Wir wissen, dass das Fest des heiligen Josef am 19.März ist. Damals verehrten wir den heiligen Josef als den Pflegevater Jesu Christi und als Haupt der heiligen Familie. Aber dieser gewählte Gottesmann wird auch als Patron der Arbeit verehrt. Was wurde durch die Einführung seines Festes am ersten Mai hervorgehoben? Aus den Evangelien wissen wir, dass der heilige Josef Zimmermann war. Darum verehrten die Zünfte ihn seit Menschengedenken als ihren Patron, die mit Holz arbeiteten. Vor allem die Tischler und Zimmermänner. In Rom entstand im 16. Jahrhundert die Bruderschaft des heiligen Josef. Am Anfang des 17. Jahrhunderts schloss sich die sogenannte Tischlehrer-Universität an. Das war die Korporation der verschiedenen Nutz- und Kunsthandwerke zu dieser Bruderschaft hinzu. Dort gehörten Dreher, Schnitzer, Binder, Erzeuger der Möbel und der Musikinstrumente, Kutschen und Kähne. Die ähnlichen Bruderschaften und Vereine, die den heiligen Josef als ihren Patron verehrten, entstanden in Spanien, Frankreich und Belgien. Papst Pius XII. verbreitete das Patronat des heiligen Josef auf alle Arbeitenden und führte das Fest des heiligen Josef des Arbeiters am ersten Mai ein. Die Kirche will sich nicht nur zur Ehre und zum Lebensberuf des heiligen Josef äußern, sondern auch den Wert und die Bedeutung der Arbeit hervorheben. In diesem Sinne schreibt auch die Konzil-Enzyklika „Gaudium et spes“: Der Mensch wurde als Abbild Gottes geschaffen und er hat den Auftrag bekommen, die Erde zu unterwerfen, mit allem, was sie in sich enthält/umfasst/. Der Mensch ,der arbeitet, verdient,was er für den Lebensunterhalt braucht; er erweist den Dienst der Gesellschaft und kann mit Recht auf seine Arbeit als die Fortsetzung des Schöpferwerkes schauen.
Einleitung. Jesus von Nazareth, der einst auf dieser Erde lebte, wollte den Menschen helfen. Er wollte ihnen Kraft, Freude und Hoffnung schenken. Darum sagte er: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.” Wer in mir bleibt und in wem ich verweile, der bringt reiche Frucht. Die Verbindung des Rebzweiges mit dem Weinstock symbolisiert die Verbundenheit zwischen uns und Jesus. Jesus gibt uns Kraft und Leben. Predigt.
Was für Zusammenhänge würden uns in den Sinn kommen, wenn Jesus gesagt hätte: „Ich bin ein besonderer Tee!“ Das Wort ,,Tee“ löst wahrscheinlich in uns aus, dass wir an Krankheit, Erkältung, an alles, was mit Schmerzen zusammenhängt, denken. Aber Jesus sagte: „Ich bin der Weinstock.“ Wenn wir das Wort „Weinstock“ hören, denken wir an Wein, an ein gemütliches Beisammensein und daran, aus der Alltäglichkeit in eine Feierstimmung zu kommen. Das Gleichnis vom Weinstock und den Reben knüpft an Jahrhunderte alte Traditionen an. In der griechischen Mythologie kam der Name ,,Dionysus“ als Gott des Weines und der Freude vor. Man nannte ihn auch den Lärmer. In der römischen Mythologie kam der Name ,,Bacchus“ als Rebengott vor. Man nannte ihn den Rufer. Der Wein war also schon immer ein Symbol der Freude und Fröhlichkeit. Der Mensch sehnte sich nach einem Gefühl des Glücks, er wollte aus dem Alltag ausbrechen. Das Trinken von Wein brachte die Menschen in dieses Gefühl einer neuen Wirklichkeit hinein.
Wir verwenden aber auch bei der heiligen Messe Wein. Dieser Wein, der in das Blut Christi gewandelt wird, kann für uns so etwas wie eine Elixier, eine geistliche Betörung sein. Der heilige Ambrosius sagte einmal: Die Christen sollen Menschen sein, die vom Geist Gottes berauscht sind. Nicht zufällig nannten die Griechen den Wein als Blut der Erde. Auch im Islam ist der Wein ein Zeichen der geistigen Erkenntnis. Was unseren Glauben betrifft, so will Jesus uns mit seiner Kraft „tränken“, so wie der Rebzweig vom Weinstock „getränkt“ wird. Dieses Gleichnis vom Weinstock und den Reben soll jeden von uns berühren. Wir sind auch aufgefordert, „bei ihm zu bleiben“. Das Wort „bleiben“ kommt achtmal in unserem heutigen Evangelium vor. Es ist auch eine Aufforderung zur Geduld. Wir sollen beim Herrn bleiben nicht nur, wenn wir Sorgen im Leben haben, sondern immer. Eine anfängliche Begeisterung ist zwar romantisch und schön, aber es ist notwendig, dass wir auch in Jesus bleiben, wenn Schwierigkeiten und Probleme auftreten und das Leben so monoton dahinläuft. Da müssen wir uns immer besonders darum bemühen. Wir müssen reifen, sowie auch der Wein das tut. Die Frucht der Reifung ist dann der Dienst und die Liebe.
Wenn wir die Verbindung mit Jesus lösen, dann wird auch die Lösung vieler Probleme nicht möglich sein. Darum sagt Jesus: „Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibt, wird weggeworfen wie der Rebzweig, und er verdorrt.“
Dazu auch eine Begebenheit: Ein Besitzer eines großen Bauernhofs brauchte einen Arbeiter, der sich um die Ställe und das Heu kümmerte. Es meldete sich ein junger, kräftiger Mann namens Alfred. Der Bauer fragte ihn: „Kennst du die Arbeit auf einem Bauernhof?“ Dieser antwortete: „Ja, natürlich kenne ich die Arbeit und ich kann auch gut schlafen, wenn in der Nacht ein starker Wind weht.“ Der Bauer fragte ganz verwundert: „Was soll das bedeuten?“ Alfred wiederholte: „Ich kann schlafen, auch in einer Nacht, wenn starker Wind weht.“ Nun arbeitete Alfred schon einige Wochen auf diesem Bauernhof, da war in der Nacht ein starker Wind, der den Besitzer aufweckte. Der Wind war so stark, dass er an den Fenstern rüttelte. Da sprang der Bauer aus dem Bett. „Der Sturm könnte die Tür des Stalles aufreißen, die Pferde aufscheuchen, das Heu und das Stroh wegblasen“, so dachte der Bauer. Dann lief er eilig zu Alfreds Zimmer und klopfte an seine Tür und schrie: „Alfred, steh auf, hilf mir, wir müssen etwas unternehmen, damit der Sturm nicht alles vernichtet.“ Alfred aber rührte sich nicht und schlief weiter. Der Bauer aber wollte keine Zeit verlieren und lief deshalb zu den Ställen. Dort wartete auf ihm aber eine Überraschung. Die Stalltür und die Fenster waren fest verschlossen. Das Heu und das Stroh so abgedeckt, dass der Wind nichts wegwehen konnte. Die Tiere waren in Sicherheit. Da erinnerte sich der Bauer an die Worte Alfreds: „Ich kann auch schlafen, wenn in der Nacht ein starker Wind weht!“ Alfred machte also seine Arbeit gründlich und so war alles jeden Tag so vorbereitet, dass der stärkste Sturm nichts anhaben konnte. Deshalb hatte er also keine Angst vor einem Sturm.
So wie wir in ehrlicher Arbeit verwurzelt sind, so können wir es auch in Gott sein. Das ist die Bedeutung der Worte: mit ihm zu bleiben. Lebensstürme bedrohen jene Menschen nicht, die vorbereitet sind. Wir müssen deshalb im geistlichen Bereich so mit Jesus verbunden sein, wie die Rebzweige mit dem Weinstock.
Jesus, gib uns die Kraft, in jeder Situation mit dir verbunden zu bleiben. Dann werden wir fähig sein, dauerhaft Frucht zu bringen.
Jesus Christus, der uns die Nähe des Gottesreiches verkündet hat, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium hören wir, wie Jesus seine ersten Apostel berufen hat. Diese Berufung war nicht gewaltsam. Auch nicht nach Art der heutigen Reklame. Die ersten Apostel, Andreas, Petrus, Jakobus und Johannes, wussten eigentlich nicht, was auf sie wartete. Sie entschlossen sich, Jesus zu folgen. Ihre Entscheidung war richtig. Jesus zu folgen, ist immer die richtige Entscheidung.
Du hast das Opfer des Todes nicht gescheut, Herr, erbarme dich unser.
Du bist auferstanden in Herrlichkeit, Christus erbarme dich unser.
Du machst fruchtbar, was wir in deinem Namen tun.
Peter Chanel wurde 1803 in der französischen Stadt Cuet geboren. Er trat in Marias missionarische Gesellschaft ein. Er wurde Priester und nach Ozeanien als Missionar gesandt. Er wirkte auf der Insel ,, Futuna“. Dort verkündete niemand vor ihm das Evangelium. Den Einwohnern der Insel gegenüber war er sehr liebevoll. Er weigerte sich ihnen nichts. Die Einwohner der Insel nannten ihn ,, den Menschen des besten Herzens“. Er verkündete das Evangelium sehr eifrig, aber ohne Erfolg. Peter Chanel sagte: „Der eine sät, der andere erntet. Die heidnischen Priester entschlossen sich, Peter zu töten und so das beginnende Christentum zu vernichten. Sein Märtyrertod half zur Ausbreitung des Christentums nicht nur auf der Insel Futuna, sondern in ganz Ozeanien.
Da Jesus Christus uns zu den Aufgaben seines Reiches gerufen hat, dürfen wir es wagen , den Vater zu bitten.
In der Welt gilt die Gewalt. Gott schenkt uns seinen Frieden.
Selig, die der Botschaft des Evangeliums folgen und das Gottesreich erben.
Unter dem Wort „Wunder“ verstehen wir etwas, was ein direkter, greifbarer und sichtbarer Gottes-Eingriff in den Weltlauf ist. Es gibt zwei Kategorien des Wunders: 1. Ein Wunder im „schwachen Sinn“
Beispiele
Zur Öffnung des Roten Meeres konnte es nach der Studie der amerikanischen Wissenschaftler so kommen, wie es in der Bibel beschrieben ist. Aufgrund der Computersimulation, die die Fachmänner aus NCAR in Amerika machten, ergibt sich, dass das Meer ein starker Wind zerspalten konnte. Dieser Wind ist so stark, dass er das Meer schieben kann. Wenn der Wind nachlässt, kommt das fortlaufend zurückgeführte Wasser auf den ursprünglichen Ort. Es gibt ein Ereignis, zwar nicht üblich, aber gelegentlich , das sich ereignet. Das Wunder in der Bibel ist darin, dass es vorhergesagt wurde und zeitlich beschränkt ist. Es ist nicht üblich, dass sich das Meer gerade damals öffnet, wenn euch die feindliche ägyptische Armee verfolgt, und sich nur für so lange Zeit öffnet, dass sie das Meer überqueren können , und die Wasser gießen zusammen, gerade damals, wenn die ägyptische Armee kommt.
Für die meisten Menschen in Brooklyn war der 28.August 1961 gleich wie jeder andere Tag. Für uns in der „Zentrale“ war das ein trauriger Tag. Wir sollten die Rate von 15.000 Dollar dem Hausbesitzer abgeben. David Wilkerson fragte: „Wie viel Geld haben wir in der Kasse? Ich will das nicht sagen. Wie viel? 14 Dollars. Trotzdem rief David Wilkerson seine Freude, Angestellten und Helfer zusammen und teilte ihnen mit, dass die Zentrale gerettet ist. Es war daraus große Freude. Wir sollten in die Kapelle gehen und Gott für seine Hilfe danken“, sagte David W. Wir waren in der Kirche, wir lobten Gott, dass er uns dieses Haus gewährt hatte. Plötzlich fragte jemand. Sage David. Woher kam das Geld? Das Geld haben wir bisher nicht. 25 enttäuschte Gesichter, 25 gefrorene Lächeln. Das Geld ist noch nicht da, aber bis zum 10. September wird es hier sein. Ich bin ganz sicher. Wir sollten Gott schon jetzt danken. Es kam am 11. September. In der Kapelle hatten wir die Andacht. Es kam eine außergewöhnliche Sendung . Ich sah den Stempel an; Chicago. Im Kuvert war der Check über 15 000 Dollar. Als ich mit dem Check in die Kapelle gekommen bin, übergab ich den Check dem Menschen, der am nächsten stand, und sagte zu ihm. Bitte , lass das umgehen/kursieren. Dieser Check ist noch heute im Archiv in Brooklyn. Er ist der stumme Zeuge der bewundernswürdigen göttlichen Leitung. Der Wert des Checks beträgt 15 000 Dollar. Er hat aber einen höheren Wert. Er hat viele Menschen gelehrt , was es bedeutet , zu glauben.
Die Wunder im starken Sinne desWortes
Das sind die Ereignisse, die im direkten Widerspruch zu den Naturgesetzen geschahen. Wir können sie nicht anders erklären als durch den direkten Eingriff Gottes. In Lourdes geschahen zehntausend Wunder , von denen zirka 3.000 gründlich dokumentiert sind. Die Wunder sind dreistufig zu untersuchen. Durch die zwei Kommissionen und zum Schluss durch die kirchliche Kommission. Bis jetzt erfüllten 67 Genesungen die Kriterien „sozusagen“ und „unzweifelhaftes Wunder“. Die Krankheit muss genau, fachmännisch diagnostiziert werden; die Diagnose muss endgültig zurück und definitiv sein. Die Heilung muss augenblicklich und plötzlich sein. Zum Beispiel : Der unwiderleglich gelähmte Mensch steht plötzlich auf und im Nu ist er ganz gesund. es muss sich um eine Genesung handeln, die klar den Naturgesetzen und der Entwicklung und dem Krankheitsverlauf widerspricht. Wenn der Patient irgendeine Form der Heilkur absolvierte, muss es ausgeschlossen sein, dass diese Heilung der Erfolg dieser Heilung war. Die Genesung muss völlig und dauerhaft sein. Ich möchte von einem Wunder erzählen, das im Jahre 1987 geschehen ist. Es handelte sich um den 51-jährigen Jean-Pierre Bély. Er wurde plötzlich von der Multiplexsklerose erfasst. Diese Krankheit ist unheilbar. Er sagte: „Ich spürte heftige Kälte, dann die Wärme, und ich habe den Auftrag gehört: Steh auf. Ich bin aufgestanden und war ganz gesund. Ich möchte noch bemerken, dass von siebentausend Heilungen, die die Doktoren als „unerklärlich“ bezeichneten, die Kirche nur 68 Wunder für die Wunderbare anerkannte.
Das berühmte Wunder in Fatima
Dieses Wunder begleitete die Erscheinung Mariens am 13. Oktober 1917. Dieses Wunder war im Kreise von 160 km sichtbar und bewies es zirka 100.000 Zeugen, die gekommen waren, weil das Wunder vorher kundgegeben worden war. Unter ihnen waren auch viele Wissenschaftler, Professoren und Fachleute.
* Die Aussage der Augenzeugin. Am 13. im Oktober regnete es. Überall waren schwere, schwarze Wolken. Überall waren viele Menschen. Lucia bat damit, die Schirme zu schließen, und dann hörte es auf zu regnen, sich um die eigene Achse zu. Während der paar Sekunden zeigte sich die Sonne. Dann begann die Sonne, sich um die eigene Achse zu drehen. Die Sonne tanzte einen furchtbaren Tanz, als ob sie sich losgerissen hätte und zur Erde jagte. Dann kehrte sie auf den ursprünglichen Ort zurück. Die Menschen waren schockiert, sie schrien und baten Gott um Verzeihung ihrer Sünden. Ich habe dort die Blinden von Geburt an gesehen, die sahen.
Pio Sciatizzi , der italienische Wissenschaftler, der Zeuge des Wunders war , sagte. Überhaupt können wir an dieses Wunder zweifeln.
Dr. Domingos Pinto Coelho , Augenarzt , schrieb für die Zeitung Ordem. Die Sonne änderte ihre Farbe ; sie begann über die Maßen schnell zu rotieren , mittlerweile, als ob sie sich vom Himmelsgewölbe löste und sich der Erde näherte.
Der amputierte Fuß
Im Herbst 1637 fiel der junge Mann Miguel Juan Pellicer unter das Fuhrwerk, das ihm das rechte Bein gequetscht hatte. Bald erschien Gangrän. Ende Oktober mussten die Ärzte im Krankenhaus in Zaragoza das verletzte Bein amputieren. Miguel bekam die Prothese. Nach dem Verlust des Beines vertiefte sich sein Glaube. Er verehrte besonders Jungfrau Maria. Weil er wegen der Amputation die Arbeit nicht finden konnte, blieb ihm nicht übrig, nur zu betteln. Er bettelte zwei Jahre und fünf Monate lang. Er kam oft in die Kapelle der Jungfrau Maria „der Pilar“ in Zaragoza. Er salbte seinen Beinstumpf mit dem Öl, das in der Kapelle brannte. Der Umbruch in seinem Leben fand am 29.5. statt. 1640. Zirka um 10 Uhr ging er schlafen, und in einer Weile schlief er ein. Circa 30 Minuten später nahmen die Eltern wahr, dass unterhalb der Decke nicht nur einen Fuß, sondern zwei Füße. Sofort erweckten ihn, und zur überwältigenden Überraschung aller stellte Miguel sich auf beide Beine. Das amputierte Bein war wieder völlig unverletzt an seiner Stelle. Die Nachricht vom Wunder verbreitete sich schnell durch die ganze Gegend. Am dritten Tag kam der königliche Notar, um „die ganze Sache“ zu untersuchen. Die Ärzte und die Eltern sagten unter Eid aus. Dann wurde er vom spanischen König Philipp IV nach Madrid eingeladen. Während der Audienz kniete der König nieder und küsste ein wunderbar gesundes Bein. In der Kapelle del Pilar in Zaragoza hängt bis heute die Holzprothese von Miguel aus Dankbarkeit für die Wiedererlangung des amputierten Beines. Witterino Messori , der italienische Journalist, betont , dass niemand dieses Wunder infrage stellte.
Quadaloupe
Die amerikanische Agentur NASA brachte die interessanten Informationen vom Bild Quadaloupe Maria. Es geht um das Bild, das nicht von menschlicher Hand gemalt wurde. Ophthalmologische Studien ,die an dem Bild „Guadalupe Marias“ durchgeführt wurden, zeigen , dass die Augen Marias auf dem Bild auf das Licht gleichermaßen reagieren wie die Netzhaut des lebendigen Auges. Die Wärme des Fadens des Gewebes, aus dem das Bild/tilma/gemacht wurde, hält konstante Wärme von 36,6 °C, ebenfalls wie der Leib einer lebendigen Person. Mittels des Phonendoskops kann man unter dem Gürtel des Kleides Marias den Puls hören, ebenso wie beim Kind in der Gebärmutter. 115 Pulsen in einer Minute. Weiter: Nach der Agentur NASA gehören die Materien und die Farben des Bildes nicht zu den Urstoffen, die auf der Erde bekannt sind. Noch etwas: Mittels der Laserstrahlen kann man sehen, dass die Farben des Gewebes eng/knapp über dem Bild sind,ohne dass sie das Bild berühren. Und noch eine Sehenswürdigkeit. Die Sterne befinden sich auf dem Bild / auf dem Mantel Marias / abgespiegelt: genaue Konfiguration des Himmels über Mexiko, am 12. Dezember 1531, als das Wunder gekommen ist.
Habt ihr schon manchmal ein Schaf gesehen? Ja? Wo und wann? Und habt ihr manchmal ein Schaf in der Kirche gesehen? Normalerweise gehören die Schafe nicht in die Kirche. Aber ein Schaf wollte sehr gerne in die Kirche kommen. Warum? Weil es gehört hatte, dass Jesus von den Schafen sprechen würde. Dieses Schaf ist heute in die Kirche gekommen . Hören wir es an, was es uns sagen will. Ich bin ein Schaf. Ich heiße „Belina“. Ich wohne mit anderen Schafen in einer Almhütte. Dort betreut uns unser Hirte. Er ist sehr gut. Nicht weit von uns entfernt gibt es auch eine Almhütte. Auch dort haben sie einen Hirten. Aber er ist ganz ein anderer als unser Hirte.Unser Hirte ist immer mit uns. Der Nachbarhirte kommt am Morgen zu den Schafen, und am Nachmittag geht er nach Hause zu seiner Familie. Wenn ein Wolf kommt, läuft er davon und lässt die Schafe ihrem Schicksal überlassen. Er kümmert sich nicht um die Schafe. Unser Hirte sorgt sich um uns. Einmal, als ich noch klein war, ging ich verloren. Es ist so geschehen. Auf der Wiese flatterten Schmetterlinge. Ich begann hinter einem her zu laufen. Der Schmetterling ist umhergeflogen, und ich hinter ihm her. Plötzlich war ich weit von den anderen Schafen entfernt. Ich habe den Hirten gerufen, aber er hat sich nicht gemeldet. Dann habe ich einen Wolf heulen hören. Wir Schafe fürchten die Wölfe. Ich wollte mich verstecken. Ich suchte das Versteck. Ich bin aber ausgerutscht und in eine Schlucht gefallen. Ich wusste nicht ,wie ich auf dem Boden der Schlucht gelegen habe. Plötzlich habe ich die Stimme gehört. Belina, Belina. Mein Hirte war da. Vor Freude sprang ich auf und habe fröhlich geblökt. Wenn der Hirte hier ist ,habe ich vor dem Wolf keine Angst. Der Hirte hat sich auf dem Seil zu mir heruntergelassen. Dann nahm er mich auf die Schultern. Als wir in die Schäferei zurückgekommen sind,haben alle schon geschlafen . Am Morgen haben mir die Schafe erzählt, wie traurig und unglücklich der Hirte war, als er festgestellt hatte, dass ich mich verlaufen hatte. Unser Hirte ist der Beste. Ich liebe ihn sehr. Kinder, auch wir haben einen guten Hirten. Dieser Hirte heißt Jesus. Er kümmert sich um uns. Wir können uns freuen, dass wir ihn kennen und ihm gehören.
Zur Frage der Priester gibt es verschiedene Anschauungen. Die primitiven Nationen sahen in einem Priester einen Zauberer, einen Magier, einen Schamanen. Selbstverständlich gibt es auch andere Anblicke. Der Priester ist ein Reaktionär, ein Dunkelmann, ein Sonderling. Der kirchliche Blick ist ein anderer. Der Priester ist Gottes Mann. Er verkündet das Wort Gottes. Das ist der Mann, der evangelisiert. der für Christus begeistert ist. Wie ist unser Blick auf die Priester?
Predigt
Heute ist der Weltgebetstag für geistliche Berufe. Dieses Thema ist hochaktuell. Es ergibt sich einerseits aus der Sendung, die Jesus seiner Kirche gab, andererseits aus der heutigen Situation. Die heutige Welt ist zerrüttet. Es gibt viele Konflikte. Die Welt ist konfliktträchtig, weil sie dem Egoismus folgt. Vor zweitausend Jahren war die Welt nicht besser. Auch damals gab es viele Konflikte. Jesus säte das Körnchen des Lichts und der Hoffnung in die Welt. Er predigte einen uneigennützigen Dienst und die Schenkung statt egoistischer Grundsätze. „Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben für die Schafe. Deshalb liebt mich der Vater, weil ich mein Leben gebe.“ (Joh 10,11.17)
Jesus war nicht der Priester im Sinn der Anstellung. Er hatte kein Amt im Priestertum, weder im Tempel Jerusalems noch in irgendeiner religiösen Gemeinde. Er hatte keine Synagoge. Er war ein Wanderprediger. Er hatte aber große Liebe zu Gott und die Fähigkeit, die Gottes Anwesenheit so intensiv zu erleben, dass sie die Aufmerksamkeit der Menschen fesselte. Er zeigte der Welt, dass das Priestertum nicht nur darin besteht, den Dienst bzw. das Opfer zu bringen, sondern auch die Lesung und die Erklärung der Bibel im Jerusalem-Tempel zu betreiben. Es besteht auch in den täglichen geistlichen Opfern. Interessant spricht der tschechische Dichter Franz Halas davon. Gegen die Erdanziehung wähle ich den Sturz in die Höhe. Es scheint ein Ausspruch zu sein, der den physischen Gesetzen widerspricht, weil der Sturz in die Höhe nicht stattgefunden hat. Aber wenn wir uns für Gott interessieren, wenn wir die Bibel lesen, wenn wir beten und an den Gottesdienst teilnehmen, fallen wir in die Höhe. Den Fall nach unten kennen wir. / Die Sünde, Fehler, Schwachheit, Faulheit usw./
Wir sind ständig mit der Welt, in der wir leben, konfrontiert. Die Welt sagt. Lebe so, damit du die Welt genießen kannst. Jesus sagt zu uns. Denke daran, wohin du gehst. Vergiss nicht ,dass dein Ziel die Ewigkeit ist. Die Logik der Welt lautet: Bemühe dich am meisten darum, zu verdienen und am meisten zu besitzen. Die Logik Jesu ist anders: Bemühe dich mehr, zu sein, als zu haben. Die Logik, die Welt ist. Wenn du ein Problem hast, öffne eine Enzyklopädie oder das Internet. Suche Rat bei den Fachleuten. Die Logik Jesu ist anders. Wenn du ein Problem hast. Frage dein Gewissen, frage dich, was der Gotteswille ist, suche die Lösung auch „im Himmel“, nicht nur auf der Erde. Die Logik der Welt ist. Habe die Macht, herrsche, regiere. Jesus’ Logik: Denke an die Anderen, diene.
Die Fähigkeit, zu dienen und sein Leben für die anderen zu opfern, zeigt sich in der folgenden Geschichte. Im Jahr 2005 tobte in der Stadt New Orleans der Hurrikan „Katrina“. Die halbe Million Einwohner wurde aufgefordert, die Stadt zu verlassen. In der entvölkerten Stadt hatten Kriminelle freie Hand. Die Frau Mary Gracianett war die Chefköchin im Restaurant „Deckbar & Grille“. Stattdessen öffnete sie das Restaurant, um die Restaurierung abzuschließen, und half jedem dabei, Hilfe zu suchen. Sie gewährte vielen Menschen Unterkunft und Essen. Sie war eine ausgezeichnete Managerin. Niemandem erlaubte sie zu faulenzen; tatsächlich organisierte sie ihr Leben in New Orleans. Ihre Tätigkeit charakterisierte Herr Disimone so. Wissen Sie, wohin Mutter Teresa nach dem Tod ging? Doch, zu uns nach New Orleans. In dieser Frau/Mary G./ , die fähig war, den anderen zu dienen, lebte der Geist von Mutter Theresa. Ihre Tätigkeit war die Äußerung der Liebe, und sie ist das Zeichen dessen, was Mutter Teresa lehrte und tat. Sie bleibt hier auf der Erde, obwohl sie im Himmel gegangen ist. Das ist Christus-Priesterschaft in der Praxis: helfen, sich opfern, Gott helfer uns, nach oben fallen, weil wir nach unten fallen wissen. Wir danken dir für Jesus’ Priestertum: die Fähigkeit, Gott zu lieben und den Menschen zu helfen, die unsere Hilfe brauchen.
Jesus Christus, der uns am letzten Tag auferwecken will, sei mit euch.
Gott hat vor, uns das ewige Leben zu schenken. Warum will er uns das ewige Leben schenken? Weil er uns liebt. An uns liegt es, ob wir dieses Geschenk entgegennehmen oder nicht. Viele Menschen opferten alles, um das ewige Leben zu gewinnen.
Du kamst als das Brot des ewigen Lebens. Herr, erbarme dich unser.
Du hast in allem den Willen des Vaters erfüllt.
Du wirst uns am letzten Tag auferwecken.
Jesus hat vor, uns das ewige Leben zu schenken. Uns muss klar sein, dass der Glaube zum Heil notwendig ist. Darum müssen wir uns bemühen, zum Glauben zu gelangen. Wie das Brot für das Leben notwendig ist, so erforderlich ist der Glaube für das ewige Leben. Es ist traurig , dass es viele Menschen gibt, die an Jesus nicht glauben. Wir wissen, dass dies Jesus vergrämte. Viele fanden den Weg zu ihm nicht, obwohl sie seine Wunden sahen. Zum Jesus führen merkwürdige Wege. Ein Priester hatte mehrmals ein Gespräch mit einer jungen Studentin. Sie wollte das Christentum kennen. Zu alles was der Priester sagte, hatte sie Bemerkungen. Der Priester sagte zum Schluss: Maria Jesus liebt dich und seiner Liebe entfliehst du nicht. In wenigen Monaten bekam ich von ihr eine Karte. Dort steht: Ich weiß, wann es begonnen hat; ich weiß, dass ich von Jesus eingegriffen bin, der mein Leben erfüllt, und mit dieser Freude will ich sie teilen. Jetzt schon eine andere Maria.
Als Kinder Gottes wagen wir, zum Vater zu beten.
Die unreinen Geister müssen weichen, wo der Friede Gottes verkündet wird
Selig, der an Gottes Sohn glaubt und ewiges Leben von ihm empfängt.
Jesus Christus, der uns aufgetragen hat, bereit zu sein für seine Stunde, sei mit euch.
Heute feiern wir den Gedenktag des heiligen Konrad von Parzham, der 41 Jahre lang als Pförtner in Altötting den Armen, Verlassenen und Verstoßenen diente. Er starb im Alter von 74 Jahren nach einem Leben im Dienst.
Herr Jesus, du kamst in die Armut dieser Welt. Herr, erbarme dich unser.
Herr Jesus, du wolltest dienen und nicht bedient werden. Christus, erbarme dich unser.
Herr Jesus, du hast uns das Leben durch deinen Tod geschenkt. Christus, erbarme dich unser.
Der spätere Heilige wurde am 22. Dezember 1818 in Parzham geboren. Sein ursprünglicher Name war Josef Birndorfer. Als Erwachsener sollte er ein Amt in Rottal übernehmen. Er fühlte sich zu Gott hingezogen. Die Eucharistie war für ihn Quelle und Mittelpunkt seiner Frömmigkeit. Selbst bei ungünstigem Wetter nahm er stets an der heiligen Messe teil. Mit 31 Jahren wurde er Kapuziner-Laienbruder. Im Kloster in Altötting übte er opferwillig den Dienst eines Pförtners aus. Seine Liebe zu den Menschen war unerschöpflich. Er starb am 21. April 1894. Heiliggesprochen wurde er im Jahr 1934.
Da der Herr zu einer uns unbekannten Stunde kommen wird, wollen wir zum Vater.
Wem das Tor des ewigen Reiches geöffnet wird, der findet dort den Frieden. Um diesen Frieden bitten wir.
Selig, die der Herr wachend findet, und sie werden mit ihm in das ewige Reich eingehen.
Der Glaube eines katholischen Christen ist eine Gabe Gottes, ein inneres, übernatürliches Licht, durch dessen Strahlen der Mensch erleuchtet wird. Er hält alles fest und unbezweifelt für wahr, was Gott geoffenbart hat und was durch. seine Kirche zum Glauben führt. Wir glauben einem braven und redlichen Menschen auf sein Wort. Dies ist bloß ein menschlicher Glaube. Glauben wir aber Gott selbst, seinem Wort und seiner Offenbarung, so haben wir einen göttlichen Glauben. Der Glaube ist die herausragendste Wohltat des Himmels. Darum ruft schon der Heilige aus. Der Glaube ist das höchste Geschenk des Himmels, wertvoller als Gold, Silber, Geld, Landgüter und Reichtum. Wie bedauernswert war der Zustand der Welt ohne Glauben vor dem Christentum! Was war die Religion der alten Heiden? Sie beteten die Sonne, den Mond, das Feuer und die Erde als Götter an. Die Seligkeit des anderen Lebens setzten sie ins Fechten, ins Jagen und ins Biertrinken aus der Hirnschale erschlagener Feinde aus. Deshalb gaben sie dem Toten auch seine Waffen mit ins Grab, weil sie glaubten, er bedürfe derselben in der Ewigkeit. Ohne wahren Glauben gibt es weder Zufriedenheit noch inneren Frieden. Ist unser heiliger Glaube dann nicht eine besondere Wohltat des Himmels? Denkt aber daran: Der Glaube ist ein reines Gnadengeschenk Gottes. Gott, der Herr, ist uns dies nicht schuldig. Aus reiner Gnade hat er uns zum wahren Glauben berufen. Er hätte uns ja auch unter Heiden geboren werden lassen können. Wir wären vielleicht namenlos, blind und unglücklich wie diese Heiden. „Ihr seid aus Gnade gerettet“, ruft uns der heilige Paulus (Eph 2,8) zu: „durch den Glauben, und das nicht aus euch, denn es ist eine Gabe Gottes.“ Und in Johannes 6,29 heißt es: „Dies ist Gottes Werk, dass ihr glaubt.“ Sollen wir nicht dem Herrn aus der Fülle unseres Herzens für die große Gnade der Berufung zum wahren Glauben danken?
Zweitens ist der Glaube ein inneres, übernatürliches Licht, das den Menschen zur Erkenntnis der christlichen Geheimnisse erleuchtet. Der Glaube ist ein Licht. Daher sagt der Heilige Chrysostomus: „Der Glaube ist wie eine Lampe.“ Wie die Lampe das Haus, in dem sie steht, erhellt, so erleuchtet der Glaube die Seele, damit sie erkennt, was der menschliche Verstand nicht durchschaut und wohin er nicht zu bringen vermag. Wie das Licht die Finsternis durchdringt, so durchdringt der Glaube die christlichen Geheimnisse, sagt der heilige Bernhard. Er begreift das Außerordentliche, er versteht das Unbekannte, er erfasst, was nach diesem Leben kommt, ja, er schließt gewissermaßen die Ewigkeit in seinem Schoß ein. Der Glaube ist ein übernatürliches Licht; unsere Vernunft ist ebenfalls ein Licht, jedoch nur ein natürliches. Mit dem Licht der Vernunft durchblicken wir unendlich viele Dinge, aber in den Himmel und in die Ewigkeit hinein schaut nur der Glaube. In religiösen Dingen ist das Licht der Vernunft dunkel, ja oft sogar völlig finster. Solange die Menschen nur durch das Licht der Vernunft, nicht aber durch das des Glaubens, erleuchtet wurden, waren selbst den gelehrtesten Männern die zentralsten Dinge des Heils – die Lehre von Gott, von der menschlichen Seele, von der Tugend und der Ewigkeit – rätselhafte oder ganz unbekannte Dinge. Sie wussten bei all ihrer Gelehrsamkeit hiervon weit weniger als jetzt kleine Kinder, die nur in den ersten Wahrheiten des Christentums unterrichtet sind.
Der Glaube ist ein inneres Licht, das wie ein Blitzstrahl die Seele des Menschen durchfährt. Er lässt ihn mit dem Auge des Geistes seinen Gott, die Herrlichkeit des Himmels sowie die Größe und Wahrheit des Christentums schauen. Betrachten wir dazu einmal die Märtyrergeschichten. Zur Zeit der Christenverfolgungen sahen oft viele Heiden den Hinrichtungen der Christen zu. Plötzlich wurde der eine oder andere vom Gnadenlicht des christlichen Glaubens ergriffen. Derjenige, der noch kurz zuvor Henker eines christlichen Blutzeugen war, wurde von diesem himmlischen Glaubenslicht innerlich so erleuchtet. Er bekannte sich ebenfalls frei und offen als Christ und opferte freudig sein Blut und sein Leben für Christus. Das ist die Macht des inneren, übernatürlichen Glaubenslichtes. So hell brennt dieses Licht, so mächtig leuchtet es in die Seele des Menschen hinein.
Jesus Christus, der über das Brot das Dankgebet sprach, sei mit euch.
Jesus vermehrte das Brot und sättigte die hungrige Menschenmenge. Er tat dies aus zwei Gründen. Einerseits bedauerte er die Menschen, die Hunger leiden. Andererseits wollte er Vertrauen bzw. Glauben in sich erwecken. Außerdem war die Brotvermehrung die Vorbereitung darauf, dass die Apostel verkündeten, dass Christus die Menschen geistig sättigen würde.
Jesus, du hast als Mensch die Not der Menschen mitgetragen. Herr, erbarme dich unser.
Jesus, du hast den Hungernden das Brot gegeben. Christus, erbarme dich unser.
Jesus, Du selbst bist das Brot des Lebens. Herr, erbarme Dich unser.
Über die Brotvermehrung sprechen alle Evangelisten einträchtig. Sie sprechen darüber, dass die Brotvermehrung in der Stille und an einem einsamen Ort stattfindet. Die Theologen halten dieses Geschehnis für das Vorbild der Eucharistie. Wie reagierten die Menschen, die wunderbar gesättigt wurden? Sicher, sie waren Jesus dankbar und wollten ihn zum König machen. Wenn Jesus sprach davon, dass er den Menschen ein anderes, geistiges Brot, sich selbst, geben würde. Die Menschen aber fassten diese Rede nicht auf. Verlangen wir nicht von Christus eher materielle Sättigung und Vorteile als das Brot des ewigen Lebens? Ist für uns nur unser Leib von Bedeutung? Vergessen wir nicht unsere Seele?
Jesus Christus ging in die Einsamkeit des Gebetes. Er hat uns gelehrt, zum Vater zu beten.
Tischgemeinschaft ist die Friedensgemeinschaft, in der wir in Frieden leben wollen.
Selig, die das Brot essen, das uns Christus bereitet hat, damit wir leben.
Einleitung
Im heutigen Evangelium erfahren wir, dass die Apostel nicht sofort und ohne Probleme an die Auferstehung Jesu glaubten. Sie hatten Zweifel. Wenn wir heute viele Christen fragen, ob sie an die Auferstehung Jesu glauben, so antworten sie ohne zu zögern: „Na klar, freilich!“ Doch sie glauben nur theoretisch. Erst durch Leid und Prüfungen, die sie zu ertragen haben, erkennen wir, ob sie wirklich an Jesu Auferstehung glauben.
Predigt
Der berühmte französische Maler Pierre-Auguste Renoir, ein Vertreter des Impressionismus, der mehr als 6.000 Bilder malte, war aufgrund fortschreitender Arthritis fast gelähmt. Trotz seiner Krankheit malte er weiter. Einmal beobachtete sein Freund, dass er bei jedem Pinselstrich mit großen Schmerzen zu kämpfen hatte. Er fragte ihn: „Warum fragst du immer wieder, obwohl es dir große Schmerzen verursacht?” Renoir antwortete: „Die Schönheit bleibt, der Schmerz wird vergessen.“ Der Schmerz in der Hand ist der Grund für eine schwierige Pinselführung. Aber der Maler stellte sich das fertige Bild vor und konzentrierte sich darauf. Er konzentriert sich nicht auf die Schmerzen – für ihn sind sie nur eine Begleiterscheinung. Vielleicht sind seine Bilder gerade wegen der Schmerzen so atemberaubend und kostbar geworden. Der Galeriebesucher betrachtet das Bild und denkt nicht an die Schmerzen des Malers.
Auch die Osterbotschaft ließe sich mit ähnlichen Worten zusammenfassen. Die Schönheit des Lebens bleibt, der Schmerz wird vergessen. Jesus malte nicht mit einem Pinsel, sondern mit Worten und Taten. Die Schönheit seines Lebens bleibt, seinen Schmerz und seine Kreuzigung vergisst man.
Nun zurück zum Evangelium: Als die Apostel den auferstandenen Jesus sahen, glaubten sie nicht, dass es wirklich Jesus sei. Sie meinten, das sei nur eine Illusion. Jesus forderte sie daher auf, ihn zu berühren. Er sagte: „Seht meine Hände und Füße an! Ich bin es selbst.” Fasst mich doch an und seht! Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es an mir seht!” Erst dadurch erkannten die Apostel, dass Jesus wirklich vor ihnen stand.
Bis heute gibt es Menschen, die leugnen, dass Jesus wirklich auferstanden ist. Sie denken sich verschiedene Theorien aus. Sie wollen alles erklärt und bewiesen haben, auch wenn es sich um etwas Übernatürliches handelt. Auch die Apostel brauchten lange Zeit, um zu begreifen, warum Jesus leiden musste.
Nun zu uns: Das Leben erteilt uns Lektionen; wir leben mit Enttäuschungen, Misserfolgen, Krankheiten usw. Über die Auferstehung zu meditieren bedeutet, sein Leben mit anderen Augen zu betrachten. Alles, was wir erleben, dient unserer Reifung. „Musste nicht der Messias all das erleiden und so in seine Herrlichkeit eintreten?” heißt es einige Verse vor dem heutigen Evangelium. Auch wir können durch Leid und Prüfungen verändert werden. Es ist notwendig, einen Sinn zu entdecken, wo alles sinnlos erscheint. Die Botschaft des Evangeliums bedeutet, auf die Verwandlung Jesu zu schauen und nicht nur auf seine Hände und Füße. Es gibt auch Menschen, die sich auf Verwandlungen konzentrieren.
Dazu eine Begebenheit: Sally und Donald Goodrich, die in Bennington im Bundesstaat Vermont lebten, verloren am 11. September 2001 alles. Ihr Sohn Peter kam – damals 33 Jahre alt – ums Leben, als das Flugzeug in das World Trade Center in New York stieß. Diese Tragödie veränderte ihr Leben. Die Frau begann zu trinken und erkrankte später an Krebs. Sie dachte sogar daran, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Sie schrieb: „Es hat alles keinen Sinn mehr.“ Drei Jahre später erhielt sie einen Brief von einem Freund ihres verstorbenen Sohnes. Er schrieb aus Afghanistan, wo er als Soldat diente, und berichtete, wie dringend Kinder dort Schulsachen benötigen. Da trat eine Veränderung im Leben des Ehepaares ein. Sie begriffen, dass man gegen den Terrorismus nur mit erstklassiger Bildung eine Chance hat. Sie schickten daher Schulsachen an eine Schule in Afghanistan. Später gründeten sie sogar eine Stiftung zu Ehren von Peter Goodrich. In der Nähe von Kabul errichteten sie schließlich eine Schule für 500 Mädchen. Um sich zu vergewissern, dass alles mit dieser Schule funktionierte, reisten sie selbst nach Afghanistan. Die Situation dort war alles andere als leicht. Die Terroristen drohten den Mädchen und ihren Eltern. Die Mädchen riskierten also sehr viel, wenn sie diese Schule besuchten. Das Ehepaar besuchte alle Klassen, plauderte mit den Lehrerinnen und der Direktorin über das Studienprogramm und fragte die Mädchen, was sie über die Schule dachten. Bei der Abreise schenkte ein Mädchen der Frau ein muslimisches Tuch, eine Burka. Im Wind flatterte das Tuch und sah aus, als hätte es Flügel. Genau das wollten sie den Mädchen geben: Flügel als Symbol der Hoffnung. Die Frau sagte: „Wir helfen den Kindern, und dadurch hat unser Leben wieder einen Sinn bekommen. Unsere Verletzung wurde zu einer Verwandlung. Durch den Tod unseres Sohnes haben wir einen neuen Blick auf das Leben gewonnen und verstanden, was ihm Sinn gibt. “
Wir wollen Jesus, dem Auferstandenen, danken, dass er in unsere Wunden kommt, sie heilt und damit unserem Leben Sinn gibt. Wenn er in uns lebt, können wir alle Schwierigkeiten überwinden.
Gott hat die Welt so geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab,damit jeder der glaubt, nicht verlorengeht, sondern das ewige Leben hat. Joh 3,16 . Diese Liebe ist mehr als die Leutseligkeit. Die Menschen vor Christus wussten nicht wie groß, wie stark die Liebe Gottes ist. Von Jesus lernen wir was Gottes liebe bedeutet. Das ist eine Liebe, die ihren Grund nicht in einem anderen hat. Also darin, dass der andere anziehend, schön und gut ist. Das ist die Liebe, die ihren Grund in sich selbst hat. Sie quellt von sich selbst. Über diese Liebe können wir nur mit Verwunderung und Erstauen sprechen. Weil Gott die Welt so liebt, haben wir die die Sicherheit, dass Gott auch uns liebt. Diese Liebe rettet. Das ist der Sinn von Botschaft Jesus, die Verlorenen zu retten. Der an ihn glaubt wird nicht verurteilt werden. Und wer nicht glaubt, der ist schon verurteilt. Er entschloss sich ohne Gott zu bleiben und nicht wieder geboren werden. Es gibt die Menschen, die damit argumentieren, dass der Mensch kann nicht dafür, dass er nicht glaubt, weil er so erzogen wurde. Diese Argument ist falsch, denn jeder Erwachsener, seinen eigenen Verstand und freien Willen uns er selbst muss den Weg zu Gott suchen und finden. Ich kenne mehrere Menschen, die in ihrer Familien streng atheistisch erzogen wurden und sie sind heute tief gläubige Menschen. Es ist kein Geheimnis dass die neue Generation hat andere Meinungen, als ihre Eltern. Vielleicht es passiert auch uns. Wir trafen eine Entscheidung und dann haben wir diese Entscheidung tief bereut. Gott zwingt niemanden an ihn zu glauben, er gibt nur die Möglichkeit. Wer aber diese Möglichkeit ablehnt, einmal wird das bitter bedauern. Unsere Aufgabe ist: beseitigen die Hindernisse, die Menschen auf ihrem Weg zu Gott haben.
Jesus Christus, der uns aus der Welt gewählt hat, sei mit euch.
Der heilige Martin war Papst. Weil er eine andere Meinung hatte als der Kaiser, musste er in die Verbannung gehen, wo er um drei Jahre später gestorben ist. Nur vier Jahre übte er sein Amt aus. Er starb 656 . Die Kirche ehrt ihn als Märtyrer.
Jesus, du hast auf die Meinung der Menschen nicht gehört, Herr, erbarme dich unser.
Jesus, du hast dem Kaiser zugestanden, was ihm gehört. Christus, erbarme dich unser.
Jesus, du bist für die Wahrheit auf den Tod gegangen, Herr, erbarme dich unser.
Da Jesus Christus uns in sein Reich berufen hat, dürfen wir mit vollem Vertrauen beten.
In der Welt voller Hass und Verfolgung bitten wir um seinen Frieden.
Selig , die den Frieden des ewigen Reiches finden.
Es ist der wahre Leib und das wahre Blut Jesu Christi, die unter den Gestalten von Brot und Wein zur Nahrung unserer Seele wirklich und wesentlich gegenwärtig sind.
Was wollte ich damit sagen, als ich sagte: „Der dann wahre Leib“? Seht einmal hier: Ein Kreuz. Wer hängt daran? Jesus Christus. Sein Leib. Aber ist das sein wahrer Leib? Nein, es ist nur ein Bild seines Leibes. Denn der wahre Leib Jesu besteht nicht aus Holz oder Eisen. Sein wahrer Leib besteht aus Fleisch und Blut. Es gibt Menschen, die sagen, das Allerheiligste Sakrament des Altares sei ein Bild des Leibes Christi, ähnlich wie das Osterlamm ein Bild des Leibes Christi war. Haben diese Menschen recht? Nein, im heiligen Sakrament ist nicht nur ein Bild des Leibes Christi, sondern der wahre Leib Jesu Christi. Es ist also derselbe Leib, der in der Krippe gelegen, am Kreuz gehangen und jetzt im Himmel ist. Das wahre Blut bedeutet nicht nur ein Bild des Blutes, sondern das wahre Blut, das im Leibe Christi war, am Kreuz vergossen wurde und jetzt in seinem glorreichen Leib im Himmel ist. Dieser wahre Leib und dieses wahre Blut Christi sind im heiligen Sakrament unter den Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig. Er sieht aus wie Brot bzw. eine Hostie und das Blut Christi sehen aus wie Wein. Wenn Christus noch auf Erden lebte, sah sein Leib aus wie der Leib anderer Menschen, und so sieht er jetzt auch im Himmel aus, nur glänzend und strahlend in unaussprechlicher Herrlichkeit. Im heiligen Sakrament sieht er aber aus wie Brot und Wein. Wenn der Priester die heilige Kommunion austeilt, was seht ihr da? Etwas Rundes, Weißes. Wir können sagen: eine weiße Oblate oder eine Waffel. Aber nach der Wandlung ist es nicht mehr die Oblate, sondern der Leib Christi. Und wenn der Priester aus dem Kelch trinkt, ist es nicht mehr Wein, sondern das Blut Christi.
Jesus Christus ist im heiligen Sakrament wirklich gegenwärtig. “ Es träumt dich, du hast deinen Bruder, der im fremden Land ist, gesehen. Am Morgen erzählst du es und sagst. Heute Nacht habe ich unseren Karl gesehen – so lebhaft. Hast du deinen Bruder wirklich gesehen? Nein, du hast dir nur so vorgestellt, eingebildet, dass es dir so vorgekommen ist. Ist es beim heiligen Altarsakrament auch so, dass wir uns bloß etwas einbilden oder vorstellen? Jesus sei da. Nein, Jesus ist leibhaftig da. Wir sahen weiter: Jesus ist im Allerheiligsten Sakrament wesentlich gegenwärtig. Das bedeutet, er ist mit allem, was zu ihm gehört, zugegen. Was gehört zu Jesus? Wer ist Jesus? Der Gottmensch. Woraus besteht er? Aus Gottheit und Menschheit. Und was gehört zur Menschheit? Leib und Seele. Und was gehört zum Leib? Fleisch und Blut. Also Jesus ist unter den Gestalten von Brot und Wein, wo das allerheiligste Sakrament ist. Das bedeutet, dass dort, in allen Kirchen, das allerheiligste Sakrament aufbewahrt wird. Aber wozu ist Jesus Christus so gegenwärtig? Zur Nahrung unserer Seele, also um unsere Seele zu nähren, zu speisen.. Also, dass der Leib Nahrung braucht, wisst ihr. Wozu? Was geschieht ,wenn der Mensch nicht mehr isst? Er stirbt, er verliert die Kraft und dann das Leben. Wir brauchen also Nahrung , um das Leben zu erhalten. Wir haben aber ein doppeltes Leben. Ein leibliches, natürliches, irdisches Leben , das mit dem Tod endet, und ein geistiges , übernatürliches, himmlisches Leben, das nur die Kinder Gottes haben und das durch die Todsünde verloren geht. Nun merkt wohl auf. Um das leibliche, natürliche, irdische Leben zu erhalten, braucht man leibliche irdische Nahrung. Z. B. Brot, Fleisch, Gemüse. Um aber das geistige , übernatürliche, himmlische Leben zu erhalten, brauchen wir eine geistige Nahrung, eine himmlische Nahrung, das „Brot, das vom Himmel herabgekommen ist“, und dieses ist Jesus Christus selber. Wie glücklich ihr werdet, wenn ihr Jesus in euer Herz empfangt.
Einleitung
Manchmal hat der Mensch nichts als Pech. Er wartet auf etwas, doch es erfüllt sich nicht. Oder seine Pläne scheitern. Vielleicht haben Sie das schon erlebt. Wie haben Sie sich dann gefühlt und wie haben Sie reagiert? Waren Sie enttäuscht? Erschien Ihnen alles hoffnungslos?
Predigt
Auch die Apostel machten Erfahrungen mit Misserfolg. Sie waren drei Jahre mit Jesus unterwegs und alles hatte mit einer Enttäuschung geendet. Jesus wurde gekreuzigt und aus Furcht vor den Juden verschlossen sie anschließend die Türen. Sie wussten nicht, wie es weitergehen sollte. In diese Situation hinein kam Jesus durch die verschlossene Tür und sprach: „Der Friede sei mit euch.“ Und weiter hat es geheißen: „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“ Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: „Empfangt den Heiligen Geist.“ Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.“
Jesus wusste, was es bedeutet, zu scheitern. Er wurde festgenommen, vor Gericht gestellt, fälschlicherweise angeklagt und schließlich als Verbrecher zum Tode verurteilt. Ein Mensch kann Pech haben. Mit Gott aber kann ein Mensch niemals Pech haben. Jesus hatte als Mensch hier auf der Erde Pech. Aber mit Gott sind Jesu Werke gelungen. Jesus ist auferstanden; er zeigte sich den Aposteln und sagte zu Thomas: „Streck deinen Finger aus – hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie auf meine Seite! Sei nicht ungläubig, sondern gläubig!” Die Wunden waren das Zeichen des Sieges, nicht des Niedergangs.
Manchmal geht es uns in verschiedenen Situationen nicht gut. Wir verstehen uns mit den Menschen nicht. Wir haben Konflikte, sind von Krankheit gezeichnet oder haben finanzielle oder andere Probleme. Wenn wir dadurch verbittert werden und Gott aus unserem Leben ausschließen, belasten uns Bitterkeit und Hoffnungslosigkeit unser Dasein. Wenn wir aber an die Liebe Gottes glauben und ihm treu bleiben, werden wir Zeugen der Kraft Gottes in unserer menschlichen Schwachheit. Wenn jemand stirbt, sagen wir: „Er hat sein Leben ausgehaucht.“ Aber Jesus kam und sagte: „Empfangt einen anderen Hauch, empfangt den Heiligen Geist; er wird euch beleben.“ Gott ist mächtiger als alles im Leben. Die Osterbotschaft sagt uns, dass der Tod, die Krankheit und das Leid nur vorübergehend sind. Endgültig sind nur das göttliche Leben, die Liebe und die Vorsehung. Sie ist die Gestaltungskraft in unserem Leben und unsere Hoffnung.
Die Geschichte von Mary Grodde aus Oregon zeigt das kraftvolle Wirken Gottes in den Menschen. Als sie ein Kind war, konnte sie weder lesen noch schreiben. Fachleute sagten, sie sei in ihrer Entwicklung zurückgeblieben. Als sie erwachsen war, nannte man sie die „Unverbesserliche“. Sie verbrachte sogar einige Jahre im Gefängnis. Das Eigenartige daran ist, dass sie dort zu lernen begann und sogar den Mittelschulabschluss erreichte. Nach ihrer Entlassung lernte sie einen Mann kennen und wurde schwanger. Zwei Jahre später erwartete sie ihr zweites Kind, doch die Schwangerschaft verlief problematisch: Sie erlitt einen Schlaganfall. Dadurch vergaß sie alles, was sie bisher gelernt hatte. Doch sie kämpfte weiter und erinnerte sich schließlich wieder an alles, was sie bis dahin gelernt hatte. Ihr Leben bestritt sie allerdings nur durch Sozialhilfe, wodurch es ihr fast unmöglich war, den Unterhalt zu bestreiten. Sie nahm daher sieben verlassene Kinder auf und betreute sie. Nebenbei besuchte sie verschiedene Kurse und begann schließlich mit dem Medizinstudium. Sie beendete es erfolgreich mit der Promotion. Das sagt eigentlich vieles aus. Diese Geschichte müsste man der ganzen Welt mitteilen. Hier steht eine Frau, die den Mut hatte, ihre Träume zu verwirklichen. Sie bewies Ausdauer und wusste, ihre von Gott geschenkte Gabe zu nutzen.
Aus dieser Geschichte können wir schließen, dass diese Frau in ihrem Leben oft Pech hatte. Wir könnten sie leicht verurteilen. Aber Gott sieht alles anders. Er sät das Samenkorn des Guten und der Liebe für die Entwicklung der Menschen. Mary qualifizierte sich nicht nur in der Medizin, sondern auch in der Menschlichkeit. Gottes Werk ist ihr gelungen.
Schauen auch wir hoffnungsvoll in die Zukunft! Danken wir Gott für alle Gaben, die er uns schenkt. Eines muss uns aber klar sein: Mit Gott können wir nicht verlieren, sondern nur siegen!
Jesus Christus, der alles erfüllte, was in der Schrift über ihn geschrieben steht, sei mit euch!
Jesus erschien Maria Magdalena, die ihn zunächst nicht erkannte. Können wir uns ihre riesige Freude vorstellen? Wenn ein Mensch große Freude erlebt, kann er sie nicht für sich behalten. Darum ging sie zu den Aposteln und verkündete ihnen die frohe Botschaft: „Ich habe den Herrn gesehen, und das hat er zu mir gesagt.“ „Ich habe den Herrn gesehen, und das hat er zu mir gesagt.“
Du bist den Jüngern auf dem Weg erschienen. Herr, erbarme dich unser!
Du hast deinen Jüngern die Schrift gedeutet. Christus, erbarme dich unser!
Du hast vor den Augen der Jünger das Brot gebrochen. Herr, erbarme dich unser!
Jesus‘ Auferstehung ist unsere Hoffnung. Wir haben die Hoffnung auf das ewige Leben. Diese Hoffnung verkündete der Engel den drei Frauen. Die Osterereignisse erfüllen unsere Seelen mit Aufregung. Das Grab ist leer. Wichtig ist, dass wir uns dessen bewusst werden: Es ist wegen uns leer. Für uns ist das leere Grab das Symbol des größten Sieges. Als die amerikanischen Kosmonauten vom Mond zurückkamen, begrüßte Präsident Nixon sie mit folgenden Worten: „Das ist das größte Ereignis seit der Schöpfung der Welt.“ Auf diese Aussage antwortete der bekannte Missionar Billy Graham. „Das größte Ereignis der Welt ist die Geburt, der Tod und die Auferstehung Jesu Christi.“ Die Menschen können noch vieles vollbringen, aber niemand kann aus eigener Kraft Toten auferstehen. In dieser Beziehung ist die Auferstehung einzigartig.
Maria Magdalena weinte, weil sie dachte, den Herrn verloren zu haben. Wir dürfen voller Freude zum Vater beten.
Wir sind Christus in seinem Sakrament begegnet. Damit sein Frieden in uns bleibt, bitten wir
Selig die, die an Jesus glauben und ihm begegnet werden bei der Auferstehung der Toten.
Wir sind Christen. Allein dieser Name verleiht uns eine besondere Würde. Wir haben diesen Namen nicht von Menschen, sagt der heilige Chrysostomus. Niemand sagt: „Ich bin ein Petrianer oder ein Paulianer“, sondern wir haben unseren Namen von Jesus, von Jesus Christus. Der Name „Christ“ leitet sich von „Christus“ ab und bezeichnet einen, der der Salbung Christi teilhaftig ist. Christus heißt „Gesalbter“. Darum wurden wir in der Taufe gesalbt, um anzudeuten, dass wir Christen, Gesalbte des Herrn, sind. Alle Heiligen Gottes waren stolz auf diesen schönen Namen. Auf die Frage „Wie heißt du?“ antworteten sie mit einer Art Begeisterung: „Ich bin ein Christ.“ Ein hochgestellter Mann und treuer Freund Napoleons war im Taumel irdischer Größe tief gesunken. Als aber die Sterbestunde kam, rief er einen Priester. Als dieser seine Ermahnung mit den Worten anfing: „Mein Herr Graf, …“, unterbrach ihn der Kranke und sagte zu ihm: „Nein, lieber Pfarrer, die Titel haben für mich ihren Wert verloren.“ Ich bewahre und schätze nur den eines Christen. Dadurch, dass wir Christen sind, sind wir zugleich zur Würde der Kinder Gottes und zu Erben des Himmelreichs erhoben worden. O wie unendlich hoch haben alle Heiligen diese Würde geschätzt! Ludwig der Heilige wurde in Reims zum König gekrönt. Dennoch galt ihm die einfache königliche Hofkapelle in Poissy, in der er die heilige Taufe empfing, weit mehr als der prächtige Tempel in Reims, in dem er zum irdischen König gekrönt worden war. Als man ihn nach dem Grund dafür fragte, gab er zur Antwort: „Wie? Sollte ich den Ort, wo ich die heilige Taufe empfing, nicht höher schätzen als den, wo mir nur die vergängliche Würde eines irdischen Königs zu Teil wurde?” Taufe und so nach die Weihe und Würde eines Christen empfing, als den Ort, an dem mir nur die vergängliche Würde eines irdischen Königs zuteil wurde. In Reims wurde ich nur mit der vergänglichen Krone meiner Väter geschmückt und zum irdischen Herrscher gesalbt. In Poißl aber wurde ich geziert mit dem Diadem Jesu Christi und mit dem heiligen Öl der Erlösung gesalbt, um ein Kind Gottes zu werden. Durch die Krönung zu Reims erhielt ich nur das Recht, einen irdischen Thron zu besteigen, dessen Wert und Glanz mit meinem Tod erlischt. Durch die Taufe zu Poißl hingegen erhielt ich die Anwartschaft auf den Himmel und das Recht, ein Erbe Gottes und seiner ewigen, unaussprechlichen Herrlichkeit zu sein. Seht, ein so großer und mächtiger König hat seine Christenwürde höher geschätzt als all seine irdische Macht und Herrlichkeit.
Was würdet ihr von einem Kind sagen, das ein schönes neues Gewand erhält, sich damit aber sogleich im Kot wälzt? Gewiss, ihr würdet darüber böse und ungehalten werden. So ist es auch mit dem himmlischen Vater: Wenn wir die erhabene Würde des Christen mit Sünden und Lastern beflecken, wenn wir zwar Christen heißen, aber wie Heiden leben. Erkenne deine hohe Würde, o Christ, ruft uns deshalb der Heilige. Leo: „Da du nun der göttlichen Natur teilhaftig wurdest, so kehre ja nicht mehr zu deinem früheren niedrigen Wandel zurück.“ Und der heilige Maximus ruft jedem Christen zu: „Betrachte deinen Stand, o Christ! Betrachte deinen Stand, o Christ. Erkenne, wie groß du bist, und bedenke auch, wozu du verpflichtet bist. Antwort: Er will ein treuer Anhänger und Nachfolger Jesu Christi sein. Als Kind Gottes handle und wandle, Gott dem Herrn sei dankbar für die Gnade der Berufung zum Christentum. Ein wahrer Christ muss ein treuer Anhänger und Nachfolger Jesu Christi sein. Wenn du also Christ sein willst, musst du auch wie Christus leben. Trage diesen Namen doch nicht vergebens. Alexander der Große erfuhr einmal, dass einer seiner Soldaten ihn nacheifern wollte. Er sprach daher mit ernster Miene zu diesem feigen Krieger: „Entweder du legst deinen Namen ab, oder du handelst eines Alexanders würdig.“ Eben diese Forderung stellt auch Christus an uns: Entweder du legst deinen christlichen Namen ab, oder du handelst als Christ. Groß und edel muss der Christ in Glück und Unglück dastehen. Als der Sohn des alten Königs Menedem einst in ein gemeines Haus zu einem Freudenfest geladen wurde und deswegen den Vater um Erlaubnis bat, blickte dieser ihn mit königlichem Ernst an und sprach: „Du darfst hingehen, mein Sohn, aber vergiss nicht, dass du der Sohn eines Königs bist.“ So ruft auch Christus uns zu: „Vergesst nicht, ihr Christen, dass ihr Kinder Gottes seid.“
Wir müssen Gott, dem Herrn, auch herzlich für die Gnade der Berufung zum christlichen Glauben danken. Millionen haben das Glück noch nicht, vom Licht des Christentums erleuchtet zu werden. Sie sitzen im Schatten und in der Finsternis des Unglaubens. Dich aber hat er in seine Kirche berufen. Alfons der Weise von Aragonien, einer der frommsten und weisesten Regenten, pflegte zu seinen Freunden und Höflingen zu sagen: „Unaufhörlich danke ich meinem Gott nicht dafür, dass ich ein König bin, sondern dafür, dass ich ein Christ bin.“ Und die heilige Theresa rief noch auf ihrem Sterbebett: „Ich danke dir, Herr, der Himmel und der Erde, dass du mich zum Christentum und in deine heilige katholische Kirche berufen hast.” Von einem ähnlichen glühenden Dankgefühl sollen wir durchdrungen sein angesichts Gottes unendlicher Barmherzigkeit. Kein Tag soll vergehen, an dem wir Gott nicht für die Gnade der Berufung zum Christentum danken. Gewiss hat es noch niemand in der Stunde des Todes bereut, Christ gewesen zu sein.
Nicht alle Menschen freuten sich über die Auferstehung Jesu. Die Hohenpriester und Pharisäer wollten nicht, dass sich diese Nachricht verbreitete. Sie wollten die Wahrheit nicht erkennen. Aber nun eine Frage an uns: Bin ich bereit, die Wahrheit anzunehmen, auch wenn sie für mich unangenehm ist?
Predigt
Wir wissen, dass die Feinde Jesu die Soldaten bestachen, damit diese behaupteten, die Apostel hätten den Leib Jesu gestohlen. Die Soldaten haben das tatsächlich gemacht. Daraus können wir ersehen, dass sich ehrlose Menschen für Geld bestechen lassen, um Unwahrheiten zu verbreiten. Man sagt, dass man mit Geld alles erreichen kann. Ob wirklich alles, das ist die Frage. Aber Geld kann die Meinung der Menschen sehr beeinflussen. Das ist sicher. Heute verwenden wir dafür das Wort „Korruption“. Dabei muss es sich nicht immer um Geld handeln. Es kann sich auch um verschiedene Vorteile handeln, zum Beispiel um beruflichen Aufstieg.
Aus der darüber. Wir wir viel darüber. Die lateinische Redewendung „Cuius regio, illius religio“ besagt, dass der Herrscher eines Landes berechtigt ist, die Religion vorzuschreiben. Wer im Land die Macht hatte, mussten alle Bewohner desselben Staates anerkennen. Die Religionsüberzeugung wurde den Menschen von den herrschenden Machthabern aufgezwungen. Mit anderen Worten sehen wir, dass Geld das menschliche Denken beeinflusst. Das ist jedoch nicht der richtige Weg. Der wahre Weg zu religiöser Überzeugung ist Freiheit im Denken.
Der Naturforscher Eberhard Dennert schrieb ein Buch mit dem Titel „Die Religion der natürlichen Forscher“. Er führt die Namen von 300 herausragenden Wissenschaftlern auf und stellt fest, dass nur 20 von ihnen eine abweisende Einstellung gegenüber der Religion hatten. Bei 38 konnte er ihre Einstellung nicht feststellen, bei den übrigen 242 hingegen stellte er fest, dass sie an Gott glauben. Ein ähnliches Buch hat John Claver Monsma in New York herausgegeben. In diesem Buch führt er die Namen von vierzig bedeutenden Persönlichkeiten auf. Auch in Griechenland wurde ein ähnliches Buch herausgegeben, und zwar vom griechischen Astronomen Demokrit Kotsakis unter dem Titel „Hé epistrefe homilei”. In seinem Buch schreibt er, dass die meisten Wissenschaftler in seiner Heimat an Gott glauben. Und schließlich hat der wissenschaftliche Schriftsteller Hubert Muschalek in Berlin ein Buch mit dem Titel „Gottbekenntnisse moderner Naturforscher“ herausgegeben. Auch aus diesem Buch erfahren wir, dass die meisten Wissenschaftler an Gott glauben.
Es ist nicht gut, Menschen mit Geld zu einer religiösen Überzeugung zu verlocken und sie dazu zu bringen, ihren Glauben aufzugeben. Für seine Überzeugung soll der Mensch beten. Wir Menschen, die in der Gegenwart leben, haben Jesu Auferstehung nicht mit eigenen Augen gesehen. Wir glauben aufgrund des Zeugnisses der Menschen, die für Christus sogar ihr Leben geopfert haben. Kann jemand sein Leben für Christus opfern, wenn er keine persönliche Erfahrung mit Jesus gemacht hat?
Noch eine Sache möchte ich erwähnen. Viele Menschen fragen: „Hast du Gott gesehen?“ Die Antwort lautet: „Nein!“ „Wie kannst du dann behaupten, dass es einen Gott gibt?“ Auf diese Frage könnte ich so antworten: „Gibt es also nur das, was man sehen kann? Bedeutet das, dass Dinge, die ich nicht sehen kann, gar nicht ? Und noch etwas. Tausende und Abertausende Menschen haben Jesus gesehen und mit ihm Erfahrungen gemacht. Lügen all diese Menschen? Haben sich all diese Menschen das nur ausgedacht? Millionen Menschen haben also ihr Leben für eine Illusion geopfert? Nein, das ist unmöglich. Das war nur möglich, weil Jesus wirklich auferstanden ist. Er lebt, und all diese Menschen kamen zu der Überzeugung, dass er wirklich lebt.
Einführung
Der Tod „entkleidet“ jeden Menschen, nicht nur seiner Kleider, sondern auch seiner Arbeit, seiner Gesundheit, seiner Familie, seiner Erfolge usw. Glücklich kann der sein, der angesichts des Todes „bekleidet“ ist mit dem Glauben an die Liebe Gottes. Der Apostel Paulus schreibt an die Thessalonicher: „Wir aber, die wir dem Tag angehören, wollen nüchtern sein und uns rüsten mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil.“ An die Galater schrieb er: „Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus als Gewand angelegt.“ Wissen wir, was diese Worte für uns bedeuten?
Predigt
Aus dem Johannesevangelium hörten wir heute die Geschichte von Maria Magdalena. Sie überbrachte den Aposteln die Nachricht, dass der Stein vom Grab weggewälzt worden war. Man hatte Jesus gestohlen. Als Petrus und Johannes zum Grab kamen, fanden sie die Leinenbinden und das Schweißtuch. Dann schrieb der Evangelist Johannes von sich selbst: „Da ging auch der andere Jünger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte.” Das Evangelium erwähnt das leere Grab. Das Grab als Symbol des Todes ist leer. Durch seine Auferstehung hat Jesus die Kraft des Todes „entleert“, könnte man sagen. Er befreit uns dadurch von der Hoffnungslosigkeit des Todes und erfüllt uns mit verherrlichtem Leben. Er zeigt uns ein neues Leben. Alles Böse, das so stark schien, hat seine Kraft verloren. Es ist bereits entleert.“
Die Apostel liefen zum Grab. Atheisten behaupten, die Jünger hätten sich die Auferstehung Jesu ausgedacht. Sie erzählten vielen Menschen die Geschichte von der Auferstehung, und am Ende glaubten viele diesen Berichten. So einfach war das allerdings nicht, wie das Evangelium berichtet. Nach dem Tod Jesu dachten die Apostel zunächst darüber nach, wie ihr Leben ohne Jesus weitergehen und ihren Lebensunterhalt bestreiten sollten. Sie hatten die Nachricht von der Auferstehung Jesu nämlich irgendwie nicht wirklich verstanden.
Johannes schreibt, dass die Jünger die Leinenbinden und das Schweißtuch sahen. Wenn Jesus gestohlen worden wäre, hätten sie auch diese Sachen genommen, um den gestohlenen Leib zu bedecken. Jesus konnte nicht nur klinisch tot gewesen sein, sondern wenn er wieder zu sich gekommen wäre, wäre er vermutlich nicht nackt davongegangen. Es handelte sich aber auch nicht um eine Wiedererweckung in seinem ursprünglichen Leib wie bei Lazarus.
Erst allmählich dämmerte es Johannes, dass es sich hier tatsächlich um eine Auferstehung handelte. Wie die anderen Apostel musste auch er die Bedeutung der Auferstehung erst erfahren. Es geht um den Übergang vom Sichtbaren und Greifbaren ins Unsichtbare und ins Übernatürliche, was unsere menschliche Vorstellungskraft bei Weitem übersteigt. Je mehr ein Mensch mit Gott verbunden ist, desto weniger Probleme hat er mit Leiden, Sünde und Tod. Durch seine Auferstehung zeigt Jesus, dass er mächtiger ist als alles Böse in der Welt. Das ist die Botschaft von Ostern. Für uns ist der Glaube an die Auferstehung von erheblicher Bedeutung. Unsere Welt ist eine materielle Welt und wir sind für Gottes Welt bestimmt. Wenn wir das begreifen, werden wir keine Angst vor Krankheit, Alter oder dem Tod haben, denn er ist nur ein Übergang vom irdischen ins ewige Leben.
Der Jesuit Anthony de Mello schrieb Folgendes: „Die Mystik ist die Auferweckung in die Wirklichkeit.“ Ein Mystiker ist ein Mensch, der in einer anderen Welt lebt. Gott hat ihn aus seinen Illusionen, in denen er gefangen war, befreit. Ostern soll uns von Illusionen befreien und zur Wirklichkeit führen.
Ein Beispiel dazu: Eine Frau war mehr als 20 Jahre lang Mesnerin. Dann wurde sie schwer krank. Als ein Priester kam, um sie zu besuchen, sagte sie zu ihm: „Wenn Sie mich begraben, möchte ich in einer Hand den Rosenkranz und in der anderen eine Gabel haben.“ „Eine Gabel?“, wunderte sich der Priester. Die Mesnerin antwortete: „Ich nahm an vielen Festveranstaltungen teil. An alle erinnere ich mich nicht mehr. Aber auf einer Feier sagte der Kellner zu mir, als ich die Teller aufeinanderstapelte: ‚Die Gabel lassen Sie bitte noch da!“ Das bedeutete für mich, dass noch ein Dessert kommt. Aber das war sicher kein Pudding und auch kein Eisbecher. Dazu braucht man keine Gabel. Wenn der Kellner mir aber sagt, dass ich meine Gabel noch dalassen soll, dann bedeutet das, dass ich noch etwas Schmackhaftes zu erwarten habe. Genau das sollen die Leute auf meinem Begräbnis reden. Wenn sie die Gabel in meiner Hand sehen, werden sie fragen, was das zu bedeuten hat, und Sie, Herr Pfarrer, werden ihnen erklären, dass ich nach meinem Tod auf etwas Schmackhaftes warte.
Ostern ist so ein Zeichen. Es bedeutet: Ich warte auf das ewige Gastmahl im Reich Gottes!
In einem buddhistischen Kloster in Thailand gibt es ein verlockendes Angebot für ein neues Leben. Für nur 4 Euro werden Bestattungsrituale veranstaltet, für alle, die glücklicher geboren werden wollen. Sie legen den Besucher in einen besonderen Sarg, um den Tod zu simulieren. Nach diesem augenblicklichen Tod folgt die Wiedergeburt.
Hoffentlich betrachten wir Christen das nur als eine Eigenart einer anderen Kultur. Menschen auf der ganzen Welt sehnen sich nach Befreiung von Unheil, von allem Bösen, von jedem Unglück und jeder Trauer – sie wollen nur das Glück. Wenn ein Mensch in einem Sarg liegt, wird klar, dass das Leben vergänglich ist. Da lohnt es sich nicht, reich zu sein oder ehrgeizig zu sein. All das wird einmal nicht zählen. Der Aufenthalt im Sarg ist keine Reinigung nach kurzer Zeit, wie es der Buddhismus lehrt. So etwas gibt es im Christentum nicht. Wir müssen nur an Jesus denken. Er war nicht nur scheinbar tot, sondern wirklich tot. Im Evangelium heißt es über Josef von Arimathäa: „Dann legte er ihn in ein neues Grab, das er für sich selbst in einen Felsen hatte hauen lassen.“
Durch seinen Tod und seine Auferstehung hat Jesus den Tod selbst begraben. Während wir in der Fastenzeit viel über das Leiden und den Tod Jesu nachdenken, sollen wir in der Osterzeit über seinen Sieg über den Tod meditieren. Glaube an die Auferstehung bedeutet, Gott die Gelegenheit zu geben, in unserem Dasein zu existieren.
Der französische Schriftsteller und Journalist Raoul Follereau (1903–1977) schrieb: „Ich kenne Gott nicht, aber er kennt mich. Darin liegt meine Hoffnung. Anders gesagt: Gott, ich zweifle manchmal an dir, aber du zweifelst nicht an deiner Liebe zu mir. Das ist meine Hoffnung.“
Lassen wir uns von Jesus ermutigen, der immer bei uns ist und uns durch seine Auferstehung immer wieder Hoffnung schenkt!
Die gegenwärtigen Menschen charakterisiert die Sehnsucht nach den Siege. Es äußert sich im persönlichen und Arbeitsleben, auch im Sport. Der Mensch will im Wettkampf bestehen, siegen, den Kampf gewinnen. Das Wort ,,der Sieg“ ist ein passender Ausdruck der Auferstehung Jesu Christi. Auferstehung Jesu Christi, beweist, dass Jesus der Sieger über den Tod ist. Was brachte Jesus Auferstehung den Aposteln, den Menschen, die Christus kannten und liebten? Vor allem große Freude. Alle erfüllte das Glück. Was brachte Jesus Sieg den folgenden Generationen. Vor allem. den Mut Christus nachzufolgen, zeugen von ihm, sich auf die Begegnung mit Christus freuen. Jesus Sieg verursachte, dass die Christen bereitwillig waren, füChristus, große Opfer zu bringen, für ihn die großen Schmerzen zu ertragen. Was bringt Christus Sieg uns? Wir leben nicht in der Gesellschaft, die direkt die Christen wegen ihrem Glauben verfolgt würde. Sogar viele Werte, die Christentum brachte, sie schätzen. Zum Beispiel die Gleichheit aller Menschen, die menschliche Rechte, die Respektierung der menschlichen Freiheit. Viele Menschen sagen zwar, dass sie an Christus glauben, aber sie Christus folgen nicht, sie leben nach dem Evangelium nicht. Wenn wir fragen warum nicht die Antwort ist leicht. Christus nachzufolgen bedeutet vorbereitet zu sein Opfer zu bringen. Aber das ist nicht gültig nur in Religion, sondern auch beim Studium, im Sport. Wer siegen will, muss Jahre und Jahre trainieren. Zum Schluss möchte ich euch eine Geschichte aus Uganda erzählen. Es schreibt sich das Jahr 1973. In Uganda herrscht der Diktator Idi Amin. Er verfolgt blutig die Christen. Er verbot den Priestern zu wirken. Der junge Priester Kefa Sempangi entschloss sich, trotzdem Gefahr und Verbot die heilige Messe zu zelebrieren und zu predigen vom auferstanden Jesus. Die Tausende Menschen versammelten sich auf der heilige Messe. Nach der heilige Messe kam zu ihm der Chef der Geheimpolizei und sagte zu ihm. Wir sind gekommen dich zu toten, weil du das Befehlt Idi Amin nicht gehorchen hat. Wenn du etwas noch sagen willst, sagst du das gleich. Der Priester begann zu zittern. Aber Jesus gab ihm den Mut zu sprechen. Im Christus bin ich schon gestorben und mein wirkliches Leben ist schon in Gott. Also nicht mein Leben ist in Gefahr, sondern Ihr.Möge euch Gott vor der ewigen Verdammnis retten. Der Kommandeur sah an Priester ohne Worte und dann sagte er. Konnte Sie für mich beten. Der Mut dieses Priester brachte den Chef der Geheimpolizei zum Christus zurück. Sind wir uns dessen bewusst, was viele Menschen für Christus geopfert hatten und was wir sind bereit für Christus opfern?
Er starb für dich. Im Radio wurde gemeldet, dass in einem Dorf in Indien drei Menschen an einem unbekannten Grippevirus erkrankt sind. Viele Menschen schenkten dieser Nachricht keine große Aufmerksamkeit. Am Abend wurde im Radio berichtet, dass in einer Stadt in Pakistan 30.000 Menschen an dieser unbekannten Krankheit gestorben sind. Zwei Tage lang war dies die Hauptnachricht im Rundfunk. Diese Krankheit verbreitete sich also sehr schnell. Alle Staaten ließen ihre Grenzen schließen. Alle Flüge wurden storniert. Vier Tage lang lebte die Menschheit in unglaublicher Angst. Die Priester predigten in den Kirchen: „Da kann uns nur noch Gott helfen. Vielleicht gibt er uns damit ein Zeichen.“ Viele Ärzte suchten ein Gegenmittel, aber vorerst vergebens. Dann allerdings verbreitete sich plötzlich die Nachricht, dass der Code gefunden wurde und ein Gegenmittel erzeugt werden kann. Dazu würde man das Blut eines Menschen benötigen, der nicht angesteckt ist. Die Menschen wurden aufgefordert, ihr Blut untersuchen zu lassen. Die Ärzte untersuchten Hunderttausende von Menschen. Schließlich fand man in einem Krankenhaus einen Jungen mit hundertprozentig reinem Blut. Die Menschen waren glücklich und weinten vor Freude. Die Ärzte sagten jedoch: „Wir brauchen das ganze Blut dieses Buben.” Sie teilten den Eltern mit, dass nur ihr Sohn die Menschheit retten könne, dabei aber sterben werde. Der Junge opferte schließlich sein Leben für die Menschheit. Seine Eltern könnten zu den Menschen sagen: „Unser Sohn starb für euch!” Das ist doch interessant. Genauso sagt Gott: „Mein Sohn starb für dich!” Gott, hilf uns, dass wir die große Liebe verstehen können, die der Tod deines Sohnes für uns bedeutet!
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ID used to identify users for 24 hours after last activity
24 hours
_gat
Used to monitor number of Google Analytics server requests when using Google Tag Manager
1 minute
_gac_
Contains information related to marketing campaigns of the user. These are shared with Google AdWords / Google Ads when the Google Ads and Google Analytics accounts are linked together.
90 days
__utma
ID used to identify users and sessions
2 years after last activity
__utmt
Used to monitor number of Google Analytics server requests
10 minutes
__utmb
Used to distinguish new sessions and visits. This cookie is set when the GA.js javascript library is loaded and there is no existing __utmb cookie. The cookie is updated every time data is sent to the Google Analytics server.
30 minutes after last activity
__utmc
Used only with old Urchin versions of Google Analytics and not with GA.js. Was used to distinguish between new sessions and visits at the end of a session.
End of session (browser)
__utmz
Contains information about the traffic source or campaign that directed user to the website. The cookie is set when the GA.js javascript is loaded and updated when data is sent to the Google Anaytics server
6 months after last activity
__utmv
Contains custom information set by the web developer via the _setCustomVar method in Google Analytics. This cookie is updated every time new data is sent to the Google Analytics server.
2 years after last activity
__utmx
Used to determine whether a user is included in an A / B or Multivariate test.
18 months
_ga
ID used to identify users
2 years
_gali
Used by Google Analytics to determine which links on a page are being clicked