Archiv für den Monat: Oktober 2018
Allerheiligen – Mt 5,1-12
Einführung
Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt: Wer ist heilig? Was können wir unter diesem Wort verstehen? Heute erinnern wir uns an alle Heiligen. Wir geben nicht nur jenen die Ehre, die amtlich als Beispiel der Vollkommenheit heilig gesprochen wurden, sondern auch jenen, die mit der heiligmachenden Gnade das ewige Leben erreicht haben und im Himmel leben.
Predigt
Das heutige Evangelium bietet uns den Weg zur Heiligkeit durch das Befolgen der Seligpreisungen an. Jede Seligpreisung ist für jemandem in besonderer Weise bestimmt. Die Seligpreisungen sollen die denkenden Menschen aller Zeiten ansprechen. Die Seligpreisungen sollen ermutigen, Jesus nachzufolgen. Sie sind ein lebendiges Programm und ein Muster für jeden Christen auch in der heutigen Zeit, damit sie heilig werden können. Die Heiligen sind die Freunde der Kirche. Heilig zu werden, das ist die Frucht der opferbereiten und stillen Arbeit an sich selbst.
Wer sind eigentlich die Heiligen? Sie sind in erster Linie Menschen wie wir. Ihr Leben unterscheidet sich kaum von unserem. Sie hatten die gleichen Krankheiten wie wir. Sie ertrugen die gleichen Schwierigkeiten wie wir. Sie wurden den gleichen Versuchungen ausgesetzt wie wir. Und doch unterscheiden sie sich von uns. Viele von euch stellen sich jetzt die Frage: Wie unterscheiden sie sich dann eigentlich von uns? Machten sie vielleicht andere Dinge als wir? Nein, sie machten nicht andere Dinge, aber sie machten die Dinge anders. Sie nahmen ihren Glauben ernst. Sie liebten Gott an erster Stelle und dann erst kamen andere Werte. Ihr Leben war von drei Charakteristiken geprägt. Sie bemühten sich, Gutes zu tun. Sie bekämpften das Böse und liebten Gott über alles. Wer sich bemüht, Gott zu lieben, der stärkt die Einheit der Kirche. Darüber liest man auch im Katechismus der katholischen Kirche. Wir verehren die Heiligen nicht nur wegen ihres Beispiels, sondern auch wegen der Festigung der Einheit der Kirche. Die Gemeinschaft der Heiligen verbindet uns mit Christus. Die Heiligen sind für uns ein Vorbild, damit wir unserem Meister Jesus Christus folgen können. Das zweite Vatikanische Konzil betonte die Verehrung der Heiligen sehr. Die Heiligen stärken wegen ihrer vertraulichen Verbindung mit Gott, die Kirche in der Heiligkeit. Sie wohnen beim Herr und halten immerwährend Fürbitten für uns bei Gott.
Wie kann ich heilig werden? Heilig kann jeder von uns werden, wenn er sich bemüht, Gutes zu tun, gegen das Böse zu kämpfen und Gott zu lieben. Der Heilige Thomas von Aquin definierte die Heiligkeit so: Es ist der Geist des Menschen selbst, der seine Handlungen mit Gott in Verbindung bringt. Jeder kann seine eigene Heiligkeit entwickeln. Eine Mutter kann heilig werden, indem sie sich um ihre Kinder bemüht und so zur ersten Zeugin des Glaubens wird. Sie zeigt ihren Kindern die wahren Werte, die für das Leben wichtig sind. Heilig kann ein Mensch auch auf seinem Arbeitsplatz werden. Wie kann das gehen ? Er erfüllt seine Arbeit pflichtbewusst und in Verbindung mit Gott. Von der Heiligkeit sind auch die Kranken nicht ausgeschlossen. Sie liegen in ihren Krankenbetten und verbinden ihre Leiden mit den Leiden Christi. Heiligkeit kann sich auch äußern in der Sorge um die anderen.
In China ist folgende Geschichte geschehen: In einem Dorf haben die Menschen ein aussätziges Kind verstoßen. Ein Missionar, der dort wirkte, nahm dieses Kind auf und sorgte für es. Der Bub fragte den Missionar: Warum machst du das? Er antwortete: Weil Gott uns beide erschaffen hat. Du bist mein Bruder. Das Kind fragte weiter: Wie kann ich dir das vergelten? Darauf erwiderte er: Hilf auch du mit all deiner aller Kraft! Im Sanatorium für Aussätzige half dieser Bub dann jedem, der Hilfe brauchte. Als er einige Jahren später starb, sagten alle: Unser junger Heiliger ging in den Himmel. Die Menschen sahen in seinem Leben ein starkes Bemühen um Heiligkeit. Heilig zu sein, ist nicht so schwer. Es ist aber notwendig, die Liebe zu Gott und zu den Nächste im Herzen zu tragen. Wenden wir uns heute um die Hilfe an jene, die wir als Heilige verehren! Bitten wir den Herrn, dass auch wir einmal zu ihnen gehören!
Hl.Wolfgang, Bischof von Regensburg Lk 13, 18-21
Jesus, der uns ins Gottes Reich führt, er sei mit euch.
Heute die Kirche feiert den heiligen Wolfgang. Wolfgang einer der volkstümlichsten Heiligen in Deutschland entstammte einem angesehenen, aber armen Elternhaus in Pfullingen bei Reutlingen. Erzogen wurde er in der Klosterschule auf der Bodensee-Insel Reichenau. Als Wolfgangs Studienfreud Heinrich im Jahr 956 Erzbischof von Trier wurde, folgte ihm Wolfgang und war bis 964 Lehrer an der Trierer Domschule. Dann entschied sich Wolfgang für ein anderes Leben. Er ging in die Schweiz und legte im dortigen Benediktiner Kloster die Gelübde ab.
Jesus, du hast die Menschen gelehrt das Reich Gottes zu suchen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast die vielen, die dir folgten, vereint im gemeinsamen Mahl. Christus, erbarme dich unser.
Du hast alle Not und alles Leid mit den Menschen getragen. Herr. erbarme dich unser.
Jesus hat oft vom Reich Gottes gesprochen. Er hielt für den Sinn seiner Mission uns in das Reich Gottes führen. Über das Reich Gottes sagte Jesus mehrere Gleichnisse. Im Gleichnis von einer kostbaren Perle weist Jesus auf den Wert des Reiches Gottes hin. In dem Gleichnis vom Schatz, das auf dem Feld verborgen ist, lehrt uns Jesus, dass jeder Mensch soll im Reich Gottes einen Schatz sehen, den der Mensch um jeden Preis gewinnen soll. Jesus lehrt, dass der Mensch das Reich Gottes zu gewinnen, muss er bereitwillig sein, alles zu opfern. Wer das Reich Gottes zum Ziel seines Lebens erwählt hat, hat das Beste gewählt. Das Leben eines Mannes ähnelt der Arbeit eines Bauern der den Boden bereitet die Samen säht, und freut sich schon auf die Ernte und schon damals sieht er der Sinn seiner Arbeit, Mühe, Schwielen in der reichen Ernte. So auch der Mensch sollte bei allen seinen Arbeiten an Reich Gottes denken und freuen sich auf ihn. Das Reich Gottes ist der Wert für den es sich lohnt, alle Schwierigkeiten des Leben zu ertragen. Das Beispiel kann für uns auch heiliger Wolfgang sein.
Gott wird seine Liebe in jedem vollenden, der sich an Jesus Christus hält. In dieser Zuversicht können wir mit den Worten Jesu zum Vater beten.
Christus gibt uns den Frieden. Wer zu ihm umkehrt findet in ihm Vergebung der Sünden.Deshalb bitten wir.
Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.
Dienstag der 30.Woche Lk 13,18-21
Jesus, der fragt: Wem ist das Reich Gottes gleich, sei mit euch.
Viele Märchen beginnen mit Worten Einst war ein König und sein Königtum /Reich/ sehr groß war. Auch im heutigen Evangelium ist die Rede um das Reich. Es geht aber um das Reich Gottes. Was denken sie. Können im diesen Reich solche Beziehungen herrschen, wie einst in der alten Reichen? Und ist überhaupt Reich Gottes irgendeinem Königreich auf der Erden ähnlich?
Jesus du bist Mensch geworden, um uns ganz nahe zu sein. Herr, erbarme dich unser.
Du hast nur selten etwas von deinem göttlichen Wesen zu erkennen gegeben. Christus erbarme dich unser.
Du hast Zeichen getan , doch haben die meisten dich nicht erkannt. Herr, erbarme dich unser.
Wenn wir die Frage beantworten sollten, ob das Reich Gottes einem Reich auf Erden ähnlich ist, müssen wir entschlossen sagen: nein. Als Jesus das Reich Gottes dem Senfkorns glich, der sehr klein ist, wollte er sagen, dass das Reich Gottes unauffällig ist und nicht Aufsehen erregt. Gottes Reich ist Gott selbst, mit seiner Macht, mit seinen Geschenken und mit der Botschaft der Erlösung für jeden Menschen auf der Erde. Er kommt in seinem Sohn Jesus. Deshalb beantwortete Jesus auf die Frage der Pharisäer, wann das Reich Gottes kommt. Das Reich Gottes ist unter euch. Das Reich Gottes ist hier für den Menschen und berührt persönlich sein Leben. Aber Gott braucht, dass wir mit ihm zusammenarbeiten und erlauben seinem Reich aufzuwachsen. Erlauben ihm, dass uns alle durchdringen. Die gesamte Menschheit wird von der Mission des Königreich Gottes getroffen. Und von diesem Punkt an, entwickeln sich unsere Rolle, wie wir auf die Wirklichkeit reagieren, dass Gott uns täglich durch seine Priester, aber auch Laien sein Evangelium verkündet. Also das Reich Gottes ist unter uns. Aber wir müssen uns selbst anschauen, ob das Reich Gottes in uns Wurzeln geschlagen hat, ob es in uns wächst. Wie isz das Reich Gottes in uns? Es ist schon ein Baum oder nur ein Strauch? Für das Wachstum des Reiches Gottes ist es wichtig mit Gott auf sein Heil und auf das Heil der ganzes Welt zusammenzuarbeiten.
Gott hat sich zu seinem Sohn bekannt und steht hinter den Worten Jesu. So beten wir , wie er seine Jünger gelehrt hat.
Gott hat uns unsere Sünden vergeben und uns seinen Frieden geschenkt. Auch wir sollen daher vergeben und im Frieden miteinander leben. Deshalb bitten wir.
Wenn der Herr offenbar wird, werden wir ihm ähnlich sein , denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
Vom Ablässe
Was ist ein Ablass?
Ein Ablass ist ein von der Kirche außerhalb des Bußsakramentes erteilte Nachlassung derjenigen zeitlichen Strafen, welche wir nach bereit vergebener Sünde, entweder hier oder im Fegfeuer abbüßen sollten. Der Ablass ist ein Erlass der zeitlichen Strafen nach bereits vergebener Sünde. Es ist eine arge Verleumdung der kirchlichen Lehre, wenn man den Ablass als eine Nachlassung der Sünde, d.h. der Sündenschuld hinstellt. Denn nicht die Sündenschuld, auch nicht die ewige Strafe, nur die zeitliche Straf schuld wird durch den Ablass getilgt und zwar erste dann getilgt, wenn die Sünde bereits nachgelassen ist. Eine Nachlassung der Straffe ohne vorhergehende Nachlassung der Sünde ist demnach gar nicht denkbar. Der Ablass wird von der Kirche erteilt. Die Nachlassung der Sündenstrafen vermittelst des Ablasse geschieht eigentlich nicht um der Bußwerke willen. die wir zur Gewinnung desselben verrichten. Der Ablass wird außerhalb des Bußsakramentes erteilt. Die Nachlassung der zeitlichen Strafen durch den Ablass ist ganz verschieden von derjenigen, welche uns im Bußsakramentes zugleich mit der Lossprechung von den Sünden zu Teil wird. Die Spendung des Ablasses gehört nicht zur Verwaltung des Bußsakramentes und der Beichtvater kann keine Ablässe erteilen. Wie lässt uns die Kirche die schuldigen Sündenstrafen nach? Sie lässt und dieselben nach, indem sie der göttlichen Gerechtigkeit für uns Ersatz leistet aus dem unerschöpflichen Schatze der Genugtuungen Christi und der Heiligen. Es ist ausgemacht, dass die Genugtuung Christi weit größer war, als die Strafe welche wir für unsere Sünde verdient haben. Denn von welcher Seite man sie auch ansehen mag, sie ist unendlich, ein Tropfen seines kostbaren Blutes , die geringsten seiner Handlungen, , das mindeste seiner Leiden dem himmlischen Vater dargebracht, wäre hinreichend gewesen, tausend Welten zu erlösen. Eben so kann nicht in Zweifel gezogen werden , dass eine große Anzahl der Heiligen der göttlichen Majestät weit mehr Genugtuung geleistet haben, als sie für ihre Sünden zu leisten schuldig waren. Die allerheiligste Jungfrau hat nie eine Sünde getan. brauchte mithin für sich selbst gar nicht genug zu tun und doch war ihr ganzes Leben ein Leben ein überschwänglicher Genugtuung .So viele hl. Märtyrer die ein unschuldsvolles Leben mit dem schmerzvollsten Tod für Christus beschlossen, so viele Bekenner, die Jahre und Jahre lang in Fasten und Gebet in Verfolgungen und Leiden in unerhörten Selbstkreuzigungen zubrachten , bedurften zur Tilgung ihrer geringen Straf schulden sicher nicht des ganzen reichen Maßes der Genugtuung, der noch keine keine Verwendung gefunden hat, kann bei Gott nicht in Vergessenheit geraten, der Allwissende und All gerechte bewahrt denselben in stetem Andenken , und eben dieser, Gott immerdar gegenwärtigen Überfluss bildet das was wir Schatz der Kirche nennen. Dieser Schatz ist in Wahrheit ein unerschöpflicher, da die Verdienste und Genugtuungen Christi, wie gesagt, unendlich sind, und das Maß der Genugtuung der Heiligen um so überfließender wird, so zahlreicher diejenigen sind, die durch Zuwendung der Verdienste des Erlösers zur Heiligkeit gelangen. Dieser Schatz ist ferner von unendlichen Wert, ein Schatz, den die Kirche nicht unbenutzt lassen nicht, wie der träge Knecht im Evangelium sein Talent gleichsam vergraben darf. Darum schöpft sie aus demselben , indem sie den Gläubigen Ablässe erteilt, sie leistet aus demselben der göttlichen Gerechtigkeit für die von uns verdienten Sündenstrafen Ersatz. Und so wird nach der Bemerkung des hl. Thomas der göttlichen Gerechtigkeit nicht der mindeste Eintrag getan, da nichts von der Strafe abgelassen wird, sondern die Buße des Einen dem anderen zu Gute kommt. Warum sollte die Kirche dieser dieser stellvertretenden Genugtuung, die in so überreicher Fülle vorhanden ist, sich nicht bedienen, um den Bedürfnissen ihrer Kinder abzuhelfen? Oder könnten wir etwa zweifeln, dass Gott dieselbe annehme und genehm halte, nachdem er zu unserem Heile die Genugtuung angenommen , welche sein eingeborener Sohn dargebracht hat? Lesen wir doch in der Hl. Schrift, dass Gott bereit war, um zehn Gerechter willen den Einwohnern von Sodoma und Gomorra die Strafe zu erlassen, um wie viel mehr wird er geneigt sein sein, um der stellvertretenden Genugtuungen Christi und der Heiligen willen uns die zeitlichen Strafe zu erlassen. Wir dürfen um so weniger daran zweifeln, da der Glaube uns lehrt, dass in der christlichen Kirche eine Gemeinschaft der Heiligen besteht, vermöge welcher Alle Glieder eines Leides sind, von dem Christus das Haupt ist, und das in Folge dieser wundersamen Lebensgemeinschaft an den geistlichen Gütern des Einen auch die anderen Teil nehmen. Wenn uns übrigens, wie anderswo bereits dargetan worden, kraft dieser Gemeinschaft die Gebete der Heiligen zu Gute kommen, warum sollte nicht auch dasselbe von ihren überfließenden Genugtuungen gesagt werden können? Ganz im Einklang hiemit schreibt der hl. Paulus an die Korinther, sie zur Unterstützung der armen Judenchristen in Palästina aufmunternd. In der gegenwärtigen Zeit soll euer Überfluss an zeitlichen Gütern ihrem Mangel abhelfen, damit auch ihr Überfluss an geistlichen Gütern eurem Mangel abhelfe.
Montag der 30.Woche Lk 13,10-17
Jesus der eine Frau am Sabbat heilte, er sei mit euch.
Die schlimmste Krankheit ist keine Lepra, sondern wenn jemand feststellt dass niemand mag ihn. Das sagte Mutter Teresa die um die Aussätzigen ganzes Leben gesorgt hatte. Wir alle haben den Moment erlebt, wenn uns etwas tut weh. Es trat die Trauer, Freude verschwand und wir quälten uns. Damal sehnten wir danach, dass unsere Nächten bei uns sind, die uns unsere Kreuze uns tragen helfen werden.
Jesus, du hast viele Menschen geheilt hat. Herr,erbarme dich unser.
Du hilfst allen, die deine Hilfe brauchen. Christus, erbarme dich unser.
Du lehrst uns auf dich zu vertrauen. Herr, erbarme dich unser.
Wir haben gehört, wie Jesus eine Frau, die an das Siechtum litt, heilte. Diese Frau war gekrümmt und konnte sich nicht aufrichten. Jesus nahm die Frau wahr. legte auf sie seine Hände und die Frau wurde von ihrer Krankheit befreit. Jesus heilte durch seine Macht. Aber diese Macht ist mit Liebe verbunden. Wie reagierten die Menschen auf diese Heilung? Unterschiedlich. Die geheilte Frau lobt Gott. Der Vorsteher des Synagogen sah im Jesus Tat nicht die Liebe und er sagte zu den Menschen: Sechs Tage sind zum Arbeiten da. Kommt also an diesen Tagen und lasst euch heilen nicht am Sabbat. Lk 13,14. Sicher dieser Synagogenvorsteher hatte keine Liebe zu den Menschen. Für ihn wichtiger als die Liebe war das Gesetz. Jesus reagierte so auf diese Bemerkung: Ihr Heuchler. Bindet nicht jeder von euch am Sabbat seinen Ochsen oder Esel von der Krippe los und führt ihn zur Tränke? Diese Tochter Abrahams aber, die der Satan schon seit achtzehn Jahre gefesselt hielt, sollte am Sabbat nicht davon befreit werden dürfen? Lk 13,15-16. Die Pharisäer erhoben Einspruch, dass Jesus das Gesetz nicht eingehalten habe. Er aber legte ins Gesetz hinein das, was den Pharisäern fehlte. Er legte seien Geist in ihn, denn nur das konnte das Gesetz erfüllt werden. Nur die Liebe , die aus Gott ist, kann an sich nicht schauen uns alle ohne Unterschied lieben. Nur sie traut sich, einzugehen das Risiko, dass sie angreifen wird, dafür das sie macht, weil die Gesellschaft die anderen Vorstellungen hat.
Gott hat sich zu seinem Sohn bekannt und steht hinter den Worten Jesu. So beten wir, wir er seine Jünger gelehrt hat.
Die Welt im Licht Gottes zu sehen, macht bereit zum Frieden. Um diesen Frieden bitten wir.
Wenn der Herr offenbar wird, werden wir ihm ähnlich sein, denn wir werden ihn sehen, wie er ist
Samstag der 29.Woche Lk 13,1-9
Jesus Christus, der die Menschen zur Umkehr mahnt, sei mit euch.
Einen Menschen wollen verändern und einen Menschen lieben das sind zwei Dinge. Wenn ich einen Menschen um jeden Preis ändern will, heißt das, dass ich ihn nicht so akzeptiere,wie er ist. Aber so werde ich nur das erreichen, dass er noch unzugänglicher wird sein. Die zweite Sache ist einen Menschen zu lieben. Wer den anderen Menschen liebt, der den anderen Menschen auch mit seinen Fehler und Mangeln empfängt. Es ist notwendig, dass Mann ihren Preis erkennt und sich selbst ändert.
Jesus, du hast uns zur Buße aufgefordert. Herr, erbarme dich unser.
Du stehst denen bei, die auf dich vertrauen. Christus erbarme dich unser.
Du bist gekommen um uns ewiges Leben zu schenken. Herr, erbarme dich unser.
Das heutige Evangelium besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil erzählt über Galiläer, deren Blut Pilatus mit dem Blut ihrer Opfer vermischt hat. Der zweite Teil spricht von einem unfruchtbaren Feigenbaum. In Wirklichkeit schaffen diese beiden Teile die Einheit. Zuerst ist die Rede über die Buße, zu der uns führen sollen. auch solche Unglücke, die im Evangelium erwähnt werden. Die Schuld derer, derer das Unglück heimsuchte, ist nicht größer, als die Schuld anderer. Wir alle brauchen Buße. Dann gibt es eine Rede, über einen Feigenbaum. der die Ernte bringt. Die Busse und das Tun des Guten sind die Botschaft des heutigen Evangeliums. Diese Handlungen sollten zusammengehen, sollten die Einheit schaffen. Es ist nicht genug, nur Busse zu tun, Sünden zu bereuen und das Böse zu bekämpfen. Wir müssen auch Gute zu tun und das Reich Gottes aufzubauen. Oft kämpfen wir. Wir kämpfen oft gegen das Böse, aber es scheint , dass der Effekt minimal ist. Warum ist es so? Vielleicht hilft uns das diesen Vergleich zu verstehen. Vielleicht wissen sie, was der Schnitt ist. Der Schnitt ist eigentlich die Kombination aus dunklem und hellem Bier in einem Glas aber so dass sie sich nicht mischen. Darin ist ein Stück der kellnerischen Kunst, die nicht immer gelingen muss. Dann ist das die Mischung aus dunklem und hellem Bier. Ebenso ist unser Welt ist eine Mischung aus Hell und Dunkel, Gut und Böse, heilig und sündig. Stellen wir uns vor, dass wir möchten, dass im diesem gemischten Bier nur helles Bier ist. Es ist nicht möglich dunkles Bier herauszuziehen. Wir konnten das so machen, dass wir immer helles Bier zugießen , bis das Bier ganz hell ist. Ähnlich ist es auch in der Welt. Wir können das Böse so beseitigen, dass wir immer das Gute zu tun/zugeben/.
Unser Herr Jesus Christus hat das Reich seines himmlischen Vaters verkündet. Wir beten zu ihm, wie er seine Jünger zu beten gelehrt hat.
Gerecht gemacht aus dem Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus unseren Herrn.
Ich freute mich, als man mir sagte. Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern.
Begräbnis Oktober 2018
Liebe Trauernde,
Sie haben einen großen Verlust erlitten, ein geliebter Mensch ist für immer von Ihnen gegangen. Wir möchten ihnen von ganzem Herzen unser tiefes und aufrichtiges Mitgefühl aussprechen, wir wissen, wie schwer Ihnen das Herz in diesen Tagen. Vermutlich stehen Sie noch immer sprachlos. Wir Menschen wissen zwar, dass der Tod zum Leben gehört, aber was nutzt uns dieses Wissen, wenn wir den Tod in unserer Nähe erleben müssen. Der Tod eines geliebten Menschen hinterlässt uns zunächst nur ratlos, oft auch einsam. Gutes über den Tod sagen läßt sich doch wohl nur, wenn wir ihn als Erlösung von einem langen Leiden betrachten können. Die Trauer ist neben der Liebe vielleicht das wichtigste Gefühl, zu dem wir Menschen fähig sind. Der Tod eines Menschen macht uns nicht nur traurig, sondern ebenso still und nachdenklich. Heftiger und nachhaltiger, als der kluge, gar philosopische Gedanke es vermag, wirft uns die Erfahrung des Todes eines geliebten Menschen auf die Frage nach dem Sinn unseres Lebens zurück. So ist denn die Trauer nicht allein der Nachklang am Ende eines Lebensabschnitts, sondern auch Aufforderung und Zeichen eines neuen Anfangs. Trauern heißt nicht nur Abschied , sondern auch Anknüpfen. Kein Baum der Welt je ein Blatt zweimal wachsen. So ist es mit uns Menschen. Jeder von uns ist einmalig, nicht wiederholbar. Wir sind nur einmal auf dieser Welt. Wir wissen, unser Leben ist ein Geschenk auf Zeit, und alles unterliegt dem Gesetz der Vergänglichkeit. Im Tod eines geliebten Menschen wird uns dies in Erinnerung gebracht. Aber der Tod weist uns auch auf etwas anderes hin. Er ist wichtig für uns, denn er zwingt uns, unser Leben und unser Tun zu bedenken. Die Endlichkeit unseres Lebens gemahnt uns daran, dieses Leben zu gestalten , verantwortungsvoll mit ihm umzugehen. Herr, dir hat es gefallen einen Menschen aus unserer Mitte zu nehmen. Es erfüllt uns mit großem Schmerz, aber wir wissen, es war dein Wille. Und wir glauben was du tust, das ist wohlgetan. Wir bitten dich um einen Platz für seine Seele in deinem Haus. Und breite deinen Mantel um ihn, nimm ihn nun in deine Obhut. Wir bitten dich lass uns nicht an deinem Ratschluss zweifeln, sondern lass uns in deiner Güte leben.
Freitag der 29.Woche Lk 12,54-59
Jesus, der sagte: Das Aussehen der Erde und des Himmels könnt ihr deuten. Warum könnt ihr dann die Zeichen dieser Welt nicht deuten? Er sei mit euch.
Als ich noch ein kleiner Bub war, wollte ich mit meinem Bruder ins Wald gehen. Es war zu Beginn des Frühlings, Schnee schmolz überall. Aber an diesem Tag schien die Sonne schön. Wir nahmen wahr, dass draußen warm ist. Die Mutter ordnete uns an, die Gummistiefel anzuziehen. Aber wir haben gedacht, doch die Sonne so wärmt. Und so zogen wir mit dem Bruder die Turnschuhe und wir rannten in den Wald. Im Wald haben wir festgestellt, dass unsere Mutter recht hatte. Überall im Wald war sehr nass. Sie wusste besser die Zeichen der Natur lesen wie wir.
Jesus, du hast uns in deine Kirche gerufen. Herr, erbarme dich unser.
Du begleitest uns auf unserem Weg. Christus ,erbarme dich unser.
Du schenkst uns Kraft und Zuversicht. Herr, erbarme dich unser.
Wir sind mit den Zeichen umgeben, die wir lesen und begreifen wissen. Zum Beispiel wenn ich irgendwo einen Rauch sehen, weiß ich, dass dort brennt. Wir müssen aber unterscheiden, die Zeichen der Natur, von anderen tieferen Zeichen, wie zum Beispiel die Zeichen der Zeit. Heute macht Jesus den Juden die Vorwürfe. Warum könnt ihr dann die Zeichen dieser Zeit nicht deuten? Lk 12,56 Brüder und Schwestern, wie wissen wir die ,,jetzige Zeit“ beurteilen. Was denkt Jesus unter den Worten: die jetzige Zeit? Das ist die Zeit, wenn zu uns Jesus kommt. Erwägen wir darüber, wie ist die heutige Welt? Diese Frage stellte sich auch gewesener Papst Johannes Paul II. Er sagte . Unsere Gesellschaft ist kompliziert widerspruchsvoll. Sie ist bewundernswert durch ihre Errungenschaften , aber sie verlor den Sinn ihrer Existenz. Viele Menschen von heute haben den Glauben an Gott verloren. Und doch wie viel Zeichen haben wir in der Natur, die und zum Glauben führen sollten, aber nicht nur die Zeichen der Natur sollen zum Gott führen, sollten auch die Zeichen der Zeiten vorigen, vergangenen, aber auch jetzigen. Jesus konnte auch heute, zu vielen sagen, wie aber kommt es diese Zeit nicht beurteilt?
Gott hat uns seinen Geist gegeben, Voll Zuversicht gehen wir daher unseren Weg und voll Vertrauen beten wir zu Gott, unserem Vater.
In einer Welt von Gier, Hass und Gewalt verheißt Jesus den Frieden , den bei ihm ist alles möglich. Deshalb bitten wir.
Wenn der Herr offenbar wird, werden wir ihm ähnlich sein, denn wir werden ihn sehen wie er ist.
30. Sonntag B Mk 10, 46-52
30.Sonntag 2018 Ich möchte Herrn …
Das im heutigen Evangelium beschriebene Ereignis lehrt uns, Gott zu vertrauen. Hier treffen sich Licht und Dunkel – Jesus und Mensch. Wir können verstehen, was für einen Blinden die Dunkelheit, also die Blindheit der Augen bedeutet. Wir können den wehrlosen blinden Bartimäus verstehen, dass er um Heilung bittet. Jesus hört nicht nur die Stimme des Blinden. Er nimmt auch das nachteilige Verhalten aller, die den Blinden zum Schweigen bringen wollen, wahr. Deshalb sagt Jesus zu ihnen: Ruft ihn her! Er fragt den Blinden, um was er bittet und schließlich heilt er die Blindheit des Bartimäus.
Predigt
Licht und Augen gehören zu den großen Gaben, die Gott dem Menschen geschenkt hat. Ohne Licht gäbe es kein Leben auf der Erde. Ohne Licht würden wir Gottes Schöpfung nicht sehen. Für einen Blinden ist es unmöglich, die Sonne, den Mond und die Sterne zu sehen, nicht einmal eine Glühbirne kann er sehen. Die Welt eines Blinden ist wie ein Meer aus Dunkelheit. Bartimäus Blindheit zwang ihn sogar dazu, zu betteln. Wir können uns kaum vorstellen, wie unglücklich und gedemütigt er sich gefühlt haben muss. Er hat keine Möglichkeit, wie die anderen Menschen zu sein. Es ist daher kein Wunder, dass er all seine Kraft in seine Stimme steckte, damit er die Menge um Jesus überschreien konnte. Der Blinde sehnte sich nach dem neuen Lebensweg. Schlussendlich aber wird er sehend.
Wir sind nicht blind. Wir sehen die große Sonne, die jeden Menschen erleuchtet. Und doch kann der Mensch blind sein – blind in seiner Seele. Der Mensch, der in der Sünde lebt, lebt in der Dunkelheit. Er sieht Gottes Liebe nicht. Die Kraft der Liebe Gottes kann eine Person nicht glücklich machen , wenn er sie nicht aktzeptieren will. Der Mensch wird durch seine Sünde freiwillig blind. Der Blinde verliert aus seiner Schuld heraus die Augen für Gott und für seine Gaben. Jesus wünscht, dass ein solcher Mensch rufen: Jesus, Sohn Davids, erbarme dich meiner. Weil wir schwach sind, haben wir viel zu kämpfen mit unseren Versuchungen und Sünden. Es ist wichtig, dass wir dabei Gott um Hilfe bitten. Lassen wir niemals das Licht der Gnade um uns ausgehen!
Die Welt will uns oft verführen, und auf dem Weg zu Christus irreführen. Sie bietet uns ein falsches Licht. Das Licht, das blendet, aber nicht erleuchtet – das Licht, das nicht Jesus ist, hat nicht die Kraft des Lebens. Jedes Licht – außer Jesu Licht – kann nicht auf ewig leuchten. Es geht aus, noch bevor wir denken. Das Licht der Macht, des Stolzes, des Geldes, des Egoismus führt den Menschen zu einer ewigen Dunkelheit. Jesus ist das wahre und einzige Licht, das niemals erlöscht.
Das Ereignis der Heilung des blinden Bartimäus endet mit einer Bemerkung: Und er folgte Jesus auf seinem Weg. Auch wir können geheilt werden aus der Blindheit unserer Seele. Die Bemerkung des heiligen Markus ist eine Forderung auch an uns – auch wir sollen Jesus nachfolgen. Nur Jesus garantiert uns, dass unser Leben einen Sinn hat. Er ist unser Retter. Auch wir müssen wirklich sehen – und uns daran erinnern, dass im Gottes Reich nicht der ist groß, der richtet, sondern der dient. Nicht der ist groß, der reich ist, sondern der arm ist im Geiste. Nicht der wird gewinnen, der hasst, der sich rächt, sondern der vergibt. Nicht der sieht, der sagt, dass er sieht, sondern der, der seine Blindheit erkennt und ruft: Rabbuni, ich möchte wieder sehen können!
Es ist nicht genug, Jesus zu kennen. Es ist notwendig, mit Jesus zu leben. Dann ist man ein wahrer Christ, wenn man persönlich auf Jesu Worte reagiert, also wenn man seinen Worten glaubt und sie annimmt. Ein solcher lebendiger Glaube heilt die Blindheit und gibt uns neue Augen, also eine neue Sehkraft. Haben wir den Mut, uns auch um jene zu bemühen, die sich ihrer Blindheit noch nicht bewusst sind.
Bartimäus wurde sicher von jemanden an die Straße gebracht, an der Jesus vorbeiging. Wir können nicht alles für andere tun, aber machen wir wenigstens das, was wir machen können, damit auch andere im Licht der Liebe Jesu leben können.
Es gibt Autoren, die schon mehrere Bücher gegen den Glauben geschrieben haben und auch ihre Bücher präsentieren. Einmal war ein Priester an einem dieser Abende anwesend. Ein Schriftsteller sagte zu ihm: Ich möchte mit ihnen unter vier Augen über den Glauben sprechen. Der Priester stimmte zu, aber bat ihn, dass er ihm zuerst erzähle, was er heute erlebt hat. Er erzählte: Ich sah auf der Straße einen Bettler, der auf seinem Stock lehnte. Zwei Jungen kamen zu ihm und begannen ihn zu verspotten und zu beleidigen. Schließlich stieß einer von ihnen den Stock um und der Bettler stürzte. Als ich das sah, sagte ich: Ihr schlimmen Buben! Der Priester sagte daraufhin: Viele Menschen befinden sich in einer Situation, in der weder die Wissenschaft noch die Menschen ihnen helfen können, nur der Glaube. Sie sind ähnlich diesen Jungen, die den Stock umgestoßen haben, der dem Bettler Halt gab. Ihre Angriffe gegen den Glauben sind wie dieses Umstoßen des Stockes, an den Glauben könnten sie sich nämlich in schwierigen Situationen des Lebens anlehnen. Da wurde des Schriftstellers Gesichtsausdruck sehr ernst. Er hatte diese Aussage verstanden. Wir sollen also alles dafür tun, um alles mit den Augen des Glaubens sehen zu können.
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Donnerstag der 29.Woche Lk 12, 49-53
Jesus, der sagte: Ich bin gekommen , um Feuer auf die Erde zu werfen. Er sei mit euch.
Von welcher Art des Feuer spricht Jesus? Vielleicht scheint uns seltsam und unverständlich, was heute Jesus zu uns sagt. Ich hatte lange Zeit das Problem zu begreifen, dass der Spender des Friedens ist, gleichzeitig bringt das Schwert. Wie dass der, wer der Anstifter der Einheit ist, bringt die Teilung.
Jesus, du hast nie aufgehört,uns zu suchen und zu rufen. Herr, erbarme dich unser.
Du bist die Hoffnung, die nie vergeht. Christus, erbarme dich unser.
Du bist der Anfang des neuen Lebens, wenn uns Tod und Einsamkeit umgibt. Herr, erbarme dich unser.
Biblisten vermuten, dass Jesus Feuer auf die Erde gebracht hat, das in den Seelen der Menschen als das Feuer der Liebe aufflammt. Dies wird durch die Tatsache bestätigt, dass der Heilige Geist am Pfingsten in der Gestalt der feurigen Zungen auf die Apostel herabkam und der Heilige Geist ist die Liebe. Also es geht um das Feuer der Liebe, das Jesus auf die Erde bringt. Aber im Evangelium wird noch gesprochen, dass Christus auch Spaltung bringt. Wie das er die Spaltung bringt und gleichzeitig die Liebe? Die Spaltung und Liebe, das geht nicht doch nicht zusammen. Jesu Worte müssen im Kontext seiner Lehre verstanden werden. Die Liebe zu Gott soll vollständig sein. Offensichtlich wird solche Liebe oft missverstanden. Wenn die Gesellschaft in der Liebe gleichgültig ist, wenn Relativismus und Konsum dominieren. Deshalb die Menschen die Gottes Liebe brennen, begegnen oft Missverständnissen und Ablehnung. Deshalb Trennung und Schwert. Um zu verstehen um welche Art von Feuer geht, kann uns Pater Pio begreifen helfen. Nach der heilige Messe betete ich das Dankgebet. Ich fühlte plötzlich eine solche Ekstase der Liebe, dass ich einige Zeit aus realen Welt heraus war. Wenn diese Ekstase um eine Sekunde länger anhalten würde, wäre meine Seele vom Körper getrennt und würde zu Jesus gehen. Das ist ein außergewöhnlicher Fall. Vielleicht werden wir solche Ekstase wie Pater Pio nicht erleben, aber das Feuer der Liebe sollte im Herzen jeder von uns brennen. Johannes Paul II sagte einmal. Seien sie die Fackel, die in der Welt brennen. Lass dass Licht ihres Glaubens dort leuchten, wo die Nacht des Unglaubens ist. Wo die Dunkelheit von Egoismus und Gewalt ist, möge das Feuer ihrer Liebe brennen.
Wir folgen den Worten dessen, der uns zu einem neuen Leben berufen hat, und beten.
Der Friede, den Jesus gebracht reicht, reicht weit über Ostern hinaus. Er bestimmt unser Leben. Unser Zusammenleben. Deshalb bitten wir.
Nur eines erbitte ich mir vom Herrn, danach verlangt mich, im Haus des Herrn zu wohnen alle Tage meines Lebens,
Hl. Antonius Maria Claret Mk 1,14-20
Jesus, der ersten Jünger beruft, sei mit euch.
Heute haben wir den Gedenktag des heiligen Antonius Maria Claret. Er ist der Gründer des wichtigsten spanischen Missionsordens der jüngeren Zeit. Zur Gewinnung von Helfern für seine Missionstätigkeit gründete Antonius Maria Claret dann 1849 den Missionorden der ,, Söhne des Unbefleckten Herzens Mariä, genannt Clareninerinnen. Auf seiner Reise zum Ersten Vatikanischen Konzil starb Antonius Claret am 24.Oktober 1870 im Zisterzienserkloster Fontfroide in Südfrankreich.
Jesus, du bist der Anfang und das Ende unseres Lebens. Herr, erbarme dich unser.
Du bist der rettende Halt in Not und Dunkelheit . Christus erbarme dich unser.
Du bist das Versprechen, dass unser Leben gelingt. Herr, erbarme dich unser.
Johannes wurde ins Gefängnis gebracht. Das letzte Kapitel seines Lebens hat der tragische Charakter.Zuerst der Kerker dann der Gewalttod. Jesus erklärte ihn zum größten Menschen wie einmal eine Frau gebären hatte, und doch er zuliess dass ein ungerechter Herrscher ihn hingerichtet lies. Er endete sein Leben auf der Wunsch einer unkeuschen F rau, die sich an ihm dafür , rächte, dass er sie ihr anstößige Leben . Und Gott das erlaubte. Wie schwer kann das verstehen, wenn, wir das nur aus irdischen Gesichtspunkt beurteilen. Aber ganz anders ist das, wenn wir diese Situation aus der Gesichtspunkt der Ewigkeit beurteilen. Johannes in diesem Sinne schaute auf sein Schicksal, wenn er seine Zukunft vorhersehend sagte , dass er sich verkleiner muss, damit ein unbekannter Prophet aus Nazareth wachse. Aber noch eine Sache präsentiert uns das heutige Evangelium zur Erwägung. Kehrt um und glaubt an das Evangelium. Was bedeutet das? Die Frohe Botschaft sind bereit viele annehmen. Jeder auf eigener Art. Einige damit, dass sie sich anständige Menschen bemühen sind. Die anderen damit, dass sie die Kirche besuchen. Sie suchen dort die Befriedigung, Lust, Trost. Als Jesus die frohe Botschaft anbot,meinte er diese Art von Religion nicht. Jesus spricht vor allem über die Veränderung des Denkens. Die Denkart zu ädern bedeutet unsere Person auf Gott zu konzentrieren.
Wir haben den Geist empfangen, der uns zu Kindern Gottes macht, den Geist aus dem heraus wir zu Gott als unserem Vater sprechen.So beten wir.
Wer im Geiste Jesu lebt un in dieser Welt seine Wege geht, der wir für andere zum Friedensboten. Lasst uns um Jesu Geist und um seinen Frieden bitten.
Selig, die bei der Wiederkunft des Herrn sehen dürfen, was sie geglaubt haben.
Johannes von Capestrano Lk 9,57-62
Jesus, der uns ruft, ihm zu folgen, sei mit euch
Der Franziskanerorden hat viele bedeutende und einflußreiche Persönlichkeiten hervorgebracht. Eine der größten war Johannes von Capestrano, Wanderprediger, Friedensstifter, Beichtvater, Ordensrefornator, genannt Apostel Europas.
Jesus, du berufst Menschen in deine Nachfolge und verheißt ihnen ein Leben in Fülle. Herr, erbarme dich unser.
Du sendest Boten in diese Welt, die deinem Evangelium Hand und Fuß verleihen. Christus, erbarme dich unser.
Unsere Begabungen und Talente willst du fruchtbar machen für ganze Kirche. Herr, erbarme dich unser.
Johannes kam am 24.Juni 1386 als Sohn eines eingewanderten Barons zu Welt. Er studierte in Perugia Rechte und wurde 26 jährig zum Bürgermeister dieser Stadt gewählt. Doch bei bei den folgenden Städtekämpfen stürzte man Johannes und nahm ihn gefangen. Während der harten Kerkerhaft erlebte er eine persönliche Bekehrung und er trat in den Franziskanerorden ein. Schon bald wurde Johannes von Capestrano der engste Freund von ihm bewunderten großen Volksmissionars Bernhardin von Siena. Er begleitete ihn sechs Jahr auf dessen Missionsreisen und ging schließlich nachdem er die Priesterweihe empfangen hatte, selbst auf Wanderpredigt. Bernhardin hatte sich innerhalb des Franziskanerordens der Gruppe der Observanten angeschlossen. Zusammen mit Johannes von Capestrano sorgte Bernhardin für die Ausbreitung der Observanz innerhalb Italiens. Wie zu Bernhardin strömten nun auch zu Johannes die Menschenmassen, wenn er auf den Plätzen und von den Kanzeln predigte. Die größten Kirchen waren zu klein, wenn Johannes zum Volk predigte. Beeindruckt von der Redefähigkeit des Franziskaners und von dem Charisma , das Johannes umgab, machte der Papst ihn, mehrmals zu seinem Legaten. Johannes wirkte in Österreich und Mähren in Böhmen und Deutschland in Polen und in Niederland. Während 40 Jahren predigte er jeden Tag ohne sich jemals einen Ruhetag zu gönnen. Er griff mit seinen kanzelworten auch in die Politik ein und versöhnte streitende Herrscher und einander bekämpfende Städte. In der berühmten Schlacht von Belgrad im Jahr 1456 rettet Johannes durch sein Charisma und sein mutiges Auftreten vor den schon fast geschlagenen Soldaten das Abendland vor dem Untergang. Mit dem Kreuz in der Hand hatte der Missionar die Krieger noch einmal zu einem Aufbäumen gegen die Türken angespornt. Die Persönlichkeit, Liebling des Volkes starb am 23.Oktober 1456 in Ilok in Ungarn.
Da der Vater uns alles geben wird, was wir im Namen seines Sohnes erbitten, lasst uns voll Vertrauen sprechen.
Der Herr bewahre uns vor dem Bösen und schenke uns seinen Frieden. Wir bitten ihn.
Selig, für die Jesus Christus sich geheiligt hat, damit sie in Ewigkeit nicht verloren gehen.
Wann unsere Liebe zu Gott unvollkommen ist?
Unsere Liebe ist unvollkommen, wenn wir Gott hauptsächlich darum lieben, weil wir Gutes von ihm hoffen. Wie die vollkommene so richtet sich auch die unvollkommene Liebe nach dem Beweggrunde., aus welchem sie entspringt. Wie wir schon gehört haben, ist nur Gott ein vollkommener Beweggrund unserer Liebe, weil er allein alles, was gut ist, in sich vereinigt. Wenn wir also Gott nicht wegen seiner selbst , d.h. wegen seiner Güte in sich und gegen uns, sondern hauptsächlich wegen des Guten , das wir von ihm hoffen lieben ist unsere Liebe unvollkommen. Oder mit anderen Worten: Unsere Liebe ist unvollkommen; wenn nicht Gott selbst oder seine Güte der erste und eigentliche Antrieb zur Liebe ist, sondern vielmehr das Gut, nach welchem wir uns sehnen, und welches wir durch Gott zu erlangen hoffen. Auch das Wort ,, hauptsächlich“ dürfen wir nicht übersehen. Wer die unvollkommene Liebe hat, der liebt Gott hat, der Zuneigung zu Gott, diese Gefühle werden in ihm besonders rege, wenn er die zahllosen Wohltaten,die er von Gott empfängt, und das bittere Leiden und Sterben Jesu Christi betrachtet. Allein diese Liebe zu Gott ist schwach , nicht kräftig genug, sein Herz von der Sünde losmachen und zu bewirken, dass er allen Versuchungen widerstehe und die christlichen Tugenden übe, dies vermag nur der Blick auf den Himmel , den er hoff, oder auf die Hölle , die er fürchtet. Damit ihr das Gesagte besser versteht, will ich euch zwei Menschen vor Augen führen, von denen der Eine die vollkommene und der Andere die unvollkommene Liebe hat. Den ersten nenne ich ich Petrus den zweiten Paulus Beide Petrus wie Paulus lieben Gott Beide üben mit Eifer die christlichen Tugenden und haben den sehnlichsten Wunsch, einmal zu werden. Betrachten wir aber jetzt die Beweggründe, die Beide zu ihrem ganz gleichen Verhalten haben. Petrus dient Gott mit aller Treue hauptsächlich deswegen, weil ihm der Wille Gottes über alles geht. Er hofft zwar den Himmel für sein Wohlverhlaten zu empfangen , und freut sich auf ihn, er denkt öfter an die Hölle, und zittert vor ihr. Er sagt vielmals . Wie konnte ich so unsonnig sein und mich wegen eines flüchtigen Erdengutes des Himmels berauben und in die ewige Verdammis stürzen, gleichwohl, würde er aber aber auch dann Gott dienan, wenn er keinen Himmel zu erwarten und keine Hölle zu befürchten hätte. Der Gedanke ,seinem guten Gott zu mißfallen, ihn zu beleidigen , ist ihm weit schrecklicher , als den Himmel zu verlieren Anders ist Paulus gesinnt.Er wandelt auch zwar auch , wie ich schon bemerkt habe , den Weg der göttlichen Gnade und meidet sorgfältig jede Sünde, allein der erste und vornehmste Beweggrund , warum er dieses dieses tun, ist nicht Gott, sondern das Gute ,das er von ihm für sein Wohlverhalten erwartet. Er denkt. Wenn ich Gott diene, so werde ich in den Himmel kommen, wenn ich ihm nicht diene , würde ich verdammt werden, ich muss also Gott dienen , damit ich mein ewiges Ziel erreiche. Er sieht zwar von Gott nicht völlig ab, er ist nicht völlig ab, er ist nicht , wie ein Sklave, der kein Fünkchen der Liebe zu seinem Herrn hat, und nur deswegen ihm dient, weil er Schläge fürchtet, die Betrachtung dass Gott ein so unendlich vollkommenes , liebenswürdiges Gut ist, und dass er uns so viel Wohltaten erweist, das ist für ihn nicht so wichtig. An diesem Beispiel sehen wir, was die vollkommene und unvollkommene Liebe ist. Aber es ist noch wenig,wenn wir bloß wissen ,was die vollkommene und unvollkommene Liebe ist. Die Hauptsache bleibt immer, dass wir Gott wirklich , wenn nicht vollkommen doch wenigstens unvollkommen lieben. Wer Gott nicht wenigstens unvollkommen liebt, kann nicht selig werden. Wer nicht liebt schreibt deshalb der Apostel, der bleibt im Tode.1. Joh 3, 14. Er sei also unser ernstens Bestreben Gott wahrhaft zu lieben. Da uns Gott diese große Tugend der Liebe bei der Taufe eingegossen hat. Lieben wir Gott so viel als möglich ist. Wie sollen wir einen Gott ,der alles alles, was gut , was schön ist, in einem unendlichemn Maße ist, der die Liebe selbst ist, nicht vom ganzen Herzen lieben? Ja lieben wir Gott von ganzem Herzen und über alles, weil du bist das höchste ,liebenswürdigste Gut, und wir sind bereit eher alles zu verlieren , als dich zu beleidigen.
Hl.Johannes Paul II,Papst
Jesus der sagte; So geht es dem der sich Schätze sammeln, und ist nicht reich für Gott,er sei mit euch.
Heute haben wir den Gedenktag des heiligen Papstes Johannes Paul II. Viele von euch kennen seinen Lebenslauf. Erlauben sie mir ein bisschen persönlich zu sein. Als er zum Papst ausgewählt wurde, war ich im 5 Jahrgang Theologie in Bratislava.Als 1981 auf ihn Attentat begehen wurde war ich Kaplan in Hlohovec. 1991 war ich auf Audienz bei ihn. Zu dieser Zeit war ich Pfarrer in Vycapy-Opatovce. Als er 2.April 2005 starb war ich Pfarrer in Dolne Semerovce.und als ihn Papst Franziskus im Jahr 2014 hat ihn heiliggesprochen hat, war ich Kaplan in Gallspach in Österreich.
Jesus, du hast deine Apostel zu dir berufen. Herr, erbarme dich unser.
Du berufst, die deine Kirche leiten und führen sollen. Christus erbarme dich unser.
Du gibts deinen Geist denen, die du berufst. Herr, erbarme dich unser.
Das Leben Johannes Paul II, war so reich an die Begebenheiten, dass unmöglich ist, in einer kurzen Predigt alle diese Begebenheiten aufnehmen. Heute möchte ich ein paar Wort über das Attentat sagen, das an ihn der türkische Terrorist begangen. Agca erklärte,dass er den Papst jedenfalls ermodern wollte. Es ist also ein Wunder dass das Oberhaupt der katholischen Kirche den Angriff überlebt hat.Gott hat am St.Peter Platz in Rom ein Wunder vollbracht hat,sagte Agca. Er behauptete, dass die Ermordung des Papstes vom iranischen Führer Ajatollách Chomejni und bulgarische Geheimnis Polizei. Agca sagte, er habe keine Gewissensbisse,weil seine Handlungen Teil von Gottes Plan waren. Agca wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Im Jahr 2000 gab ihm der italienische Präsident Carlo Azeglio Ciampi auf Wunsch des Papstes die Gnade. Das Attentat auf Papst ist Agca mit der Hilfe zwei Komplizen begangen.Den Papst schlägt vier Schläge von der Browning HP Pistole. Eine in den Eingeweiden, die andere in der Hand Der Papst wurde ernst verletzt und im Krankenhaus verbrachte er drei Wochen. Später besuchte Johannes Paul II seinen ,,Mörder“ im Gefängnis.Agca sagte nach diesem Treffen, dass die. Aufrichtigkeit des Papstes ihn sehr beindrückte. Für die ganze Menschheit ist er der Bruder,dem wir in seiner ungeheuren Güte und Liebe folgten sollten.
Gott schenkt uns unseren Platz in seinem Reich und macht uns zu Geschwistern, ihn als Vater lieben. Wir beten mit den Worten Jesu.
Christus ist gekommen um zu dienen.Sein Reich sind Gerechtigkeit und Frieden. Deshalb bitten wir.
Der Menschensohn ist gekommen,um sein Leben als Lösegeld hinzugeben für viele.
Hl.Wendelin, Mt 19, 27-29
Jesus, der sagte zu den Apostel . Ihr werdet, wenn der Sohn des Menschen auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen wird, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten, er sei mit euch.
Die Lebensgeschichte Wendelins beruht zum größten Teil auf Legenden. Danach war er ein schottischer Königssohn und kam um das Jahr 550 zur Welt. Im Alter von 20 Jahren entschloss sich der von einem Bischof erzogene Wendelin eine Wallfahrt nach Rom zu unternehmen. Dort soll er vom Papst gesegnet worden sein. Danach zog er wieder in Richtung Norden und kam schließlich nach Trier, wo er sich als Einsiedler niederließ.
Jesus, du bist der Künder des neuen Gottesreiches. Herr,erbarme dich unser.
Du hast uns eine neue Welt der Gnade angekündigt. Christus,erbarme dich unser.
Du hast uns den Weg des Heiles aufgetan. Herr, erbarme dich unser.
Um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen, übernahm Wendelin Hirtendienste bei einem Adligen. Die Legende erzählt, dass er mit seinem Herden gern zu einem weit vom Landgut entfernten Berg zog um in Ruhe zu beten. Einmal nun kam sein Herr dort vorbei und war zornig, weil er annahm , dass Wendelin mit den Tieren nicht mehr rechtzeitig bis zum Abend in den Stall zurückkehren konnte. Als der Adlige jedoch zu Hause ankam, war Wendelin mit den Herden bereits eingetroffen. Er erkannte, dass dieser Viehhirte ein besonderer Mensch war, viel vor ihm auf die Knie und bat ihn um Entschuldigung für sein ungeduldiges Verhalten. Um sein Unrecht wiedergutzumachen, erfüllte der Adelige Wendelin einen großen Wunsch. Er erbaute dem Hirten in der Nähe des Gutes eine Einsiedlerzelle. Hier lebte Wendelin von nun an in Frieden und gab sich ganz dem Gebet und der Besinnung hin. Bald hörten die Mönche des nahe gelegenen Klosters Tholey von der frommen Lebensweise Wendelins. Eine Abordnung suchte den Einsiedler in seiner Zelle auf und überbrachte ihm die Nachricht, dass man ihn zum Abt des Klosters ernannt habe. Wendelin nahm die Wahl an und lebte fortan im Kloster Tholey, wo er im Jahr 617 auch gestorben sein soll.
Gott selber ruft uns zur Gemeinschaft mit ihm und bewahrt uns in seinem Namen. So beten wir mit den Worten Jesu.
Frieden entsteht nur durch Gerechtigkeit durch Teilen und Mitteilen durch Anteilnehmern. Tragen und Ertragen.
Ich bin das licht der Welt- so spricht der Herr. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis gehen.
Begräbnis Oktober 2018
Sehr geehrte trauende Familie,
Sicher kennen sie Bilder, auf denen der Tod dargestellt wird. Da sehen wir ihn als Gerippe- mit oder ohne Leichentuch, da erscheint er als Reiter, der ein Schwert trägt. Daneben kennen wir ihn als Schnitter mit der Sichel. Gelegentlich finden wir ihn auch als Totengräber, der zum Sterbenden kommt. Wir kennen heute auch noch andere Bilder. Fotos von verhungernden Kindern, von durch Waffen zerfetzten Leibern, von durch Atom gezeichneten Körpern, von im Verkehr verunglückten Menschen.
Der Tod erscheint in all diesen Bildern nicht freundlich sondern eher bedrohlich. Er löst Angst und Panik aus. Doch diese Angst wird in der Tradition der Todesdarstellungen mit der Absicht verwendet, um die Menschen zu erziehen, damit sie durch den Blick auf den Tod Böses unterlassen und Gutes tun. Der Tod wird also nicht als gütiges oder erlösendes gesehen, sondern eher als etwas das dem Menschen gefährlich, ja bedrohlich wird. Und die Aussage fügt hinzu. Gegen viele Bedrohungen kann der Mensch sich schützen , hat er inzwischen etwas erfunden oder erdacht- doch gegen den Tod ist kein Kraut gewachsen , wie der Volksmund sagt. Dem Tod gegenüber ist der Mensch machtlos. Und er fühlt dies. weil er ihn sich nicht erklären kann und weil er keine Antwort auf die Frage nach dem ,,Warum“ findet. Weil dies Menschen schon vor Zeiten so ergangen ist, hat sie die Frage nach dem Tod nicht ruhen lassen. Die Natur hat ihnen unbefriedigende Antworten gegeben. So fragten sie weiter. Gibt es noch etwas, was nach unserem irdischen Leben kommt. Da half ihnen der Gedanke, dass wir Menschen das Universum nicht selbst gemacht haben. Da muss jemand oder etwas dahinter stehen. Dieses etwas oder dieser jemand muss auch wohl den Sinn des Todes wissen, denn er hat das All des Universums erschaffen. So haben die Menschen in den Religionen eine Antwort auf die Frage nach den was danach kommt,gegeben. Wir Christen haben dafür eine besondere Antwort, denn unsere Religion stellt uns einen Gott einen Gott vor, der mit uns Menschen leidet, ja der sogar für uns stirbt , der den Tod der Menschen selbst auf sich nimmt. In Jesus erleben wir , dass sich das Bild vom Tod wandelt. Der Tod verliert seine Endgültigkeit. Durch Jesu Kreuzestod und seine Auferstehung. Herr Bruno ist in April 84 Jahre alt geworden.Es war ein langes, ein hartes und schönes Leben zugleich. Aber halten wir die Hoffnung fest. Dieses Leben endet nicht im Grab. Der lebendige Gott schenkt ihm neues Leben in Fülle. Das ist die Hoffnung die uns Christus gebracht hat.
Hl. Johannes de Brébeuf, hl Isaak Jogues
Jesus der sagte zu seinen Apostel geht hin in die ganze Welt und verkündet das Evangelium allen Nationen, er sei mit euch.
Die Beauftragung das Evangelium zu verkünden gab Jesus nicht nur den Aposteln, sondern auch ihren Nachfolgern. So wie viele von den Apostel ihre Heimat verlassen haben und verkündeten das Evangelium im Ausland. Ebenso machte das auch heutige Heiligen Hl. Johannes de Brébeuf und hl. Isaak Jogues. Beide stammten aus Frankreich und beide starben in Kanada den Märtyrertod.
Jesus, du kamst auf diese Erde zu unserem Heil. Herr,erbarme dich unser.
Du hast uns erlöst durch dein Leiden und Sterben. Christus, erbarme dich unser.
Du hast den Willens des Vaters erfüllt. Herr,erbarme dich unser.
Gemeinsam mit sieben anderen Jesuitenmissionaren wurde der Franzose Isaak Jogues am 29 1930 von Papst Pius XI. heiliggesprochen. Jogues war bereits mit dem Wunsch, in die Mission zu gehen, als 17 jähriger bei den Jesuiten eingetreten. Rund zwölf Jahre später wurde er für die Kanada- Mission bestimmt, 1636 trat Isaak Jogues in Quebec ein. Mehrere Jahre wirkte dann in der Huronmission am Huronsee, 1642 wurde Isaak von heidnischen Irokesen gefangen genommen und großen Qualen ausgesetzt. Doch selbst in der Gefangenschaft missionierte er weiter und taufte viele Irokesen. nach seiner Flucht kehrte Jogues unter den abenteurlichsten Bedingungen nach Frankreich zurück, wo er von Papst und König geehrt wurden. Doch schon ein Jahr später zog er erneut nach Kanada. Isaak wurde dort zum Friedensstifter zwischen Franzosen und Mohawks. Der Friede währte aber nur kurz. Im Oktober 1646 nahmen Mohaws Jogues fest und ermordeten ihn einige Tage später am Marterpfahl. Er war der katholische Priester, der New Yourk besucht hat.
Der Jesuit Jean de Brébeuf war einer der zahlreichen Märtyrer in Kanada. Der Franzose aus der Normandie war 1625 , nach seiner Priesterweihe, nach Kanada gekommen, wo zu jener Zeit die erste Jesuitenmission entstand. Brébeuf machte sich in der Folge vor allem um die die Mission bei den Huronen verdient. Er schrieb einen Katechismus, ein Wörterbuch und eine Grammatik in Huronen-Sprache. Nach vielen bewegten Jahren, in welchen er auch einmal von englischen Seeräubern entführt worden war , geriet Jean in die Gefangenschaft der Irokesen und wurde gemeinsam mit weiteren Gefährten am 16. März 1649 am Marterpfahl getötet. Papst Pius XI. sprach Brébeuf gemeinsam mit sieben anderen Jesuitenmissionaren am 29. Juni 1930 heilig.
Jesus Christus hat uns selbst gelehrt, wie wir zum Vater beten sollen.
Aus der Treue zum Herrn und seinem Wort kommen Heil und Frieden. Deshalb bitten wir.
Selig, denen das ewige Leben verheißen ist, weil sie Gutes statt Böses tun.
29. Sonntag B Weltmissionsonntag Mk 10,35-45
29. Sonntag 2018 – Zusammenarbeit mit Missionsgebieten
Einführung
Diesen Sonntag nennen wir den Missionssonntag. Was ist eigentlich Mission? Jesus wählte am Beginn seines öffentlichen Wirkens zwölf Apostel aus, aber nicht nur diese. Er wählte auch 72 Jünger aus, die er überall dorthin schickte, wohin er selbst kommen wollte. Jesus gab seinen Aposteln den Auftrag: Geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Diese Worte sind auch heute noch aktuell.
Predigt
Heute kennen nur 2 Milliarden Menschen Christus. Auf der ganzen Welt leben aber 7 Milliarden Menschen. Es ist eine große Herausforderung – nicht nur für Bischöfe und Priester, sondern auch für Laien, fleißig am Missionsfeld zu arbeiten. Die Aufforderung, sich für die Mission zu engagieren, bedeutet nicht nur das Evangelium zu verkünden, sondern auch auf vielfältige Weise den Menschen in den Missionsländern zu helfen. Darauf macht ein Dokumente des 2. Vatikanische Konzils besonders aufmerksam. Daran erinnern auch die päpstlichen Werke.
Die Gründerin des Werkes der Glaubensverbreitung ist Pauline Marie Jaricot, die am 22. Juli 1799 geboren wurde. Sie war die Tochter eines reichen Seidenfabrikanten in Lyon. 1922 wurde ihr Missionsverein zum 1. Päpstlichen Werk der Glaubensverbreitung mit Sitz in Rom umgewandelt. Ihr Bruder war Missionar und Pauline beschäftigte sich mit den Gedanken, den Menschen zu helfen, damit sie Christus kennen lernen. Sie wurde zur Pionierin der Missionsarbeit des Laienapostolats durch diese Gründung des Vereins, der durch Gebet und Almosen in der Mission zu helfen versuchte. Sie verschenkte ihr Vermögen an Arbeiter, Kranke, Notleidende und für religiöse Zwecke. Sie starb im Jahre 1826.
Papst Leo XIII wurde Unterstützer dieser Bemühungen von Laien, die sich um die Mission sorgten und lobte Paulina in einem Brief. Er schrieb: Wir haben die Pflicht uns in ihrem Sinne genauso zu bemühen wie sie, die aktiv tätig war für die Kirche. Papst Pius XII genehmigte nicht nur die Statuten des Vereins, sondern er gliedert den Laienverein in eine Kongregation für die Verbreitung des Evangeliums ein.
Charles-Auguste-Marie-Joseph de Forbin-Janson, der 1875 in Paris geboren wurde, er wurde Bischof in Nancy und gründete das Werk der Heiligen Kindheit, es wird heute als Päpstliches Kindermissionswerk bezeichnet. Kinder sollen Kindern helfen. Kinder, die reich an materiellen Dingen sind, sollen an Kinder denken, die in Not sind. Der Verein entstand für Kinder bis zu 12 Jahren, die durch das Gebet und kleine Liebesgaben, durch freiwilligen Verzicht von Dingen an die Kinder in Missionsländern denken, die an Armut leiden. Heute werden in den Missionsgebieten Schulen für Waisenkinder, Kinder, die an Lepra erkrankt sind und arme Kinder gebaut.
Ein drittes päpstliches Werk ist das Werk des Heiligen Petrus. Sein Werk widmete er der Hilfe bei der Erziehung und bei der Ausbildung von Priestern in den Missionsländern. Die Patronin dieses Werkes ist die Heilige Theresia von Lisieux. Sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen tragen durch ihre Almosen bei, Priesterberufungen möglich zu machen. Papst Benedikt XV hat dieses Werk 1920 unter den Schutz der Päpste gestellt.
Das vierte päpstliche Werk ist die sogenannte Missio. Die Päpstlichen Missionswerke (Missio) wirken seit 1922 in 150 Ländern der Welt. Als eine der größten Spendenorganisationen in Österreich engagiert sich Missio Österreich mit Papst Franziskus an der Spitze für die Stärkung der wachsenden Weltkirche, vor allem in den armen Ländern. Wir setzen das Credo des Papstes konkret um. Missio geht gemeinsam mit den kirchlichen Partnern vor Ort an die Ränder dieser Welt: zu den Ärmsten, zu den Hungernden, zu den Notleidenden, zu den Kindern, zu den Fernen.
Am Missionssonntag wird um eine finanzielle Hilfe für die Mission gebeten. Durch eine Spende kann man dieser Organisationen helfen und das bringt sicherlich Gottes Segen. Schon der Apostel Paulus ermutigte die Gläubigen zur Freigiebigkeit. Wer nichts oder nur wenig geben kann, ist aufgefordert mit dem Gebet zu helfen. Das Gebet ist auch wichtig für alle, die oft unter schwierigsten Bedingungen im Ausland ihre Arbeit für die Mission tun – in einer Weise, wie Christus sie getan hat. Es gibt eine Zeitschrift der Missio, die über die missionarischen Aktivitäten informiert und über die Situation in armen Ländern dieser Erde. Es ist eine gute Sache, sich in der Mission zu engagieren. Es soll auch ein wesentliches Anliegen der Kirche sein, das Evangelium allen Menschen zu verkünden. Wir sollen helfen durch unser Gebet und nach Möglichkeit mit einer finanziellen Unterstützung. Wir gehören ja alle zur großen geistlichen Familie und haben daher Verantwortung für unsere Brüder und Schwestern in der ganzen Welt. Wir haben Nahrungsmittel in Hülle und Fülle, viele Brüder und Schwestern in Teilen der Welt leiden an Hunger und leben in Elend. Werden wir zu missionarischen Menschen, denen Hilfe in Not wichtig ist!
Taufe -Oktober 2018
Liebe Eltern, liebe Paten, Großeltern, ihr seid hierher gekommen, damit ihr die Zeugen der Tauf-feiern bei der ihres Kind neu-geboren wird und der Mitglieder der katholischen Kirche. Ihr liebe Eltern habt das Kind mit Freude empfangen. Gott, die Quelle des Lebens ist, will ihrem Kind ein neues, göttliches Leben geben, damit es mit ihm auf ewig leben konnte. Nimmt an dieser Feier mit frommen Herzen teil, damit ihr viele Gnaden gewinnen. Ich heiße euch alle herzlich willkommen.
Predigt
Wenn man das Wort ,,Taufe“ hört, verbindet man das im allgemeinen mit einem Kind. Die meisten Täuflinge bei uns sind eben Kinder. Sie werden von ihren Eltern zur Taufe gebracht. Die Geburt eines Kindes ist ein freudiges Ereignis. Der erste Schrei- endlich es da. mit Bangen hat man auf diesen Augen gewartet. Ist er vor allem gesund? Die Eltern sind überglücklich und froh.Nun sind sie eine richtige Familie. Von allen Seiten werden sie beglückwünscht. Das Kind gibt den Eltern einen neuen Lebenssinn. Sie werden gebraucht. Sie müssen es umsorgen. Sie sind für ihr Kind da. Das Kind sucht Geborgenheit. Es sehnt sich nach Nähe und Zärtlichkeit. Es ist auf Zuneigung angewiesen. Mit einem Kind kommen viele neue Aufgabe und Verpflichtungen auf die Eltern zu. So ein Säugling will großgezogen werden. Eine Aufgabe, die heute oft vergessen wird, nennt das Gebet. Treuer Mitarbeiter der Gnade Gottes zu sein. Liebe Elter im Sakrament der Taufe schenkt Gott ihrem Kind den Heiligen Geist uns seine Gnade. Freilich ist mit der Taufe und der damit geschenkten Sündenvergebung und Geistverleihung noch lange nicht gewährleistet , dass jemand zu einem überzeugten und engagierten Christen wird. Viele Menschen und manche glücklichen Umstände müssen noch dazu beitragen, dass ein getaufter Christ lernt Verhaltensweisen zu entwickeln. Durch die Taufe wird dieses Kind Christus einverleibt und gehört von nun an zum Volk Gottes. Er wird aus dem Stand , in den die Menschen hineingeboren werden, hinüber geführt in den Stand der Kindschaft Gottes, wird eine neue Schöpfung aus dem Wasser und dem Heiligen Geist, wird aus dem Zustand der Hoffnungslosigkeit und Sinnlosigkeit des rein irdischen Lebens hinübergeführt in den Stand der frohen, echten und begründeten Hoffnung .Denn Christus ist der neue Mensch, der durch sein Leben, sein Leiden und Sterben unserem Leben wieder Sinn und Hoffnung gegeben hat.So Christus ist die Hoffnung für eine neue gute, eine menschliche Welt. Und Hoffnung geworden für alle, die mit ihm verbunden sind, also auch für dieses Kind. Liebe Eltern , ich wünsche euch bei der Erziehung dieses Kindes viel Freude und die Gaben des Heiliges Geistes, weil nur dann könnt ihr Kind richtig erziehen,