Archiv für den Monat: Januar 2016

Montag der 4. Woche Mk. 5,1-20

Christus, von dessen helfender Tat man überall erzählte,sei mit euch.

Im heutigen Evangelium vertrieb Jesus einen unreinen Geist. Der unreine Geist versuchte, mit Jesus zu verhandeln, um vomaller Bosheit zu entsagen und frei von Sünde zu werden. Er bat Jesus sehr, dass er ihn nicht aus der Gegend vertreibt. Und die unreinen Geister baten ihn und sprachen. „Lass uns in die Schweine eingehen.”  Und er erlaubte es ihnen. Warum erlaubte Jesus das? Damit zeigte er, welche große Macht die bösen Geister besitzen.

Jesus, du hast Macht gezeigt über die bösen  Geister, Herr, erbarme dich unser.

Jesus, die deine Macht erkannten , fürchteten sich.

Jesus, du bleibst allezeit  bei uns  mit deiner Macht.

Es gibt verschiedene Arten von Besessenheit. Im heutigen Evangelium wird die Besessenheit von Unsauberkeit erwähnt. Die Macht des Bösen ist groß, aber Jesus hat noch größere Macht,weil er der Sohn Gottes ist. Wer in der Sünde lebt, ist von einem bösen Geist beherrscht. Wer in der Gnade lebt, der wohnt in Gott. Wenn wir in der Gnade leben, sind wir für die Menschen, die in der Sünde leben, ein  unangenehmer Vorwurf, ohne dass wir ein Wort sagen. Der besessene Mensch aus dem Evangelium wurde von seiner Besessenheit  nur dann befreit, wenn er sich mit Jesus traf. Die Macht der Sünde ist riesig. Der Mensch selbst ist nicht fähig  sich von der Sünde zu  Nur Jesus kann ihn befreien.

Jesus Christus  hatte Macht über alle Bosheit dieser Welt. In seinem Namen wagen wir  zum  Vater zu beten.

Die bösen Geister stören den  Frieden in unserer Welt. Wir bitten  Gott  um seinen Frieden.

Selig, Altender aller der Alten von der Allerhöchsten,  über die bösen  Geister gezeigt, Allerhöchste Arten von einem bösen Geist ein Wort zu,  sich von der Sünde zu befreien, der entsagt haben und frei ist für das Reich Gottes.

Es gibt verschiedene Arten der Besessenheit. Im heutigen Evangelium wird die Besessenheit durch unreine Geister erwähnt. Die Macht des Bösen ist gewaltig, aber Jesus hat noch größere Macht, weil er der Sohn Gottes ist. Wer in der Sünde lebt, ist vom bösen Geist beherrscht. Wer in der Gnade lebt, der wohnt in Gott. Wenn wir in der Gnade leben, sind wir für Menschen, die in der Sünde leben, ein unangenehmer Vorwurf – ohne ein Wort zu sagen,  sich von der Sünde zu  befreien. Deralfür das Reich Gottes sind von Der Allerhöchsten für in der Lagelerbosheit für das Reich Gottes sind, sagte Jesus. Der besessene Mensch aus dem Evangelium wurde nur dann von seiner Besessenheit befreit, wenn er Jesus begegnete. Die Macht der Sünde ist riesig. Der Mensch ist nicht fähig, sich selbst von der Sünde zu befreien. Nur Jesus kann ihn befreien.

Jesus Christus und das Christentum.

Herr Srholec, ich habe im Neuen Testament  von zwei Wegen gelesen : „Gehet ein durch die enge Pforte.“ Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt, und ihrer sind viele, die darauf wandeln. Und die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt, und wenige sind ihrer, die ihn finden.“ Mt 7,13–14: Wie sich nicht irren und nicht mit dem Weg gehen, der zur Verdammnis führt?

Jesus ist unser Retter. Herr Srholec, ich habe im Neuen Testament von zwei Wegen gelesen: „Gehet ein durch die enge Pforte.“ Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind ihrer, die ihn wandeln. Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt, und wenige sind ihrer, die ihn finden.“ (Mt 7, 13-14)
Wie kann man sich da nicht irren und nicht den Weg zur Verdammnis einschlagen? Er ist der Einzige, der uns retten kann. Er sagt uns, dass ins Leben nur ein ehrlicher Weg führt. Der breite, bequeme Weg, der Weg des Konsums, Schwindels,Betruges, führt in die Hölle. Und die Hölle muss nicht irgendwo im Jenseits sein. Die Hölle ist schon da. Es gibt Menschen, die in der Welt des Bluffs leben und anstelle der normalen Kost mit ausreichend Kunstkost versorgt sind. Statt des normalen, natürlichen, menschlichen Verhaltens haben sie „Ersatz“. Was natürlich ist, sagt ihnen nichts. Die Vorstellung eines bequemen Wegs und eines schnellen Reiches ist immer aktuell. Die Menschen, die schnell reich geworden sind, spüren, dass sie eine beträchtliche Besitztümer haben, aber nicht das, was wesentlich ist. Sie verlieren etwas, was wir „die Seele“ nennen können. Dank dem, dass kein Krieg ist, mehr produziert, erzeugt  und darauf konzentriert wird, dass wir materialreich werden. Wir wollen immer mehr. Jesus zeigt uns, dass der Sinn des Lebens nicht darin besteht, Kapital zu sammeln, es zu genießen und zu konsumieren, ohne Rücksicht auf die Zukunft. Jesus will, dass wir die geistlichen Werte in dieser Welt  entdecken. Auch im Mittelalter waren die reichen Christen, aber es waren auch die anderen, die das Glück in der Einsamkeit, in der Enttäuschung, in der Armut suchten. Sie haben sich über die Frage  „Wozu bist du  von Gott auf diese  Erde  gesetzt?“ hochgestellt. Das, was der Mensch anstreben soll, rauh  und steil sind die Wege , die dahin führen. Viele Menschen  achten nicht auf den Gnadenweg, den uns Jesus Christus gebahnt hat; sie  wollen bequemer, müheloser   ins Himmelsreich   eingehen.

Der deutsche Gegenwartsphilosoph Wilhelm Schmid, Autor eines empfehlenswerten Buches mit dem Titel „Gelassenheit“, hat eine interessante Feststellung gemacht. Er sagt, dass viele Menschen heutzutage – wie in einer „Unsterblichkeitsblase“ – leben, als ob der eigene Tod nur in einer fernen, vergessenen Zukunft  möglich wäre. Und bis dahin setzen sie sich durch und regieren, als ob es gar keinen Tod gäbe. Diese Unsterblichkeitsblase kann man heute bei der Generation der 30- bis 50-Jährigen  beobachten, also bei denen, die  mitten im Arbeitsleben stehen. Sie wollen sich noch größere Häuser, Garagen und Hallen bauen, um ihren erworbenen Wohlstand unterzubringen. Eben diese Generation „Arbeitsleben“ aus dem Gottesdienst fehlt. Dieser Philosoph weiß , dass der Tag des Herrn kommen wird, und deshalb ermahnt uns die Heilige Schrift , das geistliche Leben  nicht zu  vernachlässigen, sondern uns mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe zu kleiden und uns mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil zu wappnen. Denn allein im Glauben an den allmächtigen Gott können wir Zuversicht und Vertrauen finden, die uns in den schweren Momenten des Lebens tragen und uns in den schönen  Momenten die Freude am Leben ermöglichen. Nach diesen geistlichen Werten des Lebens gilt es zu streben, nicht nach den materiellen, denn wer diese Zuversicht, innere Ruhe und Seligkeit des Herzens erreicht, der kann sein Dasein tatsächlich auch genießen. Der kann seine Tage mit Leben füllen und nicht nur die Tage. Der kann dankbar in das Gotteslob einstimmen und das Gute, das ihm zufällt, von ganzem Herzen mit anderen teilen.

Sorge Dich nicht um das, was kommen mag, weine nicht um das, was vergeht, sorge Dich nicht, selbst zu gehen, und weine, wenn Du dahintreibst im Strome der Zeit , ohne den Himmel in Dir  zu tragen.

Samstag der 3.Woche Mk 4,35-41

Jesus Christus, der bei uns  ist in der Not dieser Welt,  sei mit euch.

Wenn wir etwas von der Obrigkeit erlangen wollen, nehmen wir das Papier, Feder und wir schreiben das Gesuch. Oben mit dem Stichtwort andeuten wir die Sache um sie geht. Dann das Datum. Die Gesuche haben ihre festgestellt Form/Schablone/. Aber es gibt die Gesuche ohne Form, wenn jemand einfach nur schreit auf, ruft an: Hilfe, rette mich. Um etwas ähnliches geht es auch im heutigen Evangelium.

Jesus, du hast die Ruhe und Besinnung  geliebt und gesucht. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du warst  bei deinen Aposteln  im Sturm auf dem Meer, Christus, erbarme dich unser.

Jesus, du hast dem Sturm  und dem Meer  geboten, Herr erbarme dich unser.

Die Zeitungen, Radio, Fernsehen informieren uns täglich von den Kriege, Erbeben, Unrecht.  Manche reagieren auf diese Nachrichten so. Wenn Gott wirklich wäre, er würde das nicht erlaubt, dulden. Die anderen sagen. Vielleicht gibt es Gott, aber er interessiert für uns nicht. Nein Gott denkt an uns, er interessiert für uns. Das Schif durchstürmen mit den Wellen des Meeres zutreffend darstellt Jesus Kirche. Es scheint dass das Meer das Schiff/Kirche/ vernichten wird. Ein römischer Kaiser ließ die Münze mit der Anschrift; Deleto nomine Christiano. Zum Andenken  der Tilgung Namens Christi. Voiltair rief ; Ecrasez l ífame- vernichtet sie Schandbubin. Nein, fürchten wir nicht die Kraft, die von außen kommt, fürchten wir die innerlichen Schwahkeit. Vergessen wir nicht. Gott ist immer bei uns.

Da wir immerzu den Ansturm der Welt erfahren, wollen wir im Vertrauen auf Christi Wort zum Vater beten.

Wir kennen die Stürme, die unser Leben erschüttern. Gott ist es  den wir um den Frieden  bitten dürfen.

Selig, die sich vor den Stürmen der Welt nicht ängstigen und hinübergelangen an das Ufer der Ewigkeit.

3.Woche im Jahreskreis Freitag Mk 4,26-34

Jesus Christus, der das Samenkorn des Reiches Gottes zu uns gebracht  hat, sei mit euch.

Jesus vergleicht das Wachstum des Korns, das in die Erde ansäen ist. Das Korn wächst von sich selbst. Das ,, Korn“ ist auch Wort Gottes, das in das Herzen des Menschen ansäen ist ,wo  es wächst und dann die Ernte bringt.

Jesus, du läßt die Saat deines Reiches  aufgehn und wachsen. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du schenkst deinem Reich Wachstum und Ernte. Christus, erbarme dich  unser.

Jesus, dein Wort geht bis zu den Grenzen der ganzen Erden. Herr, erbarme dich unser.

Die Gleichnisse von Jesus über das Korn  und über das Senfkorn sprechen  wirklich vom  Gottes Reich. Diese Gleichnisse nimmt Jesus aus dem bäuerlichen Milieu und sie sind   auch den heutigen Menschen leicht  verständlich. Der Bauer bearbeitet, kultiviert die Erde und ansäet das Korn. Die Hauptaufgabe aber macht er nicht. Abhänging davon ob der Mensch schläft,  oder er steht in der Nacht oder tagübers auf, das Korn wächst, keimt. Jesus deutet daran hin, das Reich Gottes richtet sich mit eigenen Regeln. Sein Wachstum   ist nicht die Frucht der Technik. Das Reich Gottes hat in jedem Menschen die Zeit des Keimes, Wachstums, der Reifung. Gott hat seine Weise für die Realisierung seiner Pläne. Mit dem zweiten Gleichnis vom Senfkorn will Jesus hervorheben,  dass das was es  dem Menschen klein und winzig scheint, wenn es erwächst ,wächst alles   hinaus, was der Mensch machen wollte. Wichtig ist, dass wir , dem Wachstum des  Gottes Reiches in verhindert.

Damit das Reich Gottes  in uns  zur  reifen Frucht  werde , wollen wir  zum Vater beten.

Die Ernte unseres Lebens soll  der  Friede  des Gottes Reiches. Damit wir ihn erhalten, bitten wir.

Selig , die Gottes Wort  verstehen und zur Ernte gehören, wenn die Zeit erfüllt ist.

4. Sonntag C Lk 4,21-30

Einleitung

Am vorigen Sonntag haben wir gehört, dass Jesus in der Synagoge auftrat und aus dem Buch des Propheten Jesaja die folgenden Worte vorlas: „Heute hat sich das Schriftwort, das ihr  eben gehört  habt, erfüllt. Heute werden wir hören, was weiter geschah, also wie die Zuhörer auf seine Rede reagierten.

Predigt

Jesus trat in der Synagoge in Nazaret also schon als Prophet auf. Mit seinem Auftreten  provozierte er seine Landsleute. Sie nahmen ihn nicht auf und bemerkten lediglich: „Ist das nicht der Sohn Josefs?“ Mit anderen Worten: Was kann der uns schon Neues sagen?  Jesus antwortete ihnen mit einem bekannten Ereignis vom Propheten Elia, der nur zur Witwe in  Sarepta bei Sidon gesandt wurde, und vom Propheten Elischa, der nur zum Syrer Naaman gesandt wurde und sonst zu niemandem. Wir fragen uns, ob Jesus mit dieser Bemerkung richtig vorging. Sollte er nicht zuerst seine Landsleute gewinnen und  dann die Sachlage allmählich erklären?

Wir können auch sehen, dass die Apostel ähnlich wie Jesus predigten. Zum Beispiel: Petrus hatte bei der Rede auf dem Tempelplatz  gesagt: „Ihr aber habt den Heiligen  und Gerechten verleugnet. Den Urheber des Lebens habt ihr getötet, aber Gott hat ihn  von den Toten  auferweckt.“ Petrus will damit sagen, dass wir der falschen Diplomatie nicht erliegen dürfen. Wir müssen immer auf der Seite der Wahrheit stehen. Ähnlich setzte auch Paulus fort. Die Sendung der Kirche besteht darin,  die Wahrheit zu verkünden. Aber nicht nur das: Sie muss sich auch verteidigen und sich für die Rechte einsetzen; sie muss die Welt vertreten.

Wir erfahren im heutigen Evangeliumstext auch, dass der Mensch schnell von der Liebe zum Hass hinüberschwenkt. So war es auch in Nazaret. So ist das auch heute. Viele erwarten von der Kirche, was sie nicht erfüllen kann. Diese Menschen kritisieren dann die Kirche und kämpfen sogar gegen sie. In der Geschichte gibt es  genug Beispiele. Ich denke dabei an den Kommunismus und den Nationalsozialismus. Es ist überhaupt nicht leicht, die Wahrheit zu verkünden. In der Welt wird Gott vielfach vergessen. Die Wahrheit wird   relativiert.

Jesus sagte im heutigen Evangelium: „Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt.“ Propheten waren immer in der Kirche anwesend, sowohl echte als auch  fiktive. Durch Propheten wie Franz von Assisi und Dominikus kamen viele Menschen wieder in die Kirche zurück. Viele andere wiederum beendeten  ihr Leben mit dem Märtyrertod. Die Tragödie der Propheten  ist zugleich die Tragödie ihrer Zuhörer. Aber die zweite Tragödie ist viel schwieriger. Ein Prophet, der seine Arbeit gut erledigt, erhält die Belohnung vom Herrn. Diejenigen, die Propheten ablehnen, müssen Strafe von dem erwarten, der   Propheten schickt.  Wenn Gott die Welt nicht durch Propheten anspricht, dann bleiben nur noch Untergänge und  Kriege. Die Welt ist heute kaum noch bereit, auf die Stimme der Propheten zu hören.

Die Musikerin  religiöser Lieder, Fanny Crosby,  komponierte mehr als 6 000 Lieder. Obwohl sie durch eine Krankheit ihre  Sehkraft völlig verlor, verbitterte sie nie. Einmal machte ein Prediger folgende Bemerkung: „Ich denke, es ist sehr schade, dass der Schöpfer ihnen die Sehkraft nicht gönnte, doch viele andere Gaben schenkte.“ Fanny antwortete schlagfertig: „Wissen Sie, wenn ich bei meiner Geburt einen Wunsch hätte aussprechen können, hätte ich verlangt, blind geboren zu werden.“  „Warum?“, so fragte der schockierte Geistliche. Sie antwortete: „Weil, wenn ich in den Himmel komme, dann wird das erste Gesicht, das ich sehen werde, das Gesicht meines Erlösers sein.“  Fanny war also nicht unglücklich, weil sie nicht sah. Sie erfüllte ihre Sendung durch ihre Lieder. Sie verschenkte Liebe, Freude, Hoffnung und Frieden. Sie hatte eine aufrichtige Beziehung zu Gott. Wir haben gesunde Augen. Es ist aber notwendig, dass wir die Sendung, die Gott mit  uns vorhat, erfüllen.

Gott verlangt von uns, die Wahrheit anzunehmen, auch wenn sie unangenehm ist, und dann nicht passiv zu bleiben. Wir müssen für die Wahrheit und die Liebe leben. Wir dürfen nicht schweigen, wenn Unrecht geschieht.   Denken wir an die Worte Jesu: „Wer sein Leben retten will, wird es verlieren.“ Wer sein Leben für mich verliert, wird es retten. Eine klare Rede, nicht wahr?

Thomas von Aquin

Jesus Christus, unser aller Meister und Lehrer, sei mir euch.

Unter den Gelehrten der mittelalterlichen Kirche ist Thomas von Aquin wohl der bedeutendste. An seinem Werk kann bis heute niemand vorübergehen. Im heutigen Evangelium sagt Jesus. Zündet man auch ein Licht an, das man unter den Scheffel oder unter  die Bank setzt?  Thomas war auch ein Licht für viele.

Jesus, dein Wort ist Wahrheit, Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du hast uns  das Geheimnis  des Vaters offenbart. Christus, erbarme dich unser.

Jesus, du hast in Gleichnissen gesprochen, damit wir glauben. Herr, erbarme dich unser.

Der berühmte Gelehrte und Kirchenlehrer stammte aus dem lombardischen Adelsgeschlecht der Grafen  von Aquino. Er wurde 1225 in Roccasecca geboren und schon mit fünf Jahren zur Erziehung ins Benediktinerkloster Montecassino gebracht. 1236 setzte er an der Universität in Neapel seine Studien fort und entschloss sich 1243 in den Dominikanerorden einzutreten.

Seine Brüder billigten seinen Entschluss, Mönch zu werden, nicht und entführten ihn stattdessen. Sie hielten ihn auf der väterlichen Burg gefangen. Doch durch List und mit Hilfe einiger Dominikaner konnte Thomas aus dieser Haft entkommen. Noch im selben Jahr schickte ihn sein Orden zum Studium an die berühmte Pariser Hochschule. Von dort zog er im Jahr 1248 mit seinem Lehrer Albertus Magnus an die neu gegründete Universität in Köln.  Nach vier Jahren intensiven Studiums begann er mit philosophisch-theologischen Vorlesungen seine eigene Lehrtätigkeit in Paris. Von Papst Urban IV. gerufen, leitete er von 1259 bis 1269 die Ordenschulen in Orvieto, Viterbo und Rom. In dieser wissenschaftlich sehr fruchtbaren Zeit entstand auch seine bedeutsamste Schrift: die „Summa theologiae“, das Hauptwerk der Scholastik. Entstand auch seine bedeutsamste Schrift  : „Summa theologiae“, die als Hauptwerk der Scholastik gilt.

1272 kehrte er nach Neapel zurück und reiste  zwei Jahre später auf Wunsch Gregors X. zum Konzil nach Lyon. Unterwegs starb er am 7. März im Zisterzienserkloster  Fossanova.

Da wir nur den einen Vater nennen sollen, der im Himmel ist, wollen wir mit Christi Worten zu ihm beten.

Gott, unser Vater, will uns den Frieden schenken, wenn wir ihn vom  Herrn erbitten.

Selig, die Gottes Wort mit bereitem Herzen annehmen, damit sie schauen dürfen, was sie geglaubt  haben.

3. Woche im Jahreskreis Mittwoch Mk 4,1-20

Jesus Christus, der das Wort seiner Botschaft in unsere Herzen gelegt hat, sei mit euch.

Wir haben verschiedene Charaktere, verschiedene Einstellungen zu den Werten und auch zum Wort Gottes. Was ist beim Anhören des Wortes Gottes bedeutsam? Zu diesem Thema erzählt Jesus das Gleichnis vom Sämann.

Jesus, Du sätest den Samen aus, damit er Frucht bringt. Herr,erbarme dich  unser.

Jesus, du willst unser  Leben durch dein Wort vollenden. Christus, erbarme dich unser.

Jesus, du vollendest in uns, was du selbst begonnen hast. Herr, erbarme dich unser.

Das heutige Gleichnis hat eine tiefe Bedeutung. Mit diesem Gleichnis will Jesus auf die Notwendigkeit des persönlichen Engagements der Christen für die Erlangung  des himmlischen Reiches hinweisen. Die Theologen meinen, dass Jesus  unter dem „Sämann“ auf sich selbst dachte. Aber der Sämann ist jeder Christ. Jeder Christ hat die Pflicht , das Evangelium zu verkünden. Aber nicht nur mit dem Wort, sondern vor allem mit seinen Taten. Das Gleichnis sagt auch, dass der Sämann den Misserfolg erwarten muss.   Am meisten Korn geht in die Rapuse/zugrunde. Der Sämann soll nicht  an viele Hindernisse, Widrigkeiten denken. Er soll  mit der Ernte zählen. Er weiß von der Gefährdung, von den Enttäuschungen. Diese er weder unterschätzt, noch überschätzt. Vier verschiedene Arten des Ackers präsentieren vier verschiedene Einstellungen zum Wort Gottes.

Wir haben die Botschaft durch Jesus Christus erhalten. Nach seinem Wort dürfen  wir  zum Vater beten.

Wir bitten, damit der Same des Wortes Gottes in uns den Frieden wirkt.

Selig, die Gottes Wort aufnehmen und  reiche Frucht für die Ewigkeit bringen.

Timotheus und Titus.

Jesus Christus, der seine Jünger mit dem Gruß des Friedens aussandte, sei mit euch.

Tüchtige Schüler eines bedeutenden Meisters sind zugleich sein Ruhm. Wenn er sie loben kann, dass sie Großes leisten, ist das für ihn ein Zeichen, dass er sie zu Meistern herangebildet hat und in ihnen weiterlebt. Das kann man von den beiden Schülern des Apostels Paulus sagen. Timotheus, der vor allem in Ephesus wirkte, und Titus, der auf Kreta blieb, sind die Empfänger von drei Seelsorgebriefen.   Wir  werden uns kaum Meister des Glaubens nennen können. So wollen wir für Sünde und Versagen um Vergebung bitten.

Jesus, du lebst weiter in deinem Wort. Herr,erbarme dich unser.

Jesus, du hast dem Boten deines Wortes den Geist verheißen. Christus, erbarme dich unser.

Jesus, du baust  dein Reich auf dem Fundament der Apostel. Herr, erbarme dich unser.

Der heilige Thimoteus war ein Grieche. Im Jahre 52 traf er sich mit Paulus und blieb bei ihm bis zum Tod. Wenn er sich von Paulus entfernen musste, so nur auf Befehl. Paulus nannte ihn „mein geliebter Sohn“, und er wusste, warum. Thimoteus half ihm , betreute ihn in der Krankheit. Als Paulus sah, dass er der Hinrichtung nicht entgehen konnte, weihte er ihn zum Bischof und ernannte ihn zum Bischof auf Kreta. Er starb als Märtyrer in  Efes.

Der heilige Titus war jünger als Thimotheus. Als Junge begleitete Paulus  nach dem Konzil in Jerusalem, als Beweis dafür, dass Gott auch die Heiden in seine Kirche berufen hat. Später wurde Titius Bischof. Paulus schickte ihn in die Stadt Korinth, um Ordnung zu halten“.Paulus legte von ihm eine beeindruckende Zeugenschaft ab. Zum Glück erweckte Gott im Herzen Titus die Fürsorge für euch. Er starb im Alter von 94 Jahren auf Kreta.

Da das Reich Gottes nahe ist, wollen wir den Vater bitten, dass es in uns und in allen vollendet werde.

Der Friedensgruß, der die Boten des Herrn begleitet, wird unser Anteil sein, wenn wir den Herrn bitten.

Selig, in deren Haus der Friede einkehrt, damit sie  in den Frieden des ewigen Reiches aufgenommen werden.

Bekehrung des hl. Apostel Paulus.

Jesus Christus, in dessen Namen die Botschaft der Erlösung aller Welt verkündet wird, sei mit euch.

Heute haben wir das Fest der Bekehrung des Apostels Paulus.  Der moderne Mensch ist geneigt, eine Christusbegegnung, wie sie Paulus auf dem Weg nach Damaskus erlebte, als unwirklich  zu betrachten; Paulus hat sie angenommen und ist Christus gefolgt. Uns alle ruft Gott. Wir haben vor, uns ihm schuldig zu bekennen und Vergebung zu erbitten.

Jesus, dein Wort ergeht in alle Welt, Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du erfüllst mit deinem Geist die, die dein Wort verkünden. Christus, erbarme dich unser.

Jesus, du rettest die, die deinem Ruf  folgen. Herr, erbarme dich unser.

Ganz nahe bei Damaskus, zehn Minuten vom Südtor entfernt, sieht man  noch etwa zwei Dutzend Säulenstümpfe. Der Ort  ist leicht  erhöht und ähnelt  einem  Schutthügel.  Hier war es , wo der Pharisäer Saulus von einer Erscheinung geblendet zur Erde fiel. Die Christen ziehen jährlich  am 25. Januar  in Prozession . Von da aus betrat der Heilige die Stadt und folgte der Straße, die den Namen „Gerade Straße“ hat. Das Tor, das der hl. Paulus durchschritt, wurde von den Bewohnern „Osttor“ genannt. Das alte Tor ist noch deutlich zu erkennen. Es hatte drei Bögen, die auf massiven Pfeilern ruhten. Über dem Tor erhob sich ein Turm. Als der jüdische Schriftgelehrte Saulus auf dem Weg nach Damaskus war, schien er alles andere bereit zu sein, als für deine Bekehrung. Sein Geist glühte von Drohung und Mordlust. Und doch bekehrte ihn die Gnade Gottes.

Jesus Christus hat uns zu Zeugen seines Wortes berufen. Mit seinen Worten dürfen wir deshalb zum Vater beten.

Wenn wir die Einheit aller christlichen Kirchen suchen, werden wir den Frieden finden, den wir vom Herrn erbitten.

Selig, die an die Botschaft des Auferstandenen glauben und gerettet werden für das ewige Leben.

2 Wochen im Jahreskreis Samstag, Mr 3,20-21

Jesus Christus, zu dem  die Menschen in ihrer Not hingingen, sei mit euch.

Von Jesus sagten einige, er sei von Sinnen. Warum sie das sagten. Für diese Menschen war die Lehre Jesu ganz inakzeptabel. Wir können das Wort „nicht normal“ verwenden“. Ja, das ist die Wahrheit. Die Welt hat ganz andere Werte und Ziele als die Lehre Jesu Christi. Von uns hängt ab, wofür wir uns entscheiden. Für Christus oder für die Welt?

Jesus, du hast keine Mühe gescheut, um anderen zu helfen. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du hast Schimpf und Spott auf dich genommen. Christus, erbarme dich unser.

Jesus, du hast das Opfer deines Lebens  im Sterben vollendet. Herr, erbarme dich unser.

Uns muss klar sein: Diejenigen, denen es nach dem Willen Gottes widerstrebt, zu leben, ertragen nicht, wenn jemand  vor ihren Augen  ständig die Lehre Jesu Christi stellt. Darum, weil es sie reizt, suchen sie nach der Art, wie sie den Verkündiger in Misskredit bringen. Oft machen sie das so, dass sie ihn unnormal nennen. Selbstverständlich verwenden sie auch andere Ausdrücke. Zum Beispiel. Die Lehre Jesu Christi ist ein schönes Märchen oder eine schöne Legende, aber mit dem wirklichen Leben hat sie nichts zu tun. In der Slowakei war in den 50 Jahren des vorigen Jahrhunderts eine Lehrerin offen in der Kirche. Sie wurde für einen Narren gehalten, der sich selbst und seine Familie schädigt. Sie sagte: „Ich weiß nicht, ob ich darum bete, weil ich wirklich ein Narr bin, oder weshalb ich ein Narr bin, weil ich bete. Aber ich will weiter beten, damit ich für den Narren, für dich, mein Gott, gehalten werde.

Da der Herr sich aller erbarmt , die zu ihm kommen, wagen wir voll Vertrauen zum Vater zu  beten.

Die Vielen, die zu Jesus kamen, suchten  Versöhnung  und Frieden. Um seinen Frieden  bitten wir,

Selig, die zum Herrn kommen und Hilfe finden  auf dem  Weg  des neuen und ewigen  Lebens.

2.Woche in Jahreskreis Freitag Mk, 3, 13-19

Jesus Christus, der seinen Aposteln Vollmacht über die Dämonen gab, sei mit euch.

Wir haben die Möglichkeit zu  sehen, wie Jesus bei der Wahl seiner nächsten Mitarbeiter   vorging. Er begann mit dem Gebet in der nächtlichen Einsamkeit. Morgen früh rief er diejenige  mit denen er ging, von ihnen wählte er Zwölf, und er nannte sie die  Apostel. Und später nannte er einen seinen Apostel ,, Felsen“

Jesus, du hast deine Apostel erwählt und zur Nachfoge berufen, Herr erbarme dich unser.

Jesus, du gabst deinen Aposteln Macht über die bösen Geister, Christus erbarme dich unser.

Jesus, du hast immer  gewußt, wer dich verraten würde, Herr erbarme dich unser.

Jesus als ob würde uns den Vorgang  andeuten, bei der Beseitigung des Priestermangels. Das erste was wir sollen machen, ist das Gebet, damit der Herr die Arbeiter in seine Ernte sendet. Die priesterliche Berufung, das ist nicht das  Ergebniss des moralischen Drucks der Eltern. Das ist die Gnade. Die Gnade, der Gott gibt auf die Bitten der Gläubigen. Und er erwählt immer diejenige , die seine Lehre kennen und nach der sie  leben. Und die Aufgabe der Eltern und Erzieher ist , vorbereiten die Kinder durch ihr Beispiel und Wort, damit der Herr  woraus auswählen konnte. Aber mit der Priesterweihe unsere Aufgabe endet nicht. Wir brauchen sie /die Priesterr/ weiter unterstützen, hauptsächlich durch das Gebet. Wir wissen wie viele von ihnen versagten. Einer von ihnen war auch Judas. Er war nicht der letzte. Mehrere Priester versagten, und  mehrere werden noch versagen. Auch die Priester sind nur die Menschen.

Da wir aufgebaut sind  auf dem Fundament der Apostel, dürfen  wir voll Vertrauen zum Vater  beten.

Jesus sandte seine Apostel als  Boten des Friedens  in die Welt. Um diesen Frieden  bitten wir.

Selig , die der Botschaft der Apostel folgen und dem Reich des Vaters zugezählt werden.

3.Sonntag im Jahreskreis C Lk 1-4, 14-21

Einführung

Wie oft ist es schon geschehen, dass jemand uns etwas Interessantes sagte? Aber wir  glaubten das nicht gleich und fragten zuerst  , wo er das gehört , wo er das gelesen hat. Erst dann, wenn wir die Glaubwürdigkeit der Quelle festgestellt haben,  entscheiden wir uns, ob wir  diese Neuigkeit annehmen oder nicht. Um etwas Ähnliches geht es auch im heutigen Evangelium.

Der Evangelist Lukas entschied sich, alles aufzuschreiben, was Jesus gesagt hat, sowie das, was die Menschen, die ihn persönlich kannten, über ihn sagten. Lukas adressierte diese Briefe an Theofil. Bis heute ist unklar, ob es sich bei Theofil um eine historische Person handelt oder ob er symbolisch für die Freunde Jesu steht. Der Name Theofil bedeutet auf Griechisch „der von Gott geliebt wird“ oder „der Gott liebt“. Wenn Theofil eine historische Person ist, sollte er wissen, dass es sich bei den Schriften nicht um Romane, sondern um gründlich erprobte Geschehnisse handelt. Wenn Theofil hingegen nur ein symbolischer Name ist, dann gehört diese Einleitung allen, die in die Lehre Jesu Christi eingeweiht wurden. Mit dieser Einleitung bezeugt Lukas die Glaubwürdigkeit seiner Worte. Der Evangelist Lukas schreibt, dass Jesus nach dem Wunder in Kana nach Jerusalem ging, wo er als Prophet und Lehrer auftrat. Danach blieb er einige Zeit in Judäa und kehrte durch Samaria nach Galiläa zurück. Überall wurde von Jesus gesprochen. Diese Nachrichten kamen auch in die Stadt Nazaret, in der Jesus aufgewachsen war, und er wurde ungeduldig erwartet. Nachdem der Rabbiner die Auslegung des Gesetzes beendet hatte, meldete sich Jesus zu Wort. Der Diener in der Synagoge reichte ihm die lederne Schriftrolle mit den Schriften des Propheten Jesaja. Jesus begann zu lesen. Als er die Worte Jesajas beendet hatte, sagte er: „Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt. Der Evangelist fügt hinzu: „Und die Augen aller in der Synagoge waren auf ihn gerichtet.“ Die Menschen des Alten Testaments erwarteten wirklich den Messias. Die Eheleute hofften bei jeder Geburt heimlich, dass sie die Eltern des Herrn, des Gesalbten, werden würden. Die Augen aller waren auf ihn gerichtet, nicht nur in der Synagoge von Nazaret, sondern überall, wo Jesus anwesend war. Wir haben viele Berichte darüber, dass die Menschen Jesus suchten und sich sehnlichst ein Treffen mit ihm wünschten. Auch heute sind die Augen vieler Menschen auf ihn gerichtet. In der Zukunft werden alle Augen auf Jesus gerichtet sein. Vor allem, wenn Jesus in Herrlichkeit kommen wird, um zu richten. Aber vergessen wir nicht, dass unsere Zukunft auch die wichtigste Zeit enthält: die Ewigkeit. Dann werden nur einige Menschen Jesus anschauen, die belohnten Menschen. Die Augen der anderen werden in die ewige Finsternis blicken. Wir müssen alles dafür tun, damit unsere Seele einmal belohnt wird. Was brauchen wir dazu?  Vor allem sollen wir unser Leben so leben, wie es Jesus wünscht. Der Apostel Paulus schreibt: Auch die Engel blicken auf uns wie die Menschen.  Wir hören jeden Sonntag das Wort Gottes. Es ist aber notwendig, dass wir es uns zu Herzen nehmen.  Dann können wir sagen: Was ich gelesen und gehört habe, erfülle ich. die Menschen, die  ihn  persönlich kannten, sagten über Jesus. Lukas adressierte diese Briefe an Theofil. Bis heute wissen wir nicht, ob Theofil eine historische Person ist oder ein symbolischer Repräsentant der Freunde Jesu. Auf Griechisch  bedeutet Theofil „der von Gott geliebt wird“ oder „der Gott liebt“. Wenn Theofil eine historische Person ist, sollte er erfahren, dass die Schriften keine Romane sind, sondern gründlich erprobte Geschehnisse. Wenn Theofil nur ein symbolischer Name ist, dann gehört diese Einleitung allen, die in die Lehre Jesu Christi eingeweiht wurden. Durch diese Einleitung bezeugt Lukas die Glaubwürdigkeit seiner Worte. Der Evangelist Lukas schreibt, dass Jesus nach dem Wunder in Kana nach Jerusalem ging, wo er als Prophet und Lehrer auftrat. Dann blieb er einige Zeit in Judäa und kehrte  durch  Samaria  nach Galiläa zurück. Überall wurde von Jesus gesprochen. Diese Nachrichten von ihm kamen  auch in die Stadt Nazaret, wo Jesus aufgewachsen ist, und Jesus wurde ungeduldig erwartet. Wenn der Rabbiner die Auslegung des Gesetzes beendet hatte, meldete sich Jesus zu Wort. Der Diener in der Synagoge  reichte Jesus  die lederne Schriftrolle mit den Schriften des Propheten Jesaja. Jesus begann zu lesen. Als er die Worte Jesajas beendet hatte, sagte er. Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt. Der Evangelist fügt hinzu: „Und die Augen aller in der Synagoge waren auf ihn gerichtet.“ Wirklich erwarteten die Menschen des Alten Testaments den Messias. Die Eheleute hofften heimlich bei jeder Geburt, dass sie die Eltern des Herrn, des Gesalbten werden. Die Augen aller waren auf ihn gerichtet, nicht nur dort in der Synagoge in Nazaret, sondern überall, wo Jesus anwesend war. Wir haben viele Nachrichten davon, dass die Menschen Jesus suchten, und sie sehnten sich danach, sich mit ihm zu treffen. Auch heute sind die Augen vieler Menschen auf  ihn gerichtet . Die Augen aller werden auf Jesus gerichtet , auch in der Zukunft. Hauptsächlich dann, wenn Jesus in  Herrlichkeit kommen wird, um uns zu richten Aber vergessen  wir nicht, dass unsere Zukunft auch die wichtigste  Zeit enthält – die Ewigkeit. Dann werden Jesus nur einige  schauen, die Augen der  belohnten Menschen. Die Augen der anderen werden in die ewige Finsternis schauen. Wir müssen aber alles dafür tun, damit unsere Seele einmal belohnt wird. Was brauchen wir dazu?  Vor allem sollen wir unser Leben so leben,  wie es Jesus wünscht. Der Apostel Paulus schreibt. Auch die  Engel blicken auf uns wie die Menschen.  Wir hören jeden Sonntag das Wort Gottes. Es ist aber notwendig, dass wir es uns  zu Herzen nehmen.  Dann können  wir sagen. Was ich gelesen und gehört habe, erfüllt mich.

Alexander der Große ließ vor der Ringmauer ein großes Lagerfeuer anzünden, wenn er eine Stadt belagerte. Er ließ der Stadt ausrichten: „Wenn ihr euch bis zum Erlöschen dieses Lagerfeuers nicht ergibt, werdet ihr alle umkommen. Wenn ihr euch nicht ergibt, werdet ihr alle umkommen.“  Alexander gab den Einwohnern der Stadt Zeit zur Entschließung. Sie sahen ständig das Lagerfeuer und wussten somit, wie viel Zeit ihnen noch blieb.
Auch unser Leben ist wie ein loderndes Lagerfeuer, doch wann es erlischt, weiß nur Gott. Wir müssen so leben, dass diejenigen, die auf uns blicken, von uns nicht enttäuscht sind. Ermuntert sie durch euer gutes Beispiel, die Worte der Heiligen Schrift nicht nur zu hören, sondern auch zu verwirklichen. Wenn euch das gelingt, werden sich viele Menschen auf den Weg in den Himmel machen, wo eure Augen durch die ganze Ewigkeit auf Gott schauen werden. Ermuntert sie durch euer gutes Beispiel, dass ihr  die Worte der Heiligen Schrift nicht nur hört, sondern auch verwirklicht. Wenn ihr es
schafft, dann werden sich viele Menschen dadurch  auf den Weg in den Himmel machen, wo eure Augen auf Gott durch die ganze Ewigkeit schauen werden.

2.Woche im Jahreskreis Donnerstag Mt 16,24-27

Jesus Christus, zu dem alle hindrängten, die Heilung suchten, sei mit euch.

Jesus Christus warb  seine Anhänger ein auf so eine Weise, wie niemand auf der Welt. Er sagte: „Will mir jemand nachfolgen, der sich verleugnet, sein Kreuz auf sich nimmt und mir folgt?“ Diese Worte klingen bestimmt nicht lockend.

Jesus, du hast den Menschen den Weg Gottes gelehrt: Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du hast Kranke geheilt und Dämonen ausgetrieben, Christus, erbarme dich unser.

Jesus, du hast nicht die Ehre gesucht, sondern unsere Nachfolge, Herr, erbarme dich unser.

Jesus richtet die Worte des heutigen Evangeliums an alle, ohne Ausnahme, auch an diejenigen, die ihn nur auf halbem Ohr hören. Er will allen sagen, dass man nur durch Golgotha in den Himmel gelangen kann. Er zwingt jedoch niemanden, sondern respektiert die Entscheidung jedes Einzelnen.  Er sagt nur: „Wer will…  Wir müssen nicht darüber sprechen, dass wir schwach sind,  und vor „Kreuz“ haben wir Angst. Jesus verlangt nicht, dass wir sein Kreuz annehmen, sondern unser. Bei einem kann es die geduldig ertragene Krankheit, bei anderen die Sorge um die Familie oder der Misserfolg sein. Denken wir, dass das Kreuz unerträglich ist? Das ist ein Irrtum. Jesus kennt uns. Er weiß, wie viel wir ertragen. Wir weigern uns und nehmen unser Kreuz an? Das ist die Unvernunft. Wir lehnen die Leiter ab, auf der wir in den Himmel gelangen können.

Da wir von der Schuld unserer Bosheit geheilt sind, dürfen wir wagen, zum Vater zu beten.

Heil und Frieden waren die Sehnsucht der Menschen, die zu Jesus kamen. Wir bitten um seinen Frieden.

Selig, die durch den Herrn die Heilung gefunden haben, eingehen in das Reich des Vaters.

2.Woche im Jahreskreis Mittwoch Mk 3,1-6

Jesus Christus, der unser Leben rettet und uns in das Reich des Vaters gerufen hat, sei mit euch.

Jesus wurde beschuldigt, den Sabbat/Samstag entheiligt zu haben. Er reagiert mit der Frage: „Soll man am Sabbat Gutes tun oder Böses, Leben erhalten  oder töten?“ Jesus wollte damit sagen, dass der Sabbat durch die guten Taten nicht entheiligt ist. Jesus sagte nicht, dass wir die Festtage  nicht weihen sollen. Wir sollen die Festtage feiern, aber auf die richtige Art und Weise.

Jesus, du hast den Menschen in jeder Not geholfen, Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du hast  Kranke geheilt und Leben gerettet, Christus, erbarme dich unser.

Jesus, du warst traurig über die Verhärtung der Herzen, Herr, erbarme dich unser.

Gott hat den Menschen geboten, den Sabbat zu heiligen. Aber ihm geht es nicht nur um die Liebe zu ihm, sondern auch um die Zuneigung zum Nächsten. Als er den Kranken heilte, lehrte er alle, dass er auch der Herr über den Sabbat ist, dass dieser für den Menschen gemacht wurde und nicht umgekehrt. Wenn es um die Liebe zu anderen geht, kann man das auch am Sabbat tun. Was bedeutet das für uns Gläubige heute? Auch wenn uns die kirchlichen Vorschriften verpflichten, an Sonn- und Feiertagen die Heilige Messe zu besuchen, begehen wir keine Sünde, wenn jemand unsere Liebe und Hilfe braucht, zum Beispiel bei der Pflege oder der Betreuung eines kleinen Kindes, und wir deshalb nicht an der Heiligen Messe teilnehmen können.  Was nützt es uns, bei der Heiligen Messe anwesend zu sein und dennoch nicht zu helfen, die unsere Hilfe brauchen? Mit gutem Willen und einer richtigen Einschätzung aller Umstände können wir die Dinge so regeln, dass wir nicht nur unsere religiösen, sondern auch unsere anderen Pflichten erfüllen. Wer Jesus und die Kirche wirklich liebt, kann sich einen Sonntag ohne heilige Messe nicht vorstellen. Es ist nicht richtig, die Heilige Messe systematisch wegen unserer Hobbys zu versäumen. Gläubige versäumen oft aus irgendeinem Grund die heilige Messe. Dieses Phänomen ist in vielen europäischen Ländern weit verbreitet. Regelmäßiges „Fernbleiben“ von der Heiligen Messe führt oft zu Gleichgültigkeit im Glauben, und das kann unser ewiges Leben ernsthaft gefährden. Was für uns wichtig ist, was wir schätzen, wofür wir Zeit aufwenden, das ist es, was zählt.

Da wir durch Jesus Christus geheilt und  gesund  gemacht sind, dürfen wir  mit vollem Vertrauen  zum  Vater beten.

Streit und  Hass sind die  Zeichen dieser Zeit, unserer Welt. Den Frieden finden wir, wenn wir  zu Jesus Christus beten.

Selig, die Jesus Christus von aller Krankheit geheilt hat und in das Reich des Vaters führen will.

Beerdigung eines ungeliebten Menschen.

Sehr geehrte trauernde Gemeinde!

Von einem chinesischen Feldherrn wird erzählt, er sei eines Tages mit einer gewaltigen Streitmacht ausgezogen, um einen mächtigen Gegner entscheidend  zu besiegen. Er werde nicht eher zurückkehren, bis die letzte Schlacht geschlagen sei. Nach nicht allzu langer Zeit kehrte  siegreich in seine Hauptstadt zurück. Der Sieg des chinesischen  Feldherrn über seinen Feind ist bezeichnend für viele Lebenssituationen, im Großen wie im Kleinen. Menschen werden täglich geboren.  Sie wollen leben , essen  und trinken; sie  wollen wachsen und eine Arbeit finden; sie wollen Geld verdienen. Jeder entwickelt seine persönlichen Interessen  und strebt nach der Verwirklichung seiner  eigenen Pläne. Jedem stehen dabei andere Menschen im Wege. Im Evangelium  spricht Jesus davon, dass manche fünf,  die anderen zwei  und wieder  andere  nur ein Talent  empfangen haben. Persönliche  Veranlagung, Kindheitserfahrungen und  spätere  Entwicklungen  scheinen dazu   zu führen, dass die  einen leer ausgehen oder  ungerecht behandelt dastehen, während andere ohne  große  Schwierigkeiten leben. Gerade da, wo Menschen aus irgendwelchen  Gründen  ins Hintertreffen geraten, da soll die Liebe der Christen auffallend sein; da sollen die Menschen den Menschen wie Ärzte begegnen, wie auch  Christus  Arzt für  Kranke  und  Bedürftige sein  wollte.

Wenn wir heute einem Verstorbenen das letzte Geleit geben, wollen wir  nicht im Einzelnen den Fragen nachgehen , die  man bei jedem  Menschen  stellen kann. Von  wie vielen  inneren und äußeren Siegen und Niederlagen ist sein Leben bestimmt  gewesen? Wie sehr musste er  die Erfahrung  machen, dass die Menschen gewöhnlich  zuerst  an sich selbst denken, nicht aber  an den anderen, der auch leben möchte.

Dennoch müssen Überlebende diese Fragen immer wieder stellen. Denn Gott hat uns Menschen in Lebenssituationen hineingestellt, in denen es ständig viel zu tun gibt. Vor allem sollen wir uns in der Liebe bewahren, in der Art und Weise, wie wir miteinander umgehen und einander helfen.  Gerade dort, wo Menschen dunkel und verloren erscheinen, sollen wir Hoffnung und Zuversicht geben. Der Tod ist das letzte Ereignis, das im Nebel der Unwissenheit verborgen bleibt. Wo wir Menschen nichts mehr vermögen, erhoffen wir Christen von Gott jenes Licht, das nur er geben kann. Im Augenblick des Todes kommt Gott, aber nicht, um zu zerstören, zu vernichten oder zu erniedrigen. Er kommt, um zu heilen und zu erlösen. Christliches Sterben erweist sich im Glauben an Christus als ein Triumphmarsch in die ewige Stadt Gottes, in der Freude herrscht. „Möge er in Frieden ruhen“ ist dann unser letztes Gebet, unsere stärkste Hoffnung und unsere mächtige Waffe, die uns allen hilft, den Schatten des Todes . In Frieden zu ruhen, ist dann unser letztes Gebet , unsere stärkste  Hoffnung , unsere mächtige  Waffe, die uns allen Schatten  des  Todes überwinden hilft.

2. Woche im Jahreskreis – Dienstag Mk 2, 23-28

Jesus Christus, der unsern Hunger nach dem Brot  des ewigen Lebens stillt, sei mit euch.

Das Geschehnis, über das das heutige Evangelium berichtet, begab sich an einem Festtag. Die Apostel gingen durch einen reifenden Acker. Sie waren sehr hungrig, darum rissen sie die Ähren, rieben  sie aus und aßen. Die Pharisäer machten sie darauf aufmerksam: „Siehe, deine Jünger machen etwas, was nicht erlaubt ist.“ Jesus aber verurteilte seine Jünger nicht, sondern die Pharisäer.

Jesus, du bist der Herr und Richter des Neuen Bundes, Herr, erbarme dich unser.

Jesus, Du kennst alle Not unseres irdischen Lebens, Christus, erbarme Dich unser.

Jesus, du zeigst uns den rechten Weg zu unserem Heil. Herr, erbarme dich unser.

Wenn wir beim heutigen Ereignis gewesen wären, hätten wir Jesus sicher gehört, wie er sagt. Ja, sie haben Pharisäer, Samstag ist der Festtag und das Gesetz erlaubt es nicht, an einem Festtag zu arbeiten. Das , was meine Jünger, das Gesetz nicht verbietet. Und wenn sie sich auf Ihre Ergänzung zum Gesetz berufen, wissen sie, dass sie ihre Kompetenz überschreiten. Sie haben den Fehler gemacht, meine Jünger nicht zu sein. Nach dem Gesetz ist es im Notfall erlaubt, die Vorschriften über den Feiertag zu brechen. David aß mit seinen Soldaten die Brote, die nicht erlaubt waren. Wollen Sie vielleicht nicht, dass der Mensch am Samstag stirbt? Ich bin eher dafür, dass der Mensch am Samstag stirbt.

 Da wir das Brot empfangen, das allen Hunger stillt, wagen wir zum Vater zu beten.

Wenn wir  nach dem Frieden mit  Gott hungern, werden wir  ihn finden, wenn wir beten.

Selig, die das Brot vom Tisch des Herrn  essen und ewiges Leben empfangen.

2. Woche, Montag im Jahreskreis, Mk 2, 18-22

Jesus  Christus, der uns  das neue, zukünftige  Leben gebracht hat, sei mit euch.

Die Juden äußerten ihre  Sehnsucht nach dem Messias unter anderem durch das Fasten. So wie ein Hungriger ungeduldig auf die Speise und ein Durstiger auf das  Getränk, so  warteten die Juden ungeduldig auf den Messias. Auch die Jünger Johannis bereiteten sich durch das Fasten auf die Ankunft  des Erlösers vor. Darum wurde Jesus gefragt. Warum  fasten die Jünger des Johannes und die  Pharisäer, aber deine Jünger nicht?

Jesus, du hast das Gesetz erfüllt, wie es der Wille des Vaters war. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du hast  die Auslegungen  der  Schriftgelehrten verworfen. Christus, erbarme dich unser.

Jesus, du wolltest die Welt in der Liebe neu begründen. Herr, erbarme dich unser.

Wenn die Apostel das vorgeschriebene und freiwillige Fasten  ablassen, nimmt Jesus es den Aposteln nicht übel. Im Gegenteil. Er tritt für seine Jünger ein und spricht. Wie können die Hochzeitsleute  fasten , während der Bräutigam bei ihnen ist?  Solange der Bräutigam bei ihnen ist, können sie nicht fasten. Sie werden dann fasten. wenn Jesus weggehen wird.

Aber was sollen wir  machen? Fasten oder  nicht fasten? Ja,  fasten, damit wir uns auf die zweite Ankunft  Jesu Christi vorbereiten. Dann wird unser Fasten definitiv beendet. Wir werden für immer mit dem Bräutigam verbunden sein. Wie soll unser Fasten sein? Das vorgeschriebene Fasten dient dazu, seine Braut, die Kirche, zu respektieren, während das zweite, freiwillige Fasten dazu dient, unseren Willen zu üben. Sehen wir  das Fasten nicht nur in der Plage des Bauches? Am besten fastet der, der alle Schwierigkeiten des Lebens annimmt.

Da in Jesus Christus das Alte beendet  und das Neue  begonnen ist, lasst uns zum Vater beten.

Bei Jesus sein heißt, ein Fest in Freude  und Frieden zu feiern. Um seinen Frieden bitten wir.

Selig, die zur  Hochzeit  des ewigen  Lebens geladen sind und den Bräutigam erwarten dürfen.

Freundschaft mit Gott im Ehestande

Soll der Ehestand glücklich sein, so muss Jesus mit seiner Hilfe beständig bei den Eheleuten bleiben, denn der Ehestand hat viele Gefahren, für die Seelen, viele Beschwerden fürs irdische Leben, sodass ohne besonders   Hilfe Gottes zu fürchten ist, die Eheleute möchten in der einen oder anderen Hinsicht zu großem Schaden  kommen, ja ganz zugrunde gehen. Doch wenn sie den Herrn zu sich auf das Scherflein ihres Lebens genommen haben, so brauchen sie in der Stunde der Gefahr nichts anderes zu tun, als ihn durch dringendes Gebet, um Hilfe anzuflehen, und alsbald wird er auf flehen und es wird stille werden. Jeder Stand, selbst, die klösterliche Einsamkeit bietet Gelegenheit zu sündigen, sah man doch Sterne vom Himmel  fallen. Indessen sind nicht alle Stände gleich gefährlich und ist nach dem Urteile der Väter, sowie aller vernünftigen Leute der Ehestand einer der gefährlichsten Stände. Warum?

1. Wegen der Gefahren, wider die Möglichkeit zu sündigen. Der Ehestand ist nach Gottes Anordnung ein  Stand  der Keuschheit und Mäßigung, wenngleich nicht in jenem vollkommenen Grade wie der jungfräuliche Stand. Doch lebt ein Gatte in beständiger Gelegenheit  der leiblichen Unenthaltsamkeit.  Wie leicht kann er nun das Maß  über streiten , sich Dinge erlauben, welche schwer gefehlt sind.  Der heilige   Augustin  sagt: Viele enthalten sich leichter der Ehe ganz, als dass sie sich mäßigen und  sie gut gebrauchen. Mit der Zeit nimmt nämlich sehr gern  die Zuneigung  zum Gatten ab. Wie leicht kann es nun geschehen , dass Gedanken und  Begierden, wie sie im neunten Gebote Gottes strenge verboten sind.

2. Wegen der Gefahren wider die Liebe zu sündigen. Die eheliche Liebe muss in Gott gegründet, stark, groß, uneigennützig, beharrlich sein.  Wie Christus die Kirche, so muss der Mann das Weib lieben. Die Pflicht der Gattenliebe bleibt immer gleich, doch die Zuneigung erkaltet. Das bringt Gefahr für die eheliche Liebe. Es gehört zu den selten Fällen, dass die Herzen zweier Menschen ganz übereinstimmen. Es gibt viele Veranlassungen  zum Unfrieden, Zank,  Groll und noch größeren  Störungen des ehelichen Glückes.

3. Wegen der Gefahren gegenseitigen Verführung. Die stete Gemeinschaft hat zur Folge, dass die Eheleute voneinander, die Sitten annehmen. Leider geschieht es nun häufig, eine in Unschuld erzogene, an Ehrbarkeit, Gottesfurcht, Fasten, Gebet gewohnte Tochter kommt zu einem hochmütigen, sinnlichen, eitlen, kirchenfeindlichen, religionslosen Mann. Wie bald vergeht ihr da  der Geschmack an himmlischen Dingen, und wie leicht gewähnt sie sich an das eitle , müßige, laue, unchristliche  Leben. Das Weib verführt  den Mann. Ein lasterhaftes Weib hat den verderblichsten Einfluss auf ihren Ehemann. Hat doch Eva den Adam, haben die Frauen den weißen Salomon verführt?

4. Wegen der zeitlichen Wohlfahrt. Wer bauen will, muss einen guten Baumeister aussuchen. Gott allein ist aber  derjenige, in dessen Hand unsere Geschicke liegen, daher tun jene gut, welche  in allen Geschäften ihn zurate ziehen. Quellen des Unglückes sind die Gottvergessenheit. Es gibt Leute, welche alles aufbieten, um ihr Glück zu beseitigen, allein eine Stunde reicht hin, um ihnen wieder alles zu rauben, und dann sind sie die ärmsten unter den Menschen, da sie Gott ganz vergessen haben und  in ihm keinen Trost finden. Sie sind  wahrhaft unglücklich. Adam wollte wie Gott werden und stürzte sich und die Nachkommenschaft ins größte  Elend . Saul wollte sich  des David  entledigen, machte ihn aber nur angesehener. Die Juden wollten  durch den Tod Jesu  den Tempel retten, zogen aber ein schreckliches   Strafgericht auf sich selbst herab. Es gibt keine Weisheit  und keine Klugheit und keinen Rat  wider den Herrn. Warum bringen es manche Menschen trotz aller  Anstrengungen und  Sorgfalt zu nichts, als  weil sie nicht den Herrn zum Baumeister haben? Sie schreiben es dem Unglücke zu, das sie verfolgt. Sie ist aber eine Strafe Gottes, welche früher oder später jeden Gottlosem ereilt. Die Quelle des Glückes aber ist  die Frömmigkeit. Die Heilige Schrift  gibt uns viele Beispiele, die augenscheinlich zeigen, welche Fülle des Segens Gott über   seine  Diener ausgieße.

1. Woche im Jahreskreis Samstag, Mr 2,13–17

Jesus Christus, der gekommen ist, die Sünder zu rufen, sei mit euch.

Jesus sagt im heutigen Evangelium: „Die Starken bedürfen keines Arztes, sondern die Kranken. Es gibt viele Menschen, die denken. Ich brauche keinen Christus. Ich bin gut und gerecht. Ich habe keine Sünden.  So denken ist ein gewaltiger Irrtum. Wir alle, ohne Ausnahme, bedürfen Christi.

Jesus, du hast mit Sündern und Zöllnern zu Tisch gesessen. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du hast Sünder in deine Nachfolge berufen, Christus, erbarme dich unser.

Jesus, du bist gekommen, um das Unheil  der Sünde zu heilen. Herr, erbarme dich unser.

Wir alle haben große  Rückstände bei Gott für alles, was wir von ihm erhalten haben. Auch wenn wir alles geben, und alles machen, erben wir den Schuldbetrag nicht. Diese Wirklichkeit zwingt uns, dazu, zu fragen. Gott, wenn ich Dir nicht alles zurückzahlen kann, was soll ich Dir dann vor allem geben? Der alttestamentliche Mensch bot Gott das Liebste, was er hatte. Die erste Garbe der Ernte, das prächtigste Stück seiner Herde. Gott aber war nicht zufrieden. Darum sagte er durch den Mund des Propheten Obadja. Ich möchte die Barmherzigkeit, nicht das Opfer. Wie sollen wir diese Barmherzigkeit geben, das kam uns selbst Jesus Christus zu zeigen. Er verachtete die Sünder nicht. Er sagte: „Wenn du deine Gabe auf den Altar trägst und weißt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm, um Opfer zu bringen. Wir wissen nicht, ob Jesus etwas opferte. Wenn ja, dann sich selbst.

Da Jesus Christus kam, um die Krankheit unserer Sünden zu heilen, wagen wir, in seinem Namen zum Vater zu beten.

Wenn wir  als Sünder dem Ruf Gottes folgen, werden wir seinen Frieden finden. Daher bitten wir.

Selig, die mit Jesus Christus zu Tisch sitzen  und ihm folgen dürfen in das Reich des Vaters.

1. Woche im Jahreskreis Freitag Mk 2,1-12

Jesus Christus, der Vollmacht hatte, die Sünden zu vergeben, sei mit euch.

Drei Gruppen von Menschen treten im heutigen Evangelium auf. Die Menschen, die im Hause waren und Jesus lehrten, 2. Die Menschen,die einen Gelähmten zu Jesus brachten, 3. Die Menschen, die Jesus der Gotteslästerung beschuldigten. Es wird uns interessieren, welche Lektion Jesus diesen Menschen durch die Heilung des gelähmten Mannes erteilte.

Jesus, du hast den  Glaubenden die Sünden  vergeben , Herr. Erbarme dich unser.

Jesus, du kanntest  alle Gedanken  der Menschen ;  Christus, erbarme dich unser.

Jesus, du hast  Frieden  gestiftet  zwischen  Gott  und den Menschen, Herr, erbarme dich unser.

Damit Jesus  zur Kenntnis gibt, dass er kein Massenprediger ist, sagte er zum Gelähmten: „Mein Sohn, deine Sünden sind  dir vergeben. Das war für die Schriftgelehrten zu viel. Sie wussten hervorragend, dass nur Gott Sünden vergeben kann. Eigentlich hatten wir recht. Und sie hatten richtig verstanden, was Jesus gesagt hatte. „Deine Sünden sind vergeben“, machte er sich zu Gott. Sie hielten Jesus aber für einen Betrüger, Lügner. Damit Jesus bestätigte, dass er wirklich die Macht hat, die Sünden zu vergeben, sagte er dem Gelähmten: „Steh auf, nimm deine Tragbahre und geh umher.“ Der Mann stand sofort auf,nahm seine Tragbahre und ging vor aller Augen weg. Den Schriftgelehrten musste klar sein. Den Gotteslästerer und Lügner erhört Gott nicht.

Alle kamen zu Jesus und er erhöhte.  Da er unser Mittler beim Vater  ist, wagen wir  in seinem Namen zu beten.

Wer  Macht hat, Sünden zu vergeben,schenkt  uns  den Frieden mit dem Vater. Wir  bitten  ihn.

Selig  die durch Christi Wort  Vergebung  der Sünden  finden und Frieden haben  mit Gott.

2. Sonntag im Jahreskreis C Joh 2,1–11.

Einführung

Jesus wurde untertan seinen Eltern, gehorsam ihnen. Aber seit seiner Taufe im Jordan, als vom Himmel die Stimme erklang: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen. Jesus will auch  die anderen dazu führen, den Willen Gottes zu erfüllen. Maria begriff das, als sie  zu den Dienern sprach: „Was er euch sagt, das tut. Sind wir bereit, den Willen Gottes zu erfüllen?

Predigt.

Sicher war schon in eurer Familie eine Hochzeit.  Eine Hochzeit zu veranstalten, ist keine Kleinigkeit. Es kostet viel Zeit, viel Geld und  Nerven. Das Einkaufen in den Geschäften macht oft Sorgen. Und das alles deshalb, weil wir wollen, dass die Gäste  sich wohlfühlen und zufrieden sind.

Auch im heutigen Evangelium wird eine Hochzeit beschrieben. Sicherlich erforderte auch diese Hochzeit viel Vorbereitung und Gewissenhaftigkeit, denn die Neuvermählten wollten, dass sich die Gäste wohlfühlen. Doch plötzlich kam es zu einer peinlichen Situation.   Der Wein wurde knapp. Doch Jesus rettete die Situation. Er verwandelte Wasser in Wein, sodass das Hochzeitsmahl in angenehmer Atmosphäre fortgesetzt werden konnte. Das Ehepaar aus dem heutigen Evangelium feierte eine wunderschöne Hochzeit. Unter den Gästen waren auch Jesus, seine Mutter und seine Jünger. Hier vollbrachte Jesus sein erstes Wunder. Hier „erhob“ er die Ehe zum Sakrament. Durch seine Anwesenheit hat er das Ehepaar gesegnet.

Unter uns sind mehrere Leute verheiratet. Sie wissen, dass das gemeinsame Leben auch viele Schwierigkeiten mit sich bringt. Sie müssen sich mit diesen auseinandersetzen. Aber nicht alle schaffen das. Wie viele Ehen sind schon zerbrochen! Viele Psychologen, Ärzte und Philosophen suchen nach den Ursachen dieses Phänomens. Sie geben Ratschläge dazu, was wir gegen den Zerfall der Ehe tun sollen. Interessanterweise umgehen sie dabei das zentralste Arzneimittel. Und das ist die Anwesenheit Jesu Christi in der Familie. Die Hauptursache des Zerfalls unserer Familien ist die Austreibung Jesu Christi, seiner Lehre und seiner Gesetze aus den Familien. Diese Eheleute stehen nicht auf Gottes Hilfe und seinen Segen. Das Leben in der Ehe braucht Gottes Segen und Hilfe. Sicher haben Sie schon das Argument gehört, dass es Eheleute gibt, die nicht an Gott glauben und doch glücklich sind. Ja, das kann sein. Aber das ist eher die Ausnahme als die Regel. Die hohe Scheidungsrate und die vielen Menschen, die ohne Gott leben, bezeugen, dass sie ohne Gott ihre Probleme nicht lösen können. In der Slowakei und in Polen gibt es noch Gebiete, in denen die Menschen versuchen, nach dem Glauben zu leben. Die Anzahl der Scheidungen ist dort wesentlich niedriger als anderswo.

Es ist notwendig, dass Christus in der Ehe anwesend ist. Nur so können sie bei jeder Betrübnis getröstet werden. Erinnern wir uns: Jesus war mit den Aposteln auf dem Schiff. Plötzlich kam ein Gewitter auf. Das Schiff begann zu sinken. Die Apostel schrien zu Jesus: „Herr, hilf uns, sonst gehen wir zugrunde!“ „Herr, hilf uns, sonst gehen wir zugrunde!“ So ist auch das eheliche Leben. Es ist oft aufgewühlt durch die verschiedensten Gewitter: Einmal ist es das Gewitter der Mängel, ein anderes Mal das der Krankheiten oder der Verfolgung. Wer hilft in solchen Situationen, wenn nicht Jesus?

Schlussendlich brauchen die Eheleute die Lehre Jesu und seine Gesetze. Wenn sie seine Lehre verlassen, wird ihr Glaube verschwinden und sie ein sündiges Leben beginnen, geprägt von Ehebruch, Streitereien und Zwietracht.
Vielleicht kommt jemandem der Gedanke: Wozu brauchen wir noch die Jungfrau Maria? Im heutigen Evangelium kam Jesus ihrem Gesuch nach. Jesus lehnt nichts von seiner Mutter ab. Wer auf Maria vertraut, den verlässt sie nicht. Durch ihre Fürsprache bekommt jeder, was er braucht. Haben Sie Probleme in der Ehe? Dann vertrauen Sie sie Maria an.

Der finnische Herzog Johannes Wasa stellte sich gegen seinen Bruder, den schwedischen König Erich. Er wollte dessen Obermacht nicht anerkennen. Der König verurteilte ihn zum Tode. Aus Angst vor den Menschen änderte er das Urteil dann jedoch in lebenslange Haft um. Die Ehefrau von Johannes Wasa bat den König, mit ihrem Mann im Gefängnis sein zu dürfen. Der König fragte sie, ob sie sich dessen bewusst sei, was sie wolle. Sie antwortete: „Ja, das ist mein Mann. Ich muss mit ihm sein.“ Sie zog den Ehering ab, auf dem stand:  „Nur der Tod“. 17 Jahre lang war sie mit ihrem Mann im Gefängnis.
Wissen Sie, wann eine Ehe glücklich wird? Dann, wenn sie Christus erlauben, in ihrer Ehe anwesend zu Problem Problem

1. Woche im Jahreskreis Donnerstag Mr. 1, 40-45

Jesus Christus, der Mitleid mit den Menschen hatte und Leben spendete, sei mit euch.

Jesus heilte einen Aussätzigen.  Der Aussatz war eine unheilbare Krankheit. Jesus heilte nicht mit Medikamenten, Spritzen und so weiter. Er sagte einfach. Sei gereinigt und der Kranke wurde im Augenblick geheilt. So heilen kann nur Gott oder der, dem Gott die Kraft dazu gibt.

Jesus, du hast die Einsamkeit  geliebt  und  gesucht, Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du hast dich der Menschen  angenommen, die zu dir  kamen. Christus, erbarme dich unser.

Jesus, dein Wort hatte Macht über alle Krankheiten der Menschen, Herr, erbarme dich unser.

Die Lepra war und ist noch heute eine langsame  und unangenehme  Art des Sterbens. Der Betroffene musste aus der eigenen Familie, aus dem Kreis der Freunde einfach weggehen, wegen der Ansteckung, die sie verbreiteten. Die ähnliche Wirkung hat im  geistlichen Bereich die schwere Sünde. Sie schändet die Seele. sie schließt die Familie der Kinder Gottes aus. Jeder reagiert auf diese geistliche Lepra nach dem Maß, wie er seine Seele schätzt. Jemand  grüßt sich dieser Krankheit, der andere bleibt ganz gleichgültig. Jesus heilte den Aussätzigen, ähnlich wie bei der Beichte. Wenn wir Jesus um die Reinigung von unseren Sünden bitten, erhält er immer dieselbe Antwort. Ich will,es tun, sei gereinigt. Als Jesus die Hand ausstreckte und die Worte aussprach, ging der Aussatz von ihm. So schnell verschwindet auch die Lepra aus unserer Seele.

Jesus Christus erfüllte, was die Propheten vorgeschrieben hatten. In seinem Namen beten  wir voller Vertrauen.

Wenn  Jesus will, wirkt er alles mit Macht. Er vermag uns den Frieden zu geben, wenn wir beten.

Selig , die  in der Begegnung mit dem Sohn Gottes reingegangen sind und in das Reich des Vaters aufgenommen werden.