Archiv für den Monat: Mai 2019
Freitag der 6.Osterwoche Joh 16, 20-23
Jesus, der sagte:Euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen. Er sei mit euch.
Gestern haben wir an das Fest der Himmelfahrt Jesu erinnert. Jesus , nach seiner Auferstehung, offenbart sich seinen Aposteln 40 Tage lang und ergänzt seine Lehre, die er ihnen vor seinen Leiden lehrte. Als Jesus ihnen sagte, dass er zum Vater gehen würde, waren. Darum sprach Jesus zu ihnen die Worte der Ermutigung und des Trostes.
Jesus, du bist nur für eine kurze Zeit auf diese Erde gekommen. Herr, erbarme dich unser.
Du nimmst die Liebe derer an, die deine Gebote halten. Christus, erbarme dich unser.
Du hast den Geist gesandt, damit wir nicht als Waisen in dieser Welt leben. Die Traurigkeit und Verlassenheit der Apostel hielten nur kurz an. Einmal sagte Jesus zu den Aposteln, sie würden ihn für eine Weile nicht sehen. Er dachte damit an seinen Tod. Dann werden sie ihn wiedersehen und er dachte damit an die Zeit nach seiner Auferstehung bis zu seiner zweiten Ankunft. Viele versuchen herauszufinden, wann Jesus ein zweites Mal auf die Erde kommen wird. Der Tag seiner Ankunft kennt nur der himmlische Vater. Das Problem, ob Jesus uns für immer verlassen hat, quält uns nicht. Über die Gegenwart von Herrn Jesus unter uns sind wir durch das Lernen der Kirche überzeugt. Der Vorgang , bei dem die Trauer der Apostel schnell zur Freude wird , vergleicht Jesus mit einer gebenden Frau. Wenn ein Kind bereits auf der Welt ist, vergisst die Frau schnell den Schmerz, den sie ertragen musste. So werden auch die Apostel die Traurigkeit schnell vergessen , wenn sie sich überzeugen, dass Jesus lebt und er mit ihnen eine Gemeinschaft bildet. Auch wir sind betrübt, wenn wir Gottes Gegenwart nicht spüren, wenn unsere Gebete „trocken“ sind. In diese schwierigen Zeiten müssen wir Mut und Vertrauen haben. Auch wenn wir über Gottes Gegenwart keine Freude haben, ist er immer da. Die heilige Theresia von Lisieux hatte mehrere Wochen keine Freude an Treffen mit Jesus, weil sie sich über Jesus beklagte. Jesus sagte zu ihr: „Teresia, ich war in deinem Herzen, und ich freute mich, dass du mich suchte.
Treu ist Gott,der uns beruft. So beten wir voll Vertrauen. Wenn wir den erkennen, der mitten unter ist,werden wir auch erkennen, was uns zum Frieden dient.
Wir empfangen , was wir glauben, und wir glauben, was wir empfangen.
7. Sonntag C der Osterzeit Joh 17, 20-26
Jesu Gebet für die Einheit –
Einführung
Wenn jemand im Krankenhaus liegt und weiß, dass ihm niemand helfen kann und dass er sterben wird, denkt er in diesem Moment nicht an unwesentliche Dinge, sondern an das Wichtigste. Jesus befand sich in einer ähnlichen Situation. Darum denkt er an die Dinge, oder anders gesagt, er betet dafür, die ihm am wichtigsten waren.
Predigt
Was war Jesus in diesem Moment am wichtigsten, am teuersten? Wir könnten meinen, dass es seine Mutter war. Er betete für sie, damit der himmlische Vater sie in ihrer Einsamkeit stärkt. Aber schauen wir genauer hin. Jesus betete vor seinem Tod nicht für seine Mutter. Er betete: „Ich bete für die, die durch dein Wort an mich glauben, damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, damit auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.“ Aus diesem Gebet geht hervor, wie sehr Jesus an seinen Gläubigen liegt. Das hat er schon vorher gezeigt. Einmal predigte Jesus in einem Haus. Es waren sehr viele Leute da. Da sagte jemand zu Jesus: „Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden.“ Jesus sah die Menschen an, die in seiner Nähe standen, und sagte: „Meine Mutter und meine Brüder sind diejenigen, die das Wort Gottes hören und es befolgen.“
Ein anderes Mal rief eine Frau aus der Menge. „Selig ist das Leben, das dich getragen hat, und selig sind die Brüste, die du genossen hast.” Jesus antwortete: „Sicher. Aber noch seliger sind diejenigen, die das Wort Gottes hören und es halten. Wir sehen, dass Jesus für die Einheit der Gläubigen betet. Daraus folgt, dass die Einheit der Gläubigen für Jesus sehr wichtig war. Jesus nennt drei Gründe, warum die Einheit der Gläubigen so wichtig ist. Die erste Ursache ist die Einheit in Gott. In Gott gibt es zwischen den drei göttlichen Personen absolute Liebe und somit auch absolute Einheit. Und diese Einheit in Gott ist der Grund für die Einheit der Menschen. Der zweite Grund ist, dass auch sie in uns eins seien. Das heißt, Gott will, dass wir in ihm sind. Er will, dass Gottes Liebe und Einheit auch in uns strömen. Aber kann elektrische Energie durch einen unterbrochenen Draht fließen? Ebenso kann Gottes Liebe nicht fließen, wenn es unter uns keine Einheit gibt. Jede Isolation ist nicht nur ein Hindernis für elektrischen Strom, sondern auch für die Strömung Gottes Liebe in uns. Schließlich gibt es noch einen dritten, missionarischen Grund. Damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Die Liebe und die Einheit der Christen. Die Liebe und Einheit der ersten Christen haben die Heiden für das Christentum gewonnen. Wenn wir Christen die heutige Welt für Christus gewinnen wollen, müssen die Liebe und Einheit unter uns sichtbar sein. Im vierten Kapitel der Apostelgeschichte lesen wir. Die Menge derer aber, die gläubig geworden, war ein Herz und eine Seele, und auch nicht einer sagte, dass etwas von seiner Habe sein eigen wäre., sondern sie hatten alles gemeinsam Apostelgeschichte 4,32. Sie können jetzt denken. Gott, wie weit weg sind wir von ihnen,wie weit sind wir von der Einheit entfernt, die Jesus so sehr am Herzen liegte. Seien wir aber nicht ohne Hoffnung. Weil wir nicht genug Kraft Jesus bietet uns zwei Mittel zur Einheit, wenn wir die Fähigkeit zur Einheit haben. Das erste ist das Gebet für die Einheit. Die Einheit muss uns wichtig sein. Wir beten für Gesundheit, Erfolg und Glück. Wir müssen lernen, auch für die Einheit zu beten. Das zweite Mittel ist das „Brot der Einheit”. Der heilige Paulus schreibt im ersten Brief an die Korinther (10,17): „Denn ein Brot, ein Leib sind wir, die vielen; denn wir alle nehmen teil an dem einen Brot.” Diese beiden Mittel haben die ersten Christen wirklich vereint. Erst wenn die Heilige Kommunion für uns zur Nahrung der Liebe und Einheit wird, erreichen wir diese. Wir können nicht zufrieden sein mit einer formalen Einheit. Der bekannte Theologe fragt: „Haben Sie jemanden zum Mittagessen eingeladen, mit dem Sie zusammen an der heiligen Kommunion waren?” Weil es eine schwere Forderung ist, fragt Evely. Haben Sie die Person begrüßt, mit der Sie in der heiligen Messe waren? Sie sagen, wir kennen uns nicht, es wäre unhöflich. Aber ist es nicht höflich, wenn sich Touristen in den Bergen begrüßen, obwohl sie sich nicht kennen? Christen, die gemeinsam die heilige Messe besucht haben, haben das Recht, sich zu begrüßen. Doch in der Messe wurde gesagt … Wir sind doch alle Brüder und Schwestern. Was für Brüder und Schwestern sind wir, wenn wir uns nicht einmal grüßen? Ist das nicht heuchlerisch? Wenn wir kein Interesse aneinander haben? Im heutigen Evangelium bittet Jesus seinen himmlischen Vater fünfmal darum, dass wir eins sind. Die Einheit war ihm sehr wichtig. Und das ist unsere Aufgabe, die sich daraus ergibt. Wir sollen die Einheit unter uns um jeden Preis unterstützen und alles vermeiden, was diese stört.
Christi Himmelfahrt Lk 24, 46-53
Ist Jesus Christus, der in den Himmel aufgenommen wurde und sich zur Rechten Gottes gesetzt hat, sei mit euch.
Die Himmelfahrt des Herrn ist die Vollendung seiner Auferstehung. So haben die Christen der Frühzeit Ostern und Himmelfahrt als ein einziges Fest gefeiert, obwohl uns die Schrift ausdrücklich berichtet, dass zwischen beiden Tagen ein Abstand von vierzig Tagen lag. Christi Himmelfahrt ist der Triumph des Herrn, der seine Aufgabe erfüllt hat und zum Vater zurückkehrt.
Jesus, du hast in der Himmelfahrt dein Werk vollendet. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns den Auftrag deiner Botschaft hinterlassen. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns den Weg zur Herrlichkeit des Vaters gewiesen. Herr, erbarme dich unser.
Und es geschah. Während er sie segnete, verließ er sie und wurde zum Himmel emporgehoben. Jesus ist der Segen der Welt. Das Lukasevangelium beginnt mit dem Priester Zacharias, der aufgrund seiner Zweifel seinen Dienst im Tempel nicht beenden konnte. Am Ende des Evangeliums steht Jesus als Hohepriester und beendet sein Opfer mit einem Segen. Sein Segen kommt in diesem Moment auf die Apostel herab und durch sie auf diese Erde. Jesus geht in den Himmel. Aber er bleibt immerzu bei den Aposteln, obwohl er unsichtbar ist. Das Ziel, das Werk Jesu, ist erfüllt. Die Tage seines irdischen Lebens sind vorbei. Es beginnt die Zeit seines unsichtbaren, aber viel mächtigeren Wirkens in der Welt, bis er in Herrlichkeit kommt. Der heilige Lukas deutet an, dass Jesus mit voller Kraft und Herrlichkeit zu seinem Vater geht. Die sichtbare Abfahrt zum Vater ist die sichtbare Vollendung seiner Auferstehung. Der verherrlichte Jesus verbindet die Erde für immer mit dem Himmel. Von nun an gilt: Ich gehe zum Vater, aber auch: Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt (Mt 28,20). Die Apostel erlebten die letzte Begegnung mit dem auferstandenen Jesus als feierliche Anbetung. Mit großer Freude kehrten sie nach Jerusalem zurück. Jesus erreichte eines: Seine Apostel jammerten nicht mehr. Jesus überzeugte sie mit seinem Wort. Ich bin bei euch alle Tage. Und sie fühlten seine Anwesenheit überall. Das Evangelium beginnt mit dem Wort der Freude. Ich verkündige euch große Freude, denn euch ist heute in der Stadt Davids ein Erretter geboren, der Christus, der Herr, ist. Und endet auch mit Freude. Dann kehrten sie in großer Freude nach Jerusalem zurück. Betrachten wir das Geheimnis der Himmelfahrt. Jesus, als Vertreter aller Menschen, hat sich in allem dem Vater unterworfen, damit er im Namen der Menschheit das anvertraute Werk erfüllt. Der Ausdruck „Jesus wurde in den Himmel aufgenommen“ bedeutet: Jesus hat als Mensch, einer von uns, einen Platz eingenommen, der ihm als Gottes Sohn gehört. Er ist nicht an unsere kleine Erde gebunden, sondern gehört zum ganzen Universum. Er hat alle Macht im Himmel und auf der Erde. Von frühester Zeit an verehrten Christen den Ort Ölberg, von dem Jesus in den Himmel aufgefahren ist. Ganz oben auf dem Ölberg befand sich eine Höhle, in der Jesus nach der Tradition öfters betete. Wir lesen im Johannesevangelium: „Jesus aber ging an den Ölberg.“ Wieder früh morgens kam er in den Tempel. Joh 8,1. Diese Höhle wurde später unter dem Namen „Eleona“ bekannt. Kaiser Konstantin der Große ließ hier einen Tempel errichten, und es geschah. Während er sie segnete, verließ er sie und wurde zum Himmel emporgehoben. Jesus ist der Segen der Welt. Das Lukasevangelium beginnt mit dem Priester Zacharias, der aufgrund seiner Zweifel seinen Dienst im Tempel nicht beenden konnte. Am Ende des Evangeliums steht Jesus als Hohepriester und beendet sein Opfer mit einem Segen. Sein Segen kommt in diesem Moment auf die Apostel herab und durch sie auf diese Erde. Jesus geht in den Himmel. Aber er bleibt die ganze Zeit bei den Aposteln, obwohl er unsichtbar ist. Das Ziel, das Werk Jesu, ist erfüllt. Die Tage seines irdischen Lebens sind vorbei. Es beginnt die Zeit seines unsichtbaren, aber viel mächtigeren Wirkens in der Welt, bis er in Herrlichkeit kommt. Der heilige Lukas deutet an, dass Jesus mit voller Kraft und Herrlichkeit zu seinem Vater geht. Die sichtbare Abfahrt zum Vater ist die sichtbare Vollendung seiner Auferstehung. Der verherrlichte Jesus verbindet die Erde für immer mit dem Himmel. Von nun an gilt: Ich gehe zum Vater, aber auch: Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt (Mt 28,20). Die Apostel erlebten die letzte Begegnung mit dem auferstandenen Jesus als feierliche Anbetung. Mit großer Freude kehrten sie nach Jerusalem zurück. Jesus erreichte eines: Seine Apostel jammerten nicht mehr. Jesus überzeugte sie mit seinem Wort. Ich bin bei euch alle Tage. Und sie fühlten seine Anwesenheit überall. Das Evangelium beginnt mit dem Wort der Freude. Ich verkündige euch große Freude, denn euch ist heute in der Stadt Davids ein Erretter geboren, der Christus, der Herr, ist. Und endet auch mit Freude. Dann kehrten sie in großer Freude nach Jerusalem zurück. Betrachten wir das Geheimnis der Himmelfahrt. Jesus, als Vertreter aller Menschen, hat sich in allem dem Vater unterworfen, damit er im Namen der Menschheit das anvertraute Werk erfüllt. Der Ausdruck „Jesus wurde in den Himmel aufgenommen“ bedeutet: Jesus hat als Mensch, einer von uns, einen Platz eingenommen, der ihm als Gottes Sohn gehört. Er ist nicht an unsere kleine Erde gebunden, sondern gehört zum ganzen Universum. Er hat alle Macht im Himmel und auf der Erde. Von frühester Zeit an verehrten Christen den Ort Ölberg, von dem Jesus in den Himmel aufgefahren ist. Ganz oben auf dem Ölberg befand sich eine Höhle, in der Jesus nach der Tradition öfters betete. Wir lesen im Johannesevangelium: „Jesus aber ging an den Ölberg.“ Frühmorgens kam er aber wiederum in den Tempel. Joh 8,1. Diese Höhle wurde später unter dem Namen „Eleona“ bekannt. Kaiser Konstantin der Große ließ hier einen Tempel bauen, und ihn besuchten die Pilger aus der ganzen Welt. 624 zerstörten die Perser dieses seltene Baudenkmal. 1868 bauten hier französische Karmelitinnen das Kloster mit der Kirche. An den Wänden dieses Klosters ist das Gebet „Vaterunser“ in fünfzig Sprachen der Welt geschrieben. Jedes Jahr an Christi Himmelfahrt wird hier die feierliche heilige Messe gefeiert. Diese heilige Messe ist nicht nur ein Andenken und eine Erinnerung, sondern sie ist die wirkliche Gegenwart des auferstandenen Herrn, der sagte: „Ich bin bei euch, bei allen Tagen bis an das Ende der Welt.n besuchten die Pilger aus der ganzen Welt. 624 zerstörten die Perser dieses seltene Baudenkmal. 1868 bauten hier französische Karmelitinnen das Kloster mit der Kirche. An den Wänden dieses Klosters ist das Gebet „Vaterunser“ in fünfzig Sprachen der Welt geschrieben. Jedes Jahr an Christi Himmelfahrt wird hier die feierliche heilige Messe gefeiert. Diese heilige Messe ist nicht nur ein Andenken und eine Erinnerung, sondern sie ist die wirkliche Gegenwart des auferstandenen Herrn, der sagte: Ich bin bei euch, bei allen Tagen bis an das Ende der Welt.
Herr Jesus Christus, du bist zum Vater gegangen, den du uns durch dein Wort und dein Leben offenbart hast, Mit deinen Worten beten wir…
Frieden wird nicht entstehen, wenn wir nur leere Worte machen. Aber wenn wir auf das Wort Christi vertrauen, dann kann die Rede vom Frieden sein.
Ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.
Mittwoch der 6.Osterwoche Joh 16, 12-15
Jesus, der sagt: Noch vieles habe ich euch zu sagen,aber ihr könnt es jetzt nicht tragen, er sei mit euch.
Zu dieser Zeit sinken viele Lehrer in den Sinn, es gibt so viel, was sie ihren Schülern noch beibringen wollen, aber in die Sommerferien bleibt schon wenig Zeit. Es bleibt zu hoffen, dass die Schüller auf dem bauen werden, was ihnen bereits beigebracht haben. Jesus, der größte Lehrer, fühlte wahrscheinlich dasselbe.
Jesus, du bist vom Vater zu neuem Leben auferweckt worden. Herr, erbarme dich unser.
Du hast den Menschen das Reich Gottes verkünden. Christus, erbarme dicUnh unser.
Du hast deinen Jüngern den Beistand des Heiligen Geistes versprochen. Herr, erbarme dich unser.
Als Jesus zum Vater ging , wollte er seine Apostel versichern, dass er sie weiterhin führen wird und das durch den Heiligen Geist. Der Heilige Geist war der Tröster, der die Apostel die Wahrheit lehrte. Er war eigentlich die Erfüllung die Worte von Jesu :Und sie werden alle von Gott gelehrt sein. Joh 6,45. Sie sollten nichts Neues lernen, eher das was sie schon kannten, auf eine neue Art und Weise. So wie Jesus den Heiligen Geist zu seinen Jünger sandte, so sandte er ihn auch zu uns. Wir haben den Heiligen Geist bei der Taufe, bei der Firmung empfangen. Wir empfingen das Denken Jesu. Und der Heilige Geist verändert nicht nur unser Gemüt,Sinn, sondern auch unser Herz. Der Heilige Geist führt uns zum Interesse an geistigen Dingen, zum Vertiefen unseres Glaubens. Aber vor allem führt uns zu Taten der Liebe. Es ist notwendig, dass wir für die Eingebungen des Heiligen Geistes empfänglich sind, damit das Gottes Leben, mit der Hilfe des Heiligen Geistes in uns wächst.
Gott, wir dürfen dich Vater nennen, weil du uns liebst. Mit den Worten deines Sohnes bitten wir dich und sprechen in der Gemeinschaft der ganzen Kirche.
Herr Jesus Christus, du hast uns vorgelebt, wie Frieden werden kann und der Weg der Liebe zu gehen ist. Deshalb bitten wir dich.
Wenn der Geist der Wahrheit kommt, wird er euch in die volle Wahrheit einführen, Halleluja.
Bittage 2019 Joh 16, 5-11
Jesus, der sagt:Jetzt, aber gehe ich hin zu den, der mich gesandt hat,er sei mit euch.
Heute bitten wir um den Segen der Ernte auf unseren Feldern, Wiesen, Weinbergen. Jedes Jahr gibt es eine große Veränderung in der Natur. Zu Weihnachten vertieft sich die Natur in den Winterschlaf. Auf den Wiesen ist keine Blume, keine Blätter auf den Bäumen. Und mal sehen wie die Natur Ende Mai ist.
Jesus du hast den Gewalten der Natur geboten. Herr, erbarme dich unser.
Du hast den Hungernden Brot gegeben. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns auf die Liebe und Macht des Vaters verwiesen. Herr, erbarme dich unser.
Jedes Jahr sehen wir, wie unglaublich die Kraft des Lebens ist. Grüne Triebe oder schöne blühende Bäume, das alles sind Zeichen einer zukünftigen Ernte. Im Psalm 85,13 lesen wir. Auch spendet der Herr dann Segen und unser Land gibt seinen Ertrag. Manchmal sieht man jedoch, wie zerbrechlich das Leben ist. Es kommt ein starker Sturm, Gletscher, und das Ergebnis: zerbrochene Bäume, Die zukunftige vielversprechende Ernte ist vernichtet. oder wie mit der empfinlichen Vegetation Mai Bodenfröste gespielt haben. Vor allem den Menschen, die in Städten leben, droht die Gefahr, den Kontakt mit Gottes Natur zu verlieren, Wenn wir ins Supermarkt kommen, interessieren wir uns für den Preis und die Qualität der Lebensmittel die in den Regalen sind. Wir wählen das besten ohne Achtung gegen Gottes Gaben. Viele Menschen sind Gott überhaupt nicht dankbar für Gaben der Natur. Es ist ein irritierender Anblick wenn jemand Brot oder Brötchen tritt. Fällt uns ein,? wie viele menschliche Anstrengung hinter all dem steckt, vorbereiten das, was dem Menschen zum Gericht dient.Diejenigen, die in Feldern oder Gärten arbeiten, wissen auch das: Ohne Gottes Segen,sind vergebens unsere menschlichen Mühen.
Im Namen Jesu Christi unseres Erlösers , der unsere Herzen durchschaut dürfen wir zum Vater beten.
Der Herr bewahren uns vor dem Bösen und schenke uns seinen Frieden, Deshalb bitten wir.
Selig, die mit dem Herrn, von neuem von der Frucht des Weinstocks trinken im Reich Gottes.
Die Firmung
Welche ist die Hauptwirkung der Hl.? Firmung? Wir werden gestärkt, damit wir unseren Glauben standhaft bekennen und nach demselben leben. Sind wir also, wenn wir gefirmt sind , schon standhaft im Glauben? Nein, der Heilige Geist gibt uns nur seine Gnade, seine Hilfe zur Standhaftigkeit. Wir müssen uns aber auch selbst bemühen, dass wir wirklich standhaft bleiben. Ich will heute einige Gründen zeigen, warum wir den Glauben standhaft bekennen sollen. Wir wissen , dass unser Glaube viele Feinde hat. Die Glaubensfeinde sind oft sehr keck und tun, als wäre man heutzutage bereits über den Glauben hinaus und der Glaube schon abgetan. Manche Gläubige lassen sich durch solche Reden einschüchtern und schämen sich beinahe, dass sie einen so altväterischen Glauben haben und trauen sich gar nicht mehr recht sagen, dass sie gläubige Menschen sind. Aber durch die Keckheit der Feinde muss man sich nicht einschüchtern lassen. Gehen wir der Sache vielmehr auf den Grund und fragen, ob die Feinde wirklich Ursache haben, unseren Glauben gering zu schätzen. und ob wir uns unseres Glaubens wirklich zu schämen haben. Wann müssten wir uns unseres Glaubens schämen? Wenn es schlecht wäre. Schlecht wäre er aber, wenn er nicht wahr wäre. Nun ist unser Glaube wahr. Behaupten wir das nur, oder haben wir dafür auch Beweise? Ja, wir haben die Gründe, die sichersten Beweise. Von wem stammt unser Glaube? Von Jesus Christus . Welche Beweise haben wir dafür, dass Jesus Christus die Wahrheit gelehrt hat? Die Erfüllung der alttestamentlichen Weissagungen und Vorbilder, wodurch sich zeigt, dass er der von Gott gesendete Messias ist. Sein heiliges Leben, seine Wunder, besonders seine Auferstehung. Wir sollem uns vor den Glaubensfeinden nicht fürchten. Welche Männer hat der Heilige Geist zuerst gestärkt, damit sie für Jesus streiten, ihren Glauben immer standhaft bekennen und sich nicht fürchten? Die Apostel. Als die Apostel den Heiligen Geist empfangen hatten, haben sie ihn auch anderen mitgeteilt. In der Heiligen Schrift steht, dass der Diakon Philipus in die Stadt Samaria kam und dort von Jesus predigte. Gott wirkte durch Philippus große Wunder. Viele Einwohner der Stadt ließen sich taufen. Als das die Apostel in Jerusalem hörten sandten sie den Petrus und den Johannes nach Samaria. Petrus und Johannes beteten nun in Samaria für die Christen, dass sie auch den Heiligen Geist empfangen möchten. Dann legten sie ihnen die Hände aufs Haupt, und die Christen empfingen nun wirklich den Heiligen Geist. Wie konnte dieses Gebet und die Handauflegung eine solche Kraft haben, dass dadurch der Heilige Geist herabkam? Diese Kraft hat dem Gebet und der Handauflegung des Herrn Jesus gegeben. Er hat den Aposteln die Gewalt verliehen, dass sie durch Gebet und Handauflegung den Heiligen Geist mitteilen konnten, und er hat ihnen gesagt, sie sollten diese Gewalt auch ihren Nachfolgern übergeben. Wer sind ihre Nachfolger? Die Bischöfe. Wer kann also heute den Heiligen Geist mitteilen? Was müssen die Bischöfe dabei tun? Sie müssen für die Christen beten und ihnen die Hände auflegen. Sie müssen sie auch mit heiligen Öl salben. Dieses Öl heißt Chrisam. Das Chrisam ist aus Balsam und Olivenöl bereitet. Der Balsam ist eine dicke, wohlriechende Flüssigkeit, die aus dem Balsambaum fließt und zur Heilung von Wunden gebraucht wird. Das Olivenöl wird aus den Früchten des Ölbaums gepresst. Es wurde ehemals dazu gebraucht, um den Körper geschmeidig und kampftüchtig zu machen. Es bedeutet also, dass der Firmling zum Kampfe für Jesus Christus gestärkt wird. Der wohlriechende Balsam bedeutet, dass der Gefirmte durch seine Tugenden eine Art Wohlgeruch verbreiten soll, Herr. Das Chrisam wird am Gründonnerstag vom Bischof feierlich geweiht. Mit diesem Chrisam salbt der Bischof den Christen , dem er den Heiligen Geist mitteilen will, auf der Stirn und er spricht. Sei besiegelt durch die Gabe Gottes , den Heiligen Geist. Sobald der Bischof das getan hat, kommt der Heilige Geist in die Seele des Christen herab und stärkt ihn für sein ganzes Leben. Diese Stärkung durch den Heiligen Geist nennt man mit einem lateinischen Wort Firmung. Wissen wir, was bei der Firmung geschieht? Wir werden vom Heiligen Geist gestärkt. Hat jeder Christ diese Stärkung notwendig? Ja, wir brauchen diese Stärkung, wenn einer nachlässig ist und sich nicht bemüht , die Firmung zu empfangen, was dem leicht geschehen kann. Er kann leicht untreu werden und die ewige Seligkeit verlieren.
Montag der 6.Osterwoche Joh 15, 26- 16,4
Jesus, der sagte, dass er den Geist der Wahrheit senden werde, sei mit euch.
Jesu Werk wurde durch seine Abfahrt aus dieser Welt nicht beendet. Der Heilige Geist wird in seinem Werk fortsetzen. Wenn Jesus vom Heiligen Geist sprach, wussten die Apostel nicht, wie der Heilige Geist wirken wollte.Aber dann hatte jeder von ihnen eine persönliche Erfahrung mit dem Heiligen Geist.
Du hast den Aposteln das Kommen des Heiligen Geistes versprochen. Herr, erbarme dich unser.
Du kamst aus der ewigen Liebe des Vaters. Christus, erbarme dich unser.
Du willst, dass wir in deiner Liebe bleiben. Herr, erbarme dich unser.
Der Heilige Geist ist wahrer Gott als der Vater und der Sohn. Im Alten Testament hat man davon nicht gewusst. Wir aber wissen aus dem großen Pfingstwunder und aus den Worten Christi. Ja, Jesus hat uns sogar ein wenig hineinschauen lassen in das gehemmte Leben des heiligen Gottes. Wir wissen, dass der Heilige Geist ewig vom Vater und vom Sohne ausgeht . Verstehen können wir das freilich nicht. Aber wir wollen es glauben und Jesus dankbar sein. Wir sollen nicht nur an den Heiligen Geist glauben, sondern ihn auch verehren und anbeten. Nur wer den Heiligen Geist kennt, kann ihn lieben und verehren. Der Heilige Geist ist besonders in der katholischen Kirche anwesend. Der Geist Gottes gibt also Zeugnis von Jesus, und ein Jeder , in dem Gottes Geist wohnt, gibt gleichfalls Zeugnis von Jesus. Aber jetzt entsteht eine neue Frage: Wie müssen wir Zeugnis für Jesus geben? Wir müssen ein Zeugnis für Jesus und seine Lehre geben wie die Apostel. Die Apostel gaben Zeugnis für Jesus , dadurch, dass sie mit einer unerschütterlichen Treue, mit der zärtlichsten Liebe an Jesu und seinen heiligen Worten hingen; bei ihm fanden sie nur Worte des ewigen Lebens.
In Jesus Christus ist alles erfüllt , was verheißen war. Im Vertrauen auf sein Wort dürfen wir zum Vater beten.
Der Herr bewahre uns vor dem Bösen und schenke uns seinen Frieden in Fülle. Wir bitten.
Selig, die aus dem Wort Gottes leben und in die Herrlichkeit des Vaters aufgenommen werden.
Hl. Beda der Ehrwürdige Mt 7,21-29
Jesus Christus, der sagt:Nicht jeder , der zu mir sagt. Herr,Herr wird in das Reich der eingehen, er sei mit euch.
Heute haben wir den Gedenktag des heiligen Beda, des Ehrwürdigen. Die Nachwelt gab dem Priester , Benediktinermönch , Beda den Beinamen „Venerabilis“, der Ehrwürdige. Beda gilt als einer der größten Gelehrten seines Jahrhunderts und war der erste wissenschaftliche Theologe des Mittelalters überhaupt.
Jesus, du bist unser Meister und Lehrer. Herr, erbarme dich unser.
Du bist uns auf dem Weg des Gehorsams vorausgegangen. Christus, erbarme dich unser.
Du hast alles nach dem Willen des Vaters getan. Herr, erbarme dich unser.
Geboren wurde Beda um 672 in Nordengland, unweit des schottischen Hochlands. Nach dreijähriger Ausbildung im Kloster Wearmouth kam der Siebenjährige in die Benediktinerabtei Jarrow in der Nähe des nordenglischen Ortes Sunderland, wo er bis zu seinem Tod am 26. Mai 735 über ein halbes Jahrhundert blieb. Im Alter von 19 Jahren empfing Beda die Diakonweihe, mit 30 Jahren die Priesterweihe. Der Name Bedas überwand bald alle Grenzen. Der Priester wurde zu einem der bedeutendsten Lehrer; die Jugend strömte aus den höchsten Kreisen in seine Studienzimmer nach Jarrow. Alle großen Persönlichkeiten seiner Zeit, Kirchenfürsten ebenso wie weltliche Herrscher und Wissenschaftler , standen mit ihm im Gedankenaustausch. Am Vorabend des Himmelfahrtstages 735 spürte Beda, dass seine letzte Stunde nahte. Ausgezehrt und erschöpft von den Jahrzehnten höchster Geistestätigkeit, legte er sich nieder, rief noch einmal seine Mitbrüder zu sich, beschenkte sie und bat sie, für ihn zu beten. Mit den Worten. Es ist vollbracht, verschied, mit einem friedlichen Lächeln auf den Lippen.
Gemeinsam stehen wir an diesem Altar und haben Christus, den Herrn , in unserer Mitte. Zu ihm lasst uns beten, wie er uns zu beten gelehrt hat.
Jesus ist das Licht zur Erleuchtung der Welt. Er bringt uns seinen Frieden.Um diesen Frieden bitten wir.
Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.
Freitag der 5. Osterwoche, 15, 12-17
Jesus Christus, der sagte: „Ihr seid meine Freunde,wenn ihr tut, was ich euch gebiete,er sei mit euch.
Der Mensch hat heute die Möglichkeit, viele Reden zu hören. Im Radio, im Fernsehen, im Handy. Oft ist diese Rede nicht wahr. Diese Rede dient dazu, dass der Mensch etwas gewinnt und Karriere macht. Oft hören wir auch von der Liebe. Aber oft wird mit dem Wort Liebe bezeichnet, was mit der wahren Liebe nichts zu haben.
Jesus, du bist zu uns gekommen, weil du uns liebst. Herr, erbarme dich unser.
Du lädst uns ein, weil du uns liebst. Christus , erbarme dich unser.
Du deckst uns den Tisch, weil du uns liebst. Herr, erbarme dich unser. Das Hauptthema der heutigen liturgischen Lesungen ist das Wort „Liebe“. Es geht hauptsächlich um die Liebe zu anderen Menschen. Jesus sagt klar : Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt. Jesu Aufforderung zur tatkräftigen Liebe hat ihre Begründung. Diese Worte sagte Jesus kurz vor der Abfahrt aus dieser Welt. Jesus wünscht sich, dass wir einander lieben. Aber wie? Auf diese Frage antwortet selbst Jesus. Wie ich euch geliebt habe. Mit dem Gebot der Liebe begegnen wir uns schon im Alten Testament. Dieses Gebot hatte jedoch einen anderen Inhalt. Es bezog sich nur auf die Blutverwandten, also auf die Angehörigen des eigenen Volkes. Dieses Gebot bezog sich nicht auf die Fremden.Das Neue Testament drückt bereits die neue Auffassung aus, dass wir alle Menschen aller Nationen lieben sollen, sogar bezog es sich auf die Liebe zu den Feinden.
Lass uns beten in Gottes menschlicher Sprache, so wie Jesus uns vorgelebt hat.
Wir alle kennen das Hauptgebot der Liebe und dennoch handeln wir oft anders. Darum gibt es Unfrieden und Spaltung.Wir bitten:
Selig, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott schauen.
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6. Sonntag der Osterzeit C Joh 14,23-29
Der Friede Christi und der Friede in der Welt.
Einführung
Der auferstandene Christus bringt dem Apostel den Frieden als seinen Gruß und sein Geschenk. Die Menschen, die von Christus den Frieden erhalten haben, tragen den Frieden in ihren Herzen und verbreiten ihn in der Umgebung , in der sie sich befinden. Sie werden Söhne und Töchter Gottes genannt.
Predigt
Der Friede Christi ist ein Wert, der im Herzen des Menschen liegt. Es ist der Wert, der alle anderen Werte übertrifft. Die Jünger Christi sind fest in ihrem Glauben verankert, dass er in den Händen eines liebenden Gottes ist, in der Hoffnung, dass alle Misserfolge, Unglücke und Krankheiten in Gutes verwandelt werden, und sie haben in ihrem Herzen Frieden, Freude und Sicherheit, auch wenn die Welt voller Unruhe und Nervosität ist. Zwei Extremen sollten wir uns in unserem Kampf um den Frieden ersparen. Dem Frieden rein weltlich, ohne Christus, der im Wohlstand liegt. Wie steht das im Evangelium? Mensch, du hast viel Reichtum; iss, trink, genieße das Leben. Narr, noch heute in der Nacht wirst du sterben. Und den Frieden, „Pietisten“, die in allen Kirchen sind. Sie kümmern sich nur um die Schätze der eigenen Seele und spüren keinen Zwang , den Frieden unter den Menschen zu verbreiten. Christus spricht von einem anderen Frieden , wie die Welt ihn kennt. Wie viel Unruhe gibt es in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen, in Familien und an Arbeitsplätzen? Als Ergebnis unseres Egoismus, unserer Unwissenheit und unserer Lügen. Es fehlt uns nicht, außer dem, was am wichtigsten ist. Es scheint mir, dass wenig über die Notwendigkeit, den Weltfrieden aufzubauen, geredet wird. Als gäbe es dieses Problem nicht, als wäre alles in Ordnung. Das Schicksal der Welt und in hohem Maße das Schicksal des Christentums hängen davon ab, ob die Menschen guten Willens sind und besonders die Christen sich vereinigen und das Programm des Friedens durchführen werden. Jeder Krieg beginnt mit dem Verlust des inneren Friedens. Der heilige Thomas von Aquin benötigt als Bedingungen für einen gerechten Krieg die legitime Autorität, den gerechten Grund und die ehrliche Absicht. Aber seien wir ehrlich. Wurden diese Bedingungen im Ersten und im Zweiten Weltkrieg erfüllt? Absolut nein. Die heutige Zeit mit ihren zerstörerischen Waffen führt in den Zweifel an irgendwelchen Gründen des gerechten Krieges. Papst Johannes XXIII. war ein großer Kämpfer für den Frieden. Er hat gesagt. Durch Frieden werden wir nichts verlieren, durch den Krieg können wir alles verlieren. Der verstorbene Präsident Kennedy erklärte. Entweder werden wir die Waffen vernichten oder sie werden uns vernichten. Das Konzil verlangte, dass alle Nationen unwiderruflich und bedingungslos auf das Recht auf Krieg verzichten. Leider wurde diese Forderung nicht erfüllt. Friede ist nicht nur eine Pause zwischen den Kriegen oder das Gleichgewicht zwischen den entgegenstehenden Kräften. In erster Linie ist der Friede das Werk der Gerechtigkeit. Der Papst Johannes XXIII. veröffentlichte die Enzyklika „Pacem in Terris“, ein sehr wichtiges Dokument über den Frieden zwischen den Nationen. Friede auf Erden kann nur dann geschaffen werden, wenn er durch Gott festgelegte Ordnung eingeführt wird. Es wird keinen Frieden auf der Welt geben, solange der Mensch den Frieden in seinem Herzen nicht hat. Nicht alle können an der Bildung des Weltfriedens arbeiten. Aber jeder von uns muss den Frieden in seiner Familie und an seinem Arbeitsplatz verwirklichen. Und vergessen wir nicht. Der beste Weg zur Förderung des Friedens ist die Liebe und Gerechtigkeit. Für den Frieden müssen wir fähig sein, auch Opfer zu bringen. Der Größte hat Jesus gebracht. Aber auch viele Menschen. Vielleicht haben auch Sie den zweiten Teil des Films Winnetou gesehen, in dem Winnetou auf die Ehe mit Ribana verzichtet, in die er sich verliebt hatte, um den Frieden zwischen den Indianern und den Weißen zu wahren. Und Winnetou sagt Old Shatterhand. Winnetou brachte dem Frieden Opfer, das alle Freude in seinem Herzen erloscht. In dieser Geschichte tritt auch Leutnant Meril auf. Als er sah, dass der Krieg zwischen den Indianern und den Weißen drohte, entschloss sich die Indianerin Ribabana, ihn zu heiraten. Sein Vater, Oberst Meril, sagt zu ihm. Leutnant, es ist Ihnen klar, dass Sie in diesem Fall auf eine militärische Karriere verzichten müssen. Und die Antwort: „Vater, was bedeutet meine militärische Karriere im Vergleich zum Frieden?“ Und die Belehrung aus dieser Geschichte. Wir werden keinen Frieden haben, wenn wir wegen des Friedens keine Opfer bringen.
Donnerstag der 5. Osterwoche Joh 15,9-11
Jesus, der zu seinen Aposteln sagte: „Bleibt in meiner Liebe; er sei mit euch.
Zwischen Gläubigen und Christus besteht die Verbindung, die wir Liebe nennen. So wünscht es Jesus. Wie der Vater mich geliebt hat, habe auch ich euch geliebt. Jesus wünscht sich die Liebe von uns, aber nicht die Liebe , die schnell vergessen wird, oder die nichts mit wahrer Liebe zu tun hat.
Christus, du unser Licht und unsere Hoffnung, Herr, erbarme dich unser.
Du verlangst von uns Liebe. Christus, erbarme dich unser.
Du kannst die Not und Schuld unseres Lebens heilen. Herr, erbarme dich unser.
Jesus verlangt auch von uns die Liebe, aber nicht solche Liebe, die bald vergessen wir, oder die mit wahrer Liebe nichts zu tun hat. Jesus sagt genau, was er unter dem Begriff die Liebe meint. Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben. Joh 15,10. Jesus vereinigte die Lehre von Gottes Liebe mit der Lehre von Nächsten Liebe. Jesus nicht lehrte von der Liebe, sondern er erfüllte die Liebe mit der Tat. Seine Sorge für Kranken, Krüppel, Verlassenen, aber auch für die Sündern, das ist die Liebe. Jesu Lehre sagt, dass die Liebe uns zur Vollkommenheit führt. Das Gebot der Liebe gibt uns Jesus, für unsere Bereicherung, weil, er sich wünscht, dass unsere Freude vollständig ist. Pascal schrieb, dass die Menschen niemals die Personen lieben, nur ihre Eigenschaften. Und wir wissen, dass die Eigenschaften sich schnell verlieren und ändern. Es Wort ist genug, Stolz, Beleidigung und aus Liebe wird Haas geboren. Das ist die menschliche Liebe. Jesus denkt an die andere Liebe. Gott schaut nicht auf unsere Eigenschaften. Ihm macht nichts unsere Mangel. Gott liebt uns als Personen. Er liebt uns ,so wie wir sind. Er liebt uns für uns selbst. Gottes Liebe ist die andere. Paul schildern sie mit den Worten: Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht, sie stellt sich nicht ungebärdig , sie sucht nicht das ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu. 1 Kor 13, 4-5. Solche Liebe sollen wir in unserem Leben nachahmen.
Wer betet ist nie allein. Mit Millionen Schwestern und Brüdern in allen christlichen Konfessionen sind wir vereint, wenn wir nun zum Vater rufen.
Frieden wird nicht entstehen,wenn wir nur leere Worte machen. Aber wenn wir auf das Wort Gottes vertrauen, dann kann die Rede vom Frieden sein.
Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes hat uns besucht das aufstrahlende Licht aus der Höhe.
Mittwoch der 5.Osterwoche Joh 15,1-8
Jesus, der wahre Weinstock, sei mit euch.
Das 14. Das Kapitel des Johannes-Apostel-Evangeliums ist mit der Herausforderung beendet. Steht auf , lasst uns von hier weggehen. 15. Kapitel beginnt mit der Rede vom Weinberg. Jesus spricht in dieser Sprache, dass nur der , der mit ihm verbunden bleibt, reiche Frucht bringen kann.
Jesus, du bist der Weinstock; wir sind die Rebe. Herr, erbarme dich unser.
Du willst mit uns verbunden bleiben. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns deinen Leib zur Speise gegeben. Herr, erbarme dich unser. Einige meinen, dass Jesus das Gleichnis vom Weinstock noch im Speisesaal sagte; andere denken, dass Jesus dieses Gleichnis auf dem Weg durch das Tal Cedron sagte. Wieder einmal glauben andere, dass Johannes Jesu Rede vom Weinstock in das Evangelium einlegte, erst dann, als das Evangelium schon geschrieben war. Die Worte vom Weinstock sind nicht ganz Gleichnis, aber auch nicht ganz Allegorie. Im Alten Testament, besonders bei den Propheten und in den Psalmen , ist der Weinstock das Symbol Israels. Im Evangelium nach Matthäus, Markus und Lukas verglich Jesus das Reich Gottes mit dem Weinberg, dessen Winzer selbst Gott ist. Hier identifiziert Jesus sich mit dem Weinstock. Im geistlichen Leben, oder mit anderen Worten gesagt, im Leben der Gnade , ist Jesus für seine Jünger die Quelle des Lebens und der Einheit, und das vielmehr wirklicher als der Weinstock für seine Rebe. Durch Jesus werden die Gläubigen zum Weinberg Gottes. In dieser Rede will uns Jesus sagen,wie wichtig es ist, dass wir alles in Verbindung mit ihm tun. Und verbinden wir uns mit Jesus, bleiben wir so lange, so lange wir in der heiligmachenden Gnade leben.
Im Namen Jesu Christi, der unser Mittler bei Vater ist,wagen wir zu sprechen.
Jesus hat uns in seinem Frieden zu bleiben gerufen. Um diesen Frieden bitten wir.
Selig, die dem Lamm Gottes folgen und die Verheißungen des Lebens empfangen haben.
Firmung 26. Mai 2019 Pfarre Gallspach
Treffpunkt für Firmlinge und Paten: 8,45 vor der Kirche Fotos Firmengruppen,
Diakon Christian bittet um Einweisung . Austeilen der Firmkarten durch Firmbegleiter.
9,30 Uhr Einzug zur Kirche mit der Musikkapelle Gallspach
Ablauf
Einzug in die Kirche; Atme in uns Singe Jerusalem S 12- Chor
Begrüßung – Eröffnung mit Kreuzzeichen – Herr Bischof
Begrüßung durch Firmlinge – 2 Firmlinge
Sehr geehrte Damen und Herren!
Wir Firmlinge begrüßen Sie alle ganz herzlich in unserer Pfarrkirche. und freuen uns,dass unsere Paten, Familien,Freunde und so viele aus der Pfarrgemeinde mit uns das Sakrament der Firmung feiern. Ganz besonders begrüßen wir Pfarrer Peter, Diakon Christian und vor allem unseren Firmspender, unseren Herrn Bischof Manfred Scheur. Lieber Herr Bischof! Danke, dass Sie heute zu uns nach Gallspach gekommen sind. Wir Firmlinge haben uns gut auf das heutige große Fest vorbereitet. und wir bitten um ihr Gebet für uns alle.
Einleitende Worte und Hinführung Bußgedanke – Herr Bischof
Bußtext Kyrie Chor 3 Firmlinge und Chor
Herr Jesus Christus, dein Heiliger Geist wirkt auch unter uns . Öffnen wir ihm unser Herz:
Herr Jesus Christus, du kennst uns und weißt , was wir brauchen. Herr, erbarme dich. Antwort Chor
Herr Jesus, du schenkst uns deinen schöpferischen Geist. Christus, erbarme dich unser. Antwort Chor
Herr Jesus Christus, du rufst uns, dir auf dem Weg des Friedens und der Liebe zu folgen. Herr, erbarme dich unser .Antwort Chor
Der Herr ist Feuer und Flamme; er erbarme sich unser und gäbe uns zum Leben in Fülle.Amen
Gloria: Dankt dem Herrn SJ 31 – Chor
Tagesgebet- Herr Bischof
1.Lesung vom Tag- Firmling
Zwischengesang: Die Herrlichkeit des Herrn SJ 48 Chor
2. Lesung vom Tag-Firmling
Halleluja- anstimmen
Evangelium vom Tag: Christian
Ansprache Herr Bischof
Bitte um die Firmung Pfarrer Peter
Lieber Bischof Manfred, unsere Pfarre und ich bitten Sie, unseren Firmlingen das Sakrament der Firmung zu spenden. Sie haben sich in den Firmengruppen, bei religiösen Unternehmungen und durch Ihre aktive Mitarbeit an unseren Jugendmessen im Guten vorbereitet. Ich glaube, dass sie würdig sind, das Sakrament der Firmung zu empfangen.
Alternatives Taufbekenntnis – Herr Bischof
Widersagt ihr den vielfältigen Verlockungen des Bösen in dieser Welt?
Ich widersage
Glaubt ihr, dass euer Leben kein Produkt eines kosmischen Zufalls ist, sondern von einem liebenden persönlichen Gott gewollt ist?
Ich glaube
Glaubt ihr, dass dieser Gott in Jesus Christus auf Erden sichtbar, hörbar und verstehbar geworden ist?
Ich glaube, glaubt ihr, die Liebe, die Jesus vorgelebt hat,auch in eurem Leben weiterschenken und wirken, wenn ihr euch vom Geist GOTTES leiten lässt?
Ich glaube
Glaubt Ihr,dass die Gemeinschaft der Glaubenden bei der Bewältigung Eurer Lebens Lebensprobleme eine Hilfe sein kann?
Ich glaube
Einladung zum Gebet,Stille, Gebet um Hl.Geist, Herr Bischof, Firmspendung
Diakon Christian holt die Firmlinge reihenweise nach vorne.
Lieder: erst nach dem 1.Firmling beginnen. Komm du Geist Sj 223, Oh, komm herab 227+Instrumental
Fürbitten zu den 7 Gaben mit Symbolen. Pfarrer Peter und Diakon Christian nehmen die Symbole an, und stellen sie auf den Altar. Hinführung Diakon Christian,14 Firmlinge
Fürbitten Firmlinge –, Hinführung Diakon Christian
Herr, du sendest uns, damit wir den Menschen deine frohe Botschaft weitergeben. Wir bringen mit Symbolen zu den Gäben des Heiligen Geistes unsere Bitten und Anliegen vor dich:
1.—————— ——————
Ich bringe ein Buch- es steht für die Weisheit. Bücher geben Wissen und Erfahrung weiter , sie können Orientierung und Unterstützung für uns sein.
Gott wir bitten dich um die Gabe der Weisheit in unserem Leben.Schenk uns deinen Geist, damit wir erkennen,was richtig ist und schenke uns die Kraft es auch zu tun.
Wir bitten dich erhöre uns
2.————– ————-
-Ich bringe eine Lampe- sie steht für die Erkenntnis. Sie bringt Licht in die Dunkelheit, zeigt den Weg.
Gott, wir bitten dich um die Gabe der Erkenntnis für unser Leben. Schenk uns deinen Geist,damit wir die guten Seiten im Leben und in den Mitmenschen erkennen und nicht vorschnell urteilen und verurteilen.
Wir bitten dich erhöre uns
3.—————— —————-
Ich bringe eine Lupe sie steht für Einsicht. Eine Lupe hilft klarer und deutlicher Dinge wahrzunehmen,sie schärft den Blick.
Gott, wir bitten dich um die der Einsicht.Schenk uns deinen Geist,damit wir dich in unserem Leben und hinter den Dingen des Lebens erkennen.
Wir bitten dich erhöre uns
4.—————- ————–
Ich bringe ein Hinweisschild-es steht für den Rat. Ratschläge helfen weiter, geben Orientierungshilfe.
Gott wir bitten dich um die Gaben des Rates.Schenk uns deinen Geist, damit wir Entscheidungen überlegt treffen, dass wir guten Rat auch annehmen und andere Menschen auch unterstützten können.
Wir bitten dich erhöre uns
5.—————– —————-
Ich bringe eine Hantel- sie steht für die Stärke Eine Handel schenkt Kraft und Ausdauer. Gott wir bitten dich um die Gabe der Stärke. Schenk uns deinen Geist, damit wir aus dauern und konsequent unsere Aufgaben erfüllen können und schenke uns Mut,Ja zu sagen zum christlichen Leben. Wir bitten dich erhöre uns.
6.————— ————–
Ich bringe ein Herz -es steht für Frömmigkeit.Es ist offen zum Geben und Nehmen.
Gott wir bitten dich um die Gabe der Frömmigkeit. Schenk uns deinen Geist,damit wir nicht übersehen, nach deinem Willen in unserem Leben zu fragen. Wir bitten dich erhöre uns.
7.—————— —————-
Ich bringe Eine Blume- sie steht für die Gottesfurcht. Sie ist ein kleiner Teil in der Schöpfung und vermag Freude zu bringen. Gott, wir bitten dich um die Gabe der der Gottesfurecht. Schenk uns deinen Geist,damit wdair nicht vergessen auf dich zu vertrauen, damit wir Ehrfurcht haben vor deiner Schöpfung und ihren Gaben.
Wir bitten dich erhöre uns.
Abschluss Diakon Christian:
Gott,wir bitten dich, denke auch an unsere Verstorbene. Nimm sie in dein Reich auf und schenke ihnen ewigen Frieden. Guter Gott ,du bist der Herr allen Lebens. Deine Liebe können wir in diesen 7 Gäben deines Heiligen Geistes erspüren. Dafür danken wir durch Christus unseren Herrn.Amen Gabenbereitung: Firmlinge bringen die Gaben zum Altar. Lied: Alles was ich hab SJ 5 3 Firmlinge Chor . Hochgebet – Herr Bischof
Sanctus: Heilig SJ 166
Vater Unser : gesungen
Friedensgruß
Lamm Gottes- gebetet
Kommunion Lied: Wo ich auch stehe SJ 377 instrumental Nach der Kommunion- Wünsche der Firmbegleiter 5 Firmbegleiter.
Liebe Firmlinge! Für die Zukunft möchten wir euch und gleichsam uns allen, Folgendes wünschen.
Habe Mut zu sein wie Feuer: glühend im Herzen, brennend für neuen Ideen, lodern in Flammen von Fantasie und Tatendrang.
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Habe Mut zu sein wie Wasser: Klar und tief in den Gefühlen, wild sprudeln vor Lebendigkeit . überströmend in Freundschaft und Liebe.
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Habe Mut zu sein wie Luft: Leicht und frei deine Träume zu leben , durchlässig und offen im Leben miteinander , kraftvoller Atem, der dich über deine Grenzen bringt.
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Habe Mut zu sein wie Erde: Fest und sicher für die Schritte deiner Entscheidungen und Ziele. fruchtbar für das Aufkommen neuer Hoffnung und das Aufblühen von Erfüllung und Glück.
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Habe Mut zu dir: Deine einzigartige Persönlichkeit zu zeigen, deine Schwächen einzugestehen und Hilfe anzunehmen, deine Stärken zu finden und voll Vertrauen deinen Weg zu gehen.
Liebe Firmis! Gott möge euch auf allen Wegen begleiten und beschützen.
Schlussgebet- Herr Bischof
Verlautbarungen -Thomas
Dank von den Firmlingen- 5 Firmlinge
Schlussansprache – Herr Bischof
Segen und Segen – Herr Bischof
Schlusslied und Auszug . Du bist ein Geschenk-Chor
Im Anschluss Gruppenfoto mit Herrn Bischof, Pfarrer Peter , Diakon Christian und Agape.