinn und  Hoffnung gegeben hat.So Christus  ist die Hoffnung für  eine  neue  gute, eine  menschliche Welt. Und Hoffnung geworden  für alle, die  mit ihm verbunden sind, also  auch für  dieses Kind. Liebe Eltern , ich wünsche euch bei der Erziehung dieses Kindes viel Freude und die Gaben des Heiliges Geistes, weil nur dann könnt ihr Kind richtig erziehen,

Hl.Lukas, Evangelist Lk10,1-9

Jesus, der zu sienen Jünger sagte: Wenn ihr in ein Haus kommt, so sprecht zuerst. Friede sei diesem Haus, er sei mit euch.

Heute feiern wir den heiligen Lukas. Er ist der Patron der Ärzte und der Metzger, der  Maler und der Buchbinder. Er  ist  der Verfasser  des dritten  Evangeliums und der Apostelgeschichte. Er gehört  zu den beliebten  und  volkstümlichen Heiligengestalten  und  gerade  in jüngster Zeit wird der Taufname Lukas wieder  häufiger.

Jesus, du hast deine Apostel in die Welt gesendet, das Evangelium zu verkünden. Herr, erbarme dich unser.

Du hast mit deinen Apostel das Leben der Armut geteilt. Christus,erbarme dich  unser.

Du hast die Apostel zu  der Wahrheit gemacht. Herr, erbarme dich unser.

Lukas war von Beruf Arzt und wirkte Mitte des 1. Jh. in seiner Heimatstadt Antiochia im heutigen Syrien. Es war von Geburt  Heide, wie er zum Christentum kam, ist nicht authentisch  überliefert. Um das Jahr 50-51 schloss sich Lukas in Troas dem Apostel Paulus an,  dem er  dann für  etwa 17 Jahre ein  treuer Begleiter   wurde.Lukas weilte mit Paulus, den er sehr verehrte, in Philippi, Jerusalem und Rom. Nachdem  Paulus im Jahr 67 in Rom enthauptet worden war, soll Lukas in Achaia auf  dem griechischen Peloponnes gewirkt und dort  auch  sein  Evangelium und  seine  Apostelgeschichte verfasst  haben. Nach  der Überlieferung starb  Lukas im Alter von  84  Jahren  eines friedlichen  Todes. Seine  Gebeine  wurden im 4. Jh. in der  neuerbauten Apostel Kirche in Konstantinopel beigesetzt. Reliquien kamen dann später nach  Padua, wo  der  außergewöhnlich  Sarkophag geschaffen wurde. Schon seit dem frühen Mittelalter gibt es um  die  Person  des Lukas  zahlreiche Volkstumsbräuche. Unter anderem ließ man  in früheren  Zeiten das  Vieh Zettel  mit  Segenssprüchen schlucken, die am Lukas-Tag  geweiht  worden waren, um  so Seuchen und  Unglück von  den Tieren  fernzuhalten. Bei den Bauern ist  der Lukas-Tag  auch ein  Wetter- Lostag, es ist  unter anderem der Beginn der Rübenernte.Die sogenannten ,, Lukas- Zettel“  legte man früher   auch  unheilbar  Krankem   auch Frauen bei einer  Schweren  Geburt. Überall auf  der Welt  gibt  es  die  Lukas- Gilden, Vereinigungen christlicher Ärzte, die  sich mit  ethischen Fragen auf  dem Gebiet  der  Medizin  befassen. In Rom kannte  man das Lukas-Fest schon im 9.Jh. und  feierte es gebührend.

Das Evangelium ist die Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt. Aus diesem Glauben beten  ir,wie  der Herr uns zu beten  gelehrt  hat..

Im Evangelium ist uns  Gottes Frieden  geoffenbart worden. So beten wir…

Wir  jubeln über die Hilfe  des Herrn. Wir  frohlocken im Namen  unseres Gottes.

Mittwoch der 28.Woche, Lk 11,42-46

Jesus Christus, der an die Adresse der Pharisäer, kritische Worte- Weh euch Pharisäer ausgesprochen hat,er sei mit euch.

Wir können uns die Frage stellen, woher kommt solcher Wortschwall der unbarmherzigen Kritik, die an die Pharisäer und Gesetzlehrer fällt. Jesus, der in seiner  Verzeihung so barmherzig ist, gibt kund,dass er geheuchelte Frömmigkeit ablehnt,den Schein des Glaubens, hinter dem verbirgt sich Stolz, Degradierungen der Werten und und Eigensinn gegen die Wahrheit.

Jesus, du willst die Menschen mit Gott versöhnen. Herr,erbarme dich unser.

Du prüfst unsere Herzen und  siehst in das Verborgene. Christus, erbarme dich unser.

Du zeigst uns den Weg  zum barmherziger Vater.Herr,erbarme dich unser.

Jesus gebraucht gegen die Pharisäer harte Worte, die  in den Gemüten der Pharisäer den Schock verursachten sollten. Aus dem Leben der Familien kennen wir die Situatien, wenn die Eltern scharf ihre Kinder ermahnen, die zum Beispiel gefährlich spielen, oder nicht gehorchen, Aus dem Mund der Eltern kann man starke, drohende Worte hören. Die Eltern müssen ihre Kindern ermahnen, wenn sie sahen, dass sie etwas unrichtiges  tun. Ahnlich war auch zur Zeit Jesu, wenn Jesus nicht einmal die Pharisäer und die Schriftgelehrte  ermahnte, wenn er sah, dass sie auf dem falschen  Weg sind. Es ist eine Tragödie, wenn die Kinder hartköpfig sind.Wenn sie nicht gehorchen wollen. Wenn lassen sie sich nicht sagan. Ähnlich war das mit den Pharisäer und Schriftgelehrten. Sie nahmen Jesus Ermahnungen und Tadel nicht an. Sie änderten ihre Einstellungen zur Religion nicht an. Und dabei ihr Beispiel hatte der Einfluss auf den großen Teil des jüdischen Volkes, das  auch unter ihrem Einfluss, lehnte Christus als verheißenen  Messias ab. Sie begangen große Sünde, weil sie der Wahrheit, die ihnen Christus klar gezeigt und gesagt hat , widersetzten haben.

Vom Vater ist Jesus gekommen,zum Vater  wollte er die Menschen führen.Deshalb dürfen wir beten, wie er uns  zu beten gelehrt hat.

In Jesus Christus haben alle Menschen  den freien Zugang  zu Gott. in ihm schenkt  er uns seine Gabe und seinen Frieden. Deshalb bitten wir.

Lobe den Herrn meine Seele. Alles in mir lobe  seinen heiligen Namen.