Gott, unser Vater, den niemand kennt, außer dem, der ihn offenbart hat, sei mit euch.
Die 44 Jahre, die Franz gelebt hat, sind randvoll mit Erlebnissen und Ereignissen. Zieht man das hinzugefügte Material der Legende ab, bleibt eine Fülle bemerkenswerter Einzelheiten. Alles lässt sich zusammenfassen in der Feststellung, dass kaum je ein Mensch das Evangelium so radikal gelebt hat wie Franz. Als er 1226 in seiner Vaterstadt Assisi starb, hinterließ er ein beeindruckendes Werk kirchlicher Erneuerung.
Jesus, du kamst im Zeugnis der Armut. Herr, erbarme dich unser.
Du hast in allem den Willen des Vaters erfüllt. Christus, erbarme dich unser.
Du rufst alle in dein Reich. Herr, erbarme dich unser.
Im heutigen Evangelium geht es um Maria und Martha. Oft geht es uns wie Frauen. Wir haben viel Arbeit und wenig Zeit. Wir haushalten nicht mit unseren Kräften und sind deshalb nervös. Manchmal wird es uns zu viel, sodass wir über Gott murren und ihm übelnehmen, dass er uns nicht helfen kann. In diesem Augenblick spricht der Herr auch zu uns: „Du machst dir viele Sorgen und Mühen. Gott hat uns eine begrenzte Kraft und eine begrenzte Zeit gegeben. Darum sind wir weder allmächtig noch ewig. Aber er gab uns genug Zeit und Kraft. Gerade so viel, dass wir unsere Aufgaben erfüllen können, die Gott uns zuweist. Wenn wir aber alles eigenmächtig machen, was von uns verlangt wird, können wir sicher sein, dass uns Kraft und Zeit fehlen. In diesem Fall sorgen wir uns um mehr, als notwendig ist.
Da es dem Vater gefallen hat, sich uns durch Jesus Christus zu offenbaren, dürfen wir wagen , zu ihm zu beten.
Da wir die Last des Lebens tragen, will der Herr uns Ruhe und Frieden verschaffen.
Selig, die sich plagen und unter Lasten stöhnen, werden in ihren Herzen Ruhe finden.