Archiv für den Monat: Dezember 2018

Neujahr 2019 Hochfest der Gottesmutter Maria

Auch Weltfriedenstag Lk, 2, 16–21

Einführung

Eines Tages gingen Petrus und Johannes  in den Tempel beten. Beim Tor trafen sie einen Bettler, der seit der Geburt  gelähmt war und bettelte. Als er Petrus und Johannes sah, bat er sie um Almosen. Petrus sagte zu ihm. Ich habe weder Gold noch Silber, aber was  ich habe, das gebe ich dir. Im Namen Jesu Christi, steh auf und geh. Und Petrus fing ihn bei der Hand auf und hob ihn auf. Und als eine große Menschenmenge zusammenkam, kam Petrus zu ihnen. Männer Israels, warum schaut ihr auf uns, als ob wir mit eigener Macht diesen Mann geheilt hätten? Dieser Mann wurde im Namen Jesu Christi geheilt. Im Namen Jesu Christi und im Namen seiner Mutter Maria  beginnen wir dieses neue Jahr. Diese Namen mögen uns im diesem Jahr  begleiten.

Predigt

Über Jesus sagten die Menschen viele eindrucksvolle Worte. Hören wir, was der große Eroberer Napoleon von Jesus sagte: Das größte Wunder von Christus ist, dass er  in den Herzen von Millionen Menschen geliebt wird. Auch ich wusste die Herzen meiner Soldaten anzuzünden. Sie starben für mich. Dazu waren aber meine Anwesenheit und mein Wort notwendig. Jetzt, wenn ich auf der Insel der heiligen Helena bin, wer würde für mich das Schwein fangen? Denkt jemand an mich? Wer blieb mit mir in meinem Unglück? Wie groß ist die Kluft  zwischen meinem großen Elend und dem ewigen Reich Christi, dem die Menschen lieben und folgen? So sagte Napoleon und wir wissen, dass er die Wahrheit hatte. Christus hatte keine Armee, wie  Napoleon  und die anderen Führer. Er eroberte  die Herzen der Menschen  mit seiner Güte und Liebe. Christus hatte kein Gold, kein Geld, aber er bereicherte seine Freunde mit den Schätzen, die Molen und Rost nicht zerstören. Er baute sich kein Denkmal, wie die Mächtigen dieser Welt es tun.  Jesus hat überall seine Kirchen und Kreuze, die auf seinen Namen hinweisen. Und sein Name lebt  im Herzen von Millionen Menschen. Woher kommt die Ursache dieser Liebe, dieser Ehre zu Namen Jesu? Was bedeutet der Name Jesus? Jesus ist die zweite göttliche Person. Er verließ seine Herrlichkeit  im Himmel, damit er uns in allem ähnlich werden kann, und konnte  uns  in die Arme seines himmlischen Vaters  bringen. Nur Jesus konnte  uns helfen. Er hat mit Liebe geführt und sich entschlossen, uns zu retten.Damit wir ihn sehen können, damit wir ihn hören können, damit wir uns über  seine Liebe überzeugen können, war es notwendig , dass er ein Mensch wird durch die Wirkung des Heiligen Geistes, damit er solchen Körper, solche Seele, solche Natürlichkeit hat, wie wir  haben. Wenn Gott seinem Sohn die Welt gibt ,hat er das Recht, seinem Sohn den Namen zu geben. Du wirst einen Sohn gebären und ihm den Namen Jesus geben. Wenn wir nach der Ursache   unserer Liebe zu diesem Namen fragen,ist das, was Jesus für uns getan hat. Jesus opferte sein Leben für uns. Der heilige Paulus fühlte   diese Liebe und diese Liebe gewann ihn für immer. Das  war  die Liebe Christi, wegen der er keine Ruhe hatte, keine Angst kannte. Auch uns sollte das Feuer  der Liebe zu  Gott durchdringen. Möge dieses Feuer alles verbrennen , was  uns  das alte Jahr   gebracht hat, und bilde in uns  einen neuen Menschen aus. Wir wollen unser geistliches Leben  auf den Namen Jesu bauen. Wir werden uns bemühen , die Ehre dieses Namens,  besonders am Herz-Jesu-Freitag, zu zeigen. Unsere Herzen sind noch immer hart  und im Netz  der Sünde  verwickelt, aber die wirkliche Liebe zu Jesus kann  sie ändern. Möge das neue Feuer der Liebe in uns brennen während des ganzen Jahres, das wir jetzt beginnen zu leben.

Hl.Silvester Joh1, 1-18

Jesus. dem wir heute unsere Dankbarkeit ausdrücken wollen,sei mit euch.

Am Ende des zivilen Jahres trafen wir uns hier  Im Tempel  Gottes,um uns vor Gott unsere Dankbarkeit, für all die Hilfe und Gnade, die wir  in diesem Jahr erhalten haben, auszudrücken. Und zugleich bitten Gott, um die Verzeihung  allen Sünden, die wir in diesem Jahr begangen haben.

Jesus,du hast für uns dein Leben geopfert. Herr,erbarme dich unser.

Du hast uns dein göttliches Leben gèschenk. Christus, erbarme dich unser.

Du wirst am Ende unseres Lebens, die Abrechnung  von allen Taten verlangen.

Heute sollen wir unsere Dankbarkeit gegenüber Gott für die Gnade und Hilfe ausdrücken, die wir in diesem Jahr erhalten haben. Nicht alle Menschen werden heute in die Kirche gehen, damit sie Gott danken. Viele von ihnen wissen nicht, dass das aller was wir haben ein  Geschenk Gottes ist.  Ihr interessiert nicht woher ist  diese Welt, woher ist  das Leben. Wir Christen aber wissen dass die Welt, nicht von sich selbst  entstand. Die Welt  stammt von Gott.  Wir Christen wissen , dass Sohn Gottes für uns gestorben ist, damit uns vor dem ewigen Tod retten. Dass wir dankbar sei sollen das lehrt uns Jesus. Einmal hat er 10 Aussätzige geheilt. Aber nur einer von ihnen kam zurück. Dank sei Gott für seine  Heilung. Jesus sagte: „Nicht die 10 wurden geheilt – und die 9, wo sind sie?“ Es ist schon zur Gewohnheit geworden, dass wir uns am letzten Tag des Jahres unterhalten. Dazu gehören Champagner und das Feuerwerk. Im Buch Prediger lesen wir. Alles hat seine Zeit. Gott verbietet niemandem, sich zu unterhalten, weil er Zeit  hat, zu lachen, aber  in demselben Buch  lesen wir. Fürchte Gott und halte   seine Gebote,  denn  das gilt   für alle Menschen. Prediger 12,13. Und wir hätten die Worte, die im Buch Prediger stehen, nicht vergessen. Denn Gott wird  alle  Werke  vor Gericht    bringen, alles  was  verborgen ist, es sei  gut  oder böse. Prediger 12, 14.  An Silvester wird in der Kirche die Statistik der Geistlichen und die Daten der Pfarrei vorgetragen. Es ist kein Geheimnis, dass die Statistik  hauptsächlich von geistlichen Sachen nicht günstig ist. Aber die Wirklichkeit kann noch schlechter sein, als die Statistik. Zum Beispiel: Laut Statistik besuchen viele Firmlinge die Kirche nicht und nehmen nicht am kirchlichen Leben der Pfarrei teil. Die Kirche führt uns zu Gott, aber das verlangt unser persönliches Engagieren. Vergessen wir nicht, jedes Jahr zu Gott zu kommen. Gott gehört unsere Dankbarkeit, auch wenn sie ihm nichts gibt. Sie ist die äußere Form  unserer Liebe und Treue. Jeder  von uns  soll etwas zu danken haben. Erfolg, Gesundheit oder Heilung, für die  ruhigen Momente  der Freude, des Friedens, des Wohlbefindens, aber auch  für die  Menschen, die  uns  geholfen haben. Wahre Dankbarkeit  baut die Brücken  der Liebe. Beten wir  dafür, dass die Dankbarkeit in  unseren  Herzen ist und wir am Ende  dieses Jahres   neue Gnade erhalten als  große  Einlage  für  das nächste Jahr   2019.

Gott erfüllt uns  mit seinem Geist, so  dass wir nach  seinem Willen   leben. In diesem Geist  beten  wir  voll  Freude, wie  es   uns  Jesus  Christus gelehrt hat.

In  Jesus Christus finden wir  das  Leben und den Frieden. Deshalb  bitten wir.

Beim Herrn ist  die  Huld,  bei  ihm  ist Erlösung  in Fülle,

Fest der Heiligen Familie C Lk 2, 41- 52

Einführung

Erlauben Sie mir, Sie zu fragen. Wer von euch hätte den Mut, zusammen mit Karl Gott zu singen? Er ist ein professioneller Sänger, und ich mit meiner heiseren Stimme? Wer würde das hören? Jemand sagt. Wie ich singe, so singe ich. Nur Stipaschov sagt, dass die Liebe wie ein schönes Lied ist. Und das schöne Lied ist schwer vorzusingen. Können Sie sich vorstellen, mit Karl Gott zu singen und dabei im Gesang kein Fachmann zu sein? 

Predigt

Heute denken wir über die Familie nach. Die Familie ist das Singen der Liebe. Duett aus den Melodien des Mannes und der Frau. Nur wir wissen,  dass der schöne Gesang des Lebens nur ohne Egoismus möglich ist. Gott hat gesehen, wie viel Egoismus in jedem Menschen steckt. Zwei Menschen verheiraten sich, um eine Familie zu gründen. Beide sind aber  selbstsüchtig. Sie brauchen die Kraft, die Ihnen dabei hilft, den Egoismus zu überwinden. Darum sandte er seinen Sohn Jesus Christus. Wenn man ihn empfängt, wird man stark und fähig, ein schönes Lied des Lebens zu singen.  Dass wir nicht  fähig sind? Dass wir  keine schöne Stimme haben. Das ist keine Katastrophe. Wir  haben die Augen, mit denen andere Menschen sehen können , und ihm helfen gehen. Wir haben ein Herz, das den anderen lieben kann. Sollen wir nicht Jesus suchen? So wie wir bei der Heiligen Familie gehört haben. Als Josef und Maria bemerkten, dass Jesus sich verlor, gingen sie ihn suchen. Unsere Familien sollten nach Jesus  suchen, wenn sie ihn in der Familie  verloren haben. Sie  können ihn im Gebet und in der heiligen Beichte finden. in  der Eucharistie,  in der Heiligen Schrift. Vielmals beklagen wir  uns darüber, dass es in unseren Familien nicht gut geht. Suchen wir auch die Ursache? Dass die Ursache in unserer  Selbstsucht liegt. Jesus ist gekommen, damit er uns gegen unsere Selbstsucht hilft. Aber statt unseren Egoismus zu überwinden, suchen wir die andere Frau oder den anderen Mann, mit dem es besser wäre. Ein Witz spricht über die heutige Situation. Zwei Mitarbeiter, Karl und Peter, trafen  sich in der Stadt. Plötzlich sagt  Karl zu Peter. Geh schnell zur Seite. Was ist passiert? Schau die andere Seite.Dort traf sich meine Frau mit  meiner Geliebten. Dort  sagt Peter zu Karl: Das ist meine Frau, meine Geliebte. Partner/in suchen werde. Das spricht allem Eheleben  Hohn. Die Lösung ist nicht darin, dass ich einen anderen Partner/in/ suchen werde/. Die Lösung ist in mir. Der Junge, der auf einem Gipfel wohnte, sah das gegenüberliegende Haus. Ihm gefiel es schrecklich. Es schien ihm, dass  dieses Haus goldene Fenster hat. Nämlich die Sonne schien, und ihr Licht spiegelt sich im Fenster. Wenn ich so schöne Fenster hätte. Wenn  er sich sein Haus  anschaut, gefällt es ihm nicht. Darum entschied man sich, herunterzugehen. Wie er schreitet, geht die Sonne auf die andere Seite. Als er zum Haus kam, war er überrascht. Das ist nicht möglich, doch das  sind ganz übliche Fenster. Er kann das nicht verstehen. Er fragt das Mädchen, das dort war.  Weißt du nicht, wo das Fenster mit den goldenen Fenstern ist?  Das Haus mit den goldenen  Fenstern? Das ist doch das Haus gegenüber. Und der Junge schaut . Das ist doch unser Haus. Und er ging zurück. Er ist sich dessen bewusst, dass er das Haus mit dem goldenen Haus hat. Ähnlich ist es mit uns. Wenn wir im Hause Liebe haben, haben wir das Haus mit goldenen Fenstern. Die Liebe ist nicht darin , dass mir eine fremde Frau oder ein fremder Mann gefällt. Ich werde mir dessen bewusst, dass in mir die Kraft zur Liebe liegt. Beim Hausbau ist es wichtig, zuerst die Fundamente zu legen. Stellen Sie sich vor, einen Menschen,der auf den Rasen das Möbel, den Teppich  legte und sagte . Hier ist das Wohnzimmer. Die anderen würden über ihn lachen. Du musst doch zuerst das Zimmer  erbauen. Wenn sie eine Frau heiraten, nehmen sie sie nicht als vollkommene Frau an, aber die Frau kann ihnen helfen, durch die Liebe zu lernen, zu lieben. In der gegenseitigen Liebe entsteht  die Atmosphäre der Liebe. Jesus ist darum gekommen, damit er uns  gegenseitig lieben hilft. Mit Jesus ist das möglich.Dazu lädt uns Gott ein. Das Problem, das wir beseitigen müssen, ist unser Egoismus. Mit Gott ist das möglich. Darum müssen die Familien Jesus suchen. Im Gebet, in im Eucharistie, im Lesen der Heiligen Schrift. In einem Lied singt Karel Gott. Die Glocken des Glücks klingen in jedem von uns. Nur ist es notwendig, sie erschallen zu lassen. Suchen Sie nicht den Partner, der Sie bewundert. Suchen Sie den Partner, der Sie lieben lernen wird. Wer lieben fähig ist, wird ein herrliches Lied des Lebens singen. Guter Gott, ich danke Dir, dass Du mich so erstaunlich  erschaffen hast, dass ich lieben kann. Hilft mir, meinen Egoismus zu beseitigen. Gib, dass unsere Familie sich dessen bewusst wird, dass du der Helfer im Kampf gegen Selbstsucht bist. G. B. Shaw antwortete auf die Frage, ob es eine ideale Familie gebe.  Vielleicht ja. Aber der Mann müsste taub und die Frau blind sein.  Das ist das Rezept von  Shaw. Und das Rezept von der Heiligen Familie? Suchen Sie Jesus,

Thomas Becket Mt 16,24-27

Jesus, der die Hohenpriester und die Ältesten fragte:Woher war die Taufe von Johannes? War sie vom Himmel oder von den Menschen?

Viele Dinge, die Jesus getan hat, gefielen den Hohenpriestern und den Pharisäern nicht. Sie waren überzeugt, dass Jesus seine Kompetenz überschreitet. Jesus wusste.

Jesus, schenk uns dein gutes Wort. Herr,erbarme dich unser.

Zeig uns den rechten Weg. Christus,erbarme dich unser.  

Lehre uns, die alles überwindende Liebe. Herr,erbarme dich unser.

Thomas war einer der bedeutendsten Erzbischöfe von Canterbury. Er wurde 1118 in der Familie eines Londoner Kaufmanns geboren. Er studierte das in Bologna und in Frankreich. Nach seiner Rückkehr aus dem Studium wurde er zum Diakon geweiht. Später wurde er zum Erzdiakon ernannt. Er war sehr wahrgenommen; er hatte ein ausgezeichnetes Gedächtnis, die Bereitschaft in der Sprache und die Entschlossenheit in der Handlung. Gerade wegen dieser Eigenschaft fesselte er die Aufmerksamkeit Königs Heinrichs  II., der ihn zum Kanzler ernannte. Henrik wäre der höchste Beamte im Land und zugleich der Berater des Königs. Im Interesse des Königs und des Staates verwirklichte er auch die Verfügungen, die der Kirche nachteilig waren. Als der Erzbischof von Canterbury starb, ernannte auch Heinrich II. ihn zum neuen Erzbischof von Canterbury. Er  wollte in ihm die Funktionen eines treuen Kanzlers und eines nachgiebigen Erzbischofs vereinen. Thomas, indem er die zwei wichtigsten Funktionen bekleidete, musste sich entscheiden, ob er mehr Politiker oder kirchlicher Würdenträger werden würde.Er entschied sich, der Kirche treu zu bleiben. Er verzichtete auf die Funktion des Kanzlers, verteilte sein Einkommen den Armen und begann, ein strenges,asketisches Leben zu führen. Als der König sogenannte Clarendore-Konstitutionen, die für die Kirche ungünstig waren, konstitutiv ausarbeiten ließ, lehnte Thomas ab, sie zu unterschreiben. Er wurde  für die Verletzung der Freiheit gegen den König verurteilt. Er ist nach  Frankreich entflohen, wo ihn der König  Ludwig VII. empfing. und versprach ihm Hilfe und Schutz. Im Exil verlebte er 6 Jahre. Im Jahr 1170 wurde die Vereinbarung zwischen dem Papst und dem König getroffen. Thomas konnte zurückkehren. Die Streitigkeiten aber setzten fort. Einmal schrie der König. Wer mich von diesem unerträglichen Priester befreit, wird belohnt. Einige  Ritter hielten diese Worte für einen Befehl zur Beseitigung. Sie drängten in die Kathedrale und ermordeten ihn am 29. Dezember 1172. Der König Heinrich II. bedauerte, was vorgefallen war. Er machte über seinem Grab offene Busse.

Gott hat sich zu seinem Sohn bekannt und steht  hinter den Worten Jesu. So beten wir , wie er seine Jünger gelehrt hat.

Die Welt im Licht Gottes zu sehen, bereitet auf den Frieden vor.Um diesen göttlichen Frieden beten wir.

Wenn der Herr offenbar wird, werden wir ihm ähnlich, denn wir  werden ihn sehen, wie er ist.

Unschuldige Kinder Mt 2,13-18

Jesus, für den die unschuldigen Kinder starben,sei mit euch

Es gibt die Menschen, die sich in die Historie negativ Art eingeschrieben haben. Unter ihnen gehört auch der König Herodes, der in Betlehem und der ganzen Umgebung alle Knaben bis zum Alter von zwei Jahren töten ließ. Diese unschuldige Knaben starben für Christus.

Herr Jesus, du bist allen nahe, die um deinetwillen leiden. Herr, erbarme dich unser.

Du stehst denen bei, die auf dich vertrauen. Christus, erbarme dich unser.

Du bist die Hilfe derer, die keinen Helfer haben. Herr, erbarme dich unser.  

Die Sterndeuter erhielten von Gott durch den Engel das Zeichen, dass sie auf einem anderen Weg  nach ihrer Heimat zurückkehren. Erklären wir die Ereignisse um König Herodes. Herodes stammte weder aus dem jüdischen noch aus dem königlichen Geschlecht. Seine Mutter war eine heidnische Araberin und sein Vater, Antipater, ein judaisierter Idumäer. Herodes war zäh, schlau,egoistisch. Er war dem römischen Herrscher treu,weil sie ihm die Herrschaft ermöglichten. Er war fast ein halbes Jahrhundert lang König. In das Geheimnis der Diplomatie weihte ihn sein Vater ein. Nach der Ermordung seines Vaters durch die Römer wurde er zum Tetrarch. Das war der erste Schritt zur Regierung. Zu Beginn seiner Regierung ließ er 45 vorrangige Juden töten. Die Römer nannten ihn zum jüdischen König. Er geriet vollständig unter die Herrschaft der Römer. Damit erfüllten sich die prophetischen Worte.Dass das Zepter von Jura abgenommen wird. Herodes behielt die Macht durch Gewalt. Ohne Skrupel beseitigte er seine Gegner.  Seine Ehefrau Miriam erreichte, dass ihr Bruder zum Hohepriester ernannt wurde. Das Volk liebte ihn, und deshalb ließ Herodes ihn töten. Er  war sehr eifersüchtig auf seine Frau und darum musste jeder sterben, auf den der Schatten des Verdachts fiel. Seine Schwester Salome klagte seine Frau falsch an, darum ließ er diese und auch ihre Mutter, also seine Schwiegermutter, hinrichten. Das aber war nicht alles. Er ließ auch seine eigenen Söhne, Aristobulus und Alexander, ermorden, weil er Angst hatte, dass sie ihm den Thron entnehmen würden. Ebenso ließ er heimlich 300 Offiziere hinrichten, die angeblich gegen ihn eine Verschwörung bereiteten. Also kein Wunder, dass er auch die Knaben in Betlehem und in seiner Umgebung ermorden ließ. Das entsprach seiner Natur. Herodes war  zu Ende seines  Lebens  sehr krank und starb in einem schrecklichen Zustand. Viele Menschen können sich nicht mit der Wirklichkeit versöhnen, dass Gott zuließ, das Böse zu tun. Wenn Gott immer eingreifen würde, wenn der Mensch die böse Tat vollziehen wollte, wäre der Mensch nicht frei, und er hätte keinen Anspruch auf die Belohnung.   

Gott ist unser guter Vater, der uns Leben schenkt und bei dem alle Menschen ihren Platz  finden können. Zu ihm beten wir mit vollem Vertrauen.

Gott hat uns  in einer Welt der Gewalt und des Hasses das Angebot der Versöhnung gemacht. In Jesus Christus schenkt er uns Frieden. Deshalb bitten wir.

Sie folgen dem Lamm,wohin immer es geht.

Hl.Johannes Apostel und Evangelist Joh 20,2-8

Jesus, der seinen Apostel Johannes liebte, sei mit euch.

Niemand zweifelt daran, dass das Wort des Fachmanns größeres Gewicht hat als das Wort des Nichtfachmanns. Auch das Zeugnis eines Menschen, der das Ereignis überlebte, wirkt mehr als das Zeugnis des Menschen, der  nur vom Ereignis gehört hat. Das gilt nicht nur für materielle, sondern auch für geistliche Dinge.

Jesus, du kamst als Zeuge göttlicher  Liebe. Herr, erbarme  dich unser.

Du wolltest  in deiner Liebe  bei uns  bleiben.  Christus,erbarme dich unser.

Du führst uns  durch die Kraft  des Geistes, Herr, erbarme dich unser.

Johannes hat am Anfang seines ersten Briefes geschrieben: Das, was von Anfang war, das, was wir gehört haben,das, was wir mit unseren Augen gesehen haben, das, was wir haben unseren Händen betastet haben, vom Wort des Lebens, und das Leben ist erschienen, und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das Leben,das ewig ist,welches bei dem Vater war und uns erschienen ist. Diese Worte verraten mit ihrem Inhalt die Persönlichkeit des Schreibers und zugleich die des Kenners der Umstände des Lebens Jesu Christi. Wenn wir seine Worte als die des Kennern Christi annehmen wollen,  ist es notwendig, auch sein Leben kennenzulernen. Johannes stammte aus einer Ortschaft am nordwestlichen Ufer des Genezaret-Sees. Aus dem Evangelium wissen wir, dass sein Vater Zebedeus hieß, seine Mutter Salome und dass er Brüder Jakobus hatte. Johannes war der jüngste der Apostel. Er war aber nicht so, wie ihn einige Schriftsteller darstellen. Als einen weichlichen Menschen mit weiblichen Neigungen. Früher, als er sich mit Jesus traf, war er Jünger Johannes des Täufers. Er hörte die Worte,die Johannes der Täufer an Jesus sagte. Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. Diese Worte genügten, damit er Johannes den Täufer verließ und Jesus folgte. Johannes war Fischer. Das Meer ist nicht immer ruhig. Manchmal ist es stürmisch, und die Fischer müssen fest und hart sein. Und Johannes war ohne Zweifel ein solcher Mann.Jesus gab ihm und seinem Bruder den Beinamen „Boanerges“, die Söhne des Donners. Mm 3,18. Diese Beinamputation zeigte sich mehrfach in ihrem Verhalten. Als Jesus einmal in einem samaritanischen Dorf nicht empfangen wurde, wollten Johannes und Jakobus auf die Einwohner dieses Dorfes Blitze senden. Jesus tadelte sie dafür. Auch ein anderes Mal musste Jesus seine zu große Eifrigkeit zeigen, als Johannes sich darüber aufregte,dass jemand außer Jesus und seinen Jüngern die Dämonen vertrieb. Johannes war bei wichtigen Ereignissen immer bei Jesus. Er schrieb, dass Jesus ihn liebte. Johannes’ Beziehung zu Christus erkennen wir,als er wie der Erste im Nebel die Stimme seines Meisters erkannte. Im der Apostelgeschichte treffen wir Johannes als Gesellschafter des heiligen Petrus. Sicher sehen wir aus der Heiligen Schrift. Johannes ergab sich völlig Jesus. Die Tradition besagt, dass Johannes viele Jahre mit der Mutter Jesu in der heutigen Türkei lebte. Johannes erlebte das höchste Alter aller Apostel. Wegen seines Glaubens hat er viel gelitten.  Während der Regierung Kaiser  Diokletians war er in der Verbannung auf der Insel  Patmos , von der auch das letzte Buch des Neuen Testaments stammt – die Apokalypse. Johannes ist auch der Autor des letzten Evangeliums. Dieses Evangelium enthält Ereignisse, die die anderen Evangelisten nicht beschreiben. Johannes betont die Gottheit Jesu Christi. Johannes ist mit dem Adler dargestellt. Der Adler fliegt in die Höhe und hat von dort aus eine herrliche Aussicht. Auch Johannes Evangelium, als ob es sehr hoch aufflogen würde, und gibt das auf, was die anderen Evangelisten nicht geschrieben haben.

Gott ist die Liebe. Er schenkt uns seine Liebe, sodass wir ihn und den Nächsten  lieben können.Wir beten, wie es uns  Jesus Christus gelehrt hat.

Durch Jesus Christus haben wir Gemeinschaft mit dem Vater. Er macht uns offen für die Gemeinschaft mit allen,die Gott suchen. Deshalb bitten wir.

Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt. Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen.

Veränderung des geistlichen Lebens/Ethos/

Ursprünglich  bezeichnete sich  der Zentralpfahl, an dem die wirtschaftlichen Tiere angebunden waren. Mit diesem Wort bezeichnet man   das Zentrum, um  das sich  unser Leben dreht.Zunächst war unser Ethos wir selbst. Wir  waren   in der Mitte. Wir sehnten uns danach, dass es uns gut geht und wir mit Jesus eine unvergessliche Weile erleben. Wir sind das, die entscheiden; wir  sind das, die unsere Beziehung zu Gott leiten und führen. Dann wurde unser Ethos Gott. Wir lernen, auf uns selbst zu verzichten und uns mit Gottes Willen zu vereinigen. Wir eignen uns Gottes Leben an. Das äußerliche Gesetz  der Boten wird durch das innere Gesetz der Liebe ersetzt. Heiliger  Augustinus hat geschrieben. Wenn du schweigst, dann schweige aus Liebe,  wenn du erzählst, dann erzähle aus Liebe. Wie ich schon beim letzten Mal geschrieben habe, bei der passiven  Vereinigung entscheide ich, worauf ich verzichte. Bei der passiven Vereinigung ist es selbst Gott, der uns vereint. Er nutzt die Schwächen anderer Menschen, um uns unsere Grenzen aufzuzeigen. Es ist notwendig, dass wir uns selbst wirklich kennen. Nach dem , was wir uns davon reinigten, von dem wir fähig waren, reinigen zu können, was unseren Kräften war, kommt die weitere Phase, als ob  uns fragen würde. Wirst du mich lieben, auch wenn du daraus  nichts haben wirst?  Auch diese Phase ist notwendig, damit wir uns aus unserer Selbstsucht befreien, damit wir nicht wegen  der  Belohnung lieben, sondern aus reiner Liebe.

Wo befinden wir uns im geistlichen Leben?

Gleichgültigkeit. Uns liegt an Gottes Gaben und Hilfe, aber nicht an Gott . Unser Gebet ist hauptsächlich bittend. Wir nehmen Zuflucht bei ihm mit seinen Problemen und Sehnsüchten.

Treffen mit Gott.Wir haben den lebendigen Gott  getroffen. Wir sind voller Freude. Wir sehnen uns danach, ihn zu loben und zu feiern. die Freude mit ihm zu erleben.

Aktuelle Bekehrung und Leben mit Gott. Wir haben uns entschieden, die Sünden völlig zu verlassen, für jeden Preis. Wir bemühen uns meistens, sein Wort in unserem Leben zu verwirklichen, seinen Willen gewissenhaft zu erfüllen und mit der Kirche zusammenzuarbeiten.

Die Nacht der Sinne. Wir haben die Krise. Wir können nicht beten. Alles ist ohne Geschmack. Die Welt und ihre Freude interessieren uns nicht, und auch  die geistlichen Dinge bringen uns keine Freude und erfüllen uns nicht. Das Leben wurde schwierig.

Gemeinschaft mit Gott. Wir bemühen uns um die Vollkommenheit in der Liebe. Mit Freude verleugnen wir uns ,opfern wir uns, damit wir noch mehr lieben, noch mehr Jesus dienen. Wir wählen immer das, was überlegen ist. Gott wird für uns immer mehr  und mehr Vater werden.

 

 

Hl. Stephanus 2018 C Mt 10, 17-22

Einführung

Jesus sagte zu seinen Aposteln und Nachfolgern, dass sie verfolgt würden. Hütet euch vor den Menschen: Denn sie  werden  euch vor die  Gerichte bringen und  in ihren Synagogen auspeitschen. Mk 10,17. Diese Worte  wurden bald an Heiligstem Stefan erfüllt. Auch wir müssen damit rechnen, dass solche Zeiten eintreten können, wenn wir wegen unseres Glaubens verfolgt werden. Und es ist wichtig zu wissen, wie wir uns in einer solchen Situation verhalten sollen. Der heilige Stephanus gibt uns ein Beispiel.

Predigt

Eine junge Frau hat mir erzählt, dass ihr Zimmer  noch vor kurzem die Fotografien  eines Schauspielers schmückte, den sie bewunderte und liebte. Dann las ich ein Interview mit ihm in einer Zeitschrift, in der er  sein  wahres Gesicht  enthüllte. Ich war sehr  enttäuscht. Ich riss alle seine Fotografien von der Wand herunter. Das war ein Mädchen Taumel. Schlechter ist es, wenn ein solcher Taumel nicht ohne Folgen bleibt. Zu einem Priester kam eine Frau um Rat, ob sie ihren Mann zurücknehmen soll, der sie  vor acht Jahren mit zwei kleinen Kindern verließ, wegen einer anderen Frau, mit der er ein Kind erwartete. Jetzt hat ihn diese Frau „hinausgeworfen“, weil sie einen anderen Mann gefunden hat, der nicht für zwei Kinder zahlen muss. Was würden Sie einer solchen Frau raten? Es gibt auch andere, häufigere Fälle. Die Menschen haben   den Versuchungen unterlegen. Das Leben ohne Christus schien ihnen leichter. Wir leben nur einmal. Das Leben müssen wir auskosten. Aber das Gewissen ist keine Maschine, die wir  dauerhaft   ausschalten können. Deshalb ist es notwendig ,  die Worte Jesu aus dem heutigen Evangelium   in Erinnerung  zu rufen.  Wer bis zum Ende ausharrt , wird gerettet. Heute haben wir in der Apostelgeschichte von einem Mann gehört. Er heißt der heilige Stefan. Er war der Erste, der für Christus gestorben ist.   Er war der Erste, aber nicht der letzte. Ihm folgten die anderen. Der heilige   Petrus  starb auf dem Kreuz   mit dem Kopf nach unten, denn   er fühlte sich nicht würdig, als sein Meister zu sterben. Der heilige Paulus legt seinen Kopf auf den  Scheitstock und der Henker enthauptet ihn. Jakob, der Jünger, wurde gesteinigt, und Philipp wurde gekreuzigt. Bartholomäus wurde abgehäutet. Matthäus wurde mit einem Spieß getötet, und das Leben des heiligen Thomas  beendete ein Dolch. Alle Apostel starben einen Märtyrertod außer dem Apostel Johannes. Und nicht nur sie. In den ersten Jahrhunderten starb die Mehrheit der Päpste einen Märtyrertod. Es  scheint , dass man, wenn man heilig sein will, den Märtyrertod sterben muss. Aber muss er nicht. Und er muss weder der Bischof sein wie der heilige Adalbert noch der Priester wie der heilige Johannes Vianney noch der Ordenspriester wie Vinzenz von Paul. Wir haben in der Kirche auch junge Christen, die nicht den Märtyrertod starben, zum Beispiel Dominik Savio, Aloisius, Therese von Lisieux, Antonia Messin und viele andere. Sie  haben alle in ihrer Zeit die Zeugenschaft von ihrem Glauben und ihrer Liebe zu Christus abgelegt. Ihr Glaube war  nicht nur eine emotionale Angelegenheit,  sondern auch eine Gewohnheit. Auch sie waren jung und gebildet, und sie konnten in der Welt Karriere machen. Aber sie gaben dem Christus in ihrem Leben Vorrang vor allem anderen. Viele ihrer Zeitgenossen  betrachteten sie   als Narren, aber Gott liebte ihre Seele mehr   als den Reichtum   und den Stolz   ihrer Zeitgenossen. Wir wissen, dass es nicht genug ist ,  nur zu sagen: „Ich glaube an Gott“, sondern auch unseren Glauben durch unsere Taten zu beweisen. Wir kennen unsere menschliche Schwäche. Heute droht uns wegen unseres Glaubens nicht der Tod. Wir müssen aber mit anderen Problemen kämpfen. Mit religiöser Gleichgültigkeit, mit Relativismus, damit viele Christen  sich dieser Welt anpassen  und den materiellen Dingen den Vorzug vor Christus geben. Und sie sind überzeugt, dass alles in Ordnung ist. Nicht alles ist in Ordnung.  Ich höre schon, was diese Menschen sagen. Ich mache nichts Böses.  Hier geht es nicht um die Taten. Hier geht es um  die gesamte Orientierung und Peilung des Menschen. Und diese Orientierung ist heute bei vielen Menschen, sogar bei vielen Christen, von Gott völlig oder teilweise abgewandt, und das Ergebnis ist, dass diese Menschen ihr Leben ohne Gott  überleben. Und so verlieren alle solchen Menschen etwas, was für jeden Menschen wesentlich ist. Nämlich das göttliche Leben. Sie gewinnen die zeitlichen Dinge und verlieren die ewigen. Leider wissen sehr viele Menschen das nicht. Und das ist die Tragödie.


					

Weihnachten 2018 Joh 1,1-18

Weihnachten ist immer aktuell.

Einführung

Keine anderen Feste wurden   in unseren Gewohnheiten, Liedern und überhaupt  in unserer Kultur so dauerhaft  eingebürgert  wie Weihnachten. Sicher  hat der Mensch den Eindruck, dass  Weihnachten  nur eine Tradition ist, in der in den letzten Jahrzehnten  der Konsumgeist dominiert. Aber scheint es Ihnen nicht, dass Weihnachten,  obwohl es  für viele  nur aus Weihnachtsbaum, Geschenken  und gutem Essen besteht, uns  auf  etwas Tiefes in  der menschlichen Seele aufmerksam macht? Auf die Sehnsucht  nach etwas   Reinem, Großem, Gutem, Gerechtem.

Predigt

Brüder und Schwestern,

Das Kind in der Krippe kam für alle Menschen, ja, auch für dich. Weil Gott, dank seiner Unendlichkeit, weiß, in diesem  Kind   zu jedem Menschen sich  zu nähern, so als ob er das einzige Geschöpf im ganzen Weltraum wäre. Du bist für ihn viel wichtiger, als du dir vorstellen kannst. Du bist sein Sohn. Durch das Kind von Betlehem bietet er dir  seine Freundschaft, Verzeihung  und Liebe an. Schau ins Gesicht dieses Kindes und sei dir bewusst, dass Jesus darum kam, damit er in dir das Beste erweckt. Das Weihnachtsfest ist unweigerlich mit Geschenken verbunden. Was ist die Symbolik dieser Geschenke?  Nicht vielleicht das Bild  dessen, dass wir, die ganze menschliche Familie , ein  Geschenk des unendlichen Werts in der Person Jesu Christi bekommen haben? Und das darum, damit jeder von uns sich ohne Bedenken ihm nähern konnte. Gott stellt sich vor wie ein Kind. Und zu wem hat der Mensch unvermittelteren Zutritt als zu einem Kind? Das Kind weckt  die Anschmiegsamkeit  und die Liebe. Direkt  bietet es sich  dem Menschen an. Nimm mich in die Arme. Dieses Kind klopft heute an das Herz jedes Einzelnen von uns. In seinem Liebreiz zeigt sich der Liebreiz Gottes.

Bruder und Schwester. Nun ist der Moment des Heiles. Empfange dieses Kind! Lade es zu dir ein. Und plötzlich nimmst du wahr, dass es das ist, wonach du dich schon lange sehnst. Man kann alles ersetzen, aber nicht es. Mache heute den ersten Schritt. Ich weiß, dass diese Entscheidung für dich schwer ist, so wie es ist, aus einem Flugzeug ohne Fallschirm zu springen. Und du wirst sehen, dass du in seine Arme fallen wirst und du wirst spüren, dass auch für dich Weihnachten kommt. Langsam wirst du dein Leben ändern. Und du wirst ohne gleichen Frieden  und Freude gewinnen. Dann  wirst du wahrnehmen, dass du  viele Brüder und Schwestern hast, die in dieselbe Richtung schreiten wie du. Jesus wurde in der dunkelsten Nacht geboren. Er stieg bis zum Boden der  Schlucht des menschlichen Elends. Und diejenige, die er dort gefunden hat, hatte, wie die Ersten, Anteil  an seinem Erlösungswerk. Jesus hat die Menschen mit dunkler Vergangenheit nicht gemieden. Im Gegenteil, er suchte sie aus. Er zeigte ihnen einen neuen Lebensweg, aber niemanden, der diesem Weg zu folgen hatte. Er kannte  das Werk seiner Hände /den Menschen/ und erwartete nicht, dass der Mensch von Abend zu Morgen  sich ändern würde. Jesus kam zu den Menschen nicht als Richter. Er hatte die  klare Vorstellung  von seiner Aufgabe. Zu Nikodemus sagte er:  Gott hat seinen Sohn in die Welt nicht gesandt, damit er die Welt, sondern   damit die Welt   durch ihn selig werde. Joh 3,17. Der kommunistische Dichter  Bertolt Brecht  konnte Jesus nicht die Vorwürfe machen , dass  Jesus    die Versenkungen des Lebens  und seine dunklen Zonen vermied. Er hat geschrieben : Und  man sieht  die im Lichte, die  im Dunkle  sieht man nicht. B. Brecht Werke II 497.   Aber Jesus wusste etwas ,  was Brecht und  ihm ähnliche Revolutionäre nicht  fähig waren zu begreifen,  nämlich dass die tiefste, dunkelste und   schrecklichste Nacht in den menschlichen Herzen  und Seelen herrscht. Jesus hat nie  aus seinem Blick  seine vorrangige Aufgabe  verloren. Den Menschen vom  geistlichen Elend zu befreien, denn von diesem Elend stammt  alles Böse in der Welt. Auch da ist die Rede von Weihnachten. Diese Rede  ist allen bestimmt. Denjenigen, die schon Christus folgen, aber auch denjenigen, die noch zögern, Jesus zu  folgen. Möge Weihnachten  der Sieg des Lichts bedeuten  in den Winkeln der Seele, die noch immer dunkel sind. In Kürze   wird sich das Weihnachtsgeheimnis  in der heiligen Messe erneuern. Jesus wird bei uns sein und wir alle werden  ihn in unseren Seelen willkommen heißen. Die Weihnachtskrippe wird unser Herz werden. Sein Eintritt in uns wird für uns  das teuerste Geschenk.  Und das wird  gleichzeitig die geeignetste Gelegenheit, ihm unsere Bitten  um seine ständige Anwesenheit in unserem Leben und in unseren Familien vorzulegen. Und unter anderen Fürbitten  sprechen wir auch diese Fürbitte aus. Jesuskind  , für deine Geburt   bitte ich dich  um die Gnade des Lichts des Glaubens für jemanden, der dich sucht, aber dich noch nicht gefunden hat. Und darum geht es. Jesus will nicht ewig in der Krippe bleiben. Er will in unser Leben eintreten und in ihm wirken.

Heiligen Abend 2018 Mt 1-25

Jesus Christus, der in dieser Nacht geboren wurde, sei mit euch.

Es ist unmöglich mit der Vernunft die Geheimnisse der Weihnachten  zu verstehen. Vergebens würden die Menschen mit der Vernunft dort nachdenken, wo die Engel  in heiliger  Furcht  ihr Gesicht  bedecken, wo Maria und Josef  ohne ein Wort   auf die Knie  fallen  und wo die ganze Natur voll Erstaunen  über die Verkörperung Gottes Sohn ist.

Jesus, du bist gekommen, um  der Welt den Frieden  des Vaters zu verkünden. Herr,  erbarme dich unser.

Gnade und Frieden hast du  für alle  Menschen    gebracht. Christus, erbarme dich unser.

Durch  deine  Ankunft  soll  der ganzen  Welt  Freude  zuteil werden. Herr, erbarme dich unser.

Ich verkünde euch eine große Freude“, mit diesen Worten   sprach der Engel den Hirten in Betlehem. Das ist  wirklich so, weil zu Weihnachten die freudigste Stunde seit  der Erschaffung  der Welt schlägt. Kommt der Erretter, um uns  vor dem Tod,  vor  der Sünde und vor  der Verzweiflung  zu retten? Viele Familien  haben Sorge  um das  tägliche Brot. Heute sollte jedoch Freude  in jedes  Herz des Strahls der Freude   eintreten. Heute sollte jeder von sich  Unliebe und Sorge wegwerfen. Nach der alten Legende ertönen in den Tiefen des Meeres  einmal im Jahr zu Weihnachten  die Glocken   der versunkenen Städte und  Tempel . Etwas Ähnliches sollte sich in den menschlichen Seelen  tun. Auch in den menschlichen Seelen sollte die Glocke der Freude ertönen. Auch die heutige Menschheit  braucht  den Erlöser. Wenn wir die Zeitungen lesen, Radio hören oder fernsehen , sehen  wir , was   auf  der  ganzen Welt  passiert. Eine Ursache   dafür ist  auch das geistige Elend und die Leere, die in den Seelen  eintraten, wenn die Seele ohne Glauben an Gott blieb. Das Kind von Betlehem  soll auch heute die Quelle  der Freude und Rettung  für die Menschheit  werden. Neben   unseren kleinen Freuden  dürfen wir  die größte  Freude nicht vergessen: dass uns Christus geboren wurde.  Er möchte   in unseren  Herzen wohnen, um sie zu  heiligten. Zur Weihnachtsfreude gehört auch die  Dankbarkeit. Wenn wir uns  in der dunklen Nacht verirren würden und jemand uns den Weg  zeigen würde, wie dankbar wir  ihm wären. Wenn jemand von einer  schweren Krankheit   geheilt würde, würden wir ihn sein ganzes Leben lang nicht vergessen. Christus   hat  unendlich mehr für uns getan. Er hat uns  den Weg  zur Erlösung    gezeigt. Er  hat  das Licht des  wahren Glaubens  in unseren Seelen  angezündet. Er kann unsere Seelen heilen. Die Geburt Christi  ist das bedeutendste Ereignis in  der Geschichte  der Menschheit. Keine Entdeckung  oder Erfindung    ist so wichtig wie  das kurze   irdische Leben  Jesu  Christi. Christus bringt  eine neue  Kraft  auf  diese Erde. Seine Geburt ist  der Markstein    in der  Geschichte  der Menschheit. Mit seiner Ankunft   begannen sich die unbekannten Tugenden zu pflegen.   Zum Beispiel die  Liebe zu Demütigen  und Unterdrückten. Die  neue Wertschätzung    des menschlichen  Lebens und Leidens. Die  christliche Zivilisation   machte Europa groß. Und auch   aus diesem Grund    muss unser  Blick  auf das Kind  von Betlehem  mit freudiger Dankbarkeit    erfüllt sein. Betlehem lädt uns zum freudigen Gebet.  Nirgendwo ist es möglich,  mit solcher Freude und Innigkeit zu beten als  vor der Weihnachtskrippe. Die Heiligen sagen, dass die Allgewalt Gottes sich   nicht so   bei  der Erschaffung der Welt zeigte, sondern eher   bei  der Geburt Jesu Christi. Hier sind zusammen  der Schöpfer und die Schöpfung, Gottheit  und Menschheit. Im Betlehem   erschien   die  Allmächtigkeit Gottes   in unendlicher  Demut und Liebe. Bitten wir Gottes Kind, dass es  uns  aus seinen Schätzen erteilt: die geistliche Ruhe, Trost  und Freude.

Durch  die Menschwerdung  des Gottessohnes ist  die ganze  Menschheit  zu neuer  Einheit   berufen. So  wollen wir  zum gemeinsamen  Vatergott beten.

Friede ist auf Erden,  wenn  Gott in der  Höhe  verherrlicht ist, so  haben  die Engel  verkündet.  Damit sein  Frieden unter uns  Menschen  wachse,  lasst uns beten.

Selig sind die, die auf Gottes  Wort hören,  damit  er sie  wach  findet , wenn  er  wiederkommt.

24.12.2018 Morgen Lk 1, 67-79

 

Gott, der sein Volk besucht  und ihm  Erlösung bereitet  hat, er sei mit euch.

Ich erinnere mich: Als ich  noch zu Hause war, bevor ich Priester wurde, habe ich  Geschenke  für die  ganze Familie  eingepackt. Jeder von uns hat zu Hause  eine eingeteilte Arbeit, und meine  war   die Geschenkverpackung. Natürlich wurden die Geschenke für mich schon eingepackt, damit ich um die Überraschung nicht komme. Als ich  dann unter dem Christbaum fand, nachdem ich gebetet hatte, war ich glücklich und plante, was ich alles mit meinem Geschenk machen würde. Ich habe mich immer auf Weihnachten gefreut.

Jesus, du kamst als Sohn des königlichen Geschlechts Davids. Herr, erbarme  dich unser.

Gute und Böse  werden  deine irdischen Vorfahren genannt. Christus, erbarme dich unser.

Du wolltest die Not  der Menschen hinwegnehmen und ein Reich  des Friedens  gründen. Herr, erbarme  dich unser.

Auch  heute freuen wir uns gemeinsam. Wir erwarten  die Geburt Gottes Sohnes und wollen  zusammen  seine Geburt feiern. Über die Erwartung  und die Freude erzählt uns auch das Evangelium. Zacharias, der  Vater von Johannes  dem Täufer, ist  vom Heiligen Geist erfüllt und jubelt  über das Geschenk, das er von Gott erhalten hat. Er juchzt über die Geburt seines  Sohnes. Stellen Sie sich vor, was für eine große Freude  es für einen alternden Mann gewesen sein musste, zum ersten Mal seinen Sohn im seinem Arm zu halten. Aber das ist  noch nicht alles.   Sein Sohn soll der Vorgänger  des Erlösers sein. Er wird der Mann sein, der das Volk   auf das Kommen  des Sohnes Gottes  vorbereiten soll. Hören wir noch einmal seine freudigen Worte. Gepriesen  sei der Herr, der Herr, der Gott Israels, der  sein Volk besucht und  ihm  Erlösung   bereitet hat und uns ein Horn  des Heiles in dem  Haus Davids , seines Knechtes, aufgerichtet hatLk 1, 68-69. Die  Freude Zacharias’ über dieses große Geschenk  dringt in jedes Wort ein.  Zacharias  freut   sich, dass Gott in die Welt  kommt, um   uns  von den  Händen  der Feinde   zu befreien, damit  wir  ihm  ohne Angst  in Heiligkeit  und  Gerechtigkeit  in allen Tagen unseres  Lebens dienen. Und er wendet sich  an ihren Sohn. Und  du aber, Kind , wirst  ein Prophet   des Höchsten   genannt werden  , denn du wirst  vor dem Herrn  hergehen, um seine Wege zu bereiten, um seinem Volk  Erkenntnis  des Heils in Vergebung ihrer  Sünden zu geben. durch die herzliche   Barmherzigkeit  unseres Gottes. Lk 1, 76-78. Zacharias ist überrascht und sehr dankbar für dieses Geschenk. Zuerst lobt er Gott  für dieses Geschenk, und dann freut er sich darüber, was es  ihm und seinem Volk bringt. Das ist der eigentliche Grund für Zacharias’ Freude. Zacharias repräsentiert die Menschen, die warten, manchmal sehr lange , bis Jesus uns besucht. 

Lass uns  gemeinsam um die Ankunft seines Reiches beten, dass  er  uns  die Kraft  gebe, kraftvoll in unserer Welt   zu wirken.

Ohne Begegnung  kein Leben. Ohne aufeinander zuzugehen, kein Frieden. Darum bitten wir. 

Selig  ist die, die  geglaubt hat, dass sich erfüllt, was  der Herr ihr sagen ließ. 

Hirtenspiel

Spiel: Die 4 Lichter des Hirten Simon

Zweitausend Jahre ist es nun schon her, da hütete der Hirte Simon im fernen Land Galiläa die Schafe. Das Feld lag nicht weit von dem Stall in Betlehem entfernt.

Es war ein grauer Tag. Schwere Nebel lagen über dem Boden – kein einziger Sonnenstrahl war in Sicht. So gingen der Hirte Jakob und der Hirtenjunge Simon auf eine höher gelegene Wiese um dort die Schafe zu weiden. Simon drängte sich an Jakob – es war ihm unheimlich im dichten Nebel. Schützend legte Jakob seinen Arm um Simons Schultern.

Zu ihrer Herde gehörte auch ein kleines, schneeweißes Lamm. Auch das kleine Lamm blökte vor Angst und Kälte in der Dunkelheit der Nacht.
Der große, starke Hirte Jakob legte es dem Hirtenjungen Simon in die Arme und sagte: &Hier, du darfst unser kleinstes Lamm tragen. Hüte es gut!&


Jakob legt Simon das Lamm in den Arm. Jakob geht ab


Simon freute sich und ließ das Lamm nicht mehr aus den Augen. Es durfte nachts sogar unter seinem Mantel schlafen. Das gab beiden Wärme und Geborgenheit.
Nach sechs Tagen auf den Hügeln war es Zeit zurück zu gehen.
Jakob sagte: „Die Wiesen sind abgegrast – ich werde die Schafe für die Heimkehr zusammen treiben.“
Simon wollte mithelfen, aber Jakob entgegnete ihm : “Du und das Lamm, ihr ruht euch aus, bis ich die Herde beieinander habe.
Simon war froh, er war müde, denn das Lamm hatte ihn in den letzten Tagen sehr auf Trab gehalten. Simon setzte sich hin und schloss müde die Augen. Das Lamm kuschelte sich dicht an ihn.

Simon setzt sich auf die Stufen vor dem Altar und steckt das Lamm unter seinen Mantel und schließt die Augen.

Auf einmal vernahm er einen wundersamen Duft und hörte fröhliche Musik. Ob er wohl träumte?

leises Flötenspiel (Tragt in die Welt nun ein Licht)  – während der Musik das Lamm wegnehmen!

Am Ende der Musik stellt sich Jakob zu Simon

Als er endlich die Augen öffnete, stand Jakob vor ihm und fragte: &Wo ist das Lamm?&
Simon erschrak. Eben lag das Lamm doch noch bei ihm. Er sprang auf und rief nach dem Lamm. Lämmchen, Lämmchen“

Doch kein vertrautes Blöken antwortete. Er suchte überall.

Simon rennt herum und sucht.


Er suchte und suchte – vergeblich. Simon war verzweifelt. Hoffentlich war seinem Lämmchen nichts zugestoßen.  „Ich muss es unbedingt wieder finden. Ich muss mich auf die Suche machen“
Der Hirte Jakob machte sich Sorgen um Simon und überlegte, wie er ihm helfen konnte. Er ging in seine Kammer und holte eine Laterne mit vier Lichtern.


Jakob holt eine Laterne mit vier brennenden Lichtern, gibt sie Simon.


Er sagte: &Pass gut auf das Licht auf, dann wird es dir deinen Weg hell machen.“
Simon nahm die Laterne dankbar an und machte sich auf den Weg, um das Lamm zu suchen.


Simon geht los, Jakob winkt ihm nach, Simon geht während                                                des Liedes durch die Kirche und sucht überall.

Lied: &Ich suche mein Schäfchen schon lange&

Die ganze Nacht und den ganzen Tag war Simon schon unterwegs. Er hatte die Hügel genau abgesucht, aber keine Spur von seinem Lamm war zu sehen. Er gab die Hoffnung schon beinahe auf, da entdeckte Simon plötzlich etwas. Da, hinter dem Felsen bewegte sich etwas. Simon dachte an sein Lamm und schaute nach. „Lamm, kleines Lamm, komm!“

Simon schaut und sucht.


Doch es erschien nicht das Lamm, sondern eine großer, dunkler Mann.

Mann tritt auf

Simon erschrak im ersten Moment. Er wollte sogar davon laufen.
„Ho!“ brummte da eine tiefe Stimme. „Du suchst ein Lamm? Hier ist es nicht – aber ich habe es gesehen, es ist schneeweiß und ganz klein. Dort drüben findest du es.“
„Du hast mein Lamm gefunden! Danke! Kann ich dir auch irgendwie helfen?“ wollte Simon wissen.
„Helfen? Mir kann niemand helfen! Mein Weg ist im Dunkeln!“ antwortete der Mann leise.

„Im Dunkeln? Nein! Hier nimm eines von meinen Lichtern! Ich habe vier davon. Drei Lichter sind genug für mich! Hier nimm es! Es wird deinen Weg hell machen.“ entgegnete Simon.

 

Licht aus der Laterne nehmen

 

&Du bist der erste Mensch, der freundlich ist zu mir! Danke mein Junge! Danke! & Der Mann war ganz erstaunt und freute sich sehr.


Simon lief weiter, um endlich sein Lamm zu finden.

 

Simon sucht


Lied: &Ich suche mein Schäfchen schon lange&

Plötzlich entdeckte Simon eine Höhle, in der sich etwas bewegte. Vielleicht ist es sein Lamm? O nein, es ist ein Wolf! Simon bekam Angst.

Wolf kommt hervor – Simon hat Angst

Aber der Wolf winselte und zeigte Simon seine Pfote. Pfote zeigen

Sie war verletzt. Sofort riss Simon ein Stück von seinem Mantel ab und verband die Wunde.

 

Taschentuch herausholen und Pfote verbinden

 

Dann streichelte er ihn und sagte: „Bleib jetzt brav liegen, damit deine Wunde heilen kann. Ich muss weitergehen, mein Lamm braucht auch Hilfe – es ist noch so klein.“

Als Simon aufstehen wollte, zerrte der Wolf an seinem Mantel und Simon verstand, was der Wolf ihm sagen wollte: „Du möchtest, dass ich bei dir bleibe. Aber das kann ich nicht. Ich werde dir ein Licht schenken. Das gibt dir Wärme und zwei sind genug für mich.“

Licht aus Laterne holen und Wolf geben

Der Wolf schaute Simon dankbar an.

Simon aber lief weiter und suchte verzweifelt sein kleines, schneeweißes Lamm.

 

Wolf geht ab         Simon sucht


Lied: &Ich suche mein Schäfchen schon lange&

Er kam in eine kleine Stadt. An einer Mauer gelehnt saß ein Bettler. Er streckte Simon die Hand entgegen: „Eine Gabe, eine kleine Gabe!“  

Bettler sitzt auf Altartreppe und streckt Simon die bettelnde Hand entgegen

&Ich habe nichts. Ich bin der Hirte Simon und habe mein kleines Lamm verloren. Hast du es nicht gesehen?&

Der Bettler antwortete: &O nein. Ich habe es nicht gesehen, ich kenne nur Hunger und Not! Mir ist es kalt.&

Simon war bestürzt und sagte: &Wenigstens ein Licht kann ich dir geben. Es wird dir Licht und Wärme schenken.&
„Danke“ sagte der arme Mann und nahm das Licht an sich. Bettler geht ab


Müde und traurig ging Simon weiter.
Sein letztes Licht leuchtete auch nur noch schwach. Erschöpft setzte Simon sich an den Wegesrand.

Simon setzt sich auf die Treppe


Plötzlich hüllte ihn wieder dieser wundersame Duft ein. Und er hörte wieder die fröhliche Musik.


leises Flötenspiel (Tragt in die Welt nun ein Licht)

Josef und Maria stellen sich zur Krippe – Maria nimmt Mikro,                                                   Josef nimmt das Schaf und stellt es zur Krippe


Simon schaut sich um und entdeckte auf einmal einen Stall.
Er ging darauf zu und tritt zögernd ein. Geht zögernd nach hinten
Da sah er etwas weiß schimmern. Es war sein kleines schneeweißes Lamm! Sein verlorenes Lamm!
&Komm näher&, sagte eine freundliche Stimme.
Maria winkte ihn näher heran.
Simon konnte nicht antworten. Er war so glücklich.
Dann sah er das Kind. Es lag auf Stroh ganz dicht bei seinem schneeweißen Lamm!
Simon kniete nieder und schenkte dem Kind sein letztes Licht.

Niederknien und Laterne zur Krippe stellen

Sein Leuchten breitete sich aus und erfüllte den ärmlichen Raum mit festlichem Glanz.
Beleuchtung ganze Kirche!

Am Himmel strahlten die Sterne heller und heller, und ein froher Gesang klang weit hinaus auf die Felder.


Alle Mitwirkenden stellen sich um die Krippe und singen

Lied: Kinder/Maria-Stella;  singen &Engel auf den Feldern& Gloria

Simon: Lucas, Jakob: Theresa Fuchs

Dieb: Bernadette Doppler, Bettler: Johanna Breitwieser

Wolf: Natalie Lang, Maria: Stella Leeb

Josef: Christopher Fuchs

 

 

 

 

 

Kindermette 2018

Kindermette am 24. Dezember 2018; Pfarre Gallspach, Beginn: 16 Uhr

Einzug/ Lied: Ihr Kinderlein kommet (1. und 2. Strophe) – Orgelbegleitung: Lilly GL Nr.248

Begrüßung: Pfarrer Peter

Ich darf Sie alle zu unserer Kindermette herzlich begrüßen. Ein besonderer Abend, eine besondere Nacht liegen vor uns – DIE HEILIGE NACHT!

Der Advent – das Warten auf die Ankunft des Herrn – hat heute sein Ende! Wir sind hier in unserer Pfarrkirche zusammengekommen, um den Geburtstag Jesu zu feiern. Eine Geburtstagsfeier ohne Gäste, die sich freuen, wäre keine wirkliche Feier! Umso schöner ist es, dass ihr Kinder mit euren Eltern und alle Gottesdienstbesucher hier versammelt seid, um gemeinsam zu beten, zu hören, zu singen und euch über das schönste Geschenk zu Weihnachten – die Geburt unseres Herrn – zu freuen.

 

Beginnen wollen wir mit dem Kreuzzeichen – im Namen des Vaters und des Sohnes…

Schuldbekenntnis:                                                                               

Gott hat uns mit Jesus, seinem Sohn, sein Licht und seine Liebe geschenkt. Nicht immer gelingt es uns aber, in seiner Liebe zu leben. Darum bitten wir Jesus um Verzeihung.

Sabine:

In unserem Leben ist es manchmal dunkel und wir fühlen uns hoffnungslos.  Jesus, du aber bist das Licht, das in die Welt kommt.

Herr, erbarme dich

Sabine

In unserer Familie ist es manchmal dunkel. Wir haben wenig Zeit füreinander und helfen einander nicht genug. Ab und zu gibt es Streit und die Versöhnung fällt uns schwer.  Jesus, du kommst und bringst uns den Frieden.

Christus, erbarme dich unser

Sabine

In unseren Herzen ist es manchmal dunkel. Es kommt vor, dass wir aufeinander neidisch sind und uns gegenseitig mit Worten wehtun. Wir geben der Liebe oft zu wenig Raum.  Jesus, du kommst, um als Mensch unter Menschen zu leben und die Liebe zu verbreiten.

Herr,  erbarme dich

Pfarrer Peter:

Der gute Gott verzeihe uns all unsere Fehler, damit wir jetzt voller Freude die Geburt seines Sohnes Jesus feiern können, der mit dir in Ewigkeit lebt. Amen.

Lied: Ihr Kinderlein kommet, Orgelbegleitung Lilly, 3. Strophe, GL Nr. 248, 3. Strophe

 

Rückgabe der Herbergsbilder (Christine)

In unserer christlichen Tradition gibt es den adventlichen Brauch der sogenannten „Herbergssuche“. Er will an jene Tage erinnern, in denen Josef mit der hochschwangeren Maria in Bethlehem nach einer Unterkunft suchte.

Auch in unserer Pfarre waren Maria und Josef in den letzten 9 Tagen wieder auf Herbergssuche. Viele Familien haben sie aufgenommen und miteinander gesungen und gebetet.

Jetzt hat die heilige Familie hier in der Kirche und hoffentlich auch in unseren Herzen Herberge gefunden.

Ich darf euch jetzt bitten, die Herbergsbilder und -statuen zum Altar zu bringen. (Bilder werden auf den Altar gelegt)

Überleitung (Katja)

Liebe Pfarrgemeinde! An den Adventssonntagen waren die Kinder eingeladen, im Anschluss an die Gottesdienste noch ein wenig länger in der Kirche zu bleiben. Unser Kinderliturgieteam hat sich ein abwechslungsreiches Programm überlegt , um sich auch besonders mit den Kleinen auf das Weihnachtsfest vorzubereiten. Die Kinder haben Sterne, Kerzen und Christbaumschmuck mit nach Hause bekommen, um sie dort zu Hause noch zu verzieren. Wir möchten euch nun einladen, eure schönen Sterne und euren Schmuck hier an unsere Christbäume zu hängen. Kommt nach vorne zu mir, damit wir die Bäume vor dem Adventsspiel noch schöner schmücken.

 

(Katja und Christine helfen den Kindern, den Christbaum zu schmücken)

Barbara:

Ich glaube, jetzt passt alles und wir sind bereit, eine besondere Weihnachtserzählung zu hören. Sie handelt von einem kleinen Hirten namens Simon.

Flötenmusik als Einstimmung

Weihnachtsspiel Kinderliturgiekreis: Die 4 Lichter des Hirten Simon – !!! siehe Anhang!

Gloria: Engel auf den Feldern singen (Stella und Bernadette singen)– Orgelbegleitung (Alfons Aigmüller, GL Nr. 250 (1, 3. und 5. Strophe)

 

Lied: Halleluja (Orgelbegleitung Alfons Aigmüller) GL Nr 175/3

 

Pfarrer Evangelium:

Weihnachtsevangelium nach Lukas

Lied: Stille Nacht, Heilige Nacht (1., 2.  Strophe mit Orgelbegleitung von Lilly, GL Nr. 249)

 

Pfarrer Peter:

Guter Gott, mit diesem „Heiligen“ Lied ist Weihnachten nun für uns.

Wir danken dir für die Geburt deines Sohnes, unsern Herrn.
Mit dem Kind in der Krippe
wolltest du einen neuen Anfang machen
mit der Liebe, der Hoffnung und dem Frieden.
Einen kleinen Anfang, der sich ausbreiten soll
über die ganze Erde, von Mensch zu Mensch,
von Generation zu Generation, von Land zu Land.

Schenke uns an diesem Abend
die Liebe, die Freude und die Kraft,
die Botschaft der Weihnacht auszubreiten.

 

Dazu höre unsere Bitten:

 

Fürbitten mit Liedruf:

1._Nikol__________________

            Das erste Licht schenkte der Hirte Simon einem Dieb als „Licht des Friedens“. Jesus,            hilf uns Frieden zu schaffen und lass uns noch heute,  am Heiligen Abend,  damit      anfangen.

Liedruf: Tragt in die Welt nun ein Licht – Flöte

2.______Kind_________________

            Das zweite Licht schenkte der Hirte Simon einem verletzten Wolf als „Licht der       Hilfe“. Jesus, lass uns nicht nur auf andere warten, sondern mache uns zur Hilfe            bereit.

Liedruf: Tragt in die Welt nun ein Licht – Flötenspiel

3._____Kind__________________

            Das dritte Licht schenkte der Hirten Simon einem Bettler als „Licht der Hoffnung“.    Jesus, mache uns zum Teilen bereit, damit Menschen wieder hoffen können.

Liedruf: Tragt in die Welt nun ein Licht – Flötenspiel

 

  1. Kind

Lieber Gott. Beschütze und behüte uns und unsere Familien und schenke uns alle Tage dein Licht und deinen Frieden.

Liedruf: Tragt in die Welt nun ein Licht – Flötenspiel

 

  1. Kind

Lieber Gott. Wir bitten für alle Menschen, die zu Weihnachten alleine sind. Schenke ihnen Licht und lass sie spüren, dass auch sie Menschen haben, die an sie denken.

Liedruf: Tragt in die Welt nun ein Licht – Flötenspiel

 

 

Pfarrer Peter:                                                                                                                                      

Vater im Himmel, du hast uns Jesus, deinen Sohn, gesandt, unseren Retter und Erlöser. Aufgrund des Geheimnisses seiner Geburt bitten wir dich, unsere Gebete zu erhören. Amen.

 

Nun wollen wir voll Vertrauen jenes Gebet beten, das uns Jesus selbst gelehrt hat:

 

Vater unser: gebetet                       

Verlautbarungen

Abschließende Worte Herr Pfarrer:

Liebe Kinder, liebe Erwachsene, es war wunderbar, gemeinsam mit euch in unserer Kirche die Geburt unseres Herrn zu feiern. Es kann manchmal passieren, dass in der weihnachtlichen Hektik und dem vollen Programm am 24. Dezember das Geburtstagskind vergessen wird. Mit dieser schönen Kindermette haben wir Jesus und seine Botschaft nach Frieden und Nächstenliebe in den Mittelpunkt gestellt und darüber dürfen wir uns alle freuen. Herzlichen Dank dem ganzen Kinderliturgieteam für die Vorbereitung im Advent und die Gestaltung des Weihnachtsspiels, und besonders danke ich euch, Kindern. Ihr habt so schön gespielt und gesungen. Gerade an einem so aufregenden Tag ist das bestimmt nicht ganz einfach gewesen. Ihr habt das toll gemacht!

Applaus!

So ist es nun auch an der Zeit, das Weihnachtsfest im Kreise eurer Familie weiter zu feiern.  Ich wünsche euch allen noch einen schönen und  friedvollen Abend. …und später, wenn das gemeinsame Essen vorbei ist und die Geschenke vom Christkind ausgepackt wurden, dann wünsche ich euch allen eine stille und heilige Nacht…

 

Es segne und behüte euch der allmächtige Gott

Im Namen des Vaters……

 

Abschlusslied: Oh du fröhliche (Orgelmusik, 3 Strophen Alfons Aigmüller) GL Nr 238

22.12. 2018 Lk 46-56

Gott, der auf die Niedrigkeit seiner Magd geschaut hat, er sei mit euch.

Als ich noch die zweite Klasse in der Grundschule besuchte, nahm unsere Frau Lehrerin uns auf einen Spaziergang in einen Park mit. Wir blieben bei  einer großen, riesigen  Kastanie  stehen. Um ihn  herum lagen mehrere  Kastanienkerne. Unsere Lehrerin erklärte uns, dass in  ihnen derselbe  große  Baum versteckt ist wie der, vor dem  wir standen. Die  großen Dinge werden immer aus kleinen, unauffälligen Dingen  geboren. 

Herr Jesus, du bist als Sohn  der Jungfrau Maria Mensch geworden, um uns  zu erlösen. Herr, erbarme dich unser.

In deinem Leben geschah alles, wie es  verheißen  war. Christus, erbarme dich unser.

Du bist gekommen,  der Welt  die Botschaft des  Vaters zu verkünden. Herr, erbarme dich unser.

Die heutigen Lesungen  bezeugen uns  diese Wahrheit. In Magnifikat sagt Maria: Denn auf  die Niedrigkeit  seiner  Magd hat er geschaut…Denn  der Mächtige  hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig. Lk 1, 48-49. In den letzten Tagen  haben wir beobachtet, was im Leben Mariens alles passiert. Auf den ersten Blick  könnte man sagen, dass für Maria ein  außergewöhnliches  Leben  beginnt. Selbst der Schöpfer  spricht sie an. Er lädt Maria zur Zusammenarbeit ein. Außerdem darf Maria  als einzige  unter allen Frauen  Gott empfangen  und gebären. Es ist zu erwarten, dass sich um  Maria sehr gut gekümmert wird. Die  Königsmutter verdient doch nur das schönste Kleid, den großen Palast, ausgezeichnetes  Essen und eine Menge Dienerschaft. Wir kennen das Leben von Mariens schon teilweise. Hat Maria, die Mutter von Gottes Sohn, das alles bekommen? Nicht die alltägliche Realität ihres Lebens  war Arbeit, einfache Kleidung, einfaches Essen. Sie wohnte nicht in einem Palast, sondern in einem einfachen Haus. Denn er hat große  Dinge an mir getan, der   da mächtig ist. Gott tat, was er von Anfang an tat.  In Mariens demütigem Leben lag die Erlösung der ganzen Welt. Je eher wir dieses Prinzip von Gottes  Verhalten   begreifen, desto eher  werden wir das Glück überleben. Für Gott gibt es keinen großen oder kleinen Menschen. Gott  hat uns    am Leben Mariens  sehr deutlich  gezeigt, dass das , was für die  Welt klein und unauffällig ist, für Gott unendlich  groß sein kann. Große Dinge  werden immer aus kleinen Dingen geboren. Wir sehen das im Leben Mariens. Mögen wir  unser Leben , wie auch immer  niedrig, bewerten; für Gott hat unser Leben einen  unendlichen  Wert. Unsere Aufgabe ist: der ganzen Welt zu zeigen, dass es sich lohnt, mit  Jesus zu leben und klein bei ihm zu sein, weil Gott die Demütigen befördert und die Überheblichen erniedrigt. Das sehen wir auch im Leben Mariens. Sie war demütig, und darum hat Gott sie erhöht.

Da sich  uns  Gottes  Weisheit in Jesus  Christus  offenbart  hat, dürfen wir  in  seinem Namen  zum  Vater  beten.

Damit in  unseren Herzen  der Friede  Christi  herrsche, bitten wir.

Selig, die  aus  der Not dieses  Lebens in das Reich  des Vaters heimfinden.

 

21.12. 2018

Gott, unser Vater, der an Maria Großes getan hat, sei mit euch.

Sicher bemerken auch Sie, dass die Menschen heute füreinander keine Zeit haben. Jeder ist beschäftigt. Die Leute kommunizieren oft per Handy , Internet und Facebook. Es fehlt  der persönliche Kontakt. Früher war es anders.  Heute werden wir über ein Ereignis hören, das uns gut bekannt ist,  wie Maria nach der Verkündigung  ihre  Verwandte Elisabeth besuchte.

Jesus, du hast  uns die Vollendung des  ewigen Reiches verkündet. Herr, erbarme dich unser.

Du bleibst bei uns, um uns den Weg  des Lebens  zu weisen. Christus, erbarme dich unser.

Du  wirst  die Wachsamen in das Reich des  Vaters heimführen. Herr, erbarme dich unser.

Der Engel machte Maria aufmerksam. Siehe, deine Verwandte Elisabeth  empfing einen Sohn im Alter. Lk 1,36. War es nicht ein Angebot, Elisabeth zu besuchen? Elisabeth war eine ältere, besonnene und geistlich reife Frau. Sie erhielt auch eine große Gnade. In der Geschichte des Heiles zeigte sich oft eine solche Gemeinschaft der Seele im Glauben. Nach der Verkündigung, wohin ging Maria? Nach der Überlieferung geht sie in das Städtchen Ain Karrin, das etwa 7 km  westlich  von Jerusalem liegt. Wer bringt im das Haus, das zeigt sich schnell: ob Freude und Frieden oder Unfrieden. Elisabeth erfüllte nach dem Gruß Mariens  der Heilige Geist. Und Elisabeth prophezeit  unter dem Einfluss  des Heiligen Geistes. Gesegnet bist du unter den Frauen. Woher habe ich das Glück, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Dies ist  ein klares  Bekenntnis  des Glaubens  an den Messias. Gott kam zu Elisabeth  in seinem Sohn und sie erkannte ihn im Heiligen Geist. Seitdem ist klar, dass Gott zum Menschen kommt.

Schauen wir, wie unsere Besuche aussehen. Was ist der Inhalt dieser Besuche? Was ist der Beweggrund dieser Besuche? Es passiert oft, dass wir unseren Nachbarn oder unsere Nachbarin nur dann besuchen gehen, wenn wir etwas brauchen. Können wir dann sagen, dass es sich um den Besuch handelt? Ein Sprichwort lautet: „Ein Gast ins Haus, Gott im Haus.“ Wir sollen die Menschen mit guter Absicht besuchen. Damit  unsere Anwesenheit  ein Segen  für  das Haus  ist,  das wir  besuchen. Bringen wir überall, wohin wir kommen, Liebe und Frieden. Dann werden unsere Besuche bedeutungsvoll.

Jesus Christus hat uns gelehrt,  den Vater im Geist und  in  der Wahrheit anzubeten. Mit  seinen Worten bitten wie ihn.

Den Sohn Gottes, den wir im Geist und  in der Wahrheit anbeten, bitten wir um seinen Frieden.

Selig,die aus der Quelle des  Heils empfangen haben und eingehen dürfen  zum ewigen Leben.

4.Adventsonntag C Lk 1,39-45

4.Adventsonntag 2018-Bereitwilligkeit zu helfen.

Einführung

Die Menschen besuchen  einander aus verschiedenen Gründen. Einem Kranken geht es gut, wenn ihn Verwandte oder Freunde besuchen. Wir haben Freude daran, wenn uns zum Geburtstag oder Namenstag gratuliert wird. Wertvoll ist der Besuch, wenn die Menschen uns helfen kommen. Das ist die Äußerung schöner zwischenmenschlicher Beziehungen. Auch das heutige Evangelium spricht von einem Besuch. Maria geht zu ihrer Verwandten Elisabeth zu Besuch.

Predigt

Elisabeth war verwundert über Marias Besuch. Sie sagte zu Maria. Woher habe ich das Glück, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Und sie war sicher überrascht, dass Maria bereit war, ihr zu helfen, obwohl Maria selbst im gesegneten Zustand war. Die Liebe und Großzügigkeit Mariens kennen keine Hindernisse. Es ist notwendig, sich dessen bewusst zu werden, dass das Städtchen Ain Karin, wo Elisabet lebte, von Nazareth mehr als hundert Kilometer entfernt liegt. Und für Maria  bedeutete das einige Tage der Wanderung durch die Wüste und die Berge. Die Reise könnte gefährlich sein. Und trotz allem, Maria, reden wir uns nicht aus. Für sie ist es etwas ganz Natürliches, dem anderen zu helfen. Und darin ist sie ein großes Vorbild für uns. Weil auch wir Christen  unseren Nächsten helfen sollen. Besonders denen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Bekannt sind die Worte der Heiligen  Schrift, dass es seliger ist, zu geben als zu erhalten. In diesem Sinne ist es seliger, sich selbst zu geben und Hilfe zu spenden, als auf die Hilfe der anderen angewiesen zu sein. Besser ist es, einen anderen zu pflegen, als bettlägerig zu sein und die Schmerzen zu ertragen. Freudiger ist die Freude zu schenken, als betrübt und abgesunken zu sein. Selig ist, die Taten der Barmherzigkeit zu tun, als hungrig, durstig oder verfolgt zu sein.

Über dem Eingang einer Kirche befindet sich eine Inschrift. Umsonst lebt der, der niemandem hilft. Das Christentum ist eine  Religion, die jemandem helfen soll. Einmal mit dem guten Rat, mal finanziell, mal mit dem Gebet. Jemandem darin, was er am meisten braucht. Helfen soll jeder – es liegt nicht daran, welche Beschäftigung er hat. Schauen wir auf die Jungfrau Maria. Sie weiß, dass sie Mutter Gottes ist, über alle Schöpfung hinweg befördert. Sie nimmt nicht an, dass sie durch ihre Erhöhung gesellschaftlicher Beziehungen befreit sei. Sie äußert ihre Beförderung durch den Dienst. Tue ich auch so? Oder wenn meine Stellung höher ist als die anderer, lasse ich sie verspüren. Das ist nicht richtig. Klug werde ich sein, wenn ich den anderen helfen werde.

In einer Stadt lebte ein reicher Mann. Er war nicht immer reich. Auf verschiedenen, nicht immer ehrlichen Wegen gewann er ein immenses Vermögen. In ihm sah er die einzige Freude seines Lebens. Aufgrund seines Reichtums war er eingebildet. Er war überzeugt, ein vorbildlicher Christ zu sein. Doch er liest von einer schönen Taufkirche. Wenn es notwendig war, in der Kirche etwas zu reparieren, trug er immer dazu bei. Einmal kehrte er an einem Winterabend nach Hause zurück. Er freute sich, dass er bald in einem warmen Zimmer sein wird. Plötzlich erschienen vor ihm drei Gestalten.  Das waren arme Menschen. Sie streckten ihre kalten, erstarrten Hände zu ihm aus und baten  um  Almosen. Er stellte sich aber so, als hätte sie nicht gesehen. Einer von ihnen  wagte sich, ihm bis zur Tür zu folgen. Der Reiche erbarmte sich über ihn  und gab ihm ein Gericht. In der Nacht träumte er, dass er starb. Vor ihm stand ein Engel mit der Waage und begann zu wiegen. Auf eine Waagschale  legt er sein Geld und die anderen Sachen. Die Waage sank nieder. Ich wiege deine üblen Taten. Wenn du meine schlechten Taten wiegst, hoffe ich, dass du nicht vergessen wirst, auch  meine guten Taten abzuwiegen. Du weißt doch, dass ich die Taufkirche bauen ließ und auch die anderen Sachen. Der Engel brachte alles, was der Reiche erwähnte. Aber die Waage bewegte sich nur wenig. Hier begann der Reiche zu schreien, dass die Waage nicht richtig wiegt. Der Engel sagt zu ihm. Hier in der Ewigkeit  haben die irdischen Dinge ein anderes Gewicht als auf der Erde. Du hast deine Belohnung schon bekommen, wenn die Menschen dich gelobt haben. Der Reiche erschrak. Er begann den Engel zu  bitten. Guter Engel, erbarme dich meiner. Warte mal, ich habe hier noch eine deiner guten Taten. Welche? Ich habe keine weiteren guten Taten getan. Der Engel brachte das Gericht/Essen/, das der Reiche dem Bettler gab, und legte es auf die Waage, und die Waagschale kam fast  gleich. Der Engel sagt zu ihm. Siehst du. Hier ist deine einzige gute Tat, die du aus Mitleid vollbracht hast. Darum geh zurück auf die Erde und tue weitere gute Taten. Damals wurde der Reiche sich dessen bewusst, dass dieser Traum  für ihn eine große Warnung war. In dieser Erzählung bekam der Reiche die Möglichkeit, auf die Erde zurückzukehren und gute Taten zu tun. Wir aber wissen, dass, wenn wir einmal vor dem ewigen Richter geraten, keine Rückkehr möglich ist. Darum tun wir jetzt gute Taten, solange wir die Möglichkeit haben. Dabei ist es wichtig. Tun wir  unsere guten Taten nicht aus eigennützigen Gründen – wegen Popularität, Ruhm, damit die Menschen uns loben –, sondern aus reiner Liebe, uneigennützig, wie es Maria in ihrem Leben tat.

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20.12. 2018 Lk 1,26-28

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Gott, der das Erwählte ist, der in den Augen der Welt bedeutungslos ist, sei mit euch.

Nicht alles, was feierlich und  großartig ist, liebt Gott und  will das. Im Evangelium  hören wir , wie Gott für das  wichtige Ereignis der Geschichte des Heiles ein  bescheidenes Mädchen auserwählt. Der Name dieses Mädchens war Maria.

Herr, du hast Maria zur Mutter seines Sohnes erwählt. Herr, erbarme dich unser. 

Du  warst das  Kind  und  zugleich  der  Herr deiner  Mutter.Christus, erbarme dich unser.

Du kamst  als  Retter  aller Menschen. Herr, erbarme dich  unser.

Das Evangelium führt uns  vom Ereignis mit Zacharias in Jerusalems Tempeln in eine unauffällige Stadt in Galiläa. Galiläa war der nördliche  Teil Palästinas. Die Juden nannten dieses  Gebiet „Das Land der Heiden“ wegen der großen Zahl der Heiden, die sich dort ansiedelten. Jesaja  prophezeite, dass der Herr dieses Land verherrlichen werde. Hier in dieses Land kommt Gottes Botschaft und das  in die Stadt Nazareth, die bedeutungslos war. Ein Zeitgenosse von Jesus fragt.  Kann von Nazaret etwas Gutes   kommen? Vielleicht gerade diese  Bedeutungslosigkeit  ist  der  echte  Grund,  warum  Gott hier gerade das Werk   der Heilung begann. Nach dem  Evangelium  brachte derselbe Bote die  Botschaft wie zuvor   nach Jerusalem (Erzengel Gabriel). Jetzt kommt er nicht zum Priester, sondern zu einem Mädchen namens Maria. Maria ist mit einem Mann verlobt. Sein Name ist Joseph. Joseph kommt  aus Davids Haus. Gott  arrangiert die Dinge so, dass Marias Sohn, vor dem Gesetz  der Sohn Josephs, Nachkomme der königlichen Familie Davids sein konnte. Heute gibt es die Tendenz,  dass Menschen nach Sensationen suchen. Sie wollen die Erscheinungen haben. Wenn sie keine haben, sind sie enttäuscht. Eine Offenbarung zu haben, ist die Gabe Gottes. Nehmen wir  wahr, wie sich Maria benahm. Als der Engel Gabriel  ihr ankündigte, dass sie einen Sohn aus der Kraft des Heiligen Geistes gebären werde, ging sie nicht, um diese Nachricht der ganzen Stadt mitzuteilen. Sogar sagte sie Joseph nichts von der Nachricht. Maria suchte ihren Ruhm nicht. 

Einmal fuhr ich mit einem Priester in ein kleines Dorf, das  ziemlich weit von der  zivilisierten Welt entfernt lag.  Aus diesem Dorf stammten  zwei Diakone und ein Priester.  Ich habe bemerkt. Dieses Dorf liegt hinter Gottes Rücken.  Der Priester, der das Auto fuhr, sagte zu mir. Siehst du. Obwohl dieses Dorf  völlig  von der Welt abgeschnitten ist, fand Gott auch dort Menschen, die ihm dienen und ihn lieben. Suchen wir nicht die Sensationen. Leben wir bescheiden, unauffällig  wie Maria, und Gott wird auch mit uns große Sachen machen.

Jesus Christus hat uns  das  Reich des  Vaters verkündet. Als Kinder  des  Reiches dürfen wir zum Vater beten. 

Gott offenbart  uns  in Christus   seine  Liebe . Deshalb bitten wir.

Selig , die  dem  Wort  des  Herrn vertrauen und  eingehen  dürfen in seine  Verheißungen.

  

19. 12. 2018 Lk 1, 5-25

Gott,der in der Geschichte der Menschen wirkt, sei mit euch.

Gott ist kein Müllsammler. Er wählt für seine Treuen , besonders diejenige,  die  durch das Feuer geistiger  und körperlicher  Schmerzen kam. Das können wir  bei den Eltern  des heiligen  Johannes des Täufers sehen.

Jesus, du kamst  in der  Kraft des  Geistes. Herr, erbarme dich unser.

Du wolltest in dieser Welt als Kind  armer  Leute aufwachsen. Christus, erbarme dich unser.

Du rufst  uns  auf den Weg der Gnade und Erlösung. Herr, erbarme dich unser.

Mit der Erzählung über  Zacharias und Elisabeth   beginnt eine neue Periode  in der Geschichte des Heiles. Das Ereignis findet in Jerusalem statt. Es wird  die Geburt Johannes des Täufers   kundgegeben. Johannes soll den Weg   für Jesus vorbereiten. Jerusalem war die heilige Stadt.  In ihrer Mitte ragte der heilige Tempel, wo sich das  Volk  mit seinem Gott traf. Hier in diesem Tempel   beginnt Gott   das neue Werk des Heiles  zu verwirklichen. In diesen Tempel wurde Jesus  nach seiner Geburt gebracht. Hier erklingt die Prophezeiung Simeons. Hier wird der 12-jährige Jesus gehen. Und hier legt Jesus das Zeugnis über seine Mission ab. Im Tempel wird Jesus unterrichtet. Wir sehen, dass große Ereignisse im Leben Jesu im Tempel stattfanden. Jemand kann sagen. Auch ich besuche die Kirche. Aber stellen wir uns die Frage.  Warum gehe ich in die Kirche?  Was gibt es mir? In der Kirche hören wir das Wort Gottes, aber dann verwirklichen wir es in unserem Leben. Vertrauen wir auf Gottes Wort und auf Jesu Lehre? An Zacharias, der Priester war, sehen wir, dass sein Vertrauen auf Gott schwach war, als ihm gesagt wurde, dass ihm ein Sohn  geboren wird. Auch wir sind manchmal in einer Situation, in der unser Vertrauen in Gott   geschwächt wird oder sogar fehlt. Wir beten für die Erhörung irgendeiner Bitte, aber dabei glauben wir  nicht, dass unsere Bitte erhört wird. Mit dem  Gebet und unseren Bitten muss unser Vertrauen verbunden sein, dass Gott unsere Gebete erhören wird. Herr lädt uns dazu ein, auf ihn zu vertrauen.

Da wir Macht erhalten  haben, Kinder Gottes zu werden, lass uns zum Vater beten.

Jesus will uns seinen Frieden schenken.  Um diesen Frieden bitten wir.

Selig, die berufen sind  in das Vaterhaus  des ewigen Lebens  einzugehen.

18.12. 2018 Lk 1, 18-24

Jesus, der uns das Heil brachte, er sei mit euch.

Wir leben in der Zeit, in der viele Menschen nicht gerecht sind. Ständig gibt es  noch  eine große  Zahl  von  Scheidungen, viele Prozessen, Betrüge. Nur in der Slowakei ist  600 Rechtsstreit täglich. Und für die Lösung verschiedenen Rechtsstreitigkeiten muss man warten ein oder zwei Jahren. Heute werden  wir  über heiligen  Joseph, er war ein gerechter Mensch.

Jesus, du bist die Quelle unseres Lebens. Herr, erbarme dich unser.

Du gibst allen das Leben,die mit dir verbunden sind. Christus, erbarme dich unser.

Du stehst uns zur Seite gegen die Mächte der Finsternis. Herr, erbarme dich unser.

Stellen wir uns die damalige Situation vor. Joseph ein gerechter  erfährt dass Maria in gesegneten Zustand ist. Entweder er wird sie entlassen, oder erließ offen ihren Zustand. Dann wartet Maria nur die Steinigung. Joseph will nicht Maria der öffentlichen Schmach aussetzen. Er will Maria in aller Stille entlassen. Nichts vernünftiger fällt ihm an. In dieser Situation erscheint ihm der Engel und erklärt  die Situation. Joseph hat die Möglichkeit Ja oder Nein zu sagen. Joseph akzeptiert die Aufgabe, die Gott ihm gegeben hat. Und er wurde der Pflegevater von Jesus. Er schaut nicht daran, was werden die Menschen sagen, was sie    hinter seinem Rücken erzählen werden. Es zeigt sich sein Charakter. Advent ist Zeit,wenn Gott jeden von uns anspricht. Er weißt, dass in unserem Leben nicht alles in Ordnung ist. Gerade in diesen Tagen bietet Jesus uns die neue Gelegenheit an, den Mut das neue Leben in Christus  aufzunehmen. Er weißt, dass wir oft überfordert sind und darum bietet und seine Hilfe an. Er will dass wir uns nicht nur auf seine Kräfte auf die Hilfe Psychologe  verlassen. Aus unserer Seite das bedeutet, umwerten unsere Beziehung zu dieser Welt. zu den Menschen, die um uns herum sind. Wir aber haben gebildeten Beziehungen zu Sachen dieser Welt auf denen wir uns verlassen und Gott verlegen wir  auf zweiten  Glas. Gott lädt uns  ein, dass wir der Anteil an der Geschichte  des Heiles haben. Wegen des Advent sprachen uns die Advents gestalten, zu Weihnachten spricht uns selbst Jesus an. Von uns verlangt in diesem Moment, das, was der Engel zu Joseph sagte. Josef Sohn Davids fürchte dich nicht , Maria  als deine  Frau zu dir nehmen. Das ist wichtig. Nicht fürchten. Nicht fürchten, bessere Menschen zu werden.

Gott hat uns durch das Licht des Glaubens hingeführt  in seine Gemeinschaft. Deshalb  wagen wir  zum Vater  beten.

Die Ewigkeit, die wir  erwarten, wird eine Ewigkeit des Friedens sein. Deshalb bitten 

Selig, die mit   dem Herrn eingehen  können  in sein Reich, wenn  er  wiederkommt.

 

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Das Leben mit Gott

Anfänger in geistlichem  Leben sind diejenigen, die noch zwar  immer  mit  dieser Welt einbinden sind, aber von Zeit zu Zeit  sie gute Wünsche haben, und sie  empfehlen sich Gott. Sie haben sicher  eine ganze  Menge  von Fehlern, aber von zu Zeit  sie entscheiden sich  von ihnen  loszuwerden/befreien/. Sie wollen Jesus folgen, aber  sie haben noch viele Fehlern und Leidenschaften, die ihnen nicht erlauben, freuen sich  über Gottes Nähe.

Auf der zweiten Stufen sind diejenige, die schon näher  zu Gott sind. Sie  hören  seinen Ruf, wissen dass Er  ihr  Freund und Vater ist, aber sie sind noch  in die  verschiedene  weltliche Dinge eingetaucht und sind daher  oft  zerstreut und sie fallenaber von diesen Fallen, stehen schnell auf.  

Auf dritten Stufen befinden  sich diejenige, die bereits die ersten Schwierigkeiten überwanden, die sich  auch den leichten Sünden vermeiden. die gern die Buße zu tun. Sie tun die Taten der Liebe gegen ihre Nächsten. Sie sind mäßig  in Nahrung  und  Kleidung und wenn sie eine Familie haben, sie kümmern sie gut über sie. Ihr Zustand ist beneidenswert, es scheint, dass schon nichts ihnen die Vollkommenheit erreichen, verhindert kann. Manchmal sind die geistlichen Dürre unterworfen, was aber meistens die Quelle noch größerer Gnaden wird,  wenn diesen Zustand  demütigen und ausdauern ertragen.

Am Anfang tritt Gott  in unser Leben ein und in ihm wirkte. Kommt die Zeit, wenn wir alles verlassen sollen und in sein Leben eintreten. Gott wartet auf unsere  freie und aufrichtige Entscheidung, dass wir sein Plan mit unserem Leben akzeptieren, und seine Pläne werden unsere Pläne. Dies ist die bedingungslose Hingabe  zu Gott und damit  beginnt   der Weg  der Heiligkeit.  

Katharina von Siena schreibt über die zweite Bekehrung, als über die  Bekehrung vom Zustand der Unvollkommenheit  zur Entscheidung großmütig  um  die christliche Vollkommenheit zu  kämpfen, verwirklichen das Bild, das  Gott von uns hat.  

Henrik Schiermer :  Die zweite Bekehrung ist  die Entscheidung  zur Vollkommenheit. Sie ist völliges sich Ergeben Gott.

Hans Buob:  Die erste Bekehrung ist die Bekehrung   von der Sünde   zum Stand der  Gnade. Die zweite Bekehrung ist die Bekehrung   von mir zu Gott und das im Sinn Mariens, Fiat. Herr, mache mit mir was du willst, nur deine Wille in allem sei erfüllt. Hier beginnt  die Bekehrung   von Aktivität zur Passivität, aber das ist eine aktive Passivität. Es ist Offenheit,wenn wir uns verwandeln lassen. Die zweite Bekehrung  gehört  zur  grundlegende Spiritualität der Kirche.  Ohne diese  grundlegende  Spiritualität  kann niemand Ordensbruder sein, oder irgendeinen Dienst in der Kirche auszuführen. 

 

17.12.2018 Mt 1, 1-17

Jesus, unser Bruder, sei mit euch.

Wir traten in die letzte Etappe  unserer Vorbereitung  auf die Geburt Jesu Christi ein. Heute hören wir das Evangelium, das vielleicht nicht interessant ist. Wir hören nur die Namen Jesu und seiner Vorfahren, von Abraham bis Christus.





-Herr Jesus Christus, auf dein Kommen bereiten wir uns vor. Herr, erbarme  dich unser.

Durch dich  wird  Gott Mensch – ganz  und gar  – für uns erfahrbar.  Christus, erbarme dich unser.

Du schenkst uns  eine große  Freude, die in  unser Leben strahlt. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, Davids Sohn. Das bedeutet, dass Jesus als Sohn selbst König ist. Im 2. Das Buch Samuel steht. Wenn erfüllt sind   und du dich zu deinem Vater legst, werde ich  deinen leiblichen  Sohn   als deinen  Nachfolger  einsetzen   und  seinem  Königtum    Bestand   verleihen. 2. Sam 7,12. Nur der Evangelist Matthäus erwähnt, dass Jesus auch der Sohn Abrahams ist und dass durch Abraham alle Nationen gesegnet werden. Ja, durch Abraham werden alle Menschen gesegnet. Aber nicht nur gesegnet.  Wir alle sind Brüder und Schwestern. Wir  sind eine Familie und unser Bruder ist auch Jesus Christus. Freut sich nicht jedes Familienmitglied, wenn in dieser Familie ein Kind geboren wird? Meistens freuen sich alle. Wir freuen uns, dass unser Bruder Jesus Christus geboren wird. Was wir tun, damit   sich der kleine Jesus in unserer  Familie wohlfühlt. Vor Weihnachten räumen wir unsere Wohnungen auf. Wir fühlen uns besser, wenn wir  zu Hause Ordnung haben. Aber  wir dürfen  die Ordnung  in unseren Herzen  nicht vergessen. Beseitigen wir aus unserem Leben alles, was Jesus daran hindert, zu uns zu kommen und in unseren Herzen zu weilen.

Bitten wir Gott inständig, dass sein Reich –  und damit  die Freude – in die  Welt komme  mit  und  durch uns.

Die Freudenbotschaft Gottes für  uns  Menschen,  die in der Geburt Jesu einen besonderen  Ausdruck findet, ist auch  eine  Friedensbotschaft. Denn  wahrhaft freuen  kann ich mich  nur  dort,  wo Frieden  herrscht. Gott hat  in seinem Sohn  dieser  Freude  in seinem  Sohn  diesem  Frieden  ein Gesicht  gegeben. 

Freut euch im Herzen  zu jeder Zeit. Freut euch.

 

 

  



					

Samstag der 2. Adventwoche Mt 17,9-13

Jesus, der sagte. Ja, Elija  kommt und  er wird alles  wiederherstellen; er sei mit euch.

reden. Wir können Menschen auch so erkennen, dass wir uns nicht mit ihnen treffen, sondern dass andere Menschen, die sie kannten, uns von ihnen erzählen.

Das Wort „mit dem Geist und mit der  Kraft   des Elija“ bedeutet