Dienstag der 33.Woche Lk 19, 1-10

Jesus, der uns das Heil gebracht hat, sei mit euch.

Heute kam die Erlösung in dieses Haus »Lukas 19: 9.

Was hat Jesus dazu gebracht, diese Worte zu sagen? Zachäus Erfindungsgabe, damit er ihn sehen konnte? Oder hat Zachäus beschlossen,  zurückzugeben, mit Zinsen diejenigen  die er ausgeraubt hat? Vielleicht beide. Jesus freute sich, dass Zachäus ihn sehen wollte und dass er  ihn in seinem Haus empfing. Aber er bestätigte seine Erlösung nicht, bis Zachäus selbst erklärte, dass er sein Leben ändern wollte. Jesus wartete auf den Moment, in dem sich Zachäus ‚Glaube in Werken, Taten  äußerte.

Jesus, du bist gekommen, uns alle zu retten. Herr, erbarme dich unser.

Du kehrst ein und willst  bei uns bleiben. Christus, erbarme dich unser. Du offenbarst dich allen, die dich suchen.

Die Erlösung ist ein unverdientes Geschenk Gottes, das wir kostenlos erhalten. Genauso wichtig ist jedoch unsere freie  Antwort. Was ist unser Glaube, wenn er uns letztendlich nicht dazu bringt, in Liebe und im Dienst an anderen zu leben? Vielleicht würde Zachäus sein Bewusstsein, dass Jesus der Messias ist, ein wenig ändern, aber später würde er weiterhin Menschen berauben, durch  Mautgebührenerhebung. Zweifellos sagte das Bild von Zachäus, der durch die Straßen der Stadt ging und viel Geld zurückgab, viel mehr ,  als tausend Worte darüber, wie sehr er Jesus liebt.

Finden Sie heute Zeit und Ihr Gewissen zu forschen, während Sie den Weg Ihres Glaubens gehen. Viele von uns befinden sich irgendwo an der Grenze zwischen einem Leben im Glauben einerseits und einem Leben in Arbeit andererseits. Wenn Ihr Gebet und Ihr religiöses Leben tief sind, denken Sie darüber nach, wie Sie Ihre Liebe zum Herrn und zu den Nachbarn noch öfter ausdrücken können. Überlegen Sie, wie Sie in der Familie oder Gemeinde dienen können, zu der Sie gehören. Der heilige Paulus ermutigte die Philipper, jeden Tag an ihrer Erlösung zu arbeiten (Philipper 2:12). Wenn Sie bereits viele gute Taten tun, vertiefen Sie bitte Ihr Gebet. Nur einen Moment, vielleicht gerade jetzt. Sag Jesus, wie sehr du ihn liebst. Wir müssen ein Gleichgewicht zwischen Gebet und Arbeit finden, aber unser Hauptziel ist es, dass sich unser wahrer, lebensverändernder Glaube in unseren Taten widerspiegelt.

Als Kinder Gottes, die auf die Wiederkunft Jesu Christi warten, beten wir voll Vertrauen  zu Gott unserem Vater.

Gott ruft uns in seinen Dienst. Wir brauchen  keine Angst vor Fehler zu haben, wenn wir ihm folgen.

Deshalb bitten wir. Gott nahe zu sein ist mein Glück. Ich setze mein Vertrauen  auf Gott, den Herrn.

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