Donnerstag der 20 Woche Mt 22,1-14

Gott, der Herr, der uns das Hochzeitsmahl des ewigen Lebens bereitet hat, sei mit euch.
Ich denke, dass das Gleichnis aus dem heutigen Evangelium für unsere Gesellschaft sehr aktuell ist. Auch heute lädt der Herr zum Gastmahl des ewigen Lebens ein. Wie im Gleichnis lehnen auch heute viele Menschen diese Einladung ab. Die entscheidende Frage ist: Wie steht es bei uns? Haben wir Jesu Einladung empfangen?
Jesus, dein Gastmahl ist bereit, damit wir deinem Ruf folgen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns mit dem Gewand deiner Gnade bekleidet.  Christus, erbarme dich unser..

Du hast die Absicht, uns ein Leben in Herrlichkeit zu schenken.  Herr, erbarme dich unser.

Das heutige Gleichnis sagt uns, dass Gott eine Gesellschaft stiften wollte, die mit seinem Sohn eine Beziehung wie eine Braut mit ihrem Bräutigam lebt. Er wünschte sich, dass vor allem die Mitglieder des auserwählten Volkes zu seinem Gastmahl kommen. Darum sandte er zuerst seine Propheten und dann die Apostel zu ihnen. Doch die Eingeladenen kamen nicht. Sogar die Propheten schändeten und töteten sie. Daraufhin sandte der König seine Diener aus, um alle, ohne Unterschied, zum Gastmahl zu rufen. Der heilige Paulus sagte: „Ecce nun conventimur ad gentes.” Und jetzt gehen wir zu den Heiden. Und der Festsaal füllte sich mit Gästen. Heute sind es dort schon Millionen. Gott geht es aber nicht um die Quantität, sondern um die Qualität. Er sieht jeden seiner Gäste persönlich an. Wenn er unter den Gästen jemanden ohne Hochzeitsgewand wahrnimmt, wird er seinen Dienern sagen: „Bindet ihm Hände und Füße und werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis!” Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen. Wenn heute der ewige König käme, wie viele von uns hätten dieses Hochzeitsgewand? Wenn wir seine Einladung erhalten, würden wir schauen, wie wir angezogen sind. Denn der König kommt immer unerwartet.

Gott hat uns dieses Mahl bereitet. Da wir an seinem Tisch versammelt sind, wagen wir, zum Vater zu beten.

Wir sind geladene Gäste und sollen im Hochzeitsmahl den Frieden finden. So müssen wir den Herrn bitten.

Selig sind die, die mit dem hochzeitlichen Kleid bekleidet sind und in das Königreich Gottes eingelassen werden.