Jesus Christus, der uns gelehrt hat, im Geist und in der Wahrheit den Vater anzubeten, sei mit euch.
Lasst uns mit Jesus Christus, der uns die Versöhnung mit dem Vater verkündete, um Vergebung unserer Schuld beten.
Wer den Willen Gottes tut, findet den Frieden. Deshalb bitten wir.
Selig, die den Willen Gottes tun und aufgenommen werden zu denen, die Vergebung gefunden haben.
Der Heilige Johannes der Täufer, der Vorgänger Jesu, ist zweifellos der am häufigsten dargestellte Heilige in der Kunstgeschichte. Zunächst wird er als kleiner Junge im Kreise der Heiligen Familie dargestellt. Danach wird er als Erwachsener gezeigt: im Tierfell bekleidet und mit einem Stab in Form eines Kreuzes in der Hand. Oft sehen wir ihn, wie er Jesus im Fluss Jordan tauft. Seltener sehen wir ihn in den letzten Augenblicken seines Märtyrertodes. Die Enthauptung des Johannes des Täufers ist ein Fest, das wir heute, am 29. August, feiern. Michelangelo Merisi da Caravaggio lief von Rom weg und landete auf der Mittelmeerinsel, um Ritter des Malteserordens zu werden. Obwohl er kein Adliger war, gelang es ihm dank seiner künstlerischen Verdienste, dieses Ziel zu erreichen. Der Großmeister des Ritterordens bestellte bei ihm ein Gemälde, das als eines der berühmtesten seiner Kunstwerke gilt. Das Thema des Gemäldes war die Enthauptung des Johannes des Täufers. Die Szene, die Caravaggio festgehalten hat, spielte sich am Hof des Gefängnisses ab. Die Komposition des Gemäldes ist asymmetrisch. Die Enthauptung spielt sich auf der linken Seite des Bildes ab. Auf der rechten Seite ist ein Gitter zu sehen, hinter dem zwei Gefangene der gewaltsamen Hinrichtung entsetzt zusehen. Das Drama spielt sich auf der rechten Seite ab, wo sich die Hauptdarsteller der Tragödie befinden. Zu sehen ist auch eine junge Magd, die einen Korb in den Händen hält, um den Kopf des Täufers aufzufangen. An ihrer Seite steht eine alte Frau, die weinend ihre Hände vor das Gesicht hält. Mit dieser Geste reagiert sie auf das Schreckliche, das sich vor ihren Augen abspielt. Der Kerkermeister zeigt mit einer entschiedenen Geste auf den Korb. Am Ende ist auch der Henker zu sehen, der in seiner Rechten das Schwert hält und bereit ist, dem Heiligen den Todesstoß zu versetzen und seinen Kopf vom Rumpf zu trennen. Der zusammengebrochene Heilige könnte bereits tot sein. Doch sein Antlitz strahlt tiefen Frieden und die Gewissheit des Opfers aus. Ein sichtbarer Kontrast: Die anderen abgebildeten Personen wirken resigniert, der Heilige Johannes hingegen, obwohl er bereits tot ist, hat den Ausdruck einer lebendigen Persönlichkeit. Er wird als Vorgänger des Herrn am Kreuz dargestellt. Caravaggio hat sich dafür entschieden, den Augenblick unmittelbar vor der Hinrichtung festzuhalten. Alles dient dazu, die Dramatik dieses Augenblicks zu betonen. Sogar die Palette der Farben. Zwischen den überwiegend braunen Farben kommt die rote Farbe des Stoffes, der den Leib des Johannes teilweise zudeckt, sehr zum Vorschein. Die rote Farbe des Stoffes zieht den Betrachter des Gemäldes in erster Linie in den Bann und unterstreicht damit die Bedeutung der Farbe. Rot ist die Farbe des Martyriums. Es ist ihm dank seiner künstlerischen Verdienste gelungen, dieses Ziel zu erreichen. Der Großmeister des Ritterordens hat sich bei ihm ein Gemälde bestellt, das als eines der allerberühmtesten seiner Kunstwerke gilt. Das Thema des Gemäldes war die Enthauptung des Johannes des Täufers. Die Szene, die sich der Künstler Caravaggio entschlossen hat festzuhalten, spielte sich am Hof des Gefängnisses ab. Die Komposition des Gemäldes ist asymmetrisch. Die Szene der Enthauptung spielt sich auf der linken Bildseite ab. Auf der rechten Seite sieht man ein Gitter, hinter dem zwei Gefangene entsetzt der gewaltsamen Hinrichtung zusehen sind. Das Drama spielt sich an der rechten Seite ab, wo sich die Hauptdarsteller der Tragödie befinden. Es ist auch eine junge Magd da, die einen Korb in den Händen hält, damit dieser den Kopf des Täufers aufnehmen kann. An ihrer Seite ist eine alte Frau, die weinend ihre Hände im Gesicht hält. Mit dieser Geste reagiert sie auf das Schreckliche, das vor ihren Augen abspielt. Der Kerkermeister zeigt mit einer entschiedenen Geste auf den Korb. Am Ende ist hier auch der Henker, der in seiner Rechten das Schwert hält, schon bereit, dem Heiligen den Todesstoß zu versetzen und den Kopf vom Rumpf zu trennen. Der zusammengebrochene Heilige könnte bereits tot sein. Doch sein Antlitz strahlt tiefen Frieden und die Gewissheit des Opfers aus. Ein sichtbarer Kontrast: Die anderen abgebildeten Personen wirken resigniert, der Heilige Johannes, obwohl er schon tot ist, hat einen Ausdruck einer lebendigen Persönlichkeit. Er wird als wirklicher Vorgänger des Herrn am Kreuz dargestellt. Caravaggio entschied sich, den Augenblick unmittelbar vor der Hinrichtung festzuhalten. Alles dient dazu, die Dramatik des Augenblicks zu betonen. Sogar die Palette der Farben. Zwischen der überwiegenden braunen Farbe kommt die rote Farbe des Stoffes, der den Leib des Johannes teilweise zudeckt, sehr zum Vorschein. Und nicht zuletzt zieht die rote Farbe des Stoffes den Betrachter des Gemäldes in erster Linie in den Bann, was die Aussage über die Bedeutung der Farbe unterstreicht. Die rote Farbe ist die Farbe des Martyriums.