Jesus Christus, der uns das Gericht über Gut und Böse angekündigt hat, sei mit euch.
Ein Leben im Dienst der Heiligen Schrift war das Leben jenes Mannes, der um 347 im ehemaligen Jugoslawien geboren wurde. Dieser Mann ging als Gelehrter in die Einsamkeit, um sich ganz seiner Lebensaufgabe zu widmen. Mit etwa 73 Jahren starb er im Jahr 420 in Bethlehem.
Seine Übersetzungen und Kommentare zur Botschaft Gottes haben bis heute Gültigkeit und Wirkung. Wer sich mit den Schriften befasst, kommt an seinem Lebenswerk nicht achtlos vorüber. Von dem ich jetzt gesprochen habe, war ein Kirchenlehrer: der heilige Hieronymus, dessen Gedenktag wir heute feiern.
Er lebte das Wort Gottes. Unsere Sünden führen daran vorbei. Deshalb müssen wir unsere Schuld bekennen und Gnade erbitten.
Jesus, du hast uns dein Wort verkündet. Herr, erbarme dich unser.
Dein Wort ist uns eine Weisung zum Leben. Christus, erbarme dich unser.
Du führst durch dein Wort zum Heil. Herr, erbarme dich unser.
Stellen wir uns vor, Jesus hätte anstatt Chorazin, Betsaida und Tyrus die Namen unserer Orte und Städte angesprochen und noch dazu die Worte „Weh dir” verwendet! Oder scheint dir das unwahrscheinlich? Ich würde da vorsichtig sein. Wir müssen nämlich daran denken, was in unserer Welt von heute alles nicht in Ordnung ist. Wir müssen daran denken, dass die Beziehung vieler Menschen zu Gott nicht in Ordnung ist und es vieles zu korrigieren gäbe. So ähneln die Orte in unserer Welt von heute doch den Städten, die Jesus namentlich nannte. Es wäre daher gut, wenn auch sie zur Buße bereit wären.
Verweilen wir noch ein wenig bei diesen Gedanken! Wie stehen wir den Zurechtweisungen von Eltern und Vorgesetzten gegenüber? Vielleicht hören wir sie nur nebenbei und ändern unser Leben nicht, sodass alles beim Alten bleibt. Wie reagiert Jesus darauf? Er ist den Menschen gegenüber immer geduldig und barmherzig und klopft immer wieder an die Türen ihrer Herzen. Aber wie lange noch? Wahrscheinlich so lange, bis die Menschen sich ändern und auf sein „Weh dir” hören.
Da wir als Kinder des Himmelreiches berufen sind, dürfen wir wagen, zu Gott, unserem Vater, zu beten.
Wenn wir hingefunden haben zur Gemeinschaft mit Christus, wird er uns den Frieden geben, den er verheißen hat.
Selig, die am letzten Tag zu den Gerechten gehören und in das Himmelreich eingehen.