Montag, der 14. Woche Mt 9,18-26

Jesus, der heilte und heilt, sei mit euch.

Haben Sie jemals gedacht, dass heutzutage keine Wunder geschehen? Matthäus erinnert uns an zwei große Wunder, die im Leben zweier Menschen am selben Tag geschahen. Das erste Wunder war die Auferstehung von Jairus ‚Tochter, und das zweite war die Heilung einer Frau, die unter Blutfluss leidet und glaubte, dass sie heilen würde, wenn sie den Saum von Jesu Gewand berühren würde.

Jesus, du hilfst alte Schuld überwinden. Herr, erbarme dich unser.

Du erneuerst  das schon  entschwundene  Leben. Christus, erbarme dich unser.

Du  hebst uns  auf  aus  Schuld  und Not. Herr, erbarme dich unser.

Bei der Beschreibung der Heilung einer Frau verwendete Matthäus das griechische Wort sozo, was „heilen“, aber auch „erlösen“ oder „retten“ bedeutet. Mit diesem Wort wollte Matthäus den Leser auf das aufmerksam machen, was über die körperliche Heilung hinausgeht – die tiefere Wirkung der Heilung Jesu. Jesus heilte nicht nur die Frau von den Folgen der Sünde, sondern er heilte sie auch von der Sünde – indem er sie in eine tiefere Beziehung zu Gott brachte. Jesus, der als unrein und ausgestoßen galt, wurde angenommen und in seine ursprüngliche Würde zurückversetzt.

Jesus Christus ist „gestern, heute und für immer“ (Hebräer 13,8). Sein Wunsch, uns körperlich und geistig zu heilen, wird sich nie ändern. Er möchte uns von alltäglichen Sünden retten, damit wir eine tiefere Einheit mit ihm erfahren und die Freude erleben können, mit uns eine Familie gründen zu wollen. Es reicht uns, im Glauben als Frau zu leben, die unter Blut gelitten hat, und Gott wird seine Gnade auf uns ausschütten und unseren Glauben vervielfachen. Wunder geschehen heute!

Gottes Gnade ist immer genug. Lass es uns einfach nehmen. Wenn Sie körperliche Heilung brauchen, nähern Sie sich Jesus und fragen Sie ihn. Er wird dein Leben berühren. Wenn Sie sich geistlich tot fühlen, rufen Sie den Heiligen Geist an und bitten Sie ihn, Sie wiederzubeleben. Wenn Sie in Sünde versunken sind, gehen Sie im heiligen Geständnis zum Vater, während der verlorene Sohn nach Hause rannte, und der Vater wird dich mit offenen Armen empfangen. Fürchte dich nicht und schäme dich nicht, dich dem Herrn zu nähern. Er kam auf die Welt, um uns zu retten und zu heilen. Wenn du im Glauben zu ihm kommst, wird er dich erheben.

Jesus hat aus dem Willen des Vaters gelebt. In diese Lebensgemeinschaft  möchte er auch uns  einführen, wenn er uns  beten lehrt.

Im Zeichen des Friedensgrußes die Wirklichkeit  und Wirksamkeit Gottes erfahren, dazu sind wir  bereit,  wenn  wir bitten.

Jesus, dir sei Preis und Dank.

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