Karsamstag C 2016, Lk 24,1-12

Die Botschaft der Engel im leeren Grab: Wir werden uns dessen bewusst, dass wir eine unwiederholbare Nacht erleben. Mehr als sonst spüren wir beim Wort „Alleluja“ den Glauben in unseren Herzen. Die Fastenzeit ist vorbei. Wir spüren die Freude über die Auferstehung Jesu. Durch den Tod Jesu Christi ist die Sünde besiegt. Christus ist nicht mehr tot. Die zwei Männer in leuchtenden Gewändern sagten zu den Frauen, die bei Jesu Grab waren: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?“ Das leere Grab war für sie nicht das überzeugendste Argument. Jemand könnte den Leib gestohlen haben. Einer der Apostel, Johannes, glaubte es. Dann erschien Jesus selbst den Frauen und den Aposteln. Er bot viele Beweise dafür, dass er lebt. Die Menschen hatten keine Möglichkeit mehr, Jesus am Kreuz zu sehen, aber sie hatten die Möglichkeit, den verherrlichten Jesus zu sehen. Zur Zeit, als Jesus wirkte, kannte Paulus ihn noch nicht. Er schreibt im ersten Brief an die Korinther: „Als Letztem von allem erschien er auch mir, dem Unerwarteten, der ‚Missgeburt‘.“.

Es wird erzählt, dass ein persischer König, der sehr reich war, immer jung bleiben wollte. Er beobachtete, wie er alt wurde. Wie er gebrechlicher und kränker wurde. Niemand konnte ihm helfen, obwohl er eine große Belohnung versprach. Es gibt kein Elixier für das ewige Leben. Und doch bietet Jesus etwas an, das niemand sonst geben kann. Er bietet uns das ewige Leben, also die ewige Jugend, an. Werden wir uns dieser Realität bewusst, wenn wir heute die Vigilfeier von Jesu Auferstehung feiern?

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