Jesus, der zu Thomas sagte: Sei nicht ungläubig, sondern gläubig, sei mit euch.
In dem italienischen Abruzzenort Ortona werden heute die Reliquien Thoman verehrt, und im Dom der Toskana- Stadt Prato verwahrt man in der Cappella del Sacro Cingolo/ Kapelle des Heiligen Gürtels/. Einer selten dargestellten Legende nach löste das sitzende Christuskind der Jungfrau Maria den Gürtel und überreichte ihn dem Heiligen Thomas. Dieser Gürtel soll Jahrhunderte in der Familie des Mannes geblieben sein, der ihn von Thomas erhalten hatte, bis ein Mann namens Michele dei Dagomai aus Prato mit dem ersten Kreuzzug ins Heilige Land kam und eine Tochter aus der Familie heiratete, in deren Besitz der Gürtel sich befand. Der Heilige Gürtel kam so mit der Braut nach Italien.
Jesus, du hast die Apostel zur Nachfolge berufen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast mit deinen Aposteln das Leben der Armut geteilt. Christus erbarme dich unser.
Du hast die Apostel zu Säulen der Wahrheit gemacht. Herr, erbarme dich unser.
Thomas, der vor seiner Ernennung zum Apostel Fischer in Galiläa war, wird in den vier Apostelverzeichnissen, des Neuen Testamentes erwähnt. Die berühmte Geschichte ist die vom ungläubigen Thomas. nachdem die Apostel nach Christi Himmelfahrt auseinander gegangen waren, wirkte Thomas als Missionar. Er kam bis nach Persien und Indien, wo er so erzählt es eine Legende, mit den Heiligen Drei Königen zusammengetroffen sei, sie getauft und zu Bischöfen ernannt habe. In Indien soll Thomas auch einen König namens Gundaphar bekehrt haben. Münzfunde haben inzwischen erwiesen , dass es in Indien zwischen 20- 50 nach Christus tatsächlich einen König dieses Namens gegeben hat. Im Jahre 72 nach Christi Geburt erlitt Thomas das Martyrium. Während einer Missionsreise wurde meuchlings von einem Heiden erstochen. Als Ort des Martertodes wird allgemein Kalamina genant. Man vermutet, dass es sich um Malapur , eine Vorstand der heutigen Großstadt Madras in Indien handelt.Bei Mailapur gibt es bis heute einen sogenannten ,, Großen Thomasberg“ auf dem im Jahr 1547 eine Kirche zu Ehren des heiligen Thomas errichtet wurde.
Da wir geladen sind am Tisch des Herrn sein Brot zu essen, dürfen wir es wagen zum Vater zu beten.
Wenn Gott sich unser annimmt, werden wir in seinem Frieden leben. Dazu bitten wir ihn nicht vergebens.
Selig, die ausharren beim Herrn und das Brot des ewigen Lebens empfangen werden.
Gott, der Herr, der Großes wirkt im Lebens Mariens, sei mit euch.
Das Geheimnis unseres Festes will uns sagen, wenn unsere Begegnung mit den anderen Menschen , soll Segnung werden, wir müssen dieselben sein, die nicht sich selbst bringen, sondern Gottes Wort. Unser Besuch wird der Segen, wenn aus uns der Heilige Geist ausstrahlen wird, wie aus Maria.
Jesus, du kamst, uns von der Sünde zu erlösen. Herr erbarme dich unser.
Du hast Maria mit ungewöhnlicher Gnade beschenkt. Christus erbarme dich unser.
Du warst Maria als deiner Mutter untertan . Herr, erbarme dich unser.
Als Gegensatz zu Zacharias, der den Worten des Engels Gabriel, dass seine Frau Elisabeth einen Sohn gebären wird, Maria glaubte ganz. Darum konnte sie Magnifikat singen. Maria ist gesegnet. Sie ist voll der Gnade und so, alles was sie macht, bekommt höheren Sinn. Maria ist voll Gott und darum ihr Besuch ist zugleich Gottes Besuch. Unsere Begegnungen mit den anderen Menschen können banal sein, aber der Besuch Maria bei ihrer Verwandte macht auf uns ein anderer Eindruck. Maria ist gesegnet durch die Anwesend Gottes Wortes. Aus ihr Innere strömen die Quellen des Heiligen Geistes. Maria ist ein neues Geschöpf. Mariens Besuch ist ein Vorbild für jede unsere Begegnung mit den anderen Menschen. Vor allem müssen wir uns dessen bewusst werden, dass wir mehr damit wirken, was wir sind, als mit unseren Reden. Maria bringt das Zeugnis. Damit, dass Maria in ihr Herz Gott/Gottes Sohn/ empfing, wurde sie ,,Gesegnete“ und sie bringt die Segnung. Sie wurde die Mittlerin der Gnade. Maria ist schwanger durch das Gottes Wort. Die Schwangerschaft ändert den Organismus der Frauen. Maria ändert das Gottes Wort. Maria in Magnifikat legt Zeugenschaft ab, was in ihr Gott, verursachte. Magnifikat ist nicht im wahrsten Sinne des Wortes das Gebet. Maria redet im Magnifikat nicht zu Gott, sondern zu uns und spricht davon was in ihr geschehen und welche große Sachen ihr der gemacht hat, der Mächtig ist.
Jesus Christus kam mit der Botschaft des Vaters. Im Vertrauen auf sein Wort beten wir.
Gott schickt uns in eine Welt voller Unfrieden. Damit sei Frieden uns begleitet bitten wir.
Selig, die umkehren zu Gott und geheilt werden von Sünde und Schuld.
Jesus Christus, der Gute Hirt, der sein Leben gab für seine Schafe, sei mit euch.
Als Jesus sagte: Ich bin ein guter Hirt Im Gemüt der Hörer tauchte lebendig das Bild des Hirten auf. Doch abgesehen von Jerusalemer Einwohner alle kannten aus eigener Erfahrungen diesen Beruf. Darum rief jedes Wort von Jesus die Assoziationen und Erinnerungen bei den Hörer hervor. Der Hirt schreitete immer vorne vor den Schafen und sie folgten ihm, weil sie seine Stimme kannten, eventuell den Umriss seiner Figur. Jesus ist ein guter Hirt und alle die reines Herz haben d.h. suchen Gott folgen Jesus.
Jesus, du hast keine Mühe für uns gescheut. Herr, erbarme dich unser.
Du hast Spott und Hohn ertragen. Christus, erbarme dich unser.
Du stehst allen bei, die dein Wort verkünden. Herr, erbarme dich unser.
Otto der als Sohn einer Adelsfamilie um das Jahr 1061 zur Welt gekommen war, bestieg im Jahr 1102 den Bischofsstuhl der Diözese Bamberg. Während seiner Amtszeit versuchte Otto immer wieder, im Investiturstreit zwischen dem Papst und dem Kaiser zu vermitteln. Maßgeblich wirkte er an Beschlüssen des Wormser Konkordats mit, das den Streit 1122 endgültig beilegte. Seinem Bistum war Otto ein fürsorgliche Bischof und Seelsorger. Er förderte die Kloster, errichtete viele Kirche und gründete oder erneuerte zahlreiche Stifte in verschiedenen Diözesen. Während zwei Missionsreisen durch Pommern soll Bischof Otto 1124 und 1128 zusammen mit seinen Priestern, die er mitgenommen hatte, 22 000 Menschen getauft haben. Die Kirche in Pommern wurde durch ihn organisiert. Im Alter von knapp 80 Jahren starb Otto am 30.Juni 1139 in Bamberg. Er wurde im Stift Michelsberg beigesetzt. Schon 50 Jahre nach seinem Tod wurde Bischof Otto von Bamberg genannt,, Apostel der Pommern “ von Papst Clemens III heiliggesprochen. Damit erfuhr das außergewöhnliche Wirken dieser großen Kirchenpersönlichkeit ihre Würdigung.
Da Jesus Christus, der Gute Hirt, sein Leben für uns gegeben hat, dürfen wir voll Vertrauen zum Vater beten.
Da der Gute Hirt uns kennt, können wir von ihm den Frieden erhalten. Wir bitten ihn.
Selig, die Christus, dem Hirten unseres Lebens, folgen und eingehen in das Reich des Vaters.
Jesus Christus, der dem Hlg. Petrus sein Reich auf dieser Erde anvertraute, sei mit euch
Bald hätten wir uns gestritten, sagte zu mit einmal ein frisch gebackener Vater. Ich wollte meinem Sohn den Namen Martin geben und meine Frau wollte ihn Johann taufen lassen. Dem Sohn wird das damals wahrscheinlich egal gewesen sein, wie er heißen wird. Von ihm aber wird es abhängen, was er mit diesem Name einmal wird. Bestimmt sehnten sich die Eltern von Simon und Saulus nicht danach, dass einmal jemand den Namen ihres Kindes ändern wird.
Jesus, du bist unsere Vergebung. Herr, erbarme dich unser.
Du schenkst uns einen neuen Anfang. Christus, erbarme dich unser.
Du führst uns zur Vollendung. Herr, erbarme dich unser.
Unsere zwei großen Gestalter unseres Glaubens bekamen andere Namen. Simon bekam den Namen Petrus und aus Saulus wurde Paulus. Die Freundschaft mit Christus brachte ihren Namen großen Ruhm. Wer würde heute ihre Namen kennen, wenn ihre Freundschaft mit Jesus nicht gewesen wäre. Gerade durch die Freundschaft mit Jesus gewannen ihre Namen großen Wert. Jesus sagt zu Petrus: Du wirst deine Brüder im Glauben kräftigen. Über Paulus sagt Jesus: Du bist ein auserwähltes Gefäß und du wirst noch sehen, wie viel du für meinen Namen leiden musst.
Jesus wurde die Stärke für beide. Wie gut war Jesus, dass er den Mann, der ihn dreimal verraten hat, nicht verdammt, sondern ihn sogar zum Haupt der Kirche macht. Wie groß muss die Freundschaft mit Jesus sein, dass er aus einem Menschen, der ihn verraten hat, eine so heldenhafte Persönlichkeit wie den Hl. Petrus geformt hat.
Was für eine große Kraft ist in der Freundschaft mit Jesus, dass er aus einem Christenverfolger, wie Saul es war, einen Völkerapostel machte. Die Begegnung mit Jesus machte ihn betroffen. Die Stimme Jesu, die ihm zurief: Saul, Saul, warum verfolgst du mich? – machte aus dem Verfolger einen eifrigen Mann, der die halbe Welt bereiste – zu Fuß, auf dem Pferd, mit dem Schiff – damit er die frohe Botschaft über die Rettung der Welt durch Jesus verkünden konnte.
Brüder und Schwestern! Wir haben verschiedene Namen. Jeder Name ist schön. Jeder kann mit seinem Namen heilig werden. Es hängt von uns ab, wie stark unsere Freundschaft mit Jesus ist. Jesu Kraft ist so wirksam, dass aus meinem schwachen Namen ein Heiliger Name werden kann. Nur wenn man Christus Platz in seinem Leben gibt, wird unser Name wertvoll werden, ganz egal, welchen Beruf ich ausübe. Wenn ich die Freundschaft mit Jesus ablehnen, wird mein Name nicht groß werden für die Ewigkeit.
In Wien unter der Kapuziner Kirche ist die Krypta der Kaiser. Immer, wenn ein Leichenzug sich der Krypta näherte, klopfte der Zeremonienmeister mit einem Stock an das Tor und gab damit die Ankunft des Toten kund. Dann fragte ein Kapuzinermönch: Wer ist dort? Er bekam die Antwort: Franz Josef, der Habsburger! Dieser sagte: Ich kenne ihn nicht. Wieder eine Antwort: Der Kaiser von Österreich, der König von Ungarn, Tschechien, Dalmatien. Dieser sagte wieder: Ich kenne ihn nicht! Von außen hörte man die Stimme: Der Herzog von Salzburg, Steiermark, Kärnten und Transsilvanien. Wieder: Ich kenne ihn nicht! Schließlich sagte der vor dem Tor: Ein armer Sünder! Daraufhin sagte Kapuzinermönch: Trete ein, mein Bruder! Merken Sie, dass es nicht auf Rang und Name ankommt! Niemand kann von sich sagen, dass er größer ist als Kaiser Franz Josef! Aber auch ein Kaiser kann nur in die Familie Gottes gelangen, wenn er an Jesus Christus glaubt. Ein ganz einfacher Mensch kann genau so in die Familie Gottes gelangen durch seine Freundschaft mit Jesus.
Ist Jesus unser Freund? Für wen halten wir Christus? Wenn die Freundschaft mit Jesus dem Petrus und dem Paulus half, heilig zu werden, so kann unsere Freundschaft mit Jesus auch uns helfen heilig zu werden. Heilig zu werden, heißt groß zu werden!
Wir können den Synagogenvorsteher Jairus verstehen. Jairus hat eine Tochter. Er liebt seine Tochter sehr. Seine Tochter ist aber sehr krank. Als er seine Hand auf ihre Stirn legte, fühlte er wie sie glühend heiß war. Er hat aber auch erfahren, dass Jesus in der Nähe war. Er lief zu ihm. Er fiel vor Jesus auf die Knie und bat ihn: Meine Tochter liegt im Sterben. Komm und lege ihr die Hände auf, damit sie wieder gesund wird und am Leben bleibt! Was würde er nicht für seine Tochter tun?
Predigt
Jesus geht mit Jairus. Da kam ihnen ein Mann mit der Nachricht entgegen: Deine Tochter ist schon tot. Es ist vergeblich, den Meister zu rufen. Jesus aber sagt zu Jairus: Sei ohne Furcht, glaube nur. Jairus musste sich entscheiden. Als Jesus ins Haus des Jairus kam, sagte er : Warum schreit ihr und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben , es schläft nur. Mk 5, 38. Da lachten ihn alle aus. Diese Menschen wussten genau, wenn ein Mensch nur schläft oder wenn er tot ist. Aber für Jesus ist der Tod ein Schlaf. Was für ein Glück hatte das Mädchen, dass sein Vater zu Jesus ging. Vielleicht würdet ihr sagen: Wir werden sicher nicht so bevorzugt wie dieser Jairus. Doch auch für uns ist Jesus da, er kann bei unserem Sterben dabei sein. Jesus kann kommen und uns helfen. Er kann auch das Problem des Sterbens lösen. Wir dürfen davor nicht unseren Kopf in Sand stecken wie ein Strauß.
Das Sterben gehört zum Leben dazu. Wir wissen, dass Gott den Tod nicht erschaffen hat. Der Tod kam, weil Satan Gott gegenüber neidisch war. Jesus kam dann in die Welt, um den Tod zu besiegen. Es geht darum, an Jesu Worte zu glauben und nicht darüber zu lachen, was Jesus uns versprochen hat. Ein slowakisches Sprichwort heißt: Wie mein Leben war, so ist auch mein Tod. Wenn mein Leben in Freundschaft mit Jesus verläuft, dann wird mich Jesus aus diesem Leben in ein Leben in der Ewigkeit führen. Das ist die Lösung für das Problem mit dem Sterben. Doch viele Menschen in der heutigen Zeit machen den Tod zum Problem oder sie denken überhaupt nicht an den Tod. Aber jeder wird einmal diesen Weg des Todes gehen müssen, der Tod ist unvermeidlich.
Einmal war in Fernsehen eine Diskussion. Menschen mit verschiedenen Berufen sprachen darüber, was ihnen hilft, Lebensprobleme zu lösen. Ein Sportler sagte: Der Sport gibt mit viel, er gibt mir eigentlich alles. Ich werde Sport betreiben, solange ich gesund bin. Der Redakteur fragte ihn darauf: Was ist, wenn sie nicht mehr gesund sind und keine Sport mehr betreiben können? Die Antwort: Über dieses Problem denke ich jetzt nicht nach. Eine Schauspielerin äußerte sich so: Das Leben eines Menschen ist wie der Aufstieg auf einen hohen Berg. Der Mensch beginnt mit Freude und Vergnügen aufzusteigen, aber je höher der Aufstieg ist, um schwieriger wird er. Die Kräfte werden weniger und man immer auch eine größere Verantwortung bis man das Ziel erreicht. Ich weiß eigentlich nicht, was sich die Schauspielerin dabei dachte. Meinte sie das ewige Leben bei Gott oder nur einfach eine Beendigung des Lebens durch den Tod? Was ihr hilft, Lebensprobleme zu lösen, sagte sie nicht. Ein Schriftsteller sagte: Ich löse meine Problem durch meine Beschäftigung mit Literatur und meine Familie und meine Freunde helfen mir auch sehr. Er aber sagte nicht aus, wie er mit der Literatur, der Familie, der Freunde die Probleme zu lösen versucht. Ein Publizist sieht das Alter und den Tod als kein Problem. Ein weiterer Teilnehmer an der Diskussion sagte: Das Credo hilft mir meine Lebensprobleme zu lösen. Was meint er mit Credo? Ich beginne jeden Tag immer wieder neu. Es ist traurig, dass in dieser Diskussion niemand sagte, dass Jesus ihm hilft seine Probleme zu lösen. Eine alte Frau sagte: Meine Tochter ist in der Türkei verheiratet. Und dann erzählte sie von einem Erlebnis, das sie dort hatte. Es ist dort üblich, wenn jemand stirbt, dann kommt die ganze Familie zusammen. Sie gehen zum Bett des oder der Sterbenden und halten ihn an der Hand.
Darauf sagte ihr Mann zu ihr: So stelle ich mir auch meinen Tod vor. Der Frau bemerkte man ihre Angst an. Ihr Mann aber sagte zu ihr: Wenn du nicht bei meinem Sterben dabei bist, ist das eine Beleidigung. Als dann der Tag seines Todes kam, nahm ich seine Hand und sagte: Ich habe dich gern und ich bin bei dir. Sie war also bei seinem Sterben dabei.
Auch wir alle sollten bei unseren sterbenden Angehörigen, wenn es möglich ist, verweilen. Und noch etwas ist wichtig. Wir sollten den Sterbenden die Begegnung mit Jesus vermitteln. Es ist traurig, dass so viele Menschen ohne Sakramente, ohne Jesus sterben. Aber fragen wir uns: Ist Jesus anwesend in meinem Leben? Der gestrige Tag ist schon vorbei. War Jesus mit mir unterwegs? Und ist er heute bei mir? Und wird er morgen bei mir sein? Das ist das beste Rezept für die Lösung des Todes. Jesus will bei uns sein. Will ich das auch? Geben wir ihm darauf eine positive Antwort.
Jesus, der für die Einheit aller betete, die an ihn glauben, sei mit euch.
Hl.Irenäus stammte aus dem Gebiet der heutigen Türkei. Aus der Stadt Smirna. Als Bisschof von Lyon war er eine der bedeutendsten Gestalten seiner Zeit Entscheidend griff er in die Glaubensstreitigkeiten seiner Zeit ein und wies die Wege zur Lösung schwieriger Fragen.
Jesus, du hast uns aufgetragen, Licht zu sein für die Welt. Herr, erbarme dich unser.
Du bist das Licht der Welt. Christus erbarme dich unser.
Du hast dein Wort zu allen Völkern gesandt. Christus, erbarme dich unser.
Auf Wunsch der jungen Christengemeinde übernahm Irenäus 178 das Bischofsamt in Lyon. Sofort setzte er seine ganze Kräfte ein, um die Häretiker zu bekämpfen, die die Gläubigen durch falsche Lehren irrezuführen versuchten. Die sogenannten Valentinianer nämlich hatten schon eine Zeitlang Rom bedrängt, und es wäre beinahe zu einer Glaubensspaltung gekommen. Diese Sekte versuchte nun auch in Frankreich Einfluss zu gewinnen, aber sie fand in dem neuen Bischof einen klugen wie gewandten Gegner. Irenäus löste mit bewundernswerter Geistesschärfe dieses Lügengebäude auf und zeigte sonnenklar dessen grundlegenden Widerspruch mit der wahren Glaubenslehre. Der hl. Irenäus verfasste gegen die Irrlehre vortreffliche Schriften , wobei ihm seine gründlichen philosophischen und theologischen Kenntnisse zu Hilfe kamen. In seinem fünfbändigen uns heute noch erhaltenden Hauptwerk ,, Gegen die Irrlehren“ erweist er sich als machtvoller Kämpfer gegen die falsche Gnosis/Glaubenserkenntnis/. Er stellt darin den Häretikern das kirchliche Autoritäts- und Traditionsprinzip entgegen und bezeugt unwiderlegbar den römischen Primat. Mit der römischen Kirche, muss um ihrer höheren Autorität wegen jede andere Kirche übereinstimmen. Sein Werk enthält so geschliffene und klar formulierte Argumente, dass die Gegner der Kirche sich an der Wurzel ihrer Lehre getroffen fühlten. Auch spätere Kirchenlehrer haben es noch im Kampfe gegen Irrglauben und Häresie benütz. Leider sind viele andere seiner zahlreichen Schriften im Laufe der Zeit verlorengegangen.
Da der Vater uns liebt, wie er seinen eingeborenen Sohn liebt, dürfen wir wagen zu ihm zu beten.
Wir sollen vollendet sein in der Einheit. Damit wir in der Einheit den Frieden finden, bitten wir.
Selig, die den erkannt haben, den der Vater gesandt hat, und eingehen in die Herrlichkeit, die uns verheißen ist.
Gott, unser Herr, bei dem möglich ist, was uns Menschen unmöglich erscheint, sei mit euch.
Ein reicher Besitz ist eine gute Sicherung der irdischen Existenz. Verschenkter Reichtum, die andere Existenz zu sichern, die andere Existenz zu sichern, die noch wichtiger ist. Eine Gräfin, die mit 36 Jahren schon verwitwet ist, deren einziger Sohn ermodert wird, gibt ihr ganzes Vermögen zur Gründung von zwei Klöstern und für die Neubildung eines ganzen Bistums. Hemma von Gurk , Gräfin von der Sann in Kärntner, stirbt 1045 im Alter von 65 Jahren. Das Volk verehrt sie als eine eine große Wohltäterin.
Jesus, du kamst in die Armut dieser Welt. Herr, erbarme dich unser.
Du hast den Reichtum deiner deiner Herrlichkeit verlassen. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns das Erbe der Ewigkeit verheißen. Herr, erbarme dich unser.
Wir stellen uns die Frage mit dem Menschen aus dem heutigen Evangelium. Lehrer, was muss ich Gutes tun, um ewiges Leben zu haben?. Dieser Mann, hielt alle Gebote ein, und doch ging er weg traurig, denn er gab den Vorzug dem Reichtum vor dem himmlischen Reichtum. Jesus gibt uns alles und er verlangt mit Recht von uns, dass auch wir ihm Vorgang vor allem geben. Gott will dass wir ihm in unserem Leben die erste Stelle geben. Jede Versuchung ist für uns eine Prüfung. Die Versuchung zeigt, was für uns wichtiger ist. Einer Versuchung erliegen bedeutet, dass wir materielle, vergängliche Sachen mehr schätzen als Gott. Damit wir die Versuchung besiegen, müssen wir starken, festen Glauben haben, den Glauben, der uns sagt. Gott ist wertvoller, als alles anderer. Alles, was hier, auf Erde ist, ist vergänglich, Gott ist ewig. Ein großer Fehler ist, dass viele Leute nur für den jetziger Augenblick leben. Es ist nicht richtig die Behauptung. Mir die Zukunft interessiert nicht. Für mich ist wichtig der gegenwärtige Moment. Ja das ist recht. Aber vergessen wir nicht, dass wir in der Gegenwart so leben müssen, damit wir uns die Zukunft, die für uns einmal die Gegenwart wird, nicht verderben/vernichten/.
Wir sind Jesus Christus in seinem Opfer begegnet. Deshalb dürfen wir voll Vertrauen zum Vater beten.
Der unter den Menschen lebte und allen Gutes tat, wollte uns mit dem Vater versöhnen. Wir bitten ihn um seinen Frieden.
Selig, die an Jesus Christus glauben und aufgenommen werden in das Reich des Vaters-
Jesus der zu Simon sprach: Fürchte dich nicht, von nun an wirst du Menschen fangen, er sei mit euch.
Vor über 200 Tausend Gläubigen aus aller Welt sprach Papst Johannes Paul II am 17. Mai 1992 in Rom Josemaria Escriva den Gründer des 1928 in Madrid entstandenen Opus Dei selig.
Jesus, du bist unser Meister und Lehrer. Herr, erbarme dich unser.
Du bist uns auf dem Weg des Gehorsams vorausgegangen,Christus, erbarme dich unser.
Du hast alles nach dem Willen des Vaters getan. Herr, erbarme dich unser.
Josemaria Escriva wurde 9. Januar 19o2 in Barbastro geboren. Später er als Jurist promoviert hatte und Großkanzler der Universitäten von Navarra in Spanien und Piurra in Peru war. 1925 hatte er die Priesterweihe empfangen. Opus Dei das er im 1928 gegründete soll den Gläubigen, einen neuen Weg der Heiligung mitten in der Welt eröffnen. 1930 gründete Escriva einen weiblichen Zweig und 1943 innerhalb des Opus Dei die ,,Priesterliche Gesellschaft vom Heiligen Kreuz . Am 16. Juni 1950 erhielt Opus Dei die endgültige Approbation des Heiligen Stuhles. Mit Beharrlichkeit und pausenlosem Einsatz trieb Josemaria Esrciva im Laufe seines Lebens die Ausbreitung des Opus Dei in der Ganzen Welt voran. Als Escriva am 26.Juni 1975 in Rom starb, war die Gemeinschaft auf allen Kontinenten vertreten und zählte über 60 000 Mitglieder in 80 Ländern diese sind aufgerufen in der Welt apostolisch zu handeln. Fast alle Opus Dei- Mitglieder sind Laien. Schon 1950 ermöglichte das Opus dei als erste Einrichtung der katholischen Kirche auch Angehörigen anderer Konfessionen die Mitarbeit. Am 28 November 1982 wurde das Opus Dei von Papst Johannes Paul II mit der apostolischen Konstitution Ut sit als Personalprälatur errichtet einer Rechtsform die 1966 mit dem Motu proprio Ecclesiae sanctae. Papst Paula VI eingeführt worden war und die besondere seelsorgliche oder missionarische Werke für bestimmte Gruppen oder Regionen ermöglichen soll.
Damit wir unser Leben bei Gott gewinnen , wagen wir voll Vertrauen zum Vater zu beten.
Nur im Frieden mit Gott können wir unser Leben retten. Um seinen Frieden bitten wir.
Selig, die Christus nachfolgen und ihn sehen werden in seiner königlichen Würde.
Jesus, der sagte: denn mit welchem Urteil ihr richtet, denn mit welchem Urteil ihr richtet , werdet ihr gerichtet werden, er sei mit euch.
Jeder von uns hatte schon das Gefühlt, dass ihm unrecht getan wurde. Das Problem liegt darin, dass wir anders beurteilen unsere Taten, aber auch die Taten anderen Menschen. Eines ist aber sicher, dass wir oft unsere Fehler nicht sehen, aber die Fehler unserer Nächsten wir sehr gut. Also wir haben zweideutiges Meter.
Jesus, du bist Herrscher über alles,was geschaffen ist. Herr, erbarme dich unser.
Du bist nicht gekommen die Welt zu verurteilen.
Du forderst uns auf, dass wir gerecht und barmherzig sind.
Jesus sagt zu uns, damit wir die anderen nicht richten. Wenn wir die anderen richten, auch wir gerichtet werden. Etwas böses behaupten von jemand, bedeutet über ihn das Gericht/Urteil/ aussprechen. Aus dem Evangelium ist klar, dass nur Gott kompetent ist zu richten. Ihm steht das Gericht zu. Wir haben kein Recht über jemand den Gerichtsspruch auszusprechen, schon aus dem Grund, dass wir in das Innere des Menschen nicht sehen. Nur Gott kennt das menschliche Herz und weißt, was sich in ihm befindet.
Der Mensch hat in sich die verwurzelte Eigenschaft ständig das Benehmen der anderen Meschen zu. Wir haben oft genug Zeit, dass wir die Taten der anderen beobachten. Aber wir denken über uns in Ordnung sind. Und wenn wir doch eine Sünde begehen, sagen wir: Ich kann nicht solcher Heilige werden. Es gibt auch die schlechtere Sachen als das. Bei das Gericht der anderen schauen wir nicht, oder kennen wir nicht die Umständen , die die anderen zu ihren Taten führten. Aber noch etwas müssen wir erwähnen. Nicht nur dass wir gern über die anderen sprechen, sondern auch gern solche Rede hören. Antworten aufrichtig auf die Frage, was führt uns bei diesen Fragen? Es ist notwendig dass wir zu unseren Nächsten solche Einstellung haben, welche Christus von uns verlangt.
Da in Jesus Christus das Alte beendet und das Neue begonnen ist, lasst uns zum Vater beten.
Bei Jesus sein heißt bedeutet, ein Fest feiern in Freude und Frieden. Um seinen Frieden bitten wir.
Selig, die zur Hochzeit des ewigen Lebens geladen sind und den Bräutigam erwarten dürfen.
Unserer Bestimmung,, vollkommen zu sein wie unser Vater im Himmel“, führt uns der Glaube zu: denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass er sei, und dass er die, welche ihn suchen belohne. /Hebr 11,6/ : aber nur der lebendige Glaube ohne , denn gleichwie der Leib ohne Geist tot ist, also ist auch der Glaube ohne Werke tot. /Jak 2,26/ und wüsste ich alle Geheimnisse und befässe alle Wissenschaft und wenn ich alle Glaubenskraft hätte, so dass ich Berge versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, so wäre ich nichts./1 Kor 13,2/. Der Glaube führt uns also zu Gott, die Liebe befestigt und vervollkommt uns in Gott, denn Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm./1 Joh 4, 16/. Diese Liebe aber erweist nach nach einer doppelten Richtung : aufwärts nach Gott und nebenwärts nach den Brüdern. Im Gründe aber gibt es nur eine Liebe, wie es nur einen Gott gibt und Jesus weißt darum nur von einem Hauptgesetz der Liebe. Du sollst den Herrn . Jesus zeichnet aber im Bilde des barmherzigen Samariters das Walten echt christlicher Liebe, die sich erweist als uneigennützig. Gewöhnliche Menschen geben und leisten einander nicht leicht etwas ohne irdische Rücksichten ohne Verlangen und Hoffnung wenigstens auf Beifall. Priester und Levit wären vielleicht auf dem Markt Jerusalems Hilfsbedürftigen nicht so vorübergegangen. Anders des Samariter, er hilft, wo ihn allein sieht, der will, dass die linke Hand nicht wisse, was die rechte tut /Mt 6,3/. Ist dem auch so bei uns? Prüfen wir uns! Gewöhnliche Liebe und Freundschaft lässt sich nicht gleich Lasten, Beschwerden und Leiden zumuten, sie will nur mit dem Glücklichen sich freuen. gilt es aber Kämpfe und Leiden so zieht sie vorüber wie Priester und Levit. Die wahre Liebe, die aus Gott ist,zeigt sie sich erst im höchsten Glanz. So die Apostel , welche als sie ihren Meister als sie ihren Meister nur mit irdischer Liebe liebte, ihn in der Stunde des Leidens verließen, nach dem Pfingstfeste aber göttliche Liebe voll, ausrufen konnten. Wer wird uns also scheiden von der Liebe Christi? Trübsal? oder Angst? oder Hunger? … Aber in diesem allen überwinden wir um desjenigen willen, der uns geliebt hat /Röm 8,35/. Die christliche Liebe lehrt und den Menschen als Menschen lieben, und der Bedürftigste ist ihr der Nächste. Der Samariter sieht im Verwunderten nicht den Juden, seinen Feind, sondern nur dessem Unglück und Hilfsbedürftigkeit. Diese Liebe zeigt sich als untermüdet. Gewöhnliche Liebe tut sich bald und leicht genug. Zwar gibt es edle und erhebende Ausnahmen doch meisten ist etwas recht Unzulängliches oft Klägliches in ihren Erweisen, denn oft hat sie nur Worte oder höchstens Tränen, wo die Tat reden soll und wenn die Tat sich zeigt, wie lässlich und kärglich nur damit etwas geschehe- nicht gründlich geholfen werde: nur mit seinem Gewissen und seiner Umgebung sich abzufinden. Der Samariter begnügt sich aber nicht mit solcher Halbheit und vollendet, was er beginnt, Verband, Herberge, Nachtwache und Pflege genügen ihm nicht: er sorgt im voraus und verspricht zu bezahlen ,was nach über die zwei hinter legten Denare aufgewendet werden möchte. Wahre Liebe tut nichts halb,lindert nicht nur allein die Not, sondern sorgt dass sie nicht wiederkehre. Ist auch unsere Liebe in ihrem Streben so un ermüdet? Und für diese wahre, hohe, himmlische Liebe hat unsere arme Zeit nicht mehr Begriff und Verstand. Man treibt mit diesem heiligen Worte ein freventliches Spiel. Viel Reden von Liebe , aber desto weniger Werke derselben. Wer aber die Liebe nicht hat, hat gar nichts, keinen Gott, keinen Himmel, keine Angehörigen. Wir sollen nach dem Sinne Christi lieben: Kinder, lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit,/1 Joh 3,18/
Jesus, der sagte: Niemand kann zwei Herren dienen, er sei mit euch.
Jesus spricht zu jedem von uns: Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen, dann wird euch alles andere dazugegeben. Was verstehen wird unter dem Begriff ,,Reich Gottes“. Das ist der Himmel und das ewige Leben in ihm. Und das sollen wir suchen. Ist für uns das ewige Leben wirklich wichtig?
Jesus, du bist gekommen, den Menschen ein neues Leben zu schenken. Herr, erbarme dich unser.
Durch das Werk der Erlösung hast du uns auferweckt vom Tod der Sünde. Christus, erbarme dich unser.
Du wirst wiederkommen, dein Erlösungswerk zu vollenden. Herr, erbarme dich unser.
In einem Jugendlied wird gesungen, dass Gottes Reich unter uns ist und die Heilige Schrift bestätigt das. Vergleiche : Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, es ist Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist. Röm 14,17. Also, wenn wir uns bemühen schon hier auf der Erde, Liebe, Frieden um uns herum verbreiten, das ist schon der Anfang Gottes Reiches hier auf der Erde. Also zuerst sollen wir uns bemühen, dass das Reich Gottes unter uns gibt, und dann alles andere, das bedeutet die irdischen Sachen, gibt uns Gott als Geschenk. Weil in Liebe, Ruhe die irdische Sachen werden wir leichter machen. Was wird mir gut bekommen, wenn ich ein Haus erbaue, und das ganze Leben lang, werde ich gegen meinen Bruder prozessieren. Unsere vorrangige Aufgabe ist, das Reich Gottes zu bauen und um das Übrige wird Gott sorgen. Schauen wir den König Salomo an. Als er über ganzes Israel begann zu herrschen, war er jung und unerfahren. Darum verlangte er von Gott, einfach gesagt die Weisheit, damit er gut und gerecht das israelische Volk verwalten kann. Und Gott sagte zu ihm:Weil du gerade diese ausgesprochen hast und nicht um langes Leben , Reichtum oder um den Tod deiner Feinde, sondern um Einsicht gebeten hast ,um auf das Recht zu hören , werde ich deine Bitte erfüllen. Sie ich gebe dir ein so weises und verständiges Herz, dass keiner vor dir war und keiner nach dir kommen wird, der dir gleicht. Aber auch das, was du nicht erbeten hast,will ich dir geben. Reichtum und Ehre, sodass zu deinen Lebzeiten keiner unter den Königen dir gleicht. 1 Kön 3,11-13. Auf diesem Beispiel können wir gut sehen, dass wir uns vor allem um die Gerechtigkeit, Liebe, verständiges Herz bemühen sollen und alles andere werden uns zugeben.
Jesus Christus, erfüllte, was durch die Propheten vorgeschrieben war. In seinem Namen beten wir voll Vertrauen.
Wenn Jesus will, wirkt er alles mit Macht. Er vermag uns den Frieden zu geben, wenn wir beten.
Selig, die rein geworden sind in der Begegnung mit dem Sohn Gottes und aufgenommen werden in das Reich des Vaters
Gott, der Herr, der beschlossen hat, uns das Reich zu geben, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium fordert uns Jesus auf, damit wir keine Angst davor haben, dass wir nicht zu essen, nicht zu trinken haben werden. Diese Angst überwinden wir, wenn wir auf Gott vertrauen werden. Warum sollen wir auf Gott vertrauen? Darum, weil er unser Vater ist und er sorgt für uns. Diesem Vertrauen müssen wir lernen.
Jesus, du kamst zum Heil aller. Herr, erbarme dich unser.
Du hast alles, verlassen, um uns zu dienen. Christus, erbarme dich unser.
Du hast nicht dein, sondern unser Glück gesucht. Herr, erbarme dich unser.
Heute haben wir den Gedenktag des heiligen Paulinus von Nola. Er wurde um das Jahr 353 im französischen Bordeaux als Sohn einer römischen Senatorenfamilie geboren. war von 381 an Statthalter in der italienischen Region Kampanien , heiratete und bekam einen Sohn, der aber bald starb. Nach dem Tod seines Kindes lebte das Ehepaar in Enthaltsamkeit. An Weihnachten 394 empfing Paulinus in Barcelona die Priesterweihe. Zusammen mit seiner Frau zog er dann nach Nola, wo er sich am Grab des von ihm sehr verehrten Felix von Nola, niederließ und mit mehreren Gleichgesinnten in einer streng asketischen Priestergemeinschaft lebte. Seinen gesamten Besitz verwandte Paulinus für den Bau von Kirchen sowie für wohltätige Zwecke. Heute haben wir den Gedenktag des heiligen Paulinus von Nola. Er wurde um das Jahr 353 im französischen Bordeaux als Sohn einer römischen Senatorenfamilie geboren. war von 381 an Statthalter in der italienischen Region Kampanien , heiratete und bekam einen Sohn, der aber bald starb. Nach dem Tod seines Kindes lebte das Ehepaar in Enthaltsamkeit. An Weihnachten 394 empfing Paulinus in Barcelona die Priesterweihe. Zusammen mit seiner Frau zog er dann nach Nola, wo er sich am Grab des von ihm sehr verehrten Felix von Nola, niederließ und mit mehreren Gleichgesinnten in einer streng asketischen Priestergemeinschaft lebte. Seinen gesamten Besitz verwandte Paulinus für den Bau von Kirchen, sowie für wohltätige Zwecke.
Im Jahr 409 wurde Paulinus unter dem Jubel des Volkes ,das ihn achtete und liebte zum Bischof von Nola gewählt. Über 20 Jahre lang widmete er sich danach besonders der Beseitigung jener Notstände, die die Westgoten unter Alarich während ihrer Schreckensherrschaft verursacht hatten. Am 22. Juni 431 starb er, betrauert von einer riesigen Volksmenge. Paulinus wurde in Nola beigesetz, wo noch heute die Cappella die S. Paulino im Dom S.Felice an ihn erinnert.
Da der Vater beschlossen hat, uns das Reich zu geben, dürfen wir im Namen Jesu Christi zu ihm beten.
Der uns sein Reich öffnen will, wird uns dazu seinen Frieden schenken. Wir bitten ihn.
Selig, deren Herz bei Gott ist und die den Schatz des Himmelreiches besitzen werden.
Heute feiern wir das Hochfest der Geburt des Hl. Johannes des Täufers. Sie wissen wahrscheinlich, was dieser Geburt des Johannes voranging. Ein Engel teilte Zacharias mit, dass seine Frau einen Sohn gebären wird und sie sollen ihm den Namen Johannes geben. Zacharias aber glaubte nicht, dass seine Frau einen Sohn gebären wird, weil sie schon alt und unfruchtbar war. Und doch geschah alles so wie der Engel sagte.
Predigt
Das heutige Hochfest der Geburt Johannes des Täufers lädt uns dazu ein, zusammen über das Geheimnis dieser Familie, ihre Sendung und besonders über die Stellenwert dieses besonderen Kindes nachdenken. Das Geheimnis dieser Familie hat uns auch das heutige Evangelium gezeigt. Für Elisabet kam die Zeit der Niederkunft und sie brachte einen Sohn zur Welt. Ihre Nachbarn und Verwandten hörten, welch großes Erbarmen der Herr ihr erwiesen hatte, und freuten sich mit ihr. Das Ereignis der Geburt Johannes des Täufer führt uns auch dazu, dass wir über unsere eigene Familie, über unsere Sendung in der Welt und über unsere Kinder nachdenken, die wichtig für die Familien sind. Wir sollen uns über die Geburt eines jeden Kindes freuen. Die wirkliche Freude über die Kinder hat einen konkreten Namen – die Annahme und Aufnahme. Ein Kind ist eine Gabe Gottes für die Eltern und für die ganze Welt. Die Annahme eines Kindes ist eines der Hauptziele der Ehe und der Familie. Das dient dem Leben und gehört zu den erhabensten Aufgaben jeder Familie. Die ursprüngliche Aufgabe einer Familie ist Leben erwecken, behüten und entwickeln. Alle, die wir heute hier sind, sollen danken für das Geschenk des Lebens, in erster Linie Gott und dann unseren lieben Eltern. Wir sollen unseren Eltern danken, dass und als Geschenk Gottes empfangen und angenommen haben. Es gibt heute viele Familien, die Kinder als Geschenk Gottes annehmen, aber es gibt leider auch Familien, die unter dem Einfluss der Säkularisierung und des Relativismus, es ablehnen, ein Kind anzunehmen. Die Kirche fordert uns auf, dass die Menschen jedes Kind, das in die Welt kommen will, auch annehmen sollen.
Die zweite Belehrung im heutigen Evangelium ist die Sorge um die Kinder. Man muss sich um die Kinder kümmern. Da haben wir die Frage gehört: Was wird wohl aus diesem Kind werden? Es wäre gut, wenn sich alle auch diese Frage stellen würden. Was wird aus unseren Kindern? Welche Zukunft werden sie haben? Wenn wir das Leben vieler Familien beobachten, so sehen wir, dass viele Eltern nur an die materielle Zukunft ihrer Kinder denken. Sie sorgen dafür, dass es den Kindern gut geht, das sie eine gute schulische Bildung bekommen und einmal einen gut bezahlten Job finden. Leider denken nur wenige Eltern daran, dass ihre Kinder auch zu guten christlichen Menschen heranwachsen sollen.
Die Eltern von Johannes dem Täufer empfingen ihr Kind nicht nur als Geschenk Gottes, sondern sie sorgten auch gewissenhaft für ihn. Davon zeugt das Evangelium: Das Kind wuchs heran und sein Geist wurde stark. Und Johannes lebte in der Wüste bis zu dem Tag, an dem er den Auftrag erhielt, in Israel aufzutreten. Sie gaben ihm für die Zusammenarbeit mit Gott alles, was er brauchte, um selbst ein Gottesmann, ein Prophet zu werden. Das ist also das Thema ihrer Erziehung.
Ein erzieherischer Prozess ist abhängig auch von Wertevermittlung. Wir unterscheiden drei verschiedene Werte: materielle, kulturelle und geistliche Werte. Die materiellen Werte brauchen wir für die Entwicklung des leiblichen Lebens. Die kulturellen Werte helfen, Mensch zu werden und die geistlichen Werte formen uns zu Christen. Christliche Werte sind religiöse und geistliche Werte. Das sind alles Gaben Gottes, die er uns in Liebe schenkt und die Jesus für uns durch sein Heilswerk erlangte. Dazu gehört der Glaube, die Sakramente, die Tugenden, das Gebet, das Zeugnis eines christlichen Lebens und ähnliches. Ohne diese Werte ist ein Leben leer und man füllt es mit Pseudowerten. Christliche Erziehung bedeutet, Gott als Mitte des Lebens zu vermitteln. Eltern, die Kindern das Leben schenke und sich um sie kümmern, sind durch eine christliche Erziehung auch der verlängerte Arm des himmlischen Vaters. Christliche Eltern vermitteln dadurch Christus in seiner messianischen Liebe. Sie lassen ihre Kinder taufen, erziehen sie im Glauben und bemühen sich um seine Erlösung. Sie sind auch Mitarbeiter des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist gebraucht sie sozusagen als ein lebendiges Werkzeug, damit die Kinder zu guten Christen geformt werden. Mit seinem Einfluss und seiner Unterstützung sind die Eltern die ersten Zeugen des Glaubens und der Liebe Gottes. Für eine gute Erziehung ist das Beispiel der Eltern am wirksamsten. Es bewundernswert, wie Kinder ihre Eltern nachahmen. Sie machen immer das, was sie von ihren Eltern sehen. Das alles beeinflusst die ganze Persönlichkeit des Kinder und formt sein Benehmen.
Es ist also eure erste Aufgabe, euren Kindern ein gutes Beispiel zu geben. Die natürlichste Sache der Welt sollte die Liebe der Eltern zu ihren Kindern sein. Diese elterliche Liebe ist geheimnisvoll, aber sie ist nicht immer einfach, man ist ein Mensch mit Fehlern. Diese Liebe ist auch notwendig für die übernatürliche Liebe zu Gott. Christliche Eltern wissen, dass sie in ihren Kindern Gott lieben. Die Liebe Gottes sollte zum Motto für die Erziehung werden. Erzieht eure Kinder mit Großmut, Opferbereitschaft und Freude! Erinnern wir uns ab die Worte, die Christus sagte. Wahrlich ich sage euch, insofern ihr es einem der Geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt es mir getan habt. Möge der Johannes der Täufer befürworte für unsere christliche Familien und erflehe ihnen die Gnade guter Erziehung Euer Kinnden
Jesus, der sagte: Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern, wie die Heiden,die meinen, sie werden nur erhört,wenn sie viele Worten machen, er sei mit euch.
In einer großen Lapislazuli-Urne unter dem Altar der prächtigen Barockkirche S.Ignazio werden die Reliquien des heiligen Aloisius von Gonzaga aufbewahrt. Der Patron der Jugend und der Studierenden hat in jenem Gotteshaus seine letzte Ruhestätte gefunden, das zu Ehren des 1556 verstorbenen Gründers des Jesuitenordens, Ignatius von Loyola , erbaut worden war und dessen Namen es bis heute trägt. Das Haupt von Aloisius befindet sich in der Aloisius- Basilika in Castiglione.
Jesus, du kamst zu unserer Erlösung. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns das ewige Leben verheißen. Christus, erbarme dich unser.
Du bist mitten unter uns, wo wir in deinem Namen versammelt sind. Herr, erbarme dich unser.
Aloisius kam am 9.März als Sohn des Grafen Ferdinand von Gonzaga auf dem Familienschloß Castiglione bei Mantua in Oberitalien zur Welt. Der Vater wollte aus dem Junge einen Krieger machen, die Mutter erzog ihn zu Frömmigkeit und Gottesfurcht . Im Alter von zehn Jahren legte Aloisius, das Gelübde der ewigen Keuschheit. Stark beeindruckt von der Persönlichkeit des Kardinals Karl Borromäus von Mailand, von dem Aloisius zwölfjährig die Erste Heilige Kommunion empfangen hatte, reifte in dem Jungen der Entschluss, seine Besitzansprüche als Erstgeborener an seinen Brüder Rudolf abzutreten, auf jegliches Erbe zu verzichten und nur Gott zu dienen. Gegen den anfänglichen Widerstand seines Vaters trat der 17 Jahre alte Aloisius von Gonzaga am 21.November 1585 in Rom als Novize der Gesellschaft Jesu, dem Jesuitenorden, bei. Nach zwei Jahren legte er seine Gelübde ab. Sein ganzes Leben widmete der junge Mann von nun an der Pflege Schwerkranker sowie theologischen Studien. Während einer schweren Pestepidemie in Rom kümmerte sich Aloisius um die Erkrankten, spendete Trost und bemühte sich um würdevolle Beisetzungen der Verstorbenen. Bei der Pflege der Seuchen kranken steckte er sich schließlich selbst an und starb am 21.Juni 1591 in Rom, in der Stadt, in der er immer hatte sterben wollen.
Gott hat uns in sein Reich berufen und uns den Glauben geschenkt. Zu ihm unserem Vater, wagen wir zu beten.
Das Reich Christi, das nahe ist, ist ein Reich des Friedens. So beten wir.
Selig, die Christus nachfolgen und bei ihm den Weg des ewigen Heils finden.
Jesus, der uns lehrt, wie sollen wir gute Taten tun, er sei mit euch.
Wir können uns dabei ertappen, dass wir gute Taten darum tun, damit wir von den Menschen die Anerkennung bekommen. Und Jesus mahnt uns: Habt aber acht, dass ihr eure Gerechtigkeit nicht übt vor den Menschen, um euch vor ihnen sehen zu lassen, sonst habt ihr keinen Lohn bei eurem Vater,der in den Himmeln ist.
Jesus, du hast dein Wort an alle Menschen gerichtet. Herr,erbarme dich unser.
Du hast uns gelehrt, dass unsere Liebe uneigennützig sein soll. Christus, erbarme dich unser.
Du hilfst uns, zwischen Irrtum und Versagen deinen zu erkennen.
Jesus spricht heute von drei Sachen: 1,Guten Taten 2. Beten, 3. Fasten. Er spricht nicht wie oft sollen wir das machen, aber er spricht was für eine Weise sollen wir das tun. Jesus hinweist auf die Pharisäer. Sie machten gute Taten dort, wo die Menschen sie sahen, und dann sie loben. Ähnlich machten sie das mit Gebet und Fasten. Sie machten alles heuchlerisch, damit sie groß in den Augen der Menschen sind. Wir Christen sollen das Gute nicht darum tun, damit die Leute uns loben, sondern wegen des guten Tat, damit wir den Menschen helfen. Heute machen einige Menschen ähnlich wie früher Pharisäer. Es gibt die Menschen /hauptsächlich/ berühmte, bekannte, die,wenn sie ihr Geschenk, Beitrag für Wohltätigkeitszwecke, machen sie das im Fernsehen, vor den Journalisten. Damit wollen sie zeigen, dass sie gut sind, dass sie an die armen Menschen denken, und dabei ist es möglich, dass dieser Mensch das Geld auf unehrlichen Art und Weise gewann. Ist es nicht etwas vor dem Jesus uns warnt? Diese Menschen vergessen, dass der menschliche Ruhm nicht dauerhaft ist, aber er ist gebrechlich, wie ein Frühlingshungerblümchen, das zwar schön ist, aber schnell verblüht. Wir wissen, dass nur Gott die Belohnung geben kann, die dauerhaft wird. Gottes Belohnung kann schwer mit der Belohnung von den Menschen vergleichen. Weil die Belohnung von Gott ist dauerhaft und sicher. Gott hat uns das ewige Leben vorbereitet als die Belohnung für unsere gute Taten.
Da wir Brüder und Schwestern Christi geworden sind, dürfen wir voll Vertrauen zum Vater beten.
Da der Herr uns annimmt als seine Brüder und Schwester, dürfen wir ihn um seinen Frieden bitten.
Selig, wer den Willen des Vaters im Himmel erfüllt und eingehen kann zur Vollendung des Lebens.
Jesus der sagte: Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachkommt kann nicht mein Jünger sein.
Camáldoli-über eine schmale Straße mit herrlichen Ausblicken auf das Arno-Tal, die Hänge eines bewaldeten Gebirgstales erklimmend, kommt der Besucher herauf auf diese einsame Toskana-Stätte in über 800 Metern Höhe, knapp 50 Kilometer nördlich von Arezzo. Wer hier oben steht und den Geräuschen dieser Insel inmitten tiefer Wälder lauscht, kann sich gut vorstellen, wie es gewesen sein mag, als der Einsiedler Romuald hier im Jahr 1012 den Grundstein für den strengen Kamaldulenserorden legte.
Jesus, du hast alles verlassen, um uns zu heilen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast alles versucht, deiner Widersacher zu überzeugen. Christus, erbarme dich unser.
Dein Wille war die Rettung aller Menschen. Herr,erbarme dich unser.
Romuald erblickte im Jahr 952 als Sohn eines Herzoges in der Nähe der Nähe oberitalienischen Stadt Ravenna das Licht der Welt. Dem Vorbild seiner Eltern folgend , gab er sich bis zu seinem 20 Lebensjahr ausgiebig allen weltlichen Genüssen hin. Durch ein erschüttendes Erlebnis aufgewühlt- er musste mit zusehen ,wie sein Vater bei einer Auseinandersetzung einen Verwandten tötete- ging Romuald in sich und flüchtete für 40 Tage in das Kloster S. Apollinare in Classe bei Ravenna. Dort reifte in ihm der Entschluss, nicht mehr in seine bisherige Welt zurückzukehren. Romuald bat um Aufnahme in dem Benediktinerkloster und legte die Gelübde ab. Nach einigen Jahren verließ Romuald S. Apollinare in Classe und schloss sich in der Nähe von Venedig einem greisen Einsiedler an, der ihn mit harter Hand das Eremiten- Leben lehrte. 978 ging Romuald dann in die Pyrenäen und gründete dort eine Gemeinschaft von Eremiten. Nach seiner Rückkehr nach Italien trug ihm Kaiser Otto III die Abtswürde von S. Apillinare in Classe an, die Romuald bereits ein Jahr später aber wieder niederlegte. Das Ideal des Eremiten-Daseins vor Augen, gründetet und reformierte Romuald ab 999 zahlreiche Klöster und Einsiedeleien in ganz Italien und kam so 1012 auch nach Camaldoli. Hier ließ er sich endgültig nieder und zimmerte sich eine kleine Zelle, im wahrste Sinne des Wortes die Keimzelle des Kamaldulenserordens. Der Reformzweig des Benediktinerordens hatte eine überaus strenge Regel. Die Mönche wohnten in voreinander Zellen, übten sich in strengsten Stillschweigen und ständigen Fasten. Mönchen, die unter der Last der Regel strenge immer wieder mutlos werden wollten, war Ordensgründer Romuald selbst das beste Vorbild. Er verlangte von keinen seiner Mitbrüder, was er nicht selbst praktizierte.
Da wir rein sind durch das Wort, das Christus zu uns gesprochen hat, wagen wir zum Vater zu beten.
Die mit ihrem Leben in Christus verwurzelt sind, dürfen um seinen Frieden bitten. Wir bitten also.
Selig, die mit Christus verbunden sind und die Frucht des ewigen Lebens ernten.
Jesus, der sagte: widersteht nicht dem Bösen, sondern wer dich auf deine rechte Wange schlägt, dem halte auch die andere hin, sei mit euch.
Jesus sagt zu uns heute: Widersteht nicht dem Bösen. Auf dem ersten Blick würde es scheinen, dass wir frei das Bösen verbreiten lassen. Wenn jemand etwas Böse macht, so sollen wir ihn, ruhig lassen? Unterstützen wir nicht auf diese Art und Weise die Ungerechtigkeit?
Jesus, du bist das Licht, das uns freudige Botschaft gebraucht hat. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns nicht Menschenweisheit, sondern das ewige Wort des Vaters verkündet. Christus, erbarme dich unser.
Du hast alle Menschen aufgerufen, sich in den Dienst der einen Gottes zu stellen. Herr, erbarme dich unser.
Geben wir alles auf richtiges Maß. Der Grundschlüssel zum Verständnis ist der Satz: ,, Widersteht nicht dem Bösen“. Wem wir nicht widerstehen sollen ist nicht das Böse als solches. Jesus will dass wir für das Böse nicht mit dem Bösen wiedervergelten. Jesus will von uns, dass wir nicht die Rache suchen. Wir sollen lieber das Unrecht leiden, als das Unrecht zu tun. Schon in Altem Testament lesen wir, wie Gott sagt zu Israeliten, dass nur ihm die Rache gehört. Gegen das Böse sollen wir mit Liebe und mit Güte kämpfen. So spricht auch der heilige Petrus. Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort sondern dagegen segnet, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen ererbet. 1 Pt 3,9. Wenn wir dem Menschen, der uns das Böse tut Liebe und Güte zeigen, so wird er eher bekehren. Erinnern wir uns daran dass Saul David verfolgte, obwohl David hat ihm nichts Böses getan. Einmal hatte David die Gelegenheit Saul sich rächen. David aber sagte. Das lasse der Herr ferne von mir sein , dass ich das tun sollte und meine Hand legen an meinen Herrn, den Gesalbten des Herrn, denn er ist der Gesalbte des Herrn. 1 Samuel 24, 1-22. Dann Saul hörte auf David zu verfolgen. Jesus lehre uns, dass wir mit der Vergeltung nichts lösen werden. Gib und die Gnade, damit wir begreifen, dass nur die Lieben das Böse besiegen kann.
In der Verwirrung und im Widerspruch der Welt brauchen wir Hilfe und Schutz. Deshalb wagen wir zum Vater zu beten.
Im Vertrauen auf seine Hilfe wollen wir den Herrn um seinen Frieden bitten.
Selig, die glauben und nicht zweifeln und hinübergelangen in das Land des Lebens.
Die Freie Zeit kann vergeuden, oder kann vernünftig verwenden. Darum ist gut während der Ferien sich eine tagtägliche Ordnung setzen und sich bemühen sie einzuhalten. Die Ferien ist irgendeine Übung für die Erwachsenheit. Sie ist nämlich die Demonstration deren wie der Mensch wird , wenn er mündig wird. Während der Ferien ist wichtig, sich an Morgen und Abendgebet anlegen und an Abend das Gewissen forschen und ein religiöses Buch lesen. Außerdem helfen den Eltern zu Hause im Haushalt. Es würde schön, wenn ihr während der Ferien öfters die Kirche besuchen, spielen mit den Kameraden. Der Zauber der Ferien ruht darin, dass der Schüler /Ministrant/ hat in bestimmtes Maß die Möglichkeit mit der freien Zeit so behandelt, wie er für geeignet anerkennt. In der Ferien muss der Ministrant, die Ministrantin nicht lernen, darum hat er mehr Zeit. Diese Zeit kann er seinen Eltern, Geschwister, Kameraden, dem Sport widmen. Wir brauchen die freie Zeit, damit wir ausruhen können, damit wir neue Kräfte schöpfen. Die Ferien bringt euch auch neue Erlebnisse hauptsächlich damals, wenn ihr werdet die Orte besuchen, wo ihr noch nicht wahrt. Die Orte, die interessant sind. Die Ferien sind für euch ein großes Geschenk. Bemüht euch dieses Geschenk gut benützen. Ich wünsche euch, dass die Ferien euch bereichern körperlich und geistlich.
Jesus Christus, der gekommen ist, uns einen Platz im Haus des Vaters zu bereiten, sei mit euch.
Benno, Kanoniker in Goslar,Bischof in Meißen-Patron von München und Altbaiern. Wie kam es zu diesem Patronat eines Sachsen in Bayern? Benno wurde im Jahr 1010 als Sohn einer sächsischen Adelsfamilie geboren.Nach dem Empfang der Priesterweihe 1040 bekleidete er das Amt des Abtes in Hildesheim und ging dann für 17 Jahre als Kanoniker nach Goslav. Im Jahr 1066 wurde er gegen seinen Willen zum Bischof von Meißen ernannt. Benno wirkte in der Folgezeit trotz der anfänglichen Amtsablehnung segensreich in seinem Bistum, ließ Kirchen und Klöster errichten und bekehrte viele Heiden.
Jesus, du bist zugegen, wo Menschen dein Wort verkünden. Herr, erbarme dich unser.
Du bleibst bei uns bis ans Ende. Christus, erbarme dich unser.
Du lässt in menschlichem Wirken deine macht sichtbar werden. Herr, erbarme dich unser.
Weil Benno den Sachsenkrieg von Heinrich IV ablehnte,ließ ihn der Kaiser von 1075 bis gefangen nehmen. Im Jahr 1085 setzte Heinrich den Meißener Bischof ganz ab und einen Gegenbischof ein. Erst drei Jahre später konnte Benno seine Diözese wieder in Besitz nehmen. Dazu gibt es die berühmte Legende. Als Benno nach seiner Absetzung Meißen verließ, warf er die Schlüssel seines Domes in die Elbe. Als er nach Jahren zurückkehrte, fanden sich die Schlüssel im Bauch eines Fisches wieder, den man aus dem Fluss gefangen hatte. Nach seiner Rückkehr widmete sich Bischof Benno besonders der Bekehrung der heidnischen Slawen, was ihm später den Titel ,,Apostel der Slawen“ einbrachte. Am 16 Juni 1106 starb Benno im Alter von 96 Jahren nach 40jähriger Amtszeit als Bischof von Meißen. Im Jahre 1523 wurde er von Papst Hadrian VI. heiliggesprochen. Die feierliche Erhebung von Bennos Gebeinen am 16.Juni 1524 veranlasste Martin Luther zu der zornigen Schrift. Wider den neuen Abgott und alten Teufel, der zu Meißen soll erhoben werden. Da der Meißener Bischof Johann von Haugwitz befürchtete, die Gebeine des Heiligen könnten entehrt werden, übergab er sie 1576 Herzog Albrecht V. von Bayern der sie nach München überführte. In der Frauenkirche, dem Wahrzeichen der Isarstadt wurden die Reliquien 1580 beigesetzt. Heute wird in dem Gotteshaus auch der zerschlissene Mantel des Bischofs ausgestellt. Auch Stab und Mitra befindet sich dort.
Gott hat unser Ohr geöffnet und die Zunge zu seinem Lob gelöst. Deshalb wagen wir zu beten.
Sprechen und Hören verbinden uns im Gespräch. Im Herzen finden unsere Worte den Frieden. Wir beten zum Herrn.
Selig, die richtig reden von Gottes Herrlichkeit und hinfinden in sein Reich.
Jesus, der sagte; Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, das sie mich schon vor euch gehasst hat, sei mit euch.
Der berühmte Veitsdom in Prag birgt seine Reliquien. Der dort verehrt wird, lebte an der Südwestküste Siziliens uns starb in der Diokletianischen Verfolgung um das Jahr 304. Weil die Legende erzählt, er habe den Sohn des Kaisers von der Besessenheit befreit, hat man ihn vor allem bei psychischen Leiden als einen großen Nothelfer angerufen.
Jesus, du hast am Kreuz sterbend für deine Feinde gebetet. Herr, erbarme dich unser.
Du hast den Vater gebeten, deinen Verfolgern zu verzeihen. Christus, erbarme dich unser.
Du hast allen Gutes getan und niemanden verstoßen. Herr, erbarme dich unser.
Vitus wurde nur sieben Jahre alt. Sein heidnischer Vater hatte von dem Kind, das von seinem Erzieher und seiner Tante Crescentia heimlich christlich erzogen worden war, gefordert, dem Glauben an Gott abzuschwören.Vitus, weigerte sich und floh mit den beiden Erwachsenen nach Lucana in Unteritalien. Nach der Legende wurde die drei Jahre dort von einem Adler mit Essen versorgt. Eines Tages wurden die Christen entdeckt und in Rom Kaiser Diokletian vorgeführt. Zwar heilte Vitus sogar noch den Sohn des Herrschers von der Epilepsie, doch Diokletian dankte es ihm nicht.. Er ließ das Kind mir seine zwei Begleiter in einen Kessel mit siedendem Öl werfen. Aber die drei entstiegen ihm unversehrt. Ein Löwe, dem sie zum Fraß vorgeworfen wurden, legte sich vor ihnen nieder und legte ihnen die Füße. Da ließ der rasende Diokletian Vitus mit seiner Amme und seinem Lehrer auf eine Folter spannen und dann enthaupten. Mehrere Adler sollen nach der Legende die Leichen bewacht haben, bis eine Christin sie bestattete. Um die Gestalt von Vitus, gibt es eine reiche Ikonographie. Dargestellt ist er meist als Knabe, vornehm gekleidet, manchmal mit Hut. Hinweisend auf sein Patronat für das sächsische Königshaus, trägt Vitus manchmal auch Herrscherattribute.
Zum himmlischen Vater, dem vollkommenen Gott, dürfen wir voll Vertrauen beten. Herr, erbarme dich unser.
Wer allen Streit und allen Gegensätze überwindet, wird Gottes Frieden ernten. So bitten wir den Herrn,
Selig, die den Nächsten lieben und Söhne des ewigen Vaters genannt werden.
11. Sonntag B 2018 – Wie es ist mit dem Gottesreich?
Einführung
Heute erzählt Jesus das Gleichnis von Samen. Ein Samen keimt, wächst und der Mensch weiß nicht wie? Er weiß nur das, dass einmal der Samen zu einer Pflanze heranwächst, die der Mensch als Ernte einbringen kann. Wenn der Mensch den Samen in die Erde sät, macht er das im Vertrauen darauf, dass in dem Samen eine innerliche Kraft ist, dass der Samen geeignete Bedingungen dazu hat, damit etwas daraus wachsen kann. Jesus sät den Samen des Wortes Gottes in der Hoffnung, dass dieser Samen in unserer Seele einmal eine geistliche Ernte bringen wird.
Predigt
Die Menschen sehnen sich danach, ihre Zukunft zu kennen. Es gibt sogar Institute, die auf die Frage, was uns erwartet, eine Antwort finden. Aber unter ihnen besteht keine Übereinstimmung. Einige sehen die Zukunft optimistisch, die anderen pessimistisch. Auch in der Religiösen gibt es verschiedene Ansichten. Einige behaupten, dass die Religion nicht genug Kraft hat, um die Welt zu beeinflussen. Die anderen geben der Religion wieder eine große Chance. Es liegt aber nicht in den menschlichen Kräften, genau zu sagen, was uns in der Zukunft erwartet. Die Geschichte der Welt, wie auch die Geschichte der Kirche sind voller Überraschungen. Vom menschlichen Gesichtspunkt her, hatte die Kirche keine Chance zu überleben. Und doch hat die Kirche nicht nur überlebt, sondern sie verbreitete sich auf der ganzen Welt. Aber nicht nur in der Geschichte gibt es Überraschungen. Sie kommen auch in Sport vor. Wer hätte gesagt, dass die deutsche Hockey-Mannschaft bei der Olympiade den Weltmeister Kanada besiegt? Oder wer hätte gesagt, dass in vorigen Fußballweltmeisterschaft die Slowakei Italien 3:2 besiegen wird? Alle Analysen und Prognosen sagten, dass Italien siegen wird. Auch die Prognose über die Zukunft der Kirche, obwohl sie sehr logisch ist, muss sich nicht erfüllen, weil wir nicht alle Faktoren kennen. Und was das Wichtigste ist, das ist die innere Einstellung der Menschen und wir wissen nicht, wie diese Einstellung in der Zukunft sein wird. Ja, unter dem Einfluss der Gnade Gottes kann sich der Einfluss des Menschen ändern. Selbstverständlich gibt es auch andere Einflüsse. Wenn wir in die Zukunft schauen, können wir fragen: Warum wurde Jesus während der Regierung des Kaisers Augustus geboren und gerade in Palästina? Wenn Jesus zum Beispiel in Japan geboren wäre, hätte heute das Christentum eine ganz andere Form und auch seine Verbreitung wäre anders. Aber auf dieses „Warum“ haben wir keine Antwort. Das Christentum entstand aus dem jüdischen Milieu, das müsste eigentlich die Voraussetzung dafür sein, dass es sich im Osten verbreitet. Und doch verbreitete sich dort der Islam und die Christen wurden verdrängt. Wieder können wir sagen, dass da etwas Unvorgesehenes geschah. Und als die Kirche im Mittelalter eine große Krise hatte und viele Nationen von der Kirche abgefallen sind, wer hätte damals vermutet, dass der katholische Glaube, Mittel- und Südamerika geradezu „überschwemmte“. Heute erwartet man, dass Europa, auch das christliche Europa genannt, helfen wird, den Lauf der Geschichte zu verbessern helfen. Europa aber hat große gesellschaftliche und moralische Probleme und es sieht aus, dass Europa die Hilfe anderer erwartet. Das ist auch überraschend. Wie sollen wir die Christen in die Zukunft sehen? Die Geschichte lehrt uns, dass wir keine Angst zu haben brauchen. Das aber bedeutet nicht, dass wir um das Schicksal des Gottesreiches, um unsere Gegenwart und unsere Zukunft nichts befürchten haben. Dabei dürfen wir nicht auf die Quantität schauen – wieviele Gläubige es auf der Welt gibt, sondern jeder soll auf sich selbst achten. Ist das Reich Gottes in uns? Auch in dieser Richtung gab es in der Geschichte der Kirche interessante und unerwartete Vorkommnisse.
Vor mehr als 300 Jahren wurde die junge Kirche in Japan verfolgt. Die Jesuiten sandte darum von Europa nach Japan einen jungen und begabten Ordensbruder namens Kristof Ferreire. Er sollte japanischen Christen stärken und ermutigen. Er kam nach Japan, war verkleidet als Kaufmann und begann zu arbeiten. Er gründete die Gesellschaft der Freunde des Tees und die Gesellschaft der Freude, im Rahmen dessen sich die Christen treffen konnten. Später wurden die Christen bei einer Heiligen Messe entdeckt und sie wurden gemeinsam mit Kristof gefangen genommen. Niemand von den Christen verleugnete – auch nach einem schrecklichen Martyrium – seinen Glauben. Nur Kristof verleugnete seinen Glauben, um sein Leben zu retten. Später forderte er dann die Christen auf, ihren Glauben auch zu verleugnen. Das ging 19 Jahre so. Nach so vielen Jahre – als er schon ein alter Mensch war, stand er wieder fest zu seinem Glauben. Er wurde verhaftet, gemartert und hingerichtet. Sein Name befindet sich unter den 111 japanischen Märtyrern. Das was er im Jugendalter nicht geschafft hat, hatte er im Alter geschafft. Seine Lebensgeschichte beweist, dass Gott den Samen des Glaubens wiederbeleben kann und es ihm ermöglich kann wieder zu keimen – in jedem beliebigen Augenblick eines Lebens.
Es geschah in der Vergangenheit, es geschieht in der Gegenwart und es wird auch in der Zukunft so geschehen. Wir wissen nicht, was über die Welt und über die Kirche kommen wird. Aber eines wissen wir sicher: Jesus wird sich immer um seine Kirche sorgen. Und wir wissen, dass Christus auch für uns sorgen wird. Nur wir dürfen ihm darin nicht hindern!
Jesus der sagte: Wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weitem übersteigt, werdet ihr nicht in das Reich der Himmel eingehen, er sei mit euch.
Die Fachleute auf die Schlangen sagen, dass die Klappen schlange dadurch bekannt ist, wenn wir sie in den Falle verjagen, sie so wird ergrimmt, dass sie sich selbst beißen kann und so ums Leben kommen. Auf dieser Weise, kann auch der Mensch sich selbst vernichten , wenn er in sich der Ärger und Zorn hegt.
Jesus, du hast in dieser Welt dein Reich aufgebaut damit es Ernte bringe für das Reich des Vaters.Herr, erbarme dich unser.
Du hast alle Menschen zur Mitarbeit in deinem Reich eingeladen. Christus, erbarme dich unser.
Du wirst allen, die in deinem Reiche mitwirken, den Lösepreis des ewigen Lebens geben. Herr, erbarme dich unser.
Jesus hat uns heute aufgefordert, dass wir gegen unsere Nächsten in unserem Herzen nicht Zorn hegen. Im Evangelium haben wir gehört, wie Jesus das Alte Testament regeln. Jesus schaut nicht nur auf die Tat, sondern er geht tiefer. Er schaut auf die Ursprung der Taten, auf die Gesinnung, die vor der Tat ist. Jesus sagt uns, dass der Zorn dem Tod gleich. Wir Christen sind berufen die Brüderschaft bilden. In dieser Brüderschaft darf nicht der Zorn existieren. Der Zorn äußert sich zweifach: nach außen und innerlich. Der Zorn äußert sich innerlich: Der Mensch ist verbittert, innerlich aufgeregt, er hegt in sich Wut. Er verkehrt mit dem Bruder nicht. Der Zorn nach außen bedeutet: laut schreien, platzen, an jemanden anschnauzen, rücksichtslos, ungerecht, unfreundlich sein. Wo in dem Herzen des Menschen diese Arte des Zornes sind,dort verdient der Mensch das Gerichtsverfahren. Jesus verlangt von uns, dass wir unsere Gerechtigkeit,nicht nur auf Außentaten beschränken. Wir sollen in unseren Gedanken, Sehnsüchten, Wünschen gerecht sein. Das Gottesreich sollen wir nach außen, aber auch innerlich verwirklichen. Der Zorn legt die Verwirklichung Gottesreiches ein großes Hindernis.
Wir sind Jesus Christus in seinem Opfer begegnet. Deshalb, dürfen wir voll Vertrauen zum Vater beten.
Der unter den Menschen lebte und allen Gutes tat , wollte uns mit dem Vater versöhnen. Wir bitten ihn um seinen Frieden.
Selig, die an Jesus Christus keinen Anstoß nehmen und aufgenommen werden in das Reich des Vaters.