Der asketische Kampf

Der geheimnisvolle Kampf Jakobus mit  dem Engel in menschlicher  Gestalt bei dem Bach bedeutet im Leben des Patriarchen die Grund wende. Bis dann verließ sich Jakobus auf lautere natürliche Mittel. Seit dieser Weile vertraut er vor allem auf Gott, der  ihm den Vertrag mit auserwähltem Volk bestätigte. Jakobus besiegte im Zweikampf nur Dank der Kraft, die ihm Gott gegeben hat. Aus diesem Ereignis gewann er die Erfahrung, wenn er in der Zukunft in den Schwierigkeiten gerät, nie wird ihn Gottes Segen und Schütz fehlen. Im schweren Kampf erkannte er, dass die Gottesfurcht mächtiger ist, als alles andere. Die Anstrengung um die Heiligkeit ist der geistliche Kampf. Oft ist das Symbol dieses Kampfes  der geheimnisvolle Kampf, der Jakobus mit Gott führt, damit er seine Segnung erreicht. Dieser Kampf ist das Bild des geistlichen Kampfs eines Christen im Kampf  gegen die  höheren Kräften   und gegen eigenen Leidenschaften zu den die  Menschen seit der ersten Sünde inkliniert. Der heilige Paulus warnt uns: Denn wir haben nicht  mit Fleisch und Blut  zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen nämlich mit  den Herren der Welt, die  in dieser  Finsternis herrschen, mit den bösen  Geistern  unter dem Himmel.  Ef 6,12. Täglich mussen wir  den Kampf in unseren Herzen verführen. Unsere Feinde sind der Hochmut, Geiz, Völlerei, Sinnlichkeit, Trägheit. Wir können mit dem Sieg sicher sein, wenn wir nach den Mitteln greifen, die uns Jesus  hinter gelassen hat. Das sind die Sakramente, Gebet, Fasten, die Hilfe des Schutzengels. die Fürsprache Mariens. In diesem Kampf ist der Schiedsrichter , der, wer für uns sein Leben geopfert hat. Bei der Olympiade ist der Schiedsrichter zwischen zwei Gegenspieler, ohne dass, dass er einen oder anderen begünstigen. Die Sendung des Schiedsrichter ist die neutrale Einstellung  einzunehmen. Bei unserem geistlichen Kampf  bliebt  Christus  unparteiischer Schiedsreichter nicht. Er istvöllig auf unserer Seite. Wie ist das möglich?  Christus ist immer auf unserer Seite. Wenn wir fallen, er hilft uns aufstehen. Darum können wir mit heiligem Paulus sagen.Alles vermöge ich in dem, der mich erstärkt. Paulus wusste, dass Christus die notwendige Kraft, Hilfe, anbietet, wenn er an ihn anwendet. Dasselbe gilt auch für uns, wenn wenn wir an Christus anwenden und ihn um die Hilfe bitten.

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