Archiv für den Monat: November 2019
Hl. Andreas,Apostel Mt 4,18-22
Jesus, der sagte:Kommt her,mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen, er sei mit euch. Haben wir das Fest des heiligen Andreas. Er war ursprünglich Jünger von Johannes dem Täufer. Dann berief ihn Jesus und Andreas nahm diese Berufug an.Der Apostel gehörte zu den ersten, deren Jesus berufen hat.
Jesus, viele hast du gerufen, wenige folgten dir. Herr, erbarme dich unser.
Deinen Aposteln gabst du Macht über die bösen Geister. Christus , erbarme dich unser.
Die Schuld aller Menschen hast du auf dich genommen. Herr, erbarme dich unser.
In Rom ist das Andreas Fest bereits seit dem 6.Jh.bekannt. Andreas war der Patron des burgundischen Herzoghauses, das Andreaskreuz das Emblem von Burgund. Die mutmaßliche Andreaskreuz-Reliquie befindet sich im Kloster Beaune. Auch der von Philipp dem Guten 1429 gegründete Orden vom Goldenen Vlies erwählte sich Andreas zu seinem Schutzpatron. Andreas Orden wurden in späteren Jahrhunderten gegründet jener von König Jakob V. von England und der von Zar Peter I. von Rußland. Bei den Bauern war der Andreas Tag durch all die Jahrhunderte hindurch ein wichtiger Lostag für das Wetter. Lange Zeit galt die Andreas auch als Orakelnacht für allerei Vorhaben. Und zwischen 1537 und 1878 wurde der Dezember oft Andreas Monat genannt. Nach Petrus und Paulus gilt Andreas als der dritte Apostel mit individuellen Gesichtszügen. Meist ist er mit vollem graun Haar und langem oder zumindest starkem Bart dargestellt, fast immer in schon fortgeschrittenen Alter. Bekleidet ist Andreas auf vielen Abbildung mit langer Tunika und meist langem Mantel , die Füße, sind meist ohne Schuhe. Bei Darstellungen des Martyriums am Kreuz ist der Apostel fast immer nackt, nur mit einem Lendentuch bekleidet. Die Attribute Buch und oder Schriftrolle weisen Andreas als Apostel aus.
Immer wenn wir beten, dreht sich die Welt, verwandelt sie sich zum Licht Gottes hin. Für diese Verwandlung geben wir unser Herz und unsere Hände. So beten wir gemeinsam.
Der Friede der Welt kommt von Gott und beginnt zugleich bei uns. Das Zeichen des Friedens, das wir nun einander geben wollen, sei ein Ausdruck jenes Glaubens und dieser Bereitschaft.
Die Rettung der Gerechten kommt vom Herrn, er ist ihre Zuflucht in Zeiten der Not.
Familienmesse am 1.Dezember 2019
Am Altar stehen bereits entzündete Kerzen
Thema:Kerzen und Lichter im Advent Begrüßung/Einführung geworden
Die Tage sind kurz geworden,die Nächte umso länger.Die Winter Zeit, die dunkle Jahreszeit hat begonnen.Wir haben alle schon erfahren,wie schwierig es ist, sich im Dunkel zurechtzufinden.Wie dankbar sind wir dann für Licht, wenn es nur ein kleines Licht is.Licht ist für uns Menschen lebenswichtig.Ohne Licht können wir überhaupt nicht Leben.So werden wir gleich am Adventskranz entzünden.Bitte Thomas 1.Kerze am Adventkranz anzünden. .Ein Licht,das den Weg zu einem viel helleren Licht.Bußakt
Bußakt: ist
1.Kind Wo kein oder wenig Licht ist es kalt und dunkel Kyrie 151
2.Kind:Wir bereiten Kummer ,statt Freude zu schenken.Wir suchen Streit,statt Frieden zu schenken. Kyrie 3.Kind:St at zu helfen, ziehen wir uns zurück. Wir begnügen uns mit Schimpfen und Kritik, statt selbst ein Licht anzuzünden.
Kyrie Pfarrer
Vergebunsbitte: Herr Pfarrer
Tagesgebet: Christus du bist das Licht der Welt.Du entzündet uns immer wieder neue mit deinem Licht. Wir glauben,dass Jesus alle Menschen aus der Finsternis ans Licht führt.Er macht das Leben hell und schön. Schenke uns helle und klare Augen,damit Wir den anderen n iccht übersehen.14a
Lesung:Röm 13,11-14a
Zwischengesang: Zünd ein Licht ein.
Evangelium Mt 24 29-44
Predigtteil:Heute ist für uns ein ganz besonderes Fest,die Kinder gestalten heute für mich einen Teil der Predigt.
Einstimmung Lied:Mache dich auf und werde Licht Sprecher :In der Dunkelheit sehnt sich der Mensch nach Licht- in der Not verlangt der Mensch nach Hilfe..Deshalb werden wir aufgefordert.Nun trägt eurer Güte hellen Schein weit in die dunkle Welt hinein.Wie dies möglich ist, wollen wir euch nun vorspielen. Erstes
Erstes Kind kommt mit brennenden Kerze in Laterne zum Altar.
Erstes Kind:Ich bringe das Licht für die Kranken
Sprecher; Nun ist eine Kerze hereingetragen worden und schön ist es etwas heller.Genauso wird es etwas heller in einem Krankenzimmer, wenn der Kranke durch einen Besuch erfährt, dass er nicht vergessen ist.
Zweites Kind kommt brennender Kerze in Laterne zum Altar
Zweites Kind:Ich brInge das Licht für die Familien
Sprecher: Das Licht der zweiten Kerze möchte uns an Kinder Augen erinnern aus denen Freude strahlt,weil die Eltern, auch wenn sie noch so beanspruch sind,gerade jetzt im Advent. Zeit finden,mit den Kindern um den Adventskranz zu sitzen und zu singen,zu erzählen zu beten. Kein noch so großes gekauftes Geschenk kann dies ersetzen! Den Kindern Zeit schenken, bedeutet sich selber schenken.
Drittes Kind kommt mit brennende Kerze in Laterne zum Altar.
Drittes Kind: Ich bringe das Licht für die alten und einsamen Menschen
Sprecher Seit ihr wie es langsamer heller wird! So wird auch der Güte heller Schein. Wie viele alte Menschen warten auf jemanden, der Zeit für sie hathat wenn wenn sie aus ihrem Leben erzählen und ihnen ein anerkennendes Wort gibt.
Vierte Kind kommt mit brennender Kerz in Laterne zum Altar
Viertes Kind Ich bringe das Licht für das gute Wort Sprecher:Die vierte Kerze ist das Licht eines guten Worten.Vieles kann sich der Mensch durch Geld beschaffen.Essen, Kleidung,Einrichtung und vieles mehr. Ein gutes Wort ist nicht zu kaufen.Viele warten auf ein gutes Wort.Nachbarn, Arbeitskollegen, Schüller,Freude, junge und alte Menschen… geben wir es doch einander.
Fünftes Kind kommt mit brennender Kerze in Laterne zum Altar
Fünftes Kind: Ich bringe das Licht der Versöhnung
Sprechern: Unter allen guten Worten spielt das verzeihende Wort eine ganze Rolle. Es mag sein,dass es schwer über die Lippen geht, aber verzeiht einander. Wartet nicht bis der ander den ersten Schritt tut. Geht auf ihn zu und zeigt eure Versöhnjngsbereitschaft! Pr
Priester-kurzer Predigteil Jesus erzählte seinen Jünger :Ich bin das Licht der Welt. We mein Licht sucht, dem kann die Dunkelheit keine Angst machen. Ein anderes Mal sagt er zu Ihnen. Ihr seid das Licht der Welt . Wenn ihr leuchtet, brauchen andere keine Angst zu haben. Jesus will uns sagen, dass nicht nur er das Licht der Welt ist. Wir alle sind das Licht und aollen es in die Welt tagen.
Kinder stellen die Laternen ab und währenddessen wird wieder Mache dich auf und werde Licht /250/ gesungen.
Glaubensbekenntnis
Fürbitten
Herr Pfarrer Guter Gott es gibt so so viele Menschen,die im Dunkel sitzen und auf ein Licht warten, für sie wollen wir beten
1.Kind :Wir beten für alle einsamen Menschen. Sie wünschen sich Freunde.
Herr schenke Ihnen dein Licht.
2 Kind : Wir beten für alle traurigen Menschen,Sie wünschen sich Freude.
Herr schenke Ihnen dein Licht
3. Kind: Wir beten für alle kranken Menschen.Sie möchten gesund werden
Herr schenke Ihnen dein Licht
4 Kind: Wir beten für alle die gestritten haben, sie brauchen Frieden und Versöhnung.
Herr schenke Ihnen dein Licht.
Herr Pfarrer:Denn ,du o Gott willst allen Menschen dieser Welt dein Licht schenken.Dafür danken durch Christus unseren Herrn Amen
Gaben Lied : Nimm o Herr Gaben, die wir bringen 267.
Gabengebet : Allmächtiger Gott du schenkst Ihnen uns alles Gute und Schöne, du schenkst uns Brot und Wein. Du machst unser Leben hell. So können wir dein LICHT erfahren durch erfahren durch Jesus Christus unseren Herrn Amen.
Heilig /132/ dürfen
Vater unser: Gesungen –alle Kinder dürfen einen Kreis um den Altar binden
Lamm Gottes -beten Kommunion
Kommunion Kommunionslied:Du bist das Licht der Welt
Nach Kommunion Meditation: Herr wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten ist muss auch viel Licht sein.Für mich hat jeder Tag etwas Wertvolles , egal wie er verläuft, weil ich weiß , dass ich nicht alleine bin. Du bist da. Ich lasse mich ganz fallen und weiß , du fängst mich auf. Du nimmst mich an, trotzt meiner Fehler. Du bist das Licht und deine Strahlen durchdringen das tiefste Dunkel meiner Schatten. Verl
Verlautbarungen: Advent weg -Basteln Sonntaģe im Advent.
Segen der Geburtstagskinder November /Segenslied/
Segensgebet Herr Pfarrerwas
Gott wandle in Segen,was uns ängstigt und beschwert. Gott Angesicht leuchte über jene Menschen, die wir lieben und über jene , mit denen wir es schwer haben. Das Licht Gottes mache unsere Wege hell. Gott,der uns entgegenkommen will, segne und begleitete uns durch Zeit des Advets. S
Schlusslied: Tragt in die Welt nun ein Licht.
Freitag der 34 Woche Lk 21,29-33
Jesus, der sagte: Diese Generation wird nicht vergehen, bis alles geschieht, er sei mit euch.
Wenn Jesus, über die letzten Dingen spricht, die passieren werden, sagt er sie nicht darum um uns einzuschüchtern. Die Jünger, aber auch wir sollen die zweite Ankunft des Herrn im Vertrauen erwarten. Die Hilflosigkeit wird nur ohne Christus sein. In ihm wird nur die Hoffnung sein. Die Ereignisse, die Angst treiben, werden vor dem Kommen Christi stattfinden. Seine Ankunft, wird die Ankunft in Herrlichkeit und Freude sein.
Jesus, dein Reich ist nahe. Herr, erbarme dich unser.
Deine Worte werden nicht vergehen, Christus, erbarme dich unser.
Dir gehört die Ernte der Welt. Herr, erbarme dich unser.
Der Moment des Kommens des Herrn wird so offensichtlich sein, dass niemand dieses Kommen ankündigen muss. Jesus illustriert dies am Beispiel eines Feigenbaums. Ein Feigenbaum lässt Blätter im Winter fallen. Er sieht tot aus mit nackten Ästen. Wenn er anfängt zu sprießen und die Blätter austreiben, ist es jedem klar, dass der Sommer ist da. Wenn der Feigenbaum zum Leben erweckt wird, ist der Sommer da und niemand braucht andere Beweise. So wird auch die Augenblick der Ankunft Jesu kommen. Wann wird das passieren? Jesus spricht nicht über das Datum. Er sagt nur, dass diese Generation nicht vergehen wird. Es ist die Menscheit als Ganzes, die bis zum letzten Moment anhält? Oder es ist die Generation der Zeitgenossen Jesu, die noch alle vorhergesagten Ereignisse Jesu erleben wird. Eins ist sicher. Jesu Vorhersage wird erfüllt werden, so wie andere Worte Jesu erfüllt wurden. Die Vorhersagen Jesu über die Zerstörung Jerusalems uns seines Tempels, erfüllten sich ungefähr 40 Jahre nach dem Tod Jesu.
In der gemeinsamen Eucharistiefeiern erfahren wir, dass das Reich Gottes nahe ist. Darum beten wir voll Freude:
Nicht nur die amtlich bestellten, wir alle sind Jünger Jesu und Boten des Friedens.
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, spricht der Herr.
1.Adventsonntag A Mt 24,37-44
1.Adventsonntag 2019
Einführung
Wir beginnen ein neues Kirchenjahr und nennen es im liturgischen Kalender Advet. Mit den Sinnen registrieren wir, dass der Priester bei der heiligen Messe, die grüne Farbe des Messgewandes gegen das Lila austauschte, was den Ernst der Zeit symbolisiert. Wir singen keine Gloria im Advent, ein Gesang, der an die Ereignisse der Nacht in Bethlehem erinnert, auf die wir uns im Advent vorbereiten.
Predigt
Die bekannte Volksweisheit sagt, dass wenn zwei dasselbe tun, dass es nicht dasselbe sein muss. Jesus sagte nicht, dass Noah und seine Familie nicht aßen,nicht heirateten. Sie taten dasselbe, was die Leute, deren die Wasserflut zerstörte, getan haben. Worin war der Unterschied? Der grundlegende Unterschied war, dass Noah Gott treu blieb. Die anderen waren Gott nicht treu, darum wurden sie von der Wasserflut überrascht. Körperliche Freude ist ein Geschenk Gottes des Schöpfers für jeden Menschen. Wir haben sie darum bekommen, damit uns Freude zu bringen und behilflich bei unserer Entwicklung werden. Sie sind ein Mittel, um höhere Ziele zu erreichen und die wichtigste Orientierung des Menschen, der Gott ist. Alle großen Weltkulturen und ihre Religionen verbinden ihre Riten mit Essen und Trinken. Selbst der Begründer unserer christlichen Religion Jesus Christus, lehnte die Gastfreundschaft nicht ab und eines der sehr schönen Evangeliumsbilder ist,wenn Jesus bei der Hochzeit in Kana anwesend ist. Viele christliche Riten sind mit Konzumvergnügen verbunden. Menschen genießen die Taufe ihres Kindes an reichen Tischen nach der heiligen Kommunion und dem Sakrament der Firmung. Es ist noch protziger bei einer Hochzeit oder bei einer Primiz messe. Auf diese Weise danken wir Gott für alle geistigen und materiellen Gaben. Menschen brauchen jedoch keine christlichen Riten um sich unterhalten zu können. Materiell hoch entwickelt euro-atlantische Zivilisation ist schon vielen Jahrzehnten von einer unterhaltsamen und konsumierenden Lebensweise geprägt. Auch die Christen sind Teil dieses Stils. Wir trinken Markenbrände und Weine, wir besuchen originelle Restaurants. Wir führen sinnige Gespräche bei verschiedenen gesellschaftlichen Zusammenkünften mit einem Teller und mit einem Glas in der Hand. Wir sehen es als einen Lebens still, der uns Freude macht. Wir unterhalten uns als Menschen auf der Titanic. Sobald sich die Flut nähert ändert sich alles. Unter der Flut müssen wir nicht nur verheerendes Wasser verstehen. Die Flut ist alles, was unsre Beziehung zu Gott stört. Es kann auch Erfolg, Reichtum, Ruhm sein. All dies kann uns von Gott abwenden, oder muss uns von Gott nicht abwenden. Viele Menschen wollen sich nicht bewusst und gezielt von Gott abwenden. Aber die Art und Weise, wie sie leben, in der zu viel Zeit nur für materielle Dinge aufgewendet wird und zur Lösung der materiellen Probleme führ dazu, dass sie praktisch ohne Gott leben und sie haben keine Zeit für Beten, keine Zeit zur heilige Messe zu gehen. Wir geben enorme Energie aus, damit wir materiell immer reicher werden und wir vergessen, dass wir all dies einmal verlieren werden. Unser Leben nur auf materiellen Dingen aufzubauen, ist nicht sinnvoll. Die Dinge können von uns gestohlen werden, oder entwertet werden. Aber selbst niemand kann uns garantieren, dass wir ein hohes Alter erreichen werden. Vielleicht sagt jemand, ich bin sehr vorsichtig, ich passe auf. Aber es hängt nicht immer von uns ab. Vor weniger als einem Monat prallte in der Slowakei ein Bus mit Passagieren mit einen mit Steinen beladenen Lastwagen zusammen. Das Ergebnis 12 Tote. Darunter drei Schüler und drei Gymnasiasten. Wer hat an diesen Tag an seinen Tod gedacht? Noah in der heutigen Welt zu sein ist nicht einfach, aber es ist möglich. Und ich würde sagen, dass es notwendig ist. Das Schlimmste was uns betreffen kann, ist nicht dass wir materielle Dinge verlieren werden, selbst dass wir irdisches Leben verlieren werden, sondern, dass wir ewiges Leben verlieren können. Denken wir daran!
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Donnerstag der 34.Woche Lk 21,20-28
Jesus, der sagte: Dann wird man den Menschensohn in einer Wolke kommen sehen, mit großer Kraft und Herrlichkeit, er sei mit euch.
Jerusalem wurde mehrmal zerstört. Auch sein Tempel wurde entweiht und verwüstet. Die Propheten sprachen darüber. Es ging nicht nur um militärische oder politische Ereignisse. Die Zerstörung Jerusalems und des Tempels von dem Jesus spricht, hat auch eine tiefere Bedeutung.
Jesus, du kennst die Bosheit der Welt. Herr, erbarme dich unser.
Du wirst kommen, wenn diese Weltzeit zu Ende geht. Christus, erbarme dich unser.
Du wirst das Werk der der Erlösung vollenden. Herr, erbarme dich unser.
Die neue Verwüstung des Tempels in Jerusalems von der Jesus spricht, ist die letzte. In seiner 70 Wochen Prophezeihung sagt Daniel, dass nach Babylons Gefangenschaft, nach Kyros Dekret, das die Juden erlaubt hatte, in ihr Land zurückzukehren. Daniel sagte voraus, dass der Tempel erneuert wird und dauern wird bis gesalbte Fürst, also der Messias kommt. Nach 62 Wochen wird der Gesalbte getötet. Nach dem Tod des Messias Israel wird aufhören eine Nation zu sein. Dieses Ende des auserwählten Volkes wird von der Zerstörung Jerusalems und seines Tempels begleitet. Das Opfer wird im Tempel aufhören, damit endet das Alte Testament. Mit dem Tod Jesu, als Opfer verliert der Tempel von Jerusalem mit seinen zeitweiligen Opfern seine Bedeutung. Eine neue Erlösungsperiode in Jesus wird beginnen, in seinem Tod als einzigem ständigen Opfer des Neuen Testaments. Daher wird die Zerstörung Jerusalems und seines Tempels dieses Mal eine neue Bedeutung haben. Der Tempel von Jerusalem wird dauerhaft zerstört. Es wird sich bald zeigen, dass durch den Tod Jesu dem Volke Israel wird das Gottes Reich entnommen, das an die Apostel und im Tod Jesu geborene Kirche übergeht. Die Zerstörung des Tempels wird sich erfüllen, wie Jesus im Gleichnis von den Pächtern des Weinbergs sagte. Sie töteten den geliebten Sohn ihres Herrn und damit vollendeten sie das Maß der Geduld Gottes und bereiteten ihren Untergangen vor. Den Weinberg, das Reich Gottes werden andere bekommen.
Durch Jesus mit aller Weisheit belehrt, beten wir, wie er uns zu beten angeleitet hat:
Von Jesus erwarten wir den Frieden der trägt. Darum bitten wir:
Der Herr wird mich retten und in sein himmlischen Reich führen.
das
Mittwoch der 33.Woche Lk 21, 12-19
Jesus, der sagte: sie werden ihre Hände an euch legen und euch verfolgen, er sei mit euch.
Auch ein Gläubiger ist auch am Aufbau der Welt beteiligt. Auch er erlebt die Lebensfreude, rechnet aber auch ernsthaft mit dem Tod, nimmt ihm das nicht aus dem Leben. Im Gegenteil, es macht sein Leben irgendwie tiefer.
Jesus, du wirst bei uns bleiben. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns den Beistand deines Geistes versprochen. Christus, erbarme dich unser.
Du wirst retten, die in der Treue standhaft sind. Herr, erbarme dich unser.
Ein Gläubiger denkt nicht nur an sein Ende, sondern auch an das Ende der Welt. Wir können nicht davon aufhören sprechen, nur darum, weil es einigen Leuten lächerlich vorkommt. Wir haben es als Botschaft von Jesus Christus angenommen. Die letzten Tage der Welt werden unvermeidlich nach dem Evangelium kommen. Jesus beginnt über das Ende der Welt, mit den Worten über die Zerstörung des Tempels in Jerusalem zu sprechen. Einige seiner Zuhörer bewunderten den Tempel und sagten, mit welchen schönen Steinen der Tempel gebaut ist. Jesus sagt überraschend. Es werden Tage kommen, in denen von allem, was sie hier sehen, nicht Stein auf Stein bleibt. Jesu Worte mussten die Zuhörer in Erstaunen versetzen. Es schien ihnen fast unmöglich. Der jerusalemer Tempel, ein riesiges Bauwerk und zerstört? Wenn uns heute jemand erzählt hätte, dass die Peterskirche in Rom in einer Woche zerstört werden würde, wäre das für uns schrecklich. Und würde es uns nicht so bestürzt machen, wie Jesu Worte über den Tempel von Jerusalem das Publikum von Jesus bestürzt musste. Wir haben heute Tausende von Tempeln auf der ganzen Welt. Aber der Tempel von Jerusalem war der einzige Tempel Israels auf der Welt. Und was für ein Tempel er war. Es war der einzige Tempel in dem wahren Gott Opfer dargebracht wurden.
Der Weg eines von uns ist verschieden,all liebender Vater nahe, darum beten wir:
Wir sind in den Frieden eingeladen, den nur Gott uns öffnen kann, in die Vergebung unserer Schuld:
Der Herr ist barmherzig und gnädig, langmütig und reich an Güte.
Dienstag der 26.Woche Lk 21,5-11
Jesus der sagte: Ein Volk wird sich gegen Volk und Reich gegen Reich erheben, er sei mit euch.
Alle drei Evangelisten Markus, Mathäus und Lukas sprechen ausführlich von der Rede Jesu über das Ende der Welt. In dieser Rede spricht von der Zerstörung Jerusalems. Gleichzeitig sollte diese Zerstörung ein Abbild des Endes der Zeit sein. Jesus sagt, der Tempel, wird zerstört. Er verbindet damit das Ende der Welt. Jesus fordert die Apostel auf, dass sie damit rechnen und wachen.
Jesus du hast uns das Ende verkündet. Herr, erbarme dich unser.
Du kennst die Drangsale und die Schrecken dieser Welt. Christus, erbarme dich unser.
Du gibst uns Mut in der Prüfung standhaft zu bleiben. Herr, erbarme dich unser.
Auf die Worte der Bewunderung über dem Tempel von Jerusalem, bemerkte Jesus plötzlich. Es wird die Zeit kommen, in welcher von dem allem, was ihr seht, nicht ein Stein auf dem andern gelassen wird, der nicht zerbrochen wird. Diese Worte erschütterten die Jünger. Der Tempel von Jerusalem gehörte zu den sieben Welt Wunder der Antike. Sowohl in der Größe als auch im Reichtum. Es war eine Steinmasse, die Jahrhunderte gedauert hatte. Die Opferwilligkeit des Volkes und der Stolz der Herrscher haben den Tempel zu einem einzigartigen Nationaldenkmal gemacht. Selbst Heiden spendeten dem Tempel kostbare Wertsachen. Gold und Silbergefäße wurden von Kaiser Augustus gespendet. Herodes der Große schenkte einen wunderschönen goldenen Weinstock, dessen Trauben die Größe eines Menschen erreichten. Der Weinstock wurde als künstlerische Zier im Vorraum des Tempels gestellt. Von diesen und anderen Sachen sprachen die Jünger, als sie vom Ölberg auf den Tempel schauten. Es wurde zu Jesu Zeiten gesprochen. Wer die Pracht Jerusalems nicht sah,der kannte Lebensfreude nicht. Und wer den Tempel von Jerusalem nicht gesehen hat, weiß nicht was bedeutet staunen.
Durch Jesus Christus haben wir ein neues Verhältnis zu Gott gefunden. Wir dürfen beten, wie Jesus es uns gelehrt hat:
Heil und Heilung schenkt Gott, um diese Gabe des Friedens wollen wir beten:
Wir sind erlöst durch Christi Tod, sein Leben schenkt er uns im Brot.
Kann der Mensch wie Gott sein?
Manchmal treffen wir auf die Ansicht, dass der Wunsch, wie Gott zu sein, eine Sünde ist, das Böse. In Wirklichkeit ist diese Sehnsucht jedoch ganz legitim. Gott bietet uns an, Götter zu werden. Die Bestimmung des Menschen war, Gott zu werden. Der Mensch wollte wie Gott sein, aber ohne Gott und nicht gemäß Gott. Gregor von Nazianz sagt: „Ich soll mit Christus begraben werden und mit ihm auferstehen von den Toten. Ich soll Christi Miterbe sein und Gottes Sohn werden.” Im Evangelium spricht Jesus: „Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, bittet für die, die euch beleidigen und verfolgen, damit ihr Kinder eures Vaters im Himmel seid.” (Mt 5,44)
Schauen wir, was der Katechismus dazu sagt. Das Wort ist Fleisch geworden, um uns „Anteil an der göttlichen Natur” zu geben. (2 Petr 1,4). Dazu ist das Wort Gottes Mensch geworden und der Sohn Gottes zum Menschensohn, damit der Mensch das Wort in sich aufnimmt und an Kindesstatt angenommen zum Sohn Gottes wird. Das Wort Gottes wurde Mensch, damit wir vergöttlicht werden. (Hl. Athanasius). Weil der eingeborene Sohn Gottes uns Anteil an seiner Gottheit geben wollte, nahm er unsere Natur an, wurde Mensch, um die Menschen göttlich zu machen. (Hl. Thomas von Aquin)
Durch die Macht des Heiligen Geistes nehmen wir am Leiden und der Auferstehung Christi teil, indem wir der Sünde sterben und zu einem neuen Leben geboren werden. Denn wir sind die Glieder seines Leibes, der Kirche, und die Rebzweige, die auf den Weinstock aufgepfropft sind, welcher er selbst ist. (Katch. 1988) Jesus lädt uns dringend ein. Ich bin der rechte Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, wird er wegnehmen; und jede, die Frucht bringt, wird er reinigen, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. Bleibt in mir und ich in euch. Mt. Joh 15, 1-4. Nehmen wir es wahr. Jesus sagt nicht. Macht das und das. Auch das nicht. Seid ihr gute Menschen, sondern: „Bleibt in mir und ich in euch.” Bleibt in mir und ich in euch. Die Vergöttlichung ist keine Sache, die wir als Belohnung bekommen können. Die Vergöttlichung ist die Frucht der Einheit von Gott und Mensch. Wenn es um die wahre, tiefe Einheit der beiden Wesen geht, ist dies nur auf der Grundlage gegenseitiger Liebe möglich. Die Liebesbeziehung zwischen Mensch und Gott ist das Wesen und der Inhalt des spirituellen Lebens. Das Wesen des geistlichen Lebens besteht nicht darin, dass ich in die Kirche gehe. Es ist eine tiefe, wesentliche und leidenschaftliche Liebesbeziehung zwischen Gott und dem Menschen. John Tauler sagt, dass Gott in der Seele lebt und wirkt. Hier wird die Seele Gott ganz ähnlich. Der Mensch wird durch die Gnade das, was Christus von Natur aus ist. Es muss uns klar sein, dass es ein Problem gibt, wenn man Gott ohne Gott werden will. Es gibt keine Vergöttlichung ohne Jesus Christus.
Hl.Katharina von Alexandrien, Lk 21,1-4
Jesus Christus, der die arme Witwe lobte, sei mit euch. Heute haben wir Patrozinium. Sie wissen hervorragend, dass jede Kirche oder jeder Tempel seine oder ihre Patronin hat. Auch unser Tempel hat seinen Patron. Und das ist hl. Katharina von Alexandrien. Heute erinnern wir uns erneut an Ihren Lebenslauf.
Jesus, du hast dich dem Vater als Opfer für uns angeboten. Herr, erbarme dich unser.
Du hast dich ohne Vorbehalt geopfert. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns zur Nachfolge des Kreuzes gerufen. Herr, erbarme dich unser.
Die Lebensgeschichte Katharinas beruht zum großen Teil auf Legenden. Danach lebte Katharina zu Beginn des 4. Jh. zurückschlug im ägyptischen Alexandria. Als Tochter von König Costus war sie ein außergewöhnlich schönes Mädchen, hochgebildet und von Haus mit unermeßlichen Gütern gesegnet. Katharinas hervorstechendste Eigenschaft war aber ihr übermäßiger Stolz, mit dem sie auch jeden jungen Mann zurückschlug, der um sie warb. Keiner war ihr gut genug; dem einen fehlte das Geld, dem anderen wieder gutes Aussehen. Eines Tages traf Katharina mit einem großen Einsiedler zusammen, der dem jungen Mädchen erklärte, dass Jesus Christus sein wahrer Bräutigam sei. Dieses Erlebnis bewirkte bei Katharina tiefe Nachdenklichkeit. Sie erkannte in der Folge ihre bisherigen Fehler und erschrak über ihre hohlen Ansichten, die sie über alles und jeden gehabt hatte. Bald darauf suchte Katharina einen Priester auf und empfing von ihm das Taufsakrament. Nach langer Zeit wurde in Alexandria ein Opferfest zu Ehren der heidnischen Götter gefeiert. Auch Katharina erhielt die Aufforderung, daran teilzunehmen. Die frisch getaufte Christin begab sich auch zum Festplatz, jedoch nur. Doch als es zur Gegenüberstellung kam, widerlegte Katharina alle Argumente der 50 Weisen mit einer solchen Eindringlichkeit, dass sie die Männer alle bekehren und taufen ließ, um Kaiser Maxentius zu erklären, dass die Heidengötter Abgötter seien. Durch ihre außergewöhnliche Redegewandtheit gelang es Katharina, den Herrscher in Verlegenheit zu bringen. Maxentius rief daraufhin die 50 besten Philosophen und Meister der Rhetorik des Landes an den Hof. Sie sollten Katharina in aller Öffentlichkeit der falschen Aussage überführen, Doch als es zur Gegenüberstellung kam, widerlegte Katharina alle Argumente der 50 Weisen mit einer solchen Eindringlichkeit, dass sich die Männer alle bekehren und taufen ließen. Einer der Weisen sprach zu Kaiser Maxentius. Du weißt, Kaiser, niemals stand vor uns ein Mensch, den wir nicht hätten bezwingen können. Aber aus dieser Jungfrau spricht der Geist Gottes. Jetzt wollen und können wir nicht mehr gegen Christus streiten. Der vor Wut rasende Maxentius verurteilte die 50 Weisen daraufhin zum Tod auf dem Scheiterhaufen. Bis zum letzten Augenblick stand Katharina den Männern bei, dann wurde sie selbst genommen, in den Kerker gebracht und später enthauptet.
Gott denkt an sein Erbarmen, das er unseren Vätern verheißen hat. Darum lasst uns zu ihm beten, wie er uns gelehrt hat.
Der Friede, den Jesus versprochen hat, beginnt unter uns und überschreitet die Grenze des Todes. So bitten wir.
In Wahrheit, ich sage euch : Diese arme Witwe hat mehr gegeben als alle.
Samstag der 33. Woche, Lk 20,27-40
Jesus, der sagte: „Nur in dieser Welt heiraten die Menschen, er sei mit euch.
Sadduzäer waren Aristokraten und sie bildeten einen religiös-politischen Stand. Zu ihnen gehörten wohlhabende Patrizierfamilien und der priesterliche Adel. Sie lehnten die Traditionen ab, an denen sich die Pharisäer festhielten. Sie leugneten die Auferstehung der Toten.
Jesus, du wirst kommen, um die neue Welt zu schaffen. Herr, erbarme dich unser.
Du wirst zur Auferstehung rufen, die Gottes Kinder sind. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns den Anfang des neuen Lebens geschenkt. Herr, erbarme dich unser.
Die Sadduzäer beziehen sich mit ihrer fiktiven Geschichte auf die Schrift und sagen: „Wenn die Frau nach dem Gesetz Moses nicht allen Brüdern gehören kann, dann gibt es keine Auferstehung.” Sie beziehen sich auf die Schrift, aber falsch. Die Schrift kann man auch falsch verstehen. Man kann sie missbrauchen. Jesus konnte die spöttische Frage der Sadduzäer beantworten, indem er sie verspottet hat. Er hat es nicht getan. Das sollte man als Zeichen seiner geduldigen und nachsichtigen Liebe betrachten. Jesus antwortete ihnen nicht mit einem einzigen Satz, sondern mit einem ausführlichen Kommentar. Einige Juden glaubten an die Auferstehung, stellten sie jedoch als Fortsetzung des irdischen Lebens im gesteigerter Form dar. Es wird ein Fest mit Essen und Getränken sein. Jeder wird das erreichen, wonach er sich gesehnt hat. Bis heute stellen sich einige primitive Stämme das Leben nach dem Tod so vor. Die Sadduzäer greifen eine solche Vorstellung an. Der heilige Paulus spricht von einem ewigen Leben und der Auferstehung. Vergleiche 2 Kor 12,4; 1 Kor 2,9.
Auch heute gibt es Menschen, die versuchen, das Leben nach dem Tod zu verspotten. Aber sie irren sich sehr.
Im Gebet des Herrn dürfen wir alles erbitten, was unser Leben trägt, heilt und erfüllt. Lasst uns darum beten:
Die Botschaft Jesu ist mehr als bloße Vision, sie ist die Zusage von Frieden und Heil. Deshalb bitten wir:
Du hast das Reich des Vaters in die Menschheit eingepflanzt.
Hl. Cäcilia, Jungfrau, Lk 19.45-48
Jesus Christus, der sagte: „Mein Haus, soll ein Bethaus sein, ihr aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht“„, er sei mit euch.
Im heutigen Evangelium sagt Jesus scharf: „Ihr aber habt daraus eine Räuberhöhle gemacht.” Früher sagte Jesus: Man kann Gott und dem Mammon nicht dienen. Einige aber gewöhnten sich daran, den Gottesdienst zu nutzen, um sich anzureichern. Was verdienen diejenigen, die solche heiligen „Dinge” wie den Tempel missbrauchen? Die Sendung Jesu war, die Beziehungen der Menschen zu Gott zu erneuern.
Jesus, du kamst in dein Eigentum. Herr, erbarme dich unser.
Im Haus deines Vaters hast du dein Wort verkündet. Christus erbarme dich unser.
Du kamst, um Sünde und Schuld zu überwinden. Herr, erbarme dich unser.
Die Cäcilienlegende gehört zu den schönsten und ergreifendsten Dichtungen des christlichen Altertums. Nicht nur die Gläubigen ließen sich von ihr hindurch alle Jahrhunderte bezaubern, sondern auch den Künstler wurde das Martyrium der jungen Christin immer wieder zum Thema der Darstellung. Die Kirche S. Cäcilia im römischen Stadtteil Trastevere zählt nicht zu den Kirchen, die von Gläubigen oder Touristen in Scharen aufgesucht werden. Hier kommt es oft vor, dass der Besucher den Zauber, der diese Insel des Friedens in einem ansonsten ruhigen Stadtteil Roms umgibt, ganz allein genießen kann. Durch einen schönen Vorhof gelangt man in den dreischiffigen Kirchenraum, der bereits im 4. Jh. auf den Fundamenten von Cäcilias Elternhaus errichtet wurde. Mittelpunkt und Höhepunkt ist die steinerne Liegefigur der Cäcilia unter dem Altar, wahrscheinlich eine von Stefano Maderna geschaffene, getreue Abbildung des Leichnams der Märtyrerin, wie man ihn 1595 nach Öffnung ihres Grabes fand. In der Krypta, die um 1900 ausgeschmückt wurde, stehen hinter einem Gitter die Sarkophage mit den Reliquien Cäcilias, ihres Ehemannes und dessen Bruders sowie der Päpste Lucius I. und Urban I. Vom rechten Seitenschiff des Kirchenraumes führt ein reich geschmückter Gang in das sogenannte Caldarium, das Warmbad des alten römischen Gebäudes, wo Cäcilia nach der Legende das Martyrium erlitt. Noch heute sind Überreste der antiken Heizungssanlage zu sehen. Im der Kirche angeschlossenen Kloster kann man Freskomalereien besichtigen, die zu den schönsten der mittelalterlichen Malerei gehören.
Im Namen Jesu ist das Heil zu uns gekommen. Deshalb dürfen wir in seinem Namen zum Vater beten:
Der auferstandene Herr schenkt allen, die sich ihm im Glauben öffnen, Frieden und Gemeinschaft. Deshalb bitten wir:
Selig, deren Leben Frucht für die neue Erde bringt, die uns verheißen ist.
Gedenktag Unserer Lieben Frau in Jerusalem Lkm19,41-45
Jesus, der sagte: „Wenn du doch erkannt hättest, was zu deinem Frieden dient. Er sei mit euch.
Die heiligste Jungfräuliche war noch ein Kind, als sie ihre Eltern Joachim und Anna in den Tempel führte. Es war bei den frommen Juden die Gewohnheit, nicht nur das vorgeschriebene Lösegeld zu opfern. Sie brachten auch ihr Kind mit, damit es im Tempel erzogen werde, für den Dienst dort, also für den Herrn.
Du kamst uns von der Sünde zu erlösen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast Maria mit ungewöhnlicher Gnade beschenkt. Christus, erbarme dich unser.
Du hast um den Willen deiner Mutter andere frohgemacht. Herr, erbarme dich unser.
Gott gab Maria, um Gott zu gebären und sich im Tempel der Reinheit zu weihen. Wenn der heilige Bernhard von ihr meditiert, sagt er: „Als der Engel zur Jungfrau gesandt wurde, war sie Jungfrau nach dem Fleisch und der Seele.” Der heilige Thomas von Aquin sagt, die Jungfrau sei mit allen Tugenden geschmückt: Gebet, Fasten, Meditation und Fleiß. Der heilige Ambrosius wendet sich mit den Worten des Hohenliedes an sie. „Ganz schön bist du, Maria, und keine Flecken sind an dir. Heilige Jungfrau, wir bitten dich heute demütig: Vergib uns. Vergib uns, dass wir Licht nicht von Dunkelheit unterscheiden können. Reinheit vom Schandfleck. Am Ende bitten wir dich, makellose Mutter Jesu, allen geweihten Seelen zu helfen, ihre Einweihung zu leben. Lass uns unser Versprechen dem Herrn gegenüber rundum halten.
Gott ist für uns wie ein Vater, wie eine Mutter. Bei ihm dürfen wir uns geborgen fühlen. So beten wir nun gemeinsam das Gebet, das Jesus gelehrt hat:
Gott schenkt uns durch ChristusReinhart das Leben und den Frieden. So bitten wir:
Der Menschensohn ist gekommen, um sein Leben als Lösegeld für viele hinzugeben.
Selig, die in der Liebe Gottes bleiben, bis der Herr wiederkommt.
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