Der Friedhof gehört nicht zu den Orten, wo wir mit Freude hingehen. Niemand beeilt sich dorthin, eher geht man wieder schnell vom Friedhof weg. Wir gehen dorthin aus Ehrfurcht zu unseren Nächsten. Ich denke, dass ich da die Wahrheit sage. Auf dem Friedhof, vor den Gräbern, fühlen wir uns seltsam. Wir werden uns dessen bewusst, dass wir keine Lösung für den Tod haben. Das macht uns unsicher.
Predigt
Es tauchen Fragen auf: Wo ist das Ziel unseres Lebens? Was für eine Bedeutung hat unser Leben? Was wird aus unseren Verstorbenen? Wo sind sie? Auf diese Fragen können wir mit unserem Wissen keine Antwort geben. Wir können sie nur beantworten aus unserem Glauben heraus. Wenn wir über unser Ende sprechen aus dem Blick Gottes, so geht es eigentlich um einen Anfang. Unserer Meinung nach nähern wir uns dem Ende, wir nennen es Tod, aus dem Blick des Glaubens ist es der Anfang eines neuen Lebens. Ist das nicht paradox?
Gott liebt uns. Auch unsere Fehler und Sünden sind kein Hindernis für ihn, weil er uns eben so sehr liebt. Wir haben ja auch immer wieder die Möglichkeit, neu anzufangen, also unsere Beziehung zu Gott zu erneuern.
Glaube an Gott bedeutet Hoffnung haben. Auch wenn wir dem Tod ins Gesicht schauen, schauen wir ins Gesicht Gottes. Und wo Gott ist, dort ist das Leben. Unser irdisches Leben wird beendet werden. Aber lassen wir uns überraschen! Gott hat für uns ein neuer Leib, ein neues Leben, darum sind wir von
Hoffnung erfüllt.
Im tschechischen Rundfunk war eine interessante Sendung. Es war ein Interview eines Menschen mit Gott.
Einmal sagte angeblich Gott zu einem Journalist: „Du willst also mit mir ein Interview machen. Was willst du mich fragen?“ Er sagte: „Lieber Gott, was überrascht dich am meisten am Menschen?“ Gott gab folgende Antwort: “ Mich überrascht, dass die Menschen ihre Gesundheit riskieren, damit sie viel Geld verdienen, und dann geben sie viel Geld aus, damit sie ihre Gesundheit wieder in Ordnung bringen. Mich überrascht, dass die Menschen sich vor ihrer Zukunft fürchten, dass sie dabei aber vergessen in der Gegenwart zu leben. So leben sie eigentlich weder für die Gegenwart, noch für die Zukunft. Mich überrascht, dass sie so leben, als ob sie nie sterben müssten und sterben, als ob sie nie gelebt hätten.“
Der Journalist fragte dann Gott noch etwas: „Lieber Gott, was sollten die Eltern ihren Kindern lehren?“ Gott antwortete: “ Liebevolle Eltern sollen ihren Kindern beibringen, dass sie lieben sollen, den anderen lieben sollen. Sie sollen auch erkennen, dass es das Wertvollste ist, nicht was sie haben, sondern wen sie haben. Sie sollen erkennen, dass es nicht gut ist, sich mit anderen zu vergleichen. Sie sollen wissen, dass nicht der reicher ist, der am meisten hat, sondern der am wenigsten braucht. Sie sollen wissen, dass es nur ein paar Sekunden dauert, jemanden tiefe Wunden zu schlagen, dass es aber viele Jahre dauert, bis solche Wunder geheilt sind. Sie sollen wissen, dass sie für Geld alles kaufen können, außer das Glück. Sie sollen erkennen, dass der ein wirklicher Freund ist, der von ihnen alles weiß und sie trotzdem liebt.“
Der Eindruck des Journalisten, nachdem er das Interview beendet hatte, war: „Ein Weilchen saß ich da und ich freute mich über die Anwesenheit Gottes. Dann bedankte ich mich bei Gott, dass er für mich Zeit hatte. Gottes Antwort auf seinen Dank: “ Wann immer du mich sprechen willst, bin ich da. Ich bin für jeden Menschen 24 Stunden am Tag zu sprechen.“
Dazu habe ich eine wichtige Frage: Rechnen wir auch in unserem Leben mit Gott? Wenn ja, dann wird der Tod für uns kein Problem sein!
Jesus Christus,der die Lahmen heilt, läst uns auf den Weg des Heils gehen, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium treffen wir uns mit einem Konflikt zwischen Jesus und den Pharisäern. Wir können fragen, warum Jesus diesen Konflikt vermied. Er konnte den gelähmten Menschen auch ein anderes Mal zu heilen als am Samstag, Aber das war Verfahren Jesu nicht. Er wollte klar andeuten, dass die Einstellungen der Pharisäer nicht richtig sind.
Jesus, du hast den Kranken und Leidenden geholfen, Herr erbarme dich unser.
Jesus, deine Freude war es die Verlorenen zu retten, Christus erbarme dich unser.
Jesus, du hast dein Leben, für uns hingegeben, wenn wir noch Sünder waren
Ein gewesener slowakischen Minister hat sich von der Rechtepartei geäußert, dass die Rechte Lebensfremd ist. Etwas ähnliches kann man auch von den Pharisäer zur Zeit Jesus sagen. Statt dessen, um sie den Menschen die Begegnung mit Gott zu erleichtern, sie durch ihre Gesetzen und Anordnungen die Begegnung mit Gott nur schwer machten. Die Religion darf nicht gegen die Menschen gehen. Kein Gesetz darf Gutes tun nicht verboten. Zum Beispiel, denn der Samstag ist. Vielleicht fragt jemand. Das Gesetz gilt also nicht. Das Gesetz ist nur ein Hilfsmittel. Das ist nicht etwas was absolut ist. Das ,was über das Gesetz ist, ist die Liebe. Natürlich nicht sogenannte Liebe, die nur unseren Egoismus verdecken will.
Da Jesus Christus uns aus aller Not der Sünde erlöst hat, wagen wir zum Vater zu beten.
An Gott finden wir keinen Makel, sondern nur seinen Frieden. Um diesen Frieden bitten wir.
Selig, die herausgezogen sind aus der Not der Sünden und eingehen werden in das ewige Leben.
Gott unser Vater, über den die Heiligen des Himmels sich freuen und jubeln, sei mit euch.
Heute feiern wir das Fest Allerheiligen. Wir sollen uns dessen bewusst werden, dass es Menschen gibt, die der Papst heiliggesprochen hat und auch viele heiligmäßige Menschen gibt, die niemand heiliggesprochen hat. Es ist notwendig zu unterscheiden zwischen dem äußeren Heldentum und dem inneren Heldentum. Ein Mensch hat jemanden bei einem Unfall gerettet und er wird zu einem Helden. Aber es gibt auch ein anderes Heldentum. Zum Beispiel, wenn jemand jeden Tag wäscht, bügelt, kocht, einen Kranken betreut. Das ist ein inneres, verdecktes Heldentum.
Jesus, du hast uns den Weg der Seligkeit gewiesen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns uns die Freude der Hoffnung geschenkt. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns das Spiegel des Reiches mitgegeben. Herr,erbarme dich unser.
Predigt
Die heilige Theresia von Lisieux – sie lebte von 1873 bis 1897 – erkannte unterschiedliche Arten von Heiligen. Einige nannte sie Beschützer. Das sind die kanonisierten Heiligen. Die anderen nannte sie Freunde, weil sie ein Vorbild für das Leben sein können. Heiligkeit kann also verschiedenartig sein.
Alessandro Pronzato, ein italienischer Schriftsteller sah das so: „Wenn die Heiligkeit ein ausgehungertes, trauriges Gesicht mit einem frommen Lächeln bedeutet, dann habe ich Lust, lieber eine Untugend zu pflegen anstatt der Heiligkeit. Die Heiligkeit ist etwas anderes. Die Heiligkeit, das ist eine Berufung. Das bedeutet, dass ein Heiliger ein Experte für das Glück ist. Nur die Menschen, die alles mit Liebe und Freude machen, sind Heilige.“
Jesus Christus fasste seine Aussagen über die Heiligkeit in den Seligpreisungen zusammen. Glücklich sind, die begriffen haben, dass die Armut für Gott notwendig ist. Selig – also glücklich – sind diejenigen, die barmherzig sind, die ein reines Herz haben. Das Gute ist in ihnen stärker als die Bosheit der Verfolger. Der Mensch kann glücklich in dieser Welt sein, weil er das Vertrauen hat, dass die Liebe Gottes stärker ist als die Sorgen und die Bosheit der Welt.
Hans Urs von Balthasar, ein Schweizer Theologe schrieb: „Jesu Worte und Taten sind Feuer auf dieser Erde. Das ist nicht das Feuer der Gerechtigkeit, das ist das Feuer der Liebe und des Dienstes. Die Heiligen sind dafür da, dass sie dieses Feuer instand- halten, und es nicht erlöschen lassen. Heilig zu sein bedeutet: Fortzusetzen im Feuer der Liebe, das Jesus in der Welt anzündet hat.
Auf die Frage : Wie sollen wir Heilige werden? – finden wir die Anleitung auch in der indischen Kultur. Ohne Löcher auf der Flöte ist kein Klang, ohne saubere Seite, können wir nicht schreiben, ohne Loch in der Wand kann man nicht das Fenster sein. Ohne dem Egoismus abzusagen, kann man nicht die Heiligkeit erreichen. Wenn der Mensch sein eigenes Selbst aufzugeben versucht, und an seine Stelle Jesu Befehl der Liebe zu geben versucht, dann führt diese Unterdrückung des Egoismus zur Heiligkeit.
Das heutige Fest lehrt uns: Wir sollen mit dankbarer Freude unsere tagtäglichen Aufgaben vor dem Antlitz Gottes vollbringen und mit Bereitwilligkeit seinen Willen in den verschiedenen Umständen des Lebens erfüllen.
Einmal lebte ein Mann, der angeblich so gottesfürchtig war, dass die Engel mit Freude auf ihn schauten. Seine Heiligkeit war sehr groß. Er aber ahnte nicht, wie gut und heilig er war. Er verbreitete um sich das Gute, so wie die Blumen den Wohlgeruch. Seine Heiligkeit lag darin, dass er sich nie über die Vergangenheit eines Menschen interessierte. Er nahm jeden Menschen so wahr, wie er eben ist.
Einmal sprach ihn ein Engel an: „Gott hat mich zu dir gesandt, damit ich dir einen Wunsch erfülle. Willst du die Gabe der Heilung haben?“ Er antwortete: „Nein, die Heilung überlasse ich Gott.“ Dann sagte der Engel: „Willst du die Sünder bekehren?“ „Nein“, sagte der Heilige. „Ich kann nicht das menschliche Herz manipulieren.“ Weiters fragte der Engel: „Willst du ein Beispiel eines tugendhaftes Menschen sein, dem andere Menschen nachfolgen wollen?“ Er wollte auch das nicht und meinte: “ Ich würde zu viel Aufmerksamkeit auf mich lenken!“ „Nach was sehnst du dich?“, fragte ihn schließlich der Engel. „Ich sehne mich nach der Gnade Gottes“. Darauf sagte der Engel zu ihm: „Du musst etwas wollen, sonst wirst du es mit Gewalt bekommen.“ Er antwortete: „Gut, in diesem Fall wünsche ich, dass durch mich das Gute vollzogen wird, aber so, dass ich davon nichts weiß.“ So geschah es auch, er tat viel Gutes ohne dass er es bemerkte. Wohin er ging, überall dort wurden Menschen geheilt, gab es fruchtbare Felder. Aus ausgetrockneten Quellen begann wieder das Wasser zu sprudeln. Der Heilige aber hatte davon keine Ahnung, weil der Schwerpunkt der Aufmerksamkeit, nicht er war, sondern das Unbewusste.
Oft ist die Ich-Bezogenheit des Menschen aber stärker. Viele schauen aus nach Ruhm und Heldentum. Aber nur dort, wo der Egoismus unterdrückt wird, kommt die Freude in das Leben und menschliche Beziehungen werden heil . Danken wir heute für die Berufung zur Heiligkeit! Heilige sollen wir als Experten für ein glückliches Leben erkennen.
Da der Herr seliggepriesen hat,die ihm nachfolgen ,wollen wir den Vater um seinen Beistand bitten.
Die Frieden stiften, werden Söhne Gottes genannt. Daher bitten wir den Herrn um seinen Frieden.
Selig, die Gottes Wort hören und befolgen und vollender werden in Herrlichkeit,
Gott unser Herr, dessen Reich wächst, über die ganze Erde, sei mit euch.
Jesus fragt im Evangeium, wem ist das Reich Gottes ähnlich? Und er antwortet. Das Reich Gottes ist wie ein Senfkorn, oder es ist wie der Sauerteig , den eine Frau ins Mehl misste und durchsauert den ganzen Teig. Das bedeutet, dass das Reich Gottes etwas dynamisch ist, wo das Leben und Wachsen ist.
Jesus, du hast uns den Anfang göttlichen Leben geschenkt, Herr erbarme dich unser.
Jesus, du lässt dein Leben mehr und mehr in uns wachsen, Christus erbarme dich unser
Jesus, du willst unser ganzes Leben mit Gnade erfüllen, Herr erbarme dich unser.
Wenn Christus über den Sauerteig spricht, spricht er von uns. Ein Stückchen des Sauerteiges für den ganzen Teig. Zwölf Apostel für die ganze Welt. Das ist Missverhältniss. Und doch sagte Tertulianus zu den römischen Heiden. Wir sind nur ab Vortag und sie haben uns überall. Im Heer, in den Ämter auch auf dem kaiserlichen Hof. Mit diesem Gleichnis will uns Jesus erinnernt, dass die Kraft der Christen nicht in der Menge ist, sondern in der Qualität. Und die Quaität ist in Spannungskraft und in der Festigkeiten. Unsere Festigkeit im Glauben wird manchmal wie eine Eigenbrötelei wirken und unsere Spannkraft bedeutet, dass wir zu den Menschenmengen nähern werden und ihnen das Evangeium bringen. Fein, rücksichtsvoll. Zwei Gefahren gehen aus der Aufgabe christlichen Sauerteig: Zu viel sich isolieren, dann werden wir die Welt nicht aufgären, und übermäßige Taktirerei Kompromissen. Dann fließen wir mit der Welt zusammen.
Da Jesus Christus uns in sein Reich gerufen hat, dürfen wir zum Vater beten.
Wenn wir Gott lieben in allem, was uns trifft, bleiben wir in seinem Frieden. Deshalb bitten wir…
Selig, die das Wort Gottes annehmen und die Wohnung finden in seinem Reich
Was geschieht beim Tode des Menschen? Beim Tode des Menschen scheidet die Seele aus dem Leibe und kommt in den Himmel oder in die Hölle oder in die Hölle oder in das Fegfeuer. Denken an das, was im Anfange geschehen ist. Gott bildete aus Erde einen Leib.Der Leib war noch tot Da hat Gott dem Leibe eine Seele eingehaut, und so ist der Mensch lebendig geworden. Gott hat Leib und Seele zusammengetan, hat beide miteinander vereinigt. Leib und Seele würden auch immer beisammen bleiben,wenn Adam nicht gesündigt hätte. Weil aber Adam von dem verbotenen Baum gegessen hat, hat er sterben müssen. Von ihm erben alle Menschen den Tod. Auch wir müssen sterben. Wann, das weißt niemand. Was geschieht aber wenn ein Mensch stirbt? Die Seele scheidet aus dem Leibe d.h. die Seele geht heraus aus dem Leibe, sie geht fort von ihm. Deshalb sagt man ,wenn jemand gestorben ist. Er ist verschieden. Die Glocke ruft vom Turm herab. Betet für die Seele , welche aus dem Leibe geschieden ist. Was man mit dem toten Leib anfängt, wissen wir schon. Man legt ihn ins Grab.Im Grabe verwest der Leib, er wird zu zu Staub,wie es Gott im Paradies zu Adam gesagt hat; Staub bist du, und zu Staub sollst du wieder werden. Die Seele aber stirbt nicht. Wohin kommt sie, wenn sie vom Leibe scheidet? Das ist nicht bei allen Menschen gleich. Die Seele kommt in den Himmel, oder in die Hölle oder in das Fegfeuer. In der heiligen Taufe wird die Seele geheiligt. Der heilige Geist zieht ihr ein schönes weißes Kleid an. Das ist das Hoczeitskleid der Seele. Wenn dieses Kleid beschmutz worden ist, kann es wieder gereinigt werden im heiligen Sakrament der Buße, Nun sehen wir; wenn eine Seele beim Sterben mit jenem Kleide geziert ist, und wenn das Kleid ganz rein, ohne alle Flecken ist, kommt die Seele sogleich in den Himmel. Sie wird eingelasssen in den himmlischen Hochzeitssaal. Da darf sie mit Jesus und allen Heiligen zu Tische sisitzen , und sie schaut immerfort den lieben Gott. Wenn aber eine Seele beim Sterben jenes Kleid nicht anhat, was geschieht dann? Dann spricht Gott; Werfet sie hinaus in die äußerste Finsternis da wird Heulen und Zähneknirschen sein. Das heißt eine solche Seele kommt in die Hölle. Da ist ewige Finsternis und ewige Qual. Da brennt ein Feuer, das nicht erlöscht, und nagt ein Wurm, der nicht stirbt. Sehr oft kommt es auch vor, dass ein Mensch bei Sterben die Gnade Gottes hat, aber doch nicht ganz rein und schön an der Seele ist. Es sind mancherlei kleinere Flecken daran. kann eine solche Seele sogleich in den Himmel eingehen? Nein, denn Gott ist überaus heilig, er duldet nichts Unreines vor seinen Augen. Wohin kommen solche Seelen beim Tode? In das Fegfeuer. Da wird die Seele gereinigt,bis sie ganz glänzend ist. Mit Feuer wird sie gereinigt. Ó wie weh tut das? Darum heißt man die Seelen, welche im Fegfeuer so viel zu leiden haben, die armen Seelen, die armen Seelen. Wir sollen für sie beten. Ich habe gesagt, was beim Sterben geschieht. Jetzt will ich sagen, was am jüngsten Tag geschehen wird. An diesem Tag wird Jesus wieder auf die Erde kommen. Vom Himmel her wird er kommen, ganz herrlich, er wird strahlen, heller als die Sonne. Die Toten werden aufwachen. Jesus wird sie erwecken. Leib und Seele kommen jetzt wieder zusammen, und sie bleiben von da an immer beisammen. Die auferstandenen Menschen werden sehr ungleich aussehen. Die guten Menschen stehen schön, verklärt, glorreich auf, so wie Jesus auferstanden ist. Die bösen Menschen aber kommen häßlich aus den Gräbern heraus, sie werden abscheulich aussehen. Sobald die Menschen auferstanden sind, müssen alle, die guten und die bsen, vor Jesus Christus erscheinen. Die Engel werden sie zusammenbringen und zwei Haufen daraus machen. Die guten Menschen werden sie auf die rechte Seite , die bösen auf die linke Seite stellen. Nun wird Jesus das Gericht halten. Alles, was ein jeder getan hat, wird vor allen Leuten offenbar gemacht werden. Selbst was im Herzen drin verborgen war, wird aufgedeckt werden. O wie werden die bösen Menschen sich schämen, wenn ihre Sünden vor der ganzen Welt gezeigt werden. Die gerechten Menschen gehen in den Himmel ein. Die gottlosen Mensche gehen mit Leib und Seele in die Hölle ein, welche Gott für den Teufel und die bösen Engel erschaffen hat. Nehmen wir wahr was wir gehören haben. Der Tod kommt! Der jüngste Tag kommt Das Ende kommt! Der Dieb,welcher im Hause stehlen will, kommt heimlich. Man muss darum wachsam, vorsichtig sein und das haus wohl verschließen. Wie der Dieb, so kommt auch der Tod und kommt der jüngste Tag. Man weißt es nicht, wann sie kommen. Darum seien wir wachsam, seien wir vorsichtig. Wenn sich die böse Lust regt, die Lust zum Naschen, zum Stehlen, zum Lügen oder anderen bösen Dingen, so wendet wir uns weg davon. Beten wir fleißig und andächtig. Dann wird es uns gut gehen beim Sterben und am jüngsten Tage kommen auch wir auf die rechte Seite.
Jesus Christus, der nicht hatte, wo er seinen Kopf hinlege, sei mit euch.
Heute haben wir den Gedenktag des heiligen Johannes von Capestrano. Im Evangelium sagte jemand zu Jesus. Ich will dir nachfolgen, wohin irgend du gehst. Auch heute sagen Jesus tausende Menschen: ich will dir nachfolgen. Aber um des willen? Für eigene Bequemlichkeit, oder für den Ruhm,ob aus dem Liebeskummer? Oder deshalb, weil ich auf die Welt grollte. Nein, diese Gründe, sind nicht richtig. Christus nachzufolgen ist nur aus der Liebe möglich.
Jesus, du hast Buße und Bekehrung verkündet. Herr erbarme dich unser.
Jesus, du hast uns gestärkt gegen die Widerstand der Welt, Christus erbarme dich unser.
Jesus. du hast uns deinen Frieden hinterlassen, Herr erbarme dich unser.
Johannes von Capestrano war ursprünglich der Richter. Er geriet ins Gefängnis.In seiner Hoffnungslosigkeit versprach er Gott, dass er sein Vermögen, wenn er auf die Freiheit gelangt. Es ist ihm gelungen aus dem Gefängnis wegzulaufen. Mit der Erlaubnis seiner Frau, trat er zu den Franziskanern ein. Im Kloster formte ihn der heilige Bernardin von Siena. Später wirkte er als ein Prediger. Er kam das ganze Italien herum. Mit seinen Predigen riss er überall mit. Nicht nur mit seinen Worten, sondern vor allem mit seiner Geistigkeit, mit seinem asketischen Leben. Die Krone seines Lebens war der Kreuzfeldzug gegen die Türken. Obwohl er schon 70 Jahre alt war, zögerte er nicht die christlichen Kämpfer gegen die Türken. Er stellte sich selbst auf die Spitze des Feldzuges. 22.Juli 1456 die Türken wurden bei Belegrad geschlagen.Damit endete sich sein Lebensmission. Er kam nach Kloster zurück. Am 22.Oktober kehrte er zu dem zurück, den er aus der ganzen Seele liebte.
Da wir aufgenommen sind in das Reich Jesu Christi, wollen wir den Vater bitten, damit er in uns vollendet, was er begonnen hat. Dazu beten wir…
Das Reich Gottes verkünden, heißt zugleich Frieden schaffen auf dieser Welt. Um diesen Frieden bitten wir den Herrn.
Selig, der die Hand an den Pflug legt, und nicht zurückschaut, bis er aufgenommen wird in das Reich des Vaters.
Der Evangelist Markus berichtet in seinem Evangelium von der Heilung des blinden Bartimäus. Jesus ging es aber nicht nur um die Heilung der Augen, er wollte ihm nicht nur körperlich helfen, sondern auch anders. Womöglich könnte es den Geheilten in eine Gaststätte führen, um mit den anderen zu feiern und sich vor Freude über seine Heilung zu betrinken. Jesus aber wollte ihn für das Reich Gottes gewinnen.
Predigt
Es kann durchaus sein, dass wir mit dem Herzen blind sind, aber wir wollen das nicht eingestehen. Oftmals sehen wir nicht, was ein Mensch braucht, der niedergeschlagen und verletzt ist. Sind wir da nicht oft blind, wenn wir jemanden helfen sollen? Sind wir nicht auch blind, wenn wir Jesus nachfolgen sollen und wenn wir nicht unterscheiden können, was gut und böse ist? Blind sind wir auch, wenn wir nicht über die Einmaligkeit unseres Lebens und der ganzen Schöpfung staunen können. Wenn wir Antworten auf diese Fragen geben sollen, wird uns klar, wie Jesus heilt. Diese Heilung führt zur Nachfolge Jesu. Ihm sollen wir unser Leben anvertrauen, und die Zukunft bekommt dadurch erst Sinn.
Im Jahre 1978 ist in Donezk in der Ukraine folgendes passiert: Eine 37 jährige Kranführerin erlitt einen Arbeitsunfall, verursacht durch den elektrischen Strom. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht und Arzt stellte ihren Tod fest. Als Studenten am Tag darauf in den Seziersaal kamen, stellten sie fest, dass die Frau ein Lebenszeichen von sich gab. Sofort fuhren sie sie in die Abteilung, wo sie wiederbelebt wurde. Nun begann ein mehrmonatiger, heilender Prozess. Sie hatte starke Kopfschmerzen und konnte nicht schlafen. Als sie endlich wieder gesund war, und einmal zum Einkaufen unterwegs war, bemerkte sie an einer fremden Person, wie dessen Herz und Magen arbeitete. Da dachte sie, sie sei von Sinnen. Und so etwas passierte aber immer öfter. Sie hatte die Gabe bekommen, in die Menschen hineinzusehen und zu diagnostizieren, was diesen Menschen fehlte. In einem Interview sagte sie: Ich bin kein Arzt, ich kenne mich auch bei der Anatomie eines Menschen nicht gut aus. Aber wenn jemand zu mir kommt – zum Beispiel mit einem Kind – und mich um Hilfe bittet, so sage ich, was ich sehe. Ist das Scharlatanerie oder ein außerordentliches Phänomen? Ein berühmter Professor meinte, dass infolge des Elektroschocks beim Arbeitsunfall, ihr Gehirn fähig wurde, infrarote Strahlen aufzunehmen und dadurch Organe in den lebendigen Organismen zu sehen. Sie hat also Röntgenaugen, die ihr ermöglichten, alles im Inneren eines Körpers zu sehen. Dadurch wusste sie, welche Organe gesund und welche krank waren. Jedoch die Frage, was in zehn oder zwanzig Jahren sein wird, konnte sie nicht beantworten. Trotz ihrer Fähigkeiten konnte sie auch das Lebensende eines Menschen nicht bestimmen.
Es gibt mehrere Arten des Sehens: 1. Das Sehen durch die Augen, wobei man mit einem Mikroskop besser oder einem Fernrohr weiter sehen kann. 2. Das Sehen mit dem Verstand. Damit kann man planen, spekulieren, rechnen, bewerten, theoretisieren. 3) Das Sehen mit dem Herzen, wobei es einer Liebesbeziehung bedarf. 4) Das Sehen im Glauben.
Mit der Blindheit beschäftigte sich das Evangelium mehrmals.
Die Apostel stritten sich, wer von ihnen der größte sei. Jesus musste ihnen eine Lektion erteilen, indem er sagt: Wer der erste sein will, soll euer Diener sein. Ist nicht auch der Karierrismus eine Art von Blindheit?
Ein reicher Mann wollte Jesus nachfolgen, aber er hatte viele Besitztümer. Jesus öffnete mit dieser Geschichte den Aposteln die Augen, damit sie die richtige Beziehung zum Reichtum bekamen.
Oder Jesus erklärte, warum ein Mann seine Frau nicht aus der Ehe entlassen kann, auch wenn das Mose erlaubt hat. Auch hier kann man die Blindheit des Herzens erkennen.
Wenn Jesus von seinem künftigen Leid sprach, war das für die Apostel absolut unbegreiflich. Obwohl sie mit Jesus zusammenlebten, mit ihm aßen, waren sie dennoch ,,blind“. Erst nach der Auferstehung Jesu wurden sie von ihrer Blindheit befreit. Da erst begriffen sie, worum es Jesus ging.
Und wie es ist mit uns? Wenn wir nicht gut sehen, gehen wir zum Augenarzt. Er verschreibt uns eine Brille. Aber sehen wir auch auf andere Weise gut? Mit unserem Verstand, im Herzen, im Glauben? Wenn nicht, dann suchen wir den Arzt, der fähig ist, uns zu heilen – und das ist niemand anderer als Jesus Christus.
Jesus Christus, der uns aus der Welt erwählt hat, sei mit euch
Heute haben wir den Gedenktag der heiligen Ursula. Im Evangelium sagt Jesus zu den Aposteln, dass die Welt sie verfolgen wird. Warum? Weil sie nicht aus dieser Welt sind. Auch Jesus wurde verfolgt und jeder der zu Jesus gehört, muss damit rechnen dass er verfolgt wird, und dazu vorbereitet sein.
Jesus, du wirst wiederkommen am Ende der Zeit, Herr erbarme dich unser.
Jesus, du hast uns zum himmlischen Hochzeitsmahl geladen, Christus erbarme dich unser.
Jesus, du wirst in dein Reich aufnehmen, die der gedient haben, Herr erbarme dich unser.
Ursula war die Tochter des britischen Fürst Deonate.Der Prinz der Pikten hielt um ihre Hand an. Er aber war Heide. Ursula gab ihm drei Jahre dazu, damit er sich zur vorbereitet. Zu dieser Zeit die Briten wurden durch die heidnischen Angelsachsen verfolgt und sie gingen aus ihrer Heimat weg. Unter ihnen war auch Ursula mit ihren Gefährtinnen. Das Schiff mit dem sie schifften, wurde durch das Gewitter nach Köln nach Rein verjagt. Dort begrüßte sie selbst der Bischof. Mit ihm pilgerten nach Rom. Als sie zurückgekommen sind, wartet dort auf Ursula ihr Bräutigam Eterius, der getauft wurde. Demnächst brachen dort die Hunnen mit ihrem König Attila. Die Hunnen erschossen als den ersten Eterius. Als Attila schöne Ursula wahrnahm bittet er sie um die Hand. Ursula lehnte ihn entscheiden ab. Attila schoss sie gleich mit dem Pfeil. Allmählich wurden auch die anderen ermordet. An diesem Ort wurde ein Tempel erbaut. Wenn Ursula sich dem Attila ergab, wäre sie ihr Leben rettet. Sie verlor die Erde und sie fand den Himmel. Sie verlor ihren irdischen Bräutigam und sie fand himmlischen Bräutigam Jesus.
Da wir Gott gehören und nicht dieser Welt, dürfen wir wagen zum Vater zu beten.
Haß und Streit bleiben in dieser Welt. Um den Frieden müssen wir den Herrn bitten.
Selig , die Verfolgung erleiden in dieser Welt und ewählt sind zum ewigen Leben.
Jesus Christus, der wiederkommen wird zum Gericht der Welt, sei mit euch
Heute feiern wir den heiligen Wendelin. Im Evangelium fragt der heilige Petrus: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt, was werden wir dafür bekommen? Und Jesus antwortet ; hundertfach mehr und zum Schluss das ewige Leben. Gott ist wirklich großherzig. Seinetwillen es lohnt sich alles verlassen.
Jesus du kamst in die Armut dieser Welt, Herr erbarme dich unser.
Jesus, du hast nur für die Ehre deines Vaters gelebt, Christus, erbarme dich unser.
Jesus,du hast die Schmach des Kreuzes in Freude verwandelt, Herr erbarme dich unser.
Der heilige Wendelin stammte aus dem schottischen königlichen Geschlecht. Er verzichtete auf den Anspruch auf Thron und entschloss sich, sein ganzes Leben, als ein Einsiedler Gott zu weihen. Er hat in der Trevierregion angesiedelt. Einmal traf ihn ein Edelmann. Der hat gedacht, dass Wendelin ein Bettler sei. Und er schrie auf Wendelin auf: Warum läufst du wie ein Liederjan herum? Komm zu mir die Schweine hüten. Wendelin sah darin ein Eingriff Gottes. Er übte seine Arbeit ehrlich aus. Herr lieb ihn gewann erlaubte ihm auf seinem Hab eine Einsiedelei zu errichten. Wendelin nicht nur die Schweine hütete, sondern er lehrte die Menschen das geistliche Leben zu leben. Zu ihm gesellten sich mehrere Gefährten bei. Wendelin wurde ihre Abt. Bis knapp vor seinem Tod gestand er, dass er stammt, aus schottischen königlichen Familie. Er sagte auch das, wieviel musste er um die Demut kämpfen. Er blieb demütig, aus der Liebe zu dem guten Hirten, der das erhabene Reich seines Vaters verließ, damit er unsere Seele rettet.
Damit wir vor Gott bestehen können, wenn die Welt neu geschaffen wird, wagen wir zum Vater um seinen Beistand zu beten.
Hundertfach mehr will der Herr uns geben, dafür was wir für ihn getan haben.
Selig, die bereit sind, alles zu verlassen und das ewige Leben gewinnen.
Jesus Christus, der uns auf dem Weg des Kreuzes vorangegangen ist, sei mit euch.
Heute erinnern wir uns an heiligen Paulus vom Kreuz. Er stammte aus Norditalien. Als 19 jähriger verspürte er stark die Anwesenheit Gottes. Er ging in die Einsamkeit, wo er die Bußen tat, und später gründete er den Orden Passzionisten. Die Mitglieder dieses Ordens, widmen sich den Volksmissionen.
Der heilige Paulus vom Kreuz hatte mehrere Vision, von den Orden, der er gründen sollte. In einer von ihnen im Jahre 1720 versicherte ihn Maria in seinen Ungewissheiten, dass er wirklich berufen ist, den Orden der Passzionisten gründen. Die Passzionisten sollen die Ehre zum Martyrium Jesus verbreiten und sie sollen ein schwarzes Gewand tragen, mit einem weisen Herzen auf die Brust. Der Tag 22.November wird für den Tag der Entstehung des neuen Orden gehalten. An diesem Tag Paul hat von Bischof von Alexandria ein schwarzes Gewand angenommen, gürtete sich um, hängte er auf die Brust das Kreuz auf und zog sich für 40 Tage in eine Einsiedelei in Castellazo zurück, wo er das Statut des Ordens Passz ionisten geschrieben hat.
Damit wir die Kraft haben, die Last und Mühe unseres Lebens zu ertragen. wollen wir zum Vater beten.
Damit wir die Kraft haben, Christus auf dem Weg des Kreuzes nachzufolgen, wollen wir um seinen Frieden bitten.
Selig, die die Last seines Lebens auf sich nehmen, und mit Christus eingehen zur Herrlichkeit.
Jesus Christus, der als das Weizenkorn des neuen Leben in das Grab gelegt wurde, sei mit euch.
Vom heiligen Ignatius wissen wir, dass er um 70 Bischof in Antiochia wurde. Die Geschichtsurkunde sagen mehr um seine Verurteilung zum Tod. Er gehört zu den großeren Märtyrern erstens Jahrhunderts. Mit seinem Glauben und Liebe besiegte er alles.
Jesus, du schenkst dich uns im Brot des Altares, Herr erbarme dich unser
Jesus, du hast uns deinen Leib zur Speise bereitet, Christus, erbarme dich unser
Jesus, du hast uns das neue Leben verheißen, Herr erbarme dich unser
Ignatius stammte aus Antiochia. Er brannte mit einer solchen Liebe zu Gott, dass er den Beiname Theofor – Gottesträger- bekam. Unter diesem Namen, stellte er sich dem Kaiser Trajan vor. Nehmen wir ihr Gespräch wahr. Der Kaiser fragte. Wer bist du, du böser Geist, der so unermüdlich meine Befehle übertrittst, unseren Göttern opferst du nicht und verführst die Menschen. Ignatius antwortete. Niemand kann mich mit dem Namen böser Geist betiteln. Weist du, was der Name Theofor bedeutet?. Der, der Gott in seinem Herzen trägt. Denkst du, dass wir unsere Göttern in unseren Herzen nicht tragen? Irrtümlich nennst du deine heidnischen Göttern Gott. Es gibt nur einen Gott, der die Himmel und Erde erschaffen hat. Der Kaiser beschloss das Gespräch mit den Worten. Ich befehle, dass Ignatius zur Speise den Raubtieren geworfen wird, zur Belustigung der Menschen. Ignatius sagte. Ich bin das Weizenkorn Christi. Mich werden die Zähne der wilden Raubtieren gemählen, damit ich das reine Brot Christi werde. Es nähert sich meine Geburt. Verderben mir das nicht. Ich suche den, der für mich gestorben ist. In Rom wurde Ignatius den heißhungrigen Löwen geworfen. In ein paar Minuten, blieben von ihm nur ein paar Knochen. Wandeln sich zur Speise für Christus. Ignatius sehnte sich nach dieser Wandlung und er erreichte sie.
Um des ewigen Lebens willen tragen wir die Last unseres Alltags. Deshalb wagen wir zum Vater zu beten.
Die Cchristus, dem Herrn dienen, finden in ihm den Frieden. Deshalb bitten wir.
Selig, deren Leben fruchtbar wird für den Herrn und gewandelt wird in Herrlichkeit.
Auch in diesem Jahr feiern wir den Weltmissionssonntag. Dieser Tag stärkt in uns das Bewusstsein, dass unsere Kirche eine Weltkirche ist. Die Mission betrifft die ganze Welt und wir sollen in unserer Schwachheit Zeugnis für den Glauben geben, denn die Menschen in aller Welt brauchen Gott. Missionsarbeit ist der erste Dienst in der Kirche für die Welt.
Predigt
Wozu ist die Weltmission? Das ist eine häufige Frage der Menschen nach dem Ende der Kolonisation. Die Missionstätigkeit wird oft irrtümlich als Frage der Macht und des Einflusses bewertet. So meinen viele Menschen nach Ende des Kolonialismus. Die neuen Staaten haben ja ihre eigenen Regierungen und können sich daher gut selbst um die Entwicklung und den Wohlstand ihrer Staaten kümmern. Wozu dann das missionarische Bemühen unter vielerlei Opfer? Inzwischen ist die Missionierung auch schon in Europa notwendig. Auch das hört man von vielen Seiten. Papst Johannes Paulus II kannte die Aspekte der Mission aus eigenen Erfahrungen und er schrieb in seinem Rundbrief Redemptoris Missio folgendes: Die Mission, die uns Christus anvertraut hat, ist noch weit entfernt von einer Erfüllung. Das sagt uns die Gesamtsicht am Ende des zweiten Jahrtausends. Wir sollen mit all unseren Kräften für diese Mission arbeiten.
Die Anzahl der Bewohner unserer Erde beträgt mehr als sechseinhalb Milliarden Menschen. Davon sind Christen, also alle Menschen, die an Christus glauben circa 2 Milliarden, und die Menschen, die der katholischen Kirche angehören sind 1 Milliarde und 120 Millionen. Das sind ungefähr 17,4 % der Einwohner der ganzen Erdkugel. Das bedeutet, dass noch zwei Drittel der Menschheit nichts von Christus und seiner Botschaft kennen.
Wer durch den Glauben die Person Jesu Christi kennt und ihn als wahrer Gott und wahren Mensch anerkennt, der begreift, dass es um eine außergewöhnliche Person geht. Es ist notwendig, dessen Botschaft der ganzen Menschheit zu verkünden. Ein Buddhist, dem ein Missionar zum Glauben an Gott geholfen hat, sagte: Wenn ihr Christen eine so wichtige Botschaft von Jesus Christus habt, warum habt ihr zweitausend Jahren gewartet, bis ihr sie uns bringt? Die Mission soll die Antwort auf diese Frage sein. Wir haben den direkten Befehl von Jesus Christus, zu missionieren. Seine letzten Worte auf dieser Erde, kurz vor der Rückkehr zu seinem Vater waren: Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf der Erden. Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung der Welt.
Johannes Paulus II behauptete, dass die Mission Angelegenheit aller Christen sei. Ein Gläubiger, der sich um die Mission nicht bemüht, ist kein wirklicher Christ. So wie der Heilige Paulus, so sollen auch wir bei der Verkündigung des Evangeliums mitarbeiten. Im 1. Korintherbrief heißt es: Denn wenn ich das Evangelium verkündige, so habe ich keinen Ruhm, denn ein Zwang liegt auf mir; denn wehe mir,wenn ich das Evangelium nicht verkündigte! Jeder Gläubige kann und soll nach dem Evangelium leben und durch seine Taten Zeugnis über Jesus Christus ablegen.
Wie sollen wir bei der Mission mitarbeiten und helfen? Sicher ist die beste Weise der Mitarbeit am Missionswerk unsere direkte persönliche Teilnahme. Da gibt es zwei Arten. Die erste und wesentliche Art ist, sein ganzes Leben dafür einzusetzen. In der Kirche haben wir einige Orden, die sich der Missionsarbeit widmen. Es gibt aber auch andere vorübergehende missionarische Tätigkeiten, die Möglichkeiten für Laien eröffnen. Jede Diözese kann Laien, aber auch Priester für die mehrjährige Aushilfe in der Mission aussenden, laut Vereinbarung mit dem dortigen Bischof. In der Mission arbeiten Tausende Priester und Zehntausende Laien. Das Ergebnis ist, dass es viele Priesterberufungen und Ordenberufungen in Afrika und Asien gibt. Mehrere von diesen Priestern wirken schon in Europa.
Jeder von uns kann und soll den Geist der Mission pflegen. Das äußert sich vor allem durch das tagtägliche Zeugnis des Lebens und des Glaubens nach dem Evangelium. Wir müssen einfach ohne große Worte unseren Glauben bekennen und leben. Die Missionare brauchen nicht unsere Bewunderung, sondern unsere geistige und materielle Hilfe. In den Entwicklungsländern sind sie auf unsere Hilfe im besonderen Maße angewiesen. Sie ist notwendig und willkommen. Nehmen wir mit Freude und bereitwillig an den Missionswerken teil!
Jesus Christus , der uns berufen hat, in seinem Reich sich an den Tisch zu sitzen, sei mit euch.
Heute haben wir den Gedenktag des heiligen Kalixtus. Im Evangelium streiten sich die Apostel, wer von ihnen der Größte ist. Unter den Menschen ist der Größte, der herrscht, bei Jesus der, wer dient.
Jesus du kamst den neuen Bund zu gründen, Herr erbarme dich unser.
Jesus, du hast den Petrus, zum Felsen deiner Kirche gemacht, Christus erbarme dich unser.
Jesus, du wirst deiner Kirche beistehen, bis ans Ende, Herr erbarme dich unser
Die Jugend des Papstes Kalixtus war dramatisch.. Er war der Sklave des kaiserlichen Stellvertreters Karpofora. Kalixtus zeichnete sich in der Gewissenhaft aus. Sein Herr hat ihn lieb gewann. Er vertraute ihm eine Wechselstube an. Kalixtus aber hatte keinen ,, Handelsgeist“. Die Wechselstube endete an den Bettelstab. Kalixtus bekam die Angst, und ist weggelaufen. Karpofor ließ ihn verfolgen. Kalixtus in Verzweiflung sprang ins Wasser herunter. Die Matrosen aber zogen ihn aus dem Wasser hinaus und übergaben den Herrn. Kalixtus wurde streng bestrafen. Er musste hart in einer Grube arbeiten. Nach einigen Jahren, erwirkte ihm der Papst Zeferin die Befreiung und ernannte Kalixtus zum Verwalter der Begräbnisstätte bei Via Apia und zur Führung der Geistlichkeit. 218 wurde er zum Papst gewählt.
Da Jesus Christus will dass wir das Reich Gottes erben, das uns der Vater bereitet hat, wagen wir in seinem Namen zu beten.
Wenn wir als Christus dienen werden wir seinen Frieden finden, wenn wir ihn bitten.
Selig, die in allen Prüfungen Gott treu geblieben sind. und in seinem Reich sitzen sich mit Christus an den Tisch.
Gott unser Vater, der nicht auf das Äußere , sondern in das Herz schaut, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium macht uns Jesus aufmerksam, dass vor Gott größerer Preis die Absicht hat, mit der wir unsere Taten tun, als alleine Taten. Die Absicht gibt unseren Taten wirklichen Wert.
Jesus, du kennst alle Gedanken und Gesinnungen der Menschen, Herr erbarme dich unser.
Jesus du kennst die Motive, die unser Denken und Tun bestimmen, Christus, erbarme dich unser.
Jesus du prüfst unsere Lieb , die alles Gute in uns wirkt, Herr erbarme dich unser.
Uns konnte der Pharisäer nicht übel nehmen, dass wir uns die Hände nicht waschen, wenn wir uns an den Tisch setzen. Außerdem achten wir auf die Sauberkeit und Aufmachung unserer Kleider. Und das ist richtig. Christus aber geht auch um die Reinheit unserer Seele. Warum sagte Jesus zu den Pharisäern: Weh euch. Darum, weil sie gedacht haben, dass mit den Zehnten kann die Gerechtigkeit und Liebe erfüllen. Sagen wir zuerst, was ist die Gerechtigkeit. Die Gerechtigkeit bedeutet: jemandem zu geben, was ihm gehört. Was gehört also dem Gott. Gott gehört alles. Unser ganzes Leben sollte Gott gehören. Sollte. Aber viele Menschen opfern Gott ihre Gedanken, Taten, Plänen nicht. Nicht einmal ihre Entscheidungen, Taten sind im Gegensatz dazu, was Gott will. Viele Menschen werden sich dessen nicht bewusst.
Da wir rein geworden sind, durch das Opfer Jesu Christi, dürfen wir es wagen zum Vater zu beten.
Echte Liebe setzt den Frieden voraus. Um den Frieden wollen wir bitten.
Selig, die rein sind von Schuld und Platz finden am Tisch des ewigen Lebens.
Das geistliche Leben ist ein wirkliches Leben. Das bedeutet, dass sein Zeichen ist, auch ein wirkliches Wachstum. Dieses Wachstum hat seine Etappen, ganz genau, wie sie diese Etappen hat, zum Beispiel auch das psychische Leben, oder das Heranwachsen. Bis wir mit ihm beschäftigen werden, müssen wir noch zwei Sachen begreifen:
-was ist das Gut und was ist das Böse?
-was ist das Leben Gottes ?
-womit unterscheidet sich das Gut vom Bösen?
-was verursacht, dass etwas das Gute ist?
-was verursacht, dass etwas das Bös ist?
Das Übel bedeutet: bevorzugen das niedrigeres Gut vor dem höheren Gut. Das Geld opfern zu Gunsten eines Menschen, dünkt uns wie gut, weil das Geld ist niedrigeres Gut als ein Mensch. Einen Menschen für Geld zu opfern, kommt uns als Böse vor, weil der Mensch das größeres Gut als das Geld ist. ,, Denn die Wurzel aller Übel ist die Habsucht. Nicht wenige, die ihr verfielen sind vom Glauben ab geirrt und haben sich viele Qualen bereitet. 1.Tim 6,10- Dann sagte er zu den Leuten: ,, Gebt acht, hütet euch vor jeder Art von Habgier. Denn der Sinn des Lebens besteht nicht darin, dass ein Mensch aufgrund seines großen Vermögens im Überfluss lebt“ Lk 12,15. Wir verurteilen die Korruption, weil die Korruption daran verhindern, ein ehrliches Mensch zu sein.
Weitere Regeln:
-Die Liebe ist mehr , als die Eigensucht
– Zu sein ist mehr, als zu haben
-Gott verdient unsere Liebe, weil wir von ihm alles haben und er hat für uns am meisten getan.
Gott ist selig in sich selbst, weil er in der Gemeinschaft der vollkommenen Liebe der allerheiligsten Dreifaltigkeit lebt. Das Wesen des Himmels ist die Teilnahme ans Leben Gottes, der die Liebe ist- und die Gemeinschaft der Liebe mit Gott und mit den Heiligen. Darum, ist der Himmel nicht möglich, ohne dass, dass wir lieben erlernen mit wirklichen tiefen Liebe. Liebe ist die Beziehung der gegenseitigen Sich Schenkung. Erlösung zu sein bedeutet: Erlernen das Gottes Leben der Liebe und in der Einheit zu leben. Da, die Beziehung eines Christen mit Christus ist sehr ähnlich der Beziehung in der Ehe, die Analogie mit der Ehe hilft uns besser die Dynamik der geistligen Entwicklung begreifen.
Am Anfang ahnen die zukünftige Eheleute überhaupt nicht, dass es der andere die andere gibt. Vielleicht sie kennen sich einander aus der Schule, von Außen. Es ist aber ihnen nicht eingefallen, dass sie einmal Eheleuten werden.
Dann kommt der Augenblick , wenn sie sich einander verlieben. Sie beginnen gemeinsam zu gehen. Sie erkennen einander. Sie bauen unter einander die Beziehung, sie bilden die Einheit auf. Bis dahin lebten sie für sich selbst und für ihre Vorlieben, aber jetzt gerät in das Zentrum immer mehr der andere, seine Wünsche, Einstellungen, Anschauungen. Nach der einigen Zeit erfüllt das gemeinsame Gehen seine Aufgabe. Es beginnt ihnen klar zu sein, weiter können wir nicht gemeinsam gehen. Entweder wir gehen auseinander , oder wir werden heiraten.Eine Trauung ist eine riesige Änderung. Bis dahin sie gingen gemeinsam, aber von jetzt ab,werden sie gemeinsam leben. Bis jetzt ihre Leben überschnitten sich, jetzt ihre Leben sind sie zusammengeflossen in das einem. Das gemeinsame Leben überprüft ihre Beziehungen. Dann kommen Disharmonien, Konflikten, Streite. Wenn sie diese Konflikte, Disharmonie, Streite überwinden, dann sie haben die Chance in die wirkliche eheliche Liebe einzutreten. Ähnlich ist es auch mit Gott. Am Anfang kennen wir Gott nicht, oder er interessiert uns nicht, oder wenn wir auch Gott kennen, interessiert uns seine Hilfe, interessiert uns was er uns alles schenken kann. Wir interessiert uns nicht dafür, wie Gott ist, was er wünscht. Wir benehmen zu Gott wie zu einem Verkäufer im Geschäft. Viele Menschen so erleben ihr ganzes Leben. Sie sagen. Ich bete, ich nahm zu Gott die Zuflucht. Diese Menschen glauben an Gott, von Gott sie immer etwas verlangen, aber sie haben keine Liebe zu Gott. Hans Buob sagt über solchen Christen; Diese ,, Christen“ gehen in die Kirche, aber sie sündigen, ohne dass, um sich über das zu beunruhigen. Diese ,, Christen“ erlauben sich fast alles. Dann aber kommt die Zeit, dass diese Christen entdecken, dass Gott wunderschön, erstaunlich ist. Es ist so, wie wenn ein junger Mann plötzlich, sich bewusst wird, dass die Verkäuferin an der Kasse in Billa wunderschön, erstaunlich ist, und er verliebt in sie. Plötzlich ist nicht die Waren wichtig, plötzlich alle seine Aufmerksamkeit konzentriert sich nur auf sie. Kehren wir zum Gott zurück. Der Mensch kommt darauf dass Gott, wunderschön, erstaunlich ist. Er wird begeistert für Gott, er lobt Gott, aber das ist noch nicht die Entscheidung für Gott, für Christus.
Jesus Christus, der uns zum Licht vor den Menschen machen will, sei mit euch
Der heilige Dionysius wurde mit sechs anderen Bischöfen von Papst Fabian beauftragt in Gallien das Evangelium zu verkünden. Er organiesierte in der damals noch völlig unbedeutenden Stadt Lutetia Parisorum /dem heutigen Paris das kirchliche leben. Zur Zeit Kaisers Valerian erlitt er zusammen mit dem Diakon Rusticus und dem Presbyter Eleutherius den Martyrertod durch das Schwert.
Jesus, du hast deine Boten in ganze Welt gesandt, Herr erbarme dich unser.
Jesus, die dein Wort verkünden, begleitet deine Gnade, Christus erbarme dich unser.
Jesus, du vollendest, was Menschen nicht vermögen, Herr erbarme dich unser.
Das Dunkel ist ein von unmenschlichen Symbolen der Unsicherheit: das Symbol der Bange, Beklemmung, Gefahr, der Strafe. Das Licht ist im Gegenteil das Symbol der Sicherheit, Freude, des Lebens.Millionen Lampen erleuchten unsere Städte und Dörfer dem Dunkel und sie machen einen Abend zur angenehmen Quelle der Erlebnisse. Eine beleuchtende Nacht ist ein Zeichen des technischen Fortschriftes.Es gibt aber Finsternisse, die kein Licht vertreibt. Das ist die Finsternis der Angst, ,des Misserfolges, der Beklemmung, Enttäuschung. Gibt es irgendwo das Licht, das diese Finsternis durchstrählt? Jesus sagte zu den Apostel, aber gleichzeitig auch zu uns. Ihr seid das Licht der Welt. Diese Worte müssen wir richtig verstehen.Das wirkliche Licht ist Christus. Wenn wir uns diesem Licht öffnen, dieses Licht aufnehmen, dann können auch wir das Licht für diese Welt werden sein.
Wir sollen Salz werden, das die Welt verwandelt. Damit wir die Kraft dazu finden, wagen wir zum Vater zu beten.
Das Licht unserer guten Werken weist uns den Weg zum Frieden Gottes, um den wir bitten.
Selig, deren gute Taten den anderen den Weg zum ewigen Leben weisen.
28.Sonntag B 2015 Sagen wir ,,mein“ auch über die geistigen Werte!
Einführung
Im heutigen Evangelium sagte Jesus zu einem reichen Mann: „Geh, verkaufe was du hast und gib das Geld den Armen und wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!“ Das was Jesus kritisierte, war nicht sein Eigentum, auch nicht sein Reichtum, sondern die Beziehung zu seinem Eigentum. Jesus wollte, dass die Beziehung zu ihm den Vorzug hat, nicht die Beziehung zu seinem Besitz. Gott gönnt es dem Menschen durchaus, etwas zu besitzen. Es geht hier aber um die Stellung zum Besitz.
Predigt
Wer nur reich ist an materiellen Dingen, die er besitzt, ist eigentlich arm, denn durch einen Brand, durch Hochwasser, durch Erdbeben oder Einbruch, durch die Pleite der Bank kann plötzlich alles weg sein. Eine Lebensweisheit sagt uns: Wir sollen nicht nur über den materiellen Besitz sagen, das ist mein, sondern das auch auf geistliche Sachen übertragen. Dazu gehören das Gebet, die Heilige Messe und geistliche Übungen. Wenn das Christentum verlangen würde, dass wir überhaupt nichts besitzen sollen, dann könnten wir folgendermaßen argumentieren: „Herr, wozu hast du dann die Felder geschaffen, wenn sie niemanden gehören? Wozu hast du überhaupt die Welt erschaffen, wenn wir sie nicht bebauen und bearbeiten dürfen?“ Gott gönnt also durchaus den Menschen einen Besitz. Ihm geht es aber darum: Welche Beziehung haben wir zu unserem Besitz? Wer ein Haus besitzt, kann ruhig sagen: Das ist mein Haus. Man sollte aber auch über die Kirche sagen können: Das ist meine Kirche, weil ich dort etwas für mein geistiges Leben erhalte. Wenn jemand sagt: Das ist meine Arbeit, weil sie mir Gewinn bringt, dann wäre es aber auch sehr wichtig einmal über das Gebet nachzudenken. Das Gebet ist geistige Arbeit und bringt nämlich auch Gewinn, es bringt einen ewigen Gewinn. Wer von seinen Kleidern sagt: Das sind meine Kleider, der sollte auch an Taten der Liebe denken und Nächstenliebe üben. Geistige Werte sind ganz besonders wichtig. Jesus will, dass wir uns auch an geistigen Werten orientieren und nicht nur an materiellen Werten.
In der Morallehre erfahren wir, dass es fünf Punkte eines falschen Reichtums gibt. 1.Habgier und Geiz verursachen Herzenshärte gegenüber den Armen. 2. Habsucht und Geiz verursachen Unruhe. 3. Habgier und Geiz verursachen Gewalt und Brutalität. 4. Habgier und Geiz führen zu Schwindel und Betrug bei der Gewinnung des Reichtums 5. Wer habsüchtig ist, ist auch eines Verrates fähig.
Diese 5 Wirklichkeiten – Herzenshärte, Unruhe, Brutalität, Schwindel und Verrat sind die Frucht der Eigentumsbeziehung zu materiellen Sachen, wenn die Beziehung zur geistigen Sachen fehlt. Unsere Aufgabe ist: Lassen wir uns durch das Wort Gottes führen, dann wird unsere Beziehung zu den materielen Sachen richtig!
Der Heilige Franz von Sales, der von 1567-1622 lebte, schrieb in einer Anleitung zum frommen Leben, der sogenannten ,,Philothea“: „Geben Sie acht, damit der Geist des Reichtums Sie nicht beherrscht. Sie haben zwar das Gelübde der Armut nicht abgelegt, aber der Geist der Armut muss in Ihnen sein. Jeder Christ muss von den materiellen Sachen frei sein.“
Ähnlich schreibt der englische katholische Theologe und Kardinal Manning in seinen geistlichen Übungen für die Priester: „Ein guter Priester stirbt ohne Schulden, ohne Sünden und ohne Geld. Das sollte für alle Christen gültig sein.
Nochmal zum Heilige Franz von Sales: Er verwendet auch einen Vergleich, der den Kern der Sache trifft. Siehst du dieses Mädchen? Es geht mit seinem Vater spazieren. Mit ihrer linken Hand hält sie sich an Vaters Hand fest. Dabei schaut sie, ob sie am Zaun neben dem Weg eine Himbeere entdecken kann. Als sie eine Himbeere sieht, lässt sie die Hand des Vaters nicht los, sondern zieht ihn hin zum Zaun und fragt: Vater, darf ich die Himbeere nehmen und essen? Das ist eine richtige Einstellung.
Vergessen wir nicht: Auch materielle Sachen sind Gaben Gottes. Wenn wir sie richtig gebrauchen werden sie für uns der Segen. Wenn aber uns der Geist der Habgier beherrscht, kann unsere Beziehung zu den materiellen Sachen unser Leben vernichten. Es wäre eine Tragödie, wenn wir wegen des irdischen Reichtum das ewiges Leben verlieren würden.
Gott, der Herr, in dessen Namen der Engel die Jungfrau als die Gnadenvolle begrüßte, sei mit euch.
Viele Menschen unserer Zeit kennen das Gebet des Rosenkranzes schon nicht mehr. Es ist ein Gebet der Besinnlichkeit und der Meditation. Solches Beten gehört zu jedem religiösen Leben. Von Maria wird mehrmals gesagt, dass sie alles in ihren Gedanken bewahrte. An ihrer Hand können wir uns führen lassen, durch die Geheimnisse des Lebens Jesu Christi.
Zuvor wollen wir jedoch bekennen, dass wir vor Gott schuldig sind und wollen dafür um Vergebung bitten.
Jesus, dein Leben war erfüllt vom Gebet; Herr erbarme dich unser.
Jesus, du kamst um den Willen des Vaters zu tun, Christus, erbarme dich unser.
Jesus, du hast uns zur Nachfolge auf deinen Weg gerufen, Herr erbarme dich unser.
Der Oktobermonat ist besonders durch das Gebet des Rosenkranzes der Ehre Marias geweiht. Es gab auch Zeiten, da wurde das Gebet des Rosenkranzes für etwas langweiliges gehalten. Heute haben viele Leute eine andere Meinung. Sie spüren, dass das Gebet des heiligen Rosenkranzes sie bereichert. Ein Mann sagte: Meine Seele wird von diesem Gebet wieder stark. Wenn ich den Rosenkranz bete, spüre ich in meiner Seele die Ruhe. Ich fühle mich dann so, wie ein Verliebter der den Brief von seiner liebsten liest. Das Gebet Ave Maria spricht von Maria, von ihrer Ergebenheit zu Gott. Maria ist die erste Gläubige in Christus. Aus ihrem ganzen Wesen strahlt der Geist Gottes aus. Das Rosenkranz-Gebet ist ein Gehen im Kreise und Gott steht im Mittelpunkt. Wir gehen wie in einer geschlossenen Kette durch. Es kommt mir so ähnlich vor, als wie die Juden in das gelobte Land hineingetreten sind und sie stießen auf die uneinnehmbare Stadt Jericho. Auf die Weisung Gottes sind sie ringsherum gegangen, bis die Mauern der Stadt umfielen. Den Rosenkranz zu beten bedeutet, zusammen mit Maria neue Gebiete für Christus zu erobern. Warum beten wir den Rosenkranz? Der Mensch ist dazu bestimmt, dass er das Abbild Gottes ist. Die Heiligen realisierten diese Absicht Gottes. In ihrem Leben gaben sie den Raum Gott, der sich in ihrem Leben offenbart hat. Maria ist der Mensch, durch den sich Gott am glaubwürdigsten offenbarte.
Die Welt, in der wir leben, braucht das Gebet.. Wer betet ist starkt in Gott. So wie einst 1571 die Christen die Übermacht der Muselmanen besiegten, so können auch wir mir der Hilfe des Gebetes unsere Sünden besiegen. Der Rosenkranz ist das Gebet, in dem zwei Peilungen, zwei Orientierungen sich treffen. Die eine preist den Herrn für die Sachen, die sein demutsvoller Sohn getan hat und dadurch alle Menschen erlöste. Die andere ist Maria, die unaufhörlich unsere Bitten und Loben vor Gott trägt. Das Bitten und Loben des Gottesvolkes. In Maria fand Gott sein Gefallen.
Wenn wir Maria bitten, damit sie für uns Führsprache hält vor Gott, erkennen wir an, dass wir arme Sünder sind, wir wenden uns an sie , die ganz heilig ist. Wir wissen, was für eine Stelle Maria bei Gott hat. Wir vertrauen uns ihrer an, nicht nur jetzt, sondern auch in der Stunde unseres Todes. Möge Maria anwesend sein bei dieser Stunde, wie sie bei dem Tod ihres Sohnes anwesend war. Möge sie uns, in der Stunde unseres Übergans in die Ewigkeit wie eine gute Mutter aufnehmen und uns zu ihrem Sohn Jesus zu führen.
Da Gottes Geist zu uns gekommen ist, dürfen voll Vertrauen zum Vater beten.
Maria ist der Weg zum Herzen Gottes, wenn wir uns seinen Frieden bitten.
Selig, die ja sagen zum Willen des Vaters und eingehen in seine ewige Freude.
Jesus Christus, unser Herr, der die verlorene Menschheit gerettet hat, sei mit eich
Ein Schriftgelehrter fragte einmal Jesus, was soll ich machen, dass ich das ewige Leben gewinne. Es ist gut wenn jemand dafür sich interessiert. Aber das ist nicht genug. Wir müssen, alles dafür machen damit wir das ewige Leben erlangen.
Jesus, du kamst um uns auf auf unseren falschen Wegen zu retten, Herr erbarme dich unser
Jesus, du hast die Wunden unserer Sünden geheilt. Christus erbarme dich unser. Christus erbarme dich unser
Jesus, du rufst uns zurück , um uns vor dem ewigen Tod zu retten, Herr erbarme dich unser.
Wir kennen das Gleichnis über die barmhherziger Samariter. Dort lesen wir darüber, dass ein Priester und ein Levita gingen einen Verletzten um. Verurteilen wir sie nicht. Sie hatten einen Vorwand. Zwar eine falsche, aber sie hatten. Sie dachten nämlich, dass der Gottesdienst verlangt, oder wenigstens erlaubt, einen Menschen vernachlässigen. Wir machen dasselbe. Nicht für Gottesdienst, sondern wegen uns.
in der Stadt New York auf der Straße Quin , zwei junge Männer überfielen eine 28 jährige Frau, eine Haushelferin. Einer von ihnen verdrehte ihr ihren Arm, der andere riß ihr die Handtasche heraus. Die Frau rief um die Hilfe. Einer von den Angreifer hat sie mit dem Messer in die Brüste gestochen. Diese Szene betrachtete zirka 40 Menschen. Als sie gefragt wurden, warum sie nicht eingegriffen, sie antworteten. Das war für mich gefährlich, ich kannte diese Frau nicht, das konnte für mich schlecht endet. Diese Menschen dachten nur an sich selbst. Wer nur an sich selbst denkt wird er nicht helfen, auch dann nicht wenn es überhaupt nicht gefährlich ist.
Damit wir in der Liebe wachsten und bereit werden zu jeder guten Tat, wollen wir voll Vertrauen zum Vater beten.
Der Herr liebt uns und will uns bewahren vor allem Schaden. Um seinen Frieden dürfen wir ihn bitten.
Selig die den Nächsten von ganzem Herzen lieben, und in seinem Reichen leben werden.
Es ist jenes Sakrament, wodurch zwei ledige Personen ,, Mann und Frau sich miteinander verheiratet und von Gott Gnade erhalten , die Pflicht ihres Standes bis in den Tod getreu zu erfüllen. Die Ehe ist eines aus den sieben Sakramenten. In der Ehe von welcher, hier die Rede ist findet sich in der Tat alles vor, was zum Wesen eines neutestamentlichen Sakramentes erfordert ist, nämlich das äußere Zeichen , die innere Gnade und die Einsetzung von Christus. 1. Das äußere Zeichen ist der gesetzmäßige Vertrag , wodurch zwei ledige, durch kein Hindernis gebundene Personen zur ungeteilten Lebensgemeinschaft sich verpflichten. Den zu einem solchen Vertrag, gehört notwendig gegenseitige durch Worte oder andere äußere Zeichen kundgegebene Einwilligung, da überhaupt ein Vertrag unter Menschen ohne alle Kundgebung ohne Zustimmung nicht einmal denkbar ist. 2. Die innere Gnade besteht darin , dass die christlichen Eheleute , indem sie obigen Vertrag, gemeinsamen Zuwachse der heilig machenden Gnade. auch noch einen besonders übernatürlichen Beistand erhalten, der sie kräftig und befähigt, in Eintracht und Liebe zusammen zu leben und die Kinder, mit welchen der Herr ihre eheliche Verbindung segnet ,in heiliger Furcht Gottes zu erziehen, die schweren des christlichen Ehestandes bis zum Tod getreu zu erfüllen.
Wann wurde die Ehe eingesetzt?
Die Ehe wurde im Paradies von Gott eingesetzt, aber Christus hat sie zu einem Sakramente erhoben. Die Ehe kann unter zweifacher Rücksicht betrachtet werden; als Sakrament, und bloß als natürlicher Vertrag , wodurch Mann und Frau, sich verbindlich machen, ins lebenslänglichem Bunde, in Liebe und unverbrüchlicher Treu als Gatten mit einander zu leben. Unter dieser Rücksicht aufgefasst, wurde die Ehe nicht erst von Christus, sondern schon in Paradies eingesetzt. , als Gott dem ersten Menschen Adam die Eva zur Frau gab , beide segnete und sprach: ,, Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht euch untertan“ 1..Mos 1,28. Der ursprünglichen Einsetzung gemäß, soll demnach die eheliche Verbindung nur zwischen einem Mann und einer Frau statt haben und für die ganze Lebenszeit unauslöschlich sein. Dieses erkannte auch Adam, als er im Augenblick, wo ihm die aus seiner Rippe gebildete Lebensgefährtin von Gott zugeführt wurde, aus göttlichem Antrieb sprach: Dieses ist nun Bein von meinem Gebeine, und Fleisch von meinen Fleisch: darum wird der Mensch Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen und sie werden zwei sein in einem Fleisch. Jesus wiederholt diese Wort und fügte dazu: Was nun Gott zusammengefügt hat , soll der Mensch nicht trennen. Mat. 19,5
Woher wissen wir, dass die Ehe ein Sakrament ist?
Lehrt dies der hl. Paulus der die Ehe in der Kirche ,, ein großes Sakrament“ nennt. Die christliche Ehe ist im Sinne des Apostels getreues Abbild der Vereinigung Christi mit der Kirche. Der Mann sagt er, ist das Haupt der Frau, wie Christus das Haupt der Kirche: und Männer! liebt eute Frauen, wie Christus die Kirche geliebt hat. Eph 5,23, 25. Nun aber ist die Vereinigung Christi mit der Christi eine übernatürliche, gnadenvolle, eine Vereinigung , die zum Zwecke hat, die zum Zwecke hat, die Kirche zu heiligen, zu reinigen…dieselbe herrlich sich darzustellen, dass sie heilig und unbeflekt sei. Also muss die christliche, damit sie ein wahres Abbild jener übernatürlicher gnadenvollen Vereinigung sei, auch ihrerseits mit übernatürlicher Gnade verbunden sein, kraft welcher die Eheleute zur gegenseitigen Heiligung sich einander lieben und in dieser Liebe bis zum Tode verharren. Darum spricht der Apostel. Dieses Sakrament ist groß, ich sage aber in Christus und in der Kirche, d.h. die Ehe ist ein großes Geheimnis , ein sinn und gnadenvolles Zeichen indem dieselben den innigen, heiligen, gnadenreichen und unauflöslichen Liebesbund zwischen Christus und seiner Braut der hl. Kirche darstellt und bedeutet.
Die hl. Väter geben der Ehe ausdrücklich die Benennung ,,Sakrament“ . Der hl. Ambrosius nennt dieselbe ein ,,himmlisches Sakrament“. Aucg der hl. Augustinus redet an mehr als einer Stelle von der ,,Heiligkeit dieses Sakramentes“ und bemerkt insbesondere, die Ehe des christlichen Volkes habe vor jener der Heiden hauptsächlich ,, die Heiligkeit des Sakramentes“ voraus. Andere Väter wie Epifanus, Cyril von Alexandrien lehren, der Heiland habe deswegen die Hochzeit zu Ksna mit seiner Gegenwart beehren und verherrliche wollen, um die Ehe der Gläubigen zu segnet, zu heiligen und derselben seine göttlichen Gande zu erteilen. Tertulian spricht vom ehelichen Bunde, welchen die Kirche schließt, das Opfer bestätigt,die /priesterliche/ Weihe besiegelt. die Engel verkünden und der himmlische Vater bekräftigt. Zum selben Schlüsse führe auch die ältesten, noch vorhanden Ritualbücher der katholischen Kirche. Der Patriarch Jeremias erklärte: ,, die Ehe sei ein göttliches Sakrament und eines von den sieben welche Christus und die Apostel der Kirche überliefert haben“.
Die Menschen hörten nicht auf, sich gegenseitig zu informieren, dass Jesus kommt. Jeder wollte Jesus sehen. Die Menschen eilten zu Jesus. Sie halfen den Kranken, dass auch sie zu Jesus kommen konnten. Die Kranken hörten, dass Jesus viele Menschen von ihren Krankheiten heilte. Vielleicht wird er auch sie heilen. Als die Mütter hörten, dass Jesus kommt, wollten sie ihre Kinder zu Jesus zu bringen. Sie wollten dass Jesus, ihre Kinder segnet. Sie gingen mit ihren Kinder zu Jesus, Unterwegs traffen sie andere Mütter und sagten sie zu ihnen. Kommt mit, wir gehen zu Jesus. Auch diese Mütter gingen mit ihren Kinder zu Jesus. Als sie dort angekommen waren, waren bei Jesus so viele Menschen, dass sie zu Jesus nicht durchkamen. Es sieht so aus, dass durchkommen hoffnungslos war. Sie sprachen mit den Jünger Jesus. Sie aber sagten zu ihnen. Geht weg, Jesus hat keine Zeit für die Kinder. Jesus ist müde. Als Jesus das hörte, sagte er. Lasst die Kinder zu mir kommen, weißt sie nicht ab, denn ihnen gehört das Himmelreich. Und so kamen viele Kinder zu Jesus. Jesus nahm sie auf die Knie, und segnete sie. Und zu ihren Mutter sagte Jesus, wie sollen ihre Kinder erziehen. Jesus sah in den Kinder die zukünftige Erben seines Reiches. Er wußte, dass er in den Kindern die dankbarsten Zuhörer wird sein, die seine Lehre bereitwilliger aufnehmen werden, als die Erwachsener. Er sät in ihren hersen den Samen der Wahrheit, den nach vielen jahren aufkeimen wird. Er antwortete bereitwillig auf alle ihre Fragen. Die Wahrheit, dass die Kinder gern Jesus Botschaft aufnehmen immer gültig ist. Diese Kinder waren glücklich. Auch ihr liebe Kinder konnten glücklich sein, wenn sie zu Jesus kommt. Es wäre gut, wenn ihr regelmäßig zur heilige Messe kommt. Ich erzähle euch ein Erlebniss aus meiner Kindheit. Es war Sonntag, meine Eltern gingen in die Kirche. Sie dachten dass ich schon weg bin. Sie spreten die Wohnung zu. Ich war aber zu Hause. Als ich den Schlüssel nicht finden konnte, stieg ich aus dem Fenster hinaus, weill ich die heilie Messe besuchen wollte. Ich habe nie aus meiner eigenen Schuld die heilige Messe versäumt. ich will euch ermutigen, dass ihr Jesus liebt, wie Jesus euch liebt, dass ihr für Jesus immer Zeit habt. Darum geht gern, in die Kirche, wo ihr Jesus treffen könnt.
Gott, der Herr, der seine Engel sendet als Schutz und Beistand sei mit euch
Die heilige Schrift spricht mehr mal von den Engel. Das Wort Engel stammt aus dem Griechischen und bedeutet; ,, der Bote“. Engel sind gesandt, damit sie die enzelnen Menschen und die Völker behüten. Jeder Mensch hat seinen Schutzengel. Die Ehre zu den Schutzengeln ist verzeichnet schon am Anfang des 8. jahrunderts. Als liturgisches Fest entstand es im 15. Jahrhundert.
Jesus, dir dienen Scharen der Engel. Herr erbarme dich unser.
Jesus, du sendest Engel als deine Boten, Christus, erbarme dich unser.
Jesus du hast uns Engel zum Schutz gegeben. Herr, erbarme dich unser.
Gott teilte jedem von uns einen Schutzengel zu. Sie sollen uns auf dem Weg unseres Lebens behüten. Wir sehen sie nicht. Aber wie viele Sachen sehen wir nicht und wir halten sie für die Selbstverständlichkeit. Schutzengel rettet uns vielmals vor dem Unglück, hauptsächlich dann, wenn Gott mit dem Menschen ein Plan hat. Meine Mutter war im Jahre die Studentin am einem Gymnasium in Bratislava. Im April verliefen die Kämpfe zwischen der deutsche und zwischen russischen Armee. Dann die deutsche Armee gewichen und in der Stadt quartierte sich die sowjetische Armee. Meine Mutter ging immer nach und aus Gymnasium derselben Weg. Eines Tages sie aber hinüberkam. Damals sie sagte. Was mache ich? Und sie wolte zurckkommen.Eine unsichtbare Kraft aber ihr daran verhinderte, In einer kurzen Weile ging in diese Richtung ein russischer Offizier auf dem Pferd. Pl0tzlich das Pferd bäumte sich auf. Der Reiter aber zwingte es weiter gehen. Und was ist passiert. Zirka nach 50 Meter expodierte eine Mine, und zeriss das Pferd und Reiter. Wenn in diese Richtung meine Mutter gehen wäre, wäre sie tot. Ihr Schutzengel retette sie vor dem Tod.
Gott erhört die Bitten seiner Kinder. Darum wagen wir zu beten.
Engel sind die Boten des Friedens. Wir bitten den Herrn um seinen Frieden.
Selig, die dem Schutz der Engel vertrauen, und das Gottes Angesicht schauen werden.
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