Montag der 5. Woche im Jahreskreis Mk 6,53-56

Jesus, der die Kranken heilte, sei mit euch

Ein Rabbiner wurde zu einem kranken Mann gerufen, der  schwer , seine Krankheit  ertrug. Der Rabbiner sagte zu ihm: „Wenn wir ,gute Dinge  empfangen wissen,sollen wir  die Kraft haben, auch  schlechte Dinge zu akzeptieren. Gib jetzt nicht auf“, ermutigte er. Er machte ihn sehr verärgert und der Kranke  litt kommentarlos. Im Laufe der Zeit wurde der Rabbiner krank. Dieser ehemalige Patient besuchte ihn und schwieg an seinem Bett. „Du wirst mir nichts sagen?“ „Du weißt alles!“ Der Rabbi sagte zu ihm: „Der Mensch kann sich  selbst  nicht helfen. “ Besonders beim Leiden ist jeder auf die Hilfe des anderer angewiesen.

Jesus, alle kamen zu dir und suchten Hilfe. Herr, erfahre dich unser.

Man brachte die Kranken zu dir und du hast sie geheilt.  Christus, erbarme dich unser.

Es ging eine Kraft von dir aus und alle wurden gesund. Herr, erbarme dich unser. 

Sie brachten die Kranken zu Jesus und er heilte sie. Sie baten ihn, den Saum seiner Robe zu berühren. Und alle, die ihn berührten, wurden geheilt. Wie sehr Jesus half, erwähnte das Evangelium nicht. Unabhängig von der Anzahl ist dies ein wichtigerer Moment. Jesus half allen aus Liebe. Ein Hauch von Liebe für uns kann ein Lächeln sein, für ein anderes ist ein schönes Wort genug, für ein anderes wird ein bestimmtes kleines Ding eine große Freude machen, vielen wird eine kleine Sache helfen,  vielen wir  den  Frieden, den wir ihnen bringen werden,auch   gute Laune wird helfen. Die Volksmenge aus dem Evangelium war genug groß  und alle wurden geheilt. Auch uns will Christus heilen. 

Wir können Gott berühren, wir können beten, wir berühren ihn wirklich in der Eucharistie und wir können ihn in leidenden Brüdern berühren. Jesus sagt in heutigem Evangelium  kein Wort, sondern handelt. Wenn wir immer noch auf der Stelle trampeln und uns nicht bewegen, um gute Taten zu tun, haben wir wahrscheinlich nicht mit Glauben auf das Wort Gottes gehört, aber Kraft und Gnade gingen  nicht in uns hinein. Dies ist der einzige Grund, warum die Nähe Christi uns nicht hilft. Lasst uns mit Glauben zu Christus kommen. Lasst uns all diejenigen zu ihm bringen, die Heilung brauchen, um Jesus zu berühren. Er will uns und nur er kann uns helfen.

Alles Tun des Christen kommt aus  dem Vertrauen  in Gottes vorausgehende Zuwendung  und  begleitende Nähe. Im Gebet des Herrn wollen  wir  dieses Vertrauen aussprechen.

Frieden stiften durch Brüderlichkeit gegenüber jedem Menschen, das ist unser Auftrag. Um diesen Frieden bitten wir.

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