Die Symbole der Weihnachten.

Das schönste Fest im Jahr können wir uns ohne traditionelle Symbole nicht vorstellen. Erinnern wir uns an ihre Bedeutung, die Tradition dessen, wie sie entstanden:

1. Der Weihnachtsbaum.

Wir können uns das Weihnachten ohne ausgeschmückten Christbaum nicht vorstellen. Die erste Erwähnung des geschmückten Weihnachtsbaums stammt aus der deutschen Stadt Bremen und stammt vor mehr als 500 Jahren. Die Legende sagt aber, dass der Erste den Weihnachtsbaum des irischen Mönchs ausgeschmückt hat. Das war im Jahre 573. Zur Ausschmückung verwendete er brennende Fackeln, um die Menschen auf seine Predigten anzulocken, was ihm auch gelungen ist. Es war aber der einzelne Fall. Später erschienen die Weihnachtsbäume vor etwa 400 Jahren in Deutschland, aber nur in den Häusern reicher Menschen. Die armen Menschen ersetzten sie durch Äste und Zweige. Die ersten Weihnachtsbäume schmückten die Menschen damit aus, was sie zu Hause züchteten: Äpfel, Birnen, Nüsse. Später begannen sie auch, Lebenskuchen, Papierzierde und verschiedene Figuren aus Stroh oder aus dem Maistroh zu machen. Selbstverständlich war es nicht leicht, diese Figuren herzustellen. Diese Schmucke bereiteten sich schon mehrere Wochen vor Weihnachten. Es kamen immer wieder neue Schmuckstücke.

2. Die Oblaten

Die Oblaten symbolisieren, dass die Christen zu Weihnachten zur heiligen Kommunion antreten. Die Oblaten isst man mit Honig und Knoblauch. Die Oblaten zu backen, hatten nur die Organistenlehrer das Privileg. Die Schuljugend brachte die Oblaten in die Familien. Die Übergabe der Oblaten begleitete das Wünschen.

Adventkranz

Der erste Adventskranz stammt aus Deutschland und wurde wahrscheinlich von dem evangelischen Pastor Johann Heinrich Wichern erdacht. Er errichtete ein Waisenheim für die verlassenen Kinder. Vor Weihnachten fragten ihn die Kinder ständig: „Wie viele Tage bleiben noch bis Weihnachten?“ Damals dachte Johann Wichern den Adventskranz aus. Johann brachte ein Rad vom Wagen. Das Rad sollte ursprünglich als Lichthalter dienen. Wichern stellten auf ihn 19 kleine rote und 4 stattliche weiße Kerzen. Jeden Alltag entzündete er eine kleine Kerze und am Sonntag eine große. So wussten die Kinder, wie viele Tage noch bis Weihnachten blieben. Heute hat der Adventskranz nur vier Kerzen. Der Adventskranz hat die grüne Farbe der Hoffnung. Der Adventkranz, wie der Kreis, den Zusammenhalt symbolisiert.

Adventskalender

Der erste Adventskalender, der manuell gefertigt wurde, stammt aus dem Jahr 1851. Bis dahin zeichneten die Menschen mit Kreide an die Wand Linien und Streifen im Dezember bis Heiligabend. Der erste gedruckte Kalender wurde vom deutschen Drucker Later Lang im Jahre 1908 hergestellt. Er aber war ohne die Öffnungsfenster. Im Jahr 1921 wurde der Adventskalender mit den kleinen Öffnungsfenstern hergestellt.  Das kleine Fenster, mit der Schokolade erfüllt, war im Vertrieb bis 1958.  Auf diesen Adventskalender freuen sich hauptsächlich die Kinder, die jeden Tag ein Fensterchen öffnen und von ihm eine Schleckerei herausziehen. Der Adventskalender ist das Symbol der Belohnung für die verdienstvollen Werke.

Weihnachtskrippe

Die Tradition der Weihnachtskrippen führte der heilige Franz von Assisi ein. Das war zu Weihnachten im Jahre 1223, als er in der Höhle in der italienischen Stadt Greccia die lebendige Weihnachtskrippe vorbereitete. In die Krippe legte er ein lebendiges Kind ein. Neben ihnen standen Josef und Maria. Dort waren sogar ein Esel und ein Ochse. Kamen auch drei Weisen. Seitdem verfertigen die Menschen Weihnachtskrippen aus  Holz und aus Papier. Auch heute können wir die Weihnachtskrippen in Lebensgröße an verschiedenen Stellen  sehen.

Stille Nacht, heilige Nacht

Dieses Lied ist mit Weihnachten verbunden. Den Text des Liedes schrieb der Kaplan Joseph Mohr  im Jahre 1816 in der Pfarrei Mariapfarr. Franz Xaver Gruber komponierte zu diesem Text  im Jahre 1818 die Melodie. Das Lied wurde gleich sehr populär, obwohl es zum ersten Mal nur mit dem Gitarrenzug vorgestellt wurde. Heute ist dieses Lied in 300 Sprachen übersetzt. Die Kapelle Stille Nacht in Oberndorf bei Salzburg, wo das Lied am 24. Dezember vorgestellt  wurde, ist heute zur Touristenattraktion geworden. Dieses Lied ist das Symbol der Liebe und Ruhe, und es erweckt uns die Weihnachtsatmosphäre.

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