Mt 1,18-25

Als Maria von ihrer Verwandten Elisabeth zurückkam, nahm Josef wahr, dass seine Braut in gesegneten Umständen war. Die Heilige Schrift sagt, dass Josef ein gerechter Mann war. Hat der Heilige Josef diesen Titel verdient? Josef wollte das Gesetz Gottes niemals verletzen. Da aber seine zukünftige Frau schwanger war, und das Kind nicht von ihm, konnte er sie doch nicht in sein Haus aufnehmen. Da gehörte sie doch schon einem anderen.

 Joseph entschloss sich, Maria das Entlassungsdekret vor zwei Zeugen zu unterzeichnen und auf sie zu verzichten. Das war die einzige Möglichkeit, das Gesetz Gottes einzuhalten und die menschliche Ehre zu retten.  Maria hat aber das Ja-Wort zu ihrer Mutterschaft gesagt. Dieses Ja-Wort hat sie nicht zu einem Menschen, sondern zu Gott gesprochen. Josef wusste nichts davon und hätte es ihm Maria gesagt, hätte er es nicht geglaubt. Wie kann nun diese Situation gelöst werden? Gott hat diese Situation durch einen Engel gelöst, der Josef alles erklärte. Da wurde aus Josef, dem enttäuschten und erniedrigten Mann, der glücklichste aller Männer. Er hat schließlich Maria zu sich genommen und ist damit zum Pflegevater Jesu geworden. Darin wird auch begründet, dass Josef wirklich ein gerechter Mann war.

Auch uns kann es passieren, dass wir, obwohl wir gerecht sind, uns den Menschen anders eingeschätzt werden und uns der Verlust unseres guten Namens droht. In solchen Fällen sollen wir einfach auf Gott vertrauen und die Wahrheit kommt ans Licht.

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