Archiv für den Monat: Januar 2018

5.Sonntag im Jahreskreis B Mk 1,29-39

5.Sonntag 2018 – Die Pflege der Gesundheit

Einführung

Ähnlich wie am vorigen Sonntag treffen wir auch heute Jesus in der Stadt  Kafarnaum. Gemeinsam mit ihm sind dort seine ersten vier Jünger: Petrus, Andreas, Jakobus und Johannes. Der Apostel Petrus berichtete wahrscheinlich Jesus, dass seine Schwiegermutter krank sei und Jesus ging hin und heilte sie.

Predigt

In kleiner Stadt  breiten sich die Nachrichten sehr schnell aus, hauptsächlich die außergewöhnlichen Nachrichten. Wir müssen uns darum nicht wundern, dass die Nachricht von der Genesung  der Schwiegermutter des Petrus bald bei allen Bewohnern Kafarnaums bekannt war. Die Einwohner von Kafarnaum wollten die Anwesenheit von Jesus ausnützen. Sie wollten, dass er noch andere Kranke heilt.  Daher versammelte sich vor dem Haus des Petrus eine große Menschenmenge mit ihren kranken Angehörigen und Jesus heilte sie alle.

Zur Zeit Jesu gab es nicht so viele Ärzte wie heute. Sie  waren auch nicht so gebildet wie die Ärzte heute. Heute haben wir hauptsächlich in Europa gute Ärzte und viele Apotheken und genug Medikamente.

In eine Apotheke einer kleinen englischen Stadt kam ein sechsjähriger Junge. Frau Magister fragte ihn: Welches Arzneimittel willst du? Er antwortete: Bitte, ich brauche ein Wunder. Frau Magister war sehr erstaunt und wusste nicht, was er wollte. Da sagte der Bub: Ich habe all mein erspartes Geld genommen, denn ich muss meinen kleinen Bruder ein Wunder kaufen! Er ist sehr krank und der Arzt hat gesagt, dass ihm nur ein Wunder das Leben retten kann. Dieses Gespräch hörte ein berühmter Arzt, der zufällig auch in der Apotheke war. Er sagte zu dem Jungen: Bring mir zu deinem Haus! Der Arzt untersuchte den kleinen Bruder und verschrieb ihm neue Medikamente, die wirklich halfen und dem Buben das Leben retteten. Diesen Arzt kann man nur bewundern und natürlich auch viele andere gute Ärzte. Gott gibt durch sie den Menschen die Gesundheit zurück. Das kranke Kinder wäre aber nicht gesund geworden, wenn er nicht den guten älteren Bruder gehabt hätte, der bereit war, alle seine Ersparnisse für die Rettung seines Bruders herzugeben. Manchmal bedarf es aber gar nicht, dass man ein- oder zweimal in die Apotheke geht, um Medizin zu holen. Oft ist es nur notwendig, dem Kranken seine ganze Aufmerksamkeit zu widmen, ihm unsere Dienste anzubieten, die er braucht, auf die er angewiesen ist.

Auch in unseren Familien gibt es kranke Menschen, das kann die Großmutter sein oder eine Schwester oder ein Bruder. Eines ist sicher, dass die Pflege von Kranken uns auch Opfer auferlegt. Darum sind Menschen zu bewundern, hauptsächlich sind es Frauen, die beispielhaft ihre Kinder während ihrer Krankheit viele Jahre mit besonderer Sorgfalt betreuen. Ich weiß, dass viele sagen – das sei doch selbstverständlich, aber so einfach ist das nicht. Wir sind nicht vollkommen und nicht immer haben wir zu diesem Dienst die Kraft, besonders dann, wenn die Pflege sehr lange Zeit dauert. Wir brauchten zur Betreuung unsere Kranken genug physische und auch geistliche Kräfte.

Ich kenne einen Priester, der mehrere Jahre seinen geistlichen Dienst für die Kranken im Krankenhaus ausübte, aber später  so psychisch erschöpft war, dass er diesen Dienst aufgeben musste. Das ist nur ein Beweis dafür, dass die Krankheit eine Last ist – nicht nur für die Kranken, sondern auch für uns alle, die noch gesund sind. Die Frage ist, wie wir dieses Problem lösen können.

Dazu eine wahre Begebenheit: Ein junger Mann – er hieß Herr Gordon – fuhr mit dem Auto. Er freute sich, dass er gemeinsam mit seiner Frau lange gespart hatte, um einen Urlaub zu planen. Plötzlich sah er einen Bub des Weges gehen. Er blieb  stehen, weil er erschrocken war, ein solch entstelltes Gesicht zu sehen, das dieser Bub hatte.  Er stieg aus und folgte dem Buben zu der ärmlichen Wohnung seiner Familie. Dort sagte er zu dem  Buben: Vielleicht kann dir ein Krankenhaus helfen. Willst du mit mir zu einem Krankenhaus gehen?  Dazu musste er ihn nicht lange überreden, denn der Bub schämte sich wegen seines Gesichts. Er wurde operiert, aber erfolglos. Er war enttäuscht, dass in unserer Zeit so etwas nicht möglich ist und schrieb Briefe an drei amerikanische Universitätskliniken.  Da bekam er Post von einem der besten Fachmänner. Aber natürlich war der Aufenthalt in der Klinik sehr teuer, doch der Mann war bereit sein ganzes  Geld für diesen Jungen auszugeben, damit er die richtige ärztliche Betreuung bekommt. Da fragte ihm seine Frau: Und nun sind alle unsere Ersparnisse verbraucht, dann werden eben nicht auf Urlaub fahren, sondern geben alles diesem Buben für seine Heilung. Er flog mit dem Jungen nach New York und dort wurde dieser operiert. Die Operation dauerte 5 Stunden und Ärzte staunten über die gute Konstitution des Jungen. Die Heilung war ein langer Prozess und es erfuhren auch noch andere Wohltäter von dieser Operationen und sie halfen finanziell mit. Schließlich gelang die Heilung vollkommen und das Gesicht des Buben veränderte sich zusehends. Aber nicht nur sein Gesicht, auch sein Herz und seine Seele änderten sich. Er hat Freude am Leben gefunden. Herr Gordon und seine Frau sahen, wie glücklich der Junge nun war und sie waren froh, ihre Geld dafür gegeben zu haben.

Was sagt uns nun diese Geschichte? Was sagt uns das heutige Evangelium? Wenn wir jemanden helfen, ihn von seiner Krankheit zu befreien, helfen wir nicht nur seinen Leib, sondern auch seiner Seele. Die Kranken geben uns die Möglichkeit, Taten der Barmherzigkeit zu tun.

 

Donnerstag der 4. Woche Mk 6,7-13

Jesus Christus, der seine Jünger als Boten des Glaubens aussandte, sei mit euch.

Jesus sendet seine Jünger, damit sie predigen dass das Reich Gottes gekommen ist und die Jünger von Jesus hatten noch eine Aufgabe: austreiben die bösen Geister. Aber Jesus sprach am meisten darüber wie sollen sich die Jünger bei der Verkündigung des Gottes Reiches benehmen. Wie sollen sie in einzelnen Situationen reagieren.

Jesus, du hast deine Jünger mit Vollmacht ausgesandt. Herr, erbarme dich unser.

In Armut  sollen deine Jünger  ihren Weg  gehen. Christus , erbarme dich unser.

Du rufst uns, dir  in deinem Reich zu  dienen. Herr, erbarme dich unser.

Der schwache Glaube kann und die Tür vor den wunderbaren Taten, zumachen, die Gott in unserem Leben, durchführen will. Wir alle haben die die Dauer, wenn unser Glaube schwach ist. Abraham Gn 17,15-22 , Mose Nm 11,21-22  17, 14-21 Mk 16,14 Zacharias  Lk 1, 18-20. Jesus gab den Apostel die Macht die bösen Geister zu vertreiben und heilen alle Krankheiten. Aber er bereitete  zuerst  die Apostel dazu vor. Jesus unterrichtete die Apostel. Sie hatten die Möglichkeit die Wunder von Jesus sehen. Diese Wunder zeigten ihnen, dass Jesus die göttliche Macht hat. Jetzt werden sie überzeugen, oder jetzt werden sie erfahren, dass diese Macht auch sie besitzen werden. Aber Jesus gibt diese Macht jedem,der das Reich Gottes predigt. Viele haben heute die Sorgen, was bringt uns die Zukunft. Hören wir leisen Vorwurf,der uns Jesus durch den Mund der Katharina von Sien adressiert. Warum hast du kein Vertrauen auf mich, auf deinem Schöpfer. Durch das Blut meines Sohnes habe ich den Menschen erlöst und die Gnade gab  ihm zurück. Es scheint, dass die Menschen nicht glauben, dass ich genug mächtig bin, dass ich ihnen helfen kann, genug klug, damit ich ihnen erleuchte, genug liebenswürdig damit ich ihnen das gibt, was sie brauchen zu ihrem Heil, genug reich, damit ich sie bereichen kann. Sie haben die Angst, dass ich kein Gericht habe, damit ich sie sättigen konnte. Haben wie keine Angst das Evangelium  zu verkündigen, auf Jesus zu vertrauen.

Jesus Christus kam mit der Botschaft des Vaters. Im Vertrauen  auf sein Wort  beten wir.

Gott schickt  uns  in  eine  Welt voller  Unfrieden. Damit sein Frieden  uns  begleitet,  bitten wir.

Selig, die  umkehren zu Gott und geheilt werden von Sünde und Schuld.

Hl.Johannes Bosco, Priester, Ordensgründer

Jesus der sagte, wenn ihr  nicht umkehrt und wie die Kinder  werdet,könnt ihr nicht  in das  Himmelreich kommen, sei mit euch.

Heute haben wir den großen  Gedenktag des Johannes Bosco, der  in  die Geschichte einging, als  Ideal des  modernen Priester.  In Berichten über sein Leben wird er als  Apostel der Jugend, herausragender Pädagoge des 19. Jh. und  Pionier in   der Missionsbewegung bezeichnet.

Jesus du hast Zeichen deiner Macht unter den  Menschen getan. Herr, erbarme dich unser.

Du bist den Menschen als der ganz andere begegnet. Christus, erbarme dich  unser.

Die dir  folgen, erfüllst du mit Mut und Kraft. Herr, erbarme dich unser.

 Johannes Bosco,kam 16.August 1815 in Becchi in der Nähe  von Turin zur Welt. Sein Vater  starb , als Johannes gerade zwei Jahre alt war. Seine  Mutter erzog ihn in größter  Armut. 1841 erhielt er  die Priesterweihe, danach widmete er sich  ausschließlich  der Erziehung  verwahrloster Jungen in der Stadt Turin.  Im Jahr 1846 gründete  Johannes Bosco das erste  Oratorium  vom heiligen Franz von Sales, und  ab 1859 begann er, die Kongregation der Salesianer Don Boscos  zu, die 1874 von Papst Pius IX endgültig  bestätigt  wurde. Im Jahr 1876 schließlich entstand die Gemeinschaft der salesianischen Mitarbeiter. Auch die Genossenschaft der Mariahilfschwestern /1872/ geht  auf Johannes Bosco zurück. Die Salesianer Don  Boscos arbeiteten  mit  aller Kraft für  die Erziehung  schwieriger  Jugendlicher. Die Hauptmerkmale ihrer karitativen Seelsorge Tätigkeit  waren  große Milde, Vertrauen und Herzensgüte. Vorbild aller Salesianer  war und  blieb   ihre  dominierende  Grundpersönlichkeit  Johannes Bosco, der auch  ein  begnadeter  Schriftsteller  war  und dem    bereits   seit  seinem neunten  Lebens göttliche Gnadenbeweise zuteil wurde. Auf Boscos Bitten hin geschahen  bis  an sein  Lebensende  zahlreiche Wunder.

Johannes  Bosco starb am 31. Januar  1888 nach  einem erfüllten Leben in Turin,wo  er in  der Salesianerkirche beigesetzt wurde.  Papst  Pius  XI. sprach den großen  Ordensgründer am  1. April  1934  heilig.

Jesu Christi Wort ist Geist und Leben. In seinem Namen dürfen wir  zum  Vater  beten.

Christi Worte sind Geist und Leben. Sie schenken uns  seinen Frieden, wenn wir  bitten.

Selig, die an  Jesus Christus glauben  und  Worte  des ewigen Lebens  empfangen haben.

Dienstag der 4.Woche Mk 5, 21-43

 Jesus Christus, der  Kranke  heilte und Tote erweckte zu neuem Leben, sei mit euch.

Das heutige Evangelium hörten wir schon mehrmals. Unsere Aufgabe ist nicht nur das Evangelium anhören, sondern sich immer auch die Belehrung von ihm  nehmen. Nehmen wir wahr im heutigen Evangelium, wie wichtig für uns der Glaube ist.

Jesus, du hast dich der Not der Menschen angenommen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast Kranken die Hände aufgelegt und  sie  geheilt. Christus, erbarme  dich unser.

Du hast Tote ins Leben zurückgerufen. Herr, erbarme dich unser.

Wir sprechen über Jesus, wie von einem wundertätigen Arzt. Jesus sagt im heutigen Evangelium Sei ohne Furcht, glaube nur. Mr 5,36. Wir sind zum Leben erschaffen, nicht zum Tod. Das bestätigt auch das heutige Evangelium. Er heilt  kranke Frau, und er erweckt das tote Mädchen des Vorgesetzten der Synagoge Jairus  auf. Wir sehen, dass Jesus, nicht nur mit dem Wort, sondern auch mit der Tat seine Macht beweist. Die kranke Frau tut im Geist des Glaubens. Nur der Glaube, durch den Herrn bestätigt, wirkt die Wunder. Die kranke Frau machte alles für ihre Heilung und sie erreichte kein Ergebnis. Ihr blieb noch Gott. Jesus ist stärker als die Krankheit. Die Frau glaubte ohne Zweifel, dass Jesus sie heilen kann. Meine Tochter dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden! Du sollst von deinem Leiden  geheilt sein. Mr 5,34. Diese Heilung ist die Aneiferung, die Sicherheit  für uns, dass wir bei Jesus alles erbitten können, wenn es im Einklang mit dem Gottes Willen ist. Bewahren wir uns die Tugend des Glaubens. Auch das zweite Wunder berührt  auch dieser Gnade, obwohl aus einer anderen Seite. Der Glaube des Vorgesetzten der Synagoge untergräbt wird. Deine Tochter ist tot. Warum bemühst du den Meister  länger. Jesus als ob spricht dem Jairus. Das Mädchen starb für sie, aber nicht für dich. Jairus glaubte. Wenn wir den Glauben, nicht werden haben, es wird keine Auferstehung. Wenn der Glaube siegt, siegt das Leben über den Tod. Jesus tat die Wundern nicht wegen äußerlicher Sensation, aber darum, damit wir glauben, dass er den Sieg über den Tod brachte.

Da Gott Macht hat über Leben und Tod, dürfen wir voll Vertrauen  zum Vater beten.

Die Gottes Heil empfangen, gehen ihren Weg in  seinem Frieden. Um diese Frieden bitten wir.

Selig, denen Gott Heilung schenkt und die er hingeleitet zur Fülle des Lebens.

Was uns der Glaube von den bösen Geistern lehrt.

Der Glaube lehrt uns, dass es böse Geister geben. Schon in den Schriften der ältesten heidnischen Weisen, ja  bei allen Völkern  der Erde finden wir  einen Glauben an böse, gegen die Menschen  feindselig gesinnte Dämonen. Dieser Glaube artete bei  den heidnischen  Völkern  so sehr aus, dass sie  sogar meinten, die guten Götter haben mit  diesen bösen  Wesen  zu kämpfen, damit  die Welt von ihnen nicht zerstört  würde, ja  sie brachten  sogar den bösen Geistern die Opfer, damit sie ihnen nicht schaden  möchten . Da dieser Glaube  von den bösen Geistern am meisten in Persien war, so sagen die Gegner des Glaubens: die Juden  hätten während  ihrer  Gefangenschaft  in Persien und Babylon diesen Glauben von den Persern angenommen. Allein das Buch Job welches weit älter ist, als die persische Gefangenschaft, tut ja schon Meldung  von dem Satan. Und sollte das ein von den Heiden angenommener  Aberglaube sein, was Jesus  selbst bestätigt? Wäre der Glaube von  den bösen Geistern ein heidnischer Glaube, ein Betrug, ein Irrtum gewesen, so hätte  Jesus die Juden gewiss, darüber  belehrt:  aber bei vielen Gelegenheiten  bekräftigt er das Dasein  der bösen  Geister: Ich sah den Satan  wie einen Blitz vom Himmel fallen. Lk 10,18.Und von den  am Gerichtstage Verurteilten   redet er, dass er zu ihnen sagen werden: Weg von mir, ihr  Verfluchten , in das ewige Feuer, das für den Teufel   und seine  bestimmt ist. Mt 25,41.

So entsteht nun die Frage. Woher sind  dann  die bösen  Geister?  Sind  sie  von Ewigkeit, oder sind sie erschaffen? Sie sind  weder  von Ewigkeit , noch  sind  sie  schon  als  böse Geister  erschaffen. Von Ewigkeit ist nur Gott. Alles außer Gott  ist aber von Gott erschaffen. So  hat also Gott böse Geister erschaffen. Das sei ferne. Gott hat alles , was er erschaffen hat, in einem  guten Zustande erschaffen. Wie wir von von der Heiligen Schrift  belehrt werden , waren die bösen  Geister zuvor   Engel-gute, selige Engel. Als Gott die Engel  erschaffen hatte, auf eine Zeit  auf  eine Zeit, in einen Zustand  der Prüfung   gesetzt habe,  um ihnen Gelegenheit zu geben, sich gegen ihn  dankbar  zu  erweisen; ein großer Teil dieser  Engel empörte sich  gegen  ihren Schöpfer.  Ihr Anführer  war Lucifer, der auch jetzt  das Oberhaupt   der Teufel  genannt  wird. Worin die Sünde der  Teufel  bestanden, sagt die heilige  Schrift  nicht ausdrücklich. Der heilige  Augustin  sagt. Sie  wandten  sich  vom höchsten Wesen  weg  und zu sich hin,  und dieses Laster- was ist es  anders, als der Stolz? Diese Empörung  eines Teiles der Engel beschreibt uns  das Buch Offenbarung: Da entbrannte im  Himmel ein  Kampf. Michael und seine  Engel erhoben   sich, um mit  dem  Drachen zu kämpfen  Der  Drache  und  seine Engel  kämpften, aber sie konnten sich halten  und sie  verloren Platz  im Himmel. Er wurde  gestürzt , der große   Drache,die alte  Schlange, die Teufel oder  Satan  heißt   und die  ganze Welt   verführt:  der Drache  wurde  auf  die Erde   gestürzt  und mit ihm   wurde seine  Engel   hinabgeworfen. Offenb. 12, 7-9. In welchem Zustande befinden sich nun  diese bösen Engel?  Sie befinden sich in einem grauenvollen Zustande. Die Sünde die sie begingen, änderte zwar  Nichts an der Wesenheit ihrer Natur, sie bleiben  doch Geister, unsterbliche, denkende  Wesen. Ihr  Wille ist ganz verkehrt,  so  dass sie  alles  Gute hassen, und alles  Böse lieben.Ihre  natürliche Stärke   ist  ihnen gebunden, dass sie  Nichts   zu tun vermögen, als was Gott  ihnen zulässt. Hören  wir  aber was  die  heilige Schrift   von ihrer Strafe  sagt. Sie sind auf  ewig  von der  Anschauung Gottes verstoßen: Gott hat auch  die Engel, die gesündigt  haben   nicht verschont , sondern sie  in  die   finsteren   Höhlen  der Unterwelt   verstoßen und hält sie  dort   eingeschlossen bis zum Gericht. 2 Pt 2,4. Der Aufenthaltsort  der Teufel ist also die Höhle. Die heilige Schrift  belehrt uns  aber auch, dass sich  viele bösen Geister in unserer  Luftregion , ja auch auf  der Erde  befinden. Der heilige Apostel Paulus nennt  den Teufel ausdrücklich  den Fürsten und  der heilige Petrus  nennt ihn  einen Löwen, der herum geht  suchend ,wen er verschlinge. Der Glaube lehrt uns, dass  die Teufel durch  Zulassung   Gottes   auf die Menschen   einen Einfluss  haben und zwar auf ihren  Leib und auf ihre Seele.

Die Unglücke, welche den geduldigen Job trafen, wurden, wie uns die heilige Schrift erzählt, vom Satan wurde er selbst an seinem ganzen Leibe mit Geschwüren geschlagen. Wie viele Beispiele    lesen wir  im Neuen Testament, von Menschen, welche vom Teufel besessen und  gequält  wurden. Das aber der böse Geist auch einen Einfluss  auf die Seele des Menschen  äußert  kann, sagt der heilige Schrift  wieder ausdrücklich. Jesus nennt  den Satan selbst einen Mörder  vom Anfang und einen Vater der Lüge. Da der Satan seine  großen  Fähigkeiten   und natürlichen  Einsichten   bloß  zum Bösen und zur  Ausführung  seiner  feindseligen Absichten gegen Gott  anwendet, aber dagegen nichts vermag, so  wendet   er sich an die Menschen und sucht  sie  zum Bösen   zu verführen. So verführte  er unsere Stammeltern   zur Sünde,fuhr  Judas, dass er aus  Geiz den Heiland   verriet, ja er  wagte sich  an  den  Sohn  Gottes  selbst, ihn  zur  Sünde  zu reizen. Der heilige Apostel Paulus  schreibt in dem Brief  an Epheser: Zieht die  Rüstung Gottes an, damit ihr den  listigen  Anschlägen des Teufels  widerstehen könnt. Denn wir haben nicht  gegen  Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen die Fürsten  und Gewalten gegen die Beherrscher dieser finsteren  Welt gegen bösen Geister des himmlischen Bereichs. Eph 6,11-12. Dies lehrt uns der Glaube   von den  bösen Geistern.  Sie waren selige  Geistern, aber  aus  Hoffart , wurden  darum   aus  dem Himmel verstoßen, sind ewig zur Hölle verdammt und aufbewahrt zum großen  Gerichtstage,wo sie noch  ihr endliches Urteil  hören werden. Sie sind  aber arglistig und suchen  die  Menschen durch Lüge  und Trug  um ihre  ewige  Erbschaft  zu bringen. Der Satan ist die  alte  Schlange, welche die ganze  Welt  verführt.

Montag der 4.Woche Mk 5,1-20

Jesus Christus, der die Macht über die bösen Geister hat, sei mit euch.

Das heutige  Evangelium zeigt uns unter anderem eine Sache, dass viele Leute mehr  die materiellen Dingen  schätzen, als die geistliche. Das gaben die Leute, die Jesus baten, um aus ihrem Gebiet wegzugehen, klar äußerten.

Jesus, du hast  die Macht der bösen  Geister gebrochen. Herr, erbarme dich unser.

Du kamst als der Heilige Gottes. Christus, erbarme dich unser.

Du kamst in der Vollmacht des Vaters, seine Botschaft  zu verkünden.  Herr, erbarme dich unser.

Jesus heilt den Menschen, der, von dem unreinen Geist besessen wurde. Überraschende sind die Worte von unreinen Geistes. Wenn  Jesus ihn fragte:  Was ist dein Name? Und  er spricht  zu ihm: Legion ist mein Name, denn wir sind viele. Die Geschehnisse, die dann folgten, diese Worte von unreinen Geist bestätigen. Jesus erlaubte, dass die bösen Geister in die Schweinen eingehen. Warum dass Jesus erlaubt. Oder wusste Jesus nicht, was folgen wird. Die Erklärungen sind verschiedene, aber eine von ihnen ist: Jesus wollte zeigen:  dass die materiellen Schaden  kleiner Wert haben, als die geistlichen Werte. Wie kann der Mensch, vom bösen  Geist besessen werden? Das Gewissen des Menschen  kann abstumpfen. Es kann zur Angewohnheit auf die Sünde, anders gesagt. Die Freude über die Sünde. Auch das ist die Wahrheit, wer freiwillig in der Macht der Sünde ist, ist in der Macht des bösen Geistes. Wir müssen uns dessen bewusst werden, was für einen Einschlag auf unser Heil eine schwere Sünde hat. Der Mensch, den Jesus vom unreinen Geist befreite, wollte Jesus folgte. Jesus erlaubte ihm das nicht. Ganz anders benahmen sich  die Besitzer der Schweineherde. Die sahen nur ihre materielle Rückgang, darum baten Jesus, damit er aus ihrer Gegend fortgehen.

Jesus Christus, hat uns  in die Hand des Vaters gegeben. In seinem Namen  wagen wir zu beten.

Das Leben, das uns  der Sohn Gottes schenkt, ist ein Leben des Friedens in Gott. Um seinen Frieden bitten wir.

Selig, die an den Sohn Gottes glauben und zum ewigen Leben gelangen.

Angela Merici, Jungfrau, Ordensgründerin

Jesus Christus, der  die Kinder liebte und  sie  unserer Sorge empfahl, sei  mit euch.

Ein Volk lebt und  stirbt mit seinen Müttern. Wer das weißt, muss sich  Sorgen machen um die Jugend. Angela Merici, die Gründerin des Ordens der Ursulinen, hat sich deshalb ein Leben, hat sich deshalb ein Leben lang um die die  Frauenjugend bemüht. Aus  den Schulen ihres Ordens sind Generationen tüchtiger Frauen hervorgegangen. Als  Angela 1540 in Brescia starb, konnte die 84 jährige  auf ein begnadetes und arbeitsreiches Leben zurückblicken.

Jesus. du kamst als Lehrer der Menschen.. Herr, erbarme dich unser.

Du bist Weg, Wahrheit und Leben. Christus, erbarme dich unser.

Du kamst, um das Gebot des Vaters in allem zu erfüllen. Herr, erbarme dich unser.

Tiefe Stille umfasst den Besucher, der in  die von außen unscheinbar aussehende Kirche S. Angela Merici an der Piazza Morretto in Brescia  eintritt. In  einer kleinen Seitenkapelle rechts vom Hochaltar: der Glasschrein  mit  dem Leichnam der heiligen Angela Merici der Gründerin   des Ursulinen Ordens. Um ihn zu sehen, muss man an  einem Eisentor links vom Haupteingang der  Kirche läuten, damit man in das außer während  der Messen  geschlossene Gotteshaus eingelassen wird. Angela Merici  wurde am 1. März  1474  in Desenzano am Südende des Gardesees geboren. Ab 1516 lebte sie in Brescia, unweit ihres  Heimatortes und widmete sich ganz karitativen Tätigkeiten.  Im Jahr 1525 unternahm,  inzwischen  über  50 Jahre alt, eine Wallfahrt nach Palestina. Nach Brescia zurückgekehrt, gründete Angela von Merici eine Gesellschaft von Frauen, die sich nach der heilige Ursula, ihrer Schutzpatronin, Ursulinen nannte. Papst Clemens VII bestätigte den Orden  am 25. November 1535,  Angela wurde 1537 zur  ersten  Oberin gewählt. Der Ursulinen-Orden wurde für das religiöse Gemeinschaftsleben von Frauen richtungsweisend und  gilt als berühmtester Frauenorden für  Erziehung  und Unterricht. Angela  Merici starb nach einem erfüllten Leben am 27. Januar 1540 in Brescia. Bestattet  wurde sie in der Kirche  S. Afra, die seit dem Zweiten  Weltkrieg S. Angela Merici heißt und  in der  heute ihr Glasschrein zu sehen ist. Die Kanonisation der Ordensgründerin erfolgte  1807.

Gott nimmt sich seiner Kinder an. Deshalb dürfen  wir in der  Einfalt des  Herzens zum Vater  beten.

Damit wir die Kinder und Jugendlichen auf den Weg  des Friedens führen, wollen wir  den Herrn um seinen Frieden bitten.

Selig, die sich der  Kleinen und der Unmündigen annehmen, damit sie aufgenommen werden in das Reich der Ewigkeit.

Hl.Timotheus und Titus

Jesus Christus, der seine Jünger aus sandte das Wort Gottes zu predigen, sei mit euch.

 Beide arbeiteten mit dem Apostel Paulus an die Verkündigung des Evangeliums zusammen, und gehörten zu seinem nahe liegenden Mitarbeiter. Sie begleiteten Paulus auf ihren missionarischen Wege.

Du hast uns in deine Nachfolge gerufen. Herr, erbarme dich unser.

Du bist den Weg des Kreuzes vorausgegangen. Christus,erbarme dich unser.

Die dir folgen, rufst du auf den Weg der Heiligkeit.Herr,erbarme dich unser.

Timotheus und  Titus beide Schüler des Apostel Paulus wird an selben Tag gedacht. Beide waren treue Begleiter des leidenschaftlichen Missionars Paulus und teilten viele Jahre seines Lebens mit ihm. Timotheus, den Paulus unter seinen Gefährten wohl am meistens schätzte, stammte aus Lystra, dem heutigen Konya, in der Türkei, und wurde wahrscheinlich von Paulus auf dessen erste Missionsreise getauft. Auf der zweiten Reise war er schon der Begleiter des Apostels und von da an fast immer bei ihm. Nach dem Tod des Paulus ging Timotheus nach Ephesus zurück, wo er schon einmal gewirkt hatte, und bekleidete dort das Amt des  seinen Tod ist nichts Genaues bekannt. Einige Quellen berichten, er sei im Jahrhundert 97 erschlagen wie worden. Reliquien werden in der Kirche S. Giovanni in Fonte in Rom verehrt. Auch Titus war als Heide geboren werden. An der Seite von Paulus erscheint er das erste Mal auf der Reise zum Apostelkonzil in Jerusalem. Während einer späteren Reise ließ der Apostel Titus auf der griechischen Insel Kreta zurück, damit er dort wirke. Nach dem Tod von Paulus, Mitte der sechziger Jahre des 1.Jh, soll Titus dann Bischof von Kreta gewesen und im Alter von 94 Jahren gestorben sein.a

Wir haben das Zeugnis Jesu Christi angenommen. In seinem Namen wagen wir zum Vater beten.

Da wir wiedergeboren sind und neues Leben empfangen haben dürfen wir den Herrn um seinen Frieden bitten.

Selig, die an Jesus Christus glauben und mit ihm aufsteigen, wenn er wiederkommt.

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4.Sonntag im Jahreskreis B Mk.1,21-28

4.Sonntag 2018

Einführung

Kann oder soll man heute überhaupt noch über Besessenheit  oder über den  Satan sprechen? Wenn wir an die Hilfe der guten Engeln glauben, sollen wir auch an die Tätigkeit der bösen Geister glauben. Wahrscheinlich haben viele keine Erfahrung mit bösen Geistern, doch es gibt auch welche, die Erfahrung damit haben. Zu diesen Leuten gehören zum Beispiel die Exorzisten.

Predigt

So wie zur Zeit Jesus, so hängt auch in unserer Zeit manchmal die Wahrheit von der Tätigkeit böser Geister ab. Der Satan, der Lehrer des Bösen lebt auch heute noch im Form von Hass und Sünde unter uns. Allerdings verneinen viele die Existenz Satans und sie glauben so lange nicht daran, bis sie seine Macht erkannt haben. Im Vater unser lautet die letzte Bitte: Erlöse uns von dem Bösen. Im Johannesevangelium heißt es im 17. Kapitel: Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie vor dem Bösen bewahrst. Das betrifft jeden von uns. Jeder von uns ist dem Bösen ausgeliefert. Der Satan ist nicht etwas Abstraktes, es bezeichnet den Engel, der sich gegen Gott stellt. Der Satan im Griechischen als dia-bolos bezeichnet, ist derjenige, der sich gegen den Plan Gottes stellt, gegen das Heilswerk Gottes, das sich in Jesus verwirklicht. Der Satan weiß, wer Jesus Christus ist. Er sagte: Ich weiß, wer du bist – der  Heilige Gottes. Der Heilige Ambrosius sagt, das nur Jesus die Macht hat, uns von den Fallstricken des Bösen, zu retten. Der heilige Paulus schreibt im Römerbrief: Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns?

Jesus hat uns bewiesen, dass Er Gott ist, durch seine Macht, durch seine Lehre, durch seine Wunder, aber auch der Satan will uns seine Macht zeigen. Das heutige Evangelium will uns daran erinnern, dass wir nicht nur von dieser Macht wissen, sondern, dass wir auch um Schutz  bitten sollen, uns vor dem Bösen zu bewahren. Wir sollen  uns dessen bewusst werden, dass der Satan jeden von uns versuchen will und dabei seine besonderes Taktik anwendet. Dagegen können wir nur mit Gottes Hilfe bestehen.  Es gibt viele Menschen, die wissen, dass sie ohne Gottes Hilfe nicht  siegen werden. Es gibt viele Versuchungen in der Welt. Ich denke da an die Technik, an die Kunst, an die Freiheit. Das alles ist nützlich, es hängt aber davon ab, wie wir damit richtig umgehen.  Wer sieht, dass sein Bruder sündigt, darf nicht untätig zusehen. Es ist unsere Pflicht jedermann zu helfen, der in der Sünde lebt. Wir sollen ihnen zeigen, wie groß die Liebe Gottes ist.  Es gibt leider doch nicht wenige Menschen, die in der Macht der Sünde sind und die dadurch auch in der Macht Satans sind. Die Beichtstühle könnten davon viele Geheimnisse erzählen.

Gott sei Dank gibt es auch Menschen, die dazu nicht schweigen. Einer davon – ein 21 jähriger Junge erzählt, dass er schon 13 Jahre mit einer Bewegung sympathisiert, die nicht mit dem christlichen Glauben konform geht. Er erzählt auch von den vielen Tränen, die seine Eltern wegen ihm geweint haben. Dabei fehlte ihm zuhause nichts. Er aber versäumt häufig die Schule, übernachtete mit Gleichgesinnten in Kellern und Kanälen. Warum hat er das getan? Seinen Kameraden haben ihn verführt und so probierte er alles möglich seit vielen Jahren. Es begann mit Schnüffeln und führte zu harter Droge. Er sank immer tiefer und lebte dann fast wie ein Tier. Aber vor einem halben Jahr hatte er ein Erlebnis, womit er nicht gerechnet hatte. Gott sprach ihn an und so ging er nach vielen Jahren in eine Kirche. Als er noch Kind war, war er auch einmal Ministrant. Als er nun wieder in eine Kirche kam, spürte er, dass Gott ihm auch seine Sünden vergeben wird und dass er wieder zum Leben zurückkehren kann, das er als kleiner Junge verlassen hatte. Er erkannte, was die Wahrheit war und er hatte nach diesem Erlebnis viel mit seinen Freunden zu kämpfen, denn sie verstanden seine Änderung nicht. Es gab aber auch Freunde, die ihm geholfen haben. Er muss auch heute noch gut achtgeben, damit er nicht wieder in Versuchung gerate, aber das wird ihm mit der Hilfe Gottes gelingen. Er sagte einmal: In meinen Leben habe ich oft den Satan getroffen, ich habe ihn mehrmals gesehen. Heute weiß ich, dass Gott mich liebt und seine Liebe ist stärker als der Hass des Satans.

Die Kirche hat bewährte Mittel zur Hilfe und zum Schutz gegen die Angriffe der bösen Geister. Ein Mittel dazu ist auch das Gebet zum Heiligen Erzengel Michael, der beauftragt ist, den Satan zu vertreiben.

Bekehrung des hl. Apostels Paulus

Jesus, der sagte: Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der  ganzen Schöpfung, er sei mit euch.

Zwei bedeutendste Apostel Hl.Petrus und Paulus haben  in der Kirche zwei Feste. Ihr Haupt Fest wird gemeinsam am 29. Juni gefeiert. Außerdem hat jeder von ihnen noch ein Fest. Dem heiligen Petrus ist 22. Februar /Kathedra Petri/ geweiht und dem heiligen Paulus  den heutigen Tag /25. Januar, wenn die Kirche  sich an seine Bekehrung erinnern.

Jesus, du hast Paulus zum Apostel gerufen. Herr,erbarme dich unser.

Du hast  alle zur Nachfolge des Kreuzes gerufen. Christus, erbarme dich  unser.

Du gibst  uns Kraft durch dein  Kreuz  und deine Auferstehung.

Die Bekehrung des heiligen Apostel Paulus ist bedeutende Begebenheit nicht nur für sein persönliches Leben, sondern auch für die ganze Kirche. Wir können sagen, dass seine Bekehrung als  Vorbild jeder Bekehrung dienen kann. Paulus  Bekehrung ist menschlich unerklärt. Die Umkehrung der Seele vom Bösen zum Guten, vom Unglauben zu Glauben, vom Irrtum zur Wahrheit ist das Phänomen, das übernatürlich ist, das nur  durch den Zugriff der Gottes Gnade erklären kann. Zuerst schauen wir, was der Bekehrung zuvorkam. Als die Juden den heiligen Stefan steinigten, Paulus war dabei. Er hütete die Kleider derjeniger, die Stefan steinigten. Stefan betete für seine Feinde /Mörder/. Dort können wir die erste Voraussetzung seiner Bekehrung sehen. Der heilige Augustinus fasst diesen Zusammenhang durch seine Aussage. Die Kirche hätte keinen Paulus, wenn Stefan, nicht gebetet hätte. Der geistliche Zustand des heiligen Paulus vor der Bekehrung beschreibt Apostelgeschichte: Saulus aber  noch  Drohung und Mord gegen die  Jünger des Herrn schnauben ging  zu den Hohenpriester und  erbat  sich  von  ihm Briefe nach Damaskus an die Synagogen, um die Anhänger des neuen Weges, Männer und Frauen, die er dort finde, zu fesseln und nach Jerusalem zu bringen. Apg 9, 1-2. Nach dieser Beschreibung ist Paulus ein böser Mensch, den Gott, den unseren Kriterien nach gerecht bestrafen sollte. Aber nicht so geschah. Gott hatte mit Paulus andere Pläne.

Jesus lehrt uns seinen Willen erkennen. So beten wir gemeinsam.

Herr Jesus Christus,den Frieden, der von dir kommt, sollen wir  einander weitergeben. So bitten  wir dich.

Wir sind versammelt um einen Tisch, wir essen alle von deinem Brot. Lass deinen Geist  in uns mächtig  werden.

Hl.Franz von Sales, Mk 4,1-20

Jesus, der die Menschen, in Gleichnisse lehrte, sei mit euch.

Mit dem Gleichnis vom Sämann, wollte Jesus zu uns sagen, dass der Same des Wort Gottes in jedem Menschen verschiedene Frucht bringt. Es hängt davon ab, was für einen Boden, für das Wort Gottes vorbereiten. Heute erinnern wir uns an Franz von Sales, der den guten Boden für den Samen Gottes Wortes vorbereitet hat.

Jesus, du gingst als Lehrer  des Volkes durch das ganze Land.  Herr, erbarme dich unser.

Du hast in Gleichnisse gelehrt.Christus, erbarme dich unser.

Du hast das Wort  deiner Botschaft weitergegeben für alle Zeiten.  Herr, erbarme dich unser.

Franz von Sales ist der  Mitbegründer  des Ordens von der  Heimsuchung  Mariens, genannt Salesianerinnen. Franz war am 21. August  1567  auf  dem Schloss  der Familie Sales  in den Savoyen  geboren worden. Er studierte in Paris und Padua, machte seinen Doktor in den Rechten, und ließ sich,  nachdem er, über Jahre hinweg   schwere innere Kämpfe   ausgefochten hatte, zum Priester weihen. Freiwillig meldete er sich dann als  Missionar für ein von den Calvinisten   beherrschtes   Gebiet   am Südufer  des Genfer  Sees. Gefährliche Jahre, in denen sogar Attentate  auf ihn verübt  wurden, folgten. Mit  unerschütterlicher Geduld und großer Liebe zu seiner Gemeinde gelang ihm schließlich die Rekatholisierung.

Im  Jahr 1602 wurde  Franz  von Sales zum Bischof von Genf  ernannt. Unermüdlich bereiste er in den  folgenden Jahren seine  große  Diözese und  machte sich  einen Namen als  Prediger. Zusammen mit Johanna Franziska von Chantal, mit  der  er  durch eine  innige geistige Freundschaft  verbunden war, gründete  er dann im Jahr 1610 den Orden  der Salesianerinnen. Eine  Ernennung  zum Kurienkardinal durch den Papst lehnte Franz von Sales aus Treue zu seiner Diözese ab. Auf  einer  Reise nach Lyon starb er  am 28.Dezember 1622. Sein Leichnam wurde in der  Kirche in der Kirche der  Visitation in Annecy  beigesetzt. Franz wurde  bereits  1665 heiliggesprochen und 16. November  1877 von Papst Pius XI zum Kirchenlehrer erhoben.

Wie Jesus, so dürfen auch wir Gott als unseren Vater ansprechen. So beten wir miteinander, wie Jesus es  uns gelehrt hat…

Die Botschaft von Evangelium  ist eine Botschaft der Liebe und des  Friedens. Bitten wir Gott also um diesen Frieden.

Christus sprach:  Ihr  werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden, wer aber  bis  zum Ende  standhaft  bleibt, wird gerettet.

Heinrich Seuse, Mt 5,13-19

Jesus, der  nicht gekommen ist, das Gesetz und die Propheten aufzuheben, sondern um zu erfüllen, sei mit euch.

Jesus sagte klar, dass er das Alte Testament nicht aufzuheben kam, sondern erfüllen. Jesus tritt souverän  auf. Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt  worden ist…. ich aber  sage euch. Seine Rede musste die Juden wie ein Pfeil eingreifen. Niemand konnte daran verzweifeln, dass Jesus um die wesentliche Änderung der religiösen Einstellung ging.

Jesus, du bist allen nah, die dich suchen. Herr, erbarme dich  unser.

Du tröstest uns durch die Sendung des Heiligen Geistes. Christus, erbarme dich unser.

Du bleibst bei  uns  durch alle Zeit. Herr, erbarme dich  unser.

Heinrich Seuse, einer der bekanntesten deutschen  Mystiker, dessen ,,Büchlein der Ewigen Weisheiten“  und  ,,Büchlein der Wahrheit“ allgemein bekannt sind wurde am 21. März 1295   als  Sohn des Ritters von Berg am Bodensee geboren. Noch als Junge  nahm er den Namen seiner Mutter  an, die  großen  Einfluss auf ihn hatte. Im Alter von 13 Jahren trat Heinrich in Konstanz dem Dominikanerorden  bei, nach  fünf  Jahren hatte er seine  erste  Vision. Bis  zu seinem  40 Lebensjahr  übte  Heinrich  strengste Selbstverleugnung. Er trug eiserne  Ketten  am Körper , geißelte  sich  und entzog  sich  selbst Essen, Trinken und Schlaf.  Ihm zuteil werdende Visionen und  Ekstasen sah Heinrich als  größte Belohnung an. Auf der  Ordenshoch schule in Köln  war er Schüler Meister Eckeharts , den er  zeitleben verehrte. Etwa ab 1335 wirkte Seuse als Seelsorge vor  allem  in Dominikanerklöstern. Das von ihm  ausgehende  Charisma wurde  überall bewundert. Doch Heinrich Seuse hatte auch viele Feinde. Nach zahlreichen Verleumdungen wurde er schließlich  nach Ulm versetzt, wo er  am 25. Januar 1366 starb, Beigesetzt wurde er   in der  dortigen Dominikaberkirche. Papst Gregor XVI erlaubte 1831 die Verehrung Heinrich  Seuses als Seligen.

Da wir als  Gottes Zeugen vor der Welt berufen sind, wollen wir nach Christi Weisung zum Vater beten.

Der uns zum Licht der Welt gemacht hat, will uns dazu seinen Frieden schenken,wenn wir ihn bitten.

Selig, die durch guten  Taten den Vater im Himmel preisen und  eingehen werden in sein  Himmelreich.

Hl.Vinzenz, Diakon, Märtyrer Mt 10,17-22

 Nehmt  euch aber   vor  den Menschen  in Acht! Denn sie  werden  euch vor  die Gerichte bringen, sagt Jesus, er sei mit euch.

Jesus sagte zu den Aposteln, dass sie verfolgen werden. Aber die Verfolgung der Christen war nicht nur in der Zeit der Apostel, aber auch später, in der Geschichte der Kirche. Die Verfolgung die Kirche nicht vernichtete. Weil Christus sagte zum Petrus:  Du bist Petrus und   auf diesen  und  auf diesen Felsen  werde ich meine Kirche  bauen,  und die  Mächte  der Unterwelt, werden sie  nicht  überwältigen.

Jesus, du hast dein Leben eingesetzt für die vielen. Herr,erbarme dich unser.

Du hast  deinen  Aposteln Verfolgung,  und Tod  verheißen. Christus, erbarme  dich unser.

Du  starbst den Tod der  Verherrlichung. Herr, erbarme dich unser.

Heute haben wir den Gedenktag des heiligen Vinzenz von Saragossa. Vinzenz ist der Erzmärtyrer  Spaniens und einer der meist verehrten Heiligen der  iberischen Halbinsel. Vinzenz  soll  in Saragossa als  Archidiakon   von  Bischof  Valerus tätig gewesen sein. Während der grausamen Christenverfolgungen unter  Kaiser  Diokletian wurden  Valerus und  Vinzenz   verhaftet  und in Valencia  in den Kerker geworfen. Nachdem der Bischof  in die Verbannung   geschickt  worden war, soll Vinzenz grausamste Martern   erduldet haben. So soll er an eine Säule gebunden, mit Lanzen gestochen , auf einem Rost gebrannt und  auf Scherben  geworfen worden sein. Der Leichnam des Märtyrers,der seinen  Verletzungen  erlag, wurde er in eine Ochsenhaut eingenäht  eingenäht, im Meer versenkt, bald aber wieder ans Ufer gespült. Reliquien von Vinzenz von Saragossa werden heute in Rom, Paris, Metz Chartres   und  Le Mans verehrt. Sein Name  ist in den ältesten Martyrologien zu finden.

Weil wir Kinder Gottes  sind . Deshalb  dürfen wir voll Vertrauen zum Vater beten.

Kein  Hass der Welt kann uns stören, wenn wir im Frieden des Herrn leben. Ihn bitten wir.

Selig, die bis  zum Ende standhaft bleiben und gerettet werden  für das Reich der der Herrlichkeit.

Jesus der wahre Weinstock

Denn Gott ist einer, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen der Mensch Jesus Christus 1,Tim 2,5. Jesus begnügte sich nicht damit, dass er uns erlöst hat, er wollte weiter unter den Menschen bleiben, in der intimen Verbindung. Das ist ein großes Geheimnis, das Jesus, seinen Apostel offenbarte. Ich bin  der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner. Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe nicht von sich selbst aus Frucht bringen kann, sondern  nur, wenn sie am  Weinstock bleibt, so könnt auch ihr  keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Joh 15,1,4. Jesus behauptete eindrücklich, dass das Heil, übernatürliches Leben gibt es nur für diejenige, wer eingegliedert in ihm lebt, ebenso wir wie kein Leben ist in der Rebe, die mit dem Weinstock, nicht verbunden ist. Jesus wollte diese Verbindung zwischen selbst und Menschen verwirklichen. Der Mensch kann ohne Christus, keinen Grad der Gnade erreichen, so wie kein Tropfen des Weinstocksaftes kann in die Rebe eindringen, wenn die Rebe vom Weinstock getrennt ist. Der wahre Weinstock ist Christus. Er gibt uns das Leben, seinen Reben. Außerdem erklärte Jesus, dass der Mensch, der in ihm bleibt, nicht nur das übernatürliche Leben gewinnen wird, sondern auch besondere Sorgfältigkeit himmlischen Vaters. Der himmlische Vater, anerkannt, für seine Söhnen und Töchter, nur diejenige, die Er in seinem Sohn Jesus Christus sieht.

Bleibt in mir, sagte Jesus. Irgendwo bleiben, können wir nur dort, wo wir schon sind. Wir sind schon eingegliedert in Christus/ durch die Taufe/. Christus hat uns in sich eingegliedert zum Preis seines Blutes. Aber es hängt vom Menschen ob diese Eingliederung lebensfähig wird. Ein eifriger Christ begnügt sich nicht damit, dass er in Christus eingegliedert ist. Er weist was für eine große Gabe er bekommen hat und er wird die Verbindung mit Christus immer tiefer durchzuleben. Er will Christus zum Mittelpunkt seines Lebens machen. Nicht umsonst sagte Christus. Bleibt in mir. Er wollte damit sagen, dass das Leben mit ihm  unsere Zusammenarbeit verlangt. Wir müssen alle unsere Fähigkeiten,/Gemüt, Willen, Herz/ verwenden, wenn wir mit ihm leben wollen. Je mehr der Christ bemüht sich in Christus bleiben, desto mehr er durchdringt in ihn, und empfängt von ihm immer mehr Gnaden. Der Christ wird so nicht nur die lebendige Rebe, sondern er wird auch die Frucht der Heiligkeit bringen. Darum sagte Jesus. Mein Vater, wird dadurch verherrlicht, dass ihr  reiche Frucht bringt und meine  Jünger werdet. Joh 15,8

Was für eine süße Eingliederung. Er der unendlich ist, wollte sich mit uns ,,Beschränkten“ verbinden. Die Pflicht eines Christen ist verbleiben in Verbindung mit Jesus. Nur in Verbindung mit ihm haben wir die Sicherung , dass wir die Frucht bringen können. Das Leben des Christen hat den Sinn nur  in Verbindung mit Christus. Diese Verbindung gibt den Wert dem menschlichen Leben, auch wenn es unnötiges,verloren, erfolglos schein. In Verbindung mit Christus hat den Sinn auch die Krankheit, Enttäuschung. Und im Gegenteil: Das Leben ohne Christus, obwohl es wie auch immer erfolg,berühmt wäre, in Gottes Augen, wertlos ist. Die Worte bleibt in mir, sind die Herausforderung zum Leben ohne Sünde. Die Sünde trennt uns von Gott. Die Sünde vernichtet in uns das Gottes Leben. Die Rebe muss nicht auf einmal verdorren. Schrittweise. Der Fortgang von Gott muss nicht auf einmal eintreten. Es beginnt, mit Vernachlässigung des Gebetes, der heiligen Messen, der Taten der christlichen Liebe. Ein junger Mann sagte. Ich war überzeugt, dass die Religion mich beschränkt. Ich wollte frei leben. Das Gebet wurde für mich schwer, bis unnötig. Je mehr, lebte ich in den Sünden, desto mehr war ich unzufrieden. Mein Bruder half mit den Weg zu Gott zurück finden. Der Frieden kam in meine Seele zurück, aber auch die Kraft fortsetzen im Leben in Verbindung mit Gott. Leben wir in Verbindung mit Christus? Bauen wir unser Leben auf Christus? Wenn ja, sind wir auf dem guten Weg.

Samstag der 2.Woche 2018 Mr 3,20-21

Jesus, von dem einigen sagen, Er ist außer sich, sei mit euch.

Im heutigen Evangelium wurde Jesus  sogar durch eigene abgelehnt. Wenn uns die Nächsten nicht begreifen, gab uns an das Selbstbewusstsein nicht zu. Aber Jesus, wurde sich seiner Sendung bewusst, und er ließ sich nicht zu verleiden.

Jesus, du bist unser Meister und Lehrer. Herr, erbarme dich unser.

Du hast in allem den Willen deines Vaters erfüllt. Christus, erbarme dich unser.

Du hast  unseren  Glauben  gefordert. Herr, erbarme dich unser.

Zu Jesus kamen die Scharen aus dem ganzen Land, weil sie erwarteten, dass Jesus ihnen helfen wird. Sie legten in ihn ihre Hoffnung. Wenn Jesus so viel Wunder wirkte, warum hatte er nicht den Erfolg in seinem Volk, genauer in seiner Familie. Vielleicht deshalb, denn Jesus ist unter ihnen aufgewachsen, wie einer von ihnen. Und doch ist Jesus Gottes Sohn. Für Jesus Verwandte war das nicht leicht. Doch Jesus äußerte sich bis jetzt keineswegs. Die Wunder von Jesus, sollten seine Heil bringende Sendung bestätigen. Aber für vielen war der Beweis nicht. Im Gegenteil das war der Grund zur Zweifel über seinen geistlichen Zustand. Auch wir sind  vielmal in der Situation  wenn wir bemühen  uns gut zu sein, helfen und wir treffen uns mit der Abweisung. Ist es nicht der Grund  zum  Überdruss? Niemand wollte dem Menschen besser als Gott. Er sandte seine Sohn, damit er die Feindschaft zwischen Gott  und dem Menschen gleichmacht. Aber der Mensch lehnte Gott ab. Liebe Gottes hat keine Grenze. Es ist natürlich, wenn uns irgendwo /Schule, Stelle / empfangen, haben wir darüber Freude. Aber wir müssen auch damit rechnen, dass  die Tür vor uns geschlossen bleiben. Haben wir aber die Hoffnung, dass die Liebe Christi, wird auch hinter die Türe durchdringen, die jetzt noch zugesperrt ist.

Da Gott allein Macht hat über unser ganzes  Leben, wollen  wir  um Schutz und Hilfe zum Vater beten.

Wir  brauchen uns vor den Mächten dieser Welt nicht zu fürchten , wenn wir den Frieden Gottes  besitzen. Lasst  uns also zum Herrn beten.

Selig , wer sich  vor den Menschen zu Gott bekennt und eingeht in seine Herrlichkeit.

Freitag der 2.Woche Mr 3,13-19 2018

Jesus, der auf  einen Berg ging und rief zu sich,welche er wollte, sei mit euch.

Das heutige Evangelium ernennt die Namen berufenen Apostel. Heute das Evangelium beschreibt nicht, wie, und wo  Jesus die Apostel berief . Außerdem der Evangelist erwähnt, dass Jesus bei einigen Apostel ihre Namen geändert hat/ Jakob , Johannes, Petrus/ und zum Schluss erinnert Judas Ischarioth, der ihn dann verriet.

Jesus, du hast im Gebet die  ganze Nacht verbracht und dann die Apostel berufen hat.Herr, erbarme dich unser.

Du hast die Apostel beauftragt das Wort zu predigen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast den Apostel sein Vertrauen geäußert.Herr, erbarme dich unser.

In kommenden Monaten werden die Schüler die Meldungen  an die Mittel und Hoch Schule einreichen. Damit ihre Entscheidung richtig ist, sollten die Schüller wissen, was werden sie dort studieren, was wird von ihnen erfordern werden. Worin wird der Inhalt ihres Studium ruhen. Die Apostel begannen Jesu Schule besuchen. Es ist aber ein Unterschied. An die Mittel oder Schule reicht der Schüler selbst die Anmeldung ein. Jesus berief zu sich, die er erwählt hatte. Wir wissen, dass ein Unterschied  zwischen den Beruf und der Beschäftigung ist. Die Wahrheit ist, dass auch die Beschäftigung kann in den  Beruf werden. Der Beruf ist etwas was höher als die Beschäftigung steht. Der Mensch muss den Beruf aus der Überzeugung machen, mit Freude. Er sieht weder auf den Profit noch auf die Müde, noch die Opfer. Wir wissen dass Jesus große Masse der Menschen folgten. Von ihnen erwählte Jesus 12 Apostel und dann später  gab ihnen den Inhalt ihrer Tätigkeit. Jesus lehrt sie, führt sie. Es war nicht leicht für diejenige, die Jesus berufen hat. Jesus berief seine Apostel. nicht in einem Tag. Ich bin überzeugt, dass am Anfang die Apostel nicht wusste, wozu sie Jesus berufen hat, aber später,dass begriffen hatten und für ihren Berufung dankbar waren, was bestätigen auch damit, dass für Jesus, für sein Evangelium ihre Lebens  geopfert hatten.

Da  niemand  zum Vater kommt als durch Jesus Christus, wollen  wir  in seinem Namen und nach  seinem Auftrag  beten.

Den Vater kennen heißt zugleich den Frieden finden. Wir bitten den Herrn um den Frieden , den die Welt  nicht kennt.

Selig, die  glauben an den Sohn Gottes und ihn beim Vater schauen werden in Herrlichkeit.

3. Sonntag im Jahr B Mk 1, 14-20

3. Sonntag im Jahr 2018 – Die Aufforderung an uns

Einführung

Überlegen Sie einmal: Wenn uns jemand zu etwas Konkretem, zu etwas, was wir zum Leben brauchen, auffordert, wie reagieren wir darauf? Und wie stehen wir zu Aufforderungen, die unser geistliches Leben betrifft? Wir sollten diesen Aufforderungen nicht gleichgültig gegenüber stehen. Wir sollten auf die Aufforderung des heutigen Evangeliums hören: Kehrt um und glaubt an das Evangelium.

Predigt

Die Aufforderung von Jesus: Kehrt um und glaubt an das Evangelium –  das ist die Botschaft dieses dritten Sonntags im Jahreskreis. Jesus fordert alle Menschen zur Buße und zum Glauben auf. Es stellt sich dabei  die Frage: Wie nehmen wir diese Aufforderung an? Fröhlich? Bereitwillig? Warum sollen wir diese Aufforderung von Jesus annehmen? Der Inhalt der Frohe Botschaft bedeutet: Wahrheit, Hoffnung, Frieden, Heil, Unsterblichkeit. Das sind Werte, die wir für unser Leben brauchen. Wenn wir aber alle dies wollen, müssen wir mit Jesus zusammenzuarbeiten. Die Gaben, die Jesus uns anbietet, sind dazu da, unser Leben zu ändern. Das griechische Wort Metanoia  bedeutet die Änderung der Gesinnung. Anders gesagt,  bedeutet das die Beseitigung der sündigen, weltlichen Gesinnung, um sie zu ersetzen mit der Gesinnung Christi. Diese Aufforderung soll uns nicht ängstigen, sondern zur richtigen Verantwortung für unser Leben führen. Unser ganzes Leben sollen wir im Geiste Christi leben. Wenn wir die Wort hören: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe – so klingt das so, als ob diese Aufforderung von Jesus für uns sei. Von uns hängt es aber ab, ob wir diese Aufforderung Jesu annehmen oder nicht annehmen – ob wir die Worte Jesu in unserem Leben verwirklichen oder nicht verwirklichen. Die Zeit des Lebens ist kurz. Anders gesagt, sie ist  beschränkt. Jona sagte damals zu den Einwohner von Ninive: Noch vierzig Tage und Ninive ist zerstört.  Im Matthäusevangelium heißt es: Ihr kennt weder den Tag noch die Stunde. Gott kann uns jederzeit abberufen. Jeder von uns entscheidet selbst über sein Heil. Unser Leben setzt sich  aus  Tagen, Wochen, Jahren… zusammen.

Wie fülle ich mein Leben? Der heilige Apostel  Johannes warnt uns im Buch Offenbarung: Ich kenne deine Werke. Du bist weder kalt noch heiß. Wärest du doch kalt oder heiß! Weil du aber lau bist, weder heiß noch kalt, will ich dich aus meinem Mund ausspeien. Unser Leben mit seinen Werken muss Gott gegenüber klar sein. Niemand kann zwei Herren dienen, so heißt es im Matthäusevangelium.

Manche füllen ihr Leben in Umtriebigkeit. Sie wollen am meisten schaffen und das mit eigener Kraft. Sie kennen nur den Leib, nicht aber die Seele. Sie geben sich ganz den zeitlichen Dingen hin. Andere wiederum haben folgende Philosophie, wie es im 1. Korintherbrief geschrieben steht: Lasst uns essen und trinken; denn morgen sind wir tot! Das sind nutzlose Werte.

Auch wir sind nicht immun gegen diese Werte. Es drohen uns vielerlei Gefahren. Wir sollten aber niemals vergessen, dass die Lebenszeit kurz ist und wir uns schnell dem Hafen nähern, der Ewigkeit heißt. Es genügt nicht, nur das Evangelium voll Freude zu hören, aber unser persönliches Engagement handelt nicht danach. Das ist so ähnlich, als wenn Touristen zu einer Gaststätte kämen, wo sie zu essen und zu trinken bekommen, wo sie sich ausruhen können – aber gehen nicht hinein, sondern nur rund um das Gebäude. Wir sind eingeladen ins Reich Gottes, doch ohne die Erfüllung bestimmter Bedingungen können wir nicht eintreten. Darum ist für uns die Aufforderung: Kehrt um und glaubt an das Evangelium – so wichtig und immer aktuell. Jeder von uns hat vor Gott seine ganz spezielle Mission und niemand kann einen anderen vor Gott ersetzen. Wir können für andere zwar Buße tun, das bedeutet aber nicht die Gnade der Bekehrung für den anderen. Wir können das erbitten, aber bereit sein muss der andere selber dazu. Jeder muss seine persönliche Antwort auf Gottes Aufforderung geben.

Eine alte Legende sagt: Jeder Mensch hat vor Gott seine Sendung, die nur er erfüllen kann. Nur dann ist der Mensch glücklich, wenn er diese Sendung dann tatsächlich erfüllt. Wir sind selbst verantwortlich für unsere Charismen, also unsere Gaben, die Gott uns geschenkt hat. Möge uns die Aufforderung: Kehrt um und glaubt an das Evangelium – zu einer Hilfe zur Erlangung des Reiches Gottes werden.

Donnerstag der 2.Woche 2018 Mk 3, 7-12

Jesus, der alle heilte,  die Plagen  hatten, sei mit euch.

Die äußerliche  Tätigkeit von Jesus wirkte sich in zwei Richtungen aus. Jesus lehrte die Menschen und heilte die Kranken. Das verursachte, dass Jesus immer viele Zuhörer hatte. Jesus wollte, dass die Menschen über seine Tätigkeit nachdenken und daran kommen, dass Gottes Reich ist nahe.

Jesus in unsere Armut hineingeboren, um uns  nahe zu sein.  Herr, erbarme dich unser.

Jesus Christus,  in  unserer  Armut gestorben, um uns  freizukaufen vom  Gesetz der  Sünde. Christus, erbarme dich unser.

Jesus Christus, in  unserer  Armut gegenwärtig , um uns  zu bereiten  für den Reichtum  der Ewigkeit. Herr, erbarme dich unser.

Jesus lehrte  die Menschen  Gott zu lieben. Er sagte selbst, als  einer der Schriftgelehrte ihn fragte: Welches   Gebot  ist das erste  von allen?  Jesus antwortete. Das erste ist:  Höre I srael. Der Herr unser Gott ist ein Herr und du sollst   den Herr deinen Gott lieben aus  deinem ganzen Herzen   und aus deiner    Seele   und aus deiner  ganzen Kraft. Mk 12,30.

Viele Menschen sagen heute, dass, wenn Jesus sie heilen würde, auch sie würden Jesus folgen. Wir aber müssen wissen, dass Jesus die Sehnsucht nach der Genesung wollte sehen. Erinnern wir uns an den Hauptmann, der zu Jesus ging, für seinen Diener bitten. Er wartete nicht, dass Jesus zufälligerweise zu ihm kommt. Und er bekennt seinen Glauben vor Jesus. Oder erinnern wir uns an Jairus. Auch er suche Jesus auf. Auch damals waren viele Menschen, die kranken blieben, weil sie keinen Glauben an Jesus hatten. Sie hielten Jesus, für einen gemeinen Menschen. Dort wo die Menschen glaubten an Jesus nicht, machte Jesus fast keine Wunder. Und wie ist es heute. Über Glauben die Menschen wenig, aber noch weniger nach dem Glauben leben. Wir sprechen ganze Stunden lang über die Politik, Wirtschaft, wir berauschen uns mit der Schönheit der Bilder, aber für das Gespräch über den Glauben, leider haben wir keine Zeit.

Zum Gott, der unser Vater ist, wagen wir zu beten.

Damit wir im Frieden mit Gott auferstehen zum ewigen Leben, wollen wir  zum Herrn beten.

Selig, die im Frieden  Gottes  leben und das Reich  erhalten.

Hl.Antonius Mönchsvater Mk3, 1-6

Jesus, der  zu dem Mann, der die verdorrte Hand hatte, sagte: Steh auf  und tritt in die Mitte, sei mit euch.

Die ersten großen Anachoreten bedeuteten Zurückgezogenheit, deren Leben uns durch Zeitgenossen überliefert wurden,waren der hl. Paulus von Theben und  der heilige Antonius  der Eremit. Heute feiern wir den Große Gedenktag des heiligen Antonius, der der Patron der Ritter und Haustiere ist.

Jesus du hast den Menschen in jeder Not geholfen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast Kranke geheilt und Leben gerettet. Christus erbarme dich  unser.

Du warst traurig über die Verhärtung der Herzen. Herr, erbarme dich unser.

Über das genaue Geburtsjahr von Antonius gehen  die Ansichten auseinander; es lag mit Sicherheit in der Mitte des 3. Jh um 250. Der Heimatort  der  Familie befand  sich  in  Mittelägypten und  war das heutige Keman bei Heraclea.  Nachdem die Eltern  von Antonius  gestorben waren, gab er seine kleine Schwester, für die er  sorgen müsste, in ein Heim,  verschenkte  sein Hab und Gut und begann ein asketisches  Leben.  Bei seinem ersten Aufenthaltsort handelte  es sich  mit  ziemlicher  Sicherheit  um eine  Felsengrabkammer am Rande der Wüste. Später lebte Antonius für etwa 20 Jahre in einem unbewohnten Gebirge.

Nachdem Antonius um das Jahr 311 in Alexandria trotz eines offiziellen Verbotes unter   Lebensgefahr vielen Gefangenen der Christenverfolger von Kaiser Maximinus Daza geholfen hatte, zog er sich für immer in  die Wüste zurück, betätigte sich dort als Bauer, in erster Linie, als Ratgeber und Lehrer für eine  immer größer werdende Schar von Mönchen von denen viele bei ihm blieben. Antonius war es, der die bis dahin unbekannte Lebensform der  Einsiedlergemeinde begründete; aus  dieser bildete der heilige Pachomius genannt der  Mönchsvater, die in einem von Mauern  umschlossen Kloster in Tabennisi am Nil lebte.  Antonius soll es auch gewesen  sein, der in der Gemeinde mitlebte. Einmal noch vor  seinem Tod verließ Antonius seine Einsiedlergemeinde in der Wüste und  ging auf Bitten seines Freundes und  Patriarchen von  Alexandria, des Kirchenlehrers  Athanasius ,  nach Alexandria, wo  er  flammende Reden gegen die arianische Lehre  hielt. Bald  nach  seiner Rückkehr in die  Wüste starb der  hochgeschätzte Antonius, der  in ständigen brieflichen  Kontakt mit Kaiser Konstantin gestanden hatte, im Alter von  etwa 105 Jahren. Eine  Vita über  sein  bewegtes Leben wurde von  Athanasius  verfasst. Bald  nach seinem Tod erhielt Antonius den Beinamen ,, der Große“.

Jesus Christus hat zum Vater gebetet. Nach seinem Vorbild und Auftrag wagen  wir  zu  beten.

Streit und Hass sind  die Zeichen dieser  Welt.  Den  Frieden finden wir, wenn wir  zu  Jesus Christus beten.

Selig, die Jesus Christus von aller Krankheit geheilt hat und  hinführen  will in  das  Reich des Vaters.

Dienstag der 2.Woche 2018 Mk 2, 23-28

Jesus der sagte;  der Sabbat wurde um des Mensche  willen geschaffen und nicht  der Mensch um des Sabats willen, sagte er sei mit euch.

Der Mensch beschenkt mit dem Verstand und mit freiem Willen, muss oft die schwere Fragen des Lebens lösen. Er muss oft ohne Beratung entscheiden. Er muss sagen wissen. Das ist erstrangig, und das andere ist zweitrangig.

Jesus,du kamst auf  diese Erde zu  unserem  Heil. Herr, erbarme  dich unser.

Du hast uns  erlöst durch dein  Leiden und Sterben. Christus, erbarme  dich unser.

Du hast  den Willen des Vaters erfüllt. Herr,erbarme dich  unser.

Viele Heiligen halfen sie in ihrem Leben mit der Fragen: Was nutzt mir für das für die Ewigkeit? Die Pharisäer fragten Jesus. Siehe warum tun sie(Apostel) am Sabbat,  was nicht  erlaubt ist. Worüber ging es? Am Sabbat die Apostel durch die Kornfelder gingen und  die Ähren  ab zupflückten. Die Sabbatruhe gab Gott den Juden, mittels Mose. Das war auch sozial Errungenschaft. In der sklaven Gesellschaft herrschte nur die Arbeit ohne Ruhe. Gott setzte den Sabbat ein, nicht nur darum, damit der Mensch die Ruhe hat, sondern auch deshalb, damit er die Zeit an seine Seele hat. damit er sich dessen bewusst wird, dass er zu Gott gehört. Die Schriftgelehrten und die Pharisäer begannen diese Anordnung des Sabbats auf unrichtigen Weise erklären. Zum Beispiel sie hielten auch die Abreißen der Ähren für die Arbeit, oder im Sabbat wurde mehr als Tausend Schritten machen, nicht erlaubt, er war nicht erlaubt, am Samstag Feuer zu machen. Dieses Gebot wurde für die Menschen eine Bürde. Das war nicht die ursprüngliche Gottes Absicht. Er wollte dass der Mensch diesen Tag mit Liebe zu Gott und Nächsten erlebte.

Durch das Gebet zeigt uns Jesus den Weg zum richtigen Leben. Darum beten wir gemeinsam.

Bei Jesus sein, heiß  ein Fest feiern in Freude und Frieden. Um seinen Frieden bitten wir.

Selig, die zur  Hochzeit des ewigen  Lebens geladen  sind.

Montag der 2.Woche im Jahr 2018 Mk 2,18-22

Niemand näht  einen Flicken von  neuem  Tuch auf  ein  altes  Kleidungsstück, sagte Jesus, er sei mit euch.

Viele Sachen und Lebens weise, wurden uns alltäglich, dass wenn zu ihren Störungen kam, das auf den Menschen   unvorteilhaft wirkt. Darum, eher wenn wir etwas verurteilen, verdammen, gehört sich nachzudenken die Sache von allen Seiten  zu sehen . Dann, nehmen wir die Stellungnahme ein.

Jesus, du hast uns die richtige Einstellung zur Fasten gezeigt. Herr, erbarme dich unser.

Dein Wort  ist  der feste Grund, der unser Heil sichert. Christus erbarme  dich unser.

Du hast zum neuen Volk des  Vaters berufen. Herr, erbarme dich unser.

Erinnern wir uns an  die Antwort,  die Jesus auf die Frage  den Jüngern des Johanes gaben: Warum fasten die Jünger des  Johannes und die Jünger der Pharisäer, deine  Jünger  aber  fasten nicht? Jesus sagte, dass seine Lehre mit den alten jüdischen Praktiken der Fasten  sich nicht vertragen, wie der Flicken von neuem Tuch , auf  ein  altes  Kleidungsstück, oder neuer Wein  in  alte Schläuche. Ähnlich ist es auch mit der Fasten. Jesus vergleicht seinen neuen Vertag zur Hochzeit. Er nannte sich den Bräutigam und seine Jünger den Brautführer. Die Fasten war die Äußerung der Trübsal. Jesus aber erklärt, dass seine Anwesenheit die Zeit der Freude ist. Jesus bringt neue Weise der Religiosität, die mit alten Einstellungen nicht verträglich sind. Wie ist das heute? Die Kirche ausbesserte ein wenig die Frage der Fasten, weil die  Umstände der Fasten sich geändert haben. Heute können wir die Fasten(Enthalten sich des Fleischgericht) kann man  mit dem Gebet des Rosenkranzes, oder mit  dem Lesen der Heiligen Schriften, oder der Verzicht der Süßigkeiten usw. Fasten sollen wir nicht nur dann, wenn wir das Magenübel haben, oder wenn wir abnehmen wollen, weil wir bessere Figur haben wollen. Bei der Fasten sollen wir an den Tod Christi am Kreuz denken. Mit der Fasten äußern wir auch die Solidarität mit Jesus Leiden.

Da wir nur  mit Mühe und Gewalt den  Weg des Himmelreiches finden, wagen wir  zum zu beten.

Nur das Reich  des Himmels kann  uns den  Frieden geben, den wir suchen.  Deshalb  wollen  wir bitten.

Selig, die  um Gottes  willen keine  Mühe scheuen und aufgenommen  werden zum ewigen  Leben.

Elternabend 2018

 1.Begrüßung 

 2.Thema: Wir entdecken einen kostbaren Schatz

Kernelemente der Erstkommunion

  • Angenommen sein

  • Freude, Dankbarkeit

  • Mahlgemeinschaft

Freundschaft erleben/ angenommen sein spüren

-in der Kleingruppe, wo diese Erfahrung viel leichter möglich  ist als im Klassenverband

 als im  Klassenverband

– gemeinsames Erarbeiten und Erleben

– neue Erfahrungen( Lernen außerhalb der Schule, von Eltern,TM als ,,Verttrauensperson“)

-gemeinsames Ziel

-Jesus als Freund  und Begleiter erfahren.

Freude und  Dankbarkeit erleben

Gemeinsames Spielen, Basteln, Erzählen und Singen soll Freude vermitteln und im Feiern seinen Ausdruck finden.

Teile davon sind auch bei Gottesdiensten zu erleben.

– Worte der Freude und Dankbarkeit im Alltag können als Gebet vor  Gott gebracht werden.

Jede Messfeier ist zugleich Dankes-feier.

Mahlgemeinschaft

– Essen  stiftet Gemeinschaft

Alleine bei Tisch sitzen ist meist nur Zweckerfüllung. Ein gemeinsames Mahl bedeutet oft  viel mehr. Es ist Austausch, Ritual, Treffpunkt, Freude, Genuss….

Es  gibt kein Fest ohne gemeinsames Essen und Trinken! Dabei kommt es  nicht unbedingt auf die Auswahl der Speisen an, sondern auf das, was noch rundherum geschieht. Bei der Erstkommunion spielt diese Erfahrung eine zentrale Rolle. Jesus ist  der Gastgeber. Er lädt ein, sich mit  ihm um  den  Tisch zu versammeln- aber er ist noch mehr- nämlich SELBST Gabe für unser Herz.

2.Gemeinsames Gebet. Kerze anzünden. /Hr.Pfarrer/

Du Gott des Lebens, du hast uns unser  Kind anvertraut. Wir danken dir für dieses Geschenk. Du hast in Jesus Christus allen Menschen Freude und Frieden versprachen. So bitten wir dich, schaue mit  Liebe auf  unser Kind, das sich auf die Erstkommunion vorbereitet. Gib ihm von deiner Freude und  deinem Frieden. Uns aber schenke Weisheit und Geduld für  die  Aufgaben in  der Erziehung. Wir möchten das Beste für unser Kind. Zeige uns,was dieses Beste für unser Kind ist. Sei du uns und unserem Kind nahe, in dieser Zeit und alle Tage unseres Lebens. Amen.

/Hubertus Brantzen: Mit Jesus an einem Tisch,Herder/

3. Gesprächsrunde in Kleingruppen-Plenum

Fragen zur Erstkommnion

1 Was fällt mir ein, wenn ich an  meine eigene Erstkommunion zurück denke.

2.Warum möchte ich, dass meine Tochter/ mein Sohn am Fest der Erstkommunion teil nimmt?

3. Wo habe ich eventuell noch Bedenken oder Zweifel?

4.Worauf freut sich mein Kind selber schon, wenn vom Fest die Rede ist?

Zu Pkt 5.Wünsche für mein Kind: Teelicht anzünden.

5. Was  wünsche ich meinem Sohn/ meiner Tochter für  diesen Tag?

4. Gedanken  zu Eucharistie. Hr. Pfarrer

Liebe Eltern,

Weihnachten  ist vorüber. Wir aber wissen, Jesus ist noch immer unter uns im heiligsten Sakramente. Eingehüllt in die weiße Gestalt der Hostie liegt er gleichsam in einer  Krippe, im stillen Tabernakel. Wie  frommen Hirten, dürfen auch wir zu ihm kommen und  ihn anbeten.Aber noch mehr. Ich verkünde euch  eine große Freude. Jesus selber wir zu ihren Kindern komme. Sicher  freut euch darüber. Auch Jesus freut sich auf die erste heilige Kommunion bei ihren Kindern. Damit ihr euch mit ihren Kindern wirklich freuen könnt, es wird gut, einige Sachen sich wiederholen.

Mehr als ein Jahr war bereits vorüber, seitdem Jesus das wunderbare Himmelsbrot verheißen hatte. Aber  noch immer hatte er es den seinigen nicht  gegeben. Bald sollte er  von ihnen scheiden und  leiden und sterben. Doch Jesus wollte nicht fortgehen aus der Welt ohne uns ein Andenken an seine Liebe zu hinterlassen. Aber was sollte er uns geben? Jesus war ja  arm wie ein  Bettler. Er hat es selbst gesagt:  Die Füchse haben ihre Höhlen, die Vögel ihre  Nester,  aber der Menschensohn hat kein  Plätzchen, wo er sein Haupt zur  Ruhe legen  könnte. Lk 9, 58 In  seiner Liebe fand Jesus   ein Mittel , um uns  alle  reich zu machen und  bei uns zu bleiben,  bis  ans  Ende  der Welt. Er  hat sich uns  selber  geschenkt im hochheiligen Sakramente. Nun hören wir, wie  Christus  das heiligste Sakrament des Altares   eingesetzt hat. Jesus und die zwölf Apostel waren beisammen in einem Saale und feierten das Osterlamm, denn das Osterfest war  nahe. Das Mahl war  vorüber. Jesus  stand auf, umgürtete  sich sich  mit einem Leinentuch, goß Wasser  in ein Becken  und fing  an seinen Jüngern  die Füße   zu waschen. Und dann ist der  große  Augenblick da. Jesus  nahm  Jesus Brot  in seine heiligen und ehrwürdigen Hände, erhob  seine   Augen  zu  Gott, seinem  allmächtigen Vater,dankte, segnete das Brot brach es und gab es seinen Jüngern und sprach. Nehmt und esset das ist mein Leib, der für euch wird dahingegeben werden!  Auf gleiche Weise nahm er auch den Kelch mit Wein, dankte wiederum, reichte ijn seinen Jüngern und sprach. Nehmet und trinket  alle heraus, das ist der Kelch meines Blutes, das Blut des neuen und ewigen  Bundes, das für euchund für viele wird vergossen werden zur Vergebung der Sünden. Tut dies zu meinem Gedächtnis.  Wir wollen ein wenig beim letzten Abendmahle verweilen und  betrachten, was geschehen. Jetzt erinnert uns nochmal an die Rede Jesu vom wunderbaren Himmelsbrot. Der Herr hat gesagt. Das Brot das ich euch geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt. Und er sprach weiter. Mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise und  mein Blut ist wahrhaft ein Trank. Das wollten die Juden nicht glauben. Wie kann uns dieser sein Fleisch zu essen geben? Und  nun sagt Christus. Nehmet und esset alle davon. Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sprach. Nehmet  und trinket alle daraus. Verweilen wir noch einen Augenblick bei letzten Abendmahl. Wisst ihr was Jesus uns an  jenem heiligen Abend  geschenkt hat? Bei letzten Abendmahl war  das erste  heilige  Messopfer. Das war  die erste  heilige  Kommunion. Zuletzt sprach der Herr noch ein großes Wort. Tut  dies zu meinem Gedächtnis. In  dem Augenblick die Apostel geworden. Beim letzten Abendmahl war das erste heilige Messopfer, also  auch die erste heilige Wandlung. Was ist eine Wandlung?  Das Wort kommt von verwandeln. Erinnert euch an Moses. In Gottes Auftrag trat er hin vor  den Pharao und  sprach: Lass mein Volk ziehen! Der König aber weigerte sich. Ich lasse das Volk nicht ziehen. Moses warf seine  Stab auf die Erde und  er wurde zur Schlange. Seht  aus dem leblosen Ding wurde ein lebendes Wesen. Das war eine Verwandlung oder Wandlung. Wisst ihr noch  eine andere Verwandlung?  Was geschah auf der Hochzeit  zu Kanna? Jesus verwandelte Wasser in Wein.  Ein Bildhauer nimmt ein Stück rohes Holz schafft heraus  ein  schönes Christusbild.  Ist das auch  eine Verwandlung?  Nein. Das Holz ist noch  immer Holz. Das Wesen ist noch immer Holz. Das Wesen  ist  geblieben, die Form hat  sich geändert. Jetzt schauen wir was bei der erste heiligen Wandlung geschehen ist. Als Jesus sagte; Nehmet und esset das ist mein Leib. Was hatte nun Jesus in den Händen. Der heilige  Augustin sagte. Jesus hat beim letzten Abendmahle sich selber in den Händen getragen. So ist es. Was  haben  also die Apostel empfangen? Nicht Brot, sondern Christi Leib haben sie  genossen. Was  geschah also in dem Augenblick  der heiligen Wandlung?  Das Brot wurde in den wahren Leib Jesus  Christi verwandelt. Als Jesus in seine Hände den Kelch mit Wein  nahm und sprach: Trinket alle daraus, das ist  mein Blut.  Was haben nun  die Apostel   genossen?  Nicht  Wein, sondern  Christi  Blut haben sie getrunken. Der Wein wurde in das wahre  Blut  Jesu Christi verwandelt. Aber wie konnte aus Brot und Wein Christi Leib und Blut werden? Das geschah auf geheimnisvolle Weise. Das Auge  konnte es  nicht sehen und der Verstand nicht  verstehen. Dieses  Geheimnis müssen wir  demütig glauben. Bei Gott ist kein Ding unmöglich.  Schon in der Natur gibt es viele Geheimnisse. Der Landmann streut den Samen aus. Was geschieht. Bald fängt es  an zu keimen und  zu sprossen, es wächst ein Gräslein heraus und wird  ein Halm und  bringt  Frucht.  Wer kann das  erklären? Das geht ganz geheimnisvoll vor sich in der Werkstätte der Natur.  Oder betrachten wir  den Weinstock.Er nimmt das Regenwasser in sich auf und verwandelt  es  in  kostbaren  Saft. Ein Geheimnis!  Wir  essen und trinken. Was  wird  aus Speise und Trank? Sie werden  in uns  in Fleisch  und Blut  verwandelt. So  gibt es noch viele Geheimnisse in Gottes Natur, Wenn wir  diese natürlichen Dinge nicht  einmal  begreifen, wie werden  wir  erst das große  Geheimnis der heiligen  Wandlung verstehen? Dieses Geheimnis können wir nie ganz begreifen. An dieses Geheimnis müssen wir ohne Zweifel glauben.

5. Geschichte: Brot für das Herz

6. Eltern-Kind Beziehung Brotkorb wird an Eltern weitergegeben Frage: Wie oder wann erhalten ihre Kinder,,Brot für das Herz“und  nehmen sich symbolisch ein Stück Brot,

7. Vater unser; gemeinsam beten / anschl. Brot essen

8. Organisatorisches

9. Abschluss: Segensgebet.

Gott segne uns,der uns Vater sein will und der uns tröstet,wie eine Mutter tröstet. Der uns Kinder anvertraute , damit  wir ihnen seine Liebe spüren lassen.

Gott segne uns. Das Vertrauen unserer Kinder begleite uns, die ihre Hand in unsere Hand legen, um sichere Schritte zu tun, die ihre Augen auf unseren Mund richten, um verlässliche Worte zu hören.

Gott segne uns, wenn die Fragen der Kinder uns bedrängen und wir keine Antworten bereit haben. Er gebe uns die Kraft und das Vertrauen, sie wachsen zu lassen mit unserer und seiner Liebe. Amen

 10. Dank