Archiv für den Monat: Mai 2021

Hl.Justin, Philosoph,Märtyrer Mk 12, 13-17

Jesus, der  den Weg Gottes  nach der Wahrheit lehrt, sei mit euch.

Justin wurde Anfang des 2. Jahrhunderts griechischen Eltern  in Palästina geboren. . Er begann die Wahrheit in griechischen Philosophie zu suchen. Das war richtig, weil wir alle sollen die Wahrheit suchen. Die Frage aber ist was für eine Wahrheit sollen wir suchen? Die Wahrheit, die uns  Christus gebracht hat.

Jesus, dein Tod ist  unser Leben. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns die Kraft  des Geistes gesandt. Christus erbarme dich unser.

Du bist bei uns in aller Gefahr. Herr, erbarme dich unser.

Justin studierte zunächst bei Stoiker. Nach einer Weile ließ er Stoiker jedoch enttäuscht zurück, weil er nicht Fortschritte  machte, Gott zu kennen, und seine Lehrer hielten es nicht für notwendig. Er wurde dann ein Schüler des Aristoteliker,der „von sich dachte, dass er weiß“. Er verlangte von Justin nach einigen Tagen Gebühr, Honorar  und Justin hat  ihn verlassen, weil „er sah , dass sein Lehrer  nichts  mit  Philosophie  zu tun hatte“. Dann versuchte er es mit einem Anhänger von Pythagoras, aber er wollte, dass Justin zuerst Musik,Astronomie und Geometrie   lernte, bevor er ihm Philosophie beibrachte. Justin hatte dazu nicht die Geduld, also ging er zum Studium bei einem berühmten Platoniker. Er habe „von Tag zu Tag Fortschritte gemacht“. Stolz aber überschätzte er  seine Fortschritte und erwartete, dass er wird Gott sofort sehen.“ Zu dieser Zeit traf er sich am Meer eines unbekannten alten Mannes, der ihn auf die alttestamentlichen Schriften und auf Christus aufmerksam machte. (Justin erzählt auch, wie er beeindruckt wurde durch  die Furchtlosigkeit, mit der Christen das Märtyrertum erlitten.)

Dann Justin er sah, dass „nur diese Philosophie zuverlässig und nützlich ist“, und wurde Christ. Er schließt seine Bekehrung mit der Aussage ab, dass „so und aus diesem Grund ich ein Philosoph bin“. Von da an begann er  Mantel der Philosophen  anzuziehen . Justin war nicht der einzige Christ, der versucht, eine Beziehung zwischen Christentum und griechischer Philosophie zu finden. Es war ein  Grieche, für den  das Christentum alles enthielt, in der Philosophie am besten war. Nur drei von Justins Schriften sind erhalten.
Der Dialog mit dem Juden Tryfon ist die Aufzeichnung  einer zweitägigen höflichen Debatte, die er mit einem gelehrten Rabbiner hatte. Dann  Die erste Verteidigung ist die Verteidigung des christlichen Glaubens und ist an den Kaiser gerichtet.
Die zweite Verteidigung ist eine kürzere Ergänzung zur vorherigen Akte und ist an  den römischen Senat gerichtet. Justin verbrachte die letzten Jahre seines Lebens als Lehrer in Rom. In den sechziger Jahren.

Zum Vater, der uns durch  den Geist der Wahrheit  führt, dürfen wir voll Vertrauen beten.

Wir  haben den Geist der Wahrheit empfangen, der uns  den Frieden Gottes  bringt. Daher bitten wir. 

Selig, die aus der Drangsal dieser Welt hinfinden zum Licht  der vollen Wahrheit.

Montag der 9. Woche Mk 12,1-12

Jesus, der in Gleichnissen  lehrte, sei mit euch.

Auf den ersten Blick mag es scheinen, als ob man die Wahrheit vom anderen erwartet. Dass er dies auch vom Diskutanten im Fernsehprogramm, vom Politiker bei der Pressekonferenz, von den Eltern und Erziehern, von den Vertretern der Kirche und des gesellschaftlichen Lebens erwartet. Er ist enttäuscht, wenn sich erweisen , dass er bisher belogen wurde. Es wird sein Selbstvertrauen und seine Fähigkeit, Zeugnis abzulegen, untergraben.

Jesus, du kamst zu uns als der Sohn Gottes. Herr, erbarme dich unser. 

Du hast uns den Willen des Vaters  verkündet. Christus, erbarme dich unser.

Du bist der Eckstein deiner Kirche. Herr, erbarme dich unser.

Eine noch schlimmere Situation tritt ein, wenn sich eine solche Haltung des Misstrauens verallgemeinert und man aufhört, jedem  zu vertrauen. Er weist das Wort oder das Zeugnis eines anderen zurück. Was aber, wenn diese Wahrheit nicht in sein Konzept passt, das er über Ereignisse und die Welt geschaffen hat? Er kann sie akzeptieren und sich freuen, dass die Menschen um ihn herum geformt und ihm treu geblieben sind. Er wird dieser Wahrheit wahrscheinlich nicht sehr   für diese Wahrheit offen.

Am Ende seiner öffentlichen Wirkung spricht Jesus bereits offen über Gott. Es stellt die Wahrheit dar, dass er der Sohn Gottes ist, der vom Vater gesandt wurde, damit er  die Vergebung Gottes zu vermitteln und eine Ordnung in der menschlichen Seele zu schaffen, die die Sünde zerstört hat. Er tut dies mit großer Zuversicht in der Hoffnung, das menschliche Herz zu erweichen, verhärtet durch die Sünden. Vielleicht hatte der Teufel  die Wahrheit als er Jesus in der Wüste, versuchte als er die Idee zum Ausdruck brachte, dass: Der Mensch sich mehr als nach Wahrheit nach Wundern sehnt.

Er sehnt sich nach solchem Gott nicht, der ihn zur Verantwortung einlädt und verantwortlich macht und so ein bewusstes und schöpferisches Mitwirken fordert. Auch heute ist jeder von uns berufen, bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Als Vater, Mutter, Angestellter, Arbeitgeber, Schüler, Lehrer… Es wird einem Weinberg zur schöpferischen Wertschätzung anvertraut, der von anderen geschaffen wurde, um anschließend zur rechten Zeit Früchte zu tragen. Lassen wir uns diese Aufgaben mit Begeisterung und kreativer Kraft tun. Und wenn Gott uns mit einer Wahrheit überrascht, die nicht in unsere Vorstellung vom Leben passt, ist dies nur ein weiterer Impuls, in dem er sein Vertrauen in unsere Verantwortung und Mitarbeit zeigt.

Da unser Vater im Himmel weiß, was alles wir brauchen, dürfen wir zu ihm voll Vertrauen beten.

Mitten in den Sorgen dieser Welt brauchen wir den Frieden, den nur Gott geben kann. So bitten wir.

Selig, die zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit suchen und alles andere dazu erhalten.

Samstag der 8.Woche im Jahres Mk 11,27.33

Jesus, die Frage stellte den Hohepriestern und Schriftgelehrten, sei mit euch. Solche

Worte hört man oft: „Es ist mir egal, was andere von mir denken.“ Es gibt jedoch diejenigen, die von der Meinung anderer so beeinflusst sind, dass sie Angst haben, sich zu ändern. Sie steckten in der Paralyse  der Analyse bleiben, probieren jede Geste aus, versuchen zu erraten, was die Leute sagen werden.

Jesus, du kamst in der  Vollmacht des Vaters. Herr, erbarme dich unser. 

Du fandest kein Gehör bei den Führen des Volkes. Christus, erbarme dich unser. 

Du kamst ohne  Titel und warst dennoch voll Kraft. Herr, erbarme dich unser.

Es wäre viel besser, wenn sie stattdessen auf ihre Herzen hören würden. Die Hohepriester, die Schriftgelehrten und die Ältesten des Volkes, um das Jesus bittet, scheinen unter dieser Art von Angst zu leiden. Sie haben Angst, ihm zu antworten, weil sie wissen, wie die Menschen um sie herum darauf reagieren würden. Wenn sie auf eine Weise antworten, wird Jesus sie kritisieren. Wenn andere, werden sie von Menschen kritisiert. Wir wissen jedoch, was sie wirklich meinen – sie wollen, dass Jesus aufgrund  einer falschen  Anschuldigungen leidet. Es endete jedoch damit, dass sie, anstatt Jesus direkt zu konfrontieren, sie haben keine Stellung  bezogen! Sie begnügten sich damit, auf eine weitere Gelegenheit zu warten, Jesus in ihre Macht zu bekommen . Wer weiß? Wenn sie direkt sagen könnten, was sie meinen, wären die Dinge ganz anders verlaufen.

Im Gegensatz zu diesen religiösen Führern glaubten wir an die Gottheit Jesu. Wir sind jedoch immer noch versuchen, sich wie sie zu verhalten und sich der öffentlichen Meinung zu unterwerfen. Wie werden Sie reagieren, wenn jemand Ihren Glauben in Frage stellt? Wirst du ruhig und selbstbewusst stehen oder wirst du dir Sorgen machen, was diese Person dir antworten wird, und möchtest du lieber nicht einmal reden? Manchmal überwältigt uns trotz unserer besten Absichten die Angst, besonders wenn der andere offensichtlich nicht mit uns übereinstimmt. Wahrscheinlich werden Sie früher oder später jemanden treffen, der Ihren Glauben an Christus und Ihr Zeugnis von ihm auf die Probe stellt. Keine Panik, wenn das passiert! Machen Sie sich nicht zu viele Gedanken darüber, was Sie sagen und wie Sie es sagen. Bitten Sie stattdessen den Heiligen Geist, Sie zu führen (Lukas 12:11-12). Ihre Logik wird nicht immer mit seiner übereinstimmen, aber das Licht der Liebe Christi wird immer noch durch Sie scheinen. Sagen Sie die Wahrheit mit selbstloser Freundlichkeit und Einfachheit, und vielleicht wird ihr Feind dadurch zu einem Freund!

Lasst uns im Gebet des Herrn den Vater im Himmel bitten, der uns geben will, was wir täglich zum Leben  brauchen. 

Der Friede ist das  Geschenk des Herrn, der Menschen bewegt, von sich selbst abzusehen und sich selbst einzugeben, deshalb bitten wir.

Selig sind ,die ein reines Herz haben. Sie werden Gott schauen.

Begrüßung durch Firmlinge

Sehr geehrte Damen und  Herren !

Wir Firmlinge begrüßen sie alle herzlich und freuen uns, dass unsere Paten, Familien und die Pfargemeinde heute gemeinsam mit uns das Sakrament de Firmung feiern.

Ganz besonders begrüßen wir Pfarrer Peter, Diakon Christian und natürlich  unseren Firmspender Herrn Abt Ambros Ebhart aus dem Stift Kremsmünster. Lieber Herr Abt. Danke  dass sie  zu uns nach Gallspach gekommen  sind. 

Wir Firmlinge haben uns auf  das heutige große Fest vorbereitet und wir bitten um ihr gebet und um die Spendung der Firmung.

Kyrie durch Firmlinge

Abt Ambros:  Wir brauchen den Geist Jesu, den Heilegen Geist. Wer ihn empfängt, der ist gestärkt auf seinem Weg.

Firmling 

Wir  brauchen den Geist Jesu, den Heiligen Geist. Wer ihn empfängt, der denkt und redet nicht falsch von anderen Menschen. Herr, erbarme dich

Firmling 

Wir  brauchen  den Geist Jesu, den Heiligen Geist. Wer ihn empfängt, der sorgt sich um Schwache und Arme, der sieht, wo er in der Welt und der Kirche gebraucht wird.  Christus erbarme dich  unser.

Firmling

 Wir brauchen den Geist Jesu, den Heiligen  Geist. Wer ihn empfängt, der sorgt sich darum, dass andere  Freude und Hoffnung haben, der arbeitet mit für   den Frieden  der Welt. Herr, erbarme  dich.

Abt Ambros

Bitte um Spendung der Firmung

Pfarrer  Peter  Lieber Abt Ambros! Ich und meine Pfarre bitten dich, unseren Firmlingen das Sakrament der Firmung zu spenden, Sie haben sich in den Firm Gruppen und bei religiösen Feiern gut darauf vorbereitet. Ich glaube, dass  sie würdig sind, das Sakrament der Firmung zu empfangen.

Taufbekenntnis 

Widersagt Ihr den Verlockungen des Bösen in der Welt; den leeren Versprechungen, dem Konsumdenken, der Ellbogentechnik? 

Ich widersage

Glaubt Ihr, dass Euer Leben kein Produkt eines kosmischen Zufalls ist, sondern  von einem liebenden  persönlichen Gott gewollt ist?

Ich glaube.

Glaubt  Ihr, dass dieser Gott in Jesus Christus auf Erden sichtbar, auch in Eurem Leben weiterschenken könnt, wenn ihr Euch vom Geist Gottes leiten lasst?

Ich glaube Glaubt Ihr, dass Euch die Gemeinschaft der Glaubenden bei der Bewältigung Euer Lebensprobleme eine Hilfe sein kann?

Ich glaube

Segen

Am Schluss dieses Gottesdienstes wünschen wir uns gegenseitig Gutes und erbitten  den Segen Gottes.

Vertrau auf Gott

Er begleitet deine Gedanken und zeigt dir Wege.

Vetrau auf  Gott.

Er berät dein  Gewissen und lässt dich nicht fallen.

Vertrau auf Gott

Er begleitet deine Sehnsüchte und schenkt dir  Erfüllung.

Vertrau auf Gott.

Er trägt dich und legt schützend seine Flügel um dich.

So segne uns  alle Gott Vater, Sohn und heiliger Geist.

Firmung 30.Mai 2021 Pfarre Gallspach

 Treffpunkt für  Firmlinge und Paten 9,20 Uhr Kirchhof

9,30 Abmarsche und Einzug mit Abt Ambros Ebhart , Pfarrer Peter und Diakon  Christian vom Kirchhof in die Kirche; Firmlinge  setzen sich mit Paten auf den vorher fixierten Platzt.

                                           Ablauf                                               Person Einzug in die Kirche; Feuer und Flamme                          Chor

Begrüßung- Eröffnung mit Kreuzzeichen                        Hr. Abt Ambros

Begrüßung durch Firmlinge                                    Florian und Leonhard

Einleitende Worte und Bußgedanken                              Hr. Abt Ambros 

Bußtext Kyrie Chor Antwortgesang                            3 Firmlinge, Chor

Gloria: Change my heaert oh God                                                    Chor

Tagesgebet                                                                            Hr. Abt Ambros

Lesung Röm 8, 14-17 oder andere Lesung                                   Teresa

Halleluja                                                                                                Chor

Evangelium; Mt 28,16-20                                           Diakon Christian

Ansprache                                                                          Hr. Abt Ambros

Bitte um die Firmung                                                                 Pf. Peter

Tauferneuerung Taufbekenntnis                       Hr. Abt Ambros

Einladung zu Gebet, Stille, Gebet um Hl. Geist        Hr.Abt Ambros

Chor- Lieder während der Firmung; Atem Gottes   Diakon Christian

Fly with me. erst nach dem 1. Firmling  beginnen    holt  die  Firmlinge

Diakon  Christian nimmt die Firmkarten entgegen  reihenweise  nach

Nach der Firmung bekommen  die  Firmlinge von   vorne

der Firmbegleiterin ein Kreuz übereicht.

Fürbitten; Hinführung und Abschluss             Diakon Christian

                                                                                       die Firmlinge,Eltern

                                                                                                   Firmbegleiter

Gabenbereitung: Firmlinge bringen die Gaben       3. Firmlinge

zum Altar

Lied: Wenn wir  unsere  Gaben bringen                                    Chor

Hochgebet                                                                      Hr. Abt Ambros

Sanctus: I sing holy                                                                         Chor

Vater  Unser  gebetet

Friedensgruß

Lamm Gottes  – gebetet

Kommunion Lied Anker in der Zeit                                   Chor

Wünsche der Firmbegleiter                                               Sabine Teresa 

Verlautbarungen                                                                            Thomas

Dank von den Firmlingen                                         Christoph u. Susane

Segen und  Sendung                                                         Hr. Abt Ambros

Schlusslied und Auszug                                                                     Chor

 

 

Freitag der 8. Woche Mk 11, 11-25

Jesus, der sagte: In Ewigkeit soll niemand  mehr eine Frucht von dir essen, sei mit euch

Tempel und Feigenbaum. Zwei Haltestellen auf einem Weg. Scheinbar inkompatible Einheiten. Überhaupt nicht! Jesus verfluchte den Feigenbaum und vertrieb die Kaufleute aus dem Tempel. Er wird dies jedoch nicht in einem Anfall anfänglicher Wut tun. Zuerst sah er sich alles gründlich an (Markus 11:11).

Jesus, du hast die Händler aus dem Tempel vertrieben. Herr, erbarme dich unser. 

Du hast alle Völker  in dein Reich   gerufen.  Christus, erbarme dich unser.

Du willst alle zur Herrlichkeit  des Vaters führen. Herr, erbarme dich unser.

Die ganze Veranstaltung ist gut durchdacht. Vielleicht scheint der Fluch des Feigenbaums voreilig, denn wie kann ein Feigenbaum Früchte tragen zu einer anderen Zeit als der, die Gott selbst für ihn bestimmt hat? Nico  Linden schreibt, dass es um  einen Traumbaum geht . Über einen Baum, der ein Bild des Tempels ist.

Jesus ist nicht hungrig nach süßen Feigen, sondern nach der Frucht, die der Tempel bringen wird – es wird ein Gebetshaus für alle Nationen sein. Aber wo sind alle Nationen? Überall ist es nur mit den „Auserwählten“ überfüllt, die miteinander handeln, also haben sie den Gebetstempel in etwas verwandelt, das einem Supermarkt ähnelt. Der Feigenbaum ist ein Bild eines unfruchtbaren Tempels. Und im Tempel sollte es immer Zeit für Feigen geben. Daher ist der Fluch des Feigenbaums und das Machen der Ordnung  im Tempel ein und dieselbe messianische Handlung. Danach ist zumindest für eine Weile wieder alles so, wie es sein sollte.

Wir dürfen Gott unseren Vater nennen, weil er uns  alle in diese Welt aus Liebe  gerufen hat. So beten wir.

Gott, will den Frieden nicht Hass und Krieg. Bitten wir um den Gott, uns schenken will.

Christus hat uns geliebt uns sich für uns  hingegeben als Gabe und Opfer, das Gott wohl gefällt.

Dreifaltigkeitssonntag B Mt 28,16-20

Dreifaltigkeitssonntag 2021  Dreifaltigkeit wie eine Denkaufgabe?

Einführung.

Es wurde einmal ein Kinderfilm über eine Denkaufgabe gedreht. Diese Denkaufgabe  war attraktiv und verlockend für Kinder und Jugendliche zu lösen. Heute  es scheint  Rätsel und Denkaufgabe  eher  für ältere Menschen geeignet  zu sein. Wenn Sie Kirchengeschichte studieren und sich ein wenig der Theologie widmen, wissen Sie, dass selbst Theologen gerne über die Rätsel des Glaubens spekulieren und sie  lösen. Die heutige Feier evozierte sie dazu. 1 = 3?

Predigt

Wir werden das Rätsel nicht lösen, aber über dieses Geheimnis nachzudenken. Das wird uns nicht schaden „Jesus befahl den Apostel die Menschen  auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes,  im heutigen Evangelium zu taufen. Und im Namen der Heiligen Dreifaltigkeit wurden wir alle getauft. Haben Sie darüber nachgedacht, wie ist es mit Gott in drei Personen? Und wie können wir uns Gott überhaupt so vorstellen? Jemand könnte Ihnen auf  solche Frage so antworten, dass es einfach ein Geheimnis ist, dass man nicht vernünfteln  sollt, dass wir  es  einfach  glauben  sollen. Wir sollen  aus Glauben keine Denkaufgabe machen.

Es ist wahr, dass es ein Geheimnis ist, was bedeutet, dass wir es nie ganz begreifen  werden, aber wir sollten trotzdem darüber nachdenken. Immerhin können wir  ein  Stück weiter sehen, und  dort, wohin  wir  sehen, ist es sehr schön und freudig: Wir können hier spüren  die Schönheit der Größe Gottes . Hören Sie, wie ein schönes Gleichnis über das Geheimnis  der Größe Gottes der  berühmte russische Schriftsteller  erzählt. Legende ist  von L. N. Tolstoi: Der Titel  „Gott zu sehen“: Ein König lebte einst im fernen Russland. Er war ein guter König, er tat viel für seine Untertanen und er führte keine Kriege. Darum lebten der König und sein Volk gut, und das Volk liebte den König. Als der König alt wurde, wurde er unglücklich: „Ich habe viele Länder bereist, ich habe viele bemerkenswerte Dinge auf der Welt gesehen, aber ich habe das Größte nicht bemerkt, Gott habe ich nicht gesehen. Wenn ihr  wollt , dass ich glücklich unter euch sterbe, dann zeigt  mir Gott. Ich habe keine Lust auf etwas anderes!“

Die ganze Nation konsultierte und versuchte, dem König entgegenzukommen. Gelehrte und Priester fingen an, weise Reden und Predigten zu schreiben, Maler malten Bilder und Symbole, Dichter entwickelten Metaphern, aber dem König sagte es  nicht viel,  Er sah Gott nicht. Dann  kam der Dorfhirte. Hirten haben Zeit zum Nachdenken. Wenn sie also weis  sind, werden sie allerlei ausdenken . Unser Hirte führte den König aus dem Palast und sagte zu ihm: „Schau in die Sonne!“ Der König konnte nicht auf die Sonne schauen„Die Sonne ist nur ein winziges Stück von Gottes Schöpfung, ein kleines Werk eines großen Gottes, und du kannst sie nicht so ansehen, damit du nicht blind bist. Wie willst du   dann den Schöpfer selbst, Gott, mit eigenen Augen sehen? “- Der König hat dies verstanden und anerkannt. Aber er bat sofort den Hirten, weil er klug genug war, eine andere Frage zu beantworten, die ihn stört: „Sag mir, Hirte, was war vor Gott? Was war da, bevor Gott war? ”- Der Hirte sagte zum König: Beginne von Anfang an  zu zählen – Der König begann: „Eins, zwei, drei …“ „Nein“, sagte der Hirte, „fange von vorne an, vor der Eins!“

„Aber es geht nicht, vor der Eins steht keine Zahl, nur Null!“ „Siehst du“, sagte der Hirte, „vor Gott ist auch nichts. Gott ist der Anfang von allem, was ist.“ „Ich verstehe“, freute sich der König. „Jetzt sag mir eine dritte Sache, die ich nicht weiß: Was macht Gott? Was macht Gott mit uns Menschen? «» Auch darauf gibt es eine einfache Antwort«, sagte der Hirte. „Aber du musst vom Thron herunterkommen und mit mir deine Kleider zu wechseln. “ Als der König dies tat, verstand er: „Ah, das weiß ich schon . Gott, tut genauso wie ich jetzt! Er steigt von seinem ewigen Thron herab, empfängt  das Kleid und die Form des Menschen. Er  dient dem Volk und macht die Menschen  zu königlichen Kindern.“

Den Vater in Jesus sehen. Wie der König in dieser schönen Legende konnten die Menschen vor zweitausend Jahren Gott tatsächlich sehen: Im Herrn Jesus wurde Gott Mensch. Wer Jesus sah, sah tatsächlich den Vater. Wer Jesus hörte und an ihn glaubte, empfing seinen Geist.  Wenn wir jemals ähnliche Fragen wie dieser König haben, suchen wir  Gott nicht in den gelehrten Büchern von Philosophen und Naturforschern. Suchen wir  ihn  nicht in den kosmischen Tiefen nicht. Öffnen wir  das Evangelium. Lesen wir  , was der Herr Jesus getan hat, versuchen wir , so zu handeln, wie er es getan und gedacht hat. Wer Jesus nachfolgt, der empfängt  seinen Geist  dem folgt den Vater.

Die Dreifaltigkeit Gottes ist ein Geheimnis, aber ein liebevolles und nahes Geheimnis: Gott ist unser Vater. Der Sohn ist unser menschlicher Bruder. Der Heilige Geist ist der Hauch von Gottes Heiligkeit und Gottes Kraft in uns. In Gott sind drei Personen. Er kommt  den Menschen in dreifacher Form, aber in sich  es gibt nur  Ein. Zünde drei Dochte an. Es gibt drei, die aber durch Brennen in einer Flamme verbunden sind. Du symbolisierst auch schön Heiligste . Dreifaltigkeit. Wenn Vater, Mutter und Kinder in Einheit zusammenleben, sind sie eine Familie, aber in mehreren Personen. Feiern wir also heute einen Gott in drei Personen: – Bitten wir den Schöpfervater, uns zu einem Instrument seiner schöpferischen Kraft zu machen. – Bitten wir den Sohn des Erlösers, uns zu einem Instrument seiner Liebe zu machen. – Bitten wir den Geist des Heilands, uns zu einem Instrument seiner Kraft zu machen.

Donnerstag der 8.Woche Mk 10,46.52

Jesus, der sprach: Geh hin, dein Glaube hat  dich geheilt. Er sei mit euch.

Bartimäus muss überrascht gewesen sein, dass Jesus ihm eine so offensichtliche Frage gestellt hat. Er hatte jedoch eine schnelle Antwort: „Rabbuni, damit ich sehen kann!“ (Mk 10, 51) Und du? Wie würdest  du  diese Frage beantworten? Würdest  du um eine Million Euro bitten? Oder würdest du einfach nach unten schauen und etwas darüber murmeln, dass du nichts verdienst? Oder würdest du ihm sagen, dass du ihm ähnlicher sein willst? Du  müsst nicht nur hypothetisch antworten!

Jesus, du kamst als Sohn Davids, des großen Königs. Herr, erbarme dich unser.

Du hast angenommen, die an dich glaubten. Christus, erbarme dich unser.

Du hast auf  deinen Weg gerufen, die das Heil suchten. Herr, erbarme dich  unser.

Es kann seltsam klingen, aber es ist wahr: Jesus stellt jedem von uns jeden Tag diese Frage. Er ist nie so beschäftigt, dass er unsere Bedürfnisse und Bitten nicht hört. Keine Anfrage ist bedeutungslos. Und wenn er zögern, ihn um etwas zu bitten, versammeln sich Engel und Heilige um Sie und ermahnen Sie: „Steh auf, ruf dich an!“ (Mk 10, 49).

Die ganze Bibel ist eine große Ermutigung, unsere Gebete zum Herrn zu sprechen. Jesus selbst gibt uns das Vaterunser, um unser tägliches Brot zu bitten. Er verspricht uns auch, dass er es tun wird, wenn wir in seinem Namen um etwas bitten (Joh 14,13). Er erinnert uns daran, dass wenn wir als Eltern unseren Kindern gute Gaben geben können, „wie viel mehr wird dein Vater, der im Himmel ist, denen, die ihn fragen, gute Dinge geben!“ (Mt 7,11). Gott sagt uns also klar: Nur in Jesu Namen. Nur mit der richtigen Absicht. Einfach im Glauben. Und ich werde es dir geben, sogar das Unmögliche.

Während Sie Gott aufrichtig fragen und auf seine Antwort warten, geschieht etwas anderes: Es zieht Sie in eine tiefere Beziehung zu ihm. Du baust deinen Glauben auf. Sie kommen ihm immer näher, weil Sie Ihre Kommunikationsleitungen zur Verfügung stellen. Wenn Sie keine sofortige Antwort erhalten, lernen Sie zu vertrauen und durchzuhalten. Sie finden heraus, wie sehr er sich Ihnen widmet und wie sehr er ihr Herz so formen möchte, dass es seinem ähnlich ist. Sei also stark und zögere nicht. Jesus wartet auf deine Antwort. Bitten Sie ihn, heute etwas für Sie zu tun. Besser noch, bete, dass sein Königreich in viel größerem Maße als zuvor zu deinem Herzen und zu denen um dich herum kommt. Lassen Sie sich von ihm das Beten beibringen. Lassen Sie sich von ihm beweisen, dass er Sie hört und jedes Gebet beantwortet.

Um das Brot des Lebens, das tägliche Brot und  das Brot, das allen Hunger  stillt, lasst uns beten mit den Worten, die Jesus selbst uns gegeben hat.

Nicht murren und immer nur alles von den Anderen  erwarten, selber anfangen Gutes zu tun, der Liebe fantasievoll Gestalt geben das wären gute Möglichkeiten Frieden zu mehren.

Jetzt ist er da, der retten Sieg, die Macht und die Königsherrschaft unseres Gottes und die Vollmacht seines Gesalbten.

Hl. Philipp Neri, Gründer des Oratoriums Mk 10, 32-45

Jesus sagte: „Es wird nicht so unter euch sein. Aber wer unter euch  groß sein will, wird  ein Diener von allen sein. Er sei mit euch.

Journalisten, die über die Kirche schreiben, meinen normalerweise Kirchenführer. Deshalb schreibe ich über die Macht, die politischen oder wirtschaftlichen Ambitionen der Kirche. Aber die ganze Kirche hat nicht diese Ambitionen, sondern vielleicht nur ein Prozent davon. Wer ist die Kirche? Es ist eine Gemeinschaft von Menschen, die versuchen zu überleben, sich um Familien zu kümmern, Hypotheken zu bezahlen und Gutes zu tun. Somit ist die Kirche nicht nur die erste, deren Fotografien häufig auf den Titelseiten von Kirchenzeitungen und -magazinen rotieren.

Jesus, du bist gekommen, uns zu erlösen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast den Becher  des Leidens  für uns getrunken. Christus, erbarme dich unser.

Du hast  dein Leben als Lösegeld für  uns hingegeben. Herr, erbarme dich unser.

Der  humoristische Heilige, wie Goethe Philipp Neri nannte, wurde  am 21. Juli 1515 in Florenz als Sohn  eines  Rechtsanwalts uns Alchimisten geboren. Seine erste Ausbildung erhielt er bei  den Dominikanern in seiner  Heimatstadt Florenz. 1533 schickte ihn  sein Vater zu seinem Onkel, einem Geschäftsmann, der  in der Nähe Roms lebte. Neri blieb nicht lange bei seinen Verwandten, sondern ging nach Rom und wohne dort als  Erzieher bei einem florentinischen Bürger. Zunächst studierte er Theologie und Philosophie, gab  aber dann alles  auf, um Kranke pflegen zu  können und  später in  den Straßen Roms zu wirken. Zusammen mit  seinem  Beichtvater Persiano Rosa gründete er  die  Bruderschaft von der heiligen  Dreifaltigkeit zur  Pflege von Rom pilgern,  und  Genesenden. Auf Rosa Anraten hin empfing er im Mai 1551 die Priesterweihe. Philipp Neri  kümmerte sich nicht nur  um  die  Kranken, sondern sammelte auch die  Menschen , die ihn um Rat fragten , um sich. Er las mit ihnen die heilige Schriften  und  die Werke der Kirchenlehrer. Ihre Übungen  waren oft von Musil und Gesang in der Volkssprache begleitet. Philip Neri wirkte in Rom wie ein Apostel und  erhielt deshalb die Ehrenbezeichnung der Volksheilige Roms. Am 26. Mai 1595  starb er  in Rom  wurde  in der Chiesa Nuova beigesetzt.

Dass Gottes Reich komme und  sein Wille geschehe  das ist unsere Hoffnung , das ist auch  der Maßstab unseres  Tuns. Deshalb beten wir.

Friede in der Welt, in der Kirche, in unseren Familien, in unseren Herzen, das ist unser aller Sehnsucht. Jesus hat ihn  versprochen, wie  die Welt ihn  nicht geben kann. So bitten wir.

Immer darf ich zu dir kommen, Herr anklopfen  mit  allem,  was  in mir  da ist.

Dienstag der 8. Woche Mk 10,28-31

Jesus, der sagte: Viele  Erste  werden Letzte uns die Letzten Erste sein.

Peter war besorgt. Er verließ alles und folgte Jesus. Was konnte er dafür erwarten, wenn nicht materiell gut? Was für eine Ähnlichkeit mit uns! Wir denken: „Was könnte ich daraus gewinnen? Was werde ich davon haben, Jesus nachzufolgen? “Jesus antwortet uns wie Petrus. Er verspricht allen, die ihm ihr Herz geben, einen hundertfachen Segen – aber er verspricht auch Verfolgung. Er hat nie gesagt, dass es immer einfach sein würde, aber er hat versprochen, bei jedem Schritt des Weges bei uns zu sein.

Jesus, du hast uns ewiges Leben  verheißen. Herr, erbarme dich unser.

Du willst  hundertfach vergelten, was wir Gutes  tun. Christus, erbarme dich unser.

In deinem Reich werden die  Letzten Erste sein. Herr, erbarme dich unser.

Durch den Glauben können wir fest stehen und auf Gottes Segen vertrauen. Wenn wir beschließen, ihm ein Herz zu geben, gibt er uns immer großzügig. Aber der größte Segen, den Gott verspricht, ist keine Materie; es ist seine wahre Gegenwart und Kraft, die in uns bleibt. Er möchte seine Gegenwart in unseren Herzen stärken, damit er beginnen kann, in uns und durch uns zu leben, wenn wir für unser altes Leben sterben, damit wir ein Segen für andere werden. Er sehnt sich danach, unser Herz von den unnötigen Sorgen dieser Welt zu befreien, damit wir den Menschen um uns herum Freiheit bringen können.

Von einer innigen Liebe zu uns erfüllt, ruft Jesus uns dazu auf, jeden einzelnen aufzugeben, den unser Herz uns dazu bringt, mehr als ihn zu tun. Es kann Verlangen, Traum, Haltung, Probleme, Angst sein. Es kann eine Vorstellung davon sein, wie mein Mann, meine Frau oder mein Kind sein sollten. Was auch immer unsere Herzen tun, worauf sie angewiesen sind, was auch immer sie mehr lieben und lieben als Jesus, wir müssen es jetzt auf den Altar des Herrn stellen. Nur dann werden wir frei sein und den wahren Frieden kennen.

Aber was ist mit der Verfolgung? „Wenn Sie nur einem sicheren Land vertrauen, was werden Sie dann im Dickicht  des Jordan tun?“ (Jer. 12: 5) Für diejenigen, die in Sklaverei sind, kann dies eine große Belastung sein. Aber jedes Herz, das Jesus gehört – jeder, der sich nach dem Himmel sehnt – kann Leiden als verborgenen Segen erleben, gerade wegen der Frucht, die es bringt: Einheit, Glaube, Mut und vor allem die Nähe Jesu.

Da wir Gott nahe sind in Jesus Christus, dürfen  wir voll Vertrauen zu unserem Vater beten.

Wir Christen sollen wie  ein Brief Christi sein,, den alle Menschen lesen und verstehen können. Deshalb bitten wir.

Selig, die dem Herrn folgen und Anteil erhalten am Hochzeitsmahl des Lebens.

Pfingstmontag B Lk 10, 21-24

Der Heilige Geist, der vom Vater herkommt und Zeugnis  ablegt  für den Sohn Gottes, sei mit euch.

Die  Apostelgeschichte  erinnern uns daran, dass, als auf seiner zweiten apostolischen Reise besuchte der Apostel Paulus viele Städte an der ägäischen Küste und kam nach Athen. Athen war zu dieser Zeit voll von philosophischen Schulen, aber ganz dem Götzendienst gewidmet. Paul sah es und begann mit ihnen zu sprechen. Die Menschen in der Stadt waren neugierig auf seine Lehre und führten  ihn auf den  Areopag, damit sie hier seine neue Lehre hören konnten.

Jesus, du hast uns den Heiligen Geist als Beistand gesandt. Herr, erbarme dich unser. 

Du  willst  uns den Weg der Wahrheit  führen.  Christus, erbarme dich unser.

Du hast  den Geist gesandt, damit  dein Werk fortbestehe. Herr, erbarme dich unser.

Er begann sehr taktisch: „Athener, nach allem, was ich sehe, seid ihr  besonders fromme Menschen. Denn als ich umherging  und ihr Heiligtum betrachtete, fand ich einen Altar mit der Aufschrift „Einem  unbekannten Gott“. Was ihr  verehrt, ohne es zu kennen, das verkünde ich euch  … “(Apostelgeschichte 17: 22-23). Und er fing an, ihnen von Gott zu erzählen, „der die Welt und alles, was darin ist, erschaffen hat, weil er der Herr des Himmels und der Erde ist …“ (Apostelgeschichte 17:24).

Ist der Heilige Geist ist nicht  großes unbekanntes, auch   wenn wir im Bekenntnis des Glaubens bekennen, dass wir „an den Heiligen Geist, an den Herrn und an den  Spender des Lebens  glauben, der sowohl vom Vater als auch vom Sohn ausgeht?“ Das Geheimnis  der Dreifaltigkeit  es ist das zentrale Geheimnis  des christlichen Glaubens. Es ist das Geheimnis Gottes, wie er in sich selbst ist. Dieses Geheimnis ist somit die Quelle aller anderen Geheimnisse des Glaubens und das Licht, das sie erleuchtet. Es ist die grundlegendste und wesentlichste Lehre in der „Hierarchie der Wahrheiten“ des Glaubens. „Die ganze Heilsgeschichte ist die Geschichte des Weges, der Art und Weise, wie der wahre und einzige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist den Menschen erscheint …“ (CCC, 234).

Der Katechismus der katholischen Kirche erklärt auf seinen Seiten, wie das Geheimnis der Heiligen Dreifaltigkeit (I.) enthüllt wurde, wie die Kirche die Lehre dieses Geheimnisses formulierte (II.) und schließlich, wie Gott der Vater seinen „gütigen  Plan“ ausführte „der Schöpfung durch die göttlichen Missionen des Sohnes und des Heiligen Geistes, Erlösung und Weihe (III. – vgl. CCC, 235). Das Alte Testament kannte das Geheimnis der Heiligen Dreifaltigkeit nicht und daher nicht  Heiligen Geistes. Der Heilige Geist ist die dritte göttliche Person. Er wird im Alten Testament nur als Vorbereitung auf die Offenbarung der Lehre vom Heiligen Geist angegeben. Die tief greifenden Lehren über das Geheimnis der Dreifaltigkeit wurden  den Israeliten nicht offenbart. Der Geist Gottes wird hier eher als Gottes Kraft verstanden, die wirkt und  übernatürliches Leben verleiht, und nicht als eine göttliche Person, die  vom Vater und vom Sohn ausgeht.

Bis die  Evangelien erwähnen besonders das Lukasevangelium  oft den Heiligen Geist, den Geist Gottes. Der Heilige Geist als göttliche Person wird vom heiligen Lukas im Bericht über die Verkündigung der Jungfrau Maria, bei der Taufe Jesu im Jordan und besonders im Gebot Jesu Christi, dass die Apostel alle Nationen „im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen sollen. .“ Taufen Heiliger Geist „(Mt 28,19). Diese von Jesus Christus gesprochene Taufformel verkündet die vollkommene Gottheit nicht nur des Heiligen Geistes, sondern auch des Vaters und des Sohnes.

Der Heilige Geist arbeitet vom Anfang bis zum Ende des Erlösungsplans mit dem Vater und dem Sohn zusammen (vgl. CCC, 686). Der Katechismus der katholischen Kirche präsentiert die vier Wirken  des Heiligen Geistes (vgl. CCC, 737): Er bereitet die Menschen für Christus vor. Seit Beginn der Schöpfung hat er in allen Kreaturen als lebensspendender Geist gelebt; in der langen Geschichte des Alten Testaments bereitet er die auserwählte Nation auf das Kommen des Messias vor. Er ist der Geist des Advents (vgl. CCC, 702-716). Noch heute öffnet es die Herzen der Gläubigen für Christus (CCC, 1098). Er offenbart Christus: „… niemand kann sagen:“Jesus ist der Herr“, außer im Heiligen Geist“ (1. Korinther 12: 3; CCC, 683). Der Heilige Geist lässt uns wissen, dass Jesus Christus der Sohn des lebendigen Gottes ist. Es erinnert die Kirche an alles, was Christus gesagt hat. „Der Heilige Geist ist die lebendige Erinnerung der  Kirche“ (CCC, 1099).

Er macht Christus gegenwärtig. Im Leben der Kirche erinnert er sich nicht nur an Jesus, sondern der Auferstandene selbst ist in seinem Wort, in „den geringsten meiner Brüder“, in den Sakramenten präsent. Die besondere Gegenwart Christi auf eucharistische Weise, die durch die Wirkung des Heiligen Geistes in seinen Körper und sein Blut verwandelt wird (vgl. CCC, 1107). Er verbindet uns  mit Christus. So wie der Heilige Geist das Band der Liebe zwischen dem Vater und dem Sohn ist, so vereint er alle, in denen  Christus wirkt. „Der Heilige Geist ist wie der  Saft des Vaters, der auf den Zweigen Früchte trägt“ (CCC, 1108). Er ist „der innere Lehrer des Lebens nach Christus, ein lieber Gast und Freund, der dieses Leben ermutigt, lenkt, korrigiert und stärkt“ (CCC, 1697).

Der berühmte Held im Kampf gegen die Türken war der albanische Herzog und Nationalheld Skanderberg (1405 – 1468). Er schwenkte sein Schwert so heftig, dass unter seinen Schlägen die Köpfe des Feindes nacheinander fielen. Deshalb sagte ihm Sultan Muhammad einmal, dass er sein Schwert sehen möchte. Also schickte Skanderberg sein Schwert zum Sultan. Aber weder der Sultan noch einer seiner Soldaten konnten mit diesem Schwert umgehen. Also schickte er ein Schwert mit der Nachricht, dass es nicht das Schwert sein könne, das er in Schlachten so stark schwenkte. Skanderberg antwortete dem Sultan: „Ich habe dir ein Schwert geschickt, aber ich habe dir nicht meine Schultern geschickt!“

Die einzige Waffe für den zeitgenössischen Christen ist der Heilige Geist, der nur durch uns wirken kann, wenn wir uns ihm öffnen. Ansonsten machen wir ihn zu einer toten Kraft, die dem Sultan ähnelt, der das Schwert besaß, aber ohne Skanderbergs Schultern. Wir leben in der Zeit des Heiligen Geistes. Er ist der Tröster, der für immer bei uns bleiben wird (vgl. Joh 14,16). Deshalb sollten wir uns täglich herzlich für das Netzwerk: „König des Himmels, Tröster, Geist der Wahrheit, der  überall bist  und alles erfüllt …, komm und wohne in uns … und heile, unsere Seelen.“

Im Geist der Wahrheit , der vom Vater kommt, dürfen wir voll Vertrauen beten.

 Der Herr erneuert uns  im Heiligen Geist. Durch  ihn  tilgt er   unsere Sünden, deshalb bitten wir.

Selig , die  vom  Geist  der Wahrheit  geführt , ihr Leben in Gott  vollenden. 

Samstag der 7. Osterwoche Joh 21, 20-25

Gott, unser Herr, der die Herzen erforscht und weißt, was die Absicht des Geistes ist, sei mit euch.

Petrus war erstaunt – Jesus sagte ihm, dass die Liebe, die Petrus ihm gerade gestanden hatte, ihn zum Martyrium führen würde. Vielleicht fühlte er sich für die anderen Jünger verantwortlich, oder er war einfach neugierig, als er John hinter sich sah und fragte: „Herr, und was ist damit?“ Jesus sagte ihm, dass Johannes Schicksal nicht sein Anliegen sei. Petrus ‚Aufgabe – ebenso wie die von Johannes – ist es, Jesus nachzufolgen.  Petrus und Johannes werden tun, wozu Jesus sie aufruft. Ihre Arbeit wird sich ergänzen. Beide werden sich gegenseitig helfen, ihre Rolle klarer zu sehen.

Jesus, du hast  uns  in deine Nachfolge  berufen,  Herr, erbarme dich unser.

Du hast  deine  Apostel als deine  Zeugen ausgesandt.  Christus,erbarme dich unser.

Du führst deine Kirche zur  Vollendung. Herr, erbarme dich unser.

Manchmal sind wir versucht zu fragen: „Was ist mit ihm?“ Manchmal haben wir den Eindruck, dass es für jemanden zu einfach ist. Warum fastet er oder sie nicht, betet lange Stunden, wird verspottet oder ermahnt, warum hat ihn niemand gebeten, sich einem Gottesdienst anzuschließen – und so viel wird von mir verlangt? Manchmal haben wir das Gefühl, dass jemand großartige Dinge tut, von Gott gesalbt wird, während uns niemand bemerkt und jeder uns übersieht.

Wann immer Sie sich so fühlen, hören Sie auf und fragen Sie sich, worauf es wirklich ankommt: „Ich liebe Jesus?“ Dann fragen Sie: „Was möchte Gott, dass ich tue?“ Wenn Sie Zeit mit Jesus verbringen und alles tun, um ihn besser kennenzulernen, Sie werden keine Sorgen um Ihre spezielle Mission haben. Je näher Sie Jesus sind, desto klarer wird Ihre Berufung sein – und desto weniger werden Sie sich um alle Details kümmern. Oder darüber, wie jemand anderes es erlebt. Morgen ist das Fest der Aussendung des Heiligen Geistes. Wir erinnern an den Tag, an dem die Jünger mit Macht gesalbt wurden, um die Mission zu erfüllen, die Jesus ihnen anvertraut hatte.

Geben Sie Gott heute einen Moment und fragen Sie ihn, was Ihre Berufung ist. Verwenden Sie Ihre Vorstellungskraft, um tiefer in die Evangeliumsgeschichten einzutauchen und Jesus zu erlauben, durch sie zu Ihnen zu sprechen. Vielleicht bittet er dich, einige seiner Wege zu verlassen. Vielleicht möchte er, dass du mit Liebe zu einer bestimmten Person gehst. Vielleicht ruft er Sie dazu auf, das Evangelium wie Paulus an den Rand der Welt zu tragen. Vielleicht müssen Sie lange im Gebet bleiben, auch wenn Sie nicht wissen, warum. Was auch immer es ist, bitten Sie Gott, seinen Heiligen Geist mit den spezifischen Gaben auszuschütten, die  für unsere Berufung notwendige sind.

Im Namen Jesus Christi, der unser Fürsprecher beim Vater ist, wagen wir zu beten.

Jesus Christus ist verherrlicht bei seinem Vater.  Um seinen Frieden dürfen  wir bitten.

Selig, die bei der Vollendung der Welt  als Kinder des  Vaters gefunden werden.

Freitag der 7,Woche Joh 21,1. 15-19

Jesus, der Petrus fragte; Simon hast du mich lieber, denn mich diese haben? Sei mit euch.

Wenn wir uns in die Situation des Petrus hineinversetzen, können wir verstehen, wie es ihn verletzt haben muss, als Jesus ihn dreimal fragte: „Liebst du mich?“ (Joh 21,15-17). Dieser Meinungsaustausch demütigte und verwundete diesen erbitterten Jünger, nannte ihn aber gleichzeitig das Haupt der Apostel. Die dreifache Bestätigung des Petrus wiedergutmachte die dreifache Verleugnung Jesu vor seiner Kreuzigung . Im Wesentlichen sehnte sich Jesus nach unserer Liebe, genauso wie er sich nach Petrus  Liebe sehnte. Jeden Tag fragt Jesus mit der gleichen Dringlichkeit jeden von uns: „Liebst du mich?“

Jesus, du hast dem Petrus deine Kirche anvertraut. Herr, erbarme dich unser.

Du hast deiner Kirche das Kreuz  als Erbe  hinterlassen. Christus, erbarme dich  unser. 

Du hast alle gerufen, dir  auf  deinem Weg zu folgen. Herr, erbarme dich unser.

Unser Leben kann sehr schnell mit Angst, Furcht und anderen Unvollkommenheiten gefüllt werden. Wir können uns leicht von verschiedenen Herausforderungen des Lebens verführen lassen, sodass wir das Wichtigste aus den Augen verlieren. Bei allem, was wir tun, sollten wir den Heiligen Geist bitten, uns daran zu erinnern, dass das Wichtigste ist, ob wir Jesus lieben.

„Und vor allem dauerhafte Liebe zueinander haben, denn Liebe verdunkelt viele Sünden“ (1. Petrus 4: 8). Jesus hatte einen guten Grund, diese Worte an Petrus zu richten. Jesus forderte Petrus heraus und stellte ihre Beziehung mit einem einfachen Wort wieder her: „Liebst du mich?“ Liebe ist Gottes Charisma, das die Kraft hat, unsere Herzen zu öffnen, damit wir noch mehr Liebe empfangen können. Je mehr wir Gott lieben, desto mehr können wir von den dunklen Neigungen unserer sündigen Natur gereinigt werden. Liebe erweitert unsere Perspektive und erhebt unseren Geist auf die Ebene der Realität Gottes. Es gibt sogar die Macht, diejenigen zu befreien, die von Angst versklavt sind.

Jesus starb am Kreuz, um unsere Liebe zu erlangen, nicht blinden Gehorsam. Derselbe Gott, der uns mit freiem Willen erschaffen hat, lädt uns mit der direkten Frage „Liebst du mich?“ In seine Gegenwart ein. Wenn wir mit Ja antworten, wird er uns seine Fülle an Geist senden. Wir werden eine Beziehung eingehen, für die wir vor Beginn des Zeitalters geschaffen wurden. Der Weg ist nicht immer einfach. Schließlich zeigte Jesus Petrus an, „durch welchen Tod er Gott verherrlicht“ (Joh 21,19). Doch schon hier auf Erden können wir für alle Tage unseres Lebens die besondere Freude erleben, mit dem Herrn zu weilen.

Zu Gott, unserm Vater, den wir lieben wollen mit allen unseren Kräften, wagen wir  zu sprechen.

Die Liebe zu Gott und dem Nächsten setzt den Frieden voraus. Um diesen Frieden  bitten wir.

Selig, die Gott lieben aus ganzem Herzen und zu Tisch sitzen werden in seinem Reich.

Pfingsten B Joh,19-23

 Pfingsten 2021 Der Heilige Geist wird durch dich kommen.

Einführung

Wenn wir jemanden ungläubig fragen würden, welchen Feiertag wir heute feiern, und wenn es überhaupt ein Feiertag ist, würden die meisten dieser Leute wahrscheinlich mit den Schultern zucken und sagen, dass sie es nicht wissen. Einerseits können wir sagen: „Es ist ihre Schuld, sie sollten sich  interessieren“, andererseits ist es eine Sache, über die wir nachdenken müssen. Ist es nicht irgendwo in uns ein Fehler, den sie nicht kennen? Dass wir es nicht genug zeigen?

Predigt

Wir feiern den drittwichtigsten Feiertag, den Pfeiler  des liturgischen Jahres, den dritten wichtigsten Fest, im Volksmund Pfingsten genannt, und doch dieses Fest  bleibt oft unbemerkt. Es ist kein Volksbrauch, wir senden keine Grüße mit Glückwünschen, für viele ist es ein gewöhnlicher Sonntag. Wenn dieser Pfeiler  aus unserem Leben verschwindet  dann natürlich etwas fehlt.

Das heutige Fest  die Herabsendung des Heiligen Geistes wurde bereits von den Juden gefeiert. Sie haben es  nicht so gefeiert und sie sich nicht  an den Heiligen Geist erinnerten. Woran haben sie sich erinnerten? Sie erinnerten sich an die Annahme der Zehn Gebote, an den im Sinai geschlossenen Bund mit dem Herrn, und die Zehn Gebote  ein Zeichen dieses Bundes waren. In diesem Bund sagt Gott: „Ich werde euer Gott sein und ihr  werdet mein Volk sein.“ Gott sagt: „Ich werde euch beschützen und ihr  werdet meine Gebote halten.“ Der Bund war etwas Grundlegendes für die Juden, etwas, woraus sie  lebten . Das heutige Fest war das drittgrößte für sie, das erste war die Befreiung aus Ägypten, die Überquerung des Roten Meeres und dann das heutige Fest. Wir werden heute daran erinnert, dass die Apostel und andere Menschen, es wird geschätzt, dass es ungefähr 120 Menschen gab, gebetet haben.

Das heutige Fest soll uns daran erinnern, dass das Gebet etwas ist, was zu einem Christen gehört. Ein Christ, der nicht betet, ist kein Christ. Beten heißt, mit Gott in Kontakt zu sein, sich zu fragen, eine Antwort zu suchen. Die Tatsache, dass es nicht nur die Apostel dort waren, ist  eine große Ermutigung für uns. Denn wenn es nur die Apostel und die Jungfrau Maria dort wären, könnte jemand sagen „Es ist nur  für die Auserwählten, es ist nur  für die wenigen von  oben.“ Aber waren dort  tatsächlich alle Jünger. Wir können sagen, dass die Kirche zu dieser Zeit ungefähr 120 Menschen hatte. Sie waren alle da und der Heilige Geist stieg auf sie alle herab. Zuerst wird  gesagt, dass sie es gehört haben, dann haben sie es gesehen, und schließlich wird  erklärt, was ist tatsächlich passiert . Es gibt normalerweise ein kleines Problem mit diesem Fest , wie man es erklärt. Viele zucken nur die Achseln, aber es ist  nicht so schwer dieses Fest  zu erklären. An Ostern feiern wir die Vigilie dieses Festes, wir treffen uns am Samstagabend, um die Auferstehung Jesu in der Nacht zu feiern, und wir lesen viele Lesungen, und diese Lesungen erklären uns alles, und dann verstehen wir es besser. Und ähnlich möchte die Kirche, dass es zu Pfingsten ist.

Es wird die Pfingstenvigil  empfohlen, die direkt die Gebetsatmosphäre der ersten Jünger und der Jungfrau Maria hervorrufen soll. Sie sollte direkt den Moment dieser Erwartung hervorrufe. Alle Texte in der Pfingsten Vigil haben ein Thema – das Wirken des Heiligen Geistes in der Welt, in der Kirche, in der Geschichte. Der Heilige Geist war von Anfang an hier und wir können darüber auf den ersten Seiten der Bibel lesen. Es gibt eine so kurze Erwähnung in der Erschaffung der Welt, dass der Geist Gottes über den Wassern schwebte. Der Geist Gottes wird auf Hebräisch RUAH genannt, was wörtlich „Atem, Gottes Atem“ bedeutet. Was atmet, lebt. Mit Absicht wird diese göttliche Person sogenannt, dass klar ist, was sie verursacht – Leben, Ausatmen, Einatmen, Ausatmen, Einatmen,Ausatmen . Ständig rundherum. Der Heilige Geist   hilft zu leben.

Wenn die Propheten dann vom Heiligen Geist sprechen, sagen sie, dass es große Zeichen geben werden, wenn er kommt – im Himmel  wird die Sonne verdunkelt, der Mond wird blutig. Insbesondere der Prophet Joel spricht davon. Aber wenn Jesus vom Kommen des Heiligen Geistes spricht, spricht er anders von ihm. Er sagt: „Er wird ein Helfer sein, ein Tröster, sein Kommen wird friedlich sein, ohne Katastrophe.“ Natürlich spricht Jesus zu Lebzeiten mehrmals über diesen Helfer, über den Geist. Ich las euch  ein Stück vor, das in dieser Vigilie  gelesen werden würde: „Jesus stand im Tempel auf und rief: Wer Durst hat, der komme zu mir und trinke; jeder, der in der Landwirtschaft arbeitet, der einen Garten hat, weiß es, dass es ohne Wasser einfach nichts funktioniert, ohne Wasser keine Ernte wird . Und Jesus sagt: „Ohne diesen Helfer wird  es nicht gehen, aber ich biete Ihn euch an.“ Und es gibt nur noch zwei Möglichkeiten –  ihn anzunehmen und weiterzugeben – Einatmen und Ausatmen. Wer durstig ist, wer  sucht, der komme. Wir treffen viele Leute, die sagen: „Ich suche nichts mehr.“ Sie gaben auf, sie resignierten.

Der heutige Feiertag erinnert uns daran, dass ein Christ es niemals aufgeben sollte, er sollte immer danach suchen. Er soll sogar derjenige sein, der den Weg zeigt und anderen hilft, trotz der Hindernisse, den Weg zu finden. Und wie geht es weiter? Hier ist diese Aussage von Jesus notwendig, sie ist grundsätzlich wesentlich, weil Jesus sagt: „Der Heilige Geist wird durch keine Katastrophe kommen, durch die Sonnen- oder Mondfinsternis, aber Er wird durch euch kommen. Man muss ihn empfangen und man muss ihn weitergeben. “Mit anderen Worten, Er muss am Anfang nicht  gesehen werden, Er wird unauffällig sein, aber er  wird  effektiv wirken. Wir wissen, wann eine Sonnenfinsternis sein soll (zum Beispiel weiß heute jeder, was es ist und wie es verursacht wird), deshalb sind die Menschen bereit, Tausende von Kilometern dort zu fahren, damit sie dieses natürliche Phänomen drei oder vier Minuten beobachten können. Dann  werden sie  nach Hause zurückkehren und nichts, Ende. So ist es mit all der Sensation – große Begeisterung, momentane Erfahrung und nichts. Aber darum geht es nicht.

Hier geht es darum, den Heiligen Geist ständig zu empfangen, eine Haltung zu haben, wenn Maria und diese Jünger die Haltung derer haben, die  nach Jesu Worten warteten, die Durst hatten und was  bekamen, weiter gaben. In jedem von uns gibt es zwei solche Ebene. Eine Ebene, wenn wir aufgeregt sind: „Ja, ich würde auch gerne etwas Großes machen, etwas Reales. Ich würde anderen selbstlos helfen. “Und dann? Dann gibt es eine solche Ebene, wenn wir zum Beispiel müde, krank oder faul sind und wir uns sagen: „Aber nein, es hat sowieso keinen Sinn.“ Der Heilige Geist hilft uns, dass die Faulheit nicht gewinnt, aber unsere Begeisterung, unsere Bereitschaft zu gewinnen, zu siegen. In unserem Leben sind Ein- und Ausatmen miteinander verbunden. Es ist nicht möglich, nur einzuatmen, und es ist nicht möglich, nur auszuatmen. Und in unserem Glauben ist es auch so empfangen  und weiterzugeben, anders gehts es nicht. Aber bitten wir, damit wir das begreifen , und bitten wir um die Hilfe und Kraft des Heiligen Geistes, das  zu tun.

Donnerstag der 7.Osterwoche Joh 17, 20-26

Jesus, der für die Einheit seiner Jünger betet, sei mit euch.

Wie konnte Jesus so selbstlos sein? Da er wusste, dass er bald eines grausamen Todes sterben muss, bat er den Vater, seine göttliche Liebe auf uns zu schütten – dieselbe Liebe, die Gott Jesus von Ewigkeit an liebte. „Ich habe ihnen deinen Namen kundgetan,  auf dass die Liebe, mit der du mich liebst, sei in ihnen  und  ich in ihnen, (Joh 17,26). Es ist erstaunlich und demütigend zu erkennen, dass Jesus dachte mehr an uns als an sich selbst

Jesus, du hast die Herrlichkeit des Vaters empfangen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast  uns den Weg zur Herrlichkeit des Vaters geöffnet. Christus, erbarme dich unser.  

Du führst  zur Freiheit, die dich erkannt haben und lieben.  Herr, erbarme dich unser.

Denken Sie daran, wie sehr Gott seinen Sohn liebt. Aus Liebe zu Jesus beschloss Gott, die ganze Schöpfung ihm übergeben: „Alles wird durch ihn und für ihn geschaffen“ (Kol 1,16). Gott liebte ihn so sehr, dass er bei der Taufe Jesu freudig erklärte: Dies ist mein Lieber Sohn , an welchem  ich Wohlgefallen habe “(Mt 3,17). Es war Jesu ständige, intime Erfahrung der Liebe des Vaters, die jede seiner Handlungen motivierte, während er bei uns war: „Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, nur das, was er vom Vater sieht … Denn der Vater liebt den Sohn und zeigt ihm alles, was er selbst tut “(Joh 5,19-20).

Er war so erfüllt von der Liebe des Vaters, dass er bereit war, die Grausamkeit und Qual des Kreuzes zu empfangen, um uns das Heil zu gewinnen. Durch die Kraft dieses Kreuzes kreuzigte Jesus unsere sündige Natur und machte  uns frei, damit uns  die  gleiche Liebe Gottes erfüllt, die er erlebt hatte. Es ist eine leidenschaftliche Liebe, die stark genug ist, um die härtesten Herzen zu erweichen und jeden Menschen zu einem Liebhaber Gottes zu machen. Es ist allumfassende Liebe, die in der Lage ist, alle Hindernisse von Vorurteilen, Hass und Misstrauen zu überwinden, die uns trennen. Es ist eine ewige Liebe, die niemals endet: Gott lächelt uns immer an und wartet nur darauf, uns zu segnen und zu stärken, wenn wir uns an ihn wenden.

Im Heiligen Geist, der uns verheißen ist, dürfen wir voll Vertrauen  zum Vater beten. 

Ströme lebendigen Wassers bringt uns Gottes Geist. Um die Fülle seines Friedens dürfen  wir ihn bitten.

Selig, die  aus Gott leben und in seine Herrlichkeit  eingehen dürfen.

Mittwoch der 7. Osterwoche Joh 17,6a 11b.19

Solange Jesus auf der Welt war, versuchte Jesus, seine Jünger mit ihm und seinem Vater eins zu machen. Jetzt jedoch, als er sie verließ, betete er, um diese Einheit herzustellen. Er wusste, dass diese Einheit auf einer viel stärkeren Grundlage beruhen muss als auf  die Einheit gemeinsamer menschlicher Interessen. Diese Einheit hat keine andere Quelle als das Leben  mit Gott.

Jesus, du hast für die Einheit der Kirche gebetet. Herr,erbarme dich unser.

Du wolltest uns vor dem Bösen bewahren. Christus, erbarme dich unser.

Du hast das Werk der Sühne für uns vollendet. Herr, erbarme dich unser.

 Jesus wusste, dass seine Jünger auf ihren Missionen viele Probleme und Gefahren erleben werden. Jesus betete jedoch nicht um Schutz vor Trauer, Schmerz und Dunkelheit in der Welt (Joh 17,15). er hat es auch nicht für sich selbst verlangt.

Warum? Weil sie wie er und seine Jünger in die Welt gerufen wurden damit sie durch ihr  Leben von der Kraft des Evangeliums zeugten. Jesus  betete auch dafür , dass seine Jünger  vor dem Bösen geschützt würden, wenn sie die gute Nachricht verkündeten. So wie Jesus für seine  Jünger gebeten hat, so bittet er  für uns heute bei  seinem Vater, die in der Welt sind. Jesus heiligte uns  in der „Wahrheit“ des Vaters (Joh 17,17). Was ist die Wahrheit? Das Evangelium von Gottes Liebe in Christus Jesus. So wie wir zulassen, dass der Heilige Geist uns die Wahrheit des Evangeliums in unseren Herzen zeigt, werden wir die Stärke des Bösen um uns herum bekämpfen. Diese „Wahrheit“ ist das einzige, was  auf der Welt ist und was Satan nicht überwinden kann.

Satan gibt jedoch nicht leicht auf. Er lauert immer noch irgendwo in der Nähe und sucht nach einer Gelegenheit, uns von dieser Wahrheit der Liebe Gottes loszureißen. Er führt ständig Krieg gegen Gottes Volk (Offb 13,7). Gott will, dass wir wissen, dass wir dem Bösen widerstehen können. Durch tägliches Gebet können wir Jesus auf den Thron unseres Herzens setzen. Wenn wir denen vergeben, verzeihen die uns verwundet haben, können wir eine die  mächtigsten Standfestigkeit des Teufels plündern – Wut. Und wenn wir mit Liebe dienen und andere evangelisieren werden , können wir auf der ganzen Welt eine Atmosphäre der Gnade und Wahrheit schaffen. In der Wahrheit des Evangeliums geheiligt, lasst uns unsere Waffen ausziehen  und das Reich Gottes durchsetzen.

Wie Christus kam, den Willen des Vaters zu tun, so hat er uns ebenso geboten zum Vater zu beten. 

Damit wir im Gericht vor Gott bestechen können, bitten wir ihn um seinen Frieden.

Selig, die  eingehen  dürfen in die Wohnungen , die uns  der Herr im Haus  des Vaters bereitet hat.

Dienstag der 7.Osterwoche Joh 17, 1-11

Jesus, der sagte was ist das ewige Leben, sei mit euch.

Wir sehen eine bemerkenswerte Ähnlichkeit zwischen dem heutigen Evangelium und den Worten des heiligen Paulus in unserer Lektüre der Apostelgeschichte. Sowohl der Herr Jesus als auch Paulus sind am Ende ihrer irdischen Mission, beide rekapitulieren ihr Leben und bezeugen, wie sie ihre Mission erfüllt haben. Jesus wusste, dass er die Aufgabe  getan hatte, die der Vater ihm befohlen hatte. Paulus hatte auch das Gefühl, seine von Gott gegebene Rolle so gut er konnte getan zu haben.

Jesus, du hast den Vater verherrlicht. Herr,erbarme dich unser.

Du hast das Werk unserer Rettung  vollendet. Christus, erbarme dich unser.

Du bist unser  Fürsprecher beim Vater. Herr, erbarme dich unser.

Was sah Jesus, als er sich beim letzten Abendmahl umsah? Eine Handvoll Apostel, von denen einer ihn verrät, der andere dreimal leugnet und die meisten anderen sich zerstreuen und ihn verlassen. Aus menschlicher Sicht eine hoffnungslose Situation. In diesem Moment sah die irdische Mission Jesu nicht vielversprechend und beeindruckend aus. Im Gegenteil – alles deutete auf eine totale Katastrophe hin. Aber Jesus machte sich keine Sorgen. Er warnte seine Apostel vor dem, was kommen würde, aber er selbst blieb völlig ausgeglichen und friedlich. Warum? Jesus wusste, dass er durch seine Predigten und Wunder, durch seinen Tod und seine Auferstehung gekommen war, um das Reich Gottes zu errichten. Er wusste, dass Gottes Reich bei seiner Rückkehr in den Himmel wachsen würde, denn der Heilige Geist würde kommen. Daher musste Jesus das Ergebnis seiner Handlung vor seinem Tod nicht sehen. Er wusste, dass er den Willen des himmlischen Vaters bis auf den Punkt gebracht hatte, und das war genug für ihn.

Gott hat einen Plan für jeden von uns, er hat eine Mission für alle bereit. Was wir tun müssen, ist Teil von etwas Größerem. Wir spielen vielleicht nur eine kleine Rolle in Gottes Plan, aber Gott kann so eine kleine Sache großartig machen. Vielleicht wächst eine Kleinigkeit, der wir den Bedürftigen gedient haben, zum Nutzen vieler anderer. Lassen wir  uns also vertrauensvoll Gottes Händen übergeben, machen wir unsere Arbeit  und verlassen wir anderes im Glauben an ihn. Seien wir in den kleinen Dingen, die Gott uns machen  gibt, treu. Gott schätzt es sehr. Jesus ist ein Beweis dafür, was mit einem demütigen Herzen erreicht werden kann.

Da wir auf den Namen des dreieinigen  Gottes getauft sind , dürfen wir es wagen den Vater zu bitten. 

Der alle Macht im Himmel und auf Erden hat, kann uns seinen Frieden schenken. Wir bitten ihn.

Selig, die  bei  der Vollendung der Welt  als Kinder des Vaters gefunden werden.

Montag der 7. Osterwoche Joh 16,29-33

Jesus, der sagte: Ich habe die Welt überwunden, er sei mit euch.

Das Missionsmagazin schreibt über einen schwarzen Jungen, der als guter Läufer bekannt war. Er wurde mit verschiedenen Botschaften an die verstreuten Kirchengemeinden geschickt. Er tat es aus Liebe zum Herrn. Er stärkte sich täglich mit der Eucharistie und führte seine Arbeit verantwortungsbewusst aus. Viele fragten sich, ob er Angst hatte, alleine zu gehen.

Jesus, du kennst alle Geheimnisse des Vaters. Herr, erbarme  dich unser. 

Du hast dich und den Vater deinen Jüngern offenbart. Christus, erbarme dich unser.

Du hast die Welt und ihre Sünde besiegt. Herr, erbarme  dich  unser.

Er lief einmal einen Weg, neben dem Löwen oft sich aufhalten. Er begann darüber nachzudenken und bekam Angst. Er wurde größer, als er die Löwen wirklich sah. Kam zurück? Er betete in Gedanken und ging zu seiner Mission in ihrer Nähe über. Als er es sagte, schien es vielen unglaublich. Der Glaube an Christus kann das Unmögliche tun. Ich habe dir das gesagt, damit du Frieden in mir haben kannst. Sie haben Trübsal in der Welt, aber ich hoffe, ich habe die Welt überwunden.

Es ist oft notwendig, verschiedene Fallstricke zu überwinden, schwierige Prüfungen zu überwinden und an  schrecklichen Löwen vorbeikommen, die für uns lebensbedrohlich sind. Christus verspricht uns keinen rosigen Weg im Leben. Verfolgung, Schaden und das Kreuz sind die ständigen Führer des Christen. Wenn wir das Kreuz meiden würden, würden wir diejenigen verachten, die daran gestorben sind. Die heutige Welt verspottet Christus am Kreuz, anstatt ihn anzuerkennen.

Vorbehalte gegen die Bibel ertönten aus dem Mund von Voltaire vor  200 Jahren. Die Bibel wird nach  100 Jahren nicht gelesen. Er hat sich sehr geirrt. Auch heute wird die Bibel gelesen. Wie viele Witze, Anspielungen klingen wie ein Spott über Christen. Wie viele obszöne Filme wurden gemacht. Welche zerstören die Seele nicht nur der Christen. Mode, die normalerweise sinnlich ist, enthüllt mehr als sie abdeckt. Und viele in diesem sparsamen Kleid werden auch in der Reihe derer stehen, die gehen, um Gott in ihre Herzen aufzunehmen. Sie sind sich bewusst, wie viel schlimmer. Scheidungen, missbrauchte Kinder, Drogen, sollen wir weitermachen? Das Zeichen des Christen ist das Kreuz. Vielleicht haben wir das Kreuz an einem Ehrenplatz zu Hause. Lassen wir   uns auf unsere Schultern legen. Lassen wir   unsere täglichen Kreuze und Schwierigkeiten bereitwillig ertragen.

Wenn wir beten. Dein Reich komme, dürfen  wir  das im  Glauben konkret versteht. Deshalb  lasst uns  ganz  bewusst beten.

Wo Menschen Gott Vorfahrt in ihrem Leben geben, finden sie innere  Ruhe und Frieden. Deshalb bitten  wir. 

Christus ist unter euch, er ist die Hoffnung auf Herrlichkeit. 

Samstag der 6 Osterwoche Joh 16,23-28

Jesus, der sagte: Ich verlasse die Welt und  gehe zum Vater, er sei mit euch,

Bei einem Konzert bekannter Heavy-Metal-Musik schnitt ein 20-jähriger Mann seine Freundin aus den Augen junger Menschen. Er konnte es vor Gericht nicht erklären. Er sagte, dass er unter dem Einfluss der Musik in einen solchen Zustand geriet, dass er sich wie in Handschellen fühlte und sich befreien wollte. Sein Wunsch nach Freiheit führte ihn dazu, seine Freundin zu töten. Einem ungarischen Schriftsteller, der nach Schweden ausgewandert war, stellte der Herausgeber die Frage: Warum kommst du nicht nach Hause? Nach einem Moment der Stille stellte er eine Gegenfrage: Sündigt er in unserem Land und verflucht sich wie zuvor? Ja, antwortete sie. Ich werde hier bleiben. Es gibt keine solchen vulgären Wörter auf Schwedisch.

Jesus, du willst unser Fürsprecher beim Vater sein. Herr, erbarme dich unser. 

Du hast uns die Liebe des Vaters zugesichert. Christus,erbarme dich unser.

Du bist vom Vater ausgegangen und zu ihm zurückgekehrt. Herr, erbarme dich unser. 

Mit dem ein Mensch voll ist,damit er seiner Umgebung zeugt. Jesus, voller Liebe zum Vater, sagt zu den Jüngern: An diesem Tag werdet ihr bitten  in meinem Namen . Und ich sage euch  nicht, dass ich den Vater für euch  bitten werde. Denn der Vater selbst liebt euch , weil ihr  mich geliebt und geglaubt habt, dass ich von Gott ausgegangen bin.

Oft sind wir enttäuscht, dass Gott unsere Gebete nicht gehört hat. Manchmal beten wir stundenlang. Wir wiederholen immer wieder unsere Bitten. Und Gott  schweigt unserer Meinung nach. Können wir nicht ein originelles Gebet erfinden? Haben wir nicht genug nette Worte für unsere Bitten? Lassen wir uns überlegen. Der erste Fehler wird sein, dass wir Sünder sind. Und das zweite ist, dass wir nicht ausdauern genug sind. Kein Wunder, dass wir nicht erhört werden. Gott ist ewig und unendlich. Unsere Zeitmessung hat nichts damit zu tun. Wir erinnern uns an heilige Monika. Wie hat sie ausdauern  für die Bekehrung ihres Sohnes gebetet? In der Biographie  Katharina von Siena, dass  sie in der Kirche oft und lange war. Ihr  Mutter  war nervös und fluchte sie an. Das Mädchen sagte zu ihr. Lieber schlage mich , aber verfluche  Gott nicht. Mit dem ein Mensch voll ist , so drückt  er  sich  gegenüber seiner Umgebung aus. Füllen wir uns mit Gottes Liebe durch Christus, damit wir unsere Umgebung mit Liebe erleuchten können.

Zu unserem Vater im Himmel, der uns zu seinen Söhnen und Töchtern berufen hat, lasst uns beten.

Herr, deine Wille erfüllt mich, Herr, bleibe immer bei mir.

Anleitung zum Sakrament der Taufe

Heilige Dienste bei der Taufe.
Die Entscheidung über die Taufe ihrer Kinder treffen Eltern in der Regel als Erste. Sie tragen auch die grundlegende Verantwortung für die Taufe und die christliche Erziehung ihrer Kinder. Für die Eltern ist die Taufe keine Formalität, insbesondere, wenn sie die damit verbundene Verpflichtung wirklich erkennen. Die Entscheidung, ein Kind taufen zu lassen, beruht auf der tiefen Überzeugung, dass sie ihrem Kind mit der Taufe ein kostbares Geschenk machen, das für alle Ewigkeit wirkt. Es wäre falsch, die Taufe des Kindes nur zu beantragen, weil es unsere Gewohnheit ist, weil auch unsere Eltern uns taufen ließen oder weil es unsere Großmutter will. Obwohl sich die Eltern bewusst sind, was die Taufe bedeutet, müssen sie ihr Wissen darüber vertiefen und erneuern, indem sie Gottes Wort hören, geeignete Literatur lesen und an Taufgesprächen teilnehmen. Die Lesung und die Fürbitten bei der Taufe des Kindes können von den Eltern vorgetragen werden. Sie sollten der Wahl des Vornamens ihres Kindes gebührende Aufmerksamkeit widmen, damit sie ihm auch ein Vorbild präsentieren können, dem es folgen kann, und einen Fürbitter, an den es sich während seiner irdischen Pilgerreise wenden kann. Später werden sie dafür sorgen, dass das Kind auch das Leben seines Schutzpatrons kennt. Ihre Anwesenheit ist bei der Taufe erforderlich. 

Nach der Taufe bindet die Eltern die Pflicht, das Kind zur Erkenntnis Gottes zu führen. Die Kirche beauftragt die Eltern, Glauben, Hoffnung und Liebe im Kind zu entzünden und eine geeignete Umgebung vorzubereiten, damit der Samen des Glaubens, den das Kind bei der Taufe erhalten hat, sich wirklich entwickeln kann. Das Kind hat das gleiche Recht darauf wie auf die Ernährung und wie auf die Bildung. Die Taufe hat die Bedeutung und den Sinn, wenn der Getaufte die Taufe lebt. Es ist ein lebenslanges Programm. Es endet nicht mit der Durchführung der Taufzeremonie. Die Eltern sollen die ersten Lehrer und Zeugen des Glaubens für ihr Kind sein. In der Familie soll das Kind die erste Erkenntnis von Gott bekommen. Eltern sollten dafür sorgen, dass ihr Kind die zwei weiteren Sakramente, die Firmung und die heilige Kommunion, empfängt. Das Sakrament der Firmung ergänzt und verstärkt die Wirkung der Taufe und verleiht dem Christen Weisheit und Kraft, um Zeugnis von Christus geben zu können. Für das Kind wird die Eucharistie Ausdruck höchster Liebe und ein Mittel der engen Verbindung mit Christus sein.

TAufpaten
In ihren Anfängen verlangte die Kirche, dass Erwachsene bei der Taufe von Paten begleitet werden. Sie betrachtete jene Christen als Paten, die ihre Bekannten zum Glauben führten. Sie garantierten die Vorbereitung der Täuflinge und ihre wahre Absicht, Christen zu werden. Allmählich wurde dieser Brauch auch auf die Kindertaufe übertragen. Zunächst war die Anwesenheit eines Paten bei der Taufe von Waisenkindern erforderlich. Sie ersetzten die Eltern dort wirklich. Später wurde die Funktion der Paten bei der Taufe von Kindern allgemein üblich. Die Paten sollen die Großfamilie des Täuflings und der Kirche vertreten und den Eltern dabei helfen, dem Kind beizubringen, den Glauben mit Wort und Leben zu bekennen.  Der Pate ist Zeuge der Kirche bei der Taufe. Er zeichnet das Kind bei der Taufe mit einem Kreuz. Er übernimmt die Rolle des Helfers, indem er mit seinem vorbildlichen religiösen Leben die Eltern bei der religiösen Erziehung des Kindes unterstützt. Manchmal muss er sogar den größten Teil des Religionsunterrichts übernehmen, beispielsweise im Falle des Todes oder einer längeren Abwesenheit der Eltern. Nicht jeder hat Anspruch auf eine Patenschaft. Manchmal ist es notwendig, die Hoffnungen von Verwandten zu enttäuschen, wenn diese die Anforderungen, die bei der Taufe an sie gestellt werden, nicht erfüllen können. So können Paten beispielsweise gläubige Katholiken sein, die ein vorbildliches christliches Leben führen. Gemäß dem Kodex des kanonischen Rechts sollten Paten diese Eigenschaften haben. Er sollte 16 Jahre alt sein. Er sollte gefirmt sein und im Glauben leben. Er darf nicht kirchlich bestraft sein. Er oder sie darf nicht der Vater oder die Mutter des zu taufenden Kindes sein. Ein Pate sollte weder zu jung noch zu alt sein. Durch die Taufe tritt der Pate in eine spirituelle Beziehung zu seinem Taufkind. Er wird der spirituelle Vater des Kindes. Ein Mitglied einer anderen Kirche kann zusammen mit einem katholischen Paten Pate sein. Ein Pate sollte bei seinen Paten immer Unterstützung finden.

Erklärende Taufzeremonien.

Im Sakrament der Taufe wird unsichtbare Gnade durch eine sichtbare Handlung vermittelt. Dieser Ritus war zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich, aber es bleiben immer das Gießen mit Taufwasser und die Worte. Der Vorname und dann: „Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.” In der frühen Kirche, als hauptsächlich Erwachsene getauft wurden, erfolgte die Taufe durch Eintauchen in Wasser.
Wenn die Taufe im Rahmen der Messe erfolgt, findet die Begrüßungszeremonie zu Beginn der Messe statt und nicht im Rahmen der Bußhandlung. Am Sonntag werden die Lesungen auf den Sonntag abgestimmt. Das gemeinsame Glaubensbekenntnis entfällt, da es vor der Taufe durch das Glaubensbekenntnis ersetzt wird. Die Gebete der Gläubigen werden so angepasst, dass sie darin enthalten sind, ebenso die Gebete für das getaufte Kind und die ganze Kirche. Nach der Taufe gibt es Erklärungszeremonien. Der Segen von Mutter und Vater ersetzt am Ende der Messe den üblichen Segen.

Willkommen.
Der Priester begrüßt besonders Eltern und Paten und drückt die Freude aus, dass die Eltern das Kind als Geschenk Gottes angenommen haben. Dann fragt er die Eltern, welchen Namen sie ihrem Kind geben, was sie von der Kirche für das Kind wollen und ob sie sich der Pflicht bewusst sind, ihr Kind im Glauben zu erziehen. Die erste symbolische Aktion folgt. Der Priester bezeichnet das Kind auf der Stirn mit dem Kreuzzeichen. Danach werden es Eltern und Paten tun. Bezeichnung mit dem Kreuzzeichen ist eine alte Zeremonie. Christus hat uns mit dem Kreuz erlöst. Bezeichnung mit dem Kreuzzeichen drückt den Willen der Kirche aus, ein Kind in die Gemeinschaft der Gläubigen aufzunehmen.

Gotteswort
Es besteht aus einer oder mehreren Lesungen, aus einer kurzen Die Predigt und die Gebete der Gläubigen stehen im Mittelpunkt. Durch das Lesen aus der Heiligen Schrift und die Predigt will die Kirche den Anwesenden die Bedeutung der Zeremonien erklären und die Eltern und Paten ermutigen, die sich aus der Taufe ergebenden Verpflichtungen zu erfüllen. 
In den Fürbitten beten die Gläubigen für das Kind, die Eltern und die Familie, in der das Kind aufwachsen wird. Die Feier endet mit der Anrufung der Jungfrau Maria und der Heiligen. Darauf folgt der Exorzismus. Dabei handelt es sich um ein Gebet, in dem der Priester Gott um die Befreiung des Kindes von der Erbsünde, um Schutz vor der Versuchung des bösen Geistes sowie um das Kommen des Heiligen Geistes in die Seele des Kindes bittet.

Die Feier der Taufe.

Die eigentliche Tauffeier beginnt mit der sofortigen Vorbereitung. Der Priester segnet zuerst das Taufwasser, dann verzichten die Eltern und Paten auf den bösen Geist und bekennen sich zum Glauben, und schließlich ist die letzte Frage an die Eltern, ob sie das Kind wirklich taufen wollen.

Segen des Wassers

Es ist eine sehr wichtige Zeremonie. Wasser ist ein sehr reiches, rein menschliches und religiöses Symbol. Es erfrischt, reinigt und ist eine wichtige Bedingung des Lebens. In der Taufe hat Wasser eine reinigende Bedeutung und ermöglicht neues Leben. Wie natürliches Wasser von Unreinheit reinigt, so reinigt Taufwasser von Sünde. Und so wie natürliches Wasser eine Grundbedingung des Lebens ist, so ist Taufwasser eine Quelle geistiger Wiedergeburt. Wenn das Taufwasser mit der Osternacht gesegnet wurde, sollte es während der gesamten Osterzeit aufbewahrt und verwendet werden, um den Zusammenhang zwischen der Taufe und dem Ostergeheimnis deutlicher zu machen. Andernfalls muss das Wasser außerhalb der Osterzeit für jede Taufzeremonie separat gesegnet werden. In der Taufliturgie gibt es drei Formen des Wassersegens. Die erste Form finden wir bei heiligem Hypolit (170-235). Diese Form erinnert an die Heilsgeschichte. Die zweite Form betont die Idee, dass Gott uns als seine Kinder akzeptiert. Die dritte Form beleuchtet das Geheimnis der Kirche als Gemeinschaft der Getauften.

Glaubensbekenntnis.
Eltern und Paten verzichten auf den bösen Geist und bekennen sich zum Glauben. Wenn man eine wichtige Mission in der Kirche annehmen will, muss man zuerst ein Glaubensbekenntnis oder einen Eid ablegen. Bei der Taufe übernehmen Eltern und Paten eine wichtige Mission. Jeder beantwortet die Fragen des Priesters für sich selbst. Die Antworten sind also in der Einzahl. Die Antworten sind daher das persönliche Geständnis jedes Einzelnen. Der Priester stimmt dann diesem Glaubensbekenntnis zu und die Gläubigen bestätigen es mit dem Wort Amen.
Erteilung der Taufe
Der Priester fragt die Eltern noch einmal, ob sie wollen, dass ihr Kind getauft wird. Die Eltern antworten  ,,ja“. Die Taufe wird dann erteilen, indem  Wasser dreimal  auf den  Kopf des Kindes  gegossen  wird. Der Priester wird den Namen des Kindes sagen. Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Wenn der Priester Wasser gießt und die Worte sagt, dann findet die Taufe statt. Im Kind erstrahlt Gottes Bild in seiner ganzen Schönheit und gleichzeitig wird er  von Erbsünde befreit . Durch die Kraft und Wirkung des Heiligen Geistes wird das Kind ein Kind Gottes – es erhält ein unauslöschliches Zeichen und der Heilige Geist beginnt in ihm  zu wohnen. Er angegliedert wird zu  Christus  und wird Mitglied der katholischen Kirche, der geheimnisvolle Leib Christi. Amen wird am Ende der Taufformel nicht erwähnt. Es ist ein Zeichen ehrfürchtiger Stille vor dem Geheimnis. Es drückt aber auch die Idee aus, dass die Taufe offen bleibt, dass die Zeremonie nicht endet, sondern sie soll im Leben der Getauften fortsetzen.

Erklärende Zeremonien

Damit die Gläubigen so gut wie möglich verstehen, was durch das sakramentale Geheimnis geschieht, folgen vier erklärende Zeremonien. 1 Salbung mit Chrisam.

2 Überreichen des weißen Kleides.

3 Übergabe der brennenden Kerze.

4 Effata – Ritus.

Die Salbung mit  Chrisam  drückt die Realität aus,  dass der Heilige Geist hat Jesus Christus  getauft. Er macht Getauften  Christus  ähnlich. Gliedern zum Christus an.  Der Getaufte hat der Anteil an Christi priesterlichen, prophetischen und königlichen Mission. Der Getaufte  als   Teilnehmer am universalen Priestertum Christi, soll  Gott seine geistlichen Opfer darbringen und als im Heiligen Geist wiedergeborenes Mitglied der Kirche am Messopfer teilzunehmen und die Sakramente empfangen. Als der Prophet soll  er Zeugnis für Christus sein und verkünden seine Lehre  mit Wort und Leben.  Als Teilnehmer  am Königtum Christi  hat er das Recht auf das ewige Reich mit Christus und die Verpflichtung, andere für Gottesreich zu gewinnen.

Das weiße Gewand, das der Priester an Getaufte anlegt, drückt symbolisch ein neues Leben in heiligmachender Gnade aus. Der heilige Paulus spricht: Alle von euch, die auf Christus getauft wurden, haben Christus angezogen. Gal 3, 27. Wenn jemand ein königliches Gewand anzieht und im Theater die Rolle eines Königs spielt, ist das nur ein Theaterstück. Aber Jesus Christus anzuziehen bedeutet, ein neues Leben anzunehmen, das Leben Christi. Das Taufkleid soll daher das Kind an die Pflicht erinnern, die Taufgnade und Reinheit der Seele zu bewahren. Damit diese weiße Gewandzeremonie wahr ist, sollte jedes Kind ein eigenes Taufgewand haben. Und auf dem weißen Gewand können der Name des Kindes und das Datum der Taufe eingestickt werden.

Eine brennende Kerze bedeutet das Licht des Glaubens. Bei der Taufe hat dieses Licht in uns geleuchtet und wir müssen dafür sorgen, dass Versuchungsstürme dieses Licht nicht auslöschen. Der Priester hält eine Osterkerze und sagt: Empfange das Licht Christi. Der Empfang des Lichts der Osterkerze drückt aus, dass die Taufe ihre Kraft aus dem Ostergeheimnis hat. Eltern und Paten sollen dem Getauften das Licht des Glaubens geben, damit er dem Herrn mit der brennenden Kerze, also mit lebendigem Glauben, begegnen soll. Der Getaufte wiederum muss sein ganzes Leben lang das Licht des Glaubens ausstrahlen, und jedes Kind soll also eine eigene Kerze zum Andenken an die Taufe haben. Sie kann bei der ersten Heiligen Kommunion verwendet werden.

Effetta-Zeremonie. Während dieser Zeremonie berührt der Priester die Ohren und den Mund des Kindes und bittet das Kind, seine Ohren zu öffnen, um Gottes Wort zu hören, den Mund, um Gottes Wort zu verkünden..

Abschlusszeremonien.

Die Taufe ist das erste Sakrament. Nach der Taufe geht der Taufzug zurück zum Altar. Dort beten die Gläubigen das Gebet Vaterunser. Da der letzte Segen, der einst nur von der Mutter empfangen wurde, wird nun auch dem Vater gegeben. Nach dem Segen wird empfohlen, ein Lied zu singen. Das würde Freude und Dankbarkeit ausdrücken. Am Ende der Zeremonie kann der Priester die religiösen Gegenstände segnen, die die Eltern oder Paten dem getauften Kind schenken wollen.

Das neue menschliche Leben ist nicht nur der Ausdruck menschlicher Liebe. Ganz am Anfang gab es eine weitere mysteriösere und größere Kraft: der Liebe Gottes. Schließlich Gott ist selbst die Liebe, die er allen Kreaturen aus der Fülle seines Lebens schenkt. Die Eltern wissen, dass die Geburt ihres Kindes ihre Rolle nicht beendet, sondern im Gegenteil erst am Anfang steht. Eltern sollten ihre Kinder großziehen, damit sie glücklich leben, ihre Mission im Leben erfüllen, ihre eigene Vollkommenheit erreichen und gültige Mitglieder der menschlichen Gesellschaft sein können. Dies erfordert wirklich große Sorgfalt, tägliches Opfer und Liebe von den Eltern. Gott will es auch. Man sollte für immer und glücklich leben. Dies war der ursprüngliche Plan des Schöpfers. Die Sünde des Menschen störte diesen Plan jedoch so sehr, dass ein neues Eingreifen Gottes erforderlich war, damit der Mensch wieder zu Gott kommen konnte. Durch seinen Tod und seine Auferstehung hat Jesus Christus uns von der Knechtschaft der Sünde befreit und bietet uns den Anteil am Leben Gottes. Das erste und direkte Mittel, um uns von den Folgen der Sünde zu befreien und am Leben Gottes teilzunehmen, ist das Sakrament der Taufe.

Die Bedeutung der Taufe.
Die Taufe ist das wichtigste und grundlegendste Ereignis des christlichen Lebens. Dies wird durch neutestamentliche Schriften und Traditionen belegt. Jesus wurde auch getauft. Auf die Größe seiner Taufe wurde von Johannes dem Täufer hingewiesen. Ein Mächtiger als ich wird nach mir kommen. Ich bin es nicht wert, mich zu bücken und seinen Schuhriemen zu lösen. Ich habe euch mit Wasser getauft, aber er wird euch mit dem Heiligen Geist taufen. Markus 1: 7-8. Die ersten Christen waren wirklich davon überzeugt, dass Jesus mächtig war und dass seine Taufe von großer Bedeutung war. Die Kirche möchte auch, dass sich die Gläubigen der Größe der Taufe bewusst werden, und hebt daher die Merkmale der Taufe hervor. Die christliche Taufe bezieht sich auf den Befehl des Herrn. Geht also hin und lehrt alle Nationen und tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Die Taufe ist vor allem das Sakrament des Glaubens . Diejenigen, die an der Feier der Taufe teilnehmen, antworten auf die Botschaft Jesu. Sie antworten auf die gute Nachricht von Jesus über den himmlischen Vater über das neue Leben, über das Reich Gottes, über die Vergebung der Sünden über das ewige Leben.
Die Taufe ist das Tor zu einem neuen Leben und zum Reich Gottes. Die Taufe ist das erste Sakrament. Christus sagte zu den Aposteln. Geht also hin und lehrt alle Nationen und tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Die Taufe ist ein Sakrament, das eine getaufte Person in die Kirche  einbezieht und sie mit einem unauslöschlichen Zeichen als Mitglied des Volkes Gottes kennzeichnet. Alle, die durch die Taufe Erlösung erhalten, bilden Gottes Volk. Hl. Paulus drückt es so aus. Wir wurden alle in einem Geist getauft 1. Korinther 12:13. Die Taufe schafft ein Band der Einheit zwischen allen, die getauft wurden.
Die Verbindung mit Christus, wenn jemand in seinen mysteriösen Leib der Kirche aufgenommen wurde, ist so tief, dass es im natürlichen Leben mit der organischen Verbindung zwischen dem Stamm eines Baumes und seinen Zweigen verglichen werden kann. Jesus selbst spricht. Ich bin der Weinstock, du bist der Zweig. Johannes 15, 5 Die Getauften erhalten den Teil des Lebens Gottes.
Die Taufe ist eine neue Schöpfung, ein Bad der Wiedergeburt, in dem der Mensch als Sohn oder Tochter des himmlischen Vaters wiedergeboren wird und eine erhabene Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist eingeht. Wer in Christus ist, ist daher eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen, und das Neue ist gekommen. 2 Kor 5,17.
Die Taufe und das Bad der Wiedergeburt reinigt den Menschen von jedem Fleck Sünde. So wie die physische Geburt einem Menschen die Möglichkeit gibt, ein natürliches Leben zu führen, so bringt die Geburt in der Taufe einem Menschen ein übernatürliches Leben. Ein Leben in Gott. Und da ein Kind natürlich seinen Eltern ähnelt, erhalten wir durch die Taufe eine besondere Ähnlichkeit mit Gott und  wir bekommen Teilhabe am Leben Gottes. Die Teilnahme am Leben Gottes, das durch die Taufe gewonnen wird, hat tief greifende und mysteriöse Konsequenzen. Der Heilige Geist beginnt im getauften Menschen wie in seinem Tempel zu wohnen. Wisst ihr nicht, dass ihr ein Tempel Gottes seid , dass der Geist Gottes in euch wohnt 1 Kor 3:16. Die Taufe hat ihre Kraft aus dem Ostergeheimnis, d. h. aus dem Tod und der Auferstehung des Herrn Jesus. In der frühen Kirche war derjenige, der getauft wurde, in Wasser getaucht. Wie  Christus aus den Toten auferweckt  worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters , so auch wir in Neuheit des Lebens  wandeln. Römer 6,4. Durch die Taufe geht der Mensch vom Tod der Sünde in ein Leben der Gnade über. Dieser Übergang vom Tod der Sünde zum Leben der Gnade soll im täglichen Leben eines Christen erscheinen. Die Getauften sollen die Sünde überwinden. Die Taufe ist das erste Sakrament, durch das der Mensch Christus geweiht wird. Mit der Taufe sind zwei weitere Sakramente verbunden: das Sakrament der Firmung, und Eucharistie.

Kindertaufe.
Für viele Menschen kann sich die Frage stellen, ob auch kleine Kinder, die noch keine Vernunft benutzen, die Gnade der Taufe empfangen können. Von Anfang an, taufte die Kirche nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder. Jesu Worte Wenn jemand nicht aus Wasser  und aus  dem Heilige Geist geboren wird kann nicht in das Reich Gottes eingehen. Diese Worte wurden  immer  so begreifen , dass auch Kinder nicht von der Möglichkeit die Taufe zu empfangen, nicht ausgeschlossen werden sollen, weil sie im Glauben der Kirche und  ihrer Eltern, getauft sind. Die Praxis, Kinder zu taufen,  seit jeher eine Tradition der Kirche war. Es gibt auch Beweise in der Schrift, dass ganze Häuser zur Zeit der Apostel getauft wurden. Apg. 16,15, 33 1 Korinth 1,16.
Der heilige Augustinus hat bereits erklärt, dass ein neugeborenes Kind zwar nicht in der Lage ist, seinen Glauben selbst auszudrücken, aber gültig getauft wird, weil es die Gabe des Glaubens empfangen kann. So wie Eltern einem Kind Leben geben und das Kind das nicht begreift, so gibt die Mutterkirche einem Kind in der Taufe ein neues Leben, obwohl das Kind sich dessen noch nicht bewusst ist. Und so wie Eltern ein Kind nicht fragen, ob es gesund und glücklich sein möchte, fragt die Kirche das Kind  auch nicht, ob es ein großes Geschenk von Gott erhalten will, das es glücklich macht. Die Taufe ist das kostbarste Geschenk, das Gott den Menschen schenken will. Es wäre falsch für uns, die Taufe  zu verschieben, bis das Kind selbst sich für die Taufe entscheidet. Wir könnten diesen Vergleich verwenden. Ein Großvater, erfreut von der  Geburt seines Enkels, legt auf seinem Konto Geld.. Er will mit diesem Geschenk nicht warten, bis sein Enkel entscheidet, dass er das Geld annehmen will. Gott möchte alle Menschen retten. Es bietet jedem einen Anteil an seinem Leben. Kinder sind auch Gegenstand der Liebe Gottes. Deshalb können sie das Geschenk der Taufgnade annehmen. Eltern bekennen sich zu ihrem Glauben und dem Glauben der Kirche. In diesem Glauben werden Kinder getauft.

Freitag der 6. Osterwoche Joh 16, 20-23

Jesus, der seine Jünger darauf aufmerksam macht, dass sie traurig werden, sei mit euch

Christus soll nicht nur in seinem menschlichen Körper leiden, sondern auch in den Gliedern seines mystischen Körpers, das heißt in uns; Wir ergänzen mit unserem Leiden das Werk der Errettung Christi. Wenn die Größe und das Leiden der Krieger die Größe des Reiches dieser Welt erhöht und durch den schmerzhaften Schweiß der Nachfolger Christi die Größe seines Reiches zunimmt. Auch in Schmerz und Trauer muss die persönliche Größe eines Menschen geboren werden. Einer wird geboren, der an Leiden stirbt (F. Garcia Lorca).

Jesus, du willst alle unsere Trauer in Freunde wandeln. Herr,erbarme dich unser. 

Du wirst  kommen uns heimzuholen zum Vater, Christus, erbarme dich unser. 

Du wirst  uns alle Rätsel unseres  Lebens lösen, Herr,erbarme dich unser.

Seine Persönlichkeit ist geboren, seine spirituelle Form. Was würden wir über Liebe wissen, wenn wir unsere unangenehmen Nachbarn nicht ertragen, ihnen nachgeben und ihnen bei jedem Schritt vergeben müssten …? Was würden wir über Geduld wissen, wenn wir keine Unannehmlichkeiten und Schuldgefühle hätten …?; über Demut, wenn sie uns nicht demütigten …?; über Gehorsam, wenn sie uns keine unangenehmen Befehle gaben …?; über das Vertrauen und die Unterwerfung unter Gottes Willen, wenn wir keinen Widrigkeiten begegnen …?

Dies ist der Schmerz der Geburt, von dem der Herr Jesus heute spricht. Der Schmerz, durch den der Mensch geboren wird, wächst und reift, wodurch sein Verstand und sein Herz für Gottes Pläne geöffnet werden.

Wie ein Fruchtkorn platzen muss, um sein Herz für die Sonne zu öffnen, so müssen wir den Schmerz kennen, den es öffnet (K. Gibran). Der Herr Jesus verspricht: Ihre Trauer wird sich in Freude, Freude am Sieg, geistigen Erfolg und die Fülle der Menschheit verwandeln. Jeder Jede heilige  Messe repräsentiert für uns den Schmerz des Opfers, durch den Christus für den Himmel geboren wurde.

Wir gehören zu Christus und dürfen beten, wie er uns zu beten gelehrt hat.

Der Friede Christi  will sich  auf unser Leben auswirken,durch seinen Kreuzestod   weckt er in uns  den Willen  zur Versöhnung und führt uns zur Gemeinschaft. Deshalb bitten wir.

Gottes Leben in unser Leben. Jesu Tod gegen unseren Tod.

7.Sonntag der Osterzeit B Joh 17, 6, 11-19

Heilige sie durch die Wahrheit

Einführung.

Die Menschen arbeiten  schon in den Gärten, bereiten den Boden vor, pflanzen. Für einige ist es auch eine Zeit für Spaziergänge, eine Zeit zum Wandern. Die schöne Natur des Frühlings möchte uns mit frischer Luft und Duft erfrischen. In einem Pass der Alpen  befindet sich ein schönes Tiroler Dorf namens Galtúr, und in diesem Dorf gibt es eine kleine Kirche, etwas ganz Besonderes. Im Sommer gibt es  um sie viele Blumen. Die Rosen selbst.  Aber wenn Sie , die Kirche betreten es ist schrecklich. Es gibt keine Marmorwände, aber menschliche Skelette stehen um alle Wände herum. Das Klima der Kirche trocknet menschliche Leichen aus und ermöglicht eine solche „Galerie“. Neben den Skeletten befindet sich die Tafel  mit der Aufschrift mit Vor- und Nachname der Personen, Geburtsdatum und Todesdatum.

Predigt

Einige Touristen können es nicht ansehen und kommen sofort heraus. Andere dort stehen und denken, meditieren. Vielleicht so: Solch ein Skelett  das Ende des menschlichen Lebens sein? Sollte man für ein solches Skelett mit einem Schädel unser ganzes Leben streben, arbeiten, quälen, leiden? Nur für so ein Skelett mit einem Schädel? Soll das Ergebnis menschlichen Lebens sein? Und nichts weiter? Nichts anderes? In dieser Kirche denken die Menschen über den Sinn des Lebens nach. Sie denken darüber nach, wofür der Mensch auf der Welt ist. Dort werden sie mit der Frage des Todes konfrontiert. Und der Herr Jesus gibt uns die Antwort auf diese Frage. In seiner Abschiedsrede sagt er: „Ich gehe zum Vater. Ich werde einen Platz für euch  vorbereiten. Den Weg kennt ihr. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. “Heute sagt uns  Jesus: Ich gehe zum Vater und ich sage dies in der Welt, damit sie meine Freude an sich haben – und vollständig. Er sagt nicht, dass das Ende des Lebens ein Skelett sein wird. Er will uns  Freude geben  und das die ständige Freude,! Der Mensch sucht eine Antwort auf die Probleme des Todes, des Leidens … Jesus ist die Antwort auf sie. Wird die gegenwärtige Welt sich  um diese  Antwort interessieren? Was sagt die Wissenschaft?

Viktor Frankel sagte auf einem Kongress in München in den 1980er Jahren: „Das schwerwiegendste Problem der jungen Generation ist nicht länger ein sexuelles Problem, sondern ein Problem der existenziellen Leere, ein Problem des Sinnverlusts im Leben.“ Leben durch die Rückkehr in ihr eigenes Inneres. In der Tat spürt man das Bedürfnis nach Sinn, Sicherheit, Ziel, Weg. Jesus Christus, das inkarnierte Logo, ist ein göttlicher Logotherapeut für jeden, der eine Lösung im Glauben an ihn sucht. Seine Antwort ist kein Narkotikum, keine Lüge. Er hat das Ziel, den Weg, die Aufgabe klar festgelegt. Deshalb sagt er uns heute: Heilige sie mit deiner  Wahrheit; Dein Wort ist die Wahrheit.

Wir sehen es im heutigen Menschen. Das Problem der existenziellen Leere, das Problem, den Sinn des Lebens zu verlieren, führt ihn zu der Tatsache, dass er nicht weiß, wie man stabile Beziehungen aufbaut, er Probleme hat, die Liebe  in der Ehe zu erfahren. Er kann keine dauerhaften Beziehungen aufbauen, die Ehe zu schließen. Wie kann man die wirkliche  Wahrheit  erkennen?  – das heißt, die Wahrheit Jesu, wie kann man  sich durch die Wahrheit heiligen? Papst Leo der Große sagte: Jesus kam als Mann in den Himmel, damit er mehr bei uns sein konnte als Gott. Nach der Auferstehung Christi kann sein Jünger Jesus durch Glauben und Liebe begegnen. Jesus ist der Weg, der zum Vater führt. Wer in Verbindung mit ihm lebt, erreicht bereits das ewige Leben auf Erden, sein Ziel. Und wer an Jesus als die Wahrheit glaubt, sieht mehr, wie ihm sein körperliches Sehen  vermitteln kann, und er wird an Glaubenserfahrungen gewinnen , die den Taten Jesu gleichkommen.

Dies ist die Tragödie des modernen Menschen: Je mehr er die Kontrolle über die Materie erlangt, desto mehr verliert er die Kontrolle über sich. Die Betörung  mit der Materie  brachte ihn in Gefahr eines  Fahrer, der das Auto  bei schnellem Fahren nicht mehr handhaben kann. Das Ende ist klar, dass eine unkontrollierbare Maschine oder Gerät eine Person töten wird. Für den modernen Menschen ist die Materie aus seinen Händen gerutscht. Die Maschinen gaben ihm viel Freizeit, aber er kann nicht mit ihm umgehen. Am Ende wird seine gesamte Freizeit von den Maschinen absorbiert. Er erwartete Hilfe von der Wissenschaft in allen Lebenssituationen. Aber die Wissenschaft hat es nicht geschafft, eine Pille herzustellen, die seinen Stress beendet. Ein Analgetikum hilft nicht bei Seelenkrankheiten. Vor dem Straßburger Dom steht eine Statue mit verbundenen Augen. Dies ist das Bild des modernen Menschen. Die Sache blendete seine Augen. Sie müssen das Band lösen und die befreiende Wahrheit sagen: Je mehr Materie du verwendest  und festhalten wirst, desto  unglücklicher wirst du  sein. Wenn du menschlich bleiben willst, musst du  in dich Niedriger dem Höheren, der  Körper dem Geistes, unterordnen. Aus dem Geist nimmt die Materie Gestalt an, der Geist schlägt einen Plan vor. Der Geist atmet die Schönheit der Materie ein und Marmor wird zu einer Statue, die Saiten klingen und ein Lied ist zu hören. Der Geist erweckt die Liebe in der anderen Person und die Liebe vereint Paare von Menschen zu einer Lebensgemeinschaft.

Wenn wir menschlich sein wollen, müssen wir zulassen, dass der Geist und nicht der Körper an erster Stelle stehen. Und das können wir nur, wenn wir unseren Geist Gott unterwerfen, dessen Geist unser Spiegel ist. In dem Buch Psychologie in der Medizin lautet die Idee: „Eine solide Wertehierarchie mit einer guten Struktur integriert die menschliche Persönlichkeit. Menschen mit einem festen Wertesystem hatten relativ stärkere Schwierigkeiten im Gefängnis, sogar den Tod. Im Gegenteil, Menschen ohne Wertorientierung sind auf das Niveau primitiver biologischer Reaktionen gefallen. «» Ohne Gott gibt es keinen Menschen «, sagte Tolstoi. Und wo kannst du Gott finden? In den Tiefen deines Herzens. Sie sehnen sich nach Glück, aber Sie haben erfahren, dass Glück aus menschlicher Liebe, aus Drogenvergiftung, aus einer luxuriösen Wohnung Sie nicht befriedigen wird, weil Sie sich danach sehnen,  weil Sie ewige Liebe, ewige Freude, ewigen Frieden wünschen.

Nimmt  einen Fisch aus dem Wasser, er wird zappeln , bis er wieder ins Wasser gelangt. Entfernen Sie nehmen sie  einen Vogel aus dem Nest und er  wird traurig piepen , bis er zum Nest zurückkehrt. Halten Sie den Stein in der Luft und er wird ihn zu Boden ziehen. Der Ozean deiner Seele ist Gott, das Nest deiner Seele ist Gott, nur darin wirst du Frieden finden wie ein Fisch im Wasser, ein Vogel in einem Nest, ein Stein auf dem Boden. Damit die Technologie dem Menschen hilft, voller zu leben und ihn nicht auszurotten, damit unsere Zivilisation nicht untergeht, ist es notwendig, den Menschen zu Christus zurückzukehren, der gekommen ist, um den Menschen und die Welt zu retten. Nur in ihm ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Der Weg, den es sich lohnt zu folgen, die Wahrheit, die Freiheit gibt, und ein Leben, das Freude und ewigen Frieden bringt. Und das ist unser Trost. Jesus, an den wir glauben, geht kraftvoller mit uns, wie früher sichtbar  mit seinen. Er kommt mit seinem Geist, um uns zur Wohnstätte des Vaters zu bringen, und wir werden seine Herrlichkeit, Nähe und seinen Frieden erfahren. Wir leben bereits das ewige Leben, unsere Auferstehung mit Christus, unsere Zukunft.