Archiv für den Monat: Oktober 2019

Allerseelen 2019

Jesus Christus, der uns das ewige Leben versprochen hat, sei mit euch.

Unter  den Mönchen gibt es einige die  durch  große Strenge gekennzeichnet sind.  Ihre  Mitglieder  leben in ständiger  Stille bei  der Arbeit und  im Gebet. Ein besonders strenger Orden  zeichnet sich  dadurch aus,  dass  seine  Mitglieder,wenn  sie sich  treffen, grüßen sie, mit den Worten: Memento  mori. Erinnere dich  an  den Tod.  Heute erinnern uns an unsere Verstorbene.

Jesus,du  bist  uns vorausgegangen zum Vater. Herr, erbarme dich unser. 

Du hast  uns  das Leben der Herrlichkeit verheißen. Christus, erbarme dich unser. 

Du lässt  nicht  verlorengehen, die  dir  gefolgt sind. Herr, erbarme  dich  unser. 

Der Tod arbeitet  ohne Ruhe, ohne Pause. Sie schaut  nicht,  ob jemand   jung oder alt, gesund oder krank, reich oder arm,  vorbereitet oder  unvorbereitet, Diese  Erkenntnis bringt  uns  auch  die liturgische Lektüre des heutigen Tages teilt  uns  die Worte  Christi  mit. Seid   vorbereitet denn der Sohn des Menschen, wird   in einer  Stunde   kommen, die ihr    nicht kennt. Und wirklich der Tod kommt in der Stunde, die wir nicht kennen.Und was der Mensch nimmt in die andere Welt mit. Versuchen wir einige  Gräber auf den Friedhöfen zu öffnen. Gibt es diejenigen,die sich mit Schönheit, auszeichneten,aber wo ist ihre Schönheit? Gibt er dort die Reicher, aber wo ist ihre Reichtum? Gibt es dort Herrscher,aber wo ist ihre Macht. Gibt es dort Gelehrte und Weisen, aber wo ist ihre Weisheit? Zu diesen Überlegungen schließt sich auch der heilige Augustinus,der sagt. Du hast Eigentum,bist du stolz  auf deine Vorfahren, deine Schönheit,deine Würde.Schaue nur auf dich selbst, und erkenne, dass du  Sterben wirst, du wirst alles hier lassen, nichts wird du ins Grab nehmen. Verstehen wir welcher Hinweis,und einen Friedhof hinterlässt. Alles wird in der Welt sterben, und wir werden aus der Welt  ins Grab nichts nehmen.Viele Menschen können nach diesen Worten traurig sein, weil sie, schwer mit dem Leben und mit der Freude, die uns die Welt bringt verabschieden. Wo kann man Trost suchen? Was wird unseren Schmerz  und unsere Angst lindern? Es ist ein Kreuz. Es gibt Tausende auf den Friedhöfen. Und nur der,der auf dem Kreuz hängt, hat das Recht, als einziger uns zu trösten und sein Trost dauerhaft. Eine alte Legende sagt, dass als er mit dem Kreuz  nach  Golgatha ging,wollte er sich vor einem Haus ausruhen wollte.Der Hausbesitzer fuhr an ihn an, und jagte ihn weg. Jesus sah ihn traurig an, und ging weg. Von diesem Moment an hatte er keinen Frieden. Er spürte den Anblick Jesu in seiner Seele und bliebt sehr traurig. Er verließ das Haus, wanderte durch das Land, aber den Frieden fand er nicht. Unglücklich und verzweifelt kommt er nach Hause. Vor seinem Haus wo einst er  Christus  verjagte, stand das Kreuz. Sobald er es sah , fiel er  auf die Knie und umarmte es. Dann spürte er in der Seele den Frieden. Spüren wir  die Unruhe im Herzen? Spüren wir Unruhe im Herzen?  Haben wir Angst vor dem Tod? Stellen wir uns unter  das Kreuz und hören wir die Worte von Jesus. Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben , auch wenn er stirbt. Und wer lebt und an mich glaubt wird nicht sterben. Aber die Kirche will uns auch die Verpflichtung gegenüber  erinnern.  Vielleich wird jemand sagen. Ich ließ ein Marmordenkmal errichten. Auf dem Grab sind immer frische Blumen und brennende Kerzen. Glaubt ihr, ist das genug? Die Toten brauchen unsere geistliche Hilfe, unsere Gebete, Opfere, die heiligen Messen und Anlässe, die wir ihnen heutzutage schenken können. Ein altestamentliches Buch schreibt bereits, denn wenn es keine Hoffnung gäbe, dass die Gefallenen einmal auferstehen würden, wäre es sinnlos  gewesen,für die Toten zu beten. Haben wir die verstorbenen  Familienmitglieder, Freunde und  Wohltäter  nicht vergessen? Wie ich sie für das belohnen werde, was sie für mich getan haben.Seien wir zu unseren Verstorbenen gnädig sein.Die Worte von Jesus ermutigen uns. Selig  sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.

Da wir Kinder Gottes und Miterben seines Reiches geworden  sind, Wagen wir  zum Vater  zu beten.

Der Herr, will uns geben,was wir erbitten. Um seinen Frieden  bitten wir.

Selig, die  auf den Herrn warten und  mit  ihm  eingehen zum  Hocjzeitsmahl des Lebens. 

Allerheiligen Mt 5,1-12

Jesus, der sagte, selig,  der reines  Herzens  sind, denn  sie werden Gottes Kinder heißen,er sei mit euch.

Einführung

Wir haben  uns beim heutigen Allerheiligenfest versammelt. Wir kennen die Namen  einiger aus  dem Kirchenkalender, aus  ihren Biografien, aus frommen  Legenden. Das sind  diejenigen, die  vor uns  gelebt  haben. Und  wie  kennen wir  zeitgenössische  Heilige unter uns?  Was charakterisiert die Heiligen von heute?

Jesus, du  hast uns  geheiligt durch   deinen  Tod.Herr, erbarme dich unser.

 Du hast  uns  dein   göttliches  mitgeteilt. Christus, erbarme   dich unser.

Du  willst uns  vollenden in  ewigem  Leben.  Herr, erbarme dich unser. 

Die Heiligen von heute tun nichts Außergewöhnliches, aber alles was  sie tun, tun sie außergewöhnlich gut. Sie leben den Alltag, aber mit  ungewöhnlicher Liebe. Sie sind sehr kritisch zu sich selbst, aber sehr nett  und freundlich  zu anderen.Wir haben oft gehört, dass die Heiligen, für uns  ein Vorbild des christlichen Lebens sind. Damit  können wir zustimmen. Gleichzeitig provoziert uns die Frage. Wie sollen  wir  den Heiligen  aus der Vergangenheit folgen? Wir wissen zum Beispiel, der heilige Franz von Assisi hat seine Arbeit  aufgegeben, wandelte durch das  Land  und um das  Essen  gebettelt  hat. Heute  würden die Menschen uns  als arbeitsvermeindende Elemente angesehen. Oder, der heilige Antonius lebte  als  Einsiedler  in der Wüste. Wir würden heute  überhaupt als Vagabunden und verdächtige  Individuen  betrachtet.Die heilige Theresia  von Avila  gründete Klöster. Wo können  wir  jetzt einen Ort   finden, an dem unsere  frommen  Mädchen  Klöster  errichten könnten? Und  so  können wir  leicht den Schluss  ziehen, dass es einfach  unmöglich  ist ,nach  dem  Muster  der Heiligen der Vergangenheit zu leben. Jeder  Mensch  lebt und handelt  im Geist  und Umwelt seiner Zeit. Natürlich  können wir  heute nicht  im Geiste des Mittelalters   oder einer  anderen  Zeit  leben oder uns kleiden. Aber worauf  kommt es an?  Wir sollen und können   auf die heutige  Weise  leben. Wie kennen wir  die  Heiligen  unter uns?  Es sind  vor allem die Menschen, die Christus  im Geist und  in der  Umwelt  von heute  nachfolgen. Die Heiligen  unter uns  sind nicht  durch  exzentrische Kleidung, Frisur, provokatives  Verhalten, oder durch Verwenden frommen Redewendungen auffällig. Wenn die Heiligen  schon  unter uns  auffällig sind, dann durch  Freundlichkeit  gegenüber  anderen, durch  Gewissenhaftigkeit  bei  der Arbeit. Sie  sind  zuverlässig. Sie  reden  nicht  zu viel über  Gott,  aber desto  mehr sie reden mit  Gott über die  Menschen . Sie wissen, warum sie  an Gott glauben und  können  auf  allgemene  Einwände gegen  den  Glauben reagieren. Der Heilige von heute  löst den täglichen Ärger  mit Frieden, ohne Zorn. Der Heilige von heute weiß, dass bei allen Ereignissen der Welt guter Gott ist der auch das Böse zum Guten wenden kann. Er kritisiert die Menschen um sich nicht. Er verurteilt sie nicht, sondern versucht  sie zu verstehen und ihnen zu helfen. Wenn er über etwas redet, redet  er nie, nur darum, damit die Rede nicht stehe. Er verspricht  nichts, von dem er  weiß, dass er es nicht  erfüllen kann. Vor seinen Mitmenschen rühmt er sich nicht und bemüht sich so wenig  wie möglich ist, über  sich selbst zu reden. Als ihm  jemand  einen  Fehler  vorwirft, denkt nach, wie er  ihn beheben kann, damit  er  keinen  schlechten Eindruck  hinterlässt. Er drängt niemandem seine  Meinung  auf.  Er wirkt  auf seine Nächsten  durch sein Beispiel, durch seine Persönlichkeit. Jeden Tag bemüht  er sich, eine bessere  Form von Menschen und Christ zu  schaffen. Das Wichtigste habe  ich noch  nicht  gesagt. Wissen  sie, was das  letzte Erkennungszeichen der Heiligen  unter uns ist? Viele Menschen haben diese  Grundsätze akzeptiert, aber es gelingt ihnen nicht, immer und überall  zu bewahren. Sie  stolpern immer, noch , sie irren sich. Aber was ist wesentlich   , sie machen   aus ihren Stürzen  keine Tragödie. Sie wissen genau, dass Heiligkeit in  einem  ständigen  Anfangen  besteht, Wir  wissen, dass  selbst die  größten Heiligen, begnadigte Sünder  sind, also  die Menschen  wie wir. Im Streben nach  Heiligkeit dürfen wir  nicht eklig werden. Wir müssen immer beginnen. Die Botschaft des heutigen Festes ist: Die Heiligen  wurden Heiligen  nicht darum, weil sie  nie gesündigt  haben, sondern darum, weil  sie nach dem  Sturz  immer  zu  einem  Leben aufgestiegen   sind, zu einem  neuen freudigen  Leben nach  Gottes  Willen. Alle Heiligen Gottes fürbitten bei Gott für uns. 

Hl. Wolfgang von Regensburg, Lk13,18-21

Jesus Christus  der sagte: Das Reich Gottes ist einem  Sauerteig  gleich, welchen  ein Weib  nahm und vermengte ihn  unter  drei  Scheffel Mehl, er sei mit euch.

Die Apostel müssen erstaunt gewesen  sei als  Jesus  das Reich Gottes mit  Senfkorn und  Sauerteig  verglich. Sie wussten, dass das  Senfkorn  so klein  war, dass  es schwer  zu  sehen war. Und sicher wussten sie, das ein bisschen  Sauerteig ausreichte, damit  der Teig aufging, und wir das Brot  backen  können. Aber  sie verstanden  sicherlich nicht, was  es  mit  etwas  so Großartigem  wie das Reich Gottes ist, mit so etwas gewöhnlichen wie  das Senfkorn ist, zu tun hat.

Jesus, du kamst als  Zeuge göttlicher  Liebe. Herr, erbarme dich unser. 

Du wolltest  in deiner  Liebe bei  uns  bleiben. Christus, erbarme  dich  unser.

Du führst  uns durch  die  Kraft  des  Geistes. Herr, erbarme   dich  unser.

Wolfgang, einer  der volkstümlichsten  Heiligen in Deutschland, entstammte aus einem angesehenen, aber  armen Elternhaus  in Pfullingen bei  Reutlingen. Erzogen wurde er    in der Klosterchule  auf der  Bodensee  Insel Reichenau. Als  Wolfgangs   Studienfreund  Heinrich im Jahr   956 Erzbischof  von Trier wurde, folgte ihm  Wolfgang  und  war  bis 964 Lehrer  an  der  Trierer Domschule. Dann entschied  sich  Wolfgang für  ein anderes  Leben. Er  ging  nach Einsiedeln  in der Schweiz und  legte im dortigen  Benediktinerkloster  die Gelübde  ab. Vier  Jahre  später  empfing   er  von  Bischof   Ulrich von  Augsburg    die Priesterweihe. In den folgenden Jahren zog  der  Mönch und  Missionar  durchs  Noricum, einem  Teil des  heutigen Österreich   und  verkündete  das  Wort  Gottes.  Pilgrim, der  Passauer  Bischof, wurde  schließlich  auf  die  großen Erfolge Wolfgangs   aufmerksam und  schlug den  Wandermönch  als neuen Bischof von Regensburg  vor.  Doch  der  Kaiser  und  zahlreiche Vertreter   des  Klerus  zweifelten zunächst  an  Wolfgangs  Eignung, dieses  Amt  ausüben   zu  können. Die Legende  erzählt,  dass kurz  darauf   einer  der  Zweifler  erkrante und  von  Wolfgang   auf  wundersame  Weise geheilt  wurde. Von  diesem Wunder  stark  beeindruckt, ernannnte Kaiser  Otto II. den Benediktiner  Wolfgang  972  zum Bischof  von Regensburg. In  den  folgenden   22 Jahren entwickelte  Bischof  Wolfgang eine überaus  segensreiche Tätigkeit   in  seinem Bistum. Er reformierte die  bestehenden  Klöster, gründete   neue   Stifte  förderte    die Zucht und    unter  den Mönchen und Nonnen und die Ausbildung   des   Klerus, vertiefte die Religiosität im  Volk  und  kümmerte sich  um die Armen und die Kranken. Schon  zu  Lebzeiten   wurde  der  Bischof   wie  ein  Heiliger  verehrt. Dazu trug  auch  erheblich  bei, dass Wolfgang    selbst   weiterhin äußerst  asketisch   und  bescheiden  lebte. 

Die  Liebe  verbindet  uns mit  dem  Herrn und  untereinander.  In  dieser  Verbundenheit lässt  uns  beten:

Der  wahre  Friede, den die Welt   nicht  geben  kann, ist ein  Geschenk die  überströmenden Liebe  Gottes. Deshalb bitten wir:

Du bist  das  Brot, das den  Glauben stärkt, die  Hoffnung  nährt   und   deine   Liebe  in  uns  bewahrt. 

Mittwoch 30.Woche im Jahr Lk 13,22-30

Jesus, der sprach: Ringt danach, durch  die enge  Tür  einzugehen, er sei mit euch.

Der Mensch ist ein  neugieriges Wesen. Und er war  immer neugierig/in der Vergangenheit auch/. Darum wundern wir uns nicht  der Frage, die jemand gestellt hat. Wenn diese Frage an  eine  Person gestellt worden wäre, die sich  mit  der Zukunft  beschäftigt, sicher hätte sie  so  geantwortet. Aber Jesus antwortete nicht so. Warum? Weil es  Jesu  Ziel war nicht, die menschliche  Neugier zu befriedigen, aufzuzeigen.

Jesus, du bist uns  mit dem Kreuz  vorangegangen, Herr erbarme  dich unser.

Du hast  getan,  was  dir vom  Vater aufgetragen war. Christus, erbarme dich  unser.

Du hast uns  in die  Schar deiner  Jünger berufen. Herr, erbarme dich unser.

Jesus beantwortet die Frage  nicht direkt und  will sie  auch  nicht  beantworten. Warum  fragt man nach der Nummer? Sucht  er  Sicherheit  in Zahlen? Oder er denkt, wenn viele gerettet werden, auch ich  werde    gerettet. Wenn die Anzahl der Geretteten  gering  ist, sind  meine  Aussichten  auf Rettung  gering, Warum sich dann mühen? Die  Zahlen würden  verderben, was Jesus beobachtete. Er verlangt, dass jeder selbst sich  für das Gottes Reich entscheidet. Das Einzige ist wichtig und nicht die Kenntnis der Zahlen. Der Mann, der Jesus diese  Frage stellte, wollte  Jesus  nicht  wie  die Pharisäer, die er in seiner  Rede einfangen. Er bekommt  eine Antwort, die allen gehört. Bemüht euch und ringt  von allen Kräfte, um das enge Tor einzugehen, solange es Zeit ist. Fragen Sie nicht wem es gelingen wird,  und  wie  viele  Menschen  gerettet werden. Es  ist ein  Geheimnis, das Gott das Geheimnis lässt. Die Menschen kennen  weder  den Tag  ihres  Todes, noch  den  Tag   Weltgerichts. Wenn sie ihn kennen würden, könnten  sie  aufhören   zu  arbeiten,  würden sie berechnend werden. Es ist besser, dass wir das nicht  wissen. Wir sollen  arbeiten und uns bemühen,  bis zum letzen Moment  unsere  Lebens. Diese Fragen beantwortete  er auch nicht  den Aposteln. Wer würde davon  profitieren? Eines  ist  wichtig zu erkennen. Ob wir gerrettet  werden oder nicht, hängt von uns ab.

Im Namen Jesu Christi, der  unser Fürsprecher  beim  Vater ist, wagen wir  zu beten:

Jesus Christus  ist verherrlicht bei seinem Vater. Um  seinen Frieden  dürfen  wir  bitten:

Selig, die mit  Gott eins  geworden sind  und eingehen  dürfen  in seine Herrlichkeit.

Dienstag der 30.Woche Lk 13,18-21

Jesus, der sprach, das Reich Gottes ist einem Senfkorn gleich, er sei mit euch.

Jesus vergleicht das Reich Gottes mit einem Senfkorn. Senfkorn ist eines der kleinsten und obwohl es ist um eine Gartenpflanze handelt, wächst es baumartig  und erreicht  eine Höhe von bis zu drei Metern und damit übertrifft alle Gartenpflanzen.

Jesus, du hast uns den Anfang göttlichen Lebens schenkt. Herr, erbarme dich unser.

Du läßt dein Leben mehr und mehr in uns wachsen. Christus, erbarme dich unser.

Du willst unser ganzes Leben mit Gnade erfüllen. Herr, erbarme dich unser.

Jesus will mit dem Gleichnis andeuten, wie es mit dem Reich Gottes sein wird, wie es wachsen wird. Jesus bringt dieses Reich und die Apostel sollen es weiterhin verkünden. Jesu Taten, Wunder, und das Besiegen der Kräfte des Teufels bezeugen, dass dieses Reich Gottes bereits begonnen hat. Aber die Sache ist nicht so einfach, dass jeder sagen  kann. Das Reich Gottes ist schon hier. Gottes Geheimnisse werden nur von denen  verstanden, wer sich der Gottes Gnade aneignet und zu der kommen wir durch Demut und  Glauben. Alles ist noch in den Anfängen. Jesu Wirken kann nur ein  winziges  Korn  zu sein. Im Vergleich zu dem Großen, wovon  Jesus immer spricht, was er vorher sieht und was er verspricht. Er hat eine Handvoll Jünger um sich und er spricht  von einem Königreich, das sich  auf  der ganzen Welt  ausgebreitet hat. Jünger dürfen sich nicht irren lassen. Die Größe des Bäumes hängt  nicht  von der Größe  des Samens  ab, sondern von der Kraft, die Gott in den Samen gelegt hat. Die Größe der zukünftigen Kirche kann auch nicht aus den Dimensionen ihrer Anfängen  abgeleitet werden. Es ist genug, dass Jesus hier ist, voll der Gottes Macht. Er selbst ist der Same, der in die Furchen dieser Erde gesät hat und dieser Same durch eigene göttlichen Kraft auf den Feldern dieser Welt wachsen wird. Die Jünger werden diesen Samen, allen Nationen bringen. Und Nationen werden an seinem Segen teilnehmen.

Jesus, du hast den Menschen das Brot ewiges Leben gegeben. Herr,erbarme dich unser.

Du bist beim Mahl vereint,die dir folgen. Christus,erbarme dich unser.

Du hast Not und Leid  mit uns  getragen. Herr, erbarme dich unser.

Die wahre Größe der Heiligen.

Was  die Heiligen vor  Gott groß und  geehrt macht, das ist eben  nicht  Adel und Reichtum, Würde und Ansehen dieser Welt.  Wohl weißt  die  Mehrzahl der  Menschenkinder nichts  anderes zu  schätzen,  als diese Scheingüter,  welche heute sind und  morgen nicht  mehr, denn wie die Nebel des  Herbstes verschwinden, wenn im  Glanze die Sonne   sich  über  den Talgrund hebt. Was die  Heiligen vor  Gott groß macht  und geehrt,  das ist  eben nur  Gottes und  Macht auf  der  einen und  der Heiligen  Demut und  Selbstverleugnung und  Verachtung   aller  irdischen Größe auf  der  anderen  Seite. Und  wenn wir  mit Recht die  Heiligen ehren und  ihre Tage feierlich  begehen, so  beabsichtigt, die Kirche damit eben nicht anderes, als  Gott zu preisen, der  wunderbar ist in  seinen  Heiligen, und diese Heiligen selbst, als unsere Muster und  Vorbilder zu betrachten und  ihnen mit  allen unseren Kräften nachzueifern. Gleichwie aber  die  Lilie von der  Rose und die Rose von Tulpe  verschieden ist. Wie Paulus schreibt, die  Seligkeit der  Heiligen   und ihr  Glanz verschieden, obgleich sie alle  Gott preisen und  verherrlichen   und uns  erfreuen  und uns  zur Tugend  mahnen. Bekannt ist das Wort des  heiligen Cyprianus. Die  Demut ist das  Fundament der  Heiligkeit, so  so jenes des heiligen Hieronymus. Die erste Tugend  der Christen ist  die Demut. Alle Heiligen waren demütig.  Unsere seligen Brüder im Himmel würden jetzt die ewige Seligkeit nicht  genießen, wenn sie  nicht  heilig auf Erden  gelebt hätten. Sie würden  aber  nicht ein so heiliges Leben geführt haben, wenn nicht  vorerst  ein heißes  Verlangen nach  Heiligen, nach  Vollkommenheit ihre  Seele erfüllt hätte. Dieses  Verlangen nach  Heiligkeit ist dennoch  das wichtigste Mittel zur  Heiligkeit  wirklich  zu  gelangen. Wenn wir  aus  ganzem Herzen darnach verlangen, heilig zu  sein. Der heilige  Augustin. Das  ganze  Leben eines  guten Christen  ist heilige nach  Selbstvervollkommnung. Denken wir  recht oft daran, dass es  unsere Bestimmung ist, Gott unserem Schöpfer, immer  ähnlicher zu werden, dass es höchste  Würde  des Menschen  ist, ein Ebenbild Gottes, des Allerheiligsten, zu  sein, und dies Ebenbild  immer reiner und  schöner in sich darzustellen. Stellen  wir uns  täglich  das  Wort des  Apostels  vor  Augen. Das ist  der Wille Gottes eure  Heiligung. Erneuern wir  täglich den  Vorsatz in  uns, unsträflich vor Gottes Angesicht zu wandeln. Aber  merken wir.  Niemand  wird  gekrönt, der  nicht  gesetzmäßig  gekämpft hat.  Du  musst  heilig  werden wollen, so  wirst du auch  selig werden.  Die Heiligen, die jetzt im Himmel sind, haben auch oft, recht  empfunden, dass  sie  schwache  Menschen seien. Das Gebet  ist  das weitere  Mittel zur    Heiligkeit zu gelangen.  Von  Gottes   Gnade unterstützt  ist  der  schwache Mensch stark zu allem Kampfe   und  zu  aller Anstrengung.  Darum  muss er zu  Gott um Kraft bitten, wer bittet, wird empfängt. Diejenigen,  die wir   nun als  Heilige verehren   haben  in ihren  Lebenstagen auf Erden  ihr Verlangen  und  Streben nach  Heiligkeit fort und fort    genährt durch Anhörung  und  Lesung des  Wortes Gottes. Auch  uns  wird  diese  Anhörung und  Lesung des  göttlichen Wortes ein kräftiges  Mittel  zur  Heiligkeit.   Der heilige Augustinus, da  er noch immer zwischen Tugend  und  Sünde schwankte, hörte einmal  eine Stimme, die  zu ihm sprach:  Nimm und lies.  Er schlug die heilige  Schrift auf,  und  die erste Stelle, die  sich  ihm  darbot, machte solchen  Eindruck auf  ihn, dass von diesem  Augenblicke an  der ernste  Entschluss standhafter  Bekehrung in ihm  feststand und  auch  ins  Werk gesetzt wurde.  Und gibt es  noch  ein  anderes  Mittel  zur  Heiligkeit  zu gelangen, der  Hinblick auf das  Leben  und auf  die  Beispiele  der Heiligen. Wenn ein Maler ein Gemälde für  sich  abzeichnet, so sieht er  von Zeit  zu Zeit auf das Original hin und  sucht  die  Züge davon   auf sein  Werk  überzutragen. So muss auch der, welcher in  aller Tugend  und  Heiligkeit  sich  vervollkommen  will, auf die  Lebens beispiele der  Heiligen  seinen Blick  richten und  ihre  Tugenden  und  guten  Werke durch  Nachahmung sich  anzueignen suchen.  Dieses  bestätigend, sagt der  heilige  Gregor von Nyssa, es ist zu glauben, dass deswegen die  Lebensbeschreibungen  der  vorzüglichsten   Männer  verfasst worden   seien, damit unser  durch  ihre Nachahmung zur  Tugend  und allem Guten  auf desto  geraderem Wege hingeleitet  werde.

heit

Hl. Simon und Hl.Judas Lk 6, 12-19

Jesus, der  seine  Jünger rief zu, und erwählte   aus ihnen  zwölf, er sei mit  euch. 

Jesus hat  von  seinen Jüngern die zwölf Apostel ausgewählt. Vielleicht  denken wir, dass Jesus  nicht die fähigsten  ausgewählt  hat. Die  Frage ist, was  wir  mit den fähigsten meinen.  Weil  es  andere der  Kriterien  der Leute sind und andere der  Kriterien der Menschen. Heute feiern wir  der heiligen Apostel Simon   und  Juda.

Jesus, du  hast uns den  Anfang göttlichen  Lebens geschenkt. Herr, erbarme dich unser.

Du lässt  dein Leben  mehr und mehr   in uns   wachsen. Christus, erbarme dich unser.

Du willst  unser  ganzes   Leben mit  Gnade  erfüllen.  Herr, erbarme dich unser. 

Heute werde ich  wegen  der kurzen Zeit  nur  über Simon Zelots sprechen. Simon gehörte  vor  seiner Berufung  durch Christus der religiösen  Gemeinschaft   der  Zeloten an und  trägt  deshalb den Beinamen, „der Zelots“ zur  Unterscheidung  von  den anderen  Jünger mit dem   Namen  Simon. Oft erhielt der  Apostel in Überlieferung   auch  den   Beinamen  ,,Kananäus“ wodurch  er  in der Legende manchmal  zum  Bräutigam von Kana   wurde. Simon  wirkte wahrscheinlich als  Missionar  unter den Juden und erlitt zu  einem  unbekannten  Zeitpunkt das Martyrium. Die  einen  Überlieferungen sagen, er sei  enthauptet worden, andere berichten, man  habe  den Apostel  zersägt. Auf   Abbildungen   ist Simon mit einer Säge dargestellt und   deshalb haben  ihn die Holz   und Waldarbeiter   zu  ihrem  Schutzpatron   erwählt. Reliquien  des Apostels   werden  in mehreren   Städten  verehrt, so  auch  in Köln, Hersfeld und Rom. Nach  einer  anderen  Überlieferung   soll Simon  mit Judas   Thaddäus  mit  welchem  zusammen  er  am 28. Oktober  gefeiert wird, in   Syrien, Mesopotamien und Persien  als Missionar gewirkt   haben und dann  in Persien  von  Magiern   ermordet   Worden sein. Der Legende  nach sind dor   beide  Apostel  mit einer  Keule  erschlagen  worden. Der Apostel  Simon  ist fast  immer  mit Marterwerkzeugen  dargestellt. Mit  Säge, Lanze, Keule, Schwert oder Beil, manchmal hat er   auch ein Kreuz,  fast immer ein Buch bei sich.

Wir dürfen  Gott unseren Vater nennen, der uns  das Leben  in Fülle  verheißen hat. Zu  ihm  lasst  uns beten:

Als  Glieder einen  Leibes  sind wir  dazu  berufen den Frieden  Christi  zu  leben und zu verschenken.  Darum bitten wir:

Dir Jesus singt und jubelt  meine Seele, weilt du mich erlöst hat.

. re

Samstag der 29/Woche Lk 13,1-9

Jesus, der das Gleichnis vom Feigenbaum erzählte, er sei mit euch.

Nach warnenden Worten an diejenigen, die nicht bekehren wollen und die Busse zu tun,sagte Jesus  ein ermutigendes Gleichnis.Es drückt in ihm  Gottes  Geduld  und Nachsicht  aus. Das Gleichnis, kann man auf das jüdische Volk beziehen, aber auch auf jeden von uns.

Jesus,du bist gekommen, uns zu reten. Herr,erbarme dich unser.

Du wirst unser Leben fruchtbar machen.Christus,erbarme dich unser.

Du schenkst allen eine Zeit der Gnade und Bekehrung. Herr,erbarme dich unser. Die Worte,der Herr hat in seinem Weinberg einen Feigenbaum gepflanzt, zeigen sie Gottes Beziehung  zu Israel und jedem von uns an. Gott hat seine eigene Besitztümer auf dieser Erde,was ihm total gehört. Israel ist das Volk Gottes geworden, nicht durch natürlichen Weg. Gott, pflanzte es als besonderen Baum und kümmerte sich um ihn durch besondere Taten.Israel hat diese göttliche  Fürsorge während seiner gesamten Geschichte erlebt, und wir während unseres ganzen Lebens. Der Besitzer im Gleichnis wartet seit drei Jahren vergeblich auf Obst. Gott wartet Jahrhundert lang in Israel auf die Früchte der Bekehrung.Kirchenväter erklärten  drei Jahre symbolisch .Als drei Perioden der Geschichten der Richter, Könige und Hohepriester, oder als die Zeit  des Gesetzes, der Propheten und die Zeit Jesu. Das ist aber nicht wesentlich.Entscheidend ist, dass der Feigenbaum hoffnungslos unfruchtbar  ist,unfruchtbar ist das Leben Israels,und unser  Leben ist auch oft unfruchtbar. Unfruchtbar bedeutet sinnlos und nutzlos. Warum ist ein Baum, der keine Früchte trägt? Er  verurteilte sich selbst. Eine Nation, die nicht fähig ist, der Bekehrung und der Liebe, verurteilte schon sich selbst, Darum der Befehl. Hau ihn um.

In das Wort Vater wollen wir  all unser Vertrauen legen und  beten, wie  es  uns  Jesus gelehrt  hat.

Herr Jesus, den Friede,der  von dir  kommt,sollen wir einander  weitergeben. So  bitten  wir  dich.

Wir sind  versammelt um einen Tisch, lass  deinen Geist in uns  mächtig werden, dass wir alle eines Sinnes werden.

Freitag der 29. Woche Lk 12, 54-59

Jesus, der sprach: Warum richtet ihr aber auch von euch selbst aus nicht, was gerecht ist, er sei mit euch. Im heutigen Evangelium spricht Jesus davon, dass die Menschen aus ihrer Fähigkeit  fühlen, nach bestimmten Zeichen das Wetter vorherzusagen. Und wirklich sie irren sich in ihrer Vorhersagen nicht. Die Menschen sind gleich fertig mit ihrer Aufzählung.  Und danach richten sich ein.

Jesus, du rufst uns alle, dir zu folgen. Herr, erbarme dich unser.

Du bist unser Heil. Christus, erbarme dich unser.

Du bist unser Friede. Herr, erbarme dich unser.

Jesus aber warf ihnen vor, dass diese natürliche Fähigkeit, verwenden sie nicht, wenn es um die größere Dingen geht. Die Weile, die sie jetzt erleben hat auch ihre Zeichen. Es kam Johannes der Täufer mit seinem mächtigen Wort. Ist hier Jesus, mit seinen Taten, aber die Menschen gebärden sich, als ob sie nicht ahnen, was geschehen ist. Diejenige,die jede Kleinigkeit  auf der Erde genau beobachten wissen, und wissen daraus eine richtige Schlussfolgerung erschließen, stellen sie sich, begriffsstutzig, wenn sie Jesus sprechen hören, die niemand anderer vor Jesus, getan hat. Sie sind scharfsinnig, wenn es um das Wetter geht, aber begriffsstutzig, wenn es um das Heil geht. Es fehlt ihnen  nicht am Spürsinn, es fehlt ihnen an der Bereitwilligkeit nachzudenken. Sie sehen, dass etwas besonderes Geschieht. Sie beobachten alles neugierig. Aber sie wollen nicht zugeben, dass der Augenblick der Entscheidung kam, in der Gott von ihnen die Änderung der Gesinnung und die Bekehrung erwartet. Sie bleiben beim alten Leben.

Weil, wir Kinder Gottes  sind, wagen wir  voll Vertrauen zum Vater zu beten:

In den Frieden können wir nur dann leben wenn wir auf die Ankunft des Herrn vorbereitet sind. Deshalb bitten wir:

Selig, die der Herr wachend  findet und Plazt nehmen lässt am Tisch des Lebens.

30.Sonntag C Lk 18,9-14

30.Sonntag C 2019 Pharisäer und Zöllner Einführung

Wir können die Heilige Schrift als ein großes Drama betrachten, als sinnreiches zusammengestelltes Stück.Eines der populären Instrumente, die im Drama werden, sind die Paare gegensätzlicher Charaktere.Wenn der Autor zwei völlig unterschiedliche Charaktere auf der Bühne vorstellt, ruft Vergleich und Kontrast hervor. Das Ergebnis kann dann eine neue Perspektive, ein neues Verständnis und ein neuer Impuls für unser Leben sein.

Predigt

Wenn wir in das Alte Testament schauen,sehen wir überall diese gegensätzlich Paare; Ezau und Jakob, Joseph und seine Brüder, Mose und Aron David und Saul. Wir könnten weiter.Das heutige Evangelium ist ein Ort,wo auftreten  zwei Gestalten mit ganz verschiedenen Charakter. Zwei Personen betreten den Tempel. Pharisäer und Zöllner. Welche Belehrung könnten wir aus ihrem kurzen Auftreten ziehen? Große Dramatiker gehen sehr vorsichtig mit Worten um. Jesus wählt seine Worte sehr gezielt. Der Pharisäer rühmt sich mit allem, was er tat.Wir können sagen,dass er nicht zu Gott,sondern zu sich selbst gebetet hat. Wir müssen keine großen Experten im spirituellen Leben sein,um zu spüren, das ein solches Gebet nicht richtig ist. Sicherlich kommt ein solches Gebet nicht von das Herz gerichtet auf Gott, aber von dem Herzen  vertiefen in sein verirt  ,,Ich“. Es kommt von einem Mann, der mehr sich seiner  als Gott bewusst ist. Wer braucht nicht einmal Gott.  Wenn wir jemanden hören, sich so ausdrücken, gewöhnlich rief das in uns den Widerstand hervor.Aber Widerstand ist nicht alles, ein guter Dramatiker erwartet, dass seine  Zuschauer  noch tiefer gehen werden. Jedes Spiel hat mehrere Level unser Gleichnis ist keine Ausnahme.Was tiefer wollte uns der Dramatiker  Jesus sagen? Thomas Merton sagt, dass die Liebe zu sich selbst, Vergaffung in sich selbst. Wenn ein Mensch auch sich selbst auskommt ,wenn er die Hilfe von  niemanden braucht,nicht einmal von Gott. Das Ergebnis  kann eine Einsamkeit sein, ein Gefühl von Selbstmitleid. Wer denkt, dass er  niemand braucht, dass er es alleine  schafft, sagt nicht die Wahrheit. Denn niemandes Quellen sind unerschöpflich. Thomas Merton sagt, dass diese Haltung der Pharisäer nicht zur Freude am Heil , sondern zur Traurigkeit  der Isolation  von Gott führt.Auch der zweite Gestalt aus dem heutigen Evangelium  ist nicht weniger wichtig. Ihnen, es ist der positive Gestalt.Jesus sagte, er sei gerechtfertigt  nach Hause zurückgekehrt. Der Zöller symbolisiert uns Demut.  Die Worte in seinem kurzen Gebet sind unterwürfig und demütig. Sogar seine Körpersprache spricht  von Demut. Er ist im Hinten zusammengerollt, schlägt sich an die Brüste und wagt es nicht , die Augen zum Himmel  aufzuheben. Wir spüren instinktiv, dass diese Beziehung zu Gott wahr ist. Zollbeamter ist für uns eine große Herausforderung. Er erhielt ein großes Geschenk der Rechtfertigung  von Gott.Wir glauben, dass sein  Leben dann wirklich anders war. Die beiden  Gestalten aus dem Evangelium  sind sehr unterschiedlich. Es ist wichtig, dass wir sie klar beschreiben und unterscheiden können. Wir wissen, dass es sich nicht um fiktive Gestalten  handelt.Wenn wir ehrlich sind, müssen wir zugeben, dass diese beiden  Gestalten sich  in jedem von uns befindet. Für eine Weile sind wir Pharisäer, dann  Zöllner, und dann wieder Pharisäer. Wer von uns möchte sagen,dass es nicht so ist. Welche Belehrung sollten wir aus dem heutigen  Evangelium nehmen. Die Schlüssel Sache ist zu anerkennen, dass alles  was wir haben, ein Geschenk von Gott ist. Der Pharisäer fastete mehr als nötig und zählte Zehenten von allen, obwohl dies nicht verpflichtet war. Er hat nichts falsch gemacht.Was ihn jedoch daran hinderte, die Freude am Heil zu genießen,war seine  Selbstgenügsamkeit. Wenn wir fähig sind fasten beten, ist das ein Geschenk von Gott. Und der Zöllner sollte  zugeben, dass es ihm nicht schaden würde, macht sich  auf dem Weg, den der Pharisäer schritt. Und der Zöllner sollte zugeben, dass es ihm  nicht schaden würde,den Weg des Pharisäer ein wenig zu schreiten.Ein bisschen mehr trainieren in Tugenden und weniger sündigen.  Es ist notwendig zu folgen, was beim Pharisäer gut war, aber auch das folgen, was bei Zöllner gut war. Wenn wir es schaffen, dann gehen wir  etwas tiefer in das Reich Gottes.

Donnerstag der 29.Woche Lk 12, 49-53

Jesus, der sagte: Ich bin gekommen, um Feuer  auf die Erde zu werfen, er sei mit euch.

Der gegenwärtige Moment der Geschichte ist  von der  Persönlichkeit  Jesu geprägt. Es geht  nicht nur um  die  israelische  Nation,  es geht  um die ganze  Menschheit. Mit Jesus entstand die Zeit der Erlösung  für jeden Menschen.

Jesus, du bist als  Prophet  deines Vaters  in  diese Welt gekommen. Herr,erbarme  dich unser.

Du hast  uns gefallene wieder aufgerichtet. Christus, erbarme dich unser.

Du rufst  uns  auch  heute  in  die  Entscheidung  für  oder  gegen deine  Botschaft. Herr,erbarme dich  unser.

Jesu Mission ist es, den Einzelnen und der  ganzen  Welt das  reinigende und  erneuernde Feuer  des  Heiligen Geistes zu  bringen. In ihm soll  alles  erneuert werden. Aber  Jesus  stößt auf  Hindernisse. Er stößt auf  Missverständnisse. Er, den  Frieden bringt, wird  in Unruhe  und  Auseinandersetzungen  einbezogen, umgeben von Missverständnissen  und Hass und  wird  mit  der Taufe seines  eigenen Blutes auf  Golgatha getauft. Seelenfrieden  Gewissensfrieden   muss teuer  eingelöst  werden. Die Zeit, die mit Jesus begann, ist  die  Zeit   der  Entscheidung. Jesus, muss mit  allen Erscheinungen aufgenommen werden, die seine  Mission  begleiten. Jesu Frieden, es wird  keinen  Frieden  der bequemen Kompromissen. Es  wird  ein grundlegender  Friede sein,  der aus  der  Treue Gottes  erwächst. Dies wird  ein dauerhafter Frieden sein, aber  es wird etwas  kosten. Jesu Tätigkeit  kann man  mit  niemandem  in der Welt  vergleichen,  der verspricht, damit  er die  Massen  niederzureisen, aber  dann er sie    enttäuscht verlässt,  weil,  er  mehr  versprochen hat, als er erfüllen konnte. Jesus  gibt keine  oberflächlichen  Verheißungen  und  gibt  nicht nur  Verheißungen  nur  für  dieses  Leben, sondern für das ewige Leben.

Wir haben den  Geist empfangen der uns  zu Propheten Gottes in dieser  Welt macht.  In diesem Geist  dürfen  wir  voll  Vertrauen beten:

Wer auf  Jesus  hört,  der  findet Erlösung, Freude und  Frieden.  Deshalb  bitten wir:

  Herr, wir  vertrauen  dir.  Du hast  Worte  ewigen  Lebens.

Mittwoch der 29.Woche Lk 12,39-48

Jesus der sagte: Haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet, sei mitnmit euch.

Am Ende des heutigen Evangeliums  spricht Jesus: „Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel zurückgefordert werden, und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man um so mehr verlangen.“ Sind wir uns dessen bewusst, dass wir diejenigen sind die mehr erhalten haben, und daher mehr  Verantwortung haben. Das Wertvollste was wir erhalten haben ist der Schatz des Glaubens.

Jesus du hast uns auf den mühevollen Weg des ewigen Lebens gerufen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns viele Gaben gegeben. Christus, erbarme dich unser.

Du hast dein Reich allen versprochen, die mit dir Last des Lebens dir auf deinem Wege zu folgen bereit sind. Herr, erbarme dich unser.

Wir Christen müssen Gott wirklich dankbar sein, für all die Gaben, die wir von ihm erhalten haben. Natürlich, auch für die materiellen, aber vor allem für die geistlichen. In der Taufe wurde uns ewiges Leben gegeben, wir wurden Kinder Gottes. Wir wurden Mitglieder der Kirche. Im Sakrament der Firmung haben wir  den Heiligen Geist empfangen. Jeden Tag können wir uns vom Wort Gottes und der Eucharistie ernähren. Natürlich, mit diesen vielen Gaben, haben wir natürlich  auch die Verantwortung  übernommen. Ob jemand Priester, Ordensmann, Familienvater ist, oder allein lebt, von jedem wird erwartet, dass er die Taten zur Ehre Gottes tun wird.  Wir haben zwei Möglichkeiten. Entweder wir arbeiten  fleißig für den Herrn, für das Gemeinwohl, oder wir können für unsere eigene  Selbstzufriedenheit  arbeiten und nur zu unserem eigenen Nutzen und die Gaben die wir erhalten haben, nur für uns selbst, ausnützen. Die Wahl liegt bei uns. Wir haben alle Voraussetzungen, um das zu tun, was dem Herrn gefällt. Verantwortungsvolles Handeln ist nicht  immer einfach oder angenehm. Aber es ist  notwendig, damit wir in Ewigkeit  mit Gott leben können.

Im Namen Jesu Christi, den der lebendige Vater gesandt hat, dürfen wir  voll Vertrauen  sprechen:

Zu einem Leeben in Frieden hat Gott uns berufen. Darum bitten wir:

Selig, die das Brot des Lebens empfangen, damit sie auferweckt werden am Letzten Tag.

Dienstag der 29.Soche Lk 12,35-38

Jesus der sagte: Glückselig jene Knechte, die der Herr, wenn er kommt, wachend finden wird, er sei mit euch.

Im heutigen Evangelium spricht Jesus von der Bereitschaft und Wachsamkeit. Bereitschaft im spirituellen Sinne bedeutet, bereit zu sein von seinem Leben abzurechnen. Wir sind dann bereit, wenn die ,,Rechnungen,, unseres Lebens in Ordnung sind. Jesus spricht auch von der Belohnung, die auf einen solchen Diener wartet.

Jesus, du hast uns den Weg der Besserung und Gnade gelehrt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns das nahe Reich Gottes verkündet. Christus, erbarme dich unser.

Du hast deine Jünger in deine Nachfolge  gerufen. Herr, erbarme dich unser.

Die Israeliten teilten die Nacht zuerst in drei, dann in vier Teile. Es waren die Teile der Nacht von 18 Uhr abends bis 6 Uhr morgens. Nach drei Stunden, als die Wache gewechselt wurde. Ob der Herr kommt bei der zweiten oder dritten Wache, er will immer seine Diener wachen und warten. Nur wenige Worte beinflusten das Erstchristlichen Leben  wie die Worte von Jesus: „Auch ihr seid bereit.“ In den Briefen des Heiligen Paulus, Petrus und auch in der Offenbarung  des heiligen  Johannes ist der Gedanke  an die ständige  Wachsamkeit aller, die an das Kommen des Herrn geglaubt haben, bis er kommt. Jesus sagt nicht, wann das sein wird, auch empfiehlt er nicht, das Datum seiner Ankunft zu berechnen. Gläubige sollen ihn immer erwarten. Zum Schluss  noch eine Frage: Wann passiert es, dass wir nicht  auf etwas vorbereitet sind? Es ist dann, wenn Dinge die wir vorbereiten sollten, für uns nicht wichtig sind, oder wir sind mit anderen Sachen, so beschäftig, das wir das einfach vergessen.

Lasset uns beten zu Gott, unserem Vater, dessen Güte und Barmherzigkeit sein Sohn Jesus Christus in Wort und Zeichen verkündete:

Jesus Christus, hat uns  Frieden geschenkt, indem er den Schuldschein, der  gegen uns sprach durchgestrichen hat.  Daher  bitten wir.

Selig, die ein reines Herz  haben, denn  sie  werden  Gott schauen.

Arbeit-Anwendung

Wie sollen wir uns, nach dem  was wir  von Arbeit gehört haben, gegenüber.Wir sollen  die Arbeit achten, sie für etwas  Vortreffliches und hochwichtiges ansehen-  , nicht vielleicht  meinen, die Arbeit sei Nebensache. Natürlich kann man nicht immerfort  arbeiten, man  muss auch  rasten und sich  erholen. Vernünftige Erholung ist eigentlich so viel  wert wie Arbeit.Warum?  Sie verschafft uns  Kräfte zu   neuer Arbeit. Wenn wir aber die Erholung   zur Hauptsache  machen  und uns  immerfort  erholen   und vergnügen wollten, würde uns  da  das Vergnügen lange freuen? Wir würden   dessen  bald überdrüssig werden. Wie sagt das Sprichwort, dass  die Ruhe nur  nach  der Arbeit  wohl tut. Mit  anderen Worten sagt  es  Goethe . Saure  Wochen. frohe  Feste. Nicht nur  die Arbeit, sondern auch die Arbeitenden sollen wir  achten, auch diejenigen die körperlich  arbeiten. Viele, die hauptsächlich mit  dem Geist  arbeiten,sehen  geringschätzig herab auf  die, die  körperlich  arbeiten.  Das  ist aber ungerecht.  Wenn  jemand  seine  körperliche    Arbeit denkend  verrichtet, sich  nämlich dabei erinnert, dass Gott  die Arbeit angeordnet hat,  dass man  durch die Arbeit sich  veredeln und  Gott immer  wojlgefälliger werden kann, so steht  diese körperliche  Arbeit höher als eine geistige Arbeitn ein Studieren oder Schreiben, das nur  aus  Neugier oder  Eitelkeit   oder  des Verdienstes  wegen  betrieben wird. Der Mensch arbeitet aber  nicht bloß mit dem Körpe, er hat auch seinen Geist und  sein  Herz dabei und  das soll  ihm  nicht mit etwas Geistigem vergolten  werden.  Womit  ?  Mit Achtung und Liebe. Wie  hat  uns  Jesus dazu ermahnt? Indem  er  seinen Aposteln die  Füße wusch und sagte. Wenn  ich  euer  Herr und  Meister euch  die Füße    gewaschen habe,so  sollt auch  ihr  einer  dem anderen die Füße   waschen. Haben wir  bei unserer Arbeit  immer  auch  die rechte Absicht.  Welche  Arbeit   sollen wir haben?   Den Willen Gottes  zu erfüllen, der die Arbeit  angeordnet  hat, us durch  die Arbeit  zu  veredeln und Gott ähnlich  zu  werden, dem Nächsten  Gutes zu tun. unseren Lebensunterhalt   zu verdienen. Man kann also  bei  der Arbeit verschiedene  Absichten   haben. Aber die  eine  soll   immer  dabei  sein  den Willen  Gottes  zu  erfüllen. Diese Absicht gibt  der Arbeit erst  ihren   rechten  Wert. Wenn jemand zum Beispiel   bloß  deswegen arbeitet,um  den  Lebensunterhalt   zu  verdienen  und dabei gar nicht daran  denkt, den Willen Gottes  zu  erfüllen  und  sich  zu vervollkommen, so hat  seine  Arbeit keinen höhern   Wert und  wird  ihn  auch  wenig  veredeln. Er wird an  seiner  Arbeit vielleicht auch  nicht  viel  Freude  haben, besonders  wenn  die Arbeit  nicht  recht  gelingen  Wenn wir  aber  deswegen arbeiten,weil es Gott  so  will, so  auch  jene  Arbeit nicht  vergebens die   nicht  gelingt,  oder  nicht bezahlt wird. Warum  ist sie  nicht  vergebens?  Wir sind dadurch   besser und  Gott Wohlgefälliger geworden  und er  wird  uns für  uns  unsere  Arbeit einstens auch  belohnen. Wir haben  schon erfahren, dass die Arbeit     Freude macht. Man ist  froh, seine Arbeit  gut gemacht,  und  man  legt sich  abends   viel   froher   nieder, wenn  man  untertags etwas  geleistet hat. Besondern wenn  für Gott  arbeitet. macht  die  Arbeit viel  Freude. Manche  meinen, diejenigen seien  glücklich,die  nicht  zu arbeiten  brauchen und  das Leben  genießen  können.   Aber das  ist  Täuschung.  Der Müßiggang  macht   nicht glücklich,  dem  Müßiggänger   wird  das  Leben   zum  Ekel. Arbeiten   die  Aufgabe erfüllen , die uns  Gott gegeben hat das  macht  zufrieden und  froh und  glücklich

Montag der 29.Woche Lk 12, 13-21

Jesus, der sprach: Mensch,  wer  hat mich zum Richter oder  Erteiler  über  euch gesetzt? er sei mit euch.

Ein Mann, der zu  den Jesu Zuhörern  gehört, spürte sich in seinen Erbschaftsansprüchen beleidigt. Er dachte, er könnte sich in  dieser Angelegenheit an Jesus  wenden. Die  damaligen Juden  wandten sich  in ähnlichen Fragen an Rechtsexperten. Jesus  will sich nicht an  die Stelle eines  gültigen Richters setzten. Jesus verweigert in Rechtsstreitigkeiten  einzugreifen und  fällt  keine  Urteile.

Jesus du hast  die Last des  Lebens getragen. Herr,  erbarme dich unser.

Du kamst  nicht  um zu herrschen, sondern  um zu  dienen. Christus,  erbarme dich unser.

Du hast  dein  Leben gegeben für  die  Sünden der Welt. Herr, erbarme dich.

Der Mann,  der  sein  Verlangen  eingereicht  hat, aber  auch anderen  Menschen, hätten  erkennen müssen, was  die  Absichten von Jesus waren  und  was  seine  Mission  war. Er meinte, er will sich nicht  in die Gegend  wagen,  für  die  er nicht gekommen  ist. Jesus ist gesandt, um die Erlösung  zu  verkünden, um  die  Sünder zur  Umkehr zu  bringen und  um  für  alle  zu sterben zur Vergebung der Sünden und um  Gottes Leben  in die Welt  zu bringen. Für Rechtsstreitigkeiten haben  seine Zuhörer Rechtsinstitutionen.  Jesu Mission ist viel mehr wesentlicher. Grundlegendere  spirituelle  Grundlagen  des  Lebens. Diese  berühren  auch  das Wesen  der Justiz,  nicht aber ihre konkrete  Ausführung. Und Jesus berührte diese Grundlage. Wenn  bei der Aufteilung des Erbes zu einem Unrecht kam, verursachte das der Geiz, die Sehnsucht, immer mehr zu haben. Das ist  die Wurzel  der Dinge. Jesus weist  darauf hin, dass die  Lebensdauer   eines  Menschen  nicht  von der Größe  seines  Eigentums  abhängt.

Im Namen  Jesu Christi, der Diener  unseres Heils  geworden ist, lasst  uns zum Vater beten:

Wo  Frieden herrscht, wird  von  Gott für die  Menschen, die Frieden  stiften, die Saat der  Gerechtigkeit ausgestreut.  Deshalb bitten wir:

Selig, die Gott  in sein Reich aufnehmen wird, weil  sie sich  der Armen und  Schwachen  erbarmt  haben.

Samstag der 28.Woche Lk 12,8-12

Jesus, der sagte: Denn der Heilige Geist, wird euch zu derselben Stunde lehren, was ihr sagen sollt, er sei mit euch.

Jesus warnt uns vor der Lästerung des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist wirft uns ein Rettungsseil. Er macht uns das so. Der Heilige Geist zeigt uns zwei Dinge, dass wir Sünder sind  und dass Jesus unser Weg aus der Sünde ist.

Jesus, du hast dein Leben mit uns geteilt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns Kunde vom Vater gebracht. Christus, erbarme dich unser.

Du bist uns Weg, Wahrheit und Leben. Herr, erbarme dich unser.

Stellen Sie sich das vor. Sie segeln mit einem Boot und plötzlich sehen sie einen ertränkenden Mann im Wasser. Sie werfen ihm ein Rettungsseil und sie erwarten, dass er es ergreift und Sie ziehen ihn aus dem Wasser. Aber der Mann wird schreien: „Ich brauche ihre Hilfe nicht!“ Sie beginnen ihn überreden, aber er will nicht das Seil fangen. Der Mensch lästern dem Heiligen Geist, wenn er sagt, ich brauche  den Heiligen Geist nicht. Den Heilige Geist zu ignorieren und zu versuchen, alles allein zu lösen, ist falsch und gefährlich für alle. Aber wie kann man die Herausforderungen des Heiligen Geistes auf die Leute erstrecken, die wissen, dass sie den Heiligen Geist brauchen. Vielleicht, diese Menschen lehnen die Herausforderungen des Heiligen Geist nicht, aber sie machen Kompromisse  nicht. Warum machen sie das?  Vielleicht darum, weil ihnen die Herausforderung  des Heiligen Geistes zu anspruchsvoll scheinen. Sie wollen sich  nicht gegen die Sünde stellen. Seien wir nicht wie der Mann im Wasser. Nehmen wir die Hilfe des Heiligen Geistes an, Lassen wir uns davon überzeugen, dass wir die Hilfe des Heiligen Geistes brauchen. Lassen wir uns  wissen, dass wir uns immer auf die Macht des Heiligen Geistes verlassenen können, besonders in verschiedenen Versuchungen. Denken wir daran, der Heilige Geist wirft uns immer ein Rettungsseil zu.

In vielen Sprachen rufen  die  Menschen zu Gott. Allen gemeinsam will er Vater sein. So wollen wir  beten mit allen, die Gott suchen und ehren:

Im Zeichen des Friedensgrußes die Wirklichkeit und Wirksamkeit Gottes  zu erfahren und weiterzusagen, dazu sind wir bereit, wenn wir bitten:

Jesus, du bist für mich Zuflucht  und Burg, dem ich  vertraue.

Hl.Lukas, Evangelist Lk 10,1-9

Jesus, der seine Jünger  zu je zwei in jede Stadt und jeden Ort sandte,wohin er  selbst kommen wollte, er sei mit euch.

Was sagt uns das heutige Evangelium? Jesus sendet seine Jünger überall wo er später hinkommen will. Die Jünger sollen die Menschen auf das  Kommen Jesu vorbereiten. Dabei sagte er ihnen wie sie sich  verhalten sollen und was sie sagen sollen. Auch  der heutige Heilige, der Evangelist Lukas verkündete  das Reich  Gottes  und  bereitete  die  Menschen  darauf  vor,  Jesus zu empfangen.

Jesus, du bist unser Meister und Lehrer. Herr, erbarme dich unser.

Du hast  Menschen  in  deinen  ausschließlichen Dienst gerufen.  Christus, erbarme dich unser.

Du  lässt uns  nicht  allein und  hilflos in dieser Welt. Herr, erbarme dich  unser.

Wir wissen, dass  der heilige  Lukas ein Arzt  und  Mitarbeiter  des heiligen  Paulus war.  Lukas ist der Autor  des Evangeliums, das seinen Namen  trägt,  aber auch der Apostelgeschichte. Im Vorwort  zu seinem  Evangelium  schreibt er. Während  andere  die verschiedene  Ereignisse  im Leben Jesu erzählten, beschloss er, nach  sorgfältiger Prüfung   alles  von  Anfang   alles  geschrieben wurde. Von  Anfang an macht Lukas klar, dass  er  nicht nur  einige  interessante Geschichten aus dem  Leben  Jesu herausgreifen  wird, sondern, dass er treu  alles  über  Gott erzählen wird, der  als unser Retter und Erlöser   in die Welt gekommen ist.  Und gerade darum geht es.  Wir glauben nicht  an eine  Fabel, sondern  an Gott, der  Hauptdarsteller  der Geschichte  ist.  Gott offenbarte sich  zuerst  den Israeliten  und machte  sie  zu  seinem  auserwählten Volk. Dann sandte  er  in der Fülle  der  Zeit seinen Sohn, um Israel   und die  ganze  Menschheit  zu retten. Die Geschichte beginnt  mit  Jesu  Himmelfahrt  und obwohl es kann uns scheinen, dass  seine Zeit  endet,  geschieht  das Gegenteil. Jesus  arbeitet  weiterhin  mit  großer  Kraft. Denn  sein  Heiliger  Geist steigt auf  die Apostel  herab und  macht sie  zu  mutigen  Verkündiger  des Evangeliums. Lukas beendet die Apostelgeschichte mit dem 28 Kapitel  in dem  Paul in Rom  auf den  Prozess wartet. Es  gibt  jedoch  auch ein 29.Kapitel.  Dieses ungeschriebene  Kapitel  ist die Geschichte   einer  unendlichen Anzahl  von  Gottes Taten, durch  die  Gott seit  Jahrhunderten  in das  Leben  seines Volkes  eingegriffen hat.

Es gibt vielerlei  Gründe für  Bitten: kirchliche, politische, wirtschaftliche, persönliche. Sie  sind  alle zusammengefasst in dem Gebet, das uns  Jesus  gelehrt  hat:

Der  Friede Christi schließt  alle ein.  Auch die  Feinde, weil  er  für alle  gestorben ist und will,  dass alle  leben.

Jesus, lass uns  Dir folgen, ungeteilt und gern. Begeistert  vom Ereignis  Deiner Liebe.

rlö

29.Sonntag C Lk 18,1-8

29.Sonntag 2019-Ausdauer und Vertrauen

Einführung

Diese beiden Tugenden sind das  Grundthema  des heutigen  Gottes Wort. Die erste Lesung, die aus  dem Buch  Exodus stammt,wird  über den  Kampf  der Israeliten  gegen die  Amalekiter  zu hören sein. Währen Joshua  führte den Kampf, betete Moses  um Erfolg, um den Sieg Er betete  ,weil er glaubte, dass  Gott den Israeliten helfen wird. Die Israeliten gewannen  die Schlacht nicht darum, weil sie stärker  waren, als  die Amalekiter, sondern weil sie Gott vertrauen, dass er ihnen helfen wird  und sie in  diesem Vetrauen beharrten.

Predigt

Zu dem berühmter Lehrer kamen zwei junge Männer , um ihnen die Weisheit des Lebens beizubringen. Glaubt ihr, dass ich dessen fähig bin, fragte er sie.Wir glauben. Und er begann sie zu lehren. Nach einiger Zeit beschloss er, seine Schüler zu prüfen ob sie etwas gelernt hatten. Und er sagte zu ihnen. Denkt ihr daran, dass keine Worte, sondern ihre Handlungen eine Antwort darauf geben, ob Ihr die Prüfung bestanden habe oder nicht. Ihr werdet Brunnen graben. Wenn ihr  in das Abend graben werdet, und werdet 7 Meter Boden ausgraben garantiere ich euch, dass Ihr Wasser  haben werdet. Seine Schüller begannen zu graben. Als die Sonne unterging, ging der Lehrer  zu ihnen, um das Ergebnis zu sehen. Sie gruben beide den ganzen Tag, beide gruben sieben Meter Erde aus. Aber was ist geschehen. Wasser hatte nur einer von ihnen. Der erste von ihnen grub sieben Gruben. Jede hatte eine Tiefe  von 1.Meter.Er fand kein Wasser  in diesen Gruben. Der andere grub  nur eine  Grube, sieben Meter tief und am ihr Boden befand sich Wasser. Ihr beide grubt fleißig, beide habt Ausdauer, aber nur einer von euch hat die Prüfung bestand. Aber nur einer von euch hatte Vertrauen, was ich euch gesagt habe. Ich kann kein Lehrer sein ,dem, der nicht vertraut, was ich gesagt habe.

Im Evangelium haben wir vom Vertrauen und Ausdauer der Witwe  gehört.  Die Witwe wusste, dass der Richter die macht hatte, ihr zu helfen und sie  vor dem bösen Mann zu verteidigen. Also legte sie all ihre Kräfte in die Beharrlichkeit ihres Flehens. Sie begann nicht sieben Brunnen graben, jeden wo anders. Mit anderen Worten ,sie hat sich ihre Kräfte nicht aufgesplittert. Sie wandte sich nicht an verschiedene  einflussreiche Personen um ihr zu helfen. Sie wette nur auf eine Karte auf und  konzentrierte ihre Bemühungen nur  auf eine Person/Richter/von dem sie wusste, dass er ihr helfen konnte. Der Richter half  der Witwe, weil die Witwe andauern war und zeigte dass sie dem Richter vertraut, dass sie an die Dinge liegt. Die Kombination aus Ausdauer und Vertrauen hat zum Erfolg geführt. Erinnern wir uns, dass auch wir den Menschen geholfen haben, wenn sie beharrlich und zudringlich in ihrer Bitte  an uns waren. Vielleicht, hatten wir nicht immer die Möglichkeit solchem Menschen zu helfen, aber wir hatten alles gemacht, was in unseren Kräften war. Sie wissen vielleicht, dass dazu damit jemand heiliggesprochen kann, ist notwendig, dass für seine Fürsprache mindestens  zwei Wunder  geschehen. Dann wird  die vatikanische Kommission ein solches Wunder untersuchen. Die wichtige Frage ist, ob der Mensch der zu dieser Zeit  zum Heiligen gebetet hat zum Beispiel für seine Heilung, ob er betete in dieser Zeit  zu jemand anderen. Wenn ja dann kann man nicht eventuelle Genesung /Wunder/ bei der Heiliggesprochen verwenden. Also einfach gesagt. Man kann nicht einmal  zu einem beten dann zu einem anderen, und später noch zu einem anderen. Selbstverständlich er kann, aber damit die Erhörung seines Gebetes zum Wohl eines  Heiligen zugeschrieben kann, muss er nur zu diesem Heiligen beten, damit das Paar der Tugend ; die Ausdauer die mit Vertrauen verbunden ist, bewahren wäre. Natürlich müssen wir uns nicht daran  erinnern, dass es Gott ist, der unsere Gebete erhört nicht die Heiligen. Die Heiligen sind  nur unsere Fürsprecher. Wir könnten Einwände erheben. Warum wir Gott sagen müssen, was wir brauchen  und es sogar wiederholen und dringend sagen. Antwort ist einfach. Er weißt was wir brauchen. Die Frage  ist, glauben wir wirklich, dass er unser Vater ist, der sich  um uns kümmert und dass er uns nicht  ohne Erhörung lies. Jedes ausdauerndes und  vertrauensvolle  Gebet  bringt ins Leben  wer bittet, die Änderung, Vielleicht  nicht solche Änderung, welche er erwartet, aber sicher solche, die er braucht. Blauben wir es?

Hl.Ignatius von Antiochien, Lk 11,47-54

Jesus Christus, der sagte: Weh euch! Ihr errichtete Denkmäler für  die Propheten,  die von euren Vätern umgebracht wurden, er sei mit euch.

Im europäischen Raum tragen viele Kirche  den  Namen von  Ignatius,  des  ,,Gottesträgers“ wie  er sich  selbst  nannte. Der  Kanon- Heilige gehört   zu  den  wichtigsten,  vor allem aber  zu  den  frühesten  Zeugen der  alten Kirche. Ignatius, der  möglicherweise noch  mit  Christus zusammengetroffen  ist,  war  ein  Schüler   des  Apostels  Johannes.

Jesus, du Abglanz  des Vaters,  Kyrie  eleison.

Du machst  unsere  Finsternis hell. Christe  eleison.

Du, entzünde in  uns  das  Feuer deiner  Liebe.  Kyrie eleison.

Ignatius  war Bischof in Antiochien. Rund 40 Jahre  hatte Ignatius  in der  Folge  das  Bischofsamt  inne  und   war  seiner   Gemeinde  ein   gütiger und  treusorgender Oberhirte. Als Ignatius   schon   hochbetagt  war , verurteilte ihn  Kaiser   Trajan  der zuvor   schon   jahrelang  versucht hatte, den Bischof von seinem christlichen  Glauben  abzubringen, zum Tode.  Zusammen mit weiteren Christen    brachte   man  Ignatius   auf einem Schiff von Antiochien nach   Rom. Dort   wurde der  greise     Bischof    im flavischen   Amphitheater, dem heutigen Kolosseum, den Löwen  zum   Fraß vorgeworfen. Schon  im  Angesicht des Todes  rief Ignatius  noch aus:  „Ich  bin  der  Weizen Christi, ich muss durch die  Zähne  der  Tiere   gemahlen werden, um als  reines   Brot  befunden   zu werden.“ Teile  der  Gebeine des Märtyrers gelangten  später wieder nach  Antiochien  zurück, ein  Großteil  wird  bis heute  in der  Kirche  S. Clemente verehrt. Ignatius  von Antiochien  ist auf  Abbildungen  fast  ausschließlich  als  alter  Mann  zu sehen, meist  mit  Bart. Die  wohl  älteste  Darstellung  des Bischofs  dürfte   ein  Mosaik  in  der    Hagia  Sophia in Istanbul sein/9.Jh.

Mit  allen,  die Jesus  gerufen  hat,  beten  wir  gemeinsam  zum Vater:

Viele  Kriege  entstehen aus  ungezügeltem Machterhalt und  Machterwerb von  Völker  und  Gruppen. Die Schwächeren  bleiben  dabei  immer  auf   der   Strecke.  So  entsteht  nie  dauerhafter  Friede.  Deshalb  bitten wir:

Wer auf  den Herrn vertraut    steht fest  wie  der   Zionsberg,  der  niemals   wankt, der ewig bleibt.

Mittwoch der 28.Woche Lk 11,42-46

Jesus,der mehrmals den Pharisäer sagte:Wehe euch, er sei mit euch. Jesus kritisiert die Pharisäer wegen ihrer Verstellung, unrichtiger Zugang zur Religion.aber auch deswegen, dass sie keine Liebe weder zu Gott, noch zu den Menschen hatten.Sie waren überzeugt, dass sie perfekt waren.Sie waren nicht bereit ihre Fehler,ihre Sünden anzuerkennen, darum könnten sie ihr Leben nicht ändern.

Jesus, du zeigst uns den richtigen Weg zu Gott. Herr,erbarme dich unser.

Du willst, dass wir alle das Heil erlangen. Christus,erbarme dich unser.

Du kümmerst dich um die Sünder und Frommen. Herr,erbarme dich unser.

Es reicht aus,nur die Tasse und Schälen reinigen.Das Innere des Menschen muss auch rein sein.Es ist nicht genug, detaillierte Vorschriften zu genießen. Es ist nicht genug, etwas nach außen machen,aber dich um über die Beweggründen unseres Handels nicht kümmern.Jesus weißt, dass die Pharisär Dutzende von Münze, Raute und allen Kraut.Er will nicht,dass sie aufhören,das zu tun,was sie tun,aber er will,dass sie sich mit aufrichtiger Liebe ergänzen und vertiefen.Dies sollte getan und nicht vernachlässigt werden.Die Pharisäer, ihre Religion in Bewunderung aufbauen wollten,dehnten diesen Befehl auf die unbedeutendsten Pflanzen des Garten.Aber der Kern des Gesetzes Gerechtigkeit bei den Gerichten und Liebe zu den Menschen beiseite gelassen. Dies ist nicht nur irregeführt, es ist eine perserve Religion. Umso mehr,dass die Pharisäer eitel sind,sich selbst erfüllen, und sie warten auf Anerkennung  und Ehre.Wie könnten sie glauben,dass Gott mit ihnen zufrieden war oder sogar begeistert. Die Pharisäer stellten die heiligsten Absichten in der Heiligen Schrift  auf den Kopf. Ob machen das Herz,die Seele, Gesinnung am meisten der Mensch, zu Menschen. Nicht  durch Händewaschen,sondern durch die Güte des Herzens gewinnen  wir  wahre  Reinheit, die Gott verherrlicht.

Weil Gott Vater aller Menschen ist,dürfen wir ihm alle Menschen anvertrauen und für  sie und uns selbst beten.

Gott wollte mit seiner  ganzen Fülle in Jesus wohnen,um durch ihn alles zu versöhnen und  alles auf Erden und  im Himmel zu Christus  zu führen, der Frieden  gestiftet hat am Kreuz  durch sein Blut.Deshalb bitten wir.

Ich bin das Licht der Welt, so spricht der Herr. Wer mir nachfolgt,wird  Nicht  in der Finsternis umhergehen,sondern  er das Licht des Lebens haben.

Hl.Theresia von Avila Lk11,37-41

Jesus, der uns wahre die Religion lehrt, sei mit euch.

Jesus kritisiert die Religiösität der Pharisäer, ihren Formalismus, ihre Oberfläclichlichkeit. Die Pharisäer beschäftigten sich mit irrelevanten Dingen und vernachlässigten Dinge, die für die Religion wesentlich waren. Das heutige Evangelium ist für uns eine Herausforderung darüber nachzudenken worauf wir in unserem geistlichen Leben den Nachdruck legen.

Jesus, du hast Männer und Frauen zu deiner Begleitung berufen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast dein Leben ganz in den Dienst des Vaters, gestellt. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns die Freude deiner Herrlichkeit verheißen. Herr, erbarme dich unser.

Heute feiern wir die heilige Theresia von Avila. Ich möchte gern einige Geschehnisse aus ihrem Leben erwähnen. Schon als kleines Kind war  Theresia fasziniert von den Berichten über Christen, die bereit gewesen waren ihres Glaubens wegen den Tod zu erleiden. Als sie sieben Jahre alt war verließ Theresia mit ihrem älteren Brüder Rodrigo heimlich das Elternhaus Elternhaus, um so wünschte sie es sich bei den Mauern den Martertod zu sterben. Doch das Kind wurde gefunden und zurückgebracht. Der Tod der Mutter 1527 war für die zwölfjährige ein kaum verwindbarer  Schlag. In ihrer Verzweiflung  weihte sie sich der Gottes Mutter. Im Jahre 1531 übergab der Vater das Mädchen den Augustinerinnen in Avila zur Erziehung. Während einer längeren Krankheit  laß Theresia die berühmten Briefe von Hieronymus. Ihre Entscheidung  war danach gefallen. Am 2.November 1533 trat die 20jährige in das Karmelitenkloster. Das Leben hatte für Theresia schwere Prüfungen  vorgesehen. Nicht lange nach ihrer Profeß erkrankte die junge Ordensfrau schwer, lag vier Tage im Koma und war danach teilweise gelähmt, dann Jahre gehbehindert. Es kam  zu den ersten mystischen Erlebnissen und 1539 Angesicht eines  Bildes vom leidenden Christus zur endgültigen Bekehrung, wie Theresia es später selbst nannte. In der Folgezeit häuften sich die Ekstasen. Theresia geriet immer mehr in das Licht der Öffentlichkeit wurde zum Mittelpunkt heftig geführter Auseinandersetzungen. In ihrem Kloster bildete sich eine immer stärker werdende Opposition gegen sie, der Leitungen des Ordens erschien sie, nicht glaubwürdig. Berühmte Kirchenmänner jener Zeit aber hoben Theresia mystische Erlebnisse hervor, so auch Franz von  Borja.

Zu Gott dürfen wir zu jeder Tages und Nachtzeit kommen. Denn Gott nimmt unser Leben an und will es Guten  führen. Und so beten wir nun Vertrauen:

Jesus hat den Frieden Gottes gebracht. Er wollte die Überwindung von Leid, Zerwürfnis und Tod. Deshalb bitten wir:

Du bist heilig,Herr unser Gott.