Christi Himmelfahrt A Mt 28,16-20

Jesus, der sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erde,er sei mit euch.

Mit Freuden feiern wir heute, das Fest der Himmelfahrt Christi. Heute hat uns Jesus  die  verschlossene Himmelpforte eröffnet. Heute ist er in  den Himmel eingegangen, der nun auch uns allen offen steht Heute ist er zum Vater heimgekehrt, um uns  allen dort eine Wohnung zu bereiten. Er hat die Welt nie verlassen, sondern erlöst. Aber es wäre ein großes Irrtum denken, dass alles schon beendet ist. Doch die  Mehrheit der Menschen kannte Jesus überhaupt nicht.Die Apostel sollten in Jesus Werk fortsetzen.

Jesus, du bist zu deinem und unserem Vater  heimgekehrt. Herr, erbarme dich unser.

Du bist hingegangen, uns eine Wohnung zu bereiten. Christus, erbarme dich unser.

Du wirst wiederkommen zur Neuschöpfung der Welt. Herr,erbarme dich unser.

Deshalb befahl Jesus den Jüngern vor seiner Himmelfahrt: „Geht in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und getauft wird, wird gerettet; aber wer nicht glaubt, wird verurteilt. „Dieser Missionsbefehl bestimmt die spezifische Mission für die Apostel und ihre Anhänger bis zum Ende der Welt. Die Verkündigung der Heilsbotschaft wird von vielen Zeichen begleitet sein, die darauf hinweisen, dass die Apostel nicht in der Lage waren, verschiedene außergewöhnliche Taten aus eigener Kraft zu vollbringen, sondern  in Verbindung mit Jesus. Dazu gehört die Behandlung der Menschen in  verschiedenen Krankheiten. Auch nach 20 Jahrhunderten stehen die Kirche und ihre einzelnen Mitglieder vor der großen Aufgabe, die Welt heute zu heilen. Wir müssen nicht die spezifischen Krankheiten erwähnen, von denen die heutigen Menschen betroffen sind, sondern vielmehr die globalen Krankheiten, die sich aus der heutigen Zivilisation, Lebensweise und den zwischenmenschlichen Beziehungen ergeben.

Unsere Fähigkeit zu heilen sollte sich  auch bei  dem sogenannten  Krebs des 21. Jahrhunderts zeigen, die die Depression genannt wird. Experten sagen voraus, dass viele  Menschen mit dieser Diagnose geben wird, die durch den Sinnverlust des  Leben unter dem Einfluss äußerer Umstände stehen. Und ein solcher Umstand schließt das Problem der menschlichen Einsamkeit ein. Wir sehen bereits, dass viele Menschen unter diesem Problem leiden. Obwohl sie unter Menschen leben, erleben sie Einsamkeit. Sie trafen niemanden, der sie aufrichtig liebte und ihnen helfen wollte. Eine weitere große Krankheit der heutigen Welt heißt Angst. Heute haben viele Menschen Angst vor der weiteren Entwicklung der Welt. Sie haben Angst vor ökologischen Katastrophen und Kriegen. Sie haben Angst vor Gewalt und Terror. Sie haben Angst vor ihrem eigenen Sinn im Leben, den sie im Wert nicht erfüllen können. Hinzu kommen die Sorgen, die es jeden Tag in verschiedenen Formen mit sich bringt.

Ein Christ, der von Jesus gesandt und von seiner Liebe erfüllt ist, sollte die Fähigkeit haben, solche Menschen zu „suchen“. Denn wenn er sie nicht findet, wenn er sie nicht nimmt, wird jemand anderes sie finden, der ihr Leben noch mehr zerstören kann. Oder niemand wird sie überhaupt finden und diese Menschen werden in ihrer Einsamkeit und Angst umkommen. Wir haben großartige Möglichkeiten, aus unseren Kirchen und Häusern unter Menschen „herauszukommen“, die die Liebe einer anderen Person suchen. Um Menschen in unserer Welt zu heilen. Dazu müssen wir selbst so mit Jesus verbunden sein, dass wir ein Beispiel dafür geben, was unsere Beziehung zu ihm für uns bedeutet. Wir müssen so an Gott glauben, dass wir damit andere Menschen heilen können. Wir müssen zeigen, dass wir Menschen lieben und keine krankhafte Angst vor morgen oder der fernen Zukunft haben. Dass wir keine Angst haben, aber wir vertrauen.

In einer Pfarrei war eine Frau fast  siebzig Jahre alt  voller Energie und Kraft. Einige ihrer Kolleginnen  beklagten sich über Krankheit, Einsamkeit und Verlassenheit. Sie tut es nicht. Sie fuhr immer mit ihrem alten Auto, nahm immer die Alten und die Kranken auf und brachte sie zur Kirche. Sie war auch im Krankenhaus, aber sobald sie sich ein wenig erholen hatte, war sie sofort für andere da. Sie  sagte zu mir: Sie konnte nicht einsam, depressiv und verängstigt sein. Wir müssen auch nicht nur an uns selbst denken, um diejenigen heilen und helfen zu können, die in Angst, Einsamkeit und anderen schwierigen Lebenssituationen leben. Schließlich können wir den Menschen nur das geben, was wir haben, was wir leben, was unser Leben stark und geistig gesund hält. Seien wir froh, dass wir in der heutigen Welt eine so große Mission haben. So wie Jesus immer bei den Aposteln war, obwohl er in den Himmel aufgestiegen ist, wird er immer bei uns sein, um uns zu helfen, bei  unseren Heilmethoden, als der wahre und einzige Arzt dieser Welt.

Das Zentralbitte des Gebetes Jesu ist die Bitte um das Reich Gottes. So lass uns beten, wie Jesus mit seinen Jüngern gebetet  hat.

Wir glauben, dass die heile Welt da beginnt, wo Menschen  von Jesus Christus Heil und  Frieden erwarten.

Deshalb bitten wir. Ich bin bei euch alle Tage, bis zum Ende der Welt.

Dieser Beitrag wurde unter Andere veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.