Hl.Franz Xaver, Ordenspriester, Mt 7,21,24-27

Der Gott, der allen entgegenkommt,die recht handelt und seiner Wege gedenken  sei mit euch.

Jesus lebte in Palästina, aber seine Mission konzentrierte sich auf die ganze Welt. Die gute Nachricht wurde bereits bei der Geburt Jesu von Hirten, die die Eingeborenen Jesu repräsentieren, und Weisen aus dem Osten, die wiederum die heidnische Welt repräsentieren, erhalten. Das Evangelium verbirgt nicht die Tatsache, dass es ausnahmslos um Leben und Tod eines jeden Menschen geht.

Jesus, dir keine Not der Menschen verborgen. Herr, erbarme dich unser.

Du bist unser Mittler beim Vater. Christus, erbarme dich unser.

Du gibst denen, die selbst zu geben bereit  sind. Herr, erbarme dich unser.

Der Herr erwartet von allen eine freie und verantwortungsvolle Zustimmung sowie einen Glauben, der nicht durch Sitte, Gewalt oder nur durch gute Familientraditionen auferlegt wird. Der Herr hört nie auf, persönlichen Kontakt mit uns zu suchen, lädt jeden von uns ein, ihm zu folgen, und erwartet von allen ein „Ja“, erfüllt von Glauben und Liebe. Er sandte einmal seine Jünger in die ganze Welt, nicht um die Welt zu regieren, sondern um den Menschen zu ermöglichen, ihren Schöpfer und Retter zu kennen.

Nach den Aposteln, die die ersten Schritte unternahmen, verkündete eine unzählige Menge von Männern und Frauen auf diese Weise die gute Nachricht des Herrn inmitten ihrer Eingeborenen. Und auch weit weg von der eigenen Familie und Umwelt. Ein Beispiel dafür ist der große Missionar St. Francis Xaver, an den sich die Kirche heute erinnert. In diesem Jesuiten, der im 16. Jahrhundert lebte, kann man einen großen Mann entdecken, der wusste, wie man Tausende von Gläubigen für Christus in Indien und Indonesien, in Japan und an der Grenze zu China gewinnt, wo er diese große Eroberung der Seelen beendete.

Seine Arbeit beinhaltete jedoch nichts von Massenpropaganda oder Werbekampagnen. Wie sein Herr und die Apostel könnte Franziskus zu denen sagen, die Gott ihm in den Weg gebracht hat: „Ich habe kein Gold oder Silber, aber wenn Sie wollen, stehen Sie auf und gehen Sie mit dem Herrn, den ich Ihnen mitteilen möchte.“ Wir leben auch oft unter Bedingungen, unter denen deren Einladung, die der Herr an uns richtet, verloren gehen kann. Franz Xaver  führt uns zu dem, der für jeden von uns der Weg, die Wahrheit und das Leben ist.

Wir heißen Söhne und Töchter Gottes und  sind   es wirklich durch Taufe  und Firmung.  So dürfen  wir voll Vertrauen beten. 

Christus hat uns freigekauft aus der Gefangenschaft des  Unfriedens, der Feindschaft und des Hasses. Er hat uns zu gegenseitiger Liebe und Frieden  berufen. Deshalb bitten wir.

Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und  in Ewigkeit. 

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