Archiv für den Monat: Dezember 2017
Hochfest der Gottesmutter Maria Lk 2,16-21
Neujahr 2018
Einführung
Der heutige Tag mehr als in anderen Tagen reichen wir uns die Hände und dabei wünschen uns gegenseitig, was wir am meisten schätzen, nach dem wir uns sehnen, was wir uns wünschen: Gesundheit, Erfolgen, Glück aber auch Frieden. So ist das schön und richtig. Doch, wir erleben ersten Tag neues Jahres. In der Kirche feiern wir das Hochfest der Gottesmutter Maria. Es ist wichtig, dass wir uns auch in diesem Jahr nach den Werten sehnen, die Motte nicht auffressen , der Rost nicht vernichten. und der Dieb nicht stehlen kann.
Predigt
Der Evangelist Lukas erinnern uns daran, was machten die Hirten, als ihnen kundgetan wurde, dass Jesus geboren wurde. Sie kamen eilends und fanden sowohl Maria als auch Joseph und das Kind in der Krippe liegen. Lk 2,16.
Die Namen Jesus, Maria, Josef sollen wir oft aussprechen. Nicht aber vergebens , im Zorn, als der Fluch, sondern mit Liebe und Achtung.
Jeder Mensch bekommt bei der Geburt den Name, der etwas bedeutet. Der Name gaben wir uns nicht, der Name gaben uns unsere Eltern. Das Evangelium sagt uns dass Jesus bei der Beschneidung den Namen Jesus bekommen hat,der von dem Engel genannt worden war, ehe er im Leib empfangen wurde. Lk 2,21 . Der Name Jesus hat seine Begründung, nicht nur in der Geschichte des Heiles, sondern auch in der ganzen Geschichten der Menschheit . Wir wissen gut , seitdem wir unsere Jahreszähle zählen. Viele Nationen haben verschiedene Zählung der Jahren, abgeleitet von verschiedenen Geschehnisse. Die Römern zahlten die Jahren seit der Gründung der Stadt Rom, Muselmänner seit Auftritt des Propheten Mohamed. Die Juden seit der Schöpfung der Welt. Das neue Jahr begann heute, obwohl nicht genau um Mitternacht, weil das Jahr 365 Tage, 48 Minuten und 46 Sekunden. Wir glauben , dass die Welt nicht das Werk des Zufall ist, und wenn auch verschiedene Meinungen auf ihre Anfang sind , wann und wie die Welt begann, wir glauben und bekennen, dass die Welt das Werk Gott-Schöpfers ist. Mit dem Namen Jesus ist seine Sendung verbinden. Jesus ist Erlöser, Heiland des Menschen. Beim Name Jesus sprechen wir auch die Namen Maria und Josef. Jesus empfing vom Heiligen Geist im Schoss der Frau mit Namen Maria, nach ihrer freien Zustimmung. Maria gebar Gott im menschlichen Leib. Josef war der Pflegevater von Jesus, obwohl viele hielten ihn für den Vater von Jesus. Drei Namen, die für uns Gläubigen am meisten ausgesprochen wurden. Das neue Jahr können wir nicht besser beginnen,wie anrufend die Namen Jesus, Maria, Josef. Diese Namen haben geheimnisvolle Macht. Die Geschichte spricht von vielen, die mit Namen Jesus, aber auch mit dem Namen Maria, oder Josef begeistern, vollbrachten Heldentaten. Auch heute sind viele, die mit dem Namen alle mögliche Schwierigkeiten überwinden. Jesus Name gibt uns die Kraft in diesem neuen Jahr. Es ist notwendig den Ratschlag des heiligen Paulus aneignen.: Und alles, was immer ihr tut, im Wort oder im Werk, alles tut im Namen des Herrn Jesus, danksagend Gott,dem Vater durch ihn. Kol.3,17.
Im neuem Jahr werden wir uns dessen bewusst, dass Gott seine Gaben uns geben will. Er schenkt uns seinen Frieden. Das wusste zum Beispiel Helen Keler. Als sie Kind war, verlor sie die Sehkraft. Später erlernte sie die Blindenschrift. Dank ihr konnte sie lesen, ihre Gedanken äußern. Einmal fragte jemand sie. Wenn jemand ihnen versprechen würde, dass einen ihren Wunsch erfüllen wird, was würden sie bitten. Er war überzeugt, sie wird bitten, dass sie sehen kann. Helena antwortete anders. Ich würde bitten, dass in der Welt der Friede ist.
Die heilige Theresia schritt als kleines Mädchen mit dem Vater in der dunkel Nacht. Der Vater musste sie fest an der Hand halten, weil sie nicht unter den Fußen schaute, sondern auf die Sterne, aus welchen Anfangsbuchstabe ihres Namens ausbildete. Möge auch unsere Augen gerichtet in diesem Jahr auf Jesus, Maria und Josef. Lassen wir uns durch die Kirche führen, damit wir sicher näher zu unserer Heimat kommen, die im Himmel ist. Möge uns die Namen Jesus, Maria und Josef durch das ganze Jahr begleiten.
Dankfeier zum Jahresschluss 2017
Präludium
Lied: Gl.158
1.Lobpreist all zu dieser Zeit, wo Sonn und Jahr sich wendet, die Sonne der Gerechtigkeit, die alle Nacht gewendet. Dem Herrn, der Tag und Jahr geschenkt, der unser Leben tränkt und lenkt, sei Dank und Lob gesungen.
2. Christus hat unser Jahr erneut und hellen Tag gegeben, da er aus seiner Herrlichkeit eintrat ins Erdenleben. Dem Herrn, der …..
Begrüßung: Pfr: Im Namen des Vaters und Sohnes und Heiligen Geistes. Gnade und Friede von dem, der ist , der war und der kommen wird, sei mit euch – Und mit deinem Geiste.
Liebe Brüder und Schwester,
Zu dieser Dankfeier zum Jahresschluss möchte ich euch alle herzlich begrüßen. Sicher geben sie mir recht, dass diese Nacht, die vor uns ist, anders ist als die anderen Nächte. Viele Menschen werden in dieser Nacht verschiedene Belustigungen erleben. Zu dieser Nacht gehört aber auch die Danksagung, für alle Gnade, für alle Gaben, für all den Segen. Wir sind hier auch deshalb zusammengekommen, damit wir nachdenken über unsere Beziehungen, Einstellungen, Anschauungen. Wir wollen auch Rückschau halten auf die Geschehnisse des abgelaufenes Jahres.
Lasset uns beten: Herr, unser Gott, wir haben uns versammelt, um dir das abgelaufene Jahr zu übergeben und dir Dank zu sagen. Nimm unser Gebet an. Dir übergeben wir das kommende Jahr und legen es getrost in deine Vaterhände. Lass uns deine Liebe zu uns immer mehr erkennen und beantworten. Amen.
Lied: Gl. 158 3. Er ist der Weg, auf dem wir gehen, der Wahrheit, der wir trauen. Er will als Bruder bei uns stehen, bis wir im Glanz ihn schauen. Dem Herrn…
Besinnung und Buße:
Pfr. Schwestern und Brüder! Am letzten Tag des Jahres wollen wir zuerst Gott um Vergebung unserer Schuld bitten, die wir im vergangenen Jahr auf uns geladen haben. Wir bekennen unser Versagen:
V 1: Vater, wir haben vor dir gesündigt. Oft haben wir auf deinen Anruf zuwenig gehört. Wir haben zuwenig nach deinem Wille gefragt und sind den Forderungen deiner Gebote ausgewichen- Stille
Kantor: dann alle: Hab Erbarme Herr…
V2: Wir haben uns oft Dir versagt. Du wolltest uns beschenken in der Feier der Eucharistie, im Sakrament der Buße, auch im täglichen Leben. Wir haben dieses Angebot der Liebe oft abgelehnt. Hab Erbarmen Herr..
V1. Wir sind schuldig geworden an unseren Mitmenschen, auch an denen, die uns nahestehen. Wir hatten zuwenig Verständnis für sie. Es fehlte uns an Geduld und Hilfsbereitschaft.
Hab Erbarmen Herr.
V2: Wir haben Böses getan aus Bequemlichkeit und Gleichgültigkeit durch Unwahrhaftigkeit und ungeordnete Sinnlichkeit. Wir haben zuviel an uns selbst gedacht. Wir waren unbeherrscht und rücksichtslos.
Hab Erbarmen Herr…
Pfr: Barmherziger Vater, wir haben vor uns und den Menschen versagt. Wir bekennen unsere Schuld: Ich bekenne Gott…
Der allmächtige Gott erbarme sich unser. Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben
Lied: Gl 851
1. Herr, ich bin dein Eigentum, dein ist ja mein Leben. Mir zum Heil und dir zum Ruhm hast du mir gegeben. Väterlich führst du mich auf des Lebens Wegen meinem Ziel entgegen.
2. Deine Treue wankt nicht, du wirst mein gedenken, wirst mein Herz in deinem Licht durch die Zeit hin lenken. So weiß ich, du hast mich in die Hand geschrieben, ewig mich zu lieben.
3. Gib auch, dass ich wachend sei, Herr an deinem Tage und das Licht der Gnaden treu durch mein Leben trage. Dass ich dann fröhlich kann dir am End der Zeiten, Herr entgegen schreiten,
Lesung
Predigt
Der Evangelist Johannes schrieb in seinem ersten Brief: Ich schreibe euch nicht, dass ihr die Wahrheit nicht wisst, sondern ich schreibe euch, dass ihr sie wisst und dass keine Lüge von der Wahrheit stammt.
Eine Gruppe Touristen verbrachte ihren Urlaub am Ufer eines Sees. Nachmittag entschlossen sie sich, ans andere Ufer zu rudern, um sich dort zu vergnügen. Mit dem Boot ging das schnell und ohne Probleme und so kamen sie ans andere Ufer. Dort hatten sie viel Spaß. Als sie sich entschlossen haben, zurückzukehren, war es schon dunkel. In guter Laune bestiegen sie das Boot und begannen zu rudern. Sie lachten dabei, erzählten Witze und sangen lustige Lieder. Sie ruderten und ruderten, aber das andere Ufer war nicht zu sehen. Sie wunderten sich darüber, aber ruderten immer weiter. Da begann es zu tagen und dann stellten sie fest, dass jemand ihr Boot an der Rampe des Ufers, von dem sie wegruderten, ein Seil herumgebunden hatte. Ihr Rudern war also umsonst.
Unser Leben kann man durchaus mit dieser Bootsgeschichte vergleichen. Es gibt eine Zeit zum Arbeiten und eine Zeit um sich zu unterhalten. Am Ende des Jahres denken wir über das abgelaufene Jahr nach. Was ist uns gelungen, was ist uns misslungen? Das Leben ist wie ein Boot, das ans andere Ufer fährt – das Leben geht seinen Weg von der Geburt bis zum Tod – von einem Ufer zum anderen. Nur sollten wir nicht aus eigener Schuld am Ufer festgehalten werden. Es ist notwendig, uns bewusst zu machen, dass wir sündige Menschen sind und wir diese Schuld auch bekennen können im Sakrament der Versöhnung. So wie wir auf unseren Leib achten, so sollen wir auch auf unsere Seele achten.
Gott lässt auch Prüfungen geschehen, aber er hört nie auf, uns zu lieben. Auch diese Stunde, wo wir hier zusammen sind, ist eine Stunde der Liebe Gottes. Wir sollen Gott danken und um Verzeihung bitten, wir sollen uns neue Gnaden für das kommende Jahr erbitten. Jesus sagt und wir können es im Johannesevangelium lesen: Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme. Das gilt nicht nur für Pilatus vor Jesu Verurteilung und Tod. Es gilt dieses Wort auch für uns am heutigen Tag und alle Tage unseres Lebens.
In wenigen Stunden beginnen wir ein neues Jahr. Es ist nicht gut, das neue Jahr in vollen Zügen, mit Alkohol und Lärm zu beginnen und damit zu meinen, die Welt ist in Ordnung. Das wäre naiv und unverantwortlich. Besser ist es auf Gott zu hören und sein Evangelium zu leben. Wir sollen meiden, sündhaft zu leben und lieber auf die Gemeinschaft mit Christus bauen, der uns die Wahrheit zeigt. Gott, unser Herr, auf die Fürsprache des Heiligen Papstes Silvester bitten wir dich: Hilf uns, damit wir unser irdisches Leben so einrichten, dass wir einmal zu ewigen Herrlichkeit gelangen können, die du allen bereiten willst, die dich lieben!
Lied: Gl. 266 1. Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und Händen, der große Dinge tut an uns und allen Erden, der uns von Mutterleib und Kindesbeinen an unzählig viel zu gut bis hierher hat getan.
2. Der ewigreiche Gott woll uns in unserem Leben ein immer fröhlich Herz und edlen Frieden geben und uns in seiner Gnade erhalten fort und fort und aus aller Not erlösen hier und dort.
Pfr.:
Lasst uns das vergangene Jahr Gott über geben. Im Vertrauen auf seine Barmherzigkeit und Güte wollen wir beten:
V1: 13 Kinder, 5 Mädchen und 8 Buben wurden im Sakrament der Taufe mit deiner Liebe und deinem Heiligen Geist beschenkt. Lass sie ein Leben lang deinen Heiligen Geist in sich tragen und zu guten Christen heranwachsen.
Kantor: dann alle: Christus, höre uns.
V2: 18 Kinder heuer zur Ersten hl. Kommunion gegangen. Lass sie lebendige Glieder unser Gemeinde sein und hilf ihnen, dich immer wieder mit einem glaubenden Herzen zu empfangen.
Christus höre uns.
V1: 28 Junge Menschen haben heuer das Sakrament der Firmung empfangen. Sie haben bei der Firmung feierlich erklärt, Zeugen des Glaubens sein zu wollen. Gib, dass sie deine Gaben entfalten lassen und begleite ihr Leben mit deinem Geist.
V2: 7 Mensche sind in diesem Jahr aus der Kirche ausgetreten. Uns bedrückt ihre Entscheidung. Wir bitten dich, lass es nicht eine bleibende Entscheidung gegen dich sein, sondern lass sie weiterhin deine Liebe erfahren.
Christus, höre uns.
V1: 27 Menschen, 13 Frauen und 14 Männer mussten wir heuer zu Grabe tragen. Wir bitten dich um Barmherzigkeit für jeden von ihnen. Sei ihnen ein gnädiger Richter und belohne ihre Mühen mit reichem Lohn.
–Stille- Sterbeglocke.
Wir bitten dich auch für alle, die trauernd zurückbleiben mussten. Tröste sie und heile ihre Wunden.
Christus, höre uns.
Lied: Gl 913:
1. Näher, mein Gott zu dir Herr, ich bin dein, dir nur verdanke ich Leben und Sein. Lass hier auf Erden mich niemals vergessen dich! Näher, mein Gott ,zu dir, näher zu dir!
2. Gnade und Wohlergehen, Friede und Heil, wird durch die Liebe dein stets mir zuteil. Herr,auch das eine gib, dass ich dich mehr noch lieb! Näher mein Gott…
5.Fühl ich mein Ende nahen, Herr, steh mir bei. Dein Sohn in Brotgestalt Zehrung mir sei. Vater, der einst mich schuf, hör meinen letzten Ruf. Näher mein Gott.
Pfr: Lasst uns alle unsere Bitten zusammenfassen in dem Gebet, das der Herr und zu beten gelehrt hat: Vater unser…
Wir wollen auch unserer Mutter Maria unsere Bitten übergeben, sie um ihren Muttersegen bitten. So grüßen wir sie: Gegrüsset seist du Maria..
Lied zur Aussetzung Gl 909
1. Uns zum Himmel zu erheben, stiegst du, Herr zum Staub herab, gabst für uns teures Leben, sankst für unser Heil ins Grab. Heilig, unaussprechlich heilig, bist du, unser Herr und Gott!
2.Ach kein Mensch, der Engel keiner kann dir gleich an Liebe sein, ewig soll mein Herz sich deiner, o du ewige Liebe, freun! Heilig
Pfr. Gütiger Gott, wir haben deine Güte im abgelaufenen Jahr so oft verspürt.
V1: Du selber bist der Anfang und das Ziel unserer Umkehr. Wir danken dir, dass du uns besonders im Sakrament der Buße immer wieder einen Neuanfang geschenkt hast.
Kantor, dann alle: Herr, wir danken dir.
V2: 20 000 mal hat sich Christus in der hl. Kommunion uns gegeben und geschenkt, um mit uns eins zu werden.
Herr,wir danken dir.
V1: Viele in unserer Pfarre haben versucht treu in ihrer Familie zu leben, ihre Kinder gut zu erziehen und haben Schwierigkeiten und Bemühungen nicht gescheut.
Herr, wir danken dir.
Nicht wenige Menschen haben in diesem Jahr ihre Berufung im kirchlichen und öffentlichen Leben wahrgenommen und dort versucht die Entscheidungen im Sinne des Evangeliums zu treffen.
Herr, wir danken dir.
V1: Unzählige Christen haben in unserer Pfarre auch in diesem Jahr wieder versucht, ihren Glauben ernst zu nehmen und auch in dieser schwierigen Zeit zur Kirche zu stehen.
Herr, wir danken dir.
V2 : 1 Mitglied unserer Pfarrgemeinde ist durch deine gnade zur Gemeinschaft der Kirche zurückgekehrt.
Herr, wir danken dir.
V1: Viele durften deine heilende Liebe durch die Sakramente und die Krankengottesdienste erfahren.
Herr, wir danken dir.
V2: Durch Radio Horeb hast du dein Heil dein Heil von den Krankengottesdiensten vielen Zuhörern geschenkt, durch diesen Sender, aber auch uns viele Glaubensimpulse gegeben.
Herr, wir danken dir.
V1 :Danke Herr, für unser neues Gotteshaus, das zu einem Ort der Besinnung und Einkehr geworden ist.
Herr, wir danken dir.
Pfr. Dankbares Herzens wollen wir dir unser Loblied singen:
Großer Gott, wir loben dich Gl 257 1-3 Str
Segensgebet/Weihe der Pfarre an das Herz Jesu und Herz Maria/
S e g e n
Wünsche und Entlassung
Schluslied: Gl 980 1.2.3. Str
1. Segne du Maria,segne mich dein Kind.Dass ich hier den Frieden dort den Himmel find. Segne all mein Denken, segne all mein Tun! Lass in deinem Segen Tag und Nacht mich ruhn!
2. Segne du Maria alle, die mir lieb, deinen Muttersegen ihnen täglich gib! Deine Mutterhände breit auf alle aus, segne alle Herzen, segne jedes Haus.!
3. Segne du Maria, unsre letzte Stund! Süße Tröstesworte flüstre dann dein Mund! Deine Hand, Deine Hand , die linde, drück das Aug uns zu, bleib in Tod und Leben unser Segen du!
Postludium
30.Dezember Lk 2,36-40
Jesus Christus, der als Kind wuchs und erstarke und Gottes Gnade war auf ihm.
Das heutige Evangelium berichtet von Prophetin Anna, die im Tempel lebte und diente Gott mit Fasten und Flehen und sie lobte Gott. Durch Heiligen Geist sie wusste dass Jesus Erlöser geboren wird und redete von ihm zu allen.
Jesus du bist der verheißene Erlöser der Welt.Herr,erbarme dich unser.
Der Heilige Geist gab Prophetin Anna und dem Greis Simeon deine Ankunft kund. Christus, erbarme dich unser.
Jesus, deine Geburt, verursachte große Freude bei vielen Menschen. Herr, erbarme dich unser.
Es würde interessant, sich und die Menschen fragen, was ist wichtig, notwendig. Was bedeutet persönlich für uns die Familie? Ist für uns Jesus Geburt wichtig? Freuen wir uns so, wie freuten sich Simeon und Anna? Sie warteten auf die Erlösung? Eine Frage. Ist für uns die Erlösung wichtig? Es sollte für uns wichtig sein. Ich denke, werde ich nicht die Unwahrheit sagen, dass für viele Menschen, die Erlösung von den Sünden überhaupt nicht wichtig ist. Simeon und Anna waren auf die Ankunft vorbereitet. Sie vorbereiteten sich durch das Gebet, durch das Fasten. Das war der Inhalt ihres Lebens. Was ist das Inhalt des Lebens heutigen Menschen. Ist das die Sehnsucht nach Christus? Stark verzweifle daran. Nehmen wir wahr eine Wirklichkeit. Simeon und Anna verloren den Glauben an die Ankunft Jesu nicht. Wir leben schon 2017 Jahre nach Jesu Geburt. Wir haben viele Beweise davon, dass Jesus als der Mensch hier auf der Erde lebte. Wir haben die Kirche und die Kirche hat die Aufgabe, über Jesus sprechen und die Kirche macht das. Nur das ist traurig, dass immer weniger und weniger sind die Menschen, die die Kirche hören. Aber das darf uns nicht verleiden. Wie Anna und Simeon redeten von Jesus, das ist auch unsere Aufgabe, überall wo wir sind das Evangelium verkündigen.
Das Gebet Vater unser verbindet und gerade in diesen Tagen, in denen wir feiern, dass Gott Mensch geworden ist, mit allen Christen. So lasst und nun zusammen beten.
Als Jesus geboren wurde, verkündeten Engel den Frieden auf Erden. Immer wieder brauchen wir diesen Frieden, den wir uns nicht selbst können. Darum beten wir.
Das Zeichen der Anwesenheit Gottes ist das,was der Herr sagt: Greise und Greisinnen werden wieder auf den Plätzen Jerusalem sitzen.
29. Dezember Thomas Becket Lk 2,22-35
Jesus Christus, der uns vorangeht mit der Last des Kreuzes, sei mit euch.
Thomas Becket gehört zu den beeindruckend sten Kirchenpersönlichkeiten des Mittelalters. Papst Alexander III. nannte ihn bei der Heiligsprechung einen ,, Märtyrer des Kirchenrechts und der Kirchenfreiheit “ . Die Wallfahrt zum Grab des Heiligen erreichte früh den Umfang wie jene zum Grab des Jakobus in Santiago de Compostela.
Jesus ,du hast keine Ehre der Welt gesucht. Herr, erbarme dich unser.
Du willst uns frei machen von dieser Welt. Christus, erbarme dich unser.
Dein Reich ist nicht von dieser Welt. Herr, erbarme dich unser.
Thomas Becket kam 1118 in London als Sohn eines Kaufmannes zur Welt und wurde nach einer hervorragende Ausbildung und Studien in Paris, Bologna und Auxerre Archidiakon von Canterbury, ernannt von Erzbischof Theobald. Im Alter von 37 Jahren machte ihn König Heinrich II zum Lordkanzler und zu seinem persönlichen Berater. Zwischen Heinrich und Thomas bestand eine tiefe Freundschaft. König war es schließlich , der die Ernennung von Thomas Becket zum Erzbischof von Canterbury durchsetzte. Thomas ahnte, was auf ihn zukam und empfand keine große Freude über seine Erneuerung. Vom Tag der Weihe an, veränderte sich Thomas vollkommen. Er ververteile alle seine Einkünfte unter den Armen, trug ein schlichtes Benediktinergewand und führte eib streng asketisches Leben. Der Konflikt zwischen Erzbischof und König war unumgänglich. Es kam zu Prozessen und Geldstrafen und Thomas musste nach Frankreich flüchten. Er bat Papst Alexander, ihm den Rücktritt zu erlauben, doch das Kirchenoberhaupt lehnte ab. Becket weilte sechs Jahre in Frankreich und führte von dort seinen Kampf um die Freiheit der Kirche in England fort. Auf einen Scheinenfrieden mit dem König eingehend, kehrte der Erzbischof 1170 nach Englad zurück . Der Streit aber begann von neuem ind am 29. Dezember 1170 ermordeten vier Vertraute des Königs Thomas Becket vor dem Altar in der Kathedrale von Canterbury. Es konnte nie geklärt, ob Heinrich II den Männern eindeutig den Auftrag zum Mord gegeben hatte, oder ob die Adeligen eine wütende Äußerung des Königs zum Anlass genommen hatten, selbst einzugreifen.
Unser Leben ist von Gefahr umgeben. Damit wir unser Leben, wollen wir voll Vertrauen zum Vater beten.
Damit wir das Kreuz unseres Lebens zu tragen vermögen, bitten wir den Herrn um seinen Frieden.
Selig, die Christus auf dem Weg des Kreuzes folgen und gewinnen was uns verheißen ist.
Fest der heiligen Familien B Lk 2, 22-40
Fest der heiligen Familie 2017 – Meine Familie
Einführung
Was spüren wir, wenn wir die Wörter „Vater, Mutter, Bruder, Schwester, Großmutter“ aussprechen? Wenn wir dazu noch die Worte „mein oder meine“ anschließen, bekommen wir das Bild von Menschen, die mit uns blutsverwandt ist. Meine Familie – das sind nicht nur die Namen, die Gesichter, sondern das heißt auch Verantwortung, Sorge, Erziehung und Liebe. Es ist daher gut und schön, dass das Fest der heiligen Familie seinen Platz in der Weihnachtszeit hat. Es ist schön und gut, wenn auch unsere Familie in dieser Zeit für einen oder mehrere Tage zusammenkommen, dass wir Zeit füreinander haben.
Predigt
Als Gott sich entschied, jemanden auf die Erde zu schicken zu unserer Erlösung, da begann auch sein Werk mit einer Familie. Jesus selbst wurde in eine Familie hinein geboren, er wuchs mit ihnen auf und segnete so die Familie. Die Kirche stellt die heilige Familie als Vorbild für jede menschliche Familie hin. Jesus hatte es nicht leicht – er wurde in einem Stall in einer Futterkrippe geboren, weil keine Herberge für ihn war, er musste mit Maria und Josef wergen Herodes nach Ägypten fliehen und vieles mehr. Doch durch alle diese Begebenheiten erfüllten Maria und Josef den Willen Gottes.
Von Weihnachten sagt man, dass es das Fest der Familie ist, was aber nur teilweise die Wahrheit ist. Glücklich sind die Menschen, die in einer Familie leben, wo die Eltern und die Kinder sich gegenseitig lieben und annehmen, wo auch Opferbereitschaft herrscht. Leider gibt es auch Familie, wo die Liebe fehlt, wo nur Streit ist, man sich gegenseitig verdächtigt, es oft zu Missverständnissen kommt usw. Viele Familien sind zerbrochen, das ist ein großes Problem.
Dazu möchte ich Ihnen ein Beispiel erzählen: Ich kenne eine Frau im Alter von ungefähr 50 Jahren. Als sie jünger war, war sie Weltmeisterin in einer Sportdisziplin. Die Sporterfolge, aber die die Beliebtheit in der Gesellschaft führte dazu, dass sie niemals heiratete. Sie hatte verschiedene Partner und keine Kinder. Ihre sportliche Karriere war ihr wichtiger als ein Familienleben, als Kinder. Und heute? Heute merkt sie, dass ihr Leben leer ist. Sie sehnt sich nach eigenen Kindern. Sie spürt, dass sie nicht erfüllt von ihrem Leben ist, dass sie niemanden gehört. Obwohl sie reich und schön ist, ist sie nicht glücklich. Vielfach gibt es solche Schicksale. Immer sind Erfolg, Bequemlichkeit, Reichtum wichtiger als Familie und Kinder.
Wir wollen uns heute freuen über das Fest der Heiligen Familie und Gott bitten, dass er unsere Liebsten mit Frieden und Liebe segnet. Wir wollen Gott danken, dass wir in geordnete Familien-verhältnisse hinein geboren wurden und dort aufwachsen durften, uns auch ein christliches Leben vorgelebt wurde. Wir wollen aber auch für die beten, die keinen richtigen Blick haben für die Sendung von Mann und Frau. Wir wollen beten auch für die Gesetzgeber, damit sie Gesetze machen, die die Familien schützen.
Wir alle sollen eine große Familie sein. Es hängt von uns ab, unser Glück auf Christus hin auszurichten und auf seine Lehre zu achten. Die Familie von Nazareth ist – so vermutet man – nicht alt geworden. Ihre Kraft und ihr Vorbild sind aber auch heute noch aktuell.
Es gelten die Worte des französischen Schriftstellers Rene Basin: Bitte Gott, damit er mitten unter uns wohnt. Er ist die Quelle, die Kraft und das Ziel unserer Liebe. Ist das nicht eine wunderschöne Bitte für unser Familien?
Der Autor Duval, der viele bekannte Lieder geschrieben hat, schreibt: Ich war das fünfte von neun Kindern in unserer Familie. Wir wurden religiös erzogen, trafen uns jeden Abend zum Rosenkranz. Das werde ich bis zu meinem Tod nicht vergessen. Ich habe noch immer meinen Vater vor Augen. Müde von der Arbeit kniete er nieder, lehnte sich an einen Stuhl und legte sein Gesicht in seine Handflächen. In meinen Augen war mein Vater streng, oft unnachgiebig, er leitete das ganze Haus, er hatte keine Angst und doch neigte er stets seinen Kopf vor Gott. Da dachte ich mir: Wie groß muss Gott sein, wenn mein Vater sich vor ihm niederkniet. Gott muss ganz nahe sein, wenn mein Vater mit ihm spricht. Die Mutter sah ich nie knieend. Sie saß müde auf einem Stuhl mit den kleinsten meiner Geschwister. Wir anderen drängten uns dicht an sie – und sie betet leise. Ich dachte, dass es schön ist, wenn meine Mutter so mit Gott sprechen kann und in ihren Armen ihre Kinder. Die Hände meines Vaters und der Mund meiner Mutter, lehrte mich Gott mehr zu kennen und zu lieben – als der Katechismus.Wir wissen, dass Vater und Mutter sein nicht einfach ist, sondern eine große und schwierige Kunst.
Johannes XXIII sagte: Leichter ist es für einen Vater fünf Kinder zu zeugen, als ihnen ein guter Vater zu sein. Und von der Mutter gilt: Die Geburt eines Kindes macht noch keine Mutter, so wie ein Piano im Haus noch nicht bedeutet, dass ich ein guter Pianist bin. Die Heilige Familie lehrt uns, ein guter Vater und eine gute Mutter zu werden. Wenn wir von Maria und Josef lernen, so ist das nicht unmodern, im Gegenteil. So wie Maria und Josef den Willen Gottes erfüllten, so sollen auch wir den Willen Gottes erfüllen. Unser Blick auf die Heilige Familie von Nazareth ist für uns die beste Schule. Heute wollen wir danken für alles Gute, dass wir in unseren Familien erleben durften. Wir wollen die Heilige Familie bitten, unsere Familien weiterhin zu beschützen.
Unschuldige Kinder Mt 2, 13-16´8
Jesus, der schon als klein Kind verfolgt wurde, sei mit euch.
Mit Recht, sagt der hl. Augustin: werden die unschuldigen Kindlein von Betlehem Blüten der Märtyrer genannt, denn als die ersten Blumen knospen, welche die Kirche entfaltete, hat sie noch im Winter des Unglaubens der Froststurm der Verfolgung getötet. Sie blühten hervor und sie welkten dahin um dieselbe Zeit, als die Blume aus der Wurzel Isai erblühte als Jesus geboren ward.
Jesus, Herodes König, hat dich verfolgt, weil er um seine Macht fürchtete. Herr, erbarme dich unser.
Jesus, dein Pflegevater Josef wurde durch den Engel aufmerksam gemacht auf die Gefahr, die dir drohte. Christus, erbarme dich unser.
Jesus, du hast die unschuldigen Kinder von Betlehem, die für dich ihr Blut vergossen hatten, mit himmlischen Ruhm belohnt hatte.
Warum ist Jesus vor Herodes geflogen? Um herrlicher und glänzender zu siegen. So siegte Josue vollkommen über die Stadt Hai, indem er dem Scheine nach die Flucht ergriff. Jos 8,1. ,, Ich will den Sieg nicht stehlen , sondern bei hellem Tage ihn erkämpfen“, erwiderte Alexander d, Gr. seinem Feldherrn Parmenis, der ihm rief den Perserkönig Darius in der Nacht zu überfallen. So wollte auch Jesus nicht in der Dunkelheit der Nacht, im kindlichen Alter, noch unbekannt und verborgen , für Heils der Menschen sterben, sondern, den Feind des Menschengeschlechtes, bei hellem Tage, öffentlich, auf dem Kavarienberge überwinden, zwar unter großen Qualen und bitterer Schmach , aber um so glorreicher siegen. Für unser Heil.
Hätte Christus in seinem Kindesalter sich töten lassen, so würde er auch die ganze Angelegenheit unseres Heiles getötet haben. Der hl. Petrus Chysologus sagte. Er hätte uns auch durch seinen in der Kindheit erlösen können, aber sein Opfertod war , wenn auch der höchste, noch nicht der einzige Zweck seines Lebens. Wer hätte uns die erhabensten Geheimnisse gelehrt? Wer uns die Heilsmittel der Sakramente gegeben? Wer uns das Gebet gelehrt?
Zu Gott unserem Vater, dem Freund des Lebens, wollen wir beten, wie Jesus uns zu beten gelehrt hat.
Die von Gott geschenkte Vergebung macht bereit und fähig zum Frieden miteinander. Deshalb beten wir.
Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein, Wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. spricht der Herr.
Hl. Johannes , Joh 20, 2-8
Jesus, der seinen Jünger Johannes liebte, sei mit euch.
Das heutige Evangelium berichtet: Maria Magdalena sprach zu Petrus und Johannes. Sie haben den Herrn aus dem Grab weggenommen, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben. Beide Apostel gingen gleich zum Grab. Warum? Darum, weil Jesus ihnen nicht gleichgültig war.
Der Apostel Johannes, Verfasser, des vierten Evangeliums, überlebte alle seine Mitapostel. Er ist der einzige Apostel, der- allerdings nach mehreren vergeblichen Tötungsversuchen durch Kaiser Domitian -eines natürlichen Todes starb. Paulus nannte Johannes einmal zusammen mit Petrus und Jakobus ,, die Säulen der Kirche“.
Jesus, Sohn des lebendigen Gottes, Bild des Vaters, Sohn der Jungfrau Maria. Herr, erbarme dich unser.
Jesus, Strahl des ewigen Lichtes, Jesus Fürst des Friedens, Jesus, Gott und Mensch, Christus, erbarme dich unser.
Jesus, Bruder der Armen Jesus, Freund der Sünder, Jesus unser Leben. Herr, erbarme dich unser.
Johannes Apostel, war der Sohn von Zebedäus und Salome und stammte aus Betsaida am See Genezaret. Sein Bruder war Jakobus der Ältere, ebenfalls Apostel des Herrn. Vor seiner Berufung zum Apostel verdiente sich Johannes seinen Lebensunterhalt als Fischer. Er übte damit denselbe Beruf aus wie Simon Petrus und Andreas. Johannes gehörte von Anfang an zu den von Jesus bevorzugten Jünger. Johannes liebte zärtlich Jesus, und war von ihm ebenso geliebt worden. Auch mit Petrus verband den Fischer vom See Genezaret eine tiefe Freundschaft , die vielleicht auf ihrer ähnlichen Herkunft. Nach der kirchlichen Überlieferung kam Johannes um das Jahr 69 nach Ephesus, von wo aus er dann alle Kirchen , die er vorher gegründet, leitete. Im Jahr 95 soll der inzwischen schon hoch betagte Apostel von Kaiser Domitian, einem grausamen Christenverfolger , verhaftet worden sein. Nach anderen furchtbaren Martern ordnete Domitian , einem grausamen Christenverfolger, verhaftet worden sein. Nach anderen furchtbaren Martern ordnete Domitian an, dass Johannes in einem Kessel mit siedendem Öl geworfen werde. Nach der Legende soll sich das Öl jedoch in ein erfrischendes Bad verwandelt haben, dem der Apostel gestärkt entstieg. Die Kunde von diesem Wunder verbreitete sich rasch und Domitian war dadurch so von Angst erfüllt , dass er Johannes freiließ und auf die griechische Insel Patmos verbannte. Hier schrieb Johannes seine berühmte ,,Apokalypse“. Nachdem Domitian gestorben war, konnte der Verbannte wieder nach Ephesus zurückkehren und dort sein Evangelium das sogenannte ,,Vierte Evangelium“ verfassen.
Lasset uns beten, wie sich die Kirche nach der Weisung des Herrn von Anfang an zu beten bemüht hat.
Die Nöte dieser Welt und der Kirche zeigen uns die Norwendigkeit des Friedens Christi. Zu ihm beten wir. Herr Jesus Christus schau nicht auf unsere Friedlosigkeit und unsere Sünden…
Jesus, mache unsere unsere Herzen groß, damit sie groß genug sind, die Größe deiner Liebe anzunehmen.
Hl. Stephanus erster Märtyrer Mt 10,17-22
Hl. Stephanus 2017 B
Einführung
Es scheint uns , dass das heutige Fest nicht zu Weihnachten passt. Es stört unsere ruhige, weihnachtliche Atmosphäre. Diese Fest will uns aber sagen, dass das Christentum nicht nur aus der Krippe mit dem kleinen Christuskind besteht. Unser Leben ist nicht immer einfach, es wird auch Leid geben. Darauf müssen wir uns auch vorbereiten. Der Heilige Stephanus musste sogar sein Leben hingeben für Christus.
Predigt
Jesus ist auf diese Erde gekommen, damit er uns zeigt, dass wir, die wir auf der Erde leben, einmal zu Gott kommen können. Das ist das Ziel des Menschen – zu Gott zu kommen. Der Mensch muss sein Ziel kennen und die Möglichkeit haben ans Ziel zu kommen. Vor Hunderten von Jahren dachten die Menschen, dass es unmöglich sei, ins Weltall zu fliegen oder dass der Mensch am Mond landen kann. Das hielten die Menschen damals als ein Torheit. Und doch ist das heute zur Wirklichkeit geworden. Heute zweifelt niemand daran. Warum sollten wir dann daran zweifeln, dass der Mensch einmal zu Gott kommen kann. Eine Rakete kann aber nicht starten, wenn sie keinen Brennstoff hat. Welchen ,,Brennstoff“ brauchen wir, um zu Gott zu gelangen? Dieser „Brennstoff“ ist die Liebe. Man kann eine noch so perfekte Rakete haben, wenn es keinen Brennstoff gibt, kann die Rakete niemals ins All fliegen. Man kann an Gott glauben, aber das genügt nicht, wenn wir nicht Gott und den Nächsten lieben. Nur so gelangen wir zu Gott.
Heute zeigt uns der Heilige Stephanus, dass es möglich ist, Gott und den Nächsten zu lieben. Sein Tod ist der Geburtstag für das ewige Leben. Wir haben gehört, wie Stephanus sagte: Herr, nimm meinen Geist auf! Das Ziel des Heiligen Stephanus war in seinem ganzen Leben Christus. Er starb für Christus, denn er liebte ihn. Stephanus betete sogar für die Menschen, die ihn steinigten. Er sagte: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! So haben wir es aus der Apostelgeschichte gehört. Er liebte sogar jene, die ihn töteten. Sein Tod wurde zur Verherrlichung im Himmel. Das ist das Große, das jedem Menschen angeboten wird – nur durch die Liebe zu Gott und den Menschen kann man das ewige Leben erhalten.
Dazu eine Geschichte: Es lebte einmal ein Mensch, der nur an sich selbst dachte. Bei einem seiner Kameraden beklagte er sich: Ich weiß nicht, was ich den Menschen getan habe, dass sie mich nicht mögen. Alles, was ich habe, werde ich nach meinem Tod den Kindern und Armen geben. Warum lieben sie mich nicht? Da erzählte ihn sein Freund ein Begebenheit: Einmal kam ein Schwein zu einer Kuh. Sie bewegt ihren Schweif und beklagt sich über ihr Schicksal. Die Menschen mögen mich nicht. Wenn jemand einen anderen Menschen nicht mag, dann sagen sie: Du Schwein! Das ärgert mich sehr. Dich, liebe Kuh, dich haben die Menschen gern. Warum? Du gibst ihnen doch nur Milch. Ich geben ihnen Fleisch, Fett, Speck, Schinken und meine Haut können sie zu Leder verarbeiten. Aber die Leute sind nicht dankbar dafür. Da sagte die Kuh zum Schwein: Ich kann dir das schon erklären. Ich gebe ihnen meine Milch und mein Leben geht weiter. Du schenkst ihnen vieles, aber erst nach deinem Tod. Ob das Schwein diese Aussage verstanden hat, das wissen wir nicht. Aber es wäre schade, wenn wir das nicht begreifen. Es soll uns sagen: Gute Taten müssen wir zu Lebzeiten machen, nach dem Tod können wir das nicht mehr. Den Menschen sollen wir während unseres Leben nützlich sein – wir sollen ein Leben voll Liebe zu Gott und den anderen führen. Dazu noch ein Beispiel: Ein russischer Historiker hat ausgerechnet, dass bei Napoleon Kriegsführung 180 Hektoliter menschlichen Blutes vergossen wurde. Warum? Damit er seine Pläne verwirkliche und er Berühmtheit erlange, mussten Hunderttausende Soldaten sterben.
Christus ist da anders, er hat sein Blut hingegeben für uns, damit wir das Leben haben. Die Tragödie des Menschen ist, dass es viele gibt, die Ruhm erlangen wollen und ihre Macht dafür einsetzen. Andere Menschen wiederum leiden, damit in der Welt mehr Güte und Liebe sei. Der Heilige Stephanus gehörte zu diesen Menschen. Wie schön wäre es, auch zu diesen Menschen zu gehören, die Güte und Liebe in die Welt bringen!
Kindermette 24. Dezember 2017
Einzug: Lied
Begrüßung: Pfarrer
Ich darf sie alle zu unserer Kindermette herzlich begrüßen. Eine besonderer Abend, eine besondere Nacht liegt vor uns – die Heilige Nacht! Der Advent – das Warten auf die Ankunft des Herrn – hat heute sein Ende. Wir sind hier in unserer Pfarrkirche zusammengekommen, um miteinander den Geburtstag von Jesus zu feiern. Eine Geburtstagsfeier ohne Gäste, die sich freuen, wäre keine wirkliche Feier! Umso schöner ist es, dass ihr Kinder mit euren Eltern und alle Gottesdienstbesucher hier versammelt seid, um gemeinsam zu beten, zu hören, zu singen und sich zu freuen über das schönste Geschenk zu Weihnachten – die Geburt von unserem Herrn. Jesus ist das Licht in unserer Welt und ich freue mich sehr, dass ihr Kinder eine so schöne Altarkerze gestaltet habt, die heute so wunderbar unseren Altar schmückt!
Lasst uns nun beginnen mit dem Kreuzzeichen – im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Schuldbekenntnis:
Gott hat uns mit Jesus, seinem Sohn, sein Licht und seine Liebe geschenkt. Nicht immer gelingt es uns aber, in seiner Liebe zu leben, darum bitten wir Jesus um Verzeihung.
1. Kind
In unserem Leben ist es manchmal dunkel und wir fühlen uns hoffnungslos. Jesus, du aber bist das Licht, das in die Welt kommt.
Herr, erbarme dich unser
2. Kind
In unserer Familie ist es manchmal dunkel. Wir haben wenig Zeit füreinander und helfen einander nicht genug. Ab uns zu gibt es Streit und die Versöhnung fällt uns schwer. Jesus, du kommst und bringst uns den Frieden.
Christus, erbarme dich unser
3. Kind
In unseren Herzen ist es manchmal dunkel. Es passiert, dass wir aufeinander neidisch sind, uns gegenseitig mit Worten wehtun. Wir geben der Liebe oft zu wenig Raum. Jesus, du kommst, um als Mensch unter Menschen zu leben und um die Liebe zu verbreiten.
Herr, erbarme dich unser.
Pfarrer:
Der gute Gott verzeihe uns all unsere Fehler, damit wir jetzt voller Freude die Geburt seines Jesus feiern können, der mit dir lebt in Ewigkeit. Amen.
Lied:
Rückgabe der Herberg-Bilder
In unserer christlichen Tradition gibt es den adventlichen Brauch der sogenannten ,,Herbergssuche“. Er will an jene Tage erinnern, in denen Josef mit der hochschwangeren Maria in Bethlehem nach einer Unterkunft suchte.
Auch in unserer Pfarre waren Maria und Josef in den letzten 9 Tagen wieder auf Herbergssuche. Viele Familien haben sie aufgenommen und miteinander gesungen und gebetet.
Jetzt hat die heilige Familie hier in der Kirche und hoffentlich auch in unseren Herzen Herberge gefunden. Ich darf euch jetzt bitten, die Herbergsbilder und -statuen zum Altar zu bringen. /Bilder werden auf den Altar gelegt/.
Überleitung
Liebe Pfarrgemeinde! An den Adventsonntagen waren die Kinder eingeladen im Anschluss an die Gottesdienste noch ein wenig länger in der Kirche zu bleiben. Unser Kinderliturgie-Team hat sich ein abwechslungsreiches Programm überlegt, um sich auch besonders mit den Kleinen auf das Weihnachtsfest vorzubereiten. Es wurde ein Schaf gebastelt, Kerzen verziert, Geschichten vorgelesen und über Advent und Weihnachten gesprochen. Letzten Sonntag haben die Kinder dann Sterne mit nach Hause bekommen, um sie daheim noch fertig zu verzieren. Wir möchten euch nun einladen, eure schönen Sterne hier auf unsere Christbäume zu hängen. Kommt zu mir nach vorne, damit wir die Bäume vor dem Adventspiel noch schöner schmücken.
Ich glaube jetzt passt alles und wir sind bereit eine besondere Weihnachtserzählung zu hören. Sie handelt von einem kleinen Hirten namens Sino.
Flötenmusik als Einstimmung
Weihnachtsspiel Kinderliturgiekreis. Die 4 Lichter des Hirten Simon
Lied: ,, am Ende des Weihnachtsspiels. Kinder..
Pfarrer Evangelium
Weihnachtsevangelium nach Lukas
Lied: Stille Nacht, Heilige Nacht.
Pfarrer:
Guter Gott mit diesem ,,Heiligen“ Lied ist nun für uns Weihnachten. Wir danken dir für die Geburt deines Sohnes, unseres Herrn. Mit dem Kind in der Krippe wolltest du einen neuen Anfang machen – mit der Liebe, mit der Hoffnung und dem Frieden. Einen kleinen Anfang, der sich ausbreiten soll über die ganze Erde, von Mensch zu Mensch, von Generation zu Generation, von Land zu Land. Schenke uns an diesem Abend die Liebe, die Freude und die Kraft, die Botschaft der Weihnacht auszubreiten.
Dazu höre unsere Bitten:
Fürbitten mit Liedruf:
1. Das erste Licht schenkte der Hirte Simon einem Dieb als ,,Licht des Friedens“ Jesus hilf uns Frieden zu schaffen und lass uns noch heute, am Heiligen Abend, damit anfangen.
Liedruf: Tragt in die Welt nun ein Licht.
2. Das zweite Licht schenkte der Hirte Simon einem verletzten Wolf als ,, Licht der Hilfe“. Jesus lass uns nicht nur auf andere warten,sondern mache uns zur Hilfe bereit. Liedruf: Tragt in die Welt nun ein Licht.
Liedruf: Tragt in die Welt nun ein Licht.
3. Das dritte Licht schenkte der Hirte Simon einem Bettler als ,, Licht der Hoffnung“. Jesus, mache uns zum Teilen bereit, damit Menschen wieder hoffen können.
Pfarrer:
Vater im Himmel, du hast uns Jesus deinen Sohn gesandt, unseren Retter und Erlöser. Durch das Geheimnis seiner Geburt bitten wir dich, erhöre unsere Gebete. Amen.
Vater Unser
Mitteilung
Abschließende Worte Herr Vater
Liebe Kinder, liebe Erwachsene es war wunderbar gemeinsam mit euch in unserer Kirche die Geburt unseres Herrn zu feiern. Es kann am 24. Dezember manchmal passieren, dass in der weihnachtlichen Hektik und dem vollen Programm auf das Geburtstagskind vergessen wird . Mit dieser schönen Kindermette haben wir Jesus und seine Botschaft nach Frieden und Nächstenliebe in der Mittelpunkt gestellt und darüber dürfen wir uns alle freuen. Herzlichen Dank dem ganzen Kinderliturgie Team für die Vorbereitung im Advent und die Gestaltung des Weihnachtsspiels und besonders danke ich euch Kindern. Ihr habt so schön gespielt und gesungen, gerade an einem so aufregenden Tag ist das bestimmt nicht ganz einfach gewesen, ihr habt das toll gemacht.
Applaus!
Ich glaube mittlerweile ist die Nervosität bei euch schon recht groß und so ist es nun auch an der Zeit das Weihnachtsfest im Kreise euer Familie weiter zu feiern. Ich wünsche euch allen einen schönen und friedvollen Abend…und später, dann wenn die Geschenke vom Christkind ausgepackt wurden und das gemeinsame Essen vorbei ist, dann wünsche ich euch allen eine stille und heilige Nacht…
Es segne und behüte euch der allmächtige Gott- der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Abschlusslied.
Weihnachten Lk 2,15-20
Weihnachten 2017-Die Botschaft
Die Einführung
Alle Länder der Welt sehen es als Ehre, eine bedeutende Persönlichkeit zu Besuch einzuladen. Es kann ein Politiker oder ein Künstler oder eine weltweit anerkannte Autorität sein. Bei diesem Besuch wartet man darauf, was sie sagen werden. Einige Besuche sind historisch. Schon 20 Jahrhunderte lang erinnert sich die Menschheit an den größten Besuch – an die Ankunft Jesu Christi.
Predigt
Warum hat uns Jesus, der Sohn Gottes besucht und 33 Jahre lang unter uns Menschen gewohnt? Auf alle Fragen kann man nur eine Teilantwort geben oder sie völlig beantworten. oder völlig. Eine teilweise Antwort ist die Wahrheit, dass Jesus in diese Welt neue Werte brachte – neue Wahrheiten über Gott, die die Menschen nicht kannten. In seiner Lehre bemühte er sich um die neue, gerechtere Gestaltung der zwischenmenschlichen Beziehungen. Er bot den Menschen ein neuen Sinn des Lebens an. Das aber sind nur Teilantworten. Wenn wir eine volle Antwort kennen wollen, müssen wir hören, was Jesus selbst darüber sagt: Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.
Das Wesen seiner Geburt liegt darin, dass er erstens der ganzen Menschheit bewusst macht, dass viele von Gott abfallen. Zweitens, dass er die ganze Menschheit wieder zu Gott heranziehen will und drittens, dass jeder Mensch sich persönlich entscheiden muss, sein Leben so einzurichten, damit er einmal in Verbindung mit Gott verbleiben kann. Wir können daran nicht zweifeln, dass Jesus seine Sendung erfüllt. Mit seinem ganzen Leben setzte er sich dafür ein, der Menschheit bewusst zu machen, dass es ohne Gott nicht sinnvoll ist, vorwärts zu gehen. Jesu gründete auch die Kirche, die mit seiner Hilfe, die Menschen zu Gott zu führen will. Jesus konnte nicht mehr für uns tun. Er aber ließ jeden Menschen Raum für die freie Entscheidung. Und das ist eben die Botschaft von Weihnachten, wieder sich zu fragen: Wie ist meine Beziehung zu Gott und zur Kirche?
Ein moderner Philosoph war verzweifelt und meinte: Der Mensch ist das einzige Geschöpf, das sich weigern kann, das zu sein, was er ist. Der Boden weigert sich nicht, den Pflanzen zu dienen. Die Pflanzen weigern sich nicht, den Tieren zu dienen. Die Tieren weigern sich nicht, dem Menschen zu dienen. Nur der Mensch weigert sich, Gott zu dienen. Der Mensch weigert sich Gott zu verehren.
Ich glaube, dass unsere Herzen in diesem Augenblick für Gott offen sind, dass niemand sich weigert, das zu sein, was er ist. Wir sind deshalb heute hier, damit wir neue Impulse für unser Leben bekommen. Diese Impulse sind gleich für alle Menschen und gleichzeitig einzigartig für jeden von uns. Was ist gleich für uns alle? Wir alle müssen für unseren Weg zur Heiligkeit Sorge tragen. Niemand kann sagen: Ich muss nicht beten. Ich brauche keine heilige Messe. Ich brauche keine heilige Beichte. Ich brauche keine Kirche. Jesus hat uns diese Mittel gegeben, weil wir ohne sie nicht fähig sind, solch ein Mensch zu werden, wie Gott uns haben will. Darum sind dazu aufgerufen, jeder von uns – für sich selbst – Gebrauch von diesen Mitteln zu machen. Es kann nicht jemand anderer für uns beten oder für uns die heilige Messe besuchen. Es ist auch nicht genug, wenn der Vater zu seinen Kindern sagt: Geht in die Kirche! – aber er geht nicht. Je mehr wir uns von unseren Pflichten entfernen, desto mehr entfernen wir uns von Gott. Uns kann nur unser persönliches Engagement retten. Im Auto können wir neben dem Chauffeur sitzen, der uns irgendwo hinführt. In unserem geistlichen Leben müssen wir das Steuerrad selbst in die Hand nehmen. Die anderen können uns helfen, aber zu Gott müssen wir uns selbst hinbringen. Und welches sind die Impulse nun für uns selbst? Im allgemeinen könnten wir sagen, das ist eine konkrete Richtung auf Gott hin. Der Heilige Paulus sagt im Römerbrief: Wir haben verschiedene Gnadengaben nach der uns verliehenen Gnade.
Ich möchte das mit einem Beispiel erklären. In einem Theaterspiel wirken 20 Schauspieler mit. Wenn das Theaterspiel gelingt, applaudieren die Menschen den Schauspielern. Aber wir wissen das Theaterspiel beruht nicht nur auf dem Auftritt der 20 Schauspieler. Damit das Werk gelingt, bedarf es hinter Bühne vieler Menschen, die die Zuschauer überhaupt nicht sehen – Garderobiere, Tonmeister, Kulissenschieber, Maskenbildner, Beleuchter usw. Wenn jemand von diesen Menschen versagen würde, könnte sie das Theaterspiel nicht verwirklichen. Ähnlich ist es mit unserer Orientierung auf Gott hin. Manchmal denken wir, dass vor Gott nur große Taten wertvoll sind, religiöse Leistungen, die öffentlich bekannt sind. Es ist zwar die Wahrheit, dass Gott einigen Menschen große Gaben und Fähigkeiten gegeben hat. Das sind wirklich die großen ,,Schauspieler“, denen die Welt applaudiert, große Päpste, charismatische Persönlichkeiten, berühmte Theologen, Märtyrer. Vor Gott aber ist alles gleich viel wert – so auch die Taten der Menschen, die die Welt nicht kennt, wie z.B. das Gebet der alten Frau in ihrem Zimmer, ein Kreuz zu tragen gewillt sein, eine karitative Arbeit in der Pfarre, die Tätigkeit eines Priester in einer Pfarre, die sehr abgelegen ist, die Hilfe bei der Restaurierung kirchlicher Gebäude. Das sind die vielen Taten, die meist unbekannt sind. Gott kennt sie und bewertet sie gleich den Taten der großen berühmten Menschen. Ohne kleine Dienste wären die großen Dienste unbedeutend. Ein Christ soll auch für die kleinste Gabe dankbar sein. Heute sollen wir uns dessen bewusst werden, dass jeder von uns in Jesus, die größte Gabe bekommen hat. Jesus wurde geboren für jeden einzelnen Menschen. Er will jeden Menschen zu Gott führen. Wenn wir das begriffen haben, haben wir den Sinn von Weihnachten begriffen!
Hochfest der Geburt des Herrn- in der Heiligen Nacht Lk2,1-14
Weihnachten 2017- Heilige Nacht – Friede ist eine Geschenk Gottes
Einführung
Es wurde uns zur Gewohnheit, dass wir uns gegenseitig am Weihnachtsabend beschenken. Ein Geschenk kann nicht nur ein Ding sein, sondern auch ein liebes Wort, ein Handschlag, ein Lächeln. Auch die heilige Messe sollen wir als Geschenk annehmen. Wir erinnern uns an die Geburt Jesu Christi, der das größte Geschenk des Vaters und des Heiligen Geistes für die ganze Menschheit ist. Jesus kommt zur Welt als Gott in der Gestalt eines Menschen und bringt sich uns so selbst als Geschenk.
Predigt
Die Liturgie der heutigen heiligen Messe konzentriert sich auf die Güte Gottes. Er zeigt sich als das Licht inmitten der Finsternis. Dieses Licht kann man mit dem Wort: FRIEDE ausdrücken.
In dieser Nacht wünscht sich Gott, dass wir die Menschen guten Willens seine Gabe, die die Engel verkündigen, empfangen. Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll. Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Wenn jemand fragen würde: Was macht diese Nacht so schön und groß? Dann könnten wir sagen, das ist eben die Gabe des Friedens. Das Kind, das in der Krippe, liegt, nennen wir den Fürst des Friedens. Gott kam zur Welt, damit der Mensch mit Gott in Frieden leben kann, und so Anteil erhält an Gottes Reich.
Spät abends hat jemand an das Tor eines Klosters geklopft. Der schläfrige Portier fragte den Wandersmann: Was suchst du in unserem Kloster? Die Antwort lautete: Ich suche den Frieden. Wie heißt du? Mein Name ist Dante Aligieri. Er war ein großer Dichter. Er wurde aus dem heimatlichem Florenz verjagt, weil er zu viel unter den einfachen Leuten gewesen ist. Später hat er die das Werk „Göttliche Komödie“ geschrieben, wodurch er großen Ruhm erlangte und ebenfalls auch den Frieden in seine Seele, den er suchte.
Gehören wir zu den Menschen, die aufrichtig den Frieden suchen? Gibt es Frieden unter den Menschen, wo wir leben? Es wäre schön, wenn auch die letzten Worte vom Hymnus des Zacharias beeindrucken würden : Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe, um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes und unsere Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.
In dieser Nacht sollten wir uns dessen bewusst werden, dass wir nur so viel Frieden haben werden, wie viel Platz wir Jesus in unserem Herzen geben. So weit wir von Christus fern sind, so weit sind wir auch fern vom Frieden.
Wenn wir den anderen Frieden bringen wollen, müssen wir zuerst Frieden in unserem Herzen haben. In dieser Nacht sollen wir die Bedingungen für den Frieden annehmen, die uns das Kind in der Krippe zu Betlehem bringt: Das sind Liebe, Wahrheit, Gerechtigkeit und die Freiheit.
Der russische Schriftsteller Dostojewski beschreibt in seiner Erzählung Dämonen, die Seele des ungläubigen Menschen Stavrogin, der weder an Gott glaubt, noch an Satan. Sein Lebensmotto ist: Es gibt keinen Gott, alles ist erlaubt. Danach lebte er auch. Er verließ ein junges, unschuldiges Mädchen, das dann wegen der Trennung Selbstmord beging. Von da an begann für Stavrogin die Hölle. Vor seinen Augen hat er immer das Gesicht der jungen Frau gesehen, die ihn wie ein Schatten überall verfolgte. Seine Seele kann nie mehr zur Ruhe und versuchte vergebens, das alles zu bereuen. Am Ende seines Lebens beichtete sich vor sich selbst, er nahm sich das Leben, und meinte, damit die Hölle zu vernichten.
Nur das Kind in der Krippe ist die Garantie für den Frieden. Wir Menschen hier in Europa haben genug Geld, aber wir brauchen mehr Frieden. Diesen Frieden gibt uns Gott, in seinem Sohn, im kleinen Jesus. Empfangen wir dieses Geschenk, das nur Jesus uns geben kann! Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch, nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Danke, Jesus für diese Gabe!
23.Dezember Lk 1,57-66
Gott, der Herr, der den Plan für die Rettung der Menschen vorbereitet hat, sei mit euch.
Als Elisabeth gebar ihren Sohn, ihre Verwandte und Nachbarn freuten sich mit ihr, und dem Kind wollte nach seinem Vater Zacharias Namen geben. Elisabeth, aber sagte, dass sein Name nicht Zacharias, sondern Johannes wir sein Name. Dieser Name, gab eigentlich dem Kind Gott. Nicht nur den Name, sondern auch die Aufgabe, die Johannes sollte in seinem Leben erfüllen.
Jesus, dein Kommen ist nahe darum dürfen wir froh sein. Herr, erbarme dich unser.
Du hebst den Schuldspruch gegen uns auf. Christus, erbarme dich unser.
Dein Kommen vermählt Himmel und Erde. Herr, erbarme dich unser.
Nomen-Omen, sagten die Alten. Der Name das ist das Schicksal. Johannes bedeutet auf hebräisch. Gott ist barmherzig. Der Sinn dieses Namens klärt allen auf, als Johannes bei Jordan Fluss beginn die Taufe der Busse predigen, wie die Möglichkeit, von Gott die Verzeihung ihrer Sünden zu gewinnen, wenn er Jesus wie Lamm Gottes, das hinweg die Sünde der Welt und verkündet den Erlöser, der kommt, sein Volk zu erlösen. Wir haben einige Namen. Ein Name nach Christus. Das äußert unsere Aufgabe, unsere Sendung. Im Namen Christ, ist wie in der Kürze unser ganzes Leben betreffend Programm. Sollen wir so denken, sprechen, fühlen, sich benehmen wie Jesus. So lieben Gott wie Jesus liebte seinen Vater und so zugänglich machen Gott dieser Welt. Es ist wichtig , zu wissen, dass jeder von uns von Gott in dieser Welt seine Sendung hat, und diese Sendung sollen wir erfüllen und das unter allen Umständen. So wie das Johannes der Täufer machte.
Gott loben und preisen alle, die seine Größe erkennen. Mit ihnen wagen wir zum Vater zu beten.
Der Name Johannes verkündet Gottes Gnade. In dieser Gnade kommt sein Friede zu uns. So bitten wir.
All mein Sehnen, Herr liegt offen vor dir, mein Seufzen ist dir nicht verborgen.
22. Dezember Lk 1,46-56
Gott, der die Hungrigen füllt mit Gütern und lässt die Reichen leer, sei mit euch.
Maria wurde sich dessen bewusst, wie Gott sie mit vielen Gnade beschenkte. Darum ihre Seele übersprudelt mit Dankbarkeit. Der Ausdruck ihrer ist das Magnifikat. Sind wir auch wir dankbar für die Gnade, die wir von Gott bekommen haben?
Jesus, dein Kommen ist die Freude der ganzen Welt. Herr, erbarme dich unser.
Du kamst als Sohn des Allerhöchsten. Christus, erbarme dich unser.
Du kamst mit der Fülle der Gnade, uns zu erlösen. Herr, erbarme dich unser.
Elisabeth als sie Maria besuchte, erfüllte den Heilige Geist. Maria jubelt Gott. Sie bitten um nichts, nur dankt und sie lobt Gottes Barmherzigkeit, Macht und Gerechtigkeit. Magnifikat ist das erste Hohe Lied des Lob Gottes, aus ihrem aufgeregten Herzen sprudelte. Maria durchdringt mit dem prophetischen Geist in die Zukunft, sie ahnt dass das Nazareth Zimmerlein in die Mitte der Weltinteresse aufgestellt wird und sie wird bis Ende der Welt das Objekt der Aufmerksamkeit und Ehre. Auch wenn niemand von uns mit Maria vergleichen kann, doch können wir von ihr lernen, und folgen ihr in der Danksagung, denn auch uns begabt mit vielen Gnaden. Wir nehmen viele Gaben mit aller Selbstverständlichkeit und darum sie uns alltäglich wurden. Nicht nur, dass wir nicht danken wissen, aber wenn Gott uns diese Sache für einige Zeit entnimmt, äußern wir unsere Unzufriedenheit. Verdient Gott nicht, dass wir ihm danken, dass wir ihm Morgen für die überlebte Nacht bedanke? Nicht alle hatten ruhige Nacht, nicht alle ruhten sich aus. Nicht das ist wichtig, ob ich mit dem linken oder rechten Beine aufgestanden ist, aber das, damit ich mir bewusst werde, dass auch diesen Tag habe ich von Gott als Gottes Geschenk und sollte ihn zur Feier Gottes und zum Heil meiner Seele zu verwenden.
Jesus ist unser Bruder geworden und hat uns die Güte und Menschenliebe Gottes unseres Vaters geoffenbart. Darum beten wir gemeinsam mit den Worten Jesu.
Dass Friede werde, das erhoffen und ersehnen sich die Menschen aller Völker. Und doch ist der Friede so oft zerbrochen, so oft zerbrochen, beherrschen Streit, Friedlosigkeit und Kriege die Völker. Darum bitten wir.
Wohl dem Mann, der den Herrn fürchtet und ehrt und sich herzlich freut an seinen Geboten.
4. Adventsonntag B Lk 1,26-38
4. Adventsonntag 2017 – Verkündigung
Einführung
Nur ein paar Stunden trennen uns von Weihnachten. Wie haben wir die Vorbereitung für Weihnachten erlebt? Müsste nicht Jesus, wie einst gegenüber Marta, auch uns den Vorwurf machen: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen. Aber nur eines ist notwendig. Maria hat das Bessere gewählt, das soll ihr nicht genommen werden.
Predigt
Maria, die Schwester von Marta saß Jesus zu Füßen und hörte aufmerksam auf jedes seiner Worte. Aber noch mehr gilt das von Maria, die angesprochen wird: Du bist gebenedeit unter den Frauen. Sie ist für uns ein Beispiel, das notwendig ist. Die christliche Weihnacht ist in erster Linie die Gelegenheit Gott zu begegnen , sich mit ihm zu versöhnen. Ich spreche absichtlich vom christlichen Weihnachtsfest, aber ich weiß, dass dieser Termin auch wichtig ist für Menschen, die nicht an Christus glauben, keine Interesse an ihn haben. Auch sie feiern Weihnachten. Weihnachten ist für sie nur eine Zierde, ähnlich der Dinge, die sie an den Weihnachtsbaum hängen. Sie sind leer und bei der kleinsten Unvorsichtigkeit zerbrechen sie. Worin liegt das Wesen der christlichen Weihnacht? Was es für Christen sein soll, das zeigt uns das heutige Evangelium. Ich möchte einige Fakten daraus wiederholen. Gott sprach Maria an, zwar nicht direkt, sondern durch einen Engel. Der Engel teilte Maria etwas ganz Unerhörtes mit. Wir dürfen aber auch glauben, dass Gott uns anspricht, nicht direkt, sondern durch Menschen, durch Begebenheiten, die wir erleben. Aus Erfahrungen von Menschen wissen wir, dass Gott sich an jeden Menschen wendet. Gottes Stimme können wir von allen Seiten wahrnehmen. Leider erlaubt oft der Lärm der Umwelt und die Unruhe in unserer Seele nicht, diese Stimme aufzunehmen. Wie auch immer, die Stimme Gottes ist nicht laut, sondern leise. Gott bemüht sich nicht, die menschlichen Stimmen zu übertönen. Gottes Stimme unterscheidet sich manchmal nicht von anderen Stimmen. Gott spricht durch die Vermittlung seiner Boten und Propheten, durch historische Ereignisse zu uns. Das ist alles unzähligen anderen Stimmen ähnlich. Wie schwer ist es also, unter so vielen Stimmen die Gottes Stimme zu erkennen. So oft halten die Menschen die Stimme Gottes als etwas, das sie nur im Unterbewusstsein wahrnehmen und sind noch dazu egoistisch. Die Menschen von heute haben die Fähigkeit, sich für alles zu entschuldigen. Sie machen sich von Gott ein Bild, das ihrem Bild gleichen soll. Ich habe den Eindruck, dass Weihnachten auch bei vielen Christen sein christliches Wesen verloren hat.
Vor zwei Wochen war ich in Bratislava. Dort habe ich ein farbiges Plakat gesehen. Auf dem Plakat war ein älterer und ein jüngerer Mann. Beide saßen an einem Tisch, darauf stand eine Flasche Bier der Marke Pilsner Urquell. Beide schauten auf die Flasche und ihre Gesichter strahlten vor Glück. Darunter stand folgender Text: Das echte Weihnachten. Stellen wir uns die Frage: Was bringt den Menschen die Weihnachtsfreude? Materielle Sachen, Geschenke, gutes Essen oder die Geburt Jesu Christi? Danach, was bei uns Priorität hat, danach sieht auch unsere Vorbereitung für Weihnachten aus.
In Jahren 1984-1990 wirkte ich als Kaplan in Bratislava. Nach dem 9. Dezember kamen immer mehr und mehr Leute zur heilige Beichte. Eine Woche vor Weihnachten hörte ich viele Stunden Beichte – mit mehreren anderen Priestern. Heute – ich behaupte nicht, dass niemand zur heilige Beichte kommt – ist aber die Zahl der Beichtenden wesentlich kleiner geworden. Die Feier der Weihnacht verliert ihre ursprüngliche Bedeutung. Warum ist das so? Das ist ganz klar. Die Menschen verloren den Sinn für die übernatürlichen Dinge. Das ist eine traurige Feststellung, aber es ist die Wahrheit. Ich weiß, dass hier das Jammern nicht hilft. In der Geschichte der Menschheit gab es öfters eine ähnliche Situation, hauptsächlich in den ersten Jahrhunderten. Viele Heiden wendeten sich heidnischen Götzen zu. Aber auf eine Tatsache dürfen wir dabei nicht vergessen – auf das musterhafte Beispiel der damaligen Christen. Die heutigen Christen passen sich der Welt an, und so verlieren sie ihre innere Kraft. Vielleicht meint dazu jemand: Die Situation heute ist eben wie sie ist, da können wir Menschen nichts machen. Wir Menschen können nichts machen, aber Gott schon. Er immer greift ein, wenn Menschen sich von Gott abwenden. Bitten wir um die Gnade, damit wir zum Weihnachtsfest eine richtige, christliche Einstellung bekommen und nicht eine heidnische!
21. Dezember Lk 1,39-45
Gott, unser Herr, der in Erfüllung gehen lässt , was er gesagt hat, sei mit euch.
Als Maria ihre Verwandte Elisabeth besuchte, Elisabeth wusste schon, dass Maria ein Kind wartet. Aber das ist nicht alles. Sie wusste auch das, dass das Kind, das Maria wartet Sohn Gottes ist. Woher konnte das Maria wissen. Natürlich, nicht von den Menschen. Wenn nicht von den Menschen, die Antwort ist klar.
Jesus, du hast deinen menschlichen Leib, von Maria genommen hast. Herr, erbarme dich unser,
Du hast Wohnung genommen in unserer Mitte. Christus, erbarme dich unser.
Du hast mit deiner Ankunft die Freude den Menschen gebracht. Herr, erbarme dich unser.
Wie sind wir vorbereitet auf die Ankunft Jesu Christi? Vergessen wir nicht auf die geistliche Vorbereitung zu Weihnachten. Mit der Absicht sage ich auf die geistliche Vorbereitung, weil ich weiß, dass auf die materielle Vorbereitung die Menschen nicht vergessen. Zum lateinischen Wort Advent/Ankunft/ gehört zweifellos auch das Wort ,,visitatio“; das einfach der Besuch bedeutet. Das heutige Geschehnis beschreit Bischof Ambrosius. Als der Engel der Maria verkündete, dass sie Mutter Gottes wird, sagte zu ihr, dass ihre Verwandte die alte und unfruchtbare Frau, ist schon in sechsten Monat der Schwangerschaft. So versicherte Maria, dass Gott alles kann, was er will. Als Maria hörte, dass Elisabeth das Kind wartet, machte sie sich auch den Weg. Als Maria Elisabeth besuchte. Johannes erkennt den Herrn, obwohl im Schoss seiner Mutter, und hüpfte vom Freude und Elisabet erfüllte der Heilige Geist und dann rief sie mit lauter Stimme. Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ und das Kind, das erwartet ist Herr/Kyrios/ und Maria ist also die Mutter meines Herrn. Maria will sich mit ihrer Freude teilen. Jesus gehört nicht nur mir. Er gehört allen Menschen. Maria zeigt uns, dass wir nicht nur für uns leben, sondern auch für unsere Nächsten. Bitten wir gemeinsam, Herr gibt dass in jedem Menschen, die Seele Marias ist, damit alle Dich selig preisen und jubelt über Gott des Erlöser.
Mit dem Gebet, das Jesus uns anvertraut hat, dürfen wir dich bitten.
Jesus bringt Licht, Heil. Er bringt Frieden in die Herzen der Menschen, die ihm vertrauen. Um diesen Frieden bitten wir.
Selig, die glauben, dass sich erfüllt, was der Herr sagte,
20.Dezember Lk 1, 26-38
Gott,unser allmächtiger Vater, bei dem nichts unmöglich ist, sei mit euch.
Das heutige Evangelium haben wir schon vielmal gehört. Der Engel Gabriel teilte Maria mit, dass sie auserwählt sei. Sie soll die Mutter Gottes werden. Ahnte Maria wenigstens ein bisschen, dass sie mit solcher Aufgabe beauftragt wird? Ich denke nein. Aber was wichtig ist, Maria zögerte nicht. Sie antwortete auf den Willen Gottes, positiv.
Jesus, deine Geburt wurde durch den Engel verkündet. Herr, erbarme dich unser.
Du bist der Sohn des Höchsten genannt worden. Christus erbarme dich unser.
Du bist geboren aus der Kraft des Heiligen Geistes. Herr, erbarme dich unser.
Unsere Aufmerksamkeit wendet sich im Advent an Maria, die dem Gottes Sohn menschlichen Leib gab. Sie wurde die erste Mitbeteiligte des Geheimnisses der Verkörperung des Herrn. Maria wurde von allen Geschlechtern auserwählt. Sie war im Grunde auch die Schöpferin des Advents. Darum sprach Sie der Engel auch anders an als Zacharias. Der Engel sprach die Mutter Gottes an, wie seine Königin. Eine überraschende Sache. Gott erwartet die Antwort von seinem Geschöpf. Maria ist frei. Sie konnte antworten. Verzeihe Herr, ich verstehe nicht. Für diese Aufgabe fühle ich mich nicht geeignet. Es wäre in Einklang mit ihrer Demut. Maria aber antwortete. Ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe , wie du es gesagt hast. Das ist die selige Antwort. Gott wartete auf diese Antwort. Er will, dass der Mensch mit ihm frei zusammenarbeitet. Er zwingt uns nicht, seinen Willen anzunehmen. Wie viel hängt ab, von dem Willen des Menschen. Wenn wir aber im Einklang mit dem Willen Gottes sind, dann kann der Plan Gottes zustande kommen. Das Vorbild ist für uns Jesus. Er betete in Getsemani. Mein Vater, ist es möglich, so gehe dieser Kelch von mir, doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst. Mt 26,39. Bitten wir um die Gnade, damit wir fähig werden, mit dem Willen Gottes zusammenzuarbeiten, und dann werden wir wie Maria große Sachen vollbringen.
Wir haben alle den einen Vater, der uns gerecht gemacht hat, durch seinen Sohn Jesus Christus. So lasst uns beten, wie der Herr uns gelehrt hat.
Der Friede kommt in unsere Herzen, wenn wir Gottes Willen verwirklichen. Um diesen Frieden bitten wir.
Herr, ich will dir folgen, wohin du gehst,
19.Dezember Lk 1,5-25
Gott, der Herr, der auf vielfache Weise das Kommen seines Reiches angekündigt hat, sei mit euch.
Die Verkündigung Johannes Geburt geschah im alttestamentlichen Heiligtum. Die Verkündigung Jesu im armen Nazaret Haus. Beide Verkündigung waren große Überraschung. Anders reagierte Zacharias, und anders Maria.
Jesus, Engel haben dein Kommen in diese Welt angekündigt. Herr, erbarme dich unser.
In Johannes hast du einen Boten vorher gesandt. Christus, erbarme dich unser.
Die Botschaft deines Kommen war Freude für die ganze Welt. Herr, erbarme dich unser.
Zacharias bemächtigte sich beim Blick auf den Engel die Angst. Das war ganz normal. Alle menschliche Begegnungen mit der Übersinnlichkeit beginnen mit der Angst. Aber wenn der Mensch Gottes Absicht begreift, die Begegnung wird fröhliches Beweis dessen, dass Gott ihm nicht schlecht will. Darum Gott muntern bei jeder Angelegenheit die Menschen auf. Hab keine Angst. Elisabeth gebar seinen Sohn, trotz ihrer Unfruchtbarkeit und Alter so wie Sara seinen Sohn Isak, Anna Samuel. Und alle Kinder der unfruchtbaren Mütter, sind in Altem Testament, die Kinder der Gebeten. In Neuem Testament gilt im übertragenen Sinne dasselbe. Wenn wir geistlich unfruchtbar sind, kann uns fruchtbar machen Gottes Gnade, erbetet durch das Gebet. Es ist interessant, dass bei Johannes den Namen geben nicht die Eltern, Deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn gebären und du sollst seinen Namen Johannes nennen. Lk 1,13. Der Name bezeichnet seine künftige Berufung: predigen die Busse zur Vergebung der Sünden. Johannes wird nach der Engel Vorhersage die Busse verkörpern.Denn er wird groß sein vor dem Herrn, weder Wein noch starkes Getränk wird er trinken. Lk 1,15. Auch heute ist die Selbstentäußerung und die Busse die Vorbereitung auf die Ankunft des Herrn.
Gott hat uns froh gemacht durch die Botschaft seines Reiches. Deshalb wagen wir voll Vertrauen zum Vater zu beten.
Der dem Erlöser als sein Herold vorausging, kam als Bote der Freude und des Friede zu uns kommt, bitten wir.
Selig, die fromm und in allem nach dem Gebot des Herrn leben und gerettet werden.
Die Freude und ihr Segen
Zum harmonischen, christlichen Leben gehört gehört auch die Freude. Die Leute, die die Freude besitzen, sind glücklich. Die Freude hilft ihnen emporheben sich über die Probleme. Irgendein leuchtendes Stigma ist an allem was sie machen. An ihren Gesichten, Augen, Gesten, Sprachen. Und was ist interessant, dass sie damit mit der Zeit auch ihre Umgebung bezeichnen. Und diese Freude, verlasst sie nicht weder in täglichen Kuddelmuddel, noch in der Krankheit, noch in den Schwierigkeiten,weil sie alles an sich in,, Namen Gottes“ nehmen. Man kann an ihnen etwas ähnliches beobachten, wie bei den Aposteln, die nach der Geißelung kamen zurück, sie gingen vom Synedrium weg, voll Freude, dass sie gewürdigt worden waren, für den Namen Jesus Schmach zu leiden. Apostgescht. 5,41. Bei Gedanke an Apostel besinn sich der gläubige Mensch an Worte von Jesus über die Freude, mit der wollte er seine Apostel ausstatten. Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird. Joh 15,11. Die ersten Christen lebten wirklich mit der Freude. So steht in Apostelgeschicht:Und während sie täglich einmütig im Tempel verharrten und zu Hause das Brot brachen, nahmen sie Speise mit und Schlichtheit des Herzens. Apg, 2,46. Die Freude kann man nicht mit der Heiterkeit tauschen. Die Heiterkeit ist etwas sichtbares, spürbares, oft abgehalftertes. Die Freude ist eher des geistlichen Wesen, die Heiterkeit eher des menschlich-geistigen Wese. Die Freude und die Heiterkeit bedingen sich gegenseitig, aber sie bilden nicht unbedingt die Einheit. Die moderne Psychologie spricht über die segensreichen Wirken der Freude an die körperliche und psychische Gesundheit wie auch an die Ausgeglichenheit und die Harmonie der ganzen Persönlichkeit. Ähnlich äußert sich auch die Ärzte. Zum Beispiel beim traurigen oder aufgebrachten Menschen ist in der Spannung zirka 16 Muskeln, aber beim fröhlichen Menschen nur zwei oder drei. Nach der chinesischen Weisheit verlängern wir, durch jede Minute des Lachen, das Keben um eine Stunde. Ein Arzt gab seinen Patienten diesen Rat. Essen sie um die Hälfte weniger, schlafen sie, einmal so viel, und lachen sie viermal mehr, und sie das hohe Alter erreichen. Wer viel vollziehen will, muss viel Freude haben. Der fröhliche Mensch löst nicht so viele Konflikt als ein nervöser Mensch, darum leidet er nicht vergebens an die Angst und Bange. Aber was, wenn jemand spürt die Freude in sich nicht und kann nicht lachen. William James der amerikanische Psychologe rät solche Menschen. Wenn sie die Freude nicht spüren, gebärden sie sich fröhlich, machen sie alles so, als ob sie sich freuen würden. James wusste sehr gut, dass das Inneres uns das Äußere des Menschen gegenseitig beeinflussen sich. Also die fröhlichen Geste, Wörter, Bewegungen umbilden auch freudloses Inneres. Der Mensch kann durch ,,die Übung der Heiterkeit,, sozusagen umzuarbeiten zur Freude. Dazu brauchen wir ein bisschen Selbstdisziplin. Im diesem Zusammenhang sagte die heilige Theresia von Avila. Wenn wir wissen, dass alles was wir für Gott oder für die anderen machen, besser gedeihen wird, wenn wir das mit Freude machen, warum dann wir trüben uns? Es gibt die Menschen, die befürchten, dass die Menschen sie, nicht ernst nehmen werden, wenn sie heiter werden. Das ist aber Unsinn. Die Welt kann auf die zwei Teile teilen. Auf die Menschen, die lächeln und auf die Menschen, die lächerlich sind. Wer lächeln, ist nie lächerlich. Der amerikanische Psychologe antwortete auf die Frage, wozu soll das Lächeln dienen so. Zur Umformung des Gesichtes und der menschliches Beziehungen. Das Lächeln hat die magische Macht. Es fasziniert die Herzen. Der Mensch ist der Natur ähnlich. Wenn sich umwölken, regnet, schleichen sich ins Herz die Melancholie, wenn sich die Sonne zeigt, der Mensch fühlt sich heiterer. Das Lächeln ist wie die Sonne. Das Lächeln passt überall. Wer lächeln, stattdessen, um zu wüten, ist immer stärker. /japanisches Sprichtwort/
18.Dezember Mt 1,18-24
Jesus Christus, den Maria vom Heiligen Geist empfangen hat, sei mit euch.
Josef und Maria am Anfang ihres Lebens mussen ein Problem lösen. Maria wartete das Kind und Josef wusste dass das Kind nicht sein Kind ist. Gott greift außergewöhnlichen Art und Weise. Er sendet seinen Engel, der zu dem Josef sagte. Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria deine Frau, zu dir zu nehmen, denn das in ihr Gezeugte ist von dem Heiligen Geist.
Du hast in allem den Willen des Vaters erfüllt. Herr, erbarme dich unser.
Du bist gekommen, uns den rechten Weg zu weisen.Christus erbarme dich unser.
Du nimmst auf, die dein Wort hören und es befolgen. Herr, erbarme dich unser.
Bei der Juden war die Gewohnheit zuerst den Ehevertrag abschließen und dann in passenden Zeit die Hochzeit feiern. Bis dann, also die den Ehevertrag abgeschlossen haben schon die Eheleute, aber sie lebten noch nicht zusammen. Dieser Vorgang ist als ob das Bild der Beziehung zwischen dem Jahwe und dem Israel, der schloss auch den Vertrag mit dem Volk Israel. Auf dem Grund dieses Vertrag sollte am Ende der Zeiten zum Hochzeitsmahl kommen, in dem ewigen Zusammenleben Auferstehenden. Als Maria empfing das Kind, konnte es nur um ein uneheliches Kind gehen. Das bedeutete, dass sie eine Ehebrecherin ist, was außer der Schmach auch mit der Steinigung endet konnte. Wenn jemand die Ehe bricht mit der Frau seins Nächsten, so sollen beide des Todes sterben, Ehebrecher und Ehebrecherin, weil er mit der Frau seines Nächsten die Ehe gebrochen hat Lev 20,10 Im Evangelium lesen wir von Josef gerecht war. Hebräisch cádok, griechisch dikaios. In dieser Bedeutung bedeutet jemanden, der vor dem gerechten Gericht besteht, also jemanden, dem kann man nichts vorwerfen, weil, er in allem das Gesetz Gottes einhält. Weiter lesen wir im Evangelium, dass Josef entschloss sich Maria heimlich zu entlassen. Wir wissen nicht wie die Entlassung nach heimlich aussehen hätte, wir können nur raten,dass der Heiratsvertrag von Josef und Maria, war noch nicht öffentlich bekannt, und darum konnte Josef von ihm, ,, Im Stillen“ abtreten.
Jesus Christus hat uns von der Sünde erlöst. Deshalb wagen wir in seinem Namen zum Vater zu beten.
Den die Engel verkündeten, kam zu uns mit der Botschaft des Friedens. Wir bitten ihn.
Selig , die dem Volk Gottes angehören und gerettet werden am Letzten Tag.
Samstag der 2. Adventwoche Mt 17, 10,13
Jesus, der sagte. Elia schon gekommen ist, und sie haben ihn nicht erkannt, sei mit euch.
Wir haben schon daran gewöhnt, dass Jesus uns mit etwas überrascht, selbstverständlich seine Zeitgenosse auch. Wenn, Jesus sagte Elia ist schon gekommen, dachte er an Johannes den Täufer.
Jesus, du hast dein Wort gegeben, damit es in unseren Herzen fruchtbar werde. Herr, erbarme dich unser.
Du kamst verborgen im Geheimnis göttlicher Zeichen, die sich nur dem Glaubenden kundtun. Christus, erbarme dich unser.
Dich haben Jahrtausende erwartet als den Retter aus Sünde und Schuld: Herr, erbarme dich unser.
Es war die Tragödie des jüdischen Volkes, dass es nicht erkannt, der gekommen ist. Sie hatten von Messias ganz andere Vorstellungen, als Jesus repräsentierte. Die Juden erklärten von Jesus, dass er wahnsinnig ist. Die Menschen bekehrten sich nicht. Ihnen ging nicht um die innere Bekehrung um die Befreiung von Sünden, die nur Jesus geben konnte. Sie gehen gleichgültig neben geoffenbart Wahrheit durch, sogar diese Wahrheit sie lehnen ab. Wie war das möglich? Doch dir Juden besuchten regelmäßig die Synagogen, sie lasen der Heilige Schrift. Oft sie hörten die Propheten. Aber wir wissen, wie oft sie sich abkehren von Gott, oder anders gesagt, von richtigen Weg. Wir dürfen nicht darüber wundern. Ein Beispiel aus Leben. Wie viele Ehepaare, absolvierten, gute Vorbereitung zur Ehe, wo die erfahrenen Fachmänner, erklären was ist das Wesen der Ehe, sie machen die zukünftigen Ehepaaren auf die Gefährdungen die in der Ehe sich vorfinden können und nicht einmal passiert, dass die Brautleute, sahen zu Hause musterhaftes Beispiel ihrer Eltern und trotzdem, wie viele Ehepaare lassen sie sich scheiden. Aber jetzt schauen wir an uns an. Wie sind wir vorbereiten an die Ankunft Jesu Christi. Auch zu uns die Advent Aufforderungen. Nehmen wir sie wahr? Vergeuden wir die Zeit, die Gott uns gibt nicht.
Wenn wir Gott unseren Vater nennen dürfen, dann müssen wir alle Menschen als unsere Brüder und Schwestern anerkennen und annehmen. So sprechen wir das Gebet, das uns der Herr gelehrt hat.
Wo die Macht der Sünde gebrochen wird, kehrt der Friede zurück. Der auferstandene Herr, der Sünde und Tod überwunden hat, gibt uns seinen Frieden. Deshalb bitten wir.
Ich sagte. Herr, sei mir gnädig, heile mich, denn ich habe gegen dich gesündigt.
Freitag der 2.Adventwoche Mt 11, 16-19
Jesus Christus, der die Menschen, die Gottes Weisheit lehrte, sei mit euch.
Die Menschen haben verschiedene Ansichten. Jemand sagt, das ist weiß, der andere sagt, nein, das ist grau. Der eine will nach rechts gehen, der andere nach links. Was für einen gut ist, das ist für den anderen schlecht. So war es immer und wird so es auch in der Zukunft.
Jesus du kamst zu uns, als der Bote des Vaters. Herr, erbarme dich unser.
Du bist vielen, die dein Wort hörten unbekannt geblieben. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns die Weisheit des Vaters kundgetan. Herr, erbarme dich unser.
Wer den Hund schlagen will, wird er den Stock finden, das sagt ein slowakisches Sprichwort. So ist das auch in dem Fall, wenn jemand der Wahrheit, widerstehen will. Ein solcher Mensch wird immer einen Vorwand finden, damit er die Wahrheit nicht annimmt. Zu Christus Zeit passte den Juden weder Jesus Stille und die Mäßigkeit, noch die Strenge von Johannes der Täufer. Wir aber wissen, dass die Taten der beiden, Gott angenehm, lieb waren. Johannes der Täufer mit seiner Strengheit repräsentierte die Unerbittlichkeit und die Härte des Alten Testamentes. Jesus, repräsentiert mit seiner Mäßigkeit und Freundlichkeit die Güte des Neuen Testament. Beide Arte waren klug und richtig. Wir leben schon in der Zeit des Heiligen Geistes. Unter den Gaben des Heiligen Geistes, gehört auch die Gabe der Weisheit. Um diese Gabe, müssen wir bitten, damit wir nicht den Juden ähnlich sind, die Jesus schielt. Unter der Führung des Heiliges Geistes sollen wir immer in Gottes Anwesenheit leben. Die Menschen treten oft zum Leben hin, wie die Kinder zum Spiel. Aber das ist nicht richtig. Wir wissen, dass, das Kind über das Spiel muss nicht die Rechenschaft ablegen. Unser Leben wird einmal der strengen Kontrolle unterliegen, wenn jedes unseres Wort, jede unsere Tat, werten wird. Und doch von Kindern sollten wir uns etwas erlernen. Das Kind widmet sich dem Spiel, mit solcher Entzückung, dass es ins Spiel ganz einlegen sich und darum das Spiel ist für das Kind die Befriedigung. Erfüllt es mit dem Glück. Was bedeutet das für uns? Wenn wir Jesus mit ganzem Herzen folgen und lieben werden, dann werden wir das nicht als die Last spüren.
Damit wir bereit sind für den Herrn, wenn er wiederkommt, wollen wir voll Vertrauen zum Vater beten.
Weder Hochzeitslieder noch Klagelieder geben uns den Frieden, den wir suchen. Nur Gott gibt uns diesen Frieden.
Selig, die den Herrn erkannt haben und aufgenommen werden in das Reich des Vaters