Gregor VII. Papst Mt 16,13-19

Gott, der lebendige Vater, der sich uns in Jesus Christus offenbart hat, sei mit euch.

Im heutigen Evangelium fragt Jesus seinen Jüngern. Für wen halten die Leute den Menschensohn?. Dann fragt Jesus weiter. Für wen haltet ihr mich? Wir kennen die Antwort, die Petrus auf diese Frage gegeben hat. Für uns ist aber entscheidet, für wen halten wir Jesus? Was bedeutet für uns Jesus? Haben wir eine richtige Vorstellung von Jesus?

Jesus, du rufst zu treuer Gefolgschaft. Herr, erbarme dich unser unser.

Du rettest, die  deinem Namen die Ehre  geben. Christus, erbarme dich unser

Du hast dein Reich auf schwache  Menschen gebaut. Herr, erbarme dich unser.

Gregor VI, ein Papst, der als einer der wichtigsten in die Geschichte einging, sprach in seiner Todesstunde die Worte: Ich habe die Gerechtigkeit geliebt und das Unrecht  gehasst. Deshalb sterbe ich  in der Verbannung. Diese beiden Sätze haben ihre Niederschrift an der Grabstätte des Papstes im Dom der süditalienischen Stadt  Salerno gefunden. Gregor VII, der in der Geschichte unauslöschbare Spuren hinterlassen hat, kam zwischen 1020 und 1025 in der Toskana zur Welt. Sein Geburtsname  lautete Hildebrand. Früh kam er in den Lateran und bald darauf in das römische Marienkloster auf dem Aventin, wo er seine  Ausbildung  erhielt.. Danach wurde Hildebrand Benediktinermönch. Papst Leo IX. holte Hildebrand 1049 nach Rom und benannte ihn zu seinem persönlichen Berater. In den folgenden 24  Jahren hatte Hildebrand zahlreiche hohe Ämter inne und gewann immer größeren Einfluss auf  Entscheidungen  des  päpstlichen Stuhles, zuerst  unter Leo IX, dann auch unter dessen Nachfolgern. Als am 22. April 1073 der verstorbene Papst Alexander II. beigesetzt wurde, forderte das Volk in Sprechchören. Hildebrand soll Papst werden. Die Kardinäle  bestätigten  die ,, Ernennung“ durch das Volk. Von Beginn seines Pontifikats an strebte Gregor VII. eine innere Reform  der Kirche an. Unnachgiebig ja hart  verfolgte er  seine Ziele. Die Loslösung der Kirche von allem Lasterhaften. Gregor bekämpfte die Priesterehe und die Simonie und zeigte sich unbeugsam in seiner Einstellung hinsichtlich des  Investiturstreits. Kein Laie, auch nicht der Kaiser, dürfte ein kirchliches Amt besetzen. Sein Pontifikat regelte von ihm verfasster Katalog, der 27 Punkte hatte für die Reform der Kirche.

In Christus ist allen Hoffnung gegeben, die  den Willen Gottes tun. Deshalb dürfen wir voll Vertrauen zum Vater beten.

Wer nach den Worten des Herrn handelt, baut auf festen Grund. Ihm wird der Friede zuteil, um den wir bitten müssen.

Selig, die ihr Leben auf dem Felsen des Glaubens baue und in das Himmelreich gelangen.

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