Archiv für den Monat: Mai 2019

Hl.Justin Mt 5,13-19

Jesus, der sagt:  „Ihr  seid  das  Licht  der Welt“, er sei mit euch. Die  Bilder, die  Jesus  im heutigen  Evangelium   verwendet   , sind  für uns    verständlich.  Wir  wissen, welche Bedeutung Salz und Licht  für unser Leben  haben. Und solche Bedeutung sollen die Christen für die Welt haben. Beide Bilder sind charakteristisch dafür, dass sie räumlich klein sind. Es ist genug , nur ein paar Salzkörnchen, und  der Geschmack  der Speisen  wird verändert. Auch die Christen sollen die Veränderung  in die Welt bringen.

Herr, Jesus, unser  Leben ist wie  eine Reise. Du bist  bei uns. Herr, erbarme dich unser. 

Oft kennen wir  den Weg. Du zeigst  ihn  uns.  Christus,  erbarme dich unser, 

 Manchmal  sehnen wir uns  nach Rast. Du schenkst  sie uns. Herr, erbarme dich unser. Heute haben wir den Großengedenktag des heiligen  Justin.  Er wurde  in der  ersten  Hälfte  des  2. Jh . dem  heutigen Nablus in  Jordanien  geboren.  Seine   Eltern, römische  Aristokraten, erzogen   ihn  im  heidnischen Glauben. Nachdem  Justinus die  Schulzeit  beendet   hatte,  begab  er  sich  auf  die Suche nach  dem  einzigen  und   wahren  Gott  und  holte   sich  zur   geistigen Fortbildung  die  besten  Lehrer seiner  Zeit in  sein Haus.  Doch  keiner  konnte ihm  eine Antwort auf  seine  Fragen geben;  jeder  versuchte, Justinus  alle möglichen Dinge zu  lehren;  nur  über den  einzigen wahren Gott konnte   ihm niemand  etwas   berichten.  Als  Justinus  eines Tages  am  Strand spazierte, traf  er dort einen Greis, der  ihn in  langen Gesprächen vom  christlichen  Glauben überzeugte.  Nach  dem  Studium  der Bibel ließ sich   Justinus  taufen  und verkündigte von da an   überall , wo er  hinkam, das Evangelium.  Am Ende  seiner  Reise kam Justinus  nach  Rom, wo er  schon  bald  zu einem  gefragten  Lehrer  wurde. Ein  großer. Ein  großer  Kreis  wissbegieriger  Römer  scharte  sich   um  den Mann   aus dem Osten. Justinus verfasste    zahlreiche  Schriften,  in  denen  er   das  Christentum  glühend verteidigte  und     mit  denen   er die   Heiden  bekehren    wollte. Sein  wichtigstes  Werk   war  seine  Schutzschrift  der  christlichen Religion.

Die zentrale Bitte  Jesu  ist  die Bitte um  das  Reich   Gottes.  So lasst  uns  beten,  wie  Jesus  mit  seinen  Jüngern  gebetet hat. 

Bevor wir  zum   Mahle,  das der  Herr uns  bereitet,   hinzutreten , wollen   wir   ihn   um den  Frieden   bitten. 

Selig, die  unverhüllt  schauen werden, was  wir in diesem Brot schon  jetzt  empfangen  dürfen.   

Freitag der 6.Osterwoche Joh 16, 20-23

Jesus, der  sagte:Euer Herz soll  sich  freuen, und  eure  Freude  soll  niemand  von  euch  nehmen. Er sei mit euch.

Gestern haben wir  an das Fest  der  Himmelfahrt  Jesu erinnert. Jesus , nach seiner  Auferstehung,  offenbart  sich seinen Aposteln 40 Tage lang und  ergänzt seine  Lehre, die er  ihnen  vor  seinen  Leiden  lehrte. Als Jesus ihnen sagte, dass er  zum Vater  gehen würde, waren. Darum  sprach  Jesus   zu ihnen  die Worte der Ermutigung   und des Trostes.

Jesus, du bist  nur für  eine kurze  Zeit  auf diese Erde gekommen. Herr, erbarme dich unser.

Du nimmst  die Liebe derer an,  die  deine  Gebote  halten. Christus, erbarme dich unser.

Du hast den Geist  gesandt, damit   wir   nicht   als  Waisen   in dieser Welt leben. Die  Traurigkeit    und  Verlassenheit  der Apostel  hielten   nur kurz an. Einmal sagte Jesus    zu den Aposteln, sie würden ihn  für  eine Weile  nicht sehen. Er dachte damit  an seinen Tod. Dann werden sie   ihn  wiedersehen und er dachte damit an  die  Zeit nach seiner Auferstehung bis  zu seiner zweiten  Ankunft. Viele versuchen  herauszufinden, wann Jesus  ein  zweites Mal  auf die Erde kommen wird. Der  Tag  seiner   Ankunft   kennt nur  der himmlische Vater. Das Problem, ob Jesus  uns für immer verlassen hat, quält uns nicht. Über  die Gegenwart  von Herrn Jesus unter uns sind  wir  durch das Lernen der Kirche überzeugt. Der Vorgang , bei  dem  die Trauer   der Apostel  schnell  zur  Freude wird , vergleicht  Jesus   mit  einer  gebenden Frau. Wenn ein Kind bereits auf der Welt ist,  vergisst  die Frau schnell den Schmerz, den  sie ertragen musste. So werden auch die Apostel die  Traurigkeit  schnell vergessen , wenn sie sich  überzeugen, dass Jesus lebt    und er mit ihnen eine Gemeinschaft bildet. Auch wir sind betrübt, wenn wir  Gottes Gegenwart  nicht spüren, wenn unsere  Gebete „trocken“ sind. In diese schwierigen Zeiten  müssen wir   Mut und Vertrauen haben. Auch wenn wir über Gottes  Gegenwart  keine Freude haben, ist er immer da. Die heilige Theresia von Lisieux hatte mehrere Wochen keine Freude an Treffen mit Jesus, weil sie sich über Jesus beklagte. Jesus sagte zu ihr: „Teresia, ich war  in deinem  Herzen,  und ich  freute  mich, dass du mich suchte.

Treu ist Gott,der uns beruft. So beten wir voll Vertrauen. Wenn wir den erkennen, der mitten unter ist,werden wir   auch erkennen, was uns   zum Frieden   dient.

Wir empfangen , was wir glauben,  und wir   glauben, was wir empfangen.

7. Sonntag C der Osterzeit Joh 17, 20-26

Jesu Gebet für die Einheit –

Einführung

Wenn jemand im Krankenhaus liegt und weiß, dass ihm niemand helfen kann und dass er sterben wird, denkt er in diesem Moment nicht an unwesentliche Dinge, sondern an das Wichtigste. Jesus befand sich in einer ähnlichen Situation. Darum denkt er an die Dinge, oder anders gesagt, er betet dafür, die ihm am wichtigsten waren.

Predigt

Was war Jesus in diesem Moment am wichtigsten, am teuersten? Wir könnten meinen, dass es seine Mutter war. Er betete für sie, damit der himmlische Vater sie in ihrer Einsamkeit stärkt. Aber schauen wir genauer hin. Jesus betete vor seinem Tod nicht für seine Mutter. Er betete: „Ich bete für die, die durch dein Wort an mich glauben, damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, damit auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.“ Aus diesem Gebet geht hervor, wie sehr Jesus an seinen Gläubigen liegt. Das hat er schon vorher gezeigt. Einmal predigte Jesus in einem Haus. Es waren sehr viele Leute da. Da sagte jemand zu Jesus: „Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden.“ Jesus sah die Menschen an, die in seiner Nähe standen, und sagte: „Meine Mutter und meine Brüder sind diejenigen, die das Wort Gottes hören und es befolgen.“
Ein anderes Mal rief eine Frau aus der Menge. „Selig ist das Leben, das dich getragen hat, und selig sind die Brüste, die du genossen hast.” Jesus antwortete: „Sicher. Aber noch seliger sind diejenigen, die das Wort Gottes hören und es halten. Wir sehen, dass Jesus für die Einheit der Gläubigen betet. Daraus folgt, dass die Einheit der Gläubigen für Jesus sehr wichtig war. Jesus nennt drei Gründe, warum die Einheit der Gläubigen so wichtig ist. Die erste Ursache ist die Einheit in Gott. In Gott gibt es zwischen den drei göttlichen Personen absolute Liebe und somit auch absolute Einheit. Und diese Einheit in Gott ist der Grund für die Einheit der Menschen. Der zweite Grund ist, dass auch sie in uns eins seien. Das heißt, Gott will, dass wir in ihm sind. Er will, dass Gottes Liebe und Einheit auch in uns strömen. Aber kann elektrische Energie durch einen unterbrochenen Draht fließen? Ebenso kann Gottes Liebe nicht fließen, wenn es unter uns keine Einheit gibt. Jede Isolation ist nicht nur ein Hindernis für elektrischen Strom, sondern auch für die Strömung Gottes Liebe in uns. Schließlich gibt es noch einen dritten, missionarischen Grund. Damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Die Liebe und die Einheit der Christen. Die Liebe und Einheit der ersten Christen haben die Heiden für das Christentum gewonnen. Wenn wir Christen die heutige Welt für Christus gewinnen wollen, müssen die Liebe und Einheit unter uns sichtbar sein. Im vierten Kapitel der Apostelgeschichte lesen wir. Die  Menge derer  aber, die gläubig  geworden, war ein Herz  und  eine Seele, und auch nicht  einer sagte, dass  etwas  von seiner  Habe sein eigen wäre., sondern sie  hatten  alles  gemeinsam
Apostelgeschichte 4,32. Sie  können jetzt denken. Gott,  wie weit  weg  sind wir von ihnen,wie weit  sind wir  von der Einheit entfernt,  die Jesus  so sehr  am Herzen liegte. Seien wir aber nicht ohne  Hoffnung. Weil wir  nicht genug Kraft  Jesus bietet uns zwei Mittel zur Einheit, wenn wir die Fähigkeit zur Einheit haben. Das erste ist das Gebet für die Einheit. Die Einheit muss uns wichtig sein. Wir beten für Gesundheit, Erfolg und Glück. Wir müssen lernen, auch für die Einheit zu beten. Das zweite Mittel ist das „Brot der Einheit”. Der heilige Paulus schreibt im ersten Brief an die Korinther (10,17): „Denn ein Brot, ein Leib sind wir, die vielen; denn wir alle nehmen teil an dem einen Brot.”   Diese beiden Mittel haben die ersten Christen wirklich vereint. Erst wenn die Heilige Kommunion für uns zur Nahrung der Liebe und Einheit wird, erreichen wir diese. Wir können nicht zufrieden sein mit einer formalen Einheit. Der bekannte Theologe fragt:  „Haben Sie jemanden zum Mittagessen eingeladen, mit dem Sie zusammen an der heiligen Kommunion waren?” Weil es eine schwere Forderung ist, fragt Evely. Haben Sie die Person begrüßt, mit der Sie in der heiligen Messe waren? Sie sagen, wir kennen uns nicht, es wäre unhöflich. Aber ist es nicht höflich, wenn sich Touristen in den Bergen begrüßen, obwohl sie sich nicht kennen? Christen, die gemeinsam die heilige Messe besucht haben, haben das Recht, sich zu begrüßen. Doch in der Messe wurde gesagt … Wir sind doch alle Brüder und Schwestern. Was für Brüder und Schwestern sind wir, wenn wir uns nicht einmal grüßen? Ist das nicht heuchlerisch? Wenn wir kein Interesse aneinander haben? Im heutigen Evangelium bittet Jesus seinen himmlischen Vater fünfmal darum, dass wir eins sind. Die Einheit war ihm sehr wichtig. Und das ist unsere Aufgabe, die sich daraus ergibt. Wir sollen die Einheit unter uns um jeden Preis unterstützen und alles vermeiden, was diese stört.

Christi Himmelfahrt Lk 24, 46-53

 Ist Jesus Christus, der  in den Himmel aufgenommen wurde und sich  zur  Rechten Gottes  gesetzt hat, sei mit euch. 

Die Himmelfahrt des Herrn ist die Vollendung seiner Auferstehung. So haben die Christen der Frühzeit Ostern und Himmelfahrt als ein einziges Fest gefeiert, obwohl uns die Schrift ausdrücklich berichtet, dass zwischen beiden Tagen ein Abstand von vierzig Tagen lag. Christi Himmelfahrt ist der Triumph des Herrn, der seine Aufgabe erfüllt hat und zum Vater zurückkehrt.

Jesus, du hast in der Himmelfahrt  dein  Werk  vollendet. Herr, erbarme dich unser.   

Du hast  uns  den Auftrag   deiner Botschaft  hinterlassen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns  den Weg  zur Herrlichkeit  des Vaters  gewiesen.  Herr, erbarme dich unser.

Und es geschah. Während er sie segnete, verließ er sie und wurde zum Himmel emporgehoben. Jesus ist der Segen der Welt. Das Lukasevangelium beginnt mit dem Priester Zacharias, der aufgrund seiner Zweifel seinen Dienst im Tempel nicht beenden konnte. Am Ende des Evangeliums steht Jesus als Hohepriester und beendet sein Opfer mit einem Segen. Sein Segen kommt in diesem Moment auf die Apostel herab und durch sie auf diese Erde. Jesus geht in den Himmel. Aber er bleibt immerzu bei den Aposteln, obwohl er unsichtbar ist. Das Ziel, das Werk Jesu, ist erfüllt. Die Tage seines irdischen Lebens sind vorbei. Es beginnt die Zeit seines unsichtbaren, aber viel mächtigeren Wirkens in der Welt, bis er in Herrlichkeit kommt. Der heilige Lukas deutet an, dass Jesus mit voller Kraft und Herrlichkeit zu seinem Vater geht. Die sichtbare Abfahrt zum Vater ist die sichtbare Vollendung seiner Auferstehung. Der verherrlichte Jesus verbindet die Erde für immer mit dem Himmel. Von nun an gilt: Ich gehe zum Vater, aber auch: Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt (Mt 28,20). Die Apostel erlebten die letzte Begegnung mit dem auferstandenen Jesus als feierliche Anbetung. Mit großer Freude kehrten sie nach Jerusalem zurück. Jesus erreichte eines: Seine Apostel jammerten nicht mehr. Jesus überzeugte sie mit seinem Wort. Ich bin bei euch alle Tage. Und sie fühlten seine Anwesenheit überall. Das Evangelium beginnt mit dem Wort der Freude. Ich verkündige euch große Freude, denn euch ist heute in der Stadt Davids ein Erretter geboren, der Christus, der Herr, ist. Und endet auch mit Freude. Dann kehrten sie in großer Freude nach Jerusalem zurück. Betrachten wir das Geheimnis der Himmelfahrt. Jesus, als Vertreter aller Menschen, hat sich in allem dem Vater unterworfen, damit er im Namen der Menschheit das anvertraute Werk erfüllt. Der Ausdruck „Jesus wurde in den Himmel aufgenommen“ bedeutet: Jesus hat als Mensch, einer von uns, einen Platz eingenommen, der ihm als Gottes Sohn gehört. Er ist nicht an unsere kleine Erde gebunden, sondern gehört zum ganzen Universum. Er hat alle Macht im Himmel und auf der Erde. Von frühester Zeit an verehrten Christen den Ort Ölberg, von dem Jesus in den Himmel aufgefahren ist. Ganz oben auf dem Ölberg befand sich eine Höhle, in der Jesus nach der Tradition öfters betete. Wir lesen im Johannesevangelium: „Jesus aber ging an den Ölberg.“ Wieder früh morgens kam er in den Tempel. Joh 8,1. Diese Höhle wurde später unter dem Namen „Eleona“ bekannt. Kaiser Konstantin der Große ließ hier einen Tempel errichten, und es geschah. Während er sie segnete, verließ er sie und wurde zum Himmel emporgehoben. Jesus ist der Segen der Welt. Das Lukasevangelium beginnt mit dem Priester Zacharias, der aufgrund seiner Zweifel seinen Dienst im Tempel nicht beenden konnte. Am Ende des Evangeliums steht Jesus als Hohepriester und beendet sein Opfer mit einem Segen. Sein Segen kommt in diesem Moment auf die Apostel herab und durch sie auf diese Erde. Jesus geht in den Himmel. Aber er bleibt die ganze Zeit bei den Aposteln, obwohl er unsichtbar ist. Das Ziel, das Werk Jesu, ist erfüllt. Die Tage seines irdischen Lebens sind vorbei. Es beginnt die Zeit seines unsichtbaren, aber viel mächtigeren Wirkens in der Welt, bis er in Herrlichkeit kommt. Der heilige Lukas deutet an, dass Jesus mit voller Kraft und Herrlichkeit zu seinem Vater geht. Die sichtbare Abfahrt zum Vater ist die sichtbare Vollendung seiner Auferstehung. Der verherrlichte Jesus verbindet die Erde für immer mit dem Himmel. Von nun an gilt: Ich gehe zum Vater, aber auch: Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt (Mt 28,20). Die Apostel erlebten die letzte Begegnung mit dem auferstandenen Jesus als feierliche Anbetung. Mit großer Freude kehrten sie nach Jerusalem zurück. Jesus erreichte eines: Seine Apostel jammerten nicht mehr. Jesus überzeugte sie mit seinem Wort. Ich bin bei euch alle Tage. Und sie fühlten seine Anwesenheit überall. Das Evangelium beginnt mit dem Wort der Freude. Ich verkündige euch große Freude, denn euch ist heute in der Stadt Davids ein Erretter geboren, der Christus, der Herr, ist. Und endet auch mit Freude. Dann kehrten sie in großer Freude nach Jerusalem zurück. Betrachten wir das Geheimnis der Himmelfahrt. Jesus, als Vertreter aller Menschen, hat sich in allem dem Vater unterworfen, damit er im Namen der Menschheit das anvertraute Werk erfüllt. Der Ausdruck „Jesus wurde in den Himmel aufgenommen“ bedeutet: Jesus hat als Mensch, einer von uns, einen Platz eingenommen, der ihm als Gottes Sohn gehört. Er ist nicht an unsere kleine Erde gebunden, sondern gehört zum ganzen Universum. Er hat alle Macht im Himmel und auf der Erde. Von frühester Zeit an verehrten Christen den Ort Ölberg, von dem Jesus in den Himmel aufgefahren ist. Ganz oben auf dem Ölberg befand sich eine Höhle, in der Jesus nach der Tradition öfters betete. Wir lesen im Johannesevangelium: „Jesus aber ging an den Ölberg.“ Frühmorgens kam er aber wiederum in den Tempel. Joh 8,1. Diese Höhle wurde später unter dem Namen „Eleona“ bekannt. Kaiser Konstantin der Große ließ hier einen Tempel bauen, und ihn besuchten die Pilger aus der ganzen Welt. 624 zerstörten die Perser dieses seltene Baudenkmal. 1868 bauten hier französische Karmelitinnen das Kloster mit der Kirche. An den Wänden dieses Klosters ist das Gebet „Vaterunser“ in fünfzig Sprachen der Welt geschrieben. Jedes Jahr an Christi Himmelfahrt wird hier die feierliche heilige Messe gefeiert. Diese heilige Messe ist nicht nur ein Andenken und eine Erinnerung, sondern sie ist die wirkliche Gegenwart des auferstandenen Herrn, der sagte: „Ich bin bei euch, bei allen Tagen bis an das Ende der Welt.n besuchten die Pilger aus der ganzen Welt. 624 zerstörten die Perser dieses seltene Baudenkmal. 1868 bauten hier französische Karmelitinnen das Kloster mit der Kirche. An den Wänden dieses Klosters ist das Gebet „Vaterunser“ in fünfzig Sprachen der Welt geschrieben. Jedes Jahr an Christi Himmelfahrt wird hier die feierliche heilige Messe gefeiert. Diese heilige Messe ist nicht nur ein Andenken und eine Erinnerung, sondern sie ist die wirkliche Gegenwart des auferstandenen Herrn, der sagte: Ich bin bei euch, bei allen Tagen bis an das Ende der Welt.

Herr Jesus Christus, du  bist  zum  Vater  gegangen, den  du uns  durch dein  Wort und  dein  Leben offenbart  hast, Mit  deinen  Worten  beten wir…

Frieden  wird nicht entstehen,  wenn wir  nur  leere Worte machen.  Aber wenn wir  auf  das Wort  Christi  vertrauen, dann  kann die Rede  vom Frieden sein. 

Ich bin mit euch  alle Tage bis  zum Ende  der Welt.

Mittwoch der 6.Osterwoche Joh 16, 12-15

Jesus, der sagt:  Noch vieles habe ich euch  zu sagen,aber  ihr könnt  es jetzt nicht tragen, er sei mit euch.

Zu dieser Zeit sinken  viele Lehrer in den Sinn, es gibt  so viel, was  sie ihren  Schülern noch  beibringen  wollen, aber  in die  Sommerferien  bleibt schon  wenig Zeit. Es bleibt zu hoffen, dass die  Schüller  auf dem  bauen werden, was ihnen bereits beigebracht haben. Jesus,  der  größte Lehrer, fühlte   wahrscheinlich dasselbe.

Jesus, du bist   vom Vater zu  neuem Leben  auferweckt worden. Herr, erbarme dich unser.

Du hast den  Menschen das Reich Gottes   verkünden. Christus, erbarme dicUnh unser.

Du hast deinen Jüngern den Beistand des Heiligen Geistes versprochen. Herr, erbarme dich unser.

Als Jesus  zum Vater ging , wollte er  seine  Apostel  versichern, dass er sie  weiterhin  führen wird und das durch den Heiligen Geist. Der Heilige  Geist war der Tröster, der die Apostel die Wahrheit lehrte. Er war eigentlich die Erfüllung die Worte von Jesu :Und   sie werden alle von Gott    gelehrt sein. Joh 6,45. Sie  sollten  nichts  Neues lernen, eher das was sie schon kannten, auf  eine  neue Art und Weise. So wie Jesus  den Heiligen Geist zu  seinen  Jünger  sandte, so sandte  er  ihn auch zu uns. Wir haben  den Heiligen Geist  bei der Taufe, bei  der  Firmung  empfangen. Wir empfingen  das Denken Jesu. Und  der Heilige  Geist  verändert  nicht nur unser Gemüt,Sinn, sondern auch unser Herz. Der Heilige Geist führt uns  zum Interesse  an   geistigen  Dingen, zum Vertiefen unseres Glaubens. Aber vor allem führt uns zu Taten der Liebe. Es  ist notwendig, dass wir  für die Eingebungen des Heiligen Geistes  empfänglich sind, damit das Gottes Leben, mit der Hilfe des Heiligen Geistes in uns wächst.

Gott, wir  dürfen dich Vater  nennen, weil  du uns  liebst.  Mit den Worten deines Sohnes bitten  wir dich und  sprechen  in  der Gemeinschaft  der  ganzen  Kirche.

Herr Jesus Christus, du  hast  uns vorgelebt,  wie Frieden  werden kann  und  der Weg der Liebe  zu gehen ist.   Deshalb bitten  wir dich. 

Wenn  der Geist der  Wahrheit kommt, wird  er euch  in die  volle  Wahrheit  einführen, Halleluja.

Bittage 2019 Joh 16, 5-11

Jesus, der sagt:Jetzt, aber gehe ich hin  zu den, der mich  gesandt  hat,er sei mit euch.

Heute bitten wir um den Segen der Ernte auf unseren  Feldern, Wiesen, Weinbergen. Jedes Jahr gibt es  eine große  Veränderung in der Natur. Zu Weihnachten vertieft sich  die Natur in den  Winterschlaf. Auf den Wiesen  ist keine Blume, keine Blätter  auf den Bäumen. Und mal sehen wie die Natur  Ende  Mai  ist.

Jesus du hast den Gewalten der Natur  geboten. Herr, erbarme dich unser. 

Du hast den Hungernden  Brot  gegeben. Christus, erbarme dich unser. 

Du hast  uns  auf die Liebe und Macht  des Vaters verwiesen. Herr, erbarme dich unser.

Jedes Jahr sehen wir, wie unglaublich  die Kraft  des Lebens ist. Grüne Triebe oder schöne  blühende  Bäume, das alles sind  Zeichen einer  zukünftigen Ernte. Im Psalm 85,13 lesen wir. Auch  spendet   der Herr dann Segen und   unser Land   gibt  seinen  Ertrag. Manchmal sieht man jedoch, wie zerbrechlich  das Leben ist. Es kommt ein starker Sturm, Gletscher, und das Ergebnis: zerbrochene  Bäume, Die zukunftige vielversprechende  Ernte  ist  vernichtet. oder  wie  mit  der  empfinlichen Vegetation  Mai  Bodenfröste gespielt haben. Vor  allem den Menschen, die  in  Städten leben, droht die Gefahr, den Kontakt  mit Gottes Natur zu verlieren, Wenn wir  ins Supermarkt kommen, interessieren  wir uns  für den Preis  und die Qualität  der Lebensmittel die in den Regalen sind. Wir wählen  das besten ohne Achtung  gegen Gottes Gaben. Viele Menschen  sind Gott überhaupt nicht dankbar  für Gaben  der Natur. Es ist  ein irritierender  Anblick wenn jemand  Brot oder Brötchen tritt. Fällt uns ein,? wie  viele menschliche  Anstrengung   hinter  all dem steckt, vorbereiten das, was dem Menschen zum Gericht dient.Diejenigen, die in Feldern oder Gärten  arbeiten, wissen auch das: Ohne Gottes Segen,sind vergebens unsere menschlichen Mühen.

Im Namen  Jesu Christi  unseres  Erlösers , der unsere  Herzen  durchschaut  dürfen wir   zum Vater  beten. 

Der Herr bewahren uns   vor dem  Bösen  und schenke uns  seinen Frieden, Deshalb bitten wir.

Selig,  die mit dem Herrn, von  neuem von  der  Frucht  des  Weinstocks   trinken  im Reich  Gottes.

 

 

Die Firmung

Welche ist die Hauptwirkung  der Hl.? Firmung?  Wir  werden  gestärkt, damit  wir  unseren Glauben standhaft bekennen und  nach demselben leben. Sind  wir  also, wenn  wir  gefirmt sind  , schon standhaft  im Glauben?  Nein, der  Heilige Geist  gibt uns nur seine Gnade, seine Hilfe zur Standhaftigkeit. Wir müssen uns   aber auch  selbst  bemühen, dass  wir  wirklich  standhaft  bleiben.  Ich will  heute    einige Gründen   zeigen, warum  wir  den Glauben  standhaft  bekennen sollen. Wir wissen , dass unser  Glaube  viele Feinde hat. Die Glaubensfeinde   sind oft  sehr  keck und tun, als  wäre man  heutzutage   bereits über den Glauben  hinaus und   der  Glaube    schon  abgetan. Manche  Gläubige  lassen  sich  durch solche   Reden  einschüchtern   und schämen sich  beinahe, dass sie  einen so  altväterischen Glauben haben und  trauen sich  gar  nicht  mehr  recht sagen, dass sie  gläubige Menschen sind. Aber durch die Keckheit   der Feinde  muss man  sich  nicht  einschüchtern lassen. Gehen  wir  der Sache  vielmehr  auf den Grund   und fragen, ob die  Feinde   wirklich   Ursache  haben, unseren  Glauben  gering zu schätzen.  und  ob wir  uns  unseres  Glaubens  wirklich   zu  schämen  haben.  Wann  müssten wir  uns  unseres  Glaubens  schämen?   Wenn es schlecht  wäre.  Schlecht  wäre  er aber, wenn er  nicht wahr wäre. Nun ist unser  Glaube  wahr.  Behaupten   wir  das nur, oder haben wir dafür   auch Beweise? Ja, wir  haben die Gründe, die sichersten  Beweise. Von wem stammt  unser Glaube?  Von Jesus Christus . Welche Beweise haben wir dafür, dass  Jesus   Christus     die Wahrheit gelehrt hat? Die Erfüllung der  alttestamentlichen   Weissagungen  und  Vorbilder, wodurch sich  zeigt,  dass  er  der  von Gott gesendete   Messias   ist. Sein   heiliges Leben, seine Wunder, besonders  seine  Auferstehung. Wir sollem uns  vor  den Glaubensfeinden   nicht fürchten. Welche  Männer   hat der Heilige Geist zuerst  gestärkt, damit  sie  für  Jesus  streiten, ihren  Glauben immer  standhaft bekennen und sich  nicht fürchten? Die Apostel. Als  die Apostel   den  Heiligen Geist  empfangen  hatten, haben  sie  ihn  auch  anderen  mitgeteilt. In  der Heiligen Schrift  steht, dass der Diakon  Philipus   in die  Stadt   Samaria   kam  und dort von Jesus  predigte.  Gott  wirkte  durch  Philippus   große Wunder. Viele  Einwohner   der Stadt   ließen sich taufen.   Als  das die Apostel   in Jerusalem hörten   sandten  sie  den Petrus  und den  Johannes  nach Samaria. Petrus und Johannes beteten   nun in Samaria für die  Christen, dass  sie  auch den Heiligen Geist  empfangen  möchten. Dann   legten sie ihnen  die Hände   aufs Haupt, und  die Christen   empfingen   nun  wirklich    den Heiligen Geist.   Wie  konnte  dieses Gebet und  die  Handauflegung  eine solche   Kraft   haben, dass dadurch  der  Heilige  Geist  herabkam? Diese  Kraft hat  dem Gebet und  der  Handauflegung des  Herrn Jesus gegeben. Er hat  den Aposteln  die Gewalt verliehen, dass sie durch  Gebet und  Handauflegung den  Heiligen  Geist  mitteilen konnten, und  er hat ihnen  gesagt, sie sollten  diese  Gewalt auch   ihren Nachfolgern übergeben.   Wer   sind ihre   Nachfolger? Die  Bischöfe. Wer  kann also heute den Heiligen Geist   mitteilen? Was müssen   die Bischöfe   dabei tun?  Sie  müssen  für   die Christen beten    und ihnen  die  Hände auflegen.   Sie  müssen  sie  auch  mit  heiligen Öl salben. Dieses  Öl heißt  Chrisam.   Das Chrisam ist aus  Balsam und Olivenöl  bereitet. Der Balsam ist  eine  dicke, wohlriechende   Flüssigkeit, die  aus   dem  Balsambaum fließt und  zur  Heilung von Wunden  gebraucht wird. Das  Olivenöl  wird aus den  Früchten   des  Ölbaums  gepresst. Es  wurde ehemals  dazu  gebraucht, um den  Körper geschmeidig und  kampftüchtig    zu machen. Es  bedeutet also, dass der  Firmling    zum  Kampfe für   Jesus  Christus   gestärkt  wird. Der  wohlriechende Balsam   bedeutet,  dass der   Gefirmte   durch  seine  Tugenden eine  Art  Wohlgeruch verbreiten soll, Herr. Das Chrisam   wird  am Gründonnerstag   vom  Bischof  feierlich   geweiht.   Mit diesem   Chrisam salbt  der  Bischof   den Christen  , dem  er  den  Heiligen   Geist   mitteilen   will, auf  der Stirn und er spricht. Sei  besiegelt   durch  die Gabe   Gottes  , den Heiligen   Geist. Sobald  der Bischof das getan hat, kommt der Heilige Geist in  die Seele des  Christen  herab   und   stärkt  ihn  für   sein  ganzes  Leben.  Diese  Stärkung  durch  den  Heiligen Geist   nennt  man  mit  einem lateinischen   Wort  Firmung. Wissen  wir, was bei  der Firmung  geschieht?  Wir  werden  vom  Heiligen  Geist  gestärkt. Hat jeder Christ  diese Stärkung   notwendig? Ja, wir  brauchen   diese Stärkung,  wenn  einer  nachlässig  ist  und sich  nicht  bemüht , die  Firmung  zu  empfangen, was  dem  leicht  geschehen kann. Er  kann leicht  untreu   werden  und die  ewige  Seligkeit  verlieren.

Montag der 6.Osterwoche Joh 15, 26- 16,4

Jesus, der sagte, dass er den Geist  der  Wahrheit senden werde, sei mit euch.

Jesu  Werk  wurde durch seine Abfahrt aus dieser Welt  nicht beendet. Der Heilige Geist wird in seinem Werk fortsetzen. Wenn Jesus vom Heiligen Geist sprach, wussten die Apostel nicht, wie  der Heilige Geist wirken  wollte.Aber dann hatte jeder von ihnen  eine persönliche Erfahrung mit dem Heiligen Geist.

Du hast  den Aposteln das Kommen  des Heiligen Geistes versprochen. Herr, erbarme dich unser.

Du kamst  aus der ewigen  Liebe des  Vaters. Christus, erbarme  dich  unser.

Du willst, dass wir  in  deiner  Liebe  bleiben. Herr, erbarme dich unser.

 Der Heilige Geist  ist wahrer Gott als der  Vater und der  Sohn. Im Alten  Testament  hat man   davon  nicht  gewusst. Wir aber  wissen   aus   dem  großen   Pfingstwunder  und  aus  den Worten Christi. Ja, Jesus  hat uns  sogar ein wenig   hineinschauen lassen   in das   gehemmte Leben  des  heiligen Gottes. Wir wissen, dass der Heilige Geist  ewig  vom Vater   und vom  Sohne  ausgeht .  Verstehen   können wir  das freilich nicht. Aber  wir  wollen es glauben und Jesus dankbar sein. Wir sollen nicht nur an den Heiligen Geist glauben, sondern ihn auch verehren  und  anbeten. Nur wer den Heiligen Geist kennt, kann ihn lieben und verehren. Der  Heilige Geist   ist besonders  in der katholischen Kirche anwesend. Der Geist  Gottes  gibt  also Zeugnis  von Jesus, und  ein Jeder , in dem   Gottes Geist wohnt, gibt  gleichfalls  Zeugnis  von  Jesus. Aber jetzt entsteht    eine neue Frage: Wie   müssen wir  Zeugnis für Jesus geben?  Wir müssen  ein Zeugnis für Jesus und seine Lehre  geben wie die Apostel. Die  Apostel  gaben Zeugnis    für Jesus ,  dadurch,  dass sie  mit einer    unerschütterlichen   Treue, mit  der  zärtlichsten     Liebe    an Jesu und   seinen  heiligen  Worten     hingen;  bei   ihm fanden  sie  nur Worte  des   ewigen   Lebens.

In Jesus  Christus  ist alles erfüllt  , was  verheißen war. Im Vertrauen   auf    sein Wort  dürfen wir  zum Vater beten.

Der  Herr bewahre  uns   vor  dem  Bösen und schenke   uns  seinen    Frieden   in Fülle. Wir bitten.

Selig,  die  aus  dem Wort  Gottes   leben und in  die Herrlichkeit  des Vaters aufgenommen werden.

Hl. Beda der Ehrwürdige Mt 7,21-29

Jesus Christus, der sagt:Nicht jeder , der zu mir sagt. Herr,Herr wird in das Reich der  eingehen, er sei mit euch.

Heute haben wir den Gedenktag des heiligen Beda, des Ehrwürdigen. Die Nachwelt  gab  dem Priester , Benediktinermönch , Beda den  Beinamen   „Venerabilis“,  der Ehrwürdige. Beda gilt als einer  der  größten Gelehrten seines  Jahrhunderts und war der erste wissenschaftliche Theologe  des Mittelalters überhaupt.

Jesus, du bist  unser Meister  und  Lehrer. Herr, erbarme dich unser.

Du  bist  uns auf dem Weg des  Gehorsams vorausgegangen. Christus, erbarme dich  unser. 

Du hast alles  nach dem Willen des Vaters getan. Herr, erbarme dich unser. 

Geboren wurde Beda um  672 in Nordengland, unweit des schottischen Hochlands. Nach  dreijähriger Ausbildung  im Kloster Wearmouth kam der Siebenjährige  in die  Benediktinerabtei  Jarrow   in der  Nähe  des  nordenglischen Ortes  Sunderland, wo er bis zu seinem  Tod am 26. Mai  735 über  ein  halbes  Jahrhundert  blieb. Im Alter  von 19  Jahren empfing Beda  die Diakonweihe, mit 30 Jahren  die Priesterweihe. Der Name  Bedas überwand  bald  alle Grenzen.  Der Priester  wurde  zu  einem  der bedeutendsten  Lehrer; die  Jugend  strömte aus  den höchsten   Kreisen  in seine   Studienzimmer nach Jarrow. Alle  großen  Persönlichkeiten   seiner Zeit, Kirchenfürsten ebenso wie weltliche Herrscher  und Wissenschaftler , standen mit ihm im Gedankenaustausch. Am Vorabend  des  Himmelfahrtstages 735  spürte  Beda, dass  seine letzte    Stunde  nahte.  Ausgezehrt   und erschöpft  von den  Jahrzehnten  höchster   Geistestätigkeit, legte er sich nieder, rief noch  einmal  seine Mitbrüder zu sich,  beschenkte sie  und bat sie,  für  ihn  zu beten. Mit den Worten.  Es ist vollbracht, verschied,  mit  einem  friedlichen  Lächeln  auf den Lippen.

Gemeinsam stehen wir  an diesem Altar und  haben Christus, den  Herrn , in unserer Mitte.  Zu  ihm  lasst uns  beten, wie er uns   zu beten  gelehrt hat.

  Jesus ist das Licht zur Erleuchtung  der Welt. Er bringt uns seinen Frieden.Um diesen Frieden bitten wir.

Jesus Christus ist  derselbe  gestern  und heute und in  Ewigkeit.

Freitag der 5. Osterwoche, 15, 12-17

Jesus Christus, der sagte: „Ihr seid   meine  Freunde,wenn ihr  tut, was ich euch gebiete,er sei mit euch.

Der  Mensch hat  heute die Möglichkeit, viele Reden zu hören. Im Radio, im Fernsehen, im Handy. Oft ist diese Rede nicht wahr. Diese Rede dient dazu, dass der Mensch etwas gewinnt und Karriere macht. Oft hören wir auch von der Liebe. Aber oft wird mit dem Wort Liebe bezeichnet, was  mit der wahren Liebe nichts zu haben.

  Jesus, du  bist  zu uns gekommen,  weil du  uns liebst.  Herr, erbarme dich unser.

Du  lädst  uns ein, weil  du uns liebst. Christus , erbarme dich unser. 

Du  deckst  uns den  Tisch, weil  du uns  liebst. Herr, erbarme dich unser.  Das  Hauptthema   der heutigen liturgischen Lesungen ist das  Wort „Liebe“. Es geht hauptsächlich  um die Liebe zu anderen Menschen. Jesus sagt klar : Dies ist  mein Gebot, dass ihr einander liebt. Jesu Aufforderung zur tatkräftigen Liebe hat ihre Begründung. Diese Worte sagte  Jesus  kurz vor der Abfahrt aus dieser Welt. Jesus wünscht sich, dass wir einander lieben. Aber wie? Auf diese Frage antwortet  selbst Jesus. Wie ich euch  geliebt habe. Mit dem Gebot der Liebe  begegnen wir uns  schon im Alten Testament. Dieses Gebot hatte jedoch einen anderen Inhalt. Es bezog sich nur auf die Blutverwandten, also auf die Angehörigen des eigenen Volkes. Dieses Gebot bezog sich nicht auf die Fremden.Das Neue Testament drückt bereits die neue Auffassung aus, dass wir  alle Menschen  aller Nationen lieben sollen, sogar bezog es sich auf  die Liebe  zu den Feinden.

Lass uns  beten  in Gottes  menschlicher  Sprache, so wie  Jesus  uns   vorgelebt  hat.

Wir  alle kennen  das Hauptgebot der Liebe und   dennoch  handeln  wir  oft anders. Darum  gibt es   Unfrieden   und Spaltung.Wir bitten:

Selig, die  ein  reines  Herz  haben, denn  sie werden  Gott schauen.

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6. Sonntag der Osterzeit C Joh 14,23-29

 

Der Friede Christi und der Friede in der Welt. 

Einführung

Der auferstandene Christus bringt dem Apostel den Frieden als seinen Gruß und sein Geschenk. Die Menschen, die von Christus den Frieden erhalten haben, tragen den  Frieden  in ihren Herzen  und verbreiten ihn  in der Umgebung , in der  sie sich befinden. Sie  werden Söhne  und Töchter  Gottes genannt. 

Predigt

Der Friede  Christi  ist  ein  Wert, der im Herzen des  Menschen liegt. Es ist der Wert,  der  alle  anderen  Werte  übertrifft. Die Jünger Christi  sind fest  in ihrem Glauben  verankert, dass  er in den Händen  eines  liebenden  Gottes ist, in der Hoffnung, dass alle Misserfolge, Unglücke und Krankheiten in Gutes  verwandelt werden, und sie haben in ihrem Herzen  Frieden, Freude und Sicherheit, auch  wenn die Welt voller Unruhe  und Nervosität ist. Zwei Extremen sollten wir  uns in unserem Kampf  um den  Frieden  ersparen. Dem Frieden  rein weltlich, ohne Christus,  der im Wohlstand liegt.  Wie steht das im Evangelium? Mensch, du hast viel Reichtum; iss, trink, genieße das Leben. Narr, noch heute in der Nacht  wirst du sterben. Und den Frieden, „Pietisten“, die in allen Kirchen sind. Sie kümmern sich  nur  um die Schätze der  eigenen Seele und spüren  keinen Zwang , den Frieden  unter  den Menschen  zu verbreiten. Christus spricht von einem anderen Frieden , wie die Welt ihn kennt. Wie viel Unruhe gibt es in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen, in Familien und an Arbeitsplätzen? Als Ergebnis unseres Egoismus, unserer Unwissenheit und unserer Lügen. Es fehlt uns nicht, außer  dem, was am wichtigsten ist. Es scheint mir, dass wenig  über die Notwendigkeit, den Weltfrieden aufzubauen, geredet wird. Als gäbe  es dieses Problem  nicht, als wäre  alles  in Ordnung. Das Schicksal der Welt und   in hohem Maße   das  Schicksal  des Christentums   hängen davon ab, ob   die Menschen  guten Willens  sind und besonders  die  Christen sich vereinigen und das Programm  des Friedens  durchführen werden. Jeder Krieg  beginnt  mit dem Verlust  des inneren Friedens. Der heilige Thomas von Aquin  benötigt  als  Bedingungen  für  einen  gerechten Krieg  die legitime  Autorität, den gerechten Grund und  die ehrliche Absicht. Aber seien wir ehrlich. Wurden diese Bedingungen im Ersten und im Zweiten Weltkrieg erfüllt?  Absolut nein. Die heutige Zeit mit  ihren zerstörerischen   Waffen führt in  den Zweifel an irgendwelchen Gründen  des gerechten Krieges. Papst Johannes XXIII. war ein großer Kämpfer für den Frieden. Er hat gesagt. Durch  Frieden werden wir nichts  verlieren, durch den Krieg  können wir alles verlieren. Der verstorbene Präsident Kennedy  erklärte. Entweder werden wir die Waffen vernichten oder sie werden uns vernichten.  Das Konzil verlangte, dass alle Nationen unwiderruflich   und bedingungslos auf das Recht auf Krieg verzichten. Leider wurde diese Forderung  nicht erfüllt. Friede ist nicht nur eine Pause zwischen den Kriegen oder das Gleichgewicht   zwischen den entgegenstehenden Kräften. In erster Linie  ist der Friede  das Werk  der Gerechtigkeit. Der Papst Johannes XXIII. veröffentlichte  die Enzyklika  „Pacem in Terris“, ein sehr  wichtiges  Dokument   über   den Frieden  zwischen  den Nationen. Friede auf Erden  kann nur   dann  geschaffen werden, wenn er durch Gott festgelegte Ordnung  eingeführt wird. Es wird  keinen Frieden  auf der Welt geben, solange der Mensch den Frieden in seinem Herzen nicht hat. Nicht alle können an der Bildung  des  Weltfriedens  arbeiten. Aber jeder von uns muss den Frieden in seiner Familie und an seinem Arbeitsplatz verwirklichen. Und vergessen wir nicht. Der beste  Weg  zur  Förderung   des Friedens ist  die Liebe und  Gerechtigkeit. Für den Frieden müssen wir fähig sein, auch Opfer zu bringen. Der  Größte hat Jesus gebracht. Aber auch viele Menschen. Vielleicht haben auch Sie  den zweiten Teil des Films Winnetou gesehen, in dem Winnetou  auf  die Ehe mit Ribana  verzichtet, in die  er sich verliebt hatte, um den Frieden zwischen den Indianern und  den Weißen zu wahren. Und Winnetou  sagt Old Shatterhand. Winnetou brachte dem Frieden  Opfer, das alle Freude  in seinem Herzen  erloscht.   In dieser Geschichte tritt auch Leutnant Meril auf. Als er sah, dass der Krieg zwischen den Indianern und den Weißen drohte, entschloss sich die Indianerin Ribabana, ihn zu heiraten. Sein Vater, Oberst Meril, sagt zu ihm. Leutnant, es ist Ihnen  klar, dass Sie in diesem Fall auf eine militärische Karriere verzichten müssen. Und die Antwort: „Vater, was bedeutet meine militärische  Karriere im Vergleich zum Frieden?“ Und die Belehrung aus dieser Geschichte. Wir werden keinen Frieden haben, wenn wir wegen des Friedens keine Opfer bringen.

Donnerstag der 5. Osterwoche Joh 15,9-11

Jesus, der zu seinen Aposteln sagte: „Bleibt in meiner Liebe; er sei mit euch.

Zwischen Gläubigen und Christus besteht die Verbindung, die wir Liebe nennen. So wünscht es Jesus. Wie der Vater  mich geliebt hat, habe auch  ich  euch  geliebt. Jesus wünscht sich die Liebe von uns, aber nicht die Liebe , die schnell vergessen wird, oder  die nichts  mit wahrer  Liebe zu tun hat.

Christus, du unser Licht und unsere Hoffnung, Herr, erbarme dich unser.

Du verlangst von uns Liebe. Christus, erbarme dich unser.

Du kannst  die Not  und Schuld   unseres Lebens  heilen. Herr, erbarme dich unser.

Jesus verlangt auch von uns die Liebe, aber nicht solche Liebe, die bald vergessen wir, oder die mit wahrer Liebe nichts zu tun hat. Jesus sagt genau, was er unter dem Begriff die Liebe meint. Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben. Joh 15,10. Jesus vereinigte die Lehre von Gottes Liebe mit der  Lehre von  Nächsten Liebe. Jesus nicht lehrte von der Liebe, sondern er erfüllte die Liebe mit der Tat. Seine Sorge für Kranken, Krüppel, Verlassenen, aber auch für die Sündern, das ist die Liebe. Jesu Lehre sagt, dass die Liebe uns zur Vollkommenheit führt. Das Gebot der Liebe  gibt uns Jesus, für unsere Bereicherung, weil, er sich wünscht, dass unsere Freude  vollständig ist. Pascal schrieb, dass die Menschen niemals die Personen lieben, nur ihre Eigenschaften. Und wir wissen, dass die Eigenschaften sich schnell verlieren und ändern. Es Wort ist genug, Stolz, Beleidigung  und aus Liebe wird Haas geboren. Das ist die menschliche Liebe. Jesus denkt an die andere Liebe. Gott  schaut  nicht auf  unsere  Eigenschaften. Ihm macht nichts unsere Mangel. Gott liebt uns als Personen.  Er liebt uns ,so wie  wir sind. Er liebt uns für uns selbst. Gottes Liebe ist die andere. Paul schildern sie mit den Worten: Die  Liebe  ist langmütig und freundlich, die  Liebe  eifert  nicht, die  Liebe  treibt  nicht  Mutwillen, sie  bläht sich nicht, sie  stellt  sich  nicht  ungebärdig , sie  sucht  nicht das ihre, sie lässt  sich nicht erbittern,  sie rechnet  das Böse  nicht zu. 1 Kor 13, 4-5. Solche Liebe sollen wir in unserem Leben nachahmen.

Wer betet ist nie  allein. Mit Millionen  Schwestern   und  Brüdern in  allen christlichen  Konfessionen  sind wir  vereint, wenn wir  nun  zum Vater  rufen. 

 Frieden  wird nicht  entstehen,wenn wir  nur  leere  Worte  machen. Aber wenn  wir  auf   das Wort Gottes  vertrauen, dann kann  die Rede  vom Frieden sein. 

Durch die barmherzige  Liebe  unseres  Gottes  hat uns  besucht das aufstrahlende  Licht  aus der Höhe.

Mittwoch der 5.Osterwoche Joh 15,1-8

Jesus, der wahre Weinstock, sei mit euch.

Das 14. Das Kapitel  des Johannes-Apostel-Evangeliums ist mit der Herausforderung  beendet. Steht auf , lasst uns  von hier  weggehen. 15. Kapitel  beginnt  mit der Rede  vom Weinberg. Jesus spricht  in dieser Sprache, dass nur der , der mit ihm verbunden bleibt, reiche Frucht bringen kann.

Jesus, du bist der Weinstock; wir sind die Rebe. Herr, erbarme dich  unser.

Du willst mit uns verbunden bleiben. Christus, erbarme dich unser.

Du hast  uns  deinen  Leib   zur Speise  gegeben. Herr, erbarme dich unser. Einige  meinen, dass Jesus das Gleichnis  vom Weinstock noch im Speisesaal sagte; andere denken, dass Jesus dieses Gleichnis auf dem Weg durch das Tal Cedron sagte. Wieder  einmal  glauben  andere, dass Johannes Jesu Rede vom Weinstock in das Evangelium einlegte, erst dann, als das Evangelium schon geschrieben war.  Die Worte vom Weinstock sind  nicht ganz Gleichnis, aber auch  nicht ganz Allegorie. Im Alten Testament, besonders  bei den Propheten und in den Psalmen , ist der Weinstock  das Symbol  Israels. Im Evangelium nach Matthäus, Markus  und Lukas verglich Jesus das Reich  Gottes  mit dem Weinberg, dessen Winzer selbst Gott ist. Hier  identifiziert Jesus   sich mit dem Weinstock. Im geistlichen Leben, oder mit anderen Worten gesagt, im Leben der Gnade , ist Jesus  für seine Jünger  die Quelle des  Lebens und  der Einheit, und das vielmehr wirklicher als  der Weinstock  für seine Rebe. Durch  Jesus werden  die Gläubigen  zum Weinberg Gottes. In dieser Rede will  uns Jesus sagen,wie wichtig es ist, dass wir  alles in Verbindung mit ihm tun. Und verbinden wir uns mit Jesus, bleiben wir so lange, so lange  wir  in  der heiligmachenden Gnade leben.

Im Namen  Jesu Christi, der  unser  Mittler  bei Vater ist,wagen wir zu sprechen.

Jesus hat uns in seinem Frieden zu  bleiben gerufen. Um diesen Frieden bitten wir.

Selig, die dem Lamm Gottes folgen und die Verheißungen des Lebens  empfangen  haben.

Firmung 26. Mai 2019 Pfarre Gallspach

Treffpunkt  für  Firmlinge  und Paten: 8,45  vor der Kirche Fotos Firmengruppen,

Diakon Christian bittet um Einweisung  . Austeilen der  Firmkarten durch  Firmbegleiter.

9,30 Uhr Einzug  zur Kirche mit  der Musikkapelle  Gallspach

Ablauf 

 Einzug  in die Kirche; Atme in uns  Singe Jerusalem S 12- Chor

Begrüßung – Eröffnung  mit  Kreuzzeichen – Herr Bischof

Begrüßung  durch Firmlinge – 2 Firmlinge

Sehr geehrte Damen und  Herren! 

Wir Firmlinge begrüßen Sie alle  ganz herzlich in  unserer  Pfarrkirche. und freuen uns,dass unsere Paten, Familien,Freunde und so  viele  aus der   Pfarrgemeinde  mit uns  das Sakrament  der Firmung  feiern.  Ganz besonders  begrüßen wir  Pfarrer Peter, Diakon Christian und vor allem unseren  Firmspender, unseren  Herrn Bischof   Manfred  Scheur. Lieber Herr Bischof! Danke, dass Sie  heute  zu uns nach Gallspach  gekommen sind.  Wir  Firmlinge  haben uns  gut  auf das  heutige   große  Fest  vorbereitet. und wir   bitten  um ihr  Gebet  für uns alle.

Einleitende  Worte und Hinführung  Bußgedanke – Herr Bischof

Bußtext Kyrie  Chor  3 Firmlinge  und  Chor 

Herr Jesus Christus, dein Heiliger  Geist  wirkt   auch unter uns . Öffnen  wir  ihm unser Herz: 

Herr Jesus Christus, du kennst uns   und weißt , was wir brauchen.  Herr, erbarme dich. Antwort Chor 

Herr Jesus, du schenkst uns    deinen  schöpferischen Geist. Christus, erbarme dich unser. Antwort Chor 

Herr  Jesus Christus,  du rufst uns,  dir  auf dem Weg   des Friedens und der Liebe    zu folgen.  Herr, erbarme dich unser .Antwort Chor

  Der  Herr ist  Feuer und Flamme; er  erbarme   sich  unser und gäbe uns zum Leben  in Fülle.Amen

Gloria: Dankt  dem  Herrn SJ 31  – Chor 

Tagesgebet- Herr  Bischof 

1.Lesung vom Tag- Firmling

Zwischengesang: Die Herrlichkeit  des Herrn SJ 48 Chor

2. Lesung  vom Tag-Firmling 

 Halleluja- anstimmen

Evangelium  vom Tag: Christian

  Ansprache  Herr  Bischof

Bitte  um die Firmung Pfarrer Peter

Lieber Bischof Manfred, unsere Pfarre und ich bitten Sie, unseren Firmlingen das Sakrament der Firmung zu spenden. Sie haben sich in den Firmengruppen, bei religiösen Unternehmungen und durch Ihre aktive Mitarbeit an unseren Jugendmessen im Guten vorbereitet. Ich glaube, dass sie würdig sind, das Sakrament der Firmung zu empfangen.

Alternatives Taufbekenntnis – Herr Bischof 

Widersagt ihr  den vielfältigen Verlockungen  des Bösen in dieser Welt?

Ich widersage

Glaubt ihr, dass euer Leben kein Produkt eines  kosmischen  Zufalls  ist, sondern  von einem liebenden  persönlichen  Gott  gewollt ist? 

Ich glaube

Glaubt  ihr, dass  dieser Gott in Jesus Christus auf Erden sichtbar, hörbar  und  verstehbar geworden ist?

Ich glaube, glaubt ihr, die Liebe, die Jesus vorgelebt hat,auch in eurem Leben weiterschenken und wirken, wenn ihr euch vom Geist GOTTES leiten lässt?

Ich glaube

Glaubt Ihr,dass die Gemeinschaft der Glaubenden bei der Bewältigung Eurer Lebens Lebensprobleme eine Hilfe sein kann?

 

Ich glaube

Einladung zum Gebet,Stille, Gebet um Hl.Geist, Herr Bischof, Firmspendung

Diakon Christian holt die Firmlinge reihenweise nach vorne.

Lieder:  erst nach dem  1.Firmling beginnen. Komm du Geist  Sj  223, Oh, komm herab 227+Instrumental

Fürbitten zu den  7 Gaben mit Symbolen. Pfarrer Peter und  Diakon Christian  nehmen die Symbole  an, und stellen  sie auf den Altar. Hinführung  Diakon Christian,14 Firmlinge

Fürbitten Firmlinge –, Hinführung  Diakon  Christian

Herr, du sendest  uns, damit wir  den Menschen deine frohe Botschaft  weitergeben. Wir  bringen mit Symbolen zu den Gäben des Heiligen Geistes unsere  Bitten und Anliegen vor dich:

1.—————— ——————

Ich bringe ein Buch- es steht  für  die Weisheit. Bücher  geben Wissen und Erfahrung weiter , sie können Orientierung und Unterstützung für uns sein.

Gott wir bitten dich um die Gabe der Weisheit in unserem Leben.Schenk uns  deinen Geist, damit wir erkennen,was richtig ist und  schenke uns  die Kraft es auch zu tun.

Wir bitten dich erhöre uns

2.————–  ————-

-Ich bringe eine Lampe- sie steht  für die  Erkenntnis. Sie bringt Licht in die Dunkelheit, zeigt den Weg.

Gott, wir bitten dich um die  Gabe der Erkenntnis für unser Leben. Schenk uns deinen Geist,damit wir  die guten Seiten  im Leben und in den Mitmenschen erkennen und nicht  vorschnell urteilen  und verurteilen.

Wir bitten dich erhöre uns

3.——————  —————-

Ich bringe eine Lupe sie steht für  Einsicht. Eine Lupe  hilft klarer und deutlicher  Dinge  wahrzunehmen,sie  schärft den Blick.

Gott, wir bitten dich um die der Einsicht.Schenk uns deinen Geist,damit wir dich in unserem Leben und hinter den Dingen des Lebens erkennen.

Wir  bitten  dich  erhöre uns

4.—————- ————– 

Ich bringe ein  Hinweisschild-es steht  für den Rat. Ratschläge helfen weiter, geben Orientierungshilfe.

Gott wir bitten dich um die Gaben  des Rates.Schenk uns deinen Geist, damit wir Entscheidungen überlegt  treffen, dass wir  guten Rat auch annehmen und andere Menschen auch unterstützten können.

Wir bitten dich erhöre uns

5.—————– —————-

Ich bringe eine Hantel- sie steht  für die Stärke                  Eine  Handel schenkt Kraft und Ausdauer.                          Gott wir bitten  dich um die Gabe der Stärke. Schenk uns  deinen Geist, damit wir  aus dauern  und konsequent unsere Aufgaben erfüllen können und schenke uns  Mut,Ja  zu sagen  zum christlichen  Leben.   Wir bitten dich erhöre uns.

6.————— ————–   

Ich bringe  ein Herz -es steht für Frömmigkeit.Es ist offen zum Geben und Nehmen.

Gott wir bitten dich um die Gabe der Frömmigkeit. Schenk uns deinen Geist,damit wir  nicht übersehen, nach deinem Willen  in unserem Leben  zu fragen.           Wir bitten dich  erhöre uns.

7.—————— —————-

Ich bringe  Eine Blume- sie steht für  die Gottesfurcht.     Sie  ist ein kleiner Teil in der Schöpfung  und vermag Freude  zu bringen.                                                                   Gott, wir bitten dich um  die Gabe der der Gottesfurecht. Schenk uns  deinen Geist,damit wdair nicht vergessen auf dich zu  vertrauen, damit wir  Ehrfurcht haben  vor  deiner  Schöpfung  und ihren Gaben. 

Wir bitten dich erhöre uns.

Abschluss Diakon Christian:

Gott,wir bitten dich, denke auch  an unsere  Verstorbene. Nimm sie in dein Reich auf  und schenke  ihnen ewigen  Frieden. Guter Gott ,du bist der Herr allen Lebens. Deine Liebe  können wir in diesen 7 Gäben  deines  Heiligen Geistes  erspüren. Dafür  danken wir durch Christus unseren Herrn.Amen              Gabenbereitung: Firmlinge  bringen  die Gaben zum Altar. Lied: Alles was ich hab  SJ 5 3 Firmlinge Chor      .   Hochgebet – Herr Bischof 

Sanctus: Heilig SJ 166 

Vater Unser : gesungen

Friedensgruß 

Lamm Gottes- gebetet

Kommunion Lied: Wo ich  auch  stehe  SJ 377 instrumental Nach der Kommunion-  Wünsche  der Firmbegleiter 5 Firmbegleiter. 

Liebe Firmlinge! Für  die Zukunft  möchten wir euch  und  gleichsam  uns allen, Folgendes  wünschen. 

Habe Mut  zu sein  wie Feuer:  glühend   im Herzen, brennend  für  neuen  Ideen, lodern  in Flammen  von Fantasie und  Tatendrang.

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Habe  Mut  zu sein wie  Wasser:  Klar und  tief  in den  Gefühlen, wild  sprudeln vor  Lebendigkeit  . überströmend   in Freundschaft  und Liebe. 

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Habe  Mut  zu sein  wie  Luft:  Leicht  und frei deine  Träume  zu leben , durchlässig  und  offen  im Leben miteinander  , kraftvoller  Atem,  der dich  über  deine  Grenzen  bringt.  

———————————————————

Habe Mut zu sein  wie Erde:  Fest und sicher  für  die  Schritte deiner  Entscheidungen  und Ziele. fruchtbar für  das  Aufkommen neuer  Hoffnung  und  das Aufblühen  von  Erfüllung   und Glück.

————————————————–

Habe  Mut  zu dir:   Deine   einzigartige  Persönlichkeit   zu zeigen, deine  Schwächen einzugestehen  und Hilfe  anzunehmen, deine  Stärken zu finden und  voll  Vertrauen deinen Weg  zu  gehen.  

Liebe Firmis!  Gott möge  euch auf  allen Wegen begleiten und beschützen.

Schlussgebet- Herr Bischof

Verlautbarungen -Thomas 

Dank von den  Firmlingen- 5  Firmlinge

Schlussansprache – Herr Bischof 

Segen und Segen – Herr Bischof 

 Schlusslied   und  Auszug . Du bist  ein  Geschenk-Chor

Im Anschluss Gruppenfoto mit  Herrn Bischof, Pfarrer  Peter  , Diakon  Christian und  Agape. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag der 5.Osterwoche Joh 14, 27-31

Jesus, der sagte: „Frieden lasse ich euch,  meinen Frieden gebe ich euch, er sei mit euch.

Jesus kam von seinem Vater heraus  und kehrte   zu seinem  Vater zurück, mit  neuen Vorschlägen,  denn als Mensch hatte er  viele  Erfahrungen  unter  Menschen  gesammelt. Jesus stellte  auch fest:  Man kann  nicht allein leben, sondern braucht Ermutigungen. Jesus stellte das auf die bitterste Weise fest.

Jesus, du  bist  die Wurzel unseres Lebens. Herr, erbarme dich unser.

Du nähst    mit deinem Leben den, die dir treu sind. Christus, erbarme dich unser.

Du  machst unser Leben für dein Reich fruchtbar. Herr, erbarme dich unser.

Jesus war bis jetzt auf seiner irdischen „Pilgerreise“ nie allein. Er war immer mit  seinem Vater verbunden, der in ihm weilte. Auch die Menschen brauchen jemanden, der bei ihnen immer wäre, der ihnen ermöglichen würde, ständig zu Jesus zu gehören. Das kann nur der Heilige Geist verwirklichen. Der Heilige Geist ist die Liebe und die Einheit zwischen Vater und Sohn. Der Heilige Geist wird  auch die Einheit  zwischen  den Menschen   und  die  Einheit   der  Menschen  mit Gott schaffen. Jesus weiß , dass er  mit seiner Lehre und  seiner Forderung das  Herz  der Menschen  nicht  erreichen würde.  Wenn hier  der  Heilige Geist  nicht  gewesen wäre und  eingegriffen hätte und  die  Herzen  der Menschen nicht geöffnet hätte, hätte es passieren können, dass Jesus sein Gesetz der Liebe bestimmte, aber die Leute  sich  von ihm  berührt   fühlen würden. Es könnte passiert sein, dass zu Beginn  des Christentums das Christentum  nicht  verfolgt  worden wäre, aber die Botschaft Jesu mit Gleichgültigkeit und Interesselosigkeit getroffen worden wäre. Es  war  der  Heilige  Geist, der  die  Herzen  für  die Gedanken  Jesu öffnete. Und das ist eine Belehrung für die heutige Zeit. Auf  irgendeine  Weise  können wir   danach streben,  andere für  Christus  zu gewinnen, wenn  der Heilige   Geist   nicht durch uns wirkt.

In  Namen Jesu Christi, der  uns  im Brot  seinen Leib zur Speise   gibt, dürfen wir  zum Vater  beten.

Wir  haben  Frieden mit Gott durch  Jesus Christus  , unseren Herrn.

 Selig , die das  Brot des Lebens   empfangen,   damit  sie  am Letzten Tag auferweckt werden.

Die Nächste Liebe

Zur  christlichen Liebe gehört noch eine andere Liebe als die Liebe zu Gott. Welche?  Wie  lautet  das zweite  Gebot der Liebe? Wen  sollen wir  also  außer Gott  noch lieben?  Das Gebot , den Nächsten   zu lieben, ist beinahe  ebenso wichtig wie  das  Gebot, dass wir  Gott lieben sollen. Mit welchen  Worten hat  uns  der  Herr Jesus  das gesagt?  Ein zweites  Gebot  ist aber  diesem ähnlich usw. Von  der  Liebe  zum Nächsten  will ich euch  etwas sagen.

Wer ist unser Nächster und warum wir  ihn lieben? 

Es fragt  sich vor allem: Wer  ist denn  das: unser Nächster?  Einmal  hat  Jesus  selbst einen Gesetzesgelehrten, das heißt, einen Mann, der  sich  im Gesetze, in den Geboten   Gottes  und  in der  Heiligen  Schrift gut auskannte und andere  darin unterrichtete,  gefragt. Wer ist   denn mein Nächster?  Da erzählte  ihm Jesus  eine Geschichte. Er sagte:  Es ging  ein Mann von Jerusalem nach Jericho.Unterwegs   kam  er unter  die Räuber. Die zogen ihn aus, schlugen ihn  wund und , als  er  halbtot war, ließen  sie  ihn  liegen  und gingen weg. Da traf er sich, dass ein Priester denselben  Weg daherkam. Er sah  den  Verwundeten und ging weiter.  Ebenso  auch ein Levit. Die Leviten  waren   die Gehilfen  der Priester bei den Gottesdiensten.  Der Levit kam an den Ort, sah  den halbtoten  Menschen und ging weiter. Dann aber kam  auf einem  Maultier ein Reisender dahergeritten, der aus dem Lande Samaria  war, ein Samariter. Wie  er die armen  Menschen sah, wurde  er  von Mitleid   gerührt. Er stieg  von  seinem  Maultier herab, ging zu  dem Manne  hin und , als  er die  fürchterlichen Wunden sah, goss  er  ihm  Öl hinein, damit  sie ihn  nicht so sehr  schmerzen, und  Wein, damit  sie leichter  heilen, und verband   ihm  die Wunden. Dann  hob  er ihn  auf sein   Lasttier, er selbst  ging  neben dem   Tiere her und führte   es.  So  brachte  er  den Verwundeten  in eine Herberge, in  ein  Gasthaus. Hier  sorgte er dafür, dass der  Verwundete in ein  Bett  gelegt wurde, dass  seine  Wunden   gehörig   gereinigt wurden   und dass  er gut  gepflegt wurde. An anderen Tagen musste  der  Samariter  wieder  weiterreißen. Da zog er   zwei Silberstücke heraus,  gab sie  dem Wirtgesetzesgelehrten und sagte. Trage Sorge für ihn, und wenn du  noch mehr  Geld  brauchst, werde ich  es dir  geben, wenn ich wieder   zurückkomme. Zuletzt sagte Jesus  zu  den Gesetzesgelehrten: Gehe hin  und  tue desgleichen. Aus dieser Geschichte konnten die Gesetzesgelehrten ganz gut  erkennen, wer sein Nächster sei. Der  Samariter kannte  den  armen  Verwundeten   gar nicht;  der Mensch  war  ihm  ganz fremd. Nur so viel  sah  der Samariter, dass  er ein Jude   war. Die Juden und  die Samariter  waren einander  feind.  Der Samariter  aber dachte sicher.  Dieser Mensch  ist doch  auch  von Gott erschaffen; auch  er hat  das Ebenbild  Gottes   in sich. Darum  hatte er  ihn  lieb, wenn es auch  ein Feind   war, hatte  Mitleid  mit ihm und half   ihm.  Was  hat Jesus  zuletzt zum  Gesetzesgelehrten  gesagt?  Was wollte  Jesus  damit  wohl sagen?   Was  sollen die  Gesetzesgelehrten  tun?  Er soll  auch  Gott  zuliebe  jeden  Menschen  lieben, ob es ein  Freund  oder ein Feind ist, und ihm helfen , wenn  er  in der Not  ist. Jesus wollte damit sagen : Jeder Mensch, ob Freund oder Feind, ist unser  Nächster. Wegen wessen  sollen wir  den Nächst lieben? Wegen Gottes. Wie sollen wir  den Nächsten lieben? Jesus hat es uns gesagt. Wie hat  er gesagt?  Du  sollst deinen Nächsten   lieben wie dich selbst. Was  heißt   das nun?  Jesus verlangt  nur,  dass wir  es mit  jedem Menschen   so aufrichtig  und  gut  meinen wie  mit uns  selbst. Nicht wahr, euch  selbst wünscht  ihr  nur  lauter  Gutes, uns , und wenn es euch  gut geht, so freut ihr euch.  Was  sollt ihr  also  auch  dem Nächsten  wünschen?   Und  wenn es  dem  Nächsten  gut  ist, was  sollt  ihr  darüber  empfinden?  /Freude/Was dürft ihr  aber  dem Nächsten  nicht  wünschen?  /Unglück/. Wenn nun der  Samariter  dem verwundeten Manne gewünscht  hätte, dass  er wieder  gesund  werde, wäre  das wohl  ganz  gewesen? Der  Samariter  hat  aber  dem  Verwundeten   auch Gutes  getan? Er hat  wohl  gedacht. Wenn  ich  so da  läge, wäre  ich  auch  froh, wenn mir  jemand   zu Hilfe   käme. Er  hat freilich  mit  dem Helfen   viel Zeit   versäumt und  sich  dabei  beschmutzt  und blutig gemacht. Er hat  auch Geld  ausgeben  müssen. Auch wir sollen  dem Nächsten helfen, wenn er unsere Hilfe brauchen. Wenn zu Hause jemand krank  ist, wie können wir  da  die Nächstenliebe    üben?  Den  Kranken  bedienen, ihm etwas holen, ihm  recht  freundlich  sein und  ihn trösten. Noch  allerlei   andere  Gefälligkeiten  können wir  dem Nächsten  erweisen.   Jesus hat gesagt.   Alles, was  ihr immer  wollt, dass  euch die  Leute  tun, tut auch ihr  ihnen. Math.  7,12. Denken wir darüber nach, ob wir heute jemandem etwas  Gutes  tun können.  Wenn  es auch  nichts  anderes  ist, als dass Jesus  zuliebe   heute  gegen  alle Menschen   recht  freundlich  seid, besonders   gegen solche,  die  uns bisher  ein wenig   zuwider waren, so machen wir  Jesus damit  Freude. Ja, er hat sogar gesagt, er  will  alles,  was wir   dem Nächsten   tun, so annehmen, als hätten wir   es ihm  selbst getan. Wenn wir  Jesus  eine Wohltat erweisen können, würden wir  das doch gerne   tun, nicht wahr? Nun, erweisen  wir  dem Nächsten  eine  Wohltat, dann haben wir  sie  Jesus  selbst  erwiesen.

Montag der 5.Osterwoche Joh 14, 21-28

Jesus, der sagte: „Wer mich nicht liebt,  hält meine Worte nicht; er sei mit euch.

Das Halten des Gebots ist eine  Bedingung der  Liebe  zu Jesus. Er verheißt den Aposteln den Heiligen Geist. Bereits  die Evangelien  von Matthäus, Markus und Lukas führten aus, dass der  Heilige  Geist  zur Seite Jesu’ Jüngern stehen wird. Es wird ihnen gegeben, was  sie zu sagen haben, damit die Nachstellungen der Herrscher und Diener  der Welt überwunden werden.

Jesus, du hast  den Beistand des Geistes  verheißen. Christus,erbarme dich unser.

Du bleibst mit deinem  Wort  immer bei uns. Christus, erbarme dich unser.

Du gibst uns die Kraft, in deinem Reich zu arbeiten. Herr, erbarme dich  unser.

Evangelist Johannes spricht  über den  Heiligen Geist als Sachwalter, als den Geist der Wahrheit, der die  Apostel  lehren wird.  Aber  die  Mission  des  Heiligen  Geistes  wird   nicht nur   Verteidigung  sein. Jesus wird   seinen Geist senden,  damit er  in seinem Werk  fortsetzen kann. Er wird  durch  seinen Geist   unter uns   gegenwärtig sein und das auf ewig. Wie die Apostel den Vater kennen, werden sie  seinen Geist kennen. Der heilige Augustin sagt dazu. Wir werden  ihn, den Heiligen Geist, geistig  und unsichtbar    kennen, weil er in uns wird. Wir sehen durch die körperlichen  Augen  das Gesicht der anderen Menschen, aber  wir sehen  unser  eigenes  Gesicht nicht. Mit dem Gewissen ist es umgekehrt.  Das Gewissen   der anderen sehen wir nicht, aber wir sehen   unser eigenes, weil es in uns ist. So werde auch  den Geist  erkennen, wenn er  uns  gegeben wird, wenn er  in uns wird. Und wie der Heilige Geist durch die Apostel wirkte, so wirkt er auch durch uns.

Wir heißen Kinder Gottes und sind es. So beten wir gemeinsam.

Christus  ist der Friede, der versöhnt und Einheit schenkt. Wir bitten ihn. Herr Jesus Christus…

Wie groß ist  deine Güte, o Herr, die du  bereithältst   für alle, die dich  fürchten und  ehren.

Hl Johannes I Papst Lk 22, 24-30

Jesus,der  zu seinen Jüngern sagte: „Der Größte unter  euch sei  wie  der Jüngste und der Führende    wie  der  Dienende, er sei mit euch.

Sie haben vielleicht bemerkt, dass die Einstellungen und Prioritäten Jesu von den Einstellungen und  Prioritäten der Welt abweichen. Die Welt sagt: Sei der Erste, herrsche, zeige deine  Macht. Jesus sagt auf der anderen Seite. Sei  Diener,sei der Letzte. Die Apostel stammten von der Welt und ihre Gesinnung  ist in diesem Moment noch weltlich,irdisch.

Jesus , du  hast deiner Kirche dein Wort  anvertraut. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns gesagt, wer im  Gottes Augen wirklich der Erste ist. 

Du hast uns das Beispiel seines Lebens gegeben. Herr,erbarme dich unser.

Im Laufe der Jahrhunderte sollten 23  Päpste  den Namen  Johannes tragen.Der letzte, Johannes XXIII.,starb   am 3. Juni 1963. Der Erste , Johannes I., bestieg   im Jahr 523  den  Papstuhl.  Er stammte aus der Toskana ; weitere   Daten   aus seinem Leben bis  zur  Papstwahl  sind nicht  bekannt.  Johannes  I.  war  der  erste  Papst , der  nach  Konstantinopel  reiste. Ostgotenkönig Theoderich,Herrscher   in Italien,  hatte Johannes befohlen, sich beim  byzantinischen   Kaiser  Justinos  I zur  Rücknahme   antiarianischer  Maßnahmen einzusetzen.  Für das  Papsttum   war dies eine   der größten    Demütigungen   aller  Zeiten. Johannes I.   wurde in Konstantinopel    mit aller   Ehren empfangen, erreichte  aber nichts.  Theoderich  sah  die Mission  als Fehlschlag   an,  ließ den  Papst  bei seiner   Rückkehr  verhaften und   in Ravenna    einkerken. Johannes starb dann an  den  Demütigungen. Er wurde  vom Volk bald  als  Märtyrer verehrt. Seine  letzte   Ruhestätte  fand  er  in St. Peter  in Rom.

Jesus, du hast  uns  den Namen  Gottes offenbart,  den wir  Vater  nennen  dürfen. Beten  wir   mit vollem Vertrauen.

Jesus, ohne  deine Liebe und das Wirken  des Heiligen Geistes können wir   keinen Frieden  finden.  So beten  wir. 

  Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

 

 

Freitag der 4.Osterwoche Joh 14,1-6

Jesus Christus, der zu seinen Aposteln sagte: „Euer Herz werde nicht bestürzt, er sei mit euch.

Jesus sagt  den Aposteln, dass er ihnen  einen Platz im Himmel bereiten wird. Dann setzte er  fort. Und den Weg, den ich gehe, kennt ihr. Thomas reagiert aufrichtig. Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie können wir den Weg kennen?

Jesus, du  hast  deine Jünger gerufen, dir zu  folgen. Herr,erbarme dich unser.

Du bist unser Weg in den Himmel. Christus, erbarme dich unser.

 Du hast  alle Menschen dazu  gerufen, dein Heil   zu empfangen. Herr, erbarme dich unser.

Jesus antwortete Thomas. Ich bin der Weg,  die Wahrheit und das Leben.  Jesus wollte damit sagen, dass der Weg in den Himmel kein Weg aus den  Steinen ist, aber in den Himmel kommen wir, wenn wir  Jesus folgen. Ein anderer Weg  zum Himmel  als Jesus  gibt es nicht. Wir können uns auf Jesus  verlassen;  wir können  ihm  vertrauen.  Jesus zeigt uns nicht nur  den Weg, sondern hilft uns   auch  auf diesem Weg und stärkt uns. Was es  für uns konkret bedeutet. Wir sollen Gottes Wort  hören, weil in ihm Jesu Lehre ist. Nach dieser Lehre sollen wir  leben, dann sollen wir beten. Im Gebet spricht Jesus zu uns und ermutigt, öfter zur heiligen Kommunion hinzutreten, weil diese uns mit Christus verbindet und in uns heiligend-machende Gnade vermehrt. Wenn wir  den Weg in den Himmel kennen, wäre  es  ein  großer Fehler, wenn wir nicht auf diesen Weg  gehen oder einen anderen wählen.

Da sich uns  Gottes Weisheit in Jesus Christus  offenbart hat, dürfen wir  in seinem Namen  zum Vater  beten.

Wer Christus folgt, wird in seinem Frieden leben. Um diesen Frieden  bitten wir.

Selig, die dem Wort des Herrn vertrauen und eingehen  dürfen  in seine  Verheißungen.

5.Sonntag der Osterzeit C Joh 13, 31-35

  Die Liebe als Gottes Gabe

Einführung

Gott gab dem Menschen verschiedene Fähigkeiten: die Fähigkeit, zu lernen, zu kennen, zu arbeiten, die Erde zu bauen und viele andere. Außerdem gab er ihm  die  Fähigkeit zu lieben. Fähigkeit bedeutet aber noch nicht, dass der Mensch diese Fähigkeiten benützt. Er muss dazu geführt und ermutigt werden.  Das tat auch Jesus, als er zu den Aposteln sagte:Daran  werden  alle  erkennen, dass ihr  meine  Jünger seid, wenn  ihr  Liebe  untereinander habt. Diese Worte sind nicht nur für die Apostel gültig, sondern für uns alle.

Predigt

Betrachten wir heute die Liebe. Was ist die Liebe? Die Liebe ist die Gemeinschaft der Seele; sie ist eine ausgewogene Zuneigung. Die Liebe ist die Harmonie. Die Liebe ist auch die Fähigkeit, mit einem anderen Mitgefühl zu empfinden und sich für den anderen zu opfern. Kaum wird  lieben ein leichtsinniger Hedonist und Egoist. Julia sagt zu Romeo. Je mehr Liebe ich gebe, desto mehr habe ich sie.  Die Harmonie, das sind nicht nur  zwei   gleiche Natur, Charakter.  Es gibt Institutionen, die Partner  auf Grundlage der Übereinstimmung  gemeinsamer Interessen bekannt machen.  Im Fragebogen stehen  Fragen  wie: ihre  Lieblingsfarbe, Blume,  Sport,politische Partei. Es würde scheinen, dass, wenn zwei Menschen, die  in allem die  gleiche Meinung haben, die Ehe schließen, das  eine  ideale Ehe wäre. Dies  ist jedoch  nicht so. Viele so eingeschlossene Ehen scheiden  im Laufe der Zeit. Ein Mensch zu sein bedeutet, geben und annehmen,  dienen und den Dienst empfangen, lieben und geliebt zu werden; so entsteht ein neues Leben, eine neue Freude. Lieben bedeutet, einen großen  Glauben zu haben. Jede  Mutter  beweist  es über  der Wiege  ihres Kindes; die Brautleute  schwören das  vor dem Altar. Alles ist möglich dem, der  glaubt. Es ist nicht schwer, die Menschen zu  lieben, mit denen wir uns verstehen, die nett zu uns sind und die uns  geholfen haben. Es ist  schwieriger mit den Menschen, die wir nicht verstehen und die uns unsympathisch sind. Christus verlangt von uns, dass wir auch solche Menschen lieben. Das Kriterium  der Liebe  ist die Dauer und die Treue. Als Robert Schumann  und  Klara Wiech die Ehe schlossen , waren sie noch jung. Sie haben  viele  Prüfungen  im Leben gemeinsam bestanden und viele Schwierigkeiten überwunden. Nichts störte ihre Liebe. Ein ähnliches Beispiel  gibt uns  Magdalena  Wilken, die zweite Frau  des  verwitweten Bachs. Sie lebte mit Bach  30 Jahre; sie hatten gemeinsam 13 Kinder. Elend, Krankheiten, Ungunst  verfolgten sie. Aber nichts davon  verursachte  Risse  in ihrer  gemeinsamen Liebe. Großer Bach war schon blind , und sie gab ihm die Kraft, damit er nicht aufhöre, weiter zu komponieren. Einmal  berührter  Komponist sagt. Jeden Tag danke ich Gott, dass er  dich mir gegeben hat.  Was würde ich  ohne dich tun? Und ich bitte Gott, dich würdig  zu sein“, sagte zu ihm ihre Frau. Liebe ist kein Werk  von einer Woche. Gewöhnlich  gelingt es uns nicht, das Leben so zu leben, wie  wir es uns  erträumt  haben oder wie wir es  im Film gesehen haben. Die Realität des Lebens zwingt uns , unsere Einstellungen zu korrigieren. Christus gab uns das Beispiel. Er hat für uns sein Leben geopfert und damit seine Liebe zu uns bewiesen. Wir aber leben in der Konsumgesellschaft,  wo  wenig Raum  für Liebe ist.  Womit haben die ersten Christen die Heiden für das Christentum gewonnen? Es war die gegenseitige  Liebe der Christen, die Bewunderung   hervorrief. Wie ich schon am Anfang gesagt habe, hat jeder Mensch die Fähigkeit  zu lieben, aber es geht darum, was oder wen er liebt. Wenn er nur sich selbst liebt, wird er ein Egoist. Das ist nicht der Weg, den Christus uns gezeigt hat. Und vergessen wir nicht:  Beim  Jüngsten  Gericht werden wir nach  den Werken  der Liebe  gerichtet. Und am Ende eine  Herausforderung. Lassen wir uns nicht damit eklig   werden, dass die anderen uns für unsere Liebe nicht dankbar sind oder unsere Liebe nicht wiederlieben. Die Belohnung erwarten wir  von Gott, der sicher  unsere Liebe belohnen wird.

Donnerstag der 4.Osterwoche Joh 13,16-20

Jesus , der sagte: „Wahrlich, wahrlich , ich sage euch.“ Ein Knecht ist nicht größer  als sein Herr; er ist mit euch.

Was uns der hl. Johannes  im heutigen Judas erzählt, dass uns  alle  mit heilsamem Schrecken erfüllt sind. Judas  hat schwer , schwer  gesündigt. Das  soll  die Gerechten erschrecken, denn  wir  finden   darin   den Beweis,  dass kein Gerechter  vor der Sünde sicher sei.

Herr Jesus Christus, du bist  vom Vater  gesandt, zu heilen, was verwundet ist. Kyrie  eleison.

Du bist gekommen, um die Sünder zu berufen. Christe eleison.

Du bist zum Vater  heimgekehrt,  um für  und einzutreten. Kyrie eleison. Luzifer war  ein  vortrefflicher Engel, ausgeschmückt mit der  heiligmachenden  Gnade Gottes, und wohnte  unter lauter Engeln Gottes im Himmel. Aber sogar  im Himmel ist er  in eine  große  Sünde   gefallen und hat  durch  seinen Fall noch  eine  Menge  anderer Engel   zum Falle gebracht. Adam und Eva lebten im Paradies  und die  Gnade Gottes   hatte ihre Seele  mit der reinsten  Unschuld  geziert.  Aber beide  sündigten im Paradies. Aber beide  sündigten im Paradies und ihre  Sünde  nicht nur ihnen , sondern auch  uns  sehr. Judas  war anfangs  vielleicht  frömmer  als  wir alle. Wir  lesen   im  heiligen   Evangelium  nicht davon, dass er früher lasterhaft gewesen sei, sondern dass er  ein  Apostel war. Allein   selbst  das  Apostelamt  hat  ihn   nicht vor der größten Sünde bewahrt. Er ward  der Führer derer, die  Jesus gefangen   nahmen; er  hat Jesus mit einem Kuss  seinen  Todfeinden  in die   Hände   geliefert. Der Teufel  hatte  es ihm  ins Herz   gelegt, ihn zu  verraten. Joh,13,2. Worte  der  Heiligen   Schrift. Daher ,der zu stehen meint, sehe ich zu, dass er nicht falle. 1Kor 10,12  Wachet und betet, damit  ihr   nicht  in Versuchung  fallet. Judas  hat  sich  nicht mehr   bekehrt. Das soll die Sünder erschrecken, denn wir  finden  darin den  Beweis, dass  kein Sünder  vor  der ewigen Verdammnis  sicher sei.

Alle Bitten und alle Gedanken, die  uns  in diesem Augenblick durch  Kopf und Herz  gehen, legen  wir  hinein in das  Gebet, das Jesus uns  zu beten  Mut  gemacht  hat; so beten wir gemeinsam.

Gottes  Friede  wird da  spürbar und  erlebbar, wo  Menschen  sich  auf sein Wort einlassen   und  es  sich  zu  Herzen  nehmen  und  in die Tat  umsetzen. Um diesen Frieden bitten wir. Auferstanden  ist der  gute Hirt. Er gab  sein  Leben für die  Schafe. Er  ist für  seine  Herde  gestorben. Halleluja.

Mittwoch der 4. Osterwoche Joh 12,44-50

Jesus, der sagte: Wer mich  sieht, sieht  den, der mich  gesandt hat,  er sei mit euch

Die Juden glaubten nicht an Jesus, obwohl er so viele große  Wunder  vor ihnen tat. So sollte  das Wort des Propheten Jesaja erfüllt werden, der sagte: „Herr, wer unserer Botschaft  geglaubt hat?“ 12. Kapitel des Johannesevangeliums ist  nicht nur  der Abschluss  Jesu Epilogs, sondern auch  die Beendigung  Jesu öffentlicher Wirkung

Jesus, du hast auf Erden Beifall und Widerspruch gefunden. Herr, erbarme  dich unser.

Du  hast  dich  als  Erlöser der  Welt  bezeugt. Christus, erbarme  dich unser.

Die dein Wort  annehmen, bleiben  eine kleine Herde. Herr, erbarme dich unser. Der heilige Apostel Johannes  bemerkt eine Sache.  Wie ist es möglich, dass Jesus  trotz  so vieler Wunder  nicht das  Volk gewann, zu dem  er gesandt wurde? Es ist wahr, dass einige  an ihn glaubten, sogar unter den vorangehenden Männern des Volkes, aber die Mehrheit der Nation , zusammen mit dem Hochrat , ist Jesus  gegenüber  feindlich  gesinnt. Es geht  um den Unglauben  der gewählten  Nation.Infolge  dieses Unglaubens wird dieser Nation  das Privileg  der Auserwähltheit  entzogen. Der heilige Johannes antwortet auf dieses  unverständliche  Rätsel. Er antwortet biblisch. Der Unglaube  der Juden widerlegt nicht das Christentum, sondern bestätigt  es,  indem er  die  Prophezeiungen  bestätigt. Die  wahre  Prophezeiung  ist nicht  die Ursache  des Unglaubens. Sie hat den Unglauben  nur vorausgesehen. Und vorhergesehen hat, wahrheitsgetreu. Wenn wir auf dem Hügel sind , können wir  eine Kollision   zwischen Autos  vorhersagen. Es ist so, dass wir von oben alle Kurven sehen, aber die Fahrer sehen nicht, was nach der Kurve kommt. Dass wir das sehen, ist die Ursache der  Karambolage; es ist nicht so, dass wir das  vorhersagen, sondern eine objektive Ursache. In der historischen Ordnung ist die Prophezeiung  die erste  und  der  Unglaube   der  zweite.  Die Prophezeiung  hing  von den vorhergesagten  Ereignissen und  Handlungen ab. So konnte die Prophezeiung  den Unglauben der Juden vorausahnen.

Durch Jesus Christus  steht  uns   der Himmel offen , und wir   dürfen als Kinder  Gottes   zu unserem himmlischen Vater beten.

Shalom bedeutet  umfassender  Friede. Bis heute  ist  das  die  Begrüßung   in  den  Ländern  Ostens.  Wir  beten  um diesen Frieden.

Alle  Enden  der Erde  sahen  die rettende  Tat  Gottes