Jesus Christus, der dazu bestimmt war, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, sei mit euch.
Auch Simeon, der gerechte und fromme Mann, wurde vom Heiligen Geist erfüllt und geführt. Darum sah er, was Jesus in seinem Leben wirken würde, und er sah auch, wie sehr Maria leiden würde. Sprechen unter. Sprechen unter dem Einfluss des Heiligen Geistes bedeutet, klar und deutlich zu sprechen. Es bedeutet, die Zukunft klar zu sehen, oder anders gesagt, die Zukunft wie die Gegenwart zu sehen.
Jesus, du bist das Zeichen, dem widersprochen wird. Herr, erbarme dich unser.
Jesus, durch deine Wirkung die Gedanken vieler Menschen offenbaren werden. Christus, erbarme dich unser.
Jesus, du bist das Licht, das die Heiden erleuchtet. Herr, erbarme dich unser.
Das Evangelium erwähnt keine persönlichen Angaben zu Simeon. Aber es vergisst nicht, sein geistliches Profil einzuführen. Das Evangelium berichtet, dass er fromm und gerecht war und die Ankunft des verheißenen Messias erwartete. Unter dem Einfluss des Heiligen Geistes erkannte er sofort, dass das Kind, das Maria und Josef in den Tempel gebracht hatten, der verheißene Messias war. Simeon hatte das Glück, Jesus in seinen Armen zu halten. Als er ihn im Arm hielt, wurde, als ob ein geheimnisvoller Knoten gebildet wurde, der das Alte mit dem Neuen Testament verbindet. Simeon sagte: „Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Mit diesen Worten teilte Simeon mit, dass das Alte dem Neuen zurücktritt (Lk 2,20). Die Hoffnung wurde Wirklichkeit.
Damit wir das Heil erlangen, wagen wir voll Vertrauen zum Vater zu beten.
Damit wir das Kreuz unseres Lebens zu tragen vermögen, bitten wir den Herrn um seinen Frieden.
Selig, die dem Herrn treu dienen und in seine Herrlichkeit eingehen werden.