Archiv für den Monat: August 2017

Samstag der 21.Woche Mt 25,14-30

Denn ,wer hat, dem wird gegeben und er wird  im Überflüss haben, sagte Jesus, er sei euch.

Ein andermal nahm Jesus für seine Gleichnisse die Vergleichungen aus der bäurischen und  Handwerks-Milieu. Im heutigen Evangelium griff er nach der Geschichte aus dem Finanzwesen und Bankwesen.

Jesus, du hast uns  die Güter dieser  Welt anvertraut. Herr, erbarme dich unser.

Du hast  uns  berufen, dir  in dieser Welt zu  dienen. Christus, erbarme dich  unser.

Du wirst wiederkommen und Rechenschaft von  uns  verlangen.  Herr, erbarme dich unser.

Auch wenn die Apostel nicht große Summe von Gelder  besitzen, doch  sie wussten  etwas vom  Finanzwesen. Zum Beispiel das, wer hat viel Geld, kann mit den Spekulationen noch mehr Geld verdienen. Die Zinsen waren in der antikeren Welt sehr hoch. Vielleicht selbst die Diener  borgten  das Geld für hohen Zinsen und so machten sie ein gutes Geschäft. Es scheint, dass Jesus nicht stört, für heutiges  Gleichnis die Geschichte vom Gebiet, das Gebiet , das ihm ganz entfernt war. Jesus erzählt den Aposteln  das Gleichnis, in dem ein Man ins Ausland geht und vertraut ihnen sein Geld. Was machten die Diener mit seinem Besitz? Einige vermehrten es durch ihre Emsigkeit und die Gewandheit. Aber war ein Diener, der nur müssig und mit der Angst wartete seinen Herrn ab. Er verlor nichts, aber auch nichts gewann. Also er arbeitete nicht und das ist für einen Diener unzulässig. Wenn wir um uns sehen, stellen wir fest, dass die Menschen nicht aufs Gleiche Gesundheit, Weisheit, Begabung, bekommen haben. Ist das nicht ungerecht? Nein. Es ist nicht ungerecht. In diesem Gleichnis  geht nicht nur um die Gaben, sondern auch um ihre Ausnutzung und Anwendung. Der Herr ist gerecht und verlangt von niemanden mehr als er machen kann  

Herz-Jesu-Freitag Mt 25,1-13

Herz Jesu, Quelle des Lebens und der Heiligkeit, sei mit euch.

Die persönliche und lebendige Beziehung zu Christus ist einer von sicherst sten Äußerungen  wahrer Frömmigkeit. Die Sehnsucht nach der persönlichen Beziehung zu Christus fand verschiedene Formen Äußerungen in Gebeten. Einer von ihnen ist auch  die Verehrung  zu Jesu Herzen, die  aus der Verehrung  zum leidenden Christus hervorgeht. Die Gründen dieser Verehrung quellt in der Heiligen Schrift. Einer  der Soldaten  stieß  mit der Lanze  in seine Seite  und sogleich   floß Blut  und Wasser  heraus. Joh.  19,34

Jesus, Du König der  Herrlichkeit, erbarme dich unser.

Christus,  Du  Sonne der  Gerechtigkeit, erbarme dich unser.

Jesus, sanft und  demütig  von Herzen, erbarme dich unser.

Der dänische Dichter Jense Jakobsen  beschreibt in einer Novelle die Szene  der Kreuzigung: Gottes Sohn sah, dass die Menschen  die Erlösung nicht würdig waren. Er entriss die Beine durch die Kuppe der  Nagel. Er ballte  die Fauste und entriss die Hände vom Kreuz. Er sprang vom Kreuz herunter und mit dem Zorn des Königs stieg in den Himmel auf. Das Kreuz blieb leer. Und das Werk der Erlösung wurde nicht  vollendet. Sicher es wäre, wenn Jesus  so wäre wie wir. Aber, er blieb am Kreuz bis zum Ende. In seinem Herzen brannte die Gottes Liebe. Ein französischer Film  Knopf-krieg  erzählt von einem   Junge, der  Hitze des Kampfes  um alle Knopf  kam. Darum er mit dem Weinen erklärte: Wenn ich das wüsste,  wäre ich dort nicht gekommen. Wenn Jesus nur ein üblicher Mensch  wäre, und wusste, was auf ihn wart, das Heil wäre nie verwirklicht. Und wir würden in der  Abgeschiedenheit von Gott leben. Jesus ist aber auch Gott.  Er hat ein Herz  , das andere  ist, als das Herz der Menschen. Sein Herz ist opferwillig, es ist mit der Liebe  durchgekommen. Jesus weichte das Opfer nicht aus, um das wusste er, dass auf ihn wart.

Wir  dürfen  Gott  unseren  Vater nennen, weil wir in Jesus Christus seine Kinder. So beten wir.

Jesus Christus hat am  Kreuz durch  sein Blut   Frieden gestiftet. Deshalb bitten wir.

Singt dem Herrn ein neues Lied, greift  voll in die  Saiten  und jubelt laut.

22. Sonntag im Jahreskreis A Mt 16, 21-27

 22. Sonntag im Jahreskreis A 2017 – Wer mein  Jünger sein will, der verleugne sich selbst.

Einführung

Wir kennen das aus eigener Erfahrung. Wir wollen jemanden aufrichtig  einen Ratschlag  erteilen,  und der sagt uns, dass unser Ratschlag  für ihn keine Bedeutung hat. Etwas Ähnliches erlebte Petrus, der Jesus etwas raten wollte.

Predigt

Da nahm  Petrus Jesus  beiseite und sagte zu ihm: Das soll Gott verhüten, Herr! Das darf   nicht mit dir   geschehen. Jesu Antwort ist scharf: Weg  mit dir  Satan, geh  mir aus  den Augen! Du willst mich  zu Fall bringen, denn du hast nicht das im Sinn, was  Gott will, sondern  was die  Menschen wollen. (Mt 16,23) 

Warum redete Petrus so zu Jesus? Und warum reagierte Jesus so? Petrus glaubte, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Er aber konnte nicht begreifen, dass Gott vor einer menschlichen Gewalt kapitulieren würde. Die  Vorstellung des Petrus von Messias war sehr menschlich. Auch er war wurde von seinen Zeitgenossen beeinflusst, und für die sollte der Messias  vor allem der Befreier des Volkes von fremder  Macht  sein. Jesu Worte erschütterten  ihn so, dass er die Worte gar nicht hörte: aber  am dritten Tag wird er auferstehen.  Er  dachte nur daran, dass Jesus leiden und sterben muss. Jesu Reaktion  war auch begreiflich. Er kam auf die Erde, damit er Gottes Heilsplan erfüllen könne. In diesem Heilsplan ist auch der  schmerzliche Weg des Kreuzes eingeschlossen. Alles was Jesus machte Jesus, führte zu diesem Ziel hin. Jesus übernahm freiwillig die Rolle des Messias, der leiden muss. Gleichzeitig wollte er, dass der Mensch  an seinem Tod teilnimmt und freiwillig sein Kreuz mitträgt. Jesus entschied, dass ohne sein Kreuz und ohne die Bereitwilligkeit, sein eigenes Kreuz zu tragen, der Mensch das ewige Leben nicht gewinnen kann. Jesus nannte Petrus deshalb Satan, weil er Gottes Pläne ändert wollte,  und bestimmen wollte,  was Jesus  machen oder nicht machen soll.  

Woran denken wir, wenn wir anderen Menschen Ratschläge geben? Ist in uns etwas von der Einstellung des  Petrus, also haben wir ein größeres Verständnis für Menschliches als für Göttliches? Sind nicht unsere Ratschläge in der Art – dass eben die Welt einmal so ist.   Unsere Zeit ist nicht gerade immer gut und so sind wir sehr davon beeinflusst. Was würden etwa heutzutage  die Menschen sagen? In etwa – Weg mit dir Satan!  Würde Jesus auch so zu uns sagen? Der Christ sollte andere beraten, besonders wenn  jemand sich interessiert für das geistliche Leben. Er sollte verstehen zu erklären, was für ein Unterschied  zwischen einem getauften und einem ungetauften Kind ist – was für ein Unterschied zwischen der Hochzeit in der Kirche und vor dem Standesamt ist. Er sollte von seinem Glauben erzählen und über die Bedeutung des  christlichen Lebens sprechen. Wichtige Ratschläge  enthalten  auch eine bestimmte Verantwortung. Wenn wir jemanden schlecht beraten, sind wir für sein Leben verantwortlich.Beraten wir andere so, dass es nützlich ist und Sinn hat. Manchmal ist es besser, nicht zu beraten, als um jeden Preis seine eigene Weisheit beweisen zu wollen.  

Eine alte Weisheit sagt, dass der Mensch nur das geben kann, was in seinem Herzen ist. Wenn wir in unserem Herzen  Frieden und Liebe haben, können wir sie den anderen weitergeben. Wenn wir  unsere Kreuze tapfer tragen, sind wir fähig auch anderen zu helfen,  ihre Kreuze zu tragen. Bitten wir um die Gabe des Rates, damit wir andere richtig beraten können.  Bitten wir oft um diese Gabe! Haben wir keine Angst, Ratschläge zu geben, auch wenn wir wissen, dass sie  den betreffenden Menschen nicht gefallen! Ja, heute wollen die Menschen oft nur das hören, was ihnen gefällt. Wir Christen dürfen  die Menschen in unrichtigen Einstellungen nicht unterstützen. Wir sollen uns immer an das Beispiel Jesu halten!   

Donnerstag der 21.Woche Mt 24, 42-51

Seid also  wachsam. Denn ihr wisst,  an welchem  Tag euer  Herr  kommt.

Die Lebenspraxis lehrt uns, dass jede wichtige Arbeit die Wachsamkeit verlangt. Zum Beispiel, der Fahrer hinter dem Steuer. Der Wachmann wach ist, damit er den Einbruch und die Beraubung verhindert. Die Eltern ,, wach sind“ bei der Erziehung ihrer Kindern. Auch Jesus macht uns aufmerksam auf diese Tugend.

Herr, vergibt uns alle Unentschiedenheit in  deinem Dienst. Herr, erbarme dich unser.

Vergib uns  allen Kleinglauben in deiner  Nachfolge. Christus, erbarme dich unser. 

Vergib uns  alle Gleichgültigkeit auf  dem  gemeinsamen Weg  zu dir. Herr, erbarme dich  unser.

Jesus erklärt die Bedeutung der Wachsamkeit in drei Punkten. Im ersten  spricht er von der Bereitschaft. Der Dieb kommt, damit er raubt, aber der Hauswirt wach ist, damit  er sein Vermögen. So auch der Christ muss, immer vorbereitet sein. Der  zweite Punkt sagt uns, dass wir zum Treffen mit dem Herrn durch umsichtigem Leben, vorbereiten sollen Der glaubige Mensch soll sich nicht darüber quälen, wann kommt der Herr, aber immer vorbereitet sein soll, weil  er weist das ist der sicherste  Bürgerschaft, wie sich vorbereiten auf die  Ankunft  Gott- Richter. Solches Benehmen gibt Frieden und  Freude, Im dritten Punkt  verweist Jesus auf das negativ Beispiel schlechtes Diener, der nicht  vernünftig  handeln. Er ist sicher, dass sein Herr nicht kommt, und darum er verhaltet sich unverantwortlich. Aber der Herr kommt plötzlich und findet die Unordnung. Dieser Punkt sagt uns, dass wir nicht sagen dürfen. Ich bin noch jung. Ich habe genug Zeit zur Vorbereitung. Niemand hat diese Bürgschaft. Wir bewusst werden  das Ansehen des Wortes wachsam sein. Wir kennen weder den Tag noch die Stundem, aber wenn wir vorbereiten sind, nichts kann uns  überraschen. 

Wer darauf bedacht ist, in der Lebensgemeinschaft mit  Gott  zu bleiben, kann  zuversichtlich alle Sorge und Not seines Lebens bittend vor Gott hintragen. Beten wie gemeinsam.

Unser guter Hirte Jesus Christus will uns  aus aller Spaltung, Entzweiung und Heillosigkeit zum inneren  und äußeren Frieden führen. Deshalb beten wir.

Deine Stimme hat unser Ohr getroffen, deine Stimme hat unser  Herz gerührt. Dank sei dir, Jesus.

Mittwoch der 21.Woche Mt 23,27-32

 Tut und  befolgt also alles, was sie  euch  sagen, aber  richtet euch  nicht nach dem, was sie sagen, sagte Jesus, er sei mit euch.

Im heutigen Evangelium wirft Jesus den Pharisäern und Schriftgelehrten ihre Sünden/Fehler/ vor/ . Immer wenn jemand von unseren Fehler spricht/ uns vorhalten/, sollen wir nachdenken, ob es die  Wahrheit ist. Wenn ja, dann sollen wir unsere Sünden nicht nur bereuen, sondern  unser Leben, unser Benehmen ändern. Das machten leider  die Schriftgelehrten und Pharisäer nicht. 

Jesus, du bist  für uns wie der Wind, der uns  atmen lässt. Herr,erbarme dich  unser.

Du bist für uns  wie  das Wasser, das uns  wachsen lässt. Christus, erbarme dich unser.

Du bist,  für uns  wie die Sonne, die uns leben lässt.Herr, erbarme dich unser.

Jesus nannte die Schriftgelehrten und  Pharisäer, die Gräber, die außen weiß angestrichen sind. Was bedeutet das, wenn jemand dem geweißten Grab ähnlich ist? Der Begriff des Grabes ist uns  gut bekannt. Wir wissen, dass Grab etwas ist, was tief und dunkel ist, wo legt man die toten Menschen. Der Mensch will aber den Tot verbergen, darum er die Graben schmückt, verziert. In Ostländer die Menschen weißten  die Gräben mit dem Kalk. Daran ist nichts böse. Es ist aber schlecht, wenn der lebendige Mensch in sich den Keim des Todes trägt. Darum sagte Jesus: So erscheint auch ihr  von außen den Menschen  gerecht, innen aber seid  ihr  voll Heuchelei und  Ungehorsam gegen Gottes Gesetz. Es ist natürlich, dass wir nach außen hin gut aussehen wollen und dass die anderen uns  für die guten Menschen halten. Aber es ist nicht richtig, wenn wir uns bemühen, mit unserer Außenseite unsere Sünden zu verhüllen. Das machten die Pharisäer. Werden wir ihnen nicht ähnlich.  Was werden uns nützen, wenn wir vor den Menschen die Masken tragen werden? Leben wir aufrichtig vor Gott, der in unsere Herzen sieht, vor dem wir nichts verbergen können.

Gottes Liebe überdauert selbst  den Tod. Um so vertrauensvoller beten wir.

Jesus sagte zu Marta. Ich bin  die Auferstehung  und das Leben. Deshalb bitten wir. 

Preist den Herrn mit der  Zither, spielt  für  ihn auf  der  zehnsaitigen  Harfe.

Enthauptung Johannes des Täufers Mk 6,17-29

Jesus Christus, der Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue sucht, sei mit euch.

Die Propheten hatten das im Leben nie  leicht. Auch Johannes der Täufer. Zuerst wegen des menschlichen Ärger, der  Herodias darstellt, dann wegen der menschlichen  Schwachheit, derer Bild hier der König Herodes ist und schließlich  wegen menschlicher Dummheit, die hier Salome verkörpert.

Jesus, du schaust auf die Treue, mit der wir  dir dienen. Herr, erbarme dich unser.

Du kamst um alles nach dem Willen des Vaters  zu tun.  Christus erbarme dich unser.

Du wusstest alles, was nach dem Willen des Vaters  geschehen sollte. Herr,erbarme sich unser.

Johannes der Täufer geähnelt dem Elija durch den Geist und auch durch die Sendung. Die Rolle   der blutgierigen Königin Jesabel, hat Herodias ausgespielt, die Frau von Herodes Bruders Filip. Herodes brachte sie aus Rom, als er zu Besuch war bei Kaiser und mit ihr, auch ihre Tochter Salome. Als Johannes der Täufer über ihre sündigen Lebensgemeinschaft erfuhr,sagte er ohne  Bedenken dem König prophetisches ,, du darfst nicht“. Die scharfsinnige Herodias erspürte rechtzeitig, dass dieser tapfer Mann, den selbst Herodes achtete,  ihre Platz/Position/  bei der Seite Herodes bedrohen konnte. Sie machte alles dafür, damit Johannes ins Gefängnis geraten. Herodes besuchte Johannes und hörte ihn, aber nur mit einem Ohr. Mit dem anderen hörte er Herodias, die zu ihm sagte: du kannst. Herodias begnügte sich nicht damit, dass Johannes im Gefängnis war, sie suchte die Gelegenheit Johannes zu beseitigen. Und wer sucht, findet. Den Propheten kann zwar mundtot machen, aber seine Wahrheit nicht.

Die Welt in der wir  leben, blendet und verführt uns. Damit wir  den Weg  finden, wollen wir  zum Vater beten.

Damit wir lernen, barmherzig  zu sein und einander  zu vergeben, erbitten  wir  vom  Herrn seinen Frieden.

Selig, die frei  sind von aller Heuchelei und Gott  dienen mit  lauterem Herzen.

Hl.Augustinus

Die Liebe des Vaters und Jesus  Christi, der unser Lehrer ísť,sei mit euch.

Große Talente sind Ein Geschenk. Sie können ebenso zur großen Gefahr werden .Augustinus hat das erfahren. Er machte sehr früh Karriere. Das machte ihn. selbstbewußt und stolz. Für sein Leben brauchte er keinen Gott und achtete mein Gebot. Mit 32 Jahren erlebte er durch die Predigt des Ambrosius in Mailand seine Bekehrung. Er wurde Priester und Bischof von Hippo. Eine ungewöhnliche Ernte wissenschaftlicher und seelsorglicher Arbeit hat ihn zu einem der bedeutendsten Kirchenlehrer der Kirche gemacht.

Jesus du bist unser Meister und Lehrer.Herr,erbarme dich unser.

Du hast uns den Heiligem Geist gesandt. Christus, erbarme dich unser.

Du stehst uns bei im Wandel der Zeit. Herr,erbarme dich unser.

Augustinus bemühte sich  die Behauptung zu begreifen dass die Ursache des Bösen unser frei Willen ist. Wenn ich etwas wollte oder nicht wollte, war ich sicher dass ich das will, oder nicht will und niemand anderer. Im Problem des Guten und Bösen beginnt bei Augustinus Hauptrolle den Willen spielen. Bekannt ist die Aussage des Augustinus. Damit Er die Menschen zu frei macht, machte er sie zu ,, sakrilegischen.“ Also machte er  sie zur Sünde fähig, fähig entschlossen sich auch für das Böse. Augustinus jagt die Sehnsucht nach der Wahrheit nach vorne.  Augustinus fragte sich. Wer mich erschuf?  Nicht mein Gott, der nicht nur gut ist, sondern er ist das Gute selbst ist. Woher ist  das, dass ich das Böse will und habe nicht gern das Gute. Wer setzte in mich den Same  des Bösen ein? wenn guter Gott erschuf mich? Wenn der Urheber der Satan  ist, woher der Satan ist. Woher entstand in ihm das böse Willen? Doch er wurde als Guter erschaffen. Augustinus sucht die Ursache des Bösen. Er sucht in der Heilsgeschichte, in der Lehre des Christentums in der Erbsünde. Das Problem des Bösen jagte Augustinus in die Angst. Er hörte nicht auf zu suchen, woher das Böse ist und konnte keinen Ausweg finden.

Jesus Christus, unser Meister und Lehrer, hat uns  gelehrt, wie  wir zum   Vater   beten sollen. In seinem Namen  bitten wir.

Damit der Vater im Himmel uns seinen  Frieden  schenke, wollen wir  ihn in kindlicher  Liebe bitten.

Selig,  die Gott mit ganzem Herzen  dienen und zu den  Großen  des  Himmelsreiches  gehören werden.

 

Die Fülle des Lebens

 Der französische Romanschrifsteller  Albert Camus im Drama Caligula ringt leidenschaftlich mit dem Problem der Sehnsucht nach dem Leben. Der Mensch, jeder Mensch durst nach dem Leben, nach dem sinnvollen Leben. Camus fragt. Hat Gott für mich die Tiefe des Meeres? Die Aussage von Camus äußert das Drama des menschlichen Wesens, das sich  am schlechtesten Gefängnis befindet, ohne Möglichkeit aufsehen zu Himmel. Das ist der Fall des Menschen, der Gott definitiv verloren. Camus kannte Christus nicht. Einige sagen, dass er von Gott nicht weit war. Er aber starb vorzeitig. Wer weißt , wie war seine Begegnung mit ihm. Im Evangelium lesen wir oft die Aufsagen von Jesus, in denen  sich uns anbietet wie das Leben, das Licht, den Weg, das Brot des Lebens, das Wort, das notwendig ist, damit der Mensch leben kann. Es gibt die Menschen, die im Leben alles  haben, aber es scheint, es fehlt ihnen das was wichtigste ist: das Leben. Hauptsächlich die jungen Menschen erspüren sehr schnell, wie absurd ist, wenn jemand ausschließlich nur um Lebensstandard sorgt, aber nicht um das Leben. Der berühmte  Dupanloup  am Ende  seines Lebens   sagte. Ich machte viele kleine Sachen, auf Kosten der Sachen,die wesentlichen waren. Damit wir das Leben leben, das würdig des Menschen ist, müssen wir nicht nur das Brot haben, sondern auch das Ziel. Nur das Ziel, das Ideal gibt dem Leben den Sinn. Aber das Ideal kann nicht irgendein Filmhelder. Dem Menschen rächt sich immer, wenn er das Ideal für das Idol ersetzt. Nicht der Mensch ist der Maßstab für den Menschen. Der Maßstab des Menschen ist Christus. Wenn jemand Kriterium verliert, verlor den Maßstab  des Menschen. Majakowskij / russische Dichter/ am Anfang seiner politischen  Karriere schrieb. Genossen. Ich möchte meine Seele aus dem Körper ausreißen und  rollen sie aus, wie eine rote Fahne und trägt vor euch. Das ganze Leben erlebte er im Dienst der roten Revolution. Wenn er aber sah, was er mit dieser Revolution erlangte, verzweifelte. Die Revolution endete sich mit dem Bankrott. Seine letzte Worte vor dem Selbstmord waren: Brüder, also nicht die Genossen. Ich betrog euch, Christus lebt. Viele Menschen gelangten auf Irrweg, sie wurden die Beute  der Lüge, weil sie dessen verwerfen, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, der die Schlüssel des Lebens hat, der das lebendige Wasser hat. Die Sehnsucht nach etwas, was übermäßig,tief wie ein Meer ist, wovon Camus sprach, das ist die Erfüllung der Vorhersage des Propheten Amos:Seht  es kommen   Tage – Spruch  Gottes   des Herrn , da schicke  ich  den Hunger   ins Land, nicht  den  Hunger  nach  Brot, , nicht Durst nach Wasser, sondern  nach einem Wort   der Herrn. Dann  wanken die Menschen   von Meer    zu Meer, sie ziehen   von  Norden    nach Osten   um das Wort  des Herrn zu suchen, doch  sie finden  es nicht. Amos  8, 11-12. Jesus kam auf die Welt, damit er diejenige sättigt, die nicht mit dem Brot sättigt werden, mit keinem Gericht. mit keinen Genussen, weil ihr Hunger unendlich größer ist, als das,  was dem Leib anbieten ist. Nur er, kann den Durst der menschlichen Seele  auslöschen und das mit lebendigem Wasser, weil nur er kann es geben kann. Zeigen wir den Menschen  durch eigenes Beispiel, wo bei wem /Christus/ die Fülle des Lebens erlangen können.

Samstag der 20 Woche Mt 23,1-12

Die Schriftgelehrten und die Pharisäer  haben  sich  auf den Stuhl des Mose gesetzt, sagte Jesus, er sei mit euch.

Jesus sagt dem Volk über die Pharisäer: Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet  euch nicht  nach dem was sie tunJesu Angriff auf die Pharisäer  beginnt mit der Anerkennung  ihrer  Autorität. Die jüdischen Schriftgelehrten gehörten größtenteils der Gruppe der Pharisäer an. Die Pharisäer dachten sich verschiedene Vorschriften aus, die bis  in die kleinsten  Einzelheiten  abgearbeitet  wurden.

Jesus du  bist gekommen, uns  in  dein Reich zu rufen. Herr, erbarme dich unser.

Du sammelst die zum Reich des Vaters berufen sind. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns  das Leben  in Fülle gebracht. Herr, erbarme dich unser. 

Die Vorschriften, die sich die Pharisäer  ausdachten, waren oft unerträglich und unerfüllbar.  Sie verwehrten den Menschen,  sich zu Gott emporzuschwingen. Die Pharisäer und die Schriftgelehrten waren dafür bekannt, dass sie breite  Gebetsriemen trugen, damit jeder sehen konnte,  dass sie das Gesetz sehr beachteten.  Das Problem war darin, dass sie zwar Gottes Gesetze  lehrten, aber ihr Tun war weit entfernt  von dem, was sie lehrten. Für Jesus sind nicht die schönen Worte wichtig. Was haben wir davon, dass wir uns wie gute Christen gebärden, aber unsere Taten sind fern von dem, was wir glauben und bekennen. Es gibt Christen, die die heiligen Messe besuchen, zur heilige Beichte gehen, aber ihr Leben ändert sich nicht. Menschen kann man mit  wir schönen Reden täuschen, aber Gott nicht, er sieht in unsere Herzen.

Beten wir, dass unser christliches Leben aufrichtig und ohne  Verstellung ist.

Der Friede ist Gottes Gabe, die uns nur Gott schenken kann.

Herr, wer darf  Gast sein  in deinem Zelt, wer darf weilen  auf deinem heiligen Berg.

 

 

Freitag der 20 Woche Mt 22,34-40

Jesus aber sprach zu ihm. Du sollst lieben Gott,deinen Herrn von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte. er sei mit euch.

Der Katechismus der katholischen Kirche von der Liebe sagt: Die Liebe ist die theologische Tugend, mit der wir Gott über alles für ihn selbst und den Nächsten wie uns selbst lieben. KKK 1822

Jesus, du bist das Licht, das uns  führt. Herr, erbarme dich unser.

Du offenbarst uns den Weg des ewigen Heiles. Christus, erbarme dich unser.

Du hast gesagt, dass die Liebe die Erfüllung des Gesetzes ist. Herr erbarme dich unser.

Jesus Christus hat uns Gott  Anteil an seiner  göttlichen Natur geschenkt. So dürfen wir  voll Vertrauen beten.

Ohne Liebe können wir den wahren Frieden erleben. Darum beten wir.

Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen. Gnade über Gnade.

Hl.Bartholomäus Joh 1, 45-51

Jesus, der in die menschlichen Herzen sah, sei mit euch.

Bartholomäus wurde in Kana geboren. Jesus sagte von ihm: Da kommt ein echter Israelit, ein Mann ohne Falschheit. Nach der Sendung  des Heiligen Geistes verkündete er das Evangelium in mehreren Orten. Der letzte Ort war Armenien, wo er das Martyrium erlitten hat.

Jesus, du  hast in Gleichnissen dein Wort  verkündet.  Herr, erbarme dich unser.

Du wolltest alle auf den Weg  des Glaubens  führen.  Christus, erbarme dich  unser.

Du willst heilen, die für deine  Botschaft  offen sind. Herr, erbarme dich  unser.

Bartholomäus wurde von seinem Freund Philippus zu Jesus geführt. Der Name Bartholomäus bedeutet Sohn des Tholmäus. Bartholomäus und Philippus lebten in der Erwartung der Ankunft des Messias. Nach der Bekanntschaft mit Jesus suchte er seinen Freund Bartholomäus auf und sagte zu ihm: Wir haben den gefunden, von welchem Moses im Gesetz und die Propheten geschrieben haben – Jesus, Sohn des Josefs von Nazareth. Bartholomäus fragte misstrauisch: Was kann  von Nazareth  Gutes kommen? Philippus sagte zu ihm: Komm und überzeuge dich! Auf die Worte Jesus hin: Schon bevor dich Philippus rief, habe ich dich unter dem Feigenbaum gesehen – erkannte er Jesus als den Sohn Gottes. Aus Bartholomäus wurde ein NachfolgerJesu. Er predigte mit  großem Erfolg über Jesus. Die Legende erzählt vom Wunder der Genesung der Tochter des  armenischen König  Polimea aus der Besessenheit. Der König, sein Hof und seine Untergebenen  wurden Christen. Aber der Bruder des Königs Astyages ließ Bartholomäus  gefangen nehmen, foltern und ihm die Haut abzuziehen – ein schreckliches Martyrium.  

Vor Gott gehören wir alle zusammen. Zeigen wir diese Verbundenheit, und beten wir gemeinsam.

Wer sich der Herrschaft von Selbstbehauptung  und Sorge entzieht und die Gemeinschaft   mit Gott  sucht, wird  empfänglich für den Frieden  von oben.

Die Gemeinschaft mit dir o Jesus  bleibt unsere Freude und unsere Kraft.  

   

21.Sonntag A Mt 16,13-20

Einführung

Im Leben wird jeder Mensch durch viele verschiedene  Stimmen geleitet und gelenkt. Wir hören vieles, wir sehen unzählige Reklamen. Sie  sagen  uns, was wir zum Beispiel machen sollen, damit wir abnehmen oder welche Medikamente wir für unsere Gelenke einnehmen sollen. Wir erfahren auch, wie wir unsere Finanzen verwalten sollen und in welcher Bank wir vorteilhaft unser Geld anlegen können. Es wird uns vermittelt, welche politische Partei wir wählen sollen usw. Die Frage ist nur: Wohin werden uns die vielen Stimmen, die vielen Reklamen führen?

Predigt

Vor 2000 Jahren fragte Jesus seine Apostel: Für wen haltet ihr mich? Wer bin ich für euch? Was hört ihr von mir? Petrus gab die Antwort für alle Apostel: Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Warum ist nicht aufgeschrieben, was die anderen Apostel sagten? Nur die Antwort des Petrus ist bekannt. Johannes richtete damals nur seine Augen zu Boden. Auch Philippus schaute anderswo hin, als die Frage gestellt wurde.  Andreas  hustete vielleicht ganz verlegen. Jakobus spielte vielleicht mit einem  Steinchen. Bartholomäus berührte Petrus am Ellenbogen und sagte zu ihm:Sprich du! Wir wissen aber nicht, wie es wirklich war. Im Evangelium ist geschrieben, dass fremde Menschen Jesus für Johannes den Täufer hielten, andere für Jeremia oder für einen anderen Propheten. Die Antwort auf die Frage an die Apostel gibt nur Petrus. Selbstverständlich wurde diese Antwort nicht in diesem Moment geboren, er hat wahrscheinlich schon früher darüber nachgedacht. Damals, als er über das Wasser zu Jesus ging und nicht versank, da hat er sich zum Beispiel auch die Frage gestellt: Wer ist dieser Mann, der mir das ermöglicht? Oder als er sah, wie Jesus mit nur fünf Broten und zwei Fischen fünftausend Menschen satt machte, da hat er sich vermutlich ebenfalls die Frage gestellt: Wer ist dieser Mann? Und auch als die Heilungswunder von Jesus sah, führte dies zum Bekenntnis: Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Jesus deutete seine Identität mit dem Ausspruch: Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken kommen sehen. Vielleicht erinnerten sich die Apostel auch daran, was im Buch des Propheten Daniel geschrieben steht:  Da kam mit den Wolken des Himmels einer wie ein Menschensohn. Er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn geführt. Ihm wurden Herrschaft, Würde und Königtum gegeben. Alle Völker, Nationen und Sprachen müssen ihm dienen. Seine Herrschaft ist eine ewige, unvergängliche Herrschaft. Sein Reich geht niemals unter. Selbstverständlich war das keine größenwahnsinnige Äußerung von Gott über Jesus. Er war kein Alexander der Große, kein Napoleon, Stalin, Hitler oder Sam Husein. Diese Menschen waren von einer enormen Macht berauscht und sie formten Menschen, die genauso waren. Jesus aber wirkt anders, er ändert die Menschen zum Guten. Petrus war impulsiv, Philippus war eher visionär, Thomas sehr vorsichtig und Matthäus ein berechnender Zöllner und durch den Kontakt mit Jesus änderten sie ihr Leben. Die Wirkung von Jesus hat auf die Menschen einen positiven Einfluss. Doch die Pharisäer waren ablehnend Jesus gegenüber und sie wollten ihn von ihren Knechten gefangen nehmen lassen. Als die Knechte aber Jesus sprechen hörten, lehnten sie es ab, diese Aufgabe zu erfüllen. Die Pharisäer fragten sie: Warum habt ihr Jesus nicht gefangen genommen. Sie antworteten: Noch nie hat ein Mensch so gesprochen.

Auch heute noch können wir die Stimme Jesu, die mit Vollmacht spricht,  hören. Mit Jesus kommt Friede in unser Herz und Sinn in unser Leben. Jesu Barmherzigkeit heilt unser Leben. Jesu Stimme ist anders als die, die wir im alltäglichen Leben hören. Aber wenn Jesus ein Betrüger wäre, hätte er sich dazu geäußert. Er aber hat nicht das Ziel, menschlichen Ruhm zu gewinnen, das war für die Pharisäer unverständlich. So musste er am Kreuz sterben, arm und verlassen! Jesus war kein Scharlatan und Petrus hatte recht, als er sagte: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes.

Wichtig ist, dass er auch für uns Gottes Sohn ist, dass Jesus für uns eine Autorität ist. Traurig ist es, dass sich die Menschen heute nicht von ihm beeindrucken lassen.  Sie folgen nicht der Stimme Jesu, sondern der Stimme der Welt. Jesu Lehre hat eine immerwährende Gültigkeit und wir können sie nicht mit Worten verwerfen. Leider denken heute viele anders, auch unsere Welt ist eine andere geworden als früher. Es ist daher gut, sich bewusst zu werden, dass Jesus auch heute noch der Sohn des lebendigen Gottes ist. Das hat aber auch Folgen für die Wirklichkeit unseres Lebens.

 

Mittwoch der 20 Woche Mt 20,,1-16

Jesus Christus, der uns in seinen Weinberg um zu arbeiten, eingeladen hat, er sei mit euch.

Jesus lehrt uns durch das heutige Evangelium eine Wahrheit und diese Wahrheit ist, dass uns Christus einlädt, in seinem Weinberg zu arbeiten. Diese Einladung gilt immer, weil Gott zu jeder Zeit treu ist.  

Jesus Christus du wirst  in allem uns  gleich, um uns zu  retten. Herr, erbarme dich unser.

Du zeigst  uns  den Weg  der  Umkehr und Vergebung. Christus, erbarme dich unser, 

Du bist da, wenn  unsere Sorge  größer ist  als unser  Vertrauen. Herr, erbarme dich unser.

Einige bekommen die Einladung im Weinberg zu arbeiten schon zum Anbruch des Tages, also im Jugendalter, die andere im Erwachsenalter und noch andere am Ende ihres Lebens. Gott empfängt in seinem Weinberg sogar diejenigen, die das ganze Leben lang seine Einladung ignoriert haben. Wir Christen nehmen daran ab er oft Anstoß. Wir sind nicht fähig,  die Pläne Gottes zu begreifen. Anstatt, dass wir uns freuen über Gottes Güte und Liebe zu allen Menschen, ärgern wir uns und werfen Gott Ungerechtigkeit vor. Wir stellen uns in die Position eines Richters. Unser Hochmut raubt uns die Anteilnahme an den Sündern und die Freude über die Bekehrung der Sünder. 

Gott ruft, wen er will und wann er will. Er ist absolut frei, darum kann er entscheiden wie er will. Die Arbeit im Weinberg des Herrn bedeutet Teilnahme mit Christus an der Erlösung  der Welt. Die Aufgabe von uns Christen ist es, durch unser Leben hinzuweisen auf den lebendigen Christus. Wir sollen seine Lehre in der ganzen Welt verbreiten. Unsere Aufgabe besteht aber nicht darin, zu entscheiden, wer erlöst werden wird und wer nicht. Das sollen wir Gott überlassen. Wir sollen uns darum sorgen, dass wir selbst im Weinberg des Herrn in Ehrlichkeit arbeiten und nicht darum, wie die anderen arbeiten und warum diese vielleicht faul usw. sind.  

Zu Gott, dem wahren Vorbild aller Vaterschaft, lasst und beten.

Eines muss uns klar sein: Wer jemanden beneidet, wird nie in seinem Herzen Frieden haben.

Kommt, lasst uns jubeln vor dem Herrn und jauchzen  dem Fels unseres Heiles.

Maria Königin Mt, 19,23-30

Jesus der König, der Sohn Mariens  sei mit euch.

Die Jungfrau Maria  wurde seit fernen Zeiten in der Volksfrömmigkeit mit dem  Titel ,,Königin“ bezeichnet.  Schon in den ersten Jahrhunderten haben wir Christus-Ikonen, und neben ihm ist die Mutter Maria als  Königin , als Theotokos, das heißt übersetzt Gottesgebärerin.  Aus dem Mittelalter stammen mehrere Hymnen,  die Maria als  Königin bezeichnen, z.B. das Salve Regina,  das Regina Coeli letarae. Die Päpste hatten für  Maria verschiedene Anrufungen, zum Beispiel Königin des Friedens, Königin der Welt. 

Jesus, du hast uns Maria als Beispiel gegeben. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns  in deine Nachfolge berufen. Christus, erbarme dich unser.

Du führst uns wie Maria zur Vollendung. Herr, erbarme dich unser.

Es ist ein besonderes Fest, das wir heute feiern, es ist das Fest Maria Königin.  Der Anlass zu diesem Fest waren marianische Kongresse. Es wurde festgelegt von Papst Pius XII im Jahre 1954. Zum ersten Mal wurde es dann am 31. Mai 1955 gefeiert. Papst Paul VI verlegte es auf den 22. August. Das zweite Vatikanische Konzil sagte, dass Maria in den Himmel aufgenommen wurde und vom Herrn zur Königin der gesamten Schöpfung gekrönt wurde. Auf Maria beziehen sich die Worte aus dem Psalm 45, Vers 11: Die Königstochter ist herrlich geschmückt, ihr Gewand ist durchwirkt mit Gold und Perlen. Papst Pius XII hat im Zusammenhang mit der Einführung dieses Festes geschrieben: Maria ist Königin vorallem  wegen der Größe ihrer Seele und wegen der Erhabenheit der Gaben, die sie von Gott  bekommen hat. Der Titel Maria Königin ist durch  die älteste kirchliche Dokumente   belegt, aber auch durch  Schriften von Heiligen und durch die Kunst. Jesus Christus ist der König und Erlöser und Maria  hat  Anteil an seinem Erlösungswerk. Sie war mit Christus immer eng verbunden. Maria ist die Königin wegen ihrer Einmaligkeit und Vollkommenheit. Sie ist Königin  wegen ihrer Fürbitte. Wir sollen Maria  ehren  und um ihre Fürsprache bitten.

Damit  auch wir in den Himmel kommen und zusammen mit Maria leben können, beten wir.

Ich schaffe euch den Frieden  im Land  und niemand schreckt euch auf. Um diesen Frieden bitten wir.

Ja, Großes hat  der Herr an Maria getan. Möge sein Name gepriesen werden.

Hl. Pius X Papst Mt 19,16-22

Wenn du aber das Leben erlangen willst, halte die Gebote, sagte Jesus. Er sei mit euch.

Der Heilige Papst Pius X, geboren als  Guissepe Sarto, stammte aus Riese in Venetien. 1903 wurde er  zum Papst gewählt. Mit dem Motto:  Alles erneuern in Christus –  bemüht er sich um Reformen. Er verbot dem Klerus sich  in der Politik zu engagieren und verlangt von ihnen einen größeren Einsatz für die ihnen anvertrauten Seelen.

Jesus, du bist Christus der Sohn Gottes. Herr, erbarme dich unser.

Du kamst, um uns mit dem Vater  zu versöhnen. Christus, erbarme dich unser. 

Deine Auferstehung hat dein Werk vollendet. Herr, erbarme dich unser.

Pius X, wurde als zweites von zehn Kind in der Familie Sarto geboren. Sein Vater Giambattista Sarto war ein einfacher Briefträger. Seine Mutter Margaretha  verdiente etwas dazu mit Näharbeiten. Als 12-Jähriger bekam er seine erste Heilige Kommunion. Damals erklärte er:  Wenn ich Papst wäre, würde ich das ändern. Seine Sehnsucht war, Priester zu werden. Aber die Familie war arm, doch er hatte Glück.  Der Patriarch von Venedig/J.Monica/  stammte auch aus Riese. Er hörte davon, dass Giuseppe Priester werden will und ermöglichte es ihm im Seminar in  Padua zu studieren. Giuseppe wurde am  18. August  1858 zum Priester geweiht. Er führte seine Gläubigen  zu einer tiefen Ehrfurcht  vor dem Allerheiligsten Sakrament des Altares. Als Kaplan und später als Pfarrer wirkte er sehr eifrig. 1875 wurde er bischöflicher  Kanzler und auch  Spiritual im Seminar. Die Seminaristen führte er vor allem durch sein persönliches Beispiel. Im November 1884 wurde er  zum Bischof geweiht. Seine Diözese war in einem schlechten Zustand. Mit großem Eifer erfüllte er die Aufgabe  seiner Sendung. Er hat eine Diözesansynode einberufen. Eine solche Synode war dort zum letzten Mal vor 250 Jahren. 1893 ernannte ihm  Papst  Leo XIII  zum Kardinal  von Venedig. Die italienische Regierung war dagegen. Er musste 17 Monate darauf warten. Nach dem Tod des 93- jähriger Papst Leo XIII fuhr Guiseppe Sarto nach Rom  zur Papstwahl. Er glaubte nicht, dass er zum Papst gewählt kann. Er kaufte sich auch schon eine Rückfahrkarte. Und doch wurde er zum Papst gewählt. Von 61 Kardinälen stimmte 55 für ihn. Nach der Wahl sagte  er:  Ich nehme die Wahl als Kreuz an. Und er wählte den Namen Pius X.

Damit unser Leben in Christus erneuert wird, beten wir das Gebet, das Jesus uns gelehrt hat. 

Der Friede ist ein kostbares Geschenk, das Jesus uns geschenkt hat.

Ihr Gerechten jubelt vor  dem  Herrn, für  die  Frommen  ziemt es sich Gott zu loben.

Samstag der 19.Woche Mt19, 13-15

Lasst die Kinder zu mir können, hindert sie nicht daran, sagt Jesus, Er sagt mit euch.

Was wollte Jesus mit diesem Worten sagen? Der Blick auf das Kind führt uns zum Versständnis Gottes Reiches. Jesus spricht vom Gottes Reiches in vielen Gleichnisse. Aber dieses Gleichnis ísť für uns vielleicht am annehmbarstes.Jesus stellt vor uns das Kind als das Vorbild, Ideál, für den Eintritt in dieses Reiches.

Jesus, sú hast uns den Weg ins Gottes Reich gszeigt hat. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, sú willst, dass wir aufrichtig, wie die Kinder sind. Christus,erbarme dich unser.

Auch wir die Erwachsenen, sollen die Kinder werden. Jeder von uns merkt sich die Augenblicke(Momente) aus seiner Kindheit. Was charakterisiert die Kindheit. Die Sicherheit, Sorglosigkeit. Das Kind spürt die Sicherheit, weil es weißt , dass es hinterlassen sich  den Anhalt und Schutz hat, die ihn beschütz. Das sollen auch wir Erwachsene erleben(erfahren). Aber nicht damit, dass wir ein schwereloses (sorgloses) Lebenführen werden, sondern damit, dass wir den Schutz des himmlischen Vaters bewusst machen. Die Worte:Dem Menschen wie ihnen gehört das Himmel Reich, bedeuten nicht dass nur die Kinder den Zutritt ins Gottes Reich haben, aber wie die Kinder gesinntten gehört das Himmel Reich. Die Eigenschaften der Kinder sind die Ergebenheit, Aufrichtigkeit, die Reinheit. Jeder Kind ísť ein großes Geschenk. Jesus wusste das. Jesus wusste das gut. Er sah sich in deň Kinder. Das Kind ísť für den Menschen , die Annäherung des Reich Gottes. Verzeihen wir die Kinder, in die richtige Richtung, damit wir beim Blick auf sie, auch uns erziehen.

 Beten wir das Gebet Vaterunser, damit auch wir einmal, das Reich Gottes erlangen.

Beten wir um deň Frieden, der nun Gott geben kann.

 

Freitag der 19.Woche Mt 19, 3-12

 Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer  die  Menschen am Anfang  als  Mann und Frau  geschaffen  hat, sagte Jesus, er sei mit euch.  

Zu Jesus traten die Pharisäer und versuchten  Jesus: Darf man seine Frau aus jedem  beliebigen  Grund   aus der  Ehe entlassen. Jesus antwortet. Was aber Gott, verbunden hat, dass darf der Mensch nicht trennen. Die Menschen aber haben heute auf die Ehe eine andere Meinung. Sie sagen, wenn die Ehe ihre Funktion nicht erfüllt, dann ist besser sich scheiden lassen.

Jesus, du führst die Menschen zur Liebe, die verantwortlich ist. Herr, erbarme dich unser. 

Du lehrst uns, dass nach deiner Meinung die Ehe unzertrennbar ist. Christus,erbarme dich unser.

Du kennst in allem den Willen des Vaters. Herr, erbarme dich unser.

Die Scheidung war und wird zu jeder Zeit bei allen Völkern gesellschaftliches und  juristisches Problem also auch zur Zeit Jesu. Das Konzil Dokument ,,Gaudium et Spes“ sagt, dass die Ehe und die eheliche Liebe sind auf die Zeugung und Erziehung  der Kinder hingerichtet. Die Kinder sind die wertvollste Gabe der Ehe. Aber die Aufgabe der Eltern liegt nicht nur darin, dass die Eltern den Kindern das körperliche Leben geben. Die Eltern müssen sich um die gesunden geistlichen  Entwicklung ihrer Kinder befleißen. Die echte Liebe und die Nachkommenschaft verlangen und die Unzertrennbar der Ehe. So  müssen wir auf die Ehe schauen. Heute aber sind viele  ungerechte Meinungen auf die Ehe. Unter ihnen gehört  auch die Meinung, dass die Ehe eine Privat Sache ist, wo alles ist erlaubt. Es wird die freie Liebe propagiert. Die Liebe, die romantisch aber ohne  Verantwortung ist. Das alles hat die  Folge, dass die Gesellschaft  in sexuellem Leben unverantwortlich ist, allgemeine Niedergang der Sitten, Egoismus, Genussucht. Jesu führt uns zur Verantwortlichkeit und Liebe und die Menschen müssen sich entscheiden, wem sie folgen wollen. 

Beten wir heute für alle Menschen, die in ihrer Ehe Probleme haben.

Jesus sagte den Apostel Frieden hinterlasse ich euch. Diese Worte sind auch für die Menschen, die in der Ehe leben gültig. Darum beten wir.

Hör mein Gebet. Herr, vernimmt mein  Schreien , schweig  nicht  zu  meinen Tränen.

20.Sonntag A Mt 15, 23-28

2o. Sonntag 2017- Frau, groß ist dein Glaube!

Einführung

Eine Mutter von zwei Kindern erfuhr von den Ärzten eine traurige Nachricht. Ihr Mann habe eine tödliche Krankheit und wird sterben. Seither dachte diese Frau  bei allem, was sie machte – beim Kochen, beim Waschen, beim Aufräumen, beim Fernsehen – daran, was sie machen würde, wenn sie allein bleiben muss. Ihr ganzes Wesen war von diesem Leid durchdrungen.  Sie kündigte ihren Geschwistern auch an, dass sie vielleicht den Tod durch Selbstmord wählen wird. Da brauchte sie in ihrer Verzweiflung Hilfe. Sie musste von dem Gedanken abgebracht werden. Dies ist vor allem letztlich nur im Vertrauen  an Gott und seiner Hilfe möglich.  

Predigt

Vor zwei tausend Jahren traf Jesus eine kanaanäische Frau, die große Sorgen um ihre Tochter hatte. Diese Frau schrie Jesus nach: Hab Erbarmen mit mir, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter wird von einem Dämon gequält. Durch die Ansprache Sohn Davids drückte sie ihren Glauben aus. Sie erkannte dadurch, dass Jesus nicht ein normal sterblicher Mensch ist, sondern ein Mann Gottes. Von einer Heidin war das eine große Geste. Diese Frau war zugleich auch zudringlich und forderte nur ein kleine Gunst von Gott. Am Schluss sagte Jesus zu ihr: Frau, dein Glaube ist groß. Was du willst, soll geschehen. Und von dieser Stunde an war ihre Tochter geheilt. Jesus befreite  ihr Leben vom Leid. 

Im Inneren jedes Menschen können unbekannte Wirklichkeiten geschehen. Oft stellen wir uns die Frage: Was ist das,  was sich in mir abspielt? Was ist, was mich freut oder was mir Leid verursacht? Wofür entscheide ich mich selbst in meinem Leben, was ist in meinem Leben, das ich nicht selbst entscheide? Kontrolliere ich meine Gefühle? Kann ich alles tun, so wie ich es will? Das sind die wichtigsten Fragen. Im Inneren jedes Menschen sind drei Mächte: Verstand, Wille und Gefühle. Es gibt also die intellektuelle Welt, die Welt des Wollen und die Welt der Gefühle. Es ist so wie mit einem  Segelschiff am Meer. Wir werden mit unseren Gefühlen herumgerissen wie Segel – einmal ist Freude und Begeisterung, dann aber wieder Trauer und Schmerz. Der Verstand ist das Steuerrad und der Wille ist der Kapitän, der die Segel setzt und das Steuerrad bedient.

Wir leben im Zeitalter des Computers. Jeder Computer hat sein Programm. Es ist zum Beispiel mit einem Computer möglich, eine Nähmaschine zu bedienen – alles, was die Nähmaschine näht ist einprogrammiert. Wir können große Werkzeuge mittels Computer bedienen. Programmiert ist auch die Waschmaschine und vieles mehr. Das ist praktisch, staunenswert und intelligent. Aber Maschinen haben keine Gefühle, wir Menschen allerdings schon und die wirken in unserem Leben.

Dazu ein Beispiel: Jemand kommt in die Kirche zur Heiligen Messe. Er kann sich nicht konzentrieren, ständig denkt er an etwas anderes, vielleicht an eine betrübliche Situation, an etwas, was er verloren hat, an einen Misserfolg, an etwas, was er erlebt hat und vieles mehr. Diese Gedanken bringen ihn in Verzweiflung, es ist für ihn alles hoffnungslos. Zwar bemüht er sich, diese negativen Gedanken loszuwerden, aber sie kommen immer wieder. Das Schlechte daran ist, dass diese Menschen nicht in der Gegenwart leben, in der Welt, in der sie sich gerade befinden. Sie leben in einer Welt, die nur daran denken lässt, was für ein Unrecht ihnen passieren könnte. Vielleicht geht es uns auch manchmal so – und die Zeit wurde zu einer verlorenen Zeit.

Noch ein anderes Beispiel dazu: In Ungarn leben noch viele Menschen, die immer noch an das Jahr 1920 denken, an die sogenannten Pariser Vorstadtverträge in Trianon bei Versailles, wo ein Frieden zwischen den Alliierten und Ungarn unterzeichnet worden ist. Dadurch verlor Ungarn 71 Prozent seines Territoriums.  Sie denken heute noch an diese große Ungerechtigkeit. Sie vergleichen dies mit der Kreuzigung Jesus. Sie haben sogar ein Bild gemalt, wo am Kreuz das ehemalige große Ungarn abgebildet ist. Sie sagen, dass dies die größte Übeltat des 20. Jahrhunderts war. Ich habe dabei den Eindruck, als lebten diese Menschen noch im Jahre 1920 und die Denkweise der Menschen ist wie vor 90 Jahren. Sie können sich nicht davon lösen und in der heutigen Wirklichkeit leben.

Wenn wir leiden, müssen wir auch unseren Verstand einschalten. Die Frau, die Angst vor dem Tod ihres Mannes hatte, sollte sich sagen: Ja, das ist die Wahrheit, dass ich meinen Mann verlieren werde, aber meine Kinder brauchen mich, ich muss für sie leben. Gott, hilf mir! Statt immer zu wiederholen, was wir verloren haben, ist es klüger in der Gegenwart zu leben. Gott, ich bitte dich um deine Hilfe! Mit Hilfe des Gebetes, mit Hilfe der Sakramente, mit der Weisheit aus der Heiligen Schrift können wir unser Leid, unseren Pessimismus bewältigen und Hoffnung schöpfen. Jesus lehrt uns: Jedes Leid hört einmal auf. Es ist nicht vernünftig, sich der Trauer und der Hoffnungslosigkeit hinzugeben. Unser Leben steht in Gottes Händen. Viele leidende Menschen reagieren so, als ob es keinen Gott gäbe. Sie haben keinen Glauben daran, dass Gott ihnen helfen kann. Ganz anders erging es der kanaanäischen Frau. Sie kann für viele Menschen ein Beispiel sein.

 

Donnerstag der 19.Woche Mt 18,21-19,1

Jesus, der zu uns sagt, dass wir immer seinen Brüdern vergeben sollen, sei mit euch,

Damit wir besser verstehen, warum sollen wir unseren Nächsten vergeben, erzählte er das Gleichnis vom unbarmherzigen Gläubiger. Im diesem Gleichnis sagt Jesus, dass Gott uns vielmehr vergab, als wir vergeben sollen. Wenn Gott zu uns barmherzig ist, dann sollen auch wir barmherzig sein.

Jesus, du bist immer zu uns barmherzig. Herr, erbarme dich unser.

Du gibst unserem Augen Licht, den rechten Weg zu finden. Christus, erbarme dich unser.

Du zeigst uns, wie wir uns benehmen sollen.Herr, erbarme dich unser.

Wir hören und lesen über die ernsten Begehungen gegen den Gesetzen. Wir lesen über die Beraubungen, Mörder, Kriegen, Ehe-untreu. Diese Wirklichkeit, als ob uns würde das Recht gibt, bösen auf diese Menschen zu sein, verurteilen sie, sogar, verachten sie. Jesus lehrt uns, dass ein solcher Blick, nicht richtig ist. Damit wir besser das heutige Gleichnis begreifen, erinnern wir uns an eine Geschichte aus dem Alten Testament. Lamech sagte zu seinen Frauen. Ada und Zilla,  hört auf  meine  Stimme, ihr  Frauen Lamechs lauscht  meiner Rede. Ja, einen Mann erschlage  ich  für eine Wunde und  einen Knaben für eine  Strieme. Wir Kain  siebenfach gerächt, dann Lamech siebenundsiebzig fachGen 4, 23-24. Das Numerale sieben bedeutet in der Bibel die Vollheit. Siebenmal verzeihen, bedeutet fortwährende Bereitwilligkeit zu vergeben.  Bleiben wir stehen und tragen wir uns ins tägliche Leben. Haben wir wahrhafte christliche Liebe? Oder nich immer denken wir wie die Heiden, die über Gottes Liebe nicht wissen.Der Unterschied zwischen der heidischen und christliche Liebe erklärte Gilbert Gesterton in seinem Werk ,,Ortoďoxia,, Ein vernünftiger Heide Würde sagen, dass es gibt die Menschen, denen kann man verzeihen und denen kann nicht verzeihen. Dem Sklaven der ein bisschen Wein nehmt weg, íst möglich vergeben. Aber nicht dem Sklaven, der seinen Wohltäter verrät. Wenn die Tat vergeben kann, kann vergeben auch dem Menschen. Das Christentum trennte eine Sache von der anderen. Dem Schuldiger sollen wir vergeben, das Verschulden dürfen wir nicht vergeben.

Im Gebet des Herrn,beten wir. Vergibt uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Denken wir bei Gebet an diese Worte.

Damit wir  den Frieden Christus erleben, müssen wir unseren Schuldigern verzeihen. Darum beten wir.

Bringt dar dem Herrn die Ehre seines Namens, bietet an den Herrn in heiligem Schmuck.

 

Mittwoch der 19.Woche 18,15-20

 Wenn dein Bruder  sündigt,dann  geh  zu ihm und weise  ihn  unter vier   Augen zurecht, sagt Jesus, er sei mit euch,

Auch zur Zeit Jesu waren unter den Menschen verschiedene Konflikten. Jesus gibt die Anleitung wie bei diesen Konflikten vorgehen. Kann man sagen, dass auch heute die Gerichte vorgehen ähnlich.

Jesus, du hast uns das Wort des Vaters offenbart. Herr,erbarme dich  unser.

Dein Wort will uns  retten und Leben schenken. Christus, erbarme dich unser.

Du willst uns  stärken  mit  geistiger Kraft. Herr, erbarme dich unser, 

Die einigen Psychologen teilen die Menschen in vier die anderen in die acht Gruppen. Aber sind auch andere Teilungen. Das heutige Evangelium beginnt mit den Worten: Wenn dein Bruder sündigt… Beim Vorgehen des Bruders, ist notwendig formulieren die Klage. Wenn wir die Klage mit den Worten äußern, oft sehen wir, wie unsere Klage geringfügige. Der zweite Schritt soll das Persongespräch. Die Konflikten erledigen wir nicht mit dem Brief oder durch das Telefon. Das lebendige Wort eher ausgleicht die Unterschiede. Wenn das persönliche Zusammentreffen nicht hilft, notwendig ist, die Sache/die Streitigkeit/ den weißen, bedächtigen/ Menschen vorlegen. Wenn auch das nicht hilft, dann notwendig ist mit der Sache in die Kirche gehen. Wenn auch das nicht hilft Jesus sagt: Hört er  aber  auch  die Gemeinde  nicht, dann  sei er  für dich  wie ein  Heide oder ein Zöllner. Mt 18,17.  Manchmal es scheint, dass alles hoffnungslos ist, dass das Problem  unlösbar ist. Aber immer ist die Hoffnung. Der erste Schritt ist verzichten auf die Rache, der zweite Schritt, beten für die Auflösung des Konfliktes. Der dritte Schritt, gerecht zu sein, Der vierte Schritt  immer nach dem Gesetz zu tun. Fünfte Schritt nach der Liebe zu tun. 

Das Gebet des Herrn äußern, dass wir alle die Kinder eines Vaters sind. Beten wir gemeinsam.

Wenn wir im Frieden wollen leben, notwendig ist sich  mit unseren Gegner versöhnen. Bitten wir um den Frieden, den Jesus uns geschenkt hat.

Wohl dem Menschen, dem  der  Herr  die  Schuld  nicht  zur  Last  legt und dessen  Herz   keine  Falschheit  kennt. 

Maria Aufnahme in den Himmel 2017

Einführung

Ein Opa machte in  einem Supermarket große Einkäufe. An der Liste, hatte er alles geschrieben, was er einkaufen sollte. Als er schon alles eingekauft hat, sagte er. Jetzt hast du schon alles eingekauft, kannst du zurückkehren nach Hause. Einmal kommt für uns den Tag, wenn Jesus sagt zu uns. Du hast schon alles ,,eingekauft“  -erledigt- kehre zurück nach Hause. 

Jesus, du nahmst deine Mutter mit ihrem Leib und Seele in den Himmel hinauf.. Herr, erbarme dich unser.

Du machtest Maria zur König der Engel und Märtyrer.Christus erbarme dich unser.

Du hast uns Maria zur Mutter gegeben. Herr, erbarme dich unser.

Predigt

Das atheistische Bekenntnis des Glaubens klingt; Alles hast du schon gemacht. Kehr in die Erde zurück. Ein Christ hat ein anderes  Bekenntnis: kehr zurück nach Hause. Das ist  ein großer Unterschied. Wenn wir das Leben Marias schauen, sehen wir, dass auch sie viele Aufgabe hatte. Sie sollte den Sohn  aufnehmen und erziehen: was sie erfüllte. Sie sollte  Josefs Gattin sein. Auch das sie erfüllte. Sie war bei Herabsendung des Heiligen Geistes  und sie half bei der Bildung der ersten Kirche. Eines Tages hörte Maria die Stimme. Alles hast du schon gemacht: kehr nach Hause  zurück. Die Apostel fanden ihr  Grab zurück. Gott erlaubte nicht, dass ihr Leib im Grab verfault. Diese Botschaft wird im Glauben der Kirche überbracht. Es geht um die Botschaft  ,,erhalten“ im Glauben des Volkes. Unsere atheistische,modern Welt spricht vom Tod pessimistisch,ratlos und bietet keine Lösung  an. Wenn aber die Kirche vom Tod spricht, so spricht sie vom Tod freudig. Der Beweis ist auch  das heutige Hochfest. Maria wurde durch den Tod ,,gefeiert“, nicht begraben. Das Model Marias berührt sich jeden Christen. Der Apostel Paulus schrieb in seinen Brief an die Epheser: Gott aber der voll Erbarmen ist, hat uns, die wir  infolge unserer Sünden tot waren, in seiner großen Liebe mit der uns  geliebt  hat, zusammen mit  Christus  wieder  lebendig  gemacht  Aus Gnade  seid  ihr  gerettet. Er hat uns  mit Christus  Jesus auferweckt und uns zusammen  mit  ihm einen Platz im Himmel gegeben.   Ef 2,4-6.

Gott schenkte uns den Platz im Himmel. Er rechnet mit uns. Er gibt unserem Leben das Ziel und Sinn, Wir gehen nach Hause, nicht in die Erde, Die Hoffnung auf den Himmel ist sehr notwendig. Sie ist das Gegengewicht  der Erfahrung, die wir  mit dem Abschied haben. Der Abschied ist für uns etwas bitterlich, traurig. Aber wenn wir hinter dem Abschied Gottes Vorsehung sehen, dann ist alles anders. Nach dem Abschied vom geliebten Menschen, erleben viele Menschen die Einsamkeit, sie bleiben isolieren, hoffnungslos. Aber  wenn wir  an Gott glauben, dann wissen wir, dass Gott schon längst für uns den Plan hat. In Gottes Kalender ist schon bestimmten Tag unterstreichen, wenn wir  uns  mit den Menschen treffen, die wir gern haben. Aber Gott ist auch gerecht. Im Buch der Offenbarung  ist der Satz: Siehe, er kommt  mit den  Wolken und  jedes  Auge  wird ihn  sehen, auch  alle  die  ihn durchbohrt  haben.Offen 1,7. Also Gott werden auch die Menschen sehen, die ihn heute  ablegen.  Gott respektiert den Willen jedes Menschen. Wenn jemand Gott nicht begegnet wollte, dem wird Gott sich nicht  aufdrängen. Aber eine kurze Weile auch diese Menschen werden Gott sehen. Dann zeigt sich, dass die Einstellung dieser Menschen der Irrtum war, und diese Menschen werden feststellen, dass sie die Ewigkeit verloren. Im Evangelium nach Matthäus ist ein schöner Satz. Danach wird  das Zeichen  des Menschensohnes  am Himmel erscheinen,  dann werden alle Völker  der Erde  jammern und klagen und  sie werden den Menschensohnes  mit  großer  Macht  und Herrlichkeit auf  den Wolken  des Himmels kommen sehen. Mt 24, 30.  Jedem, der seine Einladung  angenommen hat, erfüllt er  seine  Anforderung. nach dem ewigen Glück.Und  der Apostel  Johannes bemerkt.  Er wird  alle  Tränen  von ihren Augen  abwischen. Offen 21,4. Das ist die Botschaft der Hoffnung, der Inhalt des heutigen  marianischen Festes. 

Der Glaube an Himmel formen uns. Wenn wir an Himmel glauben, danach wir tun, leben. Der Unglaube an Himmel auch formen den Menschen-zur Gleichgültigkeit. Viele Leute fragen, ob der Himmel nicht eine Erdichtung ist? Colton Burpo war 4  Jahre alt. Er musste sich einer urgenten Operation des Blinddarmes unterziehen. Die Eltern waren überrascht, was er ihnen nach der Operation erzählte. Zum Beispiel sagte er den Eltern genau,was sie während der Operation machten. Er erzählte von den Menschen den er im Himmel begegnete und den ich auf der Erde nicht kennen könnte. Im Buch: Der Himmel ist  keine Erfindung sein Vater schreibt. Einmal fragte er die Mutter. Eine meine Schwester ist dir  im Bäuchlein gestorben. Wir haben darüber nie vor ihm gesprochen, darum fragten wir ihn. Wer hat das dir gesagt? Sie selbst hat mir das gesagt. Dann sagte er vorsichtig. Mutti alles ist in Ordnung. Sie ist bei Gott. Der Mutter strahlten die Augen  auf. Wie ist ihr Name? Sie hat kein Name. Sie haben ihr keinen Namen gegeben. Die Eltern waren entgeistert. Und der kleine Junge sagte. Sie kann nicht abwarten, wann sie in den Himmel kommen. Sind die Menschen , die auf diese Geschichte so reagieren. Vielleicht einige Medikamente riefen bei ihm diese Halluzinationen, oder das ist die Phantasie des Schriftstellers. Aber die Wahrheit bleibt. Der Glaube an Himmel ist wichtig. Es gibt auch eine andere Welt, als nur die irdische Welt. Riesige Menge der Menschen hatte, hat, die Erfahrungen mit der Welt, der mit unseren Sinnen nicht fassbar ist. Und sagen, dass alle diese Menschen die Halluzinationen hatten,ist lächerlich. Heute danken wir Gott, dass er Maria in den Himmel aufgenommen hat, und wir bitten Gott, dass Er auch uns hilft einmal in den Himmel kommen.  

Damit auch wir in den Himmel aufgenommen werden, beten wir das Gebet des Herrn.

Die wahren Frieden erreichen wir nur dann, wenn Gottes Reich in unserem Herzen herrscht.

Die Himmel rühmen die Herrlichkeit Gottes, vom Werk seiner Hände kündet  das Firmant. 

Hl.Maximilian Maria Kolbe Mt 17,22-27

Der Menschensohn wird den Menschen ausgeliefert und sie werden  ihn töten, aber  am dritten Tag  wird er auferstehen, sagte Jesus. Er sei mit euch.

Der heilige Maximilian Kolbe stammte aus Zdunska Wola in Polen. Er wurde 1894 geboren, De

Jesus, du kamst für alle Menschen aller Nationen und Rassen. Herr, erbarme dich unser. Der Priester wurde er in Rom. Nach dem Doktorat kam er nach Polen zurück und gründete das Zentrum des Druck Apostolat.Als Missionar wirkte er 6 Jahre in Japan dann war er in Polen  der Vorsteher des Kloster. 1941 wurde er zum zweiten mal verhaftet und sein Leben beendet ins Konzentrationslager in Oswiecim. 

Du gibst uns  deinen Leib zu Speise. Christus, erbarme dich unser.

Du hast deine Botschaft bis an die Grenze der Erde verkündet. Herr, erbarme dich unser.

Der heilige  Maximilian/Raimund/ hatte zwei jüngere und ältere Geschwister. Einmal hörte er den Seufzer seines Mutter: Was wird aus dir sein? Diese Frage legte er der himmlischen Mutter und  die Antwort bekam er in der Pfarrkirche in Pabian. Erschien ihm Jungfrau Maria zeigte ihm zwei Kronen. Eine war rot, zweite weiß. Sie fragte ihn welche er will? Maximilian antwortete beide. Seit 13 Jahre war er im  Franziskaner im Lemberg. Maximilian war sehr begabt.  Er wurde in  Mathematik und Physik überragt, 4.9, 1910 begann er das Noviziat. Die Vorsteher sandte ihm zum zum Studien nach Rom. Woher er kam mit zwei Doktoraten.  Im Rom beim Umgang mit der Jugend aus den verschiedenen Länder, wurde er sich dessen bewusst, dass schlechter als die irdische Sklaverei ist die Sklaverei der Sünde. Er gründete ,, Militia immaculatae.  / Das Rittertum der unbefleckten/, Die inauguralrede fand sie 16.10.. 1917 statt.  Die Bedienung der Mitgliedschaft war die völlige  Hingebung der Unbefleckten zum Werkzeug in ihren Händen und das Tragen der Wundermedaille. Als 26 jähriger stellte er die Lebensregel zusammen mit dem Ziel, erreichen möglichst größte Heiligkeit. Der Untergrund des Erfolges sah er in der Vermeidung der Sünde. Maximilian schrieb die untrügliche Formel der Heiligkeit. Wenn wir unseren kleinen, menschlichen Willen, mit Gottes Willen übereinstimmen. Nach Polen kam er 1919. In Krakau trug er die Philosophie und die Geschichte der Kirche. Er wurde an die Tuberkulose krank, er musste sich ein Jahr kurieren. Später Maximilian machte sich mit 4 Mitbrüder auf dem Weg  nach Ferne Osten, um für die Unbefleckte die menschlichen Herzen zu gewinnen.

Damit das Reich Gottes in unserem Herzen ist, beten wir, wie Jesus uns gelehrt hat.

Wer tapfer gegen die Sünde kämpft, wird immer in seiner Seele den Frieden haben.

Herr, ich suche  Zuflucht   bei dir. Lass mich doch niemals  scheitern,