Beda der Ehrwürdige, Mt 7,21-29

Jesus Christus, der lehrte wie einer der Vollmacht hat, sei mit euch

Wenn ich euch fragen würde, ob ihr die Christen seid, sicher würdet ihr über diese Frage wundern. Viele von euch würden antworten. Sicher, wir sind Christen, wir beten, wir besuchen die Kirche. Und vielleicht , viele von euch überzeugen seid, das ist genug. Das alles ist schön und notwendig, aber entscheidend ist, ob wir Gotte Willen erfüllen, ob wir nach dem Gottes Willen leben. Das Beispiel dazu gibt uns auch der heutige Heilige  Beda der Ehrwürdige.

Jesus, du kamst als die Weisheit des Vaters. Herr, erbarme dich unser.

Du hast in Gleichnissen und Bildern gesprochen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns  den Weg des Lebens gelehrt. Herr, erbarme dich unser.

Geboren wurde Beda um 672 in Nordengland, unweit des schottischen Hochlands. Nach dreijähriger Ausbildung  im Kloster Wearmouth kam der Siebenjährige  in die  Benediktinerabtei Jarrow in der Nähe des nordenglischen Ortes  Sunderland. Im Alter von 19 Jahren empfing Beda die  Diakon Weihe, mit 30 Jahren die Priesterweihe.  Der Name Bedas  überwand bald alle Grenzen. Der Priester wurde zu einem bedeutendsten Lehrer, die Jugend aus den höchsten  Kreisen strömte in seine Studierzimmer nach Jarrov. Alle großen  Persönlichkeiten   seiner Zeit, Kirchenfürsten ebenso  wie weltliche Herrscher und Wissenschaftler, standen mit ihm im Gedankenaustausch. Die Nachwelt gab  ihm  den Beinamen ,,Venerabilis“, der Ehrwürdige. Beda gilt als einer der größten  Gelehrten seines  Jahrhunderts und war  der erste  wissenschaftliche Theologe des Mittelalters  überhaupt. Er war es  , der eine erste  vollständige Klostergeschichte des Abendlandes schrieb. Nicht nur  wegen seiner  Gelehrsamkeit als  Wissenschaftler und Schriftsteller, als auch  vollkommener Christ ging Beda Venerabilis in die Geschichte  ein. Er war die Verkörperung  der Gottinnigkeit. Am Vorabend des  Himmelfahrtstages 735  spürte Beda, dass seine letzte Stunde  nahte. Ausgezehrt und erschöpft  von den Jahrzehnten höchster Geistestätigkeit, legte er sich  nieder, rief noch einmal seine Mitbrüder zu sich, beschenkte sie und bat sie für ihn zu beten. Mit den Worten.,, Es ist vollbracht“, verschied   er mit einem  friedlichen  Lächeln auf den Lippen. Beigesetzt wurde der Vater  der englischen Geschichtsschreibung in der Kathedrele von Durham Auf  seiner Grabplatte stand, mit ihm sei ine Luchte für  die ganze Welt aufgegangen. Papst Leo XIII ernannte Beda Venerabilis im Jahr 1899 zum Kirchenlehrer.

In Christus ist allen  Hoffnung gegeben, die den Willen Gottes tun. Deshalb dürfen wir voll Vertrauen zum Vater beten.

Wer nach den Worten des Herrn handelt, baut auf festen Grund. Ihm wird  der  Friede zuteil, um den wir  bitten müssen.

Selig, die ihr  Leben auf dem Felsen des Glaubens bauen und in das Himmelreich gelangen.

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