Jesus Christus,der kam zu dienen und sein Leben hinzugeben,sei mit euch.
Unser Zeitgenosse schrieb auf der Website: Letztes Wochenende waren wir im Ausland. Wir genossen das schöne Wetter, es war fantastisch. Wir schlenderten durch die Fußgängerzone der Stadt. Beim Bummeln fiel mir ein Kanaldeckel mit der Aufschrift auf: „Dieser Platz ist für Sie reserviert.“ Zu meiner Freude stellte ich fest, dass ein ganz anderer Platz für uns reserviert war – in dem Restaurant, in dem wir den Abend verbringen wollten. Doch der Kanaldeckel brachte mich zum Nachdenken: Sollte dieser Platz für mich reserviert sein? Der Ort, unter dem der Hausmüll abfließt? Ein Tor zur Unterwelt, wo geputzt werden muss? Nein, diesen Platz will ich nicht reserviert haben!
Du hast den Apostel dein Wort anvertraut.Herr,erbarme dich unser.
Du hast sie zu Zeugen deiner Auferstehung gemacht. Christus,erbarme dich unser.
Du hast sie zu Baumeistern deines Reiches berufen.Herr,erbarme dich unser.
Auf dem Rückweg las ich, dass Firmen solche Kanaldeckel als Werbefläche kaufen können. Kein Wunder, dass diese Werbefläche genutzt wird. Die Frage bleibt: Welcher Platz ist für mich reserviert? Oder gibt es überhaupt einen reservierten Platz? Muss ich ihn mir verdienen oder darum kämpfen? Genau das beschäftigte die Menschen um Jesus. Jesus hatte ja schon zum dritten Mal gesagt, dass er leiden und bald sterben würde. Als Jesus darüber sprach, äußerte die Mutter von Jakobus und Johannes ihren Wunsch, ihnen einen Ehrenplatz im Himmelreich zu sichern. Beide wollten einen festen Platz.
Auch die anderen Jünger dachten an das Himmelreich. Das erklärt auch ihren Zorn. Jeder von uns steht vor der gleichen Frage: „Wo ist mein Platz im Leben?“ Wir alle müssen diese Frage beantworten. Jesus kennt diese Frage und weiß, wie es ist, an den Rand gedrängt zu werden. Er selbst hatte keinen anderen Platz in dieser Welt, nur am Kreuz. Deshalb kehrte er zu seinem Platz zurück – zu Gott dem Vater. Auch seinen Jüngern macht er dies deutlich. Jesus weist in eine andere Richtung – nach unten. Er veranschaulicht dies – um das Bild eines Kanaldeckels zu verwenden – durch die Arbeiter, die in die Unterwelt hinabsteigen, um die Stadt von Abfall und Schmutz zu befreien. Deshalb sagt er auch an anderer Stelle: „Die Letzten werden die Ersten sein!“ Er möchte, dass wir alle die Ersten sind: die Ersten in Liebe und Dienst. Jesus fordert dies und möchte, dass wir die „himmlischen“ Gesetze hier und jetzt befolgen. Es sind die Gesetze des Reiches Gottes, das mit Jesus auf Erden seinen Anfang nahm.
Zwei Söhne des Zebedäus, Jakobus und Johannes, zogen die falsche Karte. Sie wollten einflussreich sein. Sie wollten sich Ehrenplätze im Reich Gottes sichern. Und warum auch nicht? Schließlich waren sie Jesus all die Zeit gefolgt, also konnte er ihnen gewiss einen guten Platz im Reich Gottes geben. Dies war in der Kirche jahrhundertelang üblich und ist es auch heute noch in allen Institutionen. Nur Jesus durchkreuzte hier diese Pläne. Jesus stellt eine klare Frage. Eine entscheidende Frage, auch heute noch: „Wollt ihr aus dem Kelch trinken, aus dem ich trinke?“ Aus seinem „Kelch“ zu trinken bedeutet, sein Leben anzunehmen, es vor Augen zu haben, es furchtlos anzusehen und es manchmal sogar mit Mühe zu ertragen.
Jacques Gaillot, Bischof von Évreux, beschrieb es so: Als Christen sind wir nicht berufen, das Überleben der Kirche zu sichern, sondern das Wohl und das Heil der Menschheit. Wir sind nicht Mitglieder der Kirche, um die Funktionsweise ihrer Strukturen und Institutionen zu verbessern, sondern um am Werk Jesu Christi mitzuwirken, das darin besteht, dass die Menschen Leben haben – und zwar in Fülle. Der Apostel Jakobus kam mit dieser Mission nach Spanien, um neues Leben, Leben in Fülle in Christus, zu verkünden. Das Zeugnis des heiligen Jakobus wuchs in Spanien, und mit dem Zustrom von Pilgern nach Santiago de Compostela entstand ein Netz von Straßen und Wegen. Santiago de Compostela wurde zu einem Wallfahrtsort, wo auch heute noch Hunderttausende Menschen zu Fuß zu seinem Grab pilgern. Im Namen des heiligen Apostels Jakobus bitten wir darum, dass alle Pilger durch Christus ihr Ziel erreichen: das Leben in Fülle im Reich Gottes.
Da wir nicht wissen können,um was wir bitten sollen,wollen wir mit den Worten des Herrn zum Vater beten.
Es geht nicht um gute Plätze,es geht um das Reich Gottes,dem wir in Frieden angehören.Um diesen Frieden bitten wir.
Selig, die den Becher des Leidens mit Christus zu trinken bereit sind und eingehen in seine Herrlichkeit.
Jesus Christus,der uns den verborgenenSchatz des Himmelreiches kundgetan hat,sei mit euch.
Im heutigen Evangelium erzählt Jesus gleich mehrere kurze Gleichnisse. Sie sind einfach, aber voller Tiefe. Es geht um einen Schatz im Acker, um eine kostbare Perle, um ein Netz mit Fischen und schließlich um den Schriftgelehrten, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt.
Alle diese Bilder sprechen von einer einzigen Wirklichkeit: dem Himmelreich, also von der Gemeinschaft mit Gott.
Der Mann findet einen Schatz im Acker. Er verkauft alles, was er besitzt, um diesen Acker zu kaufen. Der Kaufmann entdeckt eine Perle von außergewöhnlichem Wert. Auch er verkauft alles, um sie zu erwerben. Niemand zwingt diese Menschen dazu. Sie handeln voller Freude, weil sie erkannt haben,dass sie etwas gefunden haben, das unendlich wertvoller ist als alles andere.
Jesus fragt auch uns: Was ist der größte Schatz meines Lebens? Ist es Geld, Erfolg, Gesundheit oder Ansehen? All das kann wichtig sein, aber nichts davon bleibt für immer. Nur Gott bleibt. Nur seine Liebe trägt uns durch das ganze Leben bis in die Ewigkeit.
Viele Menschen verbringen ihr Leben damit, immer mehr zu besitzen. Doch oft stellen sie fest, dass ihr Herz trotzdem leer bleibt. Der heilige Augustinus sagte: „Unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir, o Gott.“ Erst wer Gott findet, findet den tiefsten Sinn seines Lebens.
Dann erzählt Jesus das Gleichnis vom Netz. Es sammelt gute und schlechte Fische. Erst am Ende werden sie voneinander getrennt. Damit erinnert uns Jesus daran, dass Gott geduldig ist. Er gibt jedem Menschen Zeit zur Umkehr. Aber unser Leben hat auch ein Ziel. Am Ende werden wir vor Gott stehen. Deshalb ist jeder Tag eine Gelegenheit, neu mit Gott zu beginnen und nach seinem Willen zu leben.
Schließlich spricht Jesus vom Schriftgelehrten, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt. Auch wir Christen sollen aus dem Schatz des Glaubens leben. Die Heilige Schrift, die Sakramente, das Gebet und die Erfahrung der Kirche sind ein Reichtum, den wir immer wieder neu entdecken dürfen. Der Glaube ist kein Museumsstück, sondern eine lebendige Quelle, die unser Leben heute prägt.
Liebe Schwestern und Brüder,
der wahre Schatz ist Christus selbst. Wer ihn gefunden hat, verliert nichts Wesentliches, auch wenn er auf manches verzichten muss. Im Gegenteil: Er gewinnt das Leben in seiner ganzen Fülle.
Bitten wir den Herrn, dass wir den Wert dieses Schatzes immer tiefer erkennen. Möge er uns die Freude schenken, ihm mit ganzem Herzen nachzufolgen und unser Leben auf ihn aufzurichten.
Jesus Christus hat uns gelehrt den Schatz des Himmelreiches zu suchen.In seinem Namen beten wir zum Vater.
Damit wir in der Verwirrung dieser Welt die kostbare Perle des Himmelreiches finden,bitten wir den Herrn um seinen Frieden.
Selig die den Schatz des Himmelreiches besitzen,wenn der Herr wiederkommt.
Gott, unser Herr, der Leben spenden und ins Verderben stürzen kann, sei mit euch.
Sharbel Machlúf hatte sein ganzes Leben lang Angst davor, gelobt zu werden. Er hatte immer ein gesenktes Auge. Er hatte nichts, alles ging schief. Er wollte Gott und seinem Nächsten dienen.
Du hast uns in deinem Reich berufen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns zu Zeugen deiner Botschaft gemacht. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns dein göttliches Leben mitgeteilt. Herr, erbarme dich unser.
Als Mal vor 23 Jahren – am 8. August 1851 – auf die Welt kam, wurde er ein maronitischer Revolutionär und nahm den Namen Scharbel an. Aufgrund der Tatsache, dass dieser Name von einem der altchristlichen Folterknechte getragen wurde, sollte man bedenken, dass Sharb Geschichte, Geschichte und El Gott bedeutet. Durch das Leben von Scharbel Machlúf erzählte Boh wirklich eine bemerkenswerte Geschichte. Er kehrte nie in seine Heimatstadt Bika Kafra zurück. Nicht, dass er es könnte oder nicht. Iba ist völlig von der Welt. Seine freiwilligen Entscheidungen, in Selbstpapieren jenseits der Grenzen des menschlichen Verständnisses zu leben, riefen Bewunderung und Spott hervor. Sarbels Tage verliefen in völliger Hingabe an Gottes Willen und in Unterwerfung unter allen. Er arbeidte auf dem Feld, nahm Steine im Weinberg und Holz im Wald, dann trug er diese schwere Last auf dem Rücken und halb beim Brotbacken in der Klosterküche. Er gehorchte den Befehlen, sie sollten ihm den Torwächter des letzten Dieners geben. Neodmietol wirkt nicht, obwohl es obligatorisch und körperlich anstrengend ist. Er weitet keine Demütigung aus. Das Volk des Gehorsams erfüllte die weite Miere. Gleichermassen und zusammen mit Armut und Reinheit.
Armut im Extremfall …
Er ruhte sich mindestens aus und schlief drei Stunden lang, von der Abweichung bis Mitternacht, als er aufstand, um zu beten. Dann kehrte er nicht ins Bett zurück, aber der Teufel betete weiter. Und so wie es war, war es eine Qual! Er schlief auf etwas, das einem Strohmann ähnelte. Es tat weh mit Eichenrinde und Laub. Das Kissen war mit einem Stück Holz in alten Stoff gewickelt. Auch im Winter trug er keine Uniformdecke, wärmte sich nicht am Feuer und trug keine Kleidung darüber. Wo ist die alte Gewohnheit gerissen, flicken Sie sie aus und tragen Sie einen Teufel. Er brauchte und wollte vor allem keine neuen Dinge. Solange die Bratiums ihn nach seinem Tod verrieten, dachte sie, dass ich in den Prigeräten Gegenden eine versteckte Rente finden würde. Sie waren die Namen des Schatzes und waren schockiert über den Becher, der in sie eingenäht war. Die Kapuze hielt ihre Köpfe fest, aber sie musste im Schlaf große Beschwerden verlauken.
Selbst wenn sie aß, gab es ein Beispiel für Bescheidenheit. Sie mussten ihn herausfordern und ihm respektvoll befehlen, ihn zu essen. Er lebte an einem konstanten Ort. Sie aßen, was andere ihnen nicht in den Mund legen wollten: Bernvernte Pilze, Krümel, Gemüsestiele, die zum Wegwerfen bestimmt waren, und was hinter den Mitbrüdern zurückblieb. Er versuchte, keine Lebensmittel zu verschwenden, damit sie nichts weggeworfen werden würden. Er nahm nie etwas im Übermaß, er murrte nicht über das Essen und beschwerte sich nicht , wenn er hungrig war.
Er fürchtete Lob. Stets senkte er den Blick. Er lebte in Stille und Schweigen. Unnötige Gespräche mied er. Doch wenn ihn jemand mit einer theologischen Frage ansprach, sprach er und verblüffte alle mit seiner Weisheit. Schließlich galt er schon während seines Theologiestudiums als frommer Student. Er war überaus intelligent, verleugnete sich aber selbst in dieser Hinsicht. Er unterdrückte Weisheit und Bildung in sich. Er versuchte, in größter Einfachheit und Demut zu leben, als wäre er unsichtbar.
Nur ein sündiger Mensch …
Wöchentlich beichtete er. Stundenlang kniete er betend vor dem Tabernakel. Selbst bei der Arbeit mit der Hacke betete er den Rosenkranz. Voller Liebe betete er für die Seelen im Fegefeuer und rief andere Gläubige dazu auf, es ihm gleichzutun. Er empfahl, oft zu beten und sich an die Jungfrau Maria zu wenden. Auch Scharbel wich spirituellen Kämpfen und Versuchungen nicht aus, sondern kämpfte energisch gegen sie an. Milodarov hingegen wollte kein Geld anfassen, er weigerte sich sogar, es anzusehen. Als ihn bei der harten Feldarbeit die Versuchungen des Fleisches überkamen, schrie er um Hilfe, als ginge es um sein Leben. Er riet den Menschen, die ihn um Gebet baten, sich Gott anzuvertrauen. Er sagte, er sei nur ein sündiger Mensch. „Bittet den Herrn, euch gemäß eurem Glauben zu geben“, lautete sein Rat. Er erlebte unbeschreibliche Freude bei der Feier der Heiligen Messe.
Seit seiner Priesterweihe am 23. Juli 1859 zelebrierte er die Eucharistie mit größter Ehrfurcht. Er legte ein sauberes Ordensgewand und Schuhe an, die er nur für diesen Anlass besaß. Dasselbe galt für Seife und Handtücher. Vor jeder Heiligen Messe betete er lange und dankte Gott anschließend für die Gnade, die ihm die Feier der Eucharistie ermöglichte. Er hielt den Herrn Jesus, gegenwärtig in der Eucharistie, in seinen Händen, wenn ihn irdische Sorgen umgaben. Obwohl er von unheilbarer körperlicher Schwäche überwältigt wurde, wollte er Christus nicht loslassen. Darauf folgten mehrere Tage der Qual und die Geburt Christi – symbolisch am 24. Dezember 1898, am Vorabend des Weihnachtsfestes.
Wunder im Leben und nach dem Tod…
Sie begruben ihn in einem Gemeinschaftsgrab. Nun, der Herr erlaubte seinem demütigen Diener nicht, die Verstöße zu sehen. Von dem Ort, an dem er begraben wurde, begann zu leuchten. Sobald sie das Grab öffnete, war Sarbels Leiche unversehrt. Eine rosa Flüssigkeit floss aus ihm heraus. Es konnte nicht durch menschliche Vernunft erklärt werden. Darüber hinaus wurde versucht, die Körperreste mit verschiedenen Areten – zu trocknen. In vertikaler Position legten sie den Körper in Kalk. Sie haben die Innereien aus seinem Körper entfernt und den Körper in der Sonne getrocknet. Er war von einem Ruf der Heiligkeit umgeben. Solange die Heuschrecken die Felder rund um das Kloster bedrohten, segnete Scharbel das Wasser. Wo sie die Felder mit diesem Wasser besprengt haben, kann die Ernte gerettet werden. Und als ein Mitbruder bei der Arbeit die Außenwelt bedrohte, verjagte er sie mit seinem Wort. Eines der berühmtesten Ereignisse im Leben des Heiligen Christus ist die Geschichte des Wassers beim Anzünden von Lampen. In der Klosterküche gossen sie statt-Öl in seine Lampe-Wasser. Andererseits war die Tatsache, dass Kloster nachts sogar in Dunkelheit getaucht war, in Scharbels Zelle scheinen. Sobald der Vorgestellte untersuchte herausfand, dass Scharbel keinen Befehl des Vorgestellten nicht missachtet und dass sich Wasser in seiner Lampe befindet.
Da Jesus Christus sich vor dem Vater zu uns bekennen will,dürfen wir mit Vertrauen in seinem Namen beten.Die Wille des Vaters bestimmt die ganze Welt.
Unser Leben liegt in seiner Handmwenn wir um seinen Frieden bitten.
Selig,die den Herrn fürchten und lieben und Anteil erhalten an seinem Reich-
Jesus Christus,der uns die Botschaft vom Reich Gottes verkündet hat,sei mit euch.
Jesus sagt. Ich bin der wahre Weihnstock,ihr seid die Reben.. Mit diesem einfachen Bild erklär er das Geheimnis des christlichen Lebens.Eine Rebe kann aus eigener Kraft keine Frucht hervorbringen.Sie lebt nur mwenn sie mit Weinstock verbunden bleibt.Trennt man sie ab ,vertrocknet sie.
Jesus,du hast in Gleichnisen deine Botschaft verkündet. Herr,erbarme dich unser.
Du wolltest alle Menschen auf den Weg des Glaubens führen.Christus,erbarme dich unser.
Du hast den Glaubenden Leben und Heil verheißen . Herr,erbarme dich unser. Genauso ist es mit unserem Glauben.Wir können vieles leisten,Pläne schmieden und efolge erzielen.Doch das eigentliche Leben,das ewige Leben ,das ewige Leben,kommt von Christus..Wer mit ihm verbunden bleibt, empfängt Kraft, Hoffnung und Liebe.
Jesus sagt weiter. Bleibt in mir. Bleiben bedeutet mehr als nur gelegentlich an Gott zu denken. Es bedeutet täglich Zeit für das Gebet zu finden,die Heilige Schrift zu lesen,die Sakramente zu empfangen nd nach dem Evangelium zu leben-So fließt das Leben in unser Herz ,wie der Saft in die Rabe.
Woran erkennt man einen Christen?Nicht an schönen Worten,sondern an den Früchten.Der Apostel Paulus nennt sie : Liebe, Freude ,Fride,Geduld, Güte ,treue und Selbstbeherrschung.Wo diese Früchte wachsen,dort wirkt Christus. darum stellt uns das heutige Evangeliu eine wichtige Frage. Bin ich noch fest mit Christus verbunden? Oder such ich mein Glück nur in Erfolg ,Besitz oder Annerkennung?
Damit unsere Ohren hören und unsere Herzen verstehen,wollen wir voll Vertrauen zum Vater beten.
Wir danken dem Herrn fpr die Botschaft, die wir empfangen haben., und bitten ,dass wir im Frieden bewahren.
Selig, deren Augen sehen und deren Ohren hören,weil sie Gott schauen werdenn.
Jesus Christus,der vor dem Ausgang der Sonne aus dem Grab hervorging,sei mit euch.
Maria Magdalena steht vor dem leeren Grab und weint.Die andere Jünger sind gegangen.Aber Maria bleibt.Sie kann nicht gehen.Wo soll sie gehen,wenn das Einzige was ihr noch geblieben ist,verschwunden ist.
Du hast keinen verstoßen,der zu dir kam.Herr,erbarme dich unser.
Du hast dich der Sünder angenommen.Christus erbarme dich unser.
Du hast allen das Heil versprochen.Her,erbarme dich unser.
Diese Treue Marias am Grab ist keine dramatische Geste.Es ist die schlichte,fast ratlose Treue eines Menschen,der nicht weiß,wohin mit seiner Trauer.Sie bückt sich und schaut ins Grab.Und sie sieht zwei Engel in weißen Gewändern.Sie fragen sie.Frau warum weinst du? Sie antwortet ohne Umschweife.Sie haben meinen Herrn weggenommen,und ich weiß nicht wo sie ihn hingelegt haben.
In diesem Satz steckt alles.Nicht den Herrn, sondern meinen Herrn.Diese kleine Verschiebung von Allgemeinen zum Persönlichen zeigt,wer Maria ist und wie sie glaubt.Für sie ist Jesus nicht eine religiöse Kategorie.Er ist ihr Herr.
Dann dreht sie sich um und sieht Jesus stehen.Aber sie erkennt ihn nicht.Und Jesus sagt ihren Namen.Maria.Nur dieses eine Wort.
Der heilige Augustinus schreibt,dass Gott uns kennt beim Namen,bevor wir ihn kennen.Jesus sucht sie, bevor sie ihn sucht.Er ruft sie,bevor sie ihn erkennt.Die Auferstehung kommt nicht als abstrakte Botschaft -sie kommt als persönlicher Ruf beim Namen.
Bitten wir heute um die Gnade der Maria Magdalena -um die Treu,die bleibt,auch wenn es keinen sichtbaren Grund mehr gibt zu bleiben und um die Offenheit des Herzens,die den eigenen Namen hört,wenn er gerufen wird.
Da Jesus uns vorausgegangen ist zu seinem und zu unserem Vater,dürfen wir in seinem Namen beten.
Jesus,der im Frieden auferstand,dürfen wir um seinen Frieden bitten.
Selig,die Gott suchen und ihn finden in seiner Herrlichkeit.
Jesus Christus,der uns das Samenkorn des Wortes gebracht hat,sei mit euch.
Es gibt Menschen deren Leben so reich und vielseitig ist,das man kaum glaubt,es habe sich in einer einzigen Person zugetragen.Laurentius von Brindisi ist einer von ihnen.Priester, Prediger,Theologe,Diplomat,Friedensstifter und Kirchenlehrer.
Du hast die Kirche auf festen Grund gebaut.Herr,erbarme dich unser.
Du stehst deiner Kirche bei in Zeiten der Verwirrung.Christus,erbarme dich unser.
Du bist allzeit deiner Kirche Schutz Herr,erbarme dich unser.
Laurentius wurde 1559 in Brindisi im heutigen Süditalien geboren,als Giulio Cezare Russo.Er verlor früh seinen Vater und wurde von seinem Onkel,einem Priester erzogen.Schon als Kind zeigte er eine außergewöhnliche Begabung für Sprache.Als er in den Kapuzienerordnen eintrat den Ordensnamen Laurentius annahm,begann er ein systematisches Studium der Sprachen.Er beherschte Latein,Griechisch, Hebräisch,Aramäisch,Deutsch,Tschechisch,Spanisch,Französisch und mehrere andere Sprache- nicht als akademische Übung,sondern weil er die Heilige Schrift in ihren Originalsprachen lesen und verstehen wollte.
Diese Liebe zur Schrift war der Schlüssel zu seiner außergewöhnlichen Predigtgabe.Er predigte nicht aus Büchern,sondern aus dem Gedächtnis,das von der Schrift durchtränkt war.Zeitgenossen berichteten,das er stundenlang predigen könnte,ohne je zu ermüden oder zu wiederholen.
Eine Episode seines Lebens,die auf den ersten Blick zu einem Kapuzinerpriester zu passen scheint.Im Jahr 1601 wurde er von Kaiser Rudolf II. gebeten,das christliche Heer gegen die osmanischen Truppen in Ungarn zu begleiten,nicht als Soldat, sondern als Feldprediger und geistlicher Führer.Was geschah,ist in die Geschichte eingegangen.Laurentius ritt mit einem Kruzifix in der Hand an der Spitze des Heeres in die Schlacht von Székesfehévár und soll die Truppen zu einem Sieg geführt haben,der militerisch kaum erwartet worden war. Laurentius starb 1619 in Lisabon,erschopft von einer letzten Reise auf der er beim König von Spanien für das Volk von Neapel Gerechtigkeit erbitten wollte.Er starb buchstäblich im Dienst unterwegs, für andere.
Damit das Samenkorn des Reiches in uns aufgehe und Frucht bringe,wollen wir den Vater bitten.
Damit unser Leben Frucht bringt und nicht dem Bösen verfällt,wollen wir den Herrn um seinen Frieden bitten.
Selig sind,die sich dem Wort Gottes öffnen und reiche Frucht bringen für das ewige Leben.
Jesus Christus,der sich durch seine Auferstehung bezeugt hat,sei mit euch.
Apollinaris von Ravenna gehört zu den faszinierendsten und zugleich rätselhaftesten Gestalten der frühen Kirchengeschichte. Faszinierend, weil seine Verehrung zu den ältesten und lebendigsten des christlichen Westens zählt. Rätselhaft, weil über sein tatsächliches Leben kaum gesicherte historische Fakten existieren – und gerade darin liegt eine eigene theologische Botschaft.
Du hast Bekehrung und Umkehr gefordert.Herr,erbarme dich unser.
Dein Wort hat uns göttliche Weisheit kundgetan.Christus erbarme dich unser.
Dein Zeichen war die Auferstehung am dritten Tag.Herr,erbarme dich unser.
Die Überlieferung erzählt, dass Apollinaris ein Schüler des Apostels Petrus war, der ihn von Antiochia nach Ravenna sandte, um dort die christliche Gemeinde zu gründen. Er wäre damit einer der allerersten Bischöfe des lateinischen Westens – ein Zeuge der apostolischen Generation selbst. Historisch ist diese Verbindung mit Petrus nicht zu belegen, und die Forschung ist hier zu Recht vorsichtig. Aber die Überlieferung ist kein bloßes Märchen – sie sagt etwas Wichtiges über die Identität der Kirche von Ravenna aus: Sie verstand sich von Anfang an als unmittelbar mit dem apostolischen Ursprung verbunden, als Kirche, die direkt aus der Sendung der Apostel hervorgegangen ist.
Apollinaris soll in Ravenna gepredigt, Wunder gewirkt und mehrfach Verfolgungen erlitten haben. Er wurde mehrmals aus der Stadt vertrieben, kehrte aber immer wieder zurück. Die Überlieferung berichtet von Folterungen und Misshandlungen, die er um des Glaubens willen erduldete, und schließlich von seinem Tod als Märtyrer – wobei der genaue Zeitpunkt und die Umstände seines Martyriums in den Quellen nicht eindeutig sind. Sein Gedenktag ist der 23. Juli.
Was historisch gesichert ist, ist die außerordentliche Bedeutung seiner Verehrung in Ravenna. Die Basilika Sant’Apollinare in Classe, die Kaiser Justinian im 6. Jahrhundert errichten ließ und die heute zum UNESCO-Welterbe gehört, ist eines der bedeutendsten frühchristlichen Bauwerke überhaupt. Ihre Mosaiken gehören zu den schönsten und theologisch reichsten der gesamten christlichen Kunst. Im Apsismosaik erscheint Apollinaris als Orant – mit erhobenen Händen betend – inmitten einer paradiesischen Landschaft, umgeben von zwölf Schafen, die die Apostel symbolisieren. Es ist ein Bild von stiller, überwältigender Schönheit, das die Kirche als betende Gemeinschaft darstellt, die durch den Bischof mit Christus verbunden ist.
Eine zweite Basilika, Sant’Apollinare Nuovo, ebenfalls in Ravenna, bewahrt ebenfalls sein Erbe und zeigt in ihren Mosaiken die feierlichen Prozessionen der Heiligen und Märtyrer – Bilder, die die Kontinuität zwischen der irdischen Kirche und der himmlischen Vollendung vor Augen stellen.
Was sagt uns Apollinaris heute? Vielleicht zunächst dies: dass die Kirche von Anfang an durch Menschen aufgebaut wurde, die bereit waren, für das Evangelium alles zu geben – nicht einmal, sondern immer wieder. Die Überlieferung, dass er mehrfach vertrieben wurde und immer zurückkehrte, ist ein Bild von Beharrlichkeit, die nicht aus eigener Kraft kommt, sondern aus der Überzeugung, gesandt zu sein. Wer gesandt ist, kehrt zurück.
Und dann ist da noch die Schönheit der Basiliken, die seinen Namen tragen. Es ist kein Zufall, dass die Kirche an Orten, wo Märtyrer gelitten haben, Schönheit geschaffen hat – Mosaiken, Licht, Gold, Stille. Die Schönheit ist keine Ablenkung vom Leiden. Sie ist seine Antwort. Sie sagt: Das Letzte Wort gehört nicht der Gewalt, sondern der Herrlichkeit.
Mitten in einer bösen und abtrünnigen Welt wagen wir zum Vater zu beten.
Die sich nicht bekehren,verfallen dem Gericht.Wir jedoch wollen den Herrn um seinen Frieden bitten.
Selig,die Gottes Zeichen erkennen und bestehen können vor seinem Gericht.
Jesus Christus, auf dessen Namen alle Völker ihre Hoffnung setzen,sei mit euch.
Das heutige Evangelium zeigt uns zwei völlig verschiedene Arten,mit Macht umzugehen.Auf der eine Seite stehen die Pharisäern.Sie sehen Jesus, erleben seine Wunder und doch sie wollen Jesus umbringen.
Jesus,du bist der verheißene und von Gott gesandte Erlöser.Herr, erbarme dich unser.
Du bist gekommen,allen Menschen die Botschaft des Vaters zu verkünden.Christus, erbarme dich unser.
Auf dir ruhen die Hoffnung aller Völker.Herr, erbarme dich unser.Jesus reagiert ganz anders.Er sucht keinen Streit und keinen Triumph über seine Gegner.Er zieht sich zurück.Das ist keine Feigheit,sondern Ausdruck seiner Sendung. Er ist nicht gekommen,um Menschen zu besiegen,sondern um die zu retten.Seine Größe zeigt sich nicht in Gewalt, sondern in Liebe.Seine Stärke zeigt sich nicht darin,andere nieder zu drücken,sondern sie aufzurichten.
Zu Gott,der das geknickte Rohr nicht zerbricht,wagen wir voll Vertrauen beten.
Der Herr wird nicht zanken und schreien,wenn wir ihn um seinen Frieden bitten.Er wird und geben,was wir erbitten.
Selig,die dem Wort Christi folgen und Heil finden im Reich des Vaters.
Jesus Christus,der Menschensohn,der Herr ist über den Sabbat,sei mit euch.
Was im heutigen Evangelium auf den ersten Blick wie ein Streit über eine Kleinigkeit aussieht,ist in Wirklichkeit eine Auseinandersetzung über eine der tiefsten Fragen des religiösen Lebens. Wozu ist das Gesetz da? Dient das Gesetz dem Menschen,oder dient der Mensch dem Gesetz.
Du kamst als der Zeuge der göttlichen Barmherzigkeit.Herr, erbarme dich unser.
Du richtest unser Tun und unsere Gedanken.Christus, erbarme dich unser.
Du kennst unseren guten Willen,unser Versagen und unsere Schuld.
Jesus antwortet den Pharisäern nicht mit einer abstrakten theologischen These.Er antwortet mit Geschichten,mit konkreten Beispielen aus der Schrift.Das erste Beispiel ist David.Als er und seine Begleiter hungrig waren,aß er die Schaubrote im Heiligtum,Brote,die eigentlich nur den Priestern vorbehalten waren.Und niemand verurteilte ihn dafür.Warum? Weil die Not des Menschen schwerer wiegt als die Buchstaben strenge des Gesetzes.
Das zweite Beispiel sind die Priester selbst.Sie arbeiten am Sabbat im Tempel,sie vollziehen Opfer,sie erfüllen ihre liturgischen Pflichten,und gelten dennoch als schuldlos.Das Gesetz selbst kennt also Ausnahmen, Prioritäten.Es ist kein starres System ohne innere Logik, sondern ein lebendiges Gefüge,das verstanden werden will.
Zwischen den beiden Schrift Beispielen steht ein Satz,der vielleicht der wichtigste des ganzen Abschnitts ist.Barmherzigkeit will ich nicht Opfer.Jesus zitiert hier den Propheten Hosea.Und er sagt den Pharisäern damit.Ihr habt die Schrift,ihr kennt sie,ihr studiert sie täglich.Und dennoch habt ihr ihren Kern verfehlt.Denn der Kern ist nicht,die Präzision der Regel Beachtung,sondern die Barmherzigkeit,die Fähigkeit den Menschen zu sehen,der vor einem steht,mit seiner Not, seinem Hunger,seiner Schwache.
Gott,der Barmherzige verlangt Barmherzigkeit von uns.Zu ihm wagen wir voll Vertrauen zu beten.
In der Barmherzigkeit, die der Herr uns aufgetragen hat,werden wir den Frieden finden.
Selig,die Barmherzigkeit üben und im Gericht vor Gott bestehen können.
Jesus Christus,der seine Engel aussenden wird,die Ernte aufzuholen ,sei mit euch.
Jesus erzählt heute drei Gleichnisse, hintereinander.Das Gleichnis vom Unkraut,das Gleichnis vom Senfkorn und das Gleichnis vom Sauerteig.Drei Bilder,die auf ersten Blick verschieden sind,aber auf dieselbe Wirklichkeit zeigen,das Reich Gottes,das mitten unter uns wächst,oft unsichtbar.
Beginnen wir mit dem Unkraut unter dem Weizen.Ein Mann sät guten Samen auf seinen Acker.In der Nacht kommt ein Feind und sät Unkraut dazwischen.Als die Knechte es entdecken wollen sie sofort handeln-ausreißen,und der Hausherr sagt.Nein, lasst beides wachsen bis zur Ernte.
Das ist keine Botschaft der Gleichgültigkeit gegenüber dem Bösen.Es ist eine Botschaft über Gottes Geduld und über die Grenzen unseres Urteilsvermögen.Die Knechte sind überzeugt,dass sie wissen,was Unkraut und was Weizen ist.Und doch sagt der Hausherr.Wartet.Denn wer zu früh ausßreißt,reißt vielleicht auch Weizen mit.Das Gleichnis enthält eine theologische Aussage von großer Tiefe.Das Reich Gottes wächst in einer Welet,in der das Böse Real ist.Es gibt keine,reine Gemeinschaft auf dieser Erde.Die Kirche selbst ist kein Geld des reinen Weizens.Sie ist ein gemischtes Feld auf dem beides wächst bis zur Stunde des Gerichts.Es ist eine Einladung zur Demut,zur Erkenntnis,dass das endgültige Urteil nicht uns zusteht,sondern Gott allein.
Und dann fügt Jesus zwei kleine Gleichnisse hinzu,die wie ein Atemzug der Hoffnung wirken.Beide Gleichnisse sprechen von derselben Wirklichkeit.Das Reich Gottes beginnt im Verborgenheit,im Kleinen,im Unscheinbaren.Es macht sich nicht laut bemerkbar.Es drängt sich nicht auf. Es wächst von innen heraus.
Das ist eine Botschaft,die wir in unserer Zeit besonders brauchen.Wir leben in einer Kultur der Sichtbarkeit,der Wirkung,der messbaren Ergebnisse.Was zählt,ist das,was man sehen,messen,vorweisen kann.Und dann kommt Jesus mit dem Bild eines Senfkörner,etwas so Kleines,dass man es kaum in der Hand hält,und sagt.So ist das Reich Gottes.Das stille Gebet einer alten Frau in einer leeren Kirche.Die geduldige Treu eines Vaters,der seinen Glauben täglich lebt,ohne viele Worte.Die kleine Geste der Fürsorge,die niemand sieht außer dem,dem sie gilt.Das sind keine Randerscheinungen des Glaubens,das ist sein Kern.
Diese drei Gleichnisse stellen uns gemeinsam vor eine Frage,die jeder für sich beantworten muss.Vertraue ich dem Wachstum,dass ich nicht kontrollieren kann ? Bin ich bereit in einer Welt zu leben,in der das Böse real ist und das Gute oft unsichtbar bleibt,und dennoch zu glauben,dass Gott am Werk ist?
Das Gleichnis vom Unkraut endet mit der Ernte.Bis dahin sind wir eingeladen.zu säen,zu wachsen, Sauerteig zu sein,in der Welt,in der wir leben.Nicht laut,nicht spektakulär,aber beharrlich und treu.
Bitten wir heute um die Geduld Gottes,dass wir lernen,seinem Wachstum zu Vertrauen,auch wenn wir es nicht sehen,und dass wir selbst zu einem kleinen Senfkorn werden in den Händen des Herrn.
Der uns zu Kindern des Reiches gemacht hat,hat uns gelehrt,zum Vater zu beten
Damit das Böse uns nicht überwältigt,bitten wir den Herrn um seinen Frieden.
Selig,die mit den Gerechten im Reich des Vaters leuchten werden wie die Sonne.
Jesus Christus,der uns Brüder und Schwestern genannt hat,sei mit euch.
Der Karmel -das ist zunächst ein Ort.Ein Gebirgszug im heutigen Israel,der sich von der Jesreelebene bis ans Mittelmeer erstreckt,mit dem Hafen von Haifa zu seinem Füßen.Schon im Alten Testament ist der Karmel ein Ort der Gottes Gnade.Der Karmel ist von Anfang an ein Ort,der auf Gott wartet.
Du bist durch Propheten vorherverkündet.Herr,erbarme dich unser.
Du hast uns das Wort des Vaters offenbart.Christus,erbarme dich unser.
Du hast aus Maria menschliches Leben angenommen.Herr,erbarme dich unser.Im 12.Jahrhundert ließen sich auf diesem Berg Eremiten nieder,Pilger und Kreuzfahrer,die in der Einsamkeit des Karmel ein Leben des Gebetes und der Kontemplation suchten.Sie stellten sich bewusst in die Tradition des Elija und verehrten Maria als ihre Mutter und Patronin.Aus dieser kleinen Gemeinschaft entstand der Karmelitenorden,einer der großen kontemplativen Orden der Kirche.
Der heilige Papst Johannes Paul II.,der eine tiefe persönliche Marienverehrung lebte schrieb einmal,dass die karmelische Marienverehrung keine Volksfrömmigkeit am Rande des Glaubens ist,sondern der Überzeugung,dass Gott uns durch Menschen und Zeichen nahekommt,und dass Maria das erste und vollkommenste Zeichen dieser Nähe ist.
Da wir Brüder und Schwestern Jesu Christi sind,wagen wir nach seinem Auftrag zum Vater zu beten.
Brüdern und Schwestern hat uns der Herr genannt.Ihn bitten wir um seinen Frieden.
Selig,die den Willen des Vaters im Himmel tun und aufgenommen werden in sein Reich
Gott,unser Vater,der nur der Sohn kennt und jeder,dem es,der Sohn offenbart hat,sei mit euch.
Im heutigen Evangelium stellt Jesus eine der grundlegensten Ordnungen des menschlichen Zusammenlebens in Frage.Und er tut es nicht als Gesellschaftskritiker, der von außen urteilt.Er tut es als derjenige,der selbst der einzige wahre Meister ist.
Jesus,du bist für alle,glauben,der Weg zum Vater.
Du willst uns helfen,die Last des Lebens zu tragen.
Du segnet mit deinem Frieden,die die folgen.
Jesus spricht hier inmitten einer scharfen Auseinandersetzung mit den Schriftgelehrten und Pharisäern.Menschen,die nicht grundsätzlich schlecht waren,sondern die in eine sehr menschliche Falls der Selbstdarstellung.Sie liebten die Ehrensitze,die ehrenvollen Grüße auf den Markplätzen,die Titel die ihnen öffentliche Anerkennung sicherten.
Und Jesus sagt /Nein.Nicht weil Autorität falsch wäre.Nicht weil Führung in einer Gemeinschaft unnötig wäre.Sondern weil jede menschliche Autorität ihren Ursprung und ihre Grenzen in Gott hat.Einer ist euer Vater,der himmlische Vater.Wenn das wahr ist,dann verändert sich alles.Dann ist kein Mensch der letzte Maßstab für einen anderen Menschen.Dann ist jede Autorität geliehen,vorläufig, verantwortlich vor einer höheren Instanz.
Dann kommt der Satz,der das Ganze auf den Kopf stellt.Wer von euch der Größte ist soll euer Diener sein.Das ist kein Aufruf zur Bescheidenheit im Sinne einer höflichen Zurückhaltung.Das ist eine radikale Umkehrung der Logik von Macht.In der Welt gilt.Wer oben ist wird bedient.Im Reich Gottes gilt.Wer oben ist,dient.
Gott hat sich uns,den Unmündigen,offenbart.So dürfen wir voll Vertrauen zu ihm beten.
Da Gott sich uns in seinem Sohn Jesus Christus offenbart hat,dürfen wir ihn um seinen Frieden bitten.
Selilg,denen Gott sich offenbart hat, und die ihn schauen werden in seiner Herrlichkeit.
Jesus Christus,der uns liebt,wie der Vater ihn geliebt hat,sei mit euch.
Kamillus von Lellis,das ist eine Geschichte,die zeigt,dass Heiligkeit manchmal durch die dunkelsten Tiefen des menschlichen Lebens führt,bevor sie ans Licht kommt.Kein anderer Heilige verkörpert vielleicht so deutlich den Weg von der völligen Zerrüttung zur vollständigen Hingabe wie dieser Mann aus dem 16.Jahrhundert.
Jesus,du kamst, um allen das Heil zu bringen Herr,erbarme dich unser.
Du hast Kranke geheilt und Tote erweckt.Christus,erbarme dich unser.
Du hast uns ewiges Leben verheißen.Herr,erbarme dich unser.
Kamillus wurde 1550 in Bucchianico in der italienischen Region Abruzzen geboren.Sein Vater war Soldat,und Kamillus folgte ihm auf diesem Weg nicht aus Berufung,sondern aus dem Drang nach Abenteuer und einen Leben ohne Grenzen.Er war ein großer,kräftiger Mann,über zwei Meter groß nach manchen Berichten er lebte entsprechend.Rauflustig,spielsüchtig,ohne Halt.Das Glückspiel würde zu seiner Leidenschaft und zu seinem Verderben.Er verlor alles-Geld, Besitzt, Ansehen.Zeitweise arbeitete er als Tagelöhner auf einer Franziskaner Baustelle.
Dort auf dieser Baustelle geschah etwas.Die Begegnung mit den Franziskanern,die Stille der Arbeit,die Konfrontation mit dem eigenen Scheitern-irgendetwas begann sich in ihm zu bewegen.Er versuchte mehrfach in den Franziskanerorden einzutreten,würde aber wegen einer Beinerkrankung nicht aufgenommen.Diese Zurückweisung hätte ihn brechen können.Sie tat es nicht.Er gründete 1582 eine Gemeinschaft,die sich der Krankenpflege widmeten,nicht als Beruf,sondern als Berufung.
Da Jesus Christus und seine Freunde genannt hat,Wagen wir in seinem Namen zum Vater zu beten.
Weil Gott uns alles geben will,was wir im Namen seines Sohnes erbitten,so erbitten wir seinen Frieden.
Selig,die der Herr erwählt hat,dass sie Frucht bringen für das ewige Leben.
Jesus Christus, der König der Herrlichkeit ,der uns diese Welt anvertraut hat,sei mit euch.
Heinrich II. und Kunigunde ,das ist eines das faszinierende Ehepaar der mittelalterlichen Kirchengeschichte. Zwei Menschen ,die an der Spitze der weltlichen Macht standen und dennoch ein Leben führten ,das von einer tiefen Frömmigkeit geprägt war ,die keine Dekoration war ,sondern den Kern ihrer Existenz bildete.
Jesus,du kamst,den Frieden zu verkünden-Herr.erbarme dich unser.
Du segnest, die deinen Reich dienen. Christus,erbarme dich unser.
Du bist allen nah, die Gerechtigkeit üben-Herr,erbarme dich unser.
Die Überlieferung berichtet von einer besonderen Dimension ihrer Ehe.Heinrich und Kunigunde sollen in vollständiger Enthaltsamkeit gelebt haben.Die Überlieferung berichtet von einer besonderen Dimension ihrer Ehe. Heinrich und Kunigunde sollen in vollständiger Enthaltsamkeit gelebt haben. Eine Ehe,die ganz Gott geweiht war. Diese Überlieferung ist historisch nicht mit Sicherheit zu belegen.,aber sie sagt etwas Wichtiges. Zwei Menschen ,deren Liebe zueinander und zu Gott so einander verwoben war, dass man sie nicht trennen konnte.
Nach dem Tod Heinrichs im Jahr 1024 zog sich Kunigunde in das Kloster Kaufungen zurück, das sie selbst gegründet hatte und lebte dort als einfache Nonne bis zu ihrem Tod im Jahr 1033. Sie wurde 1200 von Papst Innozenz III. heiliggesprochen. Heinrich wurde 1146 von Papst Eugen III.heiliggesprochen. Was sagen uns diese beiden Menschen heute? Vielleicht dies : dass Heiligkeit keine flucht aus der Verantwortung ist.
Da wir einen Vater ,der auszuteilen bereit ist, wagen wir zu ihm zu beten. Ein kostbarer Schatz ist uns anvertraut.
Damit wir ihn bewahren können, wollen wir den Herrn um seinen Frieden bitten.
Selig, die gerecht gefunden werden und reich sein werden im Land der Ewigkeit
Gott, unser Herr,dem nichts verhüllt und nichts unbekannt ist, sei mit euch.
Der heutige Abschnitt aus dem Matthäusevangelium beginnt mit einer sehr menschlichen Frage des Apostels Petrus:
„Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen?“ (Mt 19,27)
Jesus,du hast uns beten und büßen gelehrt.Herr,erbarme dich unser.
Deine Gedanken weilten immer beim Vater .Christus,erbarme dich unser.
Deine Freude war es , den Willen des Vaters zu tun. Herr,erbarme dich unser.
Vielleicht überrascht uns diese Frage. Sie klingt beinahe wie eine Berechnung: „Was habe ich davon?“ Doch wenn wir ehrlich sind, stellen wir selbst ähnliche Fragen. Wenn wir Opfer bringen, auf etwas verzichten oder treu unseren Glauben leben, fragen auch wir manchmal: „Lohnt sich das? Sieht Gott meine Mühe überhaupt?“
Jesus tadelt Petrus nicht. Er versteht seine Frage. Er weiß, dass der Mensch Ermutigung braucht. Deshalb gibt er eine wunderbare Verheißung.
Jesus verspricht zunächst den Aposteln, dass sie im Reich Gottes an seiner Herrlichkeit teilhaben werden. Doch dann erweitert er diese Zusage auf alle, die ihm nachfolgen:
„Jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Äcker verlassen hat, wird das Hundertfache erhalten und das ewige Leben gewinnen.“
Damit sagt Jesus nicht, dass jeder Christ seine Familie verlassen muss. Vielmehr macht er deutlich: Wer Gott an die erste Stelle setzt, verliert letztlich nichts. Was wir aus Liebe zu Christus hingeben, verwandelt Gott in einen viel größeren Segen.
Die Geschichte der Kirche bestätigt diese Wahrheit. Denken wir an die Apostel. Sie verließen ihre Boote und Netze. Äußerlich wurden sie nicht reich. Viele starben als Märtyrer. Und doch wurden sie die glücklichsten Menschen ihrer Zeit, weil sie Christus gefunden hatten. Sie gewannen unzählige geistliche Brüder und Schwestern und wurden zu Zeugen des Evangeliums für die ganze Welt.
Dasselbe gilt für viele Heilige. Sie verzichteten auf Besitz, Karriere oder persönliche Pläne und fanden eine Freude, die ihnen niemand nehmen konnte. Ihr Leben zeigt: Wer Christus gewinnt, gewinnt mehr, als er jemals aufgibt.
Auch wir sind eingeladen, etwas zu verlassen. Vielleicht nicht unser Haus oder unseren Beruf, aber unseren Stolz, unsere Bequemlichkeit, unseren Egoismus, unseren Neid oder unsere Unversöhnlichkeit. Oft ist gerade das viel schwieriger als der Verzicht auf materielle Dinge.
Jeder Akt der Liebe, jede Vergebung, jedes treue Gebet, jede gute Tat bleibt bei Gott nicht unbeachtet. Gott vergisst nichts. Er schenkt oft schon in diesem Leben einen tiefen Frieden, neue Freundschaften im Glauben und die Erfahrung seiner Nähe. Und am Ende wartet das größte Geschenk: das ewige Leben.
Deshalb sollten wir unseren Glauben nicht als Last verstehen. Die Nachfolge Jesu bedeutet nicht zuerst Verzicht, sondern Gewinn. Christus nimmt uns nichts, was uns wirklich glücklich macht. Er möchte uns vielmehr das Leben in seiner Fülle schenken.
Bitten wir den Herrn heute um ein vertrauendes Herz. Mögen wir ihm ohne Angst folgen und darauf vertrauen, dass seine Verheißungen wahr sind. Dann werden auch wir erfahren, dass niemand, der Christus etwas schenkt, am Ende ärmer wird. Wer sich ihm anvertraut, gewinnt schon jetzt das Hundertfache – und einst das ewige Leben.
Da ohne den Willen des Vaters nichts in dieser Welt geschieht, wagen wir zu ihm zu beten.
Nicht geschieht gegen den Willen des Vaters, wenn wir in seinem Frieden leben. Daher bitten wir ihn.
Selig ,die sich zu Christus bekennen und durch ihn Zugang finden zum Vater im Himmel.
Jesus Christus,dessen Wort wie ein Samenkorn wachsen will in unseren Herzen,sei mit euch.
„Seht, ein Sämann ging aus, um zu säen.“ Ein Bild so schlicht, dass alle es verstehen – und so tief, dass wir uns in jedem Detail wiederfinden.
Der Sämann: verschwenderische Güte Gottes
Der Sämann sät großzügig.
Jesus ,du bist gekommen,die Botschaft des Vaters zu verkünden. Herr,erbarme dich unser.
Du hast die Apostel gesandt,dein Wort weiterzuführen bis ans Ende Christus,erbarme dich unser.
Du hast uns den Weg gewiesen zur künftigen Unsterblichkeit . Herr,erbarme dich unser.
Predigt
Jesus steigt in ein Boot, setzt sich und lehrt die Menschen am Ufer. Ein einfacher Ort, eine alltägliche Szene. Und doch öffnet sich hier der Blick in Gottes Reigig. Er berechnet nicht knauserig, wo jede einzelne Saat landen wird. Er streut. Das ist das erste Evangelium dieses Gleichnisses: Gott ist kein Buchhalter, sondern ein Geber. Er wirft sein Wort auch dorthin, wo die Chancen schlecht stehen – auf den Weg, unter die Dornen, auf den Felsen. Warum? Weil seine Liebe hofft. Vielleicht trägt es gerade dort Frucht, wo niemand es erwartet.
Diese Großzügigkeit ist unsere Hoffnung: Gott hat uns sein Wort nicht gegeben, weil wir perfekte Böden wären, sondern damit wir es werden.
Der Same: ein lebendiges Wort
Jesus sagt nicht: Der Same ist eine Idee, ein Motivationsspruch, eine fromme Stimmung. Er ist Gottes Wort – lebendig, kreativ, schöpferisch. In ihm steckt Kraft, nicht nur Information.
Wenn Gottes Wort in uns fällt, will es Wurzeln schlagen, wachsen, verändern – manchmal langsam, manchmal überraschend schnell, immer aber mit dem Ziel der Frucht.
Die vier Böden: ein Spiegel unseres Herzens
Der Weg: Hören ohne Bewahren. Das Wort bleibt an der Oberfläche, und der Böse nimmt weg, was nicht einsinken durfte. Oberflächlichkeit ist der Feind des Glaubens. Wer nie still wird, wer alles zerpflückt, bevor es sich setzen kann, wird am Ende leer dastehen. Frage an uns: Wo ist mein Herz so „befahren“, dass nichts mehr eindringt?
Der felsige Boden: Begeisterung ohne Tiefe. „Sogleich“ wächst etwas auf – aber ohne Wurzel verdorrt es in der Hitze der Anfechtung. Wir kennen das: Hochstarten, aber nicht durchhalten. Glauben braucht Tiefe, nicht nur Temperatur. Tiefe wächst durch Ausdauer im Gebet, durch Fragen, die wir vor Gott aushalten, durch das Bleiben in der Gemeinschaft.
Die Dornen: Wachstum ohne Raum. „Sorgen der Welt“ und „Verlockung des Reichtums“ ersticken das Wort. Nicht weil Sorgen oder Besitz an sich böse wären, sondern weil sie den ersten Platz besetzen. Das Wort Gottes trägt nur Frucht, wo es Vorrang hat. Geistliches Leben muss manchmal ent-„dornt“ werden: Prioritäten klären, Grenzen setzen, digitales und inneres Unkraut ausreißen.
Die gute Erde: Hören, verstehen, bewahren. Hier geht es nicht um Perfektion, sondern um Bereitschaft. Gute Erde entsteht, wenn wir uns bearbeiten lassen: Umgraben durch Umkehr, bewässern im Gebet, düngen durch das Wort, schützen durch Gemeinschaft.
Von der Ernte her leben
Jesus endet nicht bei der Diagnose der Böden, sondern bei der Verheißung: dreißig-, sechzig-, hundertfach. Das Reich Gottes rechnet anders. Ein einziges Wort, das in guter Erde landet, kann mehr bewegen als tausend oberflächliche Eindrücke.
Frucht heißt im Evangelium: Liebe, die bleibt; Gerechtigkeit, die sich zeigt; Hoffnung, die trägt; Menschen, die Gott finden. Frucht ist nie nur privatumgrabenhrt andere.
Praktische Wege zur guten Erde
Stille Räume schaffen: Täglich ein kurzes Zeitfenster, in dem das Wort nicht nur „gehört“, sondern „gesenkt“ wird. Ein Vers, langsam gelesen, mitgenommen in den Tag.
Verwurzelung pflegen: Regelmäßigkeit vor Intensität. Lieber klein und treu als groß und brüchig. Eine feste Gebetszeit, ein wöchentlicher Austausch im Hauskreis, ein geistliches Tagebuch.
Dornen benennen und entfernen: Was erstickt Gottes Wort in meinem Alltag? Nachrichtenflut? Dauererreichbarkeit? Der innere Druck, es allen recht zu machen? Namen geben – und Grenzen setzen.
Gehorsam im Kleinen: Das Wort trägt Frucht, wo wir ihm gehorchen. Nicht erst, wenn wir „alles verstanden“ haben, sondern heute im Nächstenliebe-Schritt, in der versöhnten Nachricht, im geteilten Brot.
Gemeinschaft als Schutzraum: Erde bleibt fruchtbar, wenn sie nicht austrocknet. Die Kirche ist kein Club der Perfekten, sondern ein Feld, in dem Gott seine Saat bewahrt – durch Lehre, Sakramente, gegenseitige Ermutigung.
Ein Wort an die Sämänner und Sämännerinnen
Viele von euch säen: Eltern, die beten; Lehrende, Katechetinnen, Diakone, Freundinnen, die ein Wort der Hoffnung sprechen. Manches fällt auf den Weg, manches unter Dornen. Gebt nicht auf. Der Sämann Jesus sät weiter – und er lädt uns ein, in seiner Großzügigkeit mitzusäen. Die Ernte ist Gottes Sache.
Schluss
Das Gleichnis ruft uns nicht zur Angst vor dem Scheitern, sondern zur Hoffnung der Umkehr. Gott kann harten Boden aufbrechen, Steine räumen, Dornen ziehen. Er bittet uns nur um eines: Hört – und bewahrt.
Gebet
Herr Jesus Christus, göttlicher Sämann,
brich den harten Boden unserer Herzen auf,
nimm hinweg, was Deine Worte erstickt,
gib uns tiefe Wurzeln in Dir.
Lass Dein Wort in uns bleiben.
und Frucht bringen zum Segen für viele –
dreißig-, sechzig- und hundertfach.
Amen.
Zum Vater ,der die Saat einer Botschaft in unseren Herzen aufgehen lassen will,wagen wir voll Vertrauen zu beten.
Damit das Wort Gottes in unserem Herzen reifen kann, bitten wir den Herrn um seinen Segen.
Selig ,wer die Geheimnisse des Himmelreiches erkennt und Leben haben wird im Überfluss.
Jesus Christusm,der gekommen ist, uns zur Entscheidung zu rufen,,sei mit euch.
Heiliger Knud, heiliger Erich und heiliger Olaf sind drei skandinavische Könige, die als Märtyrer und Schutzheilige verehrt werden. Alle drei haben das Christentum im Norden stark geprägt.
Jesus,,du bost der König der Ewigkeit .Herr.erbarme dich unser.
Du kamst ,das Reich der Gnade zu verkünden.Herr,erbarme dich unser.
Dein Reich ist ein Reich des Friedens.Herr,erbarme dich unser.
1. Heiliger Knud IV. von Dänemark, ca. 1043 – 1086
Auch Knud der Heilige genannt.
Leben: War König von Dänemark 1080 – 1086. Sehr fromm, förderte die Kirche, führte den Kirchenzehnt ein.
Tod: Wurde 1086 in der St. Albani Kirche in Odense von aufständischen Bauern erschlagen, weil er hohe Steuern für einen England-Feldzug verlangte.
Verehrung: 1101 heiliggesprochen. Er ist der Schutzpatron Dänemarks. Gedenktag ist der 10. Juli.
Merksatz von ihm: „Lieber sterbe ich für die Gerechtigkeit, als dass ich sie verlasse.“
2. Heiliger Erich IX. von Schweden, ca. 1120 – 1160
Auch Erik der Heilige genannt.
Leben: König von Schweden 1156 – 1160. Verbreitete das Christentum in Finnland, sorgte für faire Gesetze. Galt als gerecht und barmherzig zu Armen.
Tod: Wurde am Himmelfahrtstag 1160 nach der Messe im Dom zu Uppsala ermordet, als dänische Adlige ihn stürzen wollten.
Verehrung: Nie offiziell von Rom heiliggesprochen, aber in Schweden seit dem Mittelalter als Nationalheiliger verehrt. Gedenktag: 18. Mai.
Symbol: Wird oft mit Schwert und Fahne dargestellt. Sein Schrein steht im Dom von Uppsala.
3. Heiliger Olaf II. von Norwegen, 995 – 1030
Auch Olav der Heilige genannt.
Leben: König von Norwegen 1015 – 1028. Führte das Christentum als Staatsreligion ein, ließ Kirchen bauen, verbot heidnische Opfer. War streng, aber zielstrebig.
Tod: Fiel am 29. Juli 1030 in der Schlacht von Stiklestad gegen heidnische Bauern und Adlige.
Verehrung: Schon ein Jahr nach seinem Tod als Heiliger verehrt. Er ist der Nationalheilige Norwegens und Schutzpatron der Seeleute. Gedenktag: 29. Juli, der „Olsok“.
Wirkung: Der Olavsweg ist bis heute ein wichtiger Pilgerweg nach Trondheim zu seinem Grab im Nidarosdom.
Was die drei verbindet:
Könige + Märtyrer: Alle drei herrschten als christliche Könige und starben gewaltsam für ihren Glauben bzw. ihre Politik.
Staatsheilige: Jeder wurde zum Schutzpatron seines Landes: Knud für Dänemark, Erich für Schweden, Olaf für Norwegen.
Mission: Sie setzten das Christentum gegen Widerstände durch und legten die kirchliche Ordnung ihrer Länder fest.
Da wir berufen sind ,den Weg Gottes zu gehen,wollen wir den Vater voll Vertrauen um seinen Beistand bitten.
Wahren Frieden finden wir ,wenn wir den Willen des Herrn erfüllen. Um diesen Frieden bitten wir.
Selig,wer Gott von ganzem Herzen liebt und das ewige Leben gewinnen wird.
Jesus Christus,, der seinen Jüngern als Weggeleitet den Frieden mitgab ,sei mit euch.
Hl. Augustinus Zhao Rong (1746–1815) war der erste in China geborene Priester und der erste chinesische Priester-Märtyrer. Er gehört zu den 120 Märtyrern von China, deren Gedenktag am 9. Juli gefeiert wird.
Von ihm selbst sind keine langen Schriften oder Briefe überliefert – er war Soldat, dann Priester in der Verfolgungszeit. Was wir haben, sind Zeugnisse seines Lebens und seines Glaubens, die bis heute geteilt werden:
Jesus, du kamst , um die Schuld der Menschen abzutragen. Herr,erbarme dich unser.
Du sendest deine Boten mit dem Geist des Friedens. Christus,erbarme dich unser.
Dein Wort verheißt allen Menschen Segen und Heil.Herr,erbarme dich unser.
1. Sein Weg zum Glauben
Augustinus Zhao Rong war Soldat der kaiserlichen Qing-Armee. Mit 20 trat er ins Heer ein. 1785 sollte er den französischen Bischof Gabriel-Taurin Dufresse nach Peking ins Gefängnis bringen. Die Freundlichkeit und der Glaubensmut des Bischofs beeindruckten ihn so sehr, dass er sich bekehren ließ.
Nach der Freilassung des Bischofs ließ er sich taufen und nahm den Namen „Augustinus“ an. Nur fünf Jahre später wurde er von Bischof François Pottier zum Priester geweiht – als erster chinesischer Diözesanpriester.
2. Was von ihm überliefert ist
A. Sein Bekenntnis vor dem Tod
In einem aktuellen Post zu seinem Festtag wird Augustinus Zhao Rong mit dem Satz zitiert:
„A nadie hemos perjudicado, sino que hemos servido a muchos“ „Wir haben niemandem geschadet, sondern vielen gedient“
B. Seine Freude im Glauben
Die Jugendkommission der Erzdiözese Madras-Mylapore teilt ein Zitat von ihm:
Er erklärte, er lebe in „great Joy“ – großer Freude – wegen „THE LORD JESUS CHRIST“. Das war seine Antwort auf die Verfolgung.
C. Sein Martyrium
Unter Kaiser Jiaqing wurde er 1815 verhaftet. Man verlangte, dass er seinen Glauben abschwört. Er weigerte sich und starb im Winter 1815 im Gefängnis an den Folgen der Folter. Er sagte damit das, was am 9. Juli oft mit einem Wort des hl. Augustinus von Hippo verbunden wird: „It is not the punishment but the cause that makes the martyr“.
Geboren: 1746 in Wuchuan, Guizhou
Bekehrung: durch das Zeugnis von Bischof Dufresse
Priesterweihe: 5 Jahre nach der Taufe
Wirken: Missionar in Sichuan und Yunnan, „brachte viele zur Bekehrung“
Tod: 1815 als Märtyrer in Chengdu
Heiligsprechung: 1. Oktober 2000 durch Papst Johannes Paul II. mit 119 Gefährten.
Damit der Friede Christi immer bei uns bleibe, wollen wir voll Vertrauen zum Vater beten.
Unser Gruß soll der Friede Gottes sein. Damit er uns auf unseren Wagen begleite, bitten wir.
Selig, die den Frieden Gottes besitzen und am Tag des Gerichtes das Heil finden.
Jesus Christus, von dem eine alles heilende Kraft ausging,sei mit euch.
Kurzfassung:
Kilian war ein irischer Missionsbischof im 7. Jahrhundert. Um 686 kam er mit seinen Gefährten Kolonat und Totnan nach Franken, um dort den christlichen Glauben zu verkünden. Er wurde zum Apostel Frankens und starb um 689 in Würzburg als Märtyrer.
Wer war er?
Herkunft: Geboren um 640 in Irland. Er war Mönch und vermutlich schon Bischof, als er zur Mission aufbrach.
Mission: Zusammen mit dem Priester Kolonat und dem Diakon Totnan zog er über Rom nach Würzburg. Papst Konon soll ihn zum Missionsbischof geweiht und nach Franken gesandt haben.
Wirken in Würzburg: Herzog Gozbert von Thüringen war damals Herrscher in Würzburg. Kilian predigte und taufte viele Franken. Auch Herzog Gozbert ließ sich taufen.
Jesus,du hast uns zur Nachfolge gerufen. Herr,erbarme dich unser.
Du bist den Weg des Kreuzes gegangen.Christus,erbarme dich unser.
Dein Sterben war das Zeichen des Lebens.Herr,erbarme dich unser.
Warum starb er als Märtyrer?
Die Legende erzählt: Gozbert lebte mit Geilana, der Witwe seines Bruders, zusammen. Nach damaligem Kirchenrecht war das verboten. Kilian forderte Gozbert auf, sich von ihr zu trennen. Als Gozbert auf einem Feldzug war, ließ Geilana Kilian, Kolonat und Totnan nachts im Jahr 689 ermorden. Die Leichen wurden mit Kreuz, Evangelienbuch und Bischofsstab verscharrt.
Verehrung heute
Gedenktag: 8. Juli. In Würzburg ist das ein Hochfest, die „Kiliansoktav“ wird mit Festwoche und Kiliani-Volksfest gefeiert.
Patronate: Kilian ist Patron des Bistums Würzburg, der Stadt Würzburg und der Franken. Er wird bei Augenleiden, Gicht und Rheuma angerufen.
Attribute: Meist als Bischof mit Schwert dargestellt, da er enthauptet wurde. Oft hält er auch ein Evangelienbuch.
Reliquien: Seine Gebeine ruhen im Neumünster in Würzburg. Der Schädel wird in der Kiliansgruft im Dom aufbewahrt.
Ein Wort von Kilian – überliefert in der Tradition
Von Kilian selbst sind keine Schriften erhalten. Aber seine Botschaft lässt sich so zusammenfassen, wie sie die Missionare damals lebten:
„Kehrt um zu Gott, der euch geschaffen hat. Lasst ab von Götzen und lebt nach dem Evangelium Christi. Denn nur in ihm ist wahres Leben.“
Sein Leben stand für drei Dinge: Glaube verkünden, Wahrheit sagen, treu bleiben – auch wenn es das Leben kostet.
Da wir Jesus Christus begegnen und ihn berühren,wollen wir den Vater um seine Kraft und sein Heil bitten.
Da von Herrn eine Kraft ausgeht,dürfen wir ihn bitten,uns Anteil zu geben,an seinem Frieden.
Selig, die mit Christus zu Tisch sitzen und deren Lohn groß sein wird im Himmel.
Jesus Christus, der Menschensohn,der sich auf den Thron der Herrlichkeit setzen wird,sei mit euch.
Willibald brach mit seinem Vater Richard und seinem Bruder Wunibald aus England zur Romwallfahrt auf. Nach Stationen in Palästina, Konstantinopel und 10 Jahren als Pförtner in Montecassino schickte ihn Papst Gregor III. 739 in die Mission nach Germanien – genau dahin, wo heute Schwaben, Altbayern und Franken zusammentreffen.
Willibald kam als Fremder nach Eichstätt: Er kannte weder die Sprache noch die Kultur. Was er aber im „Reisegepäck“ hatte: ein großes Gottvertrauen.
Jesus,du kamst als das Licht der Welt. Herr,erbarme dich unser.
Du bist uns vorausgegangen zum Vater. Herr,erbarme dich unser.
Du hast die Macht des Bösen überwunden . Herr,erbarme dich unser.
741 rief ihn Bonifatius nach Deutschland. Er weihte ihn zum Priester und bald darauf zum ersten Bischof von Eichstätt – einer neu gegründeten Diözese im Herzen Bayerns. Willibald baute dort Kirchen, gründete Klöster und legte den Grundstein für jene Bischofskirche, an deren Stelle heute der Willibald-Dom steht. Er wirkte in Eichstätt bis zu seinem Tod im Jahr 787 – also fast fünfzig Jahre lang. Ein halbes Jahrhundert im Dienst einer jungen Kirche, die Wurzeln, Strukturen, Zeugen brauchte,. Was lehrt uns Willibald? Vielleicht vor allem dies: das der Weg zu Gott selten geradlinig ist.
Da uns neues Leben geschenkt wurde, wollen wir den Vater bitten, uns in der Nachfolge festzuhalten.
Wenn die Welt neu geschaffen wird, wird es eine Welt des Friedens sein. Damit wir diesen Frieden finden,bitten wir.
Selig, die Christus nachfolgen und das Vielfache gewinnen im ewigen Leben.
Jesus Christus, dessen Tod uns die reiche Frucht des Lebens geschenkt hat, sei mit euch.
1. Wer war Maria Goretti?
Stell dir ein 12-jähriges Mädchen vor. Kein Handy, kein Instagram, keine Schule. Nur Armut, harte Feldarbeit in den Sümpfen von Nettuno in Italien, und die Sorge um ihre Geschwister, weil der Vater früh gestorben war. Das war Maria Goretti, geboren 1890.
Am 5. Juli 1902 passte sie auf ihre kleine Schwester auf, als der 20-jährige Nachbarsjunge Alessandro Serenelli ins Haus kam. Er wollte sie zur Sünde zwingen. Maria wehrte sich. Ihre Worte sind überliefert:
„Nein, Alessandro! Das ist Sünde! Gott will das nicht! Du kommst in die Hölle!“
Du gabst dein Leben zu unserer Erlösung. Herr,erbarme dich unser.
Du krönst mit Ehre ,die um die Gnade kämpfen.Christus,erbarme dich unser.
Du verzeihst denen, die selbst verzeihen haben. Herr,erbarme dich unser.
Aus Wut und weil sie sich nicht ergab, stach er 14 Mal mit einem Messer auf sie ein. Maria wurde ins Krankenhaus gebracht. Sie lebte noch 20 Stunden – voller Schmerzen, aber ohne Hass.
2. Zwei Wunder an einem Tag
Das erste Wunder: Reinheit bis zum Tod.
Maria hätte nachgeben können. Sie war 11, allein, bedroht. Keiner hätte es erfahren. Aber für sie war die Freundschaft mit Gott nicht verhandelbar. Reinheit war für sie kein „altmodisches Verbot“, sondern Treue. Treue zu Gott, treue zu sich selbst. Sie wusste: Mein Körper gehört Gott. Meine Würde kann mir keiner nehmen, außer ich gebe sie selbst her.
Das zweite, noch größere Wunder: Vergebung.
Auf dem Sterbebett fragte der Priester sie: „Maria, vergibst du Alessandro?“
Sie antwortete: „Ja. Aus Liebe zu Jesus vergebe ich ihm. Ich will, dass er mit mir im Himmel ist.“
Stell dir das vor: Mit 11 Jahren, zerstochen, sterbend – und sie sorgt sich um das ewige Heil ihres Mörders.
3. Was sagt uns Maria heute, 2026?
Dein Nein zählt
Maria zeigt: Du darfst Grenzen setzen. Gegen Druck, gegen Übergriffigkeit, gegen alles, was dich klein macht. „Nein“ zu sagen ist nicht Schwäche. Es ist Würde. Gott steht hinter jedem „Nein“, das deine Seele schützt. Und wenn dir Gewalt angetan wurde: Du bist nicht schuldig. Maria klagt dich nicht an. Sie steht an deiner Seite.
Vergebung macht frei – aber sie braucht Zeit
Maria hat vergeben. Aber Gott verlangt nicht, dass du morgen früh deinen Peiniger umarmst. Vergebung heißt zuerst: Ich lasse den Hass nicht mein Herz zerfressen. Alessandro kam später 27 Jahre ins Gefängnis. Dort träumte er von Maria: Sie schenkte ihm Lilien, die in Flammen aufleuchteten. Er bekehrte sich. Nach seiner Entlassung ging er zu Marias Mutter und bat kniend um Vergebung. Weihnachten 1937 empfingen sie gemeinsam die Kommunion. Vergebung hat beide befreit.
Vielleicht kannst du heute noch nicht vergeben. Dann leg deinen Zorn zu Jesus. Sag: „Herr, ich schaffe es nicht. Trage du es für mich.“ Das reicht.
Heiligkeit ist für alle
Maria war kein Klosterkind. Sie konnte kaum lesen, hatte kein leichtes Leben. Sie hat Kartoffeln geschält, Geschwister gehütet und den Rosenkranz gebetet. 1950 wurde sie von Papst Pius XII heiliggesprochen – mit ihrer Mutter und mit Alessandro im Petersdom. Die Jüngste je. Heiligkeit heißt: Mitten im Alltag „Ja“ zu Gott sagen. In der Schule, auf der Arbeit, oder wo du gerade bist.
Zum Mitnehmen für diese Woche
Frag dich drei Dinge, wenn du an Maria denkst:
Wo muss ich mein „Nein“ deutlicher sagen? Wo überschreitet jemand meine Grenze – oder wo überschreite ich selbst die Grenze eines anderen?
Wo halte ich an Bitterkeit fest? Gibt es einen Namen, den ich Jesus hinhalten kann, mit der Bitte: „Lern du mich vergeben“?
Wo kann ich heute klein treu sein? Abspülen, zuhören, ehrlich sein, beten, wenn keiner hinsieht. Das sind deine „Lilien“.
Maria Goretti starb am 6. Juli 1902. Ihr letzter Blick ging auf ein Bild der Muttergottes. Ihre letzten Worte: „Ich sehe sie. Sie lächelt mir zu.“
Wenn du das nächste Mal denkst, du bist zu klein, zu schwach, zu verletzt für Gott – denk an dieses Mädchen aus den Sümpfen. Sie sagt dir: Gott traut dir Großes zu. Und wenn du fällst, wartet seine Barmherzigkeit – und Marias Fürsprache.
Hl. Maria Goretti, Patronin der Reinheit und der Vergebung – bitte für uns. Amen.
Da wir zum Dienst für Gott berufen sind und Frucht bringen sollen für die Ewigkeit wagen wir zum Vater zu beten.
Wie das Weizenkorn sollen wir reiche Frucht bringen. Dazu wollen wir den Herrn um seinen Frieden bitten.
Selig ,die Jesus Christus nachfolgen und ewiges Leben empfangen.
Jesus Christus,der wiederkommen und uns richten wird nach unseren Taten,sei mit euch.
Wenn wir heute auf die heilige Elisabeth von Portugal schauen, dann sehen wir keine Königin mit einer Krone aus Gold, sondern eine Königin mit einer Krone aus Demut, Barmherzigkeit und Versöhnung.
Jesus, du kamst als Bote des Friedens. Herr,erbarme dich unser.
Durch dich sind wir mit dem Vater versöhnt. Christus,erbarme dich unser.
Du hast uns den Frieden deines Reiches verheißen.Herr,erbarme dich unser.
Elisabeth wurde 1271 als Tochter des Königs von Aragón geboren. Mit 12 Jahren wurde sie mit König Dionysius von Portugal verheiratet. Ein Leben am Hof – zwischen Macht, Intrigen und Krieg. Und genau dorthin hat Gott sie gestellt. Nicht ins Kloster, nicht in die Wüste, sondern mitten in die Unruhe der Welt.
1. Die Königin der stillen Werke
Was tat Elisabeth? Sie wartete nicht auf große Gesten. Sie stand jeden Morgen früh auf, um für die Armen zu sorgen. Sie besuchte Kranke, speiste Hungernde, kleidete Frierende. Die Legende vom „Rosenwunder“ erzählt davon: Als ihr Mann sie zur Rede stellte, was sie im Mantel verstecke – es war Brot für die Armen, das er verboten hatte – da verwandelte sich das Brot in Rosen.
Elisabeth zeigt uns: Heiligkeit geschieht im Verborgenen. Gott sieht nicht die Krone, sondern das Herz. Es geht nicht darum, ob wir viel haben, sondern was wir aus dem machen, was wir haben. Du musst kein König sein, um königlich zu handeln. Ein Lächeln, ein Stück Brot, fünf Minuten Zeit – das ist der Stoff, aus dem Rosen werden.
2. Die Königin des Friedens
Portugal stand am Abgrund. Ihr Mann ist im Streit mit dem eigenen Sohn. Krieg zwischen Vater und Sohn, zwischen König und Thronfolger. Und Elisabeth? Sie ritt selbst, schon als ältere Frau, zwischen die Heeren. Unbewaffnet. Nur mit dem Kreuz und ihrem Namen. Und sie brachte Frieden.
Sie erinnert uns: Frieden ist nicht die Abwesenheit von Streit. Frieden ist Arbeit. Frieden kostet den ersten Schritt. Es kostet Stolz. Elisabeth hat sich nicht gefragt: „Wer hat Recht?“ Sie hat gefragt: „Wie kann ich die Wunde verbinden?“
Wo bist du heute gerufen, Frieden zu stiften? In deiner Familie, wo man sich anschweigt? Am Arbeitsplatz, wo Gräben sind? Frieden beginnt, wenn einer aufhört, Recht haben zu wollen, und anfängt, liebzuhaben.
3. Die Königin, die loslassen konnte
Nach dem Tod ihres Mannes 1325 legte Elisabeth die Krone ab. Sie ging zu den Klarissen in Coimbra, lebte als Terziarin. Reich war sie geboren, arm wollte sie sterben. Alles, was sie hatte, gab sie hin.
Sie wusste: Wir nehmen nichts mit. Nur die Liebe, die wir verschenkt haben. Nur die Tränen, die wir getrocknet haben. Nur die Brücken, die wir gebaut haben.
Was also sagt uns Elisabeth heute, hier in Bratislava, am 3. Juli 2026?
Heiligkeit ist Alltag: Du brauchst keine besonderen Umstände. Dein Büro, deine Küche, deine Straßenbahn – das ist dein Hof. Das ist dein Ort der Barmherzigkeit.
Frieden braucht Mut: Sei der Mensch, der als Erster verzeiht. Der als Erster anruft. Der als Erster die Hand ausstreckt.
Geben macht reich: Die Welt sagt: „Sammle.“ Elisabeth sagt: „Teile.“ Und wer teilt, erlebt das Rosenwunder: Aus wenig wird Fülle. Aus Brot wird Schönheit.
Die heilige Elisabeth starb auf einer letzten Friedensmission. Bis zum Schluss Dienerin des Friedens. Als sie starb, sagte sie: „Maria, Mutter der Gnade, Mutter der Barmherzigkeit, beschütze uns vor dem Feind und nimm uns auf in der Stunde des Todes.“
Bitten wir sie heute: Heilige Elisabeth, Königin des Friedens, lehre uns, königlich zu lieben. Lehre uns, dass die wahren Schätze die sind, die wir verschenken. Und führe uns auf dem Weg, der durch die Armut zum Reichtum Gottes führt.
Damit wir Versöhnung finden, wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt, wollen wir zum Vater beten.
Das Reich des Vaters ist seit Ewigkeit für uns . Damit wir in sein Reich des Friedens, gelangen, bitten wir.
Selig sind die, die im Frieden Gottes leben und auf der rechten Seite des Reiches stehen, wenn er kommt.
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90 days
__utma
ID used to identify users and sessions
2 years after last activity
__utmt
Used to monitor number of Google Analytics server requests
10 minutes
__utmb
Used to distinguish new sessions and visits. This cookie is set when the GA.js javascript library is loaded and there is no existing __utmb cookie. The cookie is updated every time data is sent to the Google Analytics server.
30 minutes after last activity
__utmc
Used only with old Urchin versions of Google Analytics and not with GA.js. Was used to distinguish between new sessions and visits at the end of a session.
End of session (browser)
__utmz
Contains information about the traffic source or campaign that directed user to the website. The cookie is set when the GA.js javascript is loaded and updated when data is sent to the Google Anaytics server
6 months after last activity
__utmv
Contains custom information set by the web developer via the _setCustomVar method in Google Analytics. This cookie is updated every time new data is sent to the Google Analytics server.
2 years after last activity
__utmx
Used to determine whether a user is included in an A / B or Multivariate test.
18 months
_ga
ID used to identify users
2 years
_gali
Used by Google Analytics to determine which links on a page are being clicked