Montag der 16. Woche im Jahreskreis (Mt 12,38–42)

Jesus Christus, der sich durch seine Auferstehung selbst bezeugt hat, sei mit euch.
Einige Schriftgelehrte und Pharisäer verlangten von Jesus ein Zeichen. Vielleicht denken wir, dass Jesus ein Zeichen setzen sollte, um zu beweisen, dass er Gottes Sohn ist. Jesus sagte den Schriftgelehrten und Pharisäern, dass sie ein Zeichen erhalten würden. Dieses Zeichen wird seine Kreuzigung und Auferstehung sein. Doch auch diese Zeichen überzeugen die Schriftgelehrten und Pharisäer nicht davon, dass Jesus der Sohn Gottes ist.

Jesus, du hast Bekehrung und Umkehr gefordert. Herr, erbarme dich unser.

Dein Wort hat uns göttliche Weisheit kundgetan. Christus, erbarme dich unser.

Dein Zeichen war die Auferstehung am dritten Tag. Herr, erbarme dich unser.

Manche Menschen haben den Hang, Wahrsager und Hellseher aufzusuchen, weil sie stark danach haben, die Zukunft zu erfahren. Sie möchten wissen, was ihnen bevorsteht und was die kommenden Tage, Monate oder Jahre bringen könnten. Doch diese Neugier, die oft von tiefen Ängsten oder dem Wunsch nach Kontrolle über das eigene Leben getrieben wird, ist der falsche Ansatz, um die Zukunft zu betrachten. Jesus lehrt uns, was für den Menschen von echtem Nutzen ist und ihm hilft, ein erfülltes und sinnvolles Leben zu führen. Von größter Wichtigkeit ist, dass wir im Glauben verankert sind und fest daran glauben, dass Jesus für unsere Sünden gestorben und auferstanden ist. Das Vertrauen auf die Auferstehung Jesu von den Toten gehört zu den bedeutendsten Ereignissen unserer Geschichte und prägt nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Zukunft der Menschheit. Der Glaube an die Macht und Göttlichkeit Jesu Christi ist das Wertvollste aller Zeiten und sollte in jedem Herzen verankert sein. Nur Gott allein weiß, was wirklich geschehen wird, und allein Er hat die Macht, zukünftige Dinge zu offenbaren. Gott kann Menschen aufgrund ihrer innigen Liebe zu ihm tiefere Einsichten schenken und Erkenntnis verleihen. Jesus hat uns bereits alles offenbart, was wir für unser Heil und ein gottgefälliges Leben wissen müssen. Es ist unklug, aus purer Neugier die Zukunft zu erforschen, um unsere Wünsche zu befriedigen. Wir sollten uns vielmehr darauf konzentrieren, was Gott uns bereits offenbart hat, und darauf vertrauen, dass er uns auf dem richtigen Weg führt.

Mitten in einer bösen  und  abtrünnigen  Welt  wagen wir  zum Vater  zu beten.

Die sich nicht bekehren, verfallen dem Gericht. Wir wollen jedoch den Herrn um seinen Frieden bitten.

Selig, die Gottes Zeichen erkennen  und vor  seinem Gericht bestehen können.

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