Archiv für den Monat: November 2019

Adventbesinnung 2019

Advent ist besonders liebe Zeit. Er bereitet uns darauf vor, Gott zu begegnen. Und erinnert uns an den historischen Advent,als die Propheten,die Lehrer der Nation,besonders Johannes der Täufer die auserwählte Nation auf das Kommen des erwarteten Messias.Die Kirche erinnern uns an die Ereignisse ,die vor der Geburt Jesu geschahen und bereitet uns auf die schönsten Feiertage des Jahres vor.Der Advent ist  für uns eine Zeit  der Erwartung  und des Erwachens.In unserem Leben erleben wir immer Erwartunkszustand.Darum ist es richtig,dass wir uns  im Labyrinth unseres Lebens  verlieren wollen.Jeder von uns muss bereit sein  Christus  persönlich zu begegnen. Wie habe ich schon gesagt, in der Adventzeit bereiten uns auf die Begegnung  mit Christus.Aber nicht individuell, sondern zusammen mit unseren Nächsten. Darum ist es sehr wichtig mit den anderen in der Einheit und Liebe zu leben. Wir sind keine perfekten Wesen. Wir machen Fehler. Aber Gotg ruft uns auf ,unsere Fehler  zu korrigieren. Wiedergutmachen,was wir falsch gemacht haben. Nutzen wir diese Adventzeit als Vorbereitungszeit, für Weihnachten und dann werden wir  diese Weihnachtfesten in voller Freude in unseren Familien verbringen.

Hl. Andreas,Apostel Mt 4,18-22

Jesus, der sagte:Kommt her,mir nach! Ich  werde  euch  zu  Menschenfischern  machen, er sei mit euch. Haben wir  das Fest des heiligen Andreas. Er war ursprünglich Jünger von Johannes  dem Täufer. Dann berief ihn Jesus und Andreas nahm diese Berufug an.Der Apostel gehörte  zu den ersten, deren Jesus  berufen hat.

Jesus, viele hast du  gerufen, wenige  folgten dir. Herr, erbarme  dich unser.

Deinen Aposteln gabst du Macht über die bösen  Geister. Christus , erbarme  dich unser.

Die  Schuld aller  Menschen hast  du auf  dich  genommen. Herr, erbarme  dich  unser.

In Rom ist das Andreas  Fest bereits  seit  dem 6.Jh.bekannt. Andreas  war der  Patron  des  burgundischen Herzoghauses, das Andreaskreuz  das  Emblem von  Burgund. Die  mutmaßliche Andreaskreuz-Reliquie befindet sich im Kloster Beaune. Auch  der  von  Philipp dem  Guten 1429 gegründete  Orden vom Goldenen  Vlies  erwählte  sich  Andreas  zu  seinem  Schutzpatron. Andreas  Orden wurden in  späteren Jahrhunderten  gegründet jener von König Jakob V. von England und  der  von Zar  Peter I.  von Rußland. Bei den Bauern  war  der  Andreas  Tag  durch  all  die  Jahrhunderte   hindurch   ein wichtiger   Lostag für  das  Wetter. Lange Zeit  galt  die  Andreas  auch  als  Orakelnacht für  allerei  Vorhaben. Und  zwischen  1537 und  1878 wurde  der  Dezember     oft  Andreas  Monat  genannt. Nach  Petrus und Paulus gilt  Andreas  als  der dritte Apostel mit  individuellen  Gesichtszügen.  Meist ist  er mit  vollem graun Haar und  langem oder zumindest starkem  Bart dargestellt, fast  immer  in  schon fortgeschrittenen  Alter. Bekleidet  ist Andreas   auf  vielen  Abbildung   mit  langer  Tunika  und meist  langem  Mantel , die Füße,  sind  meist ohne  Schuhe.  Bei  Darstellungen  des  Martyriums  am Kreuz ist  der Apostel fast  immer  nackt,  nur  mit einem Lendentuch  bekleidet. Die  Attribute  Buch und   oder  Schriftrolle  weisen Andreas   als  Apostel  aus.

Immer wenn  wir  beten,  dreht  sich die Welt, verwandelt sie sich zum  Licht Gottes  hin.  Für  diese Verwandlung geben wir unser  Herz und  unsere  Hände. So beten wir  gemeinsam.

Der Friede der  Welt kommt von  Gott und  beginnt zugleich bei uns. Das  Zeichen des Friedens, das  wir  nun  einander geben  wollen, sei  ein  Ausdruck jenes Glaubens und dieser Bereitschaft.

Die Rettung der Gerechten  kommt   vom Herrn, er ist  ihre Zuflucht  in Zeiten   der Not.

Familienmesse am 1.Dezember 2019

Am Altar stehen bereits  entzündete Kerzen 

Thema:Kerzen und Lichter im Advent Begrüßung/Einführung geworden

Die Tage sind kurz geworden,die Nächte umso länger.Die Winter Zeit, die dunkle Jahreszeit hat begonnen.Wir haben alle schon erfahren,wie schwierig es ist, sich im Dunkel zurechtzufinden.Wie dankbar sind wir dann für Licht, wenn es nur ein kleines Licht is.Licht ist für uns Menschen lebenswichtig.Ohne Licht können wir überhaupt nicht Leben.So werden wir gleich am Adventskranz entzünden.Bitte Thomas 1.Kerze am Adventkranz anzünden. .Ein Licht,das  den Weg zu einem viel helleren Licht.Bußakt

Bußakt: ist

1.Kind Wo kein oder wenig Licht ist es kalt und dunkel Kyrie 151

2.Kind:Wir bereiten Kummer ,statt Freude zu schenken.Wir  suchen Streit,statt Frieden zu schenken. Kyrie 3.Kind:St at zu helfen, ziehen wir uns zurück. Wir begnügen  uns mit Schimpfen  und Kritik, statt selbst ein Licht anzuzünden.

Kyrie Pfarrer

Vergebunsbitte: Herr Pfarrer

Tagesgebet: Christus du bist das Licht der Welt.Du entzündet uns immer wieder  neue  mit deinem Licht. Wir glauben,dass Jesus alle Menschen aus der Finsternis ans Licht führt.Er macht das Leben hell und schön. Schenke uns helle und klare  Augen,damit  Wir  den anderen n iccht übersehen.14a

Lesung:Röm 13,11-14a

Zwischengesang: Zünd ein Licht ein.

Evangelium Mt 24 29-44 

Predigtteil:Heute ist für uns ein ganz besonderes Fest,die Kinder gestalten heute  für mich  einen Teil der Predigt.

Einstimmung Lied:Mache dich auf  und werde Licht Sprecher :In der Dunkelheit sehnt sich der Mensch nach Licht- in der Not verlangt der Mensch  nach Hilfe..Deshalb werden wir aufgefordert.Nun trägt eurer Güte hellen Schein weit in die dunkle Welt hinein.Wie dies möglich ist, wollen wir euch nun vorspielen. Erstes

Erstes Kind kommt mit brennenden Kerze in Laterne zum Altar

Erstes Kind:Ich bringe das Licht für die Kranken

Sprecher; Nun ist eine Kerze hereingetragen worden und schön  ist es etwas heller.Genauso wird es etwas heller in einem Krankenzimmer, wenn der Kranke  durch einen Besuch erfährt, dass er nicht  vergessen ist.

Zweites Kind kommt brennender  Kerze in Laterne zum Altar 

Zweites Kind:Ich brInge das Licht für die Familien

Sprecher: Das Licht der zweiten Kerze möchte uns an Kinder Augen erinnern aus denen Freude strahlt,weil die Eltern, auch wenn sie noch so beanspruch sind,gerade jetzt  im Advent.  Zeit finden,mit den Kindern um den Adventskranz zu sitzen und zu singen,zu erzählen zu beten. Kein noch so großes gekauftes Geschenk kann dies ersetzen! Den Kindern Zeit schenken, bedeutet sich selber schenken.

Drittes Kind kommt mit brennende Kerze in Laterne zum Altar.

Drittes Kind: Ich bringe  das Licht für die alten  und einsamen Menschen

Sprecher Seit ihr wie es langsamer  heller wird! So wird  auch der Güte heller Schein. Wie viele alte Menschen warten auf jemanden, der Zeit für sie hathat wenn wenn sie aus ihrem Leben erzählen und ihnen ein anerkennendes Wort gibt. 

Vierte Kind kommt mit brennender  Kerz  in Laterne zum Altar 

Viertes Kind Ich bringe  das Licht für das gute Wort Sprecher:Die vierte  Kerze ist das Licht eines guten Worten.Vieles kann sich  der Mensch durch Geld beschaffen.Essen, Kleidung,Einrichtung  und vieles mehr. Ein gutes Wort ist nicht zu kaufen.Viele warten auf ein gutes Wort.Nachbarn, Arbeitskollegen, Schüller,Freude, junge und alte Menschen… geben wir es doch einander. 

Fünftes Kind  kommt mit brennender Kerze in Laterne zum Altar

Fünftes Kind: Ich bringe das Licht der Versöhnung

Sprechern: Unter  allen guten Worten spielt das verzeihende Wort eine ganze Rolle. Es mag sein,dass es schwer über die Lippen geht, aber verzeiht einander. Wartet nicht bis der ander  den ersten Schritt tut. Geht  auf  ihn  zu und zeigt eure Versöhnjngsbereitschaft! Pr

Priester-kurzer  Predigteil Jesus erzählte  seinen Jünger :Ich bin das Licht  der Welt. We mein Licht sucht, dem kann die Dunkelheit keine Angst  machen. Ein anderes Mal sagt er zu Ihnen. Ihr seid das Licht der Welt . Wenn ihr leuchtet, brauchen andere keine Angst zu haben. Jesus  will uns sagen, dass nicht  nur  er das Licht der Welt ist. Wir alle sind das Licht und aollen  es in  die Welt tagen.

Kinder stellen die Laternen ab und währenddessen wird  wieder Mache  dich auf  und werde Licht /250/ gesungen. 

Glaubensbekenntnis 

Fürbitten

Herr Pfarrer Guter  Gott es gibt so so viele Menschen,die im Dunkel sitzen und auf ein Licht warten, für sie wollen wir  beten

1.Kind :Wir beten für alle einsamen Menschen. Sie wünschen sich  Freunde.

Herr schenke  Ihnen  dein Licht.

2 Kind : Wir beten für alle  traurigen Menschen,Sie wünschen  sich Freude.

Herr schenke  Ihnen  dein Licht

3. Kind: Wir beten  für alle kranken  Menschen.Sie möchten  gesund  werden

Herr  schenke  Ihnen dein  Licht

4 Kind:  Wir beten für alle die  gestritten  haben, sie  brauchen Frieden  und Versöhnung.

Herr schenke Ihnen dein Licht. 

Herr Pfarrer:Denn ,du o Gott willst allen Menschen dieser Welt  dein Licht  schenken.Dafür  danken durch  Christus  unseren Herrn  Amen 

Gaben Lied  : Nimm  o Herr Gaben, die wir bringen 267.

Gabengebet : Allmächtiger  Gott du schenkst Ihnen uns  alles Gute und  Schöne, du  schenkst  uns  Brot  und  Wein. Du machst  unser Leben hell. So können wir dein LICHT erfahren durch erfahren  durch  Jesus  Christus  unseren  Herrn Amen.

Heilig /132/ dürfen

Vater unser: Gesungen  –alle Kinder dürfen einen Kreis um den Altar binden 

Lamm Gottes -beten Kommunion

Kommunion Kommunionslied:Du bist das Licht der Welt

Nach  Kommunion Meditation: Herr wo viel  Licht  ist, ist  auch viel Schatten ist muss auch viel Licht sein.Für mich hat jeder Tag etwas  Wertvolles , egal  wie er verläuft, weil ich  weiß , dass ich  nicht  alleine bin. Du bist  da. Ich lasse  mich  ganz fallen und weiß , du  fängst  mich  auf.  Du nimmst  mich  an, trotzt meiner Fehler. Du bist  das Licht  und  deine Strahlen durchdringen das tiefste Dunkel meiner Schatten. Verl

Verlautbarungen: Advent weg  -Basteln Sonntaģe im Advent.

Segen der Geburtstagskinder November /Segenslied/

Segensgebet Herr Pfarrerwas

  Gott wandle  in Segen,was uns  ängstigt und  beschwert. Gott  Angesicht  leuchte   über  jene Menschen, die wir  lieben und  über jene , mit  denen wir  es schwer  haben. Das  Licht  Gottes   mache  unsere  Wege   hell. Gott,der  uns  entgegenkommen will, segne und begleitete  uns  durch  Zeit  des Advets. S

Schlusslied: Tragt in die Welt nun ein Licht.

 

 

 

 

Freitag der 34 Woche Lk 21,29-33

Jesus, der sagte: Diese  Generation wird nicht  vergehen, bis alles geschieht, er sei mit euch.

Wenn Jesus, über die letzten Dingen spricht,  die passieren werden, sagt er sie  nicht darum  um uns einzuschüchtern. Die Jünger, aber auch wir sollen  die zweite Ankunft des Herrn im Vertrauen erwarten. Die  Hilflosigkeit  wird  nur  ohne  Christus  sein. In  ihm  wird  nur  die Hoffnung sein. Die Ereignisse, die Angst treiben, werden  vor  dem Kommen Christi stattfinden. Seine Ankunft, wird die Ankunft in  Herrlichkeit und Freude sein.

Jesus, dein  Reich ist  nahe. Herr, erbarme dich unser. 

Deine  Worte  werden  nicht  vergehen, Christus, erbarme  dich unser.

Dir gehört  die  Ernte der  Welt. Herr, erbarme dich  unser.

Der  Moment  des  Kommens  des Herrn wird  so  offensichtlich sein, dass  niemand  dieses  Kommen  ankündigen  muss. Jesus illustriert  dies  am Beispiel  eines  Feigenbaums. Ein  Feigenbaum lässt Blätter  im Winter fallen. Er  sieht  tot aus mit nackten Ästen. Wenn er  anfängt zu  sprießen und die Blätter austreiben, ist es  jedem klar, dass  der Sommer ist da. Wenn der Feigenbaum zum Leben erweckt  wird,  ist  der  Sommer da und niemand  braucht andere Beweise. So wird auch die Augenblick der Ankunft  Jesu kommen.  Wann wird das passieren? Jesus spricht  nicht über  das Datum. Er sagt  nur, dass  diese Generation  nicht  vergehen wird. Es ist die  Menscheit  als Ganzes, die bis zum  letzten  Moment anhält? Oder  es ist  die Generation der  Zeitgenossen Jesu, die noch  alle  vorhergesagten  Ereignisse Jesu  erleben wird. Eins ist  sicher. Jesu Vorhersage  wird erfüllt werden, so wie andere Worte  Jesu erfüllt wurden. Die Vorhersagen  Jesu über die Zerstörung  Jerusalems uns seines  Tempels,  erfüllten  sich  ungefähr  40 Jahre  nach dem Tod Jesu.

In der  gemeinsamen Eucharistiefeiern erfahren wir, dass das Reich Gottes nahe ist. Darum beten wir voll Freude:

Nicht   nur  die amtlich  bestellten,  wir alle sind    Jünger Jesu und Boten  des  Friedens.

Ich bin  der Weg und die Wahrheit  und das Leben, spricht der Herr.

1.Adventsonntag A Mt 24,37-44

1.Adventsonntag 2019

Einführung

Wir beginnen  ein neues  Kirchenjahr und nennen  es im liturgischen Kalender Advet. Mit  den Sinnen registrieren wir, dass der Priester bei der  heiligen Messe, die grüne Farbe des Messgewandes gegen das Lila  austauschte,  was den Ernst  der Zeit  symbolisiert. Wir singen  keine  Gloria  im Advent, ein Gesang, der an  die Ereignisse der Nacht in  Bethlehem erinnert,  auf  die  wir  uns  im Advent  vorbereiten.

Predigt

Die bekannte Volksweisheit sagt, dass wenn zwei  dasselbe  tun, dass es nicht  dasselbe sein muss. Jesus sagte nicht, dass Noah und seine Familie nicht aßen,nicht heirateten. Sie taten  dasselbe, was  die Leute, deren die Wasserflut  zerstörte, getan haben. Worin war  der Unterschied?  Der  grundlegende Unterschied  war, dass Noah  Gott  treu blieb. Die  anderen  waren Gott nicht treu, darum wurden sie  von der Wasserflut  überrascht. Körperliche  Freude ist ein  Geschenk Gottes  des  Schöpfers  für  jeden  Menschen. Wir haben  sie  darum  bekommen, damit  uns  Freude  zu bringen und behilflich bei unserer Entwicklung werden. Sie  sind  ein Mittel, um höhere  Ziele  zu erreichen und die wichtigste Orientierung des Menschen, der Gott ist. Alle großen  Weltkulturen und ihre Religionen  verbinden ihre  Riten mit Essen und Trinken. Selbst der Begründer  unserer  christlichen Religion Jesus Christus, lehnte  die Gastfreundschaft nicht ab und eines der sehr schönen Evangeliumsbilder ist,wenn Jesus bei der Hochzeit  in Kana anwesend ist. Viele christliche Riten sind mit Konzumvergnügen verbunden. Menschen genießen die Taufe  ihres Kindes an reichen Tischen nach der heiligen Kommunion und dem Sakrament der Firmung. Es ist noch protziger  bei einer Hochzeit oder bei einer Primiz messe. Auf diese Weise  danken wir Gott für alle geistigen und materiellen Gaben. Menschen brauchen jedoch keine christlichen  Riten um sich  unterhalten zu können. Materiell hoch entwickelt  euro-atlantische  Zivilisation ist schon vielen Jahrzehnten von einer unterhaltsamen und konsumierenden Lebensweise geprägt. Auch die Christen sind Teil dieses Stils. Wir trinken Markenbrände und Weine, wir besuchen originelle Restaurants. Wir führen sinnige Gespräche bei verschiedenen gesellschaftlichen  Zusammenkünften mit einem Teller und mit einem Glas  in der Hand. Wir sehen es als einen Lebens still, der uns Freude macht. Wir unterhalten uns als Menschen auf der Titanic. Sobald sich die Flut  nähert ändert sich alles. Unter der Flut müssen wir nicht nur verheerendes Wasser verstehen. Die Flut ist alles, was unsre Beziehung zu Gott stört. Es kann auch Erfolg, Reichtum, Ruhm sein. All dies kann uns  von Gott abwenden, oder muss uns von Gott  nicht abwenden. Viele Menschen wollen sich nicht bewusst und gezielt von Gott abwenden. Aber die Art und Weise, wie sie leben, in der  zu viel Zeit nur für materielle  Dinge aufgewendet wird und zur Lösung der materiellen Probleme führ  dazu, dass sie praktisch ohne Gott leben und sie haben keine Zeit für Beten, keine Zeit  zur heilige Messe zu gehen. Wir geben enorme Energie aus, damit wir materiell immer reicher werden und wir vergessen, dass wir all  dies  einmal  verlieren werden. Unser Leben nur auf materiellen Dingen aufzubauen, ist nicht sinnvoll. Die Dinge können von uns gestohlen werden, oder entwertet werden. Aber selbst niemand kann uns garantieren, dass wir ein hohes Alter erreichen werden. Vielleicht sagt jemand, ich bin sehr vorsichtig, ich passe auf. Aber es hängt nicht immer von uns ab. Vor weniger  als einem Monat prallte  in der Slowakei ein Bus mit Passagieren mit einen mit Steinen beladenen Lastwagen zusammen. Das Ergebnis 12 Tote. Darunter  drei Schüler und drei Gymnasiasten. Wer hat an diesen Tag an seinen Tod gedacht? Noah in der heutigen Welt zu sein ist nicht einfach, aber es ist möglich. Und ich würde sagen, dass es notwendig ist. Das Schlimmste was uns betreffen kann, ist nicht dass  wir materielle Dinge verlieren werden, selbst dass wir irdisches Leben verlieren werden, sondern, dass wir ewiges Leben verlieren können. Denken wir daran!

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Donnerstag der 34.Woche Lk 21,20-28

Jesus, der sagte: Dann wird  man  den  Menschensohn in einer Wolke  kommen sehen, mit  großer Kraft  und Herrlichkeit, er sei mit euch.

Jerusalem wurde mehrmal zerstört. Auch  sein Tempel  wurde entweiht und verwüstet. Die Propheten sprachen darüber. Es ging  nicht  nur  um militärische oder  politische Ereignisse. Die Zerstörung Jerusalems  und des Tempels von  dem  Jesus spricht, hat  auch eine  tiefere Bedeutung.

Jesus, du kennst die Bosheit der Welt. Herr, erbarme dich  unser.

Du  wirst kommen, wenn  diese Weltzeit  zu Ende geht. Christus, erbarme  dich unser.

Du wirst das  Werk  der der Erlösung  vollenden. Herr, erbarme dich unser. 

Die  neue Verwüstung  des Tempels in Jerusalems von der  Jesus  spricht, ist die  letzte.  In seiner 70 Wochen Prophezeihung sagt  Daniel, dass  nach  Babylons Gefangenschaft, nach Kyros Dekret, das die Juden erlaubt hatte, in  ihr Land zurückzukehren. Daniel sagte voraus, dass der Tempel  erneuert wird und dauern wird  bis gesalbte Fürst, also der Messias kommt. Nach 62 Wochen wird der Gesalbte getötet. Nach dem Tod des Messias Israel  wird aufhören  eine Nation  zu sein. Dieses Ende des  auserwählten Volkes wird  von der Zerstörung  Jerusalems und  seines  Tempels begleitet. Das  Opfer  wird im Tempel  aufhören, damit  endet  das Alte  Testament. Mit dem Tod Jesu, als Opfer verliert  der Tempel  von Jerusalem mit  seinen  zeitweiligen  Opfern seine Bedeutung. Eine  neue  Erlösungsperiode  in  Jesus  wird  beginnen, in seinem Tod als  einzigem  ständigen Opfer des Neuen Testaments. Daher  wird  die  Zerstörung Jerusalems und seines  Tempels dieses  Mal eine neue Bedeutung  haben. Der Tempel von Jerusalem wird  dauerhaft zerstört. Es wird sich bald zeigen,  dass durch den Tod Jesu dem Volke Israel wird das Gottes Reich  entnommen, das  an die Apostel und im Tod Jesu  geborene  Kirche  übergeht. Die Zerstörung  des Tempels wird sich  erfüllen, wie  Jesus im Gleichnis von den Pächtern des  Weinbergs  sagte. Sie töteten den geliebten Sohn ihres Herrn und damit vollendeten sie  das Maß  der Geduld Gottes  und bereiteten ihren  Untergangen vor. Den Weinberg, das  Reich Gottes  werden  andere bekommen.

Durch  Jesus mit aller  Weisheit belehrt, beten wir, wie  er uns  zu beten  angeleitet hat:

Von Jesus erwarten  wir  den Frieden der trägt.  Darum bitten wir:

Der Herr wird  mich  retten  und  in sein  himmlischen Reich führen.

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Mittwoch der 33.Woche Lk 21, 12-19

Jesus, der sagte: sie werden  ihre Hände   an euch   legen und  euch verfolgen, er sei mit euch.

Auch ein Gläubiger  ist  auch  am Aufbau der  Welt beteiligt. Auch  er  erlebt  die  Lebensfreude, rechnet  aber  auch  ernsthaft mit dem Tod, nimmt ihm das nicht aus dem Leben. Im  Gegenteil, es macht  sein Leben irgendwie tiefer.

Jesus, du  wirst bei  uns  bleiben. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns den Beistand deines Geistes  versprochen. Christus, erbarme  dich unser.

Du  wirst  retten, die in  der Treue standhaft  sind. Herr, erbarme dich unser.

Ein Gläubiger denkt nicht nur  an  sein Ende, sondern auch an das Ende der Welt. Wir können nicht davon aufhören sprechen, nur darum, weil es  einigen  Leuten  lächerlich vorkommt. Wir haben es  als  Botschaft von Jesus Christus  angenommen. Die letzten  Tage  der  Welt werden  unvermeidlich  nach dem  Evangelium  kommen. Jesus beginnt über  das Ende  der Welt, mit den Worten über  die Zerstörung  des Tempels in Jerusalem  zu sprechen. Einige seiner Zuhörer bewunderten den Tempel und sagten,  mit welchen  schönen Steinen der Tempel gebaut ist. Jesus sagt überraschend. Es werden Tage kommen, in  denen von  allem, was  sie  hier  sehen,  nicht  Stein  auf Stein  bleibt. Jesu Worte mussten die Zuhörer  in Erstaunen  versetzen. Es schien  ihnen  fast  unmöglich. Der jerusalemer  Tempel, ein  riesiges Bauwerk  und zerstört?  Wenn uns heute  jemand  erzählt hätte, dass die Peterskirche  in Rom  in einer Woche  zerstört  werden würde, wäre  das für uns schrecklich. Und  würde  es uns  nicht so bestürzt machen, wie Jesu Worte über  den Tempel  von  Jerusalem  das Publikum  von Jesus  bestürzt musste. Wir haben heute  Tausende  von Tempeln auf der ganzen Welt. Aber  der Tempel  von Jerusalem  war  der  einzige  Tempel  Israels auf der Welt. Und was für ein Tempel er  war. Es war  der einzige Tempel in dem wahren  Gott  Opfer  dargebracht  wurden.

Der Weg eines von uns ist verschieden,all liebender Vater nahe, darum beten wir:

Wir sind in den Frieden eingeladen, den nur Gott uns öffnen kann, in die Vergebung  unserer Schuld:

Der Herr ist barmherzig und gnädig, langmütig und reich  an Güte.

Dienstag der 26.Woche Lk 21,5-11

Jesus der sagte: Ein Volk wird sich gegen Volk und  Reich gegen Reich erheben, er sei mit euch.

Alle drei Evangelisten Markus, Mathäus und Lukas sprechen ausführlich von der Rede Jesu über das Ende der Welt. In dieser Rede spricht von der Zerstörung Jerusalems. Gleichzeitig sollte diese Zerstörung ein Abbild des Endes der Zeit sein. Jesus sagt, der Tempel, wird zerstört. Er verbindet damit  das Ende der Welt. Jesus fordert die Apostel auf, dass sie damit rechnen und wachen.

Jesus du hast uns  das Ende verkündet. Herr, erbarme dich unser.

Du kennst die Drangsale und die Schrecken dieser Welt. Christus, erbarme dich unser.

Du gibst uns Mut in der Prüfung standhaft zu bleiben. Herr, erbarme dich unser.

Auf die Worte der Bewunderung über dem Tempel von Jerusalem, bemerkte Jesus plötzlich. Es wird die Zeit kommen, in welcher  von dem  allem, was ihr  seht, nicht ein Stein auf dem andern  gelassen wird, der nicht zerbrochen wird. Diese Worte erschütterten die Jünger. Der Tempel von Jerusalem gehörte zu den sieben Welt Wunder der Antike. Sowohl in der Größe als auch  im Reichtum. Es war eine Steinmasse, die Jahrhunderte gedauert hatte. Die Opferwilligkeit des Volkes und der Stolz der Herrscher haben den Tempel zu einem einzigartigen  Nationaldenkmal gemacht. Selbst Heiden spendeten dem Tempel kostbare  Wertsachen. Gold  und Silbergefäße wurden von Kaiser Augustus gespendet. Herodes der Große schenkte einen wunderschönen goldenen Weinstock, dessen Trauben die Größe eines Menschen erreichten. Der Weinstock wurde als künstlerische Zier  im Vorraum des Tempels gestellt. Von diesen und anderen Sachen sprachen die Jünger, als sie vom Ölberg auf den Tempel schauten. Es wurde zu Jesu Zeiten gesprochen. Wer die Pracht Jerusalems nicht sah,der kannte Lebensfreude  nicht. Und  wer den Tempel von Jerusalem  nicht gesehen hat, weiß nicht  was bedeutet staunen.

Durch Jesus Christus haben wir ein neues Verhältnis zu Gott gefunden. Wir dürfen beten, wie Jesus es  uns gelehrt hat:

Heil  und Heilung schenkt  Gott, um diese Gabe  des Friedens wollen wir  beten:

Wir sind erlöst durch Christi  Tod, sein Leben schenkt er uns im Brot.

 

Kann der Mensch wie Gott sein?

Manchmal treffen wir auf die Ansicht, dass der Wunsch, wie Gott zu sein, eine Sünde ist, das Böse. In Wirklichkeit ist diese Sehnsucht jedoch ganz legitim. Gott bietet uns an, Götter zu werden. Die Bestimmung des Menschen war, Gott zu werden. Der Mensch wollte wie Gott sein, aber ohne Gott und nicht gemäß Gott. Gregor von Nazianz sagt: „Ich soll mit Christus begraben werden und mit ihm auferstehen von den Toten. Ich soll Christi Miterbe sein und Gottes Sohn werden.” Im Evangelium spricht Jesus: „Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, bittet für die, die euch beleidigen und verfolgen, damit ihr Kinder eures Vaters im Himmel seid.” (Mt 5,44)
Schauen wir, was der Katechismus dazu sagt.  Das Wort ist Fleisch geworden, um uns „Anteil an der göttlichen Natur” zu geben. (2 Petr 1,4). Dazu ist das Wort Gottes Mensch geworden und der Sohn Gottes zum Menschensohn, damit der Mensch das Wort in sich aufnimmt und an Kindesstatt angenommen zum Sohn Gottes wird. Das Wort Gottes wurde Mensch, damit wir vergöttlicht werden. (Hl. Athanasius). Weil der eingeborene Sohn Gottes uns Anteil an seiner Gottheit geben wollte, nahm er unsere Natur an, wurde Mensch, um die Menschen göttlich zu machen. (Hl. Thomas von Aquin)
Durch die Macht des Heiligen Geistes nehmen wir am Leiden und der Auferstehung Christi teil, indem wir der Sünde sterben und zu einem neuen Leben geboren werden. Denn wir sind die Glieder seines Leibes, der Kirche, und die Rebzweige, die auf den Weinstock aufgepfropft sind, welcher er selbst ist. (Katch. 1988) Jesus lädt uns dringend ein. Ich bin der rechte Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner.   Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, wird er wegnehmen; und jede, die Frucht bringt, wird er reinigen, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. Bleibt in mir und ich in euch. Mt. Joh 15, 1-4. Nehmen wir es wahr. Jesus sagt nicht. Macht das und das.  Auch das nicht. Seid ihr gute Menschen, sondern: „Bleibt in mir und ich in euch.” Bleibt in mir und ich in euch. Die Vergöttlichung ist keine Sache, die wir als Belohnung bekommen können. Die Vergöttlichung ist die Frucht der Einheit von Gott und Mensch. Wenn es um die wahre, tiefe Einheit der beiden Wesen geht, ist dies nur auf der Grundlage gegenseitiger Liebe möglich.  Die Liebesbeziehung zwischen Mensch und Gott ist das Wesen und der Inhalt des spirituellen Lebens. Das Wesen des geistlichen Lebens besteht nicht darin, dass ich in die Kirche gehe. Es ist eine tiefe, wesentliche und leidenschaftliche Liebesbeziehung zwischen Gott und dem Menschen. John Tauler sagt, dass Gott in der Seele lebt und wirkt.  Hier wird die Seele Gott ganz ähnlich. Der Mensch wird durch die Gnade das, was Christus von Natur aus ist. Es muss uns klar sein, dass es ein Problem gibt, wenn man Gott ohne Gott werden will. Es gibt keine Vergöttlichung ohne Jesus Christus.

Hl.Katharina von Alexandrien, Lk 21,1-4

Jesus Christus, der die arme Witwe lobte, sei mit euch. Heute haben wir Patrozinium. Sie wissen hervorragend, dass jede Kirche oder jeder Tempel seine oder ihre Patronin hat. Auch unser Tempel hat seinen Patron. Und das ist  hl. Katharina  von Alexandrien. Heute erinnern wir uns erneut an Ihren Lebenslauf.

Jesus, du  hast  dich dem Vater als Opfer für  uns  angeboten. Herr, erbarme dich unser.

Du hast dich ohne Vorbehalt geopfert.  Christus,  erbarme  dich  unser.

Du hast  uns  zur Nachfolge des Kreuzes  gerufen.  Herr,  erbarme   dich unser.

Die Lebensgeschichte Katharinas beruht zum  großen Teil  auf Legenden. Danach lebte  Katharina  zu  Beginn des 4. Jh. zurückschlug im  ägyptischen Alexandria. Als  Tochter von  König Costus war sie ein außergewöhnlich schönes Mädchen,  hochgebildet und von Haus mit unermeßlichen  Gütern gesegnet.  Katharinas  hervorstechendste  Eigenschaft  war aber ihr    übermäßiger Stolz,  mit dem   sie auch   jeden jungen Mann   zurückschlug, der   um sie warb. Keiner war ihr  gut genug; dem einen fehlte  das Geld, dem  anderen wieder  gutes Aussehen. Eines Tages traf  Katharina mit einem großen Einsiedler zusammen, der dem jungen Mädchen  erklärte, dass Jesus Christus sein  wahrer   Bräutigam sei. Dieses Erlebnis   bewirkte  bei Katharina tiefe  Nachdenklichkeit. Sie erkannte  in der Folge  ihre  bisherigen Fehler  und  erschrak über  ihre  hohlen Ansichten,  die  sie  über  alles  und  jeden gehabt  hatte.  Bald darauf  suchte Katharina  einen  Priester auf und empfing von ihm das Taufsakrament. Nach langer Zeit wurde  in Alexandria  ein  Opferfest zu Ehren der  heidnischen Götter gefeiert. Auch  Katharina erhielt die Aufforderung, daran teilzunehmen. Die frisch getaufte Christin begab sich  auch zum Festplatz,  jedoch nur. Doch als es zur Gegenüberstellung kam, widerlegte Katharina alle Argumente der 50 Weisen mit einer solchen Eindringlichkeit, dass sie die Männer alle bekehren und taufen ließ, um Kaiser Maxentius zu erklären,  dass die  Heidengötter  Abgötter  seien. Durch ihre außergewöhnliche Redegewandtheit gelang   es  Katharina, den Herrscher in Verlegenheit zu bringen. Maxentius  rief daraufhin die 50  besten Philosophen und Meister   der  Rhetorik des Landes an den Hof.  Sie sollten  Katharina  in aller Öffentlichkeit der falschen  Aussage überführen, Doch  als  es  zur  Gegenüberstellung kam, widerlegte Katharina  alle Argumente der  50 Weisen mit einer solchen Eindringlichkeit, dass sich die Männer  alle bekehren     und  taufen ließen. Einer der Weisen sprach zu Kaiser Maxentius. Du weißt, Kaiser,  niemals stand vor uns ein Mensch, den wir nicht hätten bezwingen  können.  Aber aus dieser Jungfrau spricht der Geist Gottes. Jetzt wollen und können wir nicht mehr  gegen Christus streiten. Der vor Wut rasende Maxentius verurteilte die 50 Weisen daraufhin zum Tod auf dem Scheiterhaufen. Bis zum letzten Augenblick stand Katharina den Männern bei, dann wurde sie selbst genommen, in den Kerker gebracht und später enthauptet.

Gott denkt an sein  Erbarmen, das er   unseren   Vätern  verheißen hat. Darum lasst uns   zu ihm beten, wie er uns   gelehrt hat.

Der Friede, den Jesus versprochen hat, beginnt unter uns  und überschreitet  die Grenze des Todes. So bitten wir.

In Wahrheit, ich sage euch : Diese arme Witwe  hat mehr  gegeben  als alle.

Samstag der 33. Woche, Lk 20,27-40

Jesus, der sagte: „Nur in dieser Welt heiraten die Menschen, er sei mit euch.

Sadduzäer waren Aristokraten und sie bildeten einen religiös-politischen Stand. Zu ihnen gehörten wohlhabende Patrizierfamilien und der priesterliche Adel. Sie lehnten die Traditionen ab, an denen sich die Pharisäer festhielten. Sie leugneten die Auferstehung der Toten.

Jesus, du wirst kommen, um die neue Welt zu schaffen. Herr, erbarme dich unser. 

Du wirst  zur Auferstehung  rufen, die Gottes Kinder sind. Christus, erbarme dich unser.

Du hast  uns den Anfang des neuen Lebens geschenkt. Herr, erbarme dich unser.

Die Sadduzäer beziehen sich mit ihrer fiktiven Geschichte auf die Schrift und sagen: „Wenn die Frau nach dem Gesetz Moses nicht allen Brüdern gehören kann, dann gibt es keine Auferstehung.” Sie beziehen sich auf die Schrift, aber falsch. Die Schrift kann man auch falsch verstehen. Man kann sie missbrauchen. Jesus konnte die spöttische Frage der Sadduzäer beantworten, indem er sie verspottet hat. Er hat es nicht getan. Das sollte man als Zeichen seiner geduldigen und nachsichtigen Liebe betrachten. Jesus antwortete ihnen nicht mit einem einzigen Satz, sondern mit einem ausführlichen Kommentar. Einige Juden glaubten an die Auferstehung, stellten sie jedoch als Fortsetzung des irdischen Lebens im gesteigerter Form dar. Es wird ein Fest mit Essen und Getränken sein. Jeder wird das erreichen, wonach er sich gesehnt hat. Bis heute stellen sich einige primitive Stämme das Leben nach dem Tod so vor. Die Sadduzäer greifen eine solche Vorstellung an. Der heilige Paulus spricht von einem ewigen Leben und der Auferstehung. Vergleiche 2 Kor 12,4; 1 Kor 2,9.
Auch heute gibt es Menschen, die versuchen, das Leben nach dem Tod zu verspotten. Aber sie irren sich sehr.

Im Gebet des Herrn dürfen  wir alles  erbitten, was unser Leben trägt, heilt und erfüllt. Lasst  uns darum beten:

Die Botschaft Jesu ist mehr  als bloße Vision, sie ist die Zusage von Frieden und Heil. Deshalb bitten wir:

Du hast das Reich des Vaters in die Menschheit  eingepflanzt.

Hl. Cäcilia, Jungfrau, Lk 19.45-48

Jesus  Christus, der sagte: „Mein Haus, soll ein Bethaus  sein, ihr aber  habt es  zu einer   Räuberhöhle gemacht“„, er sei mit euch.

Im heutigen Evangelium sagt Jesus scharf: „Ihr aber habt daraus eine Räuberhöhle gemacht.” Früher sagte Jesus: Man kann Gott und dem Mammon nicht dienen. Einige aber gewöhnten sich daran, den Gottesdienst zu nutzen, um sich anzureichern. Was verdienen diejenigen, die solche heiligen „Dinge” wie den Tempel missbrauchen? Die Sendung Jesu war, die Beziehungen der Menschen zu Gott zu erneuern.

Jesus, du kamst in dein  Eigentum. Herr, erbarme dich unser.

Im Haus  deines Vaters hast du dein Wort  verkündet. Christus erbarme dich unser.

Du kamst, um Sünde  und Schuld  zu überwinden.  Herr, erbarme dich unser.

Die Cäcilienlegende gehört  zu den schönsten und ergreifendsten Dichtungen  des christlichen Altertums. Nicht nur die  Gläubigen ließen  sich von ihr  hindurch alle  Jahrhunderte bezaubern, sondern auch den Künstler  wurde das Martyrium  der jungen  Christin   immer wieder  zum Thema der Darstellung.  Die Kirche S. Cäcilia im  römischen Stadtteil Trastevere zählt nicht  zu den  Kirchen, die von Gläubigen oder Touristen in Scharen   aufgesucht    werden. Hier  kommt  es oft vor, dass der Besucher den Zauber, der diese Insel  des Friedens   in  einem  ansonsten ruhigen Stadtteil Roms  umgibt, ganz allein genießen kann. Durch einen schönen Vorhof gelangt man in den dreischiffigen Kirchenraum, der bereits im 4. Jh. auf  den  Fundamenten von Cäcilias Elternhaus errichtet wurde. Mittelpunkt und  Höhepunkt ist die  steinerne Liegefigur der  Cäcilia unter dem Altar,  wahrscheinlich  eine  von Stefano  Maderna  geschaffene, getreue Abbildung des  Leichnams der Märtyrerin, wie  man  ihn 1595 nach Öffnung  ihres  Grabes fand. In der  Krypta, die  um  1900 ausgeschmückt wurde, stehen hinter einem Gitter die  Sarkophage mit den  Reliquien Cäcilias, ihres Ehemannes und  dessen Bruders sowie der Päpste Lucius I. und Urban I. Vom rechten Seitenschiff des Kirchenraumes führt  ein  reich geschmückter Gang in das sogenannte Caldarium, das Warmbad des alten   römischen Gebäudes, wo Cäcilia nach der Legende  das Martyrium  erlitt. Noch heute sind Überreste der  antiken  Heizungssanlage zu sehen. Im  der Kirche angeschlossenen Kloster kann man Freskomalereien besichtigen, die  zu  den  schönsten  der mittelalterlichen Malerei gehören.

Im Namen Jesu ist  das Heil zu uns gekommen. Deshalb dürfen wir  in seinem Namen zum Vater beten:

Der auferstandene  Herr schenkt allen, die sich ihm im Glauben öffnen, Frieden und  Gemeinschaft. Deshalb bitten wir:

Selig, deren Leben Frucht für  die neue Erde bringt, die uns verheißen ist.

Gedenktag Unserer Lieben Frau in Jerusalem Lkm19,41-45

Jesus, der sagte: „Wenn du doch erkannt hättest, was zu deinem Frieden dient. Er sei mit euch.

Die heiligste Jungfräuliche war noch ein Kind, als sie ihre Eltern Joachim und Anna in den Tempel führte. Es war bei den frommen Juden die Gewohnheit, nicht nur das vorgeschriebene Lösegeld zu opfern. Sie brachten auch ihr Kind mit, damit es im Tempel erzogen werde, für den Dienst dort, also für den Herrn.

Du kamst uns von der Sünde zu erlösen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast Maria mit ungewöhnlicher Gnade beschenkt. Christus, erbarme dich unser.

Du hast um den Willen deiner  Mutter andere frohgemacht. Herr, erbarme dich unser.

Gott gab Maria, um Gott zu gebären und sich im Tempel der Reinheit zu weihen. Wenn der heilige Bernhard von ihr meditiert, sagt er: „Als der Engel zur Jungfrau gesandt wurde, war sie Jungfrau nach dem Fleisch und der Seele.” Der heilige Thomas von Aquin sagt, die Jungfrau sei mit allen Tugenden geschmückt: Gebet, Fasten, Meditation und Fleiß. Der heilige Ambrosius wendet sich mit den Worten des Hohenliedes an sie. „Ganz schön bist du, Maria, und keine Flecken sind an dir. Heilige Jungfrau, wir bitten dich heute demütig: Vergib uns. Vergib uns, dass wir Licht nicht von Dunkelheit unterscheiden können. Reinheit vom Schandfleck. Am Ende bitten wir dich, makellose Mutter Jesu, allen geweihten Seelen zu helfen, ihre Einweihung zu leben. Lass uns unser Versprechen dem Herrn gegenüber rundum halten.

Gott ist für uns wie ein Vater, wie eine Mutter. Bei ihm dürfen wir uns geborgen fühlen. So beten wir nun gemeinsam  das Gebet, das Jesus gelehrt hat:

Gott schenkt uns durch ChristusReinhart das Leben und den Frieden. So bitten wir:

Der Menschensohn ist gekommen, um sein Leben als  Lösegeld für viele hinzugeben.

Selig, die in der Liebe Gottes bleiben, bis der Herr wiederkommt.

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Christkönigssonntag C Lk 23,35-43

 

Einführung

Es ist tief symbolisch, dass das Christkönigsfest am letzten Sonntag im Kirchenjahr stattfindet. Die Geschichte kann nicht anders enden als mit dem Sieg Christi. Jesus, sein Königtum, kann einfach nicht verlieren. Am Ende wird Jesu Königtum errichtet.

Predigt

Hier kennen Sie vielleicht das Märchen von Mark Twain: „Prinz und Bettelknabe“. Möglicherweise ist seine Geschichte ausgedacht, vielleicht auch nicht.
Das Märchen handelt von zwei Jungen. Der eine hieß Eduard Tudor, der andere Tom Canty. Eduard wurde in eine königliche Familie hineingeboren. Als Mitglied der königlichen Familie genoss er alle Privilegien und Vorteile, die ihm als solcher zustanden. Tom hingegen wurde in eine arme Familie hineingeboren. Tom war ein kluger Junge und lernte deshalb lesen. Er las hauptsächlich Geschichten über Könige. Eines Tages sagte er: „Ich möchte den königlichen Palast besuchen.” Als er dort ankam, sah er Prinz Eduard in voller königlicher Kleidung und war entzückt. Aber dann packte ihn ein Soldat, der dort Wache hielt, und führte ihn weg. Eduard aber suchte Tom aus und lud ihn zur Besichtigung des königlichen Palasts ein.
Wenn sie zusammenspielten, fragten sie sich, ob sie sich die Kleidung nicht austauschen könnten.  Sie sahen sich zum Verwechseln ähnlich.
Die Geschichte nimmt eine dramatische Wendung. Prinz Eduard, der Toms Bettelkleider trägt, geht den Soldaten wegen der aggressiven Art, wie Tom sich gegenüber dem Soldaten benahm, rügen. Der Soldat ertrug das nicht, dachte, dass es Tom ist, und vertrieb ihn aus der Burg.
Tom Canty ist jetzt der Prinz und Eduard Tudor ist der Arme.
Eduard ist entsetzt. Er versucht, jemandem zu erklären, dass er Prinz Eduard ist, aber niemand glaubt ihm.  Von den Menschen bekommt er nur Hohn und Verachtung. Der arme Prinz Eduard beginnt jetzt zu erfahren, was es bedeutet, arm zu sein. Der reiche Tom, jetzt Prinz, beginnt, seine neue Stellung auszukosten. Er freut sich auf den Tag, an dem er zum König von England gekrönt wird. Diese Geschichte passt zum heutigen Christkönigsfest. Was für Mark Twain eine ausgedachte Geschichte ist, ist für Christus König die Wirklichkeit: Jesus Christus ist der wahre König der ganzen Schöpfung. kam,erkannte ihn die Menschen als den König nicht. Jesus lebt wie ein armer Mensch,ohne Privilegien. Sein Leben endete schließlich in Spott,in Verachtung und mit grausamem Tod am Kreuz. Christus war der wirkliche König,aber seinen Platz als König eigneten sich die Leute an, die der König nur vortäuschten. Diese Menschen hatten keine Ahnung,was bedeutet, König zu sein. Der Erste, der den wahren König nicht erkannte,, war der König Herodes. Herodes sehnte danach,Jesus zu sehen und festzustellen ,wer Jesus wirklich ist. Aber seine Augen waren zu verdorben, um Jesus zu erkennen, Auch Pilatus erkannte Jesus als den wahren König nicht. Er ließ zwar auf die Tafel aufschreiben: Hohn als Anerkennung Jesu als:Jesus von Nazaret,König der Juden. Diese Inschrift war eher der Hohn als die Anerkennung Jesu als den wahren König. Pilatus war sarkastisch. Auch die vorrangigen Männer erkannten Jesus als König nicht. Das Evangelium spricht,dass sie ihn verspottet haben.Die vorrangigen Männer waren diejenigen, die sie meinten,dass sie mächtig und einflussreich sind. Es waren die Menschen, die wegen ihrer Vorurteile an der Macht,waren nicht fähig, den zu erkennen,der die Quelle jeder Macht ist. Auch die Soldaten waren nicht in der Lage, den wahren König zu erkennen. Ihre Meinung nach, war Jesus alles Mögliche,nur nicht der König. Worte, die prominente Männer und  Soldaten an Jesus  richteten. Das ist der Beweis, dass sie keine Ahnung hatten, was  es  bedeutet, König zu sein. Sie sagen zu Jesus. Rette dich, wenn du König  bist. Aber Jesus war  nicht  der König , der  nur an sich, an sein Heil denkt. Im Gegenteil, es ist  der König,  der nicht  daran  denkt,sondern  daran, andere zu retten, uns alle zu retten.Gibt es jemanden im Evangelium, der  diesen wahren König gekannt hat? Ja, es gibt. Er ist  der Verbrecher auf seiner rechten Seite.Wir wissen  nichts über diesen Menschen. Wir wissen nicht, woher er kam  und  welche  Verbrechen er begangen  hat. Wir  kennen seinen Namen nicht  einmal. Aber was  wir  über  ihn  wissen ist,  dass er  der  Einzige war, der Jesus als König erkannte. Erinnern wir uns  an die Worte,  die dieser Verbrecher  Jesus gesagt hat. Gedenke meiner, Herr, wenn du in dein Reich kommst. Dieser Platz im Evangelium  ist sehr  wichtig. Von  allen Menschen, die an  der  Kreuzigung  Jesu  beteiligt  waren, hatte nur einer die  Fähigkeit , Jesus als König zu erkennen. Und es  war  ein Verbrecher. Vielleicht  ist es  so. Nur diejenigen, die sich bewusst sind, dass sie   Barmherzigkeit brauchen, sind fähig, den wahren König Jesus Christus zu erkennen. Und wie endete  die Geschichte  über Eduard und Tom? Nach allem, was  Prinz  Edward  erlebt und  gelitten hat, gelingt es  ihm , die Situation  umzukehren. Im letzten Moment kam er  in die  Abtei , wo gerade  die Krönung  stattfand. Der Erzbischof wollte gerade die Krone  auf  Tom Cantys Kopf setzen. Ich bin der König “, schreit Eduard  .Die Menge wurde starr. In diesem Moment wurde etwas im Inneren Tom Cantys  geändert, und er schloss sich   an  die Seite  Eduards an  und die Menge  und der Erzbischof überzeugten, dass  nicht  er, sondern  Eduard ein echter  Prinz ist.Eduard wurde dann  gekrönt  und setzte sich  auf  den königlichen Thron.Es wird gesagt,  dass  er lange Zeit regierte und der König war, der klug,  barmherzig,  mitfühlend , freundlich und gerecht  war. Bitten wir,dass so bald  wie möglich Jesu Königtum der Liebe, der Gerechtigkeit und  der Barmherzigkeit kommt.

Mittwoch der 33.Woche Lk 19, 11-28

Jesus, der das Gleichnis vom  anvertrauten Geld sagte, sei mit euch.

Scharen von Pilgern strömen aus allen Richtungen nach Jerusalem. In den Menschen lebt die Hoffnung auf. Dass das Königtum Israels im Volk erneuert wird. Jesus geht auch nach Jerusalem. Die Menschenmengen um ihn machen sich besondere Hoffnungen. Solche Lehre, solche Wunder. Noch nie hat so ein Mensch gesprochen.

Jesus, du hast  uns dein Wort anvertraut. Herr, erbarme dich unser.

Du gibst jedem  nach  seinem Maß. Christus, erbarme dich unser.

Du willst jedem nach seiner Mühe vergelten. Herr, erbarme dich unser.

Der edle Mann verschenkt Geld an seine Diener, bevor er weggeht, damit sie ihre Treue beweisen können. Jesus vertraut den Jüngern die Gabe des Glaubens an, damit sie mit ihm ihr Leben überleben und die Welt für Christus gewinnen. Einige von ihnen werden sich ganz in die Arbeit einlegen, mit ihrem Verstand und ihrem Herzen. Andere werden schläfrig, wartend, sie werden vorsichtig und faul zugleich. Die Dritten werden die Abwesenheit Jesu ausnutzen und Verwirrung stiften. Sie werden sagen, dass er niemals zurückkommen wird. Sie werden alles tun, damit Jesus niemand anerkennt. Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrscht. So werden sie bald vor Pilatus aufschreien, aber auch später in der Geschichte der Kirche. Leben der Kirche wird das Leben im Kampf, in der Verfolgung. Jeder muss die Prüfungen bestehen. Schließlich wird Christus, als Herrscher voller Macht und Herrlichkeit, zurückkehren. Das Gleichnis spricht nicht darüber, was die Diener in der Zwischenzeit getan haben. Es wird jedoch in der Abrechnung ausgewiesen. Die Diener kommen, einer nach dem anderen. Deine Mine hat noch zehn Minen gewonnen. Er lobt sich nicht. Er lobt das Silber des Herrn. Er zeigt in bescheidener Freude, dass er die Gabe des Herrn vermehrte. Der Herr lobte ihn. Auch der Weitere spricht nicht von seinen Leistungen. Nicht er, sondern die Minen brachten Früchte und Gewinn. Und auch diesen lobte der Herr und vertraute ihm die Verwaltung der Städte im Königreich an Der dritte Diener arrangierte die Dinge bequem. Er steckte das Geld in sein Tuch. Er dachte nicht nach, vermehrte nicht den ihm anvertrauten Reichtum. Da er ein böses Gewissen hatte, begann er zu sprechen: Er tat alles aus aufrichtiger Sorgfalt und Achtung vor dem Herrn. Er hatte keinen Anreiz, es zu riskieren, die Angst erlaubte ihm nicht, es zu unternehmen. Seine Logik ist scheinheilig.

Wir sind dazu berufen, etwas  von der Wirklichkeit Gottes in diese Welt hineinzutragen. Die Kraft dazu  finden wir  im Gebet, das  der Herr  uns selbst  gelehrt hat.

Die Friedlosigkeit dieser Welt zerstört das Leben vieler Menschen. Im Vertrauen darauf, dass  Gott uns  seinen Frieden verheißen hat, beten wir.

Fortan preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der  Mächtige  hat Großes an mir getan.

Hl.Elisabeth Lk 6,27-38

Jesus, der sagte: Wie ihr wollt, das euch die Menschen tun, so tut auch ihr ihnen ebenso, er sei mit euch.

Ich denke, dass das heutige Evangelium passt zum heutigen Gedenktag der heiligen Elisabeth. Es heißt, wir sollten Gutes tun, ohne Belohnung, zu erwaren. Das zeichnete die heilige Elisabeth aus. Sie tat Werke der Liebe und sie traf anstatt der Dankbarkeit mit Undankbarkeit.

Jesus, du bist gekommen, uns allen die Liebe zu erweisen. Herr, erbarme dich unser.

Du kehrst ein und willst bei uns bleiben. Christus, erbarme dich unser.

Du offenbarst  dich allen, die dich suchen. Herr, erbarme dich unser.

Ich möchte heute über einen bestimmten Teil des Lebens von der hl. Elisabeth sprechen. Bereits während der sechs kurzen Ehe Jahre  mit Ludwig galt Elisabeths ganze Zuwendung  und Liebe neben ihrer Familie den Ärmsten  der Gesellschaft. Sie  kümmerte sich um die  Versorgung  der Bedürfteigen, stieg selber von der Wartburg, dem Sitz der Familie, in die Armenviertel hinab und leistete Hilfe, wo immer sie konnte. Gegen alle Angriffe, denen Elisabeth wegen ihres  ganz und gar ungarischen Lebensstilles von  Seiten des Adels ausgesetzt war, verteidigte sie ihr  ebenso tiefgläubiger wie herzensguter Mann Ludwig. Ein Wort  von ihm ist überliefert: „Wenn sie mir  nur die Wartburg nicht verschenkt, bin  Ich es wohl zufrieden“. Während eines  verheerenden Hunger in den Jahren 1225/26  benutzte die junge Landgräfin auch  die  Staatskasse, um wenigstens die größte Not zu lindern. Von  vielen Seiten musste sie sich deshalb als  Verschwenderin beschimpfen lassen. Nachdem Ludwig IV. gestorben war, wurde  Elisabeth, nun ohne  jeglichen Schutz, für ihre Vergehen bitter  bestraft. Nun waren ihre Feinde und Neider am Zug und sie kosteten ihren Triumpf aus. Bruder Heinrich  Rasse übernahm die Macht in Thüringen und stellte seine Schwägerin von Anfang an  vor die Wahl. Entweder sie passe sich  den höfischen Sitten an, oder sie würde ihres gesamten Witwengutes  beraubt und müsse  die Wartburg  verlassen.

Wir glauben an einen Gott, der ein Gott des Lebens ist. Ihn wollen wir  bekennen  und anrufen  mit den Worten, die Jesus uns gelehrt hat:

Unsere Welt ist in Reich und Arm gespalten. Das führt zu Spannungen und Konflikten. Bitten wir um den Frieden Gottes, der die  Menschheit untereinander  und mit sich versöhnen will:

Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.

Das letzte Gericht

Unser Katechismus,gibt zwei Ursache an,warum das letzte Gericht stattfinden wird.

1.Das letzte Gericht  wird aus  dem Grunde stattfinden,das Jesus vor den ganzen Welt verherrlicht werden. Die Juden erwarteten zwar den Erlöser  mit großer  Sehnsucht,als er  eher  erschien.wollten  sie  von ihm  nichts wissen. Ja, sie nahmen  ihn nicht bloß an, sondern  stießen ihn nicht auf, lästerten und verfolgten ihn und schlugen ihn  gleich  dem ärgsten  Verbrecher ans Kreuz.  Die Juden,also  jenes Volk, welches  das  auserwählte  Volk Gottes war erkennt  Jesus nicht, und  versagt  ihm  die  gebührenden Ehre. Allein nicht bloß die Juden,sondern noch viele andere Völker erkennen Jesus,ehren ihn nicht und  dienen ihm nicht. Wie viele Länder wo das Kreuz dem Halbmond weichen musste.Aber  selbst unter denen die den Name   Christen tragen, gibt es die Menschen, die Jesus  Christus die schuldige Ehre  entziehen. Diese Menschen sind ganz irdisch gesinnt, sie lassen  ihren  Leidenschaften  freien Zügel, und leben  nicht  wie Christen,sondern wie die Heiden. Selbst die besser denkenden  Christen ehren Jesus  nicht, wie sie ihn  ehren sollen. Nun soll das immer so bleiben? Soll Jesus immer von der Mehrzahl  der Menschen verkannt, verachtet, verworfen werden? Unmöglich,er ist ja Gottes Sohn Gottes und als solcher muss er fördern , dass alle ihn ehren. So muss also ein Tag kommen, wo er seiner göttlichen Macht und Herrlichkeit  auftreten  wird, damit alle Kreaturen, Engel und Menschen, ihm huldigen und ihn anbeten.Das ist eben der Gerichtstag. Da wird  Jesus  Glänze seiner  Gottheit erscheinen, da wird er sich offenbaren als  den Eingeborenen des Vaters und als den Richter der lebendigen und  Toten, da werden alle die auf Erden  und  unter der  Erde  sind ihre  Knie  beugen und alle Zungen bekennen,dass der Herr Jesus Christus, in der  Herrlichkeit Gottes  des Vaters ist. Philip. 2,10-11.

2.Damit die Frommen die verdiente Ehre und die Gottlosen  Die verdiente  Schmach empfangen.

Den frommen Christen wird  auf der  Welt selten die Ehre zu Theil, die ihnen  gebührt. Wie viele von ihnen von ihnen leben in einem unbekannten Winkel  der Erde, wie  viele, vergraben  sich, in  Einöden, Wüsteneien und  Klöstern, um sich dem Blicke und Gerede der Menschen  zu entziehen. Ihre Demut treibt sie , dass  sie ihre  Tugenden  und guten  Werke so viel  als  möglich  verborgen halten.Es leben in der Welt noch  manche gottesfürchtige Christen, aber  wir   wenig  wissen   von den Übungen  ihrer Frömmigkeit. Niemand  kennt die Busswerke ,die sie sich  freiwillig  auflegen. Wenn aber auch ihre Tugend und Heiligkeit  wider ihren  Willen offenbar  wird, so dürfen sie doch nicht auf Ehre und Anerkennung rechnen.  Die Welt  lässt ihnen keine  Gerechtigkeit wieder fahren.Sie bietet  vielmehr alles auf, ihre   Ehre  zu  verdunkeln  und  in den  Staub  zu treten. Die Welt geht  in ihrer  Bosheit  sie verfolgt die Frommen  und raubt ihnen  Ehre , guten Namen. Denken wir an die Propheten,  an die Apostel, an die Märtyrer. Ihre Tugend ,ihr  Glaube , ihre  Heiligkeit,waren die Verbrechen, wegen derer sie  auf s grausamste verfolgt. Nun frage ich,  soll  das immer so sein. Sollen die  Frommen immer  misslang, beschimpft, verachtet  und verworfen, die Gottlosen dagegen immer  geehrt ,gepriesen und  bevorzug  werden. Wäre dieses Recht? Nein, es  muss ein Tag kommen,wo jedem  zu Teil wird , was ihm gebührt. An diesem Tage werden  endlich die Gerechten  zu  Ehren kommen, da werden  sie in ihrem Tugendglanze erscheinen und  mit  Ehre  und Ehrlichkeit gekrönt. über alle ihre  Feinde  triumphieren. Da werden  aber  auch die  Gottlosen in ihren  ganzen  Hässlichkeit  dastehen. Erinnert  uns oft des letzten Gerichtes, wo  unser  Schicksal für die ganze Ewigkeit  entschieden wird, und leben wir so, dass wir bei demselben bestehen  mögen. Bedenken, dass wir vor einem Richtern erscheinen werden,der die Rechenschaft fordert von allem was wir  gedacht, geredet, getan und  unterlassen haben.

Montag der 33.Woche Lk 18,35-43

Jesus, der zu dem Blinden sagte:Dein Glaube  hat dich  geholfen, er sei mit euch.

Es war  vor Ostern. Jesus  ging mit vielen Pilgern nach Jerusalem. In seinem Gefolge befanden sich  12 Apostel, mehrere  Frauen  aus Galiläa, die ihn begleiteten. Dann 72 Jünger und dazu die Pilger  von Galiläa und Perey. Der  Weg  nach Jerusalem  führte  zuerst  nach  Jericho. Jericho war eine Ausstellungsstadt,eine luxuriöse Stadt.

Jesus, du hast Blinde sehend  gemacht.Herr, erbarme dich unser.

Du kamst   als das Licht  der Welt. Christus, erbarme  dich  unser. 

Du hast uns  die  Geheimnisse  deines  Reiches offenbart. Herr, erbarme   dich unser.

Ein Blinder am Tor Jerichos bekannte Jesus, als den Sohn den Davids, den Mesias.Er sagte es,bevor Jesus ihm sein Augen Licht gab.Jetzt sieht er.Der Wunder bestätigt sein Bekenntnis.Was jetzt. Geteilter. Er lobt Gott   und schloss sich Jesus an. Die um ihn herum sind loben auch Gott. Blind,jetzt sehend, versammelt er die Gemeinschaft um sich,die Gott verherrlicht. Das ist die beste Dankbarkeit. Glaube, wahrer Glaube  entzündet  andere. Die wirkliche  Dankbarkeit ist nicht wortlos.Vorher  Verbot Jesus den Geheilten von einem Wunder zu sprechen. Aber er verbot  ihnen streng ,darüber  zu sprechen, damit  niemand  davon erfuhr, berichtet heiliger Markus  nach der Heilung  von Jairus Tochter. Jesus wollte nicht,dass die Begeisterung  der Menschen zu groß wurde.Jesus verbietet den Blinden in Jericho nicht mehr.Nicht ein schickt er ihn nach Hause. Sogar diejenige, die den Blinden,die ihn angeschrien haben, änderte ihre Haltung.Wann ich das letzte  Mal habe  ich zu Jesus  berufen. Oder ich fühle überhaupt  kein persönliches Bedürfninis. Dann habe ich nichts von Jesus zu erwarten. Jesus kam für diejenigen,die ihn brauchen.die auf etwas warten.Diejenigen, die satt sind und denen nichts fehlt,bräuchten ihn nicht, und brauchen ihn nicht.

Gott unser Vater hat seinen Sohn Jesus Christus nicht im Tod gelassen,sondern ins Leben gerufen . Mit den Worten,die Jesus selbst seine Jünger  gelehrt  hat, wollen auch wir zu ihm  beten. Auferstandener  Christus. Dein Gruß an die Apostel war ein Zuspruch. Friede sei mit euch.Friede sei mit euch. Um diesen Frieden bitten wir.

Selig, die nocht  sehen und  doch glauben.

Samstag der 32.Woche Lk 18,1-8

Jesus, der ein Gleichnis vom andauernden Gebet sagte: „Sei mit euch.“

Die Zuhörer Jesu versstanden  das Gleichnis vom gottlosen Richter. Seit jeher  hatte jede Stadt  in Israel  einen eigenen  Richter. Im Buch Deuteronomium heißt es. In allen Wohnstätten gemäß den Stämmen  wirst du Richter und Schreiber einsetzen, um das Volk  mit  gerechtem Urteil zu richten. Du sollst das Recht nicht beugen, auch die Personen nicht  ansehen und keine Geschenke nehmen, denn Geschenke machen die Weisen blind und verdrehen die Sache der Gerechten. Deut 16,18.

Jesus, du wirst in die neue Welt kommen, um sie anzusehenbleibt. Herr, erbarme dich unser.

Du wirst zur Auferstehung  rufen, die Gottes Kinder sind. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns  den Anfang  des neuen  Lebens  geschenkt. Herr, erbarme dich unser.

Die Witwe , von der Jesus im Gleichnis spricht, ist ein Typus wehrloser Menschen. Witwen und  Waisen sich anzunehmen war schon  im Alten Testament eine ernste  Pflicht. Der Richter aus dem Gleichnis ist hart  und hält sich nicht an diese Regelungen. Er ist  gleichgültig, taub und ohne Interesse. Die Witwe  weiß, dass sie  auf ihrer Seite Recht hat.Aber  wie soll sie  dieses Recht  durchsetzen? Für Bestechung hat sie kein Geld. Es  bleibt ihr nur eines. Immer wieder zum Richter kommen und ihm beharrlich ihre Sache vorbringen. Mit unnachgiebiger Beharrlichkeit bittet sie ihn  um Hilfe. Sie geht so lange, bis der Richter  überdrüssig wird und sich  entschließt, ihr zu helfen. Er ist weder bewegt noch menschlicher. Er ist nur verdrossen  und will dem unangenehmen  Quälen  dieser  Frau  ein Ende machen. Er will nur  weitere Belästigungen vermeiden. Er bleibt , was er war. Obwohl er keine Angst vor Gott hat und sich nicht um die Menschen kümmert, beschließt er, der Witwe zu helfen, um Frieden zu finden. Jesus  wird uns mit  diesem Gleichnis sagen. Wer aus der  spirituellen Not gerettet  werden will. muss beharrlich beten und bitten.

Gott, du bist gütig auch  gegen  die  Undankbaren und Bösen. Zu  dir beten wir , wie es  uns Jesus, dein Sohn, gelehrt hat.

Jesus, mach uns zum Werkzeug  seines  Friedens. So wollen wir beten. So spricht der Herr.

Gebt, so wird  euch gegeben. mit reichem, vollem, gehäuftem, überfließendem Maß.

Hl.Leopold Lk 19,12-26

Jesus, der das Gleichnis von zehn Minen erzählt hat,er sei mit euch.

Heute haben wir das Fest des heiligen Leopold, Landespatrons von Oberösterreich. Im heutigen Gleichnis will uns Jesus sagen, dass Menschen verschiedene Fähigkeiten und Gaben haben, die sie von Gott erhalten haben. Einige sind fleißig und aktiv, andere vorsichtig und faul, aber es gibt auch diejenigen, die die Gaben und Fähigkeiten missbrauchen und sich niemandem verantworten wollen. Für uns Christen sind die vorzüglichsten Beispiele die Heiligen, die ihre von Gott empfangenen Gaben optimal entwickelten.

Jesus, du  wirst dich  offenbaren in Herrlichkeit.  Herr, erbarme dich unser. 

Du wirst vollenden, die du wachend findest. Christus, erbarme dich unser. 

Du wirst zurücklassen,die dir nicht   gefolgt  sind,Herr, erbarme dich unser.

Leopold wurde um 1073 in Melk geboren. Sein Vater, Anhänger der kirchlichen Reformpartei, gewährte dem von Kaiser Heinrich IV. vertriebenen Bischof Altmann von Passau ins Exil und übertrug ihm die Erziehung seines Sohnes Leopold. Im Jahr 1095 starb Leopolds Vater, und Leopold musste sich, um die nicht-erblich gewordeneVon Markgraftschaft zu behalten, dem gebannten Kaiser Heinrich IV. und seinem Sohn Heinrich stellen. Der Markgraf nahm Partei für den Sohn und gegen den Vater.  1106 heiratete er die Schwester Heinrichs V. Sie gebar ihm achtzehn Kinder, darunter die berühmten Bischöfe Otto von Freising und Konrad II. von Salzburg. Klugheit, Tapferkeit, Gerechtigkeit und Frömmigkeit waren die Tugenden, die den Markgrafen auszeichneten. Seine Frömmigkeit zeigte sich in seinen reichen Schenkungen an bereits bestehende Klöster wie Melk und Sankt Florian.  Ferner gründete er das Stift Klosterneuburg, die Zisterzienserabtei Heiligenkreuz und das Benediktinerkloster Klein-Mariazell. Leopold der Fromme starb am 15. November 1136 und wurde 1485 heiliggesprochen.. 

Wenn wir  Gott, unseren Vater, nennen dürfen, dann  müssen  wir  alle Menschen als  unsere Brüder und Schwestern anerkennen und  annehmen. So beten wir.

In seinem  Leben und Sterben hat Jesus  den Sold  der  Sünde  bezahlt. Er ist der Friede, den uns der Vater  schenkt. So bitten wir.

Jesus spricht: Dies  ist  das Brot, das  vom Himmel herabgekommen  ist.

33.Sonntag im Jahr C Lk21,5-19

33. Sonntag im Jahr 2019
Gehe in die Tiefe
Einführung
Bevor wir über das heutige Evangelium nachdenken, möchte ich Ihnen eine Frage stellen. Wie fühlen Sie sich gerade? Vielleicht sind einige von Ihnen nervös, weil ihnen etwas nicht gelungen ist. Andere sind vielleicht gut gelaunt, zufrieden und ausgeglichen. Unsere Laune und unsere Gefühle verändern sich, weil sich unser Leben und sein Inhalt ändern.

Das heutige Evangelium ist in diesem Sinne für uns eine gute Schule. Jesus hatte vor sich Juden, die gut gelaunt waren und ihren Tempel zeigten. Das war ein wunderschönesarchitektonisches Gebäude, das mit Edelsteinen und Gedenktafeln geschmückt war und von vielen Menschen besucht wurde. Die Juden waren stolz auf ihren Tempel. Sie lobten ihn. Jesus wollte ihnen nicht die gute Laune verderben, aber er führte sie in die Tiefe. Was ihnen ein so gutes Gefühl verursacht, wird hier nicht auf ewig sein.  Sie sollten an ihre Geschichte denken. Dieser Tempel, der vor ihnen steht, ist bereits der vierte in der Reihenfolge. Die vorherigen wurden verwüstet, sie waren auch wunderschön und der Stolz ihrer Zeitgenossen. Aber dann kam die Katastrophe und die Tempel wurden vernichtet und auch dieser Tempel wird so enden.  Jesus wollte den Juden sagen: „Auf der Schönheit des Tempels könnt ihr eure Existenz nicht aufbauen. Die Quelle der Sicherheit ist jemand anderes, der ewig hier ist und sich in seiner Existenz nicht verändert. Das ist Gott.” Wer sich dessen nicht bewusst wird, wird bald enttäuscht werden. Und das will Jesus auch uns sagen.  Wir sollen bereit sein für eine Katastrophe, oder anders gesagt, für ein Unheil. Jesus will unsere Freude nicht vergiften, sondern er will, dass wir Realisten sind. Wir sollen darauf vorbereitet sein, dass Katastrophen eintreten können. Es geht hier nicht nur um Naturkatastrophen. Was kann uns betreffen?  Zum Beispiel das. Stürzt uns das ab, womit wir geprahlt haben, worauf wir uns zugetraut haben, worauf wir so stolz waren? Alles bricht zusammen wie ein Kartenhaus. Es scheint uns, als hätte Gott sich von unserem Leben entfernt. Oder es kann uns passieren, dass unsere Berufung, unser Zustand, für den wir uns einst entschieden haben, für uns keinen Sinn mehr hat. Es kann unsere Ehe sein, aber auch für jemanden das Priestertum. Wie viele Leute lassen sich scheiden? Wie viele Priester haben ihr Priestertum verlassen. In solchen Situationen ist es wichtig, dass wir auf das hören, was Jesus uns rät. Gebt Acht, dass ihr nicht verführt werdet. Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: ‚Ich bin es.‘ Das, was du suchst, wenn du suchst. Solche Momente sind wirklich gefährlich. Sie werden mit Sicherheit zu jeder glücklichen Ehe und zu jedem innerlich zufriedenen Priester kommen. Die Anrufe und Angebote, die in diesem Moment zu uns kommen, sind gewöhnlich mit der Abführung vom richtigen Weg, von der Treue zu Gott, verknüpft. Weitere Prüfungen werden Verrat und Kompromisse gegen uns sein. Sogar unsere nahen Verwandten wenden sich gegen uns, weil sie uns nicht verstehen. Jesus beschreibt das im Evangelium.  Ihr werdet aber sogar von Eltern, Brüdern, Verwandten und Freunden überliefert werden. Wie wir in solchen Momenten reagieren und wie wir darauf antworten, kann nicht im Voraus eingeübt oder vorbereitet werden. Es ist einfach nicht möglich, sich auf Verrat vorzubereiten. Zu diesem Problem müssen wir uns anders stellen als zu anderen. Wir können uns auf dieses Problem vorbereiten, weil wir in ständigem Misstrauen und Verdacht leben würden. Darum sagt Jesus: „Nehmt euch nun in euren Herzen vor, nicht vorher darüber nachzudenken, wie ihr euch verantworten sollt, denn ich werde euch Mund und Weisheit geben, derer alle eure Widersacher nicht widerstehen können.” Es sind zwei Reaktionsformen angegeben. Die erste ist spontan. Man sollte offen sein für das, was einem gegenüber gesagt wird. Man sollte aber auch für den Heiligen Geist offen sein, der zu ihm im Inneren spricht. Wenn dies nicht funktioniert, folgt der nächste Schritt, der im Evangelium durch den letzten Satz ausgedrückt wird: „Gewinnt eure Seelen durch euer Ausharren.” In der lateinischen Übersetzung lautet dieser Satz: In patientia vestra possedebitis animas vestras. In ihrer Geduld werdet ihr eure Seelen besitzen. Jesus am Kreuz gibt uns das Beispiel dazu. 

Donnerstag der 32. Woche, Lk 17,20-25

Jesus,der sagte: „Denn siehe,das Reich Gottes ist mitten unter euch,er sei mit euch.

Alle Erwartungen und Wünsche Israels, alles was sich Israel von der Zukunft verspricht, drückt sich in einem Ausdruck aus: Reich Gottes. Israel ist von den Römern überwältigt und machtlos. Wenn Gott die Regierung übernimmt, ist alles gelöst. Daher spricht man in Israel von einem. Wenn diese Erwartungen erfüllt werden? Die Pharisäer debattieren, zanken sich diejenigen, die Katastrophe vorhersagen, und diskutieren auch die Jünger von Jesus. Dies ist das ernsteste Thema der Gespräche.

Jesus,du hast das Reich verkündet,die hungern nach Gottes Wort. Herr,erbarme dich unser.

Du hast allen Frieden verheißen, die nicht der Welt erliegen. Christus, erbarme dich unser.

Du willst uns bestehen gegen alle falschen Propheten. Herr, erbarme dich unser.

Daniel sagte voraus, dass die Nation nach siebzig jährlichen Wochen die Ankunft des Gottesreiches erleben wird. Die Pharisäer entwickelten nach und nach ein eigenes Bild vom Reich Gottes als vom Reich des Messias. Sie stellten es als ein plötzliches und außergewöhnliches Ereignis dar, das die Menschen aus nächster Nähe beobachten könnten. Die Umstände deuteten darauf hin, dass der Moment reif war. Daniel sagte voraus, dass die Nation vor dem Reich Gottes durch großes Leiden gehen wird. Aufstände, Kriege, Naturkatastrophen. In dieser Erwartung ertönte zuerst die Stimme Johannes’ des Täufers. Jetzt hören sie die mächtige Stimme Jesu. Jesus sagt, dass das Reich Gottes nahegekommen ist. Er sollte aber auch genauer sagen, wann das Reich Gottes, rundum, kommen wird. Alle erwarten es von ihm. Jesu Antwort wird viele überraschen. Das Reich Gottes wird nicht plötzlich und unerwartet kommen. Das Reich ist schon unter euch. Es ist schon da.

Jesus, wir vertrauen darauf, dass dein Heiliger Geist unter uns wirkt. Deshalb beten wir zu dir.

In der Nachfolge Jesu möchten auch wir Boten des Friedens sein. Deshalb beten wir. 

Kommt  alle zu mir, die ihr euch plagt und unter Lasten stöhnt. Ich habe die Absicht, euch Ruhe zu verschaffen.