Archiv für den Monat: Juli 2019
Hl.Alfons Maria von Liguori
Jesus, der davon erzählt, was das Reich Gottes gleich ist, sei mit euch.
Jesus sagte in früheren Evangelien, was dem Reich Gottes ähnelt: Schatz auf dem Feld, kostbare Perle, Netz. Aber Jesus fügt hinzu, dass nicht jeder in Gottes Reich kommt. Nur gute. Gott ist nicht nur barmherzig, sondern auch gerecht. Die Heiligen zeigen uns praktisch, wie wir in das Reich Gottes kommen können.
Jesus, du hast Jünger zu deiner Begleitung berufen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast deinen Aposteln Vollmacht gegeben, zu lehren. Christus, erbarme dich unser.
Du hast geboten, alle in dein Reich zu rufen. Herr, erbarme dich unser. Alfons Maria von Liguori stammte aus einer Adelsfamilie und war äußerst begabt. Mit 16 Jahren promovierte er in Rechtswissenschaften. Im Alter von 19 Jahren bestritt er seinen ersten Prozess als Rechtsanwalt. Sein Name war in aller Munde, sein Ruf als Rechtsvertreter und -berater drang weit über Neapel hinaus. Dann im Jahr 1723 verlor Alfons einen schon gewonnen geglaubten Prozess aufgrund einer ihm unbekannten Formalität. Seine Bestürzung war grenzenlos. Wegen der erlittenen Demütigung konnte er drei Tage weder essen noch schlafen. Im Innersten spürte er, dass Gott etwas Bestimmtes mit ihm vorhatte, aber er wusste noch nicht, was er sein konnte. Alfons gab in seiner Enttäuschung seine Kanzlei auf und widmete sich nur noch dem Gebet. Als er am 28. August 1723 dem Hospital der unheilbar Kranken einen Besuch abstattete, umgab ihn plötzlich ein gleißendes Licht, und eine Stimme sprach zu ihm. Verlass die Welt und gib dich mir.“ Nach diesem Erlebnis gab Alfons sein Erstgeburtsrecht an seinen Bruder ab, hängte in der Kirche vom Loskauf der Gefangenen in Neapel seinen Degen auf und begann bald darauf mit dem Theologiestudium. Im Jahr 1726 empfing der inzwischen 30-jährige die Priesterweihe; sein Leben als Seelsorger , Prediger und Missionar nahm seinen Anfang. In den folgenden sechs Jahren galt das ganze Wirken des Jungpriesters der Missionierung des Landvolkes rund um Neapel .
Wenn wir beten, dann öffnen wir die Tür unseres Herzens für die Begegnung mit dem Gott unseres Lebens. Im Wissen darum, dass wir jetzt in seiner Gegenwart stehen, beten wir vertrauensvoll.
Herr Jesus Christus, mit unserer kleinen Kraft suchen wir, was den Frieden schafft : den Frieden unter den Menschen , den Frieden im Innersten unseres Herzens. Wo wir schwach sind oder den Unfrieden spüren,rufen wir zu dir.
Singen will ich dem Herrn, weil er mir Gutes getan hat; den Namen des Höchsten will ich preisen.
Hl.Ignác von Loyola Mt 13,44-46
Jesus Christus,der uns Menschen in das Reich Gottes berufen hat , er sei mit euch.
In der Welt gibt es viele Schätze und die Menschen suchen sie nicht. Warum nicht? Weil sie von ihnen nicht wissen. Wenn jemand ein Schatz entdeckt, spricht nicht viel davon. Jesus handelt anders. Er wollte den Schatz den des Himmel für sich nicht behalten. Im Gegenteil er sprach von ihm und er will, dass wir ihn suchen und finden.
Jesus, du liebst,die dir in Vollkommenheit folgen. Herr,erbarme dich unser.
Du wolltest alle retten.Christus,erbarme dich unser.
Du hast uns den Weg des Heiles gelehrt.Herr,erbarme dich unser.
Einer derjenige,die den Schatz des Himmelreiches suchten,war auch der heilige Ignatius von Loyola.Heute möchte ich über einen Teil seines Lebens sprechen. Im Jahr 1528 ging Igna zum Studium nach Paris,w0o er seinen Magister Art ihm machte. Hier in Paris legte Ignatius den Grundstein für den Jesuitenorden. Zusammen mit sechs Gleichgesinnten schließ er sich zu einer Gemeinschaft zusammen,die sich am 15.August 1534 in der Marienkapelle am Montmartre traf und das Gelübde der lebenslänglichen Armut und Keuschheit ablegte. Als Missionare wollten die,sieben Männer ins Heilige Land ziehen. Nachdem sich die Reise nach Jerusalem wegen andauernder Kriegsgefahr nicht durchführen ließ ,begaben sich Ignatius und seine Gefährten inzwischen zu Priester geweiht,nach Rom.Papst Paul III.empfing die Missionare freundlich und bestätigte am 27.September 1540 die Gemeinschaft um Ignatius von Loyola. Dies war der Beginn der Gesellschaft Jesu.Etwa ein halbes Jahr später wurde Ignatius zum ersten Ordensgeneral der Jesuiten gewählt. Nachdem Ignatius 1550 seine Ordensatzung vollendet hatte , vollendet hatte, verbreitete sich die Gesellschaft schnell In ganz Europa.Außer den Gelübden der Armut,des Gehorsams und der Keuschheit legten die Jesuiten noch ein viertes Gelübte ab,das absoluten Gehorsams gegenüber dem Papst.Die Jesuiten widmeten sich voller Tatkraft dem apostolischen Dienst. Um seine Ordensbrüder nicht in ihrer Arbeit zu beeinträchtigen hatte Ignatius auf starre Einrichtungen innerhalb der Gemeinschaft,wie gemeinsames Beten oder einheitliche Tracht verzichtet.Bald waren die Mitglieder der Gesellschaft Jesu in vielen Bereichen des Lebens tätig .Über all ihrem Wirken standen die sogenannten Exerzitien,die geistlichen Übungen. Nach fünfzehnjähriger Amtszeit als Ordensgeneral der Societas Jesu starb ihr ruhmreichen Begründer am 31.Juli 1556 in Rom.
Wir sind gerufen am Reich Gototes mitzubauen, das mit Jesus bereits angebrochen und doch noch im Kommen ist. In dieser Verantwortung beten wir gemeinsamen.
Die Kirche ist durch Jesus Christus ausgestattet mit einer Friedensbotschaft für diese Welt. Meinen Frieden hinterlasse ich euch.Daher bitten wir .
Gott hat die Welt so geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.
Dienstag der 17. Woche, Mt 13, 36-43
Jesus, der das Gleichnis vom Unkraut des Ackers erklärte, sei mit euch.
Sie wissen, dass das Laufen eines Marathons viel Kraft und Ausdauer erfordert. Es gibt Leute, die diesen Lauf mit hoher Geschwindigkeit starten, ihn aber nicht beenden können, weil sie nicht genug Kraft und Ausdauer haben. Nur der kann mit großer Belohnung rechnen, wer bis zum Ende durchhält. Auch das heutige Evangelium spricht von einer großen Belohnung.
Jesus, in deinem Namen sind wir heute hier versammelt, um Mahl zu halten.
Du stärkst uns mit deinem Wort, deinem Brot, deiner Gegenwart. Christus, erbarme dich unser.
Auf dich wollen wir hören. Herr, erbarme dich unser.
Die allegorische Erklärung des Gleichnisses vom Sämann zeigt den Widerspruch zwischen den Söhnen des Reiches Gottes und den Söhnen des Bösen. Jeder gehört zu denen, deren Wort er empfängt, nachdem er handelt. Das irdische Leben ist eine Wahl, wenn man Entscheidungen treffen kann. Am Ende wird ein Gericht kommen. In der Bibel wird es mit einem eschatologischen Bild der Ernte dargestellt. Das Schicksal der Gerechten und der Gerechten wird anders sein. Der ewige Lohn wartet auf den Ersten, das ewige Leiden auf den Zweiten. Unser irdisches Leben ist ein ständiger Kampf um Vollkommenheit und Heiligkeit. Kein Sieg wird leicht geboren. Die wichtigste Aufgabe, die wir bekommen haben, ist. Uns vor der Sünde zu schützen. Gott und Nachbarn zu lieben. Guter Samen und gutes Unkraut sind zwei große Gruppen von Menschen, in die sich die Menschheit im letzten Gericht teilt. Es gibt keine dritte Gruppe. Einmal fragten sie Benjamin Franklin, wie er trotz großer Hindernisse an seinen Vorsätzen ausdauerte. Er antwortete: „Haben Sie einen Steinmetz bei der Arbeit beobachtet?“ Er schlägt hundertmal auf denselben Ort, aber es entsteht kein Riss. Aber dann, nach 101 Schlägen, bricht der Stein in zwei Teile. Nicht der letzte Schlag bringt Erfolg, sondern die hundert Schläge, die ihm vorausgingen.
Wie uns Jesus Christus das Licht der Welt gelehrt hat, lasst uns zum Vater beten.
Der uns zu Kindern Gottes macht, schenkt uns heute seinen Frieden. Deshalb bitten wir.
Selig, die den Herrn schauen dürfen, wenn er in seiner Herrlichkeit wiederkommt.
Wie der Wille durch Übung wird
Wie kann man denn zu einem so festen und starken Willen kommen? Es geht mit der Seele und dem Willen ganz ähnlich wie mit dem Körper und seinen Gliedern. Wie kann man seine Arme stark machen? Indem man sie durch Arbeiten oder Turnen übt,. So oft man ein Glied oder einen Muskel anstrengt, wird er dadurch stärker. Ähnlich ist es auch mit dem Willen. So oft man den Willen anstrengt und mit über den Körper oder über Trieb oder ein Gefühl. So wird der Wille stärker. Schon wenn man die Muskeln mit dem Willen beherrscht, macht das den Willen stärker. Wenn man Schultern und Arme und Hüften stramm und aufrecht hält und der Müdigkeit nicht gleich nachgibt, stärkt das den Willen. Wenn man aber alles hängen lässt und gar keine Haltung hat, ist das auch für den Willen nachteilig. Ist es also für die Seele einerlei, ob man beim Turnen die einzelnen Übungen nachlässig oder genau und frisch ausführt? Wann bietet sich jeden Tag die erste Gelegenheit, eine Herrschaft über seinen Körper auszuüben und den Willen zu stärken? Beim Aufstehen fest, lasst euch zu dieser Stunde von euren Angehörigen oder einem Wecker wecken, und wenn die Stunde schlägt oder der Wecker abläuft, dann springt aus dem Bette und zögert keinen Augenblick, wenn es auch schwer fällt. Ihr sollt freilich genügend schlafen, etwa acht Stunden täglich. Aber wenn der Schlaf zu kurz ist, sollt ihr ihn nicht in der Frühe verlängern, sondern am Abend. Wie? Indem wir rechtzeitig schlafen gehen. Auch dazu sollt ihr eine bestimmte Stunde haben, von der ihr nicht leicht abgeht. Es kostet Überwindung, wenn man gerne noch plaudern oder fernsehen möchte und zu Bett gehen soll. Man muss auch beim Schlafengehen eine gewisse Trägheit überwinden; man muss sich oft mit Gewalt überwinden. Haltet auch sonst viel auf Pünktlichkeit. Eine mächtige Stütze und Hilfe für den Willen ist es, wenn man sich für sein Leben Grundsätze bildet und diese immer treu befolgt. Grundsätze sind etwas Ähnliches wie Vorsätze, aber solche, die nicht nur für einmal , sondern für immer gelten. Ihr habt euch z. B. vorgenommen, nie sittengefährliche Bücher zu lesen. Nun bringt euch einmal ein Freund, eine Freundin einen Roman , den ihr bald anseht, der zu sinnlicher Lust reizt. Ihr habt euch soeben ein unterhaltsames Buch gewünscht und hättet viel Lust, den Roman zu lesen. Der Freund drängt euch , das Buch zu lesen. Wenn ihr dächtet.Ach , Grundsätze hin, Grundsätze her, jetzt will ich einmal das Buch lesen. Welchen Einfluss würde das auf euren Willen haben? Er würde geschwächt werden und auch anderen Mals Versuchungen nachgeben. Wenn ihr aber denkt. Bei dem, was ich mir vorgenommen habe, bleibe ich. Gott will es, und ich will kein schwankendes Rohr sein, sondern ein Charakter sein. Und wenn ihr das Buch mit höflichem Dank ablehnt, so stärkt ihr dadurch euren Willen und werdet der nächsten Versuchung noch besser widerstehen können. Oder ihr habt euch vorgenommen, jeden Monat die heiligen Sakramente zu empfangen. Eine Zeit lang tut ihr es auch . Da kommt eine Zeit, wo ihr zum Beten gar nicht aufgelegt seid und auch nicht zum Beichten und Kommunizieren. Ihr meint. Einmal kann ich es ja auslassen; das tut nichts. Ist es denn überhaupt notwendig , jeden Monat die Sakramente zu empfangen? Es wird wohl auch genügen, wenn es alle zwei Monate geschieht. O bleibt da euren Grundsätzen treu. Gerade wenn sich Unlust einstellt, braucht ihr die heiligen Sakramente umso notwendiger. Und in der Zeit, wo man verdrossen und so unaufgelegt zum Guten ist, wo es in der Seele gleichsam trüb ist, soll man an seinen Vorsätzen nichts ändern. Da heißt es: ausharren. Es kommt schon wieder eine Zeit, wo die Seele sonnig und heiter ist und wo man das Gute leicht und freudig tut. Wie froh ist man dann, wenn man auch in der trüben Zeit ausgeharrt hat. Also Grundsätze haben, gute Grundsätze natürlich, und von den Grundsätzen nicht abweichen. Das macht stark. In den heiligen Sakramente erlangen wir, wenn wir sie würdig empfangen, übernatürliche Kraft, himmlische Kraft. Gibt es außer den heiligen Sakramenten noch ein anderes Mittel , wodurch wir von Gott Kräftigung und Stärkung unseres Willens erhalten? Das Gebet. Gebet und Empfang der heiligen Sakramente sind die wichtigsten Mittel zur Willenstärkung. Ohne diese würden euch alle anderen Mittel nicht viel nützen, wenn ihr euch nicht selber Mühe geben wolltet, euren Willen zu kräftigen. Gott tut durch seine Gnade nicht alles, was er will; er will, dass auch wir das Unsrige tun. Wir müssen uns selbst erziehen. Das Wichtigste ist die Bildung des Willens. Über sein Inneres zu herrschen ist viel mehr als die Naturkräfte zu beherrschen. Ein starker Wille ist überaus viel imstande. Hl. Aloisius, Hellen Keller, Napoleon. Der Wille wird durch Übung. ER wird durch Pünktlichkeit und Ordnung sowie durch jede Art von Selbstüberwindung geübt. Der Wille wird durch das Festhalten an bestimmten Grundsätzen gestützt. Am meisten wird der Wille durch Gebet und Sakramente gestärkt.
,,Wer sein Gemüt beherrscht, ist besser als ein Städteeroberer.“ Sprichwort 16,32.
Hl. Marta von Betanien
Jesus Christus, der zu Marta sagte: „Dein Bruder wird auferstehen.“ Er sei mit euch.
Papst Paul VI. hat die hl. Marta wurde zur Schutzpatronin der italienischen Hoteliers bestimmt. Der Vatikan begründet die Ernennung mit dem Beginn des 12. Kapitels des Johannesevangeliums, in dem es heißt. Sechs Tage vor dem Osterfest kam Jesus nach Bethanien, wo Lazarus wohnte, den Jesus von den Toten auferweckt hatte. Dort bereitete man ihm ein Gastmahl. Marta wartete auf Jesus.
Jesus, du hast in allem den Willen des Vaters getan. Herr,erbarme dich unser.
Du hast alles hingegeben, um dein Werk zu vollenden. Christus, erbarme dich unser.
Du vollendest, was wir nicht zu leisten vermögen, Herr,erbarme dich unser.
Es geht daraus hervor, dass die Schutzheilige der Arbeiterinnen – Dienstmägde, Hausfrauen, Köchinnen und Wäscherinnen – noch ein neues, modernes Patronat zugewiesen bekam, das den Hotelwirten in einem Land, in dem die Fremdenindustrie eine der Haupteinnahmequellen ist. So reichen die Heiligen lebendig bis in unsere Zeit und wirken auf ihre besondere Weise weiter in der Welt. Ihre Fürsprache bei Blutfluss geht nach einem Bericht des hl. Ambrosius darauf zurück, dass sie jene Blutflüssigkeit des Evangeliums gewesen sei, die der Herr geheilt hat. Dadurch, dass die Stadt Tarascon in Südfrankreich auf ihre Fürsprache hin im Jahre 1630 von der Pest verschont blieb, wurde sie neben den hl. Rochus und Sebastian zu einer wirksamen Helferin auch in dieser Not. Nicht zuletzt ist sie auch Sterbepatronin. Man sieht, die hl. Marta ist eine vielseitige Heilige, wie ihre Stellung als tüchtige, fleißige Herrin des Hauses von Bethanien gewiss auch vielerlei Tun umfasste. Weil sie als Schwester des hl. Lazarus und der hl. Maria Magdalena, die Jesus oft gastlich aufgenommen hat, wird „Gastwirtin des Herrn“ genannt. Die hl. Marta wurde zur Personifikation des tätigen Lebens im Gegensatz zu ihrer Schwester Maria, die das beschauliche Leben verkörpert.
Da Jesus Christus uns nah und unser Mittler ist, dürfen wir durch ihn zum Vater beten.
Es gibt ein Leben der Herrlichkeit. Es wird denen zuteil, die es im Frieden suchen. Deshalb bitten wir.
Selig,die glauben an das wahre Leben und eingehen in Gottes Herrlichkeit.
Hl.Berthold Abt von Garsten, Mt 13,10-17
Jesus, der zu seinen Aposteln sagte: „Glückselig aber eure Augen, dass sie sehen , und eure Ohren, dass sie hören, er sei mit euch.“
Jesus zu sehen, den eingeborenen Sohn Gottes, welch ein Glück. Wer mich sieht, sieht den Vater. Welch ein Glück, alle seine Wunder zu Trost und Heil der Menschheit zu sehen. In den Worten: Was ihr sehr liegt, aber eine höchst lehrreiche Nebenbeziehung. Auch die ungläubigen Feinde Jesu sahen Jesus und seine Wunder, hörten seine Lehre. Aber sie sahen in Jesus nur den Nazaräer, in seinen Wunder nur teuflische Gaukelei.
Jesus, du hast unseren Glauben gefordert. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns die Herrlichkeit des Vaters offenbart. Christus, erbarme dich unser.
Du hast das Unbegreifliche in Gleichnissen gesagt. Herr, erbarme dich unser.
Der hl. Berthold entstammte einer begüterten Familie im Viertel unter dem Manhartsberg in Niederösterreich und trat in jungen Jahren in das Benediktinerkloster St. Blasien im Schwarzwald ein, das schon vor Hirsau als Zentrum cluniazensischer Reform galt. Als Anhänger dieser Erneuerungsbewegung stieg er zum Kleinprior und Bibliothekar in St. Blasien auf und wurde 1107 als Prior nach Göttweig gerufen. Spätestens ab 1111 finden wir ihn als 1. Abts des kurz zuvor den Benediktinern überantworteten Klosters Garsten. Hier bewährte er sich als umsichtig sorgender Vater seiner Mönche, als verständnisvoller Berater und Helfer vieler Zeitgenossen und als treuer Sohn seiner Kirche und Heimat. Es gelang ihm , die junge Abtei personell und wirtschaftlich zu höherer Blüte und großem Ansehen zu bringen. Nach mehr als 30-jähriger Wirksamkeit verstarb er in seinem Kloster in der Nacht vom 27. zum 28. Juli 1142. Sofort nach seinem Tode setzte seine Verehrung ein, die durch eine Kanonisation seitens des Passauer Bischofs Rudiger von Radeck eine offizielle Bestätigung fand. Die Erhaltung seines Grabes, das sich ursprünglich in der Mitte der alten Klosterkirche befand, die immer wiederkehrende Verwendung seines Namens und die Feier seines Jahrestages, über die Zeit der Reformation und die Aufhebung des Stiftes/1787/ hinweg bis in die heutigen Tage. waren die Voraussetzungen für die offizielle Kultapprobation durch den Apostolischen Stuhl.
Auf sein Wort wenden wir uns an Gott, unseren Vater, und beten mit den Worten Jesu.
Auch wenn viele Bemühungen um den Frieden nicht immer mit Erfolg gekrönt sind. Wir sollen nicht nachlassen, Anstifter zu sein und führend für Frieden und Versöhnung zu sein. So beten wir.
Wir wollen dem Herrn danken für seine Huld, für sein wunderbares Tun an den Menschen, weil er die hungrige Seele mit seinen Gaben erfüllt hat.
Hl.Joachim und hl. Anna Mt 13,18-23
Jesus, dessen Großeltern der heilige Joachim und die hl. Anna waren, sei mit euch.
Heute haben wir den großen Gedenktag für Joachim und Anna. Sie waren die Eltern Marias, also die Großeltern Jesu. Wir wissen nicht genau, ob Jesus sie persönlich kannte, aber wahrscheinlich nicht. Der Grund dafür kann sein, dass sie ihre Tochter Maria schon in hohem Alter hatten. Sicher erzählte Maria Jesus von ihren Eltern. Das ist eine große Ehre, zum Stammbau Jesu Christi zu gehören.
Du stärkst die, die dir zu dienen bereit sind. Herr, erbarme dich unser.
Du tröstest die, die mit dir das Kreuz zu tragen bereit sind. Christus, erbarme dich unser.
Den Geduldigen hast du dein Reich verheißen. Herr,erbarme dich unser.
Beim letzten Mal habe ich mehr über Joachim gepredigt. Heute möchte ich ein paar Worte über die heilige Anna sagen. Anna stammte aus dem Stamm Levi. Anna war die Frau des Glaubens. Ihr Name bedeutet Gnade und Begnadete. Anna hat nicht nur ahnte , sondern auch geglaubt und gewusst, dass sie der Welt ein Kind, eine Tochter, gegeben hat, die schon der Morgenstern der Erlösung war. Deshalb versteht es sich von selbst, dass sie Maria auf eine große Aufgabe in der Heilsgeschichte vorbereitete. Es ist sicher, dass die heilige Anna das Leben ihrer Tochter Maria beeinflusst hat. Die heilige Anna verdient unsere Ehre und Dankbarkeit. Der Höhepunkt der Verehrung für Anna lag im 15. und im 16. Jh. erreicht, als zunächst 1481 Papst Sixtus IV. den Anna Tag in den römischen Kalender aufnahm, und dann 1584 Papst Gregor XIII. das Anna Fest anordnete. Besonders die Kapuziner und die Karmeliter förderten die Verehrung, aber auch Benediktiner und Augustiner-Chorherren. Der Kult um Anna breitete sich immer mehr aus, ja , mehr Reliquien tauchten auf. Auch zahlreiche europäische Städte erklären, im Besitz von Reliquien zu sein, so etwa Düren und Wien . In vielen Ländern gab es früher berühmte Anna-Wallfahrten, so in Annberg/Niederösterreich, Sulzbach und Unterkreuzberg in Bayern sowie in Nantes , Apt und Anne d’Aury in Frankreich. Anna ist meist als Matrone mit Kopftuch dargestellt, manchmal mit Maria und häufig mit Maria und dem Jesuskind. Berühmte „Annaselbdritt“-Darstellungen gibt es etwa von Caravaggio in der Villa Borghese in Rom, von Leonardo da Vinci im Louvre in Paris und von Masaccio in der Accademia in Florenz. Häufiger zu sehen sind Anna und Joachim zusammen mit Maria.
Da sich uns Gottes Weisheit in Jesus Christus offenbart hat, dürfen wir in seinem Namen zum Vater beten.
Gott offenbart uns in Christus seinen Frieden . Deshalb bitten wir. Selig, die dem Wort des Herrn vertrauen und eingehen dürfen in seine Verheißungen.
Selig, die dem Wort des Herrn vertrauen und eingehen dürfen in seine Verheißungen.
17. Sonntag C Lk 11,1-13
17.Sonntag 2019 Richtig zu beten
Einführung
Im Evangelium dieses Sonntags werden wir von Jesus hören, dessen Apostel ihn baten, ihnen das Beten beizubringen. Diese Bitte ist überraschend, besonders wenn wir wissen, dass die Juden das Gebet als festen Bestandteil ihres Lebens betrachteten. Das Gebet wurde in jeder jüdischen Familie praktiziert. Die Apostel wie die Juden beteten sicher. Warum also diese Bitte?
Predigt
Der Grund, warum Jesus verändert zu beten, war diese Tatsache: Die Apostel sahen , wie Jesus an einen einsamen Ort ging, um zu beten. Die Apostel sahen wahrscheinlich , wie Jesus sich nach dem Gebet verwandelte. Ihr eigenes Gebet hat sie nicht so verändert. Obwohl sie beteten, fühlten sie wahrscheinlich, dass ihr Gebet ihnen nicht viel gab.Es befriedigte sie nicht; es inspirierte sie nicht. Darum: Sie wollten wissen, worin das Gebet Jesu anders ist als ihr Gebet, worin es sich von ihrem Gebet unterscheidet. In gewissem Sinne könnten wir sagen, dass Jesus im heutigen Evangelium darin fortsetzt, worüber wir am letzten Sonntag gelesen haben. Jesus besuchte Martha und Maria, und Martha wirft Jesus vor, dass er sie selbst dienen ließ. Als guten Rat empfahl ihr, einen Ort zum Beten zu finden,damit sie einen Ort hat, an dem sie sich mit ihrem Stress abfindet und wo sie Frieden und neue Inspiration gewinnt. Liebe Freunde. Es gibt viele unter uns, die beten, aber wir haben den Eindruck, dass das Gebet uns nicht verändert. Wir haben das Gefühl, dass wir trotz vieler Gebete immer unzufrieden und leer sind. Wir kennen die Menschen, die viel beten, und sie loben sich dafür, aber ihr Verhalten spiegelt das nicht wider.Wo ist der Fehler? Gebet und Gebet sind nicht gleich.Es gibt viele Dinge, die uns in die Seele Frieden und Ausgeglichenheit bringen, wie zum Beispiel das Geräusch von fallendem Wasser, die Wellen des Meeres , die auf die Felsen schlagen, oder der Gesang der Vögel. Diese Geräusche stören uns nicht, sondern beruhigen uns. Man wird bei ihnen beruhigt, sich abreagiert und seine Sorgen vergisst. Diese Fähigkeit haben nicht nur Dinge, sondern auch einige Menschen. Sicher kennt jeder von uns die Menschen, von deren Gegenwart wir erfrischt und ermutigt sind. Solcher Mensch war zum Beispiel der deutsche Dichter Reinhold Schneider (1903–1958). Der erste Eindruck, den dieser zwei Meter große Kerl machte, war die Echtheit der Gesinnung. Sein Händedruck war unvergesslich. Sein Freund sagte zu ihm: „Bei seinen Fünfzigern.“ Es gibt niemanden, der bei der Begegnung mit Dir keinen neuen Reichtum, keine Selbstlosigkeit, keine Tapferkeit und keine Bescheidenheit gewinnen würde. Obwohl er sein ganzes Leben krank war. Und nur auf der Couch schreiben konnte. Auch in den intimsten Gesprächen erwähnte er sich nur selten und ungern von sich. Reinhold Schneider war nicht der einzige Mensch dieser Art. Viele sagten etwas Ähnliches über den ehemaligen Papst Johannes Paul II. Er war ein Mann, der eine breite Masse wie ein Magnet anzog. Auch im hohen Alter wurde er von vielen Menschen aufgesucht. Wir fragen, woran es liegt, dass einige Leute diese Gabe haben? Das Geschenk, die Befriedigung, der Ausgleich, die Ermutigung und die Freude. Es gibt sicherlich mehr Gründe dafür. Aber der stärkste Grund wird sein, dass diese Menschen oft in ihre innere Kammer betreten, wo sie sich beruhigen und über ihr Leben nachdenken können. Es ist ein Raum, in dem sie Gott begegnen und von ihm Frieden und inneres Gleichgewicht erhalten. Tatsache ist, dass man ohne Gebet nicht ausgeglichen leben kann. Welches Gebet verändert unser Leben? Gutes Gebet besteht nicht so sehr aus Worten,sondern eher in der Einstellung. Jesus stellt uns im heutigen Evangelium ein Vorbild für gutes Gebet.Es ist ein bekanntes Gebet: Vater unser. Aber dieses Gebet bei Lukas ist ein bisschen anders als das, das wir beten, nämlich das im Matthäus-Evangelium. Die Tatsache, dass jeder Evangelist einen anderen Text deutet, weist darauf hin, dass Wörter nicht so wichtig sind. Wichtiger ist die Einstellung der Demut vor Gott, der unser Vater ist. der alles über uns weiß. Und wir sind sicher, dass er uns nur das Gut will. Es ist die Stellung der Hingabe und der Wunsch , seinen Willen zu erfüllen. Aber vor allem ist es die Einstellung der Vergebung. Wenn wir so beten, wird unser Gebet unser Leben verändern, und wir werden Menschen des Friedens für unsere Umgebung sein.
O
Hl. Jakobus,Apostel Mt 20,20-28
Jesus, der zu den Aposteln sagte:Wer da will, der Vornehmste sein, der sei euer Knecht, der sei mit euch.
Ein riesiges Feuerwerk steigt am Vorabend des Jakobs-Tages in den sommerlichen Nachthimmel über der spanischen Stadt Santiago de Compostela in Galizien. Kaum einer der 60 000 Einwohner und der vielen tausend Besucher in der Stadt lässt sich dieses einmalige Schauspiel zu Ehren des großen Apostels Jakobus entgehen. Wie in einem Fieber befindet sich die Stadt am Monte Pedros schon seit Tagen. Es herrscht Volksttanzgruppe, bunte Trachten beherrschen das Straßenbild, kaum überschaubare Pilgerströme fluten durch die Stadt.
Jesus, du hast dem Apostel dein Wort anvertraut. Herr, erbarme dich unser.
Du hast sie zu Zeugen deiner Auferstehung gemacht. Christus, erbarme dich unser.
Du hast sie zu Baumeistern deines Reiches berufen. Herr, erbarme dich unser.
Wer war dieser Apostel, dem die Menschen bis ins 20. Jahrhundert eine solche überschäumende Verehrung entgegenbrachten? Jakobus der Ältere, so genannt zur Unterscheidung von Apostel Jakobus dem Jüngeren, war ein Sohn des Fischers Zebedäus und von Salome. Sein Bruder war Johannes, der Apostel und Evangelist. Zusammen mit Petrus und Johannes gehörte er zu den Lieblingsjüngern Christi und begleitete Jesus auch in den Ölgarten. Wegen ihres stürmischen Temperaments hatte Gott den beiden Brüdern Jakobus und Johannes den vielsagenden Beinamen „Donnersöhne” gegeben. Nach der Himmelfahrt Jesu verkündete Jakobus der Ältere weiterhin das Evangelium. Einige Überlieferungen berichten, er habe in Jerusalem und Samaria gewirkt, andere erzählen, dass Jakobus nach Spanien gezogen sei und dort gepredigt habe. Um das Osterfest des Jahres 44 wurde der Apostel durch Soldaten von Herodes Agrippa I. verhaftet und auf Anordnung des Königs mit dem Schwert ermordet. Jakobus war der erste der zwölf Apostel Christi, der den Märtyrertod erlitt.
Jesus schenkt uns die vielfältigen Gaben des Heiligen Geistes. Lasst uns mit seinen Worten miteinander und füreinander beten.
In Jesus Christus hat uns Gott den Weg des Friedens und der Liebe erschlossen. Daher dürfen wir ihn bitten.
Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knecht , hilf mir in deiner Güte. Herr, lass mich nicht scheitern, denn ich rufe zu dir.
Mittwoch der 16. Woche Mt 13,1-9
Jesus Christus, der uns das Gleichnis vom Sämann erzählt hat, sei mit euch.
Das heutige Evangelium spricht von einem Korn, das große Ernte bringen wird. Einiges hundertfältig, einiges sechzigfältig, einiges dreißigfältig. Nur ist es notwendig, dass es auf fruchtbaren Boden fällt.
Jesus hat uns durch die Gleichnisse gelehrt. Herr, erbarme dich unser.
Du willst uns mit der Kraft deines Geistes stärken. Christus, erbarme dich unser.
Dein Wort will uns retten und neues Leben schenken. Herr, erbarme dich unser.
In den Ländern des Orients war es üblich, zuerst zu säen und dann zu pflügen. Es könnte leicht passieren, dass der Sämann das Korn auf den Weg warf, das andere fiel auf das Steinige und auch in die Dornen. Erst dann zeigte sich, welches Korn lebensfähig war. Im Evangelium von Markus erklärt Jesus dieses Gleichnis. Wir sind der Boden, der mehr oder weniger gut ist. Der Same ist das Wort Gottes. Es gibt den Sinn des Daseins der Erde. Der Same fällt in den Boden und wächst dort, und wir sind durch die Ernte dieses Samens gesättigt.Der Sämann ist Jesus, der uns mit seinem Wort sättigen will und so den Sinn unserer Existenz. Auch wir sehnen uns danach, damit das, wofür wir leben , Sinn hat. Und wenn wir diesen Sinn finden, sind wir voller Glück und Frieden. Jesus weiß das. Er will, dass wir glücklich sind. Jeder von uns ist für das Gotteswort, das er empfing, wie er dieses Wort Gottes in sich nährt. Einmal bei einem Besuch fragte ich nach einem unserer gemeinsamen Freunde. Er war ein tüchtiger Anwalt und vor ein paar Jahren auch ein begeisterter Christ. Aber dann verließ er seine Frau und fand eine andere. Er wurde Direktor einer Privatfirma mit hohem Lohn und versucht immer, sich durch das Geld alles zu erlauben. Er denkt nicht mehr an geistige Dinge. Das ist nur ein kurzes Beispiel dafür, dass der Samen des Wortes Gottes in uns ersticken kann. Deshalb müssen wir aus unserem Leben alles beseitigen, was das Wachstum des Samens von Gottes Wort in uns behindert.
Jesus Christus,auf den wir hören sollen, hat uns gelehrt, zum Vater zu beten. So beten wir gemeinsam.
Die Gemeinschaft mit Christus verwandelt unser Leben und schenkt uns Frieden. Damit wir wirklich in Frieden leben, bitten wir.
Selig, die berufen sind, Gott in seiner Herrlichkeit zu schauen von Angesicht zu Angesicht.
Hl.Brigitta von Schweden
Jesus Christus, der sagte:Bleibt in mir und ich in euch, er sei mit euch.
Jesus ruft uns im heutigen Evangelium dazu auf, damit wir mit ihm verbunden bleiben. Wie sollen wir das machen, das zeigen uns die Heiligen. Auch die Heilige von heute, die Heilige Brigitta. Auch sie machte alles, damit sie mit Jesus verbunden bleibe. Auch wir bemühen wir uns mit Jesus in Verbindung zu bleiben.
Jesus, du hast uns in deine Nachfolge gerufen. Herr, erbarme dich unser.
Du bist den Weg des Kreuzes vorausgegangen. Christus, erbarme dich unser.
Die dir folgen, rufst du auf den Weg der Heiligen. Herr, erbarme dich unser.
Brigitta und Ulf Eckmann machten sich auf den Weg in das Heilige Land, um die Orte des Martyriums und der Verherrlichung Christi zu erkennen.Diese Worte könnten über die heutige Heilige und ihren Ehemann geschrieben werden. Ekmann-Ehegatten gründeten und führten evangelikale Kirche, vor ihrem Eintritt in die katholische Kirche. Ihre Kirche hatte etwa 200 Tausend Mitglieder.Gott aber zog sie immer näher zur katholischen Kirche. Sie verstanden endlich, dass Gott will, dass sie an alten und doch lebendigen Weinstock anknüpfen. Auch das Leben der heiligen Brigitta ist voller Beweise für ihre Liebe zur Kirche.Sie kümmerte sich um die Armen und Verlassenen. Zum Wohle der Kirche hatte sie keine Angst,den Papst ersuchen, dass er von Avignon nach Rom zurückkehrt. Sie selbst erkannte, dass sie Unterstützung braucht. Ihre Unterstützung für sie war ihr Ehemann Ulf und nach seinem Tod die Tochter Christine. Sie verstand, dass ein gläubiger Mensch seinen Glauben nicht allein leben kann. Dies äußerte sich auch bei der Gründung ihres Ordens. Ihre Häuser bildeten zwei getrennte, aber voneinander abhängige Klöster. Männliche und weibliche.Mönche waren in materiellen Dingen von Ordensschwestern angewiesen und die Ordensschwester waren in geistlichen Angelegenheiten von Mönchen abhängig. Man sagt, dass Menschen keine Insel sind. Und es ist wirklich so. Ob es uns gefällt oder nicht, wir brauchen andere und andere brauchen uns. In der Geschichte der Kirche würden wir sicherlich keinen Heilingen der Christus nachfolgen und allein ohne die Hilfe anderer zur Heiligkeit gelangen würde. Sei nicht also allein. Finde einen Freund der Christus liebt wie du. Unternehmen sie gemeinsam auf eine Reise, wie heilige Brigitta mit ihrem Mann Ulf, oder suchen wir die Wahrheit, als die Ehegatten Ekman.
In der Kraft des Heiligen Geistes beten wir wie Jesus uns zu beten gelehrt hat.
Herr Jesus Christus du hast uns Geist des Friedens gesandt und uns in deinem Leben gezeigt wie Frieden möglich werden kann. So bitten wir dich.
Weil ihr Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in eure Herzen,den Geist, der ruft: Abba, Vater
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Maria Magdalena
Jesus, der zu Maria Magdalena sagte: „Frau, warum weinst du?“ Wen suchst du? Sei mit euch.
Maria, die ihren zweiten Namen Magdalena erhielt, weil sie aus Magdala am Westufer des Sees Genezareth stammte, wurde als erste unter jenen Frauen erwähnt, die Jesus begleiteten und ihm dienten. Nach dem Evangelium soll Christus sie von dämonischer Besessenheit geheilt haben. Maria Magdalena brachte Jesus glühende Liebe und selbstlose Treue entgegen und war für Jesus eine wichtige Gefährtin.
Jesus, du vergibst den Sündern ihre Sünde. Herr, erbarme dich unser.
Du bist aus dem Tod auferstanden. Christus, erbarme dich unser.
Für dich ist die Liebe die wesentlichste Tugend. Herr, erbarme dich unser.
Über das Leben Maria Magdalenas nach der Auferstehung Christi gibt es nur die Legende. Die bekannteste davon berichtet.dass Maria M. als Büßerin in einer Einöde bei Baume, wenige Kilometer östlich von Aix-en-Provence, gelebt habe. Hier soll Maria Magdalena um die Mitte des 1. Jh. auch gestorben sein. Um das Grab und die Reliquien von Maria Magdalena gab es im Laufe der Jahrhunderte viele Geschichten, Legenden und Meinungen. Daraus wiederum entwickelten sich in Frankreich zwei berühmte Wallfahrtsorte, die noch heute zu den bevorzugten Zielen von Reisenden gehören, da sie beeindruckende Basiliken aufwarten. Vézelay und Saint-Maximin-la-Ste Baume. Vézelay im Département Yonne, nordwestlich von Dijon, erlangte ursprünglich Berühmtheit als Sammelpunkt der Compostela-Wallfahrer. Der heilige Bernhard rief hier zum zweiten Kreuzzug auf; der Hügel mit der weltberühmten romantischen Basilika wurde unter anderem von den Kreuzfahrern Richard Löwenherz, Philipp August und dem heiligen Ludwig erklommen. Heute steigen Touristen zur Basilika Sainte-Madeleine hinauf zum riesigen, von Hochromantik und Gotik geprägten Gotteshaus. Als ein Mönch im 11. Jh. die mutmaßlichen Reliquien von Maria Magdalena hierherbrachte, wurde Vézeley noch berühmter. Der Zustrom von Wallfahrern nahm immer mehr zu und hielt an, dass die angeblich wirklich echten Reliquien der Heiligen in Saint-Maximin gefunden worden seien,
Gott hat uns als seine geliebten Söhne und Töchter angenommen. So bitten wir voll Vertrauen zu ihm.
Christus hat den Frieden verheißen, den die Welt uns nicht zu geben vermag. Deshalb bitten wir.
So spricht der Herr. Das Brot , das ich geben werde, ist mein Fleisch. Ich gebe es hin für das Leben der Welt.
Wichtigkeit der Willensbildung
Zuerst wollen wir sehen, welche Kraft in uns die wichtigste ist und am sorgfältigsten ausgebildet werden soll. Welche Kraft wird das wohl sein? Wovon hängt es ab, ob man ein guter oder ein schlechter Mensch ist? Hängt es vom Verstande und vom Wissen ab?Nein, denn mancher hat viel gelernt, gebraucht aber sein Wissen nur dazu,um seine Schlechtigkeit desto geschickter auszuführen. Wovon hängt also der Wert des Menschen ab? Was gibt ihm die Richtung zum Guten oder zum Bösen? /Der Wille/Auf den Willen kommt alles an.Darum müssen wir am meisten dafür sorgen, dass unser Wille gut und stark werde; wir müssen unsern Willen bilden. Sind wohl die meisten Menschen sehr bemüht, ihren Willen zu bilden ? Wenn von Bildung oder Ausbildung die Rede ist,an welche Ausbildung denkt man da gewöhnlich? An die Ausbildung des Wissens. Im Wissen haben es die Menschen heutzutage wirklich weit gebracht, freilich nicht im Wissen von den höheren Dingen, von Gott, Ewigkeit und was damit zusammenhängt, sondern im Wissen von den Naturdingen. Die Naturkräfte kennt man heute viel genauer als in früheren Zeiten,und darum beherrschen die Menschen die Natur und die Erde viel mehr als früher. Ist es der Wille Gottes,dass der Mensch die Natur und die Erde beherrsche? Ja, Gott hat bei der Erschaffung der ersten Menschen gesagt. Lasset uns den Menschen machen… dass er herrsche… über die ganze Erde. Wachst und mehrt euch und erfüllt die Erde und macht sie euch untertan. Gen 1,28. Gott hat also den Menschen zum Herrscher, zum König der Erde gemacht. Aber es gibt noch ein anderes Reich, worin jeder Mensch Herrscher sein soll, und es ist noch viel wichtiger, dass er hier herrsche, als dass er die Erde beherrsche. Welches Reich ist das? Der Mensch selbst, das Innere des Menschen. Im Innern des Menschen, in der Seele , gibt es tausenderlei Empfindungen , Vorstellungen und Gedanken, vielerlei Triebe, Begierden und Gefühle; das alles wogt durcheinander und zieht und treibt den Menschen bald hierhin und bald dorthin. Soll sich der Mensch von allem hin und hertreiben lassen wie ein Zugtier? Er soll vielmehr in seine Gedanken und Gefühle Ordnung bringen. Der Mensch soll in seinem Inneren Herr und König sein. Mit welcher Kraft kann er dies zustande bringen? Mit dem Willen. Das kommt aber nicht von selbst, dass der Wille das ganze Innere des Menschen beherrscht, sondern das muss gelernt werden. Der Wille muss dazu ausgebildet und stark gemacht werden. Das ist noch viel wichtiger als dass man sein Wissen vermehrt. Die meisten Menschen denken aber nicht an die Ausbildung ihres Willensgestärktens, oder sie ist ihnen zu mühsam.Sie lassen sich von ihren Gefühlen und Trieben leiten. Nach außen sind die Herrscher , inwendig aber Sklaven.Das ist ein unwürdiger und drückender Zustand. Werden solche Menschen Gott wohlgefällig sein. Erinnert ihr euch aus der biblischen Geschichte an die Mahnung, die Gott einem Menschen erteilt hat, der sich ganz von seinen Gefühlen und Begierden treiben ließ und dadurch zur Sünde getrieben wurde? Zu Kain hat Gott gesagt: Bezwinge die böse Lust und herrsche über dich. Das verlangt Gott von uns allen. Wir sollen mit unseren Willen über unseren Willen über unsere Lüste und Begierden herrschen und nur die aufkommen lassen , die gut und edel sind. Schaut einmal, wozu ein gut ausgebildeter und starker Wille imstande ist. Ist es leicht , eine Viertelstunde lang zu beten, ohne dass einem irgend ein fremder Gedanke durch den Kopf geht? Das ist sehr schwer. Ein starker Wille ist aber hier viel imstande. In Amerika lebte eine Dame namens Helen Keller, die seit ihrer Kindheit nicht nur taubstumm, sondern auch blind war. Welches Unglück.Wie sollte sie irgendeine Kenntnis von der Außenwelt erhalten,wenn sie weder hören noch sehen kann? Man sollte meinen, sie müsste immer blödsinnig bleiben. Aber als sie noch ein Kind war, hat ein mitleidiges Fräulein den festen Entschluss gefasst, Helene zu unterrichten. Sie gab sich alle Mühe,ihr durch verschiedenartigen Druck der Hände und Ähnliches Kenntnisse beizubringen. Und es ist ihr gelungen. Sie hat Helen Keller so weit gebracht,dass sie sprechen kann,obwohl sie sich selbst nicht hört,dass sie lesen kann,nämlich erhabene Schrift mittels Fühlens,dass sie schreiben kann, ja, Helen Keller ist eine Schriftstellerin geworden. So weit hat es der feste Wille ihrer Lehrerin und der feste Wille Helen Kellers selbst gebracht. Wodurch sind wohl Alexander der Große, Napoleon und ein und andere Feldherren und Eroberer so mächtig geworden? Bloß durch ihren Verstand und ihr Geschick? Nein,das allein hätte ihnen nicht viel geholfen, wenn sie nicht einen so unerschütterlichen Willen gehabt hätten, immer zu siegen und Herren der Welt zu werden.Durch ihren starken Willen haben sie auch ihre Soldaten wunderbar begeistert und gestärkt, und zusammen mit ihnen haben sie beinahe alles,was sich ihnen in den Weg stellte, überwunden.Sie hätten freilich ihren starken Willen auf Besseres verwenden können,als die Welt zu erobern, nicht wahr?Wozu denn? Den Himmel zu erobern. Auch dazu braucht es einen starken Willen.Wir haben aber den starken und standhaften Willen. In den Himmel will und muss ich kommen. Jesus hat gesagt. Das Himmelreich leidet unter Gewalt, und die Gewalt braucht, reißt es an sich.
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