Hl.Agatha Jungfrau, Märtyrin, Mk 5,21-43

Jesus, der zur kranken Frau sagte: „Meine Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht.“ Er sei mit euch.  

Das heutige Evangelium berichtet  von zwei Heilungen. Über  die Heilung  der Tochter von Jairus  und über die Heilung  einer  Frau, die an einer Blutung litt. In beiden Fällen verlangte Jesus  den Glauben. Wie  Jairus, so auch die kranke Frau: dass Jesus heilen kann. 

Jesus, du bist gekommen, um unsere Krankheiten zu heilen. Herr, erbarme dich unser.

Für dich ist keine Krankheit ein Problem. Christus, erbarme dich unser.

Durch dich ist alles geschaffen. Herr, erbarme dich unser.

Im Dom  der sizilianischen Stadt Catania, nach seiner Patronin Agatha benannt, steht ein  kostbarer  Schrein aus dem  16. Jh., der  die Reliquien  der volkstümlichen  Heiligen enthält. Auch  im Dom von  Verona  bewahrt man  mutmaßliche Agatha-Reliquien in einem schönen  Hochgrab auf. Agatha, die um das  Jahr  250 das Martyrium  erlitt, gehörte  schon  sehr früh  zu  den meistverehrten Heiligen; bereits  um  500 war ihr  in Rom  eine Kirche  geweiht. Agatha  war nach der Legende  die Tochter  vornehmer  Eltern in Catania und zeichnete sich schon früh durch  außergewöhnliche   Schönheit aus. Als  sie  den Statthalter von Catania, der heftig  um sie  warb, mit  der Bemerkung, sie sei Christin , zurückwies, ließ  dieser  sie  für  30 Tage  einer  Kupplerin  übergeben. Als  Agatha sich  dadurch  nicht  erschüttern  ließ, wurde  sie  in den  Kerker  geworfen  und grausam  gemartert. Zuerst  schnitt  man  ihr  die  Brüste  ab,  dann  brannte  man sie  mit einer  lodernden  Fackel. Die Legende  berichtet , dass dem Geschundenen der Apostel   Petrus  erschienen  sei und ihm   die Wunden geheilt habe. Am  nächsten  Tag  aber  legte  man  Agatha  auf  glühende Kohlen  und Scherben, sodass sie bald  ihren  schweren  Verletzungen  erlag. 

Da wir  Gott in Jesus  Christus nahe sind, dürfen wir  voll Vertrauen zu unserem Vater beten.  

Gott offenbart uns in Christus  seinen Frieden. Deshalb bitten wir.

Selig, die  an das Evangelium glauben und Gottes Herrlichkeit  schauen  dürfen, wenn  diese  Weltzeit  erfüllt ist.