Archiv für den Monat: September 2017
Hl.Hieronymus Lk 9, 43-45
Jesus Christus, der sagte: Denn, der Sohn des Menschen wird in die Hände der Menschen überliefert werden, sei mit euch.
Das übersetzende Buch in der Welt ist die Heilige Schrift. Dieses Buch nennen wir die Bibel. Die Bibel enthält 72 Bücher. Diese Bücher sind nicht gleich groß. Einige von ihnen haben nur ein Paar Seite. Der heilige Hieronymus übersetze die Heilige Schrift aus ursprünglichen Sprachen in die lateinische Sprache. Und so entstand das Werk, das wir Vulgata nennen.
Jesus du hast die Wunder getan. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns eingeladen, im Gottes Reich zu leben. Christus, erbarme dich unser.
Du sagst uns,wie wir leben sollen. Herr, erbarme dich unser.
Der heilige Augustinus sagte,die Heilige Schrift kennen, bedeutet Christus kennen. Die Heilige Schrift war ursprünglich in aramäischen, hebräischen und später hauptsächlich das Neue Testament in griechischen Sprache. Wenn das Christentum verbreitete sich in vielen Ländern, viele Leute beherrschten die Sprache nicht. Hieronymus übersetzte auf Veranlassung des Papstes Damasius die Heilige Schrift in die lateinische Sprache. Die lateinische Sprache, war die Sprache, des römischen Reiches. Nach der Tradition erkämpfte Hieronymus viele körperliche und geistliche Kämpfe. Satan wollte ihn von diesem Werk abbringen und verekeln. Hieronymus aber hielt aus und wir sind heute Hieronymus dankbar. Vulgata ist die Übersetzung, die die Kirche gebrauchte viele Jahrhunderte lang. Ich habe schon gesagt, dass die Heilige Schrift, mehrere Autoren hat und doch die Heilige Schrift hat einen gemeinsamen Autoren und das ist der Heilige Geist. Er gab ihnen ein, was sie schreiben sollen. Dabei behielt Er ihnen ihre Fähigkeiten, Kenntnisse und behüte sie vor dem Irrtum. Bei der Übersetzung ist die Hilfe des Heiligen Geistes auch notwendig. Es ist sehr wichtig, dass die Übersetzung den Sinn des ursprünglichen Text bewährt. Jede Übersetzung in die Volkssprache muss die Kirche anerkennen. Seinen wir dankbar, dass wir die Heilige Schrift in unserer Muttersprache lesen können und so geistlich zu wachsen.
Jesus lehrt seine Jünger beten, um ihren Glauben zu stärken. Daher wollen auch wir beten.
Jesus hat den Frieden am Kreuz durch sein Blut gestiftet. Deshalb bitten wir.
So spricht der Herr. Wenn ich über die Erde erhöht bin, werde ich alle zu mir ziehen.
Hl.Michael, Gabriel, Rafael, Erzengel
Jesus Christus, der Herr, über dem die Enel auf und niedersteigen sei mit euch.
Wir wissen aus der Bibel, dass es auch geistige Wesen gibt, die wir Engel nennen. Drei Engel sind uns mit Namen genannt. Ihre Namen sind: Michael, Gabriel und Rafael. Ihr Fest feiern wir heute.
Jesus, die Engel verkündeten deine Geburt, Herr, erbarme dich unser.
Jesus, der Engel tröstete dich im Getsemani Garten.Christus, erbarme dich unser.
Jesus, Engel waren Zeugen an den Höhepunkten deines Lebens. Herr, erbarme dich unser.
Kann jemand von uns das sagen, was sagte Jesus von Nathanael: Siehe, ein rechter Israeliter, in welchem kein Falsch ist. Nathanael war treu dem Gesetzt. Er hielt die Tradition des Volkes ein. Mit der Hilfe seines Freundes Filip begegnete er Jesus. Was aber hat das gemeinsam mit den Engeln. Wie Nathanael auch die Engel waren treu Gott. Michael bedeutet; Wer ist wie Gott? Gabriel-Gottes Kraft und Rafael- Gottes Medizin. Wir wissen weiter, dass Engel der Bote bedeutet. Und diese Boten bestanden treu darin, mit wem sie Gott beauftragte. Michael führte den siegenden Kampf gegen Luzifer, der seinem Schöpfer sagte. Non serviam. Ich werde nicht dienen. Gabriel teilte dem Zacharias der Geburt seines Sohnes/Johannes der Täufer/ mit und Maria dass sie, die Mutter Gottes wird. Und Rafael begleitete Tobias, und rettete ihm das Leben und seinen Vater heilte. Michael spricht uns heute an, damit wir treu unsere Pflichten erfüllen. Damit wir unsere Pflichten, nicht nur dann erfüllen wenn es mir gefällt, wenn es mir passt, entspricht. Die Vorwände, Bagatellisieren der Pflichten, machen nur das, was nötigste ist, Die Berechnung, Spekulation ist nicht gute Visitkarte der Christen, und das kann man nicht damit vergleichen, in dem Gabriel das Beispiel ist. Gott beauftragt auch uns, bekanntmachen unsere Umgebung mit Christus.
Rafael heilte den älteren Tobias und den jüngsten dem Leben rettete. Unsere Aufgabe ist die Menschen vor den Sünden bewahren vor dem ewigen Tod zu bewahren. Die Krankheit vernichtet den Leib /zeitweilig/ die Sünde vernichtet die Seele auf ewig. Wir sehen, dass wir von den Engel viel lernen können.
Zum Vater, der die Herzen durchschaut und alle unsere Sorgen und Anliegen kennt,dürfen wir beten.
Die Engel sind unsere Begleiter. Sie führen uns zum Frieden, um den wir den Herr bitten.
Selig, die an den Sohn Gottes glauben und den Himmel offen sehen werden.
26. Sonntag A Mt 21, 28-32
26.Sonntag 2017 Es reute ihn und er ging hin
Einführung
Jesus erzählt das Gleichnis von zwei Söhnen. Der eine von ihnen sagte: Ich gehe in den Weinberg arbeiten, aber er ging nicht. Der zweite sagte zwar: Ich will nicht. Es reute ihn und er ging später doch. Das Gleichnis enthält zwei Wahrheiten. In jedem Menschen befindet sich der erste und auch der zweite Sohn.
Predigt
Wir sagen oft: Ja, Herr, dein Wille geschehe! Wir wollen eins sein mit Gott, aber dann gelingt es uns doch nicht, wir tun etwas anderes. Gibt es auf der Welt überhaupt einen Menschen, der Gottes Gesetze nicht verletzt? Ist jemand so vollkommen, dass er bei der Eheschließung Liebe und Treue verspricht und sein Versprechen auch das ganze Leben lang hält? Wie oft sagt ein Mensch bei der Beichte: Ich verspreche, nicht mehr zu sündigen und jede Gelegenheit zur Sünde zu meiden. Andererseits lebt in uns ein Mensch, der oft zu Gott sagt: Ich will es nicht bereuen, aber dann bereut er es doch. Wir besiegen die Bequemlichkeit und die Versuchung. Wir finden Zeit für das Gebet. Wir grüßen den Menschen, der uns weh getan hat. Wir sagen, dass Gottes Gebote schwer sind, aber schließlich erkennen wir die vernünftigen Gründe und bereuen unsere negative Einstellung dazu. Natürlich sind beide Söhne in uns, aber es ist wichtig, dass in uns jener Sohn die Oberhand gewinnt, der um seine Sünden weiß, sie bereut und später dann in den Weinberg geht, um zu arbeiten.
Der Jesuit Anthony de Mello lebte viele Jahre in Indien und kannte die östliche Spiritualität gut. Er sagte, es sei ein Problem, dass der Mensch zwischen Vorstellung und Wirklichkeit nicht unterscheiden kann. Die Vorstellung – das ist ein Wein – ist noch kein Wein – und die Vorstellung – das ist eine Frau – ist noch keine konkrete Frau.
Das heutige Gleichnis entdeckt die Natur des Menschen. Er sagt manchmal etwas und agiert dann ganz anders. Ja, Herr, ich gehe, aber er ging nicht. Es kommt vor, dass der Mensch diese oder jene Vorstellung hat, aber diese durchzusetzen, ist schwierig, da wird er nämlich mit der Wirklichkeit konfrontiert. Eine Vorstellung, die wir haben, kann ein Hindernis sein, die Wirklichkeit zu erkennen. Manche Menschen haben die Vorstellung, dass sie keine Sünden haben. Sie finden Entschuldigungen für all ihre Taten. Ihre Vorstellung von Gott ist weit entfernt von der Wirklichkeit. Es ist wichtig, die Wirklichkeit zu erkennen und nicht nur die Vorstellung. Nur so erkennen wir unsere Fehler. Doch auch die Erkenntnis ist noch nicht alles. Wir müssen das, was wir als richtig erkannt haben, in unserem Leben verwirklichen. Gott will unsere Taten sehen.
Ein Beispiel: Ein 48 jähriger Mann hatte einen Unfall. Der Arzt sagte zu ihm: Ihr Zustand ist sehr ernst. Dieser antwortete: Herr Doktor, könnte ich doch noch meine Frau und meine Kinder sehen? Seine Frau ist gekommen. Der Mann nahm sie bei der Hand und sagte: Frau, es ist sehr schön, dass wir uns gefunden haben. Jetzt liebe ich dich noch mehr als am Anfang. Du warst wirklich mein großer Halt. Ich danke dir und auf Wiedersehen. Dann rief er seine älteste Tochter zu sich: Als du geboren wurdest, hatte ich viel Freude. Ich habe gesehen, wie du gewachsen bist, wie du der Mutter immer ähnlicher wurdest. Er rief auch seinen Sohn zu sich: Andreas, als du geboren wurdest, was ich sehr stolz auf dich. Dann rief er die jüngste Tochter zu sich und sagte zu ihr: Als du uns geboren wurdest, waren wir schon älter. Aber du warst für uns ein Segen. Für alles was du an Freude in unser Haus gebracht hast, danke ich dir und nun auf Wiedersehen. Zum Schluss kam der Sohn Karl. Der Vater sagte zu ihm: Mit dir haben wir viele Sorgen. Du hast dich von Gott getrennt und gehst einen schlechten Weg. Du weißt, dass ich dich trotzdem immer liebte. Lebe wohl! Karl ergriff den Vater bei der Hand und sagte: Vater, warum sagst du zu mir Lebe wohl und zu den anderen auf Wiedersehen. Da sagte der Vater: Mein Sohn, ich weiß, dass ich mich mit ihnen allen bei der Auferstehung treffen werde. Aber dich werde ich dort nicht sehen, weil du dich von Gott entfernt hast. Karl kniete plötzlich nieder und sagte zu seinem Vater: Verzeih mir! Der Vater sagte zu ihm: Bitte Gott um Verzeihung und fange an, mit ihm leben. Karl fragte: Vater, wird mir Gott verzeihen? Da antwortete der Vater: Ja, wenn du alles aufrichtig bereust. Mein Sohn, auf Wiedersehen! Aus dieser Geschichte wird offenbar, dass das Sterben des Vaters Karl zu einer Bekehrung führte. Auch in Karl lebten zwei Söhne. Das Entscheidende ist, dass in ihm schließlich der zweite Sohn siegte. Das soll auch unser Weg sein!
Donnerstag der 25.Woche Lk 9,7-9
Jesus Christus, dessen Geheimnis dem Unglauben verschlossen bleibt, sei mit euch.
Der Vierfürst Herodes hörte von allem, was wird geschehen und er war in der Verlegenheiten, weil einige sagten: Johannes der Täufer ist auferstanden. Er aber wusste, dass Johannes hingerichtet wurde. Die anderen sagten dass Elija erschien. Herodes war neugierig, wer ist das, wo von wem ich solches höre. Und er wollte ihn sehen.
Jesus du kamst als der seit Urzeit von Gott Verheißene.Herr, erbarme dich unser.
Viele haben dich auf dieser Erde nicht erkannt. Christus, erbarme dich unser.
Du wirst im Glauben von denen erkannt, die dir dienen. Herr, erbarme dich unser.
Herodes Tetrarch macht uns zu Schande. Er wollte Jesus sehen. Er war der Herrscher, und er hörte von Jesus von mehreren ,, Quellen“ darum sind auch die Nachrichten von Jesus verschiedene. Viele halten Christus für Elijas, oder für einen anderen Propheten. Wir wissen, dass Herodes Christus aus der Neugier erkennen wollte, nicht darum damit er an ihn glaubte und ihm folgte. Heute leider viele Leute haben fast keine Interesse Jesus besser erkennen. Nur ein kurzes Beispiel. Gehen sie in Bratislava. Besuchen sie die Gymnasien, die Mittelschule, und fragen sie, wie viel Schüller und Schülerinnen besuchen die Religion Stunden. Ich kann ihnen das sagen sehr wenig. Wie viel Menschen besuchen regelmäßig die heilige Messen. Und die Antwort, sehr wenig. Ich denke jetzt nicht an die Atheisten, ich denke hier an die Menschen, die getaut wurden, aber die im Glauben ganz gleichgültig sind. Und doch, das ist die Pflicht für jeden Christ. Die Zeit für Christus suchen und finden. Mit Christus sich im Gebet treffen, ihm zu danken, für alles was wir haben, was wir von ihm bekommen haben. Es wäre gut, dass wir über unser Leben nachdenken, nicht in einem Irrtum bleiben, dass alles von sich selbst ist, dass wir Menschen kein Ziel haben, dass wir nur so zufällig auf der Erden erschien. Alles hat sein Ursprung in Gott, und Jesus ist gekommen, damit er den Weg zeigte und ermöglicht uns hilft uns zu Gott zu kommen.
Da wir wissen, dass Jesus der Sohn des lebendigen Gottes ist, dürfen wir voll Vertrauen zum Vater beten.
Gottes Großtaten sind erstaunlich. Wer sein Tun begreifen will, muss um seinen Frieden bitten.
Selig, die an Jesus Christus glauben, damit sie ihn schauen dürfen in seiner Herrlichkeit,
Vinzenz von Paul
Jesus Christus, der Mitleid hatte mit den Menschen, sei mit euch.
Vinzenz von Paul wurde 24.April 1581 in einer einfachen Bauernfamilie geboren. Mit fünfzehn Jahren nahm er sein Studium am Kolleg von Dax auf und wurde am 23. September 1600 zum Priester geweiht. Sein Leben war in einzigartiger Weise dem Dienst am Menschen gewidmet.
Jesus aus Liebe bist du Menschen geworden. Herr, erbarme dich unser.
Du hast deine Jünger zu Boten der Liebe berufen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast all unser Tun unter das Gebot der Liebe gestellt. Herr, erbarme dich unser.
Vinzenz kannte die Übel seiner Zeit: Unwissenheit, Verarmung, geistige Trägheit selbst bei Geistlichen. Er hatte besonders auf seinen Missionen, die Erfahrung gemacht, dass der Mangel an lebendigem Glauben und die Unwissenheit in Sachen der Religion. Vinzenz gründete den Oden der Missionspriester später Lazaristen oder Vinzentiner genannt. Die größte Armut herrschte in der Versammlung dieser eifrigen Priester, der Ärmste war Vinzenz. Sein Zimmer war ein kleines, gewöhnlich ungeheiztes Stübchen mit einem hölzernen kleinen Tisch , zwei Strohsesseln und einem ärmlichen Bett. Seine Kleidung war reinlich ,aber ganz einfach und oft geflickt. Seine liebsten Speisen waren die Über bleibsel der Brüder. Je größer seine Sparsamkeit für sich und seine Brüder, desto freigebiger war seine Barmherzigkeit gegen die Armen. Wo die Religion aus dem Herzen weicht, da weicht auch der Segen Gottes und mit der Liederlichkeit geht allgemeine Verarmung Hand in Hand. Um diesem Übel abzuhelfen, suchte er den heiligen Glauben und die christliche Liebe in die Herzen zu pflanzen, und durch nimmer versiegende Barmherzigkeit der Verarmung abzuhelfen. Er sah ein, dass nur mit vereinten Kräften geschafft werden könne und Gott sandte in der Person der der frommen der frommen, von heiliger Nächstenliebe entflammten Witwe Le Gras, geborene Louise Marillac, eine eifrige Gehilfin. Durch ihre Mitwirkung gelang es ihm eine Verein von Frauen zu gründen, welche die Notleidenden unterstützten. Unendlich viel Gutes hat dieser Verein bewirkt.und noch heuzutag wirkt er zum Segen von Tausenden.
Da die Botschaft vom Reich des Vaters zu uns gekommen ist und wir aufgenommen sind, dürfen wir voll Vertrauen beten.
Die Frucht unserer Liebe ist der Friede des Herrn. So wollen wir beten.
Selig, die als Jünger dem Herrn angehören und eingehen in die Ernte seines Reiches.
Dienstag 25.Woche Lk 8,19-21
Jesus Christus, der Brüder und Schwestern genannt hat, die sein Wort befolgen, sei mit euch.
Jesus sagt zu uns im heutigen Evangelium, dass wir seine Brüder und Schwestern sind, wenn wir seine Worte verwirklichen, oder anders gesagt, wenn wir nach seine Lehre leben.
Jesus, du hast uns dein göttliches Leben geschenkt. Herr, erbarme dich unser.
Du bist gekommen, den Willen des Vaters zu erfüllen. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns zu deinen Brüdern und zu Kindern des Vaters gemacht.
Die Worte von Jesus sollte uns verständlich sein. Wenn Jesus berichtet wurde dass deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen dich sehen, Jesus antwortete, meine Mutter und meine Brüder sind diese, die das Wort Gottes hören und tun. Nachdem, was der Mensch die Erbsünde begangen war, änderte sich die Natürlichkeit des Menschen. Der Mensch will auf der Sünde nicht verzichten, aber er will auch nicht zulassen, ich sündige. Darum sagt er: Das was ich mache, ist keine Sünde, Heute leben wir in einer anderen Welt. Aber es gibt die Leute, die sagen. Ich bin ein schwacher Mensch und Gott liebt mich, trotz meiner Sünden. Und diese Menschen kämpfen gegen ihre Fehler und Sünden nicht. Nur die Wahrheit ist. Wir können nicht zu Gott gehören, wenn wir freiwillig in den Sünden leben. Wir können nicht sagen: Heute gültig Gottes Gebote nicht. Der Mensch hat keine Berechtigung bestimmen, was vom moralischen Gesichtspunkt gut oder böse ist. Unsere Aufgabe ist, sich bemühen Gottes Wort erkennen, und es in unserem Leben verwirklichen, auch dann wenn es nicht immer leicht ist. Bitten wir dazu Gottes Hilfe.
Da wir Brüder und Schwestern Jesu Christi geworden sind, dürfen wir es wagen zum Vater zu beten.
Wer Gottes Botschaft aufnehmen und leben will, muss den Frieden suchen. Um Frieden wollen wir beten.
Selig, die Gottes Wort hören und befolgen, damit sie hingelangen zur Herrlichkeit des Vaters.
Montag der 25. Woche Lk 8, 16-18
Niemand aber, der eine Lampe angezündet hat, bedeckt sie mit einem Gefäß oder stellt sie unter ein Bedeckt, sagte Jesus, er sei mit euch.
Jesus will uns durch das heutige Evangelium sagen, dass wir unser Christentum, unsere Taten, nicht verbergen können. Wir können unser Christentum im geheimen leben, sondern offen,
Jesus, dein Wort ist Licht und Wahrheit, Herr,erbarme dich unser.
Dein Wort ist Kraft und Gnade. Christus, erbarme dich unser.
Dein Wort ist Heil und Leben. Herr, erbarme dich unser,
Wir sind verantwortlich für die Lehre Jesu Christi. Jesus will, dass die Hörer richtig und mit dem Profit, die Bedeutung seiner Worten und seine Lehre begreifen und in ihrem Leben verwenden. Es gibt die Werte, die uns tief durchdringen sollen, sie sich aneignen. Es ist nicht genug, dass ich die Lehre Jesu kenne. Wir haben die Pflicht mit diesem Lehre bereichern die Menschen, die, dieses Erkenntnis nicht bekommen haben. Können wir uns das Leben ohne die Sonne vorstellen? Die Wissenschaftler wäre nicht das Leben auf der Erde und in 24 Stunden würde die Temperatur auf Minus 250 Grad sinken. So geht die Welt ohne Gott aus. Ein Christ soll mit seinem Leben das Licht bringen, Jeder von uns ist verantwortlich, wie er diese Aufgabe, erfüllen wird. Ein Christ fürchtet nicht die Schwierigkeiten, das Kreuz. Er vertraut auf Gott, er arbeitet mit seinen Gaben zusammen. Gott rechnet mit uns, und wir wollen ihn nicht enttäuschen. Es ist wichtig, dass unser Glaube lebendig ist. Damit wir klar um unser christliche Leben zeugen.
Wir dürfen Gott unseren Vater nennen, weil er sich in seinem Sohn als Vater erwiesen hat. So beten wir voll Vertrauen.
Der Friede Christi schließt alle ein, auch die Feinde, weil er für alle gestorben ist, und will, dass alle leben.
Ihr seid heilig, denn ich euer Gott bin heilig.
Der Lebenslauf des ,, alten“ Menschen
Oder wißt ihr nicht, dass wir so viele auf Christus Jesus getauft worden sind, auf seinen Tod getauft worden sind?So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe auf den Tod, damit , so wie Christus aus den Tod auferweckt worden sind durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit des Lebens wandeln. Denn wenn wir mit ihm einsgemacht worden sind in der Gleichheit seines Todes, so werden wir es auch in der seiner Auferstehung, da wir dieses wissen , dass unser alter Mensch mittgekreuzigt worden ist , damit der Leib der Sünde abgetan sei, dass wir der Sünde nicht mehr dienen. Denn wer gestorben ist, ist freigesprochen von der Sünde. Röm 6,3-7
Diese Sätze aus dem Brief an den Römer enthält eine Menge Informationen. Aber sind dort die Termine, die wir nicht immer gut verstehen und begreifen. Was bedeutet der alte Mensch, der Leib der Sünde, die Taufe auf den Tod, mit ihm begraben worden? Kommen wir das erklären.
Der alte Mensch wurde in diesem Augenblick geboren, als der Mensch sich im Paradies entschloss, auf Gott nicht mehr vertrauen. Seine Identität bisher darauf gegründet, dass er durch Gott geliebt wird, dass er Gottes Kinder ist, plötzlich brach zusammen und der Mensch musste sich die Frage stellen. Wer bin ich? Was suche ich in dieser Welt? Und die Antworten sind verschiedene. Wir sind die schwachen Menschen. Wir wissen nicht, was Gott mit uns will, beabsichtigt. Oder einige sagen: Was jemandem ,, verhängt“ beurteilt ist, das wird ihn nicht verfehlen. Wie habe ich schon gesagt, der alte Mensch ist der Mensch, der auf Gott nicht vertraut. Und wenn der Mensch auf Gott nicht mehr vertraut, liebt er Gott nicht mehr. Eher hält der Mensch Gott für die Bedrohung für sein Leben. Und wenn der Mensch auf Gott nicht vertraut, kann er sich auf ihn nicht verlassen. Er muss lernen, allein zu leben, auf seine eigene Kräfte sich verlassen. Das ist die Sünde und diese Sünde erzeugt weitere Sünde. Im Grunde gesagt : wir denken , tun anders als Jesus. Viele Menschen denken so. Es ist nicht möglich, in unserer Welt so leben wie Jesus. Es ist aber klar, dass der alte Mensch keine Zukunft hat. Der alte Mensch ist unfähig der Anteil an der Freude Gottes Reiches zu haben. In gleicher Weise, wie ein Blinder kann nicht einen Stummfilm ,, auskosten“ genießen. Solange sind wir die alte Menschen, sind wir nicht fähig im Himmel zu leben. Der heilige Paulus betont, der alte Mensch muss sterben. Wir kennen seine Worte. Wir wissen dass unser alter Mensch mitgekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde abgetan sei, dass wir der Sünde nicht mehr dienen. Das machte Jesus. Noch einmal. Wie wurde der alte Mensch geboren? Durch das Misstrauen gegen Gott. Dieses Misstrauen ist die Nahrung, die den alten Menschen ,, ernährt“. Darum kam Jesus, damit er uns seine Liebe beweist. Gott zeigte in Jesus, dass er uns bis zum Äußersten liebt. Kein Opfer war für Gott genug groß. Gott liebt uns ohne Grenzen. Damit er verleugnete die Überzeugung, das Gott uns nicht liebt. Jesus gab mit seinem Kreuz dem alten Menschen den tödlichen Schlag. Gut, begriff das der heilige Paulus: Wenn Gott für uns ist, wer gegen uns? Er, der doch seinen eigenen Son nicht verschont, sondern ihn für alle hingegeben hat. Wie reagieren die Menschen, viele Christen auf diese Nachricht? Sie glauben im Allgemein, dass Jesus für die Menschheit gestorben ist, aber sie ihren Glauben nicht persönlich überleben. Sie wollen ihre Sinnesart nicht ändern, ihr Leben zu ändern. Es gibt auch die zweite Möglichkeit. Aufzunehmen die Identität des neuen Menschen. Ja,ich glaube, dass Gott mich liebt, dass Gott wirklich mein Vater ist, ich kann vertrauen auf Gott, auf ihn stützen. Es ist kein Grund zur Angst. Wenn wir neue Menschen sind, können wir wie die neuen Menschen tun, wie Jesus getan hat. Jesus sagte: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue und wird als diese tun, weil ich zum Vater gehe. Joh 14,12
Wenn wir an Gottes Liebe glauben, auf ihn vertrauen, werden wir neue Menschen werden. Manchmal schwanken wir, kommen wir zu dem Alten Menschen zurück. Hier ist nur eine Lösung. Die Büße. Erneuern wir unsere Entscheidung für Gott, unsere Vertrauen auf Gott. Gott gab uns genug Beweisen, das er uns liebt, und wir uns auf ihn verlassen können.
Hl. Pius con Pietreicina Lk 8,4-15
Jesus Christus, der die Menschen, im Gleichnisse lehrte, sei mit euch.
Pater Pio wurde am 25.Mai 1889 in einem kleinen Dorf Pietrelcina in der Familie Bauer Grazia und seine Frau Guissepa Forgione geboren.Er wurde als Franziskus getauft. Schon in der Kindheit klar war, dass er ein außergewöhnliches Kind. Er war sehr fromm, und wollte Priester zu werden. Als 16 jähriger im Jahre 1902 hat Kapuziner Habit angezogen und nahm den Namen Pio.
Jesus du kamst, uns das Heil zu bringen. Herr, erbarme dich .
Du hast die Apostel zu Säulen deines Reiches gemacht. Christus, erbarme dich unser.
Du lenkst deine Kirche durch alle Stürme der Zeit. Herr, erbarme dich unser.
Sein ganzes Leben wurde mit Leiden und übernatürliche Eingreifen bezeichnet. 20. September kniet Pater Pio vor dem Kreuz und diesen Tag bekam er die Stigmen- die Wunden des gekreuzigten Jesu Christi. Damit wurde er der erste stigmatisierte Priester in der Geschichte der Kirche. Der Arzt, der die Stigmen untersuchte, konnte nur konstatieren, dass die Stigmen, nicht die ursprüngliche Ursprung hatten. Einige Zeit vor dem Tod im Jahre 1968 die Stigmen verschwunden. Es blieben keine Spuren nach den Spuren. Die Haut wurde ganz erneuert. Außerdem hatte er auch die Gabe der Bilokation und er wusste in den menschlichen Herzen lesen. Sehr viele Menschen kamen zu ihm. Oft nahm er die Beichte 10-12 Stunden täglich. Er fand immer das richtige Wort, damit er die Menschen näher zu Gott bringt. Er starb am 23. September 1968 als 81 jähriger . An seinem Begräbnis waren zirka 100 Tausend Menschen. Die Orte, wo lebte Pater Pio, gehören zu bedeutenden Wallfahrtsorten in der Welt.
Damit das Wort Gottes in unseren Herzen reiche Frucht bringe, wagen wir zum Vater zu beten.
Damit das Wort Gottes in uns reiche Frucht bringt, bitten wir den Herrn um seinen Frieden.
Selig, die am Wort Gottes festhalten und gerettet werden am Letzten Tag.
Freitag der 24.Woche Lk 8,1-3
Jesus, der das Gottes Reich verkündete, sei mit euch.
Jesus und seine Apostel begleiteten auch einige Frauen, die ihm und den Apostel halfen. Das waren Maria Magdalena, Johanna die Frau Chusas, Susanne und auch andere Frauen. Auch heute helfen viele Frauen den Priestern, Missionaren.
Jesus, du hast die Botschaft vom Reich Gottes verkündet. Herr, erbarme dich unser.
Du hast Männer und Frauen in Deinen Dienst berufen. Christus, erbarme dich unser.
Du hast den Menschen angenommen, um Menschen zu retten. Herr, erbarme dich unser.
Einst habe ich die Bemerkung gehört, dass der Glaube nur für die Frauen ist. Überall ist in der Kirche, mehr als die Männer. Zur Zeit Jesu, die Frauen bedienten ihn. Auch das ist die Wahrheit, dass die Feinde von Jesus, verschiedene Geschichte ausdenken, dass Jesus nach seinem Tod Maria Magdalena heiratete. Das Evangelium erinnert die Mutter von Aposteln Johannes un Jakobus, und sie wollte, dass ihre Söhne nach der rechten und linken Seite sitzen. Weiter erinnert das Evangelium die Frau aus der Menge, die Jesus Mutter hoch preist. Unter dem Kreuz waren auch die Frauen. Mehr als die Männer. Nach seiner Auferstehung erschien Jesus, als der ersten- Frau Maria Magdalena. Warum erinnert wir uns daran? Im Stammbuch von Jesus wird verschiedene Frauen erinnert, Ehrliche und auch sündige. Jesus kam für alle. Auch für die Frauen. Die Kirche predigte immer, dass die Frauen mit den Männern gleichwertig sind. Oft es scheint, als ob die Frauen ihren Glauben intensiver erleben, als ob die Männer. Wir sind dankbar, für alle Opfer, die die Frauen bringen. Für ihre Kinder, für die Priester, für die Kirche. Frauen haben unvertretbar Aufgabe in der Kirche haben, und wir danken ihnen für ihre Liebe.
Wir sind in das Reich Gottes gerufen und erwarten sein Heil. Im Vertrauen auf sein Wort wagen wir zu beten.
Die Botschaft vom Gottesreich, die uns Christus gebracht hat, ist eine Botschaft des Friedens, um den wir bitten.
Selig, die mithelfen am Reich Jeus Christi und teilhaben werden an seinem Verheißungen,
Hl.Matthäus, Apostel und Evangelist
Jesus, der zu Matthäus sagte: Folge mir nach, er sei mit euch.
Über sein Treffen mit Jesus spricht selbst Matthäus. Jesus sah mich auf der Mautstelle sitzen und einfach sagte zu mir. Folge mir nach. Und ich bin aufgestanden und ging nach ihm. Die Evangelisten Markus und Lukas nennen ihn Levi. Das war sein ursprünglicher Name. Jesus lädt zu sich auch die Menschen ein, die die Juden verachteten. Zu diesen Menschen gehörte auch Matthäus, der ursprünglich der Zöllner war.
Jesus, du bist in die Welt gekommen, um uns Gottes Liebe sichtbar zu machen. Herr, erbarme dich unser.
Du sprichst zu uns durch dein lebendiges Wort. Christus, erbarme dich unser.
Du mahnst uns, unser Herz nicht an unwichtige Dinge zu hängen, sondern das Reich der Gerechtigkeit und des Friedens zu suchen. Herr, erbarme dich unser.
Folge auch du mir nach, wenn du spürst, dass du mich brauchst und ich kann dir geben, was dir das Mammon und die Kariere nicht gibt. Bis jetzt hast du nur für diese Welt gelebt. Bis jetzt hast du die Schätze nur für diese Welt versammelt. Jetzt begann die Zeit die Schätze für den Himmel zu versammeln. Versammelt die Schätze,die der Rost und die Motten nicht vernichten, die die Dieben nicht stehlen können. Jesus kam die Sünder rufen, damit ihre kranke Seele heilt, damit sie sich von Nutzlosigkeiten befreien. Matthäus verzichtete auf alle folgt Jesus nach. Für ihn wird wichtig sein, dass die Mensche Jesus erkennen. Nach der Tradition predigte Matthäus das Evangelium den Menschen von denen er früher den erhob. Dann ging er nach Persien. Er ,der für das Geld lebte, stirbt mit Märtyrertod für Christus. Die Begegnung mit Christus änderte sein Leben. Möge sein Beispiel die Aneiferung für uns zu sein. Sagen wir Christus, dass wir ihm gehören wollen. Wenn wir Christus nachfolgen, schauen wir nicht nach dem, was wir verlieren, sondern nach dem was wir gewinnen.
Im Vaterunser hat Jesus uns die richtigen Worte an Gott in den Mund gelegt. Für alle, die Gott gegenüber stumm geworden sind, lasst uns mit seinen Worte beten.
Der Herr ist der Friede. Er verkündete den Frieden und stiftete den Frieden. Dass sein Friede wirksam werde, bitten wir.
Du öffnest deine Hand und sättigst alles, was lebt,
25. Sonntag A Mt 20, 1-16
25.Sonntag 2017 Die Vorstellungen über Gottes Gerechtigkeit.
Einführung
Nicht wenige Menschen meinen, dass Gott nicht gerecht ist, dass er jemandem mehr gibt, dem anderen weniger. Es gibt ja wirklich große Unterschiede zwischen den Menschen. Wir sollten aber nicht andere beneiden, sondern uns bemühen, unsere Fähigkeiten sinnvoll einzusetzen. Gottes Gerechtigkeit ist eben anders als die menschliche Gerechtigkeit. Das ist die Lehre aus dem heutigen Evangelium.
Predigt
Wir haben gehört, dass es zu einem Streit unter den Arbeitern kam, als der Hausherr weggegangen war. Jene, die den ganzen Tag gearbeitet hatten, sagten zu jenen, die nur eine Stunde gearbeitet hatten: Gebt das Geld zurück, das ihr nicht verdient habt. Diese Arbeiter wehrten sich aber, denn Vertrag ist Vertrag. Ihr beneidet uns nur, weil wir genau so viel bekommen haben wie ihr.
Dazu ein paar Gedanken: Die ältesten von ihnen könnten einen Vorschlag gemacht haben. Wir könnten alles Geld auf den Tisch legen und dann dieses Geld verteilen nach der Anzahl der tatsächlich gearbeiteten Stunden. Der Vorschlag ist ihnen vielleicht als gut erschienen. Nach einer Woche trafen sich die Arbeiter wieder. Eine von ihnen aber fehlte, nämlich der, der am ärmsten war. Er war gestorben. Sein Freund sagte: Er hatte immer Pech in seinem Leben. Vor einer Woche aber hat er Glück gehabt. Er hat vom Hausherren für eine Stunde Arbeit viel bekommen. Aber dann musste er den größten Teil seines Geldes wieder hergeben, weil wir es so vereinbarten. Es wäre gerechter gewesen, wenn wir es ihm gelassen hätten, so wie es vereinbart war und wie es der Hausherr verteilt hatte.
Wenn nun jemand meint, dass das Teilen des Lohnes im Evangelium ungerecht ist, so denke ich, dass das menschliche, rationale Teilen in Wirklichkeit auch nicht gerecht ist. Warum nicht? Wir können das Schicksal eines Menschen in einer Woche, in einem Monat, in einem Jahr nicht vorhersehen. Wir sehen nur die Gegenwart und den Moment, der gerade ist. Gerechtigkeit ist eine moralische Pflicht, die sehr viel Empfindsamkeit braucht. Es gibt ja auch deshalb Gewerkschaften, die sich dieses Problems annehmen. Das heutige Evangelium spricht aber nicht über Verdienst und Belohnung.
Eine Geschichte zur Veranschaulichung: Eine Mutter kommt mit mehreren Kindern zum Arzt. Eines ihrer Kinder ist schwach und unterentwickelt. Es kann nicht gehen, es spricht nur unartikulierte Laute. Es ist rührend, diese Mutter zu sehen, wie sie bei ihren Kinder sitzt und dem behinderten Kind den Speichel um den Mund wegwischt. Wird jemand der Mutter Vorwürfe machen, dass sie sich mehr um das kranke Kind als um die gesunden Kinder kümmert? Hat jemand den Mut zu sagen, dass dies eine schlechte Mutter ist? Ich denke, das kann jeder verstehen.
Das ist es auch, was Jesus den Menschen vor zweitausend Jahren sagen wollte. Die Menschen sind verschieden, Gott aber liebt alle Menschen, er ist zu allen gut.
Es gab zwei Gruppen von Menschen, die Jesus zuhörten – auf der einen Seite die Pharisäer und Schriftgelehrten, auf der anderen Seite die Zöllner und die Sünder. Jesus wusste, wie die Pharisäer dachten. Sie meinten: Gott hat uns gern, weil wir gerecht sind und uns bemühen, die Gebote zu halten. Die Zöllner und Sünder sind Lumpen. Wie kann Gott sie lieb haben? Sie verdienen eine Strafe.
Was ist nun der Sinn des heutigen Gleichnisses? Jeder, der in Gottes Weinberg arbeitet, bekommt einen Denar – einen Lohn für das ewige Leben. Die Belohnung ist gleich, obwohl es für die Juden unannehmbar war, dass sie in denselben Himmel kommen wie die Heiden, wie die Sünder. Die Juden, die schon Hunderte von Jahren in Gottes Weinberg arbeiteten, fühlten sich als das auserwählte Volk und sie konnten einfach nicht anerkennen, dass auch die Heiden erlöst werden können. Es war für sie unerhört, dass auch Griechen und Römer Anteil haben am Erbe Gottes, das nach ihrem Verständnis nur für sie bestimmt war.
Wir sehen und erfahren also, dass die Liebe und Gerechtigkeit bei Jesus anders ist als bei den Menschen. Die Liebe ist für Jesus universal und nicht begrenzt, für uns manchmal schon. Das heutige Evangelium warnt uns vor Neid und vor Unverträglichkeit und lädt uns ein zu einer universalen Liebe. Das ist wichtig, weil es in der Welt viel Neid und wenig Liebe gibt, was zu Streit, Unruhe und Kriegen führt.
Hl. Andreas Kim Taegon und Paul Chong Hasang
Jesus Christus, der sagte. Mit wem soll ich also die Menschen dieser Generation vergleichen sei mit euch.
In der letzten Zeit hörten wir öfters von Korea. Genauer von Nord Korea. Dieses Land macht an der Spitze mit Präsident Kim Experimente mit Atom Waffen, und bedroht den Frieden in der Welt. Heute sehen wir uns koreanische Märtyrer an, die im Leben der Kirche in Korea, eine wichtige Rolle spielten.
Jesus, du bist vom Vater gekommen, um uns die wahre Gerechtigkeit zu bringen. Herr, erbarme dich unser.
Du bist für uns gestorben, um uns den wahren Frieden zu schenken. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns errettet vor unseren Feinden. Herr, erbarme dich unser.
Mit der Lehre Jesu kam Korea zum ersten mal in Kontakt um 1620. Im insolierten Land Korea kam zur neuerlichen Durchdringung des Christentums am Ende des 18 Jahrhundert. Damals besuchte die koreanische Delegation die Stadt Peking, und brachte von dort die Heilige Schrift. Einer von den Mitglieder der Delegation Yi Song Hun empfing in Peking die Taufe von dem französischen Missionar Jan Josef de Grammont. Yi Song Hun wirkte ergiebig bei der Verbreitung des Glaubens in Korea. Die Zahl der Gläubigen wuchs schnell. Später kam in Korea der chinesische Priester Jakob Cho, der sieben Jahre lang in Korea wirkte. 1801 wurde er verhaftet und zum Tod verurteilt. Mit ihm wurden zum Tod verurteilt zirka 300 Christen. Die Regierung verfolgte das Christentum. Trotzdem entwickelte sich die Kirche in Korea dynamisch. Die Gläubigen sandten die Botschaft nach Rom mit dem Ersuchen, ihnen Priester nach Korea zu senden. Papst Pius VII erhielt dieses Ersuchen bis 1811 weil er selbst Gefangener von Kaiser Napoleon war. Der Apostolische Stuhl konnte erst 1831 das apostolische Vikariat in Korea festlegen. Der apostolische Vikar starb auf dem Weg nach Korea. Nach drei Jahren erst, segelten drei Priesternach Korea um die Struktur der Organisation der Kirche zu bilden. Sie aber wurden festgenommen und zum Tod verurteilt. Der erste einheimische Priester Andreas Kim, studierte in Macao. Zum Priester wurde er in Shanghei geweiht. Mit ihm kam der Bischof Fereol und der Missionar Antony Develoy. Andreas Kim wurde bald zum Tod verurteilt. Die zwei anderen überlebten bis 1866. Dann wurden auch sie zum Tod verurteilt. Nach dem Jahr 1869 hat die blutige Verfolgung aufgehört. Es traten noch immer Versuche auf,die Tätigkeit der Kirche zu beschränken, aber unter dem Druck der USA und den europäischen Ländern wurde davon abgelassen. Die ersten 78 koreanische Märtyrer wurden durch Papst Pius XI im Jahre 1925 selig gesprochen, weitere vierundzwanzig vom Papst Paulus VI, und alle Märtyrer hat der Papst Johannes Paulus II in Soul 6.5. 1984 heiliggesprochen.
Gott ist ein Gott der Lebenden, nicht der Toten. Zu diesem dürfen wir im Auftrag Jesu beten.
Wo die Güte und die Liebe ist, dort ist auch der Friede.
Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten tragen müsst. Ich will euch ausruhen lassen.
Dienstag der 24.Woche Lk 7,11-17
Jesus, der zu dem toten Jüngling sagte: Ich sage dir; steh auf, ER sei mit euch.
Die Worte von Jesus sind nicht nur an den toten Jüngling adressiert, sondern an uns alle. Wir alle sollen zum ewigen Leben auferstehen. Jesus hat die Macht, uns das ewige Leben schenken.
Jesus, du hast uns nicht nur das irdische, sondern auch das ewige Leben geschenkt. Herr, erbarme dich unser.
Du hast Mitleid mit allen Leidenden. Christus,erbarme dich unser.
Du schenkst uns deine Liebe. Herr, erbarme dich unser.
Stellen wir uns die Gruppe der Jünger Jesu und seiner Freunde vor! Sie begleiten Jesus in die Stadt Nain. Diese Stadt ist von Nazareth zirka 10 km entfernt. Als sie nahe an die Stadt heran kommen, treffen sie auf einen Trauerzug. Eine Mutter begleitet ihren einzigen Sohn zum Grabe. Jesus ist berührt vom Schicksal dieser Frau. Er hält die Träger an und ohne langes Reden, sagt er: Jüngling, ich sage dir, steh auf! Das ist wirklich eine kurze Geschichte. Was können wir wahrnehmen? Jesus ergreift die Initiative, ohne dass ihn jemand darum bittet. Jesus will dafür auch nichts. Es scheint uns, dass Jesus deshalb den Jüngling auferweckt, weil er nicht auf das Leid der Mutter schauen kann. Vergleichen wir dazu die Auferweckung eines anderen Jünglings! Der Prophet Elija erweckt den Sohn einer Frau aus Sarepta. Diese Frau nimmt den Propheten in ihr Haus auf. Nach einer schweren Krankheit stirbt ihr Sohn. Sie wendet sich an den Propheten mit der Bitte um Auferweckung. Das macht die Frau von Nain nicht. Der Prophet betet lange. Jesus erweckt den Jüngling schnell mit einfacher Selbstverständlichkeit. Bei Elija geht es nicht so schnell. Aber auch er will nichts dafür. Stellen wir uns die Frage: Warum interessiert sich Gott um die Trauer dieser Frauen? Ich denke, weil Gott Mitleid mit ihnen hatte. Andererseits aber werden auch diese Jünglinge nicht von einem endgültigen Tod errettet. Einmal werden sie sterben müssen, aber Gott wird ihnen ein anderes Leben, das ewige Leben, schenken.
Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben, vom Vater der Gestirne. So lasst uns beten, wie Jesus uns zu beten gelehrt hat.
Unser Glaube an Gott soll uns in den Frieden führen . Wir vertrauen seiner friedensstiftenden Nähe und beten.
Erhöre mich Herr, ich rufe von ganzem Herzen, deine Gesetze will ich halten.
Montag der 24.Woche Lk 7, 1-10
Jesus, der sagte: In Israel habe ich so großen Glauben nicht gefunden, sei mit euch.
Jesus lobt den großen Glauben des Hauptmanns, der sagte.Herr, bemühe dich nicht, denn ich bin wert,dass du unter mein Dach trittst. Zu Gott können wir näher treten durch den Glauben. Darum ist der Glaube so wichtig.
Jesus, du hast den Glauben des Hauptmanns gelobt. Herr, erbarme dich unser.
Jesus, du warst immer bereitwillig den Menschen zu helfen. Christus, erbarme dich unser.
Du bist das Bild des Vaters, das Jesus vorgelebt hat. Herr, erbarme dich unser.
Wenn der Mensch der Glaube hat, ist er nicht alleine. Durch den Glauben, kann der Mensch mehr überzeugt über Gottes Existenz sein, als durch anderes Erkenntnis. Der Glaube öffnet uns eine neue Welt, die ganz andere ist, als die Welt, als die wir durch unsere Sinnen wahrnehmen. Wenn der Mensch an Gott glaubt, muss er um sein Ende nicht fürchten. Mit Gott werden wir auf ewig leben. Wir haben die Möglichkeit glauben oder nicht glauben. Diese Möglichkeit hatte auch der Kunstmaler Vincent van Gogh. Dieser Mensch ist in seinem Leben viel durchgestanden. Am Anfang sein Leben war nicht durch den Glauben durchgedrungen. Zuerst zeichnete Vincent mit dem Bleistift die Antlitze. Er will möglichst am schönsten zeichnen. Dann zeichnet er mit den Wasserfarben. Später pinselt er mit den Ölfarben. Er nahm den Ständer und die Leinwand und geht in die Natur, egal ob die Sonne scheint, oder es ist der Frost. Er malt 15 Jahre lang. Er hat schon viele Bilder. Aber was für ihn niederdrückende ist, niemand kaufte sein einziges Bild. Er muss von Almosen leben. Van Gogh ist überzeugt. Mein Leben hat keinen Sinn. Dann nahm er Revolver und erschoss sich. Was ihm im Sinn vor dem Tod durchgelaufen? Wenn dieser Kunstmaler den Glauben hätte, wurde er sich dessen bewusst, dass Christus, alle seine Bilder ,, gekauft hat“ und bezahlte für sie, nicht mit dem Geld, sondern mit eigenem Blut.
Wenn Jesus betete, dann hat er sich eingeübt in den Willen seines himmlischen Vaters.Wir wollen seinem Beispiel folgen,wenn wir in unserem gemeinsamen Gebet Gott loben und bitten.
Wenn wir mit Christus in Einheit leben, werden wir den Frieden leben.
Mein Jesus nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir.
Von der christlichen Vollkomenheit
Wenn wir uns befleißen, immer tugendhafter zu werden, die christliche Tugend immer besser zu üben, dann gelangen wir zur christlichen Vollkommenheit. Worin besteht die christliche Vollkommenheit? Die christliche Vollkommenheit besteht darin, dass wir, frei von aller unordentlichen Welt und Selbstliebe, Gott über Alles in Gott lieben. Manche Christen haben falsche Vorstellungen von der christlichen Vollkommenheit. Sie meinen, z. B. die Vollkommenheit bestehe darin, dass man recht viele Gebete verrichte, oder dass man recht streng faste, schwere Bußwerke übe, oder dass man außerordentliche Dinge tue, wie die Heiligen sie getan haben. Alle diese haben einen falschen Begriff von der Vollkommenheit, wie Ihr gleich sehen werdet. Vollkommen ist überhaupt derjenige, dem nichts, der so ist, wie er sein soll. Beispiel von einem Kleid. Wann ist nun ein Christ vollkommen hat die christliche Vollkommenheit? Wenn ihm Nichts fehlt im christlichen Leben, wenn er so ist, so lebt, wie Gott es will, wie Christus es uns gelehrt hat, wenn er also die Sünde meidet. seine Christen und Standespflichten gewissenhaft und so wie es Gott will, nach Kräften gute Werke verrichtet, Tugend übt. Welcher Christ tut aber dieses alles. Nur derjenige, welcher Gott recht vollkommen liebt. Darum kann man auch sagen. Jener Christ ist vollkommen, der Gott vollkommen liebt. Warum die christliche Vollkommenheit in der Liebe Gottes besteht. Gott allein ist vollkommen. Jeder Christ wird aber um so vollkommener, je näher er Gott kommt, je ähnlicher er Gott wird. Darum sagt Jesus: Seid vollkommen, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist. Wodurch kommen wir nun Gott ähnlich und werden ihm ähnlich? Durch die Liebe. Je mehr wir also die Liebe haben, desto ähnlicher sind wir dem Gott. Vollkommen sind wir, wenn wir seinen Willen ,wie Christus hat uns geoffenbart hat ganz erfüllen. Wenn wir aber Gott und Nächsten lieben wollen, dann müssen wir frei sen von unordentlicher Welt und Selbstliebe. Welches ist überhaupt der Weg zur Vollkommenheit. Die Nachfolge Christi. Wenn du nach einem fremden Ort gelangen willst, so fragst du zuerst nach dem Weg. So müssen wir, wenn zur christlichen Vollkommenheit gelangen wollen, den Weg kennen, der dahin führt. Dieser Weg ist die Nachfolge Christi. Den Weg zur Vollkommenheit und zum Himmel kennt nur Einer. Jesus. Alle Christen sollen nun streben, vollkommen zu werden. d.h. Jesus Christus nachfolgen. Aber es sind nicht alle verpflichtet, Jesus in allen Stücken nachzufolgen. Ich möchte ein Beispiel zeigen. Wer nach N. will muss diesen Weg zu machen. Er kann fahren, reiten gehen, mit Fahrrad fahren, schnell, langsam. So gibt es auch verschiedene Mittel , wodurch wir Christus nachahmen und zur Vollkommenheit gelangen können.Es gibt Mittel, die uns zur Vollkommenheit bringen, aber sie schwer sind und die Anstrengungen kosten. Gewisse Mittel müssen alle Christen anwenden, die Christus nachfolgen und so vollkommen werden wollen. Das sind also allgemeine Mittel. Es gibt aber auch andere Mittel, die nicht alle Christen gebrauchen müssen, die nur Einzelne anzuwenden brauchen und anwenden, um zu einer höheren Vollkommenheit zu gelangen.
Kornelius und Cyprian Lk 6,43-49
Jesus Christus, der uns aus dieser Welt erwählt hat, sei mit euch.
Jesus sagt im heutigen Evangelium: Es gibt keinen guten Baum, der schlechte Früchte hervorbringt, noch einen schlechten Baum, der gute Früchte hervorbringt. (Lk 6, 43). Die heiligen Kornelius und Cyprian, deren Gedächtnis wir heute feiern, waren solche Bäume, die gute Früchte brachte. Auch wir Christen haben die Pflicht, gute Früchte zu bringen.
Jesus, du hast widerstanden, die Gottes Wort zu verfälschen. Herr erbarme dich unser.
Du hast uns gewarnt vor aller Bosheit. Christus, erbarme dich unser.
Du hast für die Einheit der Kirche gebetet. Herr erbarme dich unser.
Die heiligen Kornelius und Cyprian waren unzertrennbare Freunde, verbunden durch Jesus. Kornelius war ein römischer Priester. Er verwaltete mit einer Gruppe von Priestern die Kirche. Nach dem Tode des Papstes Fabian wurde der päpstliche Stuhl nicht besetzt. Daher wurde Kornelius zum Papst gewählt. Obwohl er nicht lange Zeit Papst war, hat er viel geleistet. Er bewältigte die Häresien des Novacian. Novacian ließ sich zum Gegenpapst wählen. Die rechtgläubigen Bischöfe, an der Spitze Bischof Cyprian aber anerkannten ihn nicht. Sie blieben dem Papst Kornelius treu. Zu dieser Zeit war Gallus der Kaiser. Es kam zu einer neuerlichen Christenverfolgung. Als der erste Christ verhaftet wurde, eilte der Papst zu ihm ins Gefängnis, um ihn zu besuchen und zu trösten. Er wurde aber selbst verhaftet. Der Kommandeur der Wache nahm aber seine Liebe wahr, und diese Liebe führte ihn zum Christentum. Er lud Kornelius ein, zu seiner kranken Ehefrau Sallustia zu kommen. Der Kommandeur vertraute darauf, dass Kornelius seine Gattin heilen wird. Der Papst war von solch einem Vertrauen sehr gerührt. Kornelius segnete die kranke Sallustia und sie wurde gleich gesund an Leib und Seele. Die ganze Familie empfing die heilige Taufe. Der Kommandeur, seine Frau und Kornelius wurden dann zusammen hingerichtet. Noch vor der Hinrichtung schrieb Cyprian dem Papst Kornelius: Sie sind für uns ein Vorbild im Glauben. Wir wissen nicht, ob wir zuerst ihren festen Glauben selig preisen sollen, oder ihre opferbereite Liebe zu den Nächsten.
Im Namen Jesu Christi, der sich für uns geheiligt hat, wagen wir zum Vater zu beten.
Da wir nicht aus dieser Welt sind , sondern von Gott Berufene, dürfen wir ihn um seinen Frieden bitten.
Selig, die nicht aus dieser Welt sind und eingehen dürfen in das neue Leben.
Gedächtnis der Schmerzen Mariens Joh 19,25-27
Jesus Christus, dessen Mutter vom Schwert des Leidens durchbohrt wurde, sei mit euch.
Heute haben wir Gedächtnis der Schmerzen Mariens. Man spricht zwar gewöhnlich von sieben Schmerzen, die ihr Herz durchdrungen hätten, aber ach keine Zahl ist im Stande, all das Schmerzliche auszudrücken, das Maria geduldet hat. Von dem Tag an, wo der Engel des Herrn ihr die Botschaft brachte, dass sie die Mutter des Sohnes Gottes werden sollte, bis zu jenem Augenblicke, wo sie unter dem Kreuze stand,war ihr Leben eine Reihe von Schmerzen und Leid.
Jesus, du hast Maria von Ewigkeit her zu deiner Mutter erwählt. Herr, erbarme dich unser.
Du hast Maria wegen ihres Glaubens selig gepriesen. Christus, erbarme dich unser.
Du hast Maria, deine Mutter vor dem Kreuz nicht gerettet.
Sie wissen , dass Maria in ihrem Leben viel gelitten hat. Heute werde ich nicht über alle ihren Schmerzen erzählen, nur über einen. Es schmerzte Maria, wenn sie sehen und hören musste, wie die Juden die Lehre ihres Sohnes verwarfen, ihn den Heiligsten lästerten. Aber Maria leidet auch heute. O wie viele gibt es heut zu Tage unter höheren und niedrigen Ständen unter Gelehrten und Ungelehrten unter Alten, denen Jesus, der Gekreuzigte, wie ehemals den Juden und Heiden noch Torheit und Ärgernis ist, die keines Erlösers , keines höheren Lichtes keines Versöhners zu bedürfen wähnen, die daher nichts fragen nach Jesu Lehre, nichts hören wollen von seinem Worte, daher keine Predigt mehr anhören, ihr ausweichen, soviel sie können. Werden ja heut zu Tage, die heiligsten Anordnungen Jesu und seiner heiligen Kirche kritisieren und als menschliche Anordnung dargestellt? Das Ehrwürdige und Heilige der Religion von vielen durch ihren gemeinen Witz und Spott herabgewürdigt. Welch ein Schmerz muss für Maria sein, wenn sie sehen und hören muss, wie so viele,die doch auf Jesu Namen getauft sind , von Jesu Lehre nichts hören wollen, durch ihren Welt sinn gleichsam den Heiland wegwerfen. Wenn Maria sieht, wie viele Menschen sich benehmen, kann Maria ohne Schmerzen bleiben?
Wir beten zum Vater im Himmel, dass sein Reich der Liebe komme und uns schon jetzt auf Erden umgestalte zu Dienern füreinander.
Wir bitten um Frieden, wie ihn die Welt nicht geben kann. Im heiligen Mahl schenkt sich uns der Herr, der unser Friede ist.
Alle sollen sich freuen und jubeln, die wünschen. dass ich im Recht bin.
24.Sonntag im Jahres A Mt 18,21-35
24.Sonntag 2017 Die göttliche Vergebung gewinnen durch die Vergebung den anderen.
Einführung
Die Vergebung bedeutet menschlich gesehen einen Ausgleich. Die Entschuldigung begleicht die Beleidigung, die Korrektur begleicht das Unrecht. Militärisch bedeutet Vergebung – einen Strafeintrag in den persönlichen Dokumenten zu löschen. Die Vergebung und die Barmherzigkeit sind wesentliche Eigenschaften Gottes. Jesus wollte den Menschen helfen, die richtige Einstellung zu Gott, dem Vater, der die Liebe ist, zu gewinnen.
Predigt
Das Gleichnis über den unbarmherzigen Diener ist eine einfache Geschichte, die Jesus sich ausgedacht hat. Jeder versteht dieses Gleichnis und verurteilt den ungerechten Diener. Der Herr ließ ihm seine große Schuld über hunderttausende Denar nach, aber der Diener ließ einem Schuldner nicht einmal hundert Denar nach. Das Tun des ungerechten Dieners wurde als ungerecht gewertet und er verdient die Strafe. Aber wichtig ist, was Jesus nach dem Gleichnis sagte: Ebenso wird mein himmlischer Vater jeden von euch behandeln, der seinem Bruder nicht von ganzem Herzen vergibt. (Mt 18,35). Wir sind manchmal nicht fähig, Konflikte, Streitigkeiten und Ungerechtigkeiten zu vermeiden. Jeder Mensch ist diesen Problemen ausgesetzt. Eine sterile Welt ohne Streit, ohne Konflikte gibt es nicht. Wir aber können Gott bitten, dass er unsere Schuld verzeiht – und wir bekommen dann die Kraft, auch unseren Schuldner zu verzeihen. Wir gewinnen Gottes Vergebung, wenn wir den anderen Menschen vergeben. Im Evangelium nach Matthäus im Kapitel 6, Vers 15, wo es um das Beten und besonders um das Vater unser geht, heißt es: Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.
Im Monat September ist auch der Gedenktag des Hl. Johannes Chrysostomus, eines Bischofs von Konstantinopel. Er schreibt über die fünf Wege der Buße. Er unterscheidet zwischen der Tugend der Buße und dem Sakrament der Buße. Das Sakrament der Buße ist die Beichte. Für die Tugend der Buße hat man jeden Tag Gelegenheit. Es geht um die Einstellung, in der der Mensch zu Gott sagt: Sei mir gnädig! Es gibt fünf Arten, wie man die Tugend der Buße zur Geltung bringen kann. 1. Die Verwerfung der Sünden durch vollkommene Reue 2. Die Vergebung dem Nächsten gegenüber 3. Das Gebet 4. Das Almosen 5. Die Demut. Aus diesen fünf Wegen möchte ich den zweiten Weg hervorheben. Es ist die Vergebung dem Nächsten gegenüber. Das bedeutet, dass wir das Unrecht vergessen, das uns unsere Feinde zugefügt haben. Wir beherrschen uns, zornig zu werden, und vergeben unseren Schuldigern. So werden unsere Sünden vergeben. Wenn ihr euren Schuldigern vergebt, so wird euch auch euer himmlischer Vater alles vergeben. Gewöhnlich vermuten wir, dass Gott uns verzeiht, wenn wir unsere Sünden beichten und sie bereuen. So haben wir das gelernt. Es gibt aber auch andere Formen. Gott wird vergeben, wenn du vergibst. Leichter ist es ,zur Beichte zu gehen und dort formal seine Sünde zu bereuen, als wirklich jemanden von Herzen zu verzeihen, der uns verletzt hat.
Von der Heiligen Theresia von Lisieux, die von 1873 bis 1897 lebte, stammt diese Geschichte von der Liebe Gottes. Der Sohn eines Arztes stolperte über einen Stein auf dem Weg. Er stürzte und brach sich das Bein. Sein Vater behandelt ihn. Er verwendet dazu alle seine ärztlichen Fähigkeiten. Zweifellos hätte der Sohn allen Grund gehabt, dem Vater dankbar zu sein und ihn zu lieben. Aber nun eine andere Voraussetzung! Der Vater weiß, dass auf dem Weg ein Stein liegt und er weiß auch das, dass der Sohn dort gehen wird. Er eilt deshalb zur Straße, um den Stein dort zu beseitigen. Der Sohn weiß nicht, dass der Vater ihn vor dem Unglück gerettet hat, darum wir er ihm nicht dafür danken. Aber wenn er einmal über die Gefahr erfährt, von der er verschont geblieben ist, wird er nicht dann dem Vater danken? Die Heilige Theresia betete: Gott, du beseitigst auf meinem Lebensweg alle Steine, über die ich stolpern konnte, Du hilfst mir, dass ich den besten Weg gehe. Ich will dir dankbar sein für die Vergebung der Sünden, aber auch für deine Sorge für mich. Wir sollten die anderen mit Geduld und Liebe richten. Wenn wir den anderen vergeben, vermeiden wir vielen Konflikte und Streitigkeiten. Manchmal geht es da um Kleinigkeiten.
Dazu noch eine alltägliche Geschichte: Ein Reisender begab sich zum Speisewagen. Er bat um die Speisekarte. Darauf waren zwei Hamburger-Gerichte – Hühner-Hamburger mit und ohne Salat. Er entschloss sich für die Hamburger mit Salat und kreuzte auf der Bestellkarte aus Unaufmerksamkeit die Hamburger ohne Salat an. Als der Kellner die bestellten Hamburger brachte, berichtigte der Reisende: Ich habe Hamburger mit Salat bestellt. Wahrscheinlich würden die meisten Kellner nun auf die Bestellkarte hinweisen, um zu zeigen, dass er das Richtige gebracht hat. Aber dieser Kellner tat das nicht, sondern entschuldigte sich stattdessen, nahm die Hamburger wieder in die Küche mit und brachte Hühner-Hamburger mit Salat. Nachdem der Reisende gegessen hatte, bemerkte er auf seiner Bestellkarte, dass er tatsächlich Hamburger ohne Salat angekreuzt hatte. Als er bezahlte, entschuldigte er sich beim Kellner. Der Kellner antwortete: Mein Herr, es ist alles in bester Ordnung! Er war also nicht beleidigt.
Diese kurze Geschichte kann für uns eine Belehrung sein. Wir sollten lernen, stets zu verzeihen, nicht gleich beleidigt zu sein, so kann Freude und Friede unter uns Menschen sein!