Neue Verantwortlichkeit.

Jesus lud uns ins Haus des Gerechten ein. Nicht umsonst spricht man von der Kirche wie von einem Haus, das auf dem Fels gebaut wird.  Mt 16, 18. Als wir an Jesus glaubten und Gott als unseren Vater anerkannten und uns verändern und vergöttlichen ließen. Dann traten wir in dieses Haus ein. Wir entdeckten in ihm vieles Ansprechendes: eine neue Familie. Aber dann wurden wir plötzlich dessen bewusst, dass viele von unserer Familie und unseren Bekannten noch immer draußen sind. Wenn sie draußen bleiben, werden sie zugrunde gehen. Darum wendet sich Jesus an seine Apostel mit den Worten: „Geht in die ganze Welt, lehrt alle Völker und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Mit anderen Worten gesagt. Geht in die ganze Welt und bringt ins Haus meines Vaters. Was machen wir?  Sagen wir? Schau, Jesus. Doch wissen alle, wo die Kirche ist. Sie wissen auch, wann die heilige Messe stattfindet. Wenn Sie wollen, können Sie kommen. Warum sollten wir zu ihnen gehen und ihnen etwas sagen? Sie müssen von sich selbst kommen. Es ist doch die Freiheit und Demokratie. Oder sagen wir Jesus. Ich verheimliche meinen Glauben nicht. Wenn in der Rede das Wort „Religion“ vorkommt, sage ich, was die Wahrheit ist. Was sollen wir tun? Vielleicht sagen einige. Macht keine Panik. Es ist nicht wichtig, ob der Mensch an Gott glaubt; entscheidend ist, dass er gut ist. Was sollen wir dazu sagen? Wenn es so wirklich ist, dann ist Jesus’ Erdlösungswerk nicht wichtig. Wir können lobenswert sein, auch ohne Christus. Anders gesagt. Wenn ich an Jesus glaube, ist es gut, und wenn ich nicht an Gott glaube, ist es auch gut. Nichts geschieht. Diese Menschen halten die Religion für eine unbedeutende Nebensache. Mehrmals hörte ich, dass Gott jeden Menschen auf seinen eigenen Weg führt. Sicher, das ist wahr.  Aber viele erklären diesen Satz falsch. Sie denken, dass Sie in der Missionsarbeit nichts machen müssen; alles wird Gott tun. Das ist eine völlig unrichtige Auffassung.

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