Gedenktag Unserer Lieben Frau in Jerusalem Lkm19,41-45

Jesus, der sagte: „Wenn du doch erkannt hättest, was zu deinem Frieden dient. Er sei mit euch.

Die heiligste Jungfräuliche war noch ein Kind, als sie ihre Eltern Joachim und Anna in den Tempel führte. Es war bei den frommen Juden die Gewohnheit, nicht nur das vorgeschriebene Lösegeld zu opfern. Sie brachten auch ihr Kind mit, damit es im Tempel erzogen werde, für den Dienst dort, also für den Herrn.

Du kamst uns von der Sünde zu erlösen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast Maria mit ungewöhnlicher Gnade beschenkt. Christus, erbarme dich unser.

Du hast um den Willen deiner  Mutter andere frohgemacht. Herr, erbarme dich unser.

Gott gab Maria, um Gott zu gebären und sich im Tempel der Reinheit zu weihen. Wenn der heilige Bernhard von ihr meditiert, sagt er: „Als der Engel zur Jungfrau gesandt wurde, war sie Jungfrau nach dem Fleisch und der Seele.” Der heilige Thomas von Aquin sagt, die Jungfrau sei mit allen Tugenden geschmückt: Gebet, Fasten, Meditation und Fleiß. Der heilige Ambrosius wendet sich mit den Worten des Hohenliedes an sie. „Ganz schön bist du, Maria, und keine Flecken sind an dir. Heilige Jungfrau, wir bitten dich heute demütig: Vergib uns. Vergib uns, dass wir Licht nicht von Dunkelheit unterscheiden können. Reinheit vom Schandfleck. Am Ende bitten wir dich, makellose Mutter Jesu, allen geweihten Seelen zu helfen, ihre Einweihung zu leben. Lass uns unser Versprechen dem Herrn gegenüber rundum halten.

Gott ist für uns wie ein Vater, wie eine Mutter. Bei ihm dürfen wir uns geborgen fühlen. So beten wir nun gemeinsam  das Gebet, das Jesus gelehrt hat:

Gott schenkt uns durch ChristusReinhart das Leben und den Frieden. So bitten wir:

Der Menschensohn ist gekommen, um sein Leben als  Lösegeld für viele hinzugeben.

Selig, die in der Liebe Gottes bleiben, bis der Herr wiederkommt.

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