Dienstag der 13 Woche im Jahres Hl.Irenäus, Joh 17,20-26.
Irenäus von Lyon
Jesus Christus, der für die Einheit aller betete, die an ihn glauben, sei mit euch.
Der Mann, der entscheidend zur Missionierung des südlichen Frankreichs beitrug, stammte aus dem Gebiet der heutigen Türkei. Irenäus von Smyrna, der um das Jahr 200 vermutlich als Märtyrer starb, war ein stiller Gelehrter und friedvoller Geist. Als Bischof von Lyon war er eine der bedeutendsten Gestalten seiner Zeit. Er war eine der bedeutendsten Gestalten seiner Zeit. Er griff entscheidend in die Glaubensstreitigkeiten seiner Zeit ein und wies den Weg zur Lösung schwieriger Fragen. Er brachte das Licht des Glaubens in den Westen. Damit dieses Licht nicht erlischt, wollen wir um Vergebung bitten.
Jesus, du bist das Licht der Welt. Herr, erbarme dich unser.
Du hast dein Wort zu allen Völkern gesandt. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns aufgetragen, Licht für die Welt zu sein. Herr, erbarme dich unser.
Gott liebt die Einheit sehr. Drei Personen bilden die Einheit. Jesus will, dass auch unter den Menschen Einheit ist. Als Jesus sich darauf vorbereitete, sein Leben zu opfern, betete er: „Alle sollen eins sein.” Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.“ Jesus betete nicht nur für die Menschen, die vor ihm standen. Ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben. Die Kirche, die vom Geist Jesu geleitet wird, hört nicht auf, sich für die Einheit einzusetzen, dafür zu arbeiten und dafür zu leiden. Echten Jesus-Jüngern schmerzen jeder Streit, jeder Hass und jeder Zwiespalt. Wenn unser Gewissen uns diese Sünde vorwirft, haben wir verschiedene Ausreden. Wir können nicht eins sein. Wir sind Mitglieder zweier Blöcke mit entgegengesetzten Ansichten. Wir gehören zwei Nationen an, die in einem geschichtlichen Streit leben. Solange wir so denken, werden wir diese Einheit nie erreichen.
Auch im Gebet, das Jesus seinen Freunden gelehrt hat, bitten wir um Einheit.
Frieden entsteht, wo Menschen einander in die Augen sehen können. Wenn wir einander den Frieden wünschen, gehen wir einen ersten Schritt auf unsere Nachbarn zu. Darum bitten wir: Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin.
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