Hl.Antonius Mönchsvater Mk3, 1-6

Jesus, der  zu dem Mann, der die verdorrte Hand hatte, sagte: Steh auf  und tritt in die Mitte, sei mit euch.

Die ersten großen Anachoreten bedeuteten Zurückgezogenheit, deren Leben uns durch Zeitgenossen überliefert wurden,waren der hl. Paulus von Theben und  der heilige Antonius  der Eremit. Heute feiern wir den Große Gedenktag des heiligen Antonius, der der Patron der Ritter und Haustiere ist.

Jesus du hast den Menschen in jeder Not geholfen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast Kranke geheilt und Leben gerettet. Christus erbarme dich  unser.

Du warst traurig über die Verhärtung der Herzen. Herr, erbarme dich unser.

Über das genaue Geburtsjahr von Antonius gehen  die Ansichten auseinander; es lag mit Sicherheit in der Mitte des 3. Jh um 250. Der Heimatort  der  Familie befand  sich  in  Mittelägypten und  war das heutige Keman bei Heraclea.  Nachdem die Eltern  von Antonius  gestorben waren, gab er seine kleine Schwester, für die er  sorgen müsste, in ein Heim,  verschenkte  sein Hab und Gut und begann ein asketisches  Leben.  Bei seinem ersten Aufenthaltsort handelte  es sich  mit  ziemlicher  Sicherheit  um eine  Felsengrabkammer am Rande der Wüste. Später lebte Antonius für etwa 20 Jahre in einem unbewohnten Gebirge.

Nachdem Antonius um das Jahr 311 in Alexandria trotz eines offiziellen Verbotes unter   Lebensgefahr vielen Gefangenen der Christenverfolger von Kaiser Maximinus Daza geholfen hatte, zog er sich für immer in  die Wüste zurück, betätigte sich dort als Bauer, in erster Linie, als Ratgeber und Lehrer für eine  immer größer werdende Schar von Mönchen von denen viele bei ihm blieben. Antonius war es, der die bis dahin unbekannte Lebensform der  Einsiedlergemeinde begründete; aus  dieser bildete der heilige Pachomius genannt der  Mönchsvater, die in einem von Mauern  umschlossen Kloster in Tabennisi am Nil lebte.  Antonius soll es auch gewesen  sein, der in der Gemeinde mitlebte. Einmal noch vor  seinem Tod verließ Antonius seine Einsiedlergemeinde in der Wüste und  ging auf Bitten seines Freundes und  Patriarchen von  Alexandria, des Kirchenlehrers  Athanasius ,  nach Alexandria, wo  er  flammende Reden gegen die arianische Lehre  hielt. Bald  nach  seiner Rückkehr in die  Wüste starb der  hochgeschätzte Antonius, der  in ständigen brieflichen  Kontakt mit Kaiser Konstantin gestanden hatte, im Alter von  etwa 105 Jahren. Eine  Vita über  sein  bewegtes Leben wurde von  Athanasius  verfasst. Bald  nach seinem Tod erhielt Antonius den Beinamen ,, der Große“.

Jesus Christus hat zum Vater gebetet. Nach seinem Vorbild und Auftrag wagen  wir  zu  beten.

Streit und Hass sind  die Zeichen dieser  Welt.  Den  Frieden finden wir, wenn wir  zu  Jesus Christus beten.

Selig, die Jesus Christus von aller Krankheit geheilt hat und  hinführen  will in  das  Reich des Vaters.

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