Archiv für den Monat: Juni 2017

Samstag der 12. Woche im Jahres Mt 8,6-17

Viele kommen von  Osten und  Westen  und mit Abraham und Isaak und Jakob zu Tisch liegen werden  in dem Reich der Himmel, sagte Jesus, er sei mit euch.

Im heutigen Evangelium werden wir von einem Hauptmann hören, der Jesus um die Heilung seines Dieners. Das war überhaupt nicht üblich, dass ein Herr sorgt um die Gesundheit seines Knechtes. Und nehmen wir noch eines wahr. Er glaubte dass Jesus seinen Diener heilen kann.

Jesus, du bist der Helfer aller Menschen. Herr, erbarme dich unser.

Du bist für uns der Urheber ewigen Heils. Christus,erbarme dich unser. 

Du schenkst Glauben inmitten der Zweifel. Herr, erbarme dich unser.

Wenn der Mensch sich nicht durchhelfen  kann, sucht er bei anderen Menschen die Hilfe. Als die Ärzte wussten den Diener des Hauptmannes nicht heilen, der Hauptmann, bittet Jesus um die Hilfe. Jesus ist bereitwillig zu helfen.Selbst Jesus sagte: Bittet, und es wird euch gegeben werden,und ihr  werdet finden, klopft an , und  es wird euch aufgetan werden. Denn jeder Bittende empfängt, und  Suchende findet und dem Anklopfenden wird  aufgetan werden.Mt 7, 7-8 Hier können wir fragen. Warum entschloss sich Jesus zu  helfen? Was führte Jesus? Das war die echte Liebe. Für Jesus, war immer wichtig, dass die Menschen glauben, dass er ihnen helfen kann. Wie steht  mit unserem Glauben? Glauben wir, ohne Zweifel, dass er uns helfen kann. Spüren wir, dass durch den Glauben Jesus gibt uns alles? Der französische  Gelehrte Jouroyuthath während seines Studiums verlor den Glauben. Damit seine Seele sehr litt. Er besann sich an seine Kindheit, als er noch der Gläubige war, wie er damals glücklich war. Er sehne sich nach solchem Leben, aber er konnte es nicht durchführen, weil ihm den Mut fehlte. Nach vielen Jahre kam er zurück nach seiner Heimat. Er besuchte die heilige Messe. Die Menschen beteten mit Glauben für ihre Verstorben. Nur ich ,,erleuchtet“ durch die Wissenschaft war ich ohne Glauben,ohne Licht, ohne Ruhe. Seine Erfahrung bestätigt, was schon der heilige Augustinus sagte. Unzufrieden ist unser Herz, bis es in Gott ruht. Suchen wir die Hilfe dort, wo die Hilfe  wirklich finden können. Bei Jesus.

Zu Gott, dem wahren Vorbild aller Vaterschaft lasst uns beten.

Eine neue Möglichkeit des Lebens steht uns offen, nämlich die Gestaltung unseres aus Gottes Frieden. Deshalb bitten wir.

Wenn wir das Brot des Lebens teilen, empfangen wir die Kraft, der  Einheit  unter den Menschen zu dienen.

Begräbnis Junius 2017

Sehr geehrte trauernde Famile.

Ich weiß, dass ihre Gedanken jetzt auf ihren Verstorbenen konzentriert sind. Jeder von euch durchlebte mit unserem Bruder, eine bestimmte Zeit seines Lebens. Sie kennen seinen Lebenslauf. Was er machte, wie er war. Aber wie  geht es ihm jetzt  wenn er nach Hause zu Gott geht? Wie entwickelt sich der Mensch wenn er stirbt, in die Ewigkeit? Davon wissen wir sehr wenig. Hier ist unser Verstand nicht ausreichend. Unser Glaube kann sich nicht von unserem Verstand leiten lassen. Unser Glaube hat seinen Grund  in der Lehre Jesu Christi, der der Sohn Gottes ist. Von ihm wissen wir, dass die Menschen die im Glauben an ihm starben, schon jetzt selig sind. Jesus sagte zu dem Schächer, der neben ihm gekreuzigt war. Noch heute wirst du mit mir im Paradiese sein. Das ist das Wesen der Seligkeit, das nur Jesus Christus  anbieten kann ,, atmet“ auf, denn auf euch wartet die  grenzlose Herrlichkeit. In der Bibel schreibt man über den Kranz des Lebens, Palmzweige, weiße Gewänder, Lobgesang. Der Inhalt dieser Wörter bedeutet. Vollkommenheit, Sieg,  Reinheit und Freude. Denn dieses Verwesliche muss Unverweslichkeit  anziehen und dieses  Sterbliche   Unsterblichkeit anziehen 1 Korint. 15,53. Aus diesen Worten klingt der Triumph-Sieg. Besiegt ist auf immer  der  Tod, gegen den der Mensch immer kämpft.  Der Apostel  Paulus schaut in die Augen des Todes und sagt: Tod wo ist dein Sieg? Wo ist o Tód dein  Stachel? Christus überwältigte  den Tod, durch seinen Tod am Kreuz.  Über alles erstreckt sich  die Vergänglichkeit- die Hand des Todes. Jede Blume , jede Quelle einmal ,,wird alles vertrocknen“. Jedes Wurm,  alle Vögel  haben ein kurzes Leben. Die Menschen und die Tiere sterben. Niemand kann vor dem Tod  entfliehen. Die Vergänglichkeit  beginnt schon nach der Geburt eines Menschen, und ihre Macht wächst im fortgeschrittenem Alter. Wir altern, wir werden älter, unsere  Kräfte unser Gedächtnis wird schwächer. Wenn wir  jetzt an unseren Bruder Rudolf denken, erinnern wir uns daran, wie die Vergänglichkeit sich bei ihm geäußert hat. Je älter  die  Menschen werden, desto mehr  zeigt sich an ihnen die Vergänglichkeit. Und dann kommt der Tod. Und doch ist der  Tod überwunden, durch Jesus Christus, der uns erlöst hat. Alle Krankheiten, Schwachheiten, alles Schwere, wird plötzlich vergehen, die Lebenskräfte entwickelt sich ganz neu und sprudeln wie  ein  Geysir  des  Lebens. Das nennet sich der Kranz des Lebens und dieser Kranz des Lebens wartet auf jemanden von uns, der an Jesus glaubt. Aber kommen wir zurück zu unserem Bruder Rudolf. Er hat schon alle Schmerzen hinter sich, er ist schon von allem Leid befreit, er hat keine Schmerzen mehr. Der Kranz des Lebenns bedeutet vollkommene  Entwicklung. Gott gab uns die Gabe und Fähigkeit, alles was den Menschen ausmacht, alles Gute in ihm zu behalten,  dass es durch den Tod nicht  verschwindet. Das weise  Gewand  bedeutet die Reinheit. Bei Gott  ist  nichts unrein, nichts sündhaft. Dort ist das, was die Seligkeit ausmacht. Niemand hegt böse Gedanken, ist egoistisch. Nichts verursacht Unbehaglichkeit und Angst. Niemand  teilt ein, und teil aus. Die Liebe leitet alles in  schöne Einigkeit. Dort wo keine  Sünde ist, da ist  Glückseligkeit. Kein Wunder,  wo die Schar der Seligen beginnt, ist Lobgesang. Dort verstehen die Menschen  Gottes Wege. Das woran sie sich einst am meisten beklagten , ruft in ihnen jetzt, die innigste Dankbarkeit hervor. Sie danken Gott für alles, auch danken sie für uns. Unser Bruder erreichte schon das Ziel seines Lebens. Er ist schon dort, wo wir ihm einmal nachfolgen werden. Wir danken ihm für alles, was er für uns getan hat.

 

13.Sonntag im Jahr A Mt 10,37-42

13.Sonntag 2017 

Einführung

Jesus sagt im heutigen Evangelium: Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen. (Mt 10,39). Das Leben für Jesus verlieren bedeutet, Gott den richtigen Platz in seinem Leben zu geben. Es geht also um die Hierarchie der Werte. Gott Zeit zu geben, ist kein Verlust, sondern die Erfüllung des Lebens.

Predigt

Warum bevorzugen Menschen eher weltliche Ziele als Ziele Gottes? Die Antwort finden wir in der Gesellschaft, in der wir leben und wo es geradezu ein Programm ist, nur das zu suchen, was die anderen wollen. Wir leben in einer Welt, wo vieles auf uns einwirkt. Ich denke da an Filme, Reklamen und vieles mehr. Das bestimmt die Kultur und den Lebensstil. Man gibt sich Mühe, alle zu überzeugen, dass man nur dann glücklich wird, wenn man dies oder jenes sich kaufen kann, wenn man großartige und teure Urlaube sich leisten kann, oder wenn diese schöne bewundernswerte Frau meine Gattin wird. Man will also alle Träume verwirklichen, die Glück versprechen oder vorgaukeln. Durch eine solche Gesellschaft, in der wir heute leben,  werden wir zu einem vorprogrammierten Menschen. Es ist aber dann nicht leicht, die falsche Programmierung loszuwerden.

Doch gibt es aber auch ein anderes Denken und einen anderen Lebensstil. Wir können uns in die Stille zurückziehen und unser Gebet an Gott richten. Der Geist Gottes wird dann in uns wirken. Das ist ein anderes Programm, ein Kontrastprogramm. Es führt dazu, dass wir unser Glück nicht in diversen Sachen suchen, in Illusionen für die Zukunft. Unser Glück ist dann in Reichweite, aber es gibt eine Bedingung: Wir sollen zufrieden sein mit dem, was wir haben. Der Geist Gottes zeigt uns den Weg der Liebe, den Weg des Dienens, den Weg der Vergebung und Barmherzigkeit. Das sind Werte, die unser Leben gesünder und zufriedener machen. Das sind Werte, die Göttliches in sich haben. So kann man die Bedeutung des Satzes von Jesus verstehen: Wer das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen. Wer sich nur nach dem Zeitgeist ausrichtet, wird enttäuscht werden. Wer sein Leben nach dem Evangelium ausrichtet, wird Licht im Leben und Ruhe in seiner Seele finden. Immer, wenn wir uns an Gott interessieren, sind wir ein Schrittchen näher der Grundwahrheit unseres Daseins. Diese Grundwahrheit ist es, die die Menschen glücklich machen will.

Dazu die Geschichte: Worin liegt das wirkliche Glück und wie sollen wir es finden? Ein Schotte ging in ein Geschäft und wollte seiner Braut ein Geschenk kaufen, das ihr Glück bringe, aber nicht zu teuer war. Die Verkäuferin sagte zu ihm: Sie könnten auf der Wiese ein vierblättriges Kleeblatt pflücken. Das Glück kann man nicht kaufen, es muss sich entwickeln. Es ist aber auch unmöglich, es auf der Wiese zu finden, es muss im Herzen des Menschen entstehen.

Brautleute wissen, was notwendig ist, um glücklich zu sein. Es ist wichtig, immer wieder miteinander zu reden, alles auszureden. Es ist wichtig,  aufmerksam auf einander zu sein, den anderen Zeit zu schenken –  und es ist gut, auch manchmal Demut zu üben. Das hat alles nichts mit Kaufen zu tun oder mit Kreativität. Wenn man keine Zeit für einander hat, leidet die Beziehung daran.

Blumen auf dem Balkon, ein gemähter Rasen verraten, dass dort jemand lebt, der Zeit hat für seinen Lebensbereich. Fußballspieler, Sänger, Schauspieler, Künstler opfern viel Zeit für ihre Tätigkeit. Erfolg und Glück kann man nicht im Geschäft kaufen oder auf der Wiese finden. Ein gutes Ergebnis erfordert Zeit, die man dafür opfert. Denken wir einmal nach: Für wen nehmen wir uns die meiste Zeit? Sind es die Kinder, ist es der Ehemann, sind es unsere Hobbies?

Ja, guter Gott, ich verliere so ungern. Ich bin ein Mensch des 21. Jahrhunderts, der finden will, aber nicht verlieren. Ich bin mir zwar bewusst, was du uns immer wieder lehrst. Ich bitte dich aber um die Kraft, dass ich verlieren kann für andere! Ein Vater, der seine Zeit seiner Frau und seinen Kindern opfert, wird belohnt durch eine liebende Familie. Ein Mensch, der ständig seine Zeit für einen Gasthausbesuch verbraucht und zu viel trinkt, wird immer betrunken heimkommen. Herr, gib uns die Kraft, dass wir es nie als verlorene Zeit sehen, wenn wir beten, wenn wir die Heilige Messe besuchen, wenn wir in der Heiligen Schrift lesen! Es soll uns bewusst werden, das wir diese Zeit dir schenken – und das bedeutet für uns Zeit zu gewinnen für die Ewigkeit bei dir. Wenn wir es nicht für nötig finden, dir Zeit zu schenken, so werden wir die Ewigkeit verlieren!

 

Freitag der 12.Woche Mt 8,1-4

Jesus Christus, der uns reinigt  von aller Schuld der Sünder sei mit euch.

Die gegenwärtigen Zeit ist bekannt mit riesigem Fortschritt  im ,,Feld“ der Medizin. Trotzdem sind auch heute viele Menschen unheilbar krank. Krebs, HIV, AiDS. Der Mensch, der unheilbar krank ist kann zwei Einstellungen einnehmen. Die erste Einstellung ist die Resignation. Der Mensch hört auf etwas zu machen für seine Genesung. Die zweite Einstellung ist ganz  umgekehrt. Ein solcher Mensch bemüht sich alles machen für seine Genesung und bittet Gott um die Heilung.

Jesus, du hast Aussätzige von  ihrer Not und Krankheit geheilt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast Sünde, Tod und Verdammnis überwunden. Christus, erbarme dich  unser.

Du willst uns  frei machen von der Schuld der Sünde. Herr, erbarme dich unser. 

Der Aussätzige  sagte zu Jesus. Herr wenn du willst, kanst du  mich reinigen. Und er streckte seine  Hand aus, rührte  ihn an und sprach. Ich will, werde  gereinigt.

Wollen  rein zu sein. Das ist die Sehnsucht  des Menschen, der Jesus sucht für seine Heilung. In seinen Worten war kein Befehl. Dieser Aussätziger kommt zu Jesus  mit der Bitte, die demütig war. Jesus sah , dass dieser Mensch glaubt,  dass Jesus ihn heilen kann. Wegen dieses Glauben heilte ihn Jesus.Der Aussatz war sehr ernste Krankheit. Der Betroffene musste von Gemeinschaft getrennt sein, damit die andere nicht  anstecken werden. Der Aussätzige lies die Heilung nur auf Jesus. Er wusste, dass nur Jesus, kann ihn heilen. Er hatte keine Angst zu den Menschen auch wenn er riskierte, dass er gesteinigt wird, weil er die anderen bedroht. Er weisst, dass Jesus ihn heilen wird.

Alles, was Gott will, geschieht in dieser Welt. So wollen wir uns dem Willen des Vaters ergeben und beten.

Christus hat den Aussatz der Sünde geheilt und  will uns  seinen Frieden  schenken. Wir bitten ihn.

Selig, die rein sind von aller Schuld und  eingehen in das Reich des Vaters.

Schulsgottesdienst 6.Juli 2017

Schulschlussgottesdienst Gallspach, am 6. Juli 2017 um 8.00 Uhr

Der gute Hirte

 1.Einzug: instrumental Orgel Andrea, anschließend: Lied: Wenn der Morgen erwacht  24/3. Teil

2.Kreuzzeichen und Begrüßung: Peter   Liebe Schülerinnen und Schüler!  Eure Schulzeit geht zu Ende. Wir sind  jetzt zusammengekommen, um für  das Vergangene  zu danken und für die Zukunft zu bitten. All unsere Zeit ist ein Geschenk aus Gottes Hand. Wir nehmen sie dankbar an und versuchen , sie zu gestalten und etwas Wertvolles daraus zu machen, damit uns dies gelingt, müssen wir unsere Kräfte einsetzen, brauchen aber auch die Hilfe Gottes.Es geht  uns  in diesem Gottesdienst um beides; um Dank und Bitte.

Bußakt.

    1. Priester: Wir wollen auf das vergangene Schuljahr zurückblicken und dir Herr eingestehen, dass wir Fehler gemacht haben.
  1. 1. Guter Gott, in einer  guten Gemeinschaft sind  alle füreinander da. Wir haben einander immer wieder in Stich gelassen. Bitte verzeih uns.
  2. Singen: Herr, erbarme dich unser

     2.Guter Gott, Schadenfreude und Spott sind sehr schmerzhaft. Oft haben wir uns über andere lustig gemacht. Bitte verzeih uns.

  3. Singen: Herr erbarme dich unser
  4. 3) Guter Gott, die Schule ist eine große Gemeinschaft. Es braucht Regeln für ein gutes Miteinander. Für unsere Lehrerinnen waren wir manchmal ein Ärgernis, wenn wir diese Regeln absichtlich nicht befolgt oder gelogen haben. Bitte verzeih uns.

  5. Singen: Herr erbarme dich unser.

    3.Vergebungsbitte: Peter

    4.Tagesgebet: Peter

    5.Lied: Mit einem Freund an der Seite 3 Str.. 50/3. teil

    6.Evangelium: Joh 10,11-16 Peter

  • 7.Charlotte – Gespräch mit Kindern

  • Jesus will unser Hirte sein,der die seinen behütet, der ihnen  nachgeht, wenn sie sich verirrt haben und der genau weißt, was seine Schafe zum guten Leben  brauchen.Im Rucksack des Hirten findet sich auch etwas, das gut zu euren kommenden Ferien passt. (Auspacken: Eine Flasche GUTE-LAUNE-SAFT, eine Schachtel ZUFRIEDENHEIT-ZUCKERL, eine Dose DANKE-KEKSE und ein Säckchen mit den SPUREN GOTTES).

    • Mit dem GUTE-LAUNE-SAFT dürfen wir heute am Zeugnistag und in den Ferien gute Laune weiterschenken, damit sich andere Menschen darüber freuen können. Ihr sollt oft davon trinken.
    • Die ZUFRIEDENHEIT-ZUCKERL zeigen uns, dass wir genügsam mit dem sein sollen, was wir haben. Wir sollen nicht neidisch sein auf andere, die oft mehr können oder viel mehr dürfen.
    • Die DANKE-KEKSE erinnern uns daran, auch einmal „DANKE“ zu sagen in den Ferien: Für den Schutz Gottes, für schöne Erlebenisse oder eine gute Gemeinschaft. Ein Kind hat dazu einmal ein sehr schönes Danke-Gebet aufgeschrieben: (Ein Kind liest es vor)
    • Die SPUREN GOTTES lassen sich wie wir es gerade gehört haben, an vielen Orten sehen: in der Natur, in Menschen, die uns begegnen, wie Eltern, Freunde und anderen. Aber auch viele Erlebnisse zeigen uns Gottes Spuren.
    • Gott meint es gut mit uns. Er führt uns wie ein guter Vater, er behütet uns wie eine gute Mutter. Deshalb wollen wir als seine Kinder das Vater Unser singen.

      12. Vater Unser – gesungen

      13.Fürbitten Einleitung und Schluss: Peter P: Wir wollen jetzt voll Vertrauen unsere Bitten vor Gott bringen:

    • 1. Lieber Gott! Begleite uns in den Ferien und hilf uns, dass wir in unseren neuen Schulen unsere gute Laune nicht verlieren und zufrieden sind. Wir bitten dich, erhöre uns.

    • 2. Lieber Gott! Hilf uns, dass wir in den Ferien elektronische Geräte beiseite legen und Zeit füreinander finden.Wir bitten dich, erhöre uns.

    • 3. Lieber Gott! Gib uns offene Augen und Ohren für deine Spuren. Für die Blumen am Wegrand, für den schönen Schmetterling und für den Gesang der Vögel. Wir bitten dich, erhöre uns.

    • 4. Lieber Gott! Lass uns nicht vergessen, dir zu danken für all das Schöne und Gute, das wir täglich erleben dürfen. Wir bitten dich, erhöre uns.

       P: Guter Gott, stärke unser Vertrauen in dich, damit wir jeden neuen Ferientag als Geschenk von dir erkennen und mit deiner Kraft das Beste daraus machen.

      14.Segnung der 4. Klassler + Katharina Berger   PETER    / instrumental Orgel Peter: Wir wollen heute besonders auch für die Kinder der 4. Klasse bitten: Guter Gott: Lass sie in ihren neuen Schulen gute Gemeinschaften finden, wo sie sich gut einfügen und weiter entwickeln können. Gib ihnen deinen Segen, damit Sie immer spüren: Du bist JAHWE, DU bist der ICH-BIN-DA. Jesus ist der gute Hirte, der sogar dem Schaf nachgeht, das den falschen Weg genommen hat. Wir wollen nun für euch das Segenslied singen.

  1. 15.Lied: Der Vater im Himmel segne dich: 23./3. Teil

    16.Abschiedsworte und Segensgebet für alle: Peter

    Die Ferien sind wieder da. Ihr alle freut euch auf die Ferien. Ihr braucht die Ferien. Jesus sagte zu seinen Jünger. Kommt mit, ihr alle, an einen einsamen  Ort  und ruht  euch ein  wenig aus. Mk 6,31. Für uns  heute ist es noch wichtiger, dass wir uns erholen. Aber sich erholen bedeutet überhaupt nicht, nichts zu tun, oder den ganze Tag zu schlafen. Die Zeit der Ferien ist die Zeit, die wir dem widmen können, was wir gerne tun, was uns interessiert, oder wir  besuchen die Orte, Länder, wo wir durch das Schuljahr keine Zeit haben dorthin zu reisen. Noch etwas möchte ich euch sagen. Gewöhnlich ist in den  Ferien schönes Wetter angesagt. Es ist warm, die Sonne scheint. Wir können in die Natur gehen. Und in der Schönheit der Natur können wir Gott begegnen. So wird nicht nur unser Leib sich ausruhen, sondern auch unsere Seele. Vergesst  nicht auf das Gebet, und den Besuch einer Hl. Messe in der Kirche. Für  mich bleibt nur noch ein Wunsch für Euch. Dass  ihr  gesund  und wohlbehalten  wieder im September  in die Schule kommt, ausgeruht und  mit  neuen  Erfahrungen.

  2. 17. Charlotte: Kekse und Zuckerl werden ausgeteilt, Schöne Ferien, Lied ansagen.  Lied;  Das Schuljahr ist aus, wir  gehen nach Haus; 3-Strofen K 23/ 2 .teil

  3.  Auszug: Orgel Andrea

     

  4. Lied: Das Schuljahr ist aus, wir gehen nach Haus : 3 –Strofen     K23 / 2. Teil

Hl. Petrus und Hl. Paulus

Hl.Petrus und Hl.Paulus 2017 Brünnlein  und Spinngewebe

Einführung

Wenn wir auf dem Wandern ein Brünnlein finden, freuen wir uns, dass wir uns  mit kaltem Wasser erfrischen können. Ein Maler malte ein Bild. Im unten Ecke ist ein Brünnlein und unten ist der Text. Es wartet auf den Durstigen. in oberen Ecke ist ein Gespinst und dort der Text. Sie wartet auf ihre Beute. Die Spinne ist beutegierig, das Brünnlein gebendes. Unter diesen zwei Polen entwickelt sich unser ganzes Leben.

Predigt

Auf die Persönlichkeiten  heiligen Petrus und Paulus können wir wahrnehmen der Prozess des Überganges ab Ausbeutung zum Schenken. Petrus war der Zeuge der vielen Wunder: Er sah das Brotvermehrung. Jesus Schreiten übers Wasser. Wunderbarer Fischfang. Daraus, was er bei Jesus sah, hat er gelernt, dass Jesus nicht beutegierig ist sondern spendender ist. Und Petrus weihte diesem Styl des Lebens, sein Leben. Trotz seinem Versagen, kehrte er immer zu Gott zurück, der die Liebe und Gute ist.

Der heilige Paulus überlebte ,,Beutegierung“ in dem Sinn des Fanatismus. Solange er erlebte nicht die Bekehrung, war er davon überzeugt , dass er gut macht, wenn er die Christen verfolgt. Dann widmete sein Leben die Verkündigung des Evangeliums. Auch er musste von,, Ich habe die Wahrheit“ zu ,,Jesus ist die Wahrheit“. Später schrieb er an die Korrintäer; Wenn ich mit den Sprachen der Menschen und der Engel rede, aber  nicht Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz geworden oder eine  schallende  Zimbel. Und wenn ich Weissagng habe und alle Geheimnisse und  alle Erkenntnis weiß, und  wenn  ich allen  Glauben habe, so das ich Berge  versetze, aber nicht die Liebe habe. so  bin ich nichts. 1Korinther 13,1-2. Paulus begriff wie wichtig ist , vom Egoismus zur Liebe übergehen. 

Das, was Petrus und Paulus erlebten, übergaben sie weiter der Gemeinschaft der Gläubigen. Wir bekennen dieselbe Wahrheit dass Gott der Brunnen des Weisheit  und der Liebe lädt uns ein vom Egoismus zur Liebe übergehen. Die Apostel Petrus und Paulus sind für uns die Aufforderung, damit wir uns nicht verwickeln in eigene Hochmut, Egoismus, Bosheit, sondern aneignen sich evangelisch styl des Lebens. Das Leben erfüllen mit Liebe zum Gott und zu den Nächsten. Zur Illustration führe ich zwei Geschichte; Eine junge Amerikanin verheiratete sich mit einem reichen Mann aus New York. Obwohl sie aus einer christlichen Familie stammte, später aneignete sich hedonistisch Lebensstylus. Am wichtigste für sie war, viel Geld haben, die schönste Kleider zu haben, auf aufwendigste Urlaub zu gehen, sich unterhalten. Die junge Frau vergaß leicht Gottesliebe und Nächsteliebe. Einmal  sie reiste mit dem Zug und es ist ein Eisenbahnufall geschehen. Die junge Frau geriet  ins Krankenhaus. Sie fragte den Arzt. Werde ich sterben? Der Arzt antwortete. Es ist ernst. Wie viel Zeit habe ich noch? Ich weiß es nicht. Vielleicht einige Stunden. Die junge Frau regte auf. Das ist nicht möglich. Sofort führen sie mich nach New York. Aber,Madam, das geht nicht. Dann sie began zu schreien. Es ist zu spät? Was alles wollte ich mit meinem Geld machen? Die Schwester sagte zu ihr. Wenn Sie sich aufregen werden, werden ihnen belasten. Die Frau ist wirklich gestorben und der Arzt  konstatierte. Ich habe nie in meinem Leben gesehen, den Menschen so verzweifelt zu schreien. Es ist spät. Aus dieser Geschichte sehen wir, dass wer in seinem Leben ein Egoist ist, folgt nur seine eigene Interesse, einmal wir ihm aus den Händen alles ausgefallen. Darum fordert uns die Kirche auf dass wir nicht Egoisten bleiben. Ein anderes Beispiel: Der Priester versorgte den Kranken im Krankenhaus und er kam aus dem Zimmer heraus. Dann betrat das Zimmer der Arzt. Der Kranke fragte ihn. Herr Doktor. Wie steht das mit mir? Genug schlecht.Das macht nicht. Ich habe meine Sache in Ordnung. Wenn der Arzt mit dem Priester traf sagte der Arzt zu Priester. Ich möchte gern so sterben. So viele Ruhe ist in diesem Kranken.  Ja,  da er bemühte sich Gott und Nächsten lieben, ganz natürlich in seine Seele tritt die Ruhe ein. Sicher er wurde nicht von Schmerzen befreit, aber trotzdem überlebte er  seine ,,Abfahrt“ mit der Ruhe. Heute, wenn wir uns das Fest der heiligen Petrus und Paulus erinnern, die Kirche lädt uns ein,  sich konzentrieren daran, was in unserem Leben wesentlich ist. Und wesentlich ist die Liebe zu Gott und zu den Menschen. Die heutigen Heiligen hinterliesen uns ein schönes Beispiel, das wir nachfolgen sollen. 

Hl.Irenäus Mt 7,15-20

Jesus Christus, der sagte; Hütet euch vor den falschen Propheten, sie kommen zu euch wie harmlose Schafe, sei mit euch.

Der heilige Irenäus war der Schüler des heiligen Polykarpus und der der Schüler des heiligen Apostel Johannes. Der Missionsweg führte ihn in Lyon. Im Jahre 177 wurde der Bischof Potinus ermordet.  Zu seinem Nachfolger wurde Irenäus einstimmig  erwählt. Unter seinen Schülern gehörte auch der heilige  Irenäus. Irenäus kämpfte gegen damaligen Heräsen.

Jesus, du hast alles getan zur Ehre des himmlischen Vaters. Herr,erbarme dich unser.

Du hast den Vater in der Stille des Gebetes gesucht. Christus erbarme dich  unser.

Deine Freude war es, den Willen des Vaters zu tun, erbarme dich unser.

Hütet euch vor falschen Propheten. Die Geburt eines falschen Propheten ist zu sehen in der Abweichung vom richtigen Weg, und in der Fähigkeit diese Abweichung zu begründen. Welche Gründe führt er gewöhnlich an? Zum Beispiel: Sich anpassen der Mehrheit, die  sich doch nicht irren  kann. Eine beliebte Thema eines falschen Prophete ist auch der Kampf gegen die  Bigotterie und fanatischen Rigorismus. Damit  er erfolgt ist und auf seine Seite je mehr Menschen gewinnt, fürchtet er nicht das Evangelium zu verdünnen, dabei seine Weisheit ihm berät, was für seine Ziele anführen und was verschweigen. Gegen die Menschen ist er immer angehnem. In dem  Fall des Misserfolges hält er warten aus, auf ihre Zustimmung , Aber nach der Zeit, wenn diese Zustimmung kommt nicht , er fletsch seine Wolfzähne. Die falschen Propheten waren nicht nur im Alten Testament. Sie waren auch zur Zeit Christi und auch später. Das sichere Erkennungszeichen sind die Taten,  die Frucht, die uns sagt mit wem haben wir zu tun.

Zum Vater, der im Verborgen ist und alles Verborgene sieht wagen wir  zu beten.

Wahre Gerechtigkeit führt immer zum Frieden. Um diesen Frieden bitten wir.

Selig, die frommen Sinnes Gott dienen und den Lohn des Himmels erhalten.

Dienstag der 12.Woche Mt 7,6 12-14

Jesus der sagte: Gebt nicht das Heilige den Hunden, werft auch nicht eure Perlen vor  die Schweine, sei mit euch.

Jesus sagte zu seinen Apostel : Alles nun  was irgend  ihr  wollt   dass euch  die Menschen tun, das tut auch ihr  ihnen ebenso. Denn  dies ist  das Gesetz und die Propheten. Weiter sagte Jesus, dass zum Leben ein enger Weg führt.

Jesus, du hast uns das Wort, deiner  Botschaft hinterlassen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns  den Weg des Heiles kundgetan. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns  den Frieden des Vaters verkündet.

Jeder Gläubiger muss sich dessen bewusst werden, dass er beruft ist Evangelium zu verkündigen. Notwendig sind  nur die Worte, sondern auch Beispiel. Wir kennen den Spruch:Verba movent, exempla trahunt. Die Worte bewegen, die Beispiele anziehen. Was wollte Jesus mit diesem Vergleich über die Perlen und Schweinen sagen? Den Juden bekannt war , dass was im Tempel geopfert wurde. darf  man zu anderen Ziele nicht gebrauchen werden. Zum Beispiel, der Fleisch, der im Tempel geopfert wurde , konnte nicht vor den Hunden werfen,  oder die Perlen den Schweichen werfen. Der Sinn dessen ist. Es hat keinen Sinn die Wahrheit  den Menschen vorlegen, die daran nicht vorbereiten sind, oder sie haben keine Sehnsucht oder die Bereitwilligkeit sie zu empfangen. Die Wahrheit des Evanjelium darf nicht verunehrt werden. Die Heilige Sachen sind die Wahrheten des Glaubens und alle Mittel  der Gnade, die die Apostel bekamen, für die Gläubigen. Darum sollen sie nicht deň Menschen erteilen, die aus ihnen Spot machen, oder beschimpfen. In der Vergangenheit verbergte die heiligen Sachen vor den Heiden.

Zum himmlischen Vater, deň vollkommenen Gott,dürfen. wir voll Vertrauen beten.

Wer allen Streiten und alle Gegensätze überwindet,wird Gottes Frieden ernsten.So bitten wird den Herrn.

Selig,die den Nächsten lieben und Söhne des ewigen Vaters genannt werden.

Begräbnis Juni 2017

Liebe trauernde Familie

Der Tod ist ein unwilkommener Gast. Niemand lädt ihn ein. Doch der Tod besucht früher oder später jeden Menschen. Mit dem Tod müssen wir rechnen, auf den Tod müssen wir vorbereitet sein. Ich denke , dass unsere Schwester Hildegart auf ihren Tod vorbereitet war. Wir sind hier zusammengekommen,damit wir uns von unserer lieben Verstorbenen verabschieden, damit wir ihr unsere  letzte Verehrung schenken, und bedanken  uns bei ihr, für alles was sie in ihrem Leben leistete, für alles was schön und gut war.

Predigt

Brüder und Schwestern in Christus.

Über den heiligen Karl Borrömeus spricht man , dass er  das Bild des Todes aufmalen ließt. Der Maler malte das Bild, wie es zu dieser Zeit üblich war. Ein Gerippe mit einer Sense. Karl stimmte dieser Darstellungen nicht zu. Er sagte zu dem Maler. Sie sollten das Bild vom Tod mit einem goldenen Schlüssel in der Hand malen, weil der Tod das Tor zum ewigen Leben öffnet.

Unser Aufenthalt auf  Erden ist zeitlich begrenzt. Früher oder später müssen wir heimgehen in die Ewigkeit, zu unserem Gott. 

Wir sollen den Menschen ähnlich sein, die auf  die Rückkehr ihres Herrn warten. Ich weiß, wie es ihnen schwer fällt, ein jeder Mensch  nimmt ungern  Abschied von seinem Nächsten. Und selten kann man ihn in diesem Augenblick trösten. Wir dürfen nicht  vergessen, was  uns die Taufe lehrt. Gerade jetzt ist die geeignete Zeit dafür, uns bewusst zu machen, dass durch die Taufe wir  Kinder Gottes wurden, und unser ganzes Leben hingeführt werden  zu dem einzigen Ziel. Zum ewigen Leben. Ja der Tod ist das Schicksal und die Hoffnung eines  jeden Menschen, also auch unsere Hoffnung. Das  einzige Mittel wie  wir die Trauer  und die Angst vor dem Tod besiegen, ist der feste Glauben und die Hoffnung, dass der Tod  das Tor in die Ewigkeit ist. An den Grabplatten sehen wir ein Symbol. Das Kreuz. Das Kreuz zeigt uns den Weg zum Heil. Unser Leben hätte keinen Sinn, wenn  wir keine Hoffnung hätten, das ewige Heil zu erreichen. Und so werden alle Schwierigkeiten, Leiden, Wehen  ein Mittel zur Erreichung dieses Zieles. Der Tod bedeutet für uns nicht das Ende, sondern das Tor in die Ewigkeit. Der Tod kann zwar unseren Leib zerfallen lassen, aber nicht unsere Seele. Gerade sie ist zum Heil bestimmt. Leben wir in voller Hoffnung,und in Jesus Versprechen. Lassen wir uns  nicht  durch  die heutigen Welt belügen, dass  es keine Ewigkeit gibt. Es gibt die Ewigkeit, denn es gibt Gott, der ewig ist und er will, dass wir zu ihm kommen und auf ewig mit ihm leben. So wird unsere Schwester Hildegart  bei Gott auf ewig leben.

Montag der 12 Woche Mt 7,1-5

Jesus,der sagte:Warum siehst du deň Splitter imAuge deiner Bruders, Aber deň Balken in deinem Auge bemerkst du nicht, sei mit euch.

Warum verbietet Jesus seinem Jünger richten und verichten.? Die Hauptgründ dessen ísť, dass dieses Recht richten zugehört nur Gott. Nur Gott kennt alle Umstände, die den Menschen zur Sünde führten und darum kann er sie gerecht beurteilen. Außerdem wissen wir, dass Gott voll der Barmherzigkeit ísť und er hat das Mitleid mit den Sünder und darum sein Gericht nie grausam wird.

Jesus du bist nicht gekommen die Welt zu verurteilen.

Jesus, deine Liebe zu uns Menschen ísť unendlich.

Jesus,du willst jeden Menschen zu retten.

Erinnern wir uns an die Geschichte, als zu Jesus eine Frau zugeführten, ertappt beim Ehebruch. Was sagte damals Jesus ? Niemand hat dich verurteilen? Auch ich verurteilen dich nicht. Joh 8, 10-11. Er aber gab die ernsten Worten zu. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr. Joh 8,11. 

Wir Menschen kritiesieren gern die anderen, wegen der Fehler die anderen Menschen ,,abschreiben,,. Nach der Vorlesung des heutigen Evanjelium sehen wir unser Irtum, die darin liegt, dass wir über die anderen strenge Urteile aussprechen und unsere Kräfte überschätzen. Wer seine Nachteile kennt, der nie wird seine Nächsten verurteilen. Hier können wir auch über die Heuchelei sprechen. Eine Heuchler hat immer zwei Masse. Für dich selbst hat er immer die Entschuldigung, Aber wenn es sich um den Nächsten handelt, ist er unbarmherzig.Das ísť sehr schlechte Weg, von dem Jesus seine Jünger abwenden will.  Dichters nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn wie ihr richtet so werdet ihr gerichtet werden. Math 7,1-2

Das Gebet des Herrn erinnern uns immer wieder aj unsere Berufung zu einer Gemeinschaft, denn der eine Gott ísť der Vater aller Menschen.

Friede soll mit uns sein, nicht ein Frieden, wie die Welt ihn gibt, sondern der Friede,  den Jesus uns hinterlassen hat, seinem Frieden.

Herz Jesu Gefäß der Gerechtigkeit, erbarme dich unser.

 

 

Die Geburt Johannes der Täufer

Einführung

Die Geburt Johannes der Täufer war anders wie bei anderen Kindern. Bei seiner Geburt die Menschen sagten: Was wird aus dem Kind? Denn die Hand des Herrn war mit ihm. Johannes erfüllte in allem, was Gott von ihm verlangte.

Predigt

Johannes der Täfer bereitete viele Menschen beim Fluß Jordan für Jesus vor. Er ist für uns die Stärkung im Glauben. Erfüllen auch wir so treu unsere Sendung wie Johannes? Jesus brachte ganze Stunden  im Gebet. Das Gebet  vereinigt  uns mit Gott. Gott segnet die Betenden, erfüllt ihre Bitten, freut sich  aus  Feiern. nimm ihre Anbetung an. Er verzeiht ihre menschliche Schwachheiten Das Leben Johannes der Täufer war viele Jahre still. Er lebte viele Jahre in der Einsamkeit. Dann tritt er öffentlich auf. Johannes wurde bekannt. in ganzes Land. Die Menschen hielten ihn für großen Propheten.Jesus selbst sagte von ihm. Wahrlich ich sage euch, Unter allen die von Fragen geboren sind,, ist nicht aufgekommen, der größer  sei, als  Johannes der Täufer, der aber der kleinste ist im Himmelreich ist größer als er. Mt.11,11. In der Wüste, wo Johannes lebte, wurde in ihm die Berufung reif.  Zu dieser Berufung hat ihn Gott noch in der Schoß seiner Mutter berufen. Gott hat mit jedem von uns sein Plan. Wir aber haben ein Ziel . Wir sind berufen den Platz im Gottes Reich einzunehmen. Es hängt von uns ab, ob wir dieses Ziel erreichen. Wir sind heute in der Kirche auch darum, damit wir uns  im Glauben stärken.  Wir wissen nicht wann und wo werden wir sterben. Das wusste auch Johannes der Täufer nicht. Es ist aber sicher, dass der Tod ihn nicht überraschte. Er lebte immer mit Verbindung mit Gott, er erfüllte immer Gottes Willen uns das ist auch unsere Aufgabe.  

Da und die Freude der Erlösung verkündet wurde und wir in neuer Hoffnung leben, dürfen wir zum Vater beten.

Die sich zum Herrn bekehren, finden in ihm den Frieden. Um seinen Frieden bitten wir.

Selig, die sich zu Gott, unserem Herrn, bekehren und Gottes Volk in seinem Reich sein werden.

Herz Jesu Fest Mt 11,25-30

Herz Jesu, Quelle des Lebens und der Heiligkeit, sei mit euch.

Das Herz Jesu Fest, das wir heute feiern, stellt uns vor eine entscheidende Frage unseres religiösen Lebens. Ist Religion ein nützliches Brauchtum? Dient sie vor allem einer  moralisch-sittlichen Erziehung des Volkes? Oder ist Religion die notwendige Antwort auf die Liebe Gottes, die uns im Leben begegnet?

Jesus, aus Liebe bist du zu uns gekommen und Mensch geworden. Herr, erbarme dich unser.

Aus Liebe hast du Kranke geheilt und die Menschen vom Bann der Bosheit befreit. Christus erbarme dich unser.

Aus Liebe bist du den Weg des Kreuzes gegangen bis in die Bitterkeit des Todes. Herr, erbarme dich unser.

Vor einigen Jahren bekam die Welt eine Nachricht, die ihr Echo auch in Hollywood hatte, wo aus diesem Grund  ein Film gedreht wurde mit  dem Titel Romeo und Julia 86. Worum geht es?

In Patterson,  in einer kleiner Gemeinde in Kalifornien, erlebten zwei junge Menschen ihre erste Liebe.  Sie hieß Donna Aschlock und er Filipe Sanchez.  Donna war schwer krank. Die Ärzte waren der Ansicht, dass sie nur durch eine Herztransplantation gerettet werden  kann. Als dies Filipe hörte, sagte zu seiner Mutter: „Wenn ich sterben würde, dann gebt mein Herz meiner geliebten Donna“. Bald darauf klagte Filipe über Kopfschmerzen. Niemand aber nahm seine Worte ernst. Eines Tages wurde er bewusstlos und kam nicht mehr zu sich.  Jede ärztliche Hilfe kam zu spät. Nach seinem Tod erinnerte sich seine Mutter an den Wunsch ihres Sohnes. Nach einer gründlichen Untersuchung von Filipes Leichnam in San Francisco, nahm man die Transplantation des Herzens vor. Sie war erfolgreich.  Und so lebt Donna heute noch mit dem Herzen ihres Geliebten. Das Herz zu schenken auch nach dem Tod ist die Äußerung   einer großer Liebe.   

Das Geheimnis des  heutigen Festes lädt uns ein, über die Liebe, die Gott zu uns hat, nachzudenken. Gott nimmt seine Liebe zu uns Menschen ernst. Er schenkt sich uns in seinem Sohn. Und Jesus bewirbt sich  um die Herzen der Menschen. Der Gipfel seiner Bestrebung für die Liebe Gottes in den Herzen der Menschen war seine  Bereitwilligkeit  am  Kreuz den Tod zu erleiden.  Jesus öffnet sein Herz  auf dem Kreuz. Aus dem Jesus Herzen quillt das Wasser des Lebens. An dem letzten, dem großen Tag des Festes aber  stand Jesus da und sprach: Wenn  jemand  dürstet,  komme  er zu mir  und trinke. Joh 7,37.

Karl Rahner sagte, dass die Verehrung des Herzens Jesu zum Wesen des Christentums gehört. Heute aber bringt dieses Fest viele – hauptsächlich jungen Christen – in Verlegenheit, weil sie ihre  Motive des Glaubens übertragen  vom Herz auf den  Kopf. Der Bereich des Herzen mit dem Geheimnis der Liebe ist ihnen fremd.  Das Herz scheint für viele ein sentimentales Symbol zu sein. Die echte Liebe soll  gegenseitig sein. Wie werden wir auf die Liebe Gottes zu uns antworten? Wir wollen nicht bei  Sentimentalität, bei süßem in den Tag hinein träumen bleiben. Es ist nicht notwendig für die Liebe  zu argumentieren, denn der heilige Augustinus schreibt: „Es gibt kein Mensch, der nicht lieben würde.“ Nur ist die Frage,  was wir lieben? Es geht darum, dass wir auswählen, was wir lieben sollen. Die Sehnsucht, richtig zu lieben, bringt uns zu Jesus. Er rief uns zu sich mit den Worten: “ Lernt von mir, weil ich demütigen Herzens bin.“

Stellvertretend  für alle, die  sich  um Güte und Liebe  in ihrem  Leben  bemühen, beten  wir, wie  Jesus es uns gelehrt hat. 

Der Friede des Herrn ist die Brücke Gottes zu den Menschen um Leben zu schenken.

Seht, Leib und Blut unseres Herrn Jesus,  der wie ein Osterlamm  für uns  geopfert wurde. 

12.Sonntag im Jahr A Mt 10,26-33

12. Sonntag 2017 –  Fürchtet euch nun nicht vor ihnen.

Einführung

Der Mensch ist immer neugierig auf seine Zukunft, darauf, was ihn erwartet. Gott kennt unsere Zukunft. Er zählt mit uns. Er hat für uns die Perspektive der Ewigkeit. Diese Einstellung von Jesus ist gefasst in den Worten: Fürchtet euch vor denen, die den Leib töten, die Seele aber  nicht zu töten vermögen… Fürchtet euch  nicht, ihr seid mehr wert  als viele Spatzen. Gottes Zuneigung zu uns ist absolut. Darum können wir auf seine barmherzige Liebe vertrauen.

Predigt

Die Aufforderung – Fürchtet euch nicht – ist auch heute aktuell. In der Welt, in der wir leben, gibt es Kriege, Autounfälle, Flugzeugkatastrophen, Erdbeben, Überschwemmungen. Wir bedroht von verschmutzter Umwelt und von Zivilisationskrankheiten. Wir sehen, dass vielfach die zwischenmenschlichen Beziehung innerhalb der Familien nicht funktionieren.   Es gibt viel Korruption in der Politik. Eine bestimmte Angst haben viele Menschen auch vor den Flüchtlingen, vor der Bedrohung des Staates durch den Islam, den weltweiten Terrorismus. Der Mensch fragt sich bei diesen Befürchtungen: Wie wird das weitergehen? Jesus wusste über die Angst, die auf der Welt herrscht. Daher spricht er uns viel Mut zu, wenn wir von ihm hören: Fürchtet euch nicht, alles, was um euch ist, werdet ihr überwinden durch das Vertrauen in Gottes Vorsehung. Wenn wir vor etwas Angst haben sollen, dann ist das der Egoismus, der Hochmut, die Faulheit und die Gleichgültigkeit Gott gegenüber. Diese Gleichgültigkeit Gott gegenüber kann den Verlust des Lebenssinnes und auch den Verlust der Ewigkeit zur Folge haben.

Im Matthäus-Evangelium gibt an drei Stellen die Ermutigung: Fürchtet euch nicht! Das erste Mal am Beginn bei der Geburt Jesu, das zweite Mal bei der Aussendung der Apostel und das dritte Mal bei der Auferstehung. Bei der Geburt Jesu zweifelte Josef, ob er mit Maria eine Ehe eingehen sollte oder sie entlassen. Da wurde ihm von einem Engel eingegeben: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria zu deiner Frau zu nehmen, denn das Kind, das sie erwartet ist vom Heiligen Geist. Bei der Auferstehung kamen die Frauen voll Trauer zum Grab Jesu, wo ein Engel war und zu ihnen sagte: Fürchtet euch nicht, ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten sucht. Er ist nicht da, denn er ist auferstanden.

Die Wahrhaftigkeit dieser Wortes des Evangeliums beweist die Erfahrung von Graig A.Nella in „Wie sage ich das meiner Frau?“

Ich setzte mich auf eine Stufe auf unserer Terrasse. Ich zwang mich zum Lächeln, als ich wahrnahm,  dass meine Frau Debbie kommt. Debbie stieg aus dem Auto aus und ging zu mir und fragte mich: „Graig was ist passiert? Warum bist du so bald zu Hause?“ Schweigend ging ich zu ihr hin und umarmte sie fest und sagte:  „Ich wurde entlassen. Heute war ich zum letzten Mal in der Arbeit.“ Sie fragte: „Wie ist das möglich?“ Er meinte: „Gehen wir hinein, ich werde dir alles erzählen!“ Er kam schon zum dritten Mal während seiner dreijährigen Ehe  um seine Beschäftigung. Dann erzählte er seiner Frau: „Der Chef hat mich entlassen, weil ich meine Ansicht geäußert habe.  Mir wurde gesagt, dass ich in die Gemeinschaft meiner Kollegen  nicht hineinpasse.   Ich bin aber sicher, und Gott weiß es,  dass ich mich bemühte.“ Sie antwortete: „Craig, das ist nicht deine Schuld. Gott wird sich um  einen neuen Job kümmern.“ Ein weiteres Problem und ein großer Schmerz war, dass sie die drei Jahre lang noch keine Kinder bekommen haben. Aber an diesem Tag sagte dann seine Frau zu ihm: „Was ist, wenn ich schwanger bin?“ Sie hatte an diesem Tag einen Schwangerschaftstest machen lassen und das Ergebnis war positiv. Darauf weinten sie vor Glück. Ja, Gott lässt alles geschehen zu seiner Zeit. Wir können uns auf ihn verlassen und er bietet uns sicherlich alles, was wir brauchen. Die beiden Eheleute waren Zeugen dafür, wie Gott sich um sie kümmerte. Er war zwar während der 9 Monate der Schwangerschaft arbeitslos und es mangelte besonders zu Monatsende an Geld. Manchmal bekamen sie Geld von den Eltern, manchmal halfen auch die Freunde aus. Dann hatten sie einen Untermieter, der 100 Euro für sein Zimmer bezahlte. Am 2. Juli ist ihre Tochter Sofia geboren und zwei Wochen später bekam Graig eine Stelle als Sozialarbeiter mit Voll-Beschäftigung. Seine Arbeit verspürte er als Sendung, wo Gott dabei war. Obwohl ein Leben im Glauben nicht leicht ist, so wurde er zu ihrem Lebensstil. Heute hat er schon ein höheres Gehalt und sie sind fähig alle Ausgaben zu bezahlen. Wenn also der Glaube unser Lebensstil ist und nicht nur Tradition, dann können wir alles in einem anderen Licht sehen. Wir können feststellen, dass Gottes Vorsehung besser ist als unsere Kalkulationen. Trotz allen Lebensumständen sollen wir uns immer wieder folgende Worte einprägen:  Hab keine Angst! Es wäre gut, wenn jeder von uns diese Erfahrung machen könnte: Gott kümmert sich um mich!

 

Donnerstag der 11.Woche Mt 6,7-15

Jesus der sagte: Euer Vater weiß, was ihr bedürft, ehe ihr ihn bittet. 

Sicher es ist uns geschehen, dass wir Gott um etwas baten, als Gott uns nicht hörte.  Und so baten wir wieder und wieder bis uns das verdross, und wir wussten nicht  warum unser  Gebet nicht erhört wurde. Gott aber weist warum nicht. 

Jesus du kennst unsere Bedürfnisse. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du gibst uns alles, was wir brauchen. Christus, erbarme dich unser.

Jesus du führst zum neuen Leben. Herr, erbarme dich unser.

Jede religiöse Gruppe hat ihre Art des Gebetes. Johannes der Täufer brachte seine Jünger zu beten bei. Auch die Pharisäer hatten ihre Art des Gebetes. Auch die Heiden hatten ihre Gebete. Die Heiden pflegten beim Gebet viel sprechen, als ob sie Gott überzeugen wollten, dass er ihnen gibt, was sie verlangten. Auch Jesus lehrt uns wie sollen wir beten. Bei Gebet sollen wir die Heiden nicht nachahmen. Beim Gebet sollen wir uns an  himmlischen Vater wenden. Bei Gebet ist nicht so wichtig, dass Gott uns erhört, sondern eher dass wir  Gott ,,erhören“, also damit wir auf  seinem Plan des Heiles  eingehen. Dass wir in unserem Leben nur das  tun, was er von uns von uns verlangt. Gott kennt uns sehr gut, er weißt was wir brauchen. So sollen wir ans Gebet herantreten. Wir sollen im Gebet bitten, dass wir  den Willen Gottes erkennen und danach auch handeln.

Gott lässt uns nicht allein. Wir  vertrauen seiner Nähe und beten, wie der Herr uns zu beten gelehrt hat. 

Jesus hat seien  Jüngern den zugesagt. Auch wir sind eingeladen den Friedensweg Jesu zu gehen.  Deshalb bitten wir

Brot gegen den Hunger, Leben gegen den  Tod, Güte gegen  Schuld, Erbarmen  gegen Schuld.

 

 

Mittwoch der 11.Woche im Jahr. Hl.Aloisius Gonzaga

Jesus Christus, der uns zur Liebe und dem ganzen Einsatz unseres Lebens verpflichtet hat, sei mit euch.

Heute haben wir den Gedenktag des heiligen Aloisius Gonzaga. Er ist Jugendpatron.10 jährig diente er als Page am Hof von Florenz und am königlichen Hof in Madrid. Danach erst verzichtete er auf das väterliche Erbe und ging zu den Jesuiten. Als die Pest ausbricht, ist er bei denen, die verlassene Kranke pflegen, und wird selbst ein Opfer dieser Seuche. 

Jesus du kamst als Diener aller. Herr, erbarme dich unser.

Du nahmst alle Schuld auf dich. Christus, erbarme dich unser.

Du bist gestorben, damit wir leben. Herr, erbarme dich unser.

Heilig, wer ist heilig? Nur Gott? Wir wissen dass Maria das Beiwort/Attribut/ hat, Königin aller Heiligen. Die Jungfrau Maria erfüllte immer den Gottes Willen. Sie wurde das Vorbild und die Inspiration für viele Menschen. Ein Heiliger ist kein Sonderling. Er ist ein Mensch der über alles Gott liebt. Wir wissen, dass viel mehr Menschen in den Himmel gelangen, als  die Kirche zu heiligen erklärt. Der Prozess, durch den jemand zum heiligen erklärt wird, bedarf einer langen Entwicklungszeit. Seit den ersten Jahrhunderten gibt die Kirche den Namen „Heilig“ vor allem den Märtyrern und Bekennern. So war es bis zum dritten Jahrhundert. Im Jahre 313 bekam die Kirche die Freiheit durch Kaiser Konstantin. Bis zum Mittelalter erklärte der örtliche Bischof die Menschen zu Heiligen.  Zu Heiligen wurden die bedeutenden Vorsteller des geistlichen Lebens  erklärt. Schon in dieser Zeit hatte die Kirche strenge Kriterien. Zu Heiligen wurde nie  Menschen erklärt, von denen das tugendhafte Leben nicht nachgewiesen werden konnte. Seit dem Jahr 993 als Papst Johannes XV den Bischof von Augsburg heilig gesprochen hat, war dieser Akt ausschließlich dem römischen Bischof also dem Papst vorbehalten. Wenn der Papst jemanden zum Heiligen erklärt, damit definiert er, dass der Heilige in den himmlischen  Ruhm einkehrt, und ordnet seinen Kult an. Das bedeutet seine Verehrung in der ganzen Kirche. Die Erklärung zum Heiligen kann man nicht abberufen. Wir kennen die Antwort auf die Frage: Warum sind wir hier auf der Erde?  Darum, sind wir auf der Erde, damit wir Gott kennen, lieben und einmal in den Himmel kommen.

Kurz vor seinem Tod flüsterte Alois Gonzaga  seinem Provinzial. Ich gehe in den Himmel.

Da wir der Liebe und den Geboten des Vaters verpflichtet sind dürfen wir es wagen zu ihm zu beten.

Wirkliche Liebe ist immer mit dem Frieden verbunden. Um den Frieden wollen wir bitten.

Selig, die Gott lieben aus ganzem Herzen und Vollendungen finden im Reich des Vaters.  

 

Dienstag der 11. Woche Mt 5,43-48

Gott der Herr, der regnen lässt über Gute und Böse und allen Gnaden schenkt,sei mit euch.

Jesus sagt zu uns im heutigen Evangelium, dass wir auch unsere Feinde lieben sollen. Die Feinden zu lieben ist überhaupt nicht leicht.  Das geht gegen unsere Natur. Unsere Natur liebt unsere Freunde und hasst unsere Feinde. Aber mit Gottes Hilfe ist auch das möglich. 

Jesus, du hast am  Kreuz sterbend  für deine Gnade gebetet. Herr, erbarme dich unser. 

Jesus, du hast den Vater gebeten, deinen Verfolgten zu verzeihen. Christus,  erbarme  dich unser.

Du  hast allen Gutes  getan und niemanden verstoßen. Herr,erbarme dich unser.

Wenn wir unsere Feinde lieben sollen, sollten wir wissen, wer zu ihnen gehört, kennen sie. Versuchen wir  einige Kategorien von Feinden nennen. 

Die anderen:  Die anderen sind, die, die abweichend von uns sind. Sie haben auf alles verschiedene Meinungen. Wir können mit ihnen nie sich einigen. Mit diesen Menschen können wir gemeinsame Rede nicht finden. Die Art ihres Lebens, Denkens ist einfach anders als unsere.

Schleicher. Das sind die Menschen, die scheinbar lieb sind. Sie loben uns, wenn sie mit uns sind. Aber wenn sie von uns weggehen, dann sie uns besprechen uns sogar  anfeinden uns. Das sind die Menschen, auf denen können wir nicht vertrauen.  

Feind

Das sind diejenige, die uns mit Absicht schaden. Sie treten immer gegen uns auf. Alles was wir sagen, sofort kritisieren.  Sie kämpfen gegen unseren Gedanken und Initiative. Sie freuen sich darüber, wenn uns die Schmerzen verursachen können.

Dieser Katalog könnte wir noch verbreiten. Aber wichtiger ist die Frage. Was sollen wir machen? Auch unsere Feinde zu lieben. So lehrte uns Jesus.Das ist nicht die Schwachheit. Das ist  das Heldentum.

Zum himmlischen Vater , dem vollkommenen Gott, dürfen wir voll Vertrauen beten. 

Wer  allen Streit und  alle Gegensätze überwindet, wird Gottes Frieden ernten . So bitten wir den Herrn.

Selig, die den Nächsten lieben und Söhne des ewigen Vaters  genannt werden.

Montag der 11. Woche Mt 5,38-42

Gott, der gut ist und uns den Weg der Güte weisen will ,sei mit euch. 

Jesus lad uns zum Weg der vollkommenen Liebe zu Gott und Nächsten ein. Die Vollkommenheit ist auch darin wenn wir  die Worte von Jesus folgen. Gib dem, der dich  bittet, und weise  den nicht  ab, der  von dir borgen will. Mt 5,42 

Jesus du hast die Apostel den Weg den Weg in den Himmel  gelehrt. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, deine Liebe ist vollkommen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast  uns  in  die Nachfolge des Kreuzes  gerufen. Herr, erbarme dich unser.

Wenn wir kleine Kinder waren und die Eltern  uns zu sich riefen, wir gingen zu ihnen mit Freude, weil wir sie liebte und auf ihnen vertrauten. Der heilige Paulus nennt die Mitglieder der ersten christlichen Kommunitäten ,, Heiligen“. Das zweite Vatikanum erinnern uns Christen  daran, dass unsere erste und fundamentale Berufung ist die Berufung zur Heiligkeit. Die Heiligkeit ist nicht nur die Sache von Priester und Ordensbruder. Das ist die Verpflichtung jedes Christen. Woraus quellt unsere Berufung zur Heiligkeit. Die Quelle unserer Heiligkeit ist Jesus Christus. Die Seele der Heiligkeit ist die Liebe zu Gott und zu den Menschen. Genau so wie es uns Jesus sagt, wenn er auf die Frage antwortet. Welches Gebot ist das größte von allen? Jesus antwortete. Du sollst  den Herrn deinen Gott lieben mit deinem Herzen und  mit deiner  ganzen Seele und  mit  deinem ganzen Verstand. Mt 22,36. Glaube und Hoffnung untergehen. In der Ewigkeit werden wir sie nicht brauchen. Die Liebe wird auch in den Himmel. Richtig äußerte sich der heilige Paulus. Die Liebe hört nie mals auf. 

Zum Vater, der zu geben bereit ist und niemanden abweist, wagen wir  zu beten.

Versöhnung und Hilfsbereitschaft sind der Weg, der uns  zum Frieden  Gottes führt. Deshalb  bitten wir.

Selig, die dem Nächsten zu helfen bereit sind und Gottes Liebe empfangen werden.

Taufakt- Taufgnaden

Liebe Eltern

Wenn christliche Eltern von Gott ein Kind bekommen, dann bringen sie es möglichst bald in die Kirche zur heiligen Taufe. In der alten christlichen gab es zwei große Tauftage. Karsamstag und Pfingstsamstag. Am Karsamstag wird das Taufwasser feierlich geweiht. Heute möchte ich zwei Fragen über die Taufe beantworten . Wie taufe man? Was wirkt die Taufe.

Wenn der Priester tauft, gebraucht er ein eigenes Wasser- Taufwasser. So hat es die Kirche vorgeschrieben. Im Notfall dürfte  man auch einfaches Wasser benützen. Seit der Taufe Jesu  hat jedes natürliche  Wasser die Kraft und Weihe für die heilige Taufe bekommen. Der heilige Kirchenlehrer- Gregor von Nazians sagte  Christus ließ sich taufen, um das Wasser zu heiligen  und ihm die Kraft der Heiligung zu  geben. Während Petrus zu Rom im Kerker lag , bekehrte sich der Kerkermeister. Plötzlich sprudelte eine wunderbare Quelle aus dem Boden hervor. Der Apostel nahm von dem Wasser und taufte   den Neubekehrten. Das war natürliches Quellwasser und doch war es recht als Taufwasser. Wie muss man das Taufwasser abgießen? Es soll dreimal geschehen. Ein einmaliges Abgießen  würde auch genügen. Man soll das Wasser so über das Haupt des Täuflings  abgießen, dass nicht bloß die Haare nass werden, sonst wäre   die Taufe ungültig.

Taufworte

Welche Worte muss der Täufer sprechen. Zuerst kommt der Name des Täuflings: Josef oder Maria.  Dann folgen  die Taufworte. Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiliges Geistes. Die Taufworte muss man genau so sprechen  und nicht anders, dabei gießt man das Wasser auf. Was bei der der Taufe äußerlich  geschieht, das wissen wir. Was innerlich in der Seele geschieht, das ist wunderbar.                                  

 

Samstag der 10 Woche Mt 5,33-37

Gott, unser Herr, der uns Treue und Wahrhaftigkeit geboten hat, sei mit euch.

Jesus sagt zu uns: Euer Ja sei Ja, euer Nein ein Nein, alles andere stammt vom Bösen. Was charakterisiert unser Verhalten? Ein Sprichwort sagt:  Den Vogel erkennst du an seinem Gefieder, den Menschen am Reden.

Jesus, du bist die Wahrheit, der Weg und das Leben. Herr, erbarme dich unser.

Dein Wort ist ohne  Falsch und Täuschung. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns in den Dienst deines Wortes gerufen. Herr, erbarme dich unser.

Auch das Gesetz des Mose  den Eid verboten, aber nur im Fall der Unwahrheit. Wer die Wahrheit sagte, konnte Gott  zum Zeuge rufen. Die Ehrfurcht vor dem Namen Gottes erlaubte den Juden nicht, den Namen Gottes auszusprechen. In diesem Fall halfen sie sich mit den Namen von Personen oder Sachen, die mit Gott mit enger Beziehung waren. Und so haben die Juden schwuren auf Moses oder auf den Tempel geschworen. Namen von Personen oder Sachen, die nur indirekt mit Gott zusammenhingen, gebrauchten sie damals,  wenn  auf Unwahrheiten geschworen wurde, in der Annahme, dass sie damit Gott nicht entweihen kann. Jesus griff auch dieses Gebiet auf. Jesus verbot ihnen grundsätzlich,  auf irgendetwas zu  schwören, sogar auf solche Kleinigkeit wie das menschliche Haar es ist. Auch  das Haar ist in engem Zusammenhang mit Gott. Kein Haar ergraut, wenn es Gott nicht gibt. Die Apostel sollten nicht durch  Schwur das gegenseitige Vertrauen gewinnen. Jesus bietet ihnen ein anderes Mittel – konsequente Wahrhaftigkeit, denn Jesus verlangt, dass ihr Ja immer ein Ja bleibe.

In der gemeinsamen Eucharistiefeier  erfahren wir: Das Reich Gottes ist nahe. Darum beten wir voll Freude. 

Der Herr wird kommen, um sein Reich  aufzubauen. Von ihm erwarten wir  den Frieden, der trägt.  Darum bitten wir.

Jesus du brichst uns dein  Brot und schenkst uns  dein Leben. Du verwandelst uns zu einer lebendigen Gemeinde.

11. Sonntag A Mt 9,36- 10,8

11.Sonntag 2017

Einführung

Als Jesus die Schar der Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen, weil sie erschöpft und wie Schafe waren, die keinen Hirten haben. Jesus war voll Liebe und wollte ihnen einen Weg zeigen und sie damit ermutigen. Er bemitleidete sie und war solidarisch mit den Menschen.

Predigt

Aus dem Leben Johannes Paul II ist eine scherzhafte Geschichte überliefert. Johannes Paul war auf Urlaub und auch sein Sekretär war mit. Sie fuhren mit dem Auto und überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Der Sekretär nahm hinter sich ein Polizeiauto wahr. Da wurde er sich dessen bewusst, dass er die Geschwindigkeit überschritten hatte und wurde unruhig. Der Papst sagte: Bleiben Sie ruhig! Wir tauschen die Plätze. Als die Polizei sie anhielt, tauschten sie rasch die Plätze und der Papst nun als Chauffeur zeigte dem Polizisten seine Ausweispapiere. Der Polizist glaubte seinen Augen nicht zu trauen. Er salutierte und ging zum anderen Polizisten, der älter war als er, zurück. Dieser fragte ihnen: Hast du den Strafzettel ausgehändigt? Dieser antwortete ganz aufgeregt: Nein. Der andere sagte: Wer war das denn? War es ein Minister? Nein, jemand höherer. Jemand höherer, vielleicht der Präsident? Nein, noch jemand höherer. Stell dir vor, was für eine Persönlichkeit das sein muss, wenn der Papst sein Chauffeur ist? Da war beiden klar, wem der Papst den Chauffeur machte, natürlich Gott. Immer macht man den Chauffeur für jemand, der noch höher steht, höher steht aber nicht nur an Rang. So ist der Lehrer Chauffeur des Schüler, weil er diesen zur Weisheit führt, die Eltern den Chauffeur für die Kinder, weil sie für eine gute Erziehung maßgeblich sind, der Priester den Chauffeur für seine Gläubigen, weil er sie zu Gott führt. Jede Arbeit im Geiste der Liebe und des Dienstes zu verrichten, bedeutet also Chauffeur für andere Menschen zu sein.

In diesem Sinn können wir die Äußerung von Jesus verstehen: Geht hin, predigt und  sagt: Das Reich Gottes ist nahe gekommen. Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus,  umsonst habt ihr empfangen, umsonst  sollt ihr geben.  Mit anderen Worten. Sie sollen Chauffeure sein für andere, indem sie das Reich Gottes verbreiten, also den Menschen Liebe, Ruhe und Perspektive geben. Aussätzige rein zu machen bedeutet, ihnen zu helfen, sich von schlechten Gewohnheiten und von der Bequemlichkeit zu befreien. Das ist alles wie ein Spinnengewebe, aus dem man sich schwer befreien kann. Tote sind nicht nur auf dem Friedhof, sondern als Tote kann man auch die bezeichnen, deren Ehe erloschen ist und sich scheiden lassen und auch Menschen ohne Glauben – also Gleichgültige. Treibt die Dämonen aus. Das ist nichts, was einmal war und längst überholt ist. Auch heute sind die Menschen von Drogen, Alkohol, Pornographie, Spielsucht besessen. Jesus sendet uns zu allen Menschen, um ihnen zu sagen: Das Reich Gottes ist nahe gekommen. Gott ist nahe. Mensch, hab Mut und glaub, das alles anders werden kann. Gott in seiner Barmherzigkeit ist größer als der Mensch mit seinen Sünden. Das Christentum ist nicht Sache von Überredung, sondern Sache der Gnade. Unsere vorrangige Aufgabe ist nicht in erster Linie die Erklärung, die Argumentation, die Überredung wie in der Politik, sondern zu lieben. Außerdem es ist notwendig, die Worte Jesu zu begreifen.Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben. Wir sollen Gottes Liebe, Gottes Verzeihung, Gottes Barmherzigkeit weitergeben.  Und wir geben dies so weiter, dass wir die anderen Menschen zu diesen Werten – also zu  Glaube, Hoffnung und Liebe ermuntern. Jesus sagte: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenige Arbeiter. Bittet nun den Herrn der Erte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende. Wo man dafür betet, wird das wahrgenommen und mancher hört eine innere Stimme, die ihn dazu ermutigt, Gott zu dienen. Er wird dann sagen:  Herr, sende mich. Ich will der sein, der das Reich der Liebe, der Ruhe, der Freude verbreitet. Stärke mich, damit ich  die Dienste, die ich als Christ habe, erfüllen kann! Die Aufgabe, Chauffeur zu sein im geistlichen Bereich ist nicht nur eine menschliche Tätigkeit, sondern auch das Werk Gottes, Gottes Gnade. Darum lebt das Werk der Verkündigung bis heute.

Der französische Mikrobiolog  Louis Pasteur (1822- 1895)  verbrachte seinen Urlaub am Land,  wo er mit dem örtlichen Priester Schach spielte. Einmal fragte ihn der Priester:  Wenn Sie die Aufgabe hätten, den Menschen zu erklären, dass die Kirche nicht die Menschen ausgedacht haben, sondern sie göttlichen Ursprung sei, wie würden Sie das machen? Pasteur antwortete: Ich würde Ihnen vorschlagen, zwölf Männer aus ihrem Dorf auszuwählen und sie dann drei Jahre eine Schulung machen zu lassen und dann nach New York, London, Sydney und Paris zu senden. Nach 2000 Jahren schauen Sie dann, ob jemand etwas von ihnen weiß.

Wenn die Verkündigung des Evangeliums nur menschlichen Ursprungs wäre, wäre sie schon längst vergessen. In der Bibel lesen  wir die Namen der Apostel noch nach 2000 Jahren. Ihre Botschaft ist nicht untergegangen, sie spricht auch heute noch Menschen an. Wenn sie sich diese Botschaft nur ausgedacht hätten, würde heute niemand mehr davon etwas wissen. Aber in dieser Botschaft ist das Wirken des Heiligen Geistes zu erkennen. Und diese Kraft wirkt heute noch. Der Geist Gottes ist eine Kraft, die von Gott stammt. Wir Christen werden mit dieser Kraft des Heiligen Geistes ausgerüstet und in die Welt gesandt, um Träger der Botschaft der Hoffnung zu sein.

   

 

Freitag der 10.Woche Mt 5,27-32

Jesus der immer die Sünde verurteilte sei mit euch.

Jesus sagt im heutigen Evangelium: Du sollst nicht ehebrechen. Viele Menschen halten für die Sünde nur die Taten. Jesus aber lehrt uns dass der Mensch mit den Gedanken, Sehnsüchten sündigen kann. Jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, hat schon Ehebruch mit ihr  begangen.

Jesus, du hast uns den Weg zum ewigen  Glück gezeigt. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du warnst uns vor der Versuchung zur Sünde. Christus, erbarme dich unser.

Jesus du bietest uns die Hilfe an, im Kampf gegen die Sünde. Herr, erbarme dich unser. 

Die Kirche sorgt für die Seele und Heil, jedes Menschen. Einige Menschen sagen, dass die Kirche nicht modern und veraltet ist, weil die Kirche scharf gegen die Abtreibungen, Pornografie, Antikorruption auftritt. Jesus sagte in Seligpreisungen. Glückselig, die reinen Herzen sind. Mt 5,8. Gottes Gesetz zeigt und den Willen Gottes. Gottes Geboten sollen den Mensche schützen. Das sechste Gebot soll die Ehe  vor der  Verletzung  behüten. Dieses Gebot verpflichtete sowohl  die Männer wie die Frauen. Mit der Zeit inklinierte die Erklärung der Gesetzen von der Seite   eher auf die Seite  der Männer. Das aber bedeutet nicht das, dass das alte Testament über diesen Sachen schwieg. Das Alte Testament verurteilte die Homosexualität. Verkehr mit dem  Tier, Entweihung der Jungfrauen. Also, nicht bis Jesus, hat die Ehebruch verboten. Vielleicht für manche klingen die Worte von Jesus hart. Aber diese Worte sind wahre und richtige.

Zur Freiheit  und Herrlichkeit der Kinder Gottes berufen, dürfen wir beten, wie Jesus es uns gelehrt  hat.

Wie die Sonne in die Dunkelheit fällt,will Gottes Friede in unser Leben leuchten. Deshalb  bitten wir.

Wie in Adam alle sterben, so  werden in Christus einst  alle lebendig  gemacht.

Hochfest des Leibes und Blutes Christi, Joh 6,51-58

Fronleichnam 2017

Jesus sagte im heutigen Evangelium, dass ER das Brot Lebens ist. Weiter sagte er: Wenn jemand von  diesem Brot  isst,  wird  er leben in Ewigkeit. Die Juden verstanden diese Worte nicht. Diese Worte haben sie als materialistisch angesehen. Wir wissen schon, worum es Jesus geht. ER will uns ins ewige Leben führen. Das Brot des Lebens – die Eucharistie – das ist der lebendige Christus unter uns, der uns zum Vater führt.

Predigt

Christus im Zeichen des Brotes hilft uns, unser Leben zu ändern. Er führt uns in die Welt Gottes und das verdient unsere Dankbarkeit. Wir können zusammenrechnen, wieviele Wagen mit Kartoffeln, mit Gemüse oder Fleisch  wir in unserem Leben gegessen haben.  Aber wir wurden dadurch  nicht in  Kartoffeln verwandeln. Oder wenn wir Fleisch essen,  verwandeln wir uns nicht in Schweine. Wenn wir aber Christus empfangen, dann wurde das einfache Stück Brot in Jesu Leib verwandelt. Das schafft kein Lebensmittel, nur Jesus in der Eucharistie. Er hilft uns, Söhne und Töchter des himmlischen Vaters zu werden. Jesus gibt uns Hoffnung. Er  ist die Garantie, dass wir das ewige Leben erreichen. Ist für uns das ewige Leben wichtig? Aktuell lauten die Worte von Jesus so: Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben.  Jesus war immer mit seinem Vater verbunden. Und er bleibt mit ihm verbunden auf ewig. Jesus hat die Eucharistie für uns eingesetzt. Das ist sein Geschenk an uns Menschen. Sicher will er,  dass wir dieses Geschenk annehmen. Das ist nur dann möglich, wenn wir ein lebendiges Interesse für Christus haben. Die Menschen haben verschiedene Interessen oder Hobbies. Viele Interessen beeinflussen  unser Leben und viele Personen nehmen wir uns zum Vorbild.  Heute ist der Fußballspieler Christiano Ronaldo, der  1985 geboren wurde, sehr populär.  Stellen wir ihn uns aber in fünfzig Jahre vor!  Da ist er schon ein alter Mann und er nicht mehr so Fußball spielen wie heute.    Sicher nicht. Die Interessen eines jungen Mädchen sind anders als die einer alten Frau. Das ist natürlich. Eines sollten aber in unserem  Leben bleiben, und das ist das Interesse an Christus.  Sicher kennen Sie viele Menschen, vielleicht auch Priester, die dieses Interesse für Christus nie verloren haben.  Sie haben dieses Interesse von Kindheit an und bis zum Tod. Diese Menschen wissen, dass es auch andere Sachen gibt als  nur die materielle. Es hat keinen Sinn zur Heiligen Kommunion zu gehen, wenn man sich nicht zu den religiösen Werten, zum Glauben an Jesus Christus bekennt. Hier, bitte aber darauf achten!  Es geht hier nicht darum, dass der Mensch   vollkommen sein muss, und nur dann Christus empfangen kann. Doch Christus selbst sagte, nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Die Eucharistie ist nicht das Sakrament, das uns das göttliche, übernatürliche  Leben gibt. Dazu dienen die Sakramente der Taufe und der  Beichte. Die Allerheiligste erhält und vermehrt in uns das übernatürliche  Leben. Jesus in Eucharistie hat den Zweck nur dann empfangen, wenn wir an Jesus glauben und in der heilig machenden Gnaden sind. Mögen unsere Herzen mit großer Dankbarkeit gegen Jesus erfüllen, für die herrliche Gabe der Eucharistie.