Archiv für den Monat: Juni 2018

Hl. Thomas,Joh 20,24-29

Jesus, der zu Thomas sagte: Sei nicht  ungläubig, sondern gläubig, sei mit euch.

In dem italienischen Abruzzenort Ortona werden heute  die  Reliquien  Thoman  verehrt, und  im Dom der Toskana- Stadt Prato verwahrt man in der  Cappella  del Sacro Cingolo/ Kapelle des Heiligen Gürtels/. Einer selten  dargestellten  Legende nach  löste  das  sitzende  Christuskind der  Jungfrau  Maria  den Gürtel und  überreichte  ihn  dem  Heiligen Thomas. Dieser  Gürtel soll  Jahrhunderte  in der Familie des Mannes geblieben sein, der ihn von  Thomas erhalten  hatte, bis ein  Mann namens Michele dei Dagomai aus  Prato mit dem  ersten  Kreuzzug ins  Heilige Land  kam und  eine Tochter  aus der  Familie heiratete, in  deren Besitz der  Gürtel sich befand. Der Heilige Gürtel kam so mit der Braut nach Italien.

Jesus, du hast die Apostel zur  Nachfolge berufen. Herr,  erbarme  dich  unser.

Du hast mit deinen Aposteln das Leben der Armut geteilt. Christus erbarme  dich unser.

Du hast die Apostel zu Säulen der Wahrheit gemacht.  Herr, erbarme dich unser.

Thomas, der vor  seiner Ernennung  zum Apostel Fischer  in Galiläa  war, wird in den vier  Apostelverzeichnissen,  des Neuen  Testamentes  erwähnt. Die berühmte Geschichte  ist  die  vom  ungläubigen  Thomas. nachdem die Apostel nach  Christi  Himmelfahrt auseinander gegangen waren, wirkte  Thomas  als Missionar. Er kam  bis nach Persien und Indien, wo er  so erzählt es  eine Legende,  mit den  Heiligen Drei  Königen zusammengetroffen sei, sie  getauft und zu Bischöfen ernannt habe. In Indien soll Thomas auch einen König namens Gundaphar  bekehrt haben. Münzfunde  haben inzwischen  erwiesen  , dass es  in  Indien zwischen   20- 50 nach  Christus   tatsächlich  einen  König dieses Namens  gegeben  hat. Im Jahre 72 nach Christi Geburt erlitt Thomas   das Martyrium. Während  einer  Missionsreise wurde meuchlings  von  einem  Heiden   erstochen. Als  Ort  des Martertodes   wird   allgemein Kalamina  genant. Man vermutet, dass es  sich  um Malapur  , eine  Vorstand  der  heutigen  Großstadt Madras  in  Indien  handelt.Bei Mailapur gibt es  bis heute einen  sogenannten  ,, Großen Thomasberg“ auf  dem  im  Jahr  1547 eine  Kirche  zu Ehren  des heiligen  Thomas  errichtet  wurde.

Da wir  geladen  sind  am Tisch des Herrn sein Brot zu essen, dürfen wir  es  wagen zum Vater zu beten.

Wenn Gott sich  unser annimmt, werden  wir  in  seinem Frieden leben.  Dazu bitten wir ihn  nicht vergebens.

Selig, die ausharren beim Herrn und  das  Brot des  ewigen Lebens empfangen  werden.

Maria Heimsuchung Lk 1,39-56

Gott, der Herr, der Großes wirkt im Lebens Mariens, sei mit euch.

Das Geheimnis unseres Festes will uns sagen, wenn unsere Begegnung mit den anderen Menschen , soll Segnung werden, wir müssen dieselben sein, die nicht sich selbst bringen, sondern  Gottes Wort. Unser  Besuch wird der Segen, wenn aus uns der Heilige Geist ausstrahlen wird, wie aus Maria.

Jesus, du kamst, uns  von der  Sünde  zu erlösen. Herr erbarme dich unser.

Du hast Maria mit  ungewöhnlicher  Gnade beschenkt.  Christus  erbarme dich  unser.

Du warst  Maria  als  deiner   Mutter  untertan . Herr, erbarme dich unser.

Als Gegensatz zu Zacharias, der den Worten des Engels Gabriel, dass seine Frau  Elisabeth einen Sohn gebären wird, Maria glaubte ganz. Darum konnte sie Magnifikat singen. Maria ist gesegnet. Sie ist voll der Gnade und so, alles was sie macht, bekommt höheren Sinn. Maria ist voll Gott und darum ihr Besuch ist zugleich Gottes Besuch. Unsere Begegnungen mit den anderen Menschen können banal sein, aber  der Besuch Maria bei ihrer Verwandte macht auf uns ein anderer Eindruck. Maria ist gesegnet  durch die Anwesend Gottes Wortes. Aus ihr Innere strömen die Quellen des Heiligen Geistes. Maria ist ein neues Geschöpf. Mariens Besuch ist ein Vorbild für jede unsere Begegnung mit den anderen Menschen. Vor allem müssen wir uns dessen bewusst werden, dass wir mehr damit  wirken, was  wir sind, als mit unseren Reden. Maria bringt  das Zeugnis. Damit, dass Maria in ihr Herz Gott/Gottes Sohn/ empfing, wurde sie  ,,Gesegnete“ und sie bringt die Segnung. Sie wurde die Mittlerin der Gnade. Maria ist schwanger durch das Gottes Wort. Die Schwangerschaft  ändert den Organismus der Frauen. Maria ändert  das Gottes Wort. Maria in Magnifikat legt Zeugenschaft ab, was in ihr  Gott, verursachte. Magnifikat  ist nicht im wahrsten Sinne  des Wortes  das Gebet. Maria redet im Magnifikat nicht  zu Gott, sondern zu uns und spricht davon was in ihr geschehen und welche große Sachen ihr der gemacht hat, der Mächtig ist.

Jesus Christus kam  mit der  Botschaft  des Vaters. Im Vertrauen  auf   sein Wort beten wir.

Gott  schickt uns  in eine Welt voller  Unfrieden. Damit  sei   Frieden   uns  begleitet bitten wir.

Selig, die  umkehren zu Gott und  geheilt  werden  von  Sünde und Schuld.

Otto von Bamberg, Joh 10,11-16

Jesus  Christus,  der Gute Hirt,  der sein  Leben gab  für seine Schafe, sei mit  euch.

Als Jesus sagte: Ich bin ein guter Hirt Im Gemüt der Hörer tauchte lebendig das Bild des Hirten auf. Doch abgesehen von Jerusalemer Einwohner  alle kannten aus eigener Erfahrungen diesen Beruf. Darum rief jedes Wort von Jesus die Assoziationen und Erinnerungen bei den Hörer hervor. Der Hirt schreitete immer vorne vor den Schafen und sie folgten ihm, weil sie seine Stimme kannten, eventuell den Umriss seiner Figur. Jesus ist ein guter Hirt und alle die reines Herz haben d.h. suchen Gott folgen Jesus.

Jesus, du hast keine Mühe für uns  gescheut. Herr, erbarme  dich  unser.

Du hast Spott und  Hohn ertragen. Christus, erbarme  dich unser.

Du stehst allen bei, die dein Wort verkünden.  Herr,  erbarme  dich unser.

Otto der als Sohn einer Adelsfamilie um das Jahr 1061 zur  Welt gekommen war, bestieg im Jahr  1102  den Bischofsstuhl der  Diözese Bamberg. Während seiner Amtszeit versuchte  Otto immer wieder, im Investiturstreit zwischen   dem Papst und  dem Kaiser zu vermitteln. Maßgeblich wirkte er an  Beschlüssen des Wormser Konkordats   mit, das den Streit  1122 endgültig  beilegte. Seinem Bistum war Otto ein  fürsorgliche  Bischof  und Seelsorger. Er förderte die Kloster, errichtete  viele Kirche und  gründete oder erneuerte  zahlreiche Stifte in  verschiedenen  Diözesen. Während zwei Missionsreisen durch  Pommern soll Bischof Otto  1124 und 1128  zusammen mit  seinen Priestern, die er mitgenommen hatte, 22 000 Menschen   getauft haben. Die Kirche in Pommern  wurde  durch  ihn  organisiert. Im Alter von  knapp 80 Jahren starb  Otto am 30.Juni 1139  in Bamberg. Er wurde im Stift  Michelsberg  beigesetzt. Schon 50 Jahre nach  seinem Tod  wurde Bischof  Otto von  Bamberg genannt,, Apostel der  Pommern “  von  Papst  Clemens III heiliggesprochen. Damit  erfuhr  das  außergewöhnliche Wirken dieser  großen  Kirchenpersönlichkeit  ihre  Würdigung.

Da Jesus Christus, der Gute Hirt, sein  Leben für uns  gegeben hat, dürfen  wir  voll Vertrauen zum Vater beten.

Da der Gute  Hirt uns  kennt, können wir  von  ihm  den Frieden erhalten. Wir  bitten ihn.

Selig, die Christus, dem Hirten unseres Lebens, folgen und  eingehen  in das  Reich  des  Vaters.

Hl.Petrus und Hl.Paulus Mt 16, 13-19

Jesus Christus, der dem Hlg. Petrus sein Reich  auf dieser Erde anvertraute, sei mit euch

Bald hätten wir uns gestritten, sagte zu mit einmal ein frisch gebackener Vater. Ich wollte meinem Sohn den Namen Martin geben und meine Frau wollte ihn  Johann taufen lassen.  Dem Sohn wird das damals wahrscheinlich egal gewesen sein,  wie er heißen wird. Von ihm aber wird es abhängen, was er mit diesem Name einmal wird. Bestimmt sehnten sich die Eltern von Simon und Saulus nicht danach,  dass einmal jemand den Namen ihres Kindes ändern wird.

Jesus, du bist  unsere Vergebung. Herr, erbarme dich unser.

Du schenkst uns  einen neuen Anfang.  Christus, erbarme dich unser.

Du führst uns  zur Vollendung. Herr, erbarme dich unser.

Unsere zwei  großen Gestalter unseres Glaubens  bekamen andere Namen. Simon bekam den Namen Petrus und aus  Saulus wurde  Paulus. Die Freundschaft mit Christus brachte ihren Namen großen Ruhm. Wer würde heute ihre Namen kennen, wenn ihre Freundschaft mit Jesus nicht gewesen wäre. Gerade durch die Freundschaft mit Jesus gewannen ihre Namen großen Wert. Jesus sagt zu Petrus:  Du wirst  deine Brüder im Glauben kräftigen. Über Paulus sagt Jesus: Du bist  ein auserwähltes Gefäß und du wirst noch  sehen, wie viel du für meinen Namen leiden musst.

Jesus wurde die Stärke für beide.  Wie gut war Jesus, dass er den Mann, der ihn dreimal verraten hat, nicht verdammt, sondern ihn sogar zum Haupt der Kirche macht.  Wie groß muss die Freundschaft mit Jesus sein,  dass er aus einem Menschen, der ihn verraten hat, eine so heldenhafte Persönlichkeit wie den Hl. Petrus geformt hat.

Was für eine  große Kraft  ist in der Freundschaft mit Jesus, dass er  aus einem Christenverfolger, wie Saul es war, einen Völkerapostel machte. Die Begegnung mit Jesus machte ihn betroffen. Die Stimme Jesu, die ihm zurief: Saul, Saul, warum verfolgst du mich? – machte aus dem Verfolger einen eifrigen Mann, der die halbe Welt bereiste – zu Fuß, auf dem Pferd, mit dem Schiff – damit er die frohe Botschaft über die Rettung der Welt durch Jesus verkünden konnte.

 Brüder und Schwestern! Wir haben verschiedene Namen. Jeder Name ist schön. Jeder kann mit seinem Namen heilig werden. Es hängt von uns ab, wie stark unsere Freundschaft mit Jesus ist.  Jesu Kraft ist so wirksam, dass aus meinem schwachen Namen ein Heiliger Name werden kann. Nur wenn man Christus Platz in seinem Leben gibt, wird unser Name wertvoll werden, ganz egal, welchen Beruf ich ausübe. Wenn ich die Freundschaft mit Jesus ablehnen, wird mein Name nicht groß werden für die Ewigkeit.

In Wien unter der Kapuziner Kirche ist die Krypta der Kaiser. Immer, wenn ein Leichenzug sich der  Krypta näherte, klopfte der Zeremonienmeister mit einem Stock an das Tor und gab damit die Ankunft des Toten kund. Dann fragte ein Kapuzinermönch: Wer ist dort? Er bekam die Antwort: Franz Josef, der Habsburger! Dieser sagte: Ich kenne ihn nicht. Wieder eine Antwort: Der Kaiser von Österreich, der König von Ungarn, Tschechien, Dalmatien. Dieser sagte wieder: Ich kenne ihn nicht! Von außen hörte man die Stimme: Der Herzog von Salzburg, Steiermark, Kärnten und Transsilvanien. Wieder: Ich kenne ihn nicht! Schließlich sagte der vor dem Tor: Ein armer Sünder! Daraufhin sagte Kapuzinermönch: Trete ein, mein Bruder! Merken Sie, dass es nicht auf Rang und Name ankommt! Niemand kann von sich sagen, dass er größer ist als Kaiser Franz Josef! Aber auch ein Kaiser kann nur in die Familie Gottes gelangen, wenn er an Jesus Christus glaubt. Ein ganz einfacher Mensch kann genau so in die Familie Gottes gelangen durch seine Freundschaft mit Jesus.

Ist Jesus unser Freund? Für wen halten wir Christus? Wenn die Freundschaft mit Jesus dem Petrus und dem Paulus half, heilig zu werden, so kann unsere Freundschaft mit Jesus auch uns helfen heilig zu werden. Heilig zu werden, heißt groß zu werden!

13. Sonntag B im Jahreskreis Mk 5,21-43

13. Sonntag B 2018 – Vom Sterben seiner Lieben

Einführung

Wir können den Synagogenvorsteher Jairus verstehen. Jairus hat eine Tochter. Er liebt seine Tochter sehr. Seine Tochter ist aber sehr krank. Als er seine Hand auf ihre Stirn legte, fühlte er wie sie glühend heiß war. Er hat aber auch erfahren, dass Jesus in der Nähe war.  Er lief zu ihm. Er fiel vor Jesus auf die Knie und bat ihn: Meine Tochter liegt  im Sterben. Komm  und lege ihr  die Hände  auf, damit  sie  wieder  gesund wird und am Leben  bleibt! Was würde er nicht für seine Tochter tun?

Predigt

Jesus geht mit Jairus. Da kam ihnen  ein Mann mit der Nachricht entgegen: Deine Tochter ist schon tot. Es ist vergeblich, den Meister zu  rufen. Jesus aber sagt zu Jairus: Sei ohne Furcht, glaube  nur. Jairus musste sich entscheiden. Als Jesus ins Haus des Jairus kam, sagte er : Warum schreit ihr  und weint ihr?  Das Kind ist nicht gestorben , es schläft nur. Mk 5, 38. Da lachten ihn alle aus. Diese Menschen wussten genau, wenn ein Mensch nur schläft oder wenn er tot ist. Aber für Jesus ist der Tod ein Schlaf. Was für ein Glück hatte das Mädchen, dass sein Vater zu Jesus ging. Vielleicht würdet ihr sagen: Wir werden sicher nicht so bevorzugt wie dieser Jairus. Doch auch für uns ist Jesus da, er kann bei unserem Sterben dabei sein. Jesus kann kommen und uns helfen. Er kann auch das Problem des Sterbens lösen. Wir dürfen davor nicht unseren Kopf in Sand stecken wie ein Strauß.

Das Sterben gehört zum Leben dazu. Wir wissen, dass Gott den Tod nicht erschaffen hat. Der Tod kam, weil Satan Gott gegenüber neidisch war. Jesus kam dann in die Welt, um den Tod zu besiegen. Es geht darum, an Jesu Worte zu glauben und nicht darüber zu lachen, was Jesus uns versprochen hat. Ein slowakisches Sprichwort heißt: Wie mein Leben war, so ist auch mein Tod. Wenn mein Leben in Freundschaft mit Jesus verläuft, dann wird mich Jesus aus diesem Leben in ein Leben in der Ewigkeit führen. Das ist die Lösung für das Problem mit dem Sterben. Doch viele Menschen in der heutigen Zeit machen den Tod zum Problem oder sie denken überhaupt nicht an den Tod. Aber jeder wird einmal diesen Weg des Todes gehen müssen, der Tod ist unvermeidlich.

Einmal war in Fernsehen eine Diskussion.  Menschen mit verschiedenen Berufen sprachen darüber, was ihnen hilft, Lebensprobleme zu lösen.                                                                     Ein Sportler sagte: Der Sport gibt mit viel, er gibt mir eigentlich alles. Ich werde Sport betreiben, solange ich gesund bin. Der Redakteur fragte ihn darauf: Was ist, wenn sie nicht mehr gesund sind und keine Sport mehr betreiben können? Die Antwort: Über dieses Problem denke ich jetzt nicht nach.                                      Eine Schauspielerin äußerte sich so: Das Leben eines Menschen ist wie der Aufstieg auf einen hohen Berg. Der Mensch beginnt mit Freude und Vergnügen aufzusteigen, aber je höher der Aufstieg ist, um schwieriger wird er. Die Kräfte werden weniger und man  immer auch eine größere Verantwortung bis man das Ziel erreicht. Ich weiß eigentlich nicht, was sich die Schauspielerin dabei dachte. Meinte sie das ewige Leben  bei Gott oder nur einfach eine Beendigung des Lebens durch den Tod?  Was ihr hilft, Lebensprobleme zu lösen, sagte sie nicht.                                         Ein Schriftsteller sagte: Ich löse meine Problem durch meine Beschäftigung mit Literatur und meine Familie und meine Freunde helfen mir auch sehr. Er aber sagte nicht aus, wie er mit der Literatur, der Familie, der Freunde die Probleme zu lösen versucht.                                                                                                       Ein Publizist sieht das Alter und den Tod als kein Problem.            Ein weiterer Teilnehmer an der Diskussion sagte: Das Credo hilft mir meine Lebensprobleme zu lösen. Was meint er mit Credo? Ich beginne jeden Tag immer wieder neu.  Es ist traurig, dass in dieser Diskussion niemand sagte, dass Jesus ihm hilft seine Probleme zu lösen.                                                                                                         Eine alte Frau sagte: Meine Tochter ist in der Türkei verheiratet. Und dann erzählte sie von einem Erlebnis, das sie dort hatte. Es ist dort üblich, wenn jemand stirbt, dann kommt die ganze Familie zusammen. Sie gehen zum Bett des oder der Sterbenden und halten ihn an der Hand.

Darauf sagte ihr Mann zu ihr: So stelle ich mir auch meinen Tod vor. Der Frau bemerkte man ihre Angst an. Ihr Mann aber sagte zu ihr: Wenn du nicht bei meinem Sterben dabei bist, ist das eine Beleidigung. Als dann der Tag seines Todes kam, nahm ich seine Hand und sagte: Ich habe dich gern und ich bin bei dir. Sie war also bei seinem Sterben dabei.

Auch wir alle sollten bei unseren sterbenden Angehörigen, wenn es möglich ist, verweilen. Und noch etwas ist wichtig. Wir sollten den Sterbenden die Begegnung mit Jesus vermitteln. Es ist traurig, dass so viele Menschen ohne Sakramente, ohne Jesus sterben. Aber fragen wir uns: Ist Jesus anwesend in meinem Leben? Der gestrige Tag ist schon vorbei. War Jesus mit mir unterwegs? Und ist er heute bei mir? Und wird er morgen bei mir sein? Das ist das beste Rezept für die  Lösung des Todes. Jesus will bei uns sein. Will ich das auch?  Geben wir ihm darauf eine positive Antwort.

Hl. Irenäus von Lyon

Jesus, der für die Einheit aller betete, die an ihn glauben, sei mit euch.

Hl.Irenäus stammte aus dem Gebiet der heutigen Türkei. Aus der Stadt Smirna. Als Bisschof von Lyon war er  eine der bedeutendsten  Gestalten  seiner Zeit Entscheidend griff er  in die Glaubensstreitigkeiten  seiner  Zeit ein und wies die Wege zur Lösung schwieriger Fragen.

Jesus, du hast uns aufgetragen, Licht zu sein für die Welt. Herr, erbarme dich unser.

Du bist das Licht der Welt. Christus erbarme dich unser.

Du hast dein Wort zu allen Völkern gesandt. Christus, erbarme dich unser.

Auf Wunsch der jungen  Christengemeinde übernahm Irenäus 178 das Bischofsamt in Lyon. Sofort setzte er  seine ganze  Kräfte ein, um die  Häretiker zu bekämpfen, die die Gläubigen durch falsche Lehren irrezuführen versuchten. Die sogenannten Valentinianer nämlich hatten schon eine Zeitlang Rom bedrängt, und es wäre  beinahe  zu einer Glaubensspaltung gekommen. Diese Sekte versuchte nun  auch in  Frankreich  Einfluss zu gewinnen, aber sie fand  in dem neuen Bischof  einen klugen  wie gewandten Gegner. Irenäus löste mit bewundernswerter Geistesschärfe dieses Lügengebäude auf  und zeigte sonnenklar dessen grundlegenden Widerspruch mit  der wahren Glaubenslehre. Der hl. Irenäus verfasste gegen die Irrlehre vortreffliche Schriften , wobei ihm seine  gründlichen philosophischen und theologischen Kenntnisse zu Hilfe kamen. In seinem fünfbändigen uns heute noch  erhaltenden Hauptwerk ,, Gegen die Irrlehren“ erweist er sich als  machtvoller Kämpfer gegen die falsche Gnosis/Glaubenserkenntnis/. Er stellt darin den Häretikern das kirchliche Autoritäts- und Traditionsprinzip entgegen und bezeugt unwiderlegbar den römischen Primat. Mit der römischen Kirche, muss um ihrer höheren Autorität wegen jede andere  Kirche  übereinstimmen. Sein Werk enthält so geschliffene und klar formulierte Argumente, dass die Gegner  der Kirche sich an der Wurzel ihrer Lehre getroffen fühlten. Auch spätere Kirchenlehrer haben es noch im Kampfe gegen Irrglauben  und Häresie benütz. Leider sind viele  andere seiner zahlreichen Schriften  im Laufe der Zeit  verlorengegangen.

Da der Vater uns liebt, wie er seinen eingeborenen  Sohn liebt, dürfen wir wagen zu ihm zu beten.

Wir sollen vollendet sein in der Einheit. Damit wir in der Einheit den Frieden finden, bitten wir.

Selig, die den erkannt haben, den der Vater gesandt  hat, und eingehen in die Herrlichkeit, die uns verheißen ist.

Hl. Hemma von Gurk,Mt 19,16-19

Gott, unser Herr, bei dem möglich ist, was  uns Menschen unmöglich erscheint, sei mit euch.

Ein reicher Besitz ist eine gute Sicherung der  irdischen Existenz. Verschenkter Reichtum, die andere Existenz zu sichern, die andere Existenz zu sichern, die  noch wichtiger ist. Eine  Gräfin, die mit 36 Jahren schon verwitwet  ist, deren einziger Sohn ermodert wird, gibt ihr ganzes Vermögen zur Gründung von zwei   Klöstern und für die  Neubildung  eines  ganzen Bistums. Hemma von Gurk , Gräfin von der  Sann in Kärntner, stirbt 1045 im Alter von 65 Jahren. Das Volk verehrt sie  als  eine  eine  große  Wohltäterin.

Jesus, du kamst in die Armut dieser Welt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast den Reichtum deiner deiner Herrlichkeit verlassen. Christus, erbarme dich  unser.

Du hast uns das Erbe der Ewigkeit verheißen. Herr, erbarme  dich unser.

Wir stellen uns die Frage mit dem Menschen aus dem heutigen Evangelium. Lehrer, was  muss ich  Gutes tun, um  ewiges   Leben zu haben?.  Dieser Mann, hielt alle Gebote ein, und doch ging er weg  traurig, denn er gab den  Vorzug dem Reichtum vor dem himmlischen Reichtum. Jesus gibt uns  alles und er verlangt mit Recht  von uns, dass auch wir  ihm Vorgang vor allem  geben. Gott will dass wir ihm in unserem Leben die erste Stelle geben. Jede Versuchung ist für uns eine Prüfung. Die Versuchung zeigt, was für uns wichtiger ist. Einer Versuchung  erliegen bedeutet, dass wir materielle, vergängliche Sachen mehr schätzen als Gott. Damit wir die Versuchung besiegen, müssen wir starken, festen Glauben haben, den Glauben, der uns sagt. Gott ist wertvoller, als alles anderer. Alles, was hier, auf Erde ist, ist vergänglich, Gott ist ewig. Ein großer Fehler ist, dass viele Leute nur für den jetziger Augenblick leben. Es ist nicht richtig die Behauptung. Mir die Zukunft interessiert nicht. Für mich ist wichtig der gegenwärtige Moment. Ja das ist recht. Aber vergessen wir nicht, dass wir in der Gegenwart so leben müssen, damit wir  uns die Zukunft, die für uns einmal die Gegenwart wird, nicht verderben/vernichten/.

Wir sind Jesus Christus  in seinem Opfer begegnet. Deshalb dürfen wir voll Vertrauen zum Vater beten.

Der  unter den Menschen lebte und  allen Gutes tat, wollte uns  mit dem Vater  versöhnen. Wir bitten  ihn um  seinen Frieden.

Selig, die an Jesus Christus glauben und  aufgenommen  werden  in das Reich des Vaters-

Hl. Josefmaria Escriva de Balaguer

Jesus der zu Simon sprach: Fürchte dich nicht,  von nun an  wirst du Menschen fangen, er sei mit euch.

Vor über 200 Tausend Gläubigen aus aller Welt  sprach Papst Johannes Paul II am 17. Mai 1992 in Rom Josemaria Escriva  den Gründer  des 1928  in Madrid entstandenen Opus Dei selig.

Jesus, du bist unser Meister und Lehrer. Herr,  erbarme dich unser.

Du bist uns  auf dem Weg des  Gehorsams  vorausgegangen,Christus, erbarme dich unser.

Du hast alles nach dem  Willen des Vaters  getan.  Herr, erbarme dich unser.

Josemaria Escriva wurde 9. Januar 19o2 in  Barbastro  geboren. Später er als Jurist  promoviert hatte  und  Großkanzler der  Universitäten von Navarra  in Spanien und Piurra  in Peru  war. 1925 hatte er  die Priesterweihe   empfangen.   Opus Dei  das er im 1928 gegründete  soll den Gläubigen, einen  neuen Weg   der  Heiligung   mitten    in der Welt eröffnen. 1930 gründete Escriva einen  weiblichen Zweig    und  1943  innerhalb des Opus Dei  die ,,Priesterliche  Gesellschaft   vom Heiligen  Kreuz . Am  16. Juni  1950   erhielt  Opus  Dei   die  endgültige Approbation     des  Heiligen   Stuhles. Mit Beharrlichkeit  und pausenlosem  Einsatz  trieb  Josemaria Esrciva  im Laufe seines Lebens  die Ausbreitung  des Opus Dei   in der Ganzen Welt  voran.  Als  Escriva   am  26.Juni  1975  in Rom   starb,  war   die Gemeinschaft auf allen Kontinenten   vertreten   und  zählte  über  60 000  Mitglieder   in  80  Ländern   diese sind  aufgerufen   in der  Welt apostolisch  zu  handeln.  Fast alle  Opus  Dei- Mitglieder sind  Laien. Schon  1950  ermöglichte   das Opus dei   als  erste   Einrichtung  der katholischen Kirche  auch  Angehörigen  anderer Konfessionen  die Mitarbeit. Am 28 November 1982  wurde  das Opus Dei  von  Papst Johannes  Paul II mit  der apostolischen  Konstitution   Ut sit  als  Personalprälatur   errichtet   einer  Rechtsform die  1966 mit  dem  Motu proprio  Ecclesiae sanctae. Papst  Paula VI  eingeführt  worden war und  die besondere  seelsorgliche  oder  missionarische  Werke für  bestimmte Gruppen oder  Regionen  ermöglichen soll.

Damit wir  unser Leben  bei Gott gewinnen ,  wagen wir  voll  Vertrauen    zum Vater zu beten.

 Nur im Frieden  mit Gott können wir   unser Leben   retten. Um seinen Frieden bitten  wir.

 Selig, die Christus  nachfolgen und  ihn  sehen werden   in  seiner   königlichen Würde.

Montag der 12. Woche Mt 7,1-5

Jesus, der sagte: denn mit welchem Urteil  ihr richtet, denn mit welchem Urteil  ihr richtet , werdet  ihr  gerichtet werden, er sei mit euch.

Jeder von uns hatte schon das Gefühlt, dass ihm unrecht getan  wurde. Das Problem liegt darin, dass wir anders beurteilen unsere Taten, aber auch die Taten anderen Menschen. Eines ist aber sicher, dass wir oft unsere Fehler nicht  sehen, aber die Fehler unserer Nächsten wir sehr gut. Also wir haben zweideutiges Meter.

Jesus, du bist  Herrscher über alles,was  geschaffen ist. Herr, erbarme dich unser.

Du bist nicht  gekommen  die Welt zu verurteilen.

Du forderst uns auf, dass wir gerecht und barmherzig sind.

Jesus sagt zu uns, damit wir die anderen nicht richten. Wenn wir die anderen richten, auch wir gerichtet werden. Etwas böses behaupten von jemand, bedeutet über ihn das Gericht/Urteil/ aussprechen. Aus dem Evangelium ist klar, dass nur Gott kompetent ist zu richten. Ihm steht das Gericht zu. Wir haben kein Recht über jemand den Gerichtsspruch  auszusprechen, schon aus dem Grund, dass wir in das Innere des Menschen nicht sehen. Nur Gott kennt das menschliche Herz und weißt, was sich  in ihm befindet.

Der Mensch hat in sich die verwurzelte Eigenschaft ständig das Benehmen der anderen Meschen zu. Wir haben oft genug Zeit, dass wir die Taten der anderen beobachten. Aber wir denken über uns in Ordnung sind. Und wenn wir doch eine Sünde begehen, sagen wir:  Ich kann nicht solcher Heilige werden. Es gibt auch die schlechtere Sachen als das. Bei das Gericht  der anderen schauen  wir nicht, oder kennen wir nicht die Umständen , die die anderen zu ihren Taten führten. Aber noch etwas müssen wir  erwähnen. Nicht nur dass wir gern über die anderen sprechen, sondern auch gern solche Rede  hören. Antworten aufrichtig auf die Frage, was führt uns bei diesen Fragen? Es ist notwendig dass wir zu unseren Nächsten solche Einstellung haben, welche Christus von uns verlangt.

Da in Jesus  Christus das Alte beendet   und  das   Neue begonnen ist, lasst uns zum Vater beten.

Bei Jesus sein heißt bedeutet, ein  Fest feiern  in Freude  und Frieden.  Um seinen Frieden bitten wir.

 Selig, die  zur  Hochzeit   des ewigen   Lebens  geladen sind   und den  Bräutigam  erwarten dürfen.

Wie sich echte christliche Liebe erweist

Unserer Bestimmung,, vollkommen  zu sein wie unser Vater im Himmel“, führt uns  der Glaube zu:  denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass er sei, und dass er die, welche ihn suchen belohne. /Hebr 11,6/ : aber nur der lebendige  Glaube ohne , denn gleichwie der Leib ohne  Geist tot ist, also ist  auch  der Glaube ohne Werke tot. /Jak 2,26/ und wüsste ich alle Geheimnisse und  befässe alle Wissenschaft und wenn ich  alle Glaubenskraft  hätte, so dass ich Berge  versetzen  könnte, hätte aber die Liebe  nicht, so  wäre ich nichts./1 Kor 13,2/. Der Glaube  führt uns  also zu Gott, die  Liebe befestigt und  vervollkommt   uns  in Gott, denn Gott  ist die Liebe, und  wer in der Liebe bleibt, der bleibt  in Gott und  Gott in ihm./1 Joh 4, 16/.  Diese  Liebe  aber  erweist nach nach einer doppelten Richtung : aufwärts  nach Gott  und nebenwärts nach  den Brüdern. Im Gründe  aber gibt es  nur eine  Liebe, wie  es nur einen  Gott gibt und  Jesus weißt darum  nur von  einem Hauptgesetz  der Liebe. Du sollst  den Herrn .  Jesus zeichnet aber    im Bilde  des  barmherzigen   Samariters   das Walten echt christlicher  Liebe, die sich  erweist als  uneigennützig. Gewöhnliche  Menschen  geben und  leisten  einander nicht leicht etwas  ohne  irdische Rücksichten ohne  Verlangen und Hoffnung  wenigstens  auf Beifall. Priester und Levit wären vielleicht auf dem Markt Jerusalems  Hilfsbedürftigen nicht so vorübergegangen. Anders des Samariter, er hilft, wo ihn allein sieht, der will, dass die  linke  Hand   nicht wisse, was die rechte tut /Mt  6,3/. Ist  dem  auch so bei uns? Prüfen wir uns!  Gewöhnliche Liebe und Freundschaft  lässt sich nicht gleich  Lasten, Beschwerden  und Leiden zumuten, sie  will nur mit dem Glücklichen  sich freuen. gilt es aber  Kämpfe und Leiden so zieht sie  vorüber  wie Priester  und Levit. Die wahre  Liebe, die  aus Gott ist,zeigt  sie sich erst  im  höchsten Glanz. So die Apostel , welche als  sie ihren Meister  als sie  ihren Meister  nur mit irdischer Liebe  liebte,  ihn in der Stunde  des Leidens  verließen, nach  dem Pfingstfeste  aber  göttliche  Liebe voll, ausrufen konnten.  Wer  wird uns  also scheiden von der  Liebe Christi?  Trübsal? oder Angst? oder Hunger? … Aber in diesem allen   überwinden  wir um desjenigen willen, der uns geliebt hat /Röm 8,35/. Die christliche Liebe  lehrt und  den Menschen   als Menschen  lieben, und  der Bedürftigste ist ihr  der Nächste.  Der Samariter sieht im Verwunderten  nicht den Juden, seinen Feind, sondern nur  dessem Unglück und Hilfsbedürftigkeit. Diese Liebe zeigt sich  als  untermüdet. Gewöhnliche  Liebe   tut sich  bald  und leicht  genug.   Zwar gibt  es edle und  erhebende  Ausnahmen doch meisten ist etwas   recht  Unzulängliches  oft  Klägliches  in  ihren  Erweisen, denn  oft hat sie  nur   Worte oder höchstens Tränen, wo die Tat reden   soll und  wenn die Tat sich zeigt, wie lässlich und kärglich nur damit etwas geschehe- nicht gründlich  geholfen werde:  nur mit  seinem Gewissen und seiner  Umgebung sich abzufinden. Der Samariter begnügt sich   aber  nicht mit  solcher   Halbheit und  vollendet, was er  beginnt, Verband, Herberge, Nachtwache und Pflege  genügen   ihm nicht: er sorgt im voraus und verspricht  zu bezahlen ,was  nach  über  die  zwei  hinter legten   Denare    aufgewendet  werden möchte. Wahre Liebe  tut  nichts halb,lindert  nicht  nur   allein die Not, sondern  sorgt  dass sie  nicht wiederkehre. Ist auch unsere  Liebe in ihrem  Streben  so un ermüdet? Und für diese wahre,  hohe, himmlische Liebe   hat unsere arme Zeit nicht mehr  Begriff und  Verstand. Man treibt mit diesem heiligen Worte  ein freventliches Spiel.  Viel  Reden   von Liebe , aber desto weniger  Werke derselben. Wer  aber   die Liebe  nicht  hat, hat gar nichts, keinen Gott, keinen Himmel, keine  Angehörigen. Wir  sollen nach  dem Sinne  Christi  lieben: Kinder, lasst uns  nicht lieben mit Worten noch  mit  der Zunge, sondern  in Tat und Wahrheit,/1 Joh 3,18/

Samstag der 11.Woche Mt 6,24-34

Jesus, der sagte: Niemand kann  zwei Herren dienen, er  sei mit euch.

Jesus spricht zu jedem von uns: Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen, dann  wird  euch alles  andere  dazugegeben. Was verstehen wird unter dem Begriff ,,Reich Gottes“. Das ist der Himmel und das ewige Leben in ihm. Und das sollen wir suchen. Ist für uns das ewige Leben wirklich wichtig?

Jesus, du bist gekommen, den Menschen ein neues Leben zu schenken. Herr, erbarme dich unser.

Durch das Werk der Erlösung hast du uns  auferweckt vom Tod der Sünde. Christus, erbarme dich unser.

Du wirst wiederkommen, dein Erlösungswerk zu vollenden. Herr, erbarme dich unser.

In einem Jugendlied wird gesungen, dass Gottes Reich unter uns ist und die Heilige Schrift bestätigt das. Vergleiche : Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, es ist Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist. Röm 14,17. Also, wenn wir uns bemühen  schon hier auf der Erde, Liebe, Frieden um uns herum verbreiten, das ist schon der Anfang Gottes Reiches hier auf der Erde. Also zuerst sollen wir uns bemühen, dass das Reich Gottes unter uns gibt, und dann alles andere, das bedeutet die irdischen Sachen, gibt uns Gott als Geschenk. Weil in Liebe, Ruhe die irdische Sachen werden wir leichter machen. Was wird mir gut bekommen, wenn ich ein Haus erbaue, und das ganze Leben lang, werde ich gegen meinen Bruder prozessieren. Unsere vorrangige Aufgabe ist, das Reich Gottes zu bauen und um das Übrige wird Gott sorgen. Schauen wir den König Salomo an.  Als er über ganzes Israel begann zu herrschen, war er jung und unerfahren. Darum verlangte er von Gott, einfach gesagt die Weisheit, damit er gut und gerecht  das israelische Volk verwalten kann.  Und Gott sagte zu ihm:Weil du gerade diese  ausgesprochen hast und  nicht um langes Leben , Reichtum oder um den Tod  deiner Feinde, sondern  um Einsicht  gebeten hast ,um auf das Recht zu hören , werde ich deine Bitte  erfüllen. Sie ich gebe dir  ein so  weises  und verständiges  Herz, dass keiner vor dir war und keiner  nach dir kommen wird, der dir  gleicht. Aber auch  das, was du nicht erbeten hast,will ich dir geben. Reichtum und  Ehre, sodass zu  deinen  Lebzeiten  keiner unter  den Königen dir gleicht. 1 Kön 3,11-13. Auf diesem Beispiel können wir gut sehen, dass wir uns vor allem um die Gerechtigkeit, Liebe, verständiges Herz bemühen sollen und alles andere werden uns zugeben.

Jesus Christus, erfüllte, was durch die Propheten vorgeschrieben war. In seinem Namen beten wir voll Vertrauen.

Wenn Jesus will, wirkt er alles mit Macht. Er vermag uns den Frieden zu geben, wenn wir beten.

Selig, die rein geworden  sind in der Begegnung mit dem Sohn Gottes und aufgenommen werden in das Reich des Vaters

Hl.Paulinus von Nola Lk 12,32-34

Gott, der Herr, der beschlossen hat, uns das Reich zu geben, sei mit euch.

Im heutigen Evangelium fordert uns Jesus auf, damit wir keine Angst davor haben, dass wir nicht zu essen, nicht zu trinken haben werden. Diese Angst überwinden wir, wenn wir auf Gott vertrauen werden. Warum sollen wir auf Gott vertrauen? Darum, weil er unser Vater ist und er sorgt für uns. Diesem Vertrauen müssen wir lernen.

Jesus, du kamst zum Heil aller. Herr, erbarme dich unser.

Du hast alles, verlassen, um uns zu dienen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast nicht dein, sondern unser Glück gesucht.  Herr, erbarme dich unser.

Heute haben wir den Gedenktag  des heiligen Paulinus  von Nola. Er wurde  um das Jahr 353 im französischen Bordeaux  als Sohn einer römischen  Senatorenfamilie geboren. war von 381 an Statthalter in der italienischen  Region Kampanien  , heiratete und bekam einen Sohn, der aber bald  starb. Nach dem Tod seines Kindes lebte  das Ehepaar in Enthaltsamkeit. An  Weihnachten 394 empfing Paulinus  in Barcelona die Priesterweihe. Zusammen mit seiner Frau zog er dann nach Nola, wo er  sich am Grab des von  ihm sehr verehrten Felix von Nola, niederließ und mit mehreren  Gleichgesinnten in einer  streng asketischen  Priestergemeinschaft  lebte.  Seinen gesamten Besitz verwandte Paulinus für den Bau von Kirchen sowie für  wohltätige  Zwecke. Heute haben wir den Gedenktag  des heiligen Paulinus  von Nola. Er wurde  um das Jahr 353 im französischen Bordeaux  als Sohn einer römischen  Senatorenfamilie geboren. war von 381 an Statthalter in der italienischen  Region Kampanien  , heiratete und bekam einen Sohn, der aber bald  starb. Nach dem Tod seines Kindes lebte  das Ehepaar in Enthaltsamkeit. An  Weihnachten 394 empfing Paulinus  in Barcelona die Priesterweihe. Zusammen mit seiner Frau zog er dann nach Nola, wo er  sich am Grab des von  ihm sehr verehrten Felix von Nola, niederließ und mit mehreren  Gleichgesinnten in einer  streng asketischen  Priestergemeinschaft  lebte.  Seinen gesamten Besitz verwandte Paulinus für den Bau von Kirchen, sowie für  wohltätige Zwecke.

Im Jahr 409 wurde Paulinus unter dem Jubel des Volkes ,das  ihn achtete und  liebte zum Bischof von Nola gewählt. Über 20 Jahre lang widmete er sich danach  besonders der  Beseitigung jener Notstände, die die  Westgoten unter Alarich  während  ihrer Schreckensherrschaft verursacht hatten. Am 22. Juni 431 starb er, betrauert  von einer riesigen  Volksmenge. Paulinus  wurde in Nola beigesetz, wo noch heute die Cappella die S. Paulino im Dom S.Felice an ihn  erinnert.

Da der Vater beschlossen hat, uns das Reich zu geben, dürfen wir im Namen Jesu Christi zu ihm beten.

Der  uns sein Reich öffnen will, wird  uns dazu seinen Frieden schenken. Wir bitten ihn.

Selig, deren Herz bei Gott ist und die den Schatz des Himmelreiches besitzen werden.

Geburt des Hl. Johannes des Täufers Lk 1,57-66,80

Geburt des Hl. Johannes des Täufers 2018

Heute feiern wir das Hochfest der Geburt des Hl. Johannes des Täufers. Sie  wissen wahrscheinlich, was dieser Geburt des Johannes voranging.  Ein Engel teilte Zacharias mit, dass seine Frau einen Sohn gebären wird und sie sollen ihm den Namen Johannes geben. Zacharias aber glaubte nicht, dass seine Frau einen Sohn gebären wird, weil sie schon alt und unfruchtbar war. Und doch geschah alles so wie der Engel sagte.

Predigt

Das heutige Hochfest der  Geburt Johannes des Täufers lädt uns dazu ein,  zusammen über das Geheimnis dieser Familie, ihre Sendung und besonders über die Stellenwert dieses besonderen Kindes nachdenken. Das Geheimnis dieser Familie hat uns auch das heutige Evangelium gezeigt. Für Elisabet kam die Zeit der Niederkunft und sie brachte einen Sohn zur Welt.  Ihre Nachbarn und Verwandten hörten, welch großes Erbarmen der Herr ihr erwiesen hatte, und freuten sich mit ihr. Das Ereignis der Geburt Johannes des Täufer führt uns auch dazu, dass wir über unsere eigene Familie, über unsere Sendung in der Welt  und über unsere Kinder nachdenken, die wichtig für die Familien sind.  Wir sollen uns über die Geburt eines jeden Kindes freuen. Die wirkliche Freude über die Kinder hat einen konkreten Namen – die Annahme und Aufnahme.  Ein Kind ist eine Gabe Gottes  für die Eltern und für die ganze Welt. Die Annahme eines Kindes ist eines der  Hauptziele der Ehe und der Familie. Das dient dem Leben und gehört zu den erhabensten Aufgaben jeder Familie. Die ursprüngliche Aufgabe einer Familie ist Leben erwecken, behüten und entwickeln. Alle, die wir heute hier sind, sollen danken für das Geschenk des Lebens, in erster Linie Gott und dann unseren lieben Eltern. Wir sollen unseren Eltern danken, dass und als Geschenk Gottes empfangen und angenommen haben. Es gibt heute viele Familien, die Kinder als Geschenk Gottes annehmen, aber es gibt leider auch Familien, die unter dem Einfluss der Säkularisierung und des Relativismus, es ablehnen, ein Kind anzunehmen. Die Kirche fordert uns auf, dass die Menschen jedes Kind, das in die Welt kommen will, auch annehmen sollen.

Die zweite Belehrung im heutigen Evangelium ist die Sorge um die Kinder. Man muss sich um die Kinder kümmern. Da haben wir die Frage gehört: Was wird wohl aus diesem Kind werden? Es wäre gut, wenn sich alle auch diese Frage stellen würden. Was wird aus unseren Kindern? Welche Zukunft werden sie haben? Wenn wir das Leben vieler Familien beobachten, so sehen wir, dass viele Eltern nur an die materielle Zukunft ihrer Kinder denken. Sie sorgen dafür, dass es den Kindern gut geht, das sie eine gute schulische Bildung bekommen und einmal einen gut bezahlten Job finden. Leider denken nur wenige Eltern daran, dass ihre Kinder auch zu guten christlichen Menschen heranwachsen sollen.

Die Eltern von Johannes dem Täufer empfingen ihr Kind nicht nur als Geschenk Gottes, sondern sie sorgten auch gewissenhaft für ihn. Davon zeugt das Evangelium: Das Kind wuchs heran und sein Geist wurde stark. Und Johannes lebte in der Wüste bis zu dem Tag, an dem er den Auftrag erhielt, in Israel aufzutreten.  Sie gaben ihm für die Zusammenarbeit mit Gott alles, was er brauchte, um selbst ein Gottesmann, ein Prophet zu werden. Das ist also das Thema ihrer Erziehung.

Ein erzieherischer Prozess ist abhängig auch von Wertevermittlung. Wir unterscheiden drei verschiedene Werte: materielle, kulturelle und geistliche Werte. Die materiellen Werte brauchen wir für die Entwicklung des leiblichen Lebens. Die kulturellen Werte helfen, Mensch zu werden und die geistlichen Werte formen uns zu Christen. Christliche Werte sind religiöse und geistliche Werte. Das sind alles Gaben Gottes, die er uns in Liebe schenkt und die Jesus für uns durch sein Heilswerk erlangte. Dazu gehört der Glaube, die Sakramente, die Tugenden, das Gebet, das Zeugnis eines christlichen Lebens und ähnliches. Ohne diese Werte ist ein Leben leer und man füllt es mit Pseudowerten. Christliche Erziehung bedeutet, Gott als Mitte des Lebens zu vermitteln. Eltern, die Kindern das Leben schenke und sich um sie kümmern, sind durch eine christliche Erziehung auch der verlängerte Arm des himmlischen Vaters. Christliche Eltern vermitteln dadurch Christus in seiner messianischen Liebe. Sie lassen ihre Kinder taufen, erziehen sie im Glauben und bemühen sich um seine Erlösung. Sie sind auch Mitarbeiter des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist gebraucht sie sozusagen als ein lebendiges Werkzeug, damit die Kinder zu guten Christen geformt werden. Mit seinem Einfluss und seiner Unterstützung sind die Eltern die ersten Zeugen des Glaubens und der Liebe Gottes. Für eine gute Erziehung ist das Beispiel der Eltern am wirksamsten. Es bewundernswert, wie Kinder ihre Eltern nachahmen. Sie machen immer das, was sie von ihren Eltern sehen. Das alles beeinflusst die ganze Persönlichkeit des Kinder und formt sein Benehmen.

Es ist also eure erste Aufgabe, euren Kindern ein gutes Beispiel zu geben. Die natürlichste Sache der Welt sollte die Liebe der Eltern zu ihren Kindern sein. Diese elterliche Liebe ist geheimnisvoll, aber sie ist nicht immer einfach, man ist ein Mensch mit Fehlern. Diese Liebe ist auch notwendig für die übernatürliche Liebe zu Gott. Christliche Eltern wissen, dass sie in ihren Kindern Gott lieben.  Die Liebe Gottes sollte zum Motto für die Erziehung werden. Erzieht eure Kinder mit Großmut, Opferbereitschaft und Freude! Erinnern wir uns ab die Worte, die Christus sagte. Wahrlich ich sage euch, insofern  ihr es einem  der  Geringsten   dieser meiner   Brüder  getan  habt, habt es mir getan habt. Möge der Johannes der Täufer befürworte für unsere christliche Familien und erflehe ihnen die Gnade guter Erziehung  Euer Kinnden

Hl.Aloisius Gonzaga Mt 6,7-15

Jesus, der sagte: Wenn  ihr betet, sollt ihr  nicht plappern, wie die Heiden,die meinen, sie werden  nur erhört,wenn sie viele Worten  machen, er sei mit euch.

In einer großen Lapislazuli-Urne unter dem Altar der prächtigen Barockkirche S.Ignazio werden  die  Reliquien des heiligen  Aloisius von Gonzaga  aufbewahrt. Der Patron  der Jugend und  der Studierenden hat in  jenem Gotteshaus seine letzte  Ruhestätte gefunden, das  zu Ehren  des 1556  verstorbenen Gründers des  Jesuitenordens, Ignatius von  Loyola , erbaut worden war und dessen Namen es bis heute trägt.  Das Haupt von  Aloisius  befindet sich  in der Aloisius- Basilika  in  Castiglione.

Jesus, du kamst zu  unserer Erlösung.  Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns  das ewige  Leben verheißen. Christus, erbarme  dich unser.

Du bist  mitten unter uns, wo  wir  in  deinem  Namen  versammelt sind. Herr, erbarme dich unser.

Aloisius kam  am 9.März  als Sohn des Grafen   Ferdinand  von Gonzaga auf dem  Familienschloß Castiglione bei Mantua in Oberitalien  zur Welt. Der Vater  wollte  aus dem Junge einen Krieger  machen, die Mutter erzog ihn  zu  Frömmigkeit und  Gottesfurcht  . Im  Alter von zehn  Jahren  legte Aloisius, das Gelübde  der ewigen  Keuschheit. Stark beeindruckt von der Persönlichkeit des Kardinals Karl  Borromäus von Mailand, von dem  Aloisius zwölfjährig die Erste Heilige Kommunion empfangen hatte, reifte in dem  Jungen  der Entschluss, seine  Besitzansprüche als  Erstgeborener an  seinen Brüder  Rudolf abzutreten, auf jegliches  Erbe zu verzichten und  nur Gott zu dienen.  Gegen  den anfänglichen Widerstand seines Vaters trat der 17 Jahre alte Aloisius von Gonzaga am 21.November 1585 in Rom als Novize  der Gesellschaft Jesu, dem Jesuitenorden, bei. Nach zwei  Jahren  legte er  seine Gelübde ab. Sein  ganzes  Leben widmete der  junge  Mann  von nun an  der  Pflege  Schwerkranker sowie  theologischen Studien. Während einer  schweren Pestepidemie in Rom kümmerte  sich Aloisius um  die  Erkrankten, spendete  Trost und bemühte  sich  um würdevolle  Beisetzungen  der Verstorbenen. Bei  der Pflege der Seuchen kranken steckte er  sich schließlich selbst an und starb  am 21.Juni 1591  in Rom, in der  Stadt, in der er immer  hatte sterben wollen.

Gott hat uns in sein Reich berufen und uns den Glauben geschenkt. Zu ihm  unserem Vater, wagen wir  zu beten.

Das Reich Christi, das nahe ist, ist ein Reich  des Friedens. So beten wir.

Selig, die Christus nachfolgen und  bei ihm den Weg des ewigen Heils  finden.

Mittwoch der 11. Woche Mt 6,1-6, 16-18

Jesus, der uns lehrt, wie sollen wir gute Taten tun, er sei mit euch.

Wir können uns dabei ertappen, dass wir gute Taten darum tun, damit wir  von den Menschen die Anerkennung bekommen. Und Jesus mahnt uns: Habt aber acht, dass ihr eure Gerechtigkeit nicht übt  vor den  Menschen, um euch vor ihnen sehen zu  lassen, sonst habt  ihr keinen Lohn bei eurem Vater,der in den Himmeln ist.

Jesus, du hast dein Wort an alle  Menschen gerichtet. Herr,erbarme dich unser.

Du hast uns gelehrt, dass unsere Liebe uneigennützig sein soll. Christus, erbarme dich unser.

Du hilfst uns, zwischen Irrtum und Versagen deinen zu erkennen.

Jesus spricht heute von drei Sachen: 1,Guten Taten 2. Beten, 3. Fasten. Er spricht nicht wie oft sollen wir das machen, aber er spricht was für eine Weise sollen wir das tun. Jesus hinweist auf die Pharisäer. Sie machten gute Taten dort, wo die Menschen sie sahen, und dann sie loben. Ähnlich machten sie  das  mit Gebet und Fasten. Sie machten alles heuchlerisch, damit sie groß  in den Augen der Menschen sind. Wir Christen sollen das Gute nicht darum tun, damit die Leute uns loben, sondern wegen des guten Tat, damit wir den Menschen helfen. Heute machen  einige  Menschen ähnlich wie früher Pharisäer. Es gibt die Menschen /hauptsächlich/  berühmte, bekannte, die,wenn sie ihr Geschenk, Beitrag  für Wohltätigkeitszwecke, machen sie das im Fernsehen, vor den Journalisten. Damit wollen sie zeigen, dass  sie  gut sind, dass sie an die armen Menschen denken, und dabei ist es möglich, dass  dieser Mensch das Geld auf unehrlichen Art und Weise  gewann. Ist es nicht etwas vor dem Jesus uns warnt? Diese Menschen vergessen, dass der menschliche Ruhm nicht dauerhaft ist, aber er ist gebrechlich, wie ein Frühlingshungerblümchen, das zwar schön ist, aber schnell verblüht. Wir wissen, dass nur Gott die Belohnung geben kann, die dauerhaft wird. Gottes Belohnung kann schwer mit der Belohnung von den Menschen vergleichen. Weil  die Belohnung von Gott ist dauerhaft und sicher. Gott hat uns das ewige Leben vorbereitet als die Belohnung für unsere  gute Taten.

Da wir  Brüder und Schwestern  Christi geworden sind, dürfen wir voll Vertrauen   zum Vater beten.

Da der Herr uns annimmt als  seine  Brüder   und  Schwester, dürfen wir ihn  um seinen Frieden bitten.

Selig, wer den Willen  des Vaters im Himmel erfüllt und eingehen kann zur Vollendung des Lebens.

Hl. Romuald von Camaldoli, Lk 14,25-33

Jesus der sagte:  Wer nicht sein Kreuz trägt und  mir nachkommt kann nicht mein  Jünger sein.

Camáldoli-über eine schmale Straße mit  herrlichen Ausblicken  auf das Arno-Tal, die Hänge eines bewaldeten Gebirgstales erklimmend, kommt der Besucher herauf auf  diese einsame  Toskana-Stätte in über 800 Metern Höhe, knapp 50 Kilometer nördlich von Arezzo. Wer hier  oben steht und den  Geräuschen dieser  Insel inmitten tiefer Wälder lauscht, kann sich  gut  vorstellen, wie es  gewesen  sein mag, als der  Einsiedler  Romuald hier im Jahr 1012 den Grundstein  für den  strengen   Kamaldulenserorden legte.

Jesus, du hast alles  verlassen, um uns  zu heilen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast alles versucht, deiner  Widersacher  zu  überzeugen. Christus, erbarme dich unser.

Dein Wille war  die Rettung  aller  Menschen. Herr,erbarme dich unser.

Romuald erblickte im Jahr 952 als Sohn  eines Herzoges in der Nähe der  Nähe oberitalienischen Stadt  Ravenna das Licht  der Welt. Dem Vorbild  seiner Eltern  folgend  , gab  er sich  bis  zu  seinem  20 Lebensjahr   ausgiebig   allen  weltlichen   Genüssen  hin. Durch  ein  erschüttendes   Erlebnis aufgewühlt- er  musste  mit zusehen ,wie sein Vater bei  einer  Auseinandersetzung einen Verwandten  tötete- ging Romuald  in sich  und flüchtete  für 40  Tage  in  das Kloster S. Apollinare  in Classe   bei  Ravenna. Dort  reifte in ihm  der Entschluss, nicht  mehr   in seine  bisherige  Welt  zurückzukehren. Romuald bat  um  Aufnahme   in dem  Benediktinerkloster  und  legte die  Gelübde ab. Nach einigen Jahren  verließ Romuald  S. Apollinare in Classe und schloss sich  in der Nähe von Venedig einem  greisen Einsiedler  an, der ihn mit  harter   Hand  das  Eremiten- Leben lehrte. 978 ging  Romuald dann in  die Pyrenäen   und gründete dort  eine Gemeinschaft von Eremiten. Nach  seiner  Rückkehr  nach Italien  trug  ihm  Kaiser  Otto III  die Abtswürde   von  S. Apillinare  in Classe an, die Romuald  bereits   ein Jahr  später  aber wieder  niederlegte. Das Ideal des Eremiten-Daseins vor Augen, gründetet und reformierte  Romuald  ab  999 zahlreiche  Klöster  und Einsiedeleien in ganz  Italien und kam so  1012  auch  nach Camaldoli. Hier ließ er sich endgültig nieder und zimmerte sich eine kleine Zelle, im  wahrste  Sinne des Wortes die Keimzelle des Kamaldulenserordens. Der  Reformzweig des Benediktinerordens hatte eine  überaus  strenge Regel. Die Mönche wohnten in voreinander  Zellen, übten sich  in  strengsten Stillschweigen und  ständigen  Fasten. Mönchen, die unter der Last der Regel strenge  immer wieder  mutlos  werden  wollten, war  Ordensgründer  Romuald   selbst   das beste  Vorbild. Er verlangte von  keinen seiner Mitbrüder, was er nicht selbst  praktizierte.

Da wir rein  sind  durch das Wort, das Christus zu uns gesprochen hat, wagen wir  zum Vater zu beten.

Die mit  ihrem  Leben in Christus verwurzelt sind, dürfen  um seinen Frieden  bitten. Wir  bitten also.

Selig, die mit Christus verbunden sind und die Frucht des ewigen Lebens ernten.

Montag der 11. Woche Mt 5, 38-42

Jesus, der sagte: widersteht nicht dem Bösen, sondern wer dich auf deine rechte Wange schlägt, dem halte auch die andere hin, sei mit euch.

Jesus sagt zu uns heute: Widersteht  nicht dem Bösen. Auf dem ersten Blick würde es scheinen, dass wir frei das Bösen verbreiten lassen. Wenn jemand etwas Böse macht, so sollen wir ihn, ruhig lassen? Unterstützen wir nicht auf diese Art und Weise die Ungerechtigkeit?

Jesus, du bist das Licht, das uns  freudige Botschaft gebraucht hat. Herr, erbarme dich  unser.

Du hast uns  nicht Menschenweisheit, sondern das ewige Wort des Vaters verkündet. Christus, erbarme  dich unser.

Du hast  alle Menschen aufgerufen, sich in den Dienst der einen Gottes zu stellen. Herr, erbarme  dich unser.

Geben wir alles  auf richtiges Maß. Der Grundschlüssel zum Verständnis ist der Satz: ,, Widersteht nicht dem Bösen“. Wem wir nicht widerstehen sollen ist nicht das Böse als solches. Jesus  will dass wir für das Böse nicht mit dem Bösen wiedervergelten. Jesus will von uns, dass wir nicht die Rache suchen. Wir sollen  lieber das Unrecht leiden, als das Unrecht zu tun. Schon in Altem Testament lesen wir, wie Gott sagt zu  Israeliten, dass nur ihm die Rache gehört. Gegen das Böse sollen wir mit  Liebe und mit Güte kämpfen. So spricht auch der heilige Petrus. Vergeltet  nicht  Böses mit Bösem oder  Scheltwort mit  Scheltwort sondern dagegen  segnet, weil  ihr  dazu  berufen seid, dass ihr den Segen  ererbet. 1 Pt 3,9. Wenn wir dem Menschen, der uns das Böse tut  Liebe und Güte zeigen, so wird er eher bekehren. Erinnern wir uns daran dass Saul David verfolgte, obwohl David hat ihm nichts Böses getan. Einmal hatte David die Gelegenheit Saul sich rächen. David aber sagte. Das lasse der Herr ferne von mir sein , dass ich das tun sollte und meine  Hand  legen  an meinen Herrn, den  Gesalbten  des Herrn, denn er ist der Gesalbte  des Herrn. 1 Samuel 24, 1-22. Dann Saul hörte auf  David zu verfolgen. Jesus lehre uns, dass wir mit der Vergeltung nichts lösen werden. Gib und die Gnade, damit wir begreifen, dass nur die Lieben das Böse besiegen kann.

In der Verwirrung und  im  Widerspruch der Welt brauchen wir Hilfe und Schutz. Deshalb  wagen wir zum Vater zu beten.

Im  Vertrauen  auf seine Hilfe wollen wir  den Herrn um seinen  Frieden  bitten.

Selig, die  glauben und  nicht zweifeln und  hinübergelangen in das Land des Lebens.

Ministrant in der Ferien

Erhalte  die Ordnung und die Ordnung erhalte dich.

Die Freie  Zeit kann vergeuden, oder kann vernünftig  verwenden. Darum ist gut während der Ferien sich eine tagtägliche Ordnung setzen und sich bemühen sie einzuhalten. Die Ferien ist irgendeine Übung für die Erwachsenheit. Sie ist nämlich die Demonstration  deren wie der Mensch wird , wenn er mündig wird. Während der Ferien ist wichtig, sich an Morgen und Abendgebet anlegen und an Abend das Gewissen forschen und ein religiöses Buch lesen. Außerdem helfen den Eltern   zu Hause im Haushalt. Es würde schön, wenn ihr während der Ferien öfters die Kirche besuchen, spielen mit den Kameraden. Der Zauber der Ferien ruht darin, dass der Schüler /Ministrant/  hat in bestimmtes Maß  die Möglichkeit mit der freien Zeit  so  behandelt, wie er für geeignet  anerkennt. In der Ferien muss der Ministrant, die Ministrantin nicht lernen, darum hat er mehr Zeit. Diese Zeit kann er seinen Eltern, Geschwister, Kameraden, dem Sport widmen. Wir brauchen die freie Zeit, damit wir  ausruhen können, damit wir neue Kräfte schöpfen. Die Ferien bringt euch auch neue Erlebnisse hauptsächlich  damals, wenn ihr werdet die Orte besuchen, wo ihr noch  nicht wahrt. Die Orte, die interessant sind. Die Ferien sind für euch ein großes Geschenk. Bemüht euch dieses Geschenk gut benützen. Ich wünsche euch, dass die Ferien euch bereichern körperlich und geistlich.

Hl.Benno,Bischof von Meißen

Jesus Christus, der gekommen ist,  uns einen Platz  im Haus des Vaters zu bereiten, sei mit euch.

Benno, Kanoniker in Goslar,Bischof in Meißen-Patron von München und Altbaiern. Wie  kam es zu diesem  Patronat eines  Sachsen in Bayern? Benno wurde im Jahr  1010 als Sohn einer sächsischen Adelsfamilie geboren.Nach dem  Empfang  der Priesterweihe 1040 bekleidete er  das Amt  des Abtes in Hildesheim und ging  dann für  17 Jahre als Kanoniker  nach Goslav. Im Jahr 1066 wurde er gegen seinen Willen  zum Bischof  von Meißen  ernannt. Benno wirkte in der Folgezeit trotz der anfänglichen  Amtsablehnung segensreich in  seinem Bistum, ließ  Kirchen  und  Klöster  errichten und bekehrte  viele Heiden.

Jesus, du bist  zugegen, wo Menschen dein Wort verkünden.  Herr, erbarme dich unser.

Du bleibst  bei uns  bis ans Ende. Christus, erbarme dich unser.

Du lässt in menschlichem Wirken deine macht sichtbar  werden. Herr, erbarme dich  unser.

Weil Benno den Sachsenkrieg von Heinrich IV ablehnte,ließ  ihn  der Kaiser von 1075 bis gefangen nehmen. Im Jahr 1085 setzte Heinrich den Meißener Bischof ganz ab und  einen Gegenbischof ein. Erst  drei Jahre später  konnte Benno seine Diözese wieder  in Besitz nehmen. Dazu gibt es  die berühmte Legende. Als  Benno nach seiner Absetzung  Meißen verließ,  warf er die  Schlüssel seines  Domes in die Elbe. Als er nach Jahren zurückkehrte, fanden sich die Schlüssel im Bauch eines Fisches wieder, den man aus  dem Fluss gefangen hatte. Nach seiner Rückkehr widmete sich Bischof Benno besonders   der Bekehrung der  heidnischen Slawen, was ihm später den Titel ,,Apostel der Slawen“ einbrachte. Am 16 Juni 1106 starb Benno im Alter von 96 Jahren nach 40jähriger Amtszeit als Bischof von Meißen. Im Jahre 1523 wurde er  von Papst Hadrian VI. heiliggesprochen. Die feierliche Erhebung von Bennos Gebeinen am 16.Juni  1524 veranlasste Martin Luther zu der zornigen Schrift. Wider den neuen Abgott und alten Teufel, der zu Meißen soll erhoben werden. Da der Meißener Bischof Johann von Haugwitz befürchtete,  die Gebeine des  Heiligen könnten entehrt werden, übergab er  sie  1576 Herzog Albrecht V.  von Bayern der sie  nach  München überführte. In der Frauenkirche, dem Wahrzeichen der  Isarstadt wurden die  Reliquien  1580 beigesetzt.  Heute wird in dem Gotteshaus auch der zerschlissene Mantel des  Bischofs  ausgestellt.  Auch Stab  und Mitra  befindet sich dort.

Gott hat unser Ohr geöffnet und die  Zunge  zu  seinem Lob  gelöst. Deshalb wagen wir  zu beten.

Sprechen und Hören verbinden uns  im Gespräch.  Im Herzen finden  unsere Worte den Frieden.  Wir  beten zum Herrn.

Selig, die  richtig reden von Gottes Herrlichkeit  und  hinfinden  in sein Reich.

Hl.Vitus Joh 15, 18-21

Jesus, der sagte; Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, das sie mich  schon vor  euch gehasst  hat, sei mit euch.

Der berühmte Veitsdom in Prag birgt  seine Reliquien. Der dort  verehrt  wird, lebte an der Südwestküste Siziliens uns starb in der Diokletianischen Verfolgung um das Jahr 304.  Weil die Legende erzählt, er habe  den Sohn des Kaisers von der Besessenheit  befreit, hat man  ihn vor allem bei psychischen Leiden als einen großen Nothelfer angerufen.

Jesus, du hast am Kreuz sterbend für deine Feinde gebetet. Herr, erbarme dich unser.

Du hast den Vater gebeten, deinen Verfolgern zu verzeihen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast allen Gutes getan und niemanden  verstoßen. Herr, erbarme dich unser.

Vitus wurde nur sieben Jahre alt. Sein heidnischer Vater hatte  von dem Kind, das  von  seinem Erzieher  und seiner  Tante Crescentia heimlich christlich erzogen worden war, gefordert, dem Glauben an Gott abzuschwören.Vitus, weigerte sich und floh mit den beiden  Erwachsenen  nach Lucana  in Unteritalien.  Nach der Legende   wurde die drei Jahre dort  von einem Adler mit Essen versorgt. Eines Tages  wurden die Christen  entdeckt und  in Rom  Kaiser  Diokletian  vorgeführt. Zwar heilte  Vitus sogar noch den Sohn des Herrschers von der Epilepsie, doch Diokletian dankte es  ihm  nicht.. Er ließ  das  Kind  mir  seine zwei Begleiter in einen Kessel mit  siedendem Öl werfen. Aber die drei entstiegen  ihm unversehrt. Ein Löwe, dem  sie zum Fraß vorgeworfen wurden, legte sich vor  ihnen nieder und legte ihnen  die Füße. Da ließ der rasende  Diokletian  Vitus  mit seiner  Amme und  seinem Lehrer  auf eine  Folter  spannen  und dann  enthaupten. Mehrere Adler sollen  nach  der Legende die Leichen  bewacht haben, bis eine Christin sie bestattete. Um die Gestalt von Vitus, gibt  es  eine reiche Ikonographie. Dargestellt ist er  meist  als  Knabe, vornehm  gekleidet, manchmal mit Hut. Hinweisend  auf sein Patronat  für das  sächsische Königshaus, trägt  Vitus  manchmal  auch Herrscherattribute.

Zum himmlischen Vater, dem vollkommenen  Gott, dürfen wir voll Vertrauen beten. Herr, erbarme dich unser.

Wer allen Streit und allen Gegensätze überwindet, wird  Gottes Frieden ernten. So bitten wir den Herrn,

Selig, die den Nächsten lieben und Söhne des ewigen Vaters genannt werden.

11.Sonntag B – Mk 4,26-34

11. Sonntag B 2018 – Wie es ist mit dem Gottesreich?

Einführung

Heute erzählt Jesus das Gleichnis von Samen. Ein Samen keimt, wächst und der Mensch weiß nicht wie? Er weiß nur das, dass einmal der Samen zu einer Pflanze heranwächst, die  der Mensch als Ernte einbringen kann.  Wenn der Mensch den Samen in die Erde sät, macht er das im Vertrauen darauf,  dass  in dem Samen  eine innerliche Kraft ist, dass der Samen geeignete  Bedingungen dazu  hat, damit etwas daraus wachsen kann. Jesus sät den Samen des Wortes Gottes in der Hoffnung, dass dieser Samen in unserer Seele einmal eine geistliche Ernte bringen wird.

Predigt

Die Menschen sehnen sich danach, ihre Zukunft zu kennen. Es gibt sogar Institute, die auf die Frage, was uns erwartet, eine Antwort finden. Aber unter ihnen besteht keine Übereinstimmung. Einige sehen die Zukunft optimistisch, die anderen pessimistisch. Auch in der Religiösen gibt es verschiedene Ansichten. Einige behaupten, dass die Religion nicht genug Kraft hat, um die Welt zu beeinflussen. Die anderen geben der Religion wieder eine große Chance. Es liegt aber nicht in den menschlichen Kräften, genau zu sagen, was uns in der Zukunft erwartet. Die Geschichte der Welt, wie auch die Geschichte der Kirche sind voller Überraschungen. Vom menschlichen Gesichtspunkt her, hatte  die Kirche keine Chance zu überleben. Und doch hat die Kirche nicht nur überlebt, sondern sie verbreitete sich auf der ganzen Welt. Aber nicht nur in der Geschichte gibt es Überraschungen. Sie kommen auch in Sport vor. Wer hätte  gesagt, dass die deutsche Hockey-Mannschaft bei der Olympiade den Weltmeister Kanada besiegt? Oder wer hätte gesagt, dass in  vorigen Fußballweltmeisterschaft die Slowakei Italien 3:2 besiegen wird? Alle Analysen und Prognosen sagten, dass Italien siegen wird. Auch die Prognose über die Zukunft der Kirche, obwohl sie sehr logisch ist, muss sich nicht erfüllen, weil wir nicht alle Faktoren kennen. Und was das Wichtigste ist, das ist die innere Einstellung der Menschen und wir wissen nicht, wie diese Einstellung in der Zukunft sein wird. Ja,  unter dem Einfluss der Gnade Gottes kann sich der Einfluss des Menschen ändern. Selbstverständlich gibt es auch andere Einflüsse. Wenn wir in die Zukunft schauen, können wir fragen: Warum wurde  Jesus während der Regierung des Kaisers  Augustus geboren und gerade in Palästina? Wenn Jesus zum Beispiel in Japan geboren wäre, hätte heute das Christentum eine ganz andere Form und auch seine Verbreitung wäre anders. Aber auf dieses „Warum“ haben wir keine Antwort. Das Christentum entstand aus dem jüdischen  Milieu, das müsste eigentlich die Voraussetzung dafür sein, dass es sich im Osten verbreitet. Und doch verbreitete sich dort der Islam und die Christen wurden verdrängt.  Wieder können wir  sagen, dass da etwas Unvorgesehenes geschah. Und als die Kirche im Mittelalter eine große Krise hatte und viele Nationen  von der Kirche abgefallen sind, wer hätte damals vermutet, dass der katholische Glaube,  Mittel-  und  Südamerika geradezu  „überschwemmte“.  Heute erwartet man, dass Europa,   auch das christliche Europa genannt, helfen wird, den Lauf der Geschichte zu verbessern helfen. Europa aber hat große gesellschaftliche und moralische Probleme und es sieht aus, dass Europa die Hilfe  anderer erwartet. Das ist auch überraschend. Wie sollen wir die Christen  in die Zukunft sehen? Die Geschichte lehrt uns, dass wir keine Angst zu haben brauchen.  Das aber bedeutet nicht, dass wir um das Schicksal des Gottesreiches, um unsere Gegenwart und unsere Zukunft  nichts befürchten haben. Dabei dürfen wir nicht auf die Quantität schauen – wieviele Gläubige es auf der Welt gibt, sondern jeder soll auf sich selbst achten. Ist das Reich Gottes in uns? Auch in dieser Richtung gab es in der Geschichte der Kirche interessante und unerwartete Vorkommnisse.

Vor mehr als 300 Jahren  wurde die junge Kirche  in Japan verfolgt. Die Jesuiten  sandte darum von Europa  nach Japan  einen jungen und begabten Ordensbruder namens  Kristof  Ferreire. Er sollte japanischen Christen stärken und ermutigen. Er kam nach Japan, war verkleidet als Kaufmann und begann zu arbeiten.   Er gründete  die Gesellschaft der Freunde des Tees und die Gesellschaft  der Freude, im Rahmen dessen sich die Christen  treffen konnten. Später wurden die Christen bei einer Heiligen Messe entdeckt und sie wurden gemeinsam mit Kristof gefangen genommen.  Niemand von den Christen verleugnete – auch nach einem schrecklichen Martyrium – seinen Glauben.   Nur  Kristof verleugnete seinen Glauben, um  sein Leben zu retten. Später forderte er dann  die Christen auf, ihren Glauben auch zu verleugnen. Das ging 19 Jahre so. Nach so vielen Jahre – als er schon ein alter Mensch war, stand er wieder fest zu seinem  Glauben. Er wurde verhaftet, gemartert und hingerichtet.  Sein Name befindet sich unter den 111 japanischen Märtyrern.  Das was er im Jugendalter nicht geschafft hat, hatte er im Alter geschafft. Seine Lebensgeschichte beweist,  dass Gott den Samen des Glaubens wiederbeleben kann und es ihm ermöglich kann wieder zu keimen – in jedem beliebigen Augenblick eines Lebens.

Es geschah in der Vergangenheit, es geschieht in der Gegenwart und es wird auch in der Zukunft so geschehen. Wir wissen nicht, was über die Welt und über die Kirche  kommen wird. Aber eines wissen wir sicher: Jesus wird sich immer um seine Kirche sorgen. Und wir wissen, dass Christus auch für uns sorgen wird. Nur  wir dürfen ihm darin nicht hindern!

Donnerstag der 10 Woche Mt 5, 20-26

Jesus der sagte:  Wenn eure  Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und  Pharisäer nicht weitem übersteigt, werdet  ihr  nicht in das Reich der Himmel eingehen, er sei mit euch.

Die Fachleute auf die Schlangen   sagen, dass  die Klappen schlange dadurch bekannt ist, wenn wir sie  in den Falle  verjagen, sie so  wird ergrimmt, dass sie sich selbst beißen kann und so ums Leben kommen. Auf dieser Weise, kann auch der Mensch sich selbst vernichten , wenn er  in sich  der Ärger und Zorn hegt.

Jesus, du hast in dieser Welt dein Reich aufgebaut damit  es Ernte  bringe  für  das Reich  des Vaters.Herr, erbarme dich unser.

Du hast  alle Menschen zur Mitarbeit in deinem Reich eingeladen.  Christus, erbarme dich unser.

Du wirst allen, die in deinem Reiche mitwirken, den Lösepreis des ewigen Lebens  geben. Herr, erbarme dich unser.

Jesus hat uns heute aufgefordert, dass wir gegen unsere Nächsten in unserem Herzen nicht Zorn hegen. Im Evangelium haben wir gehört, wie Jesus das Alte Testament regeln. Jesus schaut nicht nur auf die Tat, sondern er geht tiefer. Er schaut auf die Ursprung der Taten, auf die Gesinnung, die vor der Tat ist. Jesus sagt uns, dass der Zorn dem Tod gleich. Wir Christen sind berufen die Brüderschaft bilden. In dieser Brüderschaft darf nicht der Zorn existieren. Der Zorn äußert sich zweifach: nach außen und innerlich. Der Zorn äußert sich innerlich: Der Mensch ist verbittert, innerlich aufgeregt, er hegt in sich Wut. Er verkehrt mit dem Bruder nicht. Der Zorn nach außen bedeutet: laut schreien, platzen, an jemanden  anschnauzen, rücksichtslos, ungerecht, unfreundlich sein. Wo in dem Herzen des Menschen diese Arte des Zornes sind,dort verdient der Mensch das Gerichtsverfahren. Jesus verlangt von uns, dass wir unsere Gerechtigkeit,nicht nur  auf Außentaten beschränken. Wir sollen in unseren Gedanken, Sehnsüchten, Wünschen gerecht sein. Das Gottesreich sollen wir nach außen, aber auch innerlich verwirklichen. Der Zorn legt die Verwirklichung Gottesreiches ein großes Hindernis.

Wir sind Jesus Christus in seinem Opfer begegnet. Deshalb, dürfen wir  voll Vertrauen zum Vater  beten.

Der unter den Menschen lebte und allen Gutes tat  , wollte uns  mit dem  Vater versöhnen.  Wir bitten  ihn  um seinen Frieden.

Selig, die  an Jesus Christus keinen Anstoß nehmen und aufgenommen werden  in das Reich  des Vaters.