Archiv für den Monat: Oktober 2021

Totengedenken auf dem Friedhof 2021

Pfarrer steht beim Durchgang vom alten zum neuen Friedhof.

1.Musik

2 Pfarrer Der Vater des Erbarmes und  Gott alles Trostes sei mit euch.

Und  mit deinem Geistes. Unsere Brüder und Schwester sind  nicht mehr  unter uns. Wir wissen  auch  uns  einmal  hier  zum Friedhof hinaustragen werden.  Der Tod  ist  unser  aller Schicksal. Doch  dieses ist vielen   ein Rätsel. Denken  wir  in dieser  Stunde  daran, dass wir selbst   einmal heim gerufen  werden. Bitten wir darum,  dass Gott uns  alles Schuld  vergibt und dereinst einlässt in seine Wohnungen.

3 Jesus, du bist  den Toten auferstanden.  Herr, erbarme  dich  unser.

Du bist der Erste derer, die zu neuem Leben erweckt sind. Christus,erbarme dich unser.

Dir dürfen  folgen, die durch  die Taufe in deinen Tod  eingegangen sind, Herr, erbarme  dich  unser.

4. Gebet: Lasset uns  beten. Allmächtiger, ewiger Gott, du bist  der Herr über Lebende  und  Tote. Du schenkst allen dein Erbarmen. Wir  bitten  dich für  unsere  Verstorbenen. Vergib ihnen, was sie  gefehlt haben, damit  sie  dich schauen in ewiger Freude. Durch  Christus, unseren Herrn. Amen.

5, Lesung 1 Thess4,13-14 17-18

Lesung aus dem Brief  an die Thessalonicher.

Wir wollen aber nicht Brüder, dass  ihr  was  die Entschlafenen betrifft, unwissend seid, damit  ihr  nicht  betrübt seid, wie  auch  die Übrigen, die keine  Hoffnung haben.Denn wenn wir  glauben, dass Jesus gestorben und  auferstanden ist, so  wird  auch Gott die durch  Jesus Entschlafenen mit  ihm  bringen. Denn der  Herr selbst wird  mit gebietendem   Zuruf, mit  der Stimme eines  Erzengels  und  mit  der  Posaune  Gottes her niederkommen vom Himmel und  die Toten in Christus   werden  zuerst  auferstehen, danach  werden  wir  die  Lebenden,  die  übrig  bleiben, zugleich mit  ihnen entrückt werden  in Wolken   dem Herrn  entgegen in die Luft,  und  so  werden  wir  allezeit bei  dem Herrn sein.  So  ermuntert  nun einander mit  diesen Worten.

6 Ansprechen

Lenin hatte  einen Kommissar. Er wurde  beschuldigt und  hingerichtet.  Vor  seiner   Hinrichtung schrie er. Ich will leben, ich will leben.  Dieser  Wunsch  ist  nicht  außergewöhnlich, denn  jeder  hat  Sehnsucht  nach Leben. Sie  wurde  uns  von  Gott eingegeben.  Das verdanken  wir  Jesus, der  wegen   unserer  Erlösung  den Kreuzestod  auf  sich  genommen  hat.

Heute am  Allerseelentag lädt  uns die Kirche ein über die  wesentlichen  Dinge unseres  Lebens nachzudenken. Dazu gehört das ewige  unzerstörbare Leben  nach dem Tod.  Warum hat  der Mensch  Angst  vor  dem Tod?  Es gibt 3 Gründe.

1 Es ist natürlich, dass der Menschen den Tod als Leere empfindet, Es ist  schwer anzunehmen, dass all das Gute, das wir im Leben erfahren haben, nun ins Nichts  fallen soll.

2. Der Mensch wehrt sich gegen den Tod, weil sich nach Ewigkeit  sehnt. Nur wer lieben kann und geliebt  wird , der  lebt  wirklich. Man fürchtet, dass mit dem Tod die irdische Liebe  verschwindet und das zu ertragen, ist  schwierig.

3. Der Mensch fürchtet den Tod und hat Angst  vor dem  Gericht nach dem Tod. Das  ruft eine  unangenehme  Erinnerungen an das eigene Versagen  hervor. 

Bei Begräbnissen bemühen sich die Menschen , den trauenden Angehörigen zu  versichern, dass sie  keine  Angst um  ihre Verstorbenen   haben müssen  und heben  besonders  ihre  guten Seiten  hervor. Der  Mensch  aber  stirbt  mit  seinen  guten  und weniger  guten Seiten. Daher sollte   man   sich  in erster   Linie  bemühen  , zu erklären, was das Ziel  des   irdischen  Lebens sein soll  und sich  damit beschäftigen. Darauf müssen  wir  nach unserem Tod  Antwort  geben  im Augenblick  des Zusammentreffen des irdischen  mit dem ewigen  Leben, Für  diesen  Augenblick  sollen  wir  vorbereitet  sein.   Was bedeutet-gut  vorbereitet   sein? Das  bedeutet, den Willen Gottes  zu erfüllen, die Liebe  Gottes zu leben und an das ewige   Leben zu glauben. Der Tod  ist dann  nur  wie  ein Übergang  über  einen Fluss, von  der irdischen zur ewigen Seite. Unsere Verstorbene wissen schon das.  Opfern  wir  unsere  heutigen  Gebete für  die Seelen  im Fegefeuer  auf.  Wir  ahnen nicht  wie viel  Gutes  wir damit  bewirken  können. Wir haben viele Möglichkeiten ihnen zu helfen. Benützen wir diese Möglichkeit.

7. Musikkapelle:  Näher  mein Gott zu dir 2 Str. Inzwischen  geht  der Pfarrer   zum neuesten  un alten  Teil  des Friedhofs. Besprengung mit Weihwasser.

8. Schlussgebet: Gütiger Vater, in deine Hände empfehlen wir  unsere  Verstorbenen und hoffen  zuversichtlich, dass sie  bei Christus sind. Wir  danken  dir  für  alles  Gute mit dem  du  sie  in ihrem irdischen  Leben  beschenkt  hast, und für das  Gute, das wir  durch  sie  erfahren  durften. Wir bitten dich , nimm  sie auf  und gib  ihnen  Wohnung  und Heimat  bei  dir.  Uns aber  #, die  zurückbleiben, gib  die Kraft   aus  der Botschaft  des Evangeliums   zu leben und  dich  den Auferstandenen  zu glauben, bis  wir   alle  vereint sind   bei dir. Dich preisen  wir  jetzt  und  in alle  Ewigkeit.

9. Gebet für die verstorbenen  Seelsorger. Vater unser, Gegrüßt sei du Maria. Herr, gib ihnen das ewige Ruhe und das ewige Licht leuchtet ihnen. Ruhen sie in Frieden.

10. Musikkapelle

11. Rückkehr  zur Sakristei

 

 

Kriegerdenkmal

Musik

Pfarrer: Im Namen des Vaters und des Sohnes  und des Heiligen Geistes. 

Gott ist der Herr über Leben  und Tod. Ihn  beten wir an. Nahe ist uns  der  Herr. Bedenken wir den Tod.

Brüder und Schwester in Christus, vor einem Jahr waren wir nicht  wegen Korona  bei  diesem  Kriegerdenkmal. Aber heute sind wir  wieder hier, damit wir  für die gefallenen Krieger beten und ehren  ihr Andenken.

Lasset uns beten: Allmächtiger,ewiger Gott! Du lenkst die Geschicke der Menschen und  Völker, erbarme  dich unserer Brüder, die für die Heimat gefallen sind. Du hast sie aus dem Lärm der  Waffen in die Heimat in die Heimat  des Friedens  gerufen, lass sie  bei  dir  Barmherzigkeit  finden   und  lohne  ihre  Treue  bis   in  den Tod mit  dem unterweltlichen  Kranz des ewigen Lebens, Durch  Christus unseren Herrn.

Worte des  Kameradschaftsbundes. 

Musik mit  .. Guter Kamerad  und Kranzniederlegung

Abmarsch zum Friedhof.  

 

 

Allerheiligenandacht 2021

Ich möchte euch alle zu dieser Allerheiligenandacht herzlich begrüßen.

Die Heiligen haben  uns  mit ihrem Leben ein Beispiel gegeben, dem wir  folgen wir. Wir achten die Heiligen und äußern ihnen die Ehre. Aber ihr seid nicht nur  wegen der Heiligen hier gekommen. Heute gedenken wir unserer lieben Toten. Deshalb  werden wir auch  zum Kriegerdenkmal  und zum  Friedhof gehen. Wir können unseren Toten mit unseren Gebeten und Opfern helfen. Lass uns diese Möglichkeit  nutzen.

Lied 943 Lasst uns  den  Herrn erheben 1-3 Str.

Priester: Wir  wollen nun mit allen Heiligen den Herrn im hl. Sakrament verehren.

Lied  zur  Aussetzung: Gl 932 Uns  zum Himmel 1.2 Str. 

Priestergebet: Hochgelobt und gebenedeit sei Jesus Christus in  Allerheiligsten Sakrament des Altares.

Allerheiligenlitanei: Gl 556 134   gesungen.

Lied: Gl  897 Von  guten  Mächten  1 und  5 Str

Ablaßgebet:  Glaubensbekenntnis, Vater unser, Gegrüßet seist du Maria. Lied  932 3.Str

Brot von Himmel hast du ihnen gegeben. Herr Jesus Christus in wunderbaren Sakrament des Altares  hast du uns die heiligen Geheimnisse deines Leidens uns Auferstehung hinterlassen. Gib uns die Gnade die heiligen Geheimnisse so zu verehren, dass uns die Frucht der Erlösung zuteilwird.

Eucharistischer  Segen dann  4. Str.

Gott sei gepriesen!

Gepriesen sei  sein heiliger Name!

Gepriesen sei Jesus Christus wahrer  Gott und  wahrer  Gott und wahrer Mensch!

Gepriesen sei der Name Jesu!

Gepriesen sei sein heiligstes Herz!

Gepriesen sei Jesus im heiligsten Sakramente des Altares!

Gepriesen  sei die erhabene  Gottesmutter, die heiligste Jungfrau Maria!

Gepriesen sei ihre heilige, unbefleckte Empfängnis! 

Gepriesen sei der Name Jungfrau und Mutter  Maria!

Gepriesen  sei der heilige Joseph, ihr reinster Bräutigam!

Gepriesen sei Gott in seinen Engeln und Heiligen.

Schlusslied: Gl 534 Maria  breit den Mantel aus 1.Str. dann Auszug

 

 

Allerseelen 2021 Joh 11,17-27

Jesus, der  sagte: Wer an mich  glaubt wird leben, auch wenn er stirbt, sei mit euch.

Heutzutage besuchen wir mehr als anderes Mal  die Friedhöfe. Wir gehen langsam an den Gräbern vorbei und erinnern uns an unsere Lieben. Der Anblick an Grabsteinen, auf denen Namen und Daten eingemeißelt sind, stellt uns bestimmte Menschen vor Augen. Die Verstorbenen, die hier lebten, unter uns. Herbstliche Friedhöfe sind auch deshalb so schön, weil sie voller Licht sind. Es gibt kaum ein Grab, in dem keine Kerzen brennen.

Jesus, du  bist uns vorausgegangen zum Vater. Herr, erbarme dich unser. 

Du hast uns das Leben der Herrlichkeit verheißen. Christus, erbarme dich unser.

Du lässt  nicht verloren gehen, die  dir gefolgt sind. Herr, erbarme  dich unser.

Ein Priester erinnert sich, dass er als kleiner Junge gerne mit seinen Eltern an Allerseelen Kerzen anzündete. Wenn er eine Kerze auf dem Grab seiner Großmutter anzündete, hatte er immer das Gefühl, dass seine arme Großmutter sich auch auf diesen Moment freute. Wenn einer ihrer Nachkommen kommen würde, um eine Kerze für sie anzuzünden. Und obwohl ein dunkler Friedhof auf die Menschen abschreckend wirkt, schafft er heutzutage selbst an diesen Orten des Gedenkens eine so heimelige Atmosphäre. Die brennenden Kerzen tragen dazu bei. Sie strahlen ein wunderbares Licht aus. Doch das Abbrennen von Kerzen ist nicht nur ein Zeichen des Gedenkens an unsere Lieben. Kerzenlicht ist ein altes christliches Symbol und ein Zeichen der Hoffnung auf die Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Das Symbol des Lichts spielt in unserem Glauben eine wichtige Rolle. Dieses Symbol des Lichts begleitet jeden Menschen in seinem Leben von der Geburt bis zum Grab. Das liegt auch daran, dass jeder von uns aus diesem Licht, das Gott selbst ist, hervorgegangen ist. Wir kommen aus dem Licht der Liebe Gottes und kehren zu ihr zurück. Beachten wir das Symbol des Lichts in der Liturgie.

Bei der Taufe eines jeden von uns, gab es Paten, die die Taufkerze hielten. Der Priester entzündete diese Kerze von der Osterkerze, die am Karsamstag, in  der Nacht der Auferstehung Jesu, zum ersten Mal angezündet wird. Diese Kerze begleitet den Getauften auf seinem Lebensweg. Sie zeigt uns, wer für uns das wahre Licht in der Dunkelheit des Lebens ist. Und sie bleibt bei uns auch bei anderen wichtigen Lebensereignissen. Bei der Erstkommunion, aber auch im Moment des Sterbens. Dort und überall zeigt uns das Licht der Taufkerze unsere Verbindung mit Jesus. Vor allem aber will uns die brennende Kerze an das Licht der Auferstehung erinnern, das durch die Dunkelheit von Angst und Tod hindurchleuchtet. Das Symbol des Lichts wird in der Bibel oft erwähnt. Schon im Alten Testament sagte Gott: Es werde Licht, und es ward Licht. In jedem von uns leuchtet ein inneres Licht, das von Gott kommt. Jesus sagte auch in der Bergpredigt „Ihr seid das Licht der Welt“ und an anderer Stelle: „Lasst euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel verherrlichen. Gott ruft jeden Menschen, damit er durch ihn das Licht seiner Liebe erstrahlen lässt. Zugleich bittet er uns, ein Lichtstrahl für die Welt zu sein.

Wir wollen uns mit dem Bild einer brennenden Kerze behelfen. Jede Kerze zahlt einen hohen Preis dafür, dass sie brennt, dass sie Licht und Wärme spendet. Sie ist verloren. Wir können nur dann ein Licht für andere werden, wenn wir bereit sind, uns selbst zu verschenken. Nur wenn ich bereit bin, von mir selbst zu geben, werde ich zu einem lebensspendenden Licht für andere. Ich werde nur dann Licht und Leben geben, wenn ich mich aufopfere, wenn ich das, was ich habe, nicht für mich behalte, sondern es verschenke. Am Ende des menschlichen Lebens gibt es einen neuen Anfang, der voller Licht ist. Wenn die irdischen Lichter erlöschen, geht ein neues, ewiges Licht auf. Menschen, die den klinischen Tod erlebt haben, sprechen oft von einem Tunnel, an dessen Ende sie Licht sahen. Das ist das Licht der Liebe Gottes, das ewige Licht, Gott selbst, auf das wir in der Ewigkeit schauen werden, wenn wir dafür einstehen. Wenn Sie das nächste Mal eine Kerze auf einem Grab anzünden, denken Sie an diese Worte. Erinnern Sie sich an Ihre Lieben. Diese Kerze soll Sie an eine paradoxe Wahrheit des Lebens erinnern: Wir verlieren, um zu strahlen. Wir sterben, um zu leben. Gib ihnen ewige Ruhe, Herr, und lass das ewige Licht ihnen  leuchte.

In Christus haben wir das Leben und die Gemeinschaft mit Gott. Wir beten mit seinen Worten. 

Gott will mit uns  sein  Reich  errichten. Er  schenkt uns  seinen Frieden und  führt uns zum ewigen Leben. Deshalb  bitten wir.

Herr, gib ihnen die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihnen.

 



Allerheiligen B Mt 5,1-12

Gott der Herr, vor dem Scharen der Engel und Heiligen stehen, sei mit euch. 

Heutzutage hören wir oft die Frage „Was habe ich davon?“. Geschäftsleute sagen das, Menschen sagen das, wenn sie jemandem helfen müssen, wenn sie etwas aufgeben müssen. Niemand will einen Verlust machen, jeder will einen Gewinn erzielen. Wenn jemand sein Geld in einer Sparkasse  oder in einem Fonds anlegt, dann nur darum, um mehr Geld zu verdienen. Eine Zeit lang verzichtet er auf dieses Geld, aber er weiß, dass er mehr bekommen wird. Wie man so schön sagt, will jeder die richtigen Investitionen machen.

Jesus, du hast uns den Weg der Seligkeit  gewiesen. Herr, erbarme  dich unser.

Du hast  uns die Freude  und  die Hoffnung geschenkt. Christus, erbarme dich unser.

Du hast  uns das Siegel  des Reiches mitgegeben. Herr, erbarme dich unser.

Im heutigen Evangelium haben wir auch von richtigen Investitionen gehört. Jesus sagt, dass diejenigen selig sind, die in die besten Mittel investieren, wie zum Beispiel: den Frieden verbreiten, auf den Besitz zugunsten anderer verzichten, gegen die Sünde kämpfen, den Glauben verbreiten,  nicht schämen des Glaubens. All jenen, die tatsächlich in das Gute investiert haben, verspricht Jesus eine reiche Belohnung im Himmel.

So kann man auch im spirituellen Leben gut oder schlecht investieren. Wenn ich in das Gute investiere, das heißt, wenn ich meine Bequemlichkeit und meinen Egoismus aufgebe, nur um etwas Gutes zu tun – anderen zu helfen, sie zu trösten, ihnen zuzuhören, dann ist das die beste Investition meines Lebens. Nach dem Tod werde ich alles finden, wie man sagt, sogar mit Zinsen. Im Gegenteil, wenn ich schlecht investiere – wenn ich nur meine eigenen Interessen sehe, werde ich es auch nach dem Tod wiederfinden, sogar mit Zinsen, aber an einem anderen Ort, wo sicher keiner von uns hin will. Und heute ist der Tag derjenigen, die diese Belohnung nach dem Tod im Himmel bereits erhalten haben. Sicherlich wissen wir von mehreren, wie sie lebten und wie sie starben. Und wir wissen auch, warum die Kirche sie für heilig erklärt hat. Die Märtyrer haben ihr Leben eingesetzt, um den Glauben zu bezeugen. Wir wissen, dass solche Menschen nach dem Tod direkt in den Himmel kommen. Ihre Investition hat sich also gelohnt. Diejenigen, die keine Märtyrer waren, trugen ihrerseits auf andere Weise dazu bei, die Wahrheit Gottes zu bezeugen und anderen zu helfen. Kurz gesagt, alle Heiligen investierten irgendwo etwas: ihre Zeit für diejenigen, die sie brauchten, ihren Besitz für die Armen, Hilfe und Ermutigung für alle, die sie brauchten, usw.

Alle diese Himmelsbewohner sind daher eine große Herausforderung für uns, ihrem Beispiel zu folgen. Wir können sehr klug sein, wenn es um irdische Dinge wie Geld, Erwerbsarbeit usw. geht. Seien wir also auch im geistigen Sinne so klug – wenn es darum geht, jemandem zu helfen, sollten wir keine Angst haben, solche  Investitionen zu machen. Obwohl, wir diese Zeit für einige unsere Hobbys oder andere angenehme Aktivitäten nutzen könnten. Aber ich bin sicher, dass wir die Früchte unserer Tätigkeit für andere eines Tages im Himmel finden werden, was sich als sehr gute Investition unseres Lebens erweisen wird. Am 19. Oktober 2003  der Heilige Vater hat eine  Frau unserer Zeit zur Heiligen  erklärt – Mutter Teresa. 

Wir wissen, dass sie sich sehr für die Ärmsten der Armen einsetzte. Und vielleicht hat sie es auch als Verlust empfunden. Denn es gab angenehmere Dinge zu tun, als Aussätzige zu pflegen und die  Toten zu begraben, deren Namen sie nicht einmal kannte. Das Beispiel dieser schwachen Frau erschütterte die ganze Welt. Sie wird von Christen, Muslimen, Hindus und Buddhisten gleichermaßen verehrt. Das ist genau die richtige Investition für heute – ein Zeugnis, das auch Ungläubige erschüttert – anderen zu helfen. Selbst um den Preis des eigenen Leidens oder Unbehagens. Die Welt von heute lässt sich durch nichts anderes überzeugen und schon gar nicht durch schöne Reden. So möge uns das Beispiel von Mutter Teresa, aber auch der anderen Heiligen, wirklich dazu bringen, keine Angst zu haben, gute „geistige Investitionen“ zu tätigen, das heißt, das Gute zu verbreiten, auch um den Preis des Verzichts auf Bequemlichkeit oder Vergnügen. Schließlich wird alles um ein Vielfaches zu uns zurückkehren.

In Gemeinschaft mit  allen Heiligen sind wir  Kinder Gottes und dürfen mit ihnen zusammen beten.

Jesus Christus preist  die selig, die Frieden stiften  und im Frieden mit Gott und  den Menschen  leben. Deshalb bitten wir. 

Selig, die Frieden stiften, denn sie  werden Sohne Gottes genannt werden.

 

 

Samstag der 30. Woche im Jahre 2021 Lk 14,1.7-11

Jesus, der sagte: Denn wer sich  selbst erhört, der soll erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, der soll erhöht werden, sei mit euch.

  In diesem Evangelium ist es, als würde Jesus den Menschen, die zum Festmahl eingeladen sind, praktische Ratschläge geben. Anstatt auf dem Ehrenplatz zu sitzen und dann, wenn ein ehren werterer Gast kommt, beschämt woanders hingeschickt zu werden, suchen Sie sich den letzten Platz ganz am Anfang und hoffen insgeheim, dass der Gastgeber Sie einlädt, „höher“ zu kommen, wo Sie wissen, dass Sie wirklich hingehören. Das ist eine umsichtige Strategie, die in vielen Situationen funktioniert. Aber wenn wir das Evangelium auf diese Weise verstehen, entspricht es nicht wirklich der christlichen Demut.

Jesus, du hast nicht die Ehre der  Menschen gesucht. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns den Platz bereitet beim himmlischen Mahl. Christus, erbarme  dich unser.

Du willst uns teilgeben an deiner  Ehre. Herr, erbarme  dich unser.

Es geht nur um Prestige und Äußerlichkeiten in den Augen der anderen. Das ist natürlich nicht das, wovon Jesus sprach. Er hatte etwas anderes im Sinn. Wir können uns automatisch vorstellen, „unseren Platz“ einem Präsidenten, einem Direktor, einem Künstler oder einer Zelebrität zu überlassen. Aber stellen Sie sich vor, Sie werden gebeten, Ihren Ehrenplatz an einen schäbigen Obdachlosen abzugeben. Oder an ein hungerndes Kind in einem Land der Dritten Welt. Oder ein Teenager aus einem Waisenhaus. Oder ein Opfer von häuslicher Gewalt. Oder ein Einwanderer, der von seiner Familie getrennt wurde. Wie schnell und bereitwillig würden Sie das tun?

Jesus hatte natürlich solche Menschen im Sinn. „Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“. (Mt 25,40). Indem wir einer solchen Person einen Ehrenplatz einräumen, indem wir ihre Bedürfnisse vor unsere eigenen stellen, indem wir sie bedienen wie ein Kellner einen Gast in einem erlesenen Restaurant, ehren wir tatsächlich denjenigen, der den ehren vollsten Platz verdient hat. Es ist, als ob wir demjenigen dienen und ihn ehren, der sich selbst verleugnet und erniedrigt hat, alles um unseretwillen (Phil 2,7). Seien Sie heute vorsichtig, wenn Gott jemanden zu Ihnen schickt, dem Sie Ihren bequemen und ehrenvollen Platz anbieten sollen. Vielleicht kreuzt jemand Ihren Weg, dem Sie mit Ihrer Großzügigkeit, Ihrem Mut oder Ihrer Vergebung dienen können. Geben Sie Ihren Platz an diese Person ab! Demütigt euch, und der Herr wird euch beide erhöhen!

Damit wir wie Jesus Christus aller Bosheit widerstehen können, lasst uns voll Vertrauen  zum Vater beten. 

Da die Tage der Versöhnung begonnen haben, dürfen wir den Herrn um seinen Frieden bitten. 

Selig, die  alles im Herzen bewegen, was Gott uns  kundgetan  hat, und heimfinden zu seiner  Liebe.

 

Freitag der 30. Woche im Jahre 2021, Lk 14,1-6

Gottes Weisheit, die in Jesus Christus zu uns gekommen ist, sei mit euch.

Jesus befand sich wieder einmal inmitten einer Kontroverse. Die Pharisäer, die mit ihm stritten, hielten an einer begrenzten Auslegung der Gebote Gottes fest, was sie dazu veranlasste, Jesus gegenüber misstrauisch zu sein und nach einer Gelegenheit zu suchen, ihn auf frischer Tat zu ertappen, wenn er sie übertrat. In diesem Fall nahm Jesus ihre genaue Untersuchung zum Anlass, sie über das Wesen von Gottes Gesetz zu belehren,was die Barmherzigkeit und Heilung bedeutet.

Jesus, du hast den Leidenden geholfen. Herr,erbarme dich unser.

Deine Freude  war es, Menschen zu retten.  Christus, erbarme dich unser. 

Du hast dein Leben  hingegeben  für uns alle. Herr, erbarme dich unser.

Als Jesus einen Mann heilte, der an Wassersucht erkrankt war, einer Krankheit, die durch übermäßige Flüssigkeitsansammlungen verursacht wird, geriet er erneut in Konflikt mit diesem engen pharisäischen Verständnis von Gottes Wegen. Ihre strenge Befolgung des Sabbatgesetzes ließ keinen Raum für die Liebe und Barmherzigkeit, die das Wesen jedes Gebots Gottes sind. Jesus fordert ihre Härte direkt heraus. Wenn ein vernünftiger Mensch sein Vieh retten würde, das sogar am Sabbat in Lebensgefahr ist, wie viel mehr sollte Gott eines seiner Kinder retten, das in Not ist. Und von allen Tagen der Woche sollte der Sabbat der geeignetste Tag sein, um die heilende Berührung Gottes zu empfangen.

Die sonntägliche Ruhe, die Gott uns schenkt, beruht auf einer sehr persönlichen Erfahrung seiner Liebe – einer Erfahrung, die unserem Herzen Frieden bringt, ganz gleich, wie unsere Lebensumstände sind. Jesus kommt, um durch sein Leiden, seinen Tod und seine Auferstehung die sonntägliche Ruhe auf Erden herzustellen. Als sein Volk können wir das jetzt immer mehr und immer umfassender erfahren. In dieser Ruhe lernen wir Gott als unseren Vater kennen und wissen, dass wir zu ihm gehören. Wir lernen, seiner Fürsorge für uns zu vertrauen und ihm unser Leben zu überlassen. Wie können wir die Ruhe Gottes erfahren? Das Gebet ist ein wesentliches Element, das uns mit der Realität des Reiches Gottes verbindet. Wenn Sie Ihren Geist zur Ruhe bringen, während Sie sich mit einer Bibelstelle beschäftigen, oder Ihre Aufmerksamkeit auf ein Lieblingskreuz richten, kann es leichter sein, dass Gottes Leben in Ihr Herz eindringt. Musik und Lobgesänge zum Mitsingen oder das stille Beten eines Rosenkranzes oder Psalms können eine Atmosphäre der Ruhe und Entspannung schaffen. Was auch immer du tust, wisse, dass Jesus dich mehr sucht, als du ihn suchst. Versuche  also, für eine Weile loszulassen und sich von ihm finden zu lassen!

Jesus Christus hat uns die  Nähe  des Gottesreiches   verkündet. Damit es  in uns  wachse, beten wir zum Vater. 

Auch  uns  ist  das Himmel   nahe. Schon jetzt dürfen  wir um seinen Frieden bitten.

 Selig, die Jesus Christus  folgen und das  Heil finden im Reich des Vaters. 

 

Liebe zu sich selbst, zu Gott und zum Nächsten

Manchmal wird viel von der sogenannten totalen Selbstlosigkeit gesprochen. Sie wurde mit großem Enthusiasmus gefördert, insbesondere von einigen französischen Autoren der vergangenen Jahrhunderte. La Rochefoucauld zögert nicht zu behaupten, dass im Egoismus, in der Selbstliebe, jede Tugend ertrinkt wie im Meer. Trotz alledem hatte schon Aristoteles darauf hingewiesen, dass eine solch hochtrabende Lösung in keiner Weise dem wirklichen Leben entspricht, ja, dass sie ihm nicht einmal entsprechen kann. Wer kann schon gut zu jemandem sein, der nicht einmal für sich selbst sorgt! Es ist sinnlos, sich auf das Evangelium zu berufen. Obwohl es heißt, dass wir unseren Nächsten lieben sollen wie uns selbst (Mt 22,39), heißt es nicht, dass wir ihn zu lieben und nicht uns selbst, nur ihm Gutes zu tun und nicht uns selbst.
Wenn sich also die Nächstenliebe nicht in hochtrabenden Worten erschöpfen soll, wenn sie in die Tat umgesetzt werden soll, muss sie geordnet sein. Wir müssen das richtige Verhältnis zwischen Eigeninteresse und Dienst am Nächsten finden. Das ist nicht einfach.
Es ist auch nicht leicht, zwischen der Liebe zu Gott und der Liebe zum Nächsten zu unterscheiden.
Das ist nicht so offensichtlich, wie es vielleicht scheint. Zwei Jahrtausende christlicher Erziehung haben uns gelehrt, beides zu verbinden. Wir vergessen, dass die Unauflöslichkeit der beiden Lieben in Wirklichkeit die Einheit zweier Gegensätze ist, eine wundersame Einheit, durch die geprägt von den Geheimnissen Gottes selbst. Zu Beginn der Reise auf dem Weg zur Vollkommenheit erleben Christen eher Widersprüche als Einheit der beiden Ideale. Wie Abraham, das ewige Vorbild aller Gläubigen (vgl. Gal 3,6-7), verließen die alten Asketen ihre Häuser, Verwandten und Freunde. Sie wurden von der Wüste und der Einsamkeit angezogen.
„Solange der Mensch nicht entdeckt, dass er mit Gott allein auf der Welt ist“, schreibt der heilige Albert der Große, „wird er niemals glücklich sein.“ Anekdotische Erzählungen aus dem Leben der Väter
der Wüste beleuchten diese Sehnsucht nach Einsamkeit mit Sprüchen und Beispielen. Von Abt Arsenius heißt es, dass er bei Gott Rat suchte,
wie er seine Seele am besten retten kann. Dann hörte er von oben die Worte, dass jahrhundertelang das Programm des Ostens war „Fliehe vor den Menschen, sei still, bewahre deinen Frieden!“ Er befolgte diesen Rat so perfekt, dass es schien, als selbst für die Mönche in der Wüste übertrieben. Da ermahnte ihn Abt Markus freundlich: „Warum läufst du vor uns weg?“ Aber Arsenius blieb standhaft: „Gott ist mein Zeuge, dass Ich liebe dich. Aber ich kann nicht gleichzeitig bei Gott sein und Ich kann nicht gleichzeitig bei Gott und den Menschen sein. Dort oben gibt es Zehntausende und Hunderttausende von Engeln, die alle den gleichen Willen haben. Bei den Menschen ist das anders. Sie haben ein Testament anders, und deshalb kann ich Gott nicht verlassen und unter Menschen sein.“ Es scheint also in der Tat eine unvermeidliche Folge zu sein, das führte zur Gründung von Mönchsorden: Gott zu dienen bedeutet, die Welt und die Menschen zu verlassen. Das Wort Mönch stammt aus dem Griechischen monachos, allein, einsam. „Ein Mönch ist jemand, der sich von den anderen getrennt hat. von allen“, schreibt Evagrius.
Es geht also darum, wie man die vollständige und bedingungslose Liebe mit der für Gott mit der Sorge um unsere Umgebung. Die Antwort auf diese Frage ist untrennbar mit dem Problem der Gegenwart Gottes verbunden in der Welt und im Menschen. In der Gesellschaft von Männern schaffen wir nur dann an Gott zu denken und seinen Willen zu tun, wenn wir Gott auch in unseren Nächsten sehen können. Bereits zu Beginn des Alten Testament lesen wir, dass der Mensch das Ebenbild Gottes ist (Gen 1,26). Aber die Einheit zwischen der Welt Gottes und der Welt des Menschen können wir im wahrsten Sinne des Wortes erst nach der Inkarnation Jesu Christi erfahren. Deshalb das Gebot der Nächstenliebe, verbunden mit der Liebe zu Gott, wird das neue Gebot genannt (Joh 13,34).

31. Sonntag B Mk 12,28-34

31. Sonntag 2021

Einführung

Sehnen Sie sich nach besseren zwischenmenschlichen Beziehungen? Sehnen Sie sich nach einer herzlichen Atmosphäre in Ihrer eigenen Familie? Sehnen Sie sich danach, dass die Menschen Ihnen und Sie ihnen vertrauen? Wenn ja, dann werden Sie sicher erkennen, dass wir mehr Liebe, aber nicht irgendeine Liebe, in unser Leben bringen müssen. Sie werden erkennen, dass wir die Menschen lieben müssen, aber nicht auf eine willkürliche Weise, sondern mit einer edlen Liebe. Predigt

Eine solche Liebe ist keine utilitaristische Liebe, bei der wir Menschen nur deshalb lieben, weil sie uns in irgendeiner Weise nützlich sind. Ich kann gut mit einem Arzt oder einem Automechaniker umgehen, einfach darum, weil sie mir helfen. Ich suche nach Vorteilen für mich, nach dem, was ich davon habe, und wenn ich nichts bekomme, ist es aus mit meiner Liebe. Solche Liebe ist nicht einmal die romantische Liebe, die wir gegen diejenigen empfinden, die uns etwas Angenehmes bieten. Romantische Liebe ist oft die Grundlage für die Beziehungen der jungen Menschen von heute. Sie sind nicht ineinander verliebt, sondern in die Annehmlichkeiten und Erfahrungen, die sie einander bieten. Die Erfahrung, das Erlebnis, die Annehmlichkeit verwittert und die Liebe geht verloren, sie endet.

Auch die demokratische Liebe ist nicht die richtige Liebe. Sie basiert auf der Gleichheit aller Menschen. Sie basiert auf der Idee, dass jeder Mensch, unabhängig von Status, Religion und Bildung, die gleichen Rechte und Vorteile hat. Sobald etwas davon verletzt wird, endet die Liebe wieder. Alle diese Arten der Liebe werden von der christlichen Liebe übertroffen, die in den Worten unseres Erlösers zusammengefasst ist: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzer Kraft und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst.“ Dies ist das größte Gebot und die edelste Liebe. Heute beobachten wir jedoch eine Tendenz, das zweite Gebot – die Nächstenliebe – vom ersten, der Gottesliebe, zu trennen. Der moderne Mensch versucht, von der Bruderschaft der Menschen zu sprechen, aber er erkennt die Vaterschaft Gottes nicht an. Und das ist eine sehr gefährliche Sache für den Menschen, wenn er seinen eigenen Vater nicht kennt. Man kann diese beiden Gebote nicht voneinander trennen: Gott zu lieben, ohne den Menschen zu lieben, oder den Menschen zu lieben, ohne Gott zu lieben.

Aber lasst uns sagen, was es bedeutet, zu lieben. Das ist etwas ganz anderes als jemanden gern zu haben. Gern zu haben ist eine Frage des Gefühls, des Temperaments, der Emotion. Und über all das haben wir in der Regel wenig Kontrolle. Es gibt bestimmte Dinge, die wir mögen. Wir mögen Rockmusik, Folk oder Klassik. Ein Kind mag Banane und mag kein Fleisch. Und es gibt Dinge, die wir nicht mögen: Risotto, Milch, laute Musik oder die Politiker. Gefallen oder Nichtgefallen ist eine Art Reaktion, die wir nicht kontrollieren können. Im Gegensatz zu der Tatsache, dass wir nicht jeden mögen, können, können wir jeden lieben, denn Lieben ist keine Frage des Gefühls, sondern des Willens. Man muss bittere Medikamente nicht mögen, aber der Wille gebietet es einem, sie um der Gesundheit willen zu nehmen. Du musst jemanden nicht mögen, aber du kannst ihn trotzdem lieben, denn es ist Gottes Gebot, es ist gut für deine Seele und für Gottes Ehre. Der heilige Thomas von Aquin würde sagen, dass „lieben heißt, dem anderen Gutes zu wollen“. Das sollte in goldenen Lettern in jedem Wohnzimmer, an jedem Arbeitsplatz stehen. Aber da wir genug von diesen Hinweisen um uns herum haben, brauchen wir sie nur in unser Herz zu schreiben.

Dem anderen. Wer ist das? Es ist die Person auf der anderen Seite der Tür. Es ist die Person, die ich treffe. Jesus nennt ihn einen Nächsten. Aber wir wissen, dass es derjenige ist, der uns in der Straßenbahn auf den Fuß tritt; es ist der Fußgänger, der mir in den Weg getreten ist;  es ist die Person, die ich überholt habe, um mich durchzusetzen; es ist derjenige, der sich mir etwas  versprochen hat und mir nicht zu Hilfe gekommen ist. Und diesen Nächsten soll ich lieben wie mich selbst! Wie lieben wir uns? Es besteht kein Zweifel, dass wir uns selbst lieben. Aber wie? Man kommt zu einem Eishockeyspiel und sucht sich den besten Platz aus. Wenn man Schuhe kauft, will man die besten.  Du hast etwas verpasst,  und  du dich entschuldigst . Wir stellen fest, dass wir uns in Reichtum und Erfolg genauso lieben wie in Armut und Verlust, wenn wir glücklich sind und wenn wir traurig sind, wenn wir etwas tun wollen und wenn wir müde sind, wenn wir uns im Zustand der Sünde befinden und wenn wir uns im Zustand der Gnade befinden. Wir lieben uns immer noch. Und wir sollen unsere Nächsten genauso lieben, wie wir uns selbst lieben. Die Sünder lieben, aber nicht die Sünde, die Atheisten, aber nicht den Atheismus.

Den Anstoß und die Inspiration für diese christliche Liebe schöpfen wir aus der Liebe dessen, der auf diese Erde kam und uns bis zum Äußersten liebte, sodass er sein eigenes Leben opferte, damit wir leben können. Er liebte unterschiedslos, ob es sich um den Zöllner, den Sünder oder den Petrus handelte, der ihn verleugnete. Damit hat er in seinem eigenen Leben gezeigt, wie Gottes Liebe aussieht, dass Gottes Liebe keine Grenzen kennt, keine Bedingungen stellt und bedingungslos ist. Wir knüpfen unsere Liebe an Bedingungen: Wenn du nicht gut bist, werde ich dich nicht lieben; wenn du dich mit dieser Person anfreundest, wirst du nicht mein Freund sein; wenn du mir dies antust, ist unsere Liebe vorbei. Gott liebt anders.

Er liebt uns auch dann, wenn uns niemand mehr lieben würde, wenn wir uns selbst nicht mehr lieben würden. Und mit solcher Liebe sollen wir einander lieben, mit der ganzen Liebe unseres Herzens, unserer Seele, unseres Verstandes, und mit allem Eifer sollen wir den Herrn, Gott, unseren himmlischen Vater, lieben. Denn wenn wir Gott so lieben, werden wir auch alles lieben, was ihm gehört, alle seine Geschöpfe, einschließlich der Menschen. In einem Jugendlied heißt es: „Gottes Liebe ist wie die Sonne, ihre Strahlen wärmen uns überall“. Diejenigen, die zu Gott kommen, erfreuen sich am Feuer seiner Liebe und am Licht seiner Wahrheit; diejenigen, die sich weigern, Gott zu lieben, werden niemals die Wärme von Gottes Leben und das Licht seiner Wahrheit genießen. Diejenigen, die Gott lieben, sind glückliche Menschen, denn alles, was ihnen im Leben widerfährt, dient ihnen zum Guten.

Bei Augustinus lesen wir, dass „jeder Mensch liebt, aber die Frage ist, was er liebt“. Wir brauchen keine Ermutigung, um zu lieben, sondern um richtig zu wählen, was wir lieben. Wenn wir wählen, sollten wir den wählen, der uns zuerst gewählt hat. Und wenn wir schon lieben, lasst uns den lieben, der uns zuerst geliebt hat. Für den Menschen, der sich auf diese Weise bemüht und anstrengt, gelten die Worte Jesu: „Du  bist nicht weit vom Reich Gottes entfernt“. Wer dem Reich Gottes nicht fern, sondern nahe ist, erlebt eine herzliche Atmosphäre in seiner Familie, sein Leben ist von Vertrauen geprägt, er lebt in guten zwischenmenschlichen Beziehungen, er wird geliebt und geliebt werden. Wie sollen wir  es  geschaffen? Indem wir das größte Gebot Jesu, das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe, sehr ernst nehmen und werden wir uns  bemühen,   Tag für Tag zu erfüllen.

Hl.Simon und Hl. Judas Apostel, Lk 6,12-12-19

Jesus, der die Jünger zu sich rief  und erwählte aus  ihnen zwölf, sei mit euch.

Zwei Apostel   Simon und Judas – was wissen wir wirklich über sie? Wir wissen vielleicht, dass der heilige Judas auch Thaddäus heißt und wir ihn als Helfer in ausweglosen Situationen anbeten, aber wir wissen nicht, wie er zu diesem Helfer wurde. Simon heißt Eiferer (Zelót). Wir wissen wenig über diese Gruppe von Menschen (die Zelóten), die zu den Waffen gegriffen haben, um Israel von ausländischen Unterdrückern zu befreien. Wir mögen uns fragen, wie er mit Matthäus auskommen konnte, der Steuern für die verhassten Römer eintrieb – aber das ist alles!

Jesus, du hast  die Apostel zur Nachfolge berufen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast mit deinen  Aposteln das Leben der Armut geteilt. Christus, erbarme  dich unser. 

Du hast  die  Apostel zu Säulen  der Wahrheit gemacht. Herr,erbarme dich unser.

Obwohl Simon und Judas für uns mysteriös sind, hat Jesus sie bewusst – nach einer Nacht intensiven Gebets – als Eckpfeiler seiner Kirche gewählt. Er ergänzte weitere zehn und schuf eine ausgewogene Gemeinschaft der gegenseitigen Fürsorge. Jesus sandte sie zusammen mit anderen, um das Evangelium in der ganzen Welt zu verkündigen. Keiner von ihnen war für die Aufgabe geeignet, aber jeder war wichtig.

Paulus sagt, dass wir „Mitbürger der Heiligen geworden sind … wir sind auf die Apostel gebaut“ (Epheser 2, 19-20). So wie Jesus Simon und Juda rief, rief er uns absichtlich. Gemeinsam bilden wir den „heiligen Tempel … die Wohnung Gottes“ (2:21-22). Wir sind die lebendige, lebenspendende Gegenwart Christi auf Erden. Jesus ruft noch immer Jünger in seine Gemeinschaft. Er hat uns unter anderem die Aufgabe gestellt, die „Fremden und Ankömmlinge“ (Epheser 2,19), die wir treffen, willkommen zu heißen und zu Jesus zu bringen, damit sie sich bei seinen Freunden wohlfühlen. Das bedeutet, unsere Geschichte zu erzählen und auf ihre Wünsche zu hören.

Wenn sie sich auf die Seite Jesu, des Ecksteins, stellen, wird unser Tempel vollständiger, schöner, nützlicher und geräumiger. Ich kann andere evangelisieren, die uns sonst fremd bleiben würden. Als Mitglieder der Kirche haben wir immer noch die Mission Jesu, die ganze Welt zu evangelisieren. Keiner von uns kann irgendetwas tun oder jeden erreichen, aber jeder von uns ist ein wichtiges Feuer in Gottes Plan. Heute beten wir um Erkenntnis, wie wir anderen, Familienmitgliedern, Nachbarn, Gemeinden, Schulen oder am Arbeitsplatz christliche Gastfreundschaft entgegenbringen können.

Dass Gottes Reich komme und sein Wille geschehe- das ist  unsere Hoffnung, das ist der Maßstab  unseres Tuns. Darum beten wir mit den Worten Jesu.

Jesus zeigt den Weg der Hingabe, der auch ein Weg des Friedens ist und er möchte uns ebenso zu Wegbereitern des Friedens machen, zu Menschen, die sich nicht über andere stellen, sondern bereit sind, dem Frieden zu dienen.

So spricht der  Herr: Ich  bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis gehen, sondern wird  das Licht des Lebens haben.

Mittwoch der 30. Woche im Jahre 2021

Jesus, der sagte: Weg von mir, ihr habt alle Unrecht getan, sei mit euch.

Nach dem,  wir Leute beurteilen? Nach: Aussehen – viele bleiben nur bei dieser äußeren Schönheit und kümmern sich  nicht (bis zu solcher) um  innere Schönheit. Wir haben kürzlich darüber gesprochen. Nach  Wörter – natürlich jedes das  schnell „entdeckt“ und reiht  in die Kategorie  – Versprechungen oder sagt: Tat – Flucht. Nach den Taten – das ist wahrscheinlich die beste Bewertung.

Jesus, du bist vom Vater gekommen und  hast die  alten  Hoffnungen  Israels erneuert. Herr, erbarme dich unser,

Du hast das gelebt , wonach wir suchen   und woran wir  immer scheitern. Christus erbarme dich unser. 

Du bist , als  der Erhöhte der uns  Nahe  und  ermutigst uns  zum Weg der Gottes  und  Nächstenliebe. Herr, erbarme dich unser.

Im heutigen Evangelium hörten wir, wie jemand neugierig war und fragte: Herr, sind es nur   wenige, die gerettet werden? „Sicher, es ist, dass Gott nicht in sein  Königreich (dh Erlösung)  nachdem, empfangen wird, ob dort  viel oder  wenig  Personen ist. Der biblische Sprache nach, ob die Hochzeitshalle gefüllt ist. Wir wissen nicht, wann der Herr die Tür schließt .

Sicher nach dem, wie er  uns beurteilt. Was erwartet  Gott von uns? Oder nach dem, er uns bewertet? Sicher nicht nach Erscheinung. Sicher nicht nach Aussehen. Nicht einmal nach Worten, was uns überraschen kann. Wir glauben, dass wir wegen  unserer vielen  Worte gerettet werden –  wegen unserer Gebete. Bleiben  also  Taten. Und es deutet das heutige Evangelium vor: Er sagt Ihnen:, ich weiß nicht, woher ihr  kommt; Geht  von mir weg, alle ihr  Übeltäter. Also  macht ihr keine Ungerechtigkeit . Es basiert auf dem glücklichen, den wir zugewiesen werden, und der Herr wird uns kennen, nicht durch Aussehen, Worte, aber … Ich möchte Taten sagen, aber es ist nicht so einfach. Er will Taten, Handlungen, aber mit innerer  Aufwendung.

 Dieses Thema ergänzte der Brief an  die Epheser: Wir müssen mit einem aufrichtigen Herzen zu tun als für Christus. Seien Sie nicht nur scheinbar als diejenigen, die Menschen gefallen wollen, sondern als Diener  Christi, die Gottes Willen erfüllen wollen. Und dient  bereitwillig  als dem  Herr, und nicht als den  Menschen. Ihr  wisst, dass jeder sowie ein Sklave und Freie die  Belohnung des Herrn bekommt, wenn es etwas Gutes tut. Der Autor des Briefes sagt also, wenn wir von Herrn Belohnung bekommen – wann wird er uns kennen. Deshalb wollen wir unser Leben ehrlich und aus dem Herzen nach  Gottes Willen erleben. Zu tun – aber nicht alles Mögliche, sondern  das, was der Herr  von uns erwartet. Daher sagt der weise spirituelle Führer nicht – dies mache, aber er bereitet den  Menschen, damit er innerlich auf den Willen Gottes vorbereitet ist, und diesen Gottes Wille  erfüllt. Was sagst du? Wird uns der Herrn kennen:?

In Jesu Worten und Taten wird offenbar. Von Gott dürfen wir  alles erwarten. So lasst uns  beten, wie er uns gelehrt hat.

Jesus hat  sich als mächtig erwiesen über  die Kräfte der Natur. Wir wollen beten, dass er in seiner Kraft unserer Welt, unseren Gemeinden den Frieden schenken. So  spricht der Herr.

Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

Dienstag 30. Woche im Jahre 2021 Lk 13, 18-21

Jesus von  Nazaret , der Sohn Davids  und  Heiland der Welt , sei mit euch.

Der Text des Evangeliums beginnt mit „Dann sagte er…“, obwohl die liturgische Fassung mit „Jesus sagte…“ beginnt. Dies soll darauf hinweisen, dass diese Worte Jesu in direktem Zusammenhang mit der vorherigen Konfliktsituation stehen. Am Sabbat heilt Jesus die am Boden liegende Frau, indem er sagt und ihr die Hände auflegt: „Frau, du bist frei von deiner Krankheit.“ Die Worte des Vorstehers der Synagoge über die Notwendigkeit, den Sabbat  einzuhalten und an einem anderen Tag zu heilen, empören Jesus selbst und er macht ihm Vorwürfe.

Jesus, du hast die Kranken geheilt. Herr, erbarme dich unser.

Du kamst um unserer  Schwachheit   willen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast  allen das  Heil verkündet. Herr, erbarme dich unser. 

Dann wendet er sich an das staunende und freudige Volk in der Synagoge und lehrt mit zwei einfachen Gleichnissen über das Wesen des Reiches Gottes. In diesen Gleichnissen vergleicht er ihn mit einem Senfkorn und mit Sauerteig. Zwei Tatsachen treten in diesen Gleichnissen in den Vordergrund: der Kontrast zwischen den winzigen Anfängen und der späteren gewaltigen Wirkung des wachsenden Werkes – in den kleinen und verborgenen Taten ist bereits der Sieg über den Teufel und das Böse selbst zu sehen; der kontinuierliche Fortschritt – das Wachstum des Reiches Gottes selbst, das nicht statisch ist.

Das Evangelium zeigt uns, was der Katechismus der Katholischen Kirche 2.000 Jahre später zusammenfassen wird: „Das Reich Gottes … ist in der Person Jesu Christi gekommen und wächst auf geheimnisvolle Weise in den Herzen derer, die ihm einverleibt sind, bis es sich in seiner eschatologischen Vollendung vollständig offenbart.“ Das wesentliche Korn oder der Sauerteig wird von Christus eingepflanzt, es ist seine Gnade, die in unserem Leben wirkt – unsere Berufung, heiligende und helfende Gnade. Aber damit es wachsen kann, braucht es den richtigen Hintergrund (den Boden oder den Teig) – unsere Person, die Gemeinschaft, die Zusammenarbeit mit der Gnade Gottes (denken Sie an das Gleichnis vom Sämann). Und wenn wir dies mit dem vorangegangenen Ereignis im Evangelium verbinden, bei dem Jesus den Dienst betont. Wenn er darauf hinweist, dass der Dienst am Nächsten viel mehr ist als das Gesetz (der Sabbat ist für den Menschen und nicht der Mensch für den Sabbat). Gottes Gnade in Verbindung mit unserer Bereitschaft zu dienen ist der Raum, in dem Gottes Reich wächst. Das Gesetz ist statisch, bindend – die Liebe ist dynamisch, befreiend!

Jesus  hat die Bitten der  Menschen erhört und  ihnen geholfen. In  seinem Namen wagen wir, zum Vater  zu beten. 

Der Herr hat zu den Aposteln gesagt. Meinen Frieden gebe  ich euch deshalb bitten wir.   

Selig, die  den Herrn erkennen und  mit  ihm  eingehen  dürfen, wenn  er kommt am Letzten Tag.

 

 

Montag der 30. Woche im Jahre 2021 Lk 13,10-17

Jesus, der sprach: Frau, sei los von deiner Krankheit, sei Was hat diese Frau motiviert? Vielleicht war sie neugierig wie so viele andere, die sich in der Synagoge drängten. Nach achtzehn langen Jahren, in denen sie nicht mehr aufrecht stehen konnte, machte sie sich wahrscheinlich keine großen Hoffnungen auf Besserung. Selbst wenn sie um körperliche Heilung nachgesucht hätte, wäre sie wahrscheinlich nie davon ausgegangen, dass Jesus so weit gehen würde, ihr die volle Würde einer „Tochter Abrahams“ zurückzugeben. (Lukas 13:16). Doch Jesus hat genau das getan.

Jesus, du warst gesandt zu den Söhnen Israels. Herr, erbarme  dich unser.

Du wolltest alle  retten, die  an dich glauben. Christus, erbarme dich unser.

Du hast die  Ehre des Ehre des Vaters und  das Heil der Menschen gesucht. Herr,erbarme  dich unser. 

Der heilige Paulus sagt uns, dass wir alle „den Geist der Kindschaft“ empfangen haben (Röm 8,15). Gott hat uns als seine Kinder adoptiert.

Aus dieser ungeheuren Wahrheit entspringt unser Bewusstsein für unsere Würde, unseren Wert und sogar dafür, dass wir der Liebe würdig sind. Obwohl wir es nicht verdient haben, haben wir Gottes Erbe erhalten, das uns niemand wegnehmen kann. Wie können wir dieses Erbe einfordern? Machen Sie ein „Experiment im Geiste“. Bitten Sie den Heiligen Geist, dass er Sie in den nächsten drei Tagen zu einer tieferen, intimeren Begegnung mit Ihrem himmlischen Vater befähigt. Bitten Sie ihn, Sie mit dem Wissen zu erfüllen, dass Gott wirklich Ihr „Abba“ – Ihr „Vater“ – ist, ein Vater, der voller Güte, Barmherzigkeit und zärtlicher Liebe ist, wie sie kein menschlicher Vater zeigen könnte.

Achten Sie beim Beten darauf, wie der Geist Ihre Sicht auf das Leben verändert. Zeigen Sie mehr Vertrauen, kommen Sie zu Jesus und bitten Sie ihn, Sie von Ängsten, Sünden oder Gewohnheiten zu befreien, die Sie binden. Suchen Sie nach einem Weg, sich der Liebe Gottes tiefer bewusst zu werden, etwas, das Ihrem Herzen entspringt und Sie in Ihren Sorgen und Nöten aufrichtet. Und vielleicht stellen Sie fest, dass Sie aufrechter und mit erhobenem Kopf gehen, leichter lächeln oder sogar leichter lachen können. Lassen wir uns nicht der Würde berauben, die Jesus am Kreuz für uns gewonnen hat. Der Sieg ist unser. „Denn ihr habt nicht den Geist der Sklaverei empfangen,… sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen“ (Röm 8,15). Gott will uns erneuern, damit wir sein Ebenbild werden. Lasst uns also zu Jesus laufen und die Würde einfordern, die uns in ihm gehört.

In der Hand Jesu liegen Anfang und Ende. Gott hat ihm alles übergeben,  um alle zum Vater zu führen. Wir beten mit den Worten Jesu.

Gott bietet uns  in seinen Sohn seinen Frieden an. Deshalb bitten.

Die Herrlichkeit  des Herrn  wird  offenbar,  und  alle Menschen erfahren Gottes Heil.

 

AUSDAUER


Wenn es um Ausdauer geht, entsteht in unseren Köpfen ein solider Mensch  festen Charakter, der  bemüht sich   mit voller Kraft zu bringen  bis zum endgültigen Ende  alles, was er  nach reiflicher Überlegung entschieden. Aber gleichzeitig – im Gegensatz dazu Assoziation – meldet es sich auch sofort das Gegenteil dieser (besonders heute) seltenen Tugend.
Verletzungen der menschlichen Seele nach 45 Jahren Verwirrung von Geist und Zunge scheinen auch die Unfähigkeit zu umfassen, gründlich und konsequent zu handeln, zu denken und die Instabilität oder Unruhe der Vernunft und Emotion, die dann antreibt, werde einmal in diese Richtung gehen. Wer weiß, wie viel Zeit benötigt wird und wie viel Aufwand wird von Eltern und Lehrern im Kurs verlangt
mindestens eine Generation, bis die Wunde in der Seele der Nation heilt. Die Tugend der Stärke ist die Seele der Ausdauer, aber auch Stabilität, Geduld und eine ganze Reihe anderer Charaktereigenschaften – sie sind es immer, jedoch anders abgestimmt.
Beharrlichkeit in diesem Sinne liegt in der festen und unerschütterlichen Konzentration des Willens, ein wohlüberlegtes, wertvolles Ereignis durchzuführen. Es ermöglicht einer Person, Widrigkeiten aller Art  zu ertragen aller Art und nimm sie unbedingt alle  damit verbundene Schwierigkeiten. Stabilität manifestiert sich als dauerhafte Fähigkeit, beiden Angriffen  verschiedene Störungen standzuhalten,die nicht mit dem vorgesehenen Zweck zusammenhängen, sowie eine Verführung, die begonnene Arbeit zu verlassen und sich etwas anderem, vielleicht leichterem, zu widmen.
Das Verhältnis zwischen Geduld und Stärke ist anders. Jeder geduldige Mensch ,  ist zugleich ein  fester Mensch, aber nicht jeder  fester  Mensch, ist zugleich auch ein geduldiger Menschen.
Der Erwerb aller Tugenden setzt einen langen Wachstumsprozess voraus, die sich in zwei Phasen unterscheiden lassen: Bekämpfung der Neigung zur Faulheit und bewusste Praxis in der spezifischen Praxis der Tugenden. Daher kann man sagen, dass es ohne Festigkeit keine Tugend gibt. Bei Beharrlichkeit gibt es noch etwas anderes: Ohne Festigkeit keine Beharrlichkeit, aber auch das Gegenteil ist der Fall – ohne Beharrlichkeit in der Praxis keine Tugend der Festigkeit. Es sieht aus wie ein Teufelskreis. Aber es ist nicht – sobald sich  in den Beharrlichkeitprozes die  Motivation  beteiligt. Zum Beispiel  von der Seite der Eltern, Erzieher, zufälligen  interessanten Leuten.

Persönliche Tugenden
Die Tugend der Ausdauer bzw. Dauer ist nichts anderes als definitiver  Verankerung an einem zweifellos gültigen Wert. Der so viel gelobte Willenskraft ist keine reine Funktion oder ähnlich einer Übung, die vom „Muskel“ des Willens entwickelt wird – zum Beispiel durch das Wiederholen von „Ich will, ich will, ich will“. Es wäre nicht möglich.es als die Tugend genannt werden, sondern blinde Hartnäckigkeit. Will macht starke Motivation. Willenskraft ist proportional zur Stärke der Motivation beim Erreichen bestimmter Werte. Wenn es um außergewöhnlich große Werte geht und wenn Menschen mit einer allgemeinen Intuition Wege finden, die nicht  durch ständig  aufkommende Schwierigkeiten, einschüchtern lassen  wird die Gesellschaft oder sogar die gesamte Menschheit einen Schritt  vorwärts. Gerade bei außergewöhnlich großen Persönlichkeiten kann man Willenskraft erkennen mit der Kraft, die in einer genialen Idee steckt. Ein Genie ist so ein Genie dank einer genialen Idee, sowie  in der unzerbrechlichen Energie, realisieren sie in Wissenschaft, Technik, Kunst – in Tönen, Worten, Bildern, Formen etc.
In der heutigen Zeit, die von Forschung zu Forschung stark schwankt, ist ein technischer Entwicklungsprozess ohne ein hohes Maß an Beharrlichkeit geradezu undenkbar. Diese Art von Ausdauer und Stabilität  ist jedoch keineswegs   eine Tugend. Ausdauer hat  heute  praktischer und  pragmatischer Charakter. Man wird sich gründlich und beharrlich einer Dingen widmen, aber nur unter  der Bedingung, dass er davon  der Nutzen hat und wird haben. Ansonsten verliert er das Interesse. Vor allem, wenn es  auch Opfer  erfordert. Starker Wille und feste Prinzipien gehöre untrennbar zusammen. Der Mensch, der diese Prinzipien hat.  wird nicht fragen, ob ihm die Sache etwas bringt, sondern er wird  sich danach entscheiden, ob die Sache  richtig ist oder nicht. Das Problem ist jedoch,dass  die Leute nicht  die gleiche  Meinung darüber haben, was richtig ist.

Samstag der 29. Woche im Jahre 2021 Lk 13,1-9

Jesus, der sagte: Wenn ihr nicht  Buße  tun,werdet  ihr alle ebenso umkommen, sei mit euch. 

Wie viele Eltern kennen Sie, die ihrem Kind aus dem einen oder anderen Grund mit ernsthaften Konsequenzen drohen mussten, wegen seines schlechten  Benehmens? Wir können nur hoffen, dass die Drohungen aus Liebe und dem Wunsch heraus erfolgten, ihr Kind gut zu erziehen. Gute Eltern tun alles, was nötig ist, um ihre Kinder richtig zu betreuen und zu unterrichten, und manchmal ist eine Drohung genau das, was sie brauchen. Die heutige Lesung aus dem Evangelium, das Gleichnis vom Feigenbaum, enthält genau diese Art von Warnung: „Tu dies oder sonst…“. Diesmal aber ist es eine Warnung von Gott!

Jesus, du bist gekommen, uns zu retten. Herr,erbarme  dich unser.

Du wirst unser Leben fruchtbar machen. Christus,erbarme  dich unser.

Du schenkst allen eine  Zeit der Gnade und Bekehrung. Herr, erbarme dich unser.

Gott hat uns viele Talente und Gaben gegeben, und er möchte, dass wir sie so entwickeln, dass wir für sein Reich Frucht bringen können. Er freut sich, uns wachsen und sich entwickeln zu sehen, nicht nur, weil es ihn verherrlicht, sondern auch, weil wir am glücklichsten sind, wenn wir nützlich sein können. Er weiß auch, dass die Sünden der Selbstsucht, des Stolzes und der Vernachlässigung des Guten unsere Fruchtbarkeit einschränken, weil sie uns herunterziehen und uns von ihm trennen. Deshalb ist es wichtig, dass wir hart daran arbeiten, unsere Gaben zu verfeinern und sie zu nutzen, um Gutes für andere zu tun.

Jesus erzählt uns nicht nur eine Geschichte über das Fruchtbringen. Er warnt uns auch. Er möchte, dass wir wissen, dass er immer bei uns ist, bereit, uns zu helfen, wenn wir darüber nachdenken, wie wir unsere Talente kultivieren können. Aber er warnt uns auch, dass wir Gefahr laufen, uns von ihm, der Quelle unseres Lebens, zu trennen und nutzlos zu werden, wenn wir nicht Selbstdisziplin, Demut und Reue üben. Zum Glück haben wir die Gabe der Buße, die uns hilft, zum Herrn zurückzukehren und wieder Frucht zu bringen. Die Reue hat die Kraft und die Macht, unser Herz und unseren Geist zu reinigen. Sie macht uns frei, sodass wir geheilt und voller Hoffnung in die Welt hinausgehen können, bereit, dem Herrn und seinem Volk zu dienen. Müssen Sie reinen Tisch machen? Bekenne deine Sünden und erlaube Jesus, dem großen Gärtner, sich um dich zu kümmern, damit du Früchte bringst, wo immer du hingehst.

Gott verheißt uns  sein Reich. Voll Vertrauen beten wir,  wie es  uns  Jesus Christus gelehrt hat. 

In  aller  Not und  aller Bedrängnis will  Gott und retten und uns  seinen Frieden schenken.

Deshalb bitten wir. Gott nahe  zu sein ist mein. Ich setzte mein Vertrauen auf Gott.

 

Freitag der 29. Woche im Jahre 2021 Lk 12,54-59

Jesus der fragt: Warum richtet  ihr aber nicht von euch  selber, was recht ist? Sei mit euch.

Experten sagen, dass wir täglich etwa zweihundert Entscheidungen treffen müssen. Manche sind kleiner, andere größer und manche haben weitreichende Folgen. Wäre es nicht gut, wenn wir immer die richtige Entscheidung treffen würden? Den Hintergrund dieses Wunsches bilden die Worte Jesu, die Zeichen der Zeit gewissermaßen zu unterscheiden. Wenn wir Gottes Absichten kennen würden, wäre es dann nicht einfacher für uns, Entscheidungen zu treffen? Gottes Wille ist nichts Geheimnisvolles und Unerreichbares.

Jesus, du wirst zum Gericht kommen. Herr, erbarme dich unser. 

Du  hast  uns  die Zeit dieser Welt  verstehen  gelehrt. Christus, erbarme dich unser. 

Du  bist das  Licht auf dem Weg  unseres  Lebens. Herr, erbarme dich unser.

Bibel ist voll von Beispielen spiritueller Realität. Pater Michael Scanlan im Buch;  Was ist Gottes Wille? führt  fünf grundlegende Fragen ein , die wir uns stellen sollten, bevor wir eine wichtige Entscheidung treffen.

Erstens: Entspricht es dem Gesetz Gottes, das uns in der Bibel, in der Tradition und in der Lehre der Kirche offenbart wurde? Wenn nicht, machen wir es nicht. Zweitens: Stärkt es meine persönliche Bekehrung und hilft mir, heiliger zu werden? Wenn wir eine Entscheidung treffen, die unsere Beziehung zu Gott vertieft, wird Christus mehr Raum in unserem Leben haben. Drittens: Entspricht dies unseren bisherigen Entscheidungen? Aus den vorangegangenen können wir viele Entscheidungen ableiten – natürlich, wenn wir gesehen haben, dass sie gute Früchte getragen haben! Gott bittet uns ständig um neue Dinge und zeigt uns neue Möglichkeiten, aber er offenbart sie oft in einer bestimmten Reihenfolge und baut darauf auf, wie er zuvor zu uns gesprochen hat.

Viertens: Wie kann ich meine Entscheidung überprüfen? Nachdem wir eine Entscheidung getroffen haben, schickt uns Gott normalerweise eine Bestätigung ihrer Richtigkeit. Vielleicht wird eine Tür geöffnet, die bis vor kurzem verschlossen war, oder die notwendigen Mittel werden gefunden, oder wir werden unseren engen Freund zur Ermutigung nutzen. Natürlich müssen wir uns manchmal entscheiden und warten, bis die Früchte sie tragen. Erfahrung allein ist nicht der beste Lehrer; aber eine nachgewiesene Erfahrung ist! Fünftens: Was sagt dazu mein Herz? Wahrscheinlich nehmen wir alle einen grundlegenden Unterschied zwischen Frieden im Herzen und dem Urteil der Vernunft wahr. Der Kopf mag ja sagen, aber unser Herz ist nicht überzeugt; und so können wir bei der Entscheidungsfindung einen sogenannten „Deadlock“ erleben. Das bedeutet nicht, dass wir natürlich mögen werden, was Gott von uns verlangt. Aber irgendwo tief im Inneren werden wir es wollen. Gott spielt mit uns kein Verstecken. Wenn wir ihn bei wichtigen Entscheidungen um Hilfe bitten, wird er diese sicherlich geben und uns leiten.

Gott ist der gute Vater, den wir  bitten dürfen  und  der  uns  geben will, was wir brauchen. Wir beten, wie es uns  Jesus gelehrt hat.

Gott macht uns  zu neuen Menschen, die  ihm in der Gesinnung  und  der Haltung  des Friedens dienen. Deshalb bitten wir.

Der Herr ist mein Hirte, nichts  wird  mir  fehlen. Er lässt mich lagern auf  grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.

30. Sonntag B Mk. 10, 46-52

30. Sonntag 2021

Einführung.

Wenn wir uns einen Moment Zeit  um die  Situation eines Blinden aus dem heutigen Evangelium  zu betrachten und uns vorstellen, wie es ist, den Blick zu verlieren, wenn man nicht sehen kann, hätten wir  genau das erleben, was er erlebte . Der Blinde, der im Gegensatz zu anderen Menschen nicht die Möglichkeit hat, Jesus, andere Menschen oder die Region, in der er lebt, vielleicht sogar seine Lieben, zu sehen, ist nur darauf angewiesen, um Hilfe zu rufen. Er verlässt sich nur auf seine Stimme. Die Stimme, mit der er zu dem ruft , der  ihm in diesem Moment helfen kann, und das ist Jesus Christus.

Predigt.

Als der Blinde spürt, dass Jesus sich ihm nähert, beginnt er zu schreien: „Sohn Davids, Jesus, erbarme dich meiner!“ Und die Reaktion seiner Umgebung ist seltsam, aber für uns „irgendwie normal“. Sie fangen an, ihn anzuschreien, er solle ruhig bleiben. Und so ist es oft zwischen uns. Menschen, die körperlich behindert sind, rufen oft nicht nur wegen ihrer Behinderung, sondern auch mit ihrer Stimme um Hilfe rufen , damit sie Hilfe bekommen können. Viele drängen sie jedoch in den Hintergrund, damit sie außer Sichtweite sind, damit sich niemand ihrer schämen muss, damit niemand aus  ihrem Glück und  aus ihrer Gesundheit ihnen  geben muss, die sie nicht haben .

Aber dieser Mann aus dem Evangelium ruft auch heute. Er lässt sich nicht durch die Stimme aus  seiner Umgebung zum Schweigen bringen. Er ruft zu Christus, weil er weiß, dass nur er ihm in diesem Moment helfen kann. Und so kommen wir zu dem Schluss, dass ein Mensch, der geistlich auf Gottes Hilfe angewiesen ist, ständig Gott anrufen muss, um ihm zu helfen. Wir sind zwar nicht wie Bartimeus körperlich behindert, aber oft erreicht uns auch die Dunkelheit, die Bartimeus erlebt hat. Dunkelheit kommt oft in uns, die hervorgeht oder kommt daher, dass uns die Ereignisse außer Kontrolle  geraten. Wir stellen fest, dass , worauf wir unser Leben aufgebaut haben, nicht passiert, vielleicht sogar das, was wir erwartet haben, worauf wir unsere Hoffnungen setzten. Die Dunkelheit kommt über uns, und wie reagieren wir in diesem  Moment?

Können wir in diesem Momenten beharrlich rufen wie ein Bettler Bartimeus? Oder werden wir umgekehrt zum Schweigen gebracht? Wenn wir Leiden erfahren und unser geliebter Mensch von unserem Leiden weiß, können wir zunächst beten, wie wir daraus herauskommen können. Aber die Sache ist nicht gelöst, Gott scheint unsere Bitte, unseren Ruf nicht zu beantworten. Können wir weiterhin anrufen oder werden wir von denen zum Schweigen gebracht, die uns sagen: „Siehst du nicht, dass Gott dich vergisst? Er interessiert sich nicht für deine Sorgen und Probleme, die du hast. Sei nicht naiv, dass du immer noch betest, wenn du siehst, dass es völlig nutzlos ist.“ Wie akzeptieren wir diese Ansichten von Menschen über uns? Können wir beim Rufen durchhalten? Bartimej ließ sich  nicht zum Schweigen bringen und  das brachte ihn zum Licht.

Niemand soll uns zum Schweigen bringen, wenn wir nach dem Licht, das Christus, der Herr ist, rufen, aber kümmern wir uns auch darum, dass wir uns nicht zum Schweigen bringen, wenn die Dunkelheit über uns kommt. Jeder Mensch hat die Macht zu rufen, weil Gott das in die menschliche Seele legte. Es hängt nur von uns ab, ob wir diese Macht aufgeben oder wir sie   sogar in Extremendsituationen  annehmen , in denen wir uns oft wiederfinden. Ein Mensch, der beharrlich zu dem schreit, der für ihn  Licht ist, wird er zum Licht kommen. Ein Mensch, der sich in eine Art Passivität, in eine Art Ekel versetzen lässt, wenn er aufhört zu rufen, wird im Dunkeln alles viel länger dauern. Es ist notwendig, diesen Geist zu haben, mit dem wir Gottes Gnade nicht aufgeben, Gottes Gegenwart nicht aufgeben und wir uns nach Gottes Gegenwart  sehnen, denn nur Christus ist für uns das Licht der Lichter

Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt, der mir nachfolgt, wird niemals in der Finsternis wandeln …“ und auch wenn uns etwas Finsternis überkommt, lasst uns sofort rufen, so schnell wie möglich im Licht Gottes zu sein. Es muss kein großes Ereignis  sein. Auch unsere alltäglichen,  Ereignisse zeugen davon, wie  wir sind und inwiefern  wir alles, aus  Gottes Hand  empfangen, was  Gott uns gibt. In den Ferien war ich auf Pilgerfahrt und wir fuhren mit dem Bus zurück. Nach einer nächtlichen Fahrt, als die Leute schon einen Rastplatz, einen Parkplatz, eine Morgentoilette und Hygiene machen wollten, hielten die Fahrer an einer Stelle, an der es keine Toiletten gab. Es gab nur einen Hain und einen kleine  Bach, in dem man sich nicht waschen konnte. Und Leute, die schon ihren Traumparkplatz hatten, als sie sahen, wo die Fahrer anhielten, antworteten: „Ich sitze lieber noch zwei Stunden, bis wir etwas Besseres  finden …“. Andere stiegen aus und versuchten, etwas zu finden, kamen aber nach kurzer Zeit zurück. Aber es gab auch diejenigen, die weiter suchten. Und wer weiter suchte, fand er am Ende alles, was er  brauchte.

So reagieren wir manchmal, wenn uns ein wenig Dunkelheit überfällt, wenn die Dinge nicht so laufen, wie wir  uns vorgestellt haben. Wir können sehr passiv sein, wir sitzen lieber da und schauen , was als nächstes passiert. Aber es gibt Menschen, die können sogar einen Schritt machen, auch  wenn es  nichts passiert, und sie können wiederkommen und bequem in Passivität warten. Aber es gibt Menschen wie Bartimäus, die Jesus auch im Dunkeln immer wieder rufen, damit er mit  seinem Licht  kommt und auch  die größte Dunkelheit durchstrahlt, um zu zeigen, warum er uns die Dunkelheit erleben lässt. Wenn wir im Licht wandeln wollen, wenn wir andere zu diesem Licht führen wollen, ist dies nicht möglich, ohne zu wissen, welcher Weg dorthin führt. Möge der Fall des Blinden aus dem heutigen Evangelium, der dank Jesus zum  Licht gekommen ist, uns ermutigen, stetig , nach dem Licht in unserer eigenen Seele zu schreien und alles zu tun, um es dauerhaft zu besitzen .

Donnerstag der 29. Woche im Jahre 2021

Jesus, der sagte; Glaubt  ihr, dass ich gekommen bin, um der Erde Frieden zu geben? Nein, sage ich euch, sondern  Zwietracht »Lk 12, 51.

Ein Moment! Ist Jesus nicht der König des Friedens? Kam er nicht, um Versöhnung zu bringen, nicht Spaltung? Warum also sagt er seinen Jüngern etwas, das sich auf den ersten Blick widerspricht? Jesus sagt nicht, dass seine Mission Teilung und Auflösung ist. Vielmehr sagt er seinen Anhängern, was eine natürliche Folge seines Kommens sein wird. Er wusste, dass nicht jeder die gute Nachricht annehmen würde und dass diese Ablehnung zu Konflikten führen würde. Deshalb wollte er seine Jünger im Voraus warnen, nicht enttäuscht und frustriert zu sein, wenn die notwendige Spaltung aufkam.

Jesus, du hast in dein Reich berufen. Herr, erbarme  dich unser.

Du stehst uns bei in einer Welt des Widerspruch. Christus, erbarme dich unser. 

Du  bleibst bei uns als Licht und treibende Kraft. Herr, erbarme dich unser.

Gleichzeitig wollte Jesus ganz klar sagen, dass sein Kommen als Messias keinen dauerhaften Weltfrieden bedeutet. Es ist offensichtlich, dass ein neues Zeitalter gekommen ist, aber es bedeutet nicht, dass die Zeit der ultimativen Harmonie und des Friedens gekommen ist, nach der wir uns alle sehnen. Nein, wir leben im Zeitalter der Kirche, einer Zeit, die vom ständigen Kampf zwischen Licht und Finsternis geprägt ist, die wir alle so gut kennen.

Es ist uns wichtig zu erkennen, dass es immer Meinungsverschiedenheiten in Glaubens- und Moralfragen geben wird. Gott verlangt von uns nicht, religiöse Fanatiker zu werden. Er möchte nicht, dass wir das Evangelium der harten Verurteilung derer predigen, die mit uns nicht einverstanden sind. Vielmehr möchte er, dass wir mit aller Kraft auf seine Berufung in unserem Leben eingehen. Und wenn unsere Worte oder unser Zeugnis Konflikte verursachen, möchte er, dass wir lernen, sie zu lindern, unsere Einstellung zu verbessern und nach einer anderen Gelegenheit zu suchen, bevor wir das Evangelium auf weniger konfrontative Weise weitergeben können. In guten wie in schlechten Zeiten müssen wir unser Herz für jeden öffnen, dem wir begegnen, und die Saat der Liebe säen, die Gott in unsere Herzen gegossen hat. Denken Sie daran, dass nicht alle Divisionen sofort dauerhaft sein müssen. Der heilige Paulus sagt, dass das Kennzeichen des Reiches Gottes „Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist“ ist (Röm 14,17). Wenn wir in der Lage sind, dieses Versprechen im Mittelpunkt unseres Denkens zu halten, können wir möglicherweise dazu beitragen, alle auftretenden Spaltungen zu überbrücken und anderen zu helfen, den Herrn in ihrem Leben willkommen zu heißen.

Jesus Christus ist der Grund unseres Lebens. Auf diesem Fundament bauen  wir, um Gottes Reih zu errichten, Mit  beten mit  den Worten Jesu.

Gott sendet uns  seinen Geistes, den Geist seines Sohnes,der uns  Frieden schafft und  die Kirche auf erbaut. Deshalb bitten wir.

Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus  aufbauen zu einer heiligen Priesterschaft.

Mittwoch der 29.Woche im Jahre 2021 Lk 12,39-48

Jesus, der Sohn Gottes bei dem  wir  Hilfe  finden  zur rechten Zeit ,sei mit euch.

Stellen Sie sich vor, Sie wohnen in einer Untermiete. Am letzten Tag vor Ihrer Abreise stellen Sie fest, dass Sie noch nicht alles aufgeräumt haben. „Oh nein!“ Sie fühlen Sie sich nicht wohl , als Sie sich vorstellen, dass der Wirt in der Tür steht. Sie beginnen sofort mit dem Aufräumen, was Sie brauchen. Sie gehen jedes Stück durch, um sicherzustellen, dass kein Schmutz übrig ist. Wenn Sie mit der Arbeit fertig sind, beruhigt sich Ihr Atem und Sie hoffen, dass der Eigentümer der Wohnung zufrieden ist.

Jesus, du hast  uns reiche  Gnade anvertraut. Herr, erbarme dich  unser. 

Du wirst wieder kommen zum Gericht. Christus,erbarme dich unser.

Du willst unser Leben in Herrlichkeit vollenden. Herr,erbarme dich unser.

Wahrscheinlich ist dieses Bild nicht sehr weit von dem entfernt, was wir uns vorstellen, wenn wir das heutige Gleichnis lesen. Wir stellen uns Jesus als den göttlichen Besitzer des Hauses vor, der eine große Tafel bei sich hat, auf der er all unsere guten und schlechten Seiten aufzeichnen. Wir merken plötzlich, dass er jederzeit wiederkommen kann, und denken: „Ich versuche lieber, alles in Ordnung zu haben, wenn er zufällig auftaucht!“ 

Aber Jesus ist überhaupt  nicht solcher Hausbesitzer! Sicher, wir müssen unser Haus auf jeden Fall in Ordnung halten, indem wir die bösen Taten bereuen, in die wir uns verstrickt haben. Aber Jesus möchte nicht, dass wir sitzen und zu ihm sagen: „Herr, alles ist gereinigt. Du kannst hereinkommen!“ Er sehnt sich danach, uns in Aktion zu finden, während wir die Gaben, die er uns gegeben hat, nutzen, um sein Königreich aufzubauen. Wenn er wirklich der Herr des Hauses wäre, das wir gemietet haben, würde er uns wahrscheinlich fragen: „Wie habt ihr  euch in dem Haus gefühlt?“

Dieses Gleichnis soll unsere Aufmerksamkeit vor allem auf die Außenwelt lenken. Gott möchte, dass wir als gute Diener andere mit der Botschaft seiner Liebe und Macht berühren. Es kann in einer kleinen Gruppe passieren, wo wir uns treffen, beten und Freundschaften schließen. Es kann durch einen Dienst geschehen, in dem wir die Armen und die Bekennenden erreichen. Es kann aber auch einfach unsere Arbeit sein, in die wir uns einbringen. Was auch immer wir tun, vergessen wir nicht, dass Gott uns einen außergewöhnlich großen Besitz anvertraut hat: Wir haben „den Reichtum seiner Herrlichkeit“ (Epheser 3,16), und dieser Reichtum ist zu hoch, um  nur für uns zu behalten!

Gott hat  uns seine Liebe geschenkt,und  so heißen wir Kinder Gottes und  sind  es. Wir beten, wie es  uns  Jesus Christus gelehrt  hat.

Jesus preist die selig, die Frieden stiften. Er ist  unser Friede und  hat  uns  den Frieden gebracht. Deshalb  bitten wir.

Aus allen Völkern hast du sie erwählt, die dein Antlitz suchen ó Herr.

Dienstag der 29. Woche im Jahre 2021 Lk 12,35-38

Jesus, der sagte: Lasset eure Lenden umgürtet sein und eure  Lichter brennen, sei mit euch.

Die Unsicherheit wurde zu Schrecken, als während des Fluges Nr. Die 232 Passagiere hörten die Stimme des Kapitäns: „Ich werde nicht mit Ihnen reden, aber es wird hart.“ Auf Befehl halten sie sich fest! Jeder sollte eine sichere Position einnehmen. In wenigen Sekunden konnte das Flugzeug nicht bedient werden, die Stimme des Kapitäns sagte: „Halten Sie durch! Festhalten!“ Das Flugzeug stürzte in Sioux City, Iowa, ab. Einer der Passagiere, die den Unfall überlebten, beschrieb die letzten Momente. Das Wort ,,brüllen“ ist zu schwach, um auszudrücken, was er gehört hat. 114 Menschen starben. Diese Welt scheint über dem Abgrund zu stehen.

Jesus, du kommst, uns heimzuholen  zum Vater. Herr,erbarme dich unser.

Du hast uns das Licht deines  Wortes auf den Weg gegeben. Christus, erbarme  dich  unser.

Du bereitest uns den Platz beim  himmlischen Hochzeitsmahl. Herr, erbarme dich unser.

Ein Blick auf das Kontrollgerät  sagt sehr deutlich, dass wir in verschiedene Probleme stürzen. Das rote Licht warnt, ruft. Lasset eure Lenden  umgürtet sein und eure Lichter brennen. Selig  sind die Diener, die der Herr so er kommt, wachend findet. Wir möchten fragen: „Herr, treffen diese Worte auch auf uns zu? Wir sind jung, voller Kraft und Elan. Wir Senioren wollen ein bisschen mehr genießen.“ Die Zeit ist gekommen! Katastrophen, Kriege, Gewalt sollen uns in dieser Wahrheit Jesu bestätigen. Sagen wir nicht, dass sie nicht existieren. Wir lesen und hören täglich davon. Die Welt ruft nach Demonstrationen und Revolutionen auf. Sie skandieren  mit  einer Reihe von Slogans, um Böses und Ungerechtigkeit zu beseitigen.

Revolutionen und die Machtübernahme des Staates  bringen keinen Frieden zum Leben. Das Licht Christi, das in Christen scheint, vertreibt Dunkelheit und Schmerz. Jesu Worte müssen sehr ernst genommen werden. Als ob er dies jetzt jedem von uns persönlich zusprechen würde. Nach dem Evangelium kommt der Herr unerwartet. Er kann als besorgter Ehemann zu uns kommen, als unruhige Ehefrau, manchmal als Kind, um das man sich kümmern muss. Als alter Mann oder alte Frau, mit der man Liebe zeigen kann. Wer Christus wirklich sucht, wird ihn sicherlich in seinem Nächsten finden. Er kommt in jedem Menschen persönlich zu uns. Herr, wir wollen in ständiger Wachsamkeit leben, weil wir wissen, dass du unerwartet kommst.

Gott rettet sein Volk und sammelt uns  in seinem Reich. Wir beten, wie  es uns  Jesus gelehrt  hat. 

Jesus kennt unsere  Schwäche und fühlt mit  uns, auch wenn  wir  gegen seinen Frieden verstoßen. Deshalb  bitten wir.

Christus hat uns geliebt  und  sich  für uns  hingegeben als Gabe und Opfer, das Gott  wohl gefällt.

Hl.Lukas, Evangelist Lk 10,1-9

Jesus, der zu den Aposteln  sagte:  Geht hin . Siehe,ich sende euch   aus  wie Lämmer inmitten von Wölfen, sei mit euch.

Heute erinnern wir uns an heiligen Lukas Evangelist. Lukas kommt von lux- Licht. Er war ein Licht  in der Welt., weil er alle Welt durchleutete, wie  es  bei Matthäus  5,14  heißt.  Ihr seid das Licht der Welt.Hl. Lukas  glich  der Sonne, er ist  hoch gewesen durch himmlische  Betrachtung, schön  in seinem guten Wandeln,schnell in seiner  feurigen Predigt, nützlich damit, das, er  seine Lehre aufgeschrieben hat.

Jesus, du bist der Reichtum  unseres Lebens. Herr, erbarme dich  unser.

Du  kommst, uns  heimzurufen zum Vater. Christus,erbarme dich unser.

Du willst uns  den Reichtum ewiger  Vollendung schenken. Herr,erbarme dich unser.

Der heilige Lukas war der Mitarbeiter des heiligen Paulus. Paulus schreibt in den Brief an Timoteus. Demas  hat  mich  verlassen aus Liebe zu dieser Welt und  ist  nach  Thessalonike  gezogen, Crescenz nach Galatien, Titus  nach Dalmatien. Lukas  ist  allein  bei mir. Alten Quellen zurfolge hat  Lukas nach  dem Martyrium des hl. Paulus in Kleinasien und  Achaia gelebt. Als Bischof  von Theben soll  er um das Jahr 63 im Alter von 84 Jahren gestorben sein, nach anderen zu Patras den  Martertod   erlitten  haben. Er könnte Paulus gewesen sein, der  den gebildeten Lukas veranlasste,  ein Evangelium zu schreiben. Lukas  selbst schreibt  über  den näheren Beweggrund , der  zur Abfassung  des  Evangelium  führte, in der Einleitung. ,, Schon viele  haben es unternommen, einen Bericht zu schreiben über   die Begebenheiten,  die sich  unter  uns  zugetragen haben, genau  nach der Überlieferung der ersten  Augenzeugen und   Diener des Wortes. So habe ich mich  entschlossen, allen Ereignissen von ihren ersten Anfängen  an sorgfältigen nachzugehen und  sie für  dich, edler Theophilus , der Reihenfolge  nach  niederzuschreiben, damit  du dich überzeugen kannst von der   Zuverlässigkeit von der Zuverlässigkeit des Unterrichts, den du empfangen. Von allen Seiten holte sich Lukas den Stoff zu einem wahrhaft getreuen, unbedingt zuverlässigen Bericht über Jesu Leben und  Lehre. Er erforschte die Quellen, horchte Augen und  Ohrenzeugen aus, ließ  sich von der Mutter des Heilands  , die  er selbst  gekannt hat. Er benützte die  bereits  vorhandenen  Evangelien von  Matthäus   und Markus. Die griechische Bildung  leuchtet aus  seiner  edlen Sprache. Es  ist  wahrscheinlich , dass der  gefangene  Paulus   der erste  Leser  dieser Schrift   seines   Freundes war. Lukas  zeichnet  die erbarmende  Güte  in dem Satz  beschlossen. Der Menschen Sohn ist gekommen zu suchen  und zu retten was  verloren war.

Gott schenkt  uns  unseren Platz in seinem Reich und  macht uns  zu Geschwistern, die ihn als Vater lieben. Wir  beten  mit  den Worten Jesu.

Christus ist  gekommen, um zu dienen. Sein Reich  sind  Gerechtigkeit und  Frieden. Deshalb bitten wir.

Der Menschensohn ist gekommen, um sein Leben als Lösegeld hinzugeben, für viele. 

Die Letzten sind die Ersten, die Kleinen sind groß.

In der Kleinheit  ist die tatsächliche Größe. In der Einfachheit liegt wahrer Reichtum. Kleinheit im Sinne der Welt bedeutet, dass wir alles Weltliche und Künstliche ablegen – und wir steigen auf die Ebene des Realen ab. Aber in dieser Wirklichkeit gilt   Tatsache das biblische: „Was  Gott schwach ist, ist stärker als der  Menschen“ (1 Kor 1,25). „Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht“ (Mt 23,12). Was uns klein nach  der Welt erscheint, ist tatsächlich groß und was  nach  der Welt uns scheint einfach, es trägt eine Fülle von Reichtum in sich. Wenn der Mensch  sich nach der Welt erniedrigt und wird die unnötige Last, die er auf sich genommen hat, ablegen und in die Welt zurückkehren als, ob zurück, zum Anfang, zur Erde selbst, plötzlich ein wirkliches Leben auftaucht, und wahre Schönheit und wahre Freude, tief und durchdringend in ihrer Einfachheit, weil es all das wahre All  von Gott gibt.
Manchmal erleben wir es in der Welt. Menschen, die von den Kämpfen der Welt gestresst sind, werden finden ein Moment des Friedens, der Ruhe und der Brüderlichkeit und des Friedens und der Harmonie am Abend im Garten. Alles was sie brauchen ist ein Grill, ein paar Fleischstücke und eine Dose Bier … und ein dunklerer Himmel und das Glühen von Kohlen … ein paar Klimpern  auf einer Gitarre wehmütig …
In Gott entdecken wir wieder, dass wir, je mehr wir von der Welt und ihren Kämpfen verzehrt werden, desto  mehr  ist uns Gottes Leben und Gottes Welt fremder.  Und umgekehrt, wenn wir aufhören, mit den Dingen dieser Welt zu beschäftigen, desto mehr öffnet sich vor uns die reale Welt , die Gottes Welt  – und wir in jedem Dinge, in jeder Kleinigkeit in jeder Bewegung, in jedem Atemzug, in jedem Person, im Einfachsten und scheinbar Alltäglichen finden wir Schönheit und
die Freude des Himmels und wir sehen das Licht des Königreichs aufleuchten. Und die tiefe Brüderlichkeit strömt zwischen  uns aus, weil  dieses neue Leben vereint uns und die Welt trennt uns nicht mehr.
Darum Apathie. Warum jagen und kämpfen für die Illusionen der Welt, die den  Menschen  nur mit Stress, Schmerz  erfüllen und sogar Erfolg wird  dort vergänglich, wenn wir ein Feld voller Schätze unter unseren Füßen haben und wir durch den Garten gehen voller Wunder? Warum für den Mammon kämpfen und die Welt ehren, wenn alle Atem, jede Ausatmung trägt die Schönheit des Universums, die Freude des Himmels, Berührung Geist, die Gemeinschaft Gottes?
Statt eines leeren Kampfes für uns selbst dienen wir einander und wir teilen uns in Freude, das heißt in Liebe. Sie haben wirklich Freude und Liebe viel gemeinsam und sie sind weitgehend gleich, denn in der Liebe teilen wir mit Freude mit dem Reichtum, den wir gefunden haben und der uns mit seiner Freude erfüllt hat. Teilen wir  gerne um  Freude. „Und so sind die Letzten die Ersten“ (Lk 13,30) – weil sie entdeckt haben das Geheimnis der Einfachheit, Kleinheit, Stille, Armut, durch die es geht in Gottes Reich und die Fülle des Lebens ein. Ruhe, Stille, Entspannung in allem. Der Haushalt des Reiches Gottes. Das Ziel ist der Weg und der Weg ist das Ziel, wir gehen zu ihm und gleichzeitig sind wir immer in ihm, nur tiefer und mehr.