Gallspach: Flöte Viktoria mit Melodie v. Wir sagen euch an
Kreuzzeichen und Begrüßung – Priester
Kurze Einführung Charlotte
Dunkles Tuch ist ausgebreitet – Dunkelheit draußen (Tage immer kürzer), Dunkelheit innen (Menschen behandeln einander nicht gut, nehmen sich keine Zeit füreinander…) Früher Erfahrung der Dunkelheit durch Gefangenschaft, Fremdherrschaft. Jesaja ist ein Prophet, der den Menschen Hoffnung macht.
Lesung Nach Jesaja 60/61
ein Kind ruft:
· Komm, steh auf und lass alle
Dunkelheit hinter dir.
Den Gott kommt auf uns zu und
erstrahlt in Herrlichkeit
Darum mach dich auf, wenn es dunkel
ist und hol dir dein Licht
Lied: Zünd ein Licht an – 1. Str. (Osterkerze aufstellen und anzünden)
zweites Kind ruft:
Hol dir dein Licht von der Leuchtkraft
aller Sonnen,
entzünde dein Licht am Licht aller
Lichter, an Jesus
und trage dein Licht in die Welt.
Du fragst, wohin du gehen sollst?
Drittes Kind ruft:
Ich sage euch:
die ein zerbrochenes Herz haben,
denen verbindet die Wunden,
Kind entzündet ein Licht an der Osterkerze und stellt sich mitten unter andere Kinder
Lied: Kinder tragen Licht – 1. Str. Hoffnung
Ein viertes Kind ruft:
Den Traurigen bringt die Freude,
Lied
Kind entzündet ein Licht an der Osterkerze und stellt sich mitten unter andere Kinder
Lied: Kinder tragen Licht – 2. Str. Freude
Ein fünftes Kind ruft:
die großes Leid erfahren, die tröstet
und nehmt sie in die Arme,
sagt ihnen ein gutes Wort.
Lied: Kinder tragen Licht – 3. Str. Frieden
Erstes Kind
So seid ihr ein Licht in der Welt und
leuchtet unter den Menschen. Ihr seid
Gottes Kinder. Über euch wacht
Gott und macht euren Weg hell.
Priester: Bezug auf Joh 8,12Das Licht der Welt
Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
Dieses Licht soll uns im Advent begleiten. Immer wenn wir eine Kerze anzünden am Adventkranz, ist Jesus ist unserer Mitte und wir denken an ihn. Deshalb wollen wir nun die Adventkränze segnen:
Segnung der Kränze
Gepriesen bist du, Herr, unser Gott, Schöpfer der Welt: V: Wir loben dich.A: Wir preisen dich.
Du hast das Licht geschaffen,
dein Licht ist ein Zeichen für Christus. V: Wir loben dich.A: Wir preisen dich.
Er ist unser Heiland, sein Licht schenkt uns Heil. V: Wir loben dich.A: Wir preisen dich.
Er ist unser Erlöser, sein Licht schenkt uns Erlösung. V: Wir loben dich.A: Wir preisen dich.
Wir wollen Gott bitten um seinen Segen für diese Adventskränze.
Lasset uns beten.
Ewiger Gott, du lässt uns Menschen
in unserem Suchen nach Leben und Freude nicht allein.
Darum schauen wir am Beginn des Advents auf zu dir,
von dem wir alles erhoffen.
Wir bitten dich:
Segne + diese Kränze und auch diese Kerzen.
Sie sind ein Zeichen, dass du der Ewige bist,
dem auch diese kommende Zeit gehört;
ein Zeichen, dass du das Licht bist,
das alle Finsternis erhellen kann.
Hilf, dass wir mehr lieben und dich mit neuem Eifer suchen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Lied: Wir sagen euch an den lieben Advent 2x 1. Str.
Fürbitten:
Peter: Herr unser Gott: unsere Welt sehnt sich nach Licht und Wärme. Wir bitten dich nun im Vertrauen auf deinen Sohn Jesus Christus:
Jesus Christus, bald ist Weihnachten!
Durch deine Geburt sind Licht und Freude in unsere Welt gekommen.
Ich öffne mein Herz für dein Licht und die Freude.
Lass mich in diesem Advent Licht sein, damit es in meiner Familie und Umgebung wärmer und heller durch mich wir.
Mach uns bereit, liebevoll mit unseren Freunden umzugehen.
Schenk uns Mut und lass mich beim Versöhnen den ersten Schritt tun.
Gib mir die Kraft, hilfsbereit und freundlich zu sein.
Schenke uns immer wieder deine guten Gedanken, damit Freude spürbar wird.
Öffne unsere Herzen für dich, damit wir anderen Licht und Frieden bringen können.
Peter: Darum bitten wir dich durch unseren Herrn Jesus Christus. Amen
Charlotte: Hinweis auf Giraffen- und Wolfssprache – wir können füreinander im Advent Licht sein, wenn wir in dieser Sprache miteinander reden……
Segen: Priester
Gott sei uns freundlich, er möge uns segnen.
Das Licht seiner Liebe soll alle erreichen
die Eltern, die Lehrer, die Geschwister,
die Nachbarn und Freunde und alle Menschen um uns.
Es segne uns der Vater der Sohn uns der Heilige Geist, – Amen
Jesus der spricht:Denn er wird unversehens hereinbrechen über alle, die auf Erden wohnen, er sei mit euch.
Heute Abend beginnen wir Advent. Diese Zeit sollte uns nicht nur daran erinnern, dass Jesus in Betlehem kam, sondern vor allem unsere Erwartung auf die zweite Ankunft Jesu. Auch heute fordert uns das Evangelium auf: So seid nun wac allezeit und betet,dass ihr stark werden möget zu entfliehen diesem allem,was geschehen soll und zu stehen vor des Menschen Sohn. Lk 21,36
Herr, du hast Macht über all das, was uns knechtet und das Leben zu Boden drückt. Herr, erbarme dich unser.
Herr, du willst das Leben in uns kräftigen und stärken. Christus, erbarme dich unser.
Wer dich nachfolgt, der wird Kraft und Heil für sein Leben finden. Herr, erbarme dich unser.
Erwarten die Begegnung mit dem Herrn, das ist nicht etwas erstarr, was würde uns fertig machen. Das bedeutet nicht in der Angst zu leben. Wer so lebt, dass er für die Begegnung mit Gott bereit ist, der lebt ein ruhiges, freudiges Leben. Denn er hat das, was ist für ein friedliches Leben notwendig- reines Gewissen. Man der ein reines Gewissen hat und in Übereinstimmung und in Freundschaft mit Gott und den Mensche lebt. Wer keine Sünde begeht, wer Gott gibt, was Gott ist, und dem Menschen, was ihm gehört, und sich selbst, was die Gesundheit von Körper und Seele erfordert, ist er bereit, sich mit Gott zu treffen. In seinem Herzen ist das Licht der Gottes Gnade. Unser Leben ist voller Begegnungen. Der Tod scheint uns als das Zerreißen, aller Bindungen, Freundschaften, Bekanntschaften zu sein. Aber das Evangelium spricht anders. Der Tod ist eine Begegnung mit Jesus, mit einer Person, die wir noch nicht mit unseren eigenen Augen gesehen haben, mit der wir aber mit der Hilfe unseres Glaubens schon lange Kontakt haben. So kann der Tod für einen Menschen, der nach dem Evangelium lebt bedeutet, die Begegnung mit Jesus, in dem er die Fülle von Frieden und Glück findet. Bei der Begegnung mit Jesus ist notwendig, dass wir in unserer Seele heiligmachende Gnade haben.
Jesus hat uns gelehrt um all das zu bitten, was uns zum Leben dient. Das Gebet Vaterunser fasst alles zusammen was wir zum Leben brauchen. Beten wir mit den Worten Jesu.
Wo der Geist der Uneinigkeit und des Hasses die Menschen entzweit, da lasst uns um den Geist Jesu bitten, der den Frieden will und ihn zu schaffen vermag. Bitten wir.
Selig die vor Gott arm sind, denn ihnen gehört das Himmelreich
Jesus, der zu Petrus und seinen Bruder Andreas sagte: Kommt folgt mir nach, er sei mit euch.
Mit dem Fest von Apostel Andreas beginn das neue Kirchenjahr. in den alten Brevieren eröffnete der Apostel das Sanctorale das Jahr der Heiligen. Eine Stätte der Verehrung für Andreas befindet sich dort, wo sie kaum jemand vermutet. Gebeine von Andreas werden seit 1208 in dem ihm geweihten Dom S.Andrea in Amalfi, südlich von Neapel, aufbewahrt. Die Reliquien ruhen unter dem Altar in der Krypta der arabisch- normannischen Basilika.
Jesus, du hast deine Apostel zur Nachfolge berufen. Herr,erbarme dich unser.
Du hast den Apostel deinen Auftrag und dein Wort anvertraut. Christus, erbarme dich unser.
Du hast deinen Apostel den heiligen Geist gesandt. Herr, erbarme dich unser.
Andreas stammte aus Betsaida in Galiäa und lebte mit seinem jüngeren Bruder Simon, in Kafarnaum am See Genesareth. Die beiden Brüder verdienten sich ihren Lebenunterhalt als Fischer. Später wurde Andreas ein Jünger von Johannes dem Täufer, dann der erste mit Namen benannte Apostel Jesu Christi, deshalb wird Andreas auch der ,, Erstberufene gennant. Andreas war es auch der seinen Bruder Simon zu Jesus führte. Christus erteile den Brüdern den Auftrag, das Evangelium zu verkünden und benutzte dazu folgende Worte: Folgt mir nach , so will ich euch zu Menschenfischern machen. Wie Jesus es ihm aufgetragen hatte, machte sich der Apostel Andreas auf die Missionsreise, die ihn in Gebiete um das Schwarze Meer und nach Griechenland führte. Nach anderen Überlieferungen soll Andreas im Kurdistan und in Georgien gepredigt haben. Nach glaubhaften Erzählungen ließ sich der Apostel schließlich in Patras in Griechenland nieder und verkündete dort unbehelligt das Evangelium. Um das Jahr 60- man schrieb die Regierungszeit von Nero- wurde Andreas vom Statthalter Ägeas verhaftet. Der Christenhasser zwang den Apostel, den Göttern zu dienen, was Andreas jedoch standhaft verweigerte. Dieser Widerstand bedeutete das Todesurteil für Andreas. Am 30.November erlitt Andreas den Kreuzestod. Seine Hinrichtung Erfolgte an einem schrägen Kreuz, das seither Andreaskreuz genannt wird.
In Jesus Christus finden wir den Vater. Wir wollen zu ihm geben und beten wie er uns gelehrt hat.
Wer im Geiste Jesu lebt und in dieser Welt seine Wege geht, der wird für andere zum Friedenboten. Deshalb bitten wir um seinen Frieden.
Wir wollen dem Herrn danken für seine Huld, für sein wunderbares Tun an den Menschen, weil er die hungernde Seele mit seinen Gaben erfüllt hat.
Mit dem heutigen ersten Adventsonntag beginnen wir ein neues Kirchenjahr. Jesus spricht zu jemandem, der seine Worte hören will. Heute spricht Jesus auch über das Ende der Welt und zugleich berät er uns, was wir machen sollen, damit er uns bei seiner zweiten Ankunft vorbereitet findet. Er gibt uns den guten Rat: Wacht und betet.
Predigt
Drei Tage vor dem Vulkanausbruch Nevado del Ruis in Südamerika machten die Medien die Menschen darauf aufmerksam, dass der Vulkan beginnt, tätig zu sein. Sie sollen deshalb nicht in diesem gefährlichen Gebiet bleiben. Obwohl darauf mehrmals hingewiesen wurde, sah keiner die Notwendigkeit dieser Maßnahme. Das Ergebnis war, dass mehr als 11 Tausend Menschen ums Leben gekommen sind. Wenn die Einwohner der Stadt Amera vielleicht vorher ein Bild ihrer vernichteten Stadt durch den Vulkanausbruch gesehen hätten, wären sie weggegangen. Sicher sagten viele: Hier habe ich mein Haus, meine Wohnung, mein Auto, ich bin gut eingerichtet. Wie soll ich das alles wegbringen? Und vielleicht ist gar kein Vulkanausbruch. Schlussendlich aber verloren sie viel mehr als Häuser, Möbel, Autos, so viele verloren ihr Leben.
Heute will uns Jesus über das Ende der Welt berichten. Vielleicht sind auch manche überzeugt davon, dass sie das überhaupt nicht berührt. Aber Jesus spricht auch vom persönlichen Ende jedes Menschen und ich denke, dass das jeden von uns berührt. Er macht uns aufmerksam auf so manches: Gebt acht, damit eure Herzen rein sind und nicht mit Sorgen belastet werden, meidet Völlerei und Trunksucht. Eure Herzen sollen frei für Gott und den Nächsten sein. Worin liegt da aber das Problem? Wir sollen für uns gut sorgen, das bedeutet auch Sorge tragen für ein gutes Ende unserer Lebenszeit. Das lässt sich nur verwirklichen mit Gottes- und Nächstenliebe. Wenn wir unser Leben danach ausrichten, dann kann uns der Tod nicht schaden. Wenn wir aber unser Leben mit Sünden, Egoismus usw. belasten, dann ist der Tod eine Katastrophe.
Jesus sagt zu uns: Erwartet meine Ankunft hoffnungsvoll! Unser Warten ist richtig, fröhlich und hoffnungsvoll, wenn wir beten. Das Gebet hilft, an Gott zu denken und unser Leben zu ändern. Wenn wir wenig oder gar nicht beten, dann sollten wir uns nicht wundern, dass unsere Seele in einem ständigen Todeskampf ist. Oft ist das irdische Ziel viel bedeutender als das Ziel, einmal in der ewigen Heimat zu leben und das Interesse am Heil unser Seele ist nicht interessant.
Die Menschen eilen und hetzen oft bis zur Erschöpfung. Warum eigentlich? Sie können sich nicht ausruhen. Jesus sagt: Die beste Weise zu ruhen ist das Gebet. Aber die Arbeit ist doch wichtiger und notwendiger als das Gebet? – so könnte jemand einwenden. Ich denke, dass Arbeit und Gebet durchaus auch nebeneinander geschehen kann. Arbeit schließt nicht das Gebet aus, und das Gebet nicht die Arbeit. Gebet bedeutet auch nicht immer viele Worte sagen, man kann sich Gott zuwenden mit wenigen Worten aber mit vollem Herzen. Eine Vorbereitung auf die Begegnung mit Gott ist wichtig, denn wir wissen nicht, wann diese Begegnung stattfindet.
Eine Begebenheit, die sich in der slowakischen Stadt Ruzomberok ereignete, möchte ich Ihnen erzählen: Ein Auto kam auf dem Glatteis ins Schleudern und tötete zwei Frauen, die am Rande der Straße standen. Sie rechneten sicher nicht mit dem Tod. Wenn wir diesen Frauen vor einer Woche gesagt hätten, dass sie in einer Woche tot sein werden, hätten sie uns das geglaubt?
Wir Menschen sind so: Ich fühle mich gut, ich bin doch ganz gesund! Sind wir uns dessen bewusst, dass sich unsere Erlösung nähert – dass wir einmal vor Gott stehen werden? Rechnen wir damit, dass wir einmal vor Gott stehen werden und uns für unsere ganzen Leben verantworten müssen? Vor Gott gibt es keine Ausrede.
Jesus weiß um unsere Not und macht uns auch darauf aufmerksam. Wie wenig hören wir aber auf seine Worte! Wir gehen aus der Kirche heraus, und schon denken wir nicht mehr an das Evangelium. Die Worte von Jesus halten wir nicht für wichtig und verbindlich. Ganz anders verhielten sich die Heiligen. Sie dankten Jesus für seine Worte und für seinen Tod am Kreuz. Jesus hat auch gesagt, dass Erde und Himmel vergehen werden, aber seine Worte werden nicht vergehen.
Wie gründlich bereiten wir uns auf verschiedene irdische Prüfungen vor und doch handelt es sich da nur um vergängliche Sachen. Um so wichtiger ist es, dass man sich gut auf die ernsthaften und wichtigsten Prüfungen vorbereitet, die für uns entscheidend für die Ewigkeit sind. Nehmen wir nicht die Worte von Jesus auf die leichte Schulter, denn eine Nachprüfung ist nicht möglich!
Jesus der, das Gericht über Jerusalem vorausgesagt, er sei mit euch.
Jesus kennt genau unsere Zukunft. Er ist Gott und für Gott gibt es keine Vergangenheit, keine Zukunft nur Gegenwart. Jesus will uns durch seine Vorhersagen nicht erschrecken. Er teilt uns mit, dass seine Ankunft, etwas dramatisches begleiten wird. Der Evangelist Lukas beschrieb das so: Es werden Zeichen sichtbaren werden an Sonne, Mond uns Sternen und auf der Erde. Lk 21,25
Jesus, du hast uns vorhergesagt, was mit der Menschheit passieren wird. Herr, erbarme dich unser.
Jesus, du bist mitten unter uns und viele kennen dich nicht. Christus,erbarme dich unser.
Du wirst wiederkommen, damit alles erfüllt wird. Herr,erbarme dich.
Was will uns das heutige Evangelium sagen? Es gibt die Exegeten, die im heutigen Evangelium das Ende der Welt sehen, die anderen erklären diese Worte so, dass wir immer vorbereiten sein sollen. Wir werden uns dessen bewusst, dass Jesus einmal tatsächlich kommen wird und die zeit , die wir erleben uns darauf vorbereiten soll. Was passiert wenn diese Zeit kommt? Die Frage ist, ob wir uns nach der Ankunft Jesu sehnen. Die Ankunft Jesu wird das Ende dieser Welt bedeuten. Viele Menschen glauben daran nicht. Sie denken dass unsere Erde auf ewig dauern wird. Vorhersagen verschiedener Naturkatastrophen, Kriegen, verschiedenen Zeichen, sollen uns aufmerksam machen, dass hier auf der Erde nicht unser dauerhaftes Daheim ist. Es hängt von uns ab, ob das Treffen mit dem Herrn Jesus für uns freudig sein wird. Jesus gibt uns Ratschlag. Gebt euch acht, dass eure Herzen mit Völlerei, Betrunkenheit und Sorgen um das Leben nicht belastet werden. Für die meisten von uns bezieht sich dieser Rat nicht. Keiner von uns will ein Alkoholiker sein, aber viele Menschen sind mit den Sorgen um das Leben belasten. Diese Menschen sagen, dass sie doch um ihre Zukunft sorgen müssen. Teilweise ist das die Wahrheit. Ja, wir müssen uns um unsere irdische Zukunft kümmern, aber so, dass wir nicht vergessen sich um unsere ewige Zukunft zu kümmern.
Da Gott uns sein Licht geschenkt und uns zu seinen Kindern gemacht hat, dürfen wir zu ihm unserem Vater beten.
Der Herr erleuchte die Augen unseres Herzens und schenke uns seine Frieden, um den wir bitten.
Selig, die den Herrn aufgenommen haben und seine Herrlichkeit schauen dürfen.
Jesus, der sagte, dass die Christen das Zeugnis von ihm ablegen werden, sei mit euch.
Da uns wenige Tage vom Ende des liturgischen Jahres trennen, erinnert uns der Text des Evangeliums an die letzten Zeiten der Welt. Sie machen uns darauf aufmerksam, dass wir nicht vergessen, wo unser Zuhause ist. Sind wir aber überzeugt, dass wir zum Ende durchhalten?
Herr Jesus du rufst uns in deine Nachfolge, Herr, erbarme dich unser.
Du schenkst uns in Schuld und Sünde deine erbarmende Liebe. Christus, erbarme dich unser.
Du kommst wieder am Ende der Welt, Herr, erbarme dich unser.
Wir Christen müssen nicht den Tag der Ankunft des Herrn kennen. Wichtig ist, dass unsere Herzen nicht mit Sünden und Sorgen über das Leben belastet sind. Dass unsere Herzen bei Herr sind. Die Wachheit bedeutet in Übereinstimmung mit Ordnung Gottes zu leben, überall mit Gott zu leben. Christ zu sein bei allen Gelegenheiten. Und darin hilft uns das Gebet. In Getsemani forderte Jesus die Apostel auf: Wacht und betet. Mt 26,41. Jesus betete und die Apostel schliefen. Und das Ergebnis? Jesus war bei der Gefangenschaft ausgeglichen und voll von Gottes Kraft. Und die Apostel flohen auseinander. Petrus dreimal verleugnete Jesus. Hier sehen wir große Kraft und der Bedarf des Gebetes. Wir werden bald die Adventszeit beginnen, wenn wir auf unser Leben, auf die Welt als ob mit Abstand. Die Frucht der Wachheit und des Gebetes ist Frieden und Freude. Keine Herzinfarkten, sondern Gottes Ruhe. Wer von euch danach nicht sehnt? Deshalb nutzen wir die Adventszeit. Finden wir mehr Zeit für Gebet. Wahre Gläubige sehnen sich nach der Ankunft des Herrn. Darum die ersten Christen riefen Maranatha – Komm Herr. Diejenige, die ihr Leben mit Gott leben, werden beim Herr die Zuflucht finden, so als die Gerechten in der Zeit Noah die Rettung vor der Flut im Schiff fanden. Laufen wir ins Gottes Reich mit Freude und Ausdauer. Lassen wir uns nicht zuwider werden durch unsere Fallen. Der, der uns beriefen hat, wird uns auch bestärken, damit wir das Ziel unseres Lebens erreichen.
Gott hat uns seinen Geist geschenkt. Aus diesem Geist können wir ihn bekennen und zu ihm beten, wie es uns Jesus gelehrt hat.
Gott streckt uns seine Hand entgegen und lädt uns zum Frieden und zur Gemeinschaft mit ihm ein. Er will auch uns im Frieden miteinander verbinden.Deshalb bitten wir.
Lass dem Angesicht leuchten über deinen Knecht, hilft mir in deiner Güte. Herr lass mich nicht scheitern , denn ich rufe zu dir.
Jesus, der sagte : Gebt Acht, dass man euch nicht irreführt, er sei mit euch. Wenige von uns mögen Hasard.
Wir bevorzugen Stabilität und Sicherheit.Wie ist das im geistliche Leben? Wir akzeptieren oft Gedanken und Meinungen die gegen den christlichen Glauben sind. Wir kommen auf einen Weg von Jesus. Deshalb ruft Jesus uns zur Aufmerksamkeit auf, weil die falschen Propheten kommen.
Jesus, du machst uns zu neuen Menschen nach Gottes Bild. Herr, erbarme dich unser.
Du rufst uns in die Gemeinschaft mit Christus , erbarme dich unser.
Du warnst uns vor den falschen Propheten. Herr, erbarme dich unser.
Wir sollen acht geben vor den falschen Propheten. Gut, aber wie sollen wir erkennen, dass es sich um die falschen Propheten handeln? Die Geschichte lehrt uns, dass im Christentum von Anfang an verschiedene Meinungen waren. Die Apostel mussten eingreifen und verschiedene Verirrungen richten. Warum waren diese Irrlehren und warum sind sie auch heute. Als der heilige Paulus ein Problem zwischen den Christen löste sagte: Denn es muss Parteiungen geben unter euch, nur so wird sichtbar wer unter euch treu und zuverlässig ist. 1 Kor 11,19. Man neigt oft dazu, an allem zu zweifeln. Sogar am göttlichen Wort, öfters aber stellen wir uns gegen der Äußerungen der kirchlichen Autorität. Beeinflussen uns verschiedene scheinbar unschuldige Ansichten, oft mit Freiheit um sich werfen. Darum ist richtig uns die Frage zu stellen, ob wir alles empfangen, was die Kirche uns vorgelegt? Die Erklärungen, die Kirche gibt heraus, dienen nicht dazu dass wir ,, bremsen“ versklaven werden.Im Gegenteil, die Kirche schafft eine gesunde Milieu für die volle Entwicklung des christlichen Lebens.Wie man weiß, was gut und was schlecht ist? In erster Linie, eine richtige Beziehung zu Gott zu haben, Lieben und beten für die Gaben des Erkenntnis. Alles, was die Liebe zu Gott und den Nächsten stört, kann nicht von Gott sein. Manchmal die Haltung des Kindes einnehmen müssen,zu dem der Vater oder die Mutter sagt: Das mache das nicht, das berühre nicht. Die Eltern wollen nicht, dass dem Kind etwas passiert. Ähnlich macht das die Kirche unsere Mutter, die um unser Heil sorgt.
Damit wir wie Jesus Christus aller Bosheit widerstehen können, lass uns voll Vertrauen zu Vater beten.
Da die Tagen der Versöhnung begonnen haben, dürfen wir den Herrn um seinen Frieden bitten.
Selig die als Kinder Gottes zu Erben ewiger Freude berufen sind und Gott schauen werden.
Jesus, der zweiundsiebzig Jünger in alle Städte aussandte, in die er selbst gehen wollte, sei mit euch.
Fußballexperten wissen, was es bedeutet, wenn von einem Mannschaft sagen wir, dass sie in der Höhle des Löwen spielen wird. Damit denkt sich an ein aus verkautes Stadion, an eine laute Atmosphäre, oder die Stärke einer heimischen Mannschaft so groß ist, dass nur kleine Hoffnung auf Erfolg ist.Jesus sagte: Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Jesus wollte damit andeuten, dass seine Jünger nicht leicht sein würden.
Jesus, du hast deine Jünger ausgesandt die frohe Botschaft zu verkündigen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast deine Schülern gelehrt, auf Gott sich zu verlassen. Christus, erbarme dich unser.
Du bringst uns Heil und Leben in Fülle. Herr, erbarme dich unser.
Heute haben wir den Gedenktag der Heiligen Konrad. Konrad entstammte aus dem Geschlecht der Welfen und wurde um das Jahr 900 in Altdorf bei Konstanz geboren. Er erhielt eine hervorragende Ausbildung an der Domschule von Konstanz und war nach dem Studium als Dompropst tätig. Im Dezember 934 wurde der junge Konrad im Beisein seines Freundes des Augsburger Bischofs Ulrich zum Bischof von Konstanz gewählt. Der tiefreligiöse Konrad unternahm während seiner Regierungszeit drei Wallfahrten ins Heilige Land. Den größten Teil seines Erbes sowie seines Einkommens stiftete der Bischof für die Errichtung von Kirchen und Hospitzen sowie die Ausstattung von Klöstern. Konrad von Konstanz starb nach über 40 jähriger Amtszeit als Bischof am 26. November 975. Er hatte die Entwicklung der Diözese und der Stadt Konstanz entscheidend mitgeprägt. Beigesetzt wurde Konrad zuerst in der Konstanzer Mauritiuskirche, die er selbst gestiftet hatte.Einer seiner Nachfolger überführte die Gebeine rund 100 Jahre später in das Konstanzer Münster. Konstanz ist immer in bischöflichen Gewändern dargestellt. Meist hält er einen Kelch mit Spine in der Hand dies geht auf die Legende zurück, dass er einmal in den Kelch gefallene giftige Spinne mitschluckte, ohne Schade zu erleiden.
Wie Christus, so leben wir jetzt schon in einer neuen Wirklichkeit. Deshalb dürfen wir zum Vater beten.
Damit sich an unseren Glauben der Glaube anderer entzünden kann, bitten wir den Herrn um seinen Frieden.
Selig, wer mit Christus für die Sünde gestorben ist und aufersteht zum Leben in Gott.
Das Wesen geistliches Lebens ist die Beziehung der Einheit und Liebe mit Gott und den anderen Menschen. Darum die Bibel spricht von Christus wie von Bräutigam. Können die Hochzeitsgäste fasten, solange der Bräutigam bei ihnen ist, können sie nicht fasten. Mr 2,18. Weil die Beziehung ein Christ zu Christus ist sehr ähnlich der Beziehung in der Ehe. Diese Analogie mit der Ehe hilft uns besser begreifen die Dynamik des geistlichen Entwicklung.
Am Anfang ahnen die zukünftige Eheleute nicht, dass der andere existiert. Oder sie kennen sich aus der Schule, oder sie kennen sich vom Sehen. Aber fällt es ihnen überhaupt nicht ein dass gerade er/sie/ der, die echte ist.Dann kommt der Augenblick beide fallen sie sich in das Auge /sie verlieben sich/. Sie beginnen gemeinsam gehen, das bedeutet gegenseitig sich erkennen, zwischen einander die Beziehung zu bauen, die Einheit zu bilden. Bisher sie lebten lebten sie für sich selbst, für ihre Hobbys, aber jetzt kommt ins Zentrum immer mehr der, die andere. Seine/ihre/ Wünsche, Einstellungen, Meinungen, Interesse. Nach einer Zeit ist ihnen klar. Entweder sie heiraten, oder sie gehen einander. Die Trauung ist eine riesige Änderung. Bisher sie gingen zusammen, jetzt sie leben zusammen. Bis jetzt ihre Leben überschnitten sich, jetzt flossen sich zusammen. Das gemeinsame Leben prüft alles mit dem Feuer. Alles was nicht Gold ist, spült sich an. Das Ergebnis ist die Ehekrise. Fallen scharfe Worte, Streiten, fliegen die Teller. Wenn sie sich nicht scheiden lassen und sie gehen durch Reinigungsfeuer der Krise durch dann haben sie die Möglichkeit in die wirkliche Ehe liebe einzutreten .
Den ähnlichen Etappen verläuft auch unsere Beziehung mit Gott. Entweder kennen wir Gott überhaupt nicht und er ist uns völlig gleichgültig. Oder er interessiert uns nicht. Uns interessiert seine Hilfe, alles was er uns schenken kann, interessiert uns , dass uns gut geht. Aber uns interessiert Gott wie solcher nicht. Wir fragen nicht, ob wir ihm gefallen, wir fragen nicht, ob er von uns etwa wünscht, nach dem er sehnt sich. Wir verhalten uns zu ihm wie zum Verkäufer im Geschäft. Viele Menschen erleben in dieser Etappe ihr ganzes Christentum. Diese Menschen sagen. Doch, mir Gott hilft. Ich bitte ihn, mir in allen zu helfen. Hier ist Hier ist die Bemühung Gott auszunutzen, anstatt ihm zu lieben , ihn zu lieben.
Jesus, der sagte : Gott aber ist nicht der Toten sondern der Lebendigen Gott, er sei mit euch.
Die Evangelisierung in Vietnam begann an Anfang 16 Jahrhunderts. Die ersten apostolischen Vikariats wurden 1659 gegründet und verzeichneten bemerkenswerte Entwicklung.Heute gibt es in Vietnam 25 Diözesen. 10 im Norden, 6 im Zentralteil und 9 im Süden. Die Katholiken sind etwa 6 Millionen. Die kirchliche Hierarchie wurde am 24.november 1960 durch Papst Johannes XXIII gegründet. Das Verdienst dafür hat das Blut der Märtyrer, die seit ersten Jahren des Christentums in Vietnam ihr Leben für den Glauben geopfert haben.
Jesus, du hast den Märtyrern Mut gegeben, ihre Glauben tapfer bekennen. Herr, erbarme dich unser.
Jesus, du hast uns gelehrt, dass wir nach dem Tod wie die Engel im Himmel werden. Christus erbarme dich unser.
Du bleibst bei uns bis ans Ende der Welt. Herr, erbarme dich unser.
Im heutigen Evangelium stellten die Sadduzäer die Frage, die der Auferstehung berührt. Wie es bekannt ist, die Sadduzäer waren eine Gruppe, die an die Auferstehung nicht glaubte, sie glaubten an das Leben nach dem Tod nicht, und auch an die Unsterblichkeit der Seele nicht. Die Sadduzäer wollten durch die ausgedachte Geschichte das Leben nach dem Tod in Frage stellen. Sie beziehen sich auf das Gesetz von Mose wo steht. Wenn ein Bruder, der eine Frau hatte, und starb kinderlos, sein Bruder soll diese Frau heiraten und seinem Bruder zeugen den Nachkommen. Die Sadduzäer wollten mit dieser Geschichte sagen, dass die Auferstehung nicht kann sein, weil dann komische Situationen auftreten würden. Die Frage, die die Sadduzäer gestellt haben, scheint lächerlich zu sein, aber sie ist in Wirklichkeit nicht lächerlich. Auch heute viele Menschen glauben an das Leben nach dem Tod nicht. Sie machen es lächerlich und sie es erklären falsch. Es gibt auch die Menschen, die an das Leben nach dem Tod glauben, aber sie vorstellen sie dieses ewigen Leben als das vollkommene irdische Leben, wo der Menschen die materielle Freude erleben wird. Einmal habe ich ein Buch gelesen wo der Author schreibt, dass er im Himmel gesehen hat, wie dort die Menschen Ski fahren. Und er schreibt. Das war fantastischer Skilauf. Selbstverständlich das sind unsere irdische Vorstellungen, die oft von der Wirklichkeit entfernt sind. Jesus sagt uns. Sie werden nicht sterben können weil sie den Engeln gleich und durch die Auferstehung zu Söhnen Gottes geworden sind. Jesus wollte dadurch sagen, dass dieses ewige Leben, ganz anders ist, als unser irdisches Leben.
Gott ist gnädig und barmherzig, reich an Huld und Treu. Zu ihm beten wir voll Vertrauen, wie unser Herr Jesus Christus uns zu beten gelehrt hat.
Christus ist unsere Hoffnung und Friede. Zu ihm beten wir.
Jesus, der im heutigen Evangelium zu einem sagte: Folge mir nach, er sei mit euch.
Dir Kirche S. Clemente in Rom gelegen an der Straße, die vom Kolosseum zum Lateranpalast führt, gehört kunsthistorisch zu den wichtigsten Kirchenbauten überhaupt, da sie am besten von allen Charakter einer frühchristlichen Basilika bewahrt hat. Der von außen fast unscheinbar wirkende Bau erhebt sich über einem der der ältesten christlichen Versammlungsorte Roms, dem Elternhaus von Clemens, der von 90 bis 101 als dritter Nachfolger von Petrus innehatte.
Jesus Christus, du bist das Ziel unseres Suchens und Fragens. Herr, erbarme dich unser.
Du bist der Weg, wenn wir fragen nach dem Leben. Christus, erbarme dich unser.
Du bist die Kraft, die uns nie verlässt. Herr, erbarme dich unser.
Clemens Romanus kam gegen Mitte des 1Jh. in Rom zur Welt und wurde im heidnischen Glauben erzogen. Eines Tagen hörte Clemens eine Predigt des Apostels Barnabas und hatte gefunden, wonach er immer schon gesucht hatte. Er ließ sich von Barnabas taufen und zu Petrus führen. Dieser lernte den jungen Clemens in der Folgezeit schätzen und ernannte ihn selbst noch zu seinem Nachfolger auf dem Stuhl Petri. Doch nach dem Tod von Petrus im Jahr 64 weigerte sich Clemens die Nachfolge des großen Apostelfürsten anzutreten. So wurden erst noch Linius und Anakletus zu Bischöfen von Rom gewählt.bis sich Clemens um 90 dem Druck von Klerus und Volk beugte und das Amt, wie von Petrus gewünscht, antrat. Die Legende erzählt, dass Clemens I. Ende des Jh aus Rom vertrieben wurde und auf Anordung des kaiser- möglicherweise Trajan in den berüchtigten Marmorsteinbrüchen von Chersons auf der Krim arbeiten musste. In den Steinbrüchen herrschte akuter Wassermangel, die Zwangsarbeiter drohten teilweise zu verdursten.Als Clemens einmal sah, wie ein Lamm mit dem Huf scharrte, grub er den Händen nach, und so die Legende- plötzlich sprudelte eine Quelle aus dem Boden. Der wutentbrannte Kaiser ließ Clemens daraufhin mit einem Anker um den Hals ins Meer stürzen.
Gott will alle Mensche retten. Im Glauben daran beten wir, wie uns Jesus Christus zu beten gelehrt hat.
Jesus Christus, hat uns von aller Schuld erlöst. So können wir seinen Frieden genießen. Bitten wir.
Sagt den Verzagten, Habt Mut, fürchtet euch nicht. Seht, hier ist euer Gott.
Christkönigssonntag 2018 – König und Königtum für alle
Einführung
Den letzten Sonntag des Kirchenjahres nennen wir Christkönigssonntag. Zu der Zeit als Nationen an die Spitze ihrer Regierungen Präsidenten und Ministerpräsidenten wählten, gehörten die Titel König, Kaiser und Zar der Vergangenheit an. Papst Pius XI führte durch die Enzyklika QuasPrimas am 11. Dezember 1025 für die gesamte Kirche das Fest von Christus dem König ein.
Predigt
Im Laufe der Geschichte starben viele Menschen für diesen König. Einer von denen, die starben, rief laut aus: Es lebe Christus, der König! Er war auch der erste Märtyrer der Zigeuner, der Spanier Ceferino Giménez Malla. Er wurde Anfang August 1936 auf dem Friedhof in Barbastro während des Bürgerkriegs in Spanien erschossen. Er wurde am 4. Mai 1997 von Papst Johannes Paul II seliggesprochen.
Jesus ist ein König ohne Krone auf dem Haupt, ohne königliche Insignien, ohne persönliche Garde und Armee. In seinem Reich spielt das Geld keine Rolle – und doch geht in seinem Reich die Sonne nicht unter. Dieser König lässt sich von seinen Brüder so nennen und auch er redet seine treuen Brüder und Schwestern so an. In seinem Reich spricht man in allen Sprachen. Er ist der Einzige, der ewig ist – und er wird nie der Geschichte angehören. Alle irdischen Titel werden einmal verschwinden. In seinem Reich sind alle gleich. Nur er kann von selbst sagen, dass er der Erste und Letzte ist. Seine Worte sind Wahrheit. ER ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Jesus rief bei seinen Zeitgenossen viele Fragen hervor. Jesus ist der, von dem Simeon schon bei der Darstellung im Tempel sagte: Dieser ist dazu bestimmt,dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und er wird ein Zeichen sein.
Wir müssen wissen, dass es Wahrheiten gibt, die wir erlernen können. Die Menschen müssen sie beherrschen, wenn sie im Leben gut bestehen wollen. Es gibt auch unfruchtbare Wahrheiten, und es gibt auch Wahrheiten, die die Welt bewegen und sie verändern wollen. Über alle diese Wahrheiten gibt es eineWahrheit, die mehr ist als die Summe aller Wahrheiten. Diese einzige Wahrheit hat keine Mehrzahl. Wir können sie nicht besitzen oder beherrschen, wir können an ihr teilnehmen, wenn wir sie empfangen. Diese Wahrheit befreit uns. Das ist die Wahrheit Gottes. Diese Wahrheit ist sichtbar erschienen. Das Wort wurde Fleisch und hat unter uns gewohnt. Eines ist sicher, dass Jesus keinem weltlichen König ähnlich ist. Alle Könige sind gestorben und es blieb von ihnen nur Staub und Asche übrig. Jesus, der König ist auch gestorben, aber am dritten Tag ist er auferstanden und wird auf ewig leben – und sein Reich wird auf ewig dauern.
Alexander der Große weinte, weil er den Mond und die Sterne nicht erobern konnte, und die Erde war für ihn zu wenig. Jesus Macht greift über die Sterne hinaus. Es waren Könige, die sich als die Heiligen Könige bezeichneten – aber keiner war Christus ähnlich. Jesus liebt auch jeden Menschen ohne Unterschied. Dem römischen Kaiser Titus gab man den Titel „die Zierde der Menschheit“. Man sagte stets am Ende des Abends, dass er für seine Untertanen nicht Gutes getan hat und sich immer nur beklagte mit den Worten ,, Amici diem perdidi“ , das heißt: Freunde, ich vergeudete den Tag. Es gibt nur einen König, der die Zierde der Menschheit ist und das ist Jesus Christus. Er ist der König der Ruhe, der Barmherzigkeit, der Wahrheit und der Liebe. Jesus ist der König eines ungewöhnlichen Reiches. Der Größte in seinem Reich ist der, der die größte Liebe zu Gott hat und die kleinste Liebe zu sich selbst und der, welcher der Demütigste und Opferwilligste ist. Wer Gott dient und dafür sorgt, dass sich sein Reich ausbreite, wer barmherzig und gerecht ist, der ist für ihm im Himmel groß.
Die Dornenkrone von Christus bedeutet mehr als alle goldenen Krone. Diese Krone wurde das Zeichen der Liebe. Sie legten sie auf das Haupt Jesu, um ihn auszulachen. Jesu lädt uns ein, in seinem Reich zu leben. Wenn wir aber in seinem Reich wirklich leben wollen, müssen wir nach seiner Lehre leben. Vergessen wir nicht, Christus ist auch ein gerechter Richter!
Ein Offizier des Kaisers Napoleon verwickelte sich in eine Verschwörung gegen den Herrscher. Die Verschwörung wurde entdeckt und der Offizier wurde zum Tod verurteilt. Eines Tages wurde ihm das Schwert zurückgeben, und er wurde Kaiser Napoleon vorgeführt. Napoleon sagte zu ihm: Kehr zurück zu deinem Regiment. Du hast genug Zeit, um nachzudenken, ob du den Tod durch Erschießung willst oder die Beförderung zum Oberst. Bei einem nächsten Kampf wurde der Offizier in den Range eines Oberst erhoben. Der Kaiser hatte ihn verziehen und er nannte ihn auch persönlich Oberst. Seitdem war er einer der treuesten Offiziere des Kaisers.
Wir zweifeln nicht daran, dass Christus, der König der edelste, barmherzigste König ist – und unvergleichbar mit Napoleon. Wenn wir das Vaterunser-Gebet beten, sprechen wir die Bitte aus, am Reich Gottes teilhaben zu dürfen. Seien wir Christus, dem König treu. Diese Treue lohnt sich. Im Reich Gottes zu leben, das ist das Ziel unseres Lebens. Auch wenn die Welt heute gegenüber Christus, dem König gleichgültig ist, wir bleiben ihm treu. Dazu fordert uns das heutige Fest auf!
Jesus, der die Zerstörung Jerusalems ankündigte, sei mit euch.
Die Cäcilienlegende gehört zu den schönsten und zu den ergreifendsten Dichtung des christlichen Altertums. Nicht nur die Gläubigen ließen sich von ihr durch alle Jahrhunderte hindurch bezaubern, auch den Künstler wurde das Martyrium der jungen Christin immer wieder zum Thema für Darstellungen.
Jesus, durch deine Auferstehung rufst du auch uns zum Leben. Herr, erbarme dich unser.
Du bleibst bei uns alle Tage bis ans Ende der Welt. Christus, erbarme dich unser.
Du wirst wiederkommen , um alles im Vater zu vollenden. Herr, erbarme dich unser.
Wer war Cäcilia, die dem Abendland eine der schönsten Heiligen -Erzählungen geschenkt hat? Die Legende berichtet, dass dem römischen Adelsgeschlecht der Cäcilier entstammte und sich schon als Kind heimlich mit Jesus Christus verlobt habe. Als Cäcilia, die niemals über ihre Verlobung mit Jesus gesprochen hatte, zu einem schönem jungen Mädchen herangewachsen war, musste sie auf Anordnung ihrer Eltern einen heidnischen Jüngling namens Valerianus, heiraten. In ihrem Vertrauen darauf, dass Gott ihr den richtigen Weg aufzeigen wurde, fügte sich Cäcilia den Eltern. In der Hochzeitsnacht gestand Cäcilia ihrem Mann, dass sie ewige Keuschheit gelobt hatte. und sprach zu Valerianus: Ich bin eine gottgeweihte Jungfrau, und der Engel des Herrn steht mir als Beschützer meiner Reinheit zur Seite. Hüte mich also, mich zu berühren und den Zorn des Himmels auf dich herabzurufen. Als Valerianus daraufhin verlangte, den Engel sehen zu dürfen, erklärte ihm Cäcilia, dass er dies dann dürfe, wenn er sich vorher vom Papst taufen lasse. Valerianus kam dieser Aufforderung tatsächlich bald darauf nach und empfing das Taufsakrament. Als er zu Cäcilia zurückkehrte , erblickte er seine junge Frau, wie sie gerade von einem Engel, der neben ihr stand Rosen entgegennahm. Von diesem Erlebnis und der großen Überzeugungskraft, die von Cäcilia ausging, war Valerianus so ergriffen, dass er bald einer der eifrigsten Christen überhaupt war und auch seinen Bruder Tiburtius bekehrte. In der Folgezeit kümmerte sich Cäcilia, Valerianus und Tiburtius Tag und Nacht um die verfolgten Christen in Rom,trösteten die Eingekerkerten und begruben die Hingerichteten. Keine Drohung der Verfolger konnte sie von ihrem Werk der Nächstenliebe abhalten. Doch dann schlug das Schicksal grausam zu: Valerianus und Tiburtius wurden verhaftet und auf Befehl des Präfekten Almachius enthauptet.
Auf der Suche nach Besitztümern der beiden Märtyrer stieß Almachius auf Cäcilia, die sich ihm unerschrocken in den Weg stellte und und sich als Christin bekannte. Von so viel Mut und Standhaftigkeit gereizt ,ließ der wutenbrannte Almachius die junge Frau in ihrem Haus in kochendes Wasser setzen, um sie so ebenfalls zu töten. Doch den sengende Wasser konnte Cäcilia nichts anhaben. Entsetz über dieses Wunder, ordnete der Präfekt daraufhin die Enthauptung der Christin an.
Jesus Christus hat uns nicht nur Gottes Liebe verkündet und Menschen in seinem Namen geheilt. Er hat uns auch Worte geschenkt, mit denen wir zu Gott, seinem Vater sprechen können. Darum lasst uns gemeinsam beten.
Die ersten Worte des Auferstandenen an seine Jünger lauteten. Friede sei mit euch. Aus diesem Frieden heraus erwachsen Kraft zum Glauben und Mut zu Leben.
Den wen der Herr segnet, der wird das Land besitzen.
Jesus, der das Gleichnis vom anvertrauten Geld erzählten erzählte, er sei mit euch.
Der heutige Gedenktag erinnert an das Ereignis, als Joachim und Anna ihre Maria im Tempel von Jerusalem geopfert haben. Jüdische Eltern waren sich dessen bewusst, dass ihre Kindern Gott gehören. Dies sollte auch den heutige Eltern bewusst sein.
Jesus du hast uns viele Talente anvertraut. Herr, erbarme dich unser.
Du machst uns verantwortlich für unser Leben. Christus, erbarme dich unser.
Du wirst uns nach unserem Tod richten. Herr, erbarme dich unser.
Vielen Menschen fällt es heute schwer Opfer zu bringen. Wenn sie etwas mehr machen wollen, interessieren sie sich nicht dafür, sie reden sich aus. Sie lernten die Bequemlichkeit und sie verloren das Opfergefühl. Diese Haltung steht jedoch im Widerspruch zu dem, was Jesus lehrte und lebte. Wir wissen, was für ein aktives Leben Jesus führte. Er unterrichtete die Menge den ganzen Tag und am Abend geht er in die Stille und betet die ganze Nacht. Er überwindet große Entfernungen, um immer mehr Menschen zu treffen kann. Jungfrau Maria ist auch eine aktive Figur in der Geschichte unserer Erlösung. Wenn wir über sie sprechen, dass sie in Stille lebte, heißt das nicht, dass sie ohne Opfer lebte. Erinnern wir uns an die Opfer, die sie für Jesus gebracht hat. In einem gesegneten Zustand war es nicht angenehm, von Nazareth nach Bethlehem zu reisen. Und die Nacht wenn sie im Stall Gott zur Welt bringen soll? Und kurz darauf die Flucht nach Ägypten. Maria dient seinem Sohn- Gott. Uns wenn der 12- jährige Jesus verliert und Maria und Joseph ihn suchen, ob es kein Opfer ist? Jesus lädt uns ein ihm zu folgen. Aber es ist nicht leicht und einfach. Verzichten auf seine Bequemlichkeit, auf die Zeit, die wir für Ruhe haben, jemandem helfen zu gehen, der unsere Hilfe braucht, ohne Murren, ohne den Anspruch auf die Belohnung. Viele Eltern bringen Opfer für ihre Kinder. Warum machen sie das? Weil sie ihre Kinder lieben. Jesus ruft uns an, sei der Mann des Opfers, sie die Frau des Opfers. Viele haben diese Worte von Jesus verstanden und ihr Leben Gott geopfert haben. Vor allem aber die Jungfrau Maria.
Jesus Christus zeigt uns die Freiheit aus dem Glauben an den barmherzigen Vater. So beten wir, wie er uns zu beten gelehrt hat.
Ohne Gerechtigkeit können wir nicht in Frieden leben. Bitten wir um Frieden, den nur Jesus uns geben kann.
Großes hat man von dir gesagt, Maria, denn aus dir ging hervor die Sonne der Gerechtigkeit, Christus unser Gott.
Jesus, der zu Zachäus sagte: kommt schnell herunter. Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein, er sei mit euch.
Das heutige Evangelium erzählt uns von Zachäus. Wer war Zachäus? In den späteren Schriften spricht man, dass er ein Gefährten von heiligem Petrus wurde und der ihn zum ersten Bischof von Cäsarea ernannte, wo er am Martyriumtod starb. Nach französischer Tradition kam er nach Galiläa, aber ihn verehrt ihn auch in Äthiopien als seinen eigenen Heiligen. Wir sehen, dass es sich um unterschiedliche Legenden handelt, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass Zachäus nach seiner Bekehrung sich zu Jünger Jesu anschlossen.
Jesus, du bist gekommen die Sünder zur Bekehrung rufen. Herr, erbarme dich unser.
Du lässt uns nicht alleine, sondern stärkst uns durch dein Wort. Christus, erbarme dich unser.
Du kommst wieder um uns zu erlösen. Herr, erbarme dich unser.
Zachäus war der oberste Zöllner in Jericho. Also ein reicher und wichtiger Mensch. Aber er wurde von seinen Landsleuten gehasst und verachtet. Jericho kommt mit seinen Jünger nach Jericho. Die Menschen liefen neugierig zusammen, und drücken sich beim Weg, auch dem Jesus schreitet. Auch Zachäus wollte den berühmten Propheten sehen, aber er war eine Figur, und wegen vieler Menschen hatte er keine Chance. Seine Neugier ist so groß, dass er auf sein Alter nicht achtet, auch seine Stellung nicht. Er klettert in die Krone des Feigenbaum hinauf, von wo er eine schöne Aussicht hat. Dann passiert etwas unerhört. Der berühmte Prophet nahm ihn wahr, er will zu ihm kommen und bei ihm essen. Darum Zachäus klettert aus dem Baum herab und lädt Jesus in sein Haus ein. Aber von der Menge, die herumsteht, beginnt die Protesten zu ertönen. Ein öffentlicher Sünder, ein Zollbeamter, und gerade ihn wird Jesus mit seinem Besuch ehren. Als ob wir nicht hier wären, gute und fromme Israeliten. Hier wiederholt sich die Situation, die wir kennen. Jesus verneigt sich zum Sünder und die, die sich für gerechten halten, protestieren und bezweifeln die Echtheit der Botschaft Jesu. Jesus antwortet, so wie oft vorher. Der Menschensohn kam, um das Verlorene zu suchen und zu retten. Und dieser Zöllner, der Nachkomme Abrahams reagiert wie Jesus erwartet. Herr, ich werde die Hälfte meines Vermögens den Armen geben, und wenn ich jemanden täuschte, werde ich viermal zurückgeben.
Jesus ist der Weg zum Vater im Himmel. Wir vertrauen auf sein Wort und beten, wie er uns zu beten gelehrt hat.
Wenn wir einander lieben ist Gottes Frieden unter uns. So beten wir.
Dein Heil ist denen nahe, die ihn fürchten. Deine Herrlichkeit wohne in unserem Land.
Das geistliche Leben ist ein wirkliches Leben. Das bedeutet, dass sein Zeichen auch echtes Wachstum ist. Und dieses Wachstum hat auch seine Etappen. Ganz genau, wie es hat zum Beispiel körperliches Wachstum und das Heranwachsen hat. Eher als wir über das geistliches Leben sprechen werden, müssen wir antworten auf die Frage was ist das göttliche Leben, einfach deshalb, weil wir unser geistliches Leben außer Gott nicht leben können.
Worin liegt das Wesen des göttlichen Lebens und was macht Gott selig?
Gott ist unendlich vollkommen und selig in sich selbst. Gottes Seligkeit liegt darin, was Gott ist. Gott ist die Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in der Liebe und Gott bleibt in ihm 1 Joh 4,16 . Weil das Wesen Gottes die Liebe ist, das bedeutet, dass auch das Wesen der Gottes Seligkeit die Liebe ist. Gott ist selig in sich selbst, weil er in der Gemeinschaft der vollkommenen Liebe der heiligen Dreifaltigkeit und diese Liebe ist das Wesen seines Lebens.
Die Gemeinschaft des Lebens mit der heiligen Dreifaltigkeit zusammen mit Jungfrau Maria, Engeln und allen Heiligen nennt man der Himmel. Das Wesen des Himmel ist die Teilnahme am Leben Gottes, das Liebe ist. Also die Gemeinschaft der Liebe mit Gott und den Heiligen. Darum können wir im Himmel nicht eher leben, bevor wir lieben lernen. Bevor wir erlernen mit echter, wahrer Liebe zu lieben.
Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete. hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke. Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte, wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts. Und wenn meine ganze Habe verschenkte, und wenn ich meinen leib dem Feuer übergäbe, hätte aber die Liebe nicht nicht, nütze es mir nichts. 1 kor 13,1-3.
Zusammenfassung
Gott ist Liebe. Die Liebe ist die Beziehung der gegenseitigen Spende. Gott lebt in der vollkommenen Einheit der Liebe in der Gemeinschaft der heiligen Dreifaltigkeit. Erlöst zu werden bedeutet, Gottes Model des Leben lernen leben, das in der schenkenden Liebe liegt. Wir sind eingeladen in der Gemeinschaft der Liebe der heiligen Dreifaltigkeit zusammen mit Maria, Engel und Heiligen zu leben. Und das ist der Himmel.
Jesus, der sagte: Liebt eure Feinde, tut denen Gutes, die euch hassen, er sei mit euch.
Elisabeth von Thüringen gehört zu den großen Frauengestalten der katholischen Kirche, ja der Geschichte überhaupt. Heilige der Gerechtigkeit, nannte der Theologe Theodor Schnitzler sie. Friedrich Heer porträtierte sie, als eine der zartesten, innigsten und liebenswertesten Heiligengestalten des Mittelalters. Elisabeth, adlig von Geburt, mächtig durch Heirat, gesegnet mit Gütern und Gesundheit, erwählte die Armut zu ihrem Lebensinhalt, und verlor schließlich ihr Leben an dieses Ideal. Elisabeth hatte die Armutsidee des großen Franz von Assisi , der zur selben Zeit lebte, wie sie, mit einer solchen Radikalität verwirklicht, wie wohl kaum noch jemand nach ihr.
Jesus du bist das Licht in aller Finsternis, Herr erbarme dich unser.
Du schenkst uns Hoffnung in aller Traurigkeit. Christus, erbarme dich dich unser.
Du starkst uns in deinem Frieden. Herr, erbarme dich unser.
Heute haben wir nicht nur den Gedenktag der hl. Elisabeth, sondern auch der Tag der Armen. Bei dieser Gelegenheit möchte ich einige Gedanken aus der Botschaft von Papst Franziskus zu diesem Tag einführen. Meine Kinder, wir wollen nicht mit Wort und Zungen lieben, sondern in Tat und Wahrheit. 1 Joh 3,18 Diese Worte von Apostel Johannes, drücken einen Befehl aus, den kein Christ nicht übersehen kann. Die Schwergewichtigkeit mit der geliebte Jünger diese Gebot von Jesus übermittelt, wird noch mehr betont durch den Widerspruch zwischen leeren Worten und konkreten Taten. Liebe erlaubt kein Alibi. Wer die Absicht hat, so lieben wie Jesus, muss seinem Beispiel folgen. Die Art und Weise, wie der Sohn Gottes geliebt hat, ist bekannt. Sie besteht aus zwei tragenden Säulen. Gott liebte wie der erste. Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat. 1 Joh 4, 10 Wir wollen lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. 1 Joh 4, 19. Und er liebte so dass er sich selbst hingab. Daran haben wir die Liebe erkannt, dass Er sein Leben für uns hingegeben hat. 1 Joh 3,16. Eine solche Liebe kann nicht unbeantwortet bleiben. Eine solche Liebe erweckt das Mitleid und die Taten der Barmherzigkeit zu den Brüdern und Schwestern die sich im Zustand der Not befinden.
Gott hat uns als seine geliebte Söhne und Töchter angenommen. Wir beten zu ihm wie der Herr Jesus Christus uns zu beten gelehrt hat.
Das Evangelium Jesu Christi ist treu und verlässlich. Im Vertrauen darauf bitten wir um seinen Frieden.
Der Herr wird seinen Segen spenden und unsere Erde bringt ihre Frucht hervor.
Jesus,der sagte:Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt schneide er ab, er sei mit euch.
Die Prophetin des inneren Lebens, nannte einmal ein Theologe die Mystikerin Gertrud von Helfta, der die Nachwelt den Beiname ,,die Große“ gab. Lange Zeit war diese Frau, die oft als größte deutsche Mystikerin bezeichnet wird, von anderen Namen verdrängt, so unter anderem von ihrer Namensgefährtin von Hackeborn, ihrer langjährigen Lehrerin. Doch gerade im 20 Jh. erleben ihre Schriften eine Renaissance , vielleicht weil sie so klar und verständlich in ihrer Sprache sind.
Jesus, du willst mit uns verbunden bleiben. Herr, erbarme dich unser.
Du reinigst uns von unseren Sünden. Christus, erbarme dich unser.
Du willst, dass wir reiche Frucht bringen. Herr, erbarme dich unser.
Gertrud kam am 6.Januar 1256 in Sachsen-Anhalt möglicherweise in Eisleben zur Welt. Schon mit fünf Jahren gaben die Eltern das Mädchen in das Zisterzienserinnenkloster in Helfta nahe Eisleben, dem Gertrud von Hakeborn als Äbtissin vorstand. Kloster Helfta galt zu jener Zeit als das führende Frauenkloster im deutschsprachigen Raum. Gertrud war glücklich in diesem Haus und nahm , sobald sie das nötige Alter hatte, den Schleier. Am 27. Januar 1281 hatte die 25 jährige Gertrud ihre erste Christus.Vision. Von nun an sollten ihr bis zum Tod immer wieder innige Vereinigungen mit Christus zuteil werden, deren Verlaufen und Empfindungen Gertrud ab 1289 schriftlich niederlegte. Für ihre Aufzeichnungen benutzte sie die lateinische Sprache, die sie im Kloster hervorragend erlernt hatte. In ihren mystischen Erlebnissen verlangte Gertrud immer wieder danach, für Christus sterben zu dürfen. Mit der Zeit lernte die junge Frau, diese Sehnsucht zu unterdrücken und gab sich von da an dem Wunsch hin, dass der Wille Gottes an ihr geschehe. Ihre glühende Gottesliebe schrieb Gertrud von Helfta in ihren Schriften ,,Gesandter der Gottes liebe und ,, Geistliche Übungen“ nieder. Gertrud trug im Mittelalter ganz entscheidend zur Verehrung des Herzens Jesu bei, viele Anrufungen der Herz-Jesu-Litanei schrieb sie Ende des 13 Jh nieder. Gertrud von Helfta starb am 13.November 1302 in ihrem Kloster. Unvergessen sind ihre Worte. Dir Christus, vermähle sich mein Geist zu einem Geist, zu einem Willen , zu einer Liebe. Erst 1783 wurde Gertrud in den römischen Kalender aufgenommen.
Das wichtigste Gebet für uns Christus ist wohl das,,Vater unser“. Wir wollen es jetzt ganz bewusst miteinander beten.
Herr Jesus Christus , lass uns zum Wesentlichen hinfinden und gib uns deinen Frieden. Um diesen Frieden bitten wir.
Gott nahe zu sein ist mein Glück. Ich setze mein Vertrauen auf Gott, den Herrn.
Jesus, der sagte. Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt, er sei mit euch.
Im heutigen Evangelium sagt zu uns Jesus, dass wir in seiner Liebe bleiben sollen. Dazu aber genügen unsere Worte nicht. Jesus erwarten von uns unsere Taten. Wir können sagen. Die Taten der Liebe. Die Liebe zu Gott zeigt sich auch darin, dass wir Gottes Gebote einhalten werden. Das Beispiel dafür zeigt uns auch die heilige Margaretha.
Jesus, du hast uns deine Liebe geschenkt. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns gelehrt deine Gebote einzuhalten. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns deine Freunde genannt, Herr, erbarme dich unser.
Margaretha von Schottland galt über viele Jahrhunderte hinweg als das Vorbild einer Landesmutter und Familienmutter. So gütig und liebevoll, wie die schottische Königin für ihre acht Kinder sorgte, so umsichtig widmete sie sich auch ihrem Volk. Margareta war die Tochter des aus England verbannten Königs Eduard Atheling und der ungarischen Prinzessin Agatha, sie hatte um das Jahr 1046 in Ungarn das Licht der Welt erblickt. Von 1057 an lebte das Mädchen am Hof seines Onkels Eduards /dem Bekenner/ in England. Nach der berühmten Schlacht von Hasting im Jahr 1066 floh die inzwischen etwa 20 jährige Margareta nach Schottland, wo sie Jahre später König Malcolm III. heiratete. Unermüdlich wirkte die junge Königin in den folgenden Jahren für die Reform des kirchlichen Lebens in ihrem Land, beseitigte die alten keltischen Bräuche und förderte die christliche Erziehung. Ein besonderes Herz hatte die Königin für die Armen des Landes, die sie großzügig unterstützte. Ein Denkmal setzte sich Margareta mit der Gründung der berühmten Abtei Dunfermline. Margareta von Schottland starb am 16. November 1093 in Edinburgh. Sie wurde an der Seite ihres Mannes in der Abteikirche Dunfermline beigesetzt. Während der Reformation wurden die Gebeine von Margareta und Malcolm nach Madrid überführt. Die Jesuiten von Douai bewahren das Haupt der Patronin von Schottland auf.
Wir dürfen Gott unseren Vater nennen und darauf vertrauen, dass er sich unser annimmt und uns der Gewalt des Bösen entreißt. Wir beten mit den Worten Jesu…
Der Friede kommt auch durch das Hören. Wir folgen den Worten Jesu, wir öffnen uns für die Mitmenschen und bitten.
So spricht der Herr. Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis gehen, sondern wird das Licht des Lebens haben.
33. Sonntag 2018 – Erinnerung an die zweite Ankunft des Menschensohnes
Einführung
Das Wort Ende hat viele Bedeutungen. Ende bedeutet auch den Anfang von etwas Neuem. Der Herbst in der Natur, unsere Friedhöfe, unser Älterwerden sagt auch etwas über das Ende aus. Das Lebensende ruft bei vielen Angst hervor. Das Ende ist auch die Zeit, um Rückschau zu halten und auch, um zu danken und zu beten. Hat es einen Sinn, an das Ende unseres Lebens und an das Ende der Welt zu denken? Ja, bestimmt!
Predigt
Im heutigen Evangelium sagt Jesus über die Ereignisse: Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken kommen sehen. Im Glaubensbekenntnis bekennen wir: Er wird kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Das Werk Gottes – also die Welt – hört auf zu existieren. Die Menschen werden Jesus ihren Erlöser in seiner Macht und Herrlichkeit sehen. Jesus will uns nicht mit diesen Worten Furcht einflößen. Er fordert uns auf, bereit zu sein für die Begegnung mit Gott als Richter. Wir werden vorbereitet darauf sein, wenn wir unsere Mission und das Ziel unseres Lebens auf der Erde kennen und realisieren. Es ist auch nicht wichtig, dass wir genau wissen, wann das Ende kommt. Wichtig ist aber unsere Bereitschaft in jedem Moment. Bereit für den Tod zu sein, ist die Pflicht eines jeden Menschen.
Die Geschichte spricht vom Ende der Menschheit und der Nationen. Bereit zu sein, bedeutet, seine Angelegenheiten in Ordnung zu bringen. Dann werden wir nicht mit Angst erfüllt sein, sondern in Ehrfurcht unserem Gott, als den Richter der Menschheit entgegengehen, den wir barmherzig und gerecht nennen. Zu einer Begegnung mit Gott in der Stunde des Todes und am Ende der Welt muss es kommen, damit ER die Menschen gerecht belohnen oder aber auch bestrafen kann. Jeder von uns hat Aufgaben in seinem Leben, die er erfüllen muss. Diese Aufgaben sind unterschiedlich. Gott wird unser ganzes Leben in der Stunde unseres Todes belohnen. Die Belohnung wird gerecht sein.
Das Leben kann nicht wiederholt werden. Vor Gott werden wir nicht mehr in der Lage sein, eine Ausrede zu finden, Dinge zu verbergen, die Schuld auf andere zu schieben. Das Urteil Gottes wird ewig, endgültig und unveränderlich sein. Ein Mensch, der in Feindschaft mit Gott stirbt, hat scheinbar nicht den Wunsch, für immer in seinem Reich zu leben. Er verurteilt sich selbst. Gott wird den Wunsch, IHM ihre Liebe zeigten. Es muss – wie schon gesagt – zur persönlichen Begegnung jedes Menschen mit Gott kommen, damit jeder Mensch seine Liebe und Gerechtigkeit kennen lernen kann. Gott hat niemanden zur Erlösung oder zur Verdammnis bestimmt. Die Zeit des letzten Gerichts muss kommen, damit die Guten von den Bösen getrennt werden.
Unsere Ewigkeit liegt in unseren eigenen Händen. Sie hängt von unserer Entscheidung ab und Gott respektiert unsere Entscheidung. Wir leben im Schatten der Ewigkeit. Wir glauben auch, dass das zweite Kommen Christi anders sein wird als seine erste Ankunft in Bethlehem. Damals kam ER als Unbekannter. Jetzt kommt ER, als DER, den wir erwarten – und ER kommt mit Kraft und Herrlichkeit. Der Gedanke an das zweite Kommens Christi bedeutet bei seinen Anhängern Freude und Trost, denn sie werden zu Miterben des Reiches Gottes.
Und so wollen wir dem Seefahrer ähnlich sein, von dem Sigmund Freud in einer Novelle schreibt, nämlich, dass wir vorbereitet sein sollen: Ein Seemann strandete auf einer Insel nahe des Äquators. Er war ganz überrascht vom Benehmen der Einheimischen, die in mit Händeklatschen und Gesang begrüßten und ihn zur Hauptstadt dieser Insel brachten. Dort krönten sie ihn zu ihrem König, allerdings nur für ein Jahr. In dieser Zeit wurden alle seine Wünsche und Anordnungen als König erfüllt. Natürlich interessierte sich der Seemann auch für die örtlichen Gewohnheiten. Doch was er da erfuhr, verschlug ihm den Atem. Nach einem Jahr des Aufenthaltes auf dieser Insel werden alle auf eine einsame Insel gebracht, wo sie ohne Mittel für den Lebensunterhalt sind und zu einer Opfergabe ihrer Götter werden. Der Seemann war schockiert und begann nachzudenken, was er dagegen unternehmen könnte. Er gab zuerst den Auftrag, ein Boot zu bauen. Dann ordnete er an, man solle auf dieser einsamen Insel Bäume, die Früchte tragen, pflanzen, außer auch Getreide und Gemüse. Zum Schluss befahl er, auf dieser Insel ein schönes Haus zu erbauen. So bereitete sich also der Seemann, der jetzt für ein Jahr König war, auf den Tag vor, an dem er von den Einheimischen auf diese einsame Insel gebracht werden würde. Man kann sagen, dass sich der Seemann der Novelle von Sigmund Freud gut auf die Änderung in seinem Leben vorbereitete.
Und das sollten auch wir machen – jetzt in unserem irdischen Leben, das ja eines Tages enden wird. Unser ewiges Leben wird dann beginnen. Auf dieses ewige Leben müssen wir uns schon während unseres irdischen Daseins vorbereiten. Gott gibt uns die Zeit und die Möglichkeiten für diese Vorbereitung. Es hängt aber alles von uns ab. Vergeuden wir nicht diese Zeit und alle unsere Möglichkeiten, um das ewige Leben in Gottes Herrlichkeit zu erlangen!
Gott, der jedem die Minen gegeben hat, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium will Jesus sagen, dass jeder von uns von Gott die Fähigkeiten bekommen hat. Für diese Fähigkeiten sind wir verantwortlich. Wir dürfen sie nicht vergraben, wir müssen sie entwickeln und die Frucht bringen. Dafür bekommen wir von Gott die Belohnung.
Jesus, du hast allen Gutes getan. Herr, erbarme dich unser.
Du wirst uns richten nach den Werken der Liebe. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns viele Gaben gegeben. Herr, erbarme dich unser.
Das Gedächtnis des Landespatrons Österreich , Markgraf Leopold III dem Heiligen, ist am gleichen Tage wie das Fest des Hl. Albertus Magnus,deshalb erscheint er hier einen Tag früher. Der hl. Leopold gilt mit Recht als Musterbeispiel eines wahrhaft christlichen Fürsten. Sein Leben und seine lange Regierungszeit sind geprägt von tiefer Demut gegen Gott, dem er alles, was er unternahm, unterstellte. Schon bei Lebzeiten wurde Markgroff Leopold der Fromme genannt, seine Untertanen erblickten in ihm einen Vater der Armen und Beschützer des Rechts. Papst,Innozenz VIII, der ihn im Jahre 1485 unter die Heiligen erhob, gab vom Wesen dieses christlichen Herrschers mit folgenden Worten Zeugnis. Vierzig Jahre hat er Österreich regiert und zwar in Zeiten, da jedermann in Deutschland durch blutige Kriege, durch Mord und Mord und Verwüstung in Schrecken gesetzt wurde, er aber regierte ruhig, höchst gerecht und menschenfreundlich. Und während andere Länder vom Blute trieften, erhielt er das ihm anvertraute Österreich in gottgefälligem Frieden. Nicht weit von Wien liegt am rechten Ufer der Donau auf einer Anhöh das prachtvolle Chorherrenstift Klosterneuburg . In der Schatzkammer befindet sich neben vielen Kostbarkeiten ein Stückchen Schleier und ein Holunderstrauch. Diese Dinge erinnern an die legendäre Gründung des Stiftes durch den hl. Leopold . Auf wunderbare Weise nämlich hatte ihm der Himmel den Ort angewiesen, wo das Kloster errichtet werden sollte. Gewiss ist jedenfalls , dass Markgraf Leopold III der von 1095- 1136 regierte , seine Residenz von Melk an diesen verlegte und in Verbindung damit ein Stift ,,bei Niwenburg (neuen Burg) erbaute. Anfänglich weltliches Kollegiatsstift , hatte der Markgraf 1133 Augustiner Chorherren dorthin berufen. Auch das Kloster der Augustiner- Chorfrauen daneben dürfte zu dieser Zeit entstanden.
Gottes Reich ist ein Reich des Friedens und der Gerechtigkeit. Im Vertrauen darauf beten wir wie unser Herr Jesus Christus und zu beten gelehrt hat..
Gerecht gemacht aus dem Glauben , haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus unseren Herrn. Daher beten wir.
Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, Denn, er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen.
Jesus Christus, der von uns verlangt dass wir dankbar sind, sei mit euch.
Wenn wir manchmal irgendeine Sache brauchten und wir sie bekommen haben, sicher waren wir für sie dankbar. Es ist natürlich für einen normalen Menschen, dass er für die Gaben danken weißt. Stellen wir uns vor, dass jemand krank ist, er hat große Schmerzen, der Arzt hilft im, wird er nicht dankbar? Es scheint uns so selbstverständlich und doch es ist nicht immer so.
Jesus, du warst bei Gott vor allem Anbeginn. Herr, erbarme dich unser.
Von dir hat alles Licht seinen Ursprung. Christus, erbarme dich unser.
Du kamst, uns aus göttlichem Leben zu erneuern. Herr, erbarme dich unser.
Im Evangelium haben wir von zehn Aussätzigen, sie konnten nicht mit ihren Familien leben. Sie müssten sich außerhalb der Städte und Dörfer aufhalten, um jemanden nicht anzustecken. Sie hörten von Jesus, und warteten, dass er ihnen helfen wird. Das ist auch geschehen. Wir würden warten, dass nach ihrer Heilung ihre erste Reaktion die Dankbarkeit gegenüber Jesus äußern. Wir sehen, dass sie das nicht gemacht haben, außer einem. Und das was Samariter. Dieses Bild gehört in die Vergangenheit nicht. Wir können über die ähnlichen Situationen in unserem Leben sprechen. Viele Gaben, die wir bekommen,kommen uns als selbstverständlich vor. Wenn wir etwas bekommen, ohne eigenes Verdienst, ist es ein Geschenk, für das wir danken müssen. Wir denken hier nicht an die außergewöhnliche Sache, die wir bekommen können. Doch ein Geschenk ist, jede Minute unseres Lebens. Wir bekommen viele gute Dinge von Gott durch unsere Nächsten. Es ist daher notwendig Gott und den Menschen zu danken. Unsere Dankbarkeit ist zu sehen. Lassen wir uns den dankbaren Geist in Worte und Taten verwandeln, die unsere Dankbarkeit gegenüber Gott und den Menschen zum Ausdruck bringen. Ein wahrer Ausdruck des Dankes im Leben erscheinen. Schätzen wir die Gaben, und zeigen wir, dass wir für sie dankbar sind.
Im Namen Jesu ist das Heil zu uns gekommen. Deshalb dürfen wir in seinem Namen zum Vater beten.
Christus ist das wahre Licht, das uns erleuchtet, damit wir sicheren Fußes unseren Weg durch die Zeit gehen. Deshalb bitten wir.
selig, die Gottes Wort im Herzen bewahren und seine Geheimnisse schauen dürfen in Ewigkeit.
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