6. Osterwoche Freitag-Hl.Philipp Neri

Jesus Christus, der eins ist mit dem Vater und uns in seine Einheit gerufen hat, sei mit euch.

Heute feiern wir den Gedenktag des Heiligen Philipp Neri. Er gründet das Oratorium, das der Seelsorge, der Predigt und der Kirchenmusik ganz neue Wege weist. 1597 stirbt  er 80 jährig als ein religiöser Erneuerer der Stadt Rom und  Wegweiser seelsorglicher Arbeit.

Jesus, du kamst zu den Hilflosen und Armen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns die Güte des Vaters offenbart. Christus, erbarme dich unser.

Du bleibst im Geheimnis deiner Liebe. Herr, erbarme dich unser.

Im Lebenslauf des Heiligen Philipp Neri erzählt man, dass er ein großes Herz hatte. Das bedeutet: Er war voll Liebe zu den Menschen. Wir wissen, dass das Oratorium den Menschen viele Gnaden gebracht hat.

Ich möchte euch eine kurze Geschichte aus dem Leben des Heiligen Philipp Neri erzählen: Der Papst sandte Philipp in ein Kloster, wo eine Ordensschwester lebte, die angeblich Schauungen von Jesus hatte. Philipp sollte überprüfen, was daran wahr ist. Ein  andere Bote wurde ebenfalls in dieses Kloster gesandt, damit er die Ankunft des Gesandte des Papstes kundtut. Im Kloster blieb nichts verborgen davon. Alle bereiteten sich auf die Ankunft des Gesandten vor. Vor der Tür warteten zwei Schwestern auf die Kutsche, in der der Gesandte kommen sollte. Aber Philipp ging zu Fuß. Er war sehr bescheiden gekleidet. An der Tür bat er, er wolle die Schwester Oberin sprechen.  Sie wollten ihn nicht hineingehen lassen. Sie warteten doch auf den Gesandten des Papstes, der in einer Kutsche vorfährt.  Da zeigte Philipp der Mutter Oberin ein päpstliches Schreiben. Er sagte zu ihr: Ich will die Schwester sprechen, die die Schauungen Jesu hat. Mutter Oberin holte sie und Philipp ersuchte die Schwester, ihm die Schuhe zu putzen. Die Schwester war gekränkt und sagte zur Mutter Oberin: „Ich soll ihm die Schuhe putzen“. Dann wurde sie ohnmächtig. Als Philipp dann zum Papst zurückkam, sagte er: „Eure Heiligkeit. Ohne Zweifel handelt es sich bei dieser Schwester um Betrug. “ Warum? Und was bedeutet das für uns? Je größer die Heiligkeit, desto größer ist die Sehnsucht, zu dienen!

 Da Jesus Christus uns den Namen des Vaters kundgetan hat, dürfen wir in seinem Namen und Auftrag  zum Vater beten.

Da  wir Brüder  uns Schwester des Herrn sind, dürfen wir um den Frieden bitten, den er allen gibt, die ihn suchen.

Selig, die Christus angehören und seine Herrlichkeit schauen werden.

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