Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit Joh 20,19-31

2.Sonntag  der Osterzeit C 2019

Einführung

Versuchen wir heute am Sonntag  der Gottes  Barmherzigkeit sagen, was für eine Beziehung  zwischen  der Barmherzigkeit  und  der Gerechtigkeit ist. Diese zwei Wörter  können wir von sich  nicht abtrennen. Wenn wir  von Barmherzigkeit   sprechen wollen, müssen wir  auch  über die Gerechtigkeit  sprechen. Der heilige Thomas von Aquin äußerte das so.  Die  Gerechtigkeit ohne    Barmherzigkeit  wäre die  Grausamkeit und  die  Barmherzigkeit  ohne die Gerechtigkeit ist die Mutter  des Zerfalls.

Predigt

Die Barmherzigkeit  kann man nicht dort anwenden, wo hat sich  die Gerechtigkeit  nicht angewendet. Wo die Gerechtigkeit anerkannt ist / zur  Geltung kam/ dort die Gerechtigkeit der Barmherzigkeit nachgeben muss. Ich erkläre das auf einem Beispiel. Der König Friedrich Wilhelm I / 1688-1740/ kam einmal zum Besuch ins Gefängnis in Potsdam. Er besuchte die Gefängniszelle  und hörte viele Bitte  um Gnade. Die Gefangene haben geschworen, dass sie ins Gefängnis gelangen wegen der Befangenheit von Richtern, falschen Zeugenaussage, wegen korrupten Anwälten. Zum Schluss kam der König in die letzte Zelle. Ein mürrischer  Gefangener  wohnte dort. Im Gegensatz zu den anderen schwieg er. Der König  überrascht  von seinem Schweigen,  spricht ein bisschen sarkastisch. Ich setzte voraus, dass auch du  unschuldig bist. Nein Majestät, ich bin schuldig und die Strafe habe ich verdient. Der König rief zu sich den Aufseher und sagte zu ihm . Diesen Gefangenen wirst du freilassen. Der kluge König gab ihm die Gnade, weil der Gefangene  bereit war, die gerechte Strafe  anzunehmen. Etwas ähnliches befindet sich Heinrich Kleists Theaterstück: Prinz Friedrich aus Homburg. Friedrich Wilhelm  macht die Pläne für den Kampf an bei  Fahrbellin gegen die Schweden. Sein Sohn Friedrich, der Prinz aus Homburg ist der Reitereikommandant. Von seinem Vater, der Oberbefehlshaber war, erhielt er einen strengen Befehl, bevor er ins Angriff  geht, muss er auf  sein Signal warten. Aber der Prinz träumte von den Heldentaten, durch die er wird berühmt und er wollte auf der Prinzessin Natalia imponieren und ihre Liebe zu gewinnen. Er wartete auf Signal von seinem Vater nicht. Die Schlacht hat er gewonnen. Aber er war  gegen den Oberbefehlshaber  seines Vaters ungehorsam. Er ordnete  eine Untersuchung  an, dann ordnete dem  Feldgericht  an, seinen Sohn  zum Tode  zu verurteilen. Der Prinz fällt in die Panik. Er bietet die Mutter und auch Natalie, damit sie zum Vater gehen, für ihn befürworten. Er war bereit irgendetwas  machen/ degradieren werden, öffentlich beschimpft werden… nur nicht zum Tode schicken. Der König war von ihren /Mutter, Nathalie/ aufrichtigen Bitten gerührt und beschloss, seinem Sohn  die Möglichkeit zu geben, selbst zu entscheiden ob das Urteil  gerecht oder ungerecht war. Wenn du darauf bestehst, dass von meinerseits Ungerecht ist, sende mir  deine Äußerung und ich werde dir dein Schwert senden, ließ ihm der Vater ausrichten. Der Prinz  legte ernsthaft über sein Verhalten und kam zu  dem Schluss, dass das Urteil  gerecht war. So unterschreibt er  sein eigenes  Todesurteil. Er anerkannte, dass der Kommandant vor allem gehorchen muss. Der Prinz sagte, ich verdiene den Tod, weil ich wissentlich den Befehl, den ich erhielt, verletz hatte.  Als der König die Worte hörte, freute sich. Jetzt, wenn er bereit  die Gerechtigkeit annehmen war, fähig war die Barmherzigkeit anzunehmen. Der König zerriss  das Todesurteil und erlaubte ihm Natalie  heiraten. Auf diesen zwei Beispielen  sehen wir, was für  eine Beziehung  zwischen der Barmherzigkeit und  der Gerechtigkeit ist. Die Gerechtigkeit ist  notwendig, damit  kann man  in der  Welt leben . Die  Gerechtigkeit  beruht  auf den  Rechtsnormen  und Gesetzen.  Ohne sie  wäre das Leben ein Chaos. Stellen sie sich nur solche  Verkehrsregel vor. Wenn sie  nicht wären, konnten   wir nicht mit dem Auto fahren. Das selbe gilt in den Schulen, am Arbeitsplätzen. Aber nicht nur davon sind die Regel. Sie sind auch über die Qualität des Lebens.  Wenn wir die Gesetze, die zum Leben führen, nicht einhalten werden, enden wir im Tod. Wenn jemand  die Regeln  absichtlich  bricht, muss er  dafür  die Verantwortung  tragen.  Wo ist die Übertretung  der Regeln dort muss zur Strafe kommen. Die Gesetze sind nicht selbst zweck. Ihre Bedeutung ist  die Liebe  zu dem Menschen. Es ist  notwendig, dass der Mensch nach der Verletzung des Gesetzes eine neue Chance bekommt. Darum ist hier die Barmherzigkeit. Durch  die Barmherzigkeit zeigen wir dem Menschen. Das, was  du begangen hast ist schlecht. Aber ist hier ein neuer Anfang, Jetzt schon durch sein,, Fallen“ belehrt, kannst du wieder anzufangen.Die  Barmherzig aber setzte voraus, dass der Mensch  dafür, was er getan hat, wird er Schuld fühlen, äußert sich, für seine Tat  übernahm die Verantwortung und wenn es möglich ist, die Besserung auch macht. Nur so ist möglich die Barmherzigkeit. Wenn wir diese Sätze auf viele Menschen von heute  anwenden,  so sehen wir,  diese Menschen anerkennen ihre Sünden nicht, darum sie bereuen sie nicht, und um die Barmherzigkeit bitten diese Menschen nicht. Was aus ihrer Hinsicht ganz logisch ist. Diese Menschen müssen wir zuerst aus der Sünde überführen werden und dann ihnen über die Barmherzigkeit reden. Jesus betete am Kreuz Vater vergibt uns weil sie wissen nicht, was sie tun. Waren aber diese Menschen/Hohepriester, Pharisäer, Schriftgelehrter/ Gottes Barmherzigkeit bereit   zu empfangen, wenn sie überzeugen waren, das was sie getan haben  war gut und gerecht?  Und in ähnlicher Situation befinden sich viele Menschen von heute. 

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