9.Sonntag 2018- Ist heute der kirchliche Sonntag noch aktuell?
Einführung
Ein Pharisäer stellt Jesus folgende Frage: Schau dir das nur an, warum tun deine Leute das, was am Sabbat nicht erlaubt ist? Die Frage war die Reaktion auf die Tätigkeit der Apostel, die durch die Kornfelder gingen und im Gehen Ähren abrissen und sie aßen. Die Pharisäer hielten das Tun der Apostel für einen Verstoß einer Vorschrift, die Gott durch Mose den Juden gab: Achte auf den Sabbat: Halte ihn heilig, wie es dir der Herr, dein Gott, zur Pflicht gemacht hat. Man kann sich vorstellen, dass die Pharisäer natürlich über das Tun der Apostel entrüstet waren. Diese wollten nur ihren Hunger stillen. Für die Pharisäer war aber jede Arbeit am Sabbat verboten.
Predigt
Jesus wollte dem Sabbat seine ursprüngliche Bedeutung zurückgeben. Daher wies er darauf hin, dass an erster Stelle der Mensch sei und dann alle andere Vorschriften. Er sagte deshalb: Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat. Deshalb ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat. Jesus war nicht für eine blinde Einhaltung der Tradition. Ihm ging es um die Liebe zu Gott und zu den Menschen.
Für uns Christen ist der Sonntag ein Feiertag. Seit ältesten Zeiten feiern die Christen den Sonntag als einen festlicher Tag, weil Jesus am Sonntag auferstanden ist und weil der Heilige Geist am Sonntag auf die Apostel herabgekommen ist.
Es soll uns bewusst werden, dass es an diesem Tag nicht genug ist, nicht zu arbeiten, sondern wir sollen eine Zeit des Sonntages der kirchlichen Feier, der Heiligen Messe widmen. Wir sollen uns Gott zuwenden und an das Ziel unseres Lebens denken – es ist das ewige Leben bei Gott. Dazu sind wir gesandt und dazu ist der Sonntag der Tag des Herrn. Wir sollen ihn feiern, wir sollen Gott ehren und danken für das Geschenk des Sonntags.
Wir sollen die Zeit Gott widmen, ebenso aber auch unseren Nächsten. Der Sonntag ist also auch ein Tag, an dem wir uns an die Werke der leiblichen Barmherzigkeit erinnern sollen. Das heißt: Kranke, Alte und Verlassene besuchen! Der Sonntag soll auch ein Familientag sein, am Nachmittag ist noch genug Zeit um zu wandern oder Sport zu betreiben. Sollte man einmal am Sonntag einen längeren Ausflug geplant haben und daher keine Möglichkeit haben, die Sonntagsmesse zu besuchen, so gibt es die Sonntagvorabendmesse am Samstag. Es ist aber nicht richtig, die Heilige Messe deshalb am Sonntag nicht zu besuchen, weil ich ausschlafen möchte oder auch etwas zu arbeiten habe.
Die Heilige Messe ist wichtig für das seelische Heil, aber auch das Erleben der christlichen Gemeinschaft wird dadurch gefestigt. Es gibt auch eine Sonntagspflicht, wo es heißt: Jeder Christ von 7 bis 60 Jahren ist verpflichtet an der Heiligen Messe teilzunehmen. Eine Nichtteilnahme ohne berechtigte Gründe ist sündhaft. Leider sind in den letzten Jahren die Messbesucher deutlich weniger geworden. Ich glaube, dass muss ich Ihnen eigentlich nicht sagen, Sie sehen es!
Ich sehe das auch aus eigener vieljähriger Erfahrung, ich bin ja jetzt schon 64 Jahre. Als ich noch ein Kind war, waren die Kirchen in meiner slowakischen Heimat in der Stadt Bratislava überfüllt, obwohl wir den Kommunismus hatten und die Einwohner nur halb so viele waren wie heute. Heute besuchen in Bratislava wesentlich weniger Menschen die Heilige Messe und hauptsächlich sind das nur alte Menschen. Als ich ein Kind war, waren auch mindestens hundert andere Kinder anwesend. Das ist nicht nur meine Erfahrung in meiner Heimat, ähnlich ist es auch anderswo, ähnlich und vielleicht noch gravierender hier in Österreich.
Man sollte sich fragen: Warum besuchen heute so wenige Menschen die Sonntagsmesse? Da wird es verschiedene Gründe geben. Es mag die Einstellung zum Christentum und zu geistlichen Werten sein, die sich zum Negativen hin geändert hat. Die große Entwicklung der Technik und der Wissenschaft begeistert viele Menschen und infolgedessen bleibt keine Zeit mehr für geistliche Werte. Sie werden dann eher unwichtig und wertlos. Es hängt sehr davon ab, was die Menschen in ihrem Leben suchen, weltliche oder geistliche Werte. Es hat keinen Sinn jemanden zum Besuch der Sonntagsmesse zu zwingen, ihnen zu sagen, dass sie dort mit Christus in Verbindung treten können, wenn ihnen dies alles nichts bedeutet.
Ich möchte das noch auf ein andere Weise erklären: Jede Tätigkeit hat sein Ziel. Wenn ich z.B. einen Englisch-Sprachkurs besuche, ist für mich das Ziel, dass ich mit Menschen auf der ganzen Welt kommunizieren kann und dass ich auch Nachrichten in englischer Sprache lesen kann. Wenn mich das nicht interessiert, dann werde ich diese Sprache auch nie richtig lernen.
In der Heiligen Messe hören wir das Wort Gottes, das Evangelium, die frohe Botschaft – und wir lernen daraus, richtig zu handeln, damit unser Leben sinnvoll ist. Aber heute wollen viele Menschen gar nicht nach dem Evangelium leben, sondern nur was ihren Vorstellungen entspricht. Sie suchen nicht nach Christus, deshalb können sie ihn auch nicht kennenlernen. Ihr Ziel ist nicht das ewige Leben, sondern nur der Wohlstand auf dieser Erde. Für die Erreichung dieses weltlichen Ziel sind sie bereit, Opfer zu bringen. Doch dabei können sie den Schatz des Glaubens nicht erkennen.
Es gibt aber noch andere Ursachen, warum die Menschen die Heilige Messe am Sonntag nicht besuchen. Da ist vor allem auch die Geschäftigkeit, die tagtäglich auf viele zukommt und sie wollen sich dann am Sonntag ausruhen. Alle wollen immer mehr arbeiten, damit sie einen gewissen Lebensstandard erhalten können. Viele wissen, dass das nicht richtig ist, aber es ist schwer, solche Menschen zu belehren, dass eine Beziehung zu Gott ihre Lage verändern könnte. Es ist schwierig, ihnen das zu vermitteln – und wir können auch keine Wunder erwarten, wenn wir darüber predigen. Eine Änderung der Einstellung und die Befreiung aus dem Gefangen-Sein in materiellen Sachen ist nur mit der Hilfe Gottes möglich. Glaube ist Gnade. Wir können nur vertrauen und hoffen, dass die Menschen doch einmal erkennen, dass das, was Christus uns gibt, viel mehr wert ist als das, was uns die Welt anbietet. Wir sollten dafür unser Gebet verstärken!
Ihr seid das Salz der Erde, wenn aber das kraftlos geworden ist, womit soll es gesalzen werden? sagte Jesus, er sei mit euch.
Heute haben wir Herz Jesu- Freitag. Das Herz ist das Organ für die Aufnahme Gottes Wort und die Gabe des Heiligen Geistes. Gott werden nur diejenige sehen, die reines Herz haben. Auch Christus, kann nicht anders empfangen nur durch das Herz: Dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne, indem ihr in Liebe gewurzelt und gegründet sei.Epheser 3, 17.
Jesus, du hast ein Herz, das uns alle liebt. Herr, erbarme dich unser.
Du hast alle angenommen, die an dich glauben. Christus, erbarme dich unser.
Du hast auf deinen Weg gerufen, die das Heil suchen. Herr, erbarme dich unser.
Das Herz des heiligen Augustinus überzeugten nicht die Argumente der Theologen, sonder die liebenswürdigen und väterlichen Worte von Bischof Ambros. Augustinus schreibt in seinem Buch- Bekenntnisse, dass er begann zu weinen, als er im Tempel die Hymnen und Lieder hörte singen. Diese drangen tief sein Herz durch und erweckte in ihm die Frömmigkeit. Darum schreibt der heilige Makarius. Das geistliche Leben sprudeln im Herzen, wenn dort sich Gott und der Mensch treffen. Viel wurde schon darüber geschrieben, worin ist die anziehend Kraft der Kirche verborgen, die immer neue Mitglieder gewinnt. Wir Christen wissen, dass Herz Jesu schlägt in der Kirche. Das ist die Kraft, die mehr als die Verkündigung schafft. Durch das Herz der Mensch begreift eher als durch den Verstand. Solange das Herz des Menschen menschlich bleibt, kann man nicht die Gottes Liebe ganz wegzuwerfen. Unser Gott ist nicht nur Gott, der allmächtig, weise, ewig ist. Wenn das nur wäre, wäre es genug nur anerkennen, dass er groß ist. Aber Gott hat auch ein wunderschönes, gutes, liebenswürdiges Herz, das unser Freund sein will. Jesus liebte uns eher, als wir seinen Namen hörten. Darum wollen wir mit Dankbarkeit und Ehre sein Allerheiligste Herz feiern. Herz Jesu, voll Güte und Liebe erbarme dich unser.
Jesus Christus hat uns sehend gemacht für den Weg Gottes. In seinem Namen wagen wir zum Vater zu beten.
Die kommende Welt wird eine Welt des Friedens sein. Damit wir sie finden im Lichte des Herrn, bitten wir.
Selig, die geheilt sind von der Blindheit des Herzens und Christus nachfolgen.
Und während sie aßen, nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis, er brach es und gab es ihnen und sagte: Nehmt, das ist mein Leib. Dann nahm er einen Kelch, dankte Gott und gab ihnen diesen und sie tranken alle daraus – und er sagte zu ihnen. Das ist mein Blut, das Blut des neuen Bundes, das für viele vergossen wird.
Predigt
Die Eucharistie ist ein Geschenk Jesu Christi für alle Menschen bis ans Ende der Welt. Unter den Gestalten von Brot und Wein ist Christus wahrhaft gegenwärtig, so glauben wir und so ist es. Von Anfang hatten die Christen eine große Ehrfurcht vor der Eucharistie. Schon im Alten Testament finden wir ein Vorbild für die Anwesenheit Gottes in der Eucharistie, das war das Manna. Beim letzten Abendmahl wurde dann die Anwesenheit Jesu in der Eucharistie bestätigt. Seitdem ist die Eucharistie ein Sakrament. Die Eucharistie ist außerdem das Zentrum unseres Glaubens, das sollte uns Christen immer bewusst sein. Oftmals sind sich aber Christen auf der ganzen Welt nicht dessen bewusst. Dieses Bewusstsein versucht die Kirche weltweit zu vermitteln, denn eine lebendige Beziehung zu Christus ist eine dringende Notwendigkeit. Die Eucharistie zu verehren, gibt es verschiedene Formen. Vor allem sind da die Gebete einzelner oder in der Gruppe bei einer eucharistische Anbetung des Allerheiligsten eine gute Form der Verehrung. Es gibt auch in jeder Pfarre den Anbetungstag zur besonderen und längeren Verehrung der Eucharistie.
Das heutige Fest Fronleichnam wurde für die ganze Kirche durch Papst Urban IV im Jahre 1264 durch die Bulle Transiturus zum Fest der Gesamtkirche erhoben. Das war kurz nach dem vierten Laterankonzil, das eindeutig die Wandlung der eucharistischen Gestalten präzisiert und zum Dogma erhoben hat. Das bedeutet, das in der Heiligen Messe durch die Wandlung wahrhaft Leib und Blut Christi werden und Christus darin gegenwärtig ist und bleibt. Es gibt und gab natürlich auch viele Gegner dieser Lehre. Die Reformation stand z.B. dem Fest ablehnend gegenüber, weil es sich biblisch nicht begründen lässt.
Die Anregung zur Schaffung des Festes Fronleichnam geht auf eine Vision der Heiligen Juliana von Lüttich im Jahre 1209 zurück. Sie berichtete, sie habe in einer Vision den Mond gesehen, der an einer Stelle verdunkelt war. Christus habe ihr erklärt, dass der Mond das Kirchenjahr bedeute, der dunkle Fleck das Fehlen eines Festes des Altarssakramentes.
Die erste Sakramentsprozession fand 1279 in Deutschland statt. Das Fest Fronleichnam wurde auf den Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitssonntag festgelegt. Der feierliche Umzug durch Dörfer und Städte mit dem Sakrament des Altares in der Monstranz gibt der öffentlichen Verehrung Jesus und soll die Bedeutung des anwesenden Christus in der Eucharistie bewusst machen. Jesus Christus ist nicht fern, sondern nahe und anwesend in der Eucharistie . Es ist die Wahrheit , dass am Gründonnerstag die Kirche die Einsetzung der Eucharistie feiern, aber das ist in der heiligen Woche und die Kirche gibt den Vorzug dem anderen Geheimnis der Gottes Liebe zu uns Menschen.
Die Prozesion sind die altertümlichen Formen des Jubels Gottes. In Enchiridion liturgicum aus dem Jahr 1960 steht. Die feierlichen öffentliche Andachten der Gläubigen, die durch die Geistlichkeit geführt werden nach ihrem Ordnung aus einem geweihten Ort in einen anderen geweihten Ort. Die Prozesionen sollen als die Anmerkung für die aufgenommenen Gottes Wohltaten und auch als die Dankbarkeit für die aufgenommen Gottes Hilfe stattfinden. Wir kennen die Prozesionen am Fest Opern des Herrn, Palmsonntag, heiligen Markus, Bittertage, Patrozinium usw. Die Prozesionen kannten schon die Heiden in Ägypten und Babylonien. Im Alten Testament fand das jüdische Volk die Prozesionen mit der Arche des Bundes statt.Es steht im Alten Testament, dass der König David vor der Arche zum Jubel Gottes tanzte. Im Rom sind Stationes Prozesionen bekannt, die aus den verschiedenen römischen Kirchen stattfinden.Schon der heilige Ambrus und der heilige Augustinus erwähnten die Prozesionen mit den Reliquien. Der Papst Gregor der Große führte die Prozesion auf die Bittertage ein, die vorher in Galilea stattfunden. Der Papst Pius IX führte das Fest des Blutes Jesus Christi. Der Papst Paulus VI. verbündete beide diese Feste in das Fest Fronleichnam. Wenn am Fest Fronleichnam die Eucharistie durch geistliche Art getragen wird, äußert die Christen öffentliche Verehrung diesem Sakrament. Die Prozession ist die Äußerung der Danksagung und genauso der Umzug für die Abbiten der beganngenen Sünden und für Gottes Schutz. In der Liturgie des Fronleichnam ist die Gewohnheit bei vier Altar stehenzubleiben. Bei jedem Altar wird das Evanjelium gelesen. Die Evangelien sprechen über die Gabe der Eucharistie für uns Menschen. Jeder Halt wird mit eucharistischen Segen beendet. Auch wenn die Stimmen tönen(klingen) dass die Prozesionen die Überreste des altertümlichen Triumfalismus sind, sind sie doch einer der Art, wenn wir unsere Verehrung gegen Christus, der in Sakrament des Altares anwesend ist, zeigen können. Wir wissen, dass der Papst Johannes Paulus II und seine Nachfolger, diese Tradition bewahrten. Es ist notwendig, dass unsere Anwesenheit an die Prozession, nicht ein Theater ist, sondern die Äußerung unserer inneren Verehrung gegen Jesus.
Jesus, der sagte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet, er sei mit euch.
Es ist interessant, dass diese Jünger diese Vorteile gerade in der Zeit, wenn Jesus seine Erzählung davon beendet hatte, was ihm Jerusalem wartet. Wie er verurteilt wird, wie er leiden wird und zum Schluss wird er sterben. Diese beide Apostel, als ob diese Rede von Jesus, als ob nicht gehört hätten.
Jesus, du bist gekommen , um uns zu erlösen. Herr,erbarme dich unser.
Du hast dein Leid und deinen Tod vorausgesagt. Christus,erbarme dich unser.
Du hast deinen Apostel gesagt, wie sie dir folgen sollen. Herr, erbarme dich unser.
Jesus gibt für die Menschen alles, und die Menschen fragen, was sie davon haben werden? Hier ist die Antwort klar. Sie wissen nicht,was sie verlangen. Wie oft, konnte Jesus diese Worte auch zu uns sagen. ,,Du weisst nicht,was du verlangst. Wir Menschen bitten oft um die Sachen, die mit unseren persönlichen Sachen verbinden sind, stattdessen, damit wir um die Kraft bitten,seinen Willen zu erfüllen. Einmal gelangt in meine Hände solcher Text. Ich verlangte den Reichtum,damit ich glücklich sein konnte. Ich aber bekam das Elend, damit ich klug bin. Ich verlangte die Macht, damit mich hoch preisen, ich bekam die Ohnmacht, damit ich den Bedarf Gottes spürte. Ich verlangte alles, damit ich die Freude über Leben habe. Ich bekam das Leben, damit ich die Freude über alles haben konnte. Ich bekam nicht davon,was ich verlangte, aber ich bekam alles, was ich brauchte. Meine Gebete waren gegen meinen Willen erhört. Ich war reich beschenkt. Sind wir bereitwillig, die Gaben, die Gott uns anbieten, anzunehmen? Gott will uns nur gut. Er weißt am bestens was wir brauchen.
Damit wir in das Reich Gottes wagen wir zu unserem himmlischen Vater zu beten.
Wen wir Jesus mit der Last unseres Lebens nachfolgen werden, werden wir seinen Frieden finden.
Selig, die Christus folgen wollen und losgekauft sind, für das ewige Leben.
Jesus, der hundertfache Belohnung diejenigen versprach, die wegen ihm, der Haus oder Brüder oder Schwester oder Mutter oder Vater verlassen, er sei mit euch.
Viele sagen, wie Petrus im heutigen Evangelium. Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachfolgt, was werden wir dafür bekommen. Jesus verurteilt nicht diese Frage, und genau antwortet auf diese Frage. Jeder Christ weist, es lohnt sich Jesus nachzufolgen.
Jesus, du hast uns das ewige Leben in deinem Reich verheißen. Herr, erbarme dich unser.
Du willst hundertfach vergelten, was wir Gutes tun. Christus, erbarme dich unser.
In deinem Reich werden die Letzten Erste sein. Herr, erbarme dich unser.
Jesus sagt, dass wer jemand wegen ihm auf die Familie, oder auf Vermögen, wird hundertfache Belohnung bekommen. Aber nicht nur nach dem Tod, sondern schon hier auf der Erde. Statt dessen bekommt er die höheren Werte, wie zum Beispiel: Die Ruhe des Herzens. Der Sinn des Lebens, die Freiheit von Sklaverei gegen die niedrigen Leidenschaften, Der Mensch gibt hier die irdischen, materiellen Sachen und gewinne die Sachen, die ewige, himmlische, geistliche sind. Es ist so, als ob der Mensch würde dem Gott sein Geschenk geben. Stellen wir uns vor. Wir wollen etwas der Personen schenken, die wir lieben. Wir denken über das Geschenk nach, das ihr erfreut. Wir denken nicht an die Mühe, die uns kostete, wenn wir dieses Geschenk ,,beschafften. Wir sind gern, dass wir das Geschenk schenken können und wir freuen uns über die Freude geliebten Person. Solche Schenker sind die Priester, Ordensbruder, Ordensschwester. Sie schenken Gott ihre Reinheit, Armut, Gehorsam. Mit einem Wort ihr ganzes Leben. Jedem Menschen darbieten sich die Gelegenheit, wenn er fragt. Was werde ich darüber haben. Lohnt es sich? Der Mensch will nicht irgendeine Tätigkeit vergeblich machen. Aus seiner Tätigkeit will er der Profit haben. Seinen wir freigebige ,, Geber“ gegen Gott. Bereitwillig senken wir ihm sich selbst, die irdischen Güter. Mögen uns darin unsere himmlische Patronen das Vorbild sein, die willig auf irdische Güter verzichteten, damit sie die himmlischen Güter gewinnen.
Damit wir denen zugezählt werden, die das Reich in Besitz nehmen, wollen wir voll Vertrauen zum Vater beten.
Wer mit den Armen teilt, findet im Gericht Gnade und Frieden. Deshalb bitten wir den Herrn.
Selig, die vom Vater gesegnet sind uns das ewige Leben empfangen werden.
Jesus der sagte: eines fehlt dir, geh hin, verkaufe was du hast gibt es den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel habe, er sei mit euch.
Zu Jesus kam ein junger Mann, um ihn um einen Rat zu bitten. Jesus sagte zu ihm: Geh verkaufe was du hast dann komm und folge mir nach. Diese Forderung war für diesen Mann zu schwer. Darum ging er traurig weg.
Jesus, du lehrst uns, dass der Himmel der größte Schatz ist. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns zum ewigen Leben berufen. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns das Wort der Wahrheit gegeben. Herr, erbarme dich unser.
Jesus lehrt nicht, dass materiale Armut die Bedienung für die Aufnahme Gottesreiches ist. Er wollte dem Mann aus dem heutigen Evangelium die Auge zu öffnen für die innere freie Einstellung zum irdischen Besitz. Wir wissen, dass jeder Mensch auf die materiellen Güter hängt. Nicht einmal passiert, dass auch die gläubigen Christen, wenn ihnen das Vermögen zunimmt,sie loben sich, dass der Segen von Gott ist. Dabei sie betonnen, dass Gott ihnen nur die Aufgabe der Verwaltung gab. Aber fragen wir, was wäre, wenn Gott ihnen diese Verwaltung abnehmen würde? Werden sie das wissen, annehmen? Werden sie wollen auf das Vermögen aus der Liebe zu Gott verzichten? Der Mensch aus dem Evangelium stimmte mit dem Verlust seines Vermögens nicht, das er hatte und darum ging er weg. Was für eine Stellung zum Vermögen haben wir? Wissen wir auf gutes Gehalt oder auf guten Posten im Beruf verzichten wegen christlichen Glaubens? Oder mit meinem Besitz meinem Nachbarn helfen, die mehr Kinder hat und arm ist. Denken wir daran, dass auch wir in der Situation geraten, wenn auch wir die Hilfe brauchen werden. Es ist notwendig, dass wir uns dessen bewusst werden: Das Vermögen ist nicht der größte Wert ist. Das Vermögen ist verständlich Gott ísť ewig.Wenn wir dem Besitz Vorrang geben vor Gott, so dann sind wir ,, schlechte Kaufmänner,, Das bedeuten dass Gott für uns nicht der größte Wert ist Und das ist Ein großer Fehler.
Gott hat den Glaubenden sein Heil verheißen. So wagen wir voll Vertrauen zum Vater zu beten.
Unser Glaube wird uns helfen, den Frieden Gottes zu finden. Im Glauben bitten wir den Herrn.
Selig,die dem Wort Gottes glauben und hinfinden zur Fülle des Lebens.
Jesus, der sagte: Lasst die Kinder zu mir kommen, wehrt ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes, er sei mit euch.
Wann sagte Jesus diese Worte? Das war damals, als zu Jesus die Kinder gebracht wurden, damit er sich sie berührt. Muss man wissen, dass in der Zeit Jesu, die Kinder hatten fast kein Wert, die Kinder wurden nicht beachtet. Die Apostel dachten, dass Jesu wichtigere Pflichten hat, als mit den Kindern sich beschäftigen. Aus diesem Grund verhinderten den Kindern zu Jesus kommen.
Jesus, du hast gesagt, dass wir das Gottesreich als die Kinder empfangen müssen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast deine Apostel gelehrt, wie sie sich benehmen sollen. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns deine Liebe zu den Kindern gezeigt. Herr,erbarme dich unser.
Am belebten Corso Vittorio Emanuele in Rom wenige Meter vom Tiber entfern, steht die Kirche S. Maria in Valicella, auch Chiesa Nuova genannt. Das Gotteshaus ist mit dem Wirken von Philip Neri, dem Apostel von Rom verbunden. ,,Pippo buono“ der gute Philip, wie er beim römischen Volk hieß, hatte den Kirchenbau 1575 in Auftrag gegeben, fertiggestellt wurde er aber erst zehn Jahre nach seinem Tod. Malereien an der Decke des weiten Mittelschiffes stellen Wunder dar, der Philipp während der Erbauung gewirkt haben soll. Auf Wunsch zeigt der Messner den Besuchern auch die Zelle von Philipp. Hier entstand schließlich auch die Kongregation ,,Oratorium vom heiligen Philipp Neri“. Heute ist das Mutterhaus der Oratorianer. Zur Person des Apostels von Rom, der vom Volk schon zu Lebzeiten,, il Santo“ der Heilige gerufen wurde. Geboren wurde er am 21. Juli 1515 in Florenz. Sein Vater war Rechtsanwalt. Seine Ausbildung erhielt Philipp Neri von den Dominikanern des berühmten Kosters S. Marco in Florenz. Er wurde kaufmännischer Gehilfe seines Onkels, verzichtete aber auf eine berufliche Karriere und ging 1535 nach Rom, wo er dann 16 Jahre als Erzieher in einer Familie wirkte. Philipp führte ein Leben der Askese und der tiefen Buße. Auf der Starße gab er der Bevölkerung religiösen Unterricht, in den Häusern pflegte er Kranke und Sterbende.
Damit wir das Leben gewinnen, wollen wir voll Vertrauen zum Vater beten.
Da wir den Frieden der Welt nicht finden werden, bitten wir den Herrn um seinen wahren Frieden.
Selig, die Gottes Wort aufnehmen und den Lohn des Lebens dafür erhalten.
Heute erinnern wir uns an keine Begebenheit in der Heilgeschichte. Heute feiern wir das höchste Geheimnis unseres Glaubens. Durch dieses Geheimnis unterscheidet sich unsere Religion von allen anderen Religionen. Das israelitische Volk betete einen Gott an. Es kannte seine Einheit, aber nicht seinen Unterschied. Die heidnische Völker beteten mehrere Götter an. Sie unterschieden ihre Mannigfaltigkeit, aber nicht ihre Einheit. Die christliche Religion kennt die Einheit Gottes in der Verschiedenartigkeit der Personen.
Predigt
Vor der Taufe Jesu haben nur wenige Menschen gewusst, dass Gott einen Sohn hat. Als aber Jesus getauft war, hat es Gott den Menschen gesagt. Bald darauf hat Jesus zu predigen angefangen, und er hat auch selbst gesagt, dass er der Sohn Gottes ist, dass auch er von Ewigkeit her ist, dass er seinem Vater ganz gleich ist. Wer ist mehr? Jesus oder sein Vater? Beide sind ganz gleich. Wie viel Personen sind das, der Vater und der Sohn?
Bei der Taufe Jesu hat aber Gott den Menschen auch gezeigt, das es in ihm noch eine dritte Person gibt. Bei der Taufe Jesu schwebte über dem Haupt Jesu eine weiße Taube. War das eine wirkliche Taube? Nein. Wer war es also? Es war der Heilige Geist. Wem hat Gott das geoffenbart? Dem Johannes hat Gott ferner gesagt, dass auch der Heilige Geist Gott ist. Johannes hat es wiederum den Leuten gesagt. Später hat Jesus den Menschen noch oft vom Heiligen Geiste erzählt und hat ihnen gesagt, dass der Heilige Geist gerade so gut Gott ist wie der Vater und der Sohn. Alles was der Vater und der Sohn ist, ist auch der Heilige Geist. Also, wie viele Personen sind in Gott? In Gott sind drei Personen. Wie heißt die erste Person? Vater. Wie heißt die zweite Person? Jesus. Und wie heißt die dritte Person? Heiliger Geist. Jede göttliche Person ist wahrer Gott. Sind die drei göttlichen Personen zugleich drei Götter? Nein, sie sind nur ein Gott. Woher wissen wir, dass nur ein Gott ist? Aus dem ersten Gebot Gottes. Was hat Gott im ersten Gebote streng verboten? An mehrere Götter zu glauben. Auch unsere Vernunft sagt uns, dass nur ein Gott sein kann, denn Gott ist der höchste Herr. Wenn aber zwei oder drei Götter wären, so wäre keiner mehr der höchste Herr. Wie viele Personen sind denn in eurer Familie? Fünf. Wie viele Menschen sind das? Es sind soviel Personen wie Menschen sind. Bei Gott aber ist das anders. Da gilt nicht, so viele Personen, so viele Götter – drei Personen, also drei Götter. Da heißt es drei Personen und dennoch nur ein Gott. Die drei Personen sind nur ein Wesen. Der Sohn ist kein anderer Gott als der Vater, sondern ganz derselbe Gott. Der Heilige Geist ist wieder nicht ein zweiter oder dritter Gott, sondern ganz derselbe Gott wie der Vater und der Sohn. Die drei göttlichen Personen zusammen nennt man die allerheiligste Dreifaltigkeit oder Dreieinigkeit. Wir werden nie ganz verstehen können, dass in Gott drei Personen sind, aber Gott nur ein Wesen ist.
Bevor Jesus in den Himmel hinaufgefahren ist, hat er zu den Aposteln gesagt: Geht hinaus, lehrt alle Völker und tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Damit hat Jesus gezeigt, dass alle, die zu ihm gehören wollen, an die drei göttlichen Personen glauben müssen. Darum hat der Priester auch euch – bevor ihr getauft wurdet – gefragt: Glaubst du an Gott den allmächtigen Vater? Glaubst du an den Sohn Gottes? Glaubst du auch an den Heiligen Geist? Allerdings habt ihr es damals nicht verstanden, deshalb haben eure Eltern die Antwort gegeben: Ja, ich glaube.
Das ihr an die allerheiligste Dreifaltigkeit glaubt, zeigt ihr auch,wenn ihr das Kreuzzeichen macht und sprecht: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Alle drei Personen haben uns überaus lieb. Sie sind gütig und sorgen sich fortwährend um uns. Gott will aber, dass auch wir jeder göttlichen Person für ihre Wohltaten besonders danken.
Gott, dem Vater sollen wir danken, dass er uns erschaffen hat. Wofür sollen wir dem Sohne Gottes besonders danken? Wir sollen danken, dass er uns erlöst hat. Wenn Jesus uns nicht erlöst hätte, wären wir alle, auf ewig von Gott verstoßen. Keines von uns wäre ein Kind Gottes. Niemand könnte in den Himmel kommen. Gott konnte uns keine einzige Sünde verzeihen, und wer einmal eine schwere Sünde begangen hat, für den gäbe es keine Rettung mehr. Auch der der Heilige Geist ist gütig. Er hat unsere Seele rein und heilig gemacht. Der Heilige Geist hat uns zu Kindern Gottes gemacht. Welches ist also die größte Wohltat, die uns jede göttliche Person erwiesen hat? Der Vater hat mich erschaffen, der Sohn hat mich erlöst und der Heilige Geist hat mich geheiligt.
Wir müssen nicht traurig darüber sein, dass wir das Geheimnis der allerheiligsten Dreifaltigkeit nicht begreifen können. Wenn wir dieses Geheimnis begreifen würden, dann wäre es nicht mehr ein Geheimnis. Auch die größten Theologen – wie der heilige Augustinus oder Thomas von Aquin – haben dieses Geheimnis nicht ganz begriffen. Für uns ist es genug, zu wissen, dass in Gott drei Personen sind. Viel wichtiger ist, dass wir Gott-Vater, Gott-Sohn und Gott- Heiliger Geist lieben und anbeten. Amen
Gott, der lebendige Vater, der sich uns in Jesus Christus offenbart hat, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium fragt Jesus seinen Jüngern. Für wen halten die Leute den Menschensohn?. Dann fragt Jesus weiter. Für wen haltet ihr mich? Wir kennen die Antwort, die Petrus auf diese Frage gegeben hat. Für uns ist aber entscheidet, für wen halten wir Jesus? Was bedeutet für uns Jesus? Haben wir eine richtige Vorstellung von Jesus?
Jesus, du rufst zu treuer Gefolgschaft. Herr, erbarme dich unser unser.
Du rettest, die deinem Namen die Ehre geben. Christus, erbarme dich unser
Du hast dein Reich auf schwache Menschen gebaut. Herr, erbarme dich unser.
Gregor VI, ein Papst, der als einer der wichtigsten in die Geschichte einging, sprach in seiner Todesstunde die Worte: Ich habe die Gerechtigkeit geliebt und das Unrecht gehasst. Deshalb sterbe ich in der Verbannung. Diese beiden Sätze haben ihre Niederschrift an der Grabstätte des Papstes im Dom der süditalienischen Stadt Salerno gefunden. Gregor VII, der in der Geschichte unauslöschbare Spuren hinterlassen hat, kam zwischen 1020 und 1025 in der Toskana zur Welt. Sein Geburtsname lautete Hildebrand. Früh kam er in den Lateran und bald darauf in das römische Marienkloster auf dem Aventin, wo er seine Ausbildung erhielt.. Danach wurde Hildebrand Benediktinermönch. Papst Leo IX. holte Hildebrand 1049 nach Rom und benannte ihn zu seinem persönlichen Berater. In den folgenden 24 Jahren hatte Hildebrand zahlreiche hohe Ämter inne und gewann immer größeren Einfluss auf Entscheidungen des päpstlichen Stuhles, zuerst unter Leo IX, dann auch unter dessen Nachfolgern. Als am 22. April 1073 der verstorbene Papst Alexander II. beigesetzt wurde, forderte das Volk in Sprechchören. Hildebrand soll Papst werden. Die Kardinäle bestätigten die ,, Ernennung“ durch das Volk. Von Beginn seines Pontifikats an strebte Gregor VII. eine innere Reform der Kirche an. Unnachgiebig ja hart verfolgte er seine Ziele. Die Loslösung der Kirche von allem Lasterhaften. Gregor bekämpfte die Priesterehe und die Simonie und zeigte sich unbeugsam in seiner Einstellung hinsichtlich des Investiturstreits. Kein Laie, auch nicht der Kaiser, dürfte ein kirchliches Amt besetzen. Sein Pontifikat regelte von ihm verfasster Katalog, der 27 Punkte hatte für die Reform der Kirche.
In Christus ist allen Hoffnung gegeben, die den Willen Gottes tun. Deshalb dürfen wir voll Vertrauen zum Vater beten.
Wer nach den Worten des Herrn handelt, baut auf festen Grund. Ihm wird der Friede zuteil, um den wir bitten müssen.
Selig, die ihr Leben auf dem Felsen des Glaubens baue und in das Himmelreich gelangen.
Jesus, der sagte: Wer einem dieser Kleinen, die an mich glauben Anstoß gibt, für den wäre es besser, wenn ein Mühlstein um seinen Hals gelegt und er ins Meer geworfen würde.
Dachten Sie schon darüber nach, wie viele ,,Sachen“ erreicht der Mensch in seinem Leben? In der Kindheit, sind es meistens einfache Sachen: wie zum Beispiel ein Spiel, später gute Noten in der Schule, dann Matura, eine Universität absolvieren,einen Prestige-Posten in der Gesellschaft zu gewinnen. Unter allen ihnen diesen Aktionen nur eine ist wirklich wichtig. Das letzte Ziel zu erreichen, das uns Gott bestimmt. In den Himmel zu kommen.
Du hast uns ewiges Leben verheißen. Herr, erbarme dich unser.
Du bist unser Lehrer, auf dem Weg des Heiles. Christus erbarme dich unser.
Du hast allen, die dir folgen, Hoffnung geschenkt. Herr, erbarme dich unser.
Im Evangelium haben wir gehört: Und wenn deine Hand dir Anst0ß gib, so hau sie ab. Es ist besser, dass verkrüppelt in das Leben eingehst, als das du mit zwei Händen in die Hölle kommst. Mk 9,43. Es ist besser, um so etwas wichtiges kommen, wie eine Hand, oder ein Fuß, als um den Himmel /das größte Gute/ kommen. Wenn das die Umstände verlangen, müssen wir wegen dieses Ziels auf alles verzichten, was uns verhindern, dieses Ziel zu erreichen. Einfach gesagt, beseitigen alles, was uns zu diesem Ziel auf dem Weg steht. Auch dann wenn es für uns einen großen Wert hätte. Alles, was unser erfüllt sollte sich diesem Ziel unterordnen. Es ist aber nicht immer leicht, weil auch die Welt ihre Anziehungskraft hat. Wir müssen uns aber dessen bewusst werden. Irgendeine Bemühung aufgewendet auf dieses Ziel, bringt uns immer näher zur Freude des ewiges Lebens. Dies und das was würde uns zur Sünde führen, müssen wir entscheidet aus unserem Leben hinauswerfen. In dieser Bemühung müssen wir andauern sein. Hier geht es um etwas Größeres, als zum Beispiel um die Olympische Medaille. Hier geht es um das ewige Leben, um das Leben mit Gott, oder ohne Gott.
Da der Vater beschlossen hat, uns das Reich zu geben, dürfen wir im Namen Jesu Christi zu ihm beten.
Der uns sein Reich öffnen will, wird uns dazu seinen Frieden schenken. Wir bitten ihn.
Selig, deren Herz bei Gott ist und die den Schatz des Himmel-reiches besitzen werden.
Liebe Kinder! Der große Tag ist da. Das ist der Tag eurer ersten heiligen Kommunion. Zu diesem festlichen Tag möchte ich euch, eure Eltern, Großeltern, Geschwister, herzlich begrüßen. Jesus klopft bereits an. Er sagt zu euch. Kind, tu mir auf dein Herz. Ich will dich reich und glücklich machen. Ja, liebe Kinder, ich weiß, dass auch ihr glücklich sein wollt und ihr werdet glücklich sein, wenn Jesus, in euren Herzen weilen wird. Jesus ist Gott, Jesus liebt euch, und niemand kann euch so viel geben wie Jesus. Jetzt übergebe ich das Wort den Kindern.
Begrüßung durch EK -Kinder
1. Kind Paul
Liebe Pfarrgemeinde!
Heute ist es so weit. Der Tag unserer Erstkommunion ist endlich da! Wir haben uns lange darauf vorbereitet. So möchten wir Erstkommunionkinder euch alle herzlich begrüßen. Wir freuen uns, dass wir hier stehen dürfen, um Jesus zum 1. Mal im heiligen Brot zu empfangen.
2.Kind Pia
Das Thema unserer Erstkommunion lautet. Wo dein Schatz ist, das ist auch dein Herz. Jesus selbst ist dieser kostbare Schatz, den wir entdeckt haben. Er beschenkt uns uns heute auf ganz besondere Weise. So wollen wir unser Herz dafür bereit machen.
Bussakt
Priester: Wenn wir heute so ein großes Fest feiern, dann ist es wichtig, dass wir das in einer Gemeinschaft tun, bei der alles Trennende und alles was unsere Begegnung mit Jesus behindern könnte, ausgeräumt wird, damit die Freude über den kostbaren Schatz noch größer ist.
1. Kind: Jesus, du bist für unsere Augen unsichtbar und doch nah bei uns. Nicht immer glauben wir daran.
2. Kind: Jesus, du bist wie ein guter Freund und Begleiter. Manchmal vergessen wir das.
3. Kind: Jesus, du bist wie ein kostbares Schatz in meinem Leben. Oft scheint mir aber etwas wichtiger zu sein.
Lied: Herr, erbarme dich
Priester: Der allmächtige Gott erbarme sich unser, er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben.
Taufversprechen: Paten gehen paarweise nach vorne und zünden Taufkerze an der Osterkerze an, überreichen sie ihrem Patenkind und stellen sich dahinter.- Orgelmusik
EINLEITUNG DES PRIESTER: Am Anfang eures Lebens haben euch eure Eltern in die Kirche getragen, um euch taufen zu lassen. Sie haben euch zu Jesus, der Quelle des Lebens gebracht. Bei eurer Taufe wurde die Taufkerze genauso entzündet. Eure Paten oder Stellvertreter holten das Licht an Osterkerze, die ein Symbol für Jesus selber ist. Mit diesem Licht in der Hand und unter dem Schutz eurer Paten wollt ihr nun das Taufversprechen selber ablegen:
Bei eurer Taufe ward ihr noch klein. Eure Paten haben für euch geantwortet. Heute könnt ihr Jesus selbst die Antwort geben. Ich frage euch:
Gott hat Himmel und Erde erschaffen. Er hat auch uns das Leben geschenkt. Glaubst du an Gott, der für uns wie ein guter Vater und eine liebende Mutter ist?
Ja, ich glaube!
Durch Jesus zeigte uns Gott, wie sehr er uns liebt. Jesus ist für uns gestorben. Er ist auferstanden. Glaubst du an Jesus?
Ja, ich glaube!
Der Heilige Geist schenkt uns Freude am Leben. Er macht uns stark. Er ist unser Helfer. Glaubst du an den heiligen Geist?
Ja, ich glaube.
Jesus möchte unser Freund sein. Willst du diese Freundschaft mit Jesus?
Ja, ich will!
Jesus möchte, dass es auf der Welt mehr Freude, Liebe und Frieden gibt. Willst du mithelfen, das Leben auf der Erde schöner zu machen?
Ja, ich will!
/Kinder blasen Kerzen aus und übergeben sie an die Paten, diese gehen in Bänke/
Gloria: Gloria, Gloria, Ehre sei Gott
Tagesgebet Hr. Pfarrer
Lesung
Lesung aus dem Buch der Sprichwörter/2,1-7a/
Wenn du meine Worte annimmst und meine Gebote beherzigst, der Weisheit Gehör schenkst, dein Herz der Einsicht zuneigst, wenn du nach Erkenntnis rufst, mit lauter Stimme um Einsicht bittest, wenn du sie suchst wie Silber, nach ihr forschst wie nach Schätzen, dann wirst du Gottes Größe begreifen und erkennen, wie Gott ist. Denn der Herr gibt Weisheit, aus seinem Mund kommen Erkenntnis und Einsicht. Für die, die sich um ein gutes Leben bemühen, hält er Hilfe bereit.
Wort des lebendigen Gottes.
Dank sei Gott
Zwischengesang: Wort, Wort, Gottes Wort.
Evangelim: Wo dein Schatz ist da ist auch dein Herz Lk 12, 33-34
Predigt
Liebe Kinder, heute ist für euch ein großer Tag. Ihr werdet Jesus zum ersten Mal in eurem Herzen empfangen. Ihr wisst schon, wer Jesus ist. Jesus ist unser größter Schatz. Ich stelle euch eine Frage: Wisst ihr, was man von euch am allermeisten verlangt? Es ist die Liebe. Wird es euch schwer fallen, vor der Heiligen Kommunion in euch die Liebe zu erwecken? Gewiss nicht. Ihr braucht nur daran zu denken, wie lieb Jesus euch hat. Er hat sein Leben für euch hingegeben. Wie lieb muss er euch also haben! Und es war ihm noch nicht genug, sein Leben für euch hinzugeben. In der Heiligen Kommunion will er sich euch ganz schenken. Er will in euch sein und in euch bleiben. Vor der Heiligen Kommunion denkt an seine Liebe und Güte und sagt zu ihm: Oh, Jesus, wenn ich daran denke, wie sehr du mich liebst, weiß ich, was ich dir sagen will. Ich will dich aus ganzem Herzen lieben. Ich liebe dich mehr als alles in der Welt. Ich will ganz dein Kind sein. Ich will ganz dir gehören und immer nur das tun, was du von mir willst. Wie könnt ihr vor der Heiligen Kommunion die Liebe erwecken? Wenn ihr Jesus recht lieb habt, so habt ihr gewiss auch Verlangen und Sehnsucht nach ihm. Sagt zu Jesus: Oh, Jesus, komm doch endlich zu mir. Mein Herz verlangt schon so sehr nach dir. Du bist ja mein ganzes Glück, du bist mein Schatz. Da kommt Jesus gerne, wenn er sieht, dass ihr Verlangen nach ihm habt. Und was werdet ihr nach der Heilige Kommunion denken und was werdet ihr zu Jesus sagen? Denkt vor allem daran, wer jetzt ganz bei euch ist. Er ist der Herr des Himmels und der Erde. Jesus sitzt im Himmel auf einem unbeschreiblich herrlich leuchtenden Thron, um ihn herum stehen und knien die Muttergottes und die unzähligen Scharen von Engeln und Heiligen und singen ihm ihre Loblieder. Nach der Heiligen Kommunion hat Jesus aber seinen Thron auch in euren Herzen aufgeschlagen. Ihr könnt zu ihm sagen: Heilig, heilig, heilig bist du, Jesus. Alle Welt ist deiner Herrlichkeit voll. Was ist also das erste, was ihr nach der Heiligen Kommunion tun sollt? Ihr sollt Jesus anbeten. Was wird das zweite sein? Ihr müsst Jesus danken. Er ist euch gegenüber immer überaus gütig und freigiebig. Aber das Allergrößte und Allerbeste gibt er euch in der Heiligen Kommunion. Da schenkt er sich euch selbst. Etwas Größeres und Schöneres gibt es nicht mehr. Wenn er sich selbst, seinen Leib und sein Blut, seine Seele, seine Gottheit euch schenkt, wie lieb muss er euch da haben. Dankt ihm dafür von ganzem Herzen. Sagt zu ihm: Ich danke dir, Jesus, dass du mich so lieb hast und zu mir kommst. Weil sich Jesus euch ganz schenken wird, sollt auch ihr ihm dafür etwas geben. Was denn wohl? Er will, dass ihr ihm euer Herz schenkt. Daher sagt nach der Heiligen Kommunion zu ihm. Oh, Jesus, mit Freuden schenke ich dir jetzt mein Herz und mich selbst ganz und gar. Amen
Fürbitten
Lasst uns nun zu unserem Herrn und Erlöser Jesus Christus beten. Er hat uns den Tisch bereitet und die Speise des Lebens geschenkt.
1. Kind: Guter Gott, wir freuen uns, dass wir heute zum ersten mal die Kommunion empfangen dürfen. Das ist für uns ein großer Tag. Öffne unsere Herzen für dieses Geschenk und lass uns spüren, dass das heilige Brot ein kostbares Schatz ist, der unser Leben reich macht.
Alle: Wir bitten dich erhöre uns.
2.Kind: Kommunion heißt Gemeinschaft. Wir haben uns gemeinsam auf großer Fest vorbereitet. Das war sehr schön. Lass uns auch in Zukunft oft hier zusammen kommen und mi dir feiern.
Mutter: Guter Gott, bei der Taufe unserer Kinder haben wir versprochen, dass wir ihnen ein gutes Vorbild sein wollen und ihnen helfen, dass sie immer mehr in die christliche Gemeinschaft hinenwachsen. Gib, dass unsere Kinder spüren können, dass deine Liebe zu uns und der Glaube an dich Schätze sind, die unserem Leben Sinn und Tiefe geben.
Vater: Guter Gott, es gibt so viel, was unser Leben reich machen kann. Unsere Kinder sind ein solcher Schatz davon. Du hast sie uns anvertraut und wir danken dir dafür. Wir wollen sie in Liebe fördern und begleiten, damit sie ihre Fähigkeiten entfalten und für sich und andere einsetzen können.
Tischmutter: Guter Gott, wir Tischmütter haben diese Kinder eine Zeit lang begleitet und mit ihnen zusammen versucht, dich immer besser kennen zu lernen. Gemeinsam erlebten wir schöne Stunden, wo wir viele neue Schätze des Lebens und des Glaubens entdecken konnten. Dafür danken wir dir. Gib, dass du nicht nur heute für sie besonders wertvoll bist, sondern dass Jesus im Heiligen Brot sie immer wieder stärkt und begleitet.
Priester: Barmherziger Gott erhöre diese und alle anderen Bitten, durch Christus unseren Herrn. Amen
Gabenlied: In den Gaben, die wir bringen 1-3 Str
Gabenbereitung: 5 Kinder bringen Brot, Wein,Kerzen zum Altar
Priester. Betet Brüder und Schwestern zu Gott des allmächtigen Vaters, damit er diese Gabe annehme zu seinem Lob und zu Heil der ganze Kirche.
1. Kind /Brot/ Guter Gott wir bringen dir Brot. Aus vielen Körnern ist es gewachsen. Immer wieder musste es sich verwandeln. Wandle es du in deinen Leib.
2. Kind /Kelch/ Guter Gott, wir bringen die Wein. Aus vielen süßen Trauben wurde er gepresst. Dieser Wein soll ein Zeichen der Freude und der Gemeinschaft sein.
3. Kind/Kerze/ Wir bringen auch unsere Kerzen mit zum Altar. Sie sind Zeichen deiner Wärme und Nähe. Immer ,wenn sie brennen, sollen sie uns erinnern: du bist da.
Priester: Guter Gott, wir haben Brot, Wein und Kerzen zum Altar gebracht. Wir brauchen feste Nahrung um leben zu können, aber wir brauchen auch Liebe, Geborgenheit und Sinn. Verwandle diese Gaben für uns zum Schatz des Lebens. Lass uns in ihnen Jesus erkennen, der immer für uns da ist.
Tagesgebet
Präfation
Sanctus
Vater Unser gebetet- Kinder reichen sich die Hände, bilden mit Priester und Ministranten einen Kreis.
Friedensgruß: Hände drücken- der Friede geht durch alle durch
Agnus Dei gebetet
Lied vor der Kommunion: Brot in meiner Hand
Kommunion: Kinder gehen alle paarweise in den Mittelgang.
Orgelmusik
Dankgebet:
1. Kind: Guter Gott! Du hast uns heute reich beschenkt. Wir danken dir für alles. Besonders danken wir dir für Jesus, der im heiligen Brot zu uns gekommen ist und wie ein Schatz unser Leben noch viel reiche gemacht hat.
2.Kind: Danken wollen wir nun auch allen, die mit uns gefeiert haben. Ein ganz herzliches Dankeschön sagen wir zu denen, die mitgeholfen haben, damit dieser Tag zu so einem schönen Fest wird.
Jesus der zu den Apostel sprach: Wehrt ihm nicht, denn niemand wird ein Wunderwerk in meinem Namen tun und bald darauf übel von mir reden, er sei mit euch.
Die Apostel sahen einen Menschen, der im Jesus Namen die Dämonen vertrieb. Sie wollten es ihm verboten, weil dieser Menschen nicht zu ihnen gehört. Jesus benützte diese Gelegenheit und gab den Aposteln aber auch uns die Belehrung, die aktuell für alle Zeit ist.
Jesus, du willst, dass wir die Prediger deiner Botschaft sind. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns alle berufen, Zeugen deines Wortes in dieser Welt zu sein. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns in die Gemeinde der Heiligen berufen, damit wir dir dienen. Herr, erbarme dich unser.
Dieser unbekannte Mensch zeigte tiefen Glauben an Jesus Christus. Diesen Glauben äußerte er durch seine Taten. Christus nimmt ihn für seinen Jünger an, und zugleich verurteilt die engherzige Einstellung seiner Apostel zu Apostolat. Er wird uns lehren, dass die apostolische Arbeit in seinem Namen ausgeführt, kann sich auf verschiedene Art und Weise äußern. Die verschiedenen Arte des Apostolat heiligen die Welt und helfen bei der Ankunft des Gottes Reiches, damit es auf der Erde sichtlich ist. Die Bedienung des Apostolats ist: bei Christus sein, oder anders gesagt, mit Christus verbinden sein. Die Gotteswillen Erkennung sollte und dazu führen, damit wir zu den verschiedenen Formen des Apostolats offen sind, ohne Rücksicht auf unseren Denkweise und Tun weise. Es ist nämlich unvorstellbar, damit wir als Christen, völlig unseren Leben überleben, und zugleich ausschließlich an unseren Ansichten, Weisen, anhängen. Wenn wir für einen Rivalen jeden einhalten, wer würde sich unserer eigenen Art des Apostolats oder unseren Methoden Apostolats nicht anpassen. Wenn jemand eine richtige Absicht beim Apostolat hat, wird das Gottes Werk sicher nicht schaden. Es ist wichtig, dass wir Christus auf verschiedene Arts und Weise verkünden. Freuen wir uns wenn wir sehen, dass die Menschen eifrig das Gottesreich ,, ankündigen“.
Damit wir das rechte Urteil finden und die Zeichen dieser Zeit verstehen, wollen wir voll Vertrauen zum Vater beten.
Damit wir die Zeichen der Zeit erkennen und immer in seinen Frieden bleiben, wollen wir den Herrn bitten.
Selig, die versöhnt sind mit Gott und bestehen können in der Stunde des Gerichtes.
Jesus, der sagte: Liebt eure Feinde, betet für die, die euch beleidigen, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium sagt zu uns Jesus, dass wir unsere Feinde lieben sollen, für sie beten. Der erste Schrift ist: : einem Feind zu vergeben. Dazu bereit, fähig war die heutige Heilige, heilige Rita, die den Mördern ihres Mannes vergab, obwohl ihr Mann sie grob misshandelte.
Jesus, du wolltest alle retten. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns den Weg des Heiles gelehrt. Christus, erbarme dich unser.
Die liebst, die dir in Vollkommenheit folgen. Herr, erbarme dich unser.
Eine moderne Kirche aus dem Jahr 1947 erhöht über dem kleinen Städtchen Cascia in den umbrischen Bergen gelegen. Sie ist das Ziel Tausender Wallfahrer. Die Pilger besuchen das Grab der heiligen Rita, die hier 44 Jahre lang als Augustiner- Eremitin im heute nach ihr benannten Kloster S. Agostiniane di S.Rita gelebt hat. Das Koster kann noch besichtigt werden. Die Menschen drängen sich um den Glasschrein der Heiligen in der reich geschmückten Kapelle an der linken Seite des Hauptkirchen-Schiffes. Die modern ausgestattete Kirche ist in gedämpftes Licht getaucht, der Schrein mit dem Leichnam Ritas hebe sich ergreifend ab. Das Klosterleben Ritas zeichnete sich durch eine innige Liebe zum gekreuzigten Jesus aus. Im Jahr 1443 empfing sie während einer Vision die Wunden der Dornenkrone, die sie bis an ihr Lebensende behielt. Der Heilige Rita wird als Helferin in aussichtslosen Anliegen angerufen, nachdem sich um ihre Person schon bald nach ihrem Tod und bis in die neuere Zeit auffällige Wunder erreignet haben. Papst Leo XIII sprach Rita von Casscia am 24 Mai 1900 heilig.
Die Legende erzählt, dass sie vor ihrem Tod einen Verwandten gebeten habe, ihr aus dem Garten eine blühende Rose zu holen. Obwohl es bitterkalter Winter war , kam der Mann mit einer wunderschönen Rose zurück , die er an einem blühenden Strauch gefunden hatte. Am 22. Mai werden in Italien die sogenannten Rita-Rosen geweiht an das Rosen wunder der heiligen Rita.
Da der Vater uns liebt und wir durch Christus in seiner Liebe bleiben, dürfen wir es wagen, zum Vater zu beten.
Da unser Herr uns mit großer Liebe geliebt hat, dürfen wir mit großem Vertrauen um seinen Frieden bitten.
Selig, deren Leben Frucht bringt für das Reich Gottes und vollendet wird in seiner Herrlichkeit.
Pfingstmontag 2018 Der Heilige Geist- Jesus Gabe der Kirche.
Einleitung.
Die erste und größte Gabe, die Jesu seiner Kirche übergab, ist die Gabe des Heiligen Geistes. Im Heiligen Geist sind wir in die völlige Gemeinschaft der Heiligsten Dreieinigkeit eingeführt. Der Heilige Geist kommt, damit er seine Kirche erneuert und bestärkt. Aber der Heilige Geist kommt nicht nur am Pfingstfest. Er kommt auch während unseres Lebens. Von unserer Seite aber ist wichtig, dass wir gegen die Wirkung des Heiligen Geistes offen sind.
Predigt
Wenn der Heilige Geist an uns keine so auffallenden und schnellen Veränderungen hervorbringt, wie bei den Aposteln und den ersten Christen, wenn er heut zu Tage aus ungelehrten und ungebildeten Männer nicht auf einmal gelehrte und gebildete Männer macht, wenn er die Furchtsamen und Zaghaften nicht sogleich in Märtyrer der Wahrheit umändert, so darf uns das nicht irre machen und uns etwa auf den Gedanken bringen, dass der Heilige Geist jetzt nicht mehr wirke. Er bringt auch in uns Wirkungen hervor. Wie er die Apostel erleuchtet, stärkte und heiligte, so heiligt, stärkt und erleuchtet er auch uns. Was hatte Jesus nicht alles getan, um sich seinen Jüngern verständlich zu machen. Er redete oft so klar, in den schönsten Gleichnissen zu ihnen und dennoch verstanden sie ihn nicht. Ja, ihrer Ungelehrigkeit wegen musste er ihnen sogar noch manche Vorwürfe machen. Ich hätte euch noch Vieles zu sagen, aber ihr könnt es jetzt noch nicht fassen, wenn aber der Geist kommen wird, den ich euch vom Vater senden werde, so wird es euch alles lehren, und an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Und erst als der Heilige Geist über sie ausgegossen wurde, wurde ihnen klar, was ihnen vorher bei aller Erklärung ihres Meisters dunkel geblieben war. Der Heilige Geist erleuchtete sie also und eben erleuchtet es auch uns.Wie oft ist es so dunkel in unserer Seele. Gar vieles, was ganz klar vor unseren Augen zu liegen scheint, können wir nicht begreifen. Ja, es gibt Augenblicke in unserem Leben, in denen wir gleichsam nur dem Buchstaben nach verstehen. Wir hören zwar, wir werden unterrichtet, wir sehen selbst von göttliche Dingen, aber es geht uns das innere Verständnis nicht auf. Da kommt uns der Beistand des Heiligen Geistes zu Hilfe , wie einleuchtender Blitzstrahl, und wir erkennen nun klar den Willen Gottes, sehen deutlich den Weg , den wir zu wandeln haben.
Die Apostel waren schwache Menschen, der Heilige Geist stärkte sie, und so stärkt er auch uns. Haben wir auch nicht mehr wie die Apostel gegen blutige Verfolgungen zu kämpfen, so ist doch unser ganzes Leben ein fortwährender Kampf sowohl gegen die eigene Sinnlichkeit, als auch gegen die Welt und gegen die Verhältnisse, in denen wir zu anderen Menschen stehen. Auch wir haben wie Paulus ein doppeltes Gesetz in uns, das des Fleisches und das des Geistes, auch bei uns ist zwar der geist willig, aber das Fleisch schwach. Gleich einem Vogel, dem die Flügel gebunden sind, sich in die Lüfte zu erheben, vermögen auch wir es kaum, uns aus den Banden der Bösen Gewohnheit loszureißen und unser Gemüt zu himmlischen Begierden und Vorsätzen zu erheben. Aber hier kommt uns der Heilige Geist zu Hilfe, er stärkt uns mit seiner Gnade, die Begierlichkeit des eigenen Fleisches zu überwinden und der Herrschaft des Geistes unterzuordnen. Fühlst du daher wie Paulus die gewaltige Herrschaft deiner eigenen Sinnlichkeit, o so vertraue auch mit ihm und der Heilige Geist wird dich stärken, und du wirst mit demselben Apostel überwinden.
Die Apostel waren vor der Ankunft des Heiligen Geistes noch irdisch gesinnt, sie erwarteten Ehrenstellen im irdische Königreiche des Messias. So tun auch wir alles so gerne aus menschlichen Rücksichten. Wir arbeiten, rennen und laufen, beten, suchen dabei aber immer nur unseren eigenen Willen, nicht den Willen Gottes zu befriedigen. Aber auch da kommt uns wieder der Heilige Geist mit seiner Gnade zuvor. Er heiligt unsere Herzen zu seinem Tempel, und schafft in uns ein reines Herz. Und wie ganz anders sieht es dann in einem durch die Wirkung des Heiligen Geistes umgewandelten Menschen aus. Die Feindschaft hat sich in Liebe, die Uneinigkeit in christliche Eintracht, die Traurigkeit des geängstigten Gewissens in die reinste Freude eines schuldlosen Herzens verwandelt. Seht so wunderbar wirkt der Heilige Geist auch in uns. Ich möchte euch ein Beispiel von Wirkung des Heiligen Geistes das vor ein paar Jahren in Irland geschah. Bernard Kulha slowakischer Missionar studierte in Irland. Einmal nahm er an den geistlichen Übungen teil. Nach einer Vorlesung sagte der Sprecher: Diejenige, die wollen, dass ich mit ihnen bete, mögen ins neben Raum kommen. Bernard Kulha ging dort. Der Vortragende fragte mich. Woher kommen Sie? Ich komme aus der Slowakei.Auf welche Absicht soll ich mit ihnen beten? Damit ich demütig bin. Der Vortragende legte seine Hände auf sein Haupt und betete. Bernard sagt, was passiert mit ihm im diesem Moment. Meine Träne begannen zu fließen, ich bemühte sie einzuhalten, aber etwas mich gebeutelt, irgendeiner Strom kam durch meinen Leib durch. Etwas zwang mich von der Rührung zu schreien. Ich öffnete meinen Mund und begann die Worte zu sprechen, die ich vorher nie gehört habe. Nach einer Weile die Sprache hörte auf, und ich begann so atmen, als ob ich gerade der Zehn Kilometer Lauf beendet habe. Zum Schluss wurde alles still, und ich empfand tiefe Befriedigung. Ich wurde der Zeuge dessen, dass die Anwesenheit des Heiligen Geistes die Wirklichkeit ist, ein reales Erlebnis. Wo der Heilige Geist ist, dort erfolgt die radikale Änderung des Lebens. Das was ich erlebte, war tiefe innerliche Erneuerung. Nach dieser Erfahrung kommuniziere ich lebendig mit Gott und erlebe mein Leben in der Nahe des Herrn. Und zum Schluss möchte ich sagen, dass in der Welt viele Hunderte, Menschen ähnliche Erlebnisse, /Erfahrungen/ hatten. Der Heilige Geist wirklich wirkt.
Jesus Christus, der den Seinen das Reich zum Erbe gegeben hat, sei mit euch.
Im Laufe der der Jahrhunderte sollten 23 Päpste den Namen Johannes tragen. Der letzte, Johannes XXIII, starb am 3.Juni 1963. Der erste, Johannes I, bestieg im Jahr 523 den Papsstuhl.Er stammte aus der Toskana. Kaum drei Jahre hat Papst Johannes I, die Kirche geleitet.
Jesus, du hast nicht auf die Meinungen von Menschen geachtet. Herr, erbarme dich unser.
Du hast in allem die Ehre des Vaters gesucht. Christus, erbarme dich.
Du hast uns an Gnaden reich gemacht. Herr, erbarme dich unser.
Johannes I war der erste Papst, der nach Konstantinopel reiste. Theodor König, Herrscher in Italien , hatte Johannes die Reise befohlen, damit er sich beim bysantinischen Kaiser Justinos I zur Rücknahme anti- arianischer Maßnahmen einsetze. Für das Papstum war dies eine der größten Demütigungen aller Zeiten. Der Arianismus galt als Ketzerlehre. Johannes I wurde in Konstantinopel mit allen Ehren empfangen, erreichte aber nichts. Theodorich sah die Mission daraufhin als Fehlschlag an, ließ den Papst bei seiner Rückkehr verhaften und in Ravenna einkerkern. Johannes starb dann an den erlittenen Demütigungen. Er wurde vom Volk bald als Märtyrer verehrt. Seine letzte Ruhestätte fand er in St. Peter in Rom.
Da seine Getreuen mit Christus in seinem Reich an einem Tisch und trinken werden, wollen wir zum Vater beten.
Ehre und Ansehen gelten in dieser Welt. Größer ist der Friede, den Gott uns geben kann. Dafür wollen wir beten.
Selig, die in allen Prüfungen treu bleiben und im Reich Gottes zu Tisch sitzen dürfen.
Jesus, der sagte: Wenn ich will, dass er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an, sei mit euch.
Der Apostel Petrus war neugierig, was wird mit Apostel Johannes passieren, anders gesagt wie sein Schicksal wird. Das ist die menschliche Eigenschaft, dass wir uns interessieren für die andere Menschen interessieren. Jesus will uns sagen, dass wir uns mehr für unser eigenes Schicksal interessieren sollten und konzentrieren sich darauf, um Gottes Willen zu erfüllen.
Jesus, du bist vom Vater gesandt, uns den Weg zum Heil zu zeigen. Herr, erbarme dich unser.
Du kamst, um uns von den Irrwegen dieser Welt zurückzurufen auf den Weg des Vaters. Christus, erbarme dich unser.
Du kennst und rufst mit Namen, die deinem Reich angehören. Herr, erbarme dich unser.
Jesus antwortete auf die Petrus Frage nicht. Statt dessen forderte er Petrus auf: Folge du mir nach. Doch Petrus folgte schon Jesus nach. Aber das ist ein neues Folgen. Petrus gab von Jesus die Sendung die ,,Schaffe“ weiden. Jesus vertraute diese Aufgabe Petrus an, als er ihn dreimal fragte, ob Petrus ihn liebt. Das passiert am Ufer des Galiläasee. Jesus will Petrus an diese Aufgabe erinnern. Jesus vertraute Petrus das höchste Amt, der er mit Liebe führen sollte. Er sollte die Einheit der Liebe durch sein Leben, durch seine Wirkung zeigen. Es ist interessant vergleichen, was sagte Jesus von Petrus, denke ich hier von seiner Zukunft:Wenn du aber alt geworden ist, wirst du deine Hände ausstrecken und ein anderer wird dich gürten und hinbringen wohin du nicht willst. Damit Jesus deutete Petrus an, dass er mit einem gewaltsamen Tod sterben wird. Von Johannes sagte das Jesus nicht. Und wirklich starb Johannes mit Märtyrertod nicht. Das ist das Beweis, dass Jesus genau unsere Zukunft kennt. Die Zukunft jedes Menschen. Jeder von uns hat ein anderes Schicksal, aber jeder von uns kann Gott mit seinem Leben verherrlichen.
Da der Vater uns liebt und wir durch Christus in seiner Liebe bleiben, dürfen wir es wagen zum Vater zu beten.
Da Christus uns seine genannt hat, dürfen wir ihn um seinen Frieden bitten.
Selig, deren Leben Frucht bringt für das Reich Gottes und vollendet wird in seiner Herrlichkeit.
Jesus Christus, der lehrte wie einer der Vollmacht hat, sei mit euch
Wenn ich euch fragen würde, ob ihr die Christen seid, sicher würdet ihr über diese Frage wundern. Viele von euch würden antworten. Sicher, wir sind Christen, wir beten, wir besuchen die Kirche. Und vielleicht , viele von euch überzeugen seid, das ist genug. Das alles ist schön und notwendig, aber entscheidend ist, ob wir Gotte Willen erfüllen, ob wir nach dem Gottes Willen leben. Das Beispiel dazu gibt uns auch der heutige Heilige Beda der Ehrwürdige.
Jesus, du kamst als die Weisheit des Vaters. Herr, erbarme dich unser.
Du hast in Gleichnissen und Bildern gesprochen. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns den Weg des Lebens gelehrt. Herr, erbarme dich unser.
Geboren wurde Beda um 672 in Nordengland, unweit des schottischen Hochlands. Nach dreijähriger Ausbildung im Kloster Wearmouth kam der Siebenjährige in die Benediktinerabtei Jarrow in der Nähe des nordenglischen Ortes Sunderland. Im Alter von 19 Jahren empfing Beda die Diakon Weihe, mit 30 Jahren die Priesterweihe. Der Name Bedas überwand bald alle Grenzen. Der Priester wurde zu einem bedeutendsten Lehrer, die Jugend aus den höchsten Kreisen strömte in seine Studierzimmer nach Jarrov. Alle großen Persönlichkeiten seiner Zeit, Kirchenfürsten ebenso wie weltliche Herrscher und Wissenschaftler, standen mit ihm im Gedankenaustausch. Die Nachwelt gab ihm den Beinamen ,,Venerabilis“, der Ehrwürdige. Beda gilt als einer der größten Gelehrten seines Jahrhunderts und war der erste wissenschaftliche Theologe des Mittelalters überhaupt. Er war es , der eine erste vollständige Klostergeschichte des Abendlandes schrieb. Nicht nur wegen seiner Gelehrsamkeit als Wissenschaftler und Schriftsteller, als auch vollkommener Christ ging Beda Venerabilis in die Geschichte ein. Er war die Verkörperung der Gottinnigkeit. Am Vorabend des Himmelfahrtstages 735 spürte Beda, dass seine letzte Stunde nahte. Ausgezehrt und erschöpft von den Jahrzehnten höchster Geistestätigkeit, legte er sich nieder, rief noch einmal seine Mitbrüder zu sich, beschenkte sie und bat sie für ihn zu beten. Mit den Worten.,, Es ist vollbracht“, verschied er mit einem friedlichen Lächeln auf den Lippen. Beigesetzt wurde der Vater der englischen Geschichtsschreibung in der Kathedrele von Durham Auf seiner Grabplatte stand, mit ihm sei ine Luchte für die ganze Welt aufgegangen. Papst Leo XIII ernannte Beda Venerabilis im Jahr 1899 zum Kirchenlehrer.
In Christus ist allen Hoffnung gegeben, die den Willen Gottes tun. Deshalb dürfen wir voll Vertrauen zum Vater beten.
Wer nach den Worten des Herrn handelt, baut auf festen Grund. Ihm wird der Friede zuteil, um den wir bitten müssen.
Selig, die ihr Leben auf dem Felsen des Glaubens bauen und in das Himmelreich gelangen.
Pfingsten 2018- Der Heilige Geist in unserem Leben
Einführung
Ein Freund von mir, der in seinem Leben aufrichtig nach Gott suchte, nahm an einer Veranstaltung der Charismatischen Erneuerung in einer Stadt teil. Er dachte einige Tage darüber nach und konnte nicht verstehen, was er dort erlebte. Es kam ihm wie ein billiges Theater vor, als dort in Sprachen gebetet wurde, die er nicht verstand. Man sprach davon, dass auch heute noch Heilungen geschehen. Das alles hatte seiner Seele aber mehr geschadet als geholfen, so empfand er es. Es war eben für ihn nicht der richtige Weg zu Gott. Vielleicht suchen auch Sie nach Gott in Ihrem Leben und fragen sich, was bedeutet der Heilige Geist in meinem Leben?
Predigt
Jesus sprach bei seinen Abschiedsreden über den Heiligen Geist. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen. Der heutige Sonntag sagt, dass der Heilige Geist die Seele und die innere Kraft der Kirche ist. Heute ist der drittgrößte Festtag der Kirche.
Wir wollen über die Situation in der Kirche und über unseren Platz in ihr nachdenken. Kehren wir zum Anfang der Kirche zurück! Sie war im Anfang wie ein kleines Senfkorn, das in die Erde gelegt worden ist. Sie wurde von Anfang an verfolgt, und es schien vom menschlichen Gesichtspunkt her so, als ob die Kirche nicht überleben würde. Warum ist die Kirche aber trotz harter Verfolgungen auch nach 2000 Jahren noch lebendig? Es war der Heilige Geist, der die schwachen und ängstlichen Menschen zu opferbereiten Kämpfern machte, es waren viele große Wohltäter, die in die Welt echte Liebe brachten. Auch die Welt von heute sehnt sich nach einem echten – also einen authentischen Christentum – einem Christsein, das lebendig ist, das begeistert und Herzen entflammt. Je weiter wir uns von diesem Ideal entfernen, um so mehr entfernen wir uns von Christus.
Stellen wir uns die Frage: Was habe ich für Christus schon gemacht? Christus erwählt uns nicht zu passiven Hörern, sondern zu Nachfolgern, die den Glauben leben und weitergeben. Es ist gut und schön, wenn man am Sonntag die Heilige Messe besucht, aber es ist nicht genug. Leider besuchen aber auch viele nicht mehr die Sonntagsmesse.
Christus verlangt von uns auch das Zeugnis-Geben mit unserem Leben. Wir sollen uns für die Wahrheit, für Gerechtigkeit und besonders für unser Nächsten einsetzen. Auch die Beziehung zur Kirche hat sich geändert. Sie befreit uns nicht von den Sorgen und Bequemlichkeit, wir müssen Verantwortung übernehmen, dort wo wir leben. Christus lässt uns aber immer eine freie Entscheidung, er zwingt uns zu nichts.
Wir sollen aber Freude an der Kirche haben, auch wenn sie sich seit dem Konzil verändert hat. Sie ist aber trotz aller Wissenschaft, Technik und Kunst, ihrer Sendung und ihren Grundsätzen treu geblieben. Sie hält fest an ihrer Lehre und vertieft sie. Jeder auch der ärmste junge Mann kann Priester, Bischof oder Papst werden. Jedes Mädchen kann einen geistlichen Beruf ergreifen und vielleicht einmal eine Heilige werden. Die Kirche verurteilt nicht und hat auch Interesse mit den getrennten Brüdern in Kontakt zu treten. Es ist schwierig, hier eine Einheit zu finden, aber man soll mit allen in einen Dialog treten und sie für eine Zusammenarbeit gewinnen. Die Kirche hat auch große Achtung vor den Laien, besonders auch vor den Frauen. Die Kirche wartet auf das Zeugnis von jeder oder jeden von uns.
Was sollen wir machen, das die Kirche einladender wird? So fragen sich viele. Die Antwort darauf könnte lauten: Zeigen wir unsere Freude über unser Christsein, verwerfen wir alle Zweifel, alle Angst, so schenkt sie uns die Fülle des Lebens! Zeigen wir auch, dass wir unsere menschlichen Schicksale annehmen können, weil wir in Christus Halt finden! Halten wir uns an die wichtigen Gebote, die Gott uns gegeben hat – an die Gottesliebe und die Nächstenliebe! Wir ermutigend sind da die Gleichnisse, die Jesus erzählt, zum Beispiel das Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Das soll uns zur Nachahmung anregen. In kleinen Gesten und kleinen Taten, mit ermutigenden Worten, mit einem kleinen Lächeln, mit Interesse für die Not der anderen – können wir die Liebe Gottes unseren Mitmenschen vermitteln. Gott ist die Liebe!
Leben wir wie Christus es uns vorgelebt hat und lassen wir den Heiligen Geist in uns wirken und durch uns wirken! Verlassen wir uns weniger auf Organisationen, sondern denken mehr über uns Leben nach! Unser Leben soll geprägt sein von Ehrlichkeit und Wahrheitstreue.
Bei der Herabkunft des Heiligen Geistes hörten die Apostel und Maria, die bei ihnen war, das Brausen des Sturmes, sie sahen Feuerzungen und viele Menschen hörte man in ihren fremden Sprachen sprechen. Diese Zeichen haben ihre Bedeutung. Der Sturm macht stark und kräftig. Das Feuer ist das Symbol der der Reinigung. Der Apostel Petrus hatte keine Angst mehr. Man meinte, alle seien betrunken. Aber sie waren nicht betrunken, sie konnten bezeugen, wie Jesus durch Wunder und Zeichen seine Macht bewiesen hat. Der Mut des heiligen Petrus und der anderen Apostel – ihre Kraft und ihre Argumente sind Folgen der Gaben des Heiligen Geistes, die sie empfingen.
Jeder Jude wusste aus dem Buch Mose von der Sprachverwirrung in Babel. Wegen ihres Stolzes wurden die Menschen bestraft, indem sie einander nicht mehr verstehen konnten. Bei der Herabkunft des Heiliges Geistes geschah das Umgekehrte. Alle die dort waren, hörten die Menschen in ihren eigenen Sprachen sprechen und sie verstanden einander. Alle staunten und einer sagte zum anderen: Was mag das bedeuten?
Seit dieser Zeit wirkt der heiligen Geist und das nicht nur in der Kirche und er wird weiter wirken. Aber wichtig ist, dass der Heilige Geist auch in unserem Leben wirkt. Darum sollen wir aufrichtig um die Gaben des Heiligen Geistes bitten!
Jesus, der für diejenige betet, die an ihn glauben werden, sei mit euch.
Wenn wir durch die Mai Tagen durch die Wiesen spazieren, bietet sich uns einen schönen Blick auf die aufgeblühten Wiese. Wir haben den Eindruck, dass alles was auf der Wiese ist, so schön ist und bildet die Einheit. Einen gläubigen Menschen führt diesen Anblick Gott zu lieben, ihn zu beten, ihn zu feiern.
Jesus du warst Mensch unter Menschen. Herr, erbarme dich unser.
Jesus, du bist unter Sünder Gottes Vergebung und unter Friedlosen Gottes Friede. Christus, erbarme dich unser.
Jesus, du willst dass wir deine Herrlichkeit schauen. Herr, erbarme dich unser.
Jesus betet heute nicht nur für die Apostel, sondern auch für diejenige, die durch die Wörter der Apostel an ihn glauben werden. Dieses Jesus Gebet nennen wir ein Hohepriesterliches Gebet. Dieses Gebet betete Jesus am Letzten Abendmahl. Im diesem Gebet erfahren wir von großen Liebe, die Jesus zu allen Menschen hat, über seine Bitte zum Vater, damit er ihm der Heilsplan verwirklichen hilft. Weiter betet Jesus, für die Einheit. Wir wissen, dass die Einheit die Konsequenz unseres Glaubens an Christus ist. Die Menschen mit seinen Kräfte, können die Einheit nicht erlangen. Die Einheit ist ein Geschenk von Gott, das der Mensch vom Heiligen Geist erbetten soll. Jesus sehnt sich danach, dass alle Menschen in Vereinigung mit ihm bereichen werden. Er wünscht sich, dass alle Menschen seine Herrlichkeit sehen. Der Wille des Herrn erfüllte sich an heiligen Stefan, als er bei seiner Steinigung rief: Siehe, ich sehe die Himmel geöffnet und den Sohn des Menschen zur Rechten Gottes stehen. Apostelgech. 7,56. Stefan ist glücklich. Er weist, dass Jesus auf ihn wartet. Er betet für seine Mörder. Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht zu. Apostelgesch 7, 60. Das Ende Jesus Gebetes sagt, dass die Welt den Vater noch nicht kennt. Jesus wird den Vater der Welt verkünden, offenbaren. Das Jesus durch seine Auferstehung machte.
Inmitten einer Welt, in der Gott abwesend zu sein scheint, lassen wir uns von Christus mitnehmen zum Vater und beten.
Weil wir gemeinsam zum Volk Gottes gehören und wir Frieden Gottes von Jesus empfangen haben, geben wir den Frieden Jesu weiter.
Christus hat den Tod besiegt, alles Grauen währt nur bis zum dritten Tag.
Jesus, der sagte: Fürchtet euch nicht von denen, die den Leib töten, sei mit euch.
Auseinandersetzungen zwischen Staat und Kirche hat es zu allen Zeiten gegeben. Solche Auseinandersetzungen haben immer das Blut der Märtyrer gefordert. Der Brückenheilige und Bewahrer des Beichtgeheimnisses wurde um 1350 in Pomuk, Böhmen geboren. Er hatte viele kirchliche Ämter inne bis ihn 1389 der Prager Erzbischof Johann von Jenstein zu seinem Generalvikar ernannte. Weil er die Rechte der Kirche gegen Wenzel IV und auch wegen der Einhaltung Beichtgeheimnisses wurde er gefoltert und von der Brücke in die Moldau hinunterwerfen. Er ist verehrt als der Martyrer Beichtgeheimnisses.
Jesus du wurdest den Heiden ausgeliefert. Herr, erbarme dich unser.
Sie haben dich ohne Zeugen verurteilt. Christus, erbarme dich unser.
Sie haben dich ohne Grund gegeißelt und mit Dornen gekrönt. Herr, erbarme dich unser.
Der Sinn der Wörter von Jesus im heutigen Evangelium ist: fürchtet euch nicht vor den Menschen. Verkündigt öffentlich das Evangelium. Fürchtet euch nicht vor denen, die euch unterbinden bemühen zu werden unmöglich zu machen. /durch Verleumdung, Drohungen/. Die Menschen können zwar ihren Leib töten, aber nicht die Seele, die ewig ist. Jesus ist ein Realist. Er weist, wenn er seinen Nachfolger sein Werk anvertraut hat, legt er ihnen auf ihre Schulter große Last. Nicht überall werden die Apostel mit offenem Armvoll empfangen. Jesus wusste, dass die Angst für seine Nachfolger eine von den größten Klippen werde. Die Angst. Die Psychologen schreiben von ihr viele Bücher. Die Angst ist oft die Konsequenz des Mangels des unbeständiger Charakter. Unselbständige Menschen haben die Angst eigene Meinung zu haben, sie übernehmen leicht die Ansichten der anderen Menschen. Es ist schlecht, wenn diese Leute in der Mitte der Massen ungläubigen oder gleichgültigen Menschen leben. Aus der Angst anpassen sie sich, den ungläubigen Menschen, wenn sie die Stütze in der Gemeinschaft der Gläubigen nicht finden. Manchmal kann man zur Angst ,auch das Gefühl der Minderwertigkeit sich anzuschließen. Dieses Gefühl kann auf Grund der feindlichen Propaganda entstehen. Das kann in Mangel der Kenntnisse sein/liegen/, dass wir in Christentum bekamen , das wertvollste das wir besitzen können. Eines ist sicher Angst, das Gefühl der Minderwertigkeit sind große Hindernisse, bei der Evangelium Verbreitung.
Da Gott allein Macht hat über unser ganzes Leben, wollen wir um Schutz und Hilfe zum Vater beten.
Wir brauchen uns vor den Mächten dieser Welt nicht zu fürchten, wenn wir den Frieden Gottes besitzen. Lasst uns also zum Herrn beten.
Selig, wer sich vor den Menschen zu Gott bekennt und eingeht in seine Herrlichkeit.
Jesus, der sagte: Vater, die Stunde ist gekommen verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrliche, sei mit euch.
Der 17.Kapitel des Johannes Evangelium hat den Namen hoch priesterliches Gebet. Dieser Titel ist treffend. Jesus spricht hier wie ein Priester und wie ein Geopferter und macht das durch die Ausdrücke,die nur Gottes Sohn verwendet kann. Er legt dem Vater alles vor, was er vollzog, damit ihn vor den Menschen verherrlichte. Er beruft sich auf seine Gerechtigkeit und Liebe.
Jesus, du hast Not und Bedrängnis auf dich genommen. Herr, erbarme dich unser.
Du kamst, um alle Menschen zu erlösen, Christus erbarme dich unser.
Du wusstest von Anfang an, dass du sein Leben für uns hingeben wirst. Herr, erbarme dich unser.
Jesus Gebet beginnt mit dem ,,Ruhm“, der der Sohn von Vater erwartet und den Er wieder zur Verherrlichung des Vaters verwandeln soll. Jesus Sendung ist, offenbaren den Vater den Menschen. Damit Jesus diese Aufgabe erfüllen kann, ist es notwendig, dass zuerst an ihm die göttlichen Eigenschaften ,, aufstrahlten“. Wenn der Vater Jesus nicht gebe, dass er aus dem Leiden als Gott, als Sieger herauskommt, dann wäre das Ende mit seiner Sendung zu den Menschen. Die Menschen würden Gott nicht anerkannt. Jesus Tod, nach dem die Verherrlichung nicht würde kommen, bekräftigte die Menschen in der Überzeugung, dass Jesus ein Betrüger ist. Die Verherrlichung des Sohnes beginnt am Kreuz, aber wird beendet bis dann, wenn Gott ihn auferweckt und setzt ihn nach seiner Rechte auf, damit mit ihm auf ewig herrscht. Jesus kam in die Welt, damit den Menschen das ewige Leben gibt. Dieses ewige Leben beruht auf das Erkenntnis wahren Gottes. Die Heiden haben der Zugang zu Gott nicht, aber auch die Juden nicht, weil sie, Jesus Christus nicht anerkannten. Die Sendung von Jesus war, den Menschen das Gotteserkenntnis ermöglichen. Jesus abzulehnen, bedeutet Gott abzulehnen. Ohne Jesus kann Gott nicht erkennen.
Damit wir unser Leben bei Gott gewinnen, wagen wir voll Vertrauen zum Vater zu beten.
Nur im Frieden mit Gott können wir unser Leben retten. Um diesen Frieden bitten wir.
Selig, die Christus nachfolgen und ihn sehen werden in seiner königlichen Würde.
Wann sollen wir besonders beten? Wir sollen vor allem Morgen und Abend beten. Warum sollen wir am Morgen beten? Um Gott zu danken, dass er uns die Nacht hindurch erhalten hat und uns einen neuen Tag schenkt, um ihn um seinen Schutz und seine Gnade für diesen Tag zu bitten. Dass man am Morgen beten soll, dazu hat Gott schon im alten Bunde ermahnt. Es steht nämlich in der Heiligen Schrift im Buche Sirach /39, 6/. Der Weise gewöhnt sein Herz, am frühen Morgen zu dem Herrn, seinem Schöpfer zu erwachen und vor dem Allerhöchsten zu beten. Auch das , was uns Jesus gesagt hat, enthält eine Mahnung zum Morgengebet. Jesus hat nämlich gesagt: Man muss allezeit beten und nicht nachlassen. Wer aber am Morgen nicht betet, wird wahrscheinlich auch den Tag hindurch wenig oder gar nicht an Gott denken. Es ist nicht vorgeschrieben ,was man Morgen beten soll. Wenn jemand das Vaterunser andächtig betet, so ist auch das ein hinreichendes Morgengebet. Besser ist es aber, wenn man außer dem Vaterunser noch ein Gebet, das sich eigens auf den Morgen bezieht. Was soll ein solches Morgengebet enthalten? /Dank und Bitte/. Mit dem Dank gegen Gott soll ein Lob Gottes verbunden sein. Wir sind ja dazu erschaffen, um Gott zu loben und zu preisen. Aber nicht bloß mit Worten sollen wir Gott loben und preisen, sondern durch unser ganzes Tun. darum geziemt es sich , dass wir am Morgen die Meinung machen, dass alles, was wir den Tag hindurch tun, für Gott geschehen soll und das dass wir ja keine Sünde begehen wollen. Das Morgengebet soll als enthalten: Lob und Dank gegen Gott, oder gute Meinung und Vorsatz, endlich Bitten. Welche Worte enthalten das Lob Gottes? Ó mein Gott. In tiefster Ehrfurcht bete ich dich an.. Ich glaube an dich, weil du unendlich wahrhaft bist, ich hoffe auf dich, weil du allmächtig, unendlich gütig und barmherzig bist, ich ich liebe über alles, unendlich vollkommen und liebenswürdig bist. Wie lautet der Dank? Ich danke dir für alle Wohltaten, die du mir jemals erwiesen, und dass du mich auch diese Nacht so gnädig behütet hast. Die gute Meinung. Alles, was ich heute denke, und rede, tue und leide , soll zu deiner Ehre sein. Wie lautet der Vorsatz? Ich nehme mir vor, jede Sünde , besonders meine Gewohnheits Sünde sorgfältig zu meiden. Hierauf folgt eine Bitte. Wie lautet sie? Gib mir o Gott, die Gnade, dass ich diesen Vorsatz gewissenhaft halten.Es folgen noch weitere Bitten, Welche? Herz Jesu, gib, dass ich immer mehr dich liebe. Süßes Herz Mariä, sei meine Rettung. Heiliger Schutzengel, heiliger Namenspatron bittet für mich. Warum rufen wir gerade das Herz Jesu an? Weil uns Jesus mit seinem Herzen so sehr liebt und sich unser erbarmt , und weil Jesus, ausdrücklich geoffenbart hat, dass es sein Wunsch ist, dass wir sein heiligstes Herz verehren und uns dadurch an seine Liebe erinnern. Das Herz Mariä rufen wir an, weil dieses Herz so rein und so voll Liebe zu Gott ist. Wovor soll uns dieses Herz retten? Es soll uns dadurch retten , dass wir uns die Reinheit dieses Herzens vor Augen halten. Maria soll uns aber auch durch ihre Fürbitte retten. Zuletzt fügt Morgengebet noch das Glaubensbekenntnis.