Taufe August.

Nach der heiligen Messe gingen sie mit ihrem kranken Kind in die Sakristei. Sie baten Pater Pio, das Kind zu segnen. Pater Pio sagte jedoch: „Nehmen Sie dieses Kind wieder mit sich. Es ist schon drei Monate alt und noch nicht getauft. Daraufhin baten sie Pater Pio, das Kind zu taufen. Pater Pio stimmte zu. Nachdem er die Worte „Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes” ausgesprochen hatte, lockerten sich die Beinschienen des Kindes und seine Beine wurden ganz gesund. Alle weinten vor Überraschung und Freude. Es war ein doppeltes Wunder geschehen. Durch die Taufe wurde das Kind ein Kind Gottes und zugleich auch geheilt. Für die Familie war dies ein klarer Beweis dafür, dass bei der Taufe etwas Großes geschieht. Bei der Taufe erhalten wir auch das ewige Leben. Das bedeutet, dass wir einmal einen unsterblichen Leib erhalten werden. Viele Kinder und junge Menschen sind heute gesund. Aber später kommen die Krankheiten, später kommt der Tod. Wer getauft ist und an Jesus Christus glaubt, muss keine Angst vor dem Tod haben, denn Jesus hat gesagt: „Wer an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben, und ich werde ihn am letzten Tag auferwecken.” Das ist unsere Freude und unser Halt. Im Jahr 1956 ereignete sich Folgendes in Italien. Dieses Ereignis zeigt uns, welche große Bedeutung das Sakrament der Taufe hat. Eine Frau aus Grenoble in Frankreich, die ein Kind erwartete, sah im Traum einen ihr unbekannten Priester. Der Priester sagte zu ihr: „Du wirst ein Kind haben, das kranke Beine haben wird. Hab deswegen keine Sorge. Reise nach Italien, dort wirst du sehen, was du machen sollst.“ Dieser Traum erfüllte sich leider und das Kind kam behindert zur Welt. Für die Familie war das eine große Tragödie. Selbst die besten Ärzte konnten das Kind nicht heilen. Drei Monate später hörte der Vater von einem berühmten Arzt in Mailand. Sie reisten dorthin, mussten mehrmals umsteigen und stiegen schließlich auch noch in einen Zug, der in die falsche Richtung fuhr. So kamen sie nicht nach Mailand, sondern nach Foggie. Im Zug versuchten sie, die anderen Reisenden zu beunruhigen. Sie schlugen ihnen vor, da sie sich ohnehin im falschen Zug befanden, mit ihrem Kind zu Pater Pio zu fahren. Die Eltern aber antworteten: „Was sollen wir bei diesem Priester machen? Wir brauchen einen Arzt, einen Spezialisten.“ Die Mitreisenden überredeten sie jedoch und sie reisten wirklich weiter. San Giovanni Rotunde, wo Pater Pio lebte. Pater Pio war ein frommer Priester, der an seinem Leib die Wundmale Christi getragen hat. Er ist im Jahre 1968 im Alter von 81 Jahren gestorben. Papst Johannes Paul II. hat ihn 1999 heiliggesprochen. Dort angekommen, gingen sie gleich in die Kirche. Pater Pio feierte gerade die heilige Messe. Da erschrak die Frau. Das war doch der Priester, den sie im Traum gesehen hatte. Nach der heiligen Messe gingen sie mit ihrem kranken Kind in die Sakristei. Sie baten Pater Pio, das Kind zu segnen. Pater Pio aber sagte. Nehmen Sie dieses Kind wieder mit sich . Es ist schon drei Monate alt und noch nicht getauft. Da ersuchten sie Pater Pio , ob es ihm möglich wäre, das Kind zu taufen. Pater Pio stimmte zu. Als er die Worte „Karl, ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ ausgesprochen hatte ,lockerten sich die Beinschienen, die das Kind hatte, und die Beinchen des Kindes wurden ganz gesund. Alle weinten vor Überraschung und Freude. Es ist ein doppeltes Wunder  passiert. Durch die Taufe wurde das Kind ein Kind Gottes  und zugleich geheilt. Für die Familie war das ein klarer Beweis dafür, dass bei der Taufe ganz große Dinge stattfinden. Bei der Taufe bekommen wir auch das ewige Leben. Das bedeutet, dass wir einmal einen neuen unsterblichen Leib erhalten werden. Viele Kinder, viele junge Menschen sind heute gesund. Aber später kommen die Krankheiten, später kommt  der Tod. Wer getauft ist, der glaubt an Jesus Christus, der muss keine Angst vor dem Tod haben, weil Jesus gesagt hat. Wer an mich glaubt, wird, auch wenn er stirbt, auf ewig nicht sterben, und ich werde ihn am letzten Tag auferwecken. Das ist unsere Freude und Hoffnung.

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