Pfarrer steht beim Durchgang vom alten zum neuen Friedhof.
1.Musik
2 Pfarrer Der Vater des Erbarmes und Gott alles Trostes sei mit euch.
Und mit deinem Geistes. Unsere Brüder und Schwester sind nicht mehr unter uns. Wir wissen auch uns einmal hier zum Friedhof hinaustragen werden. Der Tod ist unser aller Schicksal. Doch dieses ist vielen ein Rätsel. Denken wir in dieser Stunde daran, dass wir selbst einmal heim gerufen werden. Bitten wir darum, dass Gott uns alles Schuld vergibt und dereinst einlässt in seine Wohnungen.
3 Jesus, du bist den Toten auferstanden. Herr, erbarme dich unser.
Du bist der Erste derer, die zu neuem Leben erweckt sind. Christus,erbarme dich unser.
Dir dürfen folgen, die durch die Taufe in deinen Tod eingegangen sind, Herr, erbarme dich unser.
4. Gebet: Lasset uns beten. Allmächtiger, ewiger Gott, du bist der Herr über Lebende und Tote. Du schenkst allen dein Erbarmen. Wir bitten dich für unsere Verstorbenen. Vergib ihnen, was sie gefehlt haben, damit sie dich schauen in ewiger Freude. Durch Christus, unseren Herrn. Amen.
5, Lesung 1 Thess4,13-14 17-18
Lesung aus dem Brief an die Thessalonicher.
Wir wollen aber nicht Brüder, dass ihr was die Entschlafenen betrifft, unwissend seid, damit ihr nicht betrübt seid, wie auch die Übrigen, die keine Hoffnung haben.Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird auch Gott die durch Jesus Entschlafenen mit ihm bringen. Denn der Herr selbst wird mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes her niederkommen vom Himmel und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen, danach werden wir die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft, und so werden wir allezeit bei dem Herrn sein. So ermuntert nun einander mit diesen Worten.
6 Ansprechen
Lenin hatte einen Kommissar. Er wurde beschuldigt und hingerichtet. Vor seiner Hinrichtung schrie er. Ich will leben, ich will leben. Dieser Wunsch ist nicht außergewöhnlich, denn jeder hat Sehnsucht nach Leben. Sie wurde uns von Gott eingegeben. Das verdanken wir Jesus, der wegen unserer Erlösung den Kreuzestod auf sich genommen hat.
Heute am Allerseelentag lädt uns die Kirche ein über die wesentlichen Dinge unseres Lebens nachzudenken. Dazu gehört das ewige unzerstörbare Leben nach dem Tod. Warum hat der Mensch Angst vor dem Tod? Es gibt 3 Gründe.
1 Es ist natürlich, dass der Menschen den Tod als Leere empfindet, Es ist schwer anzunehmen, dass all das Gute, das wir im Leben erfahren haben, nun ins Nichts fallen soll.
2. Der Mensch wehrt sich gegen den Tod, weil sich nach Ewigkeit sehnt. Nur wer lieben kann und geliebt wird , der lebt wirklich. Man fürchtet, dass mit dem Tod die irdische Liebe verschwindet und das zu ertragen, ist schwierig.
3. Der Mensch fürchtet den Tod und hat Angst vor dem Gericht nach dem Tod. Das ruft eine unangenehme Erinnerungen an das eigene Versagen hervor.
Bei Begräbnissen bemühen sich die Menschen , den trauenden Angehörigen zu versichern, dass sie keine Angst um ihre Verstorbenen haben müssen und heben besonders ihre guten Seiten hervor. Der Mensch aber stirbt mit seinen guten und weniger guten Seiten. Daher sollte man sich in erster Linie bemühen , zu erklären, was das Ziel des irdischen Lebens sein soll und sich damit beschäftigen. Darauf müssen wir nach unserem Tod Antwort geben im Augenblick des Zusammentreffen des irdischen mit dem ewigen Leben, Für diesen Augenblick sollen wir vorbereitet sein. Was bedeutet-gut vorbereitet sein? Das bedeutet, den Willen Gottes zu erfüllen, die Liebe Gottes zu leben und an das ewige Leben zu glauben. Der Tod ist dann nur wie ein Übergang über einen Fluss, von der irdischen zur ewigen Seite. Unsere Verstorbene wissen schon das. Opfern wir unsere heutigen Gebete für die Seelen im Fegefeuer auf. Wir ahnen nicht wie viel Gutes wir damit bewirken können. Wir haben viele Möglichkeiten ihnen zu helfen. Benützen wir diese Möglichkeit.
7. Musikkapelle: Näher mein Gott zu dir 2 Str. Inzwischen geht der Pfarrer zum neuesten un alten Teil des Friedhofs. Besprengung mit Weihwasser.
8. Schlussgebet: Gütiger Vater, in deine Hände empfehlen wir unsere Verstorbenen und hoffen zuversichtlich, dass sie bei Christus sind. Wir danken dir für alles Gute mit dem du sie in ihrem irdischen Leben beschenkt hast, und für das Gute, das wir durch sie erfahren durften. Wir bitten dich , nimm sie auf und gib ihnen Wohnung und Heimat bei dir. Uns aber #, die zurückbleiben, gib die Kraft aus der Botschaft des Evangeliums zu leben und dich den Auferstandenen zu glauben, bis wir alle vereint sind bei dir. Dich preisen wir jetzt und in alle Ewigkeit.
9. Gebet für die verstorbenen Seelsorger. Vater unser, Gegrüßt sei du Maria. Herr, gib ihnen das ewige Ruhe und das ewige Licht leuchtet ihnen. Ruhen sie in Frieden.
Pfarrer: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gott ist der Herr über Leben und Tod. Ihn beten wir an. Nahe ist uns der Herr. Bedenken wir den Tod.
Brüder und Schwester in Christus, vor einem Jahr waren wir nicht wegen Korona bei diesem Kriegerdenkmal. Aber heute sind wir wieder hier, damit wir für die gefallenen Krieger beten und ehren ihr Andenken.
Lasset uns beten: Allmächtiger,ewiger Gott! Du lenkst die Geschicke der Menschen und Völker, erbarme dich unserer Brüder, die für die Heimat gefallen sind. Du hast sie aus dem Lärm der Waffen in die Heimat in die Heimat des Friedens gerufen, lass sie bei dir Barmherzigkeit finden und lohne ihre Treue bis in den Tod mit dem unterweltlichen Kranz des ewigen Lebens, Durch Christus unseren Herrn.
Ich möchte euch alle zu dieser Allerheiligenandacht herzlich begrüßen.
Die Heiligen haben uns mit ihrem Leben ein Beispiel gegeben, dem wir folgen wir. Wir achten die Heiligen und äußern ihnen die Ehre. Aber ihr seid nicht nur wegen der Heiligen hier gekommen. Heute gedenken wir unserer lieben Toten. Deshalb werden wir auch zum Kriegerdenkmal und zum Friedhof gehen. Wir können unseren Toten mit unseren Gebeten und Opfern helfen. Lass uns diese Möglichkeit nutzen.
Lied 943 Lasst uns den Herrn erheben 1-3 Str.
Priester: Wir wollen nun mit allen Heiligen den Herrn im hl. Sakrament verehren.
Lied zur Aussetzung: Gl 932 Uns zum Himmel 1.2 Str.
Priestergebet: Hochgelobt und gebenedeit sei Jesus Christus in Allerheiligsten Sakrament des Altares.
Allerheiligenlitanei: Gl 556 134 gesungen.
Lied: Gl 897 Von guten Mächten 1 und 5 Str
Ablaßgebet: Glaubensbekenntnis, Vater unser, Gegrüßet seist du Maria. Lied 932 3.Str
Brot von Himmel hast du ihnen gegeben. Herr Jesus Christus in wunderbaren Sakrament des Altares hast du uns die heiligen Geheimnisse deines Leidens uns Auferstehung hinterlassen. Gib uns die Gnade die heiligen Geheimnisse so zu verehren, dass uns die Frucht der Erlösung zuteilwird.
Eucharistischer Segen dann 4. Str.
Gott sei gepriesen!
Gepriesen sei sein heiliger Name!
Gepriesen sei Jesus Christus wahrer Gott und wahrer Gott und wahrer Mensch!
Gepriesen sei der Name Jesu!
Gepriesen sei sein heiligstes Herz!
Gepriesen sei Jesus im heiligsten Sakramente des Altares!
Gepriesen sei die erhabene Gottesmutter, die heiligste Jungfrau Maria!
Gepriesen sei ihre heilige, unbefleckte Empfängnis!
Gepriesen sei der Name Jungfrau und Mutter Maria!
Gepriesen sei der heilige Joseph, ihr reinster Bräutigam!
Gepriesen sei Gott in seinen Engeln und Heiligen.
Schlusslied: Gl 534 Maria breit den Mantel aus 1.Str. dann Auszug
Jesus, der sagte: Wer an mich glaubt wird leben, auch wenn er stirbt, sei mit euch.
Heutzutage besuchen wir mehr als anderes Mal die Friedhöfe. Wir gehen langsam an den Gräbern vorbei und erinnern uns an unsere Lieben. Der Anblick an Grabsteinen, auf denen Namen und Daten eingemeißelt sind, stellt uns bestimmte Menschen vor Augen. Die Verstorbenen, die hier lebten, unter uns. Herbstliche Friedhöfe sind auch deshalb so schön, weil sie voller Licht sind. Es gibt kaum ein Grab, in dem keine Kerzen brennen.
Jesus, du bist uns vorausgegangen zum Vater. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns das Leben der Herrlichkeit verheißen. Christus, erbarme dich unser.
Du lässt nicht verloren gehen, die dir gefolgt sind. Herr, erbarme dich unser.
Ein Priester erinnert sich, dass er als kleiner Junge gerne mit seinen Eltern an Allerseelen Kerzen anzündete. Wenn er eine Kerze auf dem Grab seiner Großmutter anzündete, hatte er immer das Gefühl, dass seine arme Großmutter sich auch auf diesen Moment freute. Wenn einer ihrer Nachkommen kommen würde, um eine Kerze für sie anzuzünden. Und obwohl ein dunkler Friedhof auf die Menschen abschreckend wirkt, schafft er heutzutage selbst an diesen Orten des Gedenkens eine so heimelige Atmosphäre. Die brennenden Kerzen tragen dazu bei. Sie strahlen ein wunderbares Licht aus. Doch das Abbrennen von Kerzen ist nicht nur ein Zeichen des Gedenkens an unsere Lieben. Kerzenlicht ist ein altes christliches Symbol und ein Zeichen der Hoffnung auf die Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Das Symbol des Lichts spielt in unserem Glauben eine wichtige Rolle. Dieses Symbol des Lichts begleitet jeden Menschen in seinem Leben von der Geburt bis zum Grab. Das liegt auch daran, dass jeder von uns aus diesem Licht, das Gott selbst ist, hervorgegangen ist. Wir kommen aus dem Licht der Liebe Gottes und kehren zu ihr zurück. Beachten wir das Symbol des Lichts in der Liturgie.
Bei der Taufe eines jeden von uns, gab es Paten, die die Taufkerze hielten. Der Priester entzündete diese Kerze von der Osterkerze, die am Karsamstag, in der Nacht der Auferstehung Jesu, zum ersten Mal angezündet wird. Diese Kerze begleitet den Getauften auf seinem Lebensweg. Sie zeigt uns, wer für uns das wahre Licht in der Dunkelheit des Lebens ist. Und sie bleibt bei uns auch bei anderen wichtigen Lebensereignissen. Bei der Erstkommunion, aber auch im Moment des Sterbens. Dort und überall zeigt uns das Licht der Taufkerze unsere Verbindung mit Jesus. Vor allem aber will uns die brennende Kerze an das Licht der Auferstehung erinnern, das durch die Dunkelheit von Angst und Tod hindurchleuchtet. Das Symbol des Lichts wird in der Bibel oft erwähnt. Schon im Alten Testament sagte Gott: Es werde Licht, und es ward Licht. In jedem von uns leuchtet ein inneres Licht, das von Gott kommt. Jesus sagte auch in der Bergpredigt „Ihr seid das Licht der Welt“ und an anderer Stelle: „Lasst euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel verherrlichen. Gott ruft jeden Menschen, damit er durch ihn das Licht seiner Liebe erstrahlen lässt. Zugleich bittet er uns, ein Lichtstrahl für die Welt zu sein.
Wir wollen uns mit dem Bild einer brennenden Kerze behelfen. Jede Kerze zahlt einen hohen Preis dafür, dass sie brennt, dass sie Licht und Wärme spendet. Sie ist verloren. Wir können nur dann ein Licht für andere werden, wenn wir bereit sind, uns selbst zu verschenken. Nur wenn ich bereit bin, von mir selbst zu geben, werde ich zu einem lebensspendenden Licht für andere. Ich werde nur dann Licht und Leben geben, wenn ich mich aufopfere, wenn ich das, was ich habe, nicht für mich behalte, sondern es verschenke. Am Ende des menschlichen Lebens gibt es einen neuen Anfang, der voller Licht ist. Wenn die irdischen Lichter erlöschen, geht ein neues, ewiges Licht auf. Menschen, die den klinischen Tod erlebt haben, sprechen oft von einem Tunnel, an dessen Ende sie Licht sahen. Das ist das Licht der Liebe Gottes, das ewige Licht, Gott selbst, auf das wir in der Ewigkeit schauen werden, wenn wir dafür einstehen. Wenn Sie das nächste Mal eine Kerze auf einem Grab anzünden, denken Sie an diese Worte. Erinnern Sie sich an Ihre Lieben. Diese Kerze soll Sie an eine paradoxe Wahrheit des Lebens erinnern: Wir verlieren, um zu strahlen. Wir sterben, um zu leben. Gib ihnen ewige Ruhe, Herr, und lass das ewige Licht ihnen leuchte.
In Christus haben wir das Leben und die Gemeinschaft mit Gott. Wir beten mit seinen Worten.
Gott will mit uns sein Reich errichten. Er schenkt uns seinen Frieden und führt uns zum ewigen Leben. Deshalb bitten wir.
Herr, gib ihnen die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihnen.
Gott der Herr, vor dem Scharen der Engel und Heiligen stehen, sei mit euch.
Heutzutage hören wir oft die Frage „Was habe ich davon?“. Geschäftsleute sagen das, Menschen sagen das, wenn sie jemandem helfen müssen, wenn sie etwas aufgeben müssen. Niemand will einen Verlust machen, jeder will einen Gewinn erzielen. Wenn jemand sein Geld in einer Sparkasse oder in einem Fonds anlegt, dann nur darum, um mehr Geld zu verdienen. Eine Zeit lang verzichtet er auf dieses Geld, aber er weiß, dass er mehr bekommen wird. Wie man so schön sagt, will jeder die richtigen Investitionen machen.
Jesus, du hast uns den Weg der Seligkeit gewiesen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns die Freude und die Hoffnung geschenkt. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns das Siegel des Reiches mitgegeben. Herr, erbarme dich unser.
Im heutigen Evangelium haben wir auch von richtigen Investitionen gehört. Jesus sagt, dass diejenigen selig sind, die in die besten Mittel investieren, wie zum Beispiel: den Frieden verbreiten, auf den Besitz zugunsten anderer verzichten, gegen die Sünde kämpfen, den Glauben verbreiten, nicht schämen des Glaubens. All jenen, die tatsächlich in das Gute investiert haben, verspricht Jesus eine reiche Belohnung im Himmel.
So kann man auch im spirituellen Leben gut oder schlecht investieren. Wenn ich in das Gute investiere, das heißt, wenn ich meine Bequemlichkeit und meinen Egoismus aufgebe, nur um etwas Gutes zu tun – anderen zu helfen, sie zu trösten, ihnen zuzuhören, dann ist das die beste Investition meines Lebens. Nach dem Tod werde ich alles finden, wie man sagt, sogar mit Zinsen. Im Gegenteil, wenn ich schlecht investiere – wenn ich nur meine eigenen Interessen sehe, werde ich es auch nach dem Tod wiederfinden, sogar mit Zinsen, aber an einem anderen Ort, wo sicher keiner von uns hin will. Und heute ist der Tag derjenigen, die diese Belohnung nach dem Tod im Himmel bereits erhalten haben. Sicherlich wissen wir von mehreren, wie sie lebten und wie sie starben. Und wir wissen auch, warum die Kirche sie für heilig erklärt hat. Die Märtyrer haben ihr Leben eingesetzt, um den Glauben zu bezeugen. Wir wissen, dass solche Menschen nach dem Tod direkt in den Himmel kommen. Ihre Investition hat sich also gelohnt. Diejenigen, die keine Märtyrer waren, trugen ihrerseits auf andere Weise dazu bei, die Wahrheit Gottes zu bezeugen und anderen zu helfen. Kurz gesagt, alle Heiligen investierten irgendwo etwas: ihre Zeit für diejenigen, die sie brauchten, ihren Besitz für die Armen, Hilfe und Ermutigung für alle, die sie brauchten, usw.
Alle diese Himmelsbewohner sind daher eine große Herausforderung für uns, ihrem Beispiel zu folgen. Wir können sehr klug sein, wenn es um irdische Dinge wie Geld, Erwerbsarbeit usw. geht. Seien wir also auch im geistigen Sinne so klug – wenn es darum geht, jemandem zu helfen, sollten wir keine Angst haben, solche Investitionen zu machen. Obwohl, wir diese Zeit für einige unsere Hobbys oder andere angenehme Aktivitäten nutzen könnten. Aber ich bin sicher, dass wir die Früchte unserer Tätigkeit für andere eines Tages im Himmel finden werden, was sich als sehr gute Investition unseres Lebens erweisen wird. Am 19. Oktober 2003 der Heilige Vater hat eine Frau unserer Zeit zur Heiligen erklärt – Mutter Teresa.
Wir wissen, dass sie sich sehr für die Ärmsten der Armen einsetzte. Und vielleicht hat sie es auch als Verlust empfunden. Denn es gab angenehmere Dinge zu tun, als Aussätzige zu pflegen und die Toten zu begraben, deren Namen sie nicht einmal kannte. Das Beispiel dieser schwachen Frau erschütterte die ganze Welt. Sie wird von Christen, Muslimen, Hindus und Buddhisten gleichermaßen verehrt. Das ist genau die richtige Investition für heute – ein Zeugnis, das auch Ungläubige erschüttert – anderen zu helfen. Selbst um den Preis des eigenen Leidens oder Unbehagens. Die Welt von heute lässt sich durch nichts anderes überzeugen und schon gar nicht durch schöne Reden. So möge uns das Beispiel von Mutter Teresa, aber auch der anderen Heiligen, wirklich dazu bringen, keine Angst zu haben, gute „geistige Investitionen“ zu tätigen, das heißt, das Gute zu verbreiten, auch um den Preis des Verzichts auf Bequemlichkeit oder Vergnügen. Schließlich wird alles um ein Vielfaches zu uns zurückkehren.
In Gemeinschaft mit allen Heiligen sind wir Kinder Gottes und dürfen mit ihnen zusammen beten.
Jesus Christus preist die selig, die Frieden stiften und im Frieden mit Gott und den Menschen leben. Deshalb bitten wir.
Selig, die Frieden stiften, denn sie werden Sohne Gottes genannt werden.
Jesus, der sagte: Denn wer sich selbst erhört, der soll erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, der soll erhöht werden, sei mit euch.
In diesem Evangelium ist es, als würde Jesus den Menschen, die zum Festmahl eingeladen sind, praktische Ratschläge geben. Anstatt auf dem Ehrenplatz zu sitzen und dann, wenn ein ehren werterer Gast kommt, beschämt woanders hingeschickt zu werden, suchen Sie sich den letzten Platz ganz am Anfang und hoffen insgeheim, dass der Gastgeber Sie einlädt, „höher“ zu kommen, wo Sie wissen, dass Sie wirklich hingehören. Das ist eine umsichtige Strategie, die in vielen Situationen funktioniert. Aber wenn wir das Evangelium auf diese Weise verstehen, entspricht es nicht wirklich der christlichen Demut.
Jesus, du hast nicht die Ehre der Menschen gesucht. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns den Platz bereitet beim himmlischen Mahl. Christus, erbarme dich unser.
Du willst uns teilgeben an deiner Ehre. Herr, erbarme dich unser.
Es geht nur um Prestige und Äußerlichkeiten in den Augen der anderen. Das ist natürlich nicht das, wovon Jesus sprach. Er hatte etwas anderes im Sinn. Wir können uns automatisch vorstellen, „unseren Platz“ einem Präsidenten, einem Direktor, einem Künstler oder einer Zelebrität zu überlassen. Aber stellen Sie sich vor, Sie werden gebeten, Ihren Ehrenplatz an einen schäbigen Obdachlosen abzugeben. Oder an ein hungerndes Kind in einem Land der Dritten Welt. Oder ein Teenager aus einem Waisenhaus. Oder ein Opfer von häuslicher Gewalt. Oder ein Einwanderer, der von seiner Familie getrennt wurde. Wie schnell und bereitwillig würden Sie das tun?
Jesus hatte natürlich solche Menschen im Sinn. „Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“. (Mt 25,40). Indem wir einer solchen Person einen Ehrenplatz einräumen, indem wir ihre Bedürfnisse vor unsere eigenen stellen, indem wir sie bedienen wie ein Kellner einen Gast in einem erlesenen Restaurant, ehren wir tatsächlich denjenigen, der den ehren vollsten Platz verdient hat. Es ist, als ob wir demjenigen dienen und ihn ehren, der sich selbst verleugnet und erniedrigt hat, alles um unseretwillen (Phil 2,7). Seien Sie heute vorsichtig, wenn Gott jemanden zu Ihnen schickt, dem Sie Ihren bequemen und ehrenvollen Platz anbieten sollen. Vielleicht kreuzt jemand Ihren Weg, dem Sie mit Ihrer Großzügigkeit, Ihrem Mut oder Ihrer Vergebung dienen können. Geben Sie Ihren Platz an diese Person ab! Demütigt euch, und der Herr wird euch beide erhöhen!
Damit wir wie Jesus Christus aller Bosheit widerstehen können, lasst uns voll Vertrauen zum Vater beten.
Da die Tage der Versöhnung begonnen haben, dürfen wir den Herrn um seinen Frieden bitten.
Selig, die alles im Herzen bewegen, was Gott uns kundgetan hat, und heimfinden zu seiner Liebe.
Gottes Weisheit, die in Jesus Christus zu uns gekommen ist, sei mit euch.
Jesus befand sich wieder einmal inmitten einer Kontroverse. Die Pharisäer, die mit ihm stritten, hielten an einer begrenzten Auslegung der Gebote Gottes fest, was sie dazu veranlasste, Jesus gegenüber misstrauisch zu sein und nach einer Gelegenheit zu suchen, ihn auf frischer Tat zu ertappen, wenn er sie übertrat. In diesem Fall nahm Jesus ihre genaue Untersuchung zum Anlass, sie über das Wesen von Gottes Gesetz zu belehren,was die Barmherzigkeit und Heilung bedeutet.
Jesus, du hast den Leidenden geholfen. Herr,erbarme dich unser.
Deine Freude war es, Menschen zu retten. Christus, erbarme dich unser.
Du hast dein Leben hingegeben für uns alle. Herr, erbarme dich unser.
Als Jesus einen Mann heilte, der an Wassersucht erkrankt war, einer Krankheit, die durch übermäßige Flüssigkeitsansammlungen verursacht wird, geriet er erneut in Konflikt mit diesem engen pharisäischen Verständnis von Gottes Wegen. Ihre strenge Befolgung des Sabbatgesetzes ließ keinen Raum für die Liebe und Barmherzigkeit, die das Wesen jedes Gebots Gottes sind. Jesus fordert ihre Härte direkt heraus. Wenn ein vernünftiger Mensch sein Vieh retten würde, das sogar am Sabbat in Lebensgefahr ist, wie viel mehr sollte Gott eines seiner Kinder retten, das in Not ist. Und von allen Tagen der Woche sollte der Sabbat der geeignetste Tag sein, um die heilende Berührung Gottes zu empfangen.
Die sonntägliche Ruhe, die Gott uns schenkt, beruht auf einer sehr persönlichen Erfahrung seiner Liebe – einer Erfahrung, die unserem Herzen Frieden bringt, ganz gleich, wie unsere Lebensumstände sind. Jesus kommt, um durch sein Leiden, seinen Tod und seine Auferstehung die sonntägliche Ruhe auf Erden herzustellen. Als sein Volk können wir das jetzt immer mehr und immer umfassender erfahren. In dieser Ruhe lernen wir Gott als unseren Vater kennen und wissen, dass wir zu ihm gehören. Wir lernen, seiner Fürsorge für uns zu vertrauen und ihm unser Leben zu überlassen. Wie können wir die Ruhe Gottes erfahren? Das Gebet ist ein wesentliches Element, das uns mit der Realität des Reiches Gottes verbindet. Wenn Sie Ihren Geist zur Ruhe bringen, während Sie sich mit einer Bibelstelle beschäftigen, oder Ihre Aufmerksamkeit auf ein Lieblingskreuz richten, kann es leichter sein, dass Gottes Leben in Ihr Herz eindringt. Musik und Lobgesänge zum Mitsingen oder das stille Beten eines Rosenkranzes oder Psalms können eine Atmosphäre der Ruhe und Entspannung schaffen. Was auch immer du tust, wisse, dass Jesus dich mehr sucht, als du ihn suchst. Versuche also, für eine Weile loszulassen und sich von ihm finden zu lassen!
Jesus Christus hat uns die Nähe des Gottesreiches verkündet. Damit es in uns wachse, beten wir zum Vater.
Auch uns ist das Himmel nahe. Schon jetzt dürfen wir um seinen Frieden bitten.
Selig, die Jesus Christus folgen und das Heil finden im Reich des Vaters.
Manchmal wird viel von der sogenannten totalen Selbstlosigkeit gesprochen. Sie wurde mit großem Enthusiasmus gefördert, insbesondere von einigen französischen Autoren der vergangenen Jahrhunderte. La Rochefoucauld zögert nicht zu behaupten, dass im Egoismus, in der Selbstliebe, jede Tugend ertrinkt wie im Meer. Trotz alledem hatte schon Aristoteles darauf hingewiesen, dass eine solch hochtrabende Lösung in keiner Weise dem wirklichen Leben entspricht, ja, dass sie ihm nicht einmal entsprechen kann. Wer kann schon gut zu jemandem sein, der nicht einmal für sich selbst sorgt! Es ist sinnlos, sich auf das Evangelium zu berufen. Obwohl es heißt, dass wir unseren Nächsten lieben sollen wie uns selbst (Mt 22,39), heißt es nicht, dass wir ihn zu lieben und nicht uns selbst, nur ihm Gutes zu tun und nicht uns selbst. Wenn sich also die Nächstenliebe nicht in hochtrabenden Worten erschöpfen soll, wenn sie in die Tat umgesetzt werden soll, muss sie geordnet sein. Wir müssen das richtige Verhältnis zwischen Eigeninteresse und Dienst am Nächsten finden. Das ist nicht einfach. Es ist auch nicht leicht, zwischen der Liebe zu Gott und der Liebe zum Nächsten zu unterscheiden. Das ist nicht so offensichtlich, wie es vielleicht scheint. Zwei Jahrtausende christlicher Erziehung haben uns gelehrt, beides zu verbinden. Wir vergessen, dass die Unauflöslichkeit der beiden Lieben in Wirklichkeit die Einheit zweier Gegensätze ist, eine wundersame Einheit, durch die geprägt von den Geheimnissen Gottes selbst. Zu Beginn der Reise auf dem Weg zur Vollkommenheit erleben Christen eher Widersprüche als Einheit der beiden Ideale. Wie Abraham, das ewige Vorbild aller Gläubigen (vgl. Gal 3,6-7), verließen die alten Asketen ihre Häuser, Verwandten und Freunde. Sie wurden von der Wüste und der Einsamkeit angezogen. „Solange der Mensch nicht entdeckt, dass er mit Gott allein auf der Welt ist“, schreibt der heilige Albert der Große, „wird er niemals glücklich sein.“ Anekdotische Erzählungen aus dem Leben der Väter der Wüste beleuchten diese Sehnsucht nach Einsamkeit mit Sprüchen und Beispielen. Von Abt Arsenius heißt es, dass er bei Gott Rat suchte, wie er seine Seele am besten retten kann. Dann hörte er von oben die Worte, dass jahrhundertelang das Programm des Ostens war „Fliehe vor den Menschen, sei still, bewahre deinen Frieden!“ Er befolgte diesen Rat so perfekt, dass es schien, als selbst für die Mönche in der Wüste übertrieben. Da ermahnte ihn Abt Markus freundlich: „Warum läufst du vor uns weg?“ Aber Arsenius blieb standhaft: „Gott ist mein Zeuge, dass Ich liebe dich. Aber ich kann nicht gleichzeitig bei Gott sein und Ich kann nicht gleichzeitig bei Gott und den Menschen sein. Dort oben gibt es Zehntausende und Hunderttausende von Engeln, die alle den gleichen Willen haben. Bei den Menschen ist das anders. Sie haben ein Testament anders, und deshalb kann ich Gott nicht verlassen und unter Menschen sein.“ Es scheint also in der Tat eine unvermeidliche Folge zu sein, das führte zur Gründung von Mönchsorden: Gott zu dienen bedeutet, die Welt und die Menschen zu verlassen. Das Wort Mönch stammt aus dem Griechischen monachos, allein, einsam. „Ein Mönch ist jemand, der sich von den anderen getrennt hat. von allen“, schreibt Evagrius. Es geht also darum, wie man die vollständige und bedingungslose Liebe mit der für Gott mit der Sorge um unsere Umgebung. Die Antwort auf diese Frage ist untrennbar mit dem Problem der Gegenwart Gottes verbunden in der Welt und im Menschen. In der Gesellschaft von Männern schaffen wir nur dann an Gott zu denken und seinen Willen zu tun, wenn wir Gott auch in unseren Nächsten sehen können. Bereits zu Beginn des Alten Testament lesen wir, dass der Mensch das Ebenbild Gottes ist (Gen 1,26). Aber die Einheit zwischen der Welt Gottes und der Welt des Menschen können wir im wahrsten Sinne des Wortes erst nach der Inkarnation Jesu Christi erfahren. Deshalb das Gebot der Nächstenliebe, verbunden mit der Liebe zu Gott, wird das neue Gebot genannt (Joh 13,34).
Sehnen Sie sich nach besseren zwischenmenschlichen Beziehungen? Sehnen Sie sich nach einer herzlichen Atmosphäre in Ihrer eigenen Familie? Sehnen Sie sich danach, dass die Menschen Ihnen und Sie ihnen vertrauen? Wenn ja, dann werden Sie sicher erkennen, dass wir mehr Liebe, aber nicht irgendeine Liebe, in unser Leben bringen müssen. Sie werden erkennen, dass wir die Menschen lieben müssen, aber nicht auf eine willkürliche Weise, sondern mit einer edlen Liebe. Predigt
Eine solche Liebe ist keine utilitaristische Liebe, bei der wir Menschen nur deshalb lieben, weil sie uns in irgendeiner Weise nützlich sind. Ich kann gut mit einem Arzt oder einem Automechaniker umgehen, einfach darum, weil sie mir helfen. Ich suche nach Vorteilen für mich, nach dem, was ich davon habe, und wenn ich nichts bekomme, ist es aus mit meiner Liebe. Solche Liebe ist nicht einmal die romantische Liebe, die wir gegen diejenigen empfinden, die uns etwas Angenehmes bieten. Romantische Liebe ist oft die Grundlage für die Beziehungen der jungen Menschen von heute. Sie sind nicht ineinander verliebt, sondern in die Annehmlichkeiten und Erfahrungen, die sie einander bieten. Die Erfahrung, das Erlebnis, die Annehmlichkeit verwittert und die Liebe geht verloren, sie endet.
Auch die demokratische Liebe ist nicht die richtige Liebe. Sie basiert auf der Gleichheit aller Menschen. Sie basiert auf der Idee, dass jeder Mensch, unabhängig von Status, Religion und Bildung, die gleichen Rechte und Vorteile hat. Sobald etwas davon verletzt wird, endet die Liebe wieder. Alle diese Arten der Liebe werden von der christlichen Liebe übertroffen, die in den Worten unseres Erlösers zusammengefasst ist: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzer Kraft und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst.“ Dies ist das größte Gebot und die edelste Liebe. Heute beobachten wir jedoch eine Tendenz, das zweite Gebot – die Nächstenliebe – vom ersten, der Gottesliebe, zu trennen. Der moderne Mensch versucht, von der Bruderschaft der Menschen zu sprechen, aber er erkennt die Vaterschaft Gottes nicht an. Und das ist eine sehr gefährliche Sache für den Menschen, wenn er seinen eigenen Vater nicht kennt. Man kann diese beiden Gebote nicht voneinander trennen: Gott zu lieben, ohne den Menschen zu lieben, oder den Menschen zu lieben, ohne Gott zu lieben.
Aber lasst uns sagen, was es bedeutet, zu lieben. Das ist etwas ganz anderes als jemanden gern zu haben. Gern zu haben ist eine Frage des Gefühls, des Temperaments, der Emotion. Und über all das haben wir in der Regel wenig Kontrolle. Es gibt bestimmte Dinge, die wir mögen. Wir mögen Rockmusik, Folk oder Klassik. Ein Kind mag Banane und mag kein Fleisch. Und es gibt Dinge, die wir nicht mögen: Risotto, Milch, laute Musik oder die Politiker. Gefallen oder Nichtgefallen ist eine Art Reaktion, die wir nicht kontrollieren können. Im Gegensatz zu der Tatsache, dass wir nicht jeden mögen, können, können wir jeden lieben, denn Lieben ist keine Frage des Gefühls, sondern des Willens. Man muss bittere Medikamente nicht mögen, aber der Wille gebietet es einem, sie um der Gesundheit willen zu nehmen. Du musst jemanden nicht mögen, aber du kannst ihn trotzdem lieben, denn es ist Gottes Gebot, es ist gut für deine Seele und für Gottes Ehre. Der heilige Thomas von Aquin würde sagen, dass „lieben heißt, dem anderen Gutes zu wollen“. Das sollte in goldenen Lettern in jedem Wohnzimmer, an jedem Arbeitsplatz stehen. Aber da wir genug von diesen Hinweisen um uns herum haben, brauchen wir sie nur in unser Herz zu schreiben.
Dem anderen. Wer ist das? Es ist die Person auf der anderen Seite der Tür. Es ist die Person, die ich treffe. Jesus nennt ihn einen Nächsten. Aber wir wissen, dass es derjenige ist, der uns in der Straßenbahn auf den Fuß tritt; es ist der Fußgänger, der mir in den Weg getreten ist; es ist die Person, die ich überholt habe, um mich durchzusetzen; es ist derjenige, der sich mir etwas versprochen hat und mir nicht zu Hilfe gekommen ist. Und diesen Nächsten soll ich lieben wie mich selbst! Wie lieben wir uns? Es besteht kein Zweifel, dass wir uns selbst lieben. Aber wie? Man kommt zu einem Eishockeyspiel und sucht sich den besten Platz aus. Wenn man Schuhe kauft, will man die besten. Du hast etwas verpasst, und du dich entschuldigst . Wir stellen fest, dass wir uns in Reichtum und Erfolg genauso lieben wie in Armut und Verlust, wenn wir glücklich sind und wenn wir traurig sind, wenn wir etwas tun wollen und wenn wir müde sind, wenn wir uns im Zustand der Sünde befinden und wenn wir uns im Zustand der Gnade befinden. Wir lieben uns immer noch. Und wir sollen unsere Nächsten genauso lieben, wie wir uns selbst lieben. Die Sünder lieben, aber nicht die Sünde, die Atheisten, aber nicht den Atheismus.
Den Anstoß und die Inspiration für diese christliche Liebe schöpfen wir aus der Liebe dessen, der auf diese Erde kam und uns bis zum Äußersten liebte, sodass er sein eigenes Leben opferte, damit wir leben können. Er liebte unterschiedslos, ob es sich um den Zöllner, den Sünder oder den Petrus handelte, der ihn verleugnete. Damit hat er in seinem eigenen Leben gezeigt, wie Gottes Liebe aussieht, dass Gottes Liebe keine Grenzen kennt, keine Bedingungen stellt und bedingungslos ist. Wir knüpfen unsere Liebe an Bedingungen: Wenn du nicht gut bist, werde ich dich nicht lieben; wenn du dich mit dieser Person anfreundest, wirst du nicht mein Freund sein; wenn du mir dies antust, ist unsere Liebe vorbei. Gott liebt anders.
Er liebt uns auch dann, wenn uns niemand mehr lieben würde, wenn wir uns selbst nicht mehr lieben würden. Und mit solcher Liebe sollen wir einander lieben, mit der ganzen Liebe unseres Herzens, unserer Seele, unseres Verstandes, und mit allem Eifer sollen wir den Herrn, Gott, unseren himmlischen Vater, lieben. Denn wenn wir Gott so lieben, werden wir auch alles lieben, was ihm gehört, alle seine Geschöpfe, einschließlich der Menschen. In einem Jugendlied heißt es: „Gottes Liebe ist wie die Sonne, ihre Strahlen wärmen uns überall“. Diejenigen, die zu Gott kommen, erfreuen sich am Feuer seiner Liebe und am Licht seiner Wahrheit; diejenigen, die sich weigern, Gott zu lieben, werden niemals die Wärme von Gottes Leben und das Licht seiner Wahrheit genießen. Diejenigen, die Gott lieben, sind glückliche Menschen, denn alles, was ihnen im Leben widerfährt, dient ihnen zum Guten.
Bei Augustinus lesen wir, dass „jeder Mensch liebt, aber die Frage ist, was er liebt“. Wir brauchen keine Ermutigung, um zu lieben, sondern um richtig zu wählen, was wir lieben. Wenn wir wählen, sollten wir den wählen, der uns zuerst gewählt hat. Und wenn wir schon lieben, lasst uns den lieben, der uns zuerst geliebt hat. Für den Menschen, der sich auf diese Weise bemüht und anstrengt, gelten die Worte Jesu: „Du bist nicht weit vom Reich Gottes entfernt“. Wer dem Reich Gottes nicht fern, sondern nahe ist, erlebt eine herzliche Atmosphäre in seiner Familie, sein Leben ist von Vertrauen geprägt, er lebt in guten zwischenmenschlichen Beziehungen, er wird geliebt und geliebt werden. Wie sollen wir es geschaffen? Indem wir das größte Gebot Jesu, das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe, sehr ernst nehmen und werden wir uns bemühen, Tag für Tag zu erfüllen.
Jesus, der die Jünger zu sich rief und erwählte aus ihnen zwölf, sei mit euch.
Zwei Apostel Simon und Judas – was wissen wir wirklich über sie? Wir wissen vielleicht, dass der heilige Judas auch Thaddäus heißt und wir ihn als Helfer in ausweglosen Situationen anbeten, aber wir wissen nicht, wie er zu diesem Helfer wurde. Simon heißt Eiferer (Zelót). Wir wissen wenig über diese Gruppe von Menschen (die Zelóten), die zu den Waffen gegriffen haben, um Israel von ausländischen Unterdrückern zu befreien. Wir mögen uns fragen, wie er mit Matthäus auskommen konnte, der Steuern für die verhassten Römer eintrieb – aber das ist alles!
Jesus, du hast die Apostel zur Nachfolge berufen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast mit deinen Aposteln das Leben der Armut geteilt. Christus, erbarme dich unser.
Du hast die Apostel zu Säulen der Wahrheit gemacht. Herr,erbarme dich unser.
Obwohl Simon und Judas für uns mysteriös sind, hat Jesus sie bewusst – nach einer Nacht intensiven Gebets – als Eckpfeiler seiner Kirche gewählt. Er ergänzte weitere zehn und schuf eine ausgewogene Gemeinschaft der gegenseitigen Fürsorge. Jesus sandte sie zusammen mit anderen, um das Evangelium in der ganzen Welt zu verkündigen. Keiner von ihnen war für die Aufgabe geeignet, aber jeder war wichtig.
Paulus sagt, dass wir „Mitbürger der Heiligen geworden sind … wir sind auf die Apostel gebaut“ (Epheser 2, 19-20). So wie Jesus Simon und Juda rief, rief er uns absichtlich. Gemeinsam bilden wir den „heiligen Tempel … die Wohnung Gottes“ (2:21-22). Wir sind die lebendige, lebenspendende Gegenwart Christi auf Erden. Jesus ruft noch immer Jünger in seine Gemeinschaft. Er hat uns unter anderem die Aufgabe gestellt, die „Fremden und Ankömmlinge“ (Epheser 2,19), die wir treffen, willkommen zu heißen und zu Jesus zu bringen, damit sie sich bei seinen Freunden wohlfühlen. Das bedeutet, unsere Geschichte zu erzählen und auf ihre Wünsche zu hören.
Wenn sie sich auf die Seite Jesu, des Ecksteins, stellen, wird unser Tempel vollständiger, schöner, nützlicher und geräumiger. Ich kann andere evangelisieren, die uns sonst fremd bleiben würden. Als Mitglieder der Kirche haben wir immer noch die Mission Jesu, die ganze Welt zu evangelisieren. Keiner von uns kann irgendetwas tun oder jeden erreichen, aber jeder von uns ist ein wichtiges Feuer in Gottes Plan. Heute beten wir um Erkenntnis, wie wir anderen, Familienmitgliedern, Nachbarn, Gemeinden, Schulen oder am Arbeitsplatz christliche Gastfreundschaft entgegenbringen können.
Dass Gottes Reich komme und sein Wille geschehe- das ist unsere Hoffnung, das ist der Maßstab unseres Tuns. Darum beten wir mit den Worten Jesu.
Jesus zeigt den Weg der Hingabe, der auch ein Weg des Friedens ist und er möchte uns ebenso zu Wegbereitern des Friedens machen, zu Menschen, die sich nicht über andere stellen, sondern bereit sind, dem Frieden zu dienen.
So spricht der Herr: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis gehen, sondern wird das Licht des Lebens haben.
Jesus, der sagte: Weg von mir, ihr habt alle Unrecht getan, sei mit euch.
Nach dem, wir Leute beurteilen? Nach: Aussehen – viele bleiben nur bei dieser äußeren Schönheit und kümmern sich nicht (bis zu solcher) um innere Schönheit. Wir haben kürzlich darüber gesprochen. Nach Wörter – natürlich jedes das schnell „entdeckt“ und reiht in die Kategorie – Versprechungen oder sagt: Tat – Flucht. Nach den Taten – das ist wahrscheinlich die beste Bewertung.
Jesus, du bist vom Vater gekommen und hast die alten Hoffnungen Israels erneuert. Herr, erbarme dich unser,
Du hast das gelebt , wonach wir suchen und woran wir immer scheitern. Christus erbarme dich unser.
Du bist , als der Erhöhte der uns Nahe und ermutigst uns zum Weg der Gottes und Nächstenliebe. Herr, erbarme dich unser.
Im heutigen Evangelium hörten wir, wie jemand neugierig war und fragte: Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden? „Sicher, es ist, dass Gott nicht in sein Königreich (dh Erlösung) nachdem, empfangen wird, ob dort viel oder wenig Personen ist. Der biblische Sprache nach, ob die Hochzeitshalle gefüllt ist. Wir wissen nicht, wann der Herr die Tür schließt .
Sicher nach dem, wie er uns beurteilt. Was erwartet Gott von uns? Oder nach dem, er uns bewertet? Sicher nicht nach Erscheinung. Sicher nicht nach Aussehen. Nicht einmal nach Worten, was uns überraschen kann. Wir glauben, dass wir wegen unserer vielen Worte gerettet werden – wegen unserer Gebete. Bleiben also Taten. Und es deutet das heutige Evangelium vor: Er sagt Ihnen:, ich weiß nicht, woher ihr kommt; Geht von mir weg, alle ihr Übeltäter. Also macht ihr keine Ungerechtigkeit . Es basiert auf dem glücklichen, den wir zugewiesen werden, und der Herr wird uns kennen, nicht durch Aussehen, Worte, aber … Ich möchte Taten sagen, aber es ist nicht so einfach. Er will Taten, Handlungen, aber mit innerer Aufwendung.
Dieses Thema ergänzte der Brief an die Epheser: Wir müssen mit einem aufrichtigen Herzen zu tun als für Christus. Seien Sie nicht nur scheinbar als diejenigen, die Menschen gefallen wollen, sondern als Diener Christi, die Gottes Willen erfüllen wollen. Und dient bereitwillig als dem Herr, und nicht als den Menschen. Ihr wisst, dass jeder sowie ein Sklave und Freie die Belohnung des Herrn bekommt, wenn es etwas Gutes tut. Der Autor des Briefes sagt also, wenn wir von Herrn Belohnung bekommen – wann wird er uns kennen. Deshalb wollen wir unser Leben ehrlich und aus dem Herzen nach Gottes Willen erleben. Zu tun – aber nicht alles Mögliche, sondern das, was der Herr von uns erwartet. Daher sagt der weise spirituelle Führer nicht – dies mache, aber er bereitet den Menschen, damit er innerlich auf den Willen Gottes vorbereitet ist, und diesen Gottes Wille erfüllt. Was sagst du? Wird uns der Herrn kennen:?
In Jesu Worten und Taten wird offenbar. Von Gott dürfen wir alles erwarten. So lasst uns beten, wie er uns gelehrt hat.
Jesus hat sich als mächtig erwiesen über die Kräfte der Natur. Wir wollen beten, dass er in seiner Kraft unserer Welt, unseren Gemeinden den Frieden schenken. So spricht der Herr.
Jesus von Nazaret , der Sohn Davids und Heiland der Welt , sei mit euch.
Der Text des Evangeliums beginnt mit „Dann sagte er…“, obwohl die liturgische Fassung mit „Jesus sagte…“ beginnt. Dies soll darauf hinweisen, dass diese Worte Jesu in direktem Zusammenhang mit der vorherigen Konfliktsituation stehen. Am Sabbat heilt Jesus die am Boden liegende Frau, indem er sagt und ihr die Hände auflegt: „Frau, du bist frei von deiner Krankheit.“ Die Worte des Vorstehers der Synagoge über die Notwendigkeit, den Sabbat einzuhalten und an einem anderen Tag zu heilen, empören Jesus selbst und er macht ihm Vorwürfe.
Jesus, du hast die Kranken geheilt. Herr, erbarme dich unser.
Du kamst um unserer Schwachheit willen. Christus, erbarme dich unser.
Du hast allen das Heil verkündet. Herr, erbarme dich unser.
Dann wendet er sich an das staunende und freudige Volk in der Synagoge und lehrt mit zwei einfachen Gleichnissen über das Wesen des Reiches Gottes. In diesen Gleichnissen vergleicht er ihn mit einem Senfkorn und mit Sauerteig. Zwei Tatsachen treten in diesen Gleichnissen in den Vordergrund: der Kontrast zwischen den winzigen Anfängen und der späteren gewaltigen Wirkung des wachsenden Werkes – in den kleinen und verborgenen Taten ist bereits der Sieg über den Teufel und das Böse selbst zu sehen; der kontinuierliche Fortschritt – das Wachstum des Reiches Gottes selbst, das nicht statisch ist.
Das Evangelium zeigt uns, was der Katechismus der Katholischen Kirche 2.000 Jahre später zusammenfassen wird: „Das Reich Gottes … ist in der Person Jesu Christi gekommen und wächst auf geheimnisvolle Weise in den Herzen derer, die ihm einverleibt sind, bis es sich in seiner eschatologischen Vollendung vollständig offenbart.“ Das wesentliche Korn oder der Sauerteig wird von Christus eingepflanzt, es ist seine Gnade, die in unserem Leben wirkt – unsere Berufung, heiligende und helfende Gnade. Aber damit es wachsen kann, braucht es den richtigen Hintergrund (den Boden oder den Teig) – unsere Person, die Gemeinschaft, die Zusammenarbeit mit der Gnade Gottes (denken Sie an das Gleichnis vom Sämann). Und wenn wir dies mit dem vorangegangenen Ereignis im Evangelium verbinden, bei dem Jesus den Dienst betont. Wenn er darauf hinweist, dass der Dienst am Nächsten viel mehr ist als das Gesetz (der Sabbat ist für den Menschen und nicht der Mensch für den Sabbat). Gottes Gnade in Verbindung mit unserer Bereitschaft zu dienen ist der Raum, in dem Gottes Reich wächst. Das Gesetz ist statisch, bindend – die Liebe ist dynamisch, befreiend!
Jesus hat die Bitten der Menschen erhört und ihnen geholfen. In seinem Namen wagen wir, zum Vater zu beten.
Der Herr hat zu den Aposteln gesagt. Meinen Frieden gebe ich euch deshalb bitten wir.
Selig, die den Herrn erkennen und mit ihm eingehen dürfen, wenn er kommt am Letzten Tag.
Jesus, der sprach: Frau, sei los von deiner Krankheit, sei Was hat diese Frau motiviert? Vielleicht war sie neugierig wie so viele andere, die sich in der Synagoge drängten. Nach achtzehn langen Jahren, in denen sie nicht mehr aufrecht stehen konnte, machte sie sich wahrscheinlich keine großen Hoffnungen auf Besserung. Selbst wenn sie um körperliche Heilung nachgesucht hätte, wäre sie wahrscheinlich nie davon ausgegangen, dass Jesus so weit gehen würde, ihr die volle Würde einer „Tochter Abrahams“ zurückzugeben. (Lukas 13:16). Doch Jesus hat genau das getan.
Jesus, du warst gesandt zu den Söhnen Israels. Herr, erbarme dich unser.
Du wolltest alle retten, die an dich glauben. Christus, erbarme dich unser.
Du hast die Ehre des Ehre des Vaters und das Heil der Menschen gesucht. Herr,erbarme dich unser.
Der heilige Paulus sagt uns, dass wir alle „den Geist der Kindschaft“ empfangen haben (Röm 8,15). Gott hat uns als seine Kinder adoptiert.
Aus dieser ungeheuren Wahrheit entspringt unser Bewusstsein für unsere Würde, unseren Wert und sogar dafür, dass wir der Liebe würdig sind. Obwohl wir es nicht verdient haben, haben wir Gottes Erbe erhalten, das uns niemand wegnehmen kann. Wie können wir dieses Erbe einfordern? Machen Sie ein „Experiment im Geiste“. Bitten Sie den Heiligen Geist, dass er Sie in den nächsten drei Tagen zu einer tieferen, intimeren Begegnung mit Ihrem himmlischen Vater befähigt. Bitten Sie ihn, Sie mit dem Wissen zu erfüllen, dass Gott wirklich Ihr „Abba“ – Ihr „Vater“ – ist, ein Vater, der voller Güte, Barmherzigkeit und zärtlicher Liebe ist, wie sie kein menschlicher Vater zeigen könnte.
Achten Sie beim Beten darauf, wie der Geist Ihre Sicht auf das Leben verändert. Zeigen Sie mehr Vertrauen, kommen Sie zu Jesus und bitten Sie ihn, Sie von Ängsten, Sünden oder Gewohnheiten zu befreien, die Sie binden. Suchen Sie nach einem Weg, sich der Liebe Gottes tiefer bewusst zu werden, etwas, das Ihrem Herzen entspringt und Sie in Ihren Sorgen und Nöten aufrichtet. Und vielleicht stellen Sie fest, dass Sie aufrechter und mit erhobenem Kopf gehen, leichter lächeln oder sogar leichter lachen können. Lassen wir uns nicht der Würde berauben, die Jesus am Kreuz für uns gewonnen hat. Der Sieg ist unser. „Denn ihr habt nicht den Geist der Sklaverei empfangen,… sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen“ (Röm 8,15). Gott will uns erneuern, damit wir sein Ebenbild werden. Lasst uns also zu Jesus laufen und die Würde einfordern, die uns in ihm gehört.
In der Hand Jesu liegen Anfang und Ende. Gott hat ihm alles übergeben, um alle zum Vater zu führen. Wir beten mit den Worten Jesu.
Gott bietet uns in seinen Sohn seinen Frieden an. Deshalb bitten.
Die Herrlichkeit des Herrn wird offenbar, und alle Menschen erfahren Gottes Heil.
Wenn es um Ausdauer geht, entsteht in unseren Köpfen ein solider Mensch festen Charakter, der bemüht sich mit voller Kraft zu bringen bis zum endgültigen Ende alles, was er nach reiflicher Überlegung entschieden. Aber gleichzeitig – im Gegensatz dazu Assoziation – meldet es sich auch sofort das Gegenteil dieser (besonders heute) seltenen Tugend. Verletzungen der menschlichen Seele nach 45 Jahren Verwirrung von Geist und Zunge scheinen auch die Unfähigkeit zu umfassen, gründlich und konsequent zu handeln, zu denken und die Instabilität oder Unruhe der Vernunft und Emotion, die dann antreibt, werde einmal in diese Richtung gehen. Wer weiß, wie viel Zeit benötigt wird und wie viel Aufwand wird von Eltern und Lehrern im Kurs verlangt mindestens eine Generation, bis die Wunde in der Seele der Nation heilt. Die Tugend der Stärke ist die Seele der Ausdauer, aber auch Stabilität, Geduld und eine ganze Reihe anderer Charaktereigenschaften – sie sind es immer, jedoch anders abgestimmt. Beharrlichkeit in diesem Sinne liegt in der festen und unerschütterlichen Konzentration des Willens, ein wohlüberlegtes, wertvolles Ereignis durchzuführen. Es ermöglicht einer Person, Widrigkeiten aller Art zu ertragen aller Art und nimm sie unbedingt alle damit verbundene Schwierigkeiten. Stabilität manifestiert sich als dauerhafte Fähigkeit, beiden Angriffen verschiedene Störungen standzuhalten,die nicht mit dem vorgesehenen Zweck zusammenhängen, sowie eine Verführung, die begonnene Arbeit zu verlassen und sich etwas anderem, vielleicht leichterem, zu widmen. Das Verhältnis zwischen Geduld und Stärke ist anders. Jeder geduldige Mensch , ist zugleich ein fester Mensch, aber nicht jeder fester Mensch, ist zugleich auch ein geduldiger Menschen. Der Erwerb aller Tugenden setzt einen langen Wachstumsprozess voraus, die sich in zwei Phasen unterscheiden lassen: Bekämpfung der Neigung zur Faulheit und bewusste Praxis in der spezifischen Praxis der Tugenden. Daher kann man sagen, dass es ohne Festigkeit keine Tugend gibt. Bei Beharrlichkeit gibt es noch etwas anderes: Ohne Festigkeit keine Beharrlichkeit, aber auch das Gegenteil ist der Fall – ohne Beharrlichkeit in der Praxis keine Tugend der Festigkeit. Es sieht aus wie ein Teufelskreis. Aber es ist nicht – sobald sich in den Beharrlichkeitprozes die Motivation beteiligt. Zum Beispiel von der Seite der Eltern, Erzieher, zufälligen interessanten Leuten.
Persönliche Tugenden Die Tugend der Ausdauer bzw. Dauer ist nichts anderes als definitiver Verankerung an einem zweifellos gültigen Wert. Der so viel gelobte Willenskraft ist keine reine Funktion oder ähnlich einer Übung, die vom „Muskel“ des Willens entwickelt wird – zum Beispiel durch das Wiederholen von „Ich will, ich will, ich will“. Es wäre nicht möglich.es als die Tugend genannt werden, sondern blinde Hartnäckigkeit. Will macht starke Motivation. Willenskraft ist proportional zur Stärke der Motivation beim Erreichen bestimmter Werte. Wenn es um außergewöhnlich große Werte geht und wenn Menschen mit einer allgemeinen Intuition Wege finden, die nicht durch ständig aufkommende Schwierigkeiten, einschüchtern lassen wird die Gesellschaft oder sogar die gesamte Menschheit einen Schritt vorwärts. Gerade bei außergewöhnlich großen Persönlichkeiten kann man Willenskraft erkennen mit der Kraft, die in einer genialen Idee steckt. Ein Genie ist so ein Genie dank einer genialen Idee, sowie in der unzerbrechlichen Energie, realisieren sie in Wissenschaft, Technik, Kunst – in Tönen, Worten, Bildern, Formen etc. In der heutigen Zeit, die von Forschung zu Forschung stark schwankt, ist ein technischer Entwicklungsprozess ohne ein hohes Maß an Beharrlichkeit geradezu undenkbar. Diese Art von Ausdauer und Stabilität ist jedoch keineswegs eine Tugend. Ausdauer hat heute praktischer und pragmatischer Charakter. Man wird sich gründlich und beharrlich einer Dingen widmen, aber nur unter der Bedingung, dass er davon der Nutzen hat und wird haben. Ansonsten verliert er das Interesse. Vor allem, wenn es auch Opfer erfordert. Starker Wille und feste Prinzipien gehöre untrennbar zusammen. Der Mensch, der diese Prinzipien hat. wird nicht fragen, ob ihm die Sache etwas bringt, sondern er wird sich danach entscheiden, ob die Sache richtig ist oder nicht. Das Problem ist jedoch,dass die Leute nicht die gleiche Meinung darüber haben, was richtig ist.
Jesus, der sagte: Wenn ihr nicht Buße tun,werdet ihr alle ebenso umkommen, sei mit euch.
Wie viele Eltern kennen Sie, die ihrem Kind aus dem einen oder anderen Grund mit ernsthaften Konsequenzen drohen mussten, wegen seines schlechten Benehmens? Wir können nur hoffen, dass die Drohungen aus Liebe und dem Wunsch heraus erfolgten, ihr Kind gut zu erziehen. Gute Eltern tun alles, was nötig ist, um ihre Kinder richtig zu betreuen und zu unterrichten, und manchmal ist eine Drohung genau das, was sie brauchen. Die heutige Lesung aus dem Evangelium, das Gleichnis vom Feigenbaum, enthält genau diese Art von Warnung: „Tu dies oder sonst…“. Diesmal aber ist es eine Warnung von Gott!
Jesus, du bist gekommen, uns zu retten. Herr,erbarme dich unser.
Du wirst unser Leben fruchtbar machen. Christus,erbarme dich unser.
Du schenkst allen eine Zeit der Gnade und Bekehrung. Herr, erbarme dich unser.
Gott hat uns viele Talente und Gaben gegeben, und er möchte, dass wir sie so entwickeln, dass wir für sein Reich Frucht bringen können. Er freut sich, uns wachsen und sich entwickeln zu sehen, nicht nur, weil es ihn verherrlicht, sondern auch, weil wir am glücklichsten sind, wenn wir nützlich sein können. Er weiß auch, dass die Sünden der Selbstsucht, des Stolzes und der Vernachlässigung des Guten unsere Fruchtbarkeit einschränken, weil sie uns herunterziehen und uns von ihm trennen. Deshalb ist es wichtig, dass wir hart daran arbeiten, unsere Gaben zu verfeinern und sie zu nutzen, um Gutes für andere zu tun.
Jesus erzählt uns nicht nur eine Geschichte über das Fruchtbringen. Er warnt uns auch. Er möchte, dass wir wissen, dass er immer bei uns ist, bereit, uns zu helfen, wenn wir darüber nachdenken, wie wir unsere Talente kultivieren können. Aber er warnt uns auch, dass wir Gefahr laufen, uns von ihm, der Quelle unseres Lebens, zu trennen und nutzlos zu werden, wenn wir nicht Selbstdisziplin, Demut und Reue üben. Zum Glück haben wir die Gabe der Buße, die uns hilft, zum Herrn zurückzukehren und wieder Frucht zu bringen. Die Reue hat die Kraft und die Macht, unser Herz und unseren Geist zu reinigen. Sie macht uns frei, sodass wir geheilt und voller Hoffnung in die Welt hinausgehen können, bereit, dem Herrn und seinem Volk zu dienen. Müssen Sie reinen Tisch machen? Bekenne deine Sünden und erlaube Jesus, dem großen Gärtner, sich um dich zu kümmern, damit du Früchte bringst, wo immer du hingehst.
Gott verheißt uns sein Reich. Voll Vertrauen beten wir, wie es uns Jesus Christus gelehrt hat.
In aller Not und aller Bedrängnis will Gott und retten und uns seinen Frieden schenken.
Deshalb bitten wir. Gott nahe zu sein ist mein. Ich setzte mein Vertrauen auf Gott.
Jesus der fragt: Warum richtet ihr aber nicht von euch selber, was recht ist? Sei mit euch.
Experten sagen, dass wir täglich etwa zweihundert Entscheidungen treffen müssen. Manche sind kleiner, andere größer und manche haben weitreichende Folgen. Wäre es nicht gut, wenn wir immer die richtige Entscheidung treffen würden? Den Hintergrund dieses Wunsches bilden die Worte Jesu, die Zeichen der Zeit gewissermaßen zu unterscheiden. Wenn wir Gottes Absichten kennen würden, wäre es dann nicht einfacher für uns, Entscheidungen zu treffen? Gottes Wille ist nichts Geheimnisvolles und Unerreichbares.
Jesus, du wirst zum Gericht kommen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns die Zeit dieser Welt verstehen gelehrt. Christus, erbarme dich unser.
Du bist das Licht auf dem Weg unseres Lebens. Herr, erbarme dich unser.
Bibel ist voll von Beispielen spiritueller Realität. Pater Michael Scanlan im Buch; Was ist Gottes Wille? führt fünf grundlegende Fragen ein , die wir uns stellen sollten, bevor wir eine wichtige Entscheidung treffen.
Erstens: Entspricht es dem Gesetz Gottes, das uns in der Bibel, in der Tradition und in der Lehre der Kirche offenbart wurde? Wenn nicht, machen wir es nicht. Zweitens: Stärkt es meine persönliche Bekehrung und hilft mir, heiliger zu werden? Wenn wir eine Entscheidung treffen, die unsere Beziehung zu Gott vertieft, wird Christus mehr Raum in unserem Leben haben. Drittens: Entspricht dies unseren bisherigen Entscheidungen? Aus den vorangegangenen können wir viele Entscheidungen ableiten – natürlich, wenn wir gesehen haben, dass sie gute Früchte getragen haben! Gott bittet uns ständig um neue Dinge und zeigt uns neue Möglichkeiten, aber er offenbart sie oft in einer bestimmten Reihenfolge und baut darauf auf, wie er zuvor zu uns gesprochen hat.
Viertens: Wie kann ich meine Entscheidung überprüfen? Nachdem wir eine Entscheidung getroffen haben, schickt uns Gott normalerweise eine Bestätigung ihrer Richtigkeit. Vielleicht wird eine Tür geöffnet, die bis vor kurzem verschlossen war, oder die notwendigen Mittel werden gefunden, oder wir werden unseren engen Freund zur Ermutigung nutzen. Natürlich müssen wir uns manchmal entscheiden und warten, bis die Früchte sie tragen. Erfahrung allein ist nicht der beste Lehrer; aber eine nachgewiesene Erfahrung ist! Fünftens: Was sagt dazu mein Herz? Wahrscheinlich nehmen wir alle einen grundlegenden Unterschied zwischen Frieden im Herzen und dem Urteil der Vernunft wahr. Der Kopf mag ja sagen, aber unser Herz ist nicht überzeugt; und so können wir bei der Entscheidungsfindung einen sogenannten „Deadlock“ erleben. Das bedeutet nicht, dass wir natürlich mögen werden, was Gott von uns verlangt. Aber irgendwo tief im Inneren werden wir es wollen. Gott spielt mit uns kein Verstecken. Wenn wir ihn bei wichtigen Entscheidungen um Hilfe bitten, wird er diese sicherlich geben und uns leiten.
Gott ist der gute Vater, den wir bitten dürfen und der uns geben will, was wir brauchen. Wir beten, wie es uns Jesus gelehrt hat.
Gott macht uns zu neuen Menschen, die ihm in der Gesinnung und der Haltung des Friedens dienen. Deshalb bitten wir.
Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen. Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Wenn wir uns einen Moment Zeit um die Situation eines Blinden aus dem heutigen Evangelium zu betrachten und uns vorstellen, wie es ist, den Blick zu verlieren, wenn man nicht sehen kann, hätten wir genau das erleben, was er erlebte . Der Blinde, der im Gegensatz zu anderen Menschen nicht die Möglichkeit hat, Jesus, andere Menschen oder die Region, in der er lebt, vielleicht sogar seine Lieben, zu sehen, ist nur darauf angewiesen, um Hilfe zu rufen. Er verlässt sich nur auf seine Stimme. Die Stimme, mit der er zu dem ruft , der ihm in diesem Moment helfen kann, und das ist Jesus Christus.
Predigt.
Als der Blinde spürt, dass Jesus sich ihm nähert, beginnt er zu schreien: „Sohn Davids, Jesus, erbarme dich meiner!“ Und die Reaktion seiner Umgebung ist seltsam, aber für uns „irgendwie normal“. Sie fangen an, ihn anzuschreien, er solle ruhig bleiben. Und so ist es oft zwischen uns. Menschen, die körperlich behindert sind, rufen oft nicht nur wegen ihrer Behinderung, sondern auch mit ihrer Stimme um Hilfe rufen , damit sie Hilfe bekommen können. Viele drängen sie jedoch in den Hintergrund, damit sie außer Sichtweite sind, damit sich niemand ihrer schämen muss, damit niemand aus ihrem Glück und aus ihrer Gesundheit ihnen geben muss, die sie nicht haben .
Aber dieser Mann aus dem Evangelium ruft auch heute. Er lässt sich nicht durch die Stimme aus seiner Umgebung zum Schweigen bringen. Er ruft zu Christus, weil er weiß, dass nur er ihm in diesem Moment helfen kann. Und so kommen wir zu dem Schluss, dass ein Mensch, der geistlich auf Gottes Hilfe angewiesen ist, ständig Gott anrufen muss, um ihm zu helfen. Wir sind zwar nicht wie Bartimeus körperlich behindert, aber oft erreicht uns auch die Dunkelheit, die Bartimeus erlebt hat. Dunkelheit kommt oft in uns, die hervorgeht oder kommt daher, dass uns die Ereignisse außer Kontrolle geraten. Wir stellen fest, dass , worauf wir unser Leben aufgebaut haben, nicht passiert, vielleicht sogar das, was wir erwartet haben, worauf wir unsere Hoffnungen setzten. Die Dunkelheit kommt über uns, und wie reagieren wir in diesem Moment?
Können wir in diesem Momenten beharrlich rufen wie ein Bettler Bartimeus? Oder werden wir umgekehrt zum Schweigen gebracht? Wenn wir Leiden erfahren und unser geliebter Mensch von unserem Leiden weiß, können wir zunächst beten, wie wir daraus herauskommen können. Aber die Sache ist nicht gelöst, Gott scheint unsere Bitte, unseren Ruf nicht zu beantworten. Können wir weiterhin anrufen oder werden wir von denen zum Schweigen gebracht, die uns sagen: „Siehst du nicht, dass Gott dich vergisst? Er interessiert sich nicht für deine Sorgen und Probleme, die du hast. Sei nicht naiv, dass du immer noch betest, wenn du siehst, dass es völlig nutzlos ist.“ Wie akzeptieren wir diese Ansichten von Menschen über uns? Können wir beim Rufen durchhalten? Bartimej ließ sich nicht zum Schweigen bringen und das brachte ihn zum Licht.
Niemand soll uns zum Schweigen bringen, wenn wir nach dem Licht, das Christus, der Herr ist, rufen, aber kümmern wir uns auch darum, dass wir uns nicht zum Schweigen bringen, wenn die Dunkelheit über uns kommt. Jeder Mensch hat die Macht zu rufen, weil Gott das in die menschliche Seele legte. Es hängt nur von uns ab, ob wir diese Macht aufgeben oder wir sie sogar in Extremendsituationen annehmen , in denen wir uns oft wiederfinden. Ein Mensch, der beharrlich zu dem schreit, der für ihn Licht ist, wird er zum Licht kommen. Ein Mensch, der sich in eine Art Passivität, in eine Art Ekel versetzen lässt, wenn er aufhört zu rufen, wird im Dunkeln alles viel länger dauern. Es ist notwendig, diesen Geist zu haben, mit dem wir Gottes Gnade nicht aufgeben, Gottes Gegenwart nicht aufgeben und wir uns nach Gottes Gegenwart sehnen, denn nur Christus ist für uns das Licht der Lichter
Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt, der mir nachfolgt, wird niemals in der Finsternis wandeln …“ und auch wenn uns etwas Finsternis überkommt, lasst uns sofort rufen, so schnell wie möglich im Licht Gottes zu sein. Es muss kein großes Ereignis sein. Auch unsere alltäglichen, Ereignisse zeugen davon, wie wir sind und inwiefern wir alles, aus Gottes Hand empfangen, was Gott uns gibt. In den Ferien war ich auf Pilgerfahrt und wir fuhren mit dem Bus zurück. Nach einer nächtlichen Fahrt, als die Leute schon einen Rastplatz, einen Parkplatz, eine Morgentoilette und Hygiene machen wollten, hielten die Fahrer an einer Stelle, an der es keine Toiletten gab. Es gab nur einen Hain und einen kleine Bach, in dem man sich nicht waschen konnte. Und Leute, die schon ihren Traumparkplatz hatten, als sie sahen, wo die Fahrer anhielten, antworteten: „Ich sitze lieber noch zwei Stunden, bis wir etwas Besseres finden …“. Andere stiegen aus und versuchten, etwas zu finden, kamen aber nach kurzer Zeit zurück. Aber es gab auch diejenigen, die weiter suchten. Und wer weiter suchte, fand er am Ende alles, was er brauchte.
So reagieren wir manchmal, wenn uns ein wenig Dunkelheit überfällt, wenn die Dinge nicht so laufen, wie wir uns vorgestellt haben. Wir können sehr passiv sein, wir sitzen lieber da und schauen , was als nächstes passiert. Aber es gibt Menschen, die können sogar einen Schritt machen, auch wenn es nichts passiert, und sie können wiederkommen und bequem in Passivität warten. Aber es gibt Menschen wie Bartimäus, die Jesus auch im Dunkeln immer wieder rufen, damit er mit seinem Licht kommt und auch die größte Dunkelheit durchstrahlt, um zu zeigen, warum er uns die Dunkelheit erleben lässt. Wenn wir im Licht wandeln wollen, wenn wir andere zu diesem Licht führen wollen, ist dies nicht möglich, ohne zu wissen, welcher Weg dorthin führt. Möge der Fall des Blinden aus dem heutigen Evangelium, der dank Jesus zum Licht gekommen ist, uns ermutigen, stetig , nach dem Licht in unserer eigenen Seele zu schreien und alles zu tun, um es dauerhaft zu besitzen .
Jesus, der sagte; Glaubt ihr, dass ich gekommen bin, um der Erde Frieden zu geben? Nein, sage ich euch, sondern Zwietracht »Lk 12, 51.
Ein Moment! Ist Jesus nicht der König des Friedens? Kam er nicht, um Versöhnung zu bringen, nicht Spaltung? Warum also sagt er seinen Jüngern etwas, das sich auf den ersten Blick widerspricht? Jesus sagt nicht, dass seine Mission Teilung und Auflösung ist. Vielmehr sagt er seinen Anhängern, was eine natürliche Folge seines Kommens sein wird. Er wusste, dass nicht jeder die gute Nachricht annehmen würde und dass diese Ablehnung zu Konflikten führen würde. Deshalb wollte er seine Jünger im Voraus warnen, nicht enttäuscht und frustriert zu sein, wenn die notwendige Spaltung aufkam.
Jesus, du hast in dein Reich berufen. Herr, erbarme dich unser.
Du stehst uns bei in einer Welt des Widerspruch. Christus, erbarme dich unser.
Du bleibst bei uns als Licht und treibende Kraft. Herr, erbarme dich unser.
Gleichzeitig wollte Jesus ganz klar sagen, dass sein Kommen als Messias keinen dauerhaften Weltfrieden bedeutet. Es ist offensichtlich, dass ein neues Zeitalter gekommen ist, aber es bedeutet nicht, dass die Zeit der ultimativen Harmonie und des Friedens gekommen ist, nach der wir uns alle sehnen. Nein, wir leben im Zeitalter der Kirche, einer Zeit, die vom ständigen Kampf zwischen Licht und Finsternis geprägt ist, die wir alle so gut kennen.
Es ist uns wichtig zu erkennen, dass es immer Meinungsverschiedenheiten in Glaubens- und Moralfragen geben wird. Gott verlangt von uns nicht, religiöse Fanatiker zu werden. Er möchte nicht, dass wir das Evangelium der harten Verurteilung derer predigen, die mit uns nicht einverstanden sind. Vielmehr möchte er, dass wir mit aller Kraft auf seine Berufung in unserem Leben eingehen. Und wenn unsere Worte oder unser Zeugnis Konflikte verursachen, möchte er, dass wir lernen, sie zu lindern, unsere Einstellung zu verbessern und nach einer anderen Gelegenheit zu suchen, bevor wir das Evangelium auf weniger konfrontative Weise weitergeben können. In guten wie in schlechten Zeiten müssen wir unser Herz für jeden öffnen, dem wir begegnen, und die Saat der Liebe säen, die Gott in unsere Herzen gegossen hat. Denken Sie daran, dass nicht alle Divisionen sofort dauerhaft sein müssen. Der heilige Paulus sagt, dass das Kennzeichen des Reiches Gottes „Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist“ ist (Röm 14,17). Wenn wir in der Lage sind, dieses Versprechen im Mittelpunkt unseres Denkens zu halten, können wir möglicherweise dazu beitragen, alle auftretenden Spaltungen zu überbrücken und anderen zu helfen, den Herrn in ihrem Leben willkommen zu heißen.
Jesus Christus ist der Grund unseres Lebens. Auf diesem Fundament bauen wir, um Gottes Reih zu errichten, Mit beten mit den Worten Jesu.
Gott sendet uns seinen Geistes, den Geist seines Sohnes,der uns Frieden schafft und die Kirche auf erbaut. Deshalb bitten wir.
Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen zu einer heiligen Priesterschaft.
Jesus, der Sohn Gottes bei dem wir Hilfe finden zur rechten Zeit ,sei mit euch.
Stellen Sie sich vor, Sie wohnen in einer Untermiete. Am letzten Tag vor Ihrer Abreise stellen Sie fest, dass Sie noch nicht alles aufgeräumt haben. „Oh nein!“ Sie fühlen Sie sich nicht wohl , als Sie sich vorstellen, dass der Wirt in der Tür steht. Sie beginnen sofort mit dem Aufräumen, was Sie brauchen. Sie gehen jedes Stück durch, um sicherzustellen, dass kein Schmutz übrig ist. Wenn Sie mit der Arbeit fertig sind, beruhigt sich Ihr Atem und Sie hoffen, dass der Eigentümer der Wohnung zufrieden ist.
Jesus, du hast uns reiche Gnade anvertraut. Herr, erbarme dich unser.
Du wirst wieder kommen zum Gericht. Christus,erbarme dich unser.
Du willst unser Leben in Herrlichkeit vollenden. Herr,erbarme dich unser.
Wahrscheinlich ist dieses Bild nicht sehr weit von dem entfernt, was wir uns vorstellen, wenn wir das heutige Gleichnis lesen. Wir stellen uns Jesus als den göttlichen Besitzer des Hauses vor, der eine große Tafel bei sich hat, auf der er all unsere guten und schlechten Seiten aufzeichnen. Wir merken plötzlich, dass er jederzeit wiederkommen kann, und denken: „Ich versuche lieber, alles in Ordnung zu haben, wenn er zufällig auftaucht!“
Aber Jesus ist überhaupt nicht solcher Hausbesitzer! Sicher, wir müssen unser Haus auf jeden Fall in Ordnung halten, indem wir die bösen Taten bereuen, in die wir uns verstrickt haben. Aber Jesus möchte nicht, dass wir sitzen und zu ihm sagen: „Herr, alles ist gereinigt. Du kannst hereinkommen!“ Er sehnt sich danach, uns in Aktion zu finden, während wir die Gaben, die er uns gegeben hat, nutzen, um sein Königreich aufzubauen. Wenn er wirklich der Herr des Hauses wäre, das wir gemietet haben, würde er uns wahrscheinlich fragen: „Wie habt ihr euch in dem Haus gefühlt?“
Dieses Gleichnis soll unsere Aufmerksamkeit vor allem auf die Außenwelt lenken. Gott möchte, dass wir als gute Diener andere mit der Botschaft seiner Liebe und Macht berühren. Es kann in einer kleinen Gruppe passieren, wo wir uns treffen, beten und Freundschaften schließen. Es kann durch einen Dienst geschehen, in dem wir die Armen und die Bekennenden erreichen. Es kann aber auch einfach unsere Arbeit sein, in die wir uns einbringen. Was auch immer wir tun, vergessen wir nicht, dass Gott uns einen außergewöhnlich großen Besitz anvertraut hat: Wir haben „den Reichtum seiner Herrlichkeit“ (Epheser 3,16), und dieser Reichtum ist zu hoch, um nur für uns zu behalten!
Gott hat uns seine Liebe geschenkt,und so heißen wir Kinder Gottes und sind es. Wir beten, wie es uns Jesus Christus gelehrt hat.
Jesus preist die selig, die Frieden stiften. Er ist unser Friede und hat uns den Frieden gebracht. Deshalb bitten wir.
Aus allen Völkern hast du sie erwählt, die dein Antlitz suchen ó Herr.
Jesus, der sagte: Lasset eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen, sei mit euch.
Die Unsicherheit wurde zu Schrecken, als während des Fluges Nr. Die 232 Passagiere hörten die Stimme des Kapitäns: „Ich werde nicht mit Ihnen reden, aber es wird hart.“ Auf Befehl halten sie sich fest! Jeder sollte eine sichere Position einnehmen. In wenigen Sekunden konnte das Flugzeug nicht bedient werden, die Stimme des Kapitäns sagte: „Halten Sie durch! Festhalten!“ Das Flugzeug stürzte in Sioux City, Iowa, ab. Einer der Passagiere, die den Unfall überlebten, beschrieb die letzten Momente. Das Wort ,,brüllen“ ist zu schwach, um auszudrücken, was er gehört hat. 114 Menschen starben. Diese Welt scheint über dem Abgrund zu stehen.
Jesus, du kommst, uns heimzuholen zum Vater. Herr,erbarme dich unser.
Du hast uns das Licht deines Wortes auf den Weg gegeben. Christus, erbarme dich unser.
Du bereitest uns den Platz beim himmlischen Hochzeitsmahl. Herr, erbarme dich unser.
Ein Blick auf das Kontrollgerät sagt sehr deutlich, dass wir in verschiedene Probleme stürzen. Das rote Licht warnt, ruft. Lasset eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen. Selig sind die Diener, die der Herr so er kommt, wachend findet. Wir möchten fragen: „Herr, treffen diese Worte auch auf uns zu? Wir sind jung, voller Kraft und Elan. Wir Senioren wollen ein bisschen mehr genießen.“ Die Zeit ist gekommen! Katastrophen, Kriege, Gewalt sollen uns in dieser Wahrheit Jesu bestätigen. Sagen wir nicht, dass sie nicht existieren. Wir lesen und hören täglich davon. Die Welt ruft nach Demonstrationen und Revolutionen auf. Sie skandieren mit einer Reihe von Slogans, um Böses und Ungerechtigkeit zu beseitigen.
Revolutionen und die Machtübernahme des Staates bringen keinen Frieden zum Leben. Das Licht Christi, das in Christen scheint, vertreibt Dunkelheit und Schmerz. Jesu Worte müssen sehr ernst genommen werden. Als ob er dies jetzt jedem von uns persönlich zusprechen würde. Nach dem Evangelium kommt der Herr unerwartet. Er kann als besorgter Ehemann zu uns kommen, als unruhige Ehefrau, manchmal als Kind, um das man sich kümmern muss. Als alter Mann oder alte Frau, mit der man Liebe zeigen kann. Wer Christus wirklich sucht, wird ihn sicherlich in seinem Nächsten finden. Er kommt in jedem Menschen persönlich zu uns. Herr, wir wollen in ständiger Wachsamkeit leben, weil wir wissen, dass du unerwartet kommst.
Gott rettet sein Volk und sammelt uns in seinem Reich. Wir beten, wie es uns Jesus gelehrt hat.
Jesus kennt unsere Schwäche und fühlt mit uns, auch wenn wir gegen seinen Frieden verstoßen. Deshalb bitten wir.
Christus hat uns geliebt und sich für uns hingegeben als Gabe und Opfer, das Gott wohl gefällt.
Jesus, der zu den Aposteln sagte: Geht hin . Siehe,ich sende euch aus wie Lämmer inmitten von Wölfen, sei mit euch.
Heute erinnern wir uns an heiligen Lukas Evangelist. Lukas kommt von lux- Licht. Er war ein Licht in der Welt., weil er alle Welt durchleutete, wie es bei Matthäus 5,14 heißt. Ihr seid das Licht der Welt.Hl. Lukas glich der Sonne, er ist hoch gewesen durch himmlische Betrachtung, schön in seinem guten Wandeln,schnell in seiner feurigen Predigt, nützlich damit, das, er seine Lehre aufgeschrieben hat.
Jesus, du bist der Reichtum unseres Lebens. Herr, erbarme dich unser.
Du kommst, uns heimzurufen zum Vater. Christus,erbarme dich unser.
Du willst uns den Reichtum ewiger Vollendung schenken. Herr,erbarme dich unser.
Der heilige Lukas war der Mitarbeiter des heiligen Paulus. Paulus schreibt in den Brief an Timoteus. Demas hat mich verlassen aus Liebe zu dieser Welt und ist nach Thessalonike gezogen, Crescenz nach Galatien, Titus nach Dalmatien. Lukas ist allein bei mir. Alten Quellen zurfolge hat Lukas nach dem Martyrium des hl. Paulus in Kleinasien und Achaia gelebt. Als Bischof von Theben soll er um das Jahr 63 im Alter von 84 Jahren gestorben sein, nach anderen zu Patras den Martertod erlitten haben. Er könnte Paulus gewesen sein, der den gebildeten Lukas veranlasste, ein Evangelium zu schreiben. Lukas selbst schreibt über den näheren Beweggrund , der zur Abfassung des Evangelium führte, in der Einleitung. ,, Schon viele haben es unternommen, einen Bericht zu schreiben über die Begebenheiten, die sich unter uns zugetragen haben, genau nach der Überlieferung der ersten Augenzeugen und Diener des Wortes. So habe ich mich entschlossen, allen Ereignissen von ihren ersten Anfängen an sorgfältigen nachzugehen und sie für dich, edler Theophilus , der Reihenfolge nach niederzuschreiben, damit du dich überzeugen kannst von der Zuverlässigkeit von der Zuverlässigkeit des Unterrichts, den du empfangen. Von allen Seiten holte sich Lukas den Stoff zu einem wahrhaft getreuen, unbedingt zuverlässigen Bericht über Jesu Leben und Lehre. Er erforschte die Quellen, horchte Augen und Ohrenzeugen aus, ließ sich von der Mutter des Heilands , die er selbst gekannt hat. Er benützte die bereits vorhandenen Evangelien von Matthäus und Markus. Die griechische Bildung leuchtet aus seiner edlen Sprache. Es ist wahrscheinlich , dass der gefangene Paulus der erste Leser dieser Schrift seines Freundes war. Lukas zeichnet die erbarmende Güte in dem Satz beschlossen. Der Menschen Sohn ist gekommen zu suchen und zu retten was verloren war.
Gott schenkt uns unseren Platz in seinem Reich und macht uns zu Geschwistern, die ihn als Vater lieben. Wir beten mit den Worten Jesu.
Christus ist gekommen, um zu dienen. Sein Reich sind Gerechtigkeit und Frieden. Deshalb bitten wir.
Der Menschensohn ist gekommen, um sein Leben als Lösegeld hinzugeben, für viele.
In der Kleinheit ist die tatsächliche Größe. In der Einfachheit liegt wahrer Reichtum. Kleinheit im Sinne der Welt bedeutet, dass wir alles Weltliche und Künstliche ablegen – und wir steigen auf die Ebene des Realen ab. Aber in dieser Wirklichkeit gilt Tatsache das biblische: „Was Gott schwach ist, ist stärker als der Menschen“ (1 Kor 1,25). „Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht“ (Mt 23,12). Was uns klein nach der Welt erscheint, ist tatsächlich groß und was nach der Welt uns scheint einfach, es trägt eine Fülle von Reichtum in sich. Wenn der Mensch sich nach der Welt erniedrigt und wird die unnötige Last, die er auf sich genommen hat, ablegen und in die Welt zurückkehren als, ob zurück, zum Anfang, zur Erde selbst, plötzlich ein wirkliches Leben auftaucht, und wahre Schönheit und wahre Freude, tief und durchdringend in ihrer Einfachheit, weil es all das wahre All von Gott gibt. Manchmal erleben wir es in der Welt. Menschen, die von den Kämpfen der Welt gestresst sind, werden finden ein Moment des Friedens, der Ruhe und der Brüderlichkeit und des Friedens und der Harmonie am Abend im Garten. Alles was sie brauchen ist ein Grill, ein paar Fleischstücke und eine Dose Bier … und ein dunklerer Himmel und das Glühen von Kohlen … ein paar Klimpern auf einer Gitarre wehmütig … In Gott entdecken wir wieder, dass wir, je mehr wir von der Welt und ihren Kämpfen verzehrt werden, desto mehr ist uns Gottes Leben und Gottes Welt fremder. Und umgekehrt, wenn wir aufhören, mit den Dingen dieser Welt zu beschäftigen, desto mehr öffnet sich vor uns die reale Welt , die Gottes Welt – und wir in jedem Dinge, in jeder Kleinigkeit in jeder Bewegung, in jedem Atemzug, in jedem Person, im Einfachsten und scheinbar Alltäglichen finden wir Schönheit und die Freude des Himmels und wir sehen das Licht des Königreichs aufleuchten. Und die tiefe Brüderlichkeit strömt zwischen uns aus, weil dieses neue Leben vereint uns und die Welt trennt uns nicht mehr. Darum Apathie. Warum jagen und kämpfen für die Illusionen der Welt, die den Menschen nur mit Stress, Schmerz erfüllen und sogar Erfolg wird dort vergänglich, wenn wir ein Feld voller Schätze unter unseren Füßen haben und wir durch den Garten gehen voller Wunder? Warum für den Mammon kämpfen und die Welt ehren, wenn alle Atem, jede Ausatmung trägt die Schönheit des Universums, die Freude des Himmels, Berührung Geist, die Gemeinschaft Gottes? Statt eines leeren Kampfes für uns selbst dienen wir einander und wir teilen uns in Freude, das heißt in Liebe. Sie haben wirklich Freude und Liebe viel gemeinsam und sie sind weitgehend gleich, denn in der Liebe teilen wir mit Freude mit dem Reichtum, den wir gefunden haben und der uns mit seiner Freude erfüllt hat. Teilen wir gerne um Freude. „Und so sind die Letzten die Ersten“ (Lk 13,30) – weil sie entdeckt haben das Geheimnis der Einfachheit, Kleinheit, Stille, Armut, durch die es geht in Gottes Reich und die Fülle des Lebens ein. Ruhe, Stille, Entspannung in allem. Der Haushalt des Reiches Gottes. Das Ziel ist der Weg und der Weg ist das Ziel, wir gehen zu ihm und gleichzeitig sind wir immer in ihm, nur tiefer und mehr.
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