27.Sonntag B 2015, Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht trennen
Einführung
Im Evangelium werden wir von Jesus über die Ehe hören. Seine Worte sind auch heute aktuell. Wenn sich die Menschen nach drei Jahren Ehe scheiden lassen, sollte man sich die Frage stellen: Haben Sie Abnützungserscheinungen? Haben Sie vergessen, was Sie sich versprochen haben? Ich nehme dich vor Gottes Angesicht an als meine Frau, als meinen Mann. Ich verspreche dir die Treue in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit. Die Scheidung bedeutet also, dass die Liebe sich abgenützt hat.
Predigt
In den westeuropäischen Ländern werden die Hälfte der Ehen geschieden. Das Problem der Ehescheidung existierte schon von 2000 Jahren, aber nur in einem minimalen Ausmaß. Die Pharisäer wollten Jesus auf die Probe stellen und fragten ihn: „Ist es einem Mann erlaubt, seine Frau aus der Ehe zu entlassen?“ Er antwortete ihnen: „Was hat euch Mose geboten?“ Sie sagten: „Mose hat es gestatten, einen Scheidebrief auszustellen.“ Jesus sprach zu ihnen: „Wegen eurer Herzenshärte hat er dies gestattet. Die ursprüngliche Absicht Gottes war anders. Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht trennen.“
Die Bibel schreibt positiv über die Ehe. Sie ist das Ideal, eine Gabe der Liebe. In einem weiteren Kapitel wird aber auch über das Versagen der Menschen gesprochen, über die Sünde und ihren Folgen. Wir lesen in der Bibel, dass der Trotz des Menschen und die Lust, sich den Himmel auf Erden zu machen, groß ist. Das sind Folgen der Erbsünde. Dadurch entsteht Zwiespalt unter den Menschen, der Egoismus beherrscht die Menschen. Das tut der Ehe nicht gut.
Es ist wichtig, zurückzukommen auf das, was einer Ehe gut tut, nämlich Liebe, Sympathie und Freude. Wenn in einer Ehe die Selbstsucht Oberhand gewinnt, schadet dies enorm. Durch Jesu Tod werden wir erlöst und befreit. Er macht uns zu neuen Menschen. Das lehrt uns die Kirche. Wenn man ein eheliches Problem lösen will, bedarf es der Vergebung der Sünden. Gott macht von Sünden frei, wenn man sie bereut. Dieses Angebot soll genützt werden. Wenn man sein egoistisches Verhalten negiert, wird es nicht zu einer Ehescheidung kommen.
Was bedeutet es, das Sakrament der Ehe zu empfangen? Wenn ein erwachsener Christ seine Frau betrachtet, dann sieht er ihre Gestalt, ihre Persönlichkeit, ihr Lächeln als Gabe Gottes. Die Frau sieht in ihrem Mann, den sie zu ihrem Ehemann erwählt hat, ein Geschenk Gottes. Eine gut gelungene Ehe ist nichts Selbstverständliches. Eine Ehe zu leben, bedeutet: füreinander zu leben, sich für den anderen aufopfern, ihm zu dienen.
Es ist ein Unterschied zwischen einer Zivilehe und einer Ehe, die in der Kirche geschlossen wurde. Auch am Standesamt ist die Ehe ein Bund zweier Menschen, die sich einander schenken. Aber mit Gott rechnet man nicht. Diesen Bund kann man annullieren. Man erkennt den anderen nicht als Gabe Gottes. Der Partner, die Partnerin werden eher als Gegenstand betrachtet.
Das Christentum verkündet: Die Ehe ist ein Sakrament. Ein Sakrament ist ein Verbindung mit Gott. Gott verspricht den beiden Menschen, dass er ihre Liebe segnen wird, damit sie sich positiv entwickeln kann. Wenn um uns herum so viele zerstörte und geschiedenen Familien sind, ist das deshalb, weil die Menschen sich dessen zu wenig bewusst sind, wozu Gott sie berufen hat und sie mit ihm zusammenarbeiten sollen.
Viele Menschen sagen heute: „Ich bin ledig, aber ich habe eine Freundin, einen Freund.“ Hier ist ein Widerspruch. Diese Menschen leben in der Nacht wie Eheleute, tagsüber aber wie Unvermählte. Viele Menschen – hauptsächlich junge Menschen sagen heute: “ Zur Ehe brauchen wir kein Papier.“ Wenn wir dieses Argument gutheißen, dann können wir sagen: „Zur Heilung der Menschen brauchen wir kein Papier, wichtig ist nur unser Wissen. Wenn es so wäre, dann kann jeder Mensch in jedem Krankenhaus operieren und die Menschen heilen, ganz ohne Doktortitel. Der Titel ist nicht wichtig. Wir aber wissen, dass das nicht so ist. Wer heute Arzt werden will, muss viele Prüfungen ablegen. Nicht alle sind fähig, diese Prüfungen abzulegen.
Auch zu einem Eheleben sind nicht alle Menschen fähig. Viele Menschen sind für die Ehe nicht oder nicht gut vorbereitet. Daher ist es kein Zufall, dass heute sich so viele Menschen scheiden lassen. Für viele Menschen ist die Ehe nicht etwas, wofür sie vor Gott verantwortlich sind. Leider sind auch in mehreren christlichen Familien die materiellen Interessen vorrangig. Gott ist dort nicht anwesend. Es ist ganz natürlich, dass solche Leute für einander keine Opfer bringen wollen. Jeder schützt seine eigenen Interessen und Rechte. In der christlichen Ehe aber sollen ein Mann und eine Frau unzertrennbar verbunden sein.
Das beweist auch die folgende Geschichte: Katharina Jagiellonica war die Ehefrau des schwedischen Prinzen Johann, dem zweiten Sohn Königs Gustav I Wasa. Als dieser wegen Landesverrates zu einer lebenslangen Haft verurteilt wurde, bat Katharina den schwedischen König Erik, dass sie ihm im Gefängnis besuchen dürfe. Der König wollte sie davon abhalten. Er meinte: „Wissen Sie, ihr Mann wird nie mehr das Tageslicht sehen können!“ Da antwortete sie: „Ich weiß es, aber ob er im Gefängnis oder auf freiem Fuß ist, schuldig oder unschuldig ist, er bleibt immer mein Mann.“ Da meinte König Erik: „Nachdem, was geschah, kann Sie doch nichts mehr an ihn binden.“ Katharina zog daraufhin ihren Ehering vom Finger und reicht ihn dem König mit den Worten: „Lesen Sie, Majestät, was da draufsteht!“. Auf dem Ring waren die zwei lateinischen Worte: Mors sola – zu lesen. Das heißt: Nur der Tod kann uns scheiden! Katharina lebte mit ihrem Mann 17 Jahre lang im Gefängnis, bis König Erik starb und ihr Mann wieder auf freiem Fuß war.
Ehe bedeutet also, zueinander zu stehen, auch wenn der andere in einer schwierigen Situation ist und ihm zu helfen. Seien wir dankbar für die Ehe und kehren wir zu den ursprünglichen Werten der Ehe zurück!
Jesus Christus, der uns das Gericht über Gute und Böse angekündigt hat, sei mit euch.
Heute ist den Gedenktag des heiligen Hieronymus. Im Evangelium werden wir hören, wie ein Mann Christus nachfolgen wollte. Jesus machte ihn auf die Schwierigkeiten aufmerksam, die mit der Nachfolge Christi verbunden sind. Trotz den Schwierigkeiten es lohnt sich Christus nachfolgen. Das begriff auch der heilige Hieronymus.
Jesus, du hast uns dein Wort verkündet, Herr erbarme dich unser.
Jesus, dein Wort ist uns Weisung zum Leben, Christus erbarme dich unser.
Jesus, du führst uns durch dein Wort zum Heil, Herr erbarme dich unser.
Hieronymus wurde zirka 345 in der Stadt Stridom an den dalmatischen Grenzen geboren. Als junger Mann studierte er in Rom Grammatik, Rhetorik, Philosophie, Hieronymus hatte eine explosive Natur. Nach dem Studium in Rom ging er in Antiochia und von dort in die Wüste, wo er widmete sich der Bußen und dem Studium der Heiligen Schrift. 382 kam er nach Rom zurück a wurde der Ratgeber und Sekretär Papstes Damasus I Seit Jahre 385 lebte er in Palästina und Bethlehem, wo widmete sich er hauptsächlich der Übersetzung der Heiligen Schrift. Diese Übersetzung heißt ,,Vulgata“ Er aber war wissenschaftlich auch in anderen religiösen Bereiche tätig. Er starb im Jahre 420. Er war einer von den vier westlichen Kirchenväter.
Da wir als Kinder Gottes berufen sind dürfen wir wagen zu Vater beten.
Wenn wir Gottes Botschaft aufnehmen wollen, müssen wir in den Frieden leben. Um diesen Frieden bitten wir.
Selig die Wort Gottes hören und erlangen die Herrlichkeit des Himmels.
Jesus Christus, der sagte zu den Aposteln, dass sie die Engeln über ihn aufsteigen und nieder steigen sehen werden, sei mit euch.
Heute haben wir das Fest der heiligen Erzengel/Michael Gabriel, Rafael/ Ihre Namen befinden sich in den mehreren Orten der Heiligen Schrift. Gott vertraute ihnen in der Heilgeschichte wichtige Aufgaben an. Darum nennen wir sie Erzengel. Alle Erzengel sind große Freunde von Menschen
Jesus, dir dienen die Scharen der Engel, Herr erbarme dich unser.
Jesus, die Engel verkündeten dich den Menschen, Christus erbarme dich unser
Jesus, die Engel waren die Zeugen bei den wichtigen Ereignisse deines Lebens, Herr erbarme dich unser
Glauben oder nicht glauben an die geistigen Wesen(Geschöpfen)-Engel? Gibt es sie wirklich, oder sind wir sie erträumten? Gleich am Anfang der Menschheit treffen wir uns mit ihnen. Nach der Sünde vertrieb Gott die Menschen aus dem Paradies und erstellte beim Eingang des Paradieses den Engel mit dem feurigen Flammenschwert, damit er den Weg zum Baum des Lebens bewacht Gen 3,24. Als Tobias wollte den Gefährte seines Sohnes belohnen, der stellte sich vor. Herr hat mir gesandt. Ich bin der Engel Rafael, einer von den sieben Engel, die das Gebet der Heiligen empor-tragen und mit ihm vor die Majestät des heiligen Gottes treten. Tob,12,15 Dem Zacharias erschien der Erzengel Gabriel bei seinem Dienst im Tempel und sagte zu ihm. Ich bin Gabriel der vor Gott steht. Lk 1,19. Der selber Engel kam der Jungfrau Maria Jesus Geburt verkündet. Mit den Engeln hatte Erfahrungen auch der heilige Petrus und Johannes. Es ist schwer zuzulassen, dass alle diese Menschen ihre Erlebnisse mit den Engeln ausgedacht haben.
Zum Vater, der alle unsere Sorgen und Angelegenheiten kennt, dürfen wir beten.
Die Engel sind unsere Begleiter. Sie führen uns zum Frieden, um den wir bitten.
Selig, die an Sohn Gottes glauben und den Himmel offen sehen werden.
Jesus Christus, der uns das Schwert der Entscheidung verkündet, sei mit euch
Heute haben wir den Gedenktag des heiligen Wenzel. Im Evangelium nach dem Matthäus spricht Jesus: Ich bin nicht gekommen den Frieden zu bringen sondern das Schwert. Ja, er kam die Menschen gegeneinander zu stellen. Wenn Jesus jemanden in der Familie zu sich anzieht, dann entsteht in der Familie die Spannung. Dann erfüllst sich das Wort des Herrn. Eigene einheimische werden dem Menschen Feinde. So war das auch in dem Fall des heiligen Wenzel.
Jesus, deine Kraft war die Stille des Gebetes, Herr erbarme dich unser
Jesus, du hast uns das Reich des Friedens gebracht, Christus erbarme dich unser
Jesus, deine Freude war es, allen Gutes zu tun, Herr erbarme dich unser
Dem Wenzel brachte die Grundsätze des Evangeliums seine Großmutter Ludmila bei. Nehmen wir seine Grundtugenden wahr. Er liebte Gott, er legte Gott auf die erste Stelle. Täglich nahm er an die heiligen Messe teil. Er backte die Hostien und bereitete den Wein für die heilige Messe vor. Er betete viel. Er führte wieder im Böhmen die Ordnung ein, die schon in der Zerfall war. Er hatte die Nächstenliebe. Er schämte sich nicht die Kranken, die Verlassenen zu dienen. Wenn es um den unvermeidlichen Kampf mit den Feinden ging, riskierte er lieber sein eigenes Leben. Er glaubte an das ewiges Leben, und bemühte sich es erlangen. Die Magnagten, warfen ihm vor, dass er demütig ist. Ein Herzog muss doch hochmütig sein. Er aber wollte Christus nachfolgen, der nicht herrschen kam , sondern zu dienen.
Damit wir Gott dienen und das Leben gewinnen, das uns versprochen ist, wagen wir im Namen Jesu Christi zum Vater beten.
Christus fordert unsere Nachfolge. Bitten wir, dass die Last unseres Lebens uns den Frieden bringt.
Selig, die Gott über alles lieben und sie werden des ewigen Lebens würdig
,, Denn die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes“.Röm 8,19. Wir wissen, dass diese Worte, diese Ansprache- für uns bestimmt ist. Gott ist unser Vater. Er wurde unser Vater, als er uns für seine Söhne aufgenommen hat. Gott aber kann nicht anstatt uns Gottes Söhne werden. Wir werden Gottes Söhne zum Zeitpunkt als wir diese ,, Sohnheit“ aufgenommen haben. Das muss nicht immer so sein. Das beweist auch das Gleichnis vom verlorenen Sohn.,, Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner“ Lk 13,19. Früher war der Vater für seinen Sohn nur ,,ein Tyrann“ ,, ein Begrenzer“ und außerdem auch die Reichtums quelle, nach der der Sohn sich sehnte. Wenn dem Sohn auf etwas lag, so nicht auf dem Vater, sondern auf seinen Geld. Wenn er zurück kam, kam er nicht deshalb zurück, weil er durch die Liebe zum Vater ,, bewegt“ wurde. Den Sohn ,, treibt“ die Hungernot. Wenn er nicht hungern würde, wahrscheinlich wäre er nicht zurück kam. Darum kam er nicht als zum Vater zurück, sondern als zum ,,Arbeitgeber“. Sehen wir in diesem Sohn auch uns?
Ist nicht Gott für uns nur der Geber der Gaben. Wir beten oft, Gott gib mir, erledige das uns des.. Ist nicht Gott für uns nur ein Retter aus der Not? Wenn uns gut geht, vergessen wir zu beten. Aber das ist keine Sohnheit. Auch ein gewöhnlicher Mensch erwartet von seinem Arbeitgeber das Gehalt und Essen. Die Sohnheit ruht in der Beziehung zum Vater. Ein Arbeiter hat keine innere Beziehung zu seinem Arbeitgeber. Für ihn ist wichtig, dass er seinen Lohn bekommt. Etwas anderes, interessiert ihn nicht.
Der Vater erlaubte, dass sein ewiger Sohn zum Tod geht , wegen seiner ,, adoptiveren Söhne“ Gott trat mit uns in eine neue Beziehungen ein. Sohn Gottes werden bedeutet von unserer Seite in diese neue Beziehungen einzutreten. Wenn wir jemanden auf der Straßen fragen würden- wer ist dein Vater- wäre die Antwort. Gott ist doch mein Vater. Der Sohn des Vaters zu sein, bedeutet: seinen Vater wirklich lieben, ihn ehren. Wenn Gott wirklich unser Vater ist, spüren wir die Verantwortung für sein Werk? Wenn Gott mein Vater ist, dann alle Gottes Kinder meine Familie ist. Wie schauen wir auf die Christen an uns vorüber? Zu diesem Thema schreibt der heilige Paulus; ,, Also kennen wir von jetzt an, niemand mehr nur auf irdische Weise, auch wenn wir Christus auf irdische Weise gekannt haben, jetzt kennen wir ihn nicht so“ 2Kor, 5,16. Wer Sohn Gottes ist, ist ein neues Geschöpf. Und zum neuen Geschöpf gehören auch die neuen Beziehungen. Schon nicht die körperlichen, sondern die geistlichen, in Gott geankert. Und wo ist unsere wirkliche Heimat. Dort wo unser Vater ist. Also im Himmel. Halten wir der Himmel wirklich für unsere Heimat? An diese Sachen wirklich glauben bedeutet beginnen anders zu leben, anders zu tun. Für die ersten Christen war Gott wirklich Vater, und der Himmel, war für sie wirkliche Heimat, darum waren sie bereit ihr Leben für Christus zu opfern. Für uns ist hier eine Aufforderung unsere Beziehung zum Gott als zu unsere Vater zu ändern.
Jesus Christus, der auf dem Tron der Herrlichkeit sitzt, sei mit euch.
Heute feiern Gedenktag des heiligen Niklaus von Flüe. An seinem Leben können wir sehem, wie merkwürdig Gottes Wege sind. Er beeinflüste wirksam das politische und sozial Leben in seiner Heimat.
Jesus, du kamst den Willen des Vaters zu erfüllen, Herr erbarme dich unser.
Jesus, du hast alles verlassen um alle zu reten, Christus erbarme dich unser.
Jesus, du hast uns den Weg den Weg des Lebens gezeigt, Herr erbarme dich unser
Niklaus war ein Bauer. Er heiratete Dorotte Wyss. Sie hatten zehn Kinder. Ihre Ehe war zufrieden und glücklich. Nach gewisser Zeit Niklaus Seele hat besondere Unruhe ergriffen. Selbst Gott hat ihn erobert. Wie Abraham, auch er hörte in seiner Seele die Gottes Stimme: Zie weg aus deinem Land, in das Land das ich dir zeigen werde. Als er 5o Jahre alt war überaschte er seine Frau mit dem beispiellosen Verlangen: Erlaube mir die Stimme Gottes folgen. Anders gesagt; Erlaube mir euch zu verlassen. In der Wiege war ein dreizehnwochiges Kind, die anderen Kinder waren auch anwesend. Hast du die Kraft, alles hintelassen. Die Stadt will dich zum Bürgermeistern wählen. Niklaus antwortete. Gott ruft mich. Ich soll sein Diener werden, ich soll bei ihm die Stelle Adorator haben. Ich werde die Seele Führen. Dorotta zum schluss willigte ein. Wir können fragen. Wir können fragen. Warum Gott erwähle eben ihn, einen verheirateten Mann, einen Vater der Familie, und warum nicht einen ledigen, unvermählten Mann. Wir wissen das nicht, aber Gott weißt das.
Da Jesus sitzt auf dem Thron der Herrlichkeit, dürfen wir durch ihn zum Vater beten.
Niemanden in der Welt haben wir zu fürchten, wenn wir in Frieden Christi bleiben. Deshalb bitten wir…
Selig die Christus nachfolgen und das ewige Leben gewinnen.
Mit dem deutschen Wort ,,denken“ ist das Wort danken unmittelbar verwandt. Wer nicht denkt, vergisst zu danken. Dankbarkeit gehört zu den Schulden, die jeder Mensch hat, aber nur die wenigsten Menschen tragen sie ab. Wir aber wollen zu den Menschen gehören, die Gott für seine Gaben dankbar sind, die nicht vergessen, Gott zu danken.
Predigt
Goethe sagt einmal: „Begegnet uns jemand, der uns Dank schuldig ist, sogleich fällt es uns ein. Wie oft aber können wir jemanden begegnen, dem wir Dank schuldig sind, ohne daran zu denken. Wenn wir etwas brauchen, wenn uns etwas fehlt, wenn wir vom anderen etwas erwarten, dann sprechen wir ihn an. Wenn wir es aber erhalten haben, scheint es so selbst verständlich zu sein, dass ein dankbares Eingehen darauf überflüssig wird. Deshalb mahnt Mose sein Volk eindringlich: „Denk daran! Vergiss nicht! Halte es dir vor Augen! Mach es dir immer neu bewusst!“ Ähnlich sagt es der heilige Benedikt in seiner Ordensregel: ,,Vor allem soll der Mönch das Vergessen Gottes fliehen! Diese Mahnung ist zwar schon 1500 Jahre alt, aber gerade auch heute wieder brandaktuell. Solange es uns gut geht, nehmen wir alles, was wir bekommen und besitzen, für selbstverständlich. Erst wenn wir etwas verlieren, bedenken wir seine Bedeutung. Dabei ist nichts selbstverständlich. Mit meiner Gesundheit kann es schon morgen schlecht bestellt sein, mein Wohlstand kann bald ein Ende haben, mein Arbeitsplatz mag in Kürze vielleicht wegrationalisiert werden. Die Erfahrung des Psalmisten ist auch heute noch gültig. „Sie essen Gottes Brot, doch seinen Namen rufen sie nicht an!“ Wer erinnert sich nicht an die mahnende Frage der Eltern: „Hast du auch danke gesagt?“ Sie wollten damit ihrem Kind nicht nur die Regeln der Höflichkeit beibringen, sondern es lehren, die Gabe des anderen zu respektieren und damit den Geber selbst.
Täglich kann ich Erntedank halten: Danken für die Ernte eines jeden Tages, für das erreichte Ziel, das bewältigte Problem, die überstandene Krise, den geschlichteten Streit, den Erfolg in Schule und Beruf, das gute Wort, den erfreulichen Brief. Wenn ich darüber nachdenke, muss ich einfach für danken.
Ich denke da an den dankbaren Samariter. Nur einer von den zehn Geheilten bedankte sich und nur an ihm ist das Wunder der Heilung ganz geschehen. Er hat die Tragweite des Geschenkes Gottes voll erkannt. Die anderen aber leben so weiter wie vor ihrer Krankheit, zum Dank haben sie keine Zeit, ihr Leben und ihre Geschäftigkeit rufen sie. Der Mensch schafft zwar viel aus eigener Kraft und eigenem Erfindungsgeist und sieht deshalb keinen Anlass zum Danken. Es ist auch kurzsichtig, zu sagen: „Weshalb soll ich Gott danken für das was ich mir im Supermarket kaufen kann? Wenn ich etwas weiter denke, werde ich mit meinen Gedanken auf den Geber alles Guten kommen, auf den Schöpfer, den Träger und Erhalter unserer Welt.
Wenn ich danke, trete ich mit Gott in Verbindung, ich erkenne sein Werk an mir und für mich an – sei es heute in der Erntedankfeier, wo wir besonders für die Früchte der Natur danken, sei es im täglichen Morgen-, Tisch- oder Abendgebet, in dem ich Gott lobe für das Gute, das er mir schenkt. Auch wenn ich nur einer von zehn sein mag, mein Dank widerlegt schon die These: „Undank ist der Welten Lohn!“
Obwohl es vor zweitausend Jahren kein Umweltministerium gab, sorgte Jesus für die Ökologie der Seele. Er sagte: Wenn dich deine Hand zum Bösen verleitet, dann hau sie ab…. und wenn dich dein Fuß zum Bösen verleitet, hau ihn ab …und wenn dich dein Auge zum Bösen verleitet, reiß es aus, es ist besser für dich einäugig in das Reich Gottes zu kommen als mit zwei Augen in die Hölle geworfen zu werfen. Jesus verlangt von uns Entschlossenheit im Kampf gegen die Versuchung.
Predigt
Jesu Worte vom Abhauen der Hände klingen uns ein bisschen fremd. Wir wissen, dass Jesus Hände heilte. Er sagte zu einem Kranken: Streck deine Arme aus und nicht hau sie ab. Und zu einem Gelähmten sagte er: Steh auf, nimm deine Tragbahre und geh umher. Auch andere heilte Jesus. Bei einem Blinden spukte er auf die Erde, dann machte er daraus einen Teig, strich dem Blinden damit über die Augen und sagte zu ihm: Geh und wasch dich im Teich Schiloach. Jesus hat geheilt und nicht das Auge ausgerissen. Deshalb müssen wir das heutige Evangelium symbolisch verstehen.
Die Funktion der Hand ist, Gutes zu tun. Wenn Jesus das mit dem Abhauen der Hände wörtlich meinte, wie konnte er dann jemanden streicheln, in den Arm nehmen oder umarmen. Die Funktion der Hand ist nicht, Böses zu tun. Jesus sagte scharfe Worte gegen den Missbrauch der Hände, Füße oder Augen. Der Missbrauch der Hände ist das Ergebnis einer innerlichen egoistischen Einstellung. Der Mensch entscheidet sich in der Seele für das Böse. Jesus kümmerte sich, dass die Innere des Menschen voll Liebe und Weisheit sei.
Was ist eine gestörte Ökologie der Seele? Stellen Sie sich einen Pensionisten vor! Er wohnt alleine in einer Wohnung, dort findet man unabgewaschenes Geschirr, der Fußboden ist schmutzig. Sie wollen ihm Geld für die Milderung seines Elends geben. Als dieser Mensch starb, kam ans Tageslicht, dass er hunderttausend Euro gespart hatte. Was sagt uns das? Es zeigt, dass er in seinem Innersten habgierig und geizig war.
Jesus würde sagen: Hau diese Habgier ab, weil sie dein Leben kompliziert macht. Du bist ohne Freude, ohne Lächeln. Und dein Tun hat Folgen für die Ewigkeit. Darum ist es wichtig, zu kontrollieren, was bewegt uns, was ist notwendig, was s0ll abgehauen werden und was soll wachsen. Der Kultur des Habens und Besitzens stellt Jesus die Kultur des Gebens gegenüber. ,,Wer euch nur einen Becher Wasser zu trinken gibt, der wird nicht um seinen Lohn kommen. In Palästina, wo es sehr heiß ist, hat ein Glas Wasser einen anderer Wert als bei uns. Dem egoistischen Instinkt des Besitzens stellt Jesus die Großzügigkeit gegenüber. Jesus verlangt Aufmerksamkeit den anderen gegenüber. Man soll ihm Liebe erweisen, oft schon damit, dass wir jemanden Gehör schenken, dass wir aufmerksam sind.
Dazu die Erfahrung eines Mannes namens Karl: Am Montag früh, als er mit dem Auto zur Arbeit fuhr, geriet er in einen Stau. Das Anhalten und ein immer wieder erneuter Start ließ sein Adrenalin steigen. Plötzlich versuchte ein Fahrer am Fahrbahnstreifen neben ihm, sich vor ihm einzureihen. Der Fahrer hinter ihm, bemerkte das und verlangsamte sein Tempo, Karl aber ließ es nicht zu und gab noch mehr Gas. In seiner Aggressivität hat er nicht wahrgenommen, dass der Fahrer vor ihm bremste und er ihm hineinfuhr. Der Fahrer, der sich einreihen wollte, war nicht mehr zu sehen. Da kam die Polizei, um den Sachverhalt zu klären. Karl gab dem Fahrer, der sich vor ihm einreihen wollte die Schuld. Die Polizei aber meinte: Nein, sie sind schuld, dann sie sollen sich von anderen Autos nicht ablenken lassen, sondern sich ganz auf ihre Fahrweise konzentrieren. Als Karl nun zuhause war, wollte er eine Erklärung für sein Tun finden. Im Philipperbrief fand er sie, da heißt es nämlich: Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen. Damals nahm er sich vor, seine Aufmerksamkeit auf wichtigen Sachen zu konzentrieren und nicht unbedeutende Sachen, die ihn ablenken.
Die Liebe führt den Menschen zum Guten. Egoismus, Zorn sind gerade das Gegenteil, sie führen den Menschen zum Bösen. Mit dem Zorn steigt die Aggressivität und so folgte auch der Unfall. Wenn Karl diesen Autofahrer das Einreihen erlaubt hätte, hätte er auch anders reagiert, er wäre langsamer geworden und der Unfall wäre nicht geschehen. Jeder wünscht sich, dass die ,,Ökologie der Seele“ mit Freude, Lächeln, Hoffnung gekennzeichnet ist. Wer in sein Leben Böses, Egoismus und Sünde hineinlässt, vernichtet sein Inneres und sein Leben ist von Trauer gekennzeichnet.
Jesus Christus, der göttliche Vollmacht in Menschenhände gelegt hat, sei mit euch
Heute haben wir den Gedenktag des heiligen Pater Pio. Er wurde in Süditalien 25. Mai. 1887. Als er 13 Jahre alt war, Gott zeigte ihm alle Menschen , die zu ihm einmal kommen werden. Als er 15 Jahre alt war, trat er ins Kloster ein.
Jesus, du hast deine Apostel in alle Welt ausgesandt, Herr erbarme dich unser
Jesus, dein Wort wird allen Völkern der Erde verkündet, Christus erbarme dich unser
Jesus, deine Kraft ist mit denen, die deinem Wort dienen
Pater Pio hörte einmal die Stimme aus dem Tabernakel. Du wirst gepeitsch werden, mit den Dornen gekrönt, und gekreuzigt werden. Nach gewisser Zeit ergriff ihn das Fieber. Es war notwendig den Arzt zu holen. Er ließ Pater Pio das Fieber abmessen. Aber der Fiebermesser zersprang. Er verwendete den anderen, aber auch dieser zesprang. Dann nahm er ein Badethermommeter und dieses zeigte 48 Grad Celsius. In den ärztlichen Kreisen bezeichnet sich die Temperatur 42 Grad Celsius für die Temperatur der Agonie. Schon damals erlebte er die Marter Jesus Kreuzigung. Eines Tages hörte er zu essen auf. Seine Vorsteher erwarteten jeden Tag den Tod. Nach den 36 Tagen verständigten sie die Eltern. Der Vater nahm ihn nach Hause. Pio sagte zu ihm. Vater kaufe mir eine Limonade. Als er trank sagte er zu Vaterr. Vater kaufe mir eine Ansichtskarte. Ich muss meinem Provinzial schreiben, dass ich gesund wurde. Pater Pio aß so wenig, dass es für ein einjähriges Kind nicht genug wäre. Es war ein Wunder, dass er vom Hunger nicht starb.
Jesus Christus war der Mensch unter den Menschen alle unsere Not, darum beten wir voll Vertrauen.
Jesus Christus war der Mensch und doch Sohn Gottes. Bitten wir um seinen Frieden.
Selig, die Ruf Gottes folgen und Rettung finden am letzten Tag.
Gott unser Herr, der retten und vernichten kann, sei mit euch.
Heute haben wir den Gedenktag des heiligen Mauritius und Gefährten. Diese Gefährten waren Exsuperius und Kandidus.Alle drei waren Offiziere im römischen Heer. 286 befand sich die Legion in der Ortschaft Agaunum, heute St. Mauritz, nicht weit vom Genfer See. Alle drei lehnten zusammen mit mehreren Soldaten teilzunehmen an dem Heidengottesdienst ab. Darum wurden sie enthaupten.
Jesus du hast aller Versuchung widerstanden, Herr erbarme dich unser
Jesus , du hast die bösen Geister besiegt, erbarme dich unser
Jesus, durch deinen Tod hast du allen das Leben geschenkt.
Jesus sagt auch zu uns: Fürchtet euch nicht vor denen die den Leib töten. Das ist alles , was die Welt ihnen machen kann. Wenn auch dazu kommen würde, es lohnt sich sein Leben für Jesus zu opfern. Damit er unseren Mut stärkt, versichert er uns , dass er unsichtbar ständig anwesend ist und er nur dann erlaubt uns das Haar zu krümmen, wenn es den Interessen seines Reiches dienen wird. Wenn wegen seiner Interessen zu unserem körperlichen Tod kommen sollten. Wir wären unklug, wenn wir diesem Tod nicht den Vorzug geben vor dem ewigen Tod. So gaben diesem Tod den Vorzug auch die heutigen Märtyrer. Moritz, Exsuperius, Kandidus. Vergessen wir nicht die Worte von Jesus. Wer für mich das Leben verliert, wird er es finden, und gewinnen.
Gott liebt uns. Deshalb brauchen wir uns nicht zu fürchten und dürfen wir voll Vertrauen zu ihm beten.
Die Bosheit der Welt, kann uns nicht schaden, wenn wir den Frieden Gottes besitzen. Wir bitten ihn
Selig, die Jesus Christus bekennen und aufgenommen werden in den Himmel.
Jesus Christus, der gekommen ist, die Sünder zu rufen
Heute haben wir das Fest des heiligen Matthäus. Er hieß ursprünglich Levi. Er war der Zöllner in der Stadt Kafarnaum. Nach der Tradition wirkte er zuerst in Palästina, später in Etiopien und Persien. Er starb den Martertod. Seine Überreste befinden sich seitdem Jahre 1085 in der Stadt Salermo in Süditalien.
Jesus, du hast deine Apostel als Mitarbeiter gerufen, Herr erbarme dich unser.
Jesus, du kamst Barmherzigkeit zu verkünden, Christus erbarme dich unser.
Jesus, du hast uns auf deinen Weg gerufen, Herr erbarme dich unser.
Die Tradition schreibt das erste Evangelium Matthäus zu. Sein Evangelium schrieb er für Juden und in der Aramäischen Sprache. Darum erklärt er die jüdischen Bräuche, Gewohnheiten nicht, er übersetzt hebräische Worte nicht. Dabei aber ist sein Evangelium vor dem judaistischen Partikularismus bewahrt, vor dem Traditionalismus. Das Ziel seines Evangeliums ist die christlichen Gemeinschaften zu stärken in Diskussionen mit Juden: und bestärken sie im Glauben an Jesus Christus und die Richtlinien ihnen zu geben für das Leben nach der Lehre Jesus. Der Evangelist stellt Jesus als Sohn des Abrahams vor, als zugesagter Messias, den Religionsführer des jüdischen Volkes verworfen, aber Sünder und Heiden ihn aufgenommen haben.
Da wir Sünder sind und der Gnade bedürfen, wagen wir mit Vertrauen zum Vater zu beten.
Der Herr hat sich der Sünder angenommen und mit ihnen am Tisch gesessen. Um seinen Frieden dürfen wir bitten.
Selig, die dem Ruf Gottes folgen und Rettung finden am Letzten Tag.
Das Vornehmste im Hause Gottes ist die Gegenwart Gottes, welche er selbst an vielen Stellen der Schrift klar ausgesprochen und angekündigt. ,, Ich werde wohnen mitten unter den Söhnen Israels“ 3. Kön 6 ,,Der Herr ist in seinem heiligen Tempel“ Hab 2. Zwar ist Gott überall gegenwärtig, und wohin wir immer fliehen und eilen und uns bergen mögen, seinem Auge können wir nicht entgehen, wie dieses der Psalmist so treffend bezeichnet. Aber ganz besonders ist er in seinem heiligen Hause. ,, Diesen Ort habe ich mir auserwählt und geheiligt, damit mein Name dort sei in Ewigkeit, und meine Augen dort bleiben und mein Herz alle Tage. Noch heiliger aber ist Gottes Gegenwart in den Tausend Tempeln des neuen Bundes in welchen er selbst unter den Gestalten des Brotes im allerheiligsten Sakramente des Altars zugegen ist. Da spendet er seine himmlischen Gaben und Gnaden aus, da verleiht er Trost und Stärke und Mut allen, die mit Glaube und Demut sich ihm nahen. Darum glückselig jenes Haus,in dem Gott wohnt, mit ihm wird der Tag und die Arbeit begonnen, mit ihm fortgesetzt, mit ihm das Tagewerk vollendet.
In der Kirche ist ein Altar, auf welchen das unblutige Opfer des neuen Bundes geschlachtet wird Tag für Tag, vom Sonnenaufgang bis zum Niedergang. In euren Häusern, soll der Altar nicht fehlen. Und was ist dieser Altar? Das Herz des Vaters, das Herz der Hausmutter und aller im Hause bildet diesen Altar. Daraus geht als Brandopfer die heilige Liebe hervor, welche mit guter Meinung , alle Verrichtungen des Tages verdienstvoll macht. Da werden als Schlachtopfer die schlechten Gedanken und Wünsche und Begierden des Neides und Hasses, der Feindschaft und des Grolls verbrannt.
In der Kirche fehlt der Predigertstuhl nicht. Der Priester verkündet das Wort des Herrn für alle. Alle sucht er zu belehren, zu bessern, von der Sünde zu entfernen, zum Himmel hin zuführen.
Drei Dinge, die in keiner Kirche fehlen sollen. Im alten und neuen Bunde fehlt das Licht nicht. Auf meinem Altäre soll allezeit das Licht brennen, welches der Priester erhalten wird. 4. Mos 6. Unter dem Licht haben wir aber die Gnade Gottes zu verstehen. Daher wandeln jene in der Gnade, welche im Lichte wandeln. Christen, dieses Licht der Gnade Gottes muss in allen euren Hausgenossen brennen, sonst ist Gott nicht bei euch: dieses Licht muss sogleich wieder angezündet werden. Das schönste Licht verbreitet vor den Augen eine Seele im Zustande der Gnade. Denn also schreibt Augustinus :,, Eine Seele in Gottes Gnade überstrahlt alle Sterne und Engel des Himmels. Das Licht kam in die Welt die Menschen liebten die Finsternis mehr als Licht. denn ihre Werke waren böse. Jedes des Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht , damit seine Taten aufgedeckt werden. Im Gegenteil von dem Hauptmann Kornelius ist geschrieben. Es war ein frommer und gottesfürchtiger Mann mit seinem ganzen Haus.
Im Tempel zu Jerusalem ertönten fröhliche Lieder zum Schalle der Posaunen und Harfen und in unseren Kirchen fehlen diese Lieder zum Tone der Orgel nicht. Diese ,, Orgel“ darf auch in unseren Häusern nicht fehlen, und gleich wie der Zusammenklang und der Wohllaut der Töne unser Gemüt zu Gott erhebt und zur Freude stimmt, Da muss Übereinstimmung der Gemüter und gegenseitiges Einverständnis herrschen. O wohl eine schöne Musik, wo diese Einhelligkeit sich findet. Da steht man miteinander auf,man betet mit einander , man arbeitet , man isst , freut sich , man trauert miteinander. Das ist ein liebliches Orgelspiel für Engel und Menschen. Leider ist dieses selten geworden. Da herrscht bei euch oft Zank und Streit; man redet schlechte Reden, man sündigt und schweigt dazu, das sind Misstöne die Ohr und Herz verstimmen. Was sollen wir aber von jenen sagen , welche den Frieden des Hauses zerstören. Von ihnen gilt das Wort des heiligen Gregors von Nazianz; ,, Wenn jene Gottes Kinder heißen , die Frieden stiften, so sind das gewiss Satans Kinder, welche denselben zerstören“. Wenn jeder seinem Sinne nachgeht, wenn jeder tut ,was ihm eben gefällt, muss die Unordnung , der Misston , das Zerfallen des Hauses folgen. Denn Ordnung ist das erste Bedürfnis einer fruchtbringenden Arbeit.
Im Tempel zu Jerusalem befand sich endlich ein Opferkasten, wie dieses deutlich erhellt aus den Worten des heiligen Lukas. Als sich Jesus umsah, erblickte er die Reichen, welche ihre Gaben in den Opferkasten warfen. Da ermahnt der alte Tobias seinen Sohn, : Mein Sohn, soviel du kannst sei barmherzig hast du viel, so gib viel, hast du wenig, so gib auch von dem Wenigen mit Freude. Woher kommt es , dass in manchem Haus kein Glück und kein Segen ist. Daher, weil man im Hause keinen Opferkasten hat, daher , weil man in diesem Haus kein Mitleid und keine Barmherzigkeit mit den Armen hat, und da geht das Wort der Schrift in Erfüllung. Mit welchem Maße ihr ausmesst, mit demselben wird euch auch gemessen werden. Was ihr den Armen tut, das habt ihr ihm getan. Zu diesen Opfern sollen die Eltern die Kinder frühzeitig heran bilden durch ihr frommes Beispiel, gleich wie es der englische Kanzel Thomas Morus getan, der durch die Hand seiner Tochter viel Almosen austeile mit dem Auftrage , allezeit die Hand des Bettlers zu küssen, dem sie eine Gabe spendete , weil sie in ihm Christus den Herrn zu betrachten habe.
Wie schön , müsste es als dann in unseren Häusern aussehen. Wahrlich, wir wären ein Schauspiel der Engel und Menschen geworden. Gott würde ja in unserer Mitte sein und bleiben und wir wären sein Volk.
Verehrte Gäste, liebe Mitbrüder! Liebe Schwester und Brüder!
Sie haben sich zur Weihe einer neuen Orgel versammelt. Die Orgel ist das Instrument, das die Ankunft und Gegenwart des Sohn Gottes in seiner Gemeinde immer freudig begrüßt und dankbar bejubelt. Sie haben für die neue Orgel große Aufwendungen erbringen müssen. Sie haben sie aber – wie schon bei unsere St.Katharina-Kirche gern erbracht. Dafür kann nur staunend und anerkennend gedankt werden. Dennoch stellt sich wie bei allen Anschaffungen die übliche Frage: Hätte man das Geld dafür nicht den Armen geben sollen? Ich möchte Sie daher an das Wort Christi in der Bibel erinnern, wo es heißt: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.
Wir können die neue Orgel unter finanziellen Gesichtspunkten betrachten, wir können sie aber auch aus einer technischen, künstlerischen und baugeschichtlichen Betrachtungsweise sehen. Doch das ist wohl nicht Aufgabe dieser Stunde und auch nicht meine Sache. Soviel vermag ich höchstens zu sagen: Die neue Orgel ist das Ergebnis einer sinnvollen Verwendung naturgegebener Materialien und Möglichkeiten. Sie ist ein Wunderwerk menschlichen Geistes. Sie ist ein Wunderwerk, das auf den verweist, der in seiner Schöpfung in wunderbarer Weise Elemente, Kräfte, Gesetze, Farben und Klänge gestiftet hat.
Mit einem solchen Wunderwerk aus der Hand des Orgelbauers ist unsere Kirche nun ausgestattet worden, um den aus ganzem Herzen zu preisen, der uns seine machtvollen Taten kundgetan und ein Gedächtnis seiner Wunder gestiftet hat. Sie wird unsere Gottesdienste verschönern, um unsere Gemeinde aufzuerbauen. Dadurch erfahren wir Stärkung im Glauben und auch der Glaube von Besuchern und Gästen wird gestärkt. Gerade im religiösen Bereich gibt es Erfahrungen, die sich in Worten nicht ausdrücken lassen. Hier ist uns die Musik als Hilfe gegeben.
Augustinus sagt: Was ist Jubel anderes als bewundernde Freude, eine Freude, die sich in Worten nicht ausdrücken lässt! Die Klänge der Orgel erhöhen und verstärken nicht nur das Wort, sie lassen uns auch Opfer und Sakrament tiefer erleben. Musik und Orgel gestalten das, was auf dem Altar vor sich geht, zu einer festlichen Feier.
Das war der Grund, weshalb das Konzil von der Orgel sagt: Die Pfeifenorgel soll in der lateinischen Kirche als traditionelles Musikinstrument in hohen Ehren gehalten werden. Ja, die Orgel kann uns mit ihren Tönen und Tonreihen, mit ihren Registern die Heilsgeheimnisse deuten und nahebringen. Gott kann auch heute durch das Werk einer Orgel und die Hände eines Organisten Wunder wirken, kann Menschen erkennen lassen, dass sich über ihnen der Himmel öffnet, wo der Lobgesang der Engel und Ältesten ertönt, in den auch wir mit unserer menschlichen Stimme, voll Ehrfurcht einstimmen, weil Christus zusammengeführt hat, was im Himmel und auf Erden ist.
Und wie die Orgel uns auf diese Harmonie hinweisen kann, so ist sie auch Einladung an die Gemeinde zum Zusammenklang in der uns geschenkten Liebe, zum Zusammenstehen im Alltag und Glaubenszeugnis und zum Zusammenfinden im Gottesdienst, besonders am Sonntag. Auf die Dauer kann der einzelne nur Christ sein und bleiben in der Gemeinschaft mit den anderen Gläubigen in der Kirche. Da ist es wie mit einer Orgel, dass der einzelne Ton und die einzelne Stimme erst durch die anderen mitgetragen, gestärkt und zu vollem und rundem Klang gebracht wird. Und da wird bewusst, dass auch die einzelne Stimme wichtig und gefordert ist, weil ihr Schweigen und Ausfallen zu Missklang und Nachteil für das Ganze führen würde.
Damit dieses zunächst technische Instrument diesen Bildern und Erwartungen, dem Lob Gottes und der Erbauung der Menschen dienen kann, erbitten wir für die neue Orgel und alle, die sie spielen und hören, Gottes Segen.
25. Sonntag B 2015 Der Auftrag, dem anderen zu dienen
Einführung
Die Apostel haben gestritten, wer unter ihnen der Größte sei. Jesus sagte damals zu ihnen: ,,Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein.“ Können wir das auch aufrichtig sagen? Auf den ersten Blick scheinen uns diese Worte von Jesu schwer verständlich zu sein. Für Jesus gelten andere Werte, als wir sie uns vorstellen.
Predigt
In den Jahren 1979-1996 war Frederick Carl Lewis der beste Athlet der Welt. Er war Rekordhalter im Sprinten und Weitspringen. Er gewann 10 Olympiamedaillen, davon 9 Goldmedaillen. Nach dieser Zeit kam ein jüngerer, schnellerer Athlet. Das war Leroy Burrel. Er überbot den Rekord von Lewis. Als ihn die Journalisten fragten, welche Beziehung er zu Lewis habe, ob sie Feinde, Gegner oder Freunde seien, antwortete dieser: „Viele Menschen denken, wenn wir uns im Wettbewerb gegenüberstehen, dann sind wir Rivalen. Aber das ist nicht wahr. Wir sind füreinander da. Wir motivieren uns gegenseitig. Wenn ich will, dass er schnell läuft, dann werde auch ich schnell laufen.“
Viele wollen schneller, klüger, reicher sein und mehr bewundert werden als die anderen. Deshalb sind sie gegen die anderen. Sie schauen die anderen als Rivalen an. Jesus aber lehrt uns, dass wir füreinander da sein sollen. Wenn jemand in etwas gut oder hervorragend ist, das sollte uns motivieren.
Die Apostel begriffen später, dass ein Streit darüber, wer unter ihnen der Größte sei, nicht richtig ist. Wir als Kirche Jesu Christi sollen erkennen, dass der Erfolg des einen auch der Erfolg des anderen ist. Wir sind nicht deshalb auf der Erde, damit wir gegen einander kämpfen.
Jesus selbst zeigte, was er immer gepredigt hat. Selbst am Kreuz war er nicht gegen irgend jemanden. Auch dort war er barmherzig und verzeihend. Wenn eine Frau ihrem Mann zu einem zufriedenen, sinnvollen Leben verhilft, dann wird auch ihr Leben besser gelingen. Um das richtig zu verstehen, müssen wir begreifen, was das Wort Dienst bedeutet. Jesus sagte: Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und derDiener aller sein. Wir sollen Herren sein, die sich selbst befehlen, den anderen zu dienen. Wir machen das aber manchmal umgekehrt. Wir gebieten den anderen, dass sie uns dienen. Das ist leichter. Wer will, dass alle Menschen ihm dienen, ist ein Karrieremensch.
Karl Kraus, ein bedeutender österreichischer Schriftsteller, der von 1874- 1936 lebte, sagte sehr zutreffend: Die Karriere ist ein Pferd, das zum Tor der Ewigkeit ohne Reiter ankommt. Wenn wir dienen, haben wir eine göttliche Karriere wie Jesus.
Hellmut Ritter war ein erfolgreicher deutscher Orientalist. Er fuhr in der Nacht mit dem Auto. Plötzlich sah er neben der Straße eine Gestalt, die ihn stoppen wollte. Er bremste und sagte: „Mensch, was machen Sie hier in der Nacht?“ Dieser antwortete: „Ich muss nach München, aber ich habe kein Geld für einen Fahrschein.“ Hellmut war diese Stimme des Mannes plötzlich ganz vertraut. Er sagte: „Sind Sie nicht zufälligerweise Rudolf Pachmann?“ „Ja, das bin ich.“ Hellmut ließ ihn in seine Auto einsteigen. Dann sagte er: „Wir haben zusammen an der Universität studiert.“ Unterwegs klagte Pachmann: “ Ich habe kein Glück. Mir gelingt nichts. Wenn ich etwas anfange, scheitere ich. Ich habe nur Pech.“ Nach einer Weile meinte er mit einem Blick auf sein tolles Auto: „Aber es scheint mir, dass du dich nicht beklagen kannst.“ Hellmut antwortete: „Nein, ich beklage mich nicht. Ich reise viel, ich fotografiere gerne, ich schreibe Bücher. Wenn du willst, kannst du zu mir kommen. Ich brauche jemanden, der mir das Haus bewacht. Du wirst alles finden, was du dazu brauchst.“ Rudolf Pachmann freute sich über dieses Angebot und sagte: „Es ist wirklich großartig von dir, dass du deinen ehemaligen Mitschüler aus der Patsche hilfst.“ Dann stiegen sie aus und gingen zu Hellmuts Haus. Das Haus war wirklich toll ausgestattet. Rudolf sagte zu Hellmut: „Da kann man dich wirklich beneiden. Du hast ein wunderschönes Haus und sicher hast du einen Haufen Geld auf der Bank.“ „Nein, ich habe kein Geld auf der Bank, ich habe alles in meinem Tresor.“ Hellmut holte dann eine Flasche Wein aus dem Keller. Als er zurückkam, wurde er von Rudolf überwältigt, betäubt und gefesselt. Als Helmut wieder zu sich kam, sagte Rudolf zu ihm: “ Verzeih mir, Helmut, aber ich brauche Geld. Ich will ins Ausland gehen und ein neues Leben anfangen. Wenn ich dort Geld verdiene, gebe ich dir alles zurück.“ „Mache keine Dummheit und binde mich wieder los! „Nein, das mache ich nicht, denn du wirst mich bei der Polizei anzeigen. Wo ist der Schlüssel des Tresors?“ Es kam keine Antwort. Rudolf begann zu drohen: „Ich werde alle deine Papiere vernichten!“ „Um Gotteswillen, mache das nicht. Die Papiere sind für mich sehr wichtig!“ Plötzlich aber wurde Hellmut ganz blau und seufzte: „Mein Herz, mein Herz! Er rang nach Atem. Dann rief er noch: „Tabletten, Tabletten, dort sind sie am Tisch!“ Rudolf lief zum Tisch, aber als er zurückkam, war Hellmut tot. Rudolf bemühte sich, ihm wiederzubeleben, aber es war vergeblich. Rudolf plagte das Gewissen. Woher sollte er wissen, dass Helmut ernsthaft krank ist? Er machte sich heftige Vorwürfe, dann löste er die Handfesseln, durchsuchte seine Tasche, aber den Schlüssel fand er nicht. Vielleicht liegt der Schlüssel am Tisch, aber fand auch dort nichts. Dann dachte er: „Vielleicht hat der Tisch eine geheime Tischlade.“ Er suchte und er fand einen Knopf. Er drehte daran und was geschah? Ein Puma betrat langsam das Zimmer. In der letzten Sekunde konnte sich Rudolf in den Käfig des Pumas retten. Dann bemerkte er den Schlüssel, er baumelte am Hals des Pumas. Es wurde ihm bewusst, dass er sich selbst gefangen genommen hatte. Er wollte sich selbst dienen oder besser gesagt bedienen und die Strafe folgte sogleich. Wenn wir etwas erreichen wollen, ist es besser, es nicht mit Gewalt oder Betrug zu tun, sondern Ehrlichkeit ist gefragt.
Es ist packend zu hören wie Jesus für seine Jünger betete, aber auch überraschend sie was er für sie betete. Er bewahrte sie, das bedeutete nicht, wie viele meinten, dass Jesus aus den Aposteln vollkomlt zuräckzogen ltmene, saubere Menschen machen wollte, sondern er wollte nicht , dass seine Apostel sich aus der Welt zurückzogen. Im Gegenteil Jesus sendete sie in die Welt. Wenn über die Welt spricht, der er an die an die Menschen, an die menschliche Gesellschaft, die oft feindlich Gott gegenüber ist. Jesus bittet die Apostel , dass sie sich der Welt nicht anpassen. Aber dieses Gebet bezieht sich auch auf die Nachfolger der Apostel. Sie werden sich überall in in der Welt wie zu Hause fühlen, aber sie dürfen den Kontakt mit Gott nicht verlieren und das Bewusttheit ihrer Sendung. Die Apostel sollten in der Welt ihre Aufgabe ausspielen. Die Apostel sollten in die Welt gehen, in die zweilhafte Umgebung, sich setzen in die Mitte der Menschen, über die schon alle den Stock gebrochen haben. Es geht um die Aufgabe, die ihre Kräfte übersteigt. Jeder kann in den Aufbau der Welt eingreifen , nach dem Scherflein das sie bekommen haben. Im Wesen geht es um den Kampf der Liebe mit der Unliebe, der Gerechtigkeit mit der Ungerecht, der Ehrlichkeit mit der Falschheit, der Wahrheit mit der Lüge. Wer sich engagiert für die Liebe, Gerechtigkeit, engagiert sich für Gott, für sein Reich. Wenn die Apostel in die Welt gesant wurden, dann geht es nicht um eine unangenehme Pflicht. Jesus verlangt von den Aposteln persönliche Engagiertheit. Glaube um den sich ein Christ nicht bemüht den anderen/seinen Nächsten/ zu vermitteln, der verkümmert mit der Zeit. Der Sinn der chriostlichen Engagiertheit ist nicht zu philosophieren , die neue Gedankengang vorzulegen, sondern die Menschen zu Jesus zu führen, denn er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Jesus Christus, der am Kreuz seinem Jünger die anvertraute, sei mit euch
Unter den klasischen latin Verse gehört: Quod campi flores, tot sunt in amore dolores. Wieviel ist auf der Wiese Blumen, so viel ist in Liebe Plagen. Die Erfahrung bestätigt, dass in jeder Liebe ist auch der Schmerz anwesend. Am Anfang ist so schön, aber später den Schmerzen niemand vermeinden. Werden wir uns dessen bewusst?
Jesus, du bist für uns am Kreuz gestorben, Herr erbarme dich unser.
Jesus, dein toter Leib lag auf dem Schoß der Mutter, Christus erbarme dich unser.
Jesus, du hast uns die läuternde Kraft des Leidens offenbart, Herr erbarme dich unser.
Der heilige Maria d´Ligouri/1696- 1787/ schrieb: Maria hängte an demselben Kreuz wie Jesus, obwohl Jesus auf eine andere Weise hängte. Wenn wir jemanden lieben und er leidet, sein Leid dringt uns durch. Die Einstellung von Schmerzhaften Maria war bewunderswert, weil diese Einstellung war nicht lamentierende, sondern die ander motivierende. Trotzdem, dass die bösen Menschen ihrem Sohn weh getan, Maria verflüchte sie nicht, sondern ihren Schmerzen gab Gott ab. Die Einstellung Mariä ist auch heute aktuell. Wir hören sehr oft die Geschichte, wenn die Menschen Böses treiben, gegenseitig misshandeln. Die Leidenden zögern zwischen der Rache oder zwischen dem passiven Ertragen aller Ungerechtigkeiten. Die Lösung bietet uns Maria an. Sie lehrt uns unseren Schmerz Gott übergeben.
Kreuz und Leid sind der Anteil unseres irdischen Lebens. Damit wir es tregen lernen, wollen wir zum Vater beten.
Damit uns das Kreuz des Herrn zur Auferstehung und zum Frieden führe, wollen wir den Herrn bitten.
Selig, die mit Maria unter dem Kreuz stehen und Anteil erhalten an Auferstehung und Herrlichkeit.
Was sind Talente? Die Talente sind Begabungen, Fähigkeiten, besondere Anlagen im Menschen. Ein Talent war zunächst ein Gewichtmit dem man Geld wog. Zur Zeit Jesu wurde nach dem röm griech. Silbertalent gerechnet. Jesus will euch klar gesagt, dass ihr alle, die Talente bekommen habt. Und diese Talente, Begabungen, dürftet ihr nicht vergraben. Ihr sollt mit diesen Begabungem, Fähigkeiten zusammenarbeiten. Das alles lieber Kinder verstehen wir sehr gut. Aber Jesus möchte uns viel mehr sagen, nämlich dass jeder Talente mitbekommen hat. Deshalb die Frage: Welche Talente habt ihr bekommen? Der eine kann gut singen, der andere Instrumente spielen , malen, wieder andere sind gute Spotler oder Spitze in Mathematik oder Sprachen usw. Keiner verfügt über alle geistigen und körperlichen Anlagen, aber jeder hat zumindest einige erhalten. Diese Talente sind uns als Geschenk Gottes gegeben. Sie dürfen nicht vergraben werden, sondern jeder muss damit wuchern. Wer also eine gute eine gute Stimme hat, der muss sie gebrauchen, muss den Menschen eine Freude machen , und wo zum Beispiel. Im Gottesdienst, im Chor. Die Talenten , die Gott uns geschenkt hat, sind nicht nur eine schöne Gabe, sondern auch eine Aufgabe. Der Herr erwartet von uns, dass wir unsere Talente entfalten und dadurch unsere eigene Persönlichkeit entwickeln. Er will dass wir durch den vollen Einsatz unsere verschiedene Fähigkeiten uns gegenseitig tragen, einander dienen und so dazu beitragen, dass unsere Welt schöner und besser wird. In einer Schule in Finnland die Kinder bekamen die Aufgabe etwas aus dem Schnee etwas machen. Die erste Gruppe gebildete aus dem Schnee einen Riesen , der zweiten Gruppe zerfällt ihr Produkt, aber sie ergaben sich nicht und sie machten wenigstens einen Zwerg. Die dritte Gruppe zückte die Achsel und sie sagten. Uns macht das nicht Spaß, uns friert an den Händen. Einmal sagte jemand das einmal wird uns schmerzen das wir etwas machen konnten, und machten wir das nicht. Liebe Kinder bemüht euch die Talente zu entdecken, die Gott euch gegeben und diese Talente entwickeln und zum Guten benützen.
Jesus Christus , der uns durch sein Kreuz ewiges Leben erworben hat, sei mit euch.
Heute haben wir das Fest der Kreuzerhöhung. Es war schön , als die Kaiserin Helena sehnte sich danach das Holz der Schmach erkennen, an dem das Drama unseres Heiles vollbracht. Mit der Hilfe jerusalemer Bischof des heiligen Makarios, lies sie es feirlich zur öffentlichen Verehrung erheben. Was bedeutet für uns das Kreuz.
Herr Jesus, du bist am Kreuz erhöht worden, Herr erbarme dich unser
Herr Jesus, du hast für uns das Kreuz getragen, Christus erbarme dich unser
Herr Jesus, du wirs wiederkommen im Zeichen des Kreuzes, Herr erbarme dich unser
Wie viele verschiedene Einstellungen haben die Menschen zum Kreuz. Sie sich fürchten vor ihm. Das Kreuz kreuzt unsere Pläne, die oft nicht nach dem Evangelium sind. Das Kreuz ist das Zeichen das die Welt zerteilt. Wer ergeben sich dem Kreuz, wird für die Welt ein Narr. Die Logik Jesus Kreuze ist solche: Wenn das Weizenkorn, das in die Erde fiel, nicht stirbt, bleibt es allein, wenn es aber stirbt bringt es reiche Frucht. Was bedeutet das? Wenn wir in diesem Zeichen nicht leben, leiden, kämpfen werden, werden wir eingehen, umkommen. Die Kirche nahm das Zeichen des Kreuzes als die Äußerung des Glaubens an Jesus Christus. Es gibt kein Sakrament , das das Zeichen des Kreuzes nicht begleitet würde. Wenn wir uns bekreuzigen , machen wir das würdig, bewusst, als die Äußerung unseres Glaubens und Dankbarkeit für Jesus große Liebe.
Im Namen Jesu Christi, der durch sein Kreuz die Welt gerettet hat, wagen wir zum Vater zu beten
Das Kreuz einst ein Zeichen der Schande, hat uns den Frieden gebracht. Deshalb bitten wir.
Selig die gerettet werden , durch Jesus Christus der für uns am Kreuz erhöht worden ist.
Dadurch, dass Christus für uns litt und starb, hat er uns das verschlossene Paradies, die ewige Heimat im Himmel wieder eröffnet. Durch seine Leiden ist er eingegangen in die Herrlichkeit seines Vaters und hat auch uns den Weg dahin gebahnt Wie erhebend, wie tröstlich ist dieser Gedanke für uns alle! Ehe das Kreuz war, sagt der heilige Augustinus, gab es auch noch keine Leiter zum Himmel, darum konnten weder Abraham, noch Jakob, noch David, noch auch irgend ein anderer Mensch dorthin gelangen. Nun aber ist diese Leiter aufgestellt, das Kreuz ist errichtet, und der Eingang zum Himmel steht offen. Darauf weist auch schon der heilige Paulus mit den Worten hin. ,, Wie es also durch die Übertretung eines einzigen für alle Menschen zur Verurteilung kam, so wird es auch durch die gerechte Tat eines einzigen für alle Menschen zur Genrechtsprechung kommen, die Leben gibt “ Röm 5,18 Alle frommen, christlichen Seelen fanden in diesem tröstlichen Gedanken Ruhe und Beseelung in den Tagen des Lebens, wie in der Stunde des Todes. Karl Clarentin war ein frommer studierender Jüngling im Kollegium zu Amiens und das Muster seiner Muster seiner Mitschüler. Er schien eine blühende Gesundheit zu genießen, aber auf einmal verfiel er in eine sehr schmerzliche und gefährliche Krankheit. Er täuschte sich nicht über seinen Zustand, sondern verlangte und empfing sogleich mit herzlicher Andacht die heiligen Sakramente. Einst, da er mehr als gewöhnlich zu leiden schien, näherte sich ihm sein Beichtvater, um ihn bei seiner Geduld zu erhalten und fragte ihn nach seinem Befinden. Mein Vater! antwortete Karl, indem er beide Hände auf die Brust legte, was den Leib betrifft, so gestehe ich, dass er viel leidet, meine Seele aber ist voll Trost. Der Diener des Herrn hielt ihm das Kreuz hin. Er ergriff es und wiederholte mehrmals unter freudigen Küssen, womit er dasselbe bedeckte. Meine Liebe ist gekreuzigt und ich lebe noch. Darauf hielt er das Kreuz an seine Augen und sagte. Seht ,das ist mein Panzer und mein Schild. Das ist meine Leiter, auf welcher ich zum Himmel emporsteigen will. Vater in deine Hände empfehle ich meinen Geist und dabei die Himmelsleiter des Kreuzes fest an sein Herz drückte. Auch uns steht dieser Weg offen, auch für uns ist diese Himmelsleiter des Kreuzes und wenn wir zum Himmel gelangen wollen , so dürfen wir uns die Mühe nicht bereuen lassen. Die Himmelsleiter oder der Weg des Kreuzes ,muss der sicherste Weg zum Himmel sein, da Christus selbst uns darauf vorangegangen ist. Er spricht; Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Dieser Weg des Kreuzes ist der leichteste. Es ist doch offenbar viel leichter, unser Kreuz mit Geduld zu tragen, als die Schuld im Fegefeuer zu büßen; ja weit leichter ist es sagt der heilige Pacian, durch das Wasser der Busse , als durch Feuer gereinigt zu werden. Durch geduldige Ertragen seiner Leiden kann er schon auf Erden seine Schuld an die göttliche Gerechtigkeit abtragen.. Schön bemerkt in dieser Beziehung der heilige Vinzent Ferarie. Der Herr sendet uns Leiden und Kreuz und gibt uns dadurch Mittel, unsere Schulden an seine Gerechtigkeit ab zutragen. Wer also vernünftig ist,nimmt solche mit Freude an, denn er erwägt das Gute, das er daraus gewinnt, als das Böse, das er dadurch empfindet. Um diese Wahrheit zu veranschaulichen, trug eben genannte Heilige seinen Zuhörern folgende Parabel vor: Ein König hielt zwei seiner Untertaten von welchen jeder ihm eine ungeheure Summe Geldes schuldig war im Kerker gefangen. Da er nun sah , dass sie diese Schulden nie bezahlen würde, weil sie durchaus kein Vermögen hatten, ging er in das Gefängnis hinab und warf jedem eine volle Geldbörse an den Kopf. Beiden nun tat dieser Wurf sehr wehe , doch betrugen beide sich nicht auf dieselbe Weise. Denn der Eine ward sehr zornig darüber, dass er also ward geworfen worden, verachtete die Geldbörse und brach in schmähliche Worte aus, der andere hingegen, der vernünftiger war, nahm das Gold, dass ihm war zugeworfen worden, bezahlte was er schuldig war und entkam damit dem Gefängnisse. Seht sprach hierauf der Heilige wir sind in demselben Falle, wie diese Gefangenen. Alle sind wir gegen die göttliche Gerechtigkeit verschuldet, teils für die Wohltaten die Gott uns erwiesen hat, teils wegen so vieler Sünden, womit wir belastet sind. Nun sendet, von Mitleid gegen uns gerührt- der himmlische König uns das Geld der Geduld in dem Beutel der Trübsal. Jene nun, welche dieselbe geduldig ertragen, bezahlen Gott ihre Schulden mit diesem unschätzbaren Gold und werden seine Freunde, indes jene, welche darüber murren und unwillig werden , statt dem Herrn zu danken, ihre Schulden noch mehr vergrößern und seine Feindschaft sich noch höherem Grade zuziehen. Der heilige Petrus schreibt; Christus hat für uns gelitten und hat euch dadurch ein Beispiel hinterlassen , dass ihr seinen Fußstapfen nachfolgt. So wandelt denn den königlichen Weg des Kreuzes. Es ist ja der sicherste, der leichteste und kürzeste Weg zum Himmel.
Das heutige Evangelium führt uns zur Besinnung. Was für eine Einstellung haben wir zum Kreuz, zum Leiden? Ist das Leiden, das Kreuz nur etwas unvermeidbar Böses, das wir ertragen müssen oder kann uns das Leiden, das Kreuz auch Gewinn bringen?
Predigt
Wer einen Gips auf dem Fuß hat, ist traurig, dass er zu Hause bleiben muss. Das durchkreuzt alle seine Pläne. Aber dann stellt er fest, dass er ein Buch vollständig gelesen hat, welches er, wenn er gesund wäre, nie ausgelesen hätte. Der Gips war also nicht nur ein Hindernis, sondern auch sinnvoll. Ein Mensch, der den Zug versäumt, hat Pech. Wenn er dann auf einen anderen Zug wartet, trifft er dort vielleicht einen Menschen, mit dem er einiges zu besprechen hat. Er stellt dann fest, dass das Versäumnis ein Segen war. Zum Leben gehört auch die Fähigkeit, die Sachen von einer anderen Seite zu sehen. Zu dieser Erkenntnis kamen auch die Apostel. Auf der einen Seite sahen sie Jesus als einen populären Mann, der Wunder wirkte, der heilte, der Erfolg hatte, der klug erzählen konnte, dem die Menschenmenge folgte. Auf der anderer Seite sollten sie begreifen, dass auf Jesus der schreckliche und unausweichliche Tod wartete.
Der Evangelist Markus berichtet im achten Kapitel seines Evangeliums von drei unterschiedlichen Situationen. Zuerst bekennt der heilige Petrus begeistert: „Du bist der Messias“. Dann sagt Jesus: „Der Menschensohn muss vieles erleiden und von den Ältesten, Höhenpriestern und Schriftgelehrten verworfen werden, er werde getötet werden, aber nach drei Tagen auferstehen.“ Und zum Schluss sagt Jesus: „Wer zu mir gehören will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“
Jesus versuchte, seine Jünger zu erziehen. Er stellt Petrus die Frage: „Wirst du in mir auch den Messias sehen, wenn ich bespuckt, mit Dornen gekrönt und geprügelt werde? Wenn ich nicht mehr populär bin, sondern verurteilt werde? Wirst du an Gottes Versprechungen glauben, wenn du mich am Kreuz sehen wirst? Wirst du auch dann bekennen, dass ich der Messias bin?“ Petrus hat nicht begriffen, dass Jesus der Gesandte Gottes ist, der zuerst gefeiert wird, dann aber leiden muss, um der Welt die Erlösung zu bringen. Für alle Apostel war es schwer, zu verstehen, dass Jesus verurteilt und erniedrigt wird. Sie erwarteten von ihm, dass er die Freiheit bringt, aber als gefeierter Sieger. Gott aber hat für seine Jünger einen anderen Weg. Jesus sagt: “ Wer zu mir gehören will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach“. Das bedeutet, seinen Egoismus zu verleugnen, weil die Konzentration nur auf sich selbst und nur den eigenen Sehnsüchten und Träumen zu folgen, den Menschen nicht zum Glück gereicht. Immer müssen wir fragen: „Was ist der Wille Gottes? Was will Gott von mir?“
Der belgische katholische Ordensgeistliche Phil Bosmans schrieb zu diesem Thema: Die Nacht ist nie so dunkel, sodass du keinen Sterne findest. Keine Wüste ist so öde, sodass du kein Wasser findest.
Noch eine kurze Geschichte: Ein Leutnant sollte zum ersten Mal mit seiner Auserwählten zusammentreffen. Sein Herz klopfte heftig. In 6 Minuten wird er eine Frau sehen, die er nie gesehen hatte. Wie haben sie sich ohne Begegnung kennengelernt? Er las in einem Ausbildungslager ein Buch über menschliche Versklavung. Er wunderte sich, wie das möglich sei, dass die Autorin in diesem Buches so genau in sein Herz sieht. Er suchte den Namen der Autorin im Telefonverzeichnis und erfuhr dadurch ihre Adresse. Da schrieb er ihr einen Brief und er bekam Antwort darauf. Es kam dann zu einem regen Briefwechsel zwischen den beiden. Sie vereinbarten, sich zu treffen, aber er wurde versetzt in eine weit entfernte Gegend. Er verlangte von der Frau ein Foto, aber sie schrieb ihm: „Wenn ihre Gefühle zu mir wirklich echt sind, dann liegt es nicht daran, wie ich aussehe. Vielleicht bin ich sogar schön. Mich verfolgt stets der Gedanke, dass sie mich ausnützen würden. Ein solche Liebe würde mir nicht gefallen. Ich bin nur eine ganz gewöhnliche Frau. Mich verfolgt auch der Gedanke, dass sie mir nur deshalb schreiben, weil Sie einsam sind, weil Sie niemanden haben. Verlangen Sie nicht ein Foto von mir! Kommen Sie nach New York, sie werden mich sehen, und dann können Sie sich ihre Meinung über mich bilden. Ich werde eine Rose angesteckt haben, damit sie mich erkennen.“ Gesagt, getan! Dann war es so weit. Auf dem Bahnhof näherte sich ihm eine schlanke, große Frau mit blonden Haaren und blauen Augen. Er ging auf sie zu. Die Frau sagte zu ihm: „Kennen wir uns?“ Da nahm er plötzlich wahr, dass die Frau keine Rose angesteckt hatte. Er wurde stutzig, schaute sich um und sah eine Frau mit Rose. Sie war zirka 40 Jahre alt, ein bisschen mollig und hatte ein wenig ergrautes Haar. Der junge schlanke Frau entfernte sich schnell. Schließlich ging er zur Frau mit der Rose. Er stellte sich vor und sagte: „Ich bin froh, dass Sie gekommen sind, um uns zu treffen. Darf ich Sie zum Abendessen einladen?“ Die Frau antwortete ihm: „Ich weiß nicht, was das bedeutet, aber diese schlanke Frau vorhin bat mich, dass ich diese Rose anstecke. Außerdem hat Sie zu mir gesagt, wenn Sie mich zum Abendessen einladen, soll ich Ihnen sagen, dass sie im Restaurant auf Sie wartet. Sie sagte mir, dass wäre eine Prüfung.“
Wir dürfen nicht auf der ersten Blick hereinfallen. Der zweite Blick ist notwendig. Der erste Blick auf Jesus zeigt : Jesus wurde besiegt, er wurde erniedrigt. Der zweite Blick auf Jesus zeigt: Jesus ist Sieger, er ist mächtiger als der Tod. Das gilt zu bedenken. Verweilen wir niemals nur beim ersten Blick!
Gott, der Maria zur Mutter seines Sohnes erwählt hat,sei mit euch
Mit Freude feiern wir Mariä Geburt, denn aus ihr ging hervor die Sonne der Gerechtigkeit-Christus. Am Geburtstag unserer irdischen Mutter bemühen wir uns zu ihr zu kommen und Freude ihr zu machen. Heute wollen wir Freude unserer himmlischen Mutter machen.
Herr Jesus, du hast Maria zu deiner Mutter erwählt, Herr erbarme dich unser
Herr Jesus, du hast Maria mit der Fülle der Gnade ausgestattet, Christus erbarme dich unser
Herr Jesus, du bist Mensch geworden im Schoß der Jungfrau, Herr erbarme dich unser
Wir kennen Maria aus verschiedenen aufgemalten Bilder. Jeder Künstler stellte sich ihr anders vor . Wir kennen gotische, -renaissance, moderne Bilder von Maria, aber auch völkisch Bilder in unseren Kirchen. Alle diese Bilder beweisen/zeigen/ , dass Maria eine wirkliche Frau, eine wirkliche Mutter ist, wie die Millionen anderen Frauen und doch nur sie bejubeln wir und das schon zwei Tausend Jahren lang nach ihrem irdischen Leben.Wie erklären wir, dass noch nach zwei tausend Jahren erfüllt sich ihre Vorhersage ,,von nun an preisen mich selig alle Geschlechter“ Worin besteht die wirkliche Große Mariens, die ihre geistliche Schönheit bildet. Das ist der Fakt, dass sie der Welt Jesus Christus gebar. Das ist ihr größte Privilegium. Wir danken Gott, dass er solche Mutter uns gegeben hat und folgen wir ihren Tugenden.
Zum Vater aller Menschen, der die Sünder liebt, beten wir voll Vertrauen.
Den Herrn, der alles erfüllt, wollen wir um den Frieden bitten, der uns verheißen ist
Selig, die mit Gott leben in dieser Welt und Erlösung finden am Letzten Tag.
Ein Astronaut fliegt nach den Mars. Er landete dort. Eine Frage. Kann er dort /auf dem Mars/ ein Christ sein? Ein Eingeborener fand auf einer pazifischen Insel in den Überresten einer Mission Station die Bibel. Er begeistert sich und er will der Nachfolger Jesu Christi sein. Kann ein isolierter, einsamer Einheimische Christ zu sein? Robinson Crusoe lebte alleine auf einer Insel, konnte er dort ein Christ sein?
Was ist das wesentlichste Wesen des Christentums? Ein Christ unterscheidet sich vom Nichtchrist im Grunde einzig durch das Ziel.
Der Sinn des Lebens eines Christen ist: Erlernen zu leben, zu tun, zu denken in jeder Situation wie Jesus und sein Leben mit Gemeinschaft mit ihm zu leben.
Die Änderung des Zieles, als das wesentliches Zeichen des Christen. ,,D0ch was mir damals ein Gewinn war, das habe ich um Christi willen als Verlust erkannt. Ja, ich sehe sogar alles Verlust an, weil die Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, alles übertrifft. Seinetwegen habe ich das alles aufgegeben und halte es für Unrat um Christus zu gewinnen und in ihm zu sein. Nicht meine eigene Gerechtigkeit suche ich, die aus dem Gesetz hervorgeht,sondern jene, die durch den Glauben an Christus kommt die Gerechtigkeit, die Gott Kraft des Glauben an Christus kommt die Gerechtigkeit, die Gott Kraft des Glaubens schenkt. Christus will ich erkennen und die Macht seiner Auferstehung und die Gemeinschaft mit seinen Leiden; sein Tod soll mich prägen. So hoffe ich auch zur Auferstehung von den Toten zu gelangen. Nicht dass ich es schon erreicht hätte oder dass ich schon vollendet wäre. Aber ich strebe danach, es zu ergreifen, weil auch ich von Christus Jesus ergriffen worden bin. Brüder,ich rede mir nicht ein, dass ich es schon ergriffen hätte. Eines aber tue ich : Ich vergesse, was hinter mich liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir ist. Das Ziel vor Augen jage ich nach dem Stegespreis: der himmlischen Berufung , die Gott uns in Christus Jesus schenkt“ Phil 3,7-14
Die gleichen Werkzeugen- ein verschiedenes Ziel. ,, Wisst ihr nicht , dass die Läufer aber nur einer den Siegespreis gewinnt? Lauft so, dass ihr ihn gewinnt, Jeder Wettkämpfer lebt aber völlig enthaltsam, jene tun dies, um einen vergänglichen Siegeskranz zu gewinnen“ 1 Kor 9,24-25
Die Identität eines Christen aus der Bibel.
bin ,,das Kinder Gottes genannt werden, und wir sind es“ 1 Joh 3,1
meine Heimat. ,, Unsere Heimat aber ist im Himmel. Phil 3, 20
mein Vater. ,, Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nenne, denn nur einer ist euer Vater , der im Himmel „B Math 23,9
meine Familie. ,, Ihr seid also jetzt nicht mehr Fremde ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes ,,Eph 2, 10
mein Sinn des Lebens. ,, Ihr sollt also vollkommen sein , denn auch euer himmlischer Vater ist vollkommen“ Mat 5, 48
das verlangt. Alles aber tue ich , um am Heil des Evangeliums teilzuhaben.
wenn ich sterbe. ,, Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, die Treue gehalten. Jetzt liegt für mich der Kranz der Gerechtigkeit bereit, den mir der Herr, der gerechter Richter, geben wird an jenem Tag , aber nicht nur mir, sondern allen, die in Liebe auf sein Erscheinen warte.“ 2Tim 4,7-8